Anhang 4: Fragebogen der Unternehmensbefragung 2004

Unternehmensbefragung zu Netzwerkstrukturen in IT-Unternehmen

I. Allgemeine Angaben zum Unternehmen

Name und Adresse des Unternehmens: _________________________________________

Postleitzahl _____________ Ort _____________________ Region __________________

1.1 Gründungsjahr des Unternehmens __________

1.2 Es ist eine: Neugründung O Ausgründung O

aus einem anderem Unternehmen O einer Universität O

2.1 Es handelt sich um ein: O Ein-Betriebsunternehmen O Mehrbetriebsunternehmen

2.2 Wenn Mehr-Betriebsunternehmen:

Wo befindet sich der Hauptsitz des Unternehmens? ____________________

2.3 Welche Aufgaben/Kompetenzen haben Sie als Betrieb im Gesamtunternehmen? ________________

2.4 Wie viele Mitarbeiter sind beschäftigt:

am Standort__________ im Gesamtunternehmen ___________

2.5 Von den am Standort beschäftigten Personen, besitzen:

ca.___% einen Hochschulabschluss ___%Hochschulreife ___% Mittlere Reife oder niedriger

2.6 Was sind Ihre Hauptprodukte bzw. ist ihre Hauptdienstleistung? ________________

3. Umsatz in EURO: 2001____________ 2002_______________ 2003______________

4. Gab es zwischen 2000 und 2003 bedeutende Veränderungen innerhalb Ihres Unternehmens?

Zunahme des Verkaufsvolumens aufgrund einer Fusion mit einem anderen Unternehmen? O Ja O Nein

Reduzierung des Verkaufsvolumens aufgrund von Verkauf / Schließung von Teilen des Unternehmens? O Ja O Nein

5. Geben Sie die durchschnittliche Lebensdauer ihres wichtigsten Produktes oder Dienstleistung an, bevor es substituiert oder signifikativ verbessert wird: permanente Verbesserung O

Weniger als 1 Jahr O 1 – 3 J. O 4 – 6 J. O Mehr als 6 J. O keine Angaben mögl. O

6. Welchen Anteil haben die folgenden Märkte an Ihrem Produktabsatz?

Lokal/regional (bis 50km) ____% Regional/national (ab 50km) ____% International ___%

7. Wie hoch waren die FuE-Anteile am Gesamtumsatz? 2001 _______€ 2003________€

II. Innovation und Wissensgenerierung

8. Haben Sie Mitarbeiter im Bereich Forschung und Entwicklung? 

Vollzeit ______% Teilzeit ____%

Falls Ja: Werden Sie Ihre Mitarbeiterzahl im Bereich F&E in diesem Jahr...?

O aufstocken O konstant halten O reduzieren

9. Wie und woher rekrutieren Sie Ihre Mitarbeiter für Forschung und Entwicklung? _________________

(Beispielsweise durch Ausschreibung von Stellenanzeigen, durch Anwerbung an Hochschulen und Forschungsinstituten (formell) oder durch persönliche Netzwerke.)

10. Bewerten Sie folgende Sätze:

Benotung wie folgt: 1 = völlig einverstanden; 2 = einverstanden; 3 = teilweise einverstanden; 4 = eher keine Zustimmung; 5= überhaupt keine Zustimmung

„Unser Produkt/Dienstleistung ist an der Wettbewerbsspitze in Portugal!“ __

„Unser Erfolg auf dem Markt resultiert aus dem günstigen Preis.“ __

„Die permanente Innovation unserer Produkte/Dienstleistungen ist unser bestes Argument.“ __

„Der Service, den wir unseren Kunden bieten, hebt sich in der Qualität von unseren Konkurrenten ab.“ __

„Die einfache Handhabung unserer Produkte unterstützt unsere Kunden!“ __

„Die hohe Kompatibilität mit anderen Produkten/Dienstleistungen ist unser Erfolg.“ __

„Die konstante Forschung und Entwicklung sichert uns den ersten Platz.“ __

„Die hohe Qualifikation und Motivation unserer Mitarbeiter sind unerlässlich für eine Spitzenforschung.“ __

„Nur in der Metropolregion Lissabon gibt es ausreichend qualifiziertes Personal.“__

„Der Markt für unsere Produkte/Dienstleistungen befindet sich ausschließlich in den Metropolregionen von Lissabon und Porto.“ __

Innovation: Der Begriff „Innovation“ kann 5 Bedeutungen haben: ‘Produktinnovationen’, ‘Prozessinnovationen’ in der Produktion oder im Verkauf, ‘Eroberung neuer Märkte’, ‘Finden neuer Informationen’ (learning by sea r ching), ‘Eroberung’ einer neuen Position auf dem Markt (z.B. Monopol)

11. Klassifizieren sie mit folgenden Werten:

1 = nur auf diese Weise; 2 = mehrheitlich auf diese Weise; 3 = eher weniger; 4 = selten; 5 = ohne Bedeutung

Wenn es Produktinnovationen gibt, wie werden sie geschaffen?

Sie werden international eingekauft

Durch Kooperation mit nationalen/interregionalen Einrichtungen

In Kooperation mit regionalen Einrichtungen

In Kooperation mit Zulieferern

In Kooperation mit Kunden

In Kooperation mit Netzwerkpartnern

Nur innerhalb des Unternehmen

Durch Beobachtung der Konkurrenz

Wenn es Prozessinnovationen gibt, wie werden sie geschaffen?

Sie werden international eingekauft

Durch Kooperation mit nationalen/interregionalen Einrichtungen

In Kooperation mit regionalen Einrichtungen

In Kooperation mit Zulieferern

In Kooperation mit Kunden

In Kooperation mit Netzwerkpartnern

Nur innerhalb des Unternehmen

Durch Beobachtung der Konkurrenz

Wie erobern sie neue Märkte?

Eröffnung von Verkaufsstellen

Verkauf über Handelsvertreter

In Kooperation mit anderen Unternehmen (keine direkten Konkurrenten)

Teilnahme an Fachmessen

Durch Suche von spezialisiertem Personal

e-commerce

Durch Informationen von Netzwerkpartnern

Wie finden sie neue Informationen

Teilnahme an Fachmessen/Kongressen

Durch Suche im Internet

Durch Informationen von Netzwerkpartnern

Auf andere Weise (Welche?)

12. Ihr Produkt / Ihre Dienstleistung ist einmalig in Portugal __ ja __ nein

13. Ihr Produkt/Dienstleistung hat ein bestehendes Monopol gebrochen __ja __ nein

14. Werden Ihre Innovationen z.B. durch Patente geschützt?

National: O ja O nein O teilweise

International: O ja O nein O teilweise

15a. Wenn es in den letzten drei Jahren Innovationen gab, wie viele waren es in...

___ 2001 ___2002 ___2003

15b. Diese Innovationen sind...

2001

2002

2003

Völlig neue Innovationen

In % oder abs o lut

Teilinnovationen oder wesentl. Modifikation

16. Wie viele Produkte/Dienstleistungen verkaufen Sie... 2001__ 2002___ 2003___

Ein Netzwerk basiert auf vertrauensvollen Beziehungen zwischen den teilnehmenden Akteuren (mind. 2). Diese Beziehungen können von kurzer Dauer sein, aber in der Regel sind sie langfristiger Natur. Durch das Netzwerk verstehen wir besser, wie Austauschbeziehungen funktionieren. Im folgenden wird es primär um den Wissensaustausch gehen (tacit knowledge), weil in den Beziehungen zwischen den Netzwerkpartnern permanente Lernprozesse stattfinden (learning by interacting, learning by using, learning by interacting).

Füllen sie auf der nächsten Seite die Leerfelder entsprechend den auf dieser Seite geschriebenen Fragen:

17. Mit wem haben sie Netzwerkbeziehungen? Nennen Sie den Namen der Person, Einrichtung oder des Unternehmens:

18. Charakterisieren sie die Art der Beziehung: (Beispiel: Wichtiger Partner für die Generierung von Innovationen oder Informationsbeschaffer)

Netzwerke lassen sich differenzieren nach formellen und informellen Kontakten. Formell meint in diesem Fall, dass die Kontakte durch z.B. Verträge geregelt und strukturiert sind. Informelle Kontakte sind normalerweise nicht durch schriftliche Abmachungen gekennzeichnet.

19. Können Sie Ihre Netzwerkkontakte differenzieren? 

A= formeller Kontakt

B= informeller Kontakt

C= sowohl als auch

20. Klassifizieren Sie die Bedeutung der Partnerschaft für die eigene Innovativität:

A = sehr wichtig B = relativ wichtig C = wichtig D = weniger wichtig

E = ohne Bedeutung

Für einen intensiven Austausch von Informationen und Wissen sind persönliche Beziehungen zwischen den Partnern sehr wichtig, weil es Aspekte gibt, die nicht auf Distanz beredet werden können!

21. Wie oft sehen Sie ihre Partner?

A = Mehrmals wöchentlich B = einmal wöchentlich C = 2 bis 4 mal im Monat

D = einmal im Monat E = 1 bis 2 mal im Quartal F = seltener als alle drei Monate

22. Beschreiben Sie für jede Partnerschaft die Intensität der Beziehung:

A = kurzzeitige Partnerschaft, primär für Austausch von Informationen und Dienstleistungen

B = Beziehungen mit begrenzter Dauer, projektbezogen

C = langfristige Partnerschaft

Nr. 17 Netzwerkpartner

Nr. 18 Typ der Beziehung

Nr. 19

Nr. 20

Nr. 21

Nr. 22

23. Erklären Sie den Grund für die unterschiedliche Vertrauensbasis zu den Netzwerkpartnern:

___________________________________________________________________________

24a. Wer von den Partnern ist der wichtigste im Netzwerk?

___ Sie selbst Nr. __ ___ es gibt keinen herausragenden Akteur!

24b. Begründen sie warum: ______________________________________________________________

25. In welcher Entfernung befinden sich ihre....

Zulieferer Konkurrenten

In der gleichen Region ___% ___%

Restliches Inland ___% ___%

Im Ausland ___% ___%

26. Gab es eine Standortverlagerung des Unternehmens (im Jahr:___) Warum haben Sie den vormaligen Standort verlassen?_________________________________________________________________________

27. Was sind die Vorteile des jetzigen Stan d orts?_____________________________________________

28. Wie haben Sie über den Standort erfahren bzw. woher haben Sie Ihre Informationen b e zogen?

O Privates Umfeld (z.B. Nähe zum Wohnort)

O Informationen zum Standort durch berufliche Kontakte

O Professionelle Hilfe (z.B. Immobilienmakler)

O Berichte über /Werbung für subventionierte Standorte (wie z.B. Technologieparks, universitäre Technologiezentren)

O Durch ANETIE oder einem anderem Verband _______________

O Sonstige Quellen: __________________________

29a. Verkaufen Sie Ihr Produkte/Dienstleistungen ins Ausland? ___ ja ___nein

29b. Wenn nicht, beabsichtigen Sie in näherer Zukunft (___Jahre) Ihr Produkt/Ihre Dienstleistung in anderen Ländern anzubieten? Welche :_________________________________________________________)

30. Was sind für Sie die entscheidenden Faktoren oder Argumente für oder gegen ein internationales E n gagement? _____________________________________________________________________________

31. Wenn Sie Tochter eines international tätigen ausländischen Konzerns sind, warum wurde in Port u gal investiert? _____________________________________________________________________________

32. Gab es Alternativstandorte in Portugal? __________________________________________________

33. Bewerten sie folgende Aussagen:

Benutzen sie dabei folgende Bewertungsklassen: 1 = völlig einverstanden; 2 = mehrheitlich einverstanden; 3 = teilweise einverstanden; 4 = eher keine Zustimmung; 5 = überhaupt keine Zustimmung 1) 2)

Die Nähe 1) ‘räumlich’ / 2) ‘kulturell’ in Bezug auf meine Kunden... […][…]

„ist sehr wichtig für mich, um rasch auf Produktnachfragen reagieren zu können.“ […][…]

„reizt mich zu konstanten Produkt- und Prozessinnovationen.“ […][…]

„gibt mir einen Innovationsvorteil, um auf anderen Märkten erfolgreich zu sein.“ […][…]

„ist eine Voraussetzung um eine Vertrauensvolle Beziehung zu ihnen haben zu können.“  […][…]

Die Nähe 1) ‘räumlich’ / 2) ‘kulturell’ in Bezug auf meine Zulieferer... […][…]

„ist notwendig, um rasch auf Veränderungen in der Nachfrage nach meinen Produkten […][…]

reagieren zu können.“

„ermöglicht einen intensiven Austausch über Informationen und Wissen.“ […][…]

„hilft mir bei der Realisierung von Innovationen.“ […][…]

Die Nähe 1) ‘räumlich’ / 2) ‘kulturell’ in Bezug auf meine Konkurrenten... […][…]

„erschwert erheblich meinen unternehmerischen Erfolg.“ […][…]

„motiviert mich schneller Innovationen auf den Markt zu bringen“ […][…]

„hilft mir um schneller auf Innovationen meiner Konkurrenten reagieren zu können.“ […][…]

„ermöglicht mit Regelmäßigkeit Kooperationen.“! […][…]

34. Wie beurteilen Sie die folgenden räumlichen Rahmenbedingungen für Ihren wirtschaftlichen Erfolg? (Noten: 1= sehr gut; 2= gut; 3= befriedigend; 4= ausreichend; 5=mangelhaft)

O Qualität der lokalen/regionalen Hochschulen_______

O Qualität der schulischen Bildung________

O Nachuniversitäre Fortbildungsangebote in der Region _______

O Stadtverwaltung und Regionalverwaltungen _____

O Telekommunikationsinfrastruktur________

O Arbeitsgesetzgebung________

O Gewerkschaftstätigkeiten _______

35. Glauben Sie, dass es lokale Fähigkeiten/(Human-)Ressourcen gibt, die diesen Standort /die Region zu etwas Besonderem machen und einen Wettbewerbsvorteil darstellen (können)?  O Ja O Nein

Wenn ja, beschreiben Sie diese: _________________________ (Flexibilität, Arbeitshaltung, Lernbereitschaft,...)

36. Sind diese lokalen oder regionalen (Human-)ressourcen:

O nicht einmalig

O National einmalig

O EU-weit einmalig

O Europaweit einmalig

O weltweit einmalig

III. Institutionelle Rahmenbedingungen

37. Was sind Ihrer Ansicht nach die größten Innovationsbarrieren in Portugal?

(Mehrfachnennungen möglich, klassifizieren Sie diese nach „große Innovationsbarriere“ = 1 bis „keine Innovationsbarriere“ = 5)

O Finanzierungsprobleme

O Administrative Hemmnisse

O Hohe Lohnkosten für Forschungs- und Entwicklungspersonal

O Rendite von Produktinnovationen zu gering

O Unzureichende Kooperation von Wissenschaft/Wirtschaft

O Ungenügende Forschungsförderung

O Innovationsstrategien der Unternehmen fehlen

O Qualität der Hochschulabsolventen unzureichend

O Fehlende Fachkräfte/Ingenieure

38. Gab es Subventionen bei der Ansiedlung ihres Unternehmens? O ja O nein

Wenn Ja, von woher haben Sie diese Subventionen erhalten?

O EU-Beihilfen

O nationale Beihilfen

O sowohl EU- als auch nationale Beihilfen

O lokale/regionale Beihilfen

O sonstige Beihilfen: ___________________________________________________

Wenn Ja, wie hoch war die Subvention (Absolut in Euro): ________________€

Wenn Ja, wie hoch war der Anteil der Subventionssumme an der Gesamtinvestition _____%

39. Haben diese Subventionen Ihre Standortentscheidung beeinflusst?

Ohne diese Unterstützung...

O ...wäre dieser Standort trotzdem gewählt worden

O ...wäre hier weniger investiert worden

O ...wäre wahrscheinlich ein anderer Standort gewählt worden

O ...wäre mit Sicherheit ein anderer Standort gewählt worden

O ...wäre überhaupt nicht investiert worden

40. In welchen Institutionen ist das Unternehmen durch Mitgliedschaft/regelmäßige Einl a dung zu Vera n staltungen verankert? (z.B. Verbände, Universitäten, etc.)

____________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________

41. Welche Vorteile ziehen sie aus diesen Mitgliedschaften:_____________________________________

____________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________

42. Gibt es Gewerkschaftsmitglieder in Ihrem Unternehmen? ___ja ___nein

Vielen Dank für Ihre Mitarbeit!


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26.05.2009