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Es wurden die ersten 104 Wassergeburten in der Frauenklinik Pulsstraße in die Studie aufgenommen. Das Klientel der Klinik wird vor allem durch das Einzugsgebiet Charlottenburg bestimmt, die Klinik ist verpflichtet, Frauen dieses Bezirkes zur Entbindung aufzunehmen, auch wenn die Kapazitäten durch vorab angemeldete Geburten erschöpft sind. Ob eine Entbindung im Wasser stattfindet, liegt allein in der Entscheidung der werdenden Eltern. Es steht ein Kreißsaal mit Geburtswanne zur Verfügung, der sofern nicht besetzt, allen Eltern offen steht, wenn keines der vorab erwähnten Geburtsrisiken besteht.
Als Kontrollgruppe für die Studie werden die Frauen gewählt, die nach dem Geburtenbuch die nächste auf eine Wassergeburt folgende Spontangeburt haben.
Obwohl auf eine Randomisierung bezüglich des Alters der Frauen, der Parität und der Schwangerschaftswoche verzichtet wird, ergeben sich hier keine signifikanten Unterschiede zwischen Fall- und Kontrollgruppe.
Es folgt die tabellarische Darstellung der Altersgruppen in beiden Kollektiven.
Tabelle 1: Altersgruppen (Chi2-Test):
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Alter |
Wassergeburten (n=104) |
Kontrolle (n=104) |
|
bis 27 Jahre |
33 (31,7%) |
38 (36,5%) |
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28-34 Jahre |
60 (57,7%) |
53 (51,0%) |
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35 Jahre und älter |
11 (10,6%) |
13 (12,5%) |
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Die am stärksten vertretene Altersgruppe in beiden Kollektiven ist die mittlere von 28 bis 34 Jahren mit 57,7% bei den Wassergeburten versus 51% in der Kontrollgruppe. Auffallend ist, dass die umrahmenden Altersgruppen im Kontrollkollektiv etwas stärker vertreten sind als im Fallkollektiv. Die Unterschiede sind jedoch nicht signifikant. Bei der Berechnung des Alters ohne Einteilung in drei Gruppen mittels T-Test ergibt sich ebenfalls kein signifikanter Unterschied zwischen Fall-und Kontrollgruppe: p=0,602. Der Mittelwert liegt für die Fallgruppe bei 29,3 Jahren, für die Kontrollgruppe bei 29,0 Jahren.
Im Folgenden werden die Ergebnisse der Verteilung der Parität in den Kollektiven tabellarisch dargestellt.
Tabelle 2: Parität (Chi2-Test):
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Parität |
Wassergeburten (n=104) |
Kontrolle (n=104) |
|
I Parae |
64 (61,5%) |
69 (66,3%) |
|
II Parae |
33 (31,7%) |
25 (24,0%) |
|
III und >III Parae |
7 (6,7%) |
10 (9,6%) |
In beiden Gruppen sind Primiparae am häufigsten vertreten mit 61,5% in der Fallgruppe und 66,3% in der Kontrollgruppe. Während in der Fallgruppe die Zweitparae stärker vertreten sind als in der Kontrollgruppe, sind in dieser mehr Dritt- und Mehrgebärende beteiligt. Die Ergebnisse zeigen keine signifikanten Unterschiede.
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Die Ergebnisse des Gestationsalters sollen zunächst tabellarisch dargestellt werden.
Tabelle 3: Gestationsalter (Chi2-Test):
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Schwangerschaftswoche |
Wassergeburten (n=104) |
Kontrolle (n=104) |
|
<37. SSW |
entfällt |
5 (4,8%) |
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37. - 40. SSW |
60 (57,7%) |
53 (51,0%) |
|
>40. SSW |
44 (42,3%) |
46 (44,2%) |
Auch bezüglich der Schwangerschaftswoche ergeben sich keine signifikanten Unterschiede. In der Fallgruppe kommt keine Frühgeburt (<37.SSW) vor, da es sich um ein Ausschlusskriterium für Wassergeburten handelt, in der Kontrollgruppe sind es fünf (4,8%). Zwischen der 37. und der 40. Schwangerschaftswoche ereignen sich die meisten Geburten mit 57,7% (n=60) in der Fallgruppe versus 51% (n=53) in der Kontrollgruppe. Über dem Geburtstermin ereignen sich in der Wassergeburtsgruppe 42,3% (n=44) der Geburten, in der Kontrollgruppe 44,2% (n=46).
In der Gesamtgeburtsdauer ergibt sich ein geringer Unterschied zwischen den Kollektiven. Der Mittelwert der Geburtsdauer im Wassergeburtskollektiv beträgt 363 Minuten bei einer Standartabweichung von 180,74, im Kontrollkollektiv 437 Minuten bei einer Standartabweichung von 253,61.
In der Wassergeburtsgruppe erhalten 21,2% der Frauen (n=22) unter der Geburt Oxytocin, in der Kontrollgruppe sind es 40,4% (n=42). Der Unterschied ist mit p=0,0027 signifikant. (Chi2-Test: Chi2=9,03; 1df).
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Zur Berechnung des geschätzten Blutverlustes werden drei Gruppen gebildet: Blutverlust <200 ml, 200-400 ml und Blutverlust >400 ml.
Tabelle 4: Blutverlust (Chi2-Test):
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Blutverlust |
Wassergeburten (n=104) |
Kontrolle (n=104) |
|
<200 ml |
2 (1,9%) |
1 (1,0%) |
|
200-400 ml |
96 (92,3%) |
81 (84,6%) |
|
400 ml |
6 (5,8%) |
15 (14,4%) |
Blutverluste <200 ml kommen insgesamt nur in drei Fällen vor. 92,3% der Frauen in der Fallgruppe und 84,6% in der Kontrollgruppe haben Blutverluste zwischen 200 und 400 ml. Wenn auch die Ergebnisse zeigen, dass in der Kontrollgruppe mehr als doppelt so viele Frauen Blutverluste >400 ml haben wie in der Fallgruppe (14,4% versus 5,8%), sind die Unterschiede nicht signifikant.
An dieser Stelle sollen auch die Ergebnisse des Studienprotokolls zum Blutverlust, gemessen am Hämoglobinwert am ersten Tag postpartum dargestellt werden, da sie thematisch zusammengehören.
Bei der Untersuchung der Hämoglobinwerte am 24 Stunden postpartum kommt es zu einer hohen Anzahl fehlender Ergebnisse, da dieser Wert nur bei den Frauen ermittelt werden konnte, die nach der Entbindung stationär blieben. Es wurden zur Auswertung fünf Gruppen gebildet, die im Folgenden tabellarisch dargestellt werden sollen.
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Tabelle 5: Hämoglobinwerte am ersten Tag postpartum (Chi2-Test):
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Hämoglobinwert |
Wassergeburt (n=70) |
Kontrolle (n=77) |
|
<8g/dl |
2 (2,9%) |
1 (1,3%) |
|
8-10g/dl |
10 (14,3%) |
7 (9,1%) |
|
10-12g/dl |
33 (47,1%) |
33 (42,9%) |
|
12-14g/dl |
22 (31,4%) |
31 (40,3%) |
|
>14g/dl |
3 (4,3%) |
5 (6,5%) |
Die Hämoglobinwerte am ersten Tag postpartum unterscheiden sich nicht signifikant zwischen den Kollektiven. Es fällt jedoch auf, dass Werte unter 12 g/dl in der Fallgruppe häufiger vorkommen als in der Kontrollgruppe, während Werte über 12 g/dl in der Kontrollgruppe häufiger sind.
Für die Wassergeburtsgruppe ist eine Episiotomierate von 33,7% zu verzeichnen (n=35), für die Kontrollgruppe eine Rate von 43,3% (n=45). Der Unterschied erweist sich jedoch in der Berechnung mittels Chi2-Test als nicht signifikant (p=0,154; Chi2-Test: 2,03; 1df).
Rissverletzungen treten in unserer Studie häufiger im Wassergeburtskollektiv auf als in der Kontrollgruppe. So hatten 55,8% (n=58) der im Wasser entbundenen Frauen eine Rissverletzung versus 46,2% (n=48) der Frauen der Kontrollgruppe. Die aufgetretenen Rissverletzungen sollen zunächst in ihrer Quantität tabellarisch dargestellt werden.
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Tabelle 6a: Rissverletzungen (Chi2-Test):
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Rissverletzung |
Wassergeburten (n=104) |
Kontrolle (n=104) |
|
DR I |
6 (10,3%) |
6 (12,5%) |
|
DR II |
12 (20,7%) |
11 (22,9%) |
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DR III |
1 (1,7%) |
2 (4,2%) |
|
Scheidenriss |
16 (27,6%) |
14 (29,2%) |
|
Labienriss |
13 (22,4%) |
8 (16,7%) |
|
kombinierte Rissverletzungen |
10 (17,2%) |
7 (14,6%) |
Dammrisse I. Grades finden sich in beiden Kollektiven gleich häufig mit n=6 (10,3% bzw.12,5%). Insgesamt kommen Dammrisse III. Grades dreimal vor, einer davon im Wassergeburtskollektiv (1,7% versus 4,2%). Dammrisse II. Grades, Scheiden- und Labienrisse sowie kombinierte Rissverletzungen ereigneten sich häufiger im Wassergeburtskollektiv: Dammrisse II. Grades mit 20,7% (n=12) bei Wassergeburten versus 22,9% (n=11) in der Kontrolle; Scheidenrisse mit 27,6% (n=16) bei Wassergeburten versus 29,2% (n=14) in der Kontrolle; Labienrisse mit 22,4% (n=13) versus 16,7% (n=8) und kombinierte Rissverletzungen mit 17,2% (n=10) versus 14,6% (n=7). Bei diesen Ergebnissen ist zu berücksichtigen, dass insgesamt in der Fallgruppe mehr Rissverletzungen auftraten als in der Kontrollgruppe (n=58 versus n=48), weswegen einzelne Prozentzahlen in dieser Gruppe niedriger sind als in der Kontrollgruppe, obwohl die absoluten Häufigkeiten größer sind.
Werden die kombinierten Rissverletzungen aufgeteilt in ihre Einzelverletzungen und als solche in die Berechnung einbezogen, resultieren folgende Ergebnisse.
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Tabelle 6b: Rissverletzungen absolut (Chi2-Test):
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Rissverletzung |
Wassergeburten (n=68) |
Kontrolle (n=55) |
|
DR I |
9 (13,2%) |
7 (12,7%) |
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DR II |
13 (19,1%) |
13 (23,6%) |
|
DR III |
1 (1,5%) |
2 (3,6%) |
|
Scheidenriss |
22 (32,4%) |
18 (32,7%) |
|
Labienriss |
23 (33,8%) |
15 (27,3%) |
Auch hier ist bei der Betrachtung der Prozentzahlen die größere Summe der Verletzungen in der Fallgruppe zu berücksichtigen. Des weiteren muss berücksichtigt werden, dass in die Berechnung der Gesamtzahl der einzelnen Rissverletzungen in die Fallgruppe n=10 kombinierte Verletzungen eingehen und in die Kontrollgruppe n=7 Verletzungen. So haben 32,4% (n=22) der Frauen des Fallkollektivs versus 32,7% (n=18) der Frauen des Kontrollkollektivs einen Scheidenriss, Labienrisse treten bei 33,8% (n=23) im Fallkollektiv versus 27,3% (n=15) im Kontrollkollektiv auf. Die Unterschiede sind nicht signifikant. Bei den Dammrissen ergeben sich keine wesentlichen Unterschiede zwischen den Gruppen.
Rissverletzungen und Episiotomien zusammen betrachtet kommen wir zu dem Ergebnis, dass in beiden Kollektiven jeweils genau 10,5% der Frauen nach der Geburt einen intakten Damm hatten, also weder eine Episiotomie durchgeführt wurde noch eine Rissverletzung entstand.
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Hinsichtlich des Fetal Outcome betrachten wir zunächst Lage und Geburtsgewicht des Kindes und dann vor allem die APGAR-Scores und den Nabelarterien-pH-Wert.
Bezüglich der Lage finden sich jeweils 99% (n=103) der Kinder beider Kollektive in vorderer Hinterhauptslage, ein Kind in jeder Gruppe stellt sich in hinterer Hinterhauptslage ein.
Das Geburtsgewicht wird unterteilt in Normgewicht (das Normgewicht wurde festgelegt auf den Bereich zwischen 5. und 95. Perzentile), Geburtsgewicht <5. Perzentile und Geburtsgewicht >95. Perzentile. In der Wassergeburtsgruppe liegen 93,3% (n=97) der Kinder im Bereich des Normgewichts, in der Kontrollgruppe sind es 94,2% (n=98). Jeweils zwei Kinder in beiden Gruppen liegen mit ihrem Gewicht unter der 5. Perzentile (1,9%). Über der 95. Perzentile liegen in der Fallgruppe fünf Kinder (4,8%), in der Kontrollgruppe vier Kinder (3,8%). Signifikant sind diese Unterschiede nicht.
Für die Auswertung der APGAR-Scores werden vier Gruppen gebildet: APGAR 9+10, APGAR 8, APGAR 7 und APGAR <7. Es folgt die tabellarische Auflistung der Ergebnisse.
Tabelle 7: APGAR nach 1 Minute (Chi2-Test):
|
APGAR-Wert |
Wassergeburten (n=104) |
Kontrolle (n=104) |
|
9+10 |
76 (73,1%) |
70 (67,3%) |
|
8 |
16 (15,4%) |
31 (29,8%) |
|
7 |
10 (9,6%) |
2 (1,9%) |
|
<7 |
2 (1,9%) |
1 (1,0%) |
|
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In beiden Kollektiven dominieren die 1 Minuten APGAR-Werte 9 und 10 mit 73,1% in der Fallgruppe versus 67,3% in der Kontrollgruppe. APGAR 8 wird häufiger bei den Kindern des Kontrollkollektivs vergeben (29,8% versus 15,4%). APGAR 7 bekommen mehr Kinder des Fallkollektivs (9,6% versus 1,9%) und APGAR-Werte <7 kommen insgesamt nur in drei Fällen vor, zwei davon im Fallkollektiv. Insgesamt erreichen die Unterschiede das Signifikanzniveau.
Tabelle 8: APGAR nach 5 Minuten (Chi2-Test):
|
APGAR-Wert |
Wassergeburten (n=104) |
Kontrolle (n=104) |
|
9+10 |
92 (88,5%) |
91 (87,5%) |
|
8 |
10 (9,6%) |
11 (10,6%) |
|
7 |
1 (1,0%) |
1 (1,0%) |
|
<7 |
1 (1,0%) |
1 (1,0%) |
Die 5 Minuten-APGAR-Werte unterscheiden sich kaum zwischen den Kollektiven. 88,5% der Kinder des Fallkollektivs und 87,5% der Kinder des Kontrollkollektivs bekommen die Werte 9 und 10. APGAR 8 wird in 9,6% versus 10,6% vergeben und APGAR 7 und <7 kommen jeweils nur einmal vor.
Tabelle 9: APGAR nach 10 Minuten (Chi2-Test):
|
APGAR-Wert |
Wassergeburten (n=104) |
Kontrolle (n=103) |
|
9+10 |
102 (98,1%) |
96 (93,2%) |
|
8 |
1 (1,0%) |
5 (4,9%) |
|
7 |
1 (1,0%) |
2 (1,9%) |
|
| [Seite 50↓] |
Beim 10 Minuten-APGAR haben 98,1% der Kinder des Fallkollektivs die Werte 9 und 10 versus 93,2% im Kontrollkollektiv. APGAR-Werte von 8 und 7 kommen häufiger im Kontrollkollektiv vor mit n=5 und n=2. Im Fallkollektiv finden sich diese Werte jeweils einmal.
Die aus einer Nabelarterie entnommenen Nabelarterien-pH-Werte werden zur statistischen Auswertung in drei Gruppen unterteilt. Eine vierte Gruppe, unter der pH-Werte <7,0 subsummiert werden sollten, kam in unseren Studienkollektiven nicht vor. Es folgt die tabellarische Darstellung der Ergebnisse.
Tabelle 10: Nabelarterien-pH-Werte (Chi2-Test):
|
Nabelarterien-pH Werte |
Wassergeburten (n=104) |
Kontrolle (n=104) |
|
>7,2 |
96 (92,3%) |
87 (83,7%) |
|
7,1-7,199 |
7 (6,7%) |
16 (15,4%) |
|
7,0-7,099 |
1 (1,0%) |
1 (1,0%) |
Bei den Nabelarterien-pH-Werten zeigen die Ergebnisse, dass die Normalwerte >7,2 in der Fallgruppe häufiger vorkommen als in der Kontrollgruppe: 92,3% (n=96) versus 83,7% (n=87). Werte zwischen 7,1 und 7,199 finden sich häufiger in der Kontrollgruppe: 15,4% (n=16) in der Kontrollgruppe und 6,7% (n=7) in der Fallgruppe. Werte zwischen 7,0 und 7,099 treten in beiden Gruppen nur jeweils einmal auf. Die beschriebenen Unterschiede erreichen nicht das Signifikanzniveau.
Zusammenfassend stellen wir fest, dass hinsichtlich des Fetal Outcome, gemessen an den APGAR-Werten und den Nabelarterien-pH-Werten keine signifikanten Unterschiede zwischen den Kindern des Wassergeburts- und des Kontrollkollektivs zu verzeichnen sind.
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Bei der Applikation von Schmerzmitteln wird unterschieden zwischen Spasmolytika, Morphinderivaten, Akupunktur und Homöopathie. Die Ergebnisse sollen tabellarisch dargestellt werden.
Tabelle 11: Schmerzmittelgebrauch (Chi2-Test):
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Schmerzmittel |
Wassergeburt (n=102) |
Kontrolle (n=101) |
Signifikanz (p) |
|
Spasmolytika |
27 (27,5%) |
31 (30,7%) |
0,61099 (n.s.) |
|
Morphinderivate |
2 (2,0%) |
7 (6,9%) |
0,08543 (n.s.) |
|
Akupunktur |
3 (2,9%) |
5 (5,0%) |
0,46192 (n.s.) |
|
Homöopathie |
13 (12,7%) |
14 (13,9%) |
0,81485 (n.s.) |
|
keine Schmerzmittel |
56 (54,9%) |
44 (43,5%) |
Die Ergebnisse zeigen, dass der Schmerzmittelverbrauch in beiden Kollektiven nicht signifikant unterschiedlich ist. Dennoch fällt auf, dass alle Schmerzmittel in der Kontrollgruppe etwas häufiger angewandt werden. Dies gilt besonders für die Morphinderivate mit 2,0% in der Fallgruppe und 6,9% in der Kontrollgruppe. Insgesamt werden im Fallkollektiv bei 54,9% der Frauen keine Schmerzmittel gebraucht versus 43,5% in der Kontrollgruppe.
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| [Seite 52↓] |
Für die Auswertung der Ergebnisse der Vorsorgeuntersuchung U2 werden vier Gruppen gebildet: ohne Befund, Infektion, Ikterus und sonstiges. Da die Untersuchungsergebnisse bei ambulant entbundenen Frauen telefonisch erfragt werden mussten, kam es zu einer relativ hohen Zahl fehlender Ergebnisse bei nicht Erreichbarkeit der Mütter. Im Folgenden sollen die Ergebnisse tabellarisch dargestellt werden.
Tabelle 12: Ergebnisse der U2 (Chi2-Test):
|
Untersuchungsergebnisse |
Wassergeburt (n=85) |
Kontrolle (n=85) |
|
eutrophes Neugeborenes |
80 (94,1%) |
79 (92,9%) |
|
Infektion |
2 (2,4%) |
0 |
|
Ikterus |
2 (2,4%) |
3 (3,5%) |
|
sonstiges |
1 (1,2%) |
3 (3,5%) |
Die Ergebnisse der U2 zeigen keine signifikanten Unterschiede zwischen den Kollektiven. 94,1% der Vorsorgeuntersuchung in der Fallgruppe versus 92,9% in der Kontrollgruppe ergeben "eutrophes Neugeborenes". Zwei Infektionen treten bei Kindern der Wassergeburtsgruppe auf. Zwei Kinder der Fallgruppe haben einen Ikterus versus drei Kinder in der Kontrollgruppe.
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| [Seite 53↓] |
Verlegungen auf die neonatologische Abteilung sollen separat betrachtet werden. Aus beiden Kollektiven werden vier Neugeborene mit folgenden Diagnosen verlegt.
Die Verlegungen wegen Frühgeburtlichkeit von Kindern der Kontrollgruppe werden aus der Betrachtung ausgeschlossen, da der Vergleich mit der Fallgruppe fehlt (Ausschlusskriterium).
Auf drei Neugeborene (von denen zwei noch nicht erwähnt sind, da sie nach dem ersten Lebenstag verlegt wurden), die nach einer Wassergeburt unter dem Verdacht einer Infektion beziehungsweise einer Infektion auf die Neonatologie verlegt wurden, soll im Folgenden näher eingegangen werden.
Das Neugeborene der Wassergeburt Nr.72 fiel zwei Stunden postpartum durch persistierende Tachypnoe und stöhnende Atmung auf. Unter dem Verdacht einer neonatalen Infektion erfolgte auf der Neonatologie eine dreitägige antibiotische Therapie. Das Neugeborene stabilisierte sich rasch. Die entnommenen Abstriche sowie die Blutkultur ergaben keinen Keimnachweis. Bei dieser Geburt wurden im Badewasser folgende Keime gefunden: koagulasenegative Staphylokokken, Pseudomonas stutzeri, Pseudomonas aeruginosa und Pseudomonas pickettii nach Anreicherung.
Das Neugeborene der Wassergeburt Nr.78 wurde am dritten Lebenstag durch Blässe und persistierende Tachypnoe auffällig. Nach Verlegung in die Kinderklinik wurde es antibiotisch therapiert, wodurch eine klinische Stabilisierung eintrat. Blut- und Liquorkultur dieses Kindes ergaben keinen Nachweis von Keimen. Bei der Geburt wurden im Badewasser folgende Keime nachgewiesen: Enterokokken, koagulasenegative [Seite 54↓]Staphylokokken und Pseudomonas pseudoalcaligenes in Konzentrationen von <1KBE/ml.
Das Neugeborene der Wassergeburt Nr. 25 soll auch erwähnt werden, welches am siebten Lebenstag erstmals Fieber um 39°C entwickelte. Es erfolgte die Verlegung auf die Neonatologie, wo eine Pneumonie diagnostiziert wurde. Diese heilte unter Antibiotikatherapie komplikationslos aus. Im Rachenabstrich wurde Staphylococcus aureus nachgewiesen, die Blutkultur war unauffällig. An Keimen im Badewasser wurde bei dieser Geburt Pseudomonas stutzeri in einer Konzentration von 105 KBE/ml gefunden.
Zur Auswertung der Aufenthaltsdauer im Krankenhaus wird unterschieden nach ambulanter Entbindung, ein bis drei Tage stationären Aufenthalts und mehr als drei Tage stationären Aufenthalts. Die Ergebnisse werden tabellarisch dargestellt:
Tabelle 13: Dauer des stationären Aufenthalts (Chi2-Test):
|
stationärer Aufenthalt |
Wassergeburt (n=103) |
Kontrolle (n=101) |
|
ambulante Entbindung |
39 (37,9%) |
31 (30,7%) |
|
1 Tag |
0 |
2 (2,0%) |
|
2 Tage |
9 (8,7%) |
5 (5,0%) |
|
3 Tage |
13 (12,6%) |
8 (7,9%) |
|
>3 Tage |
42 (40,8%) |
55 (54,5%) |
Die Ergebnisse zeigen keine signifikanten Unterschiede in der Aufenthaltsdauer. Tendenziell gibt es im Fallkollektiv mehr ambulante Entbindungen, 37,9% versus 30,7% in der Kontrollgruppe. Zwei und drei Tage bleiben mehr Frauen des Fallkollektivs im
Krankenhaus und über drei Tage ist der Prozentsatz der Frauen des Kontrollkollektivs größer: 54,5% versus 40,8% in der Fallgruppe.
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| [Seite 55↓] |
Insgesamt wurden 208 Fragebögen verteilt, von denen 184 zur Auswertung kamen. Einige Fragebögen wurden per Post versandt, wenn die Aushändigung in der Klinik nicht erfolgte. Hierbei wurden nicht alle Fragebögen zurückgesandt. Insgesamt ergab sich eine Rücklaufquote von 88,8%. In bezug auf die untersuchten Gruppen konnten 98 Fragebögen der Fallgruppe (94,2%) und 86 Fragebögen der Kontrollgruppe (82,7%) ausgewertet werden.
Zu diesem Thema wurden zwei Fragen gestellt. Beide Fragen boten jeweils 6 Items als Antwortmöglichkeiten. Die Antworten waren durch einfaches oder mehrfaches Ankreuzen zu nennen. Aus folgender Tabelle sind die Ergebnisse bezüglich der Information zur Geburt ersichtlich.
Tabelle 14: Frage 1 der Fragebögen: Information über die Geburt (Chi2-Test):
|
Item |
Wassergeburt (n=98) |
Kontrolle (n=86) |
Signifikanz |
|
Freunde/Verwandte |
17 (17,3%) |
49 (57,0%) |
p=<0,0001 |
|
Bücher/Zeitschriften |
51 (52%) |
53 (61,6%) |
p=0,1906 (n.s.) |
|
Frauenarzt/-ärztin |
6 (6,1%) |
31 (36,0%) |
p=<0,0001 |
|
andere Medien, z. B. Fernsehen |
20 (20,4%) |
11 (12,8%) |
p=0,1684 (n.s.) |
|
Infoabend |
33 (33,7%) |
44 (50,6%) |
p=0,0199 |
|
sonstiges |
18 (18,4%) |
19 (22,1%) |
p=0,5293 (n.s.) |
Die Ergebnisse zeigen, dass die Informationsquellen "Bücher/Zeitschriften", "andere Medien, z.B. Fernsehen" und "sonstiges" von beiden Kollektiven mit geringen Unterschieden gebraucht werden. Signifikante Unterschiede hingegen ergeben sich bei den Quellen "Freunde/Verwandte", "Frauenarzt/-ärztin" und "Infoabend" der Klinik. Diese [Seite 56↓]werden häufiger von den Frauen des Kontrollkollektivs angegeben. Wird die Quantität der in der Beantwortung angegebenen Items insgesamt betrachtet, fällt auf, dass von den Frauen des Kontrollkollektivs mehr Items angekreuzt werden als von den Frauen des Fallkollektivs. Die durchschnittliche Anzahl angegebener Items pro Studienteilnehmerin beträgt in der Fallgruppe 1,5 und in der Kontrollgruppe 2,4.
Die Antworten zur Geburtsvorbereitung sollen in der folgenden Tabelle dargestellt werden.
Tabelle 15: Frage 2 der Fragebögen: Geburtsvorbereitung (Chi2-Test):
|
Item |
Wassergeburt (n=98) |
Kontrolle (n=86) |
Signifikanz |
|
Geburtsvorbereitungskurs |
20 (20.4%) |
35 (40,7%) |
p=0,00270 |
|
Freunde/Verwandte |
16 (16.3%) |
52 (60,5%) |
p=<0,0001 |
|
Bücher/Zeitschriften |
32 (32,7%) |
53 (61.6%) |
p=<0,0001 |
|
Frauenarzt/-ärztin |
6 (6.1%) |
25 (29.1%) |
p=<0,0001 |
|
andere Medien, z.B. Fernsehen |
7 (7,1%) |
11 (12,8%) |
p= 0,1982 (n.s.) |
|
Infoabend |
9 (9,2%) |
33 (38,4%) |
p=<0,0001 |
|
sonstiges |
41 ( 42,3%) |
7 (8,1%) |
p=<0,0001 |
Bei dieser Frage ergibt sich nur für das Item "andere Medien, z.B. Fernsehen" kein signifikanter Unterschied in der Beantwortung. Alle anderen Items werden signifikant häufiger von den Frauen des Kontrollkollektivs angegeben. Wie bei der vorangehenden Frage zeigen die Ergebnisse anhand der Quantität der insgesamt angekreuzten Items, dass von den Frauen der Kontrollgruppe mehr Angaben gemacht werden (durchschnittlich 1,3 Items pro Teilnehmerin der Fallgruppe versus 2,5 Items pro Teilnehmerin der Kontrollgruppe). Die Prozentzahlen der einzelnen Items spiegeln dies ebenso wider mit Ausnahme des Items "sonstiges". 42,3% der Frauen der Fallgruppe geben dieses Item an versus 8,1% der Frauen der Kontrollgruppe. Relativ häufig findet sich unter "sonstiges" in der Fallgruppe die schriftliche Angabe "keine Vorbereitung".
|
| [Seite 57↓] |
An der durchschnittlichen Häufigkeit der angegebenen Informations- und Vorbereitungsquellen "Freunde/Verwandte", "Bücher/Zeitschriften", "Frauenarzt/Frauenärztin", "Infoabend" und "Geburtsvorbereitungskurs" wird deutlich, dass sich die Kollektive hinsichtlich der Gewichtung der einzelnen Items unterscheiden. An dieser Stelle sollen die Rangfolgen der angegebenen Items tabellarisch dargestellt werden.
Tabelle 16: Rangfolgen der Items zur Geburtsinformation und Geburtsvorbereitung
|
Geburtsinformation |
Item |
Geburtsvorbereitung |
||
|
Fallgruppe |
Kontrollgruppe |
Fallgruppe |
Kontrollgruppe |
|
|
5. |
2. |
Freunde/Verwandte |
4. |
2. |
|
1. |
1. |
Bücher /Zeitschriften |
2. |
1. |
|
6. |
4. |
Frauenarzt/-ärztin |
7. |
5. |
|
3. |
6. |
andere Medien, z.B. Fernsehen |
6. |
6. |
|
2. |
3. |
Infoabend |
5. |
4. |
|
4. |
5. |
sonstiges |
1. |
7. |
|
/ |
/ |
Geburtsvorbereitungskurs |
3. |
3. |
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Diese Frage ist nur in den Fragebögen des Wassergeburtskollektivs vorhanden. Eine Teilnehmerin der Wassergeburtsgruppe erhielt versehentlich einen Fragebogen der Kontrollgruppe, weswegen die Frage in dem Fall nicht beantwortet werden konnte. Die Ergebnisse sollen tabellarisch aufgeführt werden.
Tabelle 17: Entschluss zur Wassergeburt (Häufigkeitsverteilung):
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Item |
absolute Häufigkeit (n=97) |
Prozent |
|
keine Angabe |
1 |
1,0% |
|
vor der Schwangerschaft |
11 |
11,3% |
|
1. Trimenon |
7 |
7,2% |
|
2. Trimenon |
8 |
8,2% |
|
3. Trimenon |
11 |
11,3% |
|
im Kreißsaal |
58 |
58,8% |
|
sonstiges |
2 |
2,1% |
Es wird deutlich, dass sich der Großteil der Frauen (58,8%) erst im Kreißsaal entschließt, in der Geburtswanne zu entbinden.
Im Fallkollektiv wurde eine offene Frage gestellt: "Warum haben Sie sich zur Wassergeburt entschlossen?". Die Antworten auf diese Frage wurden in sieben Gruppen zusammengefasst. Im Folgenden soll dargestellt werden, wie häufig die einzelnen Antworten gegeben wurden.
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29x |
|
|
7x |
|
|
27x |
|
|
34x |
|
|
25x |
|
|
17x |
|
|
27x |
Unter "sonstiges" wurden Antworten wie Neugier, bessere Beweglichkeit im Wasser, geringeres Geburtsverletzungsrisiko unter anderem subsummiert.
Bei dieser Frage stand eine Skala mit fünf Antwortmöglichkeiten zur Verfügung. Mehrfachnennungen wurden hierbei nicht berücksichtigt und von der statistischen Auswertung ausgeschlossen. Es folgt die tabellarische Darstellung der Ergebnisse.
Tabelle 18: Geburtserlebnis (Chi2-Test):
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Item |
Wassergeburt (n=92) |
Kontrolle (n=77) |
|
keine Angabe |
1 (1,1%) |
0 |
|
"sehr schön" |
41 (44,6%) |
11 (14,3%) |
|
"schön" |
19 (20,7%) |
22 (28,6%) |
|
"erträglich" |
30 (32,6%) |
17 (22,1%) |
|
"unangenehm" |
1 (1,1%) |
17 (22,1%) |
|
"schrecklich" |
0 |
10 (13,0%) |
|
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Die Ergebnisse zeigen, dass das Geburtserlebnis von den Frauen der Wassergeburtsgruppe insgesamt signifikant besser beurteilt wird. 66% der Frauen der Wassergeburtsgruppe beurteilen ihr Geburtserlebnis als "sehr schön" oder "schön" im Vergleich zu 42,9% der Frauen der Kontrollgruppe. "Erträglich" wird das Geburtserlebnis von 33,0% der Frauen der Wassergeburtsgruppe beurteilt im Vergleich zu 22,1% in der Kontrollgruppe. Die Bewertungen "unangenehm" und schrecklich werden von 1,1% der Frauen des Wassergeburtskollektivs versus 13,0% der Frauen des Kontrollkollektivs vergeben.
Im Fallkollektiv wird zusätzlich die Frage gestellt, ob die Frauen wieder im Wasser entbinden würden. Diese Frage wurde in 93 von 97 Fällen (95,9%) bejahend beantwortet. Zwei Frauen antworteten mit "vielleicht" und zwei Frauen machten keine Angabe.
Für diese Frage standen 20 beziehungsweise 21 Items möglicher Assoziationen mit dem Thema Wassergeburt zur Verfügung. Die Antworten waren durch Einfach- oder Mehrfachnennungen zu geben. Die Antworten werden im Folgenden tabellarisch dargestellt.
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|
Tabelle 19: Assoziation "Wassergeburt" (Chi2-Test):
|
Item |
Wassergeburt (n=98) |
Kontrolle (n=86) |
Signifikanz |
|
alternative Geburtshilfe |
38 (38,8%) |
38 (44,2%) |
p=0,4571 (n.s.) |
|
Entspannung |
91 (92,9%) |
56 (65,1%) |
p=<0,0001 |
|
Natürlichkeit |
42 (42,9%) |
26 (30,2%) |
p=0,0767 (n.s.) |
|
Unsicherheit, weil zu wenig verbreitet |
1 (1,0%) |
8 (9,3%) |
p=0,0094 |
|
Gefahr für das Kind |
0 |
4 (4,7%) |
p=0,0309 |
|
besonders schonend für das Kind |
59 (60,2%) |
21 (24,4%) |
p=<0,0001 |
|
besonders schonend für mich |
69 (70,4%) |
23 (26,7%) |
p=<0,0001 |
|
Förderung der Mutter-Kind-Beziehung |
8 (8,2%) |
3 (3,5%) |
p=0,1820 (n.s.) |
|
Modeerscheinung |
1 (1,0%) |
3 (3,5%) |
p=0,2521 (n.s.) |
|
Außergewöhnlichkeit/Exotik |
5 (5,1%) |
6 (7,0%) |
p=0,5925 (n.s.) |
|
Infektionsgefahr durch das Wasser |
1 (1,0%) |
6 (7,0%) |
p=0,0351 |
|
größeres Geburtsrisiko |
0 |
3 (3,5%) |
p=0,0623 (n.s.) |
|
Gefahr, viel Blut zu verlieren |
1 (1,0%) |
2 (2,3%) |
p=0,4855 (n.s.) |
|
erschwerte Eingriffsmöglichkeiten für Ärzte und Hebammen |
6 (6,1%) |
22 (25,6%) |
p=0,0003 |
|
geringeres Geburtsrisiko |
5 (5,1%) |
2 (2,3%) |
p=0,3260 (n.s.) |
|
weniger Schmerzen |
77 (78,6%) |
45 (51,7%) |
p=0,00012 |
|
weniger Angst |
31 (31,6%) |
10 (11,6%) |
p=0,0011 |
|
weniger Komplikationen |
14 (14,3%) |
3 (3,5%) |
p=0,0116 |
|
Wasser einatmen (Kind) |
3 (3,1%) |
9 (10,5%) |
p=0,0424 |
|
sonstiges |
4 (4,1%) |
6 (7,0%) |
p=0,3874 (n.s.) |
|
ich habe mich mit dem Thema noch nicht befasst |
entfällt |
5 (5,8%) |
p=0,0155 |
|
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Folgende Items werden von den Frauen des Fallkollektivs signifikant häufiger angegeben:
Von den Frauen des Kontrollkollektivs werden folgende Items signifikant häufiger angegeben:
Die Items "alternative Geburtshilfe", "Natürlichkeit", "Förderung der Mutter-Kind- Beziehung", "Modeerscheinung", "Außergewöhnlichkeit/Exotik", "größeres/geringeres Geburtsrisiko" und "Gefahr, viel Blut zu verlieren" unterscheiden sich nicht in der Beantwortung durch beide Gruppen, wobei hier die Fallzahl mit Ausnahme der ersten zwei Items sehr klein ist.
Die Fragebögen der Kontrollgruppe enthielten das zusätzliche Item: "ich habe mich mit dem Thema noch nicht befasst". Dieses wurde von fünf Frauen der Kontrollgruppe angegeben (=5,8%).
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Geringe Unterschiede ergeben sich in der Zusammensetzung der Gruppen bezüglich der Staatsangehörigkeit. Sie sollen mit folgender Tabelle dargestellt werden.
Tabelle 20: Staatsangehörigkeit (Chi2-Test):
|
Staatsangehörigkeit |
Wassergeburt (n=98) |
Kontrolle (n=86) |
|
keine Angabe |
5 (5,1%) |
0 |
|
deutsch |
86 (87,8%) |
78 (90,7%) |
|
türkisch |
0 |
4 (4,7%) |
|
andere |
7 (7,1%) |
4 (4,7%) |
Wie zu erwarten war, ist der Großteil der Frauen in beiden Gruppen deutscher Staatsangehörigkeit. Fünf Frauen des Fallkollektivs machen keine Angabe zur Staatsangehörigkeit, sieben Frauen dieser Gruppe sind anderer Nationalität. In der Kontrollgruppe sind vier türkische Frauen und vier Frauen anderer Nationalität beteiligt.
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| [Seite 64↓] |
Der Ausbildungsstatus wurde anhand von sechs Items erfragt, die in der Auswertung zu drei Gruppen zusammengefasst wurden. Die Ergebnisse werden tabellarisch dargestellt:
Tabelle 21: Ausbildungsstatus (Chi2-Test):
|
Ausbildungsstatus |
Wassergeburt (n=98) |
Kontrolle (n=86) |
|
keine Angabe |
3 (3,1%) |
0 |
|
kein Abschluss |
2 (2,0%) |
1 (1,2%) |
|
Hauptschulabschluss, Realschulabschluss |
35 (35,7%) |
39 (45,3%) |
|
Abitur/Fachabitur, abgeschlossenes Fachhochschul-oder Hochschulstudium |
58 (59,2%) |
46 (53,5%) |
Es wird deutlich, dass der Großteil der Frauen beider Kollektiven einen hohen Ausbildungsstatus hat (59,2% und 53,5%). Nur insgesamt drei Frauen ohne Schulabschluss sind in beiden Gruppen vertreten. Zwischen den Kollektiven ergeben sich keine signifikanten Unterschiede in der Beantwortung dieser Frage.
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| [Seite 65↓] |
Zur Beantwortung der Frage nach der Berufsgruppe des gegenwärtig ausgeübten Berufs standen neun Items zur Verfügung. Bei der Auswertung ergibt sich das im Folgenden tabellarisch dargestellte Ergebnis:
Tabelle 22: Berufsgruppe (Chi2-Test):
|
Berufsgruppe |
Wassergeburt (n=98) |
Kontrolle (n=86) |
|
keine Angabe |
3 (3,1%) |
0 |
|
Arbeiterin |
2 (2,0%) |
2 (2,3%) |
|
Angestellte |
31 (31,6%) |
32 (37,2%) |
|
Beamtin |
4 (4,1%) |
4 (4,7%) |
|
Freier, nicht akademischer Beruf |
2 (2,0%) |
7 (8,1%) |
|
Akademikerin |
20 (20,4%) |
12 (14,0%) |
|
Hausfrau |
14 (14,3%) |
15 (17,4%) |
|
Auszubildende |
0 |
2 (2,3%) |
|
Studentin |
17 (17,3%) |
7 (8,1%) |
|
arbeitslos |
5 (5,1%) |
5 (5,8%) |
In beiden Gruppen ordnen sich die meisten Frauen unter “Angestellte" ein. In der Wassergeburtsgruppe folgt hiernach die Angabe Akademikerin", “Studentin" und an vierter Stelle “Hausfrau". In der Kontrollgruppe wird als zweithäufigstes Item “Hausfrau" angegeben und an dritter Stelle “Akademikerin". Signifikante Unterschiede ergeben sich nicht.
|
| [Seite 66↓] |
Für die Frage nach der Religionszugehörigkeit gibt es drei Antwortmöglichkeiten: ”christlich”, ”muslimisch” und ”andere Religionsgemeinschaft”. Es folgt die tabellarische Darstellung der Ergebnisse.
Tabelle 23: Religionszugehörigkeit (Chi2-Test):
|
Religionszugehörigkeit |
Wassergeburt (n=98) |
Kontrolle (n=86) |
|
keine Angabe |
36 (36,7%) |
29 (33,7%) |
|
christlich |
56 (57,1%) |
50 (58,1%) |
|
muslimisch |
4 (4,1%) |
6 (7,0%) |
|
andere Religionsgemeinschaft |
2 (2,0%) |
1 (1,2%) |
36,7% der Frauen des Fallkollektivs und 33,7% der Frauen des Kontrollkollektivs machen zu dieser Frage keine Angabe. Mit 57,1% beziehungsweise 58,1% wird die Religionszugehörigkeit "christlich" am häufigsten angegeben. Signifikante Unterschiede ergeben sich nicht.
|
| [Seite 67↓] |
Im Folgenden werden die Ergebnisse der mikrobiologischen Badewasseruntersuchungen aufgeführt, wobei die einzelnen Bakterien nach der "Nomenclature for Aerobic and Facultative Bacteria" (Bruckner & Colonna 1993) unter den verschiedenen Gruppen subsummiert werden. Die Ergebnisse werden in tabellarischer Form dargestellt.
Vorab soll angemerkt werden, dass ein Keim, der in den Proben nach Anreicherung (n. A.) nachgewiesen wurde, einer Quantität von < 1 KBE / ml entspricht.
|
| [Seite 68↓] |
|
|
Tabelle 23: grampositive Kokken:
|
| [Seite 70↓] |
Zusammenfassend sollen die Ergebnisse tabellarisch dargestellt werden.
Tabelle 24: Ergebnisdarstellung grampositive Kokken:
|
Keimart |
Wasseruntersuchung |
|
|
Anzahl (n) |
Konzentration in den untersuchten Proben |
|
|
Staphylococcus aureus |
2 |
<1 KBE/ml |
|
1 |
101 KBE/ml |
|
|
1 |
102 KBE/ml |
|
|
1 |
103 KBE/ml |
|
|
koagulasenegative Staphylokokken |
10 |
<1 KBE/ml |
|
13 |
102 KBE/ml |
|
|
1 |
104 KBE/ml |
|
|
2 |
105 KBE/ml |
|
|
Enterokokken |
5 |
<1 KBE/ml |
|
2 |
102 KBE/ml |
|
|
3 |
103 KBE/ml |
|
|
1 |
106 KBE/ml |
|
|
Gruppe B-Streptokokken |
1 |
<1 KBE/ml |
|
Gruppe G-Streptokokken |
1 |
≥106 KBE/ml |
|
vergrünende Streptokokken |
4 |
<1 KBE/ml |
|
1 |
102 KBE/ml |
|
|
1 |
103 KBE/ml |
|
|
| [Seite 71↓] |
Tabelle 25: gramnegative Kokken:
|
Wassergeb.Nr. |
Proben Nr. |
Konzentr. in KBE/ml |
Keim |
|
W73 /1997 |
13344/45 |
104 |
Branhamella catarrhalis |
In einer Wasserprobe wurde Branhamella catarrhalis in einer Konzentration von 104 KBE/ml nachgewiesen. Neisserien wurden in keiner Probe gefunden.
Tabelle 26:grampositive Bazilli:
|
Wassergeb.Nr. |
Proben Nr. |
Konzentr. in KBE/ml |
Keim |
|
W33 /1996 |
16283 |
105 |
Corynebakterium spp. |
|
W49 /1997 |
4370/71 |
102 |
Corynebakterium spp. |
|
W57 |
8363 |
103 |
Gardnerella vaginalis |
|
W92 /1998 |
1155/56 |
102 |
Corynebakterium spp. |
|
| [Seite 72↓] |
Zusammenfassend sollen die Ergebnisse dieser Familie tabellarisch dargestellt werden.
Tabelle 27: Ergebnisdarstellung grampositive Bazilli:
|
Keimart |
Wasseruntersuchung |
|
|
Anzahl (n) |
Konzentration in den untersuchten Proben |
|
|
Corynebakterium spp. |
2 |
102 KBE/ml |
|
1 |
105 KBE/ml |
|
|
Gardnerella vaginalis |
1 |
103 KBE/ml |
Tabelle 28: gramnegative Bakterien der Enterobakteriazeengruppe:
|
Wassergeburt Nr. |
Proben Nr. |
Konzentr. in KBE/ml |
Keim |
|
W7 /1996 |
6924/25 |
105 |
Enterobacter cloacae |
|
W11 |
7848 |
n. A. |
Escherichia coli |
|
W26 |
13420 |
102 |
Escherichia coli |
|
W27 |
13829/30 |
103 |
Escherichia coli |
|
W49 |
4370/71 |
n. A. |
Escherichia coli |
|
W56 /1997 |
6614 |
103 |
Enterobacter agglomrerans* |
|
W57 |
8364/65 |
103 |
Escherichia coli |
|
W59 |
8661/62 |
103 |
Escherichia coli |
|
W71 |
13675 |
102 |
Escherichia coli |
|
| [Seite 73↓] |
Zusammenfassend sollen die Ergebnisse der gramnegativen Bakterien der Enterobakteriazeengruppe tabellarisch dargestellt werden:
Tabelle 29: Ergebnisdarstellunggramnegative Bakterien der Enterobakteriazeengruppe:
|
Keimart |
Wasseruntersuchung |
|
|
Anzahl (n) |
Konzentration in den untersuchten Proben |
|
|
E. coli |
2 |
<1KBE/ml |
|
2 |
102 KBE/ml |
|
|
3 |
103 KBE/ml |
|
|
Enterobacter cloacae |
1 |
105 KBE/ml |
|
Enterobacter agglomerans |
1 |
103 KBE/ml |
|
| [Seite 74↓] |
Tabelle 30: nichtfermentierende Bazilli - Nichtenterobakterien:
|
Wassergeburt Nr. |
Proben Nr. |
Konzentr. in KBE/ml |
Keim |
|
W8 /1996 |
7343 |
105 |
Comamonas acidovorans |
|
W17 |
10126/27 |
102 |
Pseudomonas Spezies Acinetobacter Spezies |
|
W19 |
10726/27 |
106 |
Acinetobacter junii |
|
W24 |
11891 |
105 |
Pseudomonas stutzeri |
|
W25 |
13012/13 |
105 |
Pseudomonas stutzeri |
|
W28 |
13946 |
104 |
Comamonas acidovorns |
|
W29 |
14833 |
102 |
Pseudomonas vesicularis-Gruppe |
|
W31 |
15069 |
n. A. |
Stenotrophomonas maltophilia* |
|
W34 |
16382 |
103 |
Pseudomonas stutzeri Comamonas testosteroni |
|
W62 /1997 |
10860/61 |
105 |
Pseudomonas stutzeri |
|
W68 |
13121/22 |
101 |
Flavobacterium indologenes |
|
W69 |
13386/87 |
102 |
Pseudomonas stutzeri |
|
W72 |
14148 |
n. A. |
Pseudomonas stutzeri Pseudomonas aeruginosa, Picketti-Gruppe |
|
W73 |
13344/45 |
104 |
Pseudomonas mesophilia Sphingomonas paucimobilis |
|
W78 /1998 |
15411 |
n. A. |
Pseudomonas pseudoalcaligenes |
|
W90 |
1226/27 |
104 |
Acinetobacter lwoffii |
|
W93 |
1228/29 |
104 |
Acinetobacter lwoffii |
|
W96 |
2571 |
105 |
Stenotrophomonas maltophilia* |
|
| [Seite 75↓] |
Zusammenfassend werden die Ergebnisse dernichtfermentierenden Bazilli Nichtenterobakterien tabellarisch dargestellt.
Tabelle 31: Ergebnisdarstellungnichtfermentierende gramnegative Bazilli - Nichtenterobakterien:
|
Keimart |
Wasseruntersuchung |
|
|
Anzahl (n) |
Konzentration in den untersuchten Proben |
|
|
Acinetobacter spp. |
1 |
102 KBE/ml |
|
Acinetobacter junii |
1 |
106 KBE/ml |
|
Acinetobacter lwoffii |
2 |
104 KBE/ml |
|
Comamonas acidovorans |
1 |
104 KBE/ml |
|
1 |
105 KBE/ml |
|
|
Comamonas testosteroni |
1 |
103 KBE/ml |
|
Flavobacterium indologenes |
1 |
101 KBE/ml |
|
Pseudomonas spp. |
1 |
102 KBE/ml |
|
Pseudomonas aeruginosa |
1 |
<1 KBE/ml |
|
Pseudomonas mesopholia |
1 |
104 KBE/ml |
|
Sphingomonas paucimobilis |
1 |
104 KBE/ml |
|
Pseudomonas pseudoalcaligenes |
1 |
<1 KBE/ml |
|
Pseudomonas stutzeri |
1 |
<1 KBE/ml |
|
1 |
102 KBE/ml |
|
|
1 |
103 KBE/ml |
|
|
3 |
105 KBE/ml |
|
|
Pseudomonas vesicularis Grp. |
1 |
102 KBE/ml |
|
Stenotrophomonas maltophilia |
1 |
<1 KBE/ml |
|
1 |
105 KBE/ml |
|
|
| [Seite 76↓] |
Tabelle 32:endosporenbildende grampositive Bazilli:
|
Wasser- geburt Nr. |
Labor Nr. |
Konzentr. in KBE/ml |
Keim |
|
W 15 /1996 |
9816 |
102 |
Clostridium spp. |
|
W 16 |
9986 |
102 |
aerobe Sporenbildner |
|
W 21 |
11562/63 |
104 |
aerobe Sporenbildner |
|
W 46 /1997 |
3752 |
n. A. |
aerobe Sporenbildner |
|
W 56 |
6614 |
102 |
aerobe Sporenbildner |
|
W 57 |
8364/65 |
103 |
aerobe Sporenbildner |
|
W 58 |
8450 |
102 |
aerobe Sporenbildner |
|
W 59 |
8661 |
103 |
aerobe Sporenbildner |
|
W 97 /1998 |
2631/32 |
103 |
aerobe Sporenbildner |
Es folgt zusammenfassend die tabellarische Darstellung derendosporenbildenden grampositiven Bazilli.
Tabelle 33: Ergebnisdarstellungendosporenbildende grampositive Bazilli:
|
Keimart |
Wasseruntersuchung |
|
|
Anzahl (n) |
Konzentration in den untersuchten Proben |
|
|
aerobe Sporenbildner |
1 |
< 1KBE/ml |
|
3 |
102 KBE/ml |
|
|
3 |
103 KBE/ml |
|
|
1 |
104 KBE/ml |
|
|
Clostridium spp. |
1 |
102 KBE/ml |
|
| [Seite 77↓] |
In drei Serien wurden Abstriche aus der Geburtswanne entnommen und das Trinkwasser auf seine mikrobiologische Qualität hin untersucht. Die Ergebnisse sollen tabellarisch dargestellt werden.
Tabelle 34: Ergebnisse der Abstrichuntersuchungen aus der Geburtswanne:
|
Abstrichort |
Labornummer |
Keim |
Konzentration |
|
Abfluss |
408/1998 |
Pseudomonas mesophilia |
n. A. |
|
Stopfen |
407/1998 |
koagulasenegative Staphylokokken |
n. A. |
|
Überlauf |
409/1998 |
kein Wachstum nach 7 Tagen | |
|
Abfluss |
1115/1998 |
Xanthomonas maltophilia Acinetobacter lwoffii |
+ + |
|
Stopfen |
1117/1998 |
Sphingomonas paucimobilis Moraxella catarrhalis |
+ + |
|
Überlauf |
1116/1998 |
kein Wachstum nach 7 Tagen | |
|
Abfluss |
3689/1998 |
Stenotrophomonas maltophilia Erwinia herbicola-Gruppe Flavimonas indologenes |
++ + + |
|
Stopfen |
3688/1998 |
Erwinia herbicola-Gruppe Flavimonas indologenes |
++ ++ |
|
Überlauf |
3687/1998 |
Erwinia herbicola-Gruppe Flavimonas indologenes |
+ + |
|
| [Seite 78↓] |
Die Untersuchungen des Badewassers auf Trinkwasserqualität entsprachen in zwei Fällen den Anforderungen an Trinkwasserqualität (Probe Nr. 6378/1998 und Probe Nr. 3687/1998). In der dritten Wasserprobe wurde Bacteroides lichiniformis in einer Konzentration von 106 KBE/ml pro 100ml filtriertem Trinkwasser nachgewiesen (Probe Nr. 417/1998). Auf diesen Befund soll im Diskussionsteil eingegangen werden.
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