Schmall, Susanne: Das Ökotourismusprogramm der Organización de Pueblos Indígenas de Pastaza (OPIP) im Amazonastiefland Ecuadors Ansätze selbstbestimmter Entwicklung einer indigenen Basisorganisation

Humboldt-Universität zu Berlin
Präsident Prof. Dr. Hans Meyer


Dissertation
Das Ökotourismusprogramm der Organización de Pueblos Indígenas de Pastaza (OPIP) im Amazonastiefland Ecuadors
Ansätze selbstbestimmter Entwicklung einer indigenen Basisorganisation

zur Erlangung des akademischen Grades im Fach Geographie

eingereicht an der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät II der Humboldt-Universität zu Berlin

von Diplom-Geoökologin Susanne Schmall ,
(17.11.1964, Bremen)

Dekan Prof. Dr. Bodo Krause

Gutachter:
Prof. Dr. Ludwig Ellenberg
Prof. Dr. Manfred Nitsch
Prof. Dr. Jens-Uwe Nagel

eingereicht: 5. September, 1998

Datum der Promotion: 23. April, 1999

Abstrakt

Die Organización de Pueblos Indígenas de Pastaza (OPIP) wurde 1979 zur Verteidigung der Landrechte der indigenen Völker der Quichuas, Shiwiars und Záparos der Provinz Pastaza im Amazonastiefland von Ecuador gegründet. Anhand der Einzelfallstudie über die OPIP und des Ökotourismusprogramms der OPIP (ÖTP) wird untersucht, ob es einer indigenen Basisorganisation gelingt, selbstbestimmte Entwicklung bei Wahrung der natürlichen Ressourcen in ihrem Territorium durchzusetzen.

Aufbau und Entwicklung des ÖTP in zwei Comunidades und zwei Asociaciones wurden durch seine Anbindung an die OPIP behindert, da sich politische und sachliche Kriterien bei der Planung sowie politische und programmspezifische Aufgaben der Beteiligten vermischten. Da das ÖTP sich noch um regelmäßige Einkommen und wirtschaftliche Rentabilität bemüht, sind Maßnahmen zum Ressourcenschutz sowie die dafür notwendige partizipative Planung mit den Comunidades und Asociaciones vernachlässigt worden.

Die vorliegende Arbeit kommt zu dem Schluß, daß einkommenschaffende Projekte nicht erfolgreich von indigenen Basisorganisationen als Träger durchgeführt werden können und sie von ihren eigentlichen politischen und entwicklungsstrategischen Aufgaben ablenken. Es gelingt den Organisationen auf diese Weise weder, sich selbst zu finanzieren, noch den Schutz der natürlichen Ressourcen in ihrem Territorium durchzusetzen. Anstatt als Träger von Projekten aufzutreten, sollten sie direkte Kooperationen zwischen Comunidades und Entwicklungsorganisationen vermitteln und deren Erfahrungen zur Formulierung von ökonomischen und ökologischen Leitlinien nutzen. Entwicklungsorganisationen sollten die indigenen Basis-organisationen dementsprechend mit Institutionenförderung, Organisations- und politischer Beratung unterstützen.

Schlagwörter:
Ökotourismus, indigene Organisationen, Amazonien, nachhaltige Entwicklung

Abstract

The Organisation of Indigenous People of Pastaza (OPIP) was founded in 1979 to defend the land rights of the indigenous people Quichua, Shiwiar and Záparo in the province of Pastaza in Ecuador‘s Amazonian rainforest. The present case study of the OPIP and its Ecotourism Program answers the question, whether an indigenous grass-roots organisation has the capability to implement self-determined development by conserving the natural resources in its territory.

The organisational and institutional reliance of the Program on the OPIP hindered the development process of the Program in four communities. The OPIP interfered with political criteria in the Program and gave some project staff additional political tasks to their program-related functions. With the quest for economic resource management and the essential participatory project planning with the communities has been neglected.

The author concludes, that income generating projects can not be succesfully implemented by indigenous organisations as the implementation bodies, and that they divert those organisations from their genuine political and strategic development tasks. The organisations neither achieve auto-financing, nor the conservation of natural resources in their territories. Instead of implementing such projects, indigenous organisations should facilitate the direct cooperation between communities and development organisations, and should use their experiences to formulate economic and ecological strategic goals and steps to achieve them. Development organisiations should support indigenous organisations through institutional strengthening as well as organisational and political assistance.

Keywords:
Ecotourism, indigenous organisations, Amazon rainforest, sustainable development

Zusammenfassung

Die Organización de Pueblos Indígenas de Pastaza (OPIP) wurde 1979 zur Verteidigung der Landrechte und kulturellen Integrität der indigenen Völker der Quichuas, Shiwiars und Záparos der Provinz Pastaza im Amazonastiefland von Ecuador gegründet. Anhand der Einzelfallstudie über die OPIP und ihr Ökotou-rismusprogramm (ÖTP) wird untersucht, ob es einer indigenen Basisorganisation gelingt, selbstbestimmte Entwicklung bei Wahrung der natürlichen Ressourcen in ihrem Territorium durchzusetzen.

Das ÖTP strebt ökonomische und ökologisch nachhaltige Entwicklung in vier Comunidades im Regenwald an und soll zur Selbstfinanzierung der OPIP beitragen. Die in den Comunidades und Asociaciones gewählten Projektteams gestalteten das touristische Programm vor Ort. Die Koordinierungsstelle in der Provinzhauptstadt Puyo organisierte Planungs- und Ausbildungsworkshops, Logistik, Werbung und Verkauf, bevor die Vermarktung 1997 an einen indigenen Reiseveranstalter abgegeben wurde. Sie wurde dabei vom Deutschen Entwicklungsdienst (DED), der Fiedrich-Ebert-Stiftung und der Europäischen Union unterstützt.

Entscheidende Probleme bei Planung und Durchführung des ÖTP ergaben sich durch die mangelnde Einbeziehung der Comunidades und Asociaciones und die Abhängigkeit des Programms von der OPIP. Die kleinen Comunidades Pavacachi und Llanchamacocha, die nur aus wenigen Familien bestehen, nahmen an den Bauarbeiten der touristischen Infra-struktur teil und wiesen Schutzzonen mit unterschiedlichem Nutzungsgrad aus. In den Asociaciones Curaray und Canelos, die sich aus mehreren Comunidades zusammensetzen, funktionierte das Konzept kommunaler Projektgestaltung dagegen nicht. Interne Konflikte waren zu groß und die ökonomischen Wirkungen zu gering, als daß sie die Motivation zur Mitarbeit der gesamten Asociación wecken konnten. Daher gibt es dort keine Aussicht auf naturschützende Wirkungen des Programms, die sich aus dem Nutzungsverzicht der Mitglieder der Comunidades und Asociaciones bei Jagd und Fischfang für den Verkauf, sowie bei Abholzung und Viehzucht ergeben sollte. Maßnahmen zur ökologischen Verträglichkeit und zum Naturschutz sowie die dafür notwendige partizipative Planung mit den Comunidades und Asociaciones wurden angesichts der Bemühungen, das ÖTP als ein rentabel wirtschaftendes Programm zu gestalten, von Seiten der OPIP, der Koordinierungsstelle und den Entwicklungsorganisationen vernachlässigt.

Das ÖTP stellt bisher keine einkommenschaffende Alternative für Comunidades und Asociaciones dar, da die Besucherzahlen noch zu gering und unzuverlässig sind. Es hat noch nicht die Phase wirtschaftlicher Rentabilität und somit finanzieller Unabhängig-keit von Entwicklungsorganisationen erreicht. Pavacachi und Canelos stiegen wegen mangelnden Vertrauens in die Vermarktung und aus organisationspolitischen Gründen 1997 aus dem ÖTP aus.

Die Dirigentes der OPIP (politischen Führer) verzögerten wichtige Veranstaltungen des ÖTP zugunsten ihrer politischen Arbeit. Auch die Leitung des ÖTP wurde stark von politischen Aufgaben für die Organisation abgelenkt. Die vom Programm erhoffte Dezentralisierung der Entscheidungen von der OPIP zur Basis konnte noch nicht verwirklicht werden.

Projekte wie das ÖTP, die zum einen für die wirtschaftliche Effektivität auf einem kleinen flexiblen Mitarbeiterteam und zum anderen für die Maßnahmen zum Ressourcenschutz auf den gesamten Comunidades und Asociaciones aufbauen müssen, erfordern eine direkte intensive Beratung durch Entwicklungsorganisationen. Sie sollte sich auf wenige Comunidades und nicht auf komplexe Organisationsstrukturen wie Asociaciones konzentrieren.

Aus diesen Ergebnissen wird die Schlußfolgerung gezogen, daß einkommen-schaffende Projekte nicht von der OPIP als Träger realisiert und gesteuert werden sollten. Indigene Basisorganisationen gefährden die Umsetzung und Nachhaltigkeit solcher Projekte und werden selbst von ihren eigentlichen politischen und entwicklungsstrategischen Aufgaben abgelenkt. Es gelingt ihnen nicht, über die Durchführung von einkommenschaffenden Projekten den Schutz der natürlichen Ressourcen in ihrem Territorium durchzusetzen. Sie brachten die Organisationen nicht der Selbstfinanzierung näher, sondern erhöhten vielmehr ihre Abhängigkeit von Entwicklungsorganisationen.

Die vorliegende Arbeit empfiehlt, daß indigene Basisorganisationen statt als Träger von Projekten aufzutreten, direkte Kooperationen zwischen Comunidades und Entwicklungsorganisationen vermitteln sollten. Aufgabe der indigenen Organisationen sollte es sein, die Basis und ihre Projektinteressen politisch zu vertreten, Projekte in den Comunidades lediglich zu begleiten und die gewonnenen Erfahrungen zur Formulierung von Leitlinien zum Ressourcenschutz und ökonomischen Entwicklung zu nutzen. Entwicklungsorganisationen sollten die indigenen Basisorgansiationen entsprechend mit Institutionenförderung, Organi-sations- und politischer Beratung unterstützen.

Resumen

La Organización de Pueblos Indígenas de Pastaza (OPIP) se fundó en 1979 para defender los derechos de la tierra y la integridad cultural de los pueblos indígenas Quichua, Shiwiar y Záparo de la Provincia de Pastaza en la Amazonía Ecuatoriana. El estudio de caso sobre la OPIP y su Programa de Ecoturismo investiga, sí una organización de base indígena puede implementar un desarrollo de autogestión conservando los recursos naturales en su territorio.

El Programa de Ecoturismo aspira un desarrollo económica y ecológicamente sostenible en cuatro comunidades del bosque pluvial y la contribución al auto-financiamiento de la OPIP. Grupos elegidos de las comunidades e asociaciones se han encargado de las actividades turísticas en la selva. La coordinadora en la capital de la provincia Puyo, organizaba los talleres de planificación y capacitación, la logística, promoción y venta, antes de la entrega de estas funciones a una agencia de viaje indígena en 1997. El Programa ha recibido apoyo del Servicio Alemán de Desarrollo (DED), el Instituto Latinoamericano de Investigaciones Sociales (ILDIS) y la Unión Europea.

Los problemas claves de la planificación y implementación del Programa han sido la escasa participación de las comunidades y la dependencia de la OPIP. Las Comunidades de Pavacachi y Llanchamacocha, con sus pocas familias participaron en la construcción de la infraestructura turística, y definieron zonas de protección con usos variables. En las Asociaciones de Curaray y Canelos, que consisten de varias comunidades, el concepto de proyectos comunales no ha funcionado por los conflictos internos e impactos económicos. Las esperanzas económicas no han sido suficientes para despertar la motivación de la mayoría de la asociación a participar en el Programa. Como no existen incentivos para los miembros de las dos asociaciones para reducir las ventas de caza y pesca, la tala del bosque o la ganadería, no se puede esperar impactos positivos para la naturaleza.

Porque todavía no se ha logrado el objectivo principal, que son ingresos significantes, la coordinadora y las organizaciones de desarrollo no han efectuado suficientes esfuerzos para la integración y participación de toda la comunidad u asociación que es indispensable para la implementación de medidas conservacionistas de la naturaleza. El Programa de Ecoturismo ya no es una alternativa económica para las comunidades e asociaciones, porque los números de turistas son pocos e irregulares. No se ha logrado la fase de rentabilidad económica con la independencia de las organizaciones de desarrollo. Pavacachi y Canelos abandonaron el Programa en 1997 por falta de confianza en la comercialización y problemas políticos con la OPIP.

Los dirigentes han seguido postergando reuniones importantes del Programa por sus trabajos políticos. También la coordinadora del Programa de Ecoturismo estaba demasiado involucrada en tareas políticas de la organización. El Programa que aspiraba a la decentralización de las decisiones de la OPIP, no se la ha podido realizar.

Proyectos productivos como el Programa de Ecoturismo, que necesitan por un lado trabajar con grupos pequeños y flexibles para ser económicamente eficiente y por otro involucrar a toda la comunidad para asegurar las medidas ecológicas, requieren asistencia técnica intensiva de organizaciones de desarrollo. Deberían concentrarse a pocas comunidades piloto y evitar estructuras complejas, como las de las asociaciones.

Los resultados conducen a las conclusiones, de que proyectos productivos no deberían ser realizados y controlados por organizaciones indígenas. Estabilizan la implementación y sostenibilidad de dichos proyectos y los dirigentes se desocuparon de sus tareas políticas iniciales. Con la ejecución de proyectos productivos ni logran conservar los recursos naturales en su territorio ni tampoco consiguen el autofinanciamiento, pero en cambio aumentan la dependencia de las organizaciones de desarrollo.

El trabajo presentado recomienda, que las organizaciones indígenas no deberían ejecutar proyectos productivos pero deberían asumir el papel de intermediarios entre la base y las organizaciones de desarrollo. Las tareas de las organizaciones indígenas deberían limitarse a la representación política de la base, a la observación de los proyectos de las comunidades y a la formulación de pautas generales sobre el desarrollo económico y la conservación de la naturaleza según las experiencias obtenidas en estos proyectos. Las organizaciones de desarrollo deberían apoyar a las organizaciones indígenas con financiamiento y asistencia institucional, política y de planificación.


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Inhaltsverzeichnis

TitelseiteDas Ökotourismusprogramm der Organización de Pueblos Indígenas de Pastaza (OPIP) im Amazonastiefland Ecuadors Ansätze selbstbestimmter Entwicklung einer indigenen Basisorganisation
Danksagung
1 Einleitung
1.1.Arbeit als Entwicklungshelferin
1.2.Forschungsinteresse
1.3.Ziel und Aufbau der Arbeit
1.4.Angewandte Methoden
1.5.Begriffsbestimmungen
2 Die Provinz Pastaza
2.1.Lage
2.2.Ökologische Faktoren
2.2.1.Klima
2.2.2.Geologie und Geomorphologie
2.2.3.Böden
2.2.4.Artenvielfalt
2.3.Geschichte
2.3.1.Prähistorische Phase und Konquista
2.3.2.Missionierung, Kolonisierung und Integration in den Staat
2.4.Wirtschaftliche Aktivitäten
2.4.2.Landwirtschaft
2.4.3.Forstwirtschaft
2.4.4.Erdölindustrie
3 Indigene Bevölkerung des Oriente
3.1.Demographische Veränderungen
3.2.Traditionelle Wirtschaftsform der Quichuas
3.3.Wirtschaftlicher und kultureller Wandel
3.4.Degradierung natürlicher Ressourcen
3.5.Indigene Föderationen
4 Darstellung der OPIP
4.1.Ziele und Aufbau
4.2.Kommissionen und Projekte
4.2.1.Natürliche Ressourcen und Land
4.2.2.Politische und rechtliche Fragen
4.2.3.Gemeindeentwicklung
4.2.4.Frauen und Gesundheit
4.2.5.Erziehung
4.2.6.Transport und Kommunikation
4.2.7.Institut Amazanga und Verhandlungen mit Erdölfirmen
4.2.8.Integriertes Entwicklungsprojekt Samay
5 Die OPIP als Entwicklungsagentur
5.1.Entwicklungshilfe und andere Arten der Finanzierung
5.2.Einfluß auf Entwicklungsprojekte
5.2.1.Organisationsstruktur der OPIP
5.2.2.Projektplanung und -durchführung
5.2.3.Kommunale einkommenschaffende Projekte
5.2.4.Strategien zur alternativen Entwicklung
6 (Öko-) Tourismus in Ecuador
6.1.Begriffsbestimmung ”Ökotourismus“
6.2.Ökotourismus in Ecuador und im Oriente?
6.3.Tourismus in Pastaza
6.4.”Indigener Tourismus“ im Oriente
7 Konzept des ÖTP
7.1.Die Anfänge
7.2.Angebot in den Comunidades
7.3.Preis und Touristenprofil
7.4.Organisationsstruktur
7.5.Entwicklungshilfe und Eigenbeteiligung
7.6.Kosten- und Einkommenskalkulation
8 Bewertung des ÖTP anhand ökotouristischer Kriterien
8.1.Soziale, kulturelle und ökologische Verträglichkeit
8.2.Partizipation
8.3.Einkommen
8.4.Naturschutz
9 Schlußfolgerungen
Abkürzungsverzeichnis Abkürzungsverzeichnis
Bibliographie Literaturverzeichnis
Anhang A.1 Teilnahme der Autorin an Veranstaltungen indigener Organisationen (Anhang1)
Anhang A.2 Liste der Interviewpartner (Anhang2)
Anhang A.3 Guía de Preguntas para las Entrevistas Informales con las Organizaciones Indígenas y de Desarrollo (Anhang3)
Anhang A.4 Gesprächsleitfaden für die informellen Interviews mit Föderationen und Entwicklungsorganisationen (Anhang4) (Übersetzung von Anhang3 )
Lebenslauf
Anhang B Aufstellung der veröffentlichten wissenschaftlichen Schriften
Selbständigkeitserklärung

Tabellenverzeichnis

Tabelle 1: Die Kapitel mit den angewandten Erhebungsmethoden
Tabelle 2: Indigene Bevölkerung zur Zeit der Konquista und heute
Tabelle 3: Völker des Oriente heute
Tabelle 4: Übersicht der Föderationen im Oriente (Auswahl) ( CONAIE1989 ; Voz de la CONFENIAE , 1996, Nr.19, S.4-6 u. 14)
Tabelle 5: Kategorisierung der Föderationen als Organisationen des dritten Sektors ( Wegener1992 )
Tabelle 6: Arten der Förderung von Föderationen mit Beispielen
Tabelle 8: Aufbau indigener Tourismusprojekte im Oriente (Auswahl) (eigene Darstellung)
Tabelle 9: Kalkulation der monatlichen Kosten für die Koordinierungsstelle ( Atacapi1995a )
Tabelle 10: Kalkulation der monatlichen Touristentage für das ÖTP ( Atacapi1995a )
Tabelle 12: Gehälter der Projektteams (Tafelbild im Kurs ”Buchhaltung und Verwaltung“ in Canelos, März 1996)
Tabelle 13: Kalkulation der monatlichen Gesamteinnahmen in den Comunidades ( Atacapi1995a , mit den an die Gehaltsabsprachen von März 1996 in Canelos angepaßten Werten)
Tabelle 14: Einkommenshöhe und -verteilung in indigenen Tourismusprojekten im Oriente (eigene Darstellung)
Tabelle 15: Kriterien für das touristische Potential von Regenwäldern ( BMZ1995 ; modifiziert nach MacKinnon1986 )

Abbildungsverzeichnis

Abbildung 1: Die ecuadorianische Provinz Pastaza mit dem Anspruchsgebiet der OPIP (eigene Darstellung)
Abbildung 2: Costa, Sierra und Oriente in Ecuador (eigene Darstellung)
Abbildung 3: Der Oriente Ecuadors als Teil des Amazonasbeckens (eigene Darstellung)
Abbildung 4: Die Provinz Pastaza mit den Projekten des ÖTP (eigene Darstellung)
Abbildung 5: Verteilung der ökonomisch aktiven Bevölkerung Pastazas nach Sektoren (INEC1990, eigene Darstellung)
Abbildung 6: Verteilung der ökonomisch aktiven Bevölkerung Pastazas nach Wirtschaftsgruppen (INEC1990, eigene Darstellung)
Abbildung 7: Bevölkerungswachstum im Vergleich (1982-1990) (INEC1990, eigene Darstellung)
Abbildung 8: Landnutzung in der Provinz Pastaza (INEC1995, eigene Darstellung)
Abbildung 9: Ackerbauliche Nutzung in der Provinz Pastaza (INEC1995, eigene Darstellung)
Abbildung 10: Erdölkonzessionen im Oriente (AcciónEcológica1993; Voz de la CONFENIAE, 1996, Nr.19, S.7)
Abbildung 11: Indigene Völker des Oriente (AcciónEcológica1994)
Abbildung 12: Föderationen und Dachorganisationen der indigenen Völker des Oriente (Auswahl) (eigene Darstellung)
Abbildung 13: Lage der Föderationen des Oriente (Auswahl) (eigene Darstellung)
Abbildung 14: Organisationsgrade der OPIP (eigene Darstellung)
Abbildung 15: Organigramm der OPIP (OPIP-Versammlung in Canelos, August 1996)
Abbildung 16: Die Projekte der OPIP (OPIP-Vollversammlung in Unión Base, Oktober 1996)
Abbildung 17: Anspruchsbereich und Territorium der OPIP (eigene Darstellung)
Abbildung 18: Anzahl Kinder pro Frau in Pastaza ( INEC1990 , eigene Darstellung)
Abbildung 19: Schulen in Pastaza ( DirecciónProvincialdeEducación 199 6, eigene Darstellung)
Abbildung 20: Arten der Förderung für die verschiedenen Ebenen der OPIP ( Schmall1997a )
Abbildung 21: Potentielle Finanzierungsarten der OPIP (Schmall1997a)
Abbildung 23: Kriterien des Ökotourismus (eigene Darstellung)
Abbildung 24: Die wichtigsten Exportprodukte Ecuadors (ArmasDávila1995, eigene Darstellung)
Abbildung 25: Naturschutzgebiete Ecuadors (Kimerling1993; AcciónEcológica1994)
Abbildung 26: Lage indigener Tourismusprojekte im Oriente (Auswahl) (eigene Darstellung)
Abbildung 27: Organigramm des ÖTP (Atacapi1995a)
Abbildung 28: Von den Comunidades befürchtete negative Wirkungen des ÖTP (Tafelbild, Kurs ”touristische Operation“ in Canelos, Mai 1996)
Abbildung 30: Entwurf der Verhaltensnormen für Touristen (Tafelbild, Kurs ”touristische Operation“ in Canelos, Mai 1996)
Abbildung 32: Schutzmaßnahmen der Comunidades für die natürlichen Attraktionen (Tafelbild, Kurs ”touristische Operation“ in Canelos, Mai 1996)
Abbildung 33: Entwurf einer kommunalen Regelung über die Nutzung der natürlichen Ressourcen (Tafelbild, Kurs ”touristische Operation“ in Canelos, Mai 1996)

Fotoverzeichnis

Foto 1: Der Río Curaray (Aufnahme: Markus Sterr)
Foto 2: Mucahua aus Ton zum Servieren der Chicha (Aufnahme: Klaus Kruse)
Foto 3: Tinaja zur Aufbewahrung der Chicha (eigene Aufnahme)
Foto 4: Während der Minga bieten die Frauen Chicha an (eigene Aufnahme)
Foto 5: Traditionelle und moderne Bauweise (Dach bzw. Wände) innerhalb eines Wohnhauses (eigene Aufnahme)
Foto 6: Mit Dynamit gefischte Welse (eigene Aufnahme)
Foto 7: Wahlkampfpropaganda für die Partei Pachakutik in Pastaza (eigene Aufnahme)
Foto 8: Eine Quichuafrau aus Curaray in der Kochecke ihres Hauses (eigene Aufnahme)
Foto 9 und Foto 10: Mädchen werden früh zur Sorge für die jüngeren Geschwister erzogen (eigene Aufnahmen)
Foto 11: Die erste Schule von Pavacachi (eigene Aufnahme)
Foto 12: Tapir im Projekt Fatima (Aufnahme: Michael Sturm)
Foto 13: Guatusa im Projekt Fatima (Aufnahme: Michael Sturm)
Foto 14: Wasserschwein im Projekt Fatima (Aufnahme: Michael Sturm)
Foto 15: Kanus mit und ohne Außenbordmotoren in den Comunidades (eigene Aufnahme)
Foto 16: Landepiste in Pavacachi (Aufnahme: Harald Schölzel)
Foto 17: Entladen des OPIP-Flugzeugs in Curaray (Aufnahme: Harald Schölzel)
Foto 18: Der Präsident der OPIP, Héctor Villamil und der Direktor des Instituts Amazanga, Leonardo Viteri, bei Verhandlungen mit ARCO (Voz de la CONFENIAE, 1994, Nr.11, S.7)
Foto 19: Straßenszene in der Stadtmitte Puyos (eigene Aufnahme)
Foto 20: Badestelle vor den Cabañas von Canelos (Aufnahme: Harald Schölzel)
Foto 21: Töpfervorführung in Curaray (eigene Aufnahme)
Foto 22: Knüpfen einer Tragetasche (eigene Aufnahme)
Foto 23: Tanzdarbietung in Curaray (eigene Aufnahme)
Foto 24: Blasrohrwettschießen mit Besuchern (eigene Aufnahme)
Foto 25: Das Büro der Koordinierungsstelle in Puyo (eigene Aufnahme)
Foto 26: Cabañas des ÖTP in Curaray (Aufnahme: Harald Schölzel)
Foto 27: Der Projektkoordinator in Pavacachi beim Bau der Cabañas (eigene Aufnahme)
Foto 28 und Foto 29: Gruppendiskussion im Kurs ”touristische Operation“ (Canelos, Mai 1996) (eigene Aufnahmen)

Verzeichnis der Boxen

Box 1: Umsetzungsprobleme des zweisprachigen interkulturellen Erziehungssystems
Box 2: Auswahl politischer Ereignisse, in die die Dirigentes der OPIP involviert waren (1995-1997)
Box 3: Die Änderung des ecuadorianischen Tourismusgesetzes
Box 4: Einkommensverwendung in den Tourismusprojekten Capirona und Zábalo
Box 5: Naturschutzansätze in indigenen Tourismusprojekten des Oriente

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