Schmall, Susanne: Das Ökotourismusprogramm der Organización de Pueblos Indígenas de Pastaza (OPIP) im Amazonastiefland Ecuadors Ansätze selbstbestimmter Entwicklung einer indigenen Basisorganisation

13

Kapitel 2. Die Provinz Pastaza

2.1. Lage

Ecuador gehört mit einer Fläche von 269.200 km2 zu den kleineren Ländern Südamerikas (mit den im Protokoll von Río de Janeiro von 1942 zwischen Peru und Ecuador festgelegten Grenzen) und ist knapp 2/3 so groß wie die Bundesrepublik Deutschland. Der Staat wurde nach dem Äquator benannt, der den Norden Ecuadors durchzieht, und ist in die drei Großregionen Costa , Sierra und Oriente unterteilt ( Abbildung 2 ). Der Oriente nimmt nur 1,6 % der Fläche des gesamten Amazonasbeckens ein ( CAAM1994 ), welches sich über Teile der Staaten Brasilien, Französisch Guyana, Surinam, Guyana, Venezuela, Kolumbien, Peru und Bolivien erstreckt ( Abbildung 3 ).

Abbildung 2: Costa, Sierra und Oriente in Ecuador (eigene Darstellung)

Die Provinz Pastaza ( Abbildung 4 ) ist mit 27.300 km2 die größte der fünf Provinzen des Oriente und befindet sich zwischen 75o30´ und 78o20´ westlicher Länge und 1o10´ und 2o40´ südlicher Breite. Sie ist nach dem Río Pastaza benannt, der aus der


14

Andenprovinz Tungurahua kommend in den Amazonasquellfluß Marañon fließt. Er bildet die südliche Grenze zur Provinz Morona-Santiago. Im Norden trennt der Río Cononaco die Provinz Pastaza von der Provinz Napo. Die östliche Grenze wurde nach dem Grenzkrieg mit Peru von 1942 ohne die Berücksichtigung natürlicher oder kultureller Grenzen gezogen.

Abbildung 3: Der Oriente Ecuadors als Teil des Amazonasbeckens (eigene Darstellung)


15

Abbildung 4: Die Provinz Pastaza mit den Projekten des ÖTP (eigene Darstellung)

2.2. Ökologische Faktoren

2.2.1. Klima

Das Amazonastiefland wird vom Tageszeitenklima geprägt, dessen tägliche Temperatur-schwankungen (6-10 oC) größer als die jahreszeitlichen (0,5 -5 oC) sind. Die gleichbleibende Wärme in der Nähe des Äquators ist mit einer hohen Luftfeuchtigkeit, täglich aufkommender starker Bewölkung und Zenitalregen von mindestens 2.000 mm/Jahr verbunden ( Wilhelmy1974 ).

Troll und Paffen (in: Müller1987 ) ordnen in ihrer Klimakarte Südamerikas das Gebiet von Puyo bis zur östlichen Grenze Pastazas, in dem unter anderem die vier Projekte des ÖTP liegen ( Abbildung 4 ), dem Klimatyp ”V,1“, d.h. der tropischen Regenklimate ohne oder mit kurzer Unterbrechung der Regenzeit, zu. Köppen (in: Müller1987 ) nennt das Klima dieses Gebietes ”Af-Klima“ und beschreibt es als tropisches immerfeuchtes Regenklima ohne kühle Jahreszeit und ausgesprochene Trockenzeit, mit einer Mitteltemperatur des kältesten Monats über 18 oC.

Genauere Klimaangaben zur Provinz Pastaza enthalten die Studien von Carrión et al. ( Carrión1986 ) und dem Concejo Provincial de Pastaza ( ConcejoProvincialPastaza1988 , Bd.4). Die Höhe des Ortes bestimmt seine Temperaturen: an der niedrigsten Stelle der Provinz (100 m ü.NN) liegt die mittlere Monatstemperatur bei


16

26,7 oC, an der höchsten Stelle (4.571 m ü.NN) bei 2,3 oC. Im Durchschnitt sinken die Temperaturen bei einem Anstieg von 1.000 m um 5,4 oC.

Auch die Niederschläge hängen von der Höhe der Orte ab. Die höchsten mittleren Jahresniederschläge (4.000-8.000 mm) werden bei 700-1.000 m ü.NN gemessen, die niedrigsten (2.000-3.000 mm) unter 600 m ü.NN. Der stärkste Regenmonat in Puyo ist der April mit 490 mm, der schwächste der August mit 290 mm. Solche signifikanten monatlichen Niederschlagsschwankungen gibt es in der Amazonastiefebene nicht mehr.

Die Summe des Niederschlags übertrifft in jedem Monat die potentielle Evapotranspiration (isohygrisches Regime), die im Jahresdurchschnitt in Puyo 505 mm beträgt. Die relative Luftfeuchtigkeit variiert von 84 bis 93 %. Die Provinz weist im Jahresdurchschnitt 1.018 Sonnenstunden auf. Dies ist weniger als ein Viertel der in diesen Breiten bei unbedecktem Himmel möglichen Werte.

2.2.2. Geologie und Geomorphologie

Östlich der nordandinen Hauptkordillere erstrecken sich die subandinen Kordilleren, die steil zur flachen Amazonastiefebene hin abfallen. Seit dem Tertiär transportieren die Flüsse Erosionsmaterial aus den Anden und lagern es im Sedimentationsgebiet des Tieflands ab. Der Río Pastaza schuf einen flachen, halbkreisförmigen Schuttkegel (Radius ca. 120 km) in Form eines nach Osten geöffneten Fächers, dessen Scheitel am Austrittspunkt des Flusses aus der Kordillere in der Nähe des Ortes Mera liegt. Die Schuttmassen setzen sich überwiegend aus vulkanischem Material zusammen. Heute sucht sich der Pastaza einen Weg am Südrand der Schotterfläche.

Nach der Geologischen Karte von Ecuador ( Sauer1971 ) befinden sich um die Provinzhauptstadt Puyo fluvial-lakustrische Sedimente mit Vulkanitschottern aus dem Pliozän, Tuffe und Moränen, sowie alluviale Füllungen. Im Osten von Puyo bis zur Grenze nach Peru sind marine, fein- bis grobklastische kalkige, kieselige und tuffige Ablagerungen aus dem Paläogen, unteres Miozän bis Paläozän anzutreffen ( Gómez1990 ). In den Studien von Carrión ( Carrión1986 ) und des Concejo Provincial de Pastaza ( ConcejoProvincialPastaza1988 , Bd.4) werden verschiedene geologische Phasen und lokale Formationen näher beschrieben. Besondere wirtschaftliche Bedeutung kommt der Formation Hollín (Untere Kreide) zu, in der ein großer Vorrat an Kohlenwasserstoffen lagert.

Die Hauptflüsse der Provinz, der Pastaza, Copataza, Bobonaza, Corrientes, Pindoyacu und Curaray, fließen von Nordwest nach Südost der abfallenden


17

Sedimentdecke folgend mit einer Fließgeschwindigkeit von ca. 3 km/h ( TerraNuova1994 ). Aus ihren starken Mäandern bilden sich sichelförmig gekrümmte Altwässer und Umlaufseen. Ihre erodierten Wassereinzugsgebiete liegen im jungen tertiären Faltengebirge der Anden mit seinen tiefgründigen Verwitterungsböden, die den abfließenden Wassermassen große Mengen bereits fein aufbereiteter Schwebstoffe zur Verfügung stellen. Sie transportieren bis zu 10.500 Tonnen Fracht pro Tag ( TerraNuova1994 ).

Die starke Erosion am Osthang der Anden wird hauptsächlich durch Brandrodung, Aussaat annueller Kulturen und Viehtritt verursacht ( Encalada1983 ). Die Färbung der Flüsse ist durch das gelöste oder suspendierte Material (Vulkansand, kristalline Teile bis zu 2 mm, Quarzteile 2-20 mm) lehmgelb bis kakaobraun. Infolge der Reflexion des Sonnenliches in Schrägaufsicht erscheinen die Flüsse weiß, was ihnen den Namen ”Weißwasserflüsse“ verlieh ( Foto 1 ) ( Wilhelmy1974 ).

In Gebieten abnehmenden Gefälles sind mächtige Ablagerungen (Alluvionen) entlang der Flußläufe abgesetzt worden. Durch diese Transporte und die Füllung des Flußbettes des Pastaza kommt es zu jährlichen großflächigen Überschwemmungen bei Puyo, Palora und im unteren Einzugsgebiet.

2.2.3. Böden

In Amazonien herrschen äquatoriale Braunlehme vor ( Walter1990 ). Die chemische Verwitterung führt zur Entstehung mächtiger Bodendecken. Die Anreicherung mit Kohlensäure, die durch Wurzelatmung der Pflanzen im Boden entsteht, steigert die Aggressivität des Regen- bzw. Sickerwassers. Sie wird ergänzt durch eine Vielzahl organischer Säuren von Bodenlebewesen (Ameisensäure) oder durch Verwesung gebildete Säuren (Huminsäuren u.a.). Nach Auswaschung der Basen und der Kieselsäure verbleiben Sesquioxide (Al2O3, Fe2O3), d.h. es tritt eine Laterisierung ein, und es bilden sich rotbraune Lehme (ferralitische Böden oder Latosole) ohne sichtbare Gliederung der Horizonte.

Latosole sind extrem nährstoffarm und sauer (pH (H2O)= 4,5-5,5). Die Auswaschung von Kieselsäure führt zu Tonmineralien als chemische Neubildungen. Es herrscht das zur Keramikherstellung sehr geeignete Zweischicht-Tonmineral Kaolinit vor, welches im Vergleich zu den Dreischicht-Tonmineralen der gemäßigten Breiten eine geringe Nährstoffadsorptionskraft (Kationenaustauschkapazität) hat. Die Nährstoffe befinden sich überwiegend in der oberirdischen Phytomasse. Sie werden vom Mykorrhiza-Pilz in 2-15 cm Tiefe der Baumwurzeln aus der Streu aufgenommen, so daß ihre Auswaschung durch Regen verhindert wird.


18

Foto 1: Der Río Curaray (Aufnahme: Markus Sterr)

Aufgrund der geringen Nährstoffreserven dominiert der Brandrodungsfeldbau. Die Bäume werden gefällt und anschließend mit der anderen Vegetation verbrannt. Nach wenigen Jahren ohne Düngung wird die Fläche der Brache überlassen, auf der Sekundärwald nachwächst. Durch das Verbrennen der Vegetation werden mineralisierte Nährstoffe freigesetzt und ihre Auswaschung beschleunigt. Die Erosion der lockeren Krume bewirkt, daß der Sequioxidreiche Unterboden zu Laterit verhärtet, durch das die Wurzeln kaum durchdringen und die landwirtschaftliche Berarbeitung sehr erschwert wird ( Scheffer1989 ).


19

Fruchtbare Böden in den Tropen sind lediglich auf tiefgründig verwitterten basischen Eruptivgesteinen, vulkanischen Aschen und alluvialem Schwemmland zu finden. Aufgrund des vulkanischen Ausgangsmaterials wird die Fruchtbarkeit der Böden in der kolonisierten Zone um Puyo und Santa Clara daher als mittel bis moderat hoch beschrieben ( ConcejoProvincialPastaza1988 , Bd.4). Sie sind reich an leicht verwitterbaren Gläsern. Die Tonfraktion besteht überwiegend aus Allophanen, die eine hohe Adsorptionskraft für Nährstoffe besitzen.

Im Tiefland wird die relative Fruchtbarkeit der alluvialen Böden in Flußnähe zum Feldbau ausgenutzt. Durch die periodischen Überflutungen werden ihnen stets neue Nährstoffe zugeführt.

Auf detaillierte Bodenbeschreibungen wird hier verzichtet, da sie nichts zum eigentlichen Forschungsthema dieser Arbeit beitragen. Sie können aus der bodenkundlichen Karte von Pronareg (1983 in: Carrión1986 ) (1:500.000) entnommen werden, die in Pastaza 14 taxonomische Einheiten nach der US Soil Taxonomy ( USSoilSurvey1975 ) ausweist.

2.2.4. Artenvielfalt

Mit 21 % endemischen Pflanzen ( Estrella1993 ) und 10 % der weltweit vorhandenen Gefäßpflanzenarten (ca. 25.000) ( Muñoz1994 ) besitzt Ecuador eine der größten Artenvielfalt pro Flächeneinheit ( Encalada1983 ). Myers identifizierte weltweit 12 ”hotspots“ der Artenvielfalt, wovon sich drei auf ecuadorianischem Gebiet befinden ( Myers1988 ).

Durch ihre hohe topographische Varietät, die von anderen Gebieten abgetrennte Räume schuf, und durch die relativ geringe Jahreszeitenausprägung bilden die Wälder des östlichen Andenfußes einen dieser Hotspots. Hier befindet sich die höchste Artenvielfalt des Amazonasraumes ( Centeno1993 ). Das Wassereinzugsgebiet des Napo diente als Rückzugsgebiet während der Vereisungen, was den Endemismus förderte ( Encalada1983 ). Untersuchungen zur Artenzusammensetzung wurden in der Forschungsstation Jatun Sacha in der Provinz Napo durchgeführt. Auf einem Hektar konnten 1.500 Pflanzenarten identifiziert werden. Von den 246 Baumarten war die Hälfte nur durch einen einzigen Baum vertreten. Auf dem Forschungsgelände wurden außerdem 435 Vogel- und 120 Amphibien- und Reptilienarten gefunden. Mit 473 Süßwasserfischarten im oberen Napo befindet sich in Jatun Sacha das höchste lokale Vorkommen der Welt ( Estrella1993 ). Diese Untersuchungen lassen auch auf eine hohe Artenvielfalt in der südlichen Nachbarprovinz Pastaza schließen.


20

Holdridge klassifizierte subtropische und tropische Lebensräume nach Niederschlägen, Temperatur und potentieller Evapotranspiration und machte sie so weltweit vergleichbar ( Holdridge1978 ). Zu den für Pastaza gefundenen Lebensräumen<5> befinden sich in der Studie von Carrión Listen der dominierenden Pflanzenarten ( Carrión1986 ). Der Bosque húmedo tropical (bh-T) unterhalb 600 m ü.NN, indem sich die Asociación Curaray und Comunidad Pavacachi des ÖTP befinden, repräsentiert ca. 87 % der Fläche Pastazas. Der Bosque Pluvial Pre-Montano (BpPM) umschließt mit einer Fläche von 8,5 % u.a. Puyo sowie die Asociación Canelos und die Comunidad Llanchamacocha des ÖTP.

2.3. Geschichte

2.3.1. Prähistorische Phase und Konquista

Die früheste prähistorische Kultur des Amazonasbeckens wurde an einem Zufluß des Río Pastaza entdeckt und die ”Phase Pastaza“ (bis 2000/1000 v.Chr.) genannt. Ihre Keramikarbeiten ähneln denen der Valdivia-Kultur an der Costa und lassen den frühen Austausch zwischen beiden Regionen vermuten ( ConcejoProvincialPastaza1988 , Bd. 1). Landwirtschaftliche Aktivitäten konnten im Oriente erstmalig in der Cosanga-Kultur (400 v. Chr.-1000 n. Chr.) und der Napo-Kultur (1000-1500 n. Chr.) belegt werden ( Lara1994 ).

Der Inkastaat übte keinen nennenswerten Einfluß auf Amazonien aus. Erst als im 16. Jahrhundert nach der spanischen Eroberung (Konquista) von 1534-1550 der Mythos des ”El Dorado“ entstand, rückte Amazonien in das Blickfeld der Weltgeschichte. Berühmt gewordene Entdeckungsreisende, wie Gonzalo Díaz de Pineda, Gonzalo Pizarro und Francisco de Orellana, brachen von der ecuadorianischen Sierra in das Land des Zimtes und des Goldes auf.

Orellana folgte den Flüssen Napo, Aguarico, Curaray und Marañon bis er im Februar 1542 den Amazonas ”entdeckte“. Offiziell wurde der Strom ”Río de San Francisco de Quito“ genannt, bis sich der Name ”Amazonas“<6> durchsetzte. Abgesehen davon,


21

daß Ecuador die historische Entdeckung Amazoniens für sich reklamierte ( Lara1994 ), erlangte der Oriente erst wieder durch die Erdölfunde und den Grenzkrieg mit Peru von 1942 nationale und internationale Bedeutung.

2.3.2. Missionierung, Kolonisierung und Integration in den Staat

Nach der Konquista wurde der Oriente nur sehr langsam besiedelt, da die schlechten Wege, das beschwerliche Klima und der Widerstand der indigenen Bevölkerung<7> Eindringlinge abschreckten. Dennoch verfestigte sich nach und nach die Präsenz der spanischen Regierung der Real Audiencia de Quito. Da ihr Interesse der Sicherung der östlichen Gebiete ökonomische Grenzen gesetzt waren, bediente sie sich der Missionen.

1624 wurde in Canelos die erste Missionsstation Pastazas gegründet. Sie diente als Zwischenstation auf dem Weg zur Mission am Río Marañón im heutigen Peru ( Cabrejas1985 ). Nach weiteren Ordensniederlassungen im Oriente unterzeichnete die ecuadorianische Regierung 1888 ein Abkommen mit dem Vatikan über die Entstehung von vier Vikariaten im Oriente unter den Dominikanern, Jesuiten, Franziskanern und den Salesianern ( CONAIE1989 ). Die darauf folgende erneute und endgültige Aufnahme der Mission in Canelos durch die Dominikaner im Jahr 1891 leitete den permanenten Kontakt zwischen der indigenen Bevölkerung Pastazas und der Kultur der Weißen ein.

Kurz darauf, im Jahr 1899, gründeten die Dominikaner mit einigen Shuars und Quichuas unter dem Führer Palate (Eustoquio Illanes) die heutige Provinzhauptstadt Puyo als Verbindungsstation auf der Reise nach Canelos (Revista Municipal, 1987, Nr. 20, S. 10). Sie bauten 1932 eine Kirche, eine Grund- und eine höhere Schule und versorgten Puyo mit Elektrizität. Puyo und Canelos, welches 1984 ein pägadogisches Institut mit Grund- und Sekundarstufe und Lehrerausbildung erhielt, blieben bis heute die zentralen Wirkungsstätten der Dominikaner. Der Josephiner-Orden richtete sich im Norden der Provinz, u.a. mit einer Missionsstation in Curaray, ein.

Der ”Kautschuk-Boom“, der sich in Pastaza 1880-1915 am Río Curaray konzentrierte, hatte keinen signifikanten Siedlungsanstieg zur Folge. Die indigene Bevölkerung, besonders die Huaoranis, wurden als Kautschuksammler versklavt und zum Teil nach Iquitos und Manaus verkauft. Das gezapfte Rohmaterial wurde flußabwärts zum Atlantik transportiert, so daß die Kautschukwirtschaft keine


22

Integration des Oriente in den Staat bewirkte ( ConcejoProvincialPastaza1988 , Bd.1).

1931 unterzeichnete die nordamerikanische Erdölkompanie Leonard Exploration einen Konzessionsvertrag über Explorations- und Exploitationsrechte mit der ecuadorianischen Regierung und verpflichtete sich im Gegenzug zum Bau der Straße von Baños nach Puyo. Die Straßenbauarbeiten wurden von der nachfolgenden Royal Shell Oil Company weitergeführt ( ConcejoProvincialPastaza1988 , Bd.1). Die Öffnung der Straße Baños-Puyo (1942) und ein Erdbeben in der benachbarten Provinz Tungurahua (1950) verursachte die erste Kolonisierungswelle aus der Sierra. Sie ist jedoch nicht zu vergleichen mit dem Siedlungsschub, der nach 1972 durch die boomende Erdölförderung in die nördlichen Provinzen einsetzte und 70% aller bis dahin eingewanderten Immigranten des Oriente umfaßte ( Estrella1993 ).

Die Erdölförderung in den Konzessionen Pastazas wurde vorerst als unrentabel eingestuft und 1949 abgebrochen. Acht Jahre später kam Leonard Exploration zurück und baute die Straßen Puyo-Tena und Puyo-Canelos. Dort, wo sich die Lager ihrer Arbeiter befanden, entstanden neue Siedlungen ( ConcejoProvincialPastaza1988 , Bd.1). Weitere Erdölkompanien folgten und beschäftigten vor allem indigene Bevölkerung in ihren Explorationscamps.

Der Streit um Erdölkonzessionen zwischen einem britischen und einem US-amerikanischen Konzern brachte alte ungeklärte Gebietsstreitigkeiten hervor und verursachte 1941 den Grenzkrieg zwischen Peru und Ecuador ( Carrión1986 ). Er führte für Ecuador zum Verlust etwa eines Drittels seines Staatsgebietes und des Zugangs zum Amazonas. Damit war der Kautschukhandel und jeder weitere Austausch an der Staatsgrenze nach Peru beendet. Das Militär verfestigte die staatliche Präsenz in entlegenen Gebieten von Pastaza mit seinen Stationen und baute Flugpisten und das Kommunikationsnetz weiter aus.

Die Militärjunta 1963-66 brachte die erste Agrarreform heraus und schuf die Agrar- und Kolonisierungsbehörde Instituto de Reforma Agraria y Colonización (IERAC). IERAC organisierte 1970 die ”Operación colonización de la región amazónica ecuatoriana“ unter dem Motto ”una tierra para hombres sin tierra y hombres para una tierra sin hombres<8> und löste den zweiten Kolonisierungsschub aus ( Tassi1992 ). Der Staat Ecuador betrachtete Amazonien nicht als bewohntes, sondern als frei zur Verfügung stehendes Gebiet. Mit politischer Propaganda wurden Bauern


23

der Sierra als Siedler in den Oriente gelockt, um die armen übervölkerten und von Dürrekatastrophen heimgesuchten Gebiete des Andenhochlandes zu entlasten. Zudem sollten ”fronteras vivas“ (bevölkerte Grenzen) die Präsenz Ecuadors gegenüber dem potentiellen peruanischen Aggressor demonstrieren ( Unupi1993a ).

Die Militärregierung unter Rodríguez Lara (1972-78) verbreitete die Doktrin der ”Mestizaje“, die Vision einer sich in die weiße Kultur integrierenden indigenen Bevölkerung (Viteri et al.1992). Mit dem zweiten IERAC-Gesetz (1973) förderte sie große Kolonisierungsprojekte und die agroindustrielle Produktion von Tee, Zuckerrohr und Naranjilla<9> (Solanum quitoense). Die landwirtschaftliche Eignung der Böden u.a. naturräumliche Gegebenheiten wurden bei der Landvergabe nicht berücksichtigt ( Encalada1983 ).

Noch heute wird die Kolonisierungspolitik des Staates weiter verfolgt. Mit dem Projekt Desarrollo Rural Integral de Fajas de Frontera (DRIF) strebt der Staat die Schaffung von Entwicklungspolen im Waldesinneren an. Es wird von der Interamerikanischen Entwicklungsbank finanziert und vom Militär implementiert. Für Pastaza sind zwei neue Städte auf dem Territorium der OPIP geplant ( Viteri1992 ).

Nach einem indigenen Aufstand von 1990 versuchte sich das Militär mit dem Aufbau von Basisinfrastruktur und medizinischer Versorgung an die indigenen Comunidades anzunähern. Sein Einfluß in Pastaza hat stark zugenommen. Es interveniert in der Etablierung der Erdölkompanien und greift in Konfliktfällen zu ihren Gunsten ein.

Die Region des heutigen Pastaza durchlief seit dem 16. Jahrhundert verschiedene Phasen der administrativen Zugehörigkeit zur Sierra, zum südlichen und zum nördlichen Oriente, bevor sie 1959 zur Provinz Pastaza deklariert wurde. Heute wird sie vom Provinzrat von Puyo aus regiert. Seit 1996 besteht sie aus den vier Kantonen Pastaza, Mera, Santa Clara und Arajuno, die von den jeweiligen Bürgermeistern geleitet werden. Die Provinz Pastaza entsendet zwei Abgeordnete in das Nationalparlament.


24

2.4. Wirtschaftliche Aktivitäten

Von den 55.000 Einwohnern der Provinz Pastaza leben 64 % der Bevölkerung auf dem Land und 36 % in urbanen Zentren. Der Anteil der Beschäftigten im primären Sektor (Jagen, Sammeln, Land- und Forstwirtschaft) ging von 1974 bis 1990 von 60 auf 41 % zurück. Statt dessen stiegen, einhergehend mit der zunehmenden Verstädterung, die Beschäftigtenzahlen des Dienstleistungs- und Manufakturbereichs ( Abbildung 5 und Abbildung 6 ) ( ConcejoProvincialPastaza1988 , Bd.3). Das relativ starke Wachstum der urbanen Bevölkerung ( Abbildung 7 ) ist unter anderem auf den erwarteten Erdölboom zurückzuführen, auf den sich der Dienstleitungssektor vorbereitet. Er verhalf der Provinz zum Ausbau der Straße vom Baños im Hochland nach Puyo. Dieser widerum verspricht einen Anstieg des Tourismusgeschäftes.

Abbildung 5: Verteilung der ökonomisch aktiven Bevölkerung Pastazas nach Sektoren ( INEC1990 , eigene Darstellung)


25

Abbildung 6: Verteilung der ökonomisch aktiven Bevölkerung Pastazas nach Wirtschaftsgruppen ( INEC1990 , eigene Darstellung)

Abbildung 7: Bevölkerungswachstum im Vergleich (1982-1990) ( INEC1990 , eigene Darstellung)


26

2.4.2. Landwirtschaft

Für die Landwirtschaft werden nur 5,5 % der gesamten Fläche von Pastaza genutzt, davon eine weitaus größere Fläche für Weideflächen als für Ackerbau ( Abbildung 8 ). Die verbleibenden 94,5 % sind mit Wald bedeckt. Die Bevölkerungsdichte liegt lediglich bei 2 Einwohnern/km2.

Abbildung 8: Landnutzung in der Provinz Pastaza ( INEC1995 , eigene Darstellung)

Während der größte Teil der indigenen Bevölkerung in den abgelegenen Comunidades vom Jagen, Sammeln und der Subsistenzlandwirtschaft lebt, produzieren Siedler und indigene Bevölkerung in Straßennähe zusätzlich für den Markt. Der Zuckerrohranbau dient vorwiegend zur Weiterverarbeitung zu Schnaps in den Fabriken Ilrepsa und Ileosa in Puyo, die bis in die Provinzen Napo und Tungurahua liefern. Darüber hinaus spielt der agroindustrielle Anbau im Vergleich zu den nördlichen Provinzen mit ihren Ölpalmplantagen (Palma Africana) eine geringe Rolle. Die Verarbeitung landwirtschaftlicher Produkte wird erst allmählich mit einigen Projekten zur Herstellung von Milchprodukten und Marmelade aus Naranjilla, Arazá (Eugenia stipitata, eine Baumfrucht) und anderen lokalen Anbaufrüchten aufgebaut. Die wichtigsten in Pastaza angebauten Feldfrüchte sind der Abbildung 9 zu entnehmen. In geringerem Maßstab werden zahlreiche andere Feldfrüchte angebaut<10>.


27

Die Rinderhaltung wurde im Oriente von Siedlern aus dem Hochland eingeführt. Während sie dort i.d.R. den Ackerbau im kleinen Maßstab ergänzte, nahm ihre Attraktivität im Oriente durch die geringe Bodenfruchtbarkeit und relative Größe der Flächen (im Durchschnitt 50 ha/Familie) schnell zu. Auch der Mangel an Straßenverbindungen, der den Transport von ackerbaulichen Produkten erschwerte, ( Carrión1986 ) und die Kreditpolitik des Staates mittels der Banco Nacional de Fomento und des Fondo de Desarrollo Rural Marginal (FODERUMA) sprach für die Viehzucht. Zudem förderte die Auflage der Agrar- und Kolonisierungsbehörde IERAC , daß mindestens 50 % der dem Bauern formal zugesprochenen Landfläche genutzt werden müssen ( Neumann1994 ), das Einschlagen großer Flächen für die extensive Viehwirtschaft. 1990 wurde der Rinderbestand, i.d.R. Mastvieh zur Fleischvermarktung, in Pastaza auf 28.000 Stück geschätzt. Weitere Haustiere werden überwiegend zur Subsistenz gehalten<11>.

Abbildung 9: Ackerbauliche Nutzung in der Provinz Pastaza ( INEC1995 , eigene Darstellung)


28

2.4.3. Forstwirtschaft

Von der ursprünglichen Waldfläche des Oriente (81.000 km2) waren 1988 nur noch 52 % (42.000 km2) übrig. Die jährliche Abholzung im Oriente wird von Centeno auf 900 km2 ( Centeno1993 ) und von Bustamante et al. (Bustamante et al.1993) auf 600 km2 geschätzt. Im Vergleich zu den anderen Amazonasländern hat Ecuador die größte jährliche Abholzungsrate bezogen auf seine Gesamtfläche (ca. 0,8 % im Oriente und 2,1 % im gesamten Land). Da zwischen 1985 und 1991 der Oriente nur 30 % zur nationalen Holzwirtschaft beitrug, obwohl er 70 % der Waldfläche Ecuadors umfaßte ( Sierra1996 ), ist der größte Teil der Waldverluste auf die Kolonisierung, weniger auf die Forstwirtschaft, zurückzuführen.

In Pastaza wird die jährliche Entwaldung auf ca. 30 km2 geschätzt ( FundaciónNatura1994a ). 1987 wurde ein Holzeinschlag von 45.000 m3 registriert (La Gente, 1988, Nr. 19, S. 8). Das bedeutet die jährliche Zerstörung von 10-20 km2 für die Holzindustrie<12>. Der Bauer verkauft die Stämme von seinem Land an Zwischenhändler und muß die Arbeiter mit der Motorsäge, die Maultiertreiber und Bootsleute bezahlen. Durch das feuchte Klima und minderwertige Maschinen entstehen in den Sägewerken<13> große Holzverluste. In der Fabrik Arboriente werden die Stämme vorwiegend zu Brettern und Parkett weiterverarbeitet. Die Abfälle der Holzindustrie tragen in großem Maße zur Verschmutzung der Flüsse bei.

Über die Naturschutzbehörde Instituto Ecuatoriano Forestal y de Areas Naturales y de Vida Silvestre ( INEFAN ) wird ein Wiederaufforstungsprogramm mit Zuschüssen für Kleinbauern umgesetzt, ist aber durch mangelnde Ausstattung an Arbeitskraft und finanziellen Mitteln von geringer Bedeutung.

2.4.4. Erdölindustrie

Im Oriente Ecuadors sind heute etwa 50.000 km2 (32 % der Fläche) der Erdölsuche und -förderung gewidmet ( Abbildung 10 ) ( CAAM1994 ; Varea1995 ). 1994 wurden


29

in Ecuador täglich 380.000 Barrel<14> Erdöl gefördert, 99 % davon im nördlichen Oriente. 1995 machten die Einnahmen aus der Erdölförderung 53 % des Staatshaushaltes aus ( Sierra1995 ). Die Kehrseite dieses wirtschaftlichen Erfolgs sind bis heute über 400.000 Barrel Erdöl, die aus Pipelinerissen in die Umgebung flossen und Umweltverschmutzung durch billige unsachgerechte Fördermethoden. Die Erdölindustrie bedroht den Tierbestand darüberhinaus durch Lärm, Jagdaktivitäten der Arbeiter, Verringerung des Lebensraums und Rodungen.

Abbildung 10: Erdölkonzessionen im Oriente ( AcciónEcológica1993 ; Voz de la CONFENIAE, 1996, Nr.19, S.7)


30

Durch die Präsenz der Erdölfirmen geht die traditionelle Lebensweise in sehr kurzer Zeit verloren. Sie gefährdet die Landwirtschaft, Gesundheit und sozialen Strukturen der indigenen Comunidades, u.a. durch sich verbreitenden Alkoholismus und durch von Arbeitern eingeführte Krankheiten ( Viteri1992 ; Garzón1995 ).

Die lokale Bevölkerung wird zu Benachteiligten in ihren eigenen traditionellen Territorien. Von den Gewinnen aus der Produktion fließen nur etwa 0,3 % an die Provinz- und Stadtverwaltungen der Provinzen Sucumbíos, Napo und Esmeraldas (Verarbeitungszentrum an der Küste) zurück ( Sandoval1995 ).

1985 begann eine neue Erdölphase für die Provinz Pastaza, in der Konzessionsblöcke von jeweils 2.000 km2 vom Staat für die Durchführung seismischer Untersuchungen an Erdölkonzerne vergeben wurden. 1994 folgte eine weitere Ausschreibungsrunde. Die Erdölvorkommen im Konzessionsblock der Atlantic Richfield Company ( ARCO ), die auf 700 Mio. Barrel geschätzt wurden, werden Pastaza voraussichtlich zum zweiten Erdölförderzentrum des Landes machen. Die Förderung begann 1997. Bis jetzt gibt es keine politische Strategie der Stadt- und Provinzregierung, um die ökonomischen, ökologischen und sozialen Wirkungen des bevorstehenden Erdölbooms in eine nachhaltige Entwicklung der Provinz einzubeziehen ( FundaciónNatura1994b ).

Zusammenfassung von Kapitel 2

Die Bevölkerung der Provinz Pastaza hatte seit mehr als 400 Jahren Berührungspunkte mit dem Hochland. Die Integration in den Nationalstaat Ecuador begann aber erst im 20. Jahrhundert mit der Nutzung des Oriente als Kolonisierungsland zur Entlastung überbevölkerter Gebiete in der Sierra. Sie setzte sich mit der Erdölförderung fort, die ebenfalls einen Siedlungsschub mit sich brachte. Für die indigene Bevölkerung bedeutete diese Integration die Verdrängung von ihren traditionellen Gebieten.

Mit den Siedlern der Sierra kam die Viehwirtschaft in den Oriente. Sie führte wie die Forstwirtschaft und Erdölindustrie zur Entwaldung großer Gebiete. Die moderne Nutzung der natürlichen Ressourcen ist exploitativ. Konzepte der nachhaltigen Entwicklung sind nicht zu erkennen.

Der Tourismus in Pastaza steckt noch in seinen Anfängen und wird in Kapitel 6 über (Öko-) Tourismus in Ecuador dargestellt. Das nächste Kapitel beschreibt zunächst den Wandel der Lebensweise der indigenen Bevölkerung, der durch die genannten Veränderungen in den letzten Jahrzehnten bewirkt wurde.


Fußnoten:
<5>

Bosque húmedo tropical (bh-T), Bosque muy húmedo tropical (bmh-T), Bosque muy húmedo Pre Montano (bmhPM), Bosque Pluvial Pre-Montano (bpPM), Bosque muy húmedo sub-tropical (bmh-ST), Bosque muy húmedo Montano Bajo (bmhMB), Bosque Pluvial Montano (bpM) und Páramo semi-saturado Sub Alpino (pasSA).

<6>

Kriegerische Frauen, die die Truppe von Orellana mit Pfeilen angriffen, erinnerten ihn an die Amazonen der klassischen Literatur und gaben dem Fluß schließlich seinen Namen ( siehe ).

<7>

Z.B. der Aufstand einiger Quichua-Comunidades unter Jumandi von 1578 ( siehe ).

<8>

”Ein Land für Menschen ohne Land und Menschen für ein Land ohne Menschen.“

<9>

Orange-farbene Früchte, vorwiegend genutzt zur Saftproduktion.

<10>

Tee (Camellia sinensis), Kakao (Theobroma cacao), Erdnüsse (Arachis hypogaea), Camote (Ipomea batatas), Achiote (Bixa orellana), Caimito (Pouteria caimito), Guaba (Inga edulis), Chontaduro (Bactris gasipaes), Guayaba (Psidium guajava), Palmito (Euterpe chaunostachys), Ananas (Ananas comosus), Baumtomate (Cyphomandra betacea), Mandarinen (Citrus reticulata), Apfelsinen (Citrus sinensis), Ají colorado (Capsicum comun), Achogacha (Sechium edule) etc.

<11>

Die letzte Schätzung ergab in Pastaza einen Bestand von ca. 7.000 Schweinen, 50 Schafen, 50 Ziegen, 1.800 Pferden, 20 Eseln und 10.000 Stück Geflügel ( siehe ).

<12>

Genutzt werden vorwiegend die Arten Pigue (Pollarista karstenii), Copal (Dacryodes peruviana), Canelo (Nectandra coeloclada), Caoba (Swietenia odorata), Cedro (Cedrela odorata), Chonta (Bactris gasipaes), Guayacán (Tabebuia chrysantha), Yuyun (Terminalia oblonga), Pechiche (Minquartia guianensis), Laurel (Cordia alliodora), Tamburo (Vochysia bracelinii) und Sande (Brosimun utile).

<13>

40 kleine Sägewerke im ländlichen Raum Pastazas, 10 im städtischen sowie vier klein- und ein großindustrielles Sägewerk (La Gente, 1988, Nr.19, S.9).

<14>

1 Barrel entspricht ca. 159 Liter.


[Titelseite] [Danksagung] [1] [2] [3] [4] [5] [6] [7] [8] [9] [Abkürzungsverzeichnis] [Bibliographie] [Anhang] [Lebenslauf] [Anhang] [Selbständigkeitserklärung]

© Die inhaltliche Zusammenstellung und Aufmachung dieser Publikation sowie die elektronische Verarbeitung sind urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung, die nicht ausdrücklich vom Urheberrechtsgesetz zugelassen ist, bedarf der vorherigen Zustimmung. Das gilt insbesondere für die Vervielfältigung, die Bearbeitung und Einspeicherung und Verarbeitung in elektronische Systeme.

DiDi DTD Version 1.1
a subset from ETD-ML Version 1.1
Zertifizierter Dokumentenserver
der Humboldt-Universität zu Berlin
HTML - Version erstellt am:
Fri Jan 28 10:16:17 2000