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1  Einleitung

Basierend auf den Ergebnissen der letzten Epidemiologie-Studie DMS III wird die Häufigkeit schwerer Parodontitisformen in Deutschland auf etwa 20% (9,5%-31,3%) geschätzt (Micheelis and Reich, 1999).

Die rasch fortschreitende Parodontitis (RPP), die nach der Erwachsenenparodontitis die zweithäufigste Form der parodontalen Destruktion darstellt, wird mit etwa 2-5% oder auch 8% angegeben.

Neuerdings werden verschiedene genetische Prädispositionen und daraus resul-tierende immunologische Mechanismen für die klinische Ausprägung und rasche Progression diskutiert, dennoch ist in dieser Hinsicht eine kausale Therapie noch nicht möglich. Relevanz besitzen diese Ergebnisse derzeit nur prognostisch und prophylaktisch (Hart, 1994a; Kornman, et al., 1997; Kornman and di Giovine, 1998; McGuire and Nunn, 1999). Nach wie vor bleibt die Reduktion der Parodontalpathogene primäres Behandlungsziel.

Bisher gibt es nur wenig zuverlässige Studien, die sich explizit mit der Behandlung von Patienten mit rasch fortschreitender Parodontitis (RPP) beschäftigen. Daher soll diese Studie zwei auf klinischer Erfahrung basierende Behandlungskonzepte miteinander vergleichen.


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22.10.2004