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3  Ergebnisse

Die Daten der chronopsychobiologischen Regulation, die mit dem Dreiphasenentspannungstest (DET) der chronopsychobiologischen Regulationsdiagnostik

(Hecht 2001) gewonnen wurden und sich in verschiedenen Parametern reflektieren, wurden an jeweils 40 Versuchspersonen der Gruppen:

(1)

= Gesunde laut WHO-Definition (im Text abgekürzt als WHO-Gesunde bezeichnet)

(2)

= Klinisch Gesunde und

(3)

= Chronisch Schlafgestörte

genommen.

Diese Daten unterzogen wir einer Analyse mit einschlägig statistischen Methoden, wobei der Chi- Quadrat- Unabhängigkeiutstest im Mittelpunkt stand.

Die Beurteilung der Ergebnisse erfolgt unter dem Aspekt des Vergleichs der drei Gruppen für jeden der in der Analyse einbezogenen Parameter des DET. Zwecks Vergleichbarkeit der Parameter während der statistischen Analyse haben wir für alle das „Ja – Nein - “ bzw. „gut – schlecht Beurteilungsprinzip“ angewendet. Einige Parameter mit Unterskalierungen machten dabei eine Zusammenfassung notwendig. So wurden die 6 Gesundheitsstufen in 2 Gruppen:

1-3 = gut und

4-6 = schlecht

klassifiziert. Das hatte aber eine gewisse Einschränkung der Aussage mit Informationsverlust bezüglich der Details bei den statistisch bearbeiteten Daten zur Folge.

Folgende Parameter wurden in die Analyse mit einbezogen:

  1. Gesundheitsstufen der chronopsychobiologischen Regulation
  2. Regulationstypen der chronopsychobiologischen Regulation
  3. Entspannungsfähigkeiten in sozialer Kommunikation
  4. Entspannungsfähigkeit vor Stressorwirkung (Erwartung)
  5. Entspannungsfähigkeit nach Stressorwirkung (Stressverarbeitung)
  6. Beanspruchung der chronopsychobiologischen Regulation vor Stressorwirkung
  7. Beanspruchung der chronopsychobiologischen Regulation nach Stressorwirkung

Weitere Parameter erfüllten nicht die Bedingungen der statistischen Bearbeitung, so dass wir sie nur beschreibend darstellen können. Hier zeigte sich aber ein analoger Trend, wie bei den vorangestellten Parametern.


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3.1  Gesundheitsstufen der chronopsychobiologischen Regulation

Die Gesundheitsstufen stellen eine Integration aller Parameter des DET dar und beruhen auf den genommenen Daten. Die 6-Stufeneinteilung (Hecht 2001) wurde in Anlehnung an Avicenna (Canon Medicinae) vorgenommen.

Es wurden folgende Ergebnisse erzielt: siehe Tabelle 13 - 17.

Während die Gruppe (1) zu 100% die Gesundheitsstufe gut erreicht, zeigt die Gruppe (2) nur 29% und die Gruppe (3) nur 13% diese Gesundheitsstufe.

Dabei bestehen hohe signifikante Unterschiede bei dem Vergleich der Gruppen 1:2 und 1:3.

Der Vergleich der Gruppen 2:3 weist lediglich eine schwache Signifikanz aus.

Es zeigt sich also, dass bezüglich der Gesundheitsstufen der psychobiologischen Regulation zwischen der Gruppe der klinisch Gesunden und den Gesunden nach der WHO-Definition größere Unterschiede bestehen, als zwischen der Gruppe klinisch Gesunder und chronisch Schlafgestörter.

3.2 Regulationsstabilität / Regulationstypen der chronopsychobiologischen Regulation

Die Regulationsstabilität wurde an Hand von Kriterien der Periodenvariabilität während des DET bestimmt. Die ursprüngliche Skalierung in stabil und noch stabil wurde zur Klasse stabil und nicht mehr stabil und instabil zur Klasse instabil zusammengefasst.

Es konnten folgende Ergebnisse konstatiert werden: siehe Tabelle 18 - 22.

Die Gruppe (1) zeigt mit 98% die stabilste Regulation, gefolgt von der Gruppe (2) mit 37% und der Gruppe (3) mit nur 10%. Die statistischen Vergleiche der 3 Gruppen untereinander weisen eindeutig hohe signifikante Unterschiede aus. Auch hier können keine Ähnlichkeiten zwischen der Gruppe der Gesunden nach WHO-Definition und klinisch Gesunden gefunden werden.

Die chronisch Schlafgestörten sind nahezu vollständig regulationslabil und befanden sich in einen noch instabileren Regulationszustand als die schon stark beeinträchtigten klinisch Gesunden.


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3.3  Entspannungsfähigkeit in sozialer Kommunikation

In diesem Fall wurde die Entspannung in Gegenwart eines Arztes bzw. einer medizinischen Assistentin (MTA) durchgeführt und dabei Ermunterung und Zuspruch gegeben. Währenddessen wurde im 1 Minuten-Intervall der Blutdruck automatisch gemessen (Blutdruckentspannungstest). Das Kriterium der Entspannungsfähigkeit ist in der Methodik beschrieben worden.

Es wurden folgende Ergebnisse erzielt: siehe Tabelle 23 - 27.

In der Gruppe (1) vermögen 95% zu entspannen, in der Gruppe (2) 80% und in der Gruppe (3) 65%. Während der Vergleich der Gruppen 1:2 signifikante und die Gruppen 1:3 hochsignifikante Unterschiede zeigen, geht der Vergleich zwischen den Gruppen 2 und 3 nicht signifikant aus. Folglich bestehen Ähnlichkeiten bezüglich der Entspannungsfähigkeit zwischen den Gruppen 2 und 3, d.h. zwischen klinisch Gesunden und Schlafgestörten, nicht aber zwischen den Gruppen der Gesunden nach WHO-Definition (1) und klinisch Gesunden (2).

Die Entspannungsfähigkeit ist folglich bei den Gruppen 2 und 3 unter diesen Bedingungen im Vergleich zur Gruppe der Gesunden nach der WHO-Definition eingeschränkt.

3.4 Entspannungsfähigkeit vor Stressorwirkung (Erwartungssituation)

In dieser Situation befanden sich die Untersuchten allein im Raum und hatten die Aufgabe, sich zu entspannen. Sie waren informiert worden, dass sie nach 10 Minuten einen neuen Stressor appliziert bekommen. Die Probanden selber hatten keinen externen Zeitgeber (Uhr).

Es ergaben sich folgende Resultate: siehe Tabelle 28 – 32.

Die Gruppe (1) weist in 70% der Fälle, die Gruppe (2) in 31% und die Gruppe (3) in 17% der Fälle Entspannungsfähigkeit aus. Während die Vergleiche der Gruppen 1:2 und 1:3 hohe Signifikanz zeigten, ist die Beziehung der Gruppen 2:3 nicht signifikant. Auch in diesem besteht in der Reaktionsweise der Klinisch Gesunden starke Ähnlichkeit mit der Gruppe der Schlafgestörten, dagegen nicht mit der Gruppe der Gesunden nach der WHO-Definition.


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3.5  Entspannungsfähigkeit nach Stressorwirkung
(Zustand der Stressverarbeitung)

In dieser Situation befanden sich die Untersuchten ebenfalls allein im Raum und hatten für die Dauer von 1 Minute eine Stressorapplikation (Lärm ca. 80 dB) für die Dauer von 1 Minute erhalten.

Die erzielten Ergebnisse sind in den Tabelle 33 - 37 dargestellt. Daraus wird folgendes ersichtlich:

Die Gruppe (1) weist eine Entspannungsfähigkeit von 55% aus, während die Gruppen (2) und (3) nur zu 6% bzw. 8% entspannt werden kann. Es wird ein hoher Signifikanzunterschied zwischen den Gruppen 1:2 und 1:3 festgestellt. Daraus lässt sich auch für diesen Parameter die Ungleichheit zwischen Klinisch Gesunden und den Gesunden nach der WHO-Definition konstituieren. Klinisch Gesunde und Schlafgestörte verhalten sich für diesen Parameter nachweislich sehr ähnlich.

Die Personen der Gruppen 2 und 3, klinisch Gesunde und Schlafgestörte, vermögen also im Zustand der Stressverarbeitung nicht zu entspannen.

Übersicht zur Entspannungsfähigkeit unter verschiedenen Situationen

In sozialer Kommunikation

Gruppe (1) 95%

>

Gruppe (2) 80%

>

Gruppe (3) 65%

Vor Stressorwirkung

Gruppe (1) 70%

>

Gruppe (2) 34%

>

Gruppe (3) 19%

Nach Stressorwirkung

Gruppe (1) 55%

>

Gruppe (2) 6%

<

Gruppe (3) 8%


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3.6  Regulationsgüte: unterteilt in Beanspruchung und Dysregulation vor der Stressorwirkung
(Erwartungssituation)

Die drei Beanspruchungsstufen des DET (Beanspruchung, starke Beanspruchung und stereotype Beanspruchung) wurden zu einer Gruppe und die Dysregulationsstufen (Dysregulation, starke Dysregulation und stereotype Dysregulation) einer weiteren Gruppe zwecks Erfüllung der Bedingungen für den statistischen Vergleich zusammengefasst.

Unter diesem Aspekt ergaben sich folgende Resultate: siehe Tabelle 38 – 42.

Vor der Stressorwirkung ist die Gruppe (1) durch 100%ige Beanspruchung gekennzeichnet. Die Gruppe (2) weist nur 85% derartiges Verhalten und die Gruppe (3) zu 57%. Ähnlichkeit des Beanspruchungsverhaltens besteht zwischen der Gruppe (1) und (2). Dagegen zeigt die Gruppe (3) gegenüber den Gruppen (1) und (2) deutliche Unterschiede.

3.7 Regulationsgüte: unterteilt in Beanspruchung und Dysregulation nach der Stressorwirkung
(Stressverarbeitung)

Die Beanspruchung nach definierter Einteilung ist bei der Gruppe (1) mit 95%, bei der Gruppe (2) mit 78% und der Gruppe (3) mit 49% ausgewiesen. Beim Vergleich mit der Situation vor der Stressorwirkung zeigen alle drei Gruppen einen Trend zur Verschlechterung der Beanspruchungsfähigkeit. Unterschiede bestehen sowohl zwischen den Gruppen 1:2 und 1:3 als auch zwischen den Gruppen 2:3. Die Gruppe der klinisch Gesunden ist bezüglich der Beanspruchung durch den Stressor stärker beeinträchtigt als die Gesunden nach der WHO-Definition: siehe Tabelle 43 - 47.

Unter dem Aspekt der Dysregulation ergibt sich für beide Parameter folgendes Bild:

Vor Stressor

Gruppe (1) 0%

<

Gruppe (2) 14%

<

Gruppe (3)43%

Nach Stressor

Gruppe (1) 5%

<

Gruppe (2) 22%

<

Gruppe (3) 51%


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3.8  Blutdruckverhalten (Klassifizierung)

Das Blutdruckverhalten wurde wie folgt klassifiziert:

Arterielle

Hypotonie

systolischer Druck

<

110 mmHg

diastolischer Druck

<

70 mmHg

Arterielle Normotonie

systolischer Druck

 

110 bis 135 mmHg

diastolischer Druck

 

70 bis 85 mmHg

Arterielle

Hypertonie

systolischer Druck

>

135 mmHg

diastolischer Druck

>

85 mmHg

Die Gesunden nach der WHO-Definition weisen je 50% Normotonie und 50% Hypotonie aus. Die klinisch Gesunden sind durch 65% Hypotoniker und 35% Normotoniker ausgemessen.

Die Gruppe der chronisch Schlafgestörten zeigt ebenfalls mit 65% Hypotonieblutdruckwerte. Auffällig viele Probanden dieser Gruppe zeigen dagegen mit 27,55% Werte im arteriellen Hypertoniebereich, und nur 7,5% haben eine Normotonie. (Tabelle 48 und 49)

3.9 Weitere Parameter des DET im Gruppenvergleich
(beschreibende Darstellung)

Aus den gemessenen Daten des Dreiphasenentspannungstests (DET) wurden noch weitere, als Stressparameter bezeichnete 8 Funktionen mit entsprechenden Häufigkeitsverteilungen analysiert. Wir werden nachfolgend die Verteilungen der 3 Gruppen beschreiben, weil zu einem Teil für die Anwendung des Chi- Quadrat-Unabhängigkeitstests die Bedingungen nicht erfüllt waren. Die Unterschiede zwischen den drei Gruppen sind visuell bereits erkennbar (Tabelle 50).

Eine erhebliche reduzierte Stressverarbeitung war sowohl bei den klinisch Gesunden (77%) und den Schlafgestörten (90%) nachzuweisen. Bei den Gesunden nach WHO- Definition war dieser Befund unauffällig (2%).

Die reduzierte Stressorenbelastbarkeit war bei den WHO- Gesunden mit 5%, bei den klinisch Gesunden mit 22,5% und bei den Schlafgestörten mit 52% Anteil zu verzeichnen.

Erschöpfungszustände zeigten bei den Gesunden nach WHO- Definition 2%, bei den klinisch Gesunden 17,5% und bei den Schlafgestörten 35%.


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Eine Hyperaktivierung war bei den klinisch Gesunden und Schlafgestörten mit je 40% zu beobachten. Bei den WHO- Gesunden fehlte dieses Symptom.

Überlastungshemmungen wiesen 30% der WHO- Gesunden, 52,5% der klinisch Gesunden und 73% der Schlafgestörten aus.

Symptome der Stereotypie der Regulation waren bei den klinisch Gesunden mit 80% und bei den Schlafgestörten mit 90% vertreten.

Unspezifische Hypersensibilität zeigten 25% der klinisch Gesunden und 17% der Schlafgestörten.

Erwartungsstress wurde bei 27% der WHO- Gesunden, 85% der klinisch Gesunden und 85% der Schlafgestörten festgestellt.

Bestimmt man nun aus den 8 Parametern den Mittelwert der Häufigkeitsverteilung in den einzelnen untersuchten Gruppen, ergibt sich folgendes Bild:

Gesunde nach WHO- Definition

2%

Klinisch Gesunde

46%

Schlafgestörte

62,5%.

Diese Reihenfolge der drei Gruppen stimmt in der Tendenz mit den statistisch bearbeiteten Stressparametern überein. Damit zeigt die Gruppe der Gesunden nach WHO- Definition die geringste Stressoranfälligkeit. Weitaus stärker sind diesbezüglich die Reaktionen bei den klinisch Gesunden und noch stärker bei den Schlafgestörten. Jedoch beträgt die mittlere Differenz zwischen den Gruppen (1) : (2) 42%, zwischen den Gruppen (2) : (3) nur 16%.


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3.10  Tabellen der statistischen Auswertung

3.10.1 Tabellen zu den Gesundheitsstufen der CPR

Tabelle 13 Vergleich der zusammengefassten Stufen 1-3 (gut) und 4-6 (schlecht) der drei Gruppen

Gesundheitsstufen

Gut (1-3)

Schlecht (3-4)

Gesamt n

1. WHO-Gesunde

40 = 100%

0 = 0%

40

2. Klin. Gesunde

14 = 28%

35 = 72%

49

3. Chron. Schlafgestörte

5 = 13%

35 = 87%

40

Tabelle 14 Übersicht der Auswertung: Gesundheitsstufen im Gruppenvergleich

Gruppen

n

Chi-Quadrat-Test Testvoraussetzung

Symmetrisches Maß Cramers V

Berechnete Signifikanz 1

Aussage: signifikanter Zusammenhang zum Signifikanzniveau

1:2:3

129

Erfüllt

0,742

0,000

0,01

1:2

129

Erfüllt

0,742

0,000

0,01

1:3

129

Erfüllt

0,882

0,000

0,01

2:3

129

Erfüllt

0,195

0,066

0,05

1 Angegebener Wert von 0,000 bedeutet, dass das berechnete Signifikanzniveau kleiner ist, als 0,0005

Tabelle 15 Gesundheitsstufe Kreuztabelle

 

Gesundheitsstufe

Gesamt

gut (1-3)

schlecht (4-6)

Patienten­gruppe

WHO-Gesunde

Anzahl

40

0

40

% von Patientengruppe

100,0 %

0 %

100,0 %

klin. Gesunde

Anzahl

14

35

49

% von Patientengruppe

28,6 %

71,4 %

100,0 %

chron. Schlafgestörte

Anzahl

5

35

40

% von Patientengruppe

12,5 %

87,5 %

100,0 %

Gesamt

 

Anzahl

59

70

129

% von Patientengruppe

45,7 %

54,3 %

100,0 %

Tabelle 16 Chi-Quadrat-Tests

 

Wert

df

Asymptotisch

e Signifikanz (2-seitig)

Chi-Quadrat nach Pearson

71,079 a

2

0,000

Likelihood-Quotient

89,121

2

0,000

Zusammenhang linear mit linear

61,220

1

0,000

Anzahl der gültigen Fälle

129

  

a0 Zellen (0,0 %) haben eine erwartete Häufigkeit kleiner 5. Die minimale erwartete Häufigkeit ist 18,29

Tabelle 17 Symetrische Maße

  

Wert

Näherungsweise Signifikanz

Nominal- bzgl.

Phi

0,742

0,000

Nominala

Cramer-V

0,742

0,000

Anzahl der gültigen Fälle

 

129

 

aDie Null-Hypothese wird nicht angenommen.

bUnter Annahme der Null-Hypothese wird der asymptotische Standardfehler verwendet


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3.10.2  Tabellen zur Regulationsstabilität / Regulationstypen der CPR

Tabelle 18 Vergleich der zusammengefassten Typen 1-3 (stabil) und 4-6 (instabil) der drei Gruppen

Regulationsstabilität

Stabil (BH, BW)

Instabil (KP, NBW)

Gesamt n

1. WHO-Gesunde

39 = 98%

1 = 2%

40

2. Klin. Gesunde

18 = 37%

31 = 63%

49

3. Chron. Schlafgestörte

4 = 10%

36 = 90%

40

Tabelle 19 Übersicht der Auswertung: Regulationsstabilität im Gruppenvergleich

Gruppen

n

Chi-Quadrat-Test Testvoraussetzung

Symmetrisches Maß Cramers V

Berechnete Signifikanz 1

Aussage: signifikanter Zusammenhang zum Signifikanzniveau

1:2:3

129

Erfüllt

0,710

0,000

0,01

1:2

129

Erfüllt

0,630

0,000

0,01

1:3

129

Erfüllt

0,877

0,000

0,01

2:3

129

Erfüllt

0,308

0,004

0,01

1 Angegebener Wert von 0,000 bedeutet, dass das berechnete Signifikanzniveau kleiner ist, als 0,0005

Tabelle 20 Regulationsstabilität Kreuztabelle

 

Regulationsstabilität

Gesamt

stabil (BH,BW)

instabil (KP,NBW)

Patienten­gruppe

WHO-Gesunde

Anzahl

39

1

40

% von Patientengruppe

97,5 %

2,5 %

100,0 %

klin. Gesunde

Anzahl

18

31

49

% von Patientengruppe

36,7 %

63,3 %

100,0 %

chron. Schlafgestörte

Anzahl

4

36

40

% von Patientengruppe

10,0 %

90,0 %

100,0 %

Gesamt

 

Anzahl

59

70

129

% von Patientengruppe

47,3 %

52,7 %

100,0 %

Tabelle 21 Chi-Quadrat-Tests

 

Wert

df

Asymptotisch

e Signifikanz (2-seitig)

Chi-Quadrat nach Pearson

64,960a

2

0,000

Likelihood-Quotient

78,655

2

0,000

Zusammenhang linear mit linear

60,955

1

0,000

Anzahl der gültigen Fälle

129

  

a0 Zellen (0,0 %) haben eine erwartete Häufigkeit kleiner 5. Die minimale erwartete Häufigkeit ist 18,91

Tabelle 22 Symetrische Maße

  

Wert

Näherungsweise Signifikanz

Nominal- bzgl.

Phi

0,710

0,000

Nominala

Cramer-V

0,710

0,000

Anzahl der gültigen Fälle

 

129

 

aDie Null-Hypothese wird nicht angenommen.

b Unter Annahme der Null-Hypothese wird der asymptotische Standardfehler verwendet


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3.10.3  Tabellen zur Entspannungsfähigkeit in sozialer Kommunikation

Tabelle 23Vergleich unterteilt nach dem „Ja – Nein – Prinzip“
„entspannt – nicht entspannt“ der drei Gruppen in sozialer Kommunikation

Entspannungsfähigkeit in sozialer Kommunikation

Entspannt

Nicht entspannt

Gesamt n

1. WHO-Gesunde

38 = 95%

2 = 5%

40

2. Klin. Gesunde

39 = 80%

10 = 202%

49

3. Chron. Schlafgestörte

26 = 65%

14 = 35%

40

Tabelle 24 Übersicht der Auswertung: Entspannungsfähigkeit in sozialer Kommunikation im
Gruppenvergleich

Gruppen

n

Chi-Quadrat-Test Testvoraussetzung

Symmetrisches Maß Cramers V

Berechnete Signifikanz 1

Aussage: signifikanter Zusammenhang zum Signifikanzniveau

1:2:3

129

Erfüllt

0,295

0,004

0,01

1:2

129

Erfüllt

0,224

0,034

0,05

1:3

129

Erfüllt

0,375

0,001

0,01

2:3

129

Erfüllt

0,164

0,123

n.s.

1 Angegebener Wert von 0,000 bedeutet, dass das berechnete Signifikanzniveau kleiner ist, als 0,0005

Tabelle 25 Entspannungsfähigkeit in sozialer Kommunikation Kreuztabelle

 

Entspannungsstufe

Gesamt

Entspannt

Nicht entspannt

Patienten­gruppe

WHO-Gesunde

Anzahl

38

2

40

% von Patientengruppe

95,0 %

5,0 %

100,0 %

klin. Gesunde

Anzahl

39

10

49

% von Patientengruppe

79,6 %

20,4 %

100,0 %

chron. Schlafgestörte

Anzahl

26

14

40

% von Patientengruppe

65,0 %

35,0 %

100,0 %

Gesamt

 

Anzahl

103

26

129

% von Patientengruppe

79,8 %

20,2 %

100,0 %

Tabelle 26 Chi-Quadrat-Tests

 

Wert

df

Asymptotisch

e Signifikanz (2-seitig)

Chi-Quadrat nach Pearson

11,188a

2

0,004

Likelihood-Quotient

12,391

2

0,002

Zusammenhang linear mit linear

11,098

1

0,001

Anzahl der gültigen Fälle

129

  

a0 Zellen (0,0 %) haben eine erwartete Häufigkeit kleiner 5. Die minimale erwartete Häufigkeit ist 18,29

Tabelle 27 Symetrische Maße

  

Wert

Näherungsweise Signifikanz

Nominal- bzgl.

Phi

0,295

0,004

Nominala

Cramer-V

0,295

0,004

Anzahl der gültigen Fälle

 

129

 

aDie Null-Hypothese wird nicht angenommen.

bUnter Annahme der Null-Hypothese wird der asymptotische Standardfehler verwendet


[Seite 69↓]

3.10.4  Tabellen zur Entspannungsfähigkeit vor Stressorwirkung (Erwartungssituation)

Tabelle 28 Vergleich unterteilt nach dem „Ja – Nein – Prinzip“
„entspannt – nicht entspannt“ der drei Gruppen vor Stressorwirkung

Entspannungsfähigkeit vor Stressorwirkung

Entspannt

Nicht entspannt

Gesamt n

1. WHO-Gesunde

28 = 70%

12 = 30%

40

2. Klin. Gesunde

15 = 31%

34 = 69%

49

3. Chron. Schlafgestörte

7 = 17%

33 = 83%

40

Tabelle 29 Übersicht der Auswertung: Entspannungsfähigkeit vor Stressorwirkung im Gruppenvergleich

Gruppen

n

Chi-Quadrat-Test Testvoraussetzung

Symmetrisches Maß Cramers V

Berechnete Signifikanz 1

Aussage: signifikanter Zusammenhang zum Signifikanzniveau

1:2:3

129

Erfüllt

0,444

0,000

0,01

1:2

129

Erfüllt

0,392

0,000

0,01

1:3

129

Erfüllt

0,529

0,000

0,01

2:3

129

Erfüllt

0,151

0,154

n.s.

1 Angegebener Wert von 0,000 bedeutet, dass das berechnete Signifikanzniveau kleiner ist, als 0,0005

Tabelle 30 Entspannungsfähigkeit vor Stressorwirkung Kreuztabelle

 

Entspannungsstufe

Gesamt

Entspannt

Nicht entspannt

Patienten­gruppe

WHO-Gesunde

Anzahl

28

12

40

% von Patientengruppe

70,0 %

30,0 %

100,0 %

klin. Gesunde

Anzahl

15

34

49

% von Patientengruppe

30,6 %

69,4 %

100,0 %

chron. Schlafgestörte

Anzahl

7

33

40

% von Patientengruppe

17,5 %

82,5 %

100,0 %

Gesamt

 

Anzahl

50

79

129

% von Patientengruppe

38,8 %

61,2 %

100,0 %

Tabelle 31 Chi-Quadrat-Tests

 

Wert

df

Asymptotisch

e Signifikanz (2-seitig)

Chi-Quadrat nach Pearson

25,433 a

2

0,000

Likelihood-Quotient

25,925

2

0,000

Zusammenhang linear mit linear

23,044

1

0,000

Anzahl der gültigen Fälle

129

  

a0 Zellen (0,0 %) haben eine erwartete Häufigkeit kleiner 5. Die minimale erwartete Häufigkeit ist 18,29

Tabelle 32 Symetrische Maße

  

Wert

Näherungsweise Signifikanz

Nominal- bzgl.

Phi

0,444

0,000

Nominala

Cramer-V

0,444

0,000

Anzahl der gültigen Fälle

 

129

 

aDie Null-Hypothese wird nicht angenommen.

bUnter Annahme der Null-Hypothese wird der asymptotische Standardfehler verwendet


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3.10.5  Tabellen zur Entspannungsfähigkeit nach Stressorwirkung (Zustand der Stressverarbeitung)

Tabelle 33 Vergleich unterteilt nach dem „Ja – Nein – Prinzip“
„entspannt – nicht entspannt“ der drei Gruppen nach Stressorwirkung

Entspannungsfähigkeit nach Stressorwirkung

Entspannt

Nicht entspannt

Gesamt n

1. WHO-Gesunde

22 = 55%

18 = 45%

40

2. Klin. Gesunde

3 = 6%

46 = 94%

49

3. Chron. Schlafgestörte

3 = 8%

37 = 92%

40

Tabelle 34 Übersicht der Auswertung: Entspannungsfähigkeit nach Stressorwirkung im Gruppenvergleich

Gruppen

n

Chi-Quadrat-Test Testvoraussetzung

Symmetrisches Maß Cramers V

Berechnete Signifikanz 1

Aussage: signifikanter Zusammenhang zum Signifikanzniveau

1:2:3

129

Erfüllt

0,542

0,000

0,01

1:2

129

Erfüllt

0,541

0,000

0,01

1:3

129

Erfüllt

0,512

0,000

0,01

2:3

129

Erfüllt

0,027

0,797

n.s.

1 Angegebener Wert von 0,000 bedeutet, dass das berechnete Signifikanzniveau kleiner ist, als 0,0005

Tabelle 35 Entspannungsfähigkeit nach Stressorwirkung Kreuztabelle

 

Entspannungsstufe

Gesamt

Entspannt

Nicht entspannt

Patienten­gruppe

WHO-Gesunde

Anzahl

22

18

40

% von Patientengruppe

55,0 %

45,0 %

100,0 %

klin. Gesunde

Anzahl

3

46

49

% von Patientengruppe

6,1 %

93,9 %

100,0 %

chron. Schlafgestörte

Anzahl

3

37

40

% von Patientengruppe

7,5 %

92,5 %

100,0 %

Gesamt

 

Anzahl

28

101

129

% von Patientengruppe

21,7 %

78,3 %

100,0 %

Tabelle 36 Chi-Quadrat-Tests

 

Wert

df

Asymptotisch

e Signifikanz (2-seitig)

Chi-Quadrat nach Pearson

37,843 a

2

0,000

Likelihood-Quotient

36,040

2

0,000

Zusammenhang linear mit linear

26,347

1

0,000

Anzahl der gültigen Fälle

129

  

a0 Zellen (0,0 %) haben eine erwartete Häufigkeit kleiner 5. Die minimale erwartete Häufigkeit ist 18,29

Tabelle 37 Symetrische Maße

  

Wert

Näherungsweise Signifikanz

Nominal- bzgl.

Phi

0,542

0,000

Nominala

Cramer-V

0,542

0,000

Anzahl der gültigen Fälle

 

129

 

aDie Null-Hypothese wird nicht angenommen.

bUnter Annahme der Null-Hypothese wird der asymptotische Standardfehler verwendet


[Seite 71↓]

3.10.6  Tabellen zur Regulationsgüte: unterteilt in Beanspruchung und Dysregulation vor der Stressorwirkung (Erwartungssituation)

Tabelle 38 Vergleich unterteilt nach dem „Ja – Nein – Prinzip“
„Beanspruchung und Dysregulation“ der drei Gruppen vor Stressorwirkung

Regulationsgüte vor Stressor

Beanspruchung

Dysregulation

Gesamt n

1. WHO-Gesunde

40 = 100%

0 = 0%

40

2. Klin. Gesunde

47 = 85,5%

8 = 14,5%

55

3. Chron. Schlafgestörte

33 = 57%

25 = 43%

58

Tabelle 39 Übersicht der Auswertung: Regulationsgüte vor Stressorwirkung im Gruppenvergleich

Gruppen

n

Chi-Quadrat-Test Testvoraussetzung

Symmetrisches Maß Cramers V

Berechnete Signifikanz 1

Aussage: signifikanter Zusammenhang zum Signifikanzniveau

1:2:3

153

Erfüllt

0,432

0,000

0,01

1:2

95

Nicht erfüllt

0,259

0,012

n.s.

1:3

98

Erfüllt

0,486

0,000

0,01

2:3

113

Erfüllt

0,314

0,001

0,01

1 Angegebener Wert von 0,000 bedeutet, dass das berechnete Signifikanzniveau kleiner ist, als 0,0005

Tabelle 40 Regulationsgüte vor Stressorwirkung Kreuztabelle

 

Regulationsgüte

Gesamt

Beanspruchung

Dysregulation

Patienten­gruppe

WHO-Gesunde

Anzahl

40

0

40

% von Patientengruppe

100,0 %

0 %

100,0 %

klin. Gesunde

Anzahl

47

8

55

% von Patientengruppe

85,5 %

14,5 %

100,0 %

chron. Schlafgestörte

Anzahl

33

25

58

% von Patientengruppe

56,9 %

43,1 %

100,0 %

Gesamt

 

Anzahl

120

33

153

% von Patientengruppe

78,4 %

21,6 %

100,0 %

Tabelle 41 Chi-Quadrat-Tests

 

Wert

df

Asymptotisch

e Signifikanz (2-seitig)

Chi-Quadrat nach Pearson

28,504 a

2

0,000

Likelihood-Quotient

34,627

2

0,000

Zusammenhang linear mit linear

27,314

1

0,000

Anzahl der gültigen Fälle

153

  

a0 Zellen (0,0 %) haben eine erwartete Häufigkeit kleiner 5. Die minimale erwartete Häufigkeit ist 18,29

Tabelle 42 Symetrische Maße

  

Wert

Näherungsweise Signifikanz

Nominal- bzgl.

Phi

0,432

0,000

Nominala

Cramer-V

0,432

0,000

Anzahl der gültigen Fälle

 

153

 

aDie Null-Hypothese wird nicht angenommen.

bUnter Annahme der Null-Hypothese wird der asymptotische Standardfehler verwendet


[Seite 72↓]

3.10.7  Tabellen zur Regulationsgüte: unterteilt in Beanspruchung und Dysregulation nach der Stressorwirkung (Stressverarbeitung)

Tabelle 43 Vergleich unterteilt nach dem „Ja – Nein – Prinzip“
„Beanspruchung und Dysregulation“ der drei Gruppen nach Stressorwirkung

Regulationsgüte nach Stressor

Beanspruchung

Dysregulation

Gesamt n

1. WHO-Gesunde

42 = 95%

2 = 5%

44

2. Klin. Gesunde

38 = 78%

11 = 22%

49

3. Chron. Schlafgestörte

22 = 49%

23 = 51%

45

Tabelle 44 Übersicht der Auswertung: Regulationsgüte nach Stressorwirkung im Gruppenvergleich

Gruppen

n

Chi-Quadrat-Test Testvoraussetzung

Symmetrisches Maß Cramers V

Berechnete Signifikanz 1

Aussage: signifikanter Zusammenhang zum Signifikanzniveau

1:2:3

138

Erfüllt

0,430

0,000

0,01

1:2

93

Erfüllt

0,258

0,013

0,05

1:3

89

Erfüllt

0,518

0,000

0,01

2:3

94

Erfüllt

0,298

0,004

0,01

1 Angegebener Wert von 0,000 bedeutet, dass das berechnete Signifikanzniveau kleiner ist, als 0,0005

Tabelle 45 Regulationsgüte nach Stressorwirkung Kreuztabelle

 

Regulationsgüte

Gesamt

Beanspruchung

Dysregulation

Patienten­gruppe

WHO-Gesunde

Anzahl

42

2

44

% von Patientengruppe

95,5 %

4,5 %

100,0 %

klin. Gesunde

Anzahl

38

11

49

% von Patientengruppe

77,6 %

22,4 %

100,0 %

chron. Schlafgestörte

Anzahl

22

23

45

% von Patientengruppe

48,9 %

51,1 %

100,0 %

Gesamt

 

Anzahl

102

36

138

% von Patientengruppe

73,9 %

26,1 %

100,0 %

Tabelle 46 Chi-Quadrat-Tests

 

Wert

df

Asymptotisch

e Signifikanz (2-seitig)

Chi-Quadrat nach Pearson

25,540 a

2

0,000

Likelihood-Quotient

27,593

2

0,000

Zusammenhang linear mit linear

24,884

1

0,000

Anzahl der gültigen Fälle

138

  

a0 Zellen (0,0 %) haben eine erwartete Häufigkeit kleiner 5. Die minimale erwartete Häufigkeit ist 18,29

Tabelle 47 Symetrische Maße

  

Wert

Näherungsweise Signifikanz

Nominal- bzgl.

Phi

0,430

0,000

Nominala

Cramer-V

0,430

0,000

Anzahl der gültigen Fälle

 

138

 

aDie Null-Hypothese wird nicht angenommen.

b Unter Annahme der Null-Hypothese wird der asymptotische Standardfehler verwendet


[Seite 73↓]

3.10.8  Tabellen zum Blutdruckverhalten (Klassifizierung)

Tabelle 48 Vergleich unterteilt nach „Hypotonie – Normotonie – Hypertonie“ der drei Gruppen

Blutdruckverhalten

Hypotonie

Normotonie

Hypertonie

Gesamt n

1. WHO-Gesunde

20 = 50%

20 = 50%

0 = 0%

40

2. Klin. Gesunde

26 = 65%

14 = 35%

0 = 0%

40

3. Chron. Schlafgestörte

26 = 65%

3 = 7,5%

11 = 27,5%

40

Tabelle 49 Übersicht der Auswertung: Blutdruckverhalten im Gruppenvergleich

Gruppen

n

Chi-Quadrat-Test Testvoraussetzung

Symmetrisches Maß Cramers V

Berechnete Signifikanz 1

Aussage: signifikanter Zusammenhang zum Signifikanzniveau

1:2:3

129

Nicht erfüllt

0,391

0,000

n.s.

1:2

89

Erfüllt

0,242

0,023

0,05

1:3

80

Erfüllt

0,552

0,000

0,01

2:3

89

Erfüllt

0,451

0,066

0,01

1 Angegebener Wert von 0,000 bedeutet, dass das berechnete Signifikanzniveau kleiner ist, als 0,0005

3.10.9 Tabellen zu den weiteren Parametern des DET im Gruppenvergleich / Beschreibende Darstellung

Tabelle 50 weitere Parameter des DET

Befund

WHO-Gesunde

Angaben in %

Klinisch-Gesunde

Angaben in %

Chronisch Schlafgestörte

Angaben in %

reduzierte Stressverarbeitung

2% (n=1)

77% (n=31)

90% (n=36)

reduzierte Stressbelastbarkeit

5% (n=2)

22,5% (n=9)

52% (n=21)

Erschöpfung

2% (n=1)

17,5% (n=7)

35% (n=14)

Hyperaktivierung

0% (n=0)

40% (n=16)

40% (n=16)

Überlastungshemmung

30% (n=12)

52,5% (n=21)

73% (n=29)

Stereotypie

2% (n=1)

80% (n=32)

90% (n=36)

unspezifische Hypersensibilität

0% (n=0)

25% (n=10)

17% (n=7)

Erwartungsstress

27% (n=11)

65% (n=34)

85% (n=34)

3.11 Synoptik der Ergebnisse der statistisch bearbeiteten Parameter

Zunächst wählten wir die Gruppe der Gesunden nach WHO-Definition (1) als Bezugsgröße. Dabei stellte sich heraus, dass die Gruppe (2) und (3) in allen Parametern schlechtere Bewertungen erhalten. Zwischen den Gruppen (2) und (3) bestehen diesbezüglich graduelle Unterschiede. Lediglich der Parameter „Beanspruchung vor der Stressorwirkung“ der Gruppe (2) weist Ähnlichkeit mit dem gleichen Parameter der Gruppe (1) aus (Tabelle 51).


[Seite 74↓]

Wenn wir die Gruppe (2) als Bezugsgröße nehmen, dann wird folgendes deutlich: Die Gruppe der WHO-Gesunden (1) zeigen mit einer Ausnahme (Beanspruchung vor dem Stressor) eine bessere chronobiologische Regulation als die Gruppe (2) der klinisch Gesunden. Die Gruppe der Schlafgestörten (3) dagegen weist in 3 Fällen Gleichheit und in vier Fällen schlechtere Bewertungen aus (Tabelle 52).

Aus dieser Übersicht geht hervor, dass die Gruppe (2) der klinisch Gesunden weniger Ähnlichkeiten mit der Gruppe (1) der Gesunden nach der WHO-Definition ausweist als mit der Gruppe (3) der chronisch Schlafgestörten.

Tabelle 51 Übersicht 1 zum Vergleich der untersuchten Gruppen zur Bezugsgruppe:
(1) Gesunde nach WHO-Definition

Parameter

(1) WHO-Gesunde

(2) Klinisch Gesunde

(3) Schlafgestörte

Gesundheitsstufen

0

Regulationsstabilität

0

Entspannung in sozialer Kommunikation

0

Entspannung vor Stressor

0

Entspannung nach Stressor

0

Beanspruchung vor Stressor

0

=

Beanspruchung nach Stressor

0

hochsignifikante Verbesserung

signifikante Verbesserung

= keine Unterschiede

hochsignifikante Verschlechterung

signifikante Verschlechterung

Tabelle 52 Übersicht 2 zum Vergleich der untersuchten Gruppen zur Bezugsgruppe: (2) Klinisch Gesunde

Parameter

(1) WHO-Gesunde

(2) Klinisch Gesunde

(3) Schlafgestörte

Gesundheitsstufen

0

Regulationsstabilität

0

Entspannung in sozialer Kommunikation

0

=

Entspannung vor Stressor

0

=

Entspannung nach Stressor

0

=

Beanspruchung vor Stressor

=

0

Beanspruchung nach Stressor

0

hochsignifikante Verbesserung

signifikante Verbesserung

= keine Unterschiede

hochsignifikante Verschlechterung

signifikante Verschlechterung


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HTML-Version erstellt am:
17.12.2003