Otto, Grit: Untersuchungen zur postnatalen Gebißentwicklung beim Berliner Miniaturschwein

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Kapitel 5. Diskussion

Für die Nutzung des Schweines als Modelltier in der zahnmedizinischen Forschung sind gebißbezügliche Daten unerläßlich. Die Literaturübersicht hat ergeben, daß viele Angaben zur Gebißentwicklung und zur Okklusion nicht eindeutig definiert und somit als Basismaterial für spezielle zahnmedizinische Versuche nur bedingt zu verwenden sind.

Im Folgenden werden die vorhandenen gebißbezüglichen Erkenntnisse im Zusammenhang mit den in dieser Untersuchung gewonnenen Ergebnissen diskutiert. Dabei sollen sowohl allgemeine Befunde über das Schweinegebiß systematisch dargestellt als auch rassenspezifisch besprochen werden.

5.1. Dentition

Die Definition des Begriffes ”Zahndurchbruch“ ist für die Wertung und Nutzung der gewonnenen Zeitangaben sowie für einen Vergleich zwischen den verschiedenen Schweinerassen erforderlich. Dabei umfaßt diese Definition Aussagen dazu, mit welcher Methode und zu welchem Abschnitt des Durchbruchgeschehens die Zeitangaben gewonnen wurden. Die Tiere sollten auch bekannter Herkunft und bekannten Alters sein.

Die in dieser Arbeit vorgenommene Untersuchung des Zahndurchbruchs am Schädel ermöglichte eine ausführliche Betrachtung dieser Entwicklung. Nach der Gliederung des Zahndurchbruchs in drei Phasen (s. Abschn. 3.2.1) wurde mit diesem Begriff der Zeitraum vom Sichtbarwerden der okklusalen Fläche der Krone im Alveolarfortsatz bis zum vollständigen Heraustreten des freien Teils des Zahnes erfaßt. Die Betrachtung der Altersgruppen ermöglichte eine Erfassung der Variation der Durchbruchzeiten.

Die Untersuchungen in der Population des Berliner Miniaturschweines ergaben, daß sich das Durchbruchgeschehen bei den einzelnen Zähnen über unterschiedliche Zeiträume (sowohl einen als auch mehrere Monate) erstreckt. Dabei wird, wie auch von STUBBE (1993b) bestätigt, die Zeitspanne bis zum Abschluß dieses Prozesses, d.h. bis zum Erreichen der Okklusionsebene, innerhalb der Population um so größer, je später ein Zahn wächst oder wechselt. Das bedeutet, daß eine zum Durchbruch angegebene Zeitspanne genau definiert werden muß. Innerhalb der untersuchten Tie-


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re umfaßt sie meist den frühesten und spätesten Zeitpunkt des Durchbruchs. Es sollte damit aber nicht der Durchbruch der gleichnamigen Antagonisten im Ober- und Unterkiefer dargestellt werden, da festgestellt werden konnte, daß die gleichnamigen Antagonisten zu verschiedenen Zeitpunkten durchbrechen und zwischen den Zähnen Unterschiede darin bestehen, ob der Zahn im Ober- oder Unterkiefer zuerst durchbricht.

Ein Vergleich der beim Berliner Miniaturschwein ermittelten Zeitangaben zum Zahndurchbruch wurde aufgrund der unter Abschnitt 2.4 genannten methodischen Unterschiede nur mit den Daten von TONGE und Mc CANCE (1973) vorgenommen.

Die Reihenfolge des Durchbruchs der einzelnen Zähne im Milch- und Dauergebiß beim Berliner Miniaturschwein verlief im wesentlichen übereinstimmend mit den Aussagen in der Literatur. Im Folgenden werden die Ergebnisse vom Berliner Miniaturschwein mit den in Abschnitt 2.4 angeführten und weiteren in der Literatur bekannten Autoren verglichen. Unter den letztgenannten befinden sich sowohl Angaben zu bestimmten Rassen, wie Vietnamesisches Hängebauchschwein (OTTO, 1976 ) als auch allgemeine Angaben zum Schwein (NEHRING, 1888; BUTZ, 1935; SISSON u. GROSSMAN, 1953; RIPKE, 1964; MILES u. GRIGSON, 1990).

Im Falle von Id3 und Cd ergaben sich beim Berliner Miniaturschwein nur Abweichungen zu den Angaben von BECKER (1970), (s. Tab. 1).

Im Seitenzahngebiet befinden sich beim Berliner Miniaturschwein in Übereinstimmung mit NEHRING (1888), ENGELBERG (1917), JUMP und WEAVER (1965) und OTTO (1976) zuerst Pd3 des Oberkiefers und Pd4 des Unterkiefers in Okklusion. Danach erreichen der untere Pd3 und der obere Pd4 die Okklusionsebene.

Ein zeitlich versetzter Durchbruch der Pd2 (OK vor UK) beim Berliner Miniaturschwein wird nur von JUMP und WEAVER (1965), BECKER (1970) sowie von OTTO (1976) bestätigt, wobei bei BECKER (1970) der untere zweite Milchprämolar vor dem oberen die Okklusionsebene erreicht.

Bemerkenswert ist die Tatsache, daß beim Berliner Miniaturschwein alle drei Milchprämolaren bereits am ersten Lebenstag in der Alveole sichtbar sind, dann aber mit großem zeitlichem Abstand zur Okklusion kommen.

Ein zeitlich versetzter Durchbruch des ersten Milchschneidezahnes im Unter- und Oberkiefer wurde übereinstimmend mit ENGELBERG (1917), JUMP und WEAVER (1965) und OTTO (1976) festgestellt.

Der zweite Milchschneidezahn, der im Gesamtgeschehen als letzter Zahn des Milchgebisses zur Okklusion kommt, erreicht ebenfalls zuerst im Unter- und dann im Ober-


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kiefer die Okklusionsebene, was aus allen Angaben in der Literatur hervorgeht. Außerdem wird bei allen Autoren ersichtlich, daß ein größerer zeitlicher Abstand beim Erreichen der Okklusionsebene bei diesem Zahn zwischen Unter- und Oberkiefer besteht.

Der erste bleibende Zahn, der beim Berliner Miniaturschwein die Okklusionsebene erreicht, ist M1. Verschiedene Durchbruchzeiten für den M1 im Ober- und Unterkiefer wie beim Berliner Miniaturschwein werden von anderen Autoren nicht angegeben.

Als nächster folgt der erste obere Prämolar. Nach JUMP und WEAVER (1965) bricht P1 im Unterkiefer später durch als im Oberkiefer, was man auch beim Berliner Miniaturschwein anhand der wenigen Zähne annehmen könnte. Auch nach Angaben von RIP-KE (1964), JUMP und WEAVER (1965), TONGE und Mc CANCE (1973) sowie OTTO (1976) kommt P1 nach dem ersten Molaren zum Durchbruch.

BUTZ (1935) sowie JUMP und WEAVER (1965) beobachteten im Unterkiefer einen früheren Durchbruch des I3 als im Oberkiefer. Das zeigte sich auch in sehr geringer Ausprägung beim Berliner Miniaturschwein, obwohl der Durchbruch im Oberkiefer eher beginnt als im Unterkiefer.

Aus den Angaben von OTTO (1976) geht hervor, daß der Eckzahn beim Vietnamesischen Hängebauchschwein später durchbricht als der I3, wie es auch beim Berliner Miniaturschwein beobachtet werden konnte. TONGE und Mc CANCE (1973) geben ein späteres Erreichen der Okklusionsebene für den Eckzahn an, aber aus ihren Angaben geht hervor, daß der Zahn eher kalzifiziert wird, seine Kronenbildung gegenüber I3 eher abgeschlossen ist und der Durchbruch bei C früher beginnt. STUBBE (1993b) beobachtete einen zeitgleichen Beginn des Durchbruchs beider Zähne, aber einen früheren Abschluß des Wechsels von I3 innerhalb der Population. Ein früheres Erreichen der Okklusionsebene des unteren Eckzahnes beim Berliner Miniaturschwein wurde auch von BUTZ (1935), JUMP und WEAVER (1965) bestätigt.

Der Durchbruch setzt sich entsprechend den Angaben von NEHRING (1888), JUMP und WEAVER (1965), BECKER (1970), OTTO (1976) bzw. NICKEL et al. (1987) mit M2 und I1 fort. Der zweite Schneidezahn erreicht wie bei RIPKE (1964), JUMP und WEAVER (1965) bzw. MILES und GRIGSON (1990) im Unterkiefer eher als im Oberkiefer die Okklusionsebene.

Nach dem I2 bricht als letzter Zahn des bleibenden Gebisses der dritte Molar durch. Das wird auch durch SISSON und GROSSMAN (1953), RIPKE (1964), JUMP und WEAVER (1965), sowie NICKEL et al. (1987) bestätigt. Dabei scheint beim Berliner Miniaturschwein der untere M3 die Okklusionsebene eher zu erreichen als sein Antago-


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nist im Oberkiefer, was auch aus den Angaben von JUMP und WEAVER (1965) bzw. MILES und GRIGSON (1990) hervorgeht.

Im allgemeinen treten Differenzen zur Reihenfolge des Durchbruchs zwischen den Ergebnissen des Berliner Miniaturschweines und den Angaben aus der Literatur bei den gleichnamigen Antagonisten sowie bei Zähnen, die sich ungefähr zeitgleich im Durchbruchgeschehen befinden, auf. Die Ursachen für die unterschiedlichen Angaben könnten rassenspezifisch oder auch methodisch bedingt sein.

Anhand der Ergebnisse (s. Abschn. 4.1.1 und Tab. 13) läßt sich die Reihenfolge des Durchbruchs von links nach rechts für die Milch- und Dauerzähne für die untersuchte Population des Berliner Miniaturschweines durch die nachfolgend dargestellten Durchbruchschemata erstellen.

Milchgebiß:

OK

Id3, Cd

Pd3

Id1

Pd4

Pd2

Id2

UK

Id3, Cd

Id1

Pd4

Pd3

Pd2

Id2

Dauergebiß:

OK

M1

P1

I3

C

I1, M2

P2, P3, P4

I2

M3

UK

M1

I3

C

M2

I1

P2, P3, P4

I2

M3

Ein geschlechtsspezifisches Zahndurchbruchverhalten wurde in zwei Altersgruppen geprüft und ergab einen geringfügig früheren Zahndurchbruch bei den männlichen Tieren. Es wäre zu klären, ob sich dieser Trend in allen Phasen der Entwicklung fortsetzt und damit ein Zusammenhang besteht zwischen dem Geschlecht und dem Zeitpunkt des Durchbruchs, wie er auch beim Menschen vorhanden ist.

Die untersuchten vier Monate alten Inzuchttiere zeigen gegenüber den gleichaltrigen Reinzuchttieren keine Unterschiede im Durchbruchverhalten. In der Literatur gibt es keine Aussagen zu Auswirkungen von Inzucht in Form von Inzuchtdepressionen auf den Zahndurchbruch.

Der Vergleich zwischen 6,5 Monate alten Reinzucht- und Rückkreuzungstieren erbrachte Hinweise auf einen späteren Zahndurchbruch bei den Reinzuchttieren. Eine Gegenüberstellung der Zeitangaben zum Zahndurchbruch des Berliner Miniaturschweines mit Daten von TONGE und Mc CANCE (1973) von Schweinen der Rasse Large White, die aufgrund der vergleichbaren Methoden möglich wurde, ergab, daß


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einige Zähne beim Berliner Miniaturschwein zur selben Zeit durchbrechen, andere wiederum später als beim Large White. In beiden Fällen zeigen die Zähne der Tiere mit einem höheren Körpergewicht (Large White bzw. Rückkreuzungstiere) ein früheres Erreichen der Okklusionsebene. Bei Rindern wurde von CARLES und LAMPKIN (zit. in: NGARWATE, 1984) nachgewiesen, daß Tiere mit einem früheren Zahndurchbruch ein höheres Körpergewicht erreichen. Damit könnte dieser Zusammenhang auch bei Schweinen bestehen.

Abweichungen in der Zahnzahl werden als Anomalien bezeichnet. Zahnunter- oder Zahnüberzahl beeinflußen je nach Anzahl der betroffenen Zähne die Okklusion und können dadurch Situationen schaffen in denen das Kauen erschwert bzw. die Kauleistung eingeschränkt wird.

Deshalb spielt die Methodik der Feststellung von Zahnzahlabweichungen für ihre Wertung eine wesentliche Rolle. Bei Zahnunterzahl ist es wichtig zu wissen, ob der Zahn nicht angelegt, in seiner Entwicklung gestört oder aber frühzeitig ausgefallen ist. Durch röntgenologische Längsschnittuntersuchungen lassen sich die Ursachen einer erhöhten Zahnunterzahl innerhalb einer Population am sichersten bestimmen.

Eine Abweichung von der normalen Zahnzahl wurde beim Berliner Miniaturschwein lediglich als Zahnunterzahl beobachtet. Eine Zahnüberzahl, wie sie z.B. von OTTO und SCHUMACHER (1978) beim Vietnamesischen Hängebauchschwein an einem bleibenden Eckzahn beobachtet wurde, konnte nicht festgestellt werden.

Eine Zahnunterzahl wurde, wie in Abschnitt 3.2.1 bereits dargestellt, in der untersuchten Population anhand des Sichtbarseins des Zahnes registriert. Es besteht keine Gewissheit darüber, ob der Zahn nicht angelegt, nicht durchgebrochen oder schon ausgefallen ist. Wie bei den von OTTO und SCHUMACHER (1978) untersuchten Vietnamesischen Hängebauchschweinen einige Zähne in Einzelfällen fehlten, konnte auch in der untersuchten Population des Berliner Miniaturschweines einseitig und einmalig Zahnunterzahl bestimmter Zähne beobachtet werden (s. Abschn. 4.1.4). Es gibt keine Anhaltspunkte für eine Vererbung von Zahnunterzahl innerhalb der verschiedenen Zuchtmethoden bzw. -gruppen sowie der Ebernachkommen. Der methodische Fehler beeinträchtigt in diesem Fall die Ergebnisse nicht.

Von den verschiedenen Autoren wird das Fehlen von Zähnen sowohl als genetisch bedingt, als auch durch Umwelteinflüsse hervorgerufen bezeichnet. STUBBE et al. (1986) sprechen von einer genetischen Bedingtheit der von ihnen in verschiedenen Wildschweinpopulationen festgestellten Zahnunterzahl. Somit müßte bei einer Forde-


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rung der Anwender nach einer Modelltierpopulation mit Zahnunterzahl, diese züchterisch in dieser Richtung zu beeinflussen sein.

Eine besondere Betrachtung verdient der erste Prämolar beim Schwein, speziell der Untere. Im Literaturteil wurden bereits ausführlich, zum Teil stark differierende Aussagen zu diesem Zahn, der von allen Autoren im Zusammenhang mit dem Schweinegebiß beschrieben wurde, dargelegt. Bedingt durch seine Stellung innerhalb des Gebisses und seine Form spielt der P1 im Unterkiefer im Kauprozeß eine unbedeutende Rolle.

Der P1 im Oberkiefer fehlt in der untersuchten Population deutlich geringer als im Unterkiefer, was auch von RIPKE (1964) erwähnt und beim Vietnamesischen Hängebauchschwein von OTTO und SCHU-MACHER (1978) und von STUBBE (1993a) bei Wildschweinen beobachtet wurde. Laut Aussage von RIPKE (1964) ist das Fehlen des unteren ersten Prämolaren rasseabhängig, was durch die Zusammenstellung aus Literaturangaben um Fehlen von P1 bei verschiedenen Rassen (Tab. 36) deutlich wird. Von NGARWATE (1984) konnten die Rassenunterschiede statistisch hoch gesichert werden. Auffallend ist der sehr hohe Anteil fehlender erster Prämolaren im Unterkiefer beim Berliner Miniaturschwein.

Tab. 36: Anteil fehlender P1 im Unterkiefer bei verschiedenen Rassen

Kein Unterschied zeigte sich beim Vergleich der Reinzucht- und Inzuchtvariante des Berliner Miniaturschweines. Nach HORAK (zit. in: WEGNER, 1989) steigert sich durch


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Inzuchtpaarung die Häufigkeit von Hypodontien. Da der prozentuale Anteil an fehlenden unteren P1 beim Berliner Miniaturschwein ohnehin sehr hoch ist, ist in diesem Fall ein möglicher Einfluß von Inzucht nicht zu erkennen.

Der Rasseneinfluß wird bei den Rückkreuzungstieren deutlich. Die Kreuzung der Reinzuchtvariante des Berliner Miniaturschweines mit einem Eber der Belgischen Landrasse hat eine Verringerung des Anteils fehlender erster Prämolaren im Unterkiefer zur Folge, was nach Betrachtung der Ausgangswerte beider Rassen erklärlich ist. Durch die Verringerung des Anteils Belgischer Landrasse bei der Rückkreuzung an das Berliner Miniaturschwein nimmt auch der Anteil fehlender erster Prämolaren im Unterkiefer wieder zu.

Angesichts der hohen Rate an fehlenden P1 beim Berliner Miniaturschwein sollte aber auch die These, daß P1 als funktionell wenig bedeutender Zahn von einer Rückbildung betroffen ist, nicht außer Acht gelassen werden. Nach Aussagen von WENZEL (1982) und BOESSNECK (1955) neigen Organe, je bedeutungsloser sie sind, zu mehr Variationen und Rückbildung. Diese These wird bestätigt durch NGARWATE (1984), die eine höhere Variabilität in den Maßen des P1 feststellte.

Die beim Berliner Miniaturschwein auftretenden Hypodontien rufen keine starke Einschränkung des Kauprozesses hervor, so daß diese Anomalien keine wirtschaftliche Rolle spielen.

5.2. Okklusion

In den Ausführungen zum Schweinegebiß in der Literatur erfolgt die Darstellung der Okklusionsbeziehungen nur in sehr begrenztem Umfang. Die genaue Kenntnis der Okklusionsverhältnisse beim Schwein ist aber eine wichtige Voraussetzung für den Einsatz als Modelltier in der Kieferorthopädie. Die in der Literatur vorhandenen und im Literaturteil dargestellten Fakten zu diesem Thema sind als Grundlage für weiterführende Untersuchungen nicht ausreichend. Im Hinblick auf die Nutzung als Modelltier und für eine umfassende Darstellung der Okklusionsbeziehungen wurden die kieferorthopädischen Diagnostikmethoden unter Beachtung der anatomischen Unterschiede zwischen dem Schweine- und Menschengebiß angewendet. Die Betrachtung der Okklusion erfolgte in drei Ausdehnungen: transversale, vertikal und sagittal. Damit werden die Okklusionsbeziehungen in allen drei möglichen Ebenen erfaßt (s. Abschn. 3.2.2). Soweit es möglich ist, erfolgt ein


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Vergleich mit den in der Literatur vorhandenen Aussagen, die teilweise nicht anhand kieferorthopädischer Begriffe erläutert sind.

Die vier im Bereich der sekodonten Seitenzähne beobachteten Okklusionsformen (s. 4.2.1.1) sind in dieser Art und Weise in keiner Literatur zum Schweinegebiß zu finden. Die als Bukkalokklusion bezeichnete transversale Okklusion im Seitenzahngebiet, die am häufigsten beobachtet wurde, ist vergleichbar mit der von BIENIECK und BIE-NIECK (1993) sowie KOCH und BERG (1990) beschriebenen Situation (s. 2.3). Die sekodonten Seitenzähne berühren sich scherenartig, wobei die Zähne des Oberkiefers bukkal (backenseitig) an den unteren Seitenzähnen vorbeibeißen (vgl. Abb. 13).

Allerdings beißen auch bei einer Lingualokklusion die Seitenzähne scherenartig aneinander vorbei, wobei sich die oberen lingual (zungenwärts) der unteren befinden(vgl. Abb. 13).

Bei der ebenfalls auftretenden bukkalen Nonokklusion, bei der sich die sekodonten Seitenzähne nicht berühren, ist eine Scherenwirkung in Frage gestellt. Die fehlende Scherenwirkung könnte sich auf die Futterzerkleinerung auswirken.

Bei einem Kopfbiß im Bereich der sekodonten Seitenzähne, der zweithäufigsten Form beim Berliner Miniaturschwein, treffen die sekodonten Seitenzähne mit ihren Schneidekanten aufeinander und erlangen dadurch nicht die in der Literatur angenommene scherenartige Funktion.

Insgesamt zeigt die Okklusion in der Transversalen im Bereich der sekodonten Seitenzähne eine hohe Variation. Vor allem mit zunehmendem Alter und damit der Erhöhung der Anzahl der sekodonten Zähne im Gebiß nimmt die Vielfalt der beobachteten Formen innerhalb eines Schädels zu. Schädel der über 20 Monate alten Tiere weisen in keinem Fall nur eine Verzahnungsmöglichkeit auf.

Die Bukkalokklusion könnte man aufgrund ihres Anteils innerhalb der Population als Normalokklusion beim Berliner Miniaturschwein ansehen. Die in der Literatur genannte Form der scherenartig funktionierenden Prämolaren bestätigt sich damit. Allerdings trifft das nur für die sekodonten Prämolaren im Milch- und Dauergebiß zu. Somit kann man die Bukkalokklusion als Normalokklusion für das Schweinegebiß allgemein betrachten.

Lingualokklusion und bukkale Nonokklusion treten in verhältnismäßig geringem Umfang auf. Deshalb werden diese beiden Formen als abweichende Okklusion für die untersuchte Population bezeichnet. Im Auftreten von Lingualokklusion und bukkaler Nonokklusion zeigen die Rückkreuzungstiere gegenüber den Reinzuchttieren eine


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signifikant geringere Ausprägung. Dieser Unterschied könnte rassenspezifisch sein. An den bunodonten Seitenzähnen wurde beim Berliner Miniaturschwein eine Okklusionsform beobachtet, die nicht einhundertprozentig der Aussage aus der Literatur, daß diese Zähne mit der ganzen Mahlfläche aufeinander treffen, entspricht. Bei der beim Berliner Miniaturschwein ermittelten Form haben die Mahlflächen keinen vollständigen Kontakt. Aufgrund des fast ausschließlichen Vorkommens dieser Form kann man davon ausgehen, daß dies die Normalform beim Berliner Miniaturschwein ist. Ein vollständiges Aufeinandertreffen der Mahlflächen würde dem beim Menschen als abweichende Okklusion bezeichneten Kopfbiß (Abb. 13) entsprechen. Andererseits ist die beim Berliner Miniaturschwein als normal definierte Form nicht mit der beim Menschen vorkommenden Normalokklusion (s. Abb. 13) gleichzusetzen.

Inwieweit die beim Berliner Miniaturschwein als Normalokklusion an den bunodonten Seitenzähnen festgestellte Form am Schweinegebiß allgemein auftritt, wäre zu prüfen.

In der untersuchten Population des Berliner Miniaturschweines wurde an den bunodonten Seitenzähnen neben der als Normalokklusion festgestellten Form Kreuzbiß beobachtet. Dieser als abweichende Okklusionsform bezeichnete Kreuzbiß tritt an Einzelzähnen auf, aber nicht an allen bunodonten Zähnen einer Kieferhälfte.

In der untersuchten Population fällt die gehäufte Anzahl von Tieren mit Kreuzbiß bei den über 20 Monate alten Berliner Miniaturschweinen auf. In dieser Altersgruppe bewirkt die verstärkt auftretende Parodontose, daß sich das Zahnfleisch und der Alveolarfortsatz zurückbilden. Dadurch lockern sich die Zähne und werden durch den Kaudruck in eine andere Position gedrängt. Eine mögliche Störung der Okklusion aufgrunddessen würde die Kauleistung beeinflussen.

Die Untersuchung der vertikalen Okklusionsverhältnisse ergab ebenfalls keine schweren Anomalien, so wie sie von OTTO und SCHU-MACHER (1978) beim Vietnamesischen Hängebauchschwein ermittelt wurden. Die von den Autoren beobachteten offenen Bisse beeinträchtigen die Nahrungsaufnahme bzw. das Kauen in erheblichem Maße. Dagegen wirken sich die in zwei Fällen beim Berliner Miniaturschwein registrierten Verkürzungen einzelner Zähne sicher nur unwesentlich auf die Futtererkleinerung aus.

Die Untersuchung der Okklusionsbeziehungen in der Sagittalen erfolgte in der untersuchten Population des Berliner Miniaturschweines gesondert für das Front-, Eck- und Seitenzahngebiet, da diese Bereiche im Gegensatz zum Menschen durch Lücken voneinander getrennt sind.


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Die Bestimmung der sagittalen Okklusionsbeziehungen in der Front nach den beim Menschen geltenden kieferorthopädischdiagnostischen Regeln wurde nur von OTTO und SCHUMACHER (1978) beim Vietnamesischen Hängebauchschwein vorgenommen. Anhand dieser Methoden ließen sich sowohl beim Vietnamesischen Hängebauchschwein (OTTO u. SCHUMACHER, 1978) als auch bei den eigenen Untersuchungen am Berliner Miniaturschwein, die beim Menschen auftretenden Formen des Normalbisses, Kopfbisses, progener Verzahnung sowie Progenie (vgl. Abb. 14) feststellen.

Übereinstimmend ergab sich ein Überwiegen von anormalen Okklusionsformen bei beiden Schweinerassen, die Anlaß einer ausführlichen Besprechung ist. Als anormal sind die von der Normokklusion des Menschen (Normalbiß) abweichenden Formen bezeichnet worden. Dieser Normalitätsbegriff ist allerdings auch beim Menschen bei einigen Gebißformen rassenspezifisch. So wird zum Beispiel beim europäischen Gebiß der Kopfbiß in der Front als eine anormale Zahnstellung angesehen, obwohl die Funktion des Gebisses nicht beeinträchtigt ist. Die Gebisse der Afrikaner weisen in einer Vielzahl von Fällen einen Kopfbiß verbunden mit einer bialveolären Protrusion auf. Diese Okklusionsform gilt bei letzteren als normal, während die progene Verzahnung als Fehlbildung bezeichnet wird.

Der von OTTO und SCHUMACHER (1978) am Vietnamesischen Hängebauchschwein beobachtete geringere Anteil an Normalbissen von 14,6 Prozent und das Überwiegen progener Verzahnungen gegenüber Normalbissen beim Berliner Miniaturschwein stellt den Normalitätsbegriff in Zweifel. Gleichzeitig ergibt sich die Frage, ob eine progene Verzahnung generell schweinetypisch ist.

Demgegenüber stehen Vergleichsuntersuchungen von OTTO und WILHELM (1979) an Haus- und Wildschweinen, die deutlich geringere Anteile an progenen Verzahnungen bei den von ihnen untersuchtenTieren ergaben. Der ermittelte Anteil an progenen Formen (progene Verzahnung und Progenie) von 20 Prozent bei den untersuchten Hausschweinen gegenüber den 76 Prozent beim Vietnamesischen Hängebauchschwein (OTTO u. SCHUMACHER, 1978) und den 48 Prozent beim Berliner Miniaturschwein (s. Tab. 26) weisen eher auf eine rassenspezifische Normalität hin.

Weitere Untersuchungen an verschiedenen Rassen könnten klären, inwieweit die progene Verzahnung beim Schweinegebiß allgemein oder rassenspezifisch als normal anzusehen ist. Zu beachten wäre dabei auch die beim Berliner Miniaturschwein festgestellte Veränderung der sagittalen Verhältnisse in der Front mit zunehmendem Alter sowie eine möglicherweise verstärkte Ausbildung progener Formen durch Inzucht,


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wie es sich durch die Untersuchung der Inzuchttiere andeutet. Auch die Tatsache, daß die Nachkommen der Eber mit Kopfbiß eine tendenziell verstärkte Ausprägung von Kopfbiß aufweisen, ist zu berücksichtigen.

Die Höhe der oben dargestellten Anteile progener Formen gegenüber dem von OTTO und WILHELM (1979) an Wildschweinschädeln ermittelten Wert von 6,4 Prozent könnte ein Ergebnis der Domestikation darstellen. Die mit der Domestikation verbundene Verkürzung des Gesamtschädels (HERRE u. RÖHRS, 1990) hat offensichtlich den anterioren Abstand von Ober- und Unterkieferalveolarfortsatz in Oberkiefers. Im Milchgebiß des Berliner Miniaturschweines kommt es sowohl bei einer neutralen Lage der Alveole, als auch bei einer Verschiebung der Alveole des unteren Eckzahnes um 1/2 Zahnbreite zu einem Kontakt von Id3 OK und Cd UK, was der von NICKEL etal. (1987) beschriebenen Situation, daß Id3 des Oberkiefers Cd des Unterkiefers zum Antagonisten hat, nahe kommt. Dieser Kontakt entsteht durch die unterschiedlich starke mesiale Neigung des unteren Milcheckzahnes und des oberen Id3. Dokumente von HABERMEHL (1975) enthalten Abbildungen, auf denen ein Kontakt von Id3 des Oberkiefers und dem unteren Cd bei neutraler und mesialer Lage der Alveolen zueinander zu sehen sind. Andererseits konnte beim Berliner Miniaturschwein auch ein Hineinragen des unteren Milcheckzahnes in das Diastema zwischen Id3 und Cd des Oberkiefers (Abb. 35) beobachtet werden.

Über die Stellung der Zähne im Eckzahnbereich des bleibenden Gebisses wird von NICKEL et al. (1987) ausgesagt, daß der obere dritte Schneidezahn über dem Diastema zwischen dem unteren I3 und C steht. Das bedeutet aufgrund der Diastemen beim Schwein ein Hineinragen des unteren Eckzahnes in das Diastema zwischen I3 und C des Oberkiefers. Somit steht der untere Eckzahn mesial vor dem oberen (TONGE u. Mc CANCE, 1973). Die Ergebnisse am Berliner Miniaturschwein bestätigen beide Aussagen. Daneben ergaben die Untersuchungen, daß diese Position sowohl bei einer, nach Definition in dieser Arbeit, neutral als auch um 1/2 Zahnbreite mesial vom Be-


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zugspunkt liegenden Alveole des unteren Eckzahnes, eingenommen wird. Durch die bukkale Neigung und die distale Biegung des unteren Eckzahnes kommt es bei einer mesialen Verschiebung der Alveole des unteren Eckzahnes um 1/2 Zahnbreite, im Gegensatz zum Milchgebiß, selten zu einem Kontakt des unteren Eckzahnes mit dem oberen dritten Schneidezahn.

Aufgrund der Bestätigung der Aussagen von NICKEL et al. (1987) durch die Ergebnisse am Berliner Miniaturschwein kann man die von diesen Autoren festgestellten Positionen der Zähne im Eckzahnbereich im Milch- und Dauergebiß verbunden mit einer neutralen Lage sowie einer mesialen Verschiebung der Alveole des unteren Eckzahnes um 1/2Zahnbreite als Normalokklusion für das Schweinegebiß bezeichnen. Dagegen entsteht durch eine mesiale Verschiebung der Alveole um 1/1 Zahnbreite eine anormale Stellung des unteren Eckzahnes mesial des oberen I3. Ein verstärktes Auftreten dieser Okklusionsbeziehung im Bereich der Eckzähne wurde bei den Nachkommen des Ebers Nr. 376 beobachtet. Dabei scheint sich bei den Nachkommen dieses Ebers der Einfluß der Rückkreuzung auszuwirken, denn ein Vergleich zwischen Reinzucht-, Inzucht- und Rückkreuzungstieren ergab eine stärkere Ausprägung dieser Form bei den Rückkreuzungstieren.

Im Seitenzahngebiet konnte in der untersuchten Population des Berliner Miniaturschweines größtenteils ein Neutralbiß, wie er auch von NICKEL et al. (1987) für das Schweinegebiß beschrieben wurde, festgestellt werden. Dieser Neutralbiß, bei dem der mesiobukkale Höcker des oberen ersten Molaren zwischen die bukkalen Höcker des unteren ersten Molaren beißt, stellt also auch beim Berliner Miniaturschwein die normale Verzahnung im Seitenzahngebiet dar. Mesial- bzw. Distalbiß, wie sie von OTTO und SCHUMACHER (1978) beim Vietnamesischen Hängebauchschwein ermittelt wurden, treten nur gering bzw. nicht auf. Anormale Verzahnungen im Seitenzahngebiet (Mesial- bzw. Distalbiß) sind demzufolge im Gegensatz zum Vietnamesischen Hängebauchschwein beim Berliner Miniaturschwein eher selten zu finden. Somit scheint die untersuchte Population des Berliner Miniaturschweines in dieser Beziehung sehr homogen zu sein.

Bei einer gemeinsamen Betrachtung der Okklusionsbeziehungen im Seiten-, Eckund Frontzahngebiet eines Schädels wurde festgestellt, daß im Gegensatz zum Menschen eine Verschiebung eines Zahnes möglich ist, ohne die Okklusion anderer Zähne zu verändern. So hat eine einseitige oder beidseitige Verschiebung der Eckzähne teilweise keinen Einfluß auf die Verzahnung der Front oder der Zähne im Seitenzahngebiet, d.h. es tritt bei Schädeln mit einer mesialen Verschiebung im Eckzahnbereich


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sowohl ein normaler Frontzahnbiß (Nr. A80, Abb. 34) als auch eine abweichende Frontzahnbeziehung (Nr. A35, Abb. 38) auf. Umgekehrt gilt dies bei einer normalen Verzahnung im Bereich der Eckzähne, in dem ebenso normale (Nr. A105, Abb. 39) wie anomale (Nr. A47, Abb. 37) Frontzahnokklusionen vorkommen. Beide Schädel mit Mesialbiß im Seitenzahnbereich sind im Bereich der Eckzähne mesial und in der Front progen verzahnt, wobei bei Schädel Nr. A25 (beidseitiger Mesialbiß im Seitenzahngebiet) beide unteren Eckzähne um 1/1Zahnbreite (Abb. 41) verschoben sind. Beachtenswert ist aber die Feststellung, daß beim Berliner Miniaturschwein bei einer Verschiebung der Alveolen im Eckzahnbereich diese fast ausschließlich in mesialer Richtung stattfindet. Vielleicht kann in diesem Zusammenhang die Tatsache gesehen werden, daß auch in der Front die Tendenz zu progenen Formen besteht. Andererseits bedeutet aber, wie schon erwähnt, ein Vorstehen des Unterkiefers gegenüber dem Oberkiefer nicht gleichzeitig eine Mesialverschiebung im Eckzahnbereich oder umgekehrt.

5.3. Ausblick

Ziel dieser Arbeit war es nicht, Analogien zwischen dem Menschen und dem Schweinegebiß zu finden und eine Wertigkeit vorzunehmen. Das ist nicht Aufgabe eines Tierzüchters. In seine Kompetenz fällt es jedoch, ein klar definierbares Modelltier für die verschiedenen Belange der medizinischen Forschung bereitzustellen.

Die morphologischen und physiologischen Ähnlichkeiten des Schweine- und Menschengebisses und die damit verbundenen Vorteile der Miniaturschweinerassen gegenüber anderen Tierarten für den Einsatz als Modelltier in der Zahnmedizin wurden von mehreren Autoren bestätigt. Deshalb wurden die Methoden der kieferorthopädischen Befunderhebung am Gebiß des Menschen angewendet. Das war jedoch nicht ohne Einschränkungen möglich. Dabei kamen die Gemeinsamkeiten und Unterschiede einiger Gebißparameter zum Ausdruck.

Die Untersuchungen zeigten teilweise eine große Variationsbreite der auftretenden Okklusionsformen. Ebenso wie das des Menschen ist das Schweinegebiß nicht uniform. Die Definition von normalen und anormalen Gebißparametern erfolgt beim Menschen mit unterschiedlicher Wertung, um ein therapeutisches Vorgehen als notwendig, bedingt notwendig oder überflüssig (KLINK-HECKMANN u. BREDY, 1990) einzustufen.


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Die in dieser Arbeit gewonnenen Kenntnisse über die Gebißentwicklung des Berliner Miniaturschweines lassen in Verbindung mit den Literaturhinweisen eine Verallgemeinerung einiger Ergebnisse für das Schweinegebiß zu. Die transversalen, vertikalen und sagittalen Okklusionsbeziehungen, die erstmals umfassend an einem standardisierten Tiermaterial bestimmt wurden, reichen aufgrund der teilweise geringen Angaben aus der Literatur für die Definition des Normgebisses beim Schwein nicht aus. Die Kenntnis der normalen Okklusionsbeziehungen ist wiederum für einen Einsatz in der zahnmedizinischen Forschung erforderlich. Bei den dafür notwendigen weiteren Untersuchungen ist es wichtig, neben einem genau definierten Tiermaterial eine vergleichbare Untersuchungsmethodik anzuwenden.

Die unvollständige Kenntnis der Morphologie des Schweinegebisses, insbesondere der normalen Okklusionsverhältnisse und deren mögliche rassenspezifische Abweichungen erschweren die Ableitung züchterischer Maßnahmen. Die dennoch festgestellten Tendenzen können Ansatzpunkte für weitere genetischzüchterische Untersuchungen bilden.

Ebenso ist es aufgrund des Kenntnisstandes schwierig, Anomalien als solche zu erfassen und ihre Vererbung zu analysieren. Auch die Auswirkungen von Anomalien auf die Funktions- und Leistungsfähigkeit des Kauapparates können nur pauschalisiert werden und bedürfen nach genauer Kenntnis der Anomalien einer Wichtung, wie sie auch beim Menschen vorgenommen wird.


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