CMS Journal
Nr. 35
März 2012
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Das Portal Primus – Ein neues Nutzererlebnis

Linda Treude I linda.treude.2@cms.hu-berlin.de

Dr. Michael Voß I mvoss@ub.hu-berlin.de

Emira Koussa I emira.koussa.2@cms.hu-berlin.de

Keywords

Informationssicherheit, Sicherheitskonzept, Datenschutz

Abstract

Das Rechercheportal Primo bietet einen intuitiven und schnellen Sucheinstieg auf diverse Quellenarten einer Bibliothek. Die Universitätsbibliothek der Humboldt-Universität zu Berlin operiert unter dem Namen Primus seit 2009 mit diesem Portal und ist dabei, immer mehr Datenquellen zu implementieren. Der folgende Beitrag erläutert die veränderten Ansprüche der Nutzer und gibt einen Überblick über die Funktionalitäten und Vorteile von Primus gegenüber Rechercheoberflächen wie MetaLib.


Das Diktum der Suchmaschinen

WWW-Suchmaschinen wie Google geben den Takt in puncto Schnelligkeit und Einfachheit vor. Längst ist es gang und gäbe, dass innerhalb weniger Millisekunden Millionen von Ergebnissen präsentiert werden und dass zwischen dem Auslösen der Suche und dem Erhalt der Antwort oftmals nur ein Wimpernschlag liegt. Eine Suche nach dem Wort „Primo“ bei Google liefert beispielsweise „ungefähr 342.000.000 Ergebnisse in 0,16 Sekunden“, wobei das hier gesuchte Portal Primo als dritter Treffer auf der ersten Ergebnisseite gerankt wird. Die Relevanz ist bei dieser Beispielsuche zufriedenstellend, da die gesuchte Seite an dritter Stelle erscheint. Hierbei ist jedoch zu berücksichtigen, dass es sich um eine einfache Ad-hoc-Frage nach Einzelfakten – in diesem Fall: Wie lautet die Adresse des Portals Primo? – handelt, was einen der einfachsten Recherchetypen darstellt. Bei komplexeren Fragen genügt oftmals nicht die unspezifische Eingabe nur eines Suchworts. Genauso wenig kann man bei komplizierteren Suchanfragen erwarten, dass das gewünschte Ergebnis stets auf der ersten Seite erscheint. Für einfache Fragen, vor allem aus dem Alltag, scheint jedoch die einfache Suche ohne einen weiter kontextualisierten Suchbegriff ausreichend zu sein. Dem Diktum der WWW-Suchmaschinen verdanken wir ebenso die Gewöhnung an die Auto-Vervollständigung sowie an Suchhilfen wie „Meinten Sie vielleicht...“. Daraus werden seitens der Bibliotheksbenutzerinnen und -benutzer, die zum allergrößten Teil ebenso die WWW-Suchmaschinen nutzen, natürlich Erwartungen generiert, welche von der schnellen bunten Welt des WWWs auf Bibliotheksangebote übertragen werden.

Inhaltsverzeichnis

Das Diktum der Suchmaschi...

Herausforderungen an die ...

Die digitale Bibliothek...

Funktionalitäten von Prim...

Primus an der UB der HU...

Zukunftsaussichten...

Literatur...


Herausforderungen an die moderne Bibliothek

Die Entwicklung der Bibliotheken ist durch die des Webs stark beeinflusst worden. Mit allen neuen Entwicklungen im Web mussten die Bibliotheken neue Herausforderungen meistern. Galt es zunächst, „nur“ eine Web-Präsentation mit allgemeinen Informationen zu betreiben, sollte dem relativ schnell die Präsentation des eigenen Bestandes mittels eines Online-Katalogs (OPAC) folgen. Die Kataloge der Bibliotheken haben in der Vergangenheit nur Titeldaten von Büchern und Zeitschriften nachgewiesen. Sie waren ein Abbild des ‚Bestandes‘ der Bibliothek. Wenn ein Leser nach bestimmten Inhalten bzw. einem speziellen Artikel suchte, musste er sich mit der Sacherschließung der Bibliothek zufrieden geben oder wurde auf gedruckte oder elektronische Fachbibliographien – sprich Fachdatenbanken – verwiesen. Es war den Benutzerinnen und Benutzer überlassen, aus diesen Informationen den Weg zu ermitteln, wie er am schnellsten auf den Inhalt bzw. Volltext zugreifen konnte. Vor ca. 10 Jahren wurde begonnen, Inhaltsverzeichnisse von Zeitschriften und Büchern zu scannen und mit den Titelaufnahmen zu verlinken. In einigen Katalogen wurden diese Inhaltsverzeichnisse auch in die Recherche der Online-Kataloge einbezogen.

Mit der Aufbereitung der Titeldaten entstand die Idee, die bislang in den Bibliothekskatalogen ‚vermissten‘ bibliographischen Daten von Artikeln zu integrieren. Auch die Einbeziehung von Volltexten in die Recherche der Onlinekataloge wurde möglich. Das Konzept einer Bibliothek hat sich demnach stark verändert. Der Begriff Bibliothek selbst erscheint bei tieferem Nachdenken obsolet, da die Funktion einer Bibliothek als Sammlung oder Aufbewahrungsort von Büchern nicht mehr den Anforderungen der sogenannten Informationsgesellschafft entspricht. Durch die Quellenvielfalt und die damit verbundenen neuen Dienstleistungsangebote haben sich die Aufgaben einer Bibliothek stark gewandelt. Das rasante Wachstum elektronischer Informationen und der vermeintlich einfachere Zugriff darauf haben außerdem die Einrichtung Bibliothek stark verändert. Der Bestand einer Bibliothek umfasst mittlerweile sowohl traditionelle Medien wie Monographien und gedruckte Periodica als auch ein großes Angebot an elektronischen Ressourcen, wie elektronischen Zeitschriften, E-Books etc. Die Verlage und andere Informationsanbieter sind im Laufe der Zeit immer perfekter mit eigenen Webpräsentationen vertreten und werben mit gut aufbereiteten Informationen und Arbeitsmöglichkeiten. Die Suchmaschinenbetreiber fungieren als neue Informationsanbieter. Services wie Google Books und Google Scholar kommen mit ihren Lösungen ebenfalls immer stärker in die Geschäftsfelder, die bisher von Bibliotheken ausgefüllt wurden. Die Bibliotheken haben mit neuen Technologien versucht, sich den neuen Herausforderungen zu stellen.

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Das Diktum der Suchmaschi...

Herausforderungen an die ...

Die digitale Bibliothek...

Funktionalitäten von Prim...

Primus an der UB der HU...

Zukunftsaussichten...

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Die digitale Bibliothek

Es wurden Systeme entwickelt und eingesetzt, mit denen in unterschiedlichen Datenbanken oder Webseiten recherchiert werden kann und welche die Ergebnisse in einem einheitlichen Layout darstellen. Ein Beispiel einer solchen Federated-Search-Lösung ist MetaLib. Dabei handelt es sich um eine Software der Firma Ex Libris. Die übergreifende inhaltliche Suche innerhalb der digitalen Ressourcen ist an der UB der HU mit MetaLib über die sogenannte „Digitale Bibliothek“ möglich. Die Digitale Bibliothek bietet die gleichzeitige Recherche in verschiedenen Referenz- und Volltextdatenbanken sowie in elektronischen Zeitschriften an. Freie, beispielsweise durch Nationallizenzen verfügbare Datenbanken und E-Zeitschriften wurden dort ergänzt. Durch fächerbezogene vordefinierte Quick Sets ist eine schnelle Metasuche möglich. Mit dem sogenannten SFX Button (Linkresolver) kann man darüber hinaus die Verfügbarkeit des Volltextes prüfen oder die Bestandinformation anhand des Bibliothekskatalogs. Diese Linking-Systeme ermitteln aus den Metadaten und dem Ort, wo diese Metadaten gefunden werden, die Zugriffsmöglichkeiten, die sich für die Leserinnen und Lesern einer Bibliothek ergeben, nämlich:

  • Online-Zugriff (sofern die Lizenzen gekauft wurden)
  • Ausleihe aus der eigenen Bibliothek (wenn gedruckte Exemplare verfügbar sind)
  • Fernleihe (wenn in anderen Bibliotheken gedruckte Exemplare gefunden werden)
  • Dokumentenlieferung (wenn Kopien von Artikeln möglich sind)
  • u.v.m.

Auch ermöglicht MetaLib eine personalisierte Suche, welche nach Anmeldung mit dem eigenen Benutzeraccount das Speichern von favorisierten Datenbanken und bisherigen Suchen unterstützt. Im Laufe der Zeit haben auch solche Anbieter, die selbst Inhalte online gegen Gebühren zur Verfügung stellen, den Bibliotheken erlaubt, ihre Links auf die Linking-Server der Bibliothek in die Ergebnislisten zu integrieren. Dieser Service ist auf den Webseiten unter dem Namen „HU-Services“ auffindbar. Ein Portal wie MetaLib entspricht jedoch teilweise nicht mehr den gewandelten Ansprüchen der Bibliotheksnutzerinnen und -nutzer. Google und andere Suchmaschinen setzen, wie bereits erwähnt, heute Maßstäbe für die Suche im Web. Diesen veränderten Ansprüchen der Leser stellen sich die Bibliotheken, indem auch sie ihre Daten mit Hilfe von Suchmaschinentechnologie aufbereiten und ihre Titeldaten mit weiteren Informationen anreichern. Dies ist einer der Gründe, dass Universitätsbibliotheken, nun auch in Deutschland, ein Produkt wie Primo einsetzen.

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Funktionalitäten von Primo

Die früher allumfassenden Onlinekataloge sind heute nur noch eine Quelle für die Literatur- und Informationsversorgung. Der Zersplitterung der eingesetzten Nachweis- und Erschließungssysteme, mit denen unterschiedliche Medien aus unterschiedlichen Quellen erschlossen und auf unterschiedlichen Plattformen für die Nutzung bereitgestellt werden, soll mit Hilfe neuer Technologien entgegengewirkt werden. Ziel ist es, auf einer Plattform einen einfachen und dennoch qualifizierten Zugang zu allen für die Leser relevanten Ressourcen zu ermöglichen („one stop discovery & delivery“) 1.

Primo bietet einen vereinfachten Suchprozess, vom Suchen und Finden bis zum unmittelbaren Zugang für eine direkte Nutzung von Informationen. Auf einer Anwenderoberfläche sind verschiedenen Medientypen wie Bücher, E-Books, gedruckte und elektronische Aufsätze recherchierbar. Es ist nicht mehr notwendig, in verschiedenen Systemen zu suchen, denn Primo ist sehr leistungsfähig und liefert extrem schnell Ergebnisse.2

Man arbeitet mit Primo intuitiv. Ohne Einstieg kann sofort losgelegt werden. Zu Vereinfachung bietet das System eine flexible Suchsyntax, „Meinten Sie: …?“-Vorschläge und zusätzliche Ergebnisse auf der Grundlage von Synonymen. Wechselt der man die Suchoption, zum Beispiel von „Bücher, Zeitschriften, Artikel…“ nach „Online-Katalog“ oder „Ebook-Pakete im Test“, bleibt die Suchmaske bestehen.

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Abb. 1: Suchmaske Primus

Im linken Bildbereich finden sich diverse Optionen für die Modifikation der Suche. Unter „Meine Ergebnisse verbessern“ können Treffer durch einen Klick nach Standorten, Veröffentlichungsform, Erscheinungsjahr, Sprache etc. gefiltert werden. Mit einer facettierten Navigation lässt sich die Suche fokussieren und lassen sich schnell die relevanten Ergebnisse klar erkennen. Die erweiterte Suche, wie die aus dem OPAC der UB, bleibt bestehen, noch immer kann nach gewünschten Autoren, ISBN, Signatur usw. begrenzt werden.

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Abb. 2: Filteroptionen

Es gibt die Möglichkeit, Ergebnisse sowohl in lokalen als auch weiter entfernten institutionellen Datenquellen zu finden und abzurufen. Der jeweilige Standort ist in der Anzeige des einzelnen Titels erkennbar sowie ob der Volltext verfügbar ist („Online-Zugriff“). Weitere Informationen, wie Inhaltsangaben, Inhaltsverzeichnissen und Bilder von Buchumschlägen sind, sofern vorhanden, ebenso dort hinterlegt.

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Abb. 3: Titelanzeige

Die Verfügbarkeit der gefundenen Quelle wird bereits im Suchergebnis angezeigt. Die Bestellung eines Mediums kann direkt bei der Bibliothek oder sofort über das Fernleihmodul vorgenommen werden. Im oberen rechten Bildbereich befindet sich „Mein Bereich“, der Zugang zum personalisierten Bereich, nach Benutzernummer und Passwort.

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Abb. 4: Anmeldung

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Primus an der UB der HU

Zu Beginn des Wintersemesters 2010/11 wurde Primo an der Universitätsbibliothek der HU in der Beta-Version den Lesern zugänglich gemacht. Die Einbindung einzelner Komponenten läuft seit 2009 und ist noch nicht abgeschlossen ist. Selbiges gilt für die Einrichtung der Nutzeroberfläche. Die Recherche AG der UB hat sich für den Namen Primus als Akronym für PRIMäre Universitäts-Suche entschlossen. Als Application Service Provider (ASP) fungiert der Koo- perative Bibliotheksverbund Berlin-Brandenburg (KOBV). Der KOBV stellt die Server zur Verfügung und übernimmt die Pflege der Software. Diese Konsortiallösung erzeugt Synergieeffekte bei der Systempflege und – entwicklung sowie bei der Einbindung und Nutzung von Ressourcen und bietet darüber hinaus erhebliche finanzielle Vorteile für die einzelnen Hochschulen (Konsortialrabatt).

An den beiden anderen Berliner Universitätsbibliotheken der Technischen Universität und der Freien Universität wurde das Suchportal ebenso eingebunden und nennt sich weiterhin Primo. Primus ist an der HU über die URL: http://primus.ub.hu-berlin.de erreichbar. Der Link ist unterhalb des Online-Katalogs zentral auf der Startseite der UB-Webseite zu finden. In der Beta-Version sind folgende Datenquellen durchsuchbar:

  • ca. 2,7 Mio. Datensätze des Online-Katalogs (OPAC)
  • ca. 11.000 Titel des EDOC-Servers der HU
  • ca. 21,7 Mio. Titel aus den 35 Nationallizenzen der E-Book-Pakete in Primus
  • ca. 480 Mio. Titel von 769 verschiedenen Anbietern aus Primo-Central

Das lokale Bibliotheksportal bietet einen direkten Zugriff auf Primo Central, eine fachübergreifende Datensammlung wissenschaftlicher Materialien, die von der Firma Ex Libris in einem „Cloud Computing“-Umfeld gehostet wird. Primo Central umfasst mehrere hundert Millionen elektronische Ressourcen von globaler und regionaler Bedeutung, von Primärveröffentlichungen (Springer, Kluwer, Thieme,...), über Fachdatenbanken bis hin zu Aggregatoren (Thomson Reuter, Ebsco, ...) Zum Teil sind auch die Volltexte enthalten.

Zurzeit sind die Titeldaten von 480 Mio. Veröffentlichungen (E-Books, E-Journals, gedruckte Bücher, Zeitschriften, Artikel, Aufsätze, ...) enthalten. Der Inhalt von Primo-Central wird laufend erweitert. Die Zugriffsart auf die elektronischen Ressourcen (Abstracts, Metadaten oder Volltexte) ist abhängig von den Lizenzbedingungen der UBs. Eine intuitive Navigation mittels Kategorien bzw. Facetten bietet eine einfache Möglichkeit, Treffermengen einzugrenzen und relevante Ergebnisse herauszufinden. So können die Ergebnisse einer Suche komfortabel nach Aspekten wie Erscheinungsjahr, Autor, Schlagwort, aber auch nach formalen Kriterien wie Buch, Zeitschrift, Aufsatz etc. durch wenige Klicks herausgefiltert werden.

Die Universitätsbibliothek bietet über Primus möglichst viele Inhalte zur Suche an, zunächst auch unabhängig davon, ob die Bibliothek Besitzer dieser Information ist oder die Inhalte lizensiert hat. Über den integrierten Linking-Service werden den Leserinnen und Lesern die jeweils günstigsten Zugriffsmöglichkeiten auf die Inhalte angeboten. Dabei steht der Zugriff auf online-verfügbare Medien an erster Stelle. Bei gedrucktem Bestand wird der Leser über die besitzende Zweigbibliothek und den Standort informiert und er kann gegebenenfalls das Buch gleich bestellen. Wenn das Medium nicht im Bestand der Universitätsbibliothek ist oder das Material nicht lizensiert ist, werden Dienste wie Dokumentenlieferung oder Fernleihe angeboten. Inhalte, die nicht im Online-Katalog oder in Primo-Central enthalten sind, werden von der Universitätsbibliothek, sofern Metadaten vorhanden sind ebenfalls in Primus geladen. So sind die Nationallizenzen, die von der DFG gefördert in Deutschland zur Verfügung stehen, ebenfalls in Primus recherchierbar. Alle E-Books deren Titeldaten nicht in Primo-Central enthalten sind, aber von der Bibliothek beschafft werden, werden in Primus nachgewiesen.

Außerdem wird für Primus eine mobile Schnittstelle angeboten. Den Zugang zu Ressourcen und Services bietet Primus in einem eigenen View für mobile Endgeräte. Damit hat man die Möglichkeit, die komplette Bibliothekssammlung zu durchsuchen. Das bedeutet einen Zugriff auf den Bestand der Bibliothek rund um die Uhr, wo immer man sich befindet.

Die Nutzerinnen und Nutzer können ihre Suchanfragen in „Mein Bereich“ abspeichern und sich automatisch entweder per E-Mail oder RSS über neue Ergebnisse der Suchanfrage benachrichtigen lassen oder jederzeit die Suche selber wieder aufrufen. In Primo ist es ebenso möglich, mit nichtlateinischen Schriften wie Chinesisch, Japanisch oder Arabisch zu suchen, da mehrere Primo-Sites in nicht-Lateinischen Schriften indexiert und durchsuchbar sind.3

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Abb. 5: MobileView

Inhaltsverzeichnis

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Zukunftsaussichten...

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Zukunftsaussichten

Momentan ist das Angebot im Kontext der sonstigen Tools der Bibliothek zu sehen, welches jedoch in puncto Schnelligkeit und Quellenvielfalt schon jetzt anderen Lösungen wie MetaLib überlegen ist. Dennoch ist die Einbindung aller Ressourcen in Primus anzustreben. Die Integrierung von weiteren Webservices, wie Google Books, in das Portal wird angestrebt. Dies erhöht die Nutzerfreundlichkeit und Wirtschaftlichkeit. Durch die Trennung und somit Unabhängigkeit der Portalplattform („front office“) von den unterschiedlichen Verarbeitungssystemen im Hintergrund („back office“) offeriert die Portallösung Primo eine zukunftsfähige Benutzerplattform, die weitgehend unabhängig von den eingesetzten Verwaltungssystemen und den einzubindenden Ressourcen ist. Sie bietet die technische Möglichkeit, zukünftig weitere Indices von kommerziellen Datenbankanbietern zu integrieren und somit die Recherchemöglichkeiten zu optimieren.

An der UB der HU sind zusätzliche Funktionalitäten geplant. Als neuer Service sollen zunächst für Artikel Empfehlungen angezeigt werden. Dabei wird auf andere Artikel verwiesen, die weltweit von Lesern des jeweiligen Artikels in unmittelbaren zeitlichem Zusammenhang gelesen bzw. heruntergeladen wurden. Im kommenden Jahr sollen auf der Basis der Ausleihen an der Universitätsbibliothek auch Empfehlungen für gedruckte Bücher gegeben werden. Damit findet eine Annäherung der Bibliotheksdienstleistungen an (kommerzielle) Webangebote statt und die Nutzerfreundlichkeit wird deutlich erhöht. Die Integration der Federated-Search (aus MetaLib) in die Oberfläche von Primo ist geplant.

Inhaltsverzeichnis

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Die digitale Bibliothek...

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Literatur...

Literatur

[1] Broschüre Primo: Ex Libris Primo. Discovery and Delivery. Online verfügbar unter http://www.exlibrisgroup.com/files/Products/Primo/Brochure/PRIMOA4.pdf
[3] Ex Libris: Primo. Fragen und Antworten. Webinar zur neuen Primo Version 3 am 20.05.2010 um 15:00 Uhr mit Herrn Jürgen Küssow (Senior PreSales Consultant).

Anmerkungen

2Siehe Broschüre Primo: Ex Libris Primo. Discovery and Delivery. Online verfügbar unter: http://www. exlibrisgroup.com/files/Products/Primo/Brochure/ PRIMOA4.pdf.
3 Zudem gibt es Primo-Anwender mit mehreren Schriften neben der Lateinischen, wie in China, Japan oder Israel. Siehe Ex Libris: Primo. Fragen und Antworten. Webinar zur neuen Primo Version 3 am 20.05.2010 um 15:00 Uhr mit Herrn Jürgen Küssow (Senior PreSales Consultant), S.7.

Alle Links wurden letztmalig am 07.10.2011 abgerufen.