| Clemens Drude: Geschmackspräferenz bei Patienten mit Morbus Crohn:
Eine interdisziplinäre Studie unter zahnmedizinischen Aspekten |
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ZUSAMMENFASSUNG UND SCHLUßFOLGERUNGEN
Das Anliegen dieser Arbeit ist es nachzuweisen, ob die erhöhte Zufuhr von zuckerhaltigen Nahrungsmitteln bei an Morbus Crohn erkrankten Patienten allein auf eine veränderte Geschmackswahrnehmung bzw. Geschmacksschwelle für „süß“ zurückzuführen sein könnte und ob dadurch Einflüsse auf die oralen Strukturen festzustellen sind.
Für die Studie wurden 48 Probanden (24 Patienten und 24 Kontrollen) nach Erfüllen der Ein- und Ausschlusskriterien den notwendigen Erhebungen und Untersuchungen unterzogen.
Von allen Probanden wurden ausgewählte anamnestische Fakten und die Ernährungsgewohnheiten anhand eines Food-Frequenzy-Bogens erhoben. Die Überprüfung des Geruchssinns erfolgte mit der Riechflaschen-Methode und die des Geschmackssinns mit der Augenpipetten-Methode. Die Beurteilung der Mundhygiene wurde mit Hilfe des API und PBI vorgenommen. Der DMFT diente der Feststellung der Kariesprävalenz. Mit der Lückengebissklassifikation nach Eichner wurde eine Einteilung der Lückenverteilung ermittelt. Aus dem venösen Blut wurden einige geschmacks- und entzündungsrelevante Laborparameter (Zink-, Albumin-, CrP-, Leukozyten- und saure α
1 Glukoproteinkonzentrationen) bestimmt. Außerdem wurde zur Beurteilung der Entzündungsaktivität ein CDAI nach Best bei den Morbus Crohn-Patienten erhoben.
Zusammenfassend können folgende Ergebnisse für die vorliegende Arbeit angegeben werden.
Für die Patienten mit Morbus Crohn konnte im Vergleich zu Kontrollpersonen eine um 10,2% gesteigerte Energiezufuhr (M.C.: 3086,9 ±
463,5kcal/d; K.P.: 2773,3 ±
246,8kcal/d) festgestellt werden (p<0,001).
Ebenfalls lag der Saccharosekonsum (M.C.: 107,1 ±
27,7g/d; K.P.: 71,9 ±
13,7g/d) um 48,9% höher als bei der Kontrollgruppe (p<0,001), wobei dieser mit der Erkrankungsdauer abnimmt (M.C.: <3 Jahre: 122,0 ±
25,5g/d; 3-6 Jahre: 109,0 ±
30,8g/d; M.C.: <6 Jahre: 88,3 ±
10,0g/d). Eine Signifikanz von p<0,01 konnte für die Morbus Crohn-Gruppe <3Jahre gefunden werden.
Eine Erkennungsschwellenerhöhung für die Geschmacksqualität „süß“ (M.C.: 7,31g/l; K.P.: 2,91g/l Saccharoselösung p<0,001) konnte für Morbus Crohn-Patienten gegenüber den gesunden Kontrollen nachgewiesen werden. Für die anderen Qualitäten [Seite 90↓]
„salzig“, „sauer“ und „bitter“ konnten keine signifikanten Unterschiede beobachtet werden. Hinsichtlich Alter, Zinkgehalt, Entzündungsaktivität und
Saccharosekonsum lagen keine signifikanten Korrelationen vor.
Die Crohn-Patienten zeigten einen deutlich schlechteren API (M.C.: 85,4±
23,6; K.P.: 31,8±
24,1 p<0,001) und PBI (M.C.: 14,8±
10,4; K.P.: 6,2±
8,6 p<0,01) als die Kontrollpersonen. Eine signifikante Korrelation (p<0,01) zum Saccharosekonsum konnte festgestellt werden.
In Bezug auf die Kariesprävalenz unterschieden sich Patienten mit einer Erkrankungsdauer <3 Jahre nicht von denen gesunder Kontrollen (M.C.: <3 Jahre: 9,5 ±
4,3; 3-6 Jahre: 14,3 ±
4,6; >6 Jahre 18,2 ±
7,2; K.P.: 12,0 ±
4,9). Erst Patienten mit einer längeren Krankheitsdauer (>2 Jahre) wiesen eine erhöhte Prävalenz auf (p<0,05). Bei der Auswertung der Ergebnisse konnte keine signifikante Korrelation zwischen DMFT und API sowie DMFT und PBI angegeben werden, aber zwischen den DMFT und den Zinkkonzentrationen im Plasma konnte ein signifikanter Zusammenhang gefunden werden (p<0,05).
Außerdem ergab die Befragung der Probanden, dass 25% der Morbus Crohn-Patienten im Gegensatz zu 4,2% der Kontrollgruppe nicht die empfohlene einmal jährliche Zahnarztkontrolle in Anspruch nahm.
Unterschiede für den Zinkgehalt im Plasma konnten ebenfalls nachgewiesen werden (M.C.: 11,5±
1,5µmol/l; K.P.: 13,5±
1,9µmol/l). Die Auswertung der Ergebnisse konnte eine signifikante Korrelation des Zinkgehaltes im Plasma zum Albumingehalt (p<0,001) und zum α
1 saure Glykoproteinkonzentration (p<0,01) aufzeigen.
Aus den Ergebnissen der vorliegenden Studie über den Einfluss des Morbus Crohn auf orale Strukturen dieser Patienten können folgende Punkte formuliert werden:
- ein erhöhter Saccharosekonsum,
- eine negative Korrelation zwischen Saccharoseverzehr und Erkrankungsdauer
- eine positive Korrelation zwischen Saccharoseverzehr und Mundhygiene,
- ein verringerter Polysaccharidkonsum,
- ein reduzierter Ernährungszustand in Form eines verringerten BMI,
- eine geringere Empfindungsschwelle für die Geschmacksqualität „süß“,
-
eine geschlechtsspezifische Geschmacksempfindung für „süß“,
- keine Geschmacksstörungen für die Qualitäten „salzig“, „sauer“ und „bitter“,
- eine schlechtere Mundhygiene in Gegenüberstellung zu Vergleichspersonen mit positiver Korrelation zum Saccharosekonsum,
- eine erhöhte Kariesprävalenz erst ab 3 Jahren Erkrankungsdauer,
- eine höhere Eichner- Lückengebissklassifikation,
- ein unregelmäßiges Zahnarztbesucherverhalten,
- eine geringere Zinkkonzentration im Plasma mit negativer Korrelation zum DMFT,
- eine geringere Albuminkonzentration mit positiver Korrelation zum BMI und
- die Entzündungsparameter CrP und saures α
- 1- Glykoprotein erhöht.
Unter Betrachtung aller Ergebnisse der vorliegenden Arbeit ergeben sich folgende Schlussfolgerungen, die im Weiteren näher erörtert werden:
- Die Studie hat gezeigt, dass eine interdisziplinäre Betrachtungsweise für das Erkrankungsbild Morbus Crohn unabdingbar ist. Eine enge Zusammenarbeit zwischen den Fachgebieten Gastroenterologie, Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde und Zahnmedizin konnte noch keine einheitliche Beantwortung der gesamten Fragestellungen geben. Deshalb scheint eine weitere Beleuchtung aus neurologischen, physiologischen, ernährungswissenschaftlichen und gentechnischen
Aspekten sinnvoll. Die interdisziplinäre Einbeziehung des Fachgebietes Zahnmedizin sollte unerlässlich sein, stellt doch die orofaziale Region eine wesentliche Struktureinheit in Hinblick auf den Faktor Ernährung sowie Psyche und Physis des Organismus dar. Die Gültigkeit der Daten könnte nur mit einer Erhebung einer größeren Probandenzahl über Ernährungsgewohnheiten von neu diagnostizierten Erkrankten in einer prospektiven Studie erhöht werden.
- Das Krankheitsbild Morbus Crohn weist Auswirkungen auf die gesamte Mundhöhle auf. Neben den möglichen typischen Schleimhautveränderungen [10,42,48, 122], die jedoch bei unseren Morbus Crohn-Patienten nicht beobachtet wurden, liegt bei den Patienten eine schlechtere Mundgesundheit vor. Die erhaltenen Resultate sprechen für ein höheres Kariesrisiko für Patienten mit Morbus Crohn. Als mögliche Hauptursachen sind der überhöhte Zuckerkonsum, die schlechtere Mundhygiene und die eingeschränkte physische und psychische Kondition verantwortlich zu machen. Die unzureichende Mundhygiene und [Seite 92↓]
der häufige Saccharosekonsum führen zu einer Veränderung der bakteriellen Mundflora [164], was sich in einem Anstieg des kariogenen Streptococcus mutans zeigt. Somit steigt die Plaquebildungsrate und mit ihr das Kariesrisiko. Aber als alleinige Ursache kann die Mundhygiene nicht angesehen werden, da keine signifikanten Zusammenhänge von API bzw. PBI und DMFT ermittelt wurden. Dies spricht für ein multifaktorielles Geschehen und den Einfluss weiterer begünstigender Faktoren bei der Kariesentstehung von Morbus Crohn-Patienten.
- Die Resultate dieser Untersuchung verlangen eine umfassende Erstaufklärung der Morbus Crohn-Patienten zum Ziele der Gesamtrehabilitierung durch den internistisch tätigen Arzt. Die Aufgabe dieser Aufklärung liegt in der Verdeutlichung der Zusammenhänge zwischen der Magen-Darmtrakterkrankung Morbus Crohn und der Kariesprävalenz.
- Patienten mit Morbus Crohn können als Kariesrisikogruppe angesehen werden und sollten von dem behandeldnen Gastroenterologen sofort zu einem Zahnarzt überwiesen werden. Denn sie benötigen eine strenge kariesprophylaktische und parodontalhygienische Betreuung durch den behandelnden Zahnarzt.
- Bei dem Zahnarzt muss darauf eine spezielle Aufklärung für den Crohn-Patienten erfolgen. Der Inhalt dieses Aufklärungsgespräches sollte der Motivation zur regelmäßigen Teilnahme an zahnärztlichen Vorsorgeuntersuchungen sowie an Prophylaxesitzungen dienen. Außerdem sollte unbedingt eine regelmäßige Rückkopplung mit dem behandelnden Gastroenterologen erfolgen, um eine adäquate medizinische Betreuung der Crohn-Patienten zu gewährleisten.
- Eine strenge Anwendung der 3 Pfeiler der Kariesprävention, der Ernährungslenkung, der Anwendung fluoridhaltiger Kariostatika und der Mundhygienemaßnahmen, ist für Patienten mit Morbus Crohn anzusetzen. Dabei ist auf die Formulierung individueller Ziele zu achten, die für den einzelnen Patienten erreichbar sind.
- Durch Ernährungsberatung und -lenkung des Zahnarztes kann die Kariesmorbidität erheblich reduziert werden. Mit der Aussage „ohne vergärbare Kohlenhydrate keine Karies“, wird die Bedeutung eines vernünftig gesteuerten Zuckerkonsums in der Kariesprophylaxe betont. Im Mittelpunkt der Ernährungsberatung sollte die Aufklärung über den Regelkreis der Kariesentstehung, die unterschiedliche Kariogenität von Nahrungsmitteln und die versteckten metabolisierbaren Kohlenhydrate stehen. Die verringerte Kariogenität von Zuckeraustauschstoffen wie Sorbit und Xylit [103] läßt sich auf Grund der langsamen und [Seite 93↓]
unvollständigen Absorption aus dem Intestinaltrakt bei Morbus Crohn-Patienten nur bedingt ausnutzen.
- Es bestehen 2 verschiedene Fluoridierungsmöglichkeiten mit unterschiedlicher Wirksamkeit. Der kariespräventive Effekt hängt von der Art und der Häufigkeit der Fluoridapplikation ab. Die posteruptive Kariesprotektion durch lokale Fluoridmaßnahmen ist höher einzuschätzen als der präeruptive kariostatische Effekt durch systemische Fluoridgaben.
- Die täglichen Mundhygienemaßnahmen für den Patienten sollten von einem Zahnarzt / einer Zahnärztin oder einer Dentalhygienikerin in Form eines individuellen Mundhygieneplanes
zusammengestellt werden.
- Für die eingeleitete Erhaltungstherapie durch den Zahnarzt sollte bei dem Morbus Crohn-Erkrankten erst eine Initialbehandlung im Sinne einer modernen minimalinvasiven Zahnmedizin vorgenommen werden. Sie beinhaltet die Beseitigung von Kariesretentionsstellen, wie kariöser Läsionen, Füllungsüberschüssen, unpolierten Füllungen und nicht erhaltungswürdiger Zähne.
- Der Zahnarzt muss die durch Zahnverlust eingetretenen progressiven Umbau- und Destruktionsprozesse frühzeitig erkennen und durch weitgehende Wiederherstellung der verloren gegangenen Funktionen ein neues stabiles Gleichgewicht erreichen. Erst dieser prophylaktische bzw. kausale Therapieansatz kann das gestörte neuromuskuläre Reflexsystem des Unterkiefer (Bruxismus) beseitigen [95]. Diese Behandlung der orofazialen Dysfunktionen bewirkt eine Reduktion der morphologischen Kiefergelenkveränderungen und der damit einhergehenden Kiefergelenksfehlfunktionen (Craniomandibulären Dysfunktionen-CMD).
- Um den Therapieerfolg garantieren zu können, sollte der Patient in ein für ihn zugeschnittenes Recallsystem eingeführt werden. Die zeitlichen Abstände zwischen den Kontrolluntersuchungen dürfen aber nicht ein halbes Jahr überschreiten und sollten mit einer anschließenden professionellen Zahnreinigung kombiniert sein.
- Die Bedeutung einer Zinkhaushaltsstörung auf die Infektionskrankheit Karies muss durch prospektive Studien weiter beleuchtet werden. Die Frage nach der Kausalkette: Zinkmangel – reduzierte Carboanhydrase VI-Konzentration im Gesamtspeichel und erhöhte Kariesprävalenz muss beantwortet werden. Denkbar wären auch genetische Prädispositionen, die für einen veränderten CA VI-Gehalt im Speichel verantwortlich sind.
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Die Interpretation hinsichtlich des Zuckerkonsums zeigt sich als besonders schwierig. Aber es kann als gesichert gelten, dass bei Patienten mit Morbus Crohn ein überhöhter Zuckerkonsum vorliegt. Auf Grund der Resultate dieser Studie kann die Annahme eines „sekundären Phänomen“ Bekräftigung finden, einerseits auf die veränderten Ernährungsgewohnheiten und andererseits auf eine Kompensation der Malabsorption zurückzuführen sein [77,80].
- Grundsätzlich ist aus der vorliegenden Studie zu schlussfolgern, dass das Krankheitsbild Morbus Crohn die Süßempfindlichkeit und das Präferenzverhalten zum Süßgeschmack beeinflusst, jedoch das Maß der Auswirkungen auf Nahrungsauswahl und Essverhalten muss im weiteren eruiert werden. Die erhaltenen Ergebnisse dieser Studie bezüglich der veränderten Süßerkennungsschwelle sind nicht in der Lage die Nahrungsauswahl und das tatsächliche Ernährungsverhalten adäquat widerzuspiegeln. Die Ausführungen von Drewnowski, dass die Geschmackspräferenzen von einer Vielzahl genetischer, physiologischer und metabolischer Faktoren Veränderungen erfahren [37] müssen stärker beleuchtet werden, damit das Ausmaß der Beeinflussung durch die einzelnen Faktoren der chronischen Erkrankung Morbus Crohn beschrieben werden kann. Erst eine rein objektive Geschmacksprüfung könnte diese Ergebnisse erbringen. Da nur wenige Patienten sich dieser subjektiven Geschmacksveränderungen bewusst werden, müssen die Erkrankten darauf hingewiesen und über die Folgen aufgeklärt werden.
- Eine Folge der Beeinflussung der Geschmackswahrnehmung bei Patienten mit Morbus Crohn ist nahe liegend. Infolge der Abnahme des Geschmacksvermögens sind diese Patienten besonders gefährdet. Denn mit der gestörten Geschmacksempfindung tritt gleichzeitig ein mangelndes Appetenzverhalten ein. Die Folge wäre eine unausgewogene Ernährung, die zu einer Verschlechterung des schon geschwächten Allgemeinzustandes führt.
- Mit Hilfe einer Interventionsstudie (während der die Kohlenhydratzusammensetzung in der Nahrung variiert wurde) könnte die Entwicklung der Präferenz zum Süßgeschmack untersucht werden und zur Klärung der gestörten Geschmacksempfindung bei Crohn-Patienten beitragen.
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Bei Morbus Crohn-Patienten kann sich auf Grund der klinischen Beobachtung der Verdacht eines verminderten Zinkspiegels im Plasma erhärten, obwohl je nach untersuchtem Kompartiment teilweise widersprüchliche Aussagen über den Zinkhaushalt bei Patienten mit Morbus Crohn existieren [5,91]. Hierfür können vermutlich methodische Probleme wie Reinheit der untersuchten Proben und die Bestimmungstechnik für Zink verantwortlich gemacht werden. Als Ursachen dieses erworbenen Zinkmangels können einerseits die verminderte Zufuhr, die gestörte Resorption der Mukosazelle [161] oder der starke Zinkverlust im Darm sowie andererseits die erhöhte Zinkausscheidung über die Niere und die Haut bei starkem Katabolismus in Betracht kommen. Es ist sogar anzunehmen, dass bei solch chronisch entzündlichen Prozessen ein Zusammenspiel unterschiedlicher Faktoren für die negative Zinkbilanz verantwortlich ist. Erst eine Prüfungsmethode, die in der Lage ist, den Gesamtkörperzink-Status zu bestimmen, könnte sichere Erkenntnisse über den Zinkstatus von Crohn-Patienten liefern.
- Bezüglich der Erkenntnisse der bisherigen Studien und der vorliegenden Arbeit sollte eine bedarfsorientierte Zinksupplementierung für diese Patientengruppe vorgeschlagen werden. Sie soll als Prophylaxe für die verschiedenen nachgewiesenen klinischen Ausprägungen eines Zinkmangels dienen, und eine mögliche Reduktion der Tumorinzidens [129] wäre ebenfalls mit einer gezielten Zinkzufuhr denkbar.
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| DiML DTD Version 3.0 | Zertifizierter Dokumentenserver der Humboldt-Universität zu Berlin | HTML-Version erstellt am: 03.12.2003 |