Jahn, Mareile: Untersuchungen zum Einfluß selektierter arbuskulärer Mykorrhizapilze (AMP) und assoziativer Rhizosphärenbakterien einzeln und kombiniert auf das Wachstum und den Zierwert von Zierpflanzen für den urbanen Bereich
Untersuchungen zum Einfluß selektierter arbuskulärer Mykorrhizapilze (AMP) und assoziativer Rhizosphärenbakterien einzeln und kombiniert auf das Wachstum und den Zierwert von Zierpflanzen für den urbanen Bereich
D i s s e r t a t i o n

zur Erlangung des akademischen Grades doctor rerum horticulturarum (Dr. rer. hort.)

eingereicht an der Fakultät für Landwirtschaft und Gartenbau der Humboldt-Universität zu Berlin

von ,
Dipl. Ing. hort. Mareile Jahn ,
geb. am 23.10.1969 in Herzberg/Elster

Präsident der Humboldt-Universität zu Berlin Prof. Dr. Dr. h. c. H. Meyer

Dekan der Fakultät für Landwirtschaft und Gartenbau Prof. Dr. Dr. h. c. E. Lindemann

Gutachter:
Gutachter: 1. Prof. Dr. habil. G. Höflich
2. Prof. Dr. sc. H.-G. Kaufmann

Tag der mündlichen Prüfung:

Abstrakt

In mehrjährigen Gefäß- und Feldversuchen wurde der Einfluß von selektierten arbuskulären Mykorrhizapilzen (Glomus ssp. VAM3, Glomus intraradices Isolat 49) und assoziativen Rhizosphärenbakterien (Pseudomonas fluorescens PsIA12, Agrobacterium rhizogenes A1A4, Rhizobium trifolii R39, Stenotrophomas maltophilia PsIB2 und PsI2) einzeln und kombiniert auf das Wachstum und den Zierwert von ein- und mehrjährigen Zierpflanzen für den urbanen Bereich untersucht.

Auf urbanen streßbelasteten Standorten führten diese Rhizosphärenmikroorganismen ohne zusätzliche Mineraldüngung zur Förderung von Wachstum und Zierwert bei Zierpflanzen. Frühzeitige Inokulationen zur Aussaat bzw. Pflanzung verkürzten die Pflanzenanzucht und reduzierten Pflanzenausfälle.

Die drei Pflanzenarten reagierten unterschiedlich. Die deutlichsten Effekte wurden bei Tagetes durch Einzelinokulationen erzielt. Es zeichneten sich sortenspezifische Reaktionen ab. Bei Miscanthus waren Kombinationen von Mikroorganismen wirksam und förderten das Wachstum über drei Jahre. Nicht eindeutig reproduzierbar waren die Wirkungen bei Gladiolen, der Zierwert wurde positiv beeinflußt.

Alle Bakterienstämme produzierten in Reinkultur Auxine und z.T. Cytokinine. Zwischen Phytohormonbildung, Mykorrhizierung der Wurzeln, Wurzelbesiedlung durch die autochthone Mikroflora und Wurzelstimulierung zeichneten sich wiederholt positive Wechselwirkungen ab. Von Ackerstandorten isolierte Bakterien waren auch auf urbanen nährstoffarmen Standorten wirksam. Die Bakterien besiedelten die Rhizosphäre von Tagetes und Gladiolen während der Vegetationsperiode im Freiland. Nach einjähriger Trockenlagerung des Bodens besiedelten PsIA12 und PsIB2 erneut die Rhizosphäre der nichtinokulierten Tagetes.

Schlagwörter:
AMP, Rhizosphärenbakterien, Zierpflanzen, Wachstum

Abstract

In long-term pot and field trials the influence of selected arbuscular mycorrhizal fungi (Glomus ssp. VAM3, Glomus intraradices Isolat 49) and associative rhizosphere bacteria (Pseudomonas fluorescens PsIA12, Agrobacterium rhizogenes A1A4, Rhizobium trifolii R39, Stenotrophomas maltophilia PsIB2 and PsI2), single and in combination, on growth and ornamental value of annual and perennial ornamental plants under urban conditions was tested.

These rhizosphere microorganisms did stimulate growth and ornamental value of ornamental plants without the additon of mineral fertilizers on urban stressed sites. An early inoculation during seeding or planting did shorten plant cultivation and reduced plant losses.

The three plant species did respond differently. The most obvious effects were achieved by single inoculation on Tagetes. Variety specific reactions did occur. Combination of microorganisms was effective on Miscanthus and did stimulate growth over three years. The effects on Gladiolus were not repeatable but ornamental value was stimulated.

All bacteria strains did produce Auxin and partially Cytokinin in pure culture. Between phytohormone production, root mycorrhization and root colonization by the autochthonous microflora positive interactions did occur. Bacteria isolated from agricultural sites were also effective on oligotrophic urban sites. The bacteria did establish in the rhizosphere of Tagetes and Gladiolus over the vegetation period on the field. After one year dry storage of the soil PsIA12 and PsIB2 did re-establish in the non-inoculated Tagetes rhizosphere.

Keywords:
AMF, Rhizosphere bacteria, ornamental plants, growth


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Seiten: [4] [5] [6] [7] [8] [9] [10] [11] [12] [13] [14] [15] [16] [17] [18] [19] [20] [21] [22] [23] [24] [25] [26] [27] [28] [29] [30] [31] [32] [33] [34] [35] [36] [37] [38] [39] [40] [41] [42] [43] [44] [45] [46] [47] [48] [49] [50] [51] [52] [53] [54] [55] [56] [57] [58] [59] [60] [61] [62] [63] [64] [65] [66] [67] [68] [69] [70] [71] [72] [73] [74] [75] [76] [77] [78] [79] [80] [81] [82] [83] [84] [85] [86] [87] [88] [89] [90] [91] [92] [93] [94] [95] [96] [97] [98] [99]

Inhaltsverzeichnis

TitelseiteUntersuchungen zum Einfluß selektierter arbuskulärer Mykorrhizapilze (AMP) und assoziativer Rhizosphärenbakterien einzeln und kombiniert auf das Wachstum und den Zierwert von Zierpflanzen für den urbanen Bereich
Abkürzungsverzeichnis Verzeichnis der Abkürzungen
1 Einleitung und Zielstellung
2 Material und Methoden
2.1.Versuchsorganismen
2.2.Versuchsstandorte und Versuchsböden
2.2.1.Charakterisierung der Versuchsstandorte
2.2.2.Bestimmung der Nährstoffgehalte der Böden
2.2.3.Bestimmung der Sorptionskapazität
2.2.4.Beeinflussung der Versuchsböden durch organische und mineralische Düngung
2.3.Erfassung von Klimadaten
2.4.Kultivierung und Anzucht der Wirtspflanzen
2.5.Anzucht von AMP und Bakterien
2.6.Bestimmung von Pflanzenwachstumsparametern
2.6.1.Trockenmassen
2.6.2.Boniturverläufe
2.6.3.Wurzellängen
2.7.Ermittlung der Wirkungen von inokulierten AMP und Bakterien auf die nicht inokulierte Tagetes-Folgekultur
2.8.Bestimmung von Wirkungsursachen für die mikrobielle Stimulierung des Pflanzenwachstums
2.8.1.Ermittlung von Stoffwechselleistungen der Bakterienstämme in Reinkultur
2.8.2.Bestimmung von Prolin in gestreßten Pflanzen
2.8.3.Ermittlung des Besiedlungsverhaltens
2.8.3.1.Ermittlung der Mykorrhizierung durch inokulierte und durch autochthone AMP
2.8.3.2.Ermittlung des Besiedlungsverhaltens inokulierter Bakterien in der Rhizosphäre
2.8.3.3.Bestimmung von Bakterien und Pilzen aus der autochthonen Wildpopulation der Rhizosphäre
2.9.Statistische Auswertung
3 Ergebnisse
3.1.Einfluß von AMP und Bakterien auf das Wachstum und den Zierwert
3.1.1.Tagetes
3.1.2.Gladiolen
3.1.3.Miscanthus
3.2.Einfluß von inokulierten AMP und Bakterien auf die nicht inokulierteTagetes-Folgekultur
3.3.Einfluß von Inokulumform und Inokulationstermin, Standort, Düngung, Sommertrockenheit und Beregnung auf den Inokulationseffekt von AMP und Bakterien
3.3.1.Inokulumform und Inokulationstermin
3.3.2.Standort
3.3.3.Inokulationswirkungen von Mikroorganismen bei differenzierter organischer bzw. mineralischer Düngung
3.3.3.1.Einfluß der organischen Düngung
3.3.3.2.Einfluß der mineralischen Düngung
3.3.4.Sommertrockenheit
3.4.Mögliche Wirkungsursachen für die mikrobielle Stimulierung von Wachstum und Zierwert bei Zierpflanzen
3.4.1.Stoffwechselleistungen der Bakterien in Reinkultur
3.4.2.Einfluß von AMP auf den Prolingehalt gestreßter Pflanzen
3.4.3.Besiedlungsverhalten
3.4.3.1.Mykorrhizierung
3.4.3.2.Besiedlungsverhalten von inokulierten Bakterien in der Rhizosphäre
3.4.3.3.Sporenanzahl und Most Probable Number der autochthonen AMP
3.4.3.4.Bakterien und Pilze aus der Wildpopulation des Bodens und der Rhizosphäre
4 Diskussion und Schlußfolgerungen
4.1.Diskussion
4.1.1.Inokulumform und Inokulationstermin
4.1.2.Pflanzenartspezifik mikrobieller Inokulationseffekte
4.1.3.Standortspezifische Wirkungen
4.1.4.Einfluß von organischer und mineralischer Düngung auf die Inokulationswirkungen von Rhizosphärenmikroorganismen
4.1.5.Effektivität von Rhizosphärenmikroorganismen in Sommertrockenperioden
4.1.6.Nachhaltigkeit von Inokulationswirkungen
4.1.7.Mögliche Wirkungsursachen für die mikrobielle Stimulierung von Wachstum und Zierwert
4.1.7.1.Stoffwechselleistungen
4.1.7.2.Mykorrhizierung
4.1.7.3.Besiedlungsverhalten der inokulierten Bakterien
4.2.Schlußfolgerungen
4.2.1.Erste Schlußfolgerungen für eine mögliche Nutzung von Rhizosphärenmikroorganismen bei Zierpflanzen für den urbanen Bereich
4.2.2.Schlußfolgerungen für weiterführende Arbeiten
5 Zusammenfassung
6 Literaturverzeichnis
Danksagung
Selbständigkeitserklärung
Lebenslauf
Anhang

Tabellenverzeichnis

Tab. 1: Übersicht über Freilandversuche von 1991 bis 1997 auf urbanen anlehmigen Sandböden des Institutsgeländes in Berlin-Köpenick (Versuchsfeld)
Tab. 2: Anteile der Bodenstruktur nach dem Teilchendurchmesser (Versuchsfeld), Angaben in [%]
Tab. 3: Angaben zu den edaphischen Eigenschaften der Freilandböden (1991 - 1997), Bodenanalyse 1 (mg/100 g Boden; Bodentiefe 0 - 30 cm)
Tab. 4: Sorptionskapazität [mval/100 g Boden] der anlehmigen Sandböden des Versuchsfeldes und der Verkehrsinsel (Bodentiefe 0 - 30 cm)
Tab. 5: Angaben zu den edaphischen Eigenschaften des anlehmigen Sandbodens (Versuchsfeld, 1995/96) ohne und mit organischer Düngung und der Sorptionskapazität [mval/100 g Boden], Bodenanalyse 1 (mg/100 g Boden; Bodentiefe 0 - 30 cm)
Tab. 6: Differenzierte mineralische NPK-Düngung auf anlehmigem Sandboden (Versuchsfeld)
Tab. 7: Mineralische Grund- und Langzeitdüngung, monatliche Freisetzungsrate der Nährstoffe, Nährstoffverhältnis [%] und Düngermengen [g/m²]
Tab. 8: Kultivierungs- und Anzuchtbedingungen der Wirtspflanzen
Tab. 9: Inokulumformen und Inokulationsmethoden der Bakterien und AMP
Tab. 10: Einfluß von AMP und Bakterien auf Sproßlänge und Pflanzendurchmesser der Tagetessorten ‘Hawaii’ und ‘Yellow Supreme’ im Jungpflanzenstadium sieben Wochen nach Inokulation auf anlehmigem Sand (Versuchsfeld) 1996, n=40, Signifikanztest nach Tukey bzw. Nemenyi alpha=0,05
Tab. 11: Einfluß von AMP und Bakterien auf Sproßlänge, Sproß- und Wurzeltrockenmasse bei Tagetes ‘Hawaii’ zur Haupternte im Oktober 1995 auf anlehmigem Sand (Versuchsfeld), n=70, Signifikanztest nach Tukey bzw. Nemenyi alpha=0,05
Tab. 12: Einfluß von AMP und Bakterien auf Sproßlänge, Sproß- und Wurzeltrockenmasse bei den Tagetessorten ‘Hawaii’ und ‘Yellow Supreme’ zur Haupternte im Oktober 1996 auf anlehmigem Sand (Versuchsfeld), n=100, Signifikanztest nach Tukey bzw. Nemenyi alpha=0,05
Tab. 13: Einfluß inokulierter Bakterien auf die Wurzellänge der Tagetessorte ‘Hawaii’ nach einem Monat in der Klimakammer auf anlehmigem Sand 1996, n=14, Kontrolle=100%, Signifikanztest nach Tukey alpha=0,05
Tab. 14: Einfluß von AMP und Bakterien auf die Knospenanzahl pro 100 Pflanzen der Tagetessorte ‘Hawaii’ im Verlauf von zwei Wochen auf anlehmigem Sand (Versuchsfeld) 1995, Signifikanz nach Chiquadrat-Test alpha=0,05
Tab. 15: Einfluß von AMP und Bakterien auf die Knospenanzahl pro 100 Pflanzen der Tagetessorte ‘Hawaii’ im Verlauf von zwei Wochen auf anlehmigem Sand (Versuchsfeld) 1996, Signifikanz nach Chiquadrat-Test alpha=0,05
Tab. 16: Einfluß von AMP und Bakterien auf die Knospenanzahl pro 100 Pflanzen der Tagetessorte ‘Yellow Supreme’ im Verlauf von zwei Wochen auf anlehmigem Sand (Versuchsfeld) 1996, Signifikanz nach Chiquadrat-Test alpha=0,05
Tab. 17: der Wirkungen ausgewählter AMP und Bakterien auf die Blütenanzahl pro Pflanze der Tagetessorte ‘Hawaii’ auf anlehmigem Sand (Versuchsfeld) zur Haupternte im Oktober 1993 - 1996, n=100, Signifikanztest nach Nemenyi alpha=0,05
Tab. 18: Einfluß von AMP und Bakterien auf Sproßlänge, Sproß-, Knollen-, Brut- und Wurzeltrockenmasse bei Gladiolen der Sorte ‘Frührot’ im Erntestadium nach vier Monaten Vegetationszeit auf anlehmigem Sand (Versuchsfeld) 1995, n=30, Signifikanztest nach Nemenyi alpha=0,05
Tab. 19: Einfluß von AMP und Bakterien auf Sproßlänge, Sproß-, Knollen-, Brut- und Wurzeltrockenmasse bei Gladiolen der Sorte ‘Frührot’ im Erntestadium nach vier Monaten Vegetationszeit auf anlehmigem Sand (Versuchsfeld) 1996, n=44, Signifikanztest nach Nemenyi alpha=0,05
Tab. 20: Einfluß von rifampicinresistenten Bakterien auf Sproßlänge, Sproß- und Knollentrockenmasse von Gladiolen der Sorte ‘Frührot’ auf anlehmigem Sand (Versuchsfeld) 1995, n=6, Differenz zur Kontrolle, Signifikanztest nach Tukey alpha=0,05
Tab. 21: Einfluß von AMP und Bakterien auf die Knospenanzahl pro 30 Pflanzen der Gladiolensorte ‘Frührot’ im Verlauf von zwei Wochen auf anlehmigem Sand (Versuchsfeld) 1995, Signifikanz nach Chiquadrat-Test alpha=0,05
Tab. 22: Einfluß von AMP und Bakterien auf die Anzahl farbezeigender und nicht farbezeigender Blütenknospen und auf die Sproßtrockenmasse pro Gladiolenrispe von Gladiolen der Sorte ‘Frührot’ im Freiland auf anlehmigem Sand (Versuchsfeld) 1996, n=70, Signifikanztest nach Tukey bzw. Nemenyi alpha=0,05
Tab. 23: Einfluß von AMP und Bakterien auf Sproßlänge, Triebanzahl pro Pflanze und Sproßtrockenmasse bei Miscanthus sinensis ‘Gracillimus’ auf anlehmigem Sand (Versuchsfeld) 1996, n=6, Signifikanztest nach Nemenyi alpha=0,05
Tab. 24: Einfluß von AMP und Bakterien auf Sproßlänge, Triebanzahl pro Pflanze, Sproß- und Wurzeltrockenmasse bei Miscanthus sinensis ‘Gracillimus’ auf anlehmigem Sand (Versuchsfeld) 1997, n=6, Signifikanztest nach Nemenyi alpha=0,05
Tab. 25: Einfluß von AMP und Bakterien auf Mykorrhizierung (n=6), Sproßlänge, Sproßtrockenmasse sowie Knospen- und Blütenanzahl pro Pflanze (n=75) der nicht beimpften Folgekultur Tagetes ‘Hawaii’ auf anlehmigem Sand (Versuchsfeld) 1995, Signifikanztest nach Tukey bzw. Nemenyi alpha=0,05
Tab. 26: Einfluß von VAM3 bzw. PsIA12 auf Sproßlänge und -trockenmasse in Abhängigkeit vom Inokulationstermin bei Tagetes ‘Hawaii’ auf anlehmigem Sand (Versuchsfeld) 1992, n=30, Differenz zur Kontrolle, Signifikanztest nach Tukey alpha=0,05
Tab. 27: Einfluß von VAM3 bzw. Isolat 49 auf Mykorrhizierung, Sproßlänge, Sproß- und Wurzeltrockenmasse, Wurzellänge und Knospenanzahl pro Pflanze von Tagetes ‘Hawaii’ auf einer Verkehrsinsel 1995/96, n=45, Differenz zur Kontrolle, Signifikanztest nach Tukey bzw. Nemenyi alpha=0,05
Tab. 28: Einfluß von VAM3 und PsIA12 in Kombination ohne und mit organischer Düngung auf Sproßlänge und Sproßtrockenmasse der Tagetessorte ‘Hawaii’ auf anlehmigem Sand (Versuchsfeld) 1991/92, n=90, Differenz zur Kontrolle, Signifikanz nach LSD-Test alpha=0,05
Tab. 29: Einfluß von VAM3 und PsIA12 ohne und mit Grund- bzw. Langzeitdüngung auf die Anzahl Blüten pro Pflanze bei Tagetes ‘Hawaii’ auf anlehmigem Sand (Versuchsfeld) 1992, n=30, Differenz zur Kontrolle, Signifikanz nach Nemenyi- bzw. Chiquadrat-Test alpha=0,05
Tab. 30: Einfluß von AMP und Bakterien auf die Sproßlängenzunahme der Tagetessorte ‘Hawaii’ in Abhängigkeit von den Niederschlagsmengen von Juli bis August 1996 auf anlehmigem Sand (Versuchsfeld), n=100
Tab. 31: Stoffwechselleistungen wachstumsfördernder Bakterien
Tab. 32: Besiedlungsverhalten rifampicinresistenter PsIA12, A1A4 und R39 in der Rhizosphäre von Tagetes und Gladiolen im Freiland auf anlehmigem Sand (Versuchsfeld) 1995, n=6
Tab. 33: Besiedlungsverhalten rifampicinresistenter PsIA12, PsIB2 und R39 in der Rhizosphäre von Tagetes und Gladiolen im Freiland auf anlehmigem Sand (Versuchsfeld) 1996, n=6
Tab. 34: Besiedlungsverhalten rifampicinresistenter PsIA12 und PsIB2 in der Rhizosphäre der nicht inokulierten Folgekultur Tagetes ein Jahr nach Erstbeimpfung im Gefäß unter Gewächshausbedingungen 1997, n=6
Tab. 35: Autochthone AMP-Sporenanzahl pro 100 g Freilandboden (anlehmiger Sand, Versuchsfeld) zu verschiedenen Jahreszeiten 1995/96, n=6, Signifikanztest nach Nemenyi alpha=0,05
Tab. 36: MPN der autochthonen AMP des anlehmigen Sandbodens im Frühjahr und Herbst 1995/96, n=6
Tab. 37: Pilze und Bakterien der mikrobiellen Wildpopulation im anlehmigen Sandboden (Versuchsfeld) und an den Wurzeln von Tagetes und Gladiolen, n=6
Tab. 38: Übersichtstabelle zum Einfluß arbuskulärer Mykorrhizapilze und assoziativer Rhizosphärenbakterien auf das vegetative Wachstum von Tagetes der Sorte ‘Hawaii’, Gladiolen der Sorte ‘Frührot’ und Miscanthus der Sorte ‘Gracillimus’ in zwei Jahren auf anlehmigem Sand, Signifikanzen zur Kontrolle
Tab. A1: Einfluß von Glomus intraradices (Isolat 49) und Pseudomonas fluorescens MIGULA (Ps. fl. MIGULA) auf die Sproß- und Wurzel-Länge bzw. -Frischmasse von Tagetes im Kammersystem im Gewächshaus auf anlehmigem Sand (Versuchsfeld) 1995, n=36, Differenz zur Kontrolle, Signifikanztest nach Tukey alpha=0,05
Tab. A2: Einfluß von Glomus intraradices (Isolat 49) und Pseudomonas fluorescens MIGULA (Ps. fl. MIGULA) auf den Mykorrhizierungsverlauf von Tagetes nach 10, 14, 21, 28, 35 und 41 Tagen im Kammersystem im Gewächshaus auf anlehmigem Sand (Versuchsfeld) 1995, n=20, Differenz zur Kontrolle, Signifikanztest nach Tukey alpha=0,05
Tab. A3: Edaphische Eigenschaften der Anzuchtböden im Gewächshaus von 1991 - 1996, Bodenanalyse1 (mg/100 g Boden; Bodentiefe 0 - 30 cm)
Tab. A4: Düngung im Zeitraum von 1991 - 1996
Tab. A5: Pflanzenschutzmaßnahmen bei Gladiolen und Tagetes im Zeitraum von 1991 - 1996
Tab. A6: Einfluß von AMP und Bakterien auf die Blütenanzahl pro Pflanze der Tagetessorten ‘Hawaii’ und ‘Yellow Supreme’ zur Haupternte im Oktober 1996 auf anlehmigem Sand (Versuchsfeld), n=10, Signifikanztest nach Nemenyi alpha=0,05
Tab. A7: Einfluß von AMP und Bakterien auf die Anzahl Pflanzen mit 0 bis 10 bzw. 11 bis 30 Knospen pro Pflanze der Tagetessorten ‘Hawaii’ und ‘Yellow Supreme’ zur Haupternte im Oktober 1996 auf anlehmigem Sand (Versuchsfeld), n=100, Signifikanz nach Chiquadrat-Test alpha=0,05
Tab. A8: Einfluß von AMP und Bakterien auf die Anzahl Pflanzen mit 0 bis 10 bzw. 11 bis 30 Blüten pro Pflanze der Tagetessorten ‘Hawaii’ und ‘Yellow Supreme’ zur Haupternte im Oktober 1996 auf anlehmigem Sand (Versuchsfeld), n=100, Signifikanz nach Chiquadrat-Test alpha=0,05
Tab. A9: Einfluß von AMP und Bakterien auf die Blütenanzahl pro 100 Pflanzen bei Tagetes ‘Hawaii’ im Verlauf von zwei Wochen auf anlehmigem Sand (Versuchsfeld) 1995, Signifikanz nach Chiquadrat-Test alpha=0,05
Tab. A10: Einfluß von AMP und Bakterien auf die Blütenanzahl pro 100 Pflanzen der Tagetessorte ‘Hawaii’ im Verlauf von drei Wochen auf anlehmigem Sand (Versuchsfeld) 1996, Signifikanz nach Chiquadrat-Test alpha=0,05
Tab. A11: Einfluß von AMP und Bakterien auf die Blütenanzahl pro 100 Pflanzen der Tagetessorte ‘Yellow Supreme’ im Verlauf von drei Wochen auf anlehmigem Sand (Versuchsfeld) 1996, Signifikanz nach Chiquadrat-Test alpha=0,05
Tab. A12: Einfluß von AMP und Bakterien auf die Blütenanzahl pro 30 Pflanzen bei Gladiolen der Sorte ‘Frührot’ im Verlauf von zwei Wochen 1995 auf anlehmigem Sand (Versuchsfeld), Signifikanz nach Chiquadrat-Test alpha=0,05

Abbildungsverzeichnis

Abb. 1: Einfluß von VAM3 auf das Wachstum der Tagetessorte ‘Hawaii’ auf anlehmigem Sand (Versuchsfeld) 1996; links Kontrollpflanzen, rechts VAM3-inokulierte Pflanzen zwei Wochen nach Auspflanzung im Freiland
Abb. 2: Einfluß von AMP und Bakterien auf die Wurzellänge der Tagetessorte ‘Hawaii’ zur Endblüte 1995 nach fünf Monaten Vegetationszeit auf anlehmigem Sand (Versuchsfeld), Kontrolle=100%, Signifikanztest nach Nemenyi alpha=0,05
Abb. 3: Einfluß von VAM3, PsIB2 und VAM3 mit R39 auf die Blütenanzahl pro 100 Pflanzen der Tagetessorte ‘Hawaii' im Verlauf von drei Wochen auf anlehmigem Sand (Versuchsfeld) 1996, Signifikanz nach Chiquadrat-Test alpha=0,05
Abb. 4: Einfluß von VAM3, PsIA12 und VAM3 mit PsIB2 auf die Blütenanzahl pro 100 Pflanzen der Tagetessorte ‘Yellow Supreme’ im Verlauf von drei Wochen auf anlehmigem Sand (Versuchsfeld) 1996, Signifikanz nach Chiquadrat-Test alpha=0,05
Abb. 5: Einfluß von AMP und Bakterien auf die Blütenanzahl pro Pflanze der Tagetessorte ‘Yellow Supreme’, dem anlehmigen Sand des Versuchsfeldes vier Monate nach Inokulation 1996 entnommen; von links nach rechts: Isolat 49, R39, VAM3 und Kontrolle
Abb. 6: Einfluß von AMP und Bakterien auf den Anteil von Pflanzen mit mehr als zehn Knospen bzw. Blüten [%] der Tagetessorte ‘Yellow Supreme’ zur Haupternte im Oktober 1996 nach sechs Monaten Vegetationszeit auf anlehmigem Sand (Versuchsfeld), n=100, Signifikanz nach Chiquadrat-Test alpha=0,05
Abb. 7: Einfluß von rifampicinresistenten Bakterien auf Sproß- und Wurzellänge der Gladiolensorte ‘Frührot’ sechs Wochen nach Inokulation auf anlehmigem Sand (Versuchsfeld) 1995, von links nach rechts: Kontrolle, R39, A1A4, PsIA12
Abb. 8: Einfluß von Isolat 49, R39 und A1A4 auf die Knospenanzahl pro 30 Pflanzen der Gladiolensorte ‘Frührot’ im Verlauf von zwei Wochen auf anlehmigem Sand (Versuchsfeld) 1995, Signifikanz nach Chiquadrat-Test alpha=0,05
Abb. 9: Einfluß von VAM3 und Bakterien auf die Ausfallrate der Tagetessorten ‘Hawaii’ und ‘Yellow Supreme’ auf S1-Anzuchtsubstrat im Gewächshaus 1996, n=100
Abb. 10: Einfluß von VAM3 mit PsIA12 ohne und mit organischer Düngung auf die Sproßlänge von Miscanthus ‘Gracillimus’ auf anlehmigem Sand (Versuchsfeld) von 1995 - 1997, n=6, Signifikanztest nach Nemenyi alpha=0,05
Abb. 11: Einfluß von VAM3 mit PsIA12 ohne und mit organischer Düngung auf die Triebanzahl pro Pflanze von Miscanthus ‘Gracillimus’ auf anlehmigem Sand (Versuchsfeld) 1995 - 1997, n=6, Signifikanztest nach Nemenyi alpha=0,05
Abb. 12: Einfluß der Kombination von VAM3 mit PsIA12 ohne und mit mineralischer Düngung auf die Sproßtrockenmasse bei Tagetes ‘Hawaii’ auf anlehmigem Sand (Versuchsfeld) 1992, n=90, Signifikanz nach LSD-Test alpha=0,05
Abb. 13: Einfluß von VAM3 und PsIA12 ohne bzw. mit Langzeitdüngung auf den Sproßtrockenmasse-Mehrertrag von Tagetes ‘Hawaii’ auf anlehmigem Sand (Versuchsfeld) 1992, n=30, Signifikanztest nach Nemenyi alpha=0,05
Abb. 14: Einfluß von Isolat 49 bzw. VAM3 auf die Mykorrhizierung von Tagetes ‘Hawaii’ auf nicht beregneten und beregneten anlehmigen Sandböden (Versuchsfeld) sowie auf der Verkehrsinsel 1995, Signifikanztest nach Tukey alpha=0,05
Abb. 15: Einfluß von Isolat 49 bzw. VAM3 auf die Mykorrhizierung von Tagetes ‘Hawaii’ auf nicht beregneten und beregneten anlehmigen Sandböden (Versuchsfeld) sowie auf der Verkehrsinsel 1996, Signifikanztest nach Tukey alpha=0,05
Abb. 16: Wirkung von VAM3 bzw. Isolat 49 auf den Prolingehalt pro 100 g Blattfrischmasse von Tagetes ‘Hawaii’ 1995 - 1996 auf anlehmigem Sandboden (Versuchsfeld) und extremer Verkehrsinsel, n=4, Signifikanztest nach Tukey alpha=0,05
Abb. 17: Wurzellängsschnitt einer mit Trypanblau gefärbten Tageteswurzel mit typischen interzellulären AMP-Strukturen von Glomus ssp. (VAM3) mit Arbuskeln (A) und Hyphen (H), Vergrößerung 150×
Abb. 18: Einfluß von AMP und Bakterien auf die Mykorrhizierung von Tagetes ‘Hawaii’ und Gladiolen ‘Frührot’ auf anlehmigem Sand (Versuchsfeld) 1995, n=6, Signifikanztest nach Tukey alpha=0,05
Abb. 19: Einfluß von AMP und Bakterien auf die Mykorrhizierung von Tagetes der Sorten ‘Hawaii’ und ‘Yellow Supreme’ auf anlehmigem Sand (Versuchsfeld) 1996, n=6, Signifikanztest nach Tukey alpha=0,05
Abb. 20: Einfluß von AMP und Bakterien auf die Mykorrhizierung von Tagetes 1995/96 auf anlehmigem Sand (Versuchsfeld), n=6, Signifikanztest nach Tukey alpha=0,05
Abb. 21: Glomus intraradices-Chlamydosporen mit Hyphenansätzen (H) und Sporenwand (W), Interferenzaufnahme mit Filter, Vergrößerung 1250×
Abb. 22: Pilze und Bakterien der mikrobiellen Wildpopulation der Rhizosphäre im anlehmigen Sandboden (Versuchsfeld) und an den Wurzeln von Tagetes und Gladiolen 1995, n=6

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