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In der vorliegenden Arbeit wurden die ersten 104 Wassergeburten nach Einbau einer Geburtswanne in der Frauenklinik Pulsstraße DRK-Schwesternschaft Westend Anfang des Jahres 1996 untersucht. Der Untersuchungszeitraum erstreckte sich von März 1996 bis März 1998. Als Kontrollgruppe zu diesem Kollektiv wurden die auf eine Wassergeburt nach den laufenden Geburtsnummern folgenden Spontangeburten gewählt und in Form von Vergleichspaaren gegenübergestellt.
Kontraindikationen für eine Wassergeburt waren in Zusammenhang mit dieser Studie Frühgeburtlichkeit, Mehrlingsgravidität, bekannte Makrosomie, fetale Stresssituationen mit pathologischem CTG und/oder pathologische Mikroblutuntersuchungen, grünes Fruchtwasser und bekannte mütterliche Infektionen mit Hepatitis B und C und HIV. Ebenso stellte die Periduralanästhesie eine Kontraindikation dar.
Die Wassertemperatur beträgt zwischen 32°C und 36°C. Zur Geburt der Plazenta verlassen die Frauen die Geburtswanne.
Die Studie setzt sich aus drei Teilen zusammen:
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Die folgenden Daten wurden aus dem Geburtenprotokoll entnommen:
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In das Studienprotokoll wurden folgende Daten aufgenommen:
Der Fragebogen ist selbstentworfen und setzt sich aus drei Teilen zusammen.
Im ersten Teil wird die Art und Weise der Geburtsvorbereitung und das Geburtserlebnis erfragt, die Antworten sind durch einfaches oder mehrfaches Ankreuzen zu nennen. Die Frauen der Wassergeburtsgruppe wurden außerdem gefragt, zu welchem Zeitpunkt sie sich zur Wassergeburt entschlossen haben und ob sie wieder in Wasser entbinden würden.
Im zweiten Teil wird eine Frage zur Assoziation mit der "Wassergeburt" gestellt, bei der 20 Items als Antwortmöglichkeit zur Verfügung stehen. Auch hier sind Mehrfachnennungen möglich.
Der dritte, soziodemographische Teil des Fragebogens enthält Fragen zur Staatsangehörigkeit, zum Ausbildungsstatus, zum derzeit ausgeübten Beruf und zur Religionszugehörigkeit. Fragebogen und Studienprotokoll sind im Anhang einzusehen.
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Nach einer erfolgten Wassergeburt wurden zwei Wasserproben à 10 ml aus der Wanne entnommen. Eine davon wurde gekühlt gelagert, die andere bei Zimmertemperatur zum Nachweis von Pneumokokken, Haemophilus influenzae und Gardnerella vaginalis. Die Proben wurden innerhalb von maximal 24 Stunden verarbeitet .
Nach dem Transport in das mikrobiologische Labor der Zentralen Abteilung für Labormedizin der DRK-Schwesternschaft Berlin, Drontheimer Straße 39 wurden hier die Proben gemäß den üblichen mikrobiologischen Methoden qualitativ und quantitativ aufgearbeitet.
Während des Untersuchungszeitraumes wurden drei Untersuchungen des Leitungswassers auf Trinkwasserqualität durchgeführt. Ebenso wurden drei Abstrichserien aus der Geburtswanne vom Überlauf, dem Stopfen und aus dem Abfluss entnommen. Leitungswasser und Abstrichserien wurden nach den üblichen mikrobiologischen Methoden untersucht und ausgewertet.
Nach jeder Geburt wurde die Wanne vom Reinigungspersonal des Hauses gereinigt. Es wurde mit einem handelsüblichen Sanitärreiniger eine Flächenwischreinigung der Wanne durchgeführt, wobei der Reiniger 15 Minuten einwirkte. Anschließend wurde die Wanne getrocknet.
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Die statistische Auswertung erfolgte mit Hilfe des Statistikprogrammes SPSS (Statistical Package for Social Sciences).
Zunächst kam zur Untersuchung der unabhängigen Variablen wie Alter, Parität und Schwangerschaftswoche der T-Test zur Anwendung. Anhand dieses Testes ist eine Aussage über die Standardabweichungen der Merkmale möglich.
Für alle weiteren Berechnungen wurden einfache Häufigkeitsberechnungen und der Chi-Quadrat-Test (Pearson) eingesetzt. Er dient zur Feststellung statistisch signifikanter Zusammenhänge zwischen abhängigen und unabhängigen Variablen. Bei den Berechnungen wurden die Zusammenhänge dann als signifikant bezeichnet, wenn die Irrtumswahrscheinlichkeit kleiner als 0,05 war. Diese wurde mit dem p-Wert dargestellt (Schubö et al. 1991).
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