| Schmalfuß, Anja: Tradition und Fortschritt - die Königlich-Landwirtschaftliche Hochschule |
Der Anlaß zum Bau des Hauptgebäudes war einerseits die räumliche Unzulänglichkeit der bis dahin verfügbaren Räumlichkeiten und zum anderen die wachsende Bedeutung und das Repräsentationsbedürfnis der sich herausbildenden landwirtschaftlichen Forschung. Später breiteten sich die Institute immer weiter aus, auch im Zuge neuer technischer Möglichkeiten und Notwendigkeiten. Der besondere programmatische Ansatz der Verbindung von Lehre und Forschung und öffentlich zugänglicher Bildungsstätte, der im Ensemble von Geologischer Landesanstalt, Naturkundemuseum und Landwirtschaftlicher Hochschule verwirklicht wurde, fand auch hier seine Umsetzung. Zur Veranschaulichung und Präzisierung dieses Programms soll im folgenden die individuelle Behandlung einzelner baulicher Elemente dienen.
Abbildung 20, Grundriß Hauptgebäude, Erdgeschoß

Abbildung 21, Grundriß Hauptgebäude, 1. Obergeschoß

Abbildung 22, Grundriß Hauptgebäude, 2. Obergeschoß

Abbildung 23, Nord-Süd-Schnitt durch das Hauptgebäude

Der vierflügelige Baukörper mit drei Vollgeschossen und einem Kellergeschoß umschließt einen mittleren Lichthof, dessen inneres Oberlicht in Fußbodenoberkante des zweiten Stockes liegt. Das Gebäude ist ein mit heimischem Steinarten<11> verkleideter Mauerwerksbau mit einer Länge von 71 m und einer Tiefe von 55 m und einer Höhe von knapp 22 m. Der Bau ist in fünfzehn zu elf Achsen gegliedert, die ein Raster über das gesamte Gebäude, d.h. nach innen und nach oben aufspannen.
Über einem quaderverblendeten Tuffsteinsockel mit Kellerfensteröffnungen sind die klar und streng gereihten Rundbogenfenster des Erdgeschosses und des ersten Obergeschosses in Wandpfeilernischen angeordnet. Über den beiden Geschossen schließt sich ein umlaufendes Gurtgesims an, dessen Eichenlaubband mit eingeschlossenen Schmuckblüten<12> den Übergang zum zweiten Obergeschoß bildet. Die kleineren Fenster im obersten Geschoß werden von Pilastern eingerahmt. Von ihnen werden jedoch nicht wie bei den unteren Pfeilern die Fensterrundungen getragen, sondern es sitzen der darüberliegende Fries mit dekorativen Schmuckrosetten und das sich anschließende Konsolgesims auf. Im Vergleich zu den beiden plastischeren unteren Geschossen verlagert sich der flächigere obere Teil des Gebäudes nach hinten und strebt in die Höhe, was dem Bau trotz seiner Monumentalität eine gewisse optische Leichtigkeit verleiht.
Die in die Breite gerichtete Wuchtigkeit des Baus wird durch die einachsigen, turmartigen Eckrisalite aufgefangen. Während deren Rundbogenfenster der Form und Größe der anderen Fassadenfenster gleichen, wird die Öffnung im zweiten Geschoß von zwei vollplastischen korinthischen Säulen gerahmt, die ihrerseits auf der Ädikula im ersten Geschoß ruhen und auf welchen andererseits ein Giebel mit flachem Zeltdach und Palmetten-Akroterien aufsitzt. So entsteht nicht nur eine betonte Begrenzung des Gebäudes und der Gesamtanlage im Osten, sondern es wird auch ein Zusammenhang zum Mittelrisaliten des Naturkundemuseums und zum ebenfalls mit einem flachen Dreiecksgiebel abschließenden Mittelportal hergestellt.
Abbildung 24, Ansicht Süd-West-Risalit

Abbildung 25, Süd-West-Risalit des Hauptgebäudes und Mittelrisalit des Naturkundemuseums

Man betritt das Gebäude durch eine schmiedeeiserne Eingangstür, der eine halbkreisförmige, in den Raum hinausragende Treppe vorgelagert ist und gelangt in ein Vestibül, dessen Wände mit Gemälden des Landschaftsmalers Heinrich Gärtner<13> zum Thema Landwirtschaft geschmückt sind und in welchem ferner die Büsten wichtiger Landwirtschaftswissenschaftler aufgestellt sind.
Abbildung 26, Innenansicht Lichthof

Abbildung 27, Innenansicht Zoologische Sammlung, Aufnahme von 1906

Über eine Windfangtür erreicht man den größten und schönsten Raum der Hochschule, den mit Glas gedeckten ... Lichthof (43x19 m), ein wahrer Ehrenhof <14>, der einen Terrazzofußboden mit Mosaiken besitzt und als Maschinenhalle benutzt wurde. Um die zweigeschossige Bogengalerie<15> bestehend aus ruhigen Arkaden mit vorgelagerten toskanischen Kolonnaden, läuft eine kreuzgewölbte offene Bogenhalle in der Breite einer Gebäudeachse, um die sich die vier großen Sammlungsräume (19x7,5 m) gruppierten: die Modellsammlung landwirtschaftlicher Maschinen und Bauten im Ostflügel, die zoologische Sammlung, für die es weltweit keine vergleichbare Sammlung gab<16>, im Süd- und Westflügel, sowie in den 8x8 m großen, quadratischen Räumen der Südrisalite. An der Nordseite befanden sich Verwaltungsräume, Arbeitszimmer, sowie ein Hörsaal und der damit verbundene Zugang zum Hintergebäude.
Im Norden ist die Bogenhalle zwei Achsen breit und vertieft sich in den mittleren drei Achsen um eine weitere, um einen Vorplatz für die repräsentative, im unteren Teil einachsige, nach dem Podest zweiachsige Marmortreppe zu schaffen, über die man in das erste Obergeschoß gelangt. An den Treppenhauswänden befinden sich wiederum Gemälde von Gärtner, am Ende der Treppe eröffnete Reinhold Begas Büste Wilhelms I. die kuppelgewölbten, dreischiffigen Sammlungsräume. Die gemauerten, unterschiedlich gestalteten Kuppelgewölbe werden von Säulen aus schlesischem Granit, rotem schwedischen Granit und blauem belgischen Kalkstein gestützt und in der Bausubstanzanalyse als das gestalterisch herausragende Element dieses Geschosses <17> bezeichnet. In diesem Stock befinden sich Ausstellungsräume der Zootechnischen Abteilung, die Ausstellungsräume der Mineralogie (Westflügel), für Boden und Dünger (Südwestflügel) und im Süden und Osten die vegetabilische Abteilung.
Abbildung 28, Zentrale Ehrentreppe

Abbildung 29, Ausstellungsraum im ersten Obergeschoß, 1906

Über ein großes schmiedeeisernes Treppenhaus im Nordwesten, welches durch die Materialwahl deutlich von der marmornen Haupttreppe als Nebentreppe absetzt wird, erreicht man das zweite Obergeschoß. An den Vorderseiten der Stufen werden die floralen Motive aus dem kleinen Schmuckband der Risaliten zitiert und somit auf eine sehr subtile Art eine Verbindung zur Fassade und seiner Repräsentativität hergestellt. Das zweite Obergeschoß, im Gegensatz zu den beiden anderen Etagen mit Flachdecke, war ausschließlich Lehr- und Forschungszwecken vorbehalten und beherbergt neben Hör- und Zeichensälen mit Oberlicht das bodenkundliche Institut, die Vermessungskunde, das botanische Institut und im Raum über dem Mittelportal die Bibliothek, die lange die größte deutsche auf diesem Gebiet war.
Abbildung 30, Gußeisernes Treppenhaus, 1906

Abbildung 31, Innenansicht Labor des botanischen Instituts, zweites Obergeschoß, 1906

Im ersten wie auch im zweiten Geschoß spiegelt sich das Grundraster des Gebäudes wider und obwohl die Ausgestaltung der Räume im Lehrtrakt viel einfacher und durch ihre Unterrichtsgebundenheit weniger repräsentativ ausfallen, sind beide Ebenen formal miteinander verbunden. Man könnte hier von einer architektonischen Grundidee und deren gelungene[n] Umsetzung in Grund- und Aufriß<18> sprechen: Bei der Betrachtung der verschiedenen Strukturschichten des Baus, sowohl innen als auch außen, wird ersichtlich, daß hier der Versuch geglückt ist, zwei verschiedene Institutionen baulich in einen Zusammenhang zu bringen und dem vereinigten Ensemble ein würdiges, ausgeglichenes Äußeres zu geben. Dabei alternieren Museumsstrukturen (Ausstellungsräume, Beleuchtung mittels Oberlicht, präsentationsorientierte Anordnung der Bauteile) und Lehr- und Forschungsausstattung und werden durch Ornamentik und Nutzungsorientiertheit miteinander verbunden. In Architekturbeschreibungen des Gebäudes wird wiederholt auf die Formensprache hingewiesen<19>, die an venezianische Renaissancepaläste erinnere und auch ein Verweis auf Karl Friedrich Schinkels streng und klar gegliederter Bauakademie in Berlin erscheint plausibel. Ebenso großen Einfluß muß jedoch auch der Wunsch gehabt haben, das Gebäude als Bestandteil der aufstrebenden sowie industriell und staatlich geförderten Wissenschaft darzustellen und es mittels heimischer Baustoffe und Techniken und den spezifischen Ornamenten zu einem repräsentativen Bauwerk für die deutsche Landwirtschaft und Landwirtschaftslehre werden zu lassen.
Schon vor der Fertigstellung des Hauptgebäudes wird im Handbuch Berlin und seine Bauten<20> von den Neuerungen gesprochen, die sich an diesem Bauvorhaben beobachten ließen. So benutzte man zum Transport der Materialien und zum Mischen des Mörtels nicht mehr nur menschliche Körperkraft, sondern in ausgedehntem Maße die Dampfkraft. Ebenso wird der Fortschritt an der Ausstattung und Bestimmung des Baues deutlich.
Wesentliches und typisches Element modernerer Konstruktionsweisen in Glas und Eisen, sowohl in Justizgebäuden, Bildungseinrichtungen, Museen als auch in Warenhäusern ist nach Steve Paxtons Glaspalast von 1852 der Lichthof<21>. August Tiede war somit der aktuellen Bauweise seiner Zeit verpflichtet, doch im Vergleich mit den Lichthöfen der 1877-1884 von Richard Lucae, Friedrich Hitzig und Julius Raschdorff erbauten Technischen Hochschule Charlottenburg<22>, die wuchtiger und pompöser gestaltet sind, verdeutlicht seine ausgewogenere, schlichtere Konstruktion die stärkere Verbindung zur Formenklarheit und Durchstrukturierung der Schinkelschule als zu wilhelminischem, unproportionierter wirkender Prunkarchitektur.
Abbildung 32, Bauakademie, Karl Friedrich Schinkel, 1831-36

Abbildung 33, Lichthof, TU Berlin

Der große, mit einer Eisen-Glas-Konstruktion überdachte Lichthof, wird 1880 mit der 2. Großen Internationalen Fischereiausstellung unter der Schirmherrschaft des Kronprinzen eingeweiht<23>. Die Kaiserin Augusta sprach ihm anläßlich der dort stattfindenden 1. Deutschen Winterblumenausstellung ein feenhaftes Bild zu, während der DDR-Zeit fungierte er als zentrales Möbellager und heute wird er vom Thaer-Denkmal, einem Spätwerk Christian Daniel Rauchs, dominiert und dient den Studierenden mit aufgestellten Bänken als Ruhe- und Aufenthaltsort.
Ursprünglich war die Halle mit einer unterirdischen Wasserleitung ausgestattet, die die 37 PS starke Dampfmaschine in der Nordostecke des Hofes mit den Wasserrädern, hydraulischen Anlagen und Pumpen im Wasserbehälter am Westrand verband. Es wurde hier eine dauerhafte Ausstellung mustergültiger landwirtschaftlicher Maschinen und Geräte [angestrebt], welche dem Landwirt Gelegenheit geben wird, jederzeit von den Fortschritten des landwirtschaftlichen Maschinenwesens durch eigene Anschauung Kenntnis zu nehmen, sowie die Bezugsquellen [...] zu erfahren, bzw. auch Ankäufe unter sachverständigem Rat zu bewirken.<24>. Bis Ende 1882 hatte man 200 Geräte für die Bodenbearbeitung, den Pflanzenbau, die Ernte und die Verarbeitung der Rohstoffe angesammelt. Aufgrund einer großen Gasexplosion im Keller 1900, bei der die Gewölbekappen des Kellers emporgeschleudert wurden und sich die Pfeilerfundamente verschoben<25>, aber auch wegen der Beschädigung der Fußböden durch größere Maschinen, sowie die Staub-, Lärm- und Vibrationsbelästigung der anderen sich im Hause befindlichen Einrichtungen, wurde die Sammlung geschlossen und zum größten Teil verkauft. Man konzentrierte sich jetzt auf die Ausstellung kleinerer Modelle, die die rationelle Gestaltung einzelner Elemente (Getriebe, Zapfen, Lager, Kupplungen, Schaltungen) sichtbar machte und die Vorgänge erkennen ließ, die an laufenden Maschinen oft nicht einzusehen waren. Ebenso wurde großer Wert auf die Präsentation von Schutzvorrichtungen zur Verminderung von Arbeitsunfällen gelegt.
Abbildung 34, Innenansicht der Maschinenhalle im Hauptgebäude,1906

Abbildung 35, Innenansicht der neuen Maschinenhalle im Erweiterungsbau, 1906

Neueste Maschinen wurden ab 1905 in der neuen Maschinenhalle, dem 345 m² großen Lichthof des östlichen Erweiterungsbaus gezeigt, wo das eigenständige Unternehmen der Maschinenstelle der brandenburgischen landwirtschaftlichen Zentral- Bezugs- und Absatzgenossenschaft modernste Fabrikate verschiedener Hersteller ausstellte. Durch einen Mietvertrag war der freie Zutritt, die Demonstration für die Studenten und die Benutzung der Reparaturwerkstatt gesichert. Deutsche Fabrikanten waren weitsichtig genug<26>, in die Aufstellung ihrer Maschinen zu investieren, da die Käufe wachsen und ein Forum für den neuesten technologischen Stand entstehen würde.
Die architektonische Ausführung wurde diesen Anforderungen gerecht: Das Gebäude besitzt besonders tragfähige Decken zwischen eisernen Trägern, so daß die starke Belastung durch schwere Maschinen abgefangen werden kann. Auch die Halle selbst präsentiert sich in zweckangepaßter Architektur: Wuchtige, eiserne Dachbinder ruhen auf kräftigen, hohen Widerlagern aus Granit und vereinigen sich zu einem Walmdach, das mit großen Drahtglasplatten gedeckt ist. Die Nischenwände zwischen den Pfeilern sind glatt, in grünem Ton gehalten, als ruhiger Hintergrund für die ... lebhaft bunt gestrichenen Maschinen<27>. Im Quergebäude und im Seitenflügel schließt sich ein weiterer 300 m² großer L-förmiger Raum mit gewölbter Decke und künstlicher Beleuchtung an.
In Kombination mit dieser Einrichtung gründete die landwirtschaftliche Hochschule eine Versuchsanstalt für landwirtschaftliche Maschinen und ein maschinentechnisches Laboratorium, welches ebenfalls im Erweiterungsbau untergebracht war und mit modernen Meß- und Schaltapparaten nach elektrischer Methode Maschinen prüfte, Mängel feststellte, Standards formulierte und Empfehlungen an die Verbraucher veröffentlichte.
Am Beispiel der Einbindung der Maschinenpräsentation wird noch einmal die Einheit von Lehre, Forschung und auch der Anspruch auf öffentliche Bildung sichtbar, denn die Ausstellung sollte nicht nur Lehrmittel und Anregung für Verbesserungs- und Forschungsvorhaben sein, sondern auch dem Städter auf einem Sondergebiet Anschauungsunterricht [...] geben, der ihn in den Stand setzt, die vielgestaltige Tätigkeit des Landwirtes richtig einzuschätzen.<28> Außerdem handelt es sich auch hier wieder um eine enge Verbindung von Theorie und Praxis, die Vernetzung von Wirtschaft und Forschung, dem wichtigen und innovativen Standbein der Hochschule. Die Anwendungsorientiertheit der Lehre und Forschung verdeutlicht andererseits aber auch die Unterordnung der Wissenschaft unter ökonomischen Nutzen und von der Industrie bestimmte und finanziell geförderte Zwecke, was sich in der heutigen Einbindung der naturwissenschaftlichen Forschung in Wirtschaftszusammenhänge ähnlich beobachten läßt.
| Fußnoten: | |
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Ettringer Tuff aus der Eifel für die Fassadenflächen und Rackwitzer Sandstein aus Schlesien, den mit Abstand überwiegend verwendeten Naturstein dieser Zeit in Berlin für die dem Wetter ausgesetzten Architekturteile, Gesimse und Profile (Bausubstanzuntersuchung 1994, Kap. 2.2.3.2) | |
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An dieser Stelle befinden sich am Gebäude der Bergakademie umbänderte Lorbeerzweige mit einem Wappen. Das Eichenlaub versinnbildlicht bis ins Detail die Verbindung des Gebäudes zur Biologie. | |
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Heinrich Gärtner (1828-1909) studierte Landschaftsmalerei bei Ludwig Richter in Dresden und schmückte außer diesem Gebäude u.a. das Erdgeschoß des Leipziger Museums, das Landwirtschaftliche Ministerium in Berlin, das nördliche Treppenhaus des Dresdener Hoftheaters mit Wandgemälden aus und fertigte die ornamentale Verbindung der Casa Bartholdi Fresken in der Alten Nationalgalerie Berlin. | |
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Festschrift zum 25jährigen Bestehen 1906, S. 30. | |
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Die obere Galerie ist heute verglast. | |
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Festschrift zum 25jährigen Bestehen 1906, S. 70. | |
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In der Analyse werden die Kuppelgewölbe des 1843-1859 fertiggestellten Neuen Museums von F. A. Stüler als mögliche Paten vorgestellt, was sehr wahrscheinlich ist, da Tiede aktiv in der zeitgenössischen Museumsbaudebatte war (Bausubstanzuntersuchung 1994, Kap. 2.2.3). Die Kuppelgewölbe sind aufgrund der später eingezogenen Rohrputzdecke in einigen Räumen original erhalten (Abb. 28). | |
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Datenbank Denkmalliste Berlin 09011177,T. | |
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Vgl. Architekturführer Berlin, M. Wörner u.s. (Hg.), Berlin 1991, S. 363; Die Bau- und Kunstdenkmale in der DDR, Hauptstadt Berlin, Bd. 1, Berlin 1984, S. 342-345. | |
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Berlin und seine Bauten, Bd. II, Berlin 1877, S.283. | |
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Alle anspruchsvollen Bauten der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts haben ihren Lichthof. (Friedrich Mielke: Die Geschichte der deutschen Treppen, Berlin u. München 1966, S.317) | |
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Der zentrale Lichthof mit den beiden angrenzenden, zweiarmig gegenläufigen und verdoppelten Treppenhäusern blieb erhalten. | |
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Es stand dort ein Wasserbassin für eine große Neptunstatue. | |
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Festschrift zum 25jährigen Bestehen 1906, S. 57. | |
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Zitiert nach Bausbstanzuntersuchung: Zentralblatt der Bauverwaltung, XX. Jg., Berlin 1900, S. 526/527. | |
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Festschrift zum 25jährigen Bestehen 1906, S. 64. | |
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Ebd., S. 61. | |
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Ebd., S. 64. |
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