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2  Aufgabenstellung

Um die intraoperative Schnellschnitt-Diagnostik telepathologisch durchzuführen, können unterschiedliche technische Lösungen zum Einsatz kommen (z.B. analoge Videoverbindung, Videokonferenz, Übertragung statischer Bilder). Die vorliegende Arbeit untersucht die diagnostische Qualität und die Praktikabilität von technisch unterschiedlichen Telepathologie-Systemen (TP-Systeme) für den Schnellschnitt, um deren Tauglichkeit für den Routineeinsatz zu analysieren. Kernpunkt der Arbeit ist eine retrospektive Studie anhand mit 124 Routinefällen aus der Mamma-Schnellschnitt-Diagnostik. Die Präparate wurden mit drei unterschiedlichen, an der Charité eingesetzten, TP-Systemen retrospektiv diagnostiziert.Insbesondere sollen folgende Fragen geklärt werden:

  1. Welche Anforderungen stellt die Routine-Schnellschnitt-Diagnostik an die Telepathologie-Systeme?
  2. Welche Bedingungen muss ein TP-System für eine optimale Integration in den Arbeitsablauf der Schnellschnitt-Diagnostik erfüllen?
  3. Welche Voraussetzungen müssen geschaffen werden, um die betrachteten TP-Lösungen einsetzen zu können?
  4. Wie unterscheidet sich die Bedienungsweise der Systeme und wie schnell ist der Umgang mit ihnen erlernbar?
  5. Welche Unterschiede gibt es hinsichtlich der diagnostischen Sicherheit der Schnellschnitt-Diagnose und wodurch sind diese begründet?
  6. Welche Unterschiede gibt es in den Bearbeitungszeiten zwischen den einzelnen Systemen und worauf sind diese zurückzuführen?
  7. Wie kann eine stets optimale Einstellung der Bildqualität gewährleistet werden?
  8. Welche technischen Elemente der Lösungen sind besonders wichtig?
  9. Worauf kann verzichtet werden?
  10. Welche Steuerelemente sind für die Navigation in Präparaten besonders geeignet?
  11. Welche Vor- und Nachteile hat der Einsatz der telepathologischen Systeme?
  12. Wie groß sind die finanziellen Aufwendungen für die Installation und den Betrieb der betrachteten TP-Lösungen?


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20.05.2005