3. Aufgabenstellung

▼ 16 (fortgesetzt)

Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit dem Nachweis der Abhärtung, der „allgemeinen Erhöhung der Widerstandsfähigkeit gegenüber Krankheiten“. Einer der wesentlichsten Effekte bei der Abhärtung durch thermische Reize ist erwartungsgemäß die Beeinflussung der akralen Durchblutungsregulation.

Daher sind an den Akren und insbesondere den akralen Schleimhäuten entscheidende Parameter wie Vasomotorik, Vasomotion und akrale Temperaturänderung bzw. Wiedererwärmung nach thermischen Reizen zu untersuchen. Diese Größen unspezifisch gleichermaßen in Richtung einer Abhärtung zu beeinflussen hieße, ähnliche Reaktionsmuster dieser Parameter beispielsweise durch Gewöhnung sowohl an massive Kaltreize als auch an Kalt-Warm-Reize hervorzurufen.

▼ 17 

Der Nachweis solcher unspezifischer Modifikationen durch verschiedene physikalische Abhärtungsmaßnahmen, die gewohnheitsmäßig durchgeführt werden, steht im Mittelpunkt des Interesses. Es bieten sich dafür zwei Extremformen der Hydrotherapie an: erstens die Gewöhnung an die wechselwarmen Reize der Sauna, zum anderen an den intensiven Kaltreiz beim Winterschwimmen.


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20.03.2006