2. Fragestellung und Zielsetzung

▼ 19 (fortgesetzt)

Das Ziel der vorliegenden Arbeit war die Untersuchung der Funktion des COP9-Signalosoms bei der Regulation der proangiogenen Transkriptionsfaktoren c-Jun, Id1 und Id3. Insbesondere sollte seine Rolle im Prozess des Abbaus dieser Proteine über das Ubiquitin/26S-Proteasom-System eingehender analysiert werden.

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Im Fall von c-Jun sollte die bekannte Abhängigkeit seiner Proteinstabilität von der CSN-vermittelten Phosphorylierung näher erforscht werden (Henke et al., 1999; Naumann et al., 1999; Pollmann et al., 2001). Dabei galt es zu klären, ob c-Jun an das COP9-Signalosom bindet und ob die CSN-abhängige Phosphorylierung seine Stabilität dadurch erhöht, dass sie seinen Abbau über das Ubiquitin/26S-Proteasom-System verlangsamt. Weiterhin sollten die Konsequenzen des CSN-kontrollierten Abbaus von c-Jun hinsichtlich der c-Jun-vermittelten Expression des angiogenen Wachstumsfaktors VEGF genauer untersucht werden.

Nachdem gezeigt werden konnte, das Id1 und Id3 in einem Two-hybrid-System mit der CSN-Untereinheit CSN5 interagieren (Berse et al., 2004), wurde versucht, diese Wechselwirkung mit proteinbiochemischen Methoden zu bestätigen. Anschließend sollten die funktionellen Aspekte dieser Interaktion bestimmt werden. Wiederum war der Frage nachzugehen, inwieweit die CSN-abhängige Phosphorylierung den Abbau von Id1 und Id3 über das Ubiquitin/26S-Proteasom-System beeinflusst.


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20.03.2006