Einführung

Untersuchungsgegenstand und Zielsetzung

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Jede Sprache verfügt über in ihrer Form erstarrte, teilweise phraseologisierte und stilistisch markierte Redewendungen, die insbesondere Nicht-Muttersprachlern als schwer erlernbar bzw. schwer anwendbar erscheinen, gleichzeitig aber wichtige Bestandteile der sprachlichen Ausdrucksweise sind. Dies ist in der deutschen Gegenwartssprache häufig bei den adverbialen Kasus der Fall.

Unter adverbialen Kasus sind Substantivgruppen1 ohne Präposition zu verstehen, die im Satz die Funktion einer temporalen, lokalen oder modalen Adverbialbestimmung erfüllen.

Adverbiale Kasus werden im Deutschen durch mannigfaltige Substantivgruppen (DPs) im Genitiv und im Akkusativ repräsentiert, z.B.:

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Gen.: Eines Tages erfahren wir die Wahrheit.
Linker Hand sieht man die Kirche.
Er ging langsamen Schrittes nach Hause.

Akk.: Er kommt diese Woche zu uns,
Wir gehen jeden Samstag ins Kino usw.

Gesondert zu betrachten sind dabei die Einstellungsoperatoren (Satzadverbialien2) im Genitiv (Meines Erachtens war sie eine gute Schauspielerin.), die so genannten absoluten Akkusative (er stand, den Hut in der Hand) und die Zwillingsformeln (Tag und Nacht, Hand in Hand, Kopf an Kopf) mit adverbialem Charakter.3

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Die adverbialen Kasus (insbesondere die adverbialen Genitive) sind für die deutsche Gegenwartssprache eher untypisch und wurden vielleicht auch deswegen in der linguistischen Literatur so gut wie nie erörtert. Man kann sich zunächst fragen: was ist dann typisch, das heißt: wie sieht eine typische Adverbialbestimmung syntaktisch, semantisch usw. im Deutschen aus? Die typische Ausdrucksform einer Adverbialbestimmung im Gegenwartsdeutschen ist eigentlich ein Adverb (schnell, früh, gestern) oder eine Präpositionalgruppe bzw. Präpositionalphrase (PP) (im Wald, mit gesenktem Kopf, an diesem Tag usw.). Zu den typischen Funktionen einer Substantivgruppe im Satz werden die Subjekt- und Objektfunktionen (das Mädchen sieht einen Film an) gezählt.

Offenbar können in adverbialer Funktion nur Substantivgruppen (DPs), bei denen einige wenige Elemente zulässig sind, auftreten. Diese Konstruktionen weisen eine komplizierte Interaktion von Funktion, Kasus, interner Besetzung (Determinantien, Quantoren, Possessiva) und lexikalischem Kopf der DP auf. Hier stellt sich die Frage nach den spezifischen Eigenschaften solcher Elemente und nach generellen Restriktionen für sie.

Von großer Bedeutung ist auch die Abgrenzung adverbialer Substantivgruppen von Substantivgruppen, die andere syntaktische Funktionen (Objekt- bzw. Attributfunktion, Prädikatsteil) im Satz erfüllen. Darunter ist z.B. die Frage nach dem syntaktischen Status der Maßakkusative (zwei Kilo wiegen; drei Stunden dauern) zu diskutieren.

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Da die adverbialen Genitive und Akkusative ihren Kasus nicht von anderen Satzgliedern zugewiesen bekommen, scheint eine rein syntaktische Untersuchung zu diesen Zwecken nicht ausreichend zu sein. Es ist notwendig diese Konstruktionen nicht nur auf der Ebene der Phrasenstrukturanalyse, sondern auch auf der Satz- und sogar auf der Textebene zu betrachten. Deswegen soll nicht nur auf die Grammatik, sondern auch auf verschiedene anderen Disziplinen der Sprachwissenschaft eingegangen werden, z.B. auf Textlinguistik, Semantik, Stilistik und Pragmatik.

Auch wenn man sich mit der modernen Sprache beschäftigt, reicht eine synchrone4 Untersuchung des Öfteren nicht aus. Es ist für diese Dissertation daher sinnvoll in die

Vergangenheit zu blicken, um das mögliche Ausmaß der Verbreitung des adverbialen Kasus in den älteren Sprachstufen festzustellen. So wird in der Arbeit auf die adverbialen Kasus sowohl synchron als auch diachron eingegangen.

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Zum gegenwärtigen Zeitpunkt verfügt die Sprachwissenschaft über zahlreiche Methoden und Verfahren der Sprachanalyse. Es ist jedoch schwierig eine eindeutig passende Methode für die Analyse der adverbialen Kasus auszuwählen, da man bei diesem Thema auch auf verschiedene linguistische Bereiche und Disziplinen angewiesen ist.

Was die Grammatik5 anbelangt, so unterscheidet man beim gegenwärtigen Stand der Linguistik alleine nach der sprachtheoretischen Basis folgende (zum Teil miteinander konkurrierende) grammatische Modelle: Allgemeine Grammatik (G.), Dependenz G., Funktionale G., Generative Syntax, Inhaltbezogene G., Kasus G., Strukturelle G., generative Transformations- und Valenzgrammatik6. Auch für die Satzanalyse gibt es unterschiedliche Methoden7.

Die traditionelle Grammatik schlägt z.B. die Analyse nach den Satzgliedern vor. Dabei beschreiben die Regeln der traditionellen Grammatik nicht, wie die Sätze aufgebaut sind, sondern schreiben vor, wie sie aufgebaut sein sollten. Die Generative Grammatik (u.a. Government-Binding-Theorie, X-bar Syntax, IC-Analyse, Transformationsmethode) geht dabei einen Schritt weiter. Aus den beobachteten Regularitäten werden u.a. die Regeln (re-)konstruiert, nach welchen die Sprecher Sätze bilden (Dürscheid et al. 1994:69-70).

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Vorliegende Untersuchung stützt sich sowohl auf die traditionellen als auch auf die generativen Ansätze, da sich eine Kombination verschiedener, einander ergänzender Methoden der Satz- bzw. Satzgliederanalyse eher als erfolgreich erweisen kann.

Stand der Forschung

Was den Forschungsstand zu diesem Thema betrifft, ist zu bemerken, dass in den diachronischen Arbeiten auf die adverbialen Kasus öfter als in den synchronischen eingegangen wurde. So stellen für den diachronischen Teil der Dissertation u.a. die Arbeiten von Grimm (1837), Wilmanns (1909), Erdmann (1898), Paul (1919, 1954, 1989), Moskalskaja (1969) eine wichtige Stütze dar.

Es liegen auch ausführliche diachronische und synchronische Untersuchungen sowohl zu den verbalen Kasus des Deutschen (Dürscheid 1999) als auch zu den adverbalen Kasus, d.h. zu den Genitivobjekten (Dohnhauser 1990, Fischer 1987, Leiss 1990, Lenz 1996) und zu den Akkusativobjekten (Bausewein 1990) vor.

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Was jedoch die hier interessierenden adverbialen Kasus des Deutschen angeht, so wurden sie in der einschlägigen Literatur aus dem deutsch- und englischsprachigen Raum kaum beschrieben, obwohl sie offensichtlich eine größere Aufmerksamkeit verdienen.

Es gibt zwar Untersuchungen von Steinitz (1969), Bartsch (1972), Helbig (1973), Admoni (1972, 1990), Renz (1993), Pittner (1999) u.a., dort aber werden die Adverbialbestimmungen des Deutschen vielmehr im Allgemeinen beschrieben.

Genauer wurde nur auf die Einstellungsoperatoren (Satzadverbialien) von Lang (1979) und Hetland (1992), auf den absoluten Akkusativ von Dittmer, Arne (1980) und Dittmer, Ernst (1988) und auf den adverbialen Genitiv von dem russischen Germanisten Rajevskij (1961) eingegangen.

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Was die neuere Untersuchungen zu den Adverbialien betrifft, ist hier die umfassende Publikation „Modifying Adjuncts“(2003) von Lang et. al. zu erwähnen. Diese in englischer Sprache veröffentlichte Untersuchung ist den verschiedenen Arten von Adverbialien (Adjunkten, Modifikatoren) gewidmet. Die Arbeit beginnt mit zwei Zitaten von Chomsky:

Adverbials are a rich and as yet relatively unexplored system, and therefore anything we say about them must be regarded as quite tentative. (Chomsky, 1965: 219)

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We still have no good phrase structure theory for such simple matters as attributive adjectives [...] and adjuncts of many different types. (Chomsky, 1995: 382)

In „Modifying (the grammar of) adjuncts“ werden die Adjunkte des Deutschen mit Hilfe moderner syntaktischen Theorien klassifiziert und ausführlich beschreiben. Dabei ist für die gesamte Arbeit die Unterteilung der Adjunkten in fünf Typen relevant: Sentence adjuncts, Frame adjuncts, Event-external adjuncts, Event-internal adjuncts und Process-related adjuncts. Man findet in „Modifying Adjuncts“mehrere interessante Beiträge zu Adverbialien des Deutschen, dennoch werden auch in diesem Werk die DPs in adverbialer Funktion nicht gesondert dargestellt.

Da in den synchronischen Ansätzen auf die adverbialen Kasus nur flüchtig und meistens im Zusammenhang mit anderen Fragestellungen eingegangen wurde, mussten hier die wichtigsten Informationen in erster Linie aus den allgemeinen Grammatiken (DUDEN 1998 Band 4, Helbig /Buscha 2001, Hentschel /Weydt 1994), aus Untersuchungen zum deutschen Kasussystem (Helbig 1973, Dürscheid 1999, Czepluch 1996) und aus den einschlägigen Ansätzen zur Adverbialien- bzw. Nominalphrasenforschung (Steinitz 1969, Bartsch 1972, Pittner 1999, Haider 1988, Olsen /Fanselow et al. 1991) zusammengezogen werden. Es sei bemerkt, dass zu der NP /DP- Struktur auch einige neuere Untersuchungen (Radford 2000, Rijkhoff 2002, Coene et. al. 2003, Tizio 2004, Sternefeld 2005 usw.) vorliegen.

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Zusammenfassend hat die Dissertation zum Ziel anhand zahlreicher Daten neben dem diachronen Überblick eine detaillierte synchrone Beschreibung der adverbialen Kasus des Deutschen anzubieten. Dabei sollen adverbiale Substantivgruppen sehr ausführlich strukturell, syntaktisch, semantisch und stilistisch charakterisiert werden.

Zu den Daten

Den Textkorpus der Untersuchung bilden zahlreiche Belege für adverbiale Genitive und Akkusative aus den Werken verschiedener Jahrhunderte.

Beispiele für ältere Sprachstufen des Deutschen stammen sowohl aus verschiedenen authentischen Texten, z.B. Das Nibelungenlied, Parzifal, Tristan, die frühneuhochdeutsche Bibelübersetzung von Luther usw., als auch aus einigen Grammatiken des Alt- und Mittelhochdeutschen (Grimm 1837, Wilmanns 1909 usw.). Auch Beispiele aus der Übersetzungsliteratur stellen dabei eine wichtige Stütze dar, weil damit Möglichkeiten zu Vergleichen gegeben werden.8

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Die empirische Basis zur Beschreibung der adverbialen Kasus des Neuhochdeutschen bilden Materialien aus verschiedenen Textsorten, u.a. aus den Zeitungen (Berliner Morgenpost, Frankfurter Allgemeine), Zeitschriften (Spiegel), aus literarischen Werken von älteren (Arthur Schnitzler 1862 - 1931, Lion Feuchtwanger 1884 - 1958) und zeitgenossischen deutschsprachigen Autoren (Judith Hermann 1970-). Außerdem werden Textkorpora aus dem Internet und aus der Digitalen Bibliothek9benutzt.

Aufbau der Dissertation

Aus den oben erwähnten Schwerpunkten ergibt sich folgender Aufbau der Dissertation:

Die Arbeit besteht aus drei Hauptkapiteln (Zum Status adverbialer Kasus in der Grammatik des Deutschen; Adverbialer Genitiv; Adverbialer Akkusativ) und einer anschließenden Zusammenfassung (Kapitel 4).

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Im Kapitel 1 wird auf die adverbialen Kasus unter verschiedenen Gesichtspunkten eingegangen, indem sie sowohl von der nominalen als auch von der adverbialen Seite aus betrachtet werden.

Zuerst wird einiges über die Geschichte der deutschen Sprache, ihren Platz unter den Weltsprachen und über die Entstehung adverbialer Kasus skizziert (Kapitel 1.1).

Danach folgt eine Beschreibung des Kasussystems des Gegenwartsdeutschen (Kapitel 1.2) und es wird diskutiert, welche Kasus des Deutschen in adverbialer Funktion auftreten können.

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Kapitel 1.3 bietet einen Überblick zur Nominalphrasenforschung und es werden diverse offene Fragestellungen, die damit verbunden sind, angeschnitten. So schlagen einige Sprachforscher vor, adverbiale Nominalphrasen als Präpositionalphrasen (vgl. Steinitz 1969, McCawley 1988, Larson 1985) zu betrachten, die anderen vertreten die Auffassung, dass man für alle Nominalphrasen eine Determinansphrase bzw. Determiniererphrase (vgl. Abney 1987, Fukui 1986, Vater 1991, Haider 1988, Olsen 1991) als übergeordnete Kategorie aufnehmen sollte. Es wird außerdem diskutiert, was zu den Determinantien zu zählen ist und welche interne Struktur die adverbialen Kasus (vgl.: Samstag - eines schönen Nachmittags, drei Jahre – zwei Stunden vor der Prüfung) haben.

Kapitel 1.4 stellt den heutigen Stand zur Adverbialforschung dar. Hier werden adverbiale Substantivgruppen hinsichtlich ihrer syntaktischen Funktion, Valenz und Bezugsmöglichkeiten im Satz beschrieben. Da die adverbialen Kasus oft absolute genannt werden (vgl. Grimm 1837:887, Hübschmann 1875:36, Hentschel /Weydt 1994:347), kommt auch eine Diskussion über den Terminus absolut bzw. absoluter Kasus hinzu.

Im Kapitel 1.5 werden adverbiale Kasus zuerst allgemein in temporale, lokale und modale Typen unterteilt, daran schließen sich weitere Einordnungen (z.B. bei den temporalen: in „eigentlich“ temporale, durative, frequentative Adverbialien) und Beschreibungen der inhärenten semantischen Merkmale und Bedeutungen jeweiliger adverbialer Substantivgruppen an. Dies stellt im Allgemeinen einen eigenen Ansatz dar und bildet die angehende Basis für das 2. und 3. Kapitel, in denen auf adverbiale Kasus empirisch eingegangen wird.

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Als letztes werden noch einige stilistische Grundbegriffe (Kapitel 1.6), die ihrerseits

eine theoretische Stütze für die Kapitel 2.4 und 3.4 sind, eingeführt.

In der Zusammenfassung (Kapitel 1.7) wird nach der kurzen Rekapitulation des aktuellen Forschungsstandes der theoretische Status adverbialer Kasus vorgestellt.

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Die vor allem auf empirischen Daten basierenden Kapitel 2 (Adverbialer Genitiv) und 3 (Adverbialer Akkusativ) sind ähnlich aufgebaut. Zuerst folgen dabei diachrone Beschreibungen adverbialer Kasus im Gotischen, Althochdeutschen und Mittelhochdeutschen einschließlich einiger Veränderungen, die beim Übergang zum Neuhochdeutschen stattfanden. Danach werden adverbiale Substantivgruppen synchron beschrieben (Kapitel 2.2 und 3.2), wobei einleitend auch die Abgrenzung adverbialer Genitive bzw. Akkusative von anderen Satzgliedern (Attribute, Objekte, Prädikatsteile) diskutiert wird.

Des Weiteren kommen die ausführlichen Beschreibungen der semantisch-lexikalischen Restriktionen der adverbialen Kasus (DPs) hinzu - sowohl in Bezug auf dabei vorkommende Determinantien, Quantoren, Possessiva usw. als auch speziell in Bezug auf ihre möglichen lexikalischen (nominalen) Köpfe. Bei jedem Adverbialientyp wird außerdem zwischen mehreren strukturellen Varianten unterschieden.

Da die adverbialen Genitive und Akkusative im Laufe der Sprachgeschichte zum Teil idiomatisiert worden sind, wird in den Kapiteln 2.4 bzw. 3.4 auf ihre stilistischen Besonderheiten eingegangen.

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Im Kapitel 4 werden die wichtigsten Ergebnisse der gesamten Dissertation zusammengefasst.

Abschließend gibt es drei Anhänge, die verschiedene Tabellen zur Struktur, Besetzung und Bedeutung adverbialer DPs präsentieren und somit eine bessere Übersicht über die Ergebnisse ermöglichen.


Fußnoten und Endnoten

1  Da die Generative Grammatik für die Substantivgruppen die Termini Nominalphrase (NP) oder Determinansphrase (DP) vorschlägt, werden adverbiale Kasus im Folgenden nicht nur als adverbiale Substantivgruppen, sondern auch als adverbiale NPs bzw. adverbiale DPs bezeichnet. Im Kapitel 1.3.1.2 wird erklärt, warum der neueren Rektions- und Bindungstheorie nach alle NPs die DP als übergeordnete Kategorie haben.

2 Da in der einschlägigen Literatur etwas von einander abweichende Bezeichnungen für denselben Gegenstand auftreten (nämlich das Adverbial - die Adverbiale und das Adverbiale - die Adverbialien), soll, wo es nur möglich ist, lediglich ein Terminus benutzt werden: Um dem terminologischen Chaos vorzubeugen wird die Bezeichnung das Adverbiale - die Adverbialien hier bevorzugt. Das kann natürlich nicht für die Fälle gelten, in welchen andere Autoren zitiert werden (dort wird die Terminologie des jeweiligen Autors beibehalten).

3  Zu den Auffassungen, dass auch andere Kasus adverbial verwendet werden, siehe Kap. 1.2.

4  Nach Saussure: Diachronie - „historische Sprachwissenschaft“, „evolutive Sprachwissenschaft“; Teilbegriff des Begriffspaares „Synchronie – Diachronie“; die dynamisch- historische Betrachtungsweise im Gegensatz zur statisch- deskriptiven usw. (aus Lewandowski 1994:218).

5  Grammatik wird u.a. als systematische Beschreibung der formalen Regularitäten einer natürlichen Sprache verstanden.

6  Nach Bußmann (2002:260).

7  Ein Satz besitzt u.a. die Besonderheit, dass er einerseits linear im zeitlichen und räumlichen Ablauf gestaltet wird, andererseits er ein hierarchisches System mit strenger Hierarchie (Subordinierung) der Satzelemente darstellt.

8  So werden bei der Übersetzung die Strukturen nicht immer eins zu eins wiedergegeben, sondern der Autor greift vielmehr zu den Strukturen, die in seiner Muttersprache üblich sind, die er aber auch als äquivalent zu den Strukturen der Originalsprache empfindet.

9  Digitale Bibliothek 3.41 Band 1, Deutsche Literatur von Lessing bis Kafka, Ausgewählt von Mathias Bertram. 2., verbesserte Ausgabe Directmedia, Berlin 1998.l



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der Humboldt-Universität zu Berlin
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18.09.2006