| Jens Föll: Gangentwicklung und Bewegungswahrnehmung im Hüftgelenk in der Rehabilitation nach TEP-Implantation bei Dysplasiekoxarthrose |
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Aus der Klinik für Physikalische Medizin und Rehabilitation der Medizinischen Fakultät Charité – Universitätsmedizin Berlin
Dissertation
Gangentwicklung und Bewegungswahrnehmung im Hüftgelenk in der Rehabilitation nach TEP-Implantation bei Dysplasiekoxarthrose
zur Erlangung des akademischen Grades
Doctor medicinae (Dr. med.)
vorgelegt der Medizinischen Fakultät der Charité – Universitätsmedizin Berlin
Von
Jens
Föll
aus Wuppertal
Dekan: Prof. Joachim W. Dudenhausen
Dekan: Prof. Dr. med. Martin Paul
Gutachter:
1. Professor Dr. E. Conradi
2. Professor Dr. H. Ch. Scholle
3. Professor Dr. C. Gutenbrunner
Datum: 19.4.04
Zusammenfassung
Observative prospektive Kohortenstudie mit 22 Patienten über 3 Jahre. Wir untersuchten, ob die intensive Schulung der Diskrimination des Hüftgelenks von Beckenbewegungen Auswirkungen auf die Harmonisierung des Gangbilds in der postoperativen Rehabilitation habe. Es wurde anhand der videogestützten Ganganalyse auf dem Laufband ein Score der Gangharmonie gebildet, der neben dem Gang als Ganzkörperbewegung auch koordinative Faktoren wie den Bewegungsfluß berücksichtigt. Faktoren wie Schmerz und Erfahrung in übenden Verfahren wurden in einer Regressionsanalyse auf ihre Assoziation mit der Gangharmonie überprüft. Modelle des Bewegungslernens wurden auf langfristige Strategien der Rehabilitation angewendet.
Eigene Schlagworte:
Ganganalyse,
sensomotorisches Lernen,
TEP-Implantation,
Rehabilitation
Abstract
Prospective observative cohort study over 3 years. A cohort of people with OA of the hip due to CDH was followed up over 3 years. The discrimination of hip movements from pelvis movements was measured and compared with the gait harmony. A Gait Harmony Score reflecting total body movement and coordinative factors has been developed and validated. In a regression analysis we measured the association between confounding variables like preoperative pain and experience in exercise with gait harmony and hip proprioception. Models of motor learning in rehabilitation have been applied to the postoperative development of the gait in order to establish models for longterm rehabilitation strategies.
Keywords:
Gait analysis,
sensorimotor learning,
Total Hip Replacement,
Rehabilitation
Inhaltsverzeichnis
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1. Einleitung und Problemdiskussion
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1.1. Dysplasiekoxarthrose
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1.2.
Spezifik der muskulären Rehabilitation nach Hüft-TEP-Implantation
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1.3. Die Rehabilitation als Entwicklungsprozess
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1.4. Die Gangstörung bei Dysplasiekoxarthrose
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1.5. Die Enstehung der Ganganalyse
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1.6. Methoden der Ganganalyse und ihre klinische Anwendung
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1.7. Bisherige Untersuchungen zur Ganganalyse bei Hüfterkrankungen
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1.8. Aufgabenstellung der Untersuchung
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2.
Material und Methoden
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2.1. Örtliche und zeitliche Rahmenbedingungen
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2.2. Ein – und Ausschlußkriterien
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2.3. Operationsverfahren und Therapiestrategie der Anschlußheilbehandlung
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2.4. Untersuchungsgang
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2.5. Kontrollgruppe
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2.6. Die Einflußfaktoren des Rehabilitationsprozesses
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2.7. Bewegungswahrnehmung und Fähigkeit Mikrobewegungen im Hüftgelenk zu isolieren
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2.8. Die visuelle Gangbildanalyse auf dem Laufband
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2.8.1.
Geschwindigkeit
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2.8.2. Schrittlänge
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2.8.3. Rotationsstellung der Beine, Spurbreite, Zirkumduktionsbewegungen
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2.8.4. Hüft- und Kniewinkel
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2.8.5. Abrollbewegung, Stoßdämpfung
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2.8.6. Lockerheit der kinematischen Kette, Armpendel
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2.8.7.
Stabilisierung, Trittsicherheit
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2.8.8. Bewegungsfluss, Bewegungssymmetrie
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2.8.9. Einbeinstand
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2.9. Der retrospektive Fragebogen zur Einschätzung der AHB
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2.10. Statistik
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2.10.1. Auswertung der Gangbildanalyse
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2.10.2.
Auswertung der Bewegungswahrnehmung im Hüftgelenk
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2.11. Recherchestrategien
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3.
Ergebnisse
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3.1. Einflußfaktoren im Prozeß der Rehabilitation
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3.1.1. OP-Schwierigkeit und OP-Komplikationen
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3.1.2. Die Verlagerung des Rotationszentrums
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3.1.3. Die Verteilung der Arthrosegrade
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3.1.4. Die Verteilung der Dysplasiegrade
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3.1.5.
Die Verteilung der Vorerfahrung in übenden Verfahren und Bewegungstherapie
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3.1.6. Das Engagement in der Rehabilitationsphase
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3.1.7. Der Gebrauch der Gehstützen
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3.1.8. Die Erfassung der Schmerzen in der präoperativen Phase
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3.2.
Die Erfassung der Bewegungswahrnehmung und Isolationspräzision im Hüftgelenk
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3.3. Die semiquantitative visuelle Gangbildbewertung
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3.3.1. Vergleich der Gangqualität am Ende der stationären Rehabilitation und nach einem Jahr
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1. Geschwindigkeit
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2. Schrittlängen
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3.
Rotationsstellung, Zirkumduktionsbewegungen
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4.
Hüft- und Kniewinkel
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5. Abrollbewegung, Stoßdämpfung
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6. Lockerheit der Bewegungskette, Armpendel
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7. Stabilisierung, Trittsicherheit
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8. Bewegungsfluss, Bewegungssymmetrie
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9. Einbeinstand
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10. Zusammenfassung der Änderungen in den Kategorien
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3.4. Der Vergleich Probanden/Patienten
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3.5.
Der Kreuzvergleich der Juroren – interindividuelle Reliabilität
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3.6. Einfluß ausgewählter Begleitfaktoren auf Gangqualität und Hüftkoordination
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3.6.1. Einfluß auf die Bezugsgröße „Verbesserung des Ganges“ (Differenz zwischen Ganganalyse-Score AHB und Ganganalyse-Score Nachuntersuchung , „D Score 1/2 “)
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3.6.2. Einfluß auf die Bezugsgröße „Gangqualität nach einem Jahr“ (Score 2)
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3.6.3. Beziehung zwischen den Einflußfaktoren und der Bewegungswahrnehmung im Hüftgelenk
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3.7.
Die Auswertung des retrospektiven Fragebogens
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3.8. Korrelation zwischen der Bewegungswahrnehmung im Hüftgelenk und der Steigerung der Gangqualität in der Phase zwischen Reha und Nachuntersuchung
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4.
Diskussion
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4.1. Überblick
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4.2. Die semiquantitative Ganganalyse auf dem Laufband
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4.3. Die Präzision der Wahrnehmung und Bewegungsausführung im Hüftgelenk und ihre Wechselwirkung mit dem Gang
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4.4. Der Einfluß prädiktiver Faktoren auf die Entwicklung des Ganges und der Koordination im Hüftgelenk in der Rehabilitation nach TEP-Implantation
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4.5. Einbindung in einen theoretischen Rahmen
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5.
Zusammenfassung
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6. Literatur
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Erklärung an Eides Statt
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Danksagung
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Lebenslauf
Tabellen
Bilder
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| DiML DTD Version 3.0 | Zertifizierter Dokumentenserver der Humboldt-Universität zu Berlin | HTML-Version erstellt am: 25.05.2004 |