Christmann, Rainer Marcus: Strafrechtliche Schuld und gesellschaftliche Wirklichkeit Das Schuldprinzip im Licht sozialwissenschaftlicher Deutungen jugendlicher Gewaltdelinquenz Am Beispiel des Straßenraubs

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Danksagung

Die vorliegende Arbeit wurde im Sommersemester 2002 von der Juristischen Fakultät der Humboldt-Universität zu Berlin als Dissertation angenommen. Professor Dr. Felix Herzog und Privatdozentin Dr. Petra Velten danke ich herzlich dafür, dass sie die Mühe der Erstellung der Gutachten auf sich genommen haben.

Die Idee zu dieser Arbeit ist aus dem Blockseminar »Rechtsextremistisch motivierte Gewalt Jugendlicher« entstanden, das mein Lehrer Professor Dr. Felix Herzog im Wintersemester 1994/95 an der Humboldt-Universität zu Berlin veranstaltet hat. Ich denke sehr gerne an diese Zeit meines Studiums zurück, die - so kurz nach der »Wende« in der DDR - an dieser Universität wahrscheinlich mehr als irgendwo sonst durch einen Geist der Offenheit und Aufgeschlossenheit und durch Interesse an gesellschaftspolitischen Themen geprägt gewesen ist. Zahlreiche Diskussionen, in engagiert veranstalteten Arbeitsgemeinschaften und Seminaren, aber auch bei vielen privaten Treffen in oft langen Nächten, mit Kommilitoninnen und Kommilitonen, von denen in »unserem« Semester viele erst nach einer Berufsausbildung zum Jurastudium gekommen waren, haben auch mich bedeutend geformt. Diesen, aber auch meinen Arbeitskolleginnen und Arbeitskollegen, mit denen ich in dieser Zeit im Universitätsklinikum Benjamin Franklin und im Virchow-Klinikum der Charité gearbeitet habe, verdanke ich viele Impulse, die schließlich mit zum Thema der vorliegenden Arbeit geführt haben.

Meinem Lehrer Professor Dr. Felix Herzog danke ich für das Vertrauen, das er von Anfang an in das vorliegende Projekt gesetzt hat, obwohl es mir erst im vierten Jahr der Arbeit allmählich möglich wurde, mehr als nur diffuse Thesen zu formulieren. Ich verdanke ihm viele Anregungen und Hinweise, und ich bin sehr froh, dass er mir den Raum gelassen hat, die Gedanken in dieser Arbeit frei zu entwickeln. Dabei konnte ich nicht zuletzt von der liberalen Tradition der Schule profitieren, die neben seinem Namen mit den Namen Winfried Hassemer, Arthur Kaufmann, Gustav Radbruch und Franz von Liszt verbunden ist.

Viele Denkanstöße und ebenso viele Literaturhinweise verdanke ich meiner Schwester Dr. Gabriela B. Christmann sowie vielen Freunden, vor allem Carsten Urbanek, Michael Lorber, Udo Sattler, Torsten Berger und Kai Ludwig. Die Diskussionen mit ihnen, ihre Gedanken und ihre Kritik - und auch Buchgeschenke - haben die Arbeit vor allem in ihren soziologischen und philosophischen Aspekten gefördert und mich nicht


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zuletzt aus mancher »gedanklichen Sackgasse« wieder herausgeführt. Darüber hinaus haben sie mir Halt, Liebe und Zuneigung auch in den Zeiten gegeben, in denen ich den Boden unter den Füßen verloren hatte.

Die wirtschaftlichen Grundlagen für die Arbeit am vorliegenden Projekt sind für lange Zeit durch eine Anstellung im Vertragsmanagement der Bundesanstalt für vereinigungsbedingte Sonderaufgaben gesichert worden. Dass ich diese Chance erhalten habe und dass mir dieser Arbeitsplatz dann für mehr als drei Jahre erhalten geblieben ist, verdanke ich vor allem den Entscheidungen meines damaligen Abteilungsleiters Thomas Geisel und meines Teamchefs Dipl.-Ing. Joachim Noblé, aber auch der Fürsprache der Teamkollegen Dipl.-Ing. Karsten Uhlmann, Valeria Kim und Dr. Werner Flechtner. Die Wertschätzung, die sie meiner Arbeit dort, aber auch das Interesse, das sie meinem Promotionsprojekt entgegengebracht haben, haben mich bei beiden Aufgaben ermutigt.

Besonderer Dank gilt meinen Eltern Berthold und Ursula Christmann für die Sorge, die Liebe, das Interesse und die Unterstützung, mit denen sie ihre beiden Kinder begleiten. Ihr Zuspruch und nicht zuletzt auch materielle Zuwendungen haben ein wichtiges »Sicherheitsnetz« gespannt und so einen Freiraum geschaffen, in dem die vorliegende Arbeit wachsen konnte. Ihnen ist diese Arbeit gewidmet.


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Wed Dec 4 17:10:17 2002