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Eine Webkonferenz – auch Webinar oder Webmeeting – ist ein über das Internet organisiertes und durchgeführtes Treffen von Personen, die sich real an verschiedenen Orten befinden. Sie können über eine virtuelle Webkonferenz-Plattform miteinander reden, sich sehen, Materialien austauschen oder gemeinsam bearbeiten.
Je nach verwendeter Webkonferenz-Plattform stehen verschiedene Tools zur Verfügung, z. B. Audio-Chat, Text-Chat, Videobilder, Whiteboards, Screensharing, Filesharing, Abstimmungen etc.
Neben der „Ausstattung“ eines Web-konferenzraumes wird auch nach Veranstaltungsformen unterschieden. So spricht in einem Webinar in der Regel eine Dozentin bzw. ein Dozent für eine Gruppe wobei sie / er per Webcam sichtbar und per Mikrofon hörbar ist. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind eher Konsumenten. Bei einem Webmeeting dagegen sind in der Regel alle Personen mit den gleichen Rechten ausgestattet.
Videokonferenzen
Videokonferenzen sind keine Webkonferenzen, da sie nicht das Internet als Übertragungsmedium nutzen. Videokonferenzen setzen eine hochwertige Hardware voraus und sind an bestimmte Übertragungsanschlüsse gebunden. Der Computer- und Medienservice der Humboldt-Universität bietet in eigens eingerichteten Räumen (im Grimm-Zentrum und im Erwin Schrödinger-Zentrum) Equipment für Videokonferenzen an. Dafür müssen Sie Ihren Arbeitsplatz verlassen und in diese Räume gehen. Ist das kein Problem, ist dieser Service sehr empfehlenswert, qualitativ hochwertig und „raumfüllend“. Weitere Informationen: http://www.cms.hu-berlin.de/dl/multimedia/bereiche/tele.
Möchten Sie ein Meeting von Ihrem Computer (wo auch immer dieser steht) durchführen, nutzen HU-Mitarbeiterinnen oder-Mitarbeiter Adobe Connect des DFN oder ab dem Sommersemester 2012 als registrierte Moodle-Nutzerin oder -Nutzer das Moodle-Modul BigBlueButton.
Adobe Connect Web-Konferenz über das Deutsche Forschungsnetzwerk (DFN)
Die Humboldt-Universität ist Mitglied im DFN. Neben verschiedenen Basisdiensten für Hochschulen wie eduroam, Speicherdiensten, einem Kalenderdienst u. a. m. (siehe http://www.dfn.de/dienstleistungen) gibt es auch eine zentral zur Verfügung stehende Adobe-Connect-Installation, die Hochschulangehörige aller beteiligten Hochschulen kostenfrei nutzen können (https://www.vc.dfn.de/webkonferenzen.html).

Abb. 1: Login DFN Webkonferenz-Service
Anmeldung
HU-Angehörige schreiben einfach eine E-Mail an anmeldung@vc.dfn.de mit Bitte um Registrierung und Angabe der Signatur der Arbeitsstelle. Absenderadresse muss die HU-E-Mail-Adresse sein.
Login und Übersicht
Haben Sie die Bestätigungsmail für die Einrichtung Ihres Zugangs erhalten, loggen Sie sich mit Ihren Zugangsdaten auf dieser Seite ein: http://webconf.vc.dfn.de.

Abb. 2: Übersicht über gespeicherte Webkonferenz-Räume
Sie gelangen auf die Portalseite, auf der Sie Ihre Webmeetings einrichten und verwalten können. In der oberen Navigationsleiste sind zunächst nur die Bereiche „Home“, „Materialien“ und „Meetings“ relevant. Klicken Sie auf den Button „Meeting“ hinter „Neu erstellen“ und erstellen Sie ein Testmeeting, um die Funktionen innerhalb eines Meeting-Raumes kennenzulernen.
In den Meeting-Einstellungen haben Sie – neben Benennung und Beschreibung – die Möglichkeit festzulegen, welche Personengruppe das Meeting später betreten darf: nur DFN-Userinnen und -User, diese und per E-Mail autorisierte Gäste oder auch unregistrierte Personen, die später von Ihnen den Link zum Meeting per E-Mail erhalten werden.
Im Abschnitt „Einstellungen für die Audiokonferenz“ beziehen sich die Angaben nicht auf die Audiofunktionen, die Sie vom Rechner mit Hilfe eines Mikrofons nutzen können, sondern auf eine zusätzlich einzubindende Telefonkonferenz. Diese ist praktisch, wenn Sie Teilnehmerinnen und Teilnehmer ohne Computer haben – sie können sich damit per Telefon in den Konferenzraum einbinden.
Auf der Portalseite können Sie in dem Bereich „Materialien“ einen Dateien-Ordner für Ihre Webkonferenz anlegen. So haben Sie einen Dateipool für Präsentationen oder Ähnliches an sicherer und gut zugänglicher zentraler Stelle. Aus dem Meetingraum können Sie später auf diese Dateien zugreifen.
Der Meeting-Raum
Adobe Connect muss nicht auf dem Rechner installiert werden. Lediglich der Internet-Browser eines jeden Nutzers benötigt ein Adobe Connect Browser Plugin, das bei der ersten Nutzung nach Ihrer Bestätigung automatisch installiert wird. Ein Meeting-Raum sieht unbearbeitet beim ersten Betreten wie in Abbildung 3 aus.

Abb. 3: Leerer Meetingraum aus Veranstaltersicht
Er kann mit Hilfe von vorgegebenen oder selbst angepassten Layouts vom Veranstalter eingerichtet werden, indem die Funktionsfenster (Pods) verschoben, gelöscht oder angepasst werden. Die vorgegebenen Layouts entsprechen den üblichen Veranstaltungsformen: Dateibearbeitung oder Screensharing (Support oder Vorlesung), Diskussion oder Zusammenarbeit.
Folgende Pods / Anwendungen stehen zur Verfügung:
Nutzlungsfakten
Kommunikationsformen
Rollen in Adobe Connect:
Anleitungen