CMS Journal
Nr. 29
April 2007
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E-Kompetenz – Auf dem Weg zu einer Neuen Arbeitsteilung


Oliver Schoenbeck | Universität Oldenburg, IBIT
oliver.schoenbeck@uni-oldenburg.de

Keywords

E-Kompetenz, Kompetenzvermittlung, Hochschulentwicklung, Informations-Infrastruktur, Hochschulentwicklung, DINI

Abstract

In der Praxis der Entwicklung von E-Kompetenz an deutschen Hochschulen zeichnet sich ein Wandel ab. Eine Neue Arbeitsteilung scheint sich zu entwickeln, bei der zentrale Einrichtungen, die für die Informationsinfrastruktur zuständig sind, im Bereich der Vermittlung an Studierende und Lehrende sich einer immer größeren Aufgabenvielfalt und -intensität gegenübersehen. Eine wachsende Komplexität der betreffenden Gegenstände und die sich durch die Studienstrukturreform verändernden Curricula befördern diese Entwicklung. Die »DINI – Deutsche Initiative für Netzwerkinformation e. V.« hat sich der Problematik in einer eigenen »Arbeitsgemeinschaft E-Kompetenzen« angenommen.

Die DINI ist ein Zusammenschluss jener universitärer Einrichtungen, die für die Informationsversorgungs-Infrastruktur zuständig sind: Rechen- und Medienzentren und Bibliotheken. Deren Aufgabe war es schon immer, den Nutzerinnen und Nutzern Wege zur kompetenten Nutzung der betreffenden Infrastruktur zu vermitteln; in Schulungen und Kursen zu Themen wie Ton- und Videoschnitt, Programmieren, Informationskompetenz. Die DINI-Arbeitsgemeinschaft »E-Kompetenz« erarbeitet Empfehlungen für die Umsetzung von Vermittlungsaufgaben. Für den Begriff der »Kompetenz« gibt es dabei vielfältige Definitionen. Der AG ist es jedoch vor allem wichtig, diesen nicht nur auf die Vermittlung von Wissen und Fertigkeiten zu beschränken, sondern Kompetenzentwicklung als die zielgerichtete Befähigung zum selbstbestimmten Umgang mit dem Gegenstand zu verstehen. http://www.dini.de


Wandel der Vermittlungsaufgaben

Die von den Hochschulen benötigte Informationsinfrastruktur wird zunehmend komplexer, was zu großen Teilen dem technologischen Fortschritt geschuldet ist. Digitale Medien und Formate ersetzen analoge, z. B. in der Video- und Bildbearbeitung, aber auch in der wissenschaftlichen Informationsversorgung an den Bibliotheken mit Datenbankrecherchen und elektronischen Dokumenten, die heute nicht mehr aus dem Wissenschaftsbetrieb wegzudenken sind. Inhalte stehen in immer größerer Zahl digital zur Verfügung. Die digitale Verfügbarkeit wiederum fördert die Verbreitung in Netzwerken. Daraus ergeben sich neue Anforderungen für die Beschaffung von Informationen und den Zugang zu Ressourcen. Insgesamt wird die Informationsversorgung und -verarbeitung zu einem immer komplexeren System, dessen Bedienung keine triviale Angelegenheit ist.

Die schnelle Entwicklung im Bereich der netzwerkbasierten Technologien offenbart sich auch im derzeitigen institutionellen Wandel. An einigen Hochschulstandorten sind Bibliotheken, Rechen- und Medienzentren bereits integriert, um Synergien zu nutzen und Mehrwerte zu schaffen. Bibliotheksrecherche und Dokumentenbeschaffung ohne leistungsfähige Netzwerke beispielsweise für Videostreaming sind heute undenkbar. Wo entsprechende Integration oder Kooperation der zentralen Einrichtungen praktiziert wird, kann auch die Kompetenzvermittlung als integrierte Dienstleistung organisiert werden.

Ein konkretes Beispiel für Vermittlungsinhalte soll hier die Suchmaschinentechnologie sein. Die effiziente Bedienung von Suchmaschinen kann als Teil der Informationskompetenz gesehen werden. Für die fachgerechte Beurteilung der Suchergebnisse ist es aber auch nötig, die Technologie hinter den Suchergebnissen zu verstehen: eine Datenbank, die von automatischen »Crawlern« oder »Spidern« gefüttert wird, die rein mechanisch die Indizes füllen, es gilt zu begreifen, wie ein »Ranking« von Suchergebnissen entsteht etc. Es zeigt sich, wie eng verknüpft die kompetente Bedienung von Werkzeugen mit einem Verständnis von deren technologischen Grundlagen ist.

Ein weiteres Beispiel ist die Verbreitung von E-Learning an deutschen Universitäten. Kaum eine Universität dürfte heute noch ohne eine netzbasierte Lernumgebung wie Stud.IP, Moodle oder Ilias auskommen, die Organisation und kollaborative Gestaltung multimedialer Lehrangebote vereinfachen. Eine einfache Einführung in die Benutzung stellt hier nur einen ersten Schritt dar. Um Lehrende zu befähigen, eine Lehr- und Lernplattform umfassend und effizient zu nutzen, brauchen sie Wissen über gängige und praktikable Dokumentenformate ebenso wie didaktische Kompetenz für den Umgang mit den neuen Technologien; Studierende müssen an die Möglichkeiten der vernetzten Arbeit in Gruppen herangeführt werden.

Neben diesen inhaltlichen Veränderungen wandelt sich jedoch auch das hochschulinterne Umfeld für die Vermittlungsaufgaben. Die Studienstrukturreform bringt strukturelle Veränderungen der Lehrpläne mit sich, die den Anspruch an die universitäre Lehre verändern. Ein Ziel der Studienstrukturreform ist die größere Praxisorientierung der akademischen Ausbildung. Dieser Praxisorientierung wird Rechnung getragen durch die Einführung von fächerübergreifenden »Professionalisierungsbereichen«, »Optionalbereichen« u. ä. Einen großen Stellenwert haben dabei die so genannten »Schlüsselkompetenzen«, Grundfertigkeiten, die als gesellschaftlich und beruflich grundlegend erachtet werden und auch der Ausgangspunkt für erfolgreiches Lebenslanges Lernen sind. Zu diesen Schlüsselkompetenzen zählen gerade auch IT-, Medien- und Informationskompetenz, also die Kernkompetenzen der in der DINI organisierten zentralen Einrichtungen. In diesem Sinne stellt »E-Kompetenz« eine grundsätzliche Befähigung dar, sich nachhaltig und über lange Zeit effizient mit Informationen versorgen zu können, diese erfolgreich zu verarbeiten und einzusetzen und dadurch lernfähig zu bleiben.

Diese Eckpunkte für den sich vollziehenden Wandel machen die vielfältigen Herausforderungen für Hochschulen deutlich. Der wachsenden Komplexität der Inhalte müssen die betroffenen Universitäten und ihre Einrichtungen nach Umfang und Intensität der Vermittlungsangebote gerecht werden. Die stetig wachsende Stofffülle im Bereich der »E-Kompetenz« kann nicht mehr nur in fakultativen Schulungen mit mehr oder minder spontanem Erscheinen der Teilnehmer vermittelt werden. Größere Verbindlichkeit ist gefordert. Den neuen Rahmenbedingungen im Zuge der Studienstrukturreform müssen Bibliotheken, Rechen- und Medienzentren gegebenenfalls durch organisatorische Konsequenzen gerecht werden, die natürlich wiederum von den Entscheidungsträgern der Hochschulen gefördert werden müssen. Dabei sind es oft konkrete Impulse, die das Umdenken fördern.

Inhaltsverzeichnis

Wandel der Vermittlungsau...

Institutionelle Impulse f...

»Neue Arbeitsteilung« ...

Neue Inhalte in der Lehre...

Konsequenzen des Wandels...


Institutionelle Impulse für den Wandel

Die wachsende Dienstleistungsorientierung zum Beispiel hat zur Folge, dass den universitären Nutzern gegenüber eine größere Verantwortung wahrgenommen wird: häufig wurden Dienstleistungen und Technologien nur »bereitgestellt«, eine klassische Angebotsorientierung, die heute nicht mehr genügt. Angebote und deren Nutzung müssen auch »vermittelt« werden, was von entsprechendem Marketing bis hin zu Schulungen reicht. Die Nutzer müssen Angebote finden und identifizieren können. Sie müssen in die Lage versetzt werden, diese effizient zu nutzen, was angesichts der oben beschriebenen Komplexität der nötigen Infrastruktur keine leichte Aufgabe mehr ist.

Die wachsende Dienstleistungsorientierung wiederum ist nicht von der wachsenden Ökonomisierung des Hochschulbetriebs zu trennen. Der Wert universitärer Diensteistungen wird zunehmend an der tatsächlichen Nutzung gemessen, indem Kosten-Leistungsrechnung, Kennzahlen und Zielvereinbarungen eingeführt werden. Die Nutzer müssen leichteren Zugang erhalten sowie mehr Unterstützung beim Zugriff auf die Dienste. Nur zufriedene Nutzer, die das Gefühl haben, zum Beispiel ein Recherche-Instrument effizient bedienen zu können, werden dies wiederholt tun und den ökonomischen Nutzen für die gesamte Universität durch Zugriffszahlen auf das jeweilige Angebot damit untermauern.

Ein weiterer Antrieb für den Ausbau von E-Kompetenz-Angeboten kann die Personalentwicklung, insbesondere des Lehrpersonals, sein. Will man nachhaltig und für alle Zielgruppen die E-Kompetenz einer Hochschule entwickeln, so ist es unerlässlich, die Lehrenden für die Herausforderungen der digitalen Informationsversorgung zu schulen. Nur über deren Multiplikatorenrolle wird man auch bei den Studierenden und schließlich in der Qualität der Studienabschlüsse eine tatsächliche Kompetenzsteigerung erreichen.

Die zentralen Einrichtungen wirken dabei selbst oft impulsgebend und treten als »Change Agents« in Erscheinung. Sie sind an den Hochschulen die Kompetenzzentren in Fragen der Informationsversorgung. In der praktischen täglichen Arbeit sind sie direkt mit den Ansprüchen der Nutzerinnen und Nutzer aller Fakultäten und Disziplinen konfrontiert. Durch ihre fachunabhängige Perspektive können sie daher am effizientesten Lösungen für die gesamte Hochschule finden und formulieren.

Inhaltsverzeichnis

Wandel der Vermittlungsau...

Institutionelle Impulse f...

»Neue Arbeitsteilung« ...

Neue Inhalte in der Lehre...

Konsequenzen des Wandels...


»Neue Arbeitsteilung«

Vielerorts ist den Herausforderungen des Wandels schon begegnet worden, an anderen Standorten wird zurzeit an Lösungen gearbeitet. Die DINI-AG »E-Kompetenz« stellt in der Tendenz der vielfältigen Entwicklungen eine Neue Arbeitsteilung fest. Die Vermittlungsauf-gaben in diesem Bereich werden neu bewertet und unter den universitären Anbietern verteilt; ein Phänomen, das an unterschiedlichsten Standorten beobachtet werden kann und das damit keine Randerscheinung mehr darstellt. In Bezug auf die beschriebene Situation des Wandels ist »Vermitteln« dabei noch viel umfassender zu verstehen als nur »Unterrichten« und »Schulen«: Die zentralen Einrichtungen treten nicht nur als Bereitsteller von Technologien auf, sondern als Vermittler zwischen den Technologien und ihren Nutzern; dies umfasst dann auch auf allen Ebenen eine Beratungsfunktion über den sinnvollen Einsatz, die Potenziale und Einschränkungen innovativer Techniken, die strategische Planung etc. Spannend sind die Konsequenzen, die dies für die Aufgabenbeschreibungen und die Organisation der betroffenen Einrichtungen haben muss.

Wenn zentrale Einrichtungen zum Beispiel in diesem Sinne auch zunehmend Lehre betreiben, so ist dies ein großer Schritt vorwärts. Teils hat sich dieser Wandel stillschweigend vollzogen, teils ist er noch umstritten, weil die zentralen Einrichtungen damit in die Domäne der Fakultäten als alleinige Lehranbieter eintreten. Doch zeigt schon das Aufkommen einer entsprechenden Diskussion, dass die Notwendigkeit einer Neuorientierung existiert.

Dort, wo dies erkannt wird, tritt man mit der Bitte an die zentralen Einrichtungen heran, Lehraufgaben zu übernehmen. Teils geschieht dies, weil sonst die Anforderungen der Studienstrukturre form nur schwer zu erfüllen sind, teils werden aber auch die besonderen Kernkompetenzen der Infrastruktureinrichtungen erkannt, die nun für die Lehre im Bachelor- und Master-Bereich genutzt werden sollen. Die Formen, die diese Kooperation für die Lehre annehmen kann, sind dabei höchst unterschiedlich. Neben Veranstaltungen, die komplett in Eigenverantwortung von den zentralen Einrichtungen angeboten werden, sind auch Mischformen »eingebetteter Lehre« möglich, bei denen Fachveranstaltungen Inhalte aus dem Bereich »E-Kompetenz« enthalten, die prüfungs- und abschlussrelevant für die Studierenden sind

Inhaltsverzeichnis

Wandel der Vermittlungsau...

Institutionelle Impulse f...

»Neue Arbeitsteilung« ...

Neue Inhalte in der Lehre...

Konsequenzen des Wandels...


Neue Inhalte in der Lehre

Vermittlung hört damit nicht mehr bei der rein »apparativen« Bedienkompetenz auf, ist keine positivistische Vermittlung von Fertigkeiten und Wissen mehr. Zentrale Einrichtungen, die Aufgaben im Bereich der universitären Lehre übernehmen, müssen einem weitergehenden inhaltlichen Anspruch gerecht werden, der den selbstbestimmten, mündigen Umgang mit Informationen, Informations- und Medientechnologie zum Ziel hat.

Ein Beispiel ist der kompetente Umgang mit Medientechnologie. Um ein Projekt im Bereich der Videoproduktion oder des DVD-Authoring erfolgreich durchzuführen, braucht es mehr als Kenntnisse im Video- und Tonschnitt, mehr als apparative Fertigkeiten: Ein solches Projekt muss dem Inhalt angemessen konzipiert werden, der Aufwand muss realistisch eingeschätzt werden können, verschiedene Medien und Technologien dürfen nicht nur als Selbstzweck, sondern müssen zielgerichtet eingesetzt werden. Solche umfassenden Kompetenzen können eigentlich nur in universitärer Lehre vermittelt werden, die den nötigen Rahmen bietet, Erfahrung und Praxis zu sammeln.

Auch die oben bereits angeführte Suchmaschinentechnologie mag als Beispiel dienen. Lehre im Feld der Informationskompetenz muss weiter gehen als die übliche bibliothekarische Nutzerschulung. Sie muss Studierende befähigen, über das Erkennen und Beurteilen der wirtschaftlichen und technologischen Hintergründe des Betriebs von Suchmaschinen zu deren kompetenter Nutzung zu finden.

Dass die zentralen Einrichtungen nicht Teil der Fakultäten sind, muss dabei als Vorteil angesehen werden, weil sie in der Lage sind, Inhalte interdisziplinär und fachungebunden zu vermitteln, die sonst nicht Bestandteil der Curricula wären. Sie sind dabei flexibel in Bezug auf den Gegenstand. Eine solche Flexibilität kann auch in Analogie zu jenen Anforderungen gesehen werden, die beispielsweise für Geistes- oder Sozialwissenschaftler zutreffen, die einen breiten fachlichen Horizont besitzen, für die es aber nur wenige konkrete Berufsbilder gibt.

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Wandel der Vermittlungsau...

Institutionelle Impulse f...

»Neue Arbeitsteilung« ...

Neue Inhalte in der Lehre...

Konsequenzen des Wandels...


Konsequenzen des Wandels

Die derart gewachsenen Vermittlungsaufgaben im Bereich der Lehre erfordern von den zentralen Einrichtungen einen bewussten Umgang mit dem didaktischen Anspruch, der auf sie zukommt. Dies bedeutet, dass den entsprechenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern didaktisches Rüstzeug an die Hand gegeben werden muss, um die neuen Aufgaben zu bewältigen; es gilt hier, ein relativ neues Tätigkeitsfeld zu professionalisieren. Gleiches gilt für die weiter gefassten »Vermittlungsaufgaben«. Wollen die zentralen Einrichtungen als »Change Agents« agieren und Innovationen vorantreiben, brauchen sie zunehmend auch Kompetenz im Bereich professioneller Projektleitung und bei der Vermittlung zwischen Interessengruppen innerhalb der Universität.

Die zentralen Einrichtungen erhalten dadurch auch eine neue Rolle innerhalb der Universität, ganz im Sinne der Neuen Arbeitsteilung. Sie fungieren als Schnittstellen für die Lehrorganisation, curriculare Integration oder die strategische Planung. Neue Kontakte müssen zu den Präsidien geknüpft werden, um als gleichberechtigte Partner von den Fakultäten akzeptiert zu werden. Die inhaltliche Abstimmung der Vermittlungsangebote an die Bedürfnisse der Fakultäten ist dabei überaus wichtig, d. h. es muss ein enger Austausch bei der Planung und möglichst auch Durchführung der Angebote bestehen. Diesen Herausforderungen müssen die zentralen Einrichtungen organisatorisch gerecht werden. Wurde die »herkömmliche« Schulungsarbeit häufig als Randaufgabe betrachtet, so muss gerade universitäre Lehre dezidiert angegangen werden. Dies erfordert schon der Umstand, dass in der Regel prüfungsrelevant gelehrt wird; Korrekturen studentischer Arbeiten müssen geleistet werden, zusätzliche Verwaltungsaufgaben stehen an.

Letztlich liegt es aber natürlich in der Verantwortung der Hochschulen, die Entwicklung von Schlüsselkompetenzen von einem Lippenbekenntnis zu einer gelebten Praxis werden zu lassen. Die Entwicklung von »E-Kompetenz« als Teil der elementaren Schlüsselkompetenzen muss auf allen Ebenen eine strategische Frage werden. Hochschulen sollten umfassende Konzepte erarbeiten, die die zentralen Einrichtungen in der beschriebenen Form stärker einbinden als dies derzeit häufig geschieht. Wenn auch die Neue Arbeitsteilung vielerorts zu beobachten ist, so fehlt es in der Regel an der notwendigen Institutionalisierung, der Verankerung in Zielvereinbarungen, Curricula etc. Vielfach werden die Vermittlungsleistungen der zentralen Einrichtungen angenommen, die dafür notwendigen materiellen und personellen Kapazitäten aber nur zögerlich bereitgestellt. Die Möglichkeiten der Institutionalisierung sind dabei vielfältig und hängen von den Ausgangsbedingungen, diversen Standortfaktoren und vor allem auch der Größe der jeweiligen Hochschule ab. Im zunehmenden Wettbewerb der Hochschulen untereinander können die Schlüsselkompetenzen als relativ neuer Studienbereich zu einem entscheidenden Faktor für den späteren beruflichen Erfolg der Absolventen werden; im Ausbau der Neuen Arbeitsteilung steckt eine Chance, die jetzt von den Hochschulen erkannt werden muss.

Inhaltsverzeichnis

Wandel der Vermittlungsau...

Institutionelle Impulse f...

»Neue Arbeitsteilung« ...

Neue Inhalte in der Lehre...

Konsequenzen des Wandels...