| Dienel, Wolfram: Organisationsprobleme im Ökomarketing - eine transaktionskostentheoretische Analyse im Absatzkanal konventioneller Lebensmittelhandel |
237
Anhang 2.1: Themenmatrix der Interviews mit den zentralen Managern von Bio-Eigenmarken im LEH
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Int.- Nr. |
Marktpotential |
Erfolgsprodukte |
Problemprodukte |
Barrieren |
Qualitätsbarriere |
Informationsbarriere |
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4 |
Absatzpotential bis 20% ist Frage der Markenführung und Preisgestaltung |
Molkereiprodukte, Generische Produkte, Gemüse, Obst, Convenience |
Rindfleisch |
Imagebarriere (Sektiererisches Körnerimage) als Hemmschwelle |
Geschmack, Genuß Öko-Sicherheit der Prozeßqualität |
Investitionen in Kommunikationspolitik sind wichtig! |
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5 |
groß, 5% Intensivnutzer 65% Gelegenheitsnutzer |
1. Obst & Gemüse, Eier 2. Molkereiprodukte 3. Fleisch |
4. Ceralien (nicht direkt Problem, aber nachrangig im Supermarkt) |
Mit den falschen Produktgruppen (Ceralien) im Superm. angefangen |
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Investition in Kommunikationspolitik wichtig in Kombination mit Organisation der Angebotsmenge |
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6 |
10% am Gesamtumsatz nein, aber in den Produktsparten mit Ökoprodukten ja. Ökomarkt überschätzt. |
Säfte Joghurts |
Alternative Fertigprodutke wie Tütensuppen Grünkernbratlinge |
Motivationsbarriere, konventionelle Produkte nicht schädlich genug |
Geschmacksqualität stabil zu halten ist schwieriger, Sicherheit der Öko-Qualität in Verarbeitung |
Großes Problem, das auf wegen Geld fehlender Kommunikationspolitik beruht |
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7 |
Umkämpftes Marktsegment im Kampf um die Qualitätsführerschaft mit LEH-Konkurrenz |
Gemüse, obst |
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wichtig ist modernes image (genußorientierter Zeitgeist), Mitarbeitermotivation in den Filialen |
Qualitäts- und Preispolitik muß zusammenpassen, um Preiswürdigkeit anzuzeigen |
Voller Einsatz aller Medien |
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8
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Marktpotential vorhanden, aber Konflikt mit anderen Premiumkonzepten |
Eier |
Gemüse wegen Handling und zu geringer Umschlagsmenge oft schlecht |
Preisbarriere, Informationsvermittlung |
Geschmack konnte teilweise nicht überzeugen. |
Kommunikationspolitik bereitet große Probleme |
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Int.- Nr. |
Stellung Ökomarkt in Deutschland |
Kosten / Nutzen aus Öko-Strategie |
Relevanz Organisationsproblem |
Problembereiche |
Lieferstrukturen für LEH |
Produktspezifische Anforderungen |
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4 |
Erfolg am Ökomarkt möglich. Der öster. Ansatz ist prinzipiell übertragbar. Mutlosigkeit der deutschen LEH-Ketten |
Imagewert kaum mit Geld zu bezahlen. offensives Ökomarketing |
Ja, Infrastruktur mußte bei Null aufgebaut werden |
Versorgungssicherheit mit Obst und Gemüse |
Beschaffung wurde durch eigene Aktivitäten organisiert; dabei v.a. Nutzung konvent. Logistik- & Handelsstrukturen |
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5 |
Markt mit großer Chance, Bio-Eigenmarken rentieren sich nur für sehr große LEH-Ketten. |
Großer Imageeffekt - mit Eigenmarke Premiumanbieter, bei Obst & Gemüse sogar Alleinstellung, weil kaum Marken |
Ja, Hauptproblem v.a. bei den relevanten Produktgruppen, Bio-Strukturen mit konv. LEH inkompatibel |
Versorgungssicherheit mit Obst & Gemüse, v.a. Feingemüse (kein Salat) |
werden in Kooperation mit spezialisierten Zulieferern und externen Spezialisten aufgebaut; Ziel: Nutzung konv. Handelsstrukturen |
Category-Manager brauchen produktspezifisch konzentrierte Lösungskonzepte |
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6 |
Der Markt wird generell überschätzt. Mangel an langfristigen Strategien im Handel, Kurzfristdenken |
Zweistellige Zuwächse der Biomarke, von sehr kleinem Umsatzniveau aus. Geringer Imageeffekt, weil defensives Ökomarketing |
Sieht er als gering an im Vergleich zum Nachfrageproblem, Angebotsmengen waren immer verfügbar |
Obst und Gemüse läuft über einen Broker. Dadurch ist der Organisationsaufwand und das Risiko ausgelagert. |
wurden in Zusammenarbeit mit Verarbeitern ökologischer Produkte und Erzeugergemeinschaften erschlossen |
Der LEH will handelsfertige Produkte angeboten bekommen und sich nicht um die vorgelagerte Kette kümmern müssen. |
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7
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Naturkosthandel in Deutschland absorbiert die kritische Masse |
Imagegewinn Zugzwang wegen Konkurrenz anderer LEH-Ketten |
Ja, aber läßt man sich von Spezialisten organisieren Konkurrenz erschwert Produkt-Zugang |
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Service durch EZG, bzw. Spezialfirmen und Dienstleister |
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8 |
Nischenmarkt in Zeiten des Umsatzrückganges, Nebenschauplatz |
Imagenutzen wird erhofft, Marke muß sich aber selbst finanzieren. Defensives Ökomarketing |
Ja, Regionalkonzept mußte eingeschränkt werden |
Qualität und Bezugssicherheit von Obst und Gemüse |
Probleme im regionalen Beschaffungsmarketing Zu kleine Struktur bleibt unrentabel |
Braucht alles aus einer Hand |
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Themenmatrix LEH -Faktoren des theoretischen Bezugsrahmens
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Int.- Nr. |
Faktorspezifität |
Schwellenproblem |
Abhängigkeit / Marktmacht |
Marktstruktur |
Häufigkeit / Organisationskosten |
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4 |
Austauschbarkeit der Lieferanten ist aufgehoben, d.h. erhöhte Faktorspezifität aber gegenseitige Angewiesenheit |
Kurzfristigkeit der Erfolgserwartungen im LEH ( ½ - 1 Jahr) Halbe Sache wird nichts (voll investieren) |
LEH hat starke Position, denn die Faktorspezifität ist symmetrisch verteilt, bzw. eher zu ungunsten der Anbieter |
Zersplitterung stellt kein Problem dar, Handel kann Ware über bestehende Infra-struktur bündeln |
Mengenumsatz kurzfrstig groß geworden |
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5 |
Eigenmarke bedeutet immer Faktorspezifität
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Kurzfristig Mengenschübe nach Listung. Bioeigenmarken nur für große Ketten rentabel |
Abhängigkeit entsteht, weil es zur Qualitäts- und Mengensicherung feste, verlässliche Partner braucht |
Handel will für Produktgruppen eine Bezugsquelle, oder einen Organisator - daran mangelt es zur Zeit. |
Mengen relativ groß |
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6 |
Viele versunkene Kosten in Suche nach Markttpartnern und Produktentwicklung |
vorhanden, denn die Biomarke hausintern betrachtet ist nur sehr klein => kaum Investitionen ins Marketing. |
Es gibt v.a. gegenseitige Abhängigkeiten. Ggü. bestimmten Anbietern eine Machtposition (z.B: Saft) |
Small-Numbers-Situation: Für viele Produkte gibt es nur ein oder zwei relevante Anbieter |
Relative Kosten der Qualitätskontrolle sind bei Bio höher als bei großen Marken. |
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7 |
Eigenmarke, aber noch relativ wenig investiert, also geringe Faktorspezifität |
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Im Ökomarketing stark auf das Know-how der EZG angewiesen, aber nur geringe Faktorspezifität eingegangen |
Der LEH braucht zentrale Belieferung und Service |
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8 |
Pfadabhängigkeit entsteht sehr schnell (z.B. Spezialinventar, Umgestaltung der Verkaufsflächen) |
Nichtteilbarkeit schränkt Einsatz von Kommunikationspolitik ein (wegen geringer Umsätze) |
Ökomarketing nur als kleinen Versuch angelegt, daher jederzeit reversibles Konzept |
Regionales Waren-Angebot war unzureichend, überregionaler Bezug konnte organisiert werden |
Hoher Aufwand für kleinen Umsatzanteil, also hohe Transfer- und Transaktionskosten |
240
Themenmatrix LEH -Faktoren des theoretischen Bezugsrahmens
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Int.- Nr. |
Angebotsunsicherheit |
Qualitätsunsicherheit |
Opportunismus |
Investitionsproblem |
Hypothese Preis-Mengen-Spirale |
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4 |
Angebotsdefizit bei Obst und Gemüse, aber Kunden akzeptieren saisonale Lücken bei Ökoprodukten |
Geschmack und Bioqualität sichern durch langfristige Zusammenarbeit. Ökolog. Anbauverbände sind unverzichtbar |
Wird versucht, hat aber keine Chance, weil sehr großer Nachfrager |
Offensives Investitionsverhalten: Man muß überproportional investieren. D.h., volles Risiko eingehen! |
kein Problem, weil partielle Auslistung möglich ist |
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5 |
Obst und Gemüse, aber das ist ein Organisationsproblem! Interne Flächensubstitution Acker- durch Gartenbauflächen als Lösung |
Erforderlich sind: - Rückstandkontrollen, - Katasterauszüge mit - nur AGÖL-Ware |
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Moderat offensives Verhalten im Ökomarketing.
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Mengenprobleme sind immer nur mittelfristig vorhanden und können bei Gemüse durch interne Flächensubstitution gelöst werden. |
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6 |
Im Prinzip in Deutschland kein Mengenproblem, sondern das Problem liegt im Absatz. |
Ökoqualität in der Verarbeitung wegen zu vieler Ausnahmeregelungen unsicher. Geschmacksqualität auch Problem |
Ja ist vorgekommen und Pionierstellung am Markt ging verloren |
Realtiv defensives Verhalten im Ökomarketing, halbherziges Engagement, obwohl absolut kleine Summen |
Nachfrage ist das Hauptproblem, kann sich eine solche Spirale nicht vorstellen |
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7
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Nur Ware von verbandsgebundenen Ökobauern |
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Zeitweise offensives Ökomarketing, dann aber wieder sehr wenig Aktivitäten |
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8
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Großes Versorgungsproblem bei Regionalkonzept zwingt zur Aufgabe des obligatorischen Regionalbezugs |
Erhöhtes physiologisches Qualitätsproblem bei Regionalbeschaffung |
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Defensive Ökomarketingstrategie, Rentabilitätsschwelle wird nicht überwunden |
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241
Themenmatrix LEH -Faktoren des theoretischen Bezugsrahmens
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Int.- Nr. |
Geschäftsbeziehung |
Unternehmerpersönlichkeit |
Absicherungssysteme |
vertikale |
Nichtvertragliche Mechanismen |
Erzeugergemeinschaft |
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4 |
Persönlicher Einsatz Verbindlichkeit, klare Absprachen und Sanktionen
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Dynamische Persönlichkeiten spielen große Rolle für Erfolg im Ökomarketing und die interne Stellung des im Haus sehr wichtig! |
Langfristiger Vertragsanbau, Exklusivität, Abnahmegarantien, Sanktionen, Investitionen |
vertikale Integrationsschritte durch langfristige Verträge (5 Jahre) |
Exklusivitäten durch beherrschende Marktstellung gesichert und daher einforderbar. Gute Geschäftsbeziehungen sehr wichtig. |
braucht man nicht, macht man nur den Anbauverbänden (Fördergelder) zuliebe |
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5 |
Probleme des anderen lösen braucht Wissen, was der Geschäftspartner braucht |
Dynamische Persönlichkeit im Ökomarketing verantwortlich, |
Es wurden langfristige Lieferverträge vereinbart. |
Nein
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Gegenseitige Abhängigkeit |
Zu klein und zu regional ausgerichtet; Forderung nach produktbezogenen EZGen |
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6 |
die Sympathie spielt eine Rolle, dann hält man die Geschäftsbeziehung auch bei Fehlern und Sach-Problemen aufrecht |
Spielt große Rolle für Erfolg. Interne Stellung des Biomarketing im Hause wichtig |
Kontrakte notwendig - in Startphase - bei Auslandsge |
Nein, freie Koordination bevorzugt, aber feste vertikale Geschäftsbeziehungen |
Gegenseitige Abhängigkeit (symmetrische Faktorspezifität), gute Geschäftsbeziehung |
Sind keine relevanten Handelspartner |
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7
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Eindruck, daß das Ökomarketing im Hause personell nicht kompetent vertreten ist. |
Verträge, Exklusivrechte
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Nein |
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Erzeugergemeinschaft bzw. Anbauverband sind wesentliche Unterstützung für Einstieg ins Ökomarketing |
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8
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Zuverlässige Geschäftspartner spielen bei Einstiegsentscheidung ins Ökomarketing eine große Rolle |
Unternehmensspitze mißt Ökomarketing keine strategische Bedeutung zu. Initiative zum Ökomarketing kommt von außen. |
Öffentliche Fördermittel für Pilotprojekt sichern Investitionen ab |
Nein |
nicht deutlich sichtbar |
Erzeugergemeinschaft spielt große Rolle für Einstiegsentscheidung, Beschaffung der Ware und Konzeptentwicklung. |
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Anhang 2.2: Themenmatrix der Interviews mit Öko-Erzeugergemeinschaften
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Int. Nr. |
Marktpotential |
+ Produkte |
Problemprodukte |
Barrieren |
Qualitätsbarriere |
Informationsbarriere |
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10 |
Marktpotential ist nicht ausgeschöpft. V.a. Gelegenheitskäufer im LEH nicht erschlossen |
Obst, Gemüse Spezialgetreide Premium-Fertigprodukte |
Rindfleisch, Getreide schlechterer Backqualität, Roggen. |
Dis-Kontinuität (Saisonalitätsaus-gleich bei regionalen Angeboten fehlt) |
Sicherung der qualität bei Verarbeitungsprodukten Problem |
Vertrauensproblem wird durch EU-Verordnung gelöst, aber Werbung fehlt |
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11 |
Potential ist vorhanden, aber es braucht Entwicklung und Organisation |
Molkereiprodukte (weil Handel sehr engagiertes Marketing macht), Gemüse |
Rind-Fleisch |
Imagebarriere wichtig (Verzichts- & Körnerimage vermeiden), Zeitgeist verkörpern |
Geschmack muß sehr gut sein; Probleme bei Fleisch; Premium-, Convenienceprodukte & Produktvielfalt nötig |
Kommunikationspolitik für Information über Ökonutzen wichtig. Emotional: Positives Lifestile-Image aufbauen |
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12
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10% möglich, aber Angebot muß nachkommen (es fehlt Obst & Gemüse)
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Obst besonders aussichtsreich, Gemüse, Putenfleisch |
Bäckereiakquise |
Erschließung, Produktion bereitstellen. Es fehlt nicht an Fläche, sondern an Ökogemüsebauern |
Qualitätssicherung ist Voraussetzung |
Ohne Kommunikationspolitik läuft nicht viel. Der LEH muß seine Eigenmarken bewerben & Ökoimage sauber halten |
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13
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Nachfrage kann sich sehr rasch ausdehnen aufgrund von Skandalen, kann aber auch Bioprodukten schaden wie bei BSE |
Fleischmarkt für ihn interessant Schweinefleisch & andere Alternativen zum Rindfleisch |
Rindfleisch |
Preisbarriere entscheidend |
Spezialprodukte muß man anbieten. Das ist interessant |
Kommunikation im Defizit: Wenn z.B. Werbekampagne mit 50 Mio. DM möglich wäre und Rohstoffmenge unbegrenzt wäre.... |
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14 |
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Gemüse Molkereiprodukte |
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Kaufimpuls muß von außen kommen, weil Handel nur verkaufen will |
Qualitätsproblem löst der Markt, indem nicht mehr bestellt wird! |
Ohne Kommunikationspolitik. keine Marke etablierbar, v.a. Bio im LEH braucht Werbung |
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Int.- Nr. |
Stellung Ökomarkt in Deutschland |
Kosten / Nutzen aus Öko-Strategie |
Relevanz Organisationsproblem |
Problembereiche |
Lieferstrukturen für LEH |
Produktspezifische Anforderungen |
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10 |
Expansives Segment, aber es fehlt Engagement seitens des LEH |
Positive Bilanz ist möglich, braucht aber Engagement seitens der LEH-Kette |
Absicherung der Geschäfte und Absicherung vor Qualitätsopportunismus und Mengensicherung zentrale Probleme |
Qualitäts- und Mengensicherung; Kosten- und Know-howprobleme; Zersplitterung der Aktivitäten |
Es braucht zentrale Anlieferung aus einer Hand, wird über Kooperation mit auf LEH spezialisierten Partnern geregelt |
Frischeprodukte sind besonders schwierig |
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11
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Handel interessiert, aber es fehlen die Partner für die Umsetzung, Bioangebot im LEH wird rasant anwachsen . |
Großer Imagegewinn für LEH möglich (Bio als Zugpferd), Mittelfristig auch Gewinn, wenn investiert wurde. |
LEH braucht kompatible Zulieferstruktur und Dienstleister (Problemlöser), Systemdenken bedarf d. Organisation |
Beschaffung von Mengen in entsprechender Qualität und konsumreife Premium-Produkte! |
Koordinator-Fkt. Kooperation mit konv. Verarbeitern Partner / Liefer-Struktur für konv. LEH einbinden |
Koordination von Milchverarbeitung (Mengenaustausch), Distributions Know-how und Kapazität erforderlich |
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12
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Bei den Ketten, die interessiert sind, bewegt sich der Ökoabsatz gut vorwärts. |
Wer investiert hat im konv. LEH, hat steigende Umsätze |
Ja, vorhanden in Zusammenhang mit Absicherungsproblem und Warenbeschaffung (Angebotsmangel) |
Abpackanlagen für Gemüse auslasten, Absicherung der |
Kooperation mit Partnern, um breites Sortiment aus einer Hand zu bieten |
Produktmanager bearbeitet Fertigprodukte, Ökotrophologin für Qualitätssicherung |
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13
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Es ist eine sehr positive Entwicklung möglich. Durch Subventionen wird vieles verzerrt |
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Standortprobleme sind entscheidender als Organisationsmängel |
Eigene Infrastruktur aufgebaut, wird aber von den konv. Anbietern inzwischen kostenmäßig unterboten |
Ihre Mengen sind zu klein, um LEH bundesweit beliefern zu können, viele Probleme mit LEH |
Frischeprodukte sind besonders schwierig, mußten daher wurden aufgegeben werden |
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14 |
LEH hat Interesse, aber da er keine Eigenmarke macht, muß EZG Marke anbieten. |
Eigenmarken nur bei offensiver Strategie viel Werbung) erfolgreich (Umsatz!) |
Ja, es braucht bei Markterschließung einen Koordinator, Funktion für EZG. |
Gemüse klappt gut Ware über Privatfirma, Organisationsfragen über EZG |
Verarbeitung, Logistik, Durchführung abgeben, nur Koordination |
Kurze Wege zwischen Hersteller und LEH bei Gemüse erforderlich |
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Fortsetzung Themenmatrix EZG - Faktoren des theoretischen Bezugsrahmens
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Int.- Nr. |
Faktorspezifität |
Schwellenproblem |
Abhängigkeit / Marktmacht |
Marktstruktur |
Faktor Häufigkeit / Organisationskosten |
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10 |
Getreideprod. wenig spezifisch. Service & Invest. in Markterschließung LEH, Bäckereien hochspezifisch |
Marketing im konv. Markt, Produktentwicklung & Qualitätssicherung Kommunikationspolitik (v.a. Werbung) |
Markterschließung LEH, Bäckereien ist nicht abgesichert, in Startphase keine Symmetrie der Faktorspezifität |
Bio-Geteidemarkt viele Wettbewerber vorhanden, aber zu kleine Strukturen, große Mengenanbieter im Vorteil |
Bestimmte Teilmärkte überläßt man besser anderen Händlern, weil zu hohe Transaktionskosten (Informationskosten) |
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11
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Hoch, weil spezieller Dienstleister für den Handel und geringe Zahl v. Marktpartnern |
Imageaufbau braucht überdimensionale Investitionen am Anfang. Zeit bis Angebot steht beachten, Produktionsausdehnung planen. |
Projekt Biomarkt ist auf beide Partner angewiesen, Faktorspezifität daher symmetrisch. Aber LEH hat mehr Macht |
Zahl der Verarbeitungspartner reduziert. Zersplitterung des Angebotes goßes Problem für LEH-Belieferung |
Umsätze & Transaktionsfrequenz reichen aus, um Häufigkeit als hoch zu bezeichnen |
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12
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Hoch: Fertigprodukte, eig. Verarbeitung, Großer Abnehmer |
Marktentwicklung braucht Entwicklung der Obst- und Gemüseproduktion, braucht Zeit, Infrastruktur auslasten |
Abhängigkeit von einem Marktpartner hoch, aber der ist auch faktorspezifisch involviert |
Es gibt nur wenige leistungsfähige Zuliefer-Betriebe für Versorgung des LEH |
Personalbestand klein halten |
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13
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Präsenz am Biomarkt erfordert spezielle Produkte und Lösungen für Handel, also hohe Faktorspezifität. |
Ja z.B. für Investitionen in Kommunikationspolitik. Oder eigene Infrastruktur auslasten. |
Abhängigkeit von einzelnen Partnern war hoch, gab Probleme |
sehr viel Konkurrenz in D. z.B. 50 Molkereien im Biobereich aktiv. Konkurrenz ist stark gewachsen in 90er Jahren. |
Interne Kosten waren zu hoch. Personalbestand extrem reduziert. |
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14 |
Hoch, z.B. eigene Abpackkapazitäten, Invest. in Markterschließung LEH |
V.a. bei eigener Markenpolitik Mindestumsätze erforderlich. |
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Strukturen schlank halten, sonst Kosten zu hoch. |
245
Fortsetzung Themenmatrix EZG - Faktoren des theoretischen Bezugsrahmens
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Int.- Nr. |
Unsicherheit |
Angebotsunsicherheit |
Qualitätsunsicherheit |
Opportunismus |
Investitionsprobleme |
Hypothese Preis-Mengen-Spirale |
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10 |
Marktgleichgewicht schwankt rasch, bei Überangebot Nachteil als EZG. Absicherungsproblem bei Markterschließung |
im Rohwarengeschäft z.Zt. nicht, aber langfristig absehbar. Mangel an Verarbeitungsprodukte aus eigener Region. |
Physiologische Q.U. bei Getreide gering. Transparenzvorteil über Ökoherkunft. Problem bei Produktdifferenzierung |
Gefahr, daß konv. Großkunden die Vorleistung der EZG ausnutzen. Bei Kooperation mit Konkurrenten |
Absicherung durch Fördermittel erforderlich |
In seinem Erfahrungsbereich nicht, eher Gefahr der Austauschbarkeit als Lieferant |
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11
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Bei Milchabsatz hohe Abhängigkeit vom Vermarktungsbemühungen des Handels (Nachfrage unsicher) |
Angebotsmenge ist nicht das Problem, sondern Produktentwicklung und Produktqualität, produktspezifisch |
Verbände und Erzeugergemeinschaften sichern Produktqualität, aber Fleischqualität oft ungenügend |
nicht berichtet |
Mut zum Investitionsrisiko am Anfang notwendig (überproportionale Marketing-Investitionen) |
Für LEH nicht, bei Nachfrage wächst das Angebot und man muß sich nach dem Markt richten (Milchpreis schlecht) |
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12
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Absicherungsproblem ungelöst |
Angebotsmangel droht; EZG braucht neue Produzenten für ihre Gemüseproduktion |
Physiologische Qualität sichern, Rückstandkontrollen EZG hat Ökokompetenz |
Verarbeitungspartner versuchen langfristig EZG auszuschalten, daher Kontrolle über Kernbereiche behalten. |
Investitionen in Schlüsselbereiche notwendig, damit man nicht ausgetauscht werden kann. |
Durch die Supermarktvermarktung (droht) Preisdruck, aber große Mengen sparen Kosten. |
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13
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Unsicherheit stark erhöht im Biomarkt Z.B. Preisverfall Getreide |
Labiles Marktgleichgewicht, Bioprodukte schwierige Erzeugung & Verarbeitung |
Gute Qualität schwieriger wegen Verarbeitungsvorschriften (z.B: keine Nitrit-Pökelsalze) |
Angst vor Ideenklau bei Kooperation. Landwirte übergehen EZG. LEH dürckte Preise. |
Investitionen in eigene Infrastruktur lohnen i.d.R. nicht, besser bestehende Infrastruktur nutzen. |
Problem für die Landwirtschaft |
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14 |
Erfolg der Biomarke im LEH sehr unsicher, weil keine Kotnrolle des LEH möglich ist und Werbung fehlt. |
Bei ihren Kontakten durch Zukäufe lösbar. |
äußere Qual. Kriegt man mit Erfahrung in den Griff, bei Problem Import-Ware |
Nein |
Investitionen in eigene Lagerung getätigt |
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Int.- Nr. |
Geschäftsbeziehung |
Menschlicher Faktor |
Unternehmerpersönlichkeit |
Absicherungssysteme |
vertikale Integration |
Nichtvertragliche Mechanismen |
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10 |
Sich in die Sichtweise und Probleme der Nachfrageseite einfühlen ist essentiell, |
Voraussetzung für gute Zusammenarbeit: Man muß sich im Gespräch miteinander wohlfühlen. |
Bei Erschließung konv. Marktkanäle muß Biomarkt dort als Chance gesehen werden (Eigeninteresse des LEH). |
Nachfrageseite macht bei Angebotsüberhang Spotmarkt, bei Nachfrageüberhang Kontrakte. |
Vorwärtsintegration in Kooperation mit Mühle oder mit Lohnverarbeitern (eigene Fertigprodukte). |
Geschäftsbeziehungen, Kooperation statt Konfrontation Symmetrie der Faktorspezifität |
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11
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Beide Partner müssen leben können! Dem Partner also Problemlösungen bieten. Gegenseitige Angewiesenheit. |
Spielt bei Auswahl von Lieferanten eine Rolle. |
Engagement der Leitungsebene im LEH: Ernsthafte Entscheidung für Biomarketing muß vorhanden sein! |
Anbauplanung und -verträge mit Landwirten (mehr geht auf deren Risiko) Preiskorridore. |
Wenig Eigentum an Produktionsmitteln, neue Verarbeiter, Lieferanten müssen Verbandsmitglied werden. |
Geschäftsbeziehungen, symmetrische Faktorspezifität, Interessensallianzen. Neue Geschäftskontakte aufbauen. |
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12
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Partnerschaft im Geschäftsleben effizienter als das gnadenlose Gegeneinander. |
höchste Leistung bringt man freiwillig, auch eine Absicherung gegen Ausnutzung (Knebelung) |
LEH muß richtig was machen, sonst läuft Bio nicht, Frage der Entschlossenheit |
Keine Verträge, keine Garantien seitens des LEH Gründung gemeinsamer Tochterunternehmen |
Ja, eigene Infrastruktur - Schlüsselpositionen, um Geschäfte mit LEH abzusichern vor Opportunismus der Verarbeiter. |
Durch (Öko-) Kompetenz unentbehrlich sein. Kundenstruktur differenzieren. Presse, Medien. |
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13
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man braucht Kooperationspartner, aber Gefahr, daß Ideen geklaut werden. |
Verschleiß im Führungspersonal und Wechsel talentierter junger Mitarbeiter zu Privatfirmen. |
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Es gibt keine Sicherheiten im Handel; mit LEH keine Verträge, mit Industrie meist 1-Jahresverträge. |
Eigene Infrastruktur vorhanden, aber nicht konkurrenzfähig. |
Gute Produkte anbieten Attraktives Angebot für Kunden, um für den Handel unverzichtbar sein. |
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14 |
Fairer Umgang miteinander erforderlich. |
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Kooperation mit anderen EZGen. Handel ist nicht mit juristischen Mitteln absicherbar. |
Eigene Verarbeitungs- und Lagerinfrastruktur. Eigene Konzepte für LEH. |
Kundenzufriedenheit Geschäftsbeziehungen mit Aufgabenteilung (Spezialisierung). |
247
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Int.- Nr. |
Funktionen für Erzeugergemeinschaft |
Interne Struktur der EZG |
Vorwärtsintegration |
positive Erfahrungen mit Erzeugergemeinschaften |
negative Erfahrungen mit EZGen |
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10 |
Großanbieter (Getreide) Strukturverbeserung, spezielle Qualitäten, Markterschließer, Absicherung |
Weitgehende Entscheidungsfreiheit der Leitung, ggf. in Abstimmung mit kooperativem Vorstand gleicht eventuelle Nachteile der Institution aus |
Vorteil: Kontrolle über Verarbeitung, geringere Austauschbarkeit Nachteile: Spezialisierungsnachteile, Produkthaftung, Investitionsrisiken |
Bedienung großer Nachfrager. Spezialisierung der EZG auf aktives Marketing und der Mitglieder (Landwirte) auf die Produktion |
Interne Anreizprobleme, Qualitätsopportunismus & an Mitgliederware gebunden; Prinzipal.- Agenten-Problematik |
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11
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Koordinator, Dienstleister, Absatzhelfer in der Absatzkette: Produziert & überwacht Lösungen für LEH |
Entscheidungskompetenz der Leitung wichtig. EZG lebt von Persönlichkeiten in der Leitung. Marketingorientierung notwendig |
Bereich Service, Dienstleister, Koordinator der Vermarktungskette. Nicht in Infrastruktur investieren /involvieren |
Unverzichtbarer Marktpartner für Markterschließung, Wachstum der letzten Jahre initiiert |
Wenig Einfluß auf Preise bei extremen Überschußprodukten wie Milch und Fleisch, aber rettet vor Preisdumping |
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12
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Anbieter besonderer Qualitäten und Mengen Service Marktorientierte Anbaukoordinierung |
Solidaritätsgedanke innerhalb der EZG wichtig |
Vorwärtsintegration bei Möhren ja, bei Kartoffeln nein, je nach Transportproblemen |
Partner für große Handelsstrukturen, Arbeitsteilung Aufgabe Ökoqualität sichern, Know-How liefern |
Bäckereiakquise im konventionellen Bereich gescheitert. Förderungstropf verleitet zu Personalüberbestand. |
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1) Bündelungsfunktion 2) Organisation derProduktentwicklung Zukunftsperspektive |
EZG ist zu basisdemokratisch, schwierig für Geschäftsführer |
ja in Produktentwicklung, aber nicht mehr so stark in Infrastruktur |
Markterschließung in Gang gebracht, EZG muß Produktinnovationen anbieten, wenn sie überleben will |
Konkurrenz heute effizientere Technologie, alte Infrastruktur hinderlich; gute Erzeuger verlassen EZG |
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14 |
1) Effizienter Erfassungshandel 2) Organisationsstruktur für Markterschließung |
Aufgliederung nach Produktgruppen (Flexibilität). Personen wichtig, z.B. Kaufmännisches Geschick der EZG-Leitung |
Erfolgt durch eigene Infrastruktur & Produktpalette für Ökomarke. |
Belieferung großer Handelsstrukturen möglich in Kooperation mit externen Firmen |
Für Marketing, v.a. Werbung in Massenmedien fehlen Mittel (zu geringe Umsätez) |
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DiML DTD Version 2.0 |
Zertifizierter Dokumentenserver der Humboldt-Universität zu Berlin |
HTML - Version erstellt am: Wed Oct 9 10:01:09 2002 |