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9  Anhang

9.1 Skaleninterpretation von DITS-40, TPF, SKID-II und Zufriedenheiten.

9.1.1  DITS-40

Im Einzelnen bedeuten die Skalenachsen des DITS-40:

Unangenehme Emotionen: fasst in der Kurzform 7 Items zusammen. Es handelt sich um Zustände der Depression und Angst als Trinkmotiv. Charakteristisch ist folgender Item: „Im letzten Jahr trank ich exzessiv Alkohol, wenn ich das Gefühl hatte, dass es keinen Ausweg mehr gab.“

Körperliches Unwohlsein: fasst 4 Items zusammen. Es handelt sich um Zustände körperlichen Unwohlseins als Trinkmotiv. Charakteristisch ist folgender Item: „Im letzten Jahr trank ich exzessiv Alkohol, wenn mir übel war.“

Angenehme Emotionen: fasst 4 Items zusammen. Es handelt sich um angenehme Gefühlszustände als Trinkmotiv. Charakteristisch ist folgender Item: „Im letzten Jahr trank ich exzessiv Alkohol, wenn alles gut lief.“

Kontrolltest: fasst 4 Items zusammen. Es handelt sich um Situationen, in denen geprüft wird, ob überhaupt eine Abhängigkeit vorliegt. Charakteristisch ist folgender Item: „Im letzten Jahr trank ich exzessiv Alkohol, wenn mir der Gedanke kam, dass ich eigentlich nicht von Alkohol abhängig sei.“

Versuchung und Verlangen: fasst 4 Items zusammen. Es handelt sich um Verführungssituationen. Charakteristisch ist folgender Item: „Im letzten Jahr trank ich exzessiv Alkohol, wenn ich eine Flasche meines Lieblingsgetränks geschenkt bekam.“

Konflikte mit anderen: fasst 9 Items zusammen. Es handelt sich um konflikthafte Situationen.

Interpersonelle Konflikte in verschiedenen Bereichen werden hier erfasst. Charakteristisch ist folgender Item: „Im letzten Jahr trank ich exzessiv Alkohol, wenn mich jemand kritisierte.“

Sozialer Druck: fasst 4 Items zusammen. Es handelt sich um Situationen, in denen mit einem „Nein“ zum Alkohol eine Außenseiterrolle verbunden ist. Charakteristisch ist folgender Item: „Im letzten Jahr trank ich exzessiv Alkohol, wenn ich auf einer Party oder Feier war und andere tranken.“

Angenehme Situationen mit Anderen: fasst 4 Items zusammen. Schwerpunktmäßig geht es um Situationen, in denen getrunken wird, die mit anderen Menschen zusammen verbracht werden und die mit Spaß und Freude verbunden sind. Charakteristisch ist folgender Item: „Im letzten Jahr trank ich exzessiv Alkohol, wenn ich mit Freunden ausging und mehr Spaß haben wollte.“


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Wertebereich der Skalen des DITS-40:

Innerhalb der Studie werden Skalenindizes verwendet.

Skalenindex = (Rohwert/maximaler Wert der jeweiligen Skala) x 100.

Auf diese Weise reicht der Wertebereich aller DITS-40 Skalen von 0 bis 100.

9.1.2 TPF

Im einzelnen bedeuten die Achsen des TPF:

Verhaltenskontrolle :

Hohe Werte bedeuten Vorsicht, Überlegung, Planung, Kontrolle, Bedächtigkeit, Meidung unbekannter Situationen.

Seelische Gesundheit:

Hohe Werte bedeuten Fähigkeit zur Bewältigung externer und interner Anforderungen, hohe Lebenszufriedenheit, Selbstsicherheit, Durchsetzungsfähigkeit, Willensstärke, Aktivität, Optimismus, gute körperlich-seelische Verfassung, Leistungsorientierung.

Sinnerfülltheit versus Depressivität:

Hohe Werte bedeuten: Hohe Lebenszufriedenheit, frei von Gefühlen der Ohnmacht und Hilflosigkeit. Frei von Schuldgefühlen, Gefühl sozialen Verbundenseins, Gefühl von anderen verstanden und akzeptiert zu werden. Selbstsicherheit. Das Leben erscheint sinnvoll.

Selbstvergessenheit versus Selbstzentrierung:

Hohe Werte bedeuten: Grübelt wenig, ist wenig besorgt um die Zukunft, ist wenig ängstlich, hat ein ausgefülltes Leben.

Beschwerdefreiheit versus Nervosität:

Hohe Werte bedeuten: Fühlt sich körperlich wohl, fühlt sich gesund, hat kaum körperliche Beschwerden, ist relativ frei von Gedächtnis- und Konzentrationsstörungen, fühlt sich Anforderungen gewachsen, hat keine Sorgen um den Gesundheitszustand.

Expansivität:

Hohe Werte bedeuten: Gute Durchsetzungsfähigkeit, Selbstsicherheit, Entscheidungssicherheit, Leistungsorientierung, Freiheit von Hemmungen.

Autonomie:

Hohe Werte bedeuten: Trifft Entscheidungen gerne selbständig, löst Probleme gerne selbständig, übernimmt Verantwortung, ist risikobereit, geht gerne eigene Wege.


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Selbstwertgefühl:

Hohe Werte bedeuten: Findet sich sympathisch und liebenswert, hat viel Selbstvertrauen, ist häufig unbeschwert und gut aufgelegt, ist zufrieden mit sich und dem Leben, ist ruhig und ausgeglichen. Unbekümmert.

Liebesfähigkeit:

Hohe Werte bedeuten: Ist interessiert am Wohlergehen anderer Menschen, kann sich gut in andere einfühlen, ist hilfsbereit, ist rücksichtsvoll, nimmt regen Anteil am Leben von Freunden, ist gesellig.

Wertebereich der Skalen des TPF:

Innerhalb der Studie werden die alters- und geschlechtsadaptierten T-Werte verwendet. In der Größenordnung liegt der Wertebereiche der jeweiligen Skala in einem Bereich zwischen 0 und 100.

9.1.3 SKID-II

Zur inhaltlichen Interpretation der Achsen des SKID-II: .

Eine prägnante Formulierung jener Persönlichkeitsstile findet sich im dimensionalen Modell der Persönlichkeitsstörungen von Oldham & Morris (1995).

Zunächst soll eine prägnante Formulierung des Persönlichkeitsstils in Anlehnung an das Modell von Oldham & Morris vorgestellt werden. Anschließend werden stellvertretend einige SKID-II Merkmale aufgeführt. Diese sind unmittelbar an das DSM-IV angelehnt.

Hohe Werte bedeuten jeweils die starke Ausprägung entsprechender Merkmale.

Selbstunsicher:

Persönlichkeitsstil nach Oldham & Morris: selbstkritisch, vorsichtig.

SKID-II Merkmale:

Zentral ist eine stärkere Angst vor Kritik, Ablehnung oder Zurückweisung.

Im Selbstbild dominieren ein Gefühl der Minderwertigkeit, der Unbeholfenheit und Unattraktivität.

Im sozialen Verhalten zeigt sich Vermeidung, insbesondere von Risiken und Hemmung.

Dependent:

Persönlichkeitsstil nach Oldham & Morris: anhänglich, loyal.

SKID-II Merkmale:


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Zentral ist die Angst, verlassen zu werden und die Angst, die Fürsorge und Unterstützung einer engen Bezugsperson zu verlieren.

Im Selbstbild dominiert ein mangelndes Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten und die eigene Urteilsfähigkeit.

Im sozialen Verhalten wird alles Erdenkliche getan, um die Versorgung und Zuwendung anderer zu erhalten. Dies geht bis zur freiwilligen Übernahme unangenehmer Tätigkeiten.

Zwanghaft:

Persönlichkeitsstil nach Oldham & Morris: gewissenhaft, sorgfältig.

SKID-II Merkmale:

Zentral ist eine überhöhte Gewissenhaftigkeit sowie Skrupel und starre Ansichten zu Moral, Ethik oder Werten.

Im Gesamtbild werden Arbeit und Produktivität über Freizeit und zwischenmenschliche Aktivitäten gestellt.

In der sozialen Interaktion finden sich Sturheit, Rigidität und Perfektionismus. Dies äußert sich in einer verminderten Fähigkeit, Aufgaben zu delegieren und mit anderen zusammenzuarbeiten.

Negativistisch = passiv aggressiv:

Persönlichkeitsstil nach Oldham & Morris: kritisch, zögerlich.

SKID-II Merkmale:

Zentral ist eine passive Weigerung gegenüber alltäglichen sozialen oder beruflichen Anforderungen.

Bei äußerlicher Anpassung findet sich Neid, Missgunst, Empfindlichkeit gegenüber Kritik und die Klage über persönliches Unglück.

Häufig zeigt sich ein Schwanken zwischen aggressiver Trotzhaltung und Reue.

Depressiv:

Persönlichkeitsstil nach Oldham & Morris: keine Beschreibung.

SKID-II Merkmale:

Zentral ist eine dauerhafte Stimmung der Niedergeschlagenheit und Freudlosigkeit.

Im Selbstbild findet sich ein geringes Selbstwertgefühl mit kritischer, selbstanklagender und herabsetzender Haltung gegenüber sich selbst. Charakteristisch sind Schuld- und Reuegefühle.

Im Verhalten zeigt sich ein ständiges Grübeln und eine pessimistische Grundhaltung.

Paranoid:

Persönlichkeitsstil nach Oldham & Morris: wachsam, misstrauisch.

SKID-II Merkmale:


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Zentral ist die Wahrnehmung von Angriffen gegen die eigene Person, die anderen nicht ersichtlich sind. Folge sind Zweifel an der Vertrauenswürdigkeit anderer und Verdächtigungen gegenüber anderen.

Im sozialen Verhalten zeigt sich ein nur zögerliches Anvertrauen gegenüber anderen Menschen. Es findet sich ein extrem nachtragendes Verhalten.

Schizotypisch:

Persönlichkeitsstil nach Oldham & Morris: ahnungsvoll, sensibel.

SKID-II Merkmale:

Zentral sind ungewöhnliche Sinneswahrnehmungen bis zu Illusionen, seltsame Überzeugungen und magische Denkinhalte, die das Handeln beeinflussen und nicht mit Normen kultureller Untergruppen vereinbar sind.

Im sozialen Kontakt zeigen sich ausgeprägte soziale Ängste, die weniger auf eine übertriebene Selbstkritik, als vielmehr auf Argwohn und paranoide Vorstellungen zurückzuführen sind.

Dies führt dazu, dass keine guten Freunde oder vertrauten Personen (außer Verwandten ersten Grades) vorhanden sind.

Schizoid:

Persönlichkeitsstil nach Oldham & Morris: zurückhaltend, einsam.

SKID-II Merkmale:

Zentral ist ein Gefühl der Gleichgültigkeit, der Distanziertheit gegenüber Beziehungen, Lob oder Kritik.

Im sozialen Verhalten werden fast immer Aktivitäten gesucht, die allein ausgeführt werden können.

Histrionisch:.

Persönlichkeitsstil nach Oldham & Morris: expressiv, emotional.

SKID-II Merkmale:

Zentral ist ein Verhalten, das die eigene Person überwiegend in den Mittelpunkt stellt. Gefühle, Sprache, äußeres Erscheinungsbild folgen diesem Leitmotiv.

Narzisstisch:

Persönlichkeitsstil nach Oldham & Morris: ehrgeizig, selbstbewusst.

SKID-II Merkmale:

Zentral ist ein übertriebenes Selbstwertgefühl.

Im Denken finden sich Phantasien über Erfolg, Macht, Brillianz und persönliche Einzigartigkeit. Im sozialen Kontakt zeigen sich oft arrogante, überhebliche Verhaltensweisen und ein mangelndes Einfühlungsvermögen in die Gefühle und Bedürfnisse anderer.


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Borderline:

Persönlichkeitsstil nach Oldham & Morris: sprunghaft, spontan.

SKID-II Merkmale:

Zentral ist eine Instabilität im Bereich der Affektivität wie der Impulskontrolle.

Im Selbstbild findet sich eine Identitätsstörung im Sinne von instabilem Selbstbild und instabiler Selbstwahrnehmung. In diesem Zusammenhang finden sich Gefühle der inneren Leere.

Im sozialen Verhalten finden sich verzweifelte Versuche, tatsächliches oder vorgestelltes Verlassensein zu vermeiden. In diesem Zusammenhang finden sich selbstschädigende Verhaltensweisen. Weiterhin findet sich oft unangemessene, sehr heftige Wut, sowie teilweise

dissoziative Symptome.

Antisozial:

Persönlichkeitsstil nach Oldham & Morris: abenteuerlich, risikofreudig.

SKID-II Merkmale:

Zentral ist ein rücksichtsloses, reueloses Verhalten, das außerhalb gesellschaftlicher Normen im Sinne von gesetzestreuem Verhalten steht.

Im einzelnen wird die eigene Sicherheit und die Sicherheit anderer missachtet durch Lügen, Stehlen oder körperliche Misshandlung. Bei impulsivem Verhalten fehlt die Fähigkeit, vorauszuplanen oder Verantwortung zu übernehmen.

Wertebereich der Skalen des SKID-II:

Innerhalb der Studie werden Skalenindizes verwendet.

Skalenindex = (Rohwert/maximaler Wert der jeweiligen Skala) x 100.

Auf diese Weise reicht der Wertebereich aller SKID-II Skalen von 0 bis 100.

9.1.4 Zufriedenheiten

Zur inhaltlichen Interpretation der Zufriedenheitsskalen:

Folgende Bereiche werden erfasst:

Zufriedenheit mit …


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Weiterhin wird Langeweile erfasst.

Wertebereich der Zufriedenheitsskalen:

Der Wertebereich aller Skalen liegt zwischen 1 und 6.

„1“ bedeutet jeweils „sehr zufrieden“.

„6“ bedeutet jeweils „sehr unzufrieden“.


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9.2  Gütekriterien logistischer Modelle

Tabelle 9.2.1 Zielvariablen und wichtige Kenngrößen - erstens: Variablen des Suchtverhaltens

Zielvariable, (n )

Merkmalscodierung

Gültige Prozente

Klassifikation in %

Alter bei Erstentgiftung

-jung, (n=297)

0: über 25

91,0

77,1

 

1: bis 25

9,0

76,2

 

Gesamt

100,0

77,0

    

Alter bei Erstentgiftung

-alt, (n=297)

0: <55

87,5

89,9

 

1: >=55

12,5

90,5

 

Gesamt

100,0

90,0

    

Häufigkeit von Entgiftungen

-wenige, (n=297)

0: Erstentgiftung

44,4

77,8

 

1: Mehfachentgiftung

55,6

77,8

 

Gesamt

100,0

77,8

    

Häufigkeit von Entgiftungen

-viele, (n=297)

0: < 10 Entg.

90,2

79,6

 

1: 10+ Entgiftungen

9,8

82,6

 

Gesamt

100,0

79,9

    
    
    


[Seite innerhalb Tabelle 101↓]

Fortsetzung von Tabelle 9.2.1

Die Trinkmenge

-hoch, (n=297)

0: <500 g Alk/d

88,1

80,0

 

1: >=500 g Alk/d

11,9

80,6

 

Gesamt

100,0

80,1

    

Abstinenz

-viele Tage, (n=297)

0: < 150 Tage

89,9

78,4

 

1: >=150 Tage

10,1

78,6

 

Gesamt

100,0

78,4

    

Anzahl der Rückfälle -viele, (n= 165)

0: bis 9 Rückfälle

83,3

83,3

 

1: 10 und mehr Rückfälle

16,7

82,6

 

Gesamt

100,0

83,2


[Seite innerhalb Tabelle 102↓]

Tabelle 9.2.2 Zielvariablen und wichtige Kenngrößen – zweitens: Rückfallsituationen

Zielvariable, (n)

Merkmalscodierung

Gültige Prozente

Klassifikation

in %

Gesundheitliche Veränderungen, (n=165)

0: Rückfall -nein

69,7

73,9

 

1: Rückfall -ja

30,3

75,0

 

gesamt

100,0

74,2

    

Konflikte in

der Partnerschaft

(n=165)

0: Rückfall -nein

64,8

70,7

 

1: Rückfall -ja

35,2

68,9

 

gesamt

100,0

70,1

    

Berufliche

Veränderungen

(n=165)

0: Rückfall -nein

64,2

75,9

 

1: Rückfall -ja

35,8

77,3

 

gesamt

100,0

76,4

    

Individuell

Private Umbrüche

(n=165)

0: Rückfall -nein

71,5

78,7

 

1: Rückfall -ja

28,5

76,3

 

gesamt

100,0

78,0

    
    


[Seite innerhalb Tabelle 103↓]

Fortsetzung von Tabelle 9.2.2

Weihnachten, Neujahr,

Familienfeste

(n=165)

0: Rückfall -nein

70,3

68,7

 

1: Rückfall -ja

29,7

70,3

 

gesamt

100,0

69,2

    

Traumatisches

Lebensereignis

(n=165)

0: Rückfall -nein

81,8

69,9

 

1: Rückfall -ja

18,2

70,8

 

gesamt

100,0

70,1


[Seite 104↓]

Erläuterung der Gütekriterien :


[Seite innerhalb Tabelle 105↓]

Tabelle 9.2.3 Gütekriterien binär logistischer Modelle – erstens: Variablen des Suchtverhaltens

Zielvariable

Klassifikation

Gesamt in %

Nagelkerkes

R-Quadrat

Hosmer

Lemeshow

Signifikanz

Fläche unter

ROC

Alter bei Erstentgiftung

- jung

77,0

,215

,360

,807

Alter bei Erstentgiftung

-alt

90,0

,541

,277

,904

Anzahl von Entgiftungen

-Erst/Mehrfach

77,8

,370

,083

,815

Anzahl von

Entgiftungen

<10/≥10

79,9

,437

,822

,887

Trinkmenge

80,1

,411

,516

,858

Trinkhäufigkeit

-lange Abstinenz

78,4

,324

,184

,849

Trinkhäufigkeit

-kurze Abstinenz

66,8

,173

,346

,723

Anzahl

Rückfälle

83,2

,564

,974

,868


[Seite innerhalb Tabelle 106↓]

Tabelle 9.2.4 Gütekriterien binär logistischer Modelle – zweitens: Rückfallsituationen

Zielvariable

Klassifikation Gesamt in %

Nagelkerkes

R-Quadrat

Hosmer

Lemeshow

Signifikanz

Fläche unter

ROC

gesundheitliche Veränderungen

74,2

,312

,484

,771

Konflikte in der Partnerschaft

70,1

,259

,684

,715

berufliche Veränderungen

76,4

,441

,531

,720

individuell private Umbrüche

78,0

,393

,911

,820

Weihnachten Neujahr Familienfeste

69,2

,235

,885

,693

Traumatische

Lebensereignisse

70,1

,247

,221

,741


[Seite 107↓]

9.3  Alternative Modelle des Abstinenzverhaltens

Tabelle 9.3.1 alternatives Modell für kurze Abstinenz unter Einschluss von Covariaten

Zielvariable

Klassifikation

Gesamt in %

Nagelkerkes R-Quadrat

Hosmer Lemeshow

Signifikanz

Fläche unter

ROC

Kurz trocken (≤ 7Tage)

68,9

,154

,248

,719

     

Variablen in der Gleichung

RegressionskoeffizientB

Wald

Sig.

Exp(B)

Unangenehme

Emotionen

0,026

13,755

0,000

1,026

Histrionisch

0,017

4,521

0,033

1,017

Konstante

-2,965

47,511

0,000

0,052

Tabelle 9.3.2 alternatives Modell für lange Abstinenz unter Einschluss von Covariaten

Zielvariable

Klassifikation

Gesamt in %

Nagelkerkes

R-Quadrat

Hosmer

Lemeshow

Signifikanz

Fläche unter

ROC

Lange trocken

(≥ 150 Tage)

79,4

,406

,076

,852

Variablen in der Gleichung

    

RegressionskoeffizientB

Wald

Sig.

Exp(B)

Unangenehme Emotionen

-0,049

15,596

0,000

0,952

Alter bei

Erstentgiftung

-0,088

10,296

0,001

0,916

Angenehme

Emotionen

-0,038

9,089

0,003

0,963

Verhaltenskontrolle

-0,066

3,817

0,051

0,936

Alkohol pro

Tag in g

0,002

3,197

0,074

1,002

Konstante

6,277

7,101

0,008

532,286


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HTML-Version erstellt am:
27.05.2005