Lange, Sven: Eiseniapore - ein dem Komplementprotein C9 analoges porenformendes Hämolysin aus Anneliden: Charakterisierung der Membranwechselwirkung und Identifizierung des molekularen Targets.

Danksagung

Prof. Herrmann danke ich für seine stetige Unterstützung und umfassende, fundierte Hilfe. Seiner ständigen Förderung und wissenschaftlichen Betreuung ist es zu danken, daß die wissenschaftliche Synthese aus angewandter Zoologie, molekularer Biophysik und Immunologie am untersuchten Objekt erfolgreich gelang. Sollte mich mein Werdegang in den Hierarchien nach oben führen, will ich bemüht sein, es ihm in der völligen Abwesenheit von Machtdemonstrationen und menschlicher Wärme gleichzutun. Auch wenn sein Arbeitspensum für mich unerreicht bleiben wird, so werde ich mich bemühen, ihm im Umgang mit anderen Menschen nachzueifern. Außergewöhnlich aktiv und mit großem Eifer und sehr viel Toleranz war Dr. Müller hilfreich zur Stelle, wenn es um große und kleine Probleme des Labors und Probleme persönlicher Natur ging.

Kai Ludwig danke ich für die freundliche und einfühlende Art, mit der er mich in das Wesen von mathematischen und graphischen Programmen einführte; ich danke ihm


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für seine stoische Art wie er auf meine frühen Versuche - mit dem Computer umzugehen - reagierte (’that's windows‘). Mit seinem Blick für das Wesentliche und mit seiner Nachsicht war er in jeder Beziehung einer der sozialen Ruhepunkte der Arbeitsgruppe. Dr. Frank Nüßler, mit dem ich drei Jahre den Schreibtisch teilte, ohne das zu einem Streit kam, danke ich für die nie abreißende Hilfestellung, die nie in Belehrungen, sondern immer in anspruchsvoller Hilfe mündeten. Herrn Dr. Th. Korte, dessen Denkstrukturen, dem eines Computer wohl sehr nahe sind, danke ich für seine eifrige praktische Hilfe an Meßgeräten, und dafür, daß er nur selten der Versuchung erlag, mir detailliert erklären zu wollen, was bei Tastendruck auf Halbleiterplatten so ganz genau passiert.

Dr. Thomas Pomorski, Jeanette Libera, Uwe Marx, Daniel Wüstner, Britta Schroth-Diez, Bolormaa Baljinnyam und Jürgen Lüneberg danke ich für die erfreuliche Zusammenarbeit. Frau Hillebrecht, Frau Schiller und der Sekretärin Frau Piater sorgten stets für eine sehr angenehme Klima. R. Erlemanns Eifer und regem Interesse sind mehrere entscheidende Messungen zu verdanken. Die gute Zusammenarbeit mit ihm empfand ich als Bereicherung.

Prof. Lucius (HU Berlin) danke ich für gehaltvolle Hinweise und die freundlichen und sehr wertvollen Anregungen für das Abfassen meiner Arbeit. Insbesondere die immunologische Seite der Promotion erfuhr durch seine Unterstützung eine Aufwertung.

Prof. Mohrig (Ernst-Moritz-Arndt-Universität, Greifswald) danke ich für sein immerwährendes Interesse an meiner Arbeit; er legte die Basis für mein wissenschaftliches Begreifen. Seine offene und liberale Führung des Zoologisches Instituts & Museums gestattete es mir, mich in die Wirbellosenimmunologie einzuarbeiten. Er war der wichtigste ’Kristallisationspunkt‘ des Institut, der durch unermüdlichen Einsatz eine äußerst angenehme und produktive, wissenschaftliche Atmosphäre schuf.

Dr. Ellen Kauschke führte mich in immunologische und biochemische Arbeitstechnike ein. Ihre freundliche und kritische Begleitung meiner Arbeit waren eine ständige Motivation für mich. Die Ausrichtung der Arbeit auf Bereiche vergleichenden Immunologie ist ihrer souveränen Unterstützung zu danken.

PD Dr. D. Ehlers (E.-M.-A.-Universität) eröffnete mir Einblicke in Techniken der Biochemie; die Anreicherung und spätere Isolierung des Anneliden-Regulators ist seinem chemischen Sachverstand zu verdanken.

Prof. Cooper (Universty of California, Los Angeles) danke ich für die angnehme


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und produktive Zeit im Laboratory of Comparative Immunology.

Den Herren Prof. Müller-Eberhardt und PD Dr. Leippe vom Tropeninstitut der Stadt der Hamburg danke ich für die Gewährung eines Forschungsaufenthaltes im Tropeninstitut. Das ständige, große Interesse und die Unterstützung von PD Dr. Leippe an dem Fortgang meiner Arbeit motivierte und beeindruckte mich nachhaltig.

Prof. Damaschun und Dr. Gast (Max-Delbrück-Centrum für molekulare Medizin, Berlin/Buch) danke ich für die freundliche Unterstützung und Auswertung der CD-Messungen. Dr. Zirwer danke ich für unvergeßliche Momente. Frau Dr. Lutsch (MDC für molekulare Medizin) und Frau Dr. Schauer (E.-M.-A.-Universität) danke ich für die Unterstützung bei den elektronenmikroskophischen Aufnahmen. Frau Dr. Kraft und Frau Dr. Kostka (MDC) ermöglichten die begonnene Sequenzierung Eiseniapores. Ihre Unterstützung gestattete den Nachweis tragender Fakten, die für die Aussagekraft der Arbeit unerläßlich waren.

Prof. Götz (FU Berlin) prägte durch anregende Gespräche auf der Insel Hiddensee mein Verständnis der Invertebratenimmnologie. Ich danke ihm für die Möglichkeit, in seinem Labor die Technik der sauren Elektophorese zu erlernen.

Den Genannten danke ich dafür, daß sie halfen, die Experimente zu konzipieren und Entscheidendes zu deren Auswertung beitrugen.

Reisen wurden von der F.-Naumann-Stiftung und der Heraeus-Stiftung finanziert, viele Geräte und Materialien u.a. von der VW-Stiftung, Thyssen-Stiftung und Sachmitteln der EU, ausgewählte Chemikalien wurden vom Institut de Biologie Physico-Chimique (Paris) zur Verfügung gestellt.

Den Doktoranden K. Anders (Berlin) und F. Triebenecker (Stralsund) aus dem Fachbereichen Kulturwissenschaft und Philosophie (HU Berlin) gilt mein Dank für die anregende Gespräche und die Mitarbeit bei der Herausgabe eines Buches und mehrerer Texte über interdisziplinäre Themen. An dieser Stelle sei auch den Zyankrise/Sova Verlag (Berlin, Frankfurt/M.) herzlich gedankt, weniger für das scharf umgrenzte Honorar als vielmehr dafür, daß er uns durch Lesungen und Foren die Möglichkeit der öffentlichen Diskussion gab. Sollte ich nach Jahren der “Regenwurmforschung“ noch nicht völlig im Elfenbeinturm angekommen sein, ist es den ständigen Ermunterungen von Herrn Anders und Triebenecker zu danken, über interdisziplinäre Themen nachzudenken. Hier sei auch dem Lamarck-Zirkel der E.-M.-A.-Universität dafür gedankt, daß man mir Möglichkeiten für Vorträge einräumte; die anschließenden Diskussionen haben mein Bild von dem Wechselverhältnis von Biologie und Gesellschaft nachhaltig geprägt. Die vom Lamarck-Zirkel initiierten Naturschutzarbeiten


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in den Feuchtbiotopen des Nationalparks Vorpommersche Boddenlandschaft waren für mich eine willkommene praktische Ergänzung des biologischen Studiums.

Insbesondere danke ich A. Kuntoff und E. Liebeherr dafür, daß sie Stütze zu jeder Zeit waren, und mich an Tagen der Ausgelassenheit wie an Tagen der Niedergeschlagenheit ertrugen (“Negative expectations yield negative results. Postive expectations yield negative results.“). Wenn Berlin in der Zeit meiner Promotion eine Heimat sein konnte, war es ihr Verdienst. Josefine Bechstein danke ich für Ihr Interesse.

Meinen Eltern Familie danke ich dafür, das sie den Teil der Bildung und Erziehung, der nicht ’biologisch vorgegeben‘ war, engagiert und mit viel Mühe gestalteten. Sie unterstützten mich jederzeit und ermöglichten mir meinen Bildungsweg. Meinem Bruder danke ich für seine Aufmerksamkeit und uneigennützige Unterstützung.


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Fri Sep 13 16:49:21 2002