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      <school>Humboldt-Universität zu Berlin </school>
      <submission>Dissertation</submission>
      <title>Virologische Untersuchungen an Stieleichen (Quercus robur L.) zum verursachenden Pathogen der pfropfübertragbaren chlorotischen Ringflecken</title>
      <degree>Zur Erlangung des akademischen Grades Doktor der Landwirtschaft (Dr. rer. agr.)</degree>
      <major>Landwirtschaftlich-Gärtnerische Fakultät</major>
      <author>
         <given>Sabine</given>
         <surname>Hahn</surname>
      </author>
      <dean>Dekan: Prof. Dr. Dr. h.c. Uwe Jens Nagel</dean>
      <approvals>
         <name>Prof. Dr. C. Büttner</name>
         <name>Prof. Dr. H.-P. Mühlbach</name>
      </approvals>
      <p/>
      <date>eingereicht: 05.09.2005</date>
      <date>Datum der Promotion: 05.12.2005</date>
      <p>
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      </p>
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      <chapter id="chapter1" label="1">
         <head>Einleitung<link id="_Toc84732964"/>
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         </head>
         <p>
            <citenumber id="N1004C" start="1"/>Die Stieleiche (<em>Quercus robur</em> L.) gehört mit mehr als 200 weiteren Eichenarten zur Familie der <em>Fagaceae</em>. Ihr natürliches Verbreitungsgebiet umfasst den überwiegenden Teil Europas. Sie fehlt nur im Norden Schottlands, Russlands und Skandinaviens sowie in den sommertrockenen Gebieten des Südens (Erlbeck et al., 2002). Die Eiche zählt zu den besonders widerstandsfähigen Baumarten und kann unter natürlichen Verhältnissen in gutem Gesundheitszustand sehr alt werden.</p>
         <p>Seit Beginn der achtziger Jahre werden jedoch zunehmend Schäden an europäischen Eichenbeständen beobachtet (Schlag, 1994). Im vergangenen Jahr lag der Anteil Eichen mit deutlichen Schäden im Kronenbereich bei 45 % (BMVEL, 2004). Neben klassischen Waldschadenssymptomen, wie der Kronenverlichtung und dem Abwerfen belaubter Astsprünge, wird zunehmend von stamm- und astbürtigen Angsttrieben, Blattverfärbungen, Vergilbungen, Kleinblättrigkeit sowie lokalen Rinden- und Kambiumnekrosen an Stamm und Ästen berichtet (Thomas et al., 2002). Umfangreiche Untersuchungen zu den jeweiligen Schadursachen zeigen, dass die beobachteten Eichenschäden nicht monokausal bedingt sind, sondern durch einen Ursachenkomplex abiotischer und biotischer Einflussfaktoren hervorgerufen werden (Führer, 1987; Marcu, 1987; Lentovyc &amp; Capek, 1987; Varga, 1987; Eckstein &amp; Dujesiefken, 1993; Hager, 1993; Hartmann et al., 1989; Kowalski, 1991; Schlag, 1994). Neben nicht parasitären Stressoren wie Luftschadstoffen, Klimaextrema und Stickstoffeutrophierung, sowie bedeutenden parasitären Schaderregern wie dem Eichenprachtkäfer (<em>Agrillus biguttatus</em>) und dem Eichenmehltau (<em>Microsphaera alphitoides</em>) sind Viren als prädisponierender Einflussfaktor anzunehmen (Butin, 1985; Schlag, 1994). </p>
         <p>Die Bedeutung der Viren wird von Nienhaus (1985a) in der Verfallsspirale der Gehölze dargestellt. Die äußerlich sichtbaren Symptome von Viruserkrankungen, wie Blattscheckungen, Mosaik und Ringflecken, werden vermutlich durch die Schädigung der Chloroplasten verursacht (Quadt, 1994). Chlorophylldefekte führen zu einer verminderten Photosyntheseleistung, die Wuchsdepressionen und eine verstärkte Anfälligkeit gegenüber anderen Stressoren zur Folge haben. Demzufolge werden Viren als eine primäre Ursache für die Degeneration von Forstgehölzen angesehen, die meist erst dann krankheitsmitbestimmend werden, wenn die von ihnen ausgehende Prädisposition durch den Einfluss anderer biotischer und insbesondere abiotischer Stressoren verstärkt wird (Quadt, 1994; Führling &amp; Büttner, 1998). So konnten Kontzog et al. (1990) am Wirt-Virusmodell <em>Betula pendula</em> (Roth.) infiziert mit Kirschenblattrollvirus (CLRV) zeigen, dass die zusätzliche Belastung durch Luftschadstoffe (Ozon und Schwefeldioxid) im Vergleich zu virusfreien Pflanzen zu einem signifikant geringerem Zuwachs führt. In ihren Untersuchungen zu stoffwechselphysiologischen Veränderungen durch abiotische Stressoren an Forstgehölzen konnte Führling (1994) nachweisen, dass Stieleichen mit chlorotischen Ringflecken und Scheckungen unter Ozoneinfluss oder bei Hitzeeinwirkung verstärkt zur Bildung von Nekrosen neigen.</p>
         <p>
            <citenumber id="N10067" start="2"/>Von virusverdächtigen Blattsymptomen an Eichen wird seit den 60er Jahren regelmäßig berichtet. Kirstensen (1963) beschrieb erstmals Blattscheckungen an <em>Quercus rubra</em> (L.) in Dänemark. Diese Symptombild soll ebenfalls in Eichenbeständen Schwedens und Südenglands verbreitet sein (Copper, 1979). Schmelzer et al. (1966) berichteten wenig später von Fleckung und Blattdeformationen an <em>Quercus spp</em>. Blattny &amp; Prochazkova (1966) beobachteten das gleiche Symptombild an Eichen in der Tschechoslowakei und stellten fest, dass sich das symptomverursachende Agens durch Pfropfung, Aphiden und Samen auf gesunde Eichensämlinge übertragen lässt. Chlorosen und nekrotische Läsionen zeigten Yarwood &amp; Hecht-Poiner (1970) an Kalifornischen Steineichen (<em>Quercus agrifolia</em> Neé) und Weideneichen (<em>Quercus phellos</em> L.). Chlorotische Ringflecken wurden von Barnett (1971) sowie Kim &amp; Fulton (1973) an der Schwarzeiche (<em>Quercus marilandica </em>Muenchh.) in den USAbeschrieben. Wenig später beobachtete Nienhaus (1975) dieses charakteristische Symptombild an Traubeneichen (<em>Quercus petrea </em>Liebl.) im Rheinischen Schiefergebirge. Büttner &amp; Führling (1993) publizierten erstmals das Auftreten chlorotischer Ringflecken an Stieleichen (<em>Quercus robur</em> L.) in Norddeutschland. Eine Übertragung der Symptome war ausschließlich durch Pfropfung auf gesunde Eichensämlinge möglich. Die mechanische Übertragung auf krautige Indikatoren gelang nicht (Nienhaus, 1975; Büttner &amp; Führling, 1993; Führling, 1994; Büttner &amp; Führling, 1996).</p>
         <p>In Eichen mit den charakteristischen Blattsymptomen wurden bisher Viren verschiedener Morphologie beschrieben. Kim &amp; Fulton (1973) konnten anhand elektronenoptischer Untersuchungen von Ultradünnschnitten flexible Partikeln mit einem Durchmesser von 13 nm in Zellen von Eichen mit chlorotischen Ringflecken zeigen. Nienhaus (1985 b) beobachtete isometrische Viruspartikeln, ähnlich der von Nepoviren, in Blättern symptomtragender Stieleichen konnte diese jedoch nicht durch mechanische Inokulation übertragen. Am häufigsten wurden bisher <em>Tobacco mosaic virus</em> (TMV) bzw. TMV-ähnliche Partikeln in Eichen mit virusverdächtigen Symptomen beschrieben. Schmelzer et al. (1966) wiesen TMV-ähnliche Viruspartikeln in symptomtragenden Eichen in Ostdeutschland nach, konnten diese jedoch nicht mechanisch übertragen. Yarwood &amp; Hecht-Poinar (1970), Horváth et al. (1975) sowie Nienhaus (1975) konnten TMV aus Eichenblättern mit Scheckung, Fleckung, Mosaik und Deformationen isolieren. Überdies gelang es Nienhaus &amp; Yarwood (1972) TMV in Knospen und jungen Blättern symptomloser <em>Quercus</em> ssp. und <em>Lithocarpus</em> nachzuweisen. Die mechanische Übertragung von TMV-Partikeln im Anschluss an eine Sephadexgel-Ausschlusschromatographie auf verschiedene krautige Indikatoren beschreiben Nienhaus &amp; Yarwood (1972) sowie Nienhaus (1975). Polák et al. (1990) gelang die mechanische Übertragung von TMV aus Eichen auf <em>Nicotiana tabacum</em> var. &#8216;Samsun<em>&#8217;</em>. Die Übertragung von Tobamoviren durch den amerikanischen Eichenmehltau (<em>Sphaerotheca lanestris</em>) zeigten Yarwood &amp; Hecht-Poinar (1970, 1973) sowie Nienhaus (1971). Der in Deutschland vorkommende Mehltau der Gattung <em>Microsphaera</em> scheint keine Vektorfunktion zu haben (Nienhaus, 1975). </p>
         <p>Das Symptombild der chlorotischen Ringflecken wurde bisher nicht mit TMV in Verbindung gebracht (Kim &amp; Fulton, 1973; Nienhaus, 1975; Führling, 1994). Es wird mit einer weiten Verbreitung von Tobamoviren in deutschen Eichenbeständen gerechnet, deren Konzentration in den Einzelproben allerdings gering zu sein scheint (Nienhaus, 1975).</p>
         <p>
            <citenumber id="N1009D" start="3"/>Da der Versuch der Charakterisierung des Erregers der Ringfleckigkeit mit serologischen und elektronenmikroskopischen Verfahren nicht gelungen ist, wird seit Mitte der 90er Jahre versucht, die Natur des Agens mit Hilfe von molekularbiologischen Techniken aufzuklären. Molekularbiologische Methoden bieten häufig die einzige Möglichkeit, einer Virusinfektion nachzugehen (Dodds et al., 1984; Valverde et al., 1990b; Jelkmann et al., 1992; Keim-Konrad &amp; Jelkmann, 1996). </p>
         <p>Können keine Viruspartikeln isoliert werden, kann möglicherweise ein Nachweis auf Basis von viraler Doppelstrang-(ds)RNA erfolgen (Morris &amp; Dodds, 1979; Dodds &amp; Bar-Joseph, 1983; Maiss et al., 1987; Jelkmann et al., 1989; German et al., 1992; Führling, 1994; Choi &amp; Randles, 1997). Doppelstrang-RNA entsteht während der Replikation eines RNA-Genoms (Matthews, 1991). Etwa 90 % aller Pflanzenviren besitzen ein Einzelstrang-(ss)RNA-Genom. Diese bilden während ihrer Replikation genomische und subgenomische dsRNAs (Zaitlin &amp; Hull, 1987). Man unterscheidet dabei zwischen vollständig doppelsträngigen Formen und replikativen Intermediaten, die nur teilweise doppelhelikale Strukturen aufweisen (Matthews, 1991). Isolierte dsRNA kann daher auf das Vorliegen einer Virusinfektion hinweisen (Jordan et al., 1983; Dodds et al., 1984; Valverde et al., 1986; Valverde et al., 1990b). DsRNA beschränkt sich jedoch nicht allein auf die replikativen Zwischenformen von ssRNA-Viren. Es sind sowohl dsRNA-Viren als auch doppelsträngige Ribonukleinsäuren bekannt, die z.T. keine Symptome in ihrer Wirtspflanze verursachen. Seit 20 Jahren wird verstärkt über das Vorliegen von dsRNA-Molekülen in symptomlosen Pflanzen, wie Bohnen (Wakarchuk &amp; Hamilton, 1985), Maniok (Gabriel et al., 1987), Luzerne (Fairbanks et al., 1988), Erbsen (Grill &amp; Garger, 1988; Lefebre et. al., 1990; Pfeiffer et al., 1993; Pfeiffer, 1998), Pfeffer (Valverde &amp; Fontenot, 1990; Valverde et al., 1990a), Gerste (Zabalgogeazcoa &amp; Gildow, 1992), Reis (Wang et al., 1990; Fukuhara, 1999; Fukuhara et al., 1993, 1995; Moriyama, 1995, 1999 a, b; Gibbs et al., 2000), Avocado (Cook et al., 1994) und Algen (Ishihara et al., 1992; Koga et al., 1998, 2003) berichtet. Diese dsRNAs werden als endogene dsRNAs bezeichnet (Moriyama et al., 1996, 1999a, b). Sie liegen in niedriger Konzentration im pflanzlichen Gewebe vor, werden nicht von der Wirtspflanze kodiert und replizieren über ihre eigene RdRp. Ihre Verbreitung erfolgt ausschließlich vertikal und sie können nicht durch mechanische Inokulation übertragen werden (Moriyama et al., 1999 a, b; Gibbs et al., 2000). In ihrer Übertragungs- und Vermehrungsform sind sie den Plasmiden ähnlich und werden als dsRNA-Replikons bezeichnet. In jüngeren Untersuchungen wird auf Basis der Struktur und Morphologie zwischen verschiedenen Gruppen endogener dsRNA unterschieden. Hochmolekulargewichts-dsRNA &gt;10 kb, wie in Reis und Erbsen beschrieben, werden den <em>Endoviridae</em> zugeordnet (Moriyama et al., 1999a, b; Gibbs et al., 2000; Horiuchi et al., 2001; Horiuchi &amp; Fukuhara, 2004). Phylogenetisch weisen sie die engste Verwandtschaft zu den +ssRNA-Alphaviren auf (Pfeiffer et al., 1993; Pfeiffer, 1998; Gibbs et al., 2000). Ghabrial et al. (1994) sowie Koga et al. (2003) beschreiben darüber hinaus dsRNA-Replikons in höheren Pflanzen, die im Gegensatz zu den Endornaviren ein wesentlich kleineres segmentiertes Genom von 1,4-3,0 kb besitzen und zudem isometrische Partikeln ausbilden. Die Autoren ordnen diese den Partitiviren zu. </p>
         <p>DsRNA mit großer Ähnlichkeit zu den pflanzlichen dsRNA-Replikons auf genetischer und morphologischer Ebene wurden ebenso in Pilzen (Nuss &amp; Koltin, 1990, Ghabrial, 1994, Osaki et al., 2002), Protozoen (Wang &amp; Wang, 1991) und Insekten (Miyazaki et al., 1996) beschrieben. Dieser Aspekt macht die dsRNA-Replikons besonders für die evolutionäre Untersuchung von Viren interessant. Londsdale (1986) vermutet, dass endogene dsRNAs von RNA-Viren abstammen. Nicht nur der Ursprung, auch die Funktion dieser endogenen dsRNAs sind bisher völlig unklar. </p>
         <p>
            <citenumber id="N100AC" start="4"/>Neben den endogenen dsRNAs können in symptomlosen Pflanzen, wie Hopfen, Klee, Luzerne, Rüben und Senf kleinere dsRNA-Moleküle von kryptischen Viren vorliegen (Accotto &amp; Boccardo, 1986; Antoniw et al., 1986; Accotto et al., 1987, 1990; Louisoni et al., 1987; Boccardo et al., 1985, 1987; Kühne et al., 1986, 1987; Xie et al., 1989, 1993; Lukács, 1994). Diese sind nur in geringer Konzentration in den Wirtszellen zu finden und können weder durch Pfropfung noch durch mechanische Inokulation übertragen werden (Dodds et al., 1984). Es sind isometrische Partikeln von 25-35 nm, deren dsRNA in Fragmente von 1,5-3,0 kb segmentiert ist (Boccardo et al., 1987; Gibbs et al., 2000). </p>
         <p>Führling (1994) vermutet eine Kontamination der Stieleichen mit kryptischen Viren, da die Autorin dsRNA der Größen 1,5-2,0 kb in Bäumen mit und ohne Symptomen nachwies, die als Doppelbanden auftraten. Diese dsRNA-Moleküle lagen in gleichmäßiger Konzentration in verschiedenen Pflanzenteilen vor, was für eine Vielzahl von Viren in Gehölzen untypisch ist (Büttner &amp; Führling, 1996; Büttner et al., 1996). Kryptische Viren alleine kommen jedoch nicht als Erreger der Ringfleckigkeit in Frage. Auch wenn die Anwesenheit von dsRNA in symptomlosen Pflanzen den dsRNA-Nachweis erschweren kann, ist es durch den Vergleich der dsRNA-Muster aus symptomlosen und symptomtragenden Pflanzen möglich, Hinweise auf ein infektiöses Virus zu erhalten. So konnten Führling (1994) sowie Büttner et al. (1996) aus vereinzelten Blattproben erkrankter Stieleichen dsRNA-Moleküle mit Segmentlängen &gt; 3,4 kb isolieren und nehmen daher eine Mischinfektion mit einem viralen,  bisher unbekannten Krankheitserreger an. Steinmöller et al. (2004) gelang es, isometrische Partikeln von 30-40 nm aus Blättern von Stieleichen mit Symptomen zu isolieren und bringen diese aufgrund ihrer Morphologie mit den vermuteten kryptischen Viren in Verbindung, ein Nachweis in symptomlosen Stieleichen gelang den Autoren nicht. </p>
         <p>Die erkrankten Eichen kommen im Forst oft vergesellschaftet mit Ebereschen (<em>Sorbus aucuparia</em>) vor, die ähnliche Symptome, chlorotischen Ringflecken und Scheckungen, zeigen. Da die Übertragung von Viren durch Vektoren, sowie über Böden und Gewässer im Waldökosystem möglich ist, stellt sich die Frage, ob die virusverdächtigen Symptome an beiden Baumarten durch den gleichen Erreger verursacht werden. Steinmöller et al. (2004) konnte mit spezifischen Primern für die Ringfleckigkeit der Eberesche in einer RT-PCR DNA-Fragmente aus Gesamt-RNA erkrankter Stieleichenblätter amplifizieren, deren Länge jedoch nicht mit den erwarteten Fragmenten übereinstimmten. Die Autoren vermuten, dass im Genom des bisher unbekannten Erregers der Ringfleckigkeit in Stieleichen Basensequenzen vorliegen, die denen des Erregers aus Ebereschen ähnlich sind. Eine unspezifische Bindung an pflanzliche RNA schloss die Autorin aus, da in symptomlosem Blattmaterial keine Fragmente amplifiziert wurden.</p>
         <p>
            <citenumber id="N100BB" start="5"/>Die Charakterisierung des bisher unbekannten viralen Erregers in Stieleichen ist im Hinblick auf den ökonomischen Wert und die zunehmende ökologische Bedeutung dieser Baumart in unseren Wäldern von großem Interesse.</p>
         <p>In der multifunktionalen Forstwirtschaft nimmt die Eiche betriebswirtschaftlich als Nutzholz einen hohen Stellenwert ein. Mit ihrem vielseitig verwendbaren Nutzholz bildet sie eine wichtige wirtschaftliche Grundlage für die holzverarbeitende Industrie. Mit einem Flächenanteil von 10 % stellen Stiel- und Traubeneichen die vierthäufigste Baumgruppe in Deutschland dar (BMVEL, 2004). Für die Umwelt ist die Eiche von großer ökologischer Bedeutung. Sie trägt mit ihrer Sturmfestigkeit vor allem auf schwer kultivierbaren Böden zur Bestandesstabilisierung bei. Im Rahmen des von der Bundesregierung geforderten Waldumbaus zu standortgerechten Laub- und Laubmischwäldern werden die heimischen Eichenarten auch in Zukunft an Bedeutung gewinnen. Als Hauptbaumart im öffentlichen Grün besitzt die Eiche Wert für die Gesundheit und das Wohlbefinden der Menschen. Ihre Langlebigkeit und ihr charakteristischer Habitus machen sie zu einem wertvollen Landschaftselement.</p>
         <p>Viruserkrankungen beeinträchtigen die Vitalität und setzen die Widerstandskraft der Gehölze herab. Aufgrund der verringerten Photosyntheseleistung reicht die Regenerationsfähigkeit virusinfizierter Bäume oftmals nicht aus, um zusätzlich einwirkende Stressoren zu kompensieren, was sichtbare Schäden und Degenerationserscheinungen zur Folge hat (Büttner et al., 1996). Virusinfizierte Gehölze stellen als vereinzelte Infektionsquellen im Forst langfristig ein sich ausbreitendes Virusreservoir dar. Untersuchungen von Büttner (1993), Führling &amp; Büttner (1995) sowie Büttner &amp; Führling (1996) haben gezeigt, dass junges Pflanzenmaterial in Baumschulen bereits virusinfiziert sein kann. Dieses kann später nach Auspflanzung am Bestimmungsort im öffentlichen Grün gesunde Pflanzen über verschiedenste Wege infizieren. In diesem Zusammenhang ist der positive Befund der stabilen Tobamoviren, in Gewässern und Böden zahlreicher Ökosysteme für die Eichen von großer Bedeutung (Büttner et al., 1996). </p>
         <p>
            <citenumber id="N100C7" start="6"/>Strategien zur Sicherung der genetischen Vielfalt der Waldbäume und Sträucher zielen auf den Erhalt und die nachhaltige Nutzung der bestehenden genetischen Ressourcen. Die wichtigsten Maßnahmen zur Sicherung forstlicher Genressourcen sind Naturverjüngungen geeigneter Bestände sowie die Verwendung von geeignetem Vermehrungsgut für Pflanzungen (BMVEL, 2003; nationales Waldprogramm). Für die Lagerung und Vermehrung von Standort angepasstem Saatgut in Genbanken ist der Aspekt der Samenübertragbarkeit von Viren besonders zu berücksichtigen.</p>
         <p>Im Hinblick auf die lange Kultivierung der Eichen müssen gesunde Pflanzenbestände angelegt werden. Voraussetzung dafür ist die Selektion auf virusfreies bzw. virusgetestetes Pflanzenmaterial in Baumschulen und Genbanken. Diese kann jedoch  nur durch spezifische Testverfahren gelingen, für die die Charakterisierung des Erregers erforderlich ist. Diese kann speziell bei Gehölzen oft Jahre intensiver Forschung benötigen. Die Instabilität der Viruspartikeln, der geringe Virustiter und der hohe Gehalt an pflanzlichen Sekundärstoffen erschweren nicht nur die konventionelle Isolierung von Viruspartikeln und Übertragungsverfahren sondern beeinträchtigen ebenso die Isolierung von viraler dsRNA (Dodds et al., 1984; Maiss et al., 1987; Rezaian et al., 1991; Büttner et al., 1996; Werner et al., 1997). Diese Arbeiten sind jedoch grundlegend für die Charakterisierung neuer bisher unbekannter Viren. </p>
         <p>Ziel dieser Arbeit war es zunächst, die Verbreitung der Ringfleckigkeit an Stieleichen in Deutschland weiter zu dokumentieren. Mit Hilfe von serologischen, elektronenmikroskopischen und molekularbiologischen Methoden sollten zunächst die in den Voruntersuchungen beschriebenen Viruspartikeln unterschiedlicher Morphologie näher charakterisiert werden. Dazu waren Viruspartikeln durch unterschiedliche z. T. modifizierte Aufreinigungsverfahren aus Blattmaterial mit verschiedenen Symptombildern anzureichern.  Die Zugehörigkeit der von Nienhaus (1985 b) und Steinmöller et al. (2004) beobachteten isometrischen Partikeln aus Eichen zu CLRV bzw. die Verwandtschaft zum Erreger der Ebereschenringfleckigkeit sollte im RT-PCR-Verfahren mit spezifischen Primern für diese Viren getestet werden. Der Nachweis von Tobamoviren, die von Schmelzer et al. (1966), Yarwood &amp; Hecht-Poinar (1970), Horváth et al. (1975) sowie Nienhaus (1975) in Eichen beschrieben worden sind, sollte sowohl auf serologischer als auch auf molekularbiologischer Basis erfolgen. </p>
         <p>
            <citenumber id="N100D3" start="7"/>Für die nähere Beschreibung des unbekannten putativen Agens in Stieleichen mit virusverdächtigen Symptomen war die dsRNA-Isolierung für die Extraktion aus unterschiedlichen Geweben von Stieleichen zu optimieren. Diese sollte mit Hilfe der DOP-PCR bzw. der &#8220;klassischen&#8221; Klonierung von cDNA charakterisiert werden. Auf Basis der erhaltenen Sequenzinformationen sollten anschließende Genomanalysen und Verwandtschaftsstudien unter Anwendung geeigneter Software zur Identifizierung der dsRNA führen.</p>
         <p>Ausgehend von den bereits von Führling (1994) beschriebenen hauptsächlich auftretenden dsRNA-Fragmenten von 1,5 kb bis 2,0 kb, ihrem Auftreten als Doppelbande sowie dem Vorkommen in symptomtragenden und symptomlosen Eichen war der Verdacht einer Kontamination mit kryptischen Viren aufzuklären. </p>
         <p>
            <link id="_Toc131306653"/>
         </p>
      </chapter>
      <chapter id="chapter2" label="2">
         <head>Material und Methoden</head>
         <section id="N100E6" label="2.1">
            <head>
               <link id="_Toc131306654"/>
               <link id="_Toc84053645"/>
               <link id="_Toc84053396"/> Material</head>
            <subsection id="N100F4" label="2.1.1">
               <head>
                  <link id="_Toc131306655"/>
                  <link id="_Toc84053646"/>
                  <link id="_Toc84053397"/>Probenmaterial der Baumgattung Quercus </head>
               <p><citenumber helper="true" id="N10102" start="7"/>Bonituren und Probenahmen an Eichen wurden einmal jährlich in Nordrhein-Westfalen (NRW), Schleswig-Holstein (SWH), Niedersachsen (NS), Sachsen (SN) und Hamburg (HH) durchgeführt (Abb. 2.1). Um den Einfluss Jahreszeit- und Witterungsbedingter Symptom-veränderungen auf die Übertragbarkeit des Agens und die Isolierung von dsRNA zu testen, wurden in Berlin und Umgebung mehrmals jährlich Blatt-, Knospen- und Rindenproben von Stieleichen mit virusverdächtigen Blattsymptomen (Ringflecken, Scheckung, Mosaik) und optisch gesund erscheinenden Eichen entnommen. Aufgrund der zunehmenden Maskierung der virusverdächtigen Symptome im Verlauf der Vegetationsperiode, wurden die Probenahmen hauptsächlich in den Monaten Mai und Juni durchgeführt. Das Probenmaterial wurde aus verschiedenen Kronenbereichen entnommen. Blattproben von Bäumen eines Standortes, die nur vereinzelt Symptome aufzeigten, wurden als &#8220;Sammelprobe&#8221; gelagert. Proben eines Baumes, die neben virusverdächtigen Symptomen Saugschäden durch die Eichenzwerglaus (<em color="000000">Phylloxera coccinea</em>) bzw. Mehltauinfektionen (<em color="000000">Microsphaera alphitoides</em>) aufwiesen, wurden als &#8220;Mischinfektionen&#8221; bezeichnet. </p>
               <p>
                  <citenumber id="N1010F" start="8"/>Rinden- und Knospenmaterial wurde im Februar an den Standorten Berlin-Grunewald (B 1) und Hamburg (HH, SF Klövensteen) entnommen. Für die Aufreinigung von dsRNA und Nukleokapsiden aus Rindengewebe wurde die Rinde mit Siebzellen und Kambium vom Holzteil abgezogen. Das Material wurde frisch eingesetzt oder bis zur Verarbeitung bei -20 °C bzw. -80 °C, oder in flüssigem Stickstoff pulverisiert bei -80 °C gelagert. In die Untersuchungen wurden Eichenblattproben einbezogen, welche in den Jahren 1993-1999 in Nordrhein-Westfalen entnommen und bei -20°C gelagert worden waren. </p>
               <p>Die in der Arbeit verwendeten Eichenproben sind mit einer E-Nummer gekennzeichnet und werden in der Tab. A1, Anhang 4 mit Beschreibungen zum Pflanzenmaterial, zum Fundort, zur Symptomausprägung, zu den Lagerungsbedingungen sowie zur Verwendung und zum Ergebnis der Untersuchungen  aufgeführt. </p>
               <p>Zu den Probenahmestandorten gehörten ausgewählte Forstquartiere und Straßenzüge sowie eine Erhaltungssamenplantage. Tab. 2.1 zeigt die Probenahmestandorte unter Angabe der Art der Pflanzung, des Baumalters und des Boniturschemas. Die Lage der Standorte in Deutschland ist in Abb. 2.1 dargestellt, die bonitierten Flächen sind im Anhang A1, Abb. A1.1- A.1. 11 aufgeführt.</p>
               <p>
                  <citenumber id="N1011B" start="9"/>
                  <table frame="all" id="N1011E" orient="port" tocentry="1">
                     <caption>Tab. 2.1: Darstellung der Probenahmestandorte unter Angabe der Art der Pflanzung, dem Baumalter und des Boniturschemas</caption>
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                                    <strong>Nr.</strong>
                                 </p>
                              </entry>
                              <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                 <p>
                                    <strong>Standort</strong>
                                 </p>
                              </entry>
                              <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                 <p>
                                    <strong>Art der Pflanzung</strong>
                                 </p>
                              </entry>
                              <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                 <p>
                                    <strong>Baumalter</strong>
                                 </p>
                                 <p>
                                    <strong>in Jahren</strong>
                                 </p>
                              </entry>
                              <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                 <p>
                                    <strong>Boniturschema</strong>
                                 </p>
                              </entry>
                           </row>
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                              <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                 <p>1</p>
                              </entry>
                              <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                 <p>B-Grunewald, Revierförsterei (RFö) Dachsberg (B 1)</p>
                              </entry>
                              <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                 <p>Einzelgehölze</p>
                              </entry>
                              <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                 <p>5-50 </p>
                              </entry>
                              <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                 <p>alle Stieleichen</p>
                              </entry>
                           </row>
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                                 <p>2</p>
                              </entry>
                              <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                 <p>B-Spandau, RFö Radeland </p>
                                 <p>(B 2)</p>
                              </entry>
                              <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                 <p>zwei Reihen Stieleichen als Randbepflanzung</p>
                              </entry>
                              <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                 <p>5-20 </p>
                              </entry>
                              <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                 <p>alle Stieleichen</p>
                              </entry>
                           </row>
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                              <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                 <p>3</p>
                              </entry>
                              <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                 <p>B-Spandau, RFö Hakenfelde </p>
                                 <p>Oberjägerweg (B 3)</p>
                              </entry>
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                                 <p>zwei Reihen Stieleichen als Randbepflanzung</p>
                              </entry>
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                                 <p>25-50 </p>
                              </entry>
                              <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                 <p>alle Stieleichen</p>
                              </entry>
                           </row>
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                                 <p>4</p>
                              </entry>
                              <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                 <p>SWH, Forstamt (FA) Rantzau</p>
                                 <p>102 A1</p>
                              </entry>
                              <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                 <p>Randpflanzung mit Stieleichen</p>
                              </entry>
                              <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                 <p>20 </p>
                              </entry>
                              <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                 <p>Stieleichen am Wegesrand</p>
                              </entry>
                           </row>
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                              <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                 <p>5</p>
                              </entry>
                              <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                 <p>HH, Staatsforst (SF) Klövensteen</p>
                              </entry>
                              <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                 <p>Randpflanzung mit Stieleichen</p>
                              </entry>
                              <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                 <p>15-60 </p>
                              </entry>
                              <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                 <p>alle Stieleichen</p>
                              </entry>
                           </row>
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                              <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                 <p>6a</p>
                              </entry>
                              <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                 <p>NS, (FA Neuenburg), RFö Hopels, Abt. 1496</p>
                              </entry>
                              <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                 <p>Reihenpflanzung</p>
                              </entry>
                              <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                 <p>20-30 </p>
                              </entry>
                              <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                 <p>Bonitur der Randgehölze</p>
                              </entry>
                           </row>
                           <row>
                              <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                 <p>6b</p>
                              </entry>
                              <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                 <p>NS, (FA Neuenburg), RFö Hopels, Abt. 1500 </p>
                              </entry>
                              <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                 <p>Nesterpflanzung,</p>
                                 <p>je 10 Stieleichen</p>
                              </entry>
                              <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                 <p>13 </p>
                              </entry>
                              <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                 <p>3-5 Reihen</p>
                              </entry>
                           </row>
                           <row>
                              <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                 <p>7</p>
                              </entry>
                              <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                 <p>NS, (FA Braunschweig), RFö Kampen, 78 a²</p>
                              </entry>
                              <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                 <p>Reihenpflanzung </p>
                              </entry>
                              <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                 <p>20 </p>
                              </entry>
                              <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                 <p>5 halbe Reihen</p>
                              </entry>
                           </row>
                           <row>
                              <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                 <p>8</p>
                              </entry>
                              <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                 <p>NRW, FA Arnsberg, Abt. 289 und 290</p>
                              </entry>
                              <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                 <p>Randpflanzung mit Stieleichen</p>
                              </entry>
                              <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                 <p>30-50 </p>
                              </entry>
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                                 <p>alle Stieleichen</p>
                              </entry>
                           </row>
                           <row>
                              <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                 <p>9</p>
                              </entry>
                              <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                 <p>NRW, Hauberg (Kreuztal)</p>
                              </entry>
                              <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                 <p>Eichen-</p>
                                 <p>Birken-Mischwald</p>
                              </entry>
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                                 <p>10-20 </p>
                              </entry>
                              <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                 <p>alle Stieleichen,</p>
                                 <p>Wegeränder</p>
                              </entry>
                           </row>
                           <row>
                              <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                 <p>10</p>
                              </entry>
                              <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                 <p>NRW, FA Hilchenbach Erhaltungssamenplantage </p>
                              </entry>
                              <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                 <p>102 Parzellen, je 7 Stieleichen</p>
                              </entry>
                              <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                 <p>13 </p>
                              </entry>
                              <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                 <p>alle Stieleichen</p>
                              </entry>
                           </row>
                           <row>
                              <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                 <p>11</p>
                              </entry>
                              <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                 <p>SN, FA Dresden Nord, </p>
                                 <p>Abt. 250 a²</p>
                              </entry>
                              <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                 <p>Randpflanzung mit Stieleichen</p>
                              </entry>
                              <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                 <p>10-20</p>
                              </entry>
                              <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                 <p>alle Stieleichen</p>
                              </entry>
                           </row>
                        </tbody>
                     </tgroup>
                  </table>
               </p>
               <p>
                  <link id="_Toc84053398"/>
                  <link id="_Toc84053647"/>
                  <mm entity="ID_d3e13400" file="image001.gif" id="N103E9" label="605#538">
                     <caption>Abb. 2.1 </caption>
                  </mm>
               </p>
               <p>
                  <link id="_Toc131306656"/>
               </p>
            </subsection>
            <subsection id="N103F9" label="2.1.2">
               <head>Indikatorpflanzen für Biotest und Virusvermehrung</head>
               <p>Für Untersuchungen zur Pathogenität des unbekannten Erregers der Ringfleckigkeit an Stieleichen wurden Pflanzenpresssäfte sowie teilgereinigte Eichenblatthomogenate mit Hilfe der mechanischen Inokulation auf krautige Testpflanzen übertragen, die für eine Vielzahl bekannter Viren geeignete Wirte darstellen. Diese Übertragungsversuche wurden ebenfalls zur Vermehrung des unbekannten Erregers in krautigen Testpflanzen verwendet. Dazu waren folgende Indikatorpflanzen anzuziehen:</p>
               <p>
                  <citenumber id="N10403" start="10"/>
                  <em>Chenopodium quinoa </em>(Willd.)</p>
               <p>
                  <em>Chenopodium amaranticolor </em>(Coste &amp; Reyn)</p>
               <p>
                  <em>Lycopersicon esculentum </em>(Mill.)&#8216;Peto&#8217;</p>
               <p>
                  <citenumber id="N10418" start="11"/>
                  <em>Nicotiana benthamiana </em>(Domin)</p>
               <p>
                  <em>Nicotiana clevelandii </em>(A.Gray)</p>
               <p>
                  <em>Nicotiana glauca </em>(Grah.)</p>
               <p>
                  <citenumber id="N1042D" start="12"/>
                  <em>Nicotiana tabacum </em>var.&#8216;Samsun&#8217; (L.)</p>
               <p>
                  <em>Nicotiana tabacum </em>var. &#8216;Xanthii&#8217; (L.)</p>
               <p>
                  <em>Nicotiana rustica </em>(L.)</p>
               <p>
                  <citenumber id="N10442" start="13"/>Zur Keimung wurde das Saatgut in Einheitserde 0 (Fa. Gramoflor) ausgesät, abgedeckt und bei 20-22 °C kultiviert. Nach dem Auflaufen wurden die Sämlinge in Einzeltöpfe mit einem Gemisch aus abgesiebten Torf aus Eigenherstellung und Einheitserde P (Fa. Gramoflor) pikiert und bei 18-20 °C kultiviert.</p>
               <p>
                  <link id="_Toc84053399"/>
               </p>
               <p>
                  <link id="_Toc84053648"/>
               </p>
               <p>
                  <link id="_Toc131306657"/>
               </p>
            </subsection>
            <subsection id="N10459" label="2.1.3">
               <head>Virusisolate</head>
               <p>Die für die Untersuchungen verwendeten Tobamovirusisolate sind unter Angabe der Bezeichnung, der Wirtspflanze und den Lagerungsbedingungen in Tab. 2.2 aufgeführt. Die Herkünfte der Isolate sind der Fußnote zu entnehmen. </p>
               <p>
                  <table frame="all" id="N10463" orient="port" tocentry="1">
                     <caption>Tab. 2.2: Übersicht der verwendeten Virusisolate unter Angabe der Isolatbezeichnung, der Wirtspflanze und den Lagerungsbedingungen</caption>
                     <tgroup align="left" char="" charoff="50" cols="4">
                        <colspec colname="1" colnum="1"/>
                        <colspec colname="2" colnum="2"/>
                        <colspec colname="3" colnum="3"/>
                        <colspec colname="4" colnum="4"/>
                        <tbody valign="top">
                           <row>
                              <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                 <p>
                                    <strong>Virus</strong>
                                 </p>
                              </entry>
                              <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                 <p>
                                    <strong>Bezeichnung</strong>
                                 </p>
                              </entry>
                              <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                 <p>
                                    <strong>Wirtspflanze</strong>
                                 </p>
                              </entry>
                              <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                 <p>
                                    <strong>Lagerung</strong>
                                 </p>
                              </entry>
                           </row>
                           <row>
                              <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                 <p>
                                    <em>Tomato Mosaic Virus </em>(ToMV)</p>
                              </entry>
                              <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                 <p>E 317 <sup>1</sup>
                                 </p>
                              </entry>
                              <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                 <p>
                                    <em>Nicotiana tabacum</em>
                                 </p>
                              </entry>
                              <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                 <p>-20 °C</p>
                              </entry>
                           </row>
                           <row>
                              <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                 <p>
                                    <em>ToMV</em>
                                 </p>
                              </entry>
                              <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                 <p>05/11/1988 <sup>2</sup>
                                 </p>
                              </entry>
                              <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                 <p>
                                    <em>Lycopersicon esulentum</em>
                                 </p>
                              </entry>
                              <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                 <p>CaCl<sub>2</sub>-getrocknet</p>
                              </entry>
                           </row>
                           <row>
                              <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                 <p>
                                    <em>ToMV</em>
                                 </p>
                              </entry>
                              <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                 <p>13/08/1989 <sup>3</sup>
                                 </p>
                              </entry>
                              <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                 <p>
                                    <em>Chenopodium quinoa</em>
                                 </p>
                              </entry>
                              <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                 <p>CaCl<sub>2</sub>-getrocknet</p>
                              </entry>
                           </row>
                           <row>
                              <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                 <p>
                                    <em>ToMV</em>
                                 </p>
                              </entry>
                              <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                 <p>E 151 <sup>4</sup>
                                 </p>
                              </entry>
                              <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                 <p>
                                    <em>Quercus robur </em>(L.)</p>
                              </entry>
                              <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                 <p>-20 °C</p>
                              </entry>
                           </row>
                           <row>
                              <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                 <p>
                                    <em>Tobacco Mosaic Virus </em>(TMV)</p>
                              </entry>
                              <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                 <p>E 152 <sup>5</sup>
                                 </p>
                              </entry>
                              <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                 <p>
                                    <em>Quercus robur </em>(L.)</p>
                              </entry>
                              <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                 <p>-20 °C</p>
                              </entry>
                           </row>
                        </tbody>
                     </tgroup>
                  </table>
               </p>
               <p>
                  <link id="_Toc84053400"/>
               </p>
               <p>
                  <link id="_Toc131306658"/>
               </p>
            </subsection>
            <subsection id="N105BE" label="2.1.4">
               <head>Bakterienstämme</head>
               <p>
                  <citenumber id="N105C5" start="14"/>Für die Klonierung von PCR-Produkten und von cDNA [synthetisiert aus Doppelstrang-RNA (dsRNA)] wurden zur Transformation chemisch kompetente Zellen der <em>Escherichia coli</em> (<em>E. coli</em>) -Stämme DH 5&#945;, XL1 Blue (MRF) und JM 109 (Fa. Promega) verwendet.</p>
               <p>
                  <link id="_Toc131306659"/>
               </p>
            </subsection>
            <subsection id="N105D6" label="2.1.5">
               <head>Plasmide</head>
               <p>Zur Ligation sämtlicher PCR-Produkte wurde der T-Klonierungsvektor pGEM®-T Easy der Fa. Promega eingesetzt. Für die &#8216;Blunt End&#8217;-Klonierung von cDNA wurde der Klonierungsvektor pEZSeq&#8482; der Fa. Lucigen&#8482; Corporation verwendet.</p>
               <p>
                  <link id="_Toc84053650"/>
               </p>
               <p>
                  <link id="_Toc131306660"/>
               </p>
            </subsection>
            <subsection id="N105EB" label="2.1.6">
               <head>Chemikalien und Enzyme</head>
               <p>Chemikalien und Enzyme wurden von den Firmen AppliChem (Darmstadt), Carl Roth (Karlsruhe), Difco (Schweiz), Fermentas (St. Leon-Roth), Fluka (Taufkirchen), Merck (Darmstadt), Promega (Mannheim), Roche Molecular Biochemicals (Mannheim) und Sigma-Aldrich (München) bezogen, sofern im Text keine anderen Bezugsquellen vermerkt sind. </p>
               <p>
                  <citenumber id="N105F5" start="15"/>Alle Puffer, Lösungen und Nährmedien wurden mit deionisiertem Wasser (ddH<sub>2</sub>0) aus der Ionenaustauscheranlage der Fa. SG bzw. mit Reinstwasser (H<sub>2</sub>O<sub>Milli</sub>) aus der Milli-Q-Academic-Anlage der Fa. Millipor angesetzt und anschließend durch Autoklavieren (120 °C und 1,2 bar, 20 min) oder durch Filtration (0,22 µm Porendurchmesser) sterilisiert. Für die Arbeiten mit dsRNA und Gesamt-RNA wurden Puffer, Lösungen und Wasser mit 0,1 % Diethylpyrocarbonat (DEPC) versetzt, über Nacht gerührt und autoklaviert. Nicht autoklavierbare Chemikalien wurden den Puffern und Lösungen nach dem Autoklavieren zugesetzt bzw. mit autoklaviertem DEPC-Wasser (H<sub>2</sub>O<sub>DEPC</sub>) angesetzt.</p>
               <p>
                  <link id="_Toc131306661"/>
               </p>
            </subsection>
            <subsection id="N1060F" label="2.1.7">
               <head>Polyklonale Antikörper</head>
               <p>Für den Nachweis von Tobamoviren mit Hilfe des &#8216;Enzyme-Linked-Immunosorbent-Assay&#8217; (ELISA), des Agargeldoppeldiffussionstests sowie der &#8216;Imunocapture-Reverse-Transcriptase-Polymerase-Chain-Reaction&#8217; (IC-RT-PCR) wurden nachstehende Antiseren mit polyklonalen Antikörpern der DSMZ (Deutsche Sammlung für Mikroorganismen und Zellkulturen, Braunschweig, Deutschland) verwendet.</p>
               <p>
                  <table frame="all" id="N10619" orient="port" tocentry="1">
                     <tgroup align="left" char="" charoff="50" cols="2">
                        <colspec colname="1" colnum="1"/>
                        <colspec colname="2" colnum="2"/>
                        <tbody valign="top">
                           <row>
                              <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                 <p>
                                    <em>Cucumber green mottle mosaic virus</em> (CGMMV):</p>
                              </entry>
                              <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                 <p>Immunglobulin G (IgG) (AS-0190)</p>
                                 <p>Immunglobulin G &#8211; 2 Aminopurin (IgG-Ap) (2/1990)</p>
                              </entry>
                           </row>
                           <row>
                              <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                 <p>
                                    <em>Odontoglossum ringspot virus</em> (ORSV):</p>
                              </entry>
                              <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                 <p>IgG(AS-0187)</p>
                                 <p>IgG-Ap(AS-0187)</p>
                              </entry>
                           </row>
                           <row>
                              <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                 <p>
                                    <em>Pepper mild mottle virus</em> (PMMoV):</p>
                              </entry>
                              <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                 <p>IgG(AS-0018)</p>
                                 <p>IgG-Ap(AS-0018)</p>
                              </entry>
                           </row>
                           <row>
                              <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                 <p>
                                    <em>Tomato mosaic virus</em> (ToMV):</p>
                              </entry>
                              <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                 <p>IgG(08/1993)</p>
                                 <p>IgG-Ap(04/1990)</p>
                              </entry>
                           </row>
                           <row>
                              <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                 <p>
                                    <em>Tobacco mosaic virus</em> (TMV):</p>
                              </entry>
                              <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                 <p>IgG(Juni 1999)</p>
                                 <p>IgG-Ap (14.06.1996)</p>
                              </entry>
                           </row>
                        </tbody>
                     </tgroup>
                  </table>
               </p>
               <p>
                  <link id="_Toc131306662"/>
               </p>
            </subsection>
            <subsection id="N106C1" label="2.1.8">
               <head>Nährmedien</head>
               <p>
                  <citenumber id="N106C8" start="16"/>Die Nährmedien zur Anzucht und Vermehrung von <em>E.coli-</em>Bakterienstämmen wurden nach Sambrook et al. (1989) hergestellt. </p>
               <p>Die nachfolgenden Angaben beziehen sich auf jeweils einen Liter Nährmedium:</p>
               <p>
                  <table frame="all" id="N106D4" orient="port" tocentry="1">
                     <tgroup align="left" char="" charoff="50" cols="2">
                        <colspec colname="1" colnum="1"/>
                        <colspec colname="2" colnum="2"/>
                        <tbody valign="top">
                           <row>
                              <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                 <p>LB-Medium (Luria-Bertani):</p>
                              </entry>
                              <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                 <p>10 g Pepton, 5 g Hefeextrakt, 10 g NaCl, pH 7,0</p>
                              </entry>
                           </row>
                           <row>
                              <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                 <p>LB-Agar:</p>
                              </entry>
                              <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                 <p>LB-Medium mit 15 g Agar</p>
                              </entry>
                           </row>
                           <row>
                              <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                 <p>LB-AIX-Agar:</p>
                              </entry>
                              <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                 <p>LB-Agar mit 50 mg Ampicillin, 30 mg IPTG, 40 mg X-Gal</p>
                              </entry>
                           </row>
                           <row>
                              <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                 <p>SOB-Medium: </p>
                              </entry>
                              <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                 <p>20 g Trypton, 5 g Hefeextrakt, 0,58 g NaCl, 0,18 g KCl, pH 7,5 mit 10 mM MgSO<sub>2 </sub>x 7 H<sub>2</sub>O und 10 mM MgCl<sub>2 </sub>x 6 H<sub>2</sub>0</p>
                              </entry>
                           </row>
                           <row>
                              <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                 <p>SOC-Medium:</p>
                              </entry>
                              <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                 <p>SOB-Medium mit 20 mM Glukose</p>
                              </entry>
                           </row>
                        </tbody>
                     </tgroup>
                  </table>
               </p>
               <p>
                  <citenumber id="N10765" start="17"/>Temperaturempfindliche Zusätze wie Ampicillin (Amp 50 mg/ml H<sub>2</sub>0), Isopropyl-&#946;-D-thiogalactopyranosid (IPTG 23,83 mg/ml H<sub>2</sub>0) 5-Bromo-4-Chloro-3-Indolyl-&#946;-D-Galactopyranosid (X-Gal, 20 mg/ml Dimethylformamid) und Glukose wurden nach dem Autoklavieren zugesetzt. </p>
               <p>
                  <link id="_Toc131306663"/>
               </p>
            </subsection>
            <subsection id="N10776" label="2.1.9">
               <head>Oligonukleotide</head>
               <p>Die Ableitung sequenzspezifischer Oligonukleotide (Primer) wurde mit Hilfe des Primer- Design-Pogrammes Primer 3 (Whitehead Institute for Biomedical Research) vorgenommen. Die Synthese der Primer erfolgte bei der Fa. Carl Roth (Karlsruhe). Für die jeweiligen PCR-Reaktionen wurden die in Tab. 2.3 mit Angaben zur Bezeichnung, Sequenz und Lage aufgeführten Primer eingesetzt.  Dabei wurden die für verschiedene bereits bekannte Viren und Vektoren spezifischen Primer (Nr.: 1-13) nach Literaturangaben synthetisiert. Die Sequenzen der Primer Nr.: 14-19 wurden im Rahmen der vorliegenden Arbeit nach  Amplifikation, Klonierung und Sequenzierung von eichenspezifischer dsRNA erhalten.</p>
               <p>
                  <table frame="all" id="N10780" orient="port" tocentry="1">
                     <caption>Tab. 2.3: Übersicht der verwendeten Primer unter Angabe der jeweiligen Kurzbezeichnung, Sequenz, Lage im Genom und Literaturreferenz (sofern nicht selbst abgeleitet) </caption>
                     <legend>
                        <link id="_Toc131306664"/>**B=C,G,T; N=A,T,C,G; R=A,G; *S=G,C; Y=C,T ; Pos.=Position; HPG=Hüllproteingen; TPG= Transport proteingen; NKR=nicht kodierende Region;  MCS=Multiple Cloning Site</legend>
                     <tgroup align="left" char="" charoff="50" cols="4">
                        <colspec colname="1" colnum="1"/>
                        <colspec colname="2" colnum="2"/>
                        <colspec colname="3" colnum="3"/>
                        <colspec colname="4" colnum="4"/>
                        <tbody valign="top">
                           <row>
                              <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                 <p>
                                    <strong>Nr.</strong>
                                 </p>
                              </entry>
                              <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                 <p>
                                    <strong>Bezeichnung</strong>
                                 </p>
                              </entry>
                              <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                 <p>
                                    <strong>Sequenz (5´- 3´)</strong>
                                 </p>
                              </entry>
                              <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                 <p>
                                    <strong>Lage</strong>
                                 </p>
                              </entry>
                           </row>
                           <row>
                              <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                 <p>1</p>
                              </entry>
                              <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                 <p>Tob-Uni1</p>
                              </entry>
                              <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                 <p>ATTTAAGTGGA<strong>S</strong>GGAAAA<strong>V</strong>CACT*</p>
                              </entry>
                              <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                 <p>HPG, Pos. 6283-6260 (Letschert et al., 2002)</p>
                              </entry>
                           </row>
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                              <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                 <p>2</p>
                              </entry>
                              <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                 <p>Tob-Uni2</p>
                              </entry>
                              <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                 <p>GT<strong>Y</strong>GTTGATGAGTTC<strong>R</strong>TGGA*</p>
                              </entry>
                              <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                 <p>HPG, Pos. 5479-5498 (Letschert et al., 2002)</p>
                              </entry>
                           </row>
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                              <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                 <p>3</p>
                              </entry>
                              <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                 <p>TMV-1</p>
                              </entry>
                              <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                 <p>GACCTGACAAAAATGGAGAAGATCT</p>
                              </entry>
                              <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                 <p>TPG, Pos. 4948-4972 (Jacobi et al., 1998)</p>
                              </entry>
                           </row>
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                                 <p>4</p>
                              </entry>
                              <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                 <p>TMV-2</p>
                              </entry>
                              <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                 <p>GAAAGCGGACAGAAACCCGCTG</p>
                              </entry>
                              <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                 <p>TPG, Pos. 5348-5369 (Jacobi et al., 1998)</p>
                              </entry>
                           </row>
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                              <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                 <p>5</p>
                              </entry>
                              <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                 <p>ToMV-5</p>
                              </entry>
                              <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                 <p>CTCCATCGTTCACACTCGTTACT</p>
                              </entry>
                              <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                 <p>TPG, Pos. 5436-5458 (Jacobi et al., 1998)</p>
                              </entry>
                           </row>
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                              <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                 <p>6</p>
                              </entry>
                              <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                 <p>ToMV-6</p>
                              </entry>
                              <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                 <p>GATCTGTCAAAGTCTGAGAAACTTC</p>
                              </entry>
                              <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                 <p>TPG, Pos. 4951-4976 (Jacobi et al., 1998)</p>
                              </entry>
                           </row>
                           <row>
                              <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                 <p>7</p>
                              </entry>
                              <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                 <p>M13 for</p>
                              </entry>
                              <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                 <p>GTAAAACGACGGCCAGT</p>
                              </entry>
                              <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                 <p>MCS pGEM®-T Easy, pEZ Seq&#8482; </p>
                              </entry>
                           </row>
                           <row>
                              <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                 <p>8</p>
                              </entry>
                              <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                 <p>M13 rev</p>
                              </entry>
                              <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                 <p>CAGGAAACAGCTATGAC</p>
                              </entry>
                              <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                 <p>MCS pGEM®-T Easy, pEZ Seq&#8482;</p>
                              </entry>
                           </row>
                           <row>
                              <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                 <p>9</p>
                              </entry>
                              <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                 <p>261R P </p>
                              </entry>
                              <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                 <p>TGTTAGGTCATCAGTGGAAT</p>
                              </entry>
                              <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                 <p>RNA 1, pos. 94-98 </p>
                                 <p>(Mielke, 2004)</p>
                              </entry>
                           </row>
                           <row>
                              <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                 <p>10</p>
                              </entry>
                              <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                 <p>717 FP</p>
                              </entry>
                              <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                 <p>CCTTTACACGCTACAATCTGA</p>
                              </entry>
                              <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                 <p>RNA 1, Pos. 758-778 (Mielke, 2004)</p>
                              </entry>
                           </row>
                           <row>
                              <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                 <p>11</p>
                              </entry>
                              <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                 <p>RW 1</p>
                              </entry>
                              <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                 <p>GTC GGA AAG ATT ACG TAA AAG G</p>
                              </entry>
                              <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                 <p>3´NKR, RNA 2 (Werner et al., 1997)</p>
                              </entry>
                           </row>
                           <row>
                              <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                 <p>12</p>
                              </entry>
                              <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                 <p>RW 2</p>
                              </entry>
                              <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                 <p>TGG CGA CCG TGT AAC GGC</p>
                              </entry>
                              <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                 <p>3´NKR, RNA 2 (Werner et al., 1997) </p>
                              </entry>
                           </row>
                           <row>
                              <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                 <p>13</p>
                              </entry>
                              <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                 <p>DOP-Primer</p>
                              </entry>
                              <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                 <p>CCGACTCGAG<strong>NNNNNN</strong>ATGTGG *</p>
                              </entry>
                              <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                 <p>Roche (1999)</p>
                              </entry>
                           </row>
                           <row>
                              <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                 <p>14</p>
                              </entry>
                              <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                 <p>Oak Cryp 1 for</p>
                              </entry>
                              <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                 <p>CTCATGTTCATCGAGTCCGTAG</p>
                              </entry>
                              <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                 <p>Klon 13, Pos. 80-101</p>
                              </entry>
                           </row>
                           <row>
                              <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                 <p>15</p>
                              </entry>
                              <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                 <p>Oak Cryp 1 rev</p>
                              </entry>
                              <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                 <p>ACAATAAGCTCGGTACGCTTTG</p>
                              </entry>
                              <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                 <p>Klon 13, Pos. 712-733</p>
                              </entry>
                           </row>
                           <row>
                              <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                 <p>16</p>
                              </entry>
                              <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                 <p>Oak Cryp 2 for</p>
                              </entry>
                              <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                 <p>TCACATTGGTCAGGATCCAAC</p>
                              </entry>
                              <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                 <p>Klon 13, Pos. 690-710</p>
                              </entry>
                           </row>
                           <row>
                              <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                 <p>17</p>
                              </entry>
                              <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                 <p>Oak Cryp 2 rev</p>
                              </entry>
                              <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                 <p>GTCTTAGCTGGATTGAGATACC</p>
                              </entry>
                              <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                 <p>Klon 12, Pos. 92-114 </p>
                              </entry>
                           </row>
                           <row>
                              <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                 <p>18</p>
                              </entry>
                              <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                 <p>Oak Cryp 3 for</p>
                              </entry>
                              <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                 <p>AACGGGCGTTACTTATCGAG</p>
                              </entry>
                              <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                 <p>Klon 13, Pos. 105-125</p>
                              </entry>
                           </row>
                           <row>
                              <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                 <p>19</p>
                              </entry>
                              <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                 <p>Oak Cryp 3 rev</p>
                              </entry>
                              <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                 <p>TGGATCCTGACCAATGTGAA</p>
                              </entry>
                              <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                 <p>Klon 13, Pos. 587-607</p>
                              </entry>
                           </row>
                           <row>
                              <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                 <p>20</p>
                              </entry>
                              <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                 <p>Bgl-Eco-RH</p>
                              </entry>
                              <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                 <p>AGATCTGAATTC<strong>NNNNNN </strong>*</p>
                              </entry>
                              <entry morerows="0" rotate="0" valign="top"/>
                           </row>
                           <row>
                              <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                 <p>21</p>
                              </entry>
                              <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                 <p>Bgl-Eco-RH 2</p>
                              </entry>
                              <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                 <p>AGATCTGAATTC<strong>NNNNNN</strong>CC *</p>
                              </entry>
                              <entry morerows="0" rotate="0" valign="top"/>
                           </row>
                        </tbody>
                     </tgroup>
                  </table>
               </p>
            </subsection>
         </section>
         <section id="N10B23" label="2.2">
            <head>Methoden</head>
            <p>
               <citenumber id="N10B2A" start="18"/>Modifikationen etablierter Methoden werden in allen Protokollen fettgedruckt hervorgehoben. </p>
            <subsection id="N10B2E" label="2.2.1">
               <head>
                  <link id="_Toc131306665"/>Biotest und Übertragungswege</head>
               <block id="N10B36" label="2.2.1.1">
                  <head>
                     <link id="_Toc131306666"/>Mechanische Übertragung auf krautige Indikatorpflanzen</head>
                  <p>Virusempfindliche, krautige Testpflanzen wurden im Biotest zum Nachweis der Pathogenität des unbekannten Erregers in Stieleichen eingesetzt (Kap. 2.1.2). Aufgrund der niedrigen Virustiter in holzigen Wirten dient die Übertragung auf krautige Testpflanzen ebenso der Vermehrung phytopathogener Viren (Büttner et al., 1996). Für die Versuche zur mechanischen Übertragung des Erregers aus Stieleichen, welche sich an Arbeiten von Fulton (1966) und Führling (1994) orientierten, wurde als Grundpuffer ein Natriumphosphatpuffer verwendet. Diesem wurden verschiedene Zusätze beigefügt:</p>
                  <p>
                     <table frame="all" id="N10B43" orient="port" tocentry="1">
                        <tgroup align="left" char="" charoff="50" cols="2">
                           <colspec colname="1" colnum="1"/>
                           <colspec colname="2" colnum="2"/>
                           <tbody valign="top">
                              <row>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>Grundpuffer:</p>
                                 </entry>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>0,1 M Natriumphosphatpuffer (Na<sub>2</sub>HPO<sub>4 </sub>/ NaH<sub>2</sub>PO<sub>4 </sub>); pH 7,0</p>
                                 </entry>
                              </row>
                              <row>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>Varianten:</p>
                                 </entry>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>1) Na<sub>2</sub>HPO<sub>4 </sub>/ NaH<sub>2</sub>PO<sub>4 </sub>(0,1 M); 1 % (w/v) Na<sub>2</sub>SO<sub>3</sub>
                                    </p>
                                 </entry>
                              </row>
                              <row>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top"/>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>2) Na<sub>2</sub>HPO<sub>4 </sub>/ NaH<sub>2</sub>PO<sub>4 </sub>(0,1 M); EDTA (10 mM)</p>
                                 </entry>
                              </row>
                              <row>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top"/>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>3) Na<sub>2</sub>HPO<sub>4 </sub>/ NaH<sub>2</sub>PO<sub>4 </sub>(0,1 M);0,1 % (w/v) Na-DIECA</p>
                                 </entry>
                              </row>
                              <row>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top"/>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>4) Na<sub>2</sub>HPO<sub>4 </sub>/ NaH<sub>2</sub>PO<sub>4 </sub>(0,1 M); 1,5 % (v/v) Bentonitsuspension (pH 7,4)</p>
                                 </entry>
                              </row>
                              <row>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top"/>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>5) Na<sub>2</sub>HPO<sub>4 </sub>/ NaH<sub>2</sub>PO<sub>4 </sub>(0,1 M); 1,5 % (v/v) Bentonitsuspension (pH 7,4); 2 % (w/v) Nicotin</p>
                                 </entry>
                              </row>
                           </tbody>
                        </tgroup>
                     </table>
                  </p>
                  <p>
                     <citenumber id="N10C1B" start="19"/>Für die Inokulation mit Pflanzenpresssaft wurde etwa 0,1 g Pflanzenmaterial in flüssigem Stickstoff gemörsert und in 1 ml Inokulationspuffer gelöst. Als Schleifmittel wurde eine Spatelspitze Celite zugefügt. Die Inokulation der Testpflanzen erfolgte im 4-5 Blattstadium der Indikatorpflanzen. Kontrollpflanzen wurden nur mit Puffer und Celite inokuliert. Bei der &#8220;Trockeninokulation&#8221; waren ganze Blätter oder Pflanzenmaterial erkrankter Stieleichen, dass in flüssigem Stickstoff pulverisiert worden war, ohne Zusatz von Puffer auf die Blätter der Indikatorpflanzen abzureiben. </p>
                  <p>Nach der Inokulation wurden die Testpflanzen bei 20 °C für drei bis vier Wochen im Gewächshaus kultiviert.</p>
                  <p>
                     <link id="_Toc131306667"/>
                  </p>
               </block>
               <block id="N10C29" label="2.2.1.2">
                  <head>Überprüfung der Bodenübertragbarkeit durch das Fangpflanzenverfahren</head>
                  <p>Zur Überprüfung der Bodenübertragbarkeit des Agens wurden aus dem Wurzelraum erkrankter Stieleichen am Standort B 1 Bodenproben entnommen und in Töpfe mit einem Durchmesser von 10 cm überführt. In diese Erde wurden Sämlinge der Testpflanzen <em>Chen</em>
                     <em>o</em>
                     <em>podium quinoa, Nicotiana clevelandii</em> und <em>Nicotiana glauca </em>pikiert und für vier Wochen bei 20 °C im Gewächshaus inkubiert. </p>
                  <p>
                     <link id="_Toc131306668"/>
                  </p>
               </block>
               <block id="N10C44" label="2.2.1.3">
                  <head>Mechanische Übertragung auf Eichensämlinge</head>
                  <p>
                     <citenumber id="N10C4B" start="20"/>Zur Erfüllung der Koch´schen Postulate ist eine Vermehrung der potenziellen Erreger aus Stieleichen in krautigen Indikatorpflanzen und die anschließende Rückübertragung auf Stieleichen notwendig. Dazu waren aufgereinigte Virussupensionen aus krautigen Testpflanzen durch mechanische Inokulation unter Verwendung verschiedener Pufferzusätze (Kap. 2.2.1.1) auf symptomfreie, acht Monate alte Eichensämlinge zu übertragen.<br/>Darüber hinaus sind im August 2002 Übertragungsversuche mittels &#8216;Stem Slashing&#8217; durchgeführt worden. Dazu wurde ein steriles Skalpell in die aufkonzentrierte Virussuspension getaucht und anschließend der verholzte Stengelabschnitt etwa 15-20 cm großer Eichensämlinge dachziegelförmig eingeritzt. Die behandelten Eichensämlinge wurden im Freiland kultiviert und im Folienzelt frostfrei überwintert.</p>
                  <p>
                     <link id="_Toc131306669"/>
                  </p>
               </block>
               <block id="N10C58" label="2.2.1.4">
                  <head>Untersuchungen zur Saatgutübertragbarkeit</head>
                  <p>Im Dezember 2001 wurde am Standort Berlin-Spandau, RFö Hakenfelde (B 3) Saatgut unter erkrankten (E 338-E 341) und symptomlosen (E 342, E 343) Stieleichen gesammelt. Die Eicheln wurden in ein Torf-Kultursubstrat : Sand (1:1)- Gemisch ausgesät und zum Schutz vor Pilzkrankheiten mit Previcur® N (Fa. Bayer Cropscience) angegossen. Die Anzucht der Sämlinge erfolgte frostfrei im Folienzelt. Die Eichensämlinge der Probe E 342 dienten später als symptomfreies Testmaterial für die Inokulationen mit Pflanzenpresssaft und zur künstlichen Infektion durch das &#8216;Stem Slashing&#8217; (Kap. 2.2.1.3). </p>
                  <p>Die Ergebnisse der Übertragungsversuche mit den krautigen Testpflanzen (Kap. 2.2.1.1, Kap. 2.2.1.2) wurden über einen Zeitraum von einem Monat dreimal pro Woche durch eine visuelle Kontrolle der Pflanzen überprüft. Die Bonitur der Symptome an den Eichensämlingen (Kap. 2.2.1.3, Kap. 2.2.1.4) erfolgte in den Jahren 2002-2004 von Mai bis Oktober einmal im Monat. Blattmaterial mit virusverdächtigen Symptomen wurde geerntet, transmissionselektronenmikroskopisch untersucht (Kap. 2.2.4) und bei -20 °C bzw. -80 °C gelagert. </p>
                  <p>
                     <link id="_Toc131306670"/>
                  </p>
               </block>
            </subsection>
            <subsection id="N10C6B" label="2.2.2">
               <head>Anreicherung putativer viraler Nukleokapside </head>
               <p>
                  <citenumber id="N10C72" start="21"/>Für den Versuch des Nachweises möglicher Viren in Stieleichen wurde eine Nukleokapsidaufreinigung modifiziert nach Kellmann et al. (2001) durchgeführt. Um Aussagen über eine mögliche Lokalisierung des putativen Virus treffen zu können, wurden 30 g Rindengewebe symptomtragender Stieleichen und 50 g Blätter einer symptomfreien Stieleiche eingesetzt.  Puffer, in denen Sedimente wieder gelöst wurden, werden in diesem und allen weiteren Protokollen als Resuspendierungspuffer bezeichnet. Alle Arbeitsschritte waren auf Eis oder bei 4 °C durchzuführen. </p>
               <p>Das <strong>Pflanzenmaterial</strong> wurde in flüssigem Stickstoff zerkleinert, mit 3 ml Extraktionspuffer je 1 g Pflanzenmaterial versetzt und bei 4 °C im &#8216;Warring Blendor&#8217; homogenisiert. Zur Abtrennung unlöslicher Pflanzenbestandteile wurde der Pflanzenextrakt durch ein steriles Baumwolltuch gepresst und <strong>10 min bei</strong>
                  <strong>8.000 rpm</strong>,4 °Csedimentiert (GR 2022, Fa. Jouan). Nachfolgend wurden die Überstände für <strong>45 min bei 28.000 rpm</strong> ultrazentrifugiert (Beckman Coulter Optima&#8482; Le 80K Ultrazentrifuge, Rotor SW 28), die Sedimente in 4 ml Resuspendierungspuffer 1 aufgenommen und mit einem Glashandhomogenisator gelöst. Die Suspension wurde mit Resuspendierungspuffer 1 auf  40 ml aufgefüllt, für 1 h bei 4°C gerührt und 10 min bei <strong>8.000 rpm</strong>, 4 °C zentrifugiert (GR 2022, Fa. Jouan). Anschließend wurde der Überstand erneut in Ultrazentrifugenröhrchen überführt, mit 10 ml 30 %iger Saccharoselösung unterschichtet und <strong>1 h 20 min bei 31.000 rpm</strong> ultrazentrifugiert (Beckman Coulter Optima&#8482; Le 80K Ultrazentrifuge, Rotor Ti 70). Das Lösen der Sedimente erfolgte mit dem Glashandhomogenisator in 700 µl einer 10 mM Na<sub>2</sub>SO<sub>3</sub>-Lösung. 20 µl Suspension wurden für eine SDS-PAGE abgenommen und bei 4 °C aufbewahrt. Der Rest wurde mit Cs<sub>2</sub>SO<sub>4</sub> in einer Konzentration von 0,075 g/ml Suspension versetzt und gut durchmischt. Zur Ultrazentrifugation wurde das Gemisch vorsichtig auf 1,3 ml Cäsiumsulfatlösung pipettiert und <strong>18 h bei 40.000 rpm</strong> sedimentiert (Beckman Coulter Optima&#8482; Le 80K Ultrazentrifuge, Rotor SW 60 Ti).Nach der Zentrifugation zeigten sich<strong> im Tageslicht absorbierende </strong>Zonen, die voneinander getrennt mit der Pipette abgesaugt, in Resuspendierungspuffer 2 aufgenommen und für 2 h bei 26.000 rpm ultrazentrifugiert wurden (Beckman Coulter Optima&#8482; Le 80K Ultrazentrifuge, Rotor SW 60 Ti). Die Sedimente wurden in 30 µl Resupendierungspuffer 2 aufgenommen und <strong>über Nacht bei 4 °C gelöst</strong>.Nach einem letzten Zentrifugationsschritt für<strong> 10 min bei 8.000 rpm,</strong> 4 °C (Beckman-Coulter Microfuge® R, Festwinkelrotor F 241,5) wurde der Überstand abgenommen und bei -20 °C gelagert.</p>
               <p>
                  <u>Puffer und Lösungen:</u>
               </p>
               <p>
                  <citenumber id="N10CAB" start="22"/>Alle Puffer und Lösungen wurden in H<sub>2</sub>O<sub>DEPC </sub>angesetzt. Puffer und Lösungen mit nicht autoklavierbaren Zusätzen wurden vor dem Gebrauch steril filtriert und bei 4 °C gelagert.</p>
               <p>
                  <table frame="all" id="N10CB7" orient="port" tocentry="1">
                     <tgroup align="left" char="" charoff="50" cols="2">
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                        <colspec colname="2" colnum="2"/>
                        <tbody valign="top">
                           <row>
                              <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                 <p>Extraktionspuffer:</p>
                              </entry>
                              <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                 <p>Tris-HCl (10 mM, pH 8,0); 1 % (w/v) L-Cystein; EDTA (10 mM); Na<sub>2</sub>SO<sub>3 </sub>(10 mM); 2 % (w/v) PVP</p>
                              </entry>
                           </row>
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                              <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                 <p>Resuspendierungspuffer 1:</p>
                              </entry>
                              <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                 <p>Tris-HCl (10 mM, pH 7,9); EDTA (10 mM); Na<sub>2</sub>SO<sub>3 </sub>(10 mM); Glycin (10 mM); 1 % (v/v) Triton-X-100; 1 % (w/v) L-Cystein</p>
                              </entry>
                           </row>
                           <row>
                              <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                 <p>Resuspendierungspuffer 2:</p>
                              </entry>
                              <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                 <p>Tris-HCl (10 mM, pH 7,5)</p>
                              </entry>
                           </row>
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                              <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                 <p>Cäsiumsulfatlösung:</p>
                              </entry>
                              <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                 <p>1,12 g/ml Cs<sub>2</sub>SO<sub>4 </sub>in Na<sub>2</sub>SO<sub>3 </sub>(10 mM)</p>
                              </entry>
                           </row>
                        </tbody>
                     </tgroup>
                  </table>
               </p>
               <p>Die angereicherten Nukleokapside wurden elektronenoptisch untersucht (Kap. 2.2.4), in einer &#8216;SDS<em>-</em>PAGE&#8217; analysiert (Kap. 2.2.5.3) und mit Hilfe der Zweitstrangsynthese kloniert bzw. in die RT-PCR mit den dsRNA spezifischen Oak Cryp-Primern eingesetzt (Kap. 2.2.9.2 und Kap. 2.2.7.3). </p>
               <p>
                  <link id="_Toc131306671"/>
               </p>
            </subsection>
            <subsection id="N10D4A" label="2.2.3">
               <head>Isolierung von putativen Viruspartikeln aus Pflanzenmaterial</head>
               <block id="N10D4F" label="2.2.3.1">
                  <head>
                     <link id="_Toc131306672"/>Isolierung von Viruspartikeln aus Gehölzen</head>
                  <p>
                     <citenumber id="N10D59" start="23"/>Für den Versuch der Isolierung von Viruspartikeln aus Eichenblattmaterial wurden verschiedene Methoden modifiziert angewendet, die bereits für Gehölze und bekannte Viren etabliert worden sind. Überstände und aufgereinigte Proben sind im Anschluss elektronenoptisch untersucht (Kap. 2.2.4) und auf krautige Testpflanzen übertragen worden (Kap. 2.2.1.1). Für Proben einzelner Pflanzen, von denen nicht genügend Blattmaterial für eine Aufeinigung zur Verfügung stand, wurden Sammelproben desselben Standortes oder Blätter mit gleichen Symptomen eingesetzt. Als Negativkontrollen wurden Stieleichenblätter ohne Symptome verwendet. Proben die zur Anreicherung von Viruspartikeln eingesetzt wurden, waren bei -20 °C gelagert (E 148, E 151-E 153, Baum A B3, E 552, E 619, E 1993, E 1997) oder wurden frisch geerntet (E 533, E 534).</p>
                  <p>
                     <u>Aufreinigung von Viruspartikeln aus Gehölzen modifiziert nach Hentsch (1998)</u>
                  </p>
                  <p>Zur Abtrennung sekundärer Pflanzeninhaltsstoffe, insbesondere von Tanninen, wurde das Eichenblatthomogenat zunächst mit einer wässrigen Bentonitsuspension vorgeklärt. </p>
                  <p>
                     <citenumber id="N10D68" start="24"/>
                     <em>Herstellung einer wässrigen Bentonitsuspension nach Hentsch (1998):</em>
                  </p>
                  <p>50 g Bentonit wurden in 1000 ml Puffer und 2,46 g MgSO<sub>4 </sub>(10 mM) unter kräftigem Rühren ausgeschwemmt. Die groben Bestandteile wurden 2 min bei 2000 rpm sedimentiert (Hettich Universal 16 R, Ausschwingrotor 1624) und verworfen. Nach Zentrifugieren des Überstandes für 16 min bei 16.000 rpm, Raumtemperatur (RT) (GR 2022, Fa. Jouan) wurde das Sediment in 500 ml Puffer aufgenommen, wiederholt niedrig- und hochtourig zentrifugiert und anschließend in 250 ml Puffer gelöst, autoklaviert und bei 4 °C gelagert. </p>
                  <p>
                     <u>Puffer:</u>Na<sub>2</sub>HPO<sub>4 </sub>/ NaH<sub>2</sub>PO<sub>4</sub>&#8211;Puffer (10 mM, pH 7,4)</p>
                  <p>
                     <citenumber id="N10D89" start="25"/>
                     <em>Vorklärung</em>:</p>
                  <p>Zur Extraktion des Blattmaterials wurden in Abweichung vom Standardprotokoll zwei Puffer mit unterschiedlicher Ionenkonzentration eingesetzt. 50 g Eichenblätter mit virusverdächtigen Symptomen wurden in flüssigem Stickstoff pulverisiert, in einer Duranflasche mit 200 ml Extraktionspuffer durch Rühren oder im Mixer homogenisiert. Die Abtrennung der Proteine erfolgte durch den Zusatz von 3 ml wässriger Bentonitsuspension (pH 7,4) und kräftiges Schütteln (TH 25, Edmund Bühler swip). Anschließend wurde das Homogenat durch zwei Lagen autoklaviertes Baumwolltuch gepresst und 15 min bei 4000 rpm, 4 °C zentrifugiert (Hettich Universal 16 R, Ausschwingrotor 1624). 1 ml des Überstandes wurde für die Inokulation und Transmissionselektronenmikroskopie abgenommen. Der Rest wurde durch Watte filtriert. </p>
                  <p>
                     <em>PEG-Fällung:</em>
                  </p>
                  <p>
                     <citenumber id="N10D9B" start="26"/>Die Fällung der Viruspartikeln erfolgte durch den Zusatz von 10 ml PEG-Lösung je 40 ml Filtrat und <strong>12-15 h Rühren bei 4 °C</strong>. Nach 15 min Zentrifugieren bei 4000 rpm, 4 °C (Hettich Universal 16 R, Ausschwingrotor 1624) wurde das Sediment in 40 ml Resuspendierungspuffer 1 gelöst und wiederholt für 15 min bei 4000 rpm, 4 °C zentrifugiert (Hettich Universal 16 R, Ausschwingrotor 1624).</p>
                  <p>
                     <em>differentielle Zentrifugation</em>:</p>
                  <p>Der Überstand wurde in Zentrifugenröhrchen überführt und für 3 h bei 28.000 rpm sedimentiert (Beckman Coulter Optima&#8482; Le 80 K Ultrazentrifuge, Rotor SW 28). 1 ml des Überstandes wurde zur Inokulation und Untersuchung im Transmissionselektronenmikroskop abgenommen. Das Sediment wurde in Resuspendierungspuffer (1:5 zum Ausgangsvolumen) aufgenommen und für 10 min bei 12.000 rpm, 4 °C zentrifugiert (GR 2022, Fa. Jouan). Zur Konzentrierung der Viruspartikeln wurde der Überstand für 1,5 h bei 56.000 rpm sedimentiert (Beckman Coulter Optima&#8482; Le 80 K Ultrazentrifuge, Rotor Ti 70). Dieser Ultrazentrifugationsschritt wurde wiederholt, nachdem das Sediment in 2 ml Resuspendierungspuffer gelöst und für 10 min bei 12.000 rpm, 4 °C zentrifugiert worden war (Beckman-Coulter Microfuge® R, Festwinkelrotor F241,5). 1 ml des Überstandes wurde anschließend zur Inokulation und Untersuchung im Transmissionselektronenmikroskop abgenommen, das Sediment in 500 µl Resuspendierungspuffer 2 gelöst und bei 4 °C gelagert.</p>
                  <p>
                     <link id="_Toc84867926"/>
                  </p>
                  <p>
                     <citenumber id="N10DB3" start="27"/>
                     <u>Puffer:</u>
                  </p>
                  <p>
                     <table frame="all" id="N10DBC" orient="port" tocentry="1">
                        <tgroup align="left" char="" charoff="50" cols="2">
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                           <colspec colname="2" colnum="2"/>
                           <tbody valign="top">
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                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>Extraktionspuffer 1:</p>
                                 </entry>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>Na<sub>2</sub>HPO<sub>4 </sub>/ NaH<sub>2</sub>PO<sub>4</sub>&#8211;Puffer (20 mM, pH 7,0); Na<sub>2</sub>SO<sub>3</sub> (50 mM)</p>
                                 </entry>
                              </row>
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                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>
                                       <strong>Extraktionspuffer 2</strong>:</p>
                                 </entry>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>Na<sub>2</sub>HPO<sub>4 </sub>/ NaH<sub>2</sub>PO<sub>4</sub>&#8211;Puffer (100 mM, pH 7,0); Na<sub>2</sub>SO<sub>3</sub> (20 mM)</p>
                                 </entry>
                              </row>
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                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>PEG-Lösung:</p>
                                 </entry>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>PEG (40 %); NaCl (1 M)</p>
                                 </entry>
                              </row>
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                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>Resuspendierungspuffer 1:</p>
                                 </entry>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>Tris-HCl (0,01 M, pH 7,5)</p>
                                 </entry>
                              </row>
                              <row>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>Resuspendierungspuffer 2:</p>
                                 </entry>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>Na<sub>2</sub>HPO<sub>4 </sub>/ NaH<sub>2</sub>PO<sub>4</sub>&#8211;Puffer (10 mM);  pH 7,0</p>
                                 </entry>
                              </row>
                           </tbody>
                        </tgroup>
                     </table>
                  </p>
                  <p>
                     <u>Schnellaufreinigung von Viruspartikeln in Anlehnung an Rebenstorf (2002)</u>
                  </p>
                  <p>
                     <citenumber id="N10E7A" start="28"/>Für die Aufreinigung von isometrischen Viruspartikeln wurde eine Extraktionsmethode modifiziert nach Rebenstorf (2002) verwendet, die für die Isolierung von CLRV-Patikeln etabliert worden war. </p>
                  <p>100 g Stieleichenblätter mit chlorotischen Ringflecken wurden in flüssigem Stickstoff zerkleinert, im &#8216;Warring Blendor&#8217; bei 4 °C in 300 ml Extraktionspuffer homogenisiert und zur Abtrennung grober Pflanzenbestandteile durch zwei Lagen autoklaviertes Baumwolltuch gepresst. Zur Fällung der Proteine wurde der Pflanzenpresssaft mit <strong>¼ Volumen (Vol.) Chloroform</strong> angereichert und 30 min bei RT gerührt. Die Abtrennung unlöslicher Bestandteile erfolgte durch 10 min Zentrifugieren bei 5000 rpm, 4 °C (GR 2022, Fa. Jouan).Um die Viruspartikeln aufzureinigen, wurde der Überstand anschließend auf 10 ml eines 40 %igen Zuckerkissens aufgebracht und <strong>1 h bei 60.000 rpm </strong>ultrazentrifugiert (Beckman Coulter Optima&#8482; Le 80K Ultrazentrifuge, Rotor Type 70 Ti). Das Sediment wurde in 1 ml Extraktionspuffer resuspendiert, 10 min bei 5000 rpm, 4 °C zentrifugiert (Beckman-Coulter Microfuge® R, Festwinkelrotor F241,5) und bis zur weiteren Verwendung bei 4 °C gelagert.</p>
                  <p>
                     <u>Puffer:</u>
                  </p>
                  <p>
                     <citenumber id="N10E8F" start="29"/>
                     <table frame="all" id="N10E92" orient="port" tocentry="1">
                        <tgroup align="left" char="" charoff="50" cols="2">
                           <colspec colname="1" colnum="1"/>
                           <colspec colname="2" colnum="2"/>
                           <tbody valign="top">
                              <row>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>
                                       <strong>Extraktionspuffer</strong>:</p>
                                 </entry>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>Na<sub>2</sub>HPO<sub>4 </sub>/ NaH<sub>2</sub>PO<sub>4</sub>&#8211;Puffer (50 mM), 2,25 g/l Na-DIECA; pH 7,0</p>
                                 </entry>
                              </row>
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                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>Zuckerkissen:</p>
                                 </entry>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>40 % Saccharose in dH<sub>2</sub>O</p>
                                 </entry>
                              </row>
                           </tbody>
                        </tgroup>
                     </table>
                  </p>
                  <p>
                     <u>Aufreinigung von Viruspartikeln nach Dijkstra et al. (1996)</u>
                  </p>
                  <p>Für die Aufreinigung von fadenförmigen Viruspartikeln wurde die Methode von Dijkstra et al. (1996) angewendet. Dazu wurden 50-70 g Stieleichenblätter mit virusverdächtigen Symptomen in flüssigem Stickstoff pulverisiert, mit 3 ml Puffer/g Blattmaterial extrahiert und 1 h auf Eis gerührt. Der Pflanzenrohextrakt wurde durch zwei Lagen autoklaviertes Baumwollltuch gepresst und für 30 min bei 8000 rpm, 4 °C zentrifugiert (GR 2022, Fa. Jouan). Zum Membranaufschluss wurde der Überstand mit Triton X 100 (Endkonzentration 1 % v/v) versetzt, 1 h auf Eis gerührt und 15 min bei 8000 rpm, 4 °C zentrifugiert (GR 2022, Fa. Jouan). Durch Ultrazentrifugation auf einem 20 %igen Zuckerkissen (3 h, 90.000 rpm, Beckman Coulter Optima&#8482; Le 80K Ultrazentrifuge, Rotor Type 70 Ti) wurden die Viruspartikeln anschließend aufkonzentriert. Das Sediment wurde über Nacht durch Schwenken (Belly Dancer, Fa. Stovall) bei 4 °C in 500 µl Resuspendierungspuffer gelöst und bei 4 °C gelagert.</p>
                  <p>
                     <citenumber id="N10EF3" start="30"/>
                     <u>Puffer:</u>
                  </p>
                  <p>
                     <table frame="all" id="N10EFC" orient="port" tocentry="1">
                        <tgroup align="left" char="" charoff="50" cols="2">
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                           <tbody valign="top">
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                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>Extraktionspuffer:</p>
                                 </entry>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>KH<sub>2</sub>PO<sub>4</sub> (0,05 M); EDTA (0,01 M), 1 % (w/v) Na<sub>2</sub>SO<sub>3,</sub> 5 % (v/v) Ethanol; pH 7,6</p>
                                 </entry>
                              </row>
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                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>Resuspendierungspuffer:</p>
                                 </entry>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>KH<sub>2</sub>PO<sub>4</sub> (0,05 M); EDTA (0,01 M), 1 % (w/v) Na<sub>2</sub>SO<sub>3,</sub> pH 7,6)</p>
                                 </entry>
                              </row>
                           </tbody>
                        </tgroup>
                     </table>
                  </p>
                  <p>
                     <link id="_Toc131306673"/>
                  </p>
               </block>
               <block id="N10F5F" label="2.2.3.2">
                  <head>Isolierung von Viruspartikeln aus krautigen Pflanzen </head>
                  <p>Die Isolierung von Tobamoviruspartikeln aus krautigen Indikatorpflanzen erfolgte verkürzt nach der Methode von Gooding &amp; Hebert (1967). Dazu wurde 10-20 g frisches Blattmaterial infizierter <em>Chenopodium quinoa</em>-Pflanzen im Extraktionspuffer (1 ml Puffer/1 g Pflanzenmaterial) homogenisiert. Zum Abtrennen grober Pflanzenbestandteile wurde das Homogenat durch zwei Lagen autoklaviertes Baumwolltuch gepresst. Das Aufbrechen der Proteine erfolgte durch Zugabe von 8 ml n-Butanol je 100 ml Pflanzenextrakt und 15 min Rühren bei RT. Nach 30 min Zentrifugieren bei 10.000 rpm, 4 °C (GR 2022, Jouan) wurde der Überstand mit 4 g PEG und 0,4 g NaCl je 100 ml versetzt und unter Rühren bei   4 °C inkubiert. Die gefällten Viruspartikeln wurden 15 min bei 10.000 rpm, 4 °C (GR 2022, Jouan) sedimentiert und anschließend in 2 ml Resuspendierungspuffer je 100 ml Pflanzenextrakt aufgenommen. Nach Reinigung des gelösten Sediments durch wiederholtes Zentrifugieren (5 min, 10.000 rpm, 4 °C; Beckman-Coulter Microfuge® R, Festwinkelrotor F241,5) wurde die Virussupension bei 4 °C gelagert. </p>
                  <p>
                     <citenumber id="N10F6C" start="31"/>
                     <u>Puffer:</u>
                  </p>
                  <p>
                     <table frame="all" id="N10F75" orient="port" tocentry="1">
                        <tgroup align="left" char="" charoff="50" cols="2">
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                           <tbody valign="top">
                              <row>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>Extraktionspuffer:</p>
                                 </entry>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>Na<sub>2</sub>HPO<sub>4 </sub>/ NaH<sub>2</sub>PO<sub>4</sub>&#8211;Puffer(0,5 M)<sub>, </sub>1 % (w/v) ß-Mercaptoethanol oder 0,1 % (v/v); Thioglycolsäure; pH 7,2</p>
                                 </entry>
                              </row>
                              <row>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>Resuspendierungspuffer:</p>
                                 </entry>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>Na<sub>2</sub>HPO<sub>4 </sub>/ NaH<sub>2</sub>PO<sub>4</sub>&#8211;Puffer (0,01 M; pH 7,2)</p>
                                 </entry>
                              </row>
                           </tbody>
                        </tgroup>
                     </table>
                  </p>
                  <p>Um nach der Charakterisierung des unbekannten Erregers spezifische serologische und molekularbiologische Untersuchungen durchführen zu können, wurden alle aufgereinigten Pflanzenextrakte bei -20°C aufbewahrt.</p>
                  <p>
                     <link id="_Toc131306674"/>
                  </p>
               </block>
            </subsection>
            <subsection id="N10FDF" label="2.2.4">
               <head>Transmissionselektronenmikroskopie</head>
               <p>
                  <citenumber id="N10FE6" start="32"/>Aufgereinigte Virusisolate und Pflanzenmaterial mit virusverdächtigen Blattsymptomen wurden in Puffer homogenisiert und im Transmissionselektronenmikroskop ZEISS EM 10 C auf Viruspartikeln untersucht. Für die Probenpräparation wurden Kupfernetze (300-400 mesh, Fa. Plano) verwendet, die mit einem dünnen Pioloformfilm beschichtet und zur Stabilität mit Kohle bedampft worden waren. Die Kupfernetze wurden für 10-60 min auf einem Tropfen Virussuspension inkubiert, mit Filterpapier getrocknet, anschließend 3 x in ddH<sub>2</sub>O-Tropfen für jeweils 10 sec gewaschen und erneut getrocknet. Die Negativkontrastierung erfolgte mit Uranylacetat (2 %, w:v) für 10-30 sec. Die Restflüssigkeit wurde mit einem Filterpapier abgesaugt. </p>
               <p>
                  <u>Puffer:</u>
               </p>
               <p>
                  <table frame="all" id="N10FF5" orient="port" tocentry="1">
                     <tgroup align="left" char="" charoff="50" cols="2">
                        <colspec colname="1" colnum="1"/>
                        <colspec colname="2" colnum="2"/>
                        <tbody valign="top">
                           <row>
                              <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                 <p>Homogenisierungspuffer:</p>
                              </entry>
                              <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                 <p>Na<sub>2</sub>PO<sub>4 </sub>/ NaH<sub>2</sub>PO<sub>4</sub>&#8211;Puffer (0,01 M; pH 7,4)</p>
                              </entry>
                           </row>
                        </tbody>
                     </tgroup>
                  </table>
               </p>
               <p>
                  <link id="_Toc131306675"/>
               </p>
            </subsection>
            <subsection id="N11037" label="2.2.5">
               <head>Serologische Methoden</head>
               <block id="N1103C" label="2.2.5.1">
                  <head>
                     <link id="_Toc131306676"/>DAS-ELISA (&#8216;Double Antibody Sandwich-Enzyme Linked-Immunosorbent Assay<link id="_Toc10655354"/>&#8217;)</head>
                  <p>
                     <citenumber id="N11049" start="33"/>Eichenblattproben, in denen sich elektronenmikroskopisch stäbchenförmige Viruspartikeln detektieren ließen, wurden im DAS-ELISA mit verschiedenen Antikörpern (Kap. 2.1.7) gegen Tobamo-Viren getestet. Die Durchführung erfolgte nach Clark &amp; Adams (1977).</p>
                  <p>Hierzu wurden die Kavernen einer ELISA-Platte mit je 200 &#956;l Antikörperlösung [IgG, verdünnt in Beschichtungspuffer im Verhältnis 1:1000 bzw. 1:500 (v/v)] beschichtet. Die Bindung der Antikörper an die Kavernenwandungen erfolgte durch 4 h Inkubation bei 37 °C. Überschüssige Antikörper wurden durch drei Waschschritte (3 min mit Waschpuffer) entfernt, die auch jedem weiteren Inkubationsschritt folgten. Vor dem Probenauftrag wurde das Pflanzenmaterial in 20 &#956;l Probenpuffer je mg Feuchtgewicht homogenisiert und zur Abtrennung von grobem Pflanzenmaterial 1 min bei 12.000 rpm, 4 °C zentrifugiert (Beckman-Coulter Microfuge® R, Festwinkelrotor F241,5). Zur Bindung der Antigene wurden je 200 &#956;l Pflanzenhomogenat pro Kaverne über Nacht bei 4 °C inkubiert. Die Anlagerung des spezifischen enzymkonjugierten Antikörpers [IgG-Ap, verdünnt in Konjugatpuffer  1:1000 bzw. 1:500 (v/v)] erfolgte anschließend für 4 h bei 37 °C. Detektiert wurde mit 200 µl Substratlösung (0,6-1 mg/ml p-Nitrophenylphosphat frisch in Substratpuffer gelöst). Die Extinktionsmessung der Farbreaktion erfolgte bei 405 nm im ELISA-Reader (Fa. TECAN). Als positiv bewertet wurden Proben, deren Werte über dem zweifachen der Negativkontrolle (gesundes Pflanzenmaterial) lagen.</p>
                  <p>
                     <u>Puffer und Reagenzien:</u>
                  </p>
                  <p>
                     <citenumber id="N11058" start="34"/>
                     <table frame="all" id="N1105B" orient="port" tocentry="1">
                        <tgroup align="left" char="" charoff="50" cols="2">
                           <colspec colname="1" colnum="1"/>
                           <colspec colname="2" colnum="2"/>
                           <tbody valign="top">
                              <row>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>10 x PBS- Puffer (1l):</p>
                                 </entry>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>80 g NaCl; 2 g KH<sub>2</sub>PO<sub>4</sub>; 14,4 g Na<sub>2</sub>HPO<sub>4</sub>; 2 g KCl; pH 7,4</p>
                                 </entry>
                              </row>
                              <row>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>Probenpuffer:</p>
                                 </entry>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>1 x PBS; 0,1 % (v/v) Tween 20; 2 % (w/v) PVP (Mr 40.000)</p>
                                 </entry>
                              </row>
                              <row>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>Beschichtungspuffer (1l):</p>
                                 </entry>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>1,59 g Na<sub>2</sub>CO<sub>3</sub>; 2,93 g NaHCO<sub>3</sub>; pH 9,6</p>
                                 </entry>
                              </row>
                              <row>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>Konjugatpuffer:</p>
                                 </entry>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>1 x PBS; 0,2 % (w/v) Albumin </p>
                                 </entry>
                              </row>
                              <row>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>Waschpuffer:</p>
                                 </entry>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>1 x PBS mit 1 % (v/v) Tween 20</p>
                                 </entry>
                              </row>
                              <row>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>Substratpuffer (1l):</p>
                                 </entry>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>97 ml Diethanolamin ad 1l dH<sub>2</sub>O; pH-Wert mit HCl auf 9,8 einstellen; 1 mg p-Nitrophenylphosphat pro ml Substratpuffer</p>
                                 </entry>
                              </row>
                           </tbody>
                        </tgroup>
                     </table>
                  </p>
                  <p>
                     <link id="_Toc131306677"/>
                  </p>
               </block>
               <block id="N11112" label="2.2.5.2">
                  <head>Agargeldoppeldiffusionstest (Ouchterlony-Test)</head>
                  <p>Für den serologischen Vergleich der Tobamovirusisolate wurde ein Agargeldoppeldiffusionstest nach Ouchertlony (1968) in Plastikpetrischalen durchgeführt. Die Durchmesser der 1 cm voneinander entfernten Vertiefungen im Agar betrugen 4 mm. Auf einer Petrischale wurden vier Tests mit jeweils unterschiedlichen Antikörperkonzentrationen [1:1000, 1:500, 1:100, 1:10, v:v in Konjugatpuffer für ELISA (Kap. 2.2.5.1)] und sechs Pflanzenproben durchgeführt. Als Antigene wurden aufgereinigte Virusisolate (Kap.2.1.3) aus krautigen Testpflanzen eingesetzt.</p>
                  <p>
                     <table frame="all" id="N1111C" orient="port" tocentry="1">
                        <tgroup align="left" char="" charoff="50" cols="2">
                           <colspec colname="1" colnum="1"/>
                           <colspec colname="2" colnum="2"/>
                           <tbody valign="top">
                              <row>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>Zusammensetzung des Agars:</p>
                                 </entry>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>Bacto-Agar (0,6 %) in KH<sub>2</sub>PO<sub>4</sub>&#8211;Puffer (0,01 M); Ampicillin (1:1000, v:v) aus Stammlösung 50 mg/ml</p>
                                 </entry>
                              </row>
                              <row>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>Antikörper:</p>
                                 </entry>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>ToMV IgG (Kap. 2.1.7)</p>
                                 </entry>
                              </row>
                           </tbody>
                        </tgroup>
                     </table>
                  </p>
                  <p>
                     <link id="_Toc131306678"/>
                  </p>
               </block>
               <block id="N1116D" label="2.2.5.3">
                  <head>Gelelektrophoretische Auftrennung und Färbung von Proteinen</head>
                  <p>
                     <citenumber id="N11174" start="35"/>
                     <u>Sodiumdodecylsulfat-Polyacrylamid-Gelelektrophorese (SDS-PAGE)</u>
                  </p>
                  <p>Die in der Nukleokapsidaufreinigung angereicherten Proteine (Kap. 2.2.2) wurden mit Hilfe der SDS-PAGE in einer vertikalen Elektrophoresekammer (Mini Protean 3 Cells, Fa. Bio-Rad) nach ihrem Molekulargewicht aufgetrennt. Die Acrylamidkonzentration des Trenngels betrug 12,5 %, diejenige des Sammelgels 4 %. Die Zusammensetzung der Gellösung ist in Tab. 2.4 dargestellt.</p>
                  <p>
                     <table frame="all" id="N11180" orient="port" tocentry="1">
                        <caption>Tab. 2.4: Zusammensetzung der Gellösung (Volumina für zwei Gele)</caption>
                        <legend>* 25 % (Acrylamid/ Bisacrylamid: 37,5:1; Fa. Roth) </legend>
                        <tgroup align="left" char="" charoff="50" cols="3">
                           <colspec colname="1" colnum="1"/>
                           <colspec colname="2" colnum="2"/>
                           <colspec colname="3" colnum="3"/>
                           <tbody valign="top">
                              <row>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top"/>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>
                                       <strong>Trenngel 12,5 %</strong>
                                    </p>
                                 </entry>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>
                                       <strong>Sammelgel 4 %</strong>
                                    </p>
                                 </entry>
                              </row>
                              <row>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>Acrylamidlösung *</p>
                                 </entry>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>5 ml</p>
                                 </entry>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>0,8 ml</p>
                                 </entry>
                              </row>
                              <row>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>Trenngelpuffer (4 x)</p>
                                 </entry>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>2,5 ml</p>
                                 </entry>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>-</p>
                                 </entry>
                              </row>
                              <row>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>Sammelgelpuffer (4 x)</p>
                                 </entry>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>-</p>
                                 </entry>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>1,25 ml</p>
                                 </entry>
                              </row>
                              <row>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>Probenpuffer</p>
                                 </entry>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>-</p>
                                 </entry>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>10 µl</p>
                                 </entry>
                              </row>
                              <row>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>dH<sub>2</sub>O</p>
                                 </entry>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>2,5 ml</p>
                                 </entry>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>2,9 ml</p>
                                 </entry>
                              </row>
                              <row>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>APS </p>
                                 </entry>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>80 µl</p>
                                 </entry>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>30 µl</p>
                                 </entry>
                              </row>
                              <row>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>TEMED</p>
                                 </entry>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>8 µl</p>
                                 </entry>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>3 µl</p>
                                 </entry>
                              </row>
                           </tbody>
                        </tgroup>
                     </table>
                  </p>
                  <p>
                     <citenumber id="N1129B" start="36"/>10 µl angereicherter Nukleokapside wurden mit 10 µl 2 x Probenpuffer versetzt, für 5 min bei 95 °C inkubiert und sofort auf Eis gestellt. Als Größenstandard diente ein ungefärbter Protein-Molekulargewichtsmarker der Fa. Fermentas. Dieser wurde 1:5 (v:v) im 2 x Probenpuffer verdünnt und in derselben Weise wie die Proben vorbehandelt. Die elektrophoretische Trennung erfolgte bei 125 Volt für etwa 1,5 h in Elektrophoresepuffer. Die Proteinbanden wurden anschließend mit Hilfe der Silberfärbung visualisiert. </p>
                  <p>
                     <u>Puffer und Lösungen:</u>
                  </p>
                  <p>
                     <table frame="all" id="N112A7" orient="port" tocentry="1">
                        <tgroup align="left" char="" charoff="50" cols="2">
                           <colspec colname="1" colnum="1"/>
                           <colspec colname="2" colnum="2"/>
                           <tbody valign="top">
                              <row>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>4 x Trenngelpuffer:</p>
                                 </entry>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>Tris-HCl (1,5 M, pH 8,8); 0,4 % (w/v) SDS</p>
                                 </entry>
                              </row>
                              <row>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>4 x Sammelgelpuffer:</p>
                                 </entry>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>Tris-HCl (0,5 M, pH 6,8); 0,4 % (w/v) SDS</p>
                                 </entry>
                              </row>
                              <row>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>Elektrophoresepuffer:</p>
                                 </entry>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>Tris (50 mM); Glycin (380 mM); 0,1 % (w/v) SDS; pH 8,3</p>
                                 </entry>
                              </row>
                              <row>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>2 x Probenpuffer:</p>
                                 </entry>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>Tris-HCl (20 mM, pH 8,0); EDTA (2 mM); 2 % (w/v) SDS; 10 % (v/v) &#946;-Mercaptoethanol; 20 % (v/v) Glycerol; 0,01 % (w/v) Bromphenolblau</p>
                                 </entry>
                              </row>
                              <row>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>APS:</p>
                                 </entry>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>10 % (w/v) Ammoniumpersulfat</p>
                                 </entry>
                              </row>
                              <row>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>TEMED:</p>
                                 </entry>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>N,N,N`, N´-Tetramethylethylendiamin (Roth)</p>
                                 </entry>
                              </row>
                           </tbody>
                        </tgroup>
                     </table>
                  </p>
                  <p>
                     <citenumber id="N11341" start="37"/>
                     <u>Silberfärbung</u>
                  </p>
                  <p>Die Färbung der im Polyacrylamid-Gel aufgetrennten Proteine erfolgte durch eine hochempfindliche Silberfärbung, modifiziert nach Blum (1987).</p>
                  <p>Nach der gelelektrophoretischen Trennung wurde das Gel für 1 h im Fixierbad geschwenkt und anschließend 2 x 20 min zunächst in Waschlösung 1 und dann 1 min in Waschlösung 2 inkubiert. Zur Neutralisierung wurde das Gel 3 x 20 sec in ddH<sub>2</sub>O gewaschen, bevor die Proteine durch 20 min Schwenken (Belly Dancer, Fa. Stovall) in einer 0,2 %igen Silbernitratlösung angefärbt wurden. Nach einem weiteren Waschschritt (2 x 20 sec in ddH<sub>2</sub>O) wurden die Proteinbanden durch Inkubation in Entwicklerlösung detektiert und die Reaktion durch 2 x 2 min Waschen in ddH<sub>2</sub>O gestoppt. Das Gel wurde abschließend 10 min in Fixierlösung geschwenkt und zur Konservierung 30 min in Waschlösung 3 inkubiert. Die Proteinbanden wurden unter Durchlicht ausgewertet und mit Hilfe der Spiegelreflexkamera Canon EOS 300 dokumentiert.</p>
                  <p>
                     <citenumber id="N11359" start="38"/>
                     <u>Lösungen:</u>
                  </p>
                  <p>
                     <table frame="all" id="N11362" orient="port" tocentry="1">
                        <tgroup align="left" char="" charoff="50" cols="2">
                           <colspec colname="1" colnum="1"/>
                           <colspec colname="2" colnum="2"/>
                           <tbody valign="top">
                              <row>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>Fixierlösung:</p>
                                 </entry>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>50 % (v/v) MetOH; 12 % (v/v) Eisessig; 0,02 % (v/v) Formaldehyd</p>
                                 </entry>
                              </row>
                              <row>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>Waschlösung 1:</p>
                                 </entry>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>30 % (v/v) Ethanol unvergällt</p>
                                 </entry>
                              </row>
                              <row>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>Waschlösung 2 (frisch):</p>
                                 </entry>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>0,02 % (w/v) Na<sub>2</sub>S<sub>2</sub>O<sub>3 </sub>x 5 H<sub>2</sub>O</p>
                                 </entry>
                              </row>
                              <row>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>Waschlösung 3:</p>
                                 </entry>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>3 % (v/v) Glycerin in Fixierlösung</p>
                                 </entry>
                              </row>
                              <row>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>Färbelösung (frisch):</p>
                                 </entry>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>0,2 % (w/v) AgNO<sub>3; </sub>0,03 % (v/v) Formaldehyd</p>
                                 </entry>
                              </row>
                              <row>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>Entwicklerlösung (frisch):</p>
                                 </entry>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>6 % w/v) Na<sub>2</sub>CO<sub>3</sub>; 0,02 % (v/v) Formaldehyd; 0,2 % (v/v) Waschlösung 2</p>
                                 </entry>
                              </row>
                           </tbody>
                        </tgroup>
                     </table>
                  </p>
                  <p>
                     <link id="_Toc131306679"/>
                  </p>
               </block>
            </subsection>
            <subsection id="N11417" label="2.2.6">
               <head>Präparation von Nukleinsäuren</head>
               <block id="N1141C" label="2.2.6.1">
                  <head>
                     <link id="_Toc131306680"/>Isolierung von Gesamt-RNA</head>
                  <p>Nukleinsäureextrakte wurden aus Blatt-, Knospen- und Rindenproben von Gehölzen sowie aus Blattproben von krautigen Indikatorpflanzen hergestellt und zum Virusnachweis mittels RT-PCR mit sequenzspezifischen Primern eingesetzt. Die Bestimmung der Konzentration der isolierten Gesamt-RNA erfolgte durch spektralphotometrische Messungen (Kap. 2.2.6.8). Die Qualität der Gesamt-RNA wurde durch elektrophoretische Trennung im Agarosegel überprüft (Kap. 2.2.6.9). Gesamt-RNA wurde unter Verwendung von vier verschiedenen Extraktionsverfahren isoliert.</p>
                  <p>
                     <citenumber id="N11429" start="39"/>
                     <u>Isolierung von Gesamt-RNA mit Hilfe von Invisorb® Nukleo Spin Plant RNA Mini Kit (Invitek)</u>
                  </p>
                  <p>Die Isolierung von Gesamt-RNA aus Gehölzen und krautigen Pflanzen mit Invisorb® Nukleo Spin Plant RNA Mini Kit (Fa. Invitek) wurde nach Anleitung des Herstellers durchgeführt.</p>
                  <p>
                     <u>Isolierung von Gesamt-RNA modifiziert nach Dellaporta et al. (1983)</u>
                  </p>
                  <p>
                     <citenumber id="N1143B" start="40"/>0,5 g Pflanzenmaterial wurden in flüssigem Stickstoff (<strong>ohne Quarzsand</strong>) pulverisiert und in vorgekühlte 2 ml Eppendorfgefäße überführt. Je 0,5 g Pflanzenmaterial wurden 750 µl Extraktionspuffer sowie <strong>400 µl Chloroform und 400 µl Phenol</strong> zugegeben und gut gemischt.</p>
                  <p>Die Abtrennung unlöslicher Pflanzenbestandteile erfolgte durch 20 min Zentrifugieren bei 15.000 rpm, 4 °C (Beckman-Coulter Microfuge® R Festwinkelrotor F241,5). Zum Aufschluss der Proteine wurde der wässrige Überstand mit 50 µl Natriumdodecylsulfat (SDS, 1/15 Vol.) versetzt, gut gemischt (MS 1 Minishaker, Fa. IKA) und für 10 min bei 65 °C inkubiert.Das Gemisch wurde mit250 µl (0,3125 Vol.) Kaliumacetatlösung versetzt, bevor es für 20 min auf Eis inkubiert und nachfolgend für 20 min bei 15.000 rpm, 4 °C zentrifugiert wurde (Beckman-Coulter Microfuge® R Festwinkelrotor F241,5). Die Nukleinsäuren wurden anschließend unter Zugabe von 650 µl (0,65 Vol.) Isopropanol für 30 min bei -20 °C gefällt und für 20 min bei 15.000 rpm, 4 °C sedimentiert (Beckman-Coulter Microfuge® R Festwinkelrotor F241,5). Nach Lösen des Sedimentes in 100 µl 0,1 x TE-Puffer wurden die Nukleinsäuren über Nacht bei -20 °C erneut gefällt (Kap. 2.2.6.7), in 50 µl 0,1 x TE-Puffer aufgenommen und zur Degradation pflanzlicher DNA 1 h bei 37 °C mit 10 U DNAse1 verdaut. Die Gesamt-RNA wurde bei -20 °C gelagert.</p>
                  <p>
                     <u>Puffer und Lösungen:</u>
                  </p>
                  <p>
                     <citenumber id="N11450" start="41"/>
                     <table frame="all" id="N11453" orient="port" tocentry="1">
                        <tgroup align="left" char="" charoff="50" cols="2">
                           <colspec colname="1" colnum="1"/>
                           <colspec colname="2" colnum="2"/>
                           <tbody valign="top">
                              <row>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>Extraktionspuffer:</p>
                                 </entry>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>Tris-HCl (100 mM); EDTA (50 mM); NaCl (50 mM); pH 8,0</p>
                                 </entry>
                              </row>
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                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>SDS-Lösung:</p>
                                 </entry>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>20 % (w/v) SDS in H<sub>2</sub>O</p>
                                 </entry>
                              </row>
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                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>Kaliumacetatlösung:</p>
                                 </entry>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>60 ml Kaliumacetat (5 M); 11,5 ml Essigsäure; 28,5 ml H<sub>2</sub>O<sub>DEPC </sub>(die Lösung ist 3 M bezogen auf Kalium und 5 M bezogen auf Acetat)</p>
                                 </entry>
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                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>1 x TE-Puffer:</p>
                                 </entry>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>Tris-HCl (10 mM); EDTA (1 mM); pH 8,0</p>
                                 </entry>
                              </row>
                           </tbody>
                        </tgroup>
                     </table>
                  </p>
                  <p>
                     <u>Isolierung von Gesamt-Nukleinsäuren modifiziert nach Boom et al. (1990)</u>
                  </p>
                  <p>Für die Isolierung von Gesamt-Nukleinsäuren, modifiziert nach Boom et al. (1990), wurden 100 mg Pflanzenmaterial (Rinde, Blätter) in flüssigem Stickstoff pulverisiert und in 1 ml <strong>Extraktionspuffer </strong>aufgenommen. Jeweils 500 µl des Gemisches wurden in ein steriles 2 ml Eppendorf-Reaktionsgefäß überführt, mit 10 % SDS versetzt und unter zwischenzeitlichem Mischen für 10 min bei 70 °C inkubiert. Der Extrakt wurde für 5 min auf Eis gekühlt und anschließend für 10 min bei 13.000 rpm, 4 °C zentrifugiert (Beckman-Coulter Microfuge® R Festwinkelrotor F241,5).  Je 300 µl des nukleinsäurehaltigen Überstandes wurden in ein neues Reaktionsgefäß überführt, und mit 300 µl Natriumiodid-Lösung, 150 µl Ethanol absolut sowie 25 µl Silica-Lösung versetzt. Zur Bindung der Nukleinsäuren an die Silicapartikeln wurde das Gemisch für 10 min bei RT inkubiert und zwischendurch vorsichtig gemischt. Die Sedimentation der gebundenen Nukleinsäuren erfolgte durch 10 min Zentrifugieren bei 6000 rpm, 4 °C (Beckman-Coulter Microfuge® R Festwinkelrotor F241,5). Anschließend wurde das Sediment zweimal mit 500 µl Waschpuffer gewaschen, in 200 µl H<sub>2</sub>O<sub>DEPC</sub> resuspendiert und für 4 min auf 70 °C erhitzt. Nach 5 min Zentrifugieren bei 13.000 rpm, 4 °C (Beckman-Coulter Microfuge® R Festwinkelrotor F241,5 ) wurde der <strong>nukleinsäurehaltige Überstand</strong> in ein neues Reaktionsgefäß überführt und <strong>mit Chloroform/Phenol extrahiert</strong> (Kap. 2.2.6.6). Die <strong>Fällung der RNA</strong> aus der wässrigen Phase erfolgte <strong>über Nacht bei -20 °C</strong> (Kap. 2.2.6.7). Die Gesamt-RNA wurde anschließend in 30 µl H<sub>2</sub>O<sub>DEPC </sub>aufgenommen und bei -20 °C gelagert.</p>
                  <p>
                     <citenumber id="N114F0" start="42"/>
                     <u>Puffer und Lösungen:</u>
                  </p>
                  <p>
                     <table frame="all" id="N114F9" orient="port" tocentry="1">
                        <tgroup align="left" char="" charoff="50" cols="2">
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                           <tbody valign="top">
                              <row>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>
                                       <strong>Extraktionspuffer:</strong>
                                    </p>
                                 </entry>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>Guanidinhydrochlorid (6 M); Natriumacetat (0,2 M, pH 5,2); Kaliumacetat (1 M); EDTA (25 mM); 2,5 % PVP</p>
                                 </entry>
                              </row>
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                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>Natriumiodid-Lösung:</p>
                                 </entry>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>Natriumiodid (6 M); Natriumsulfit (0,15 M)</p>
                                 </entry>
                              </row>
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                                    <p>Silica-Lösung:</p>
                                 </entry>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>1 g/ml, pH 2,0; 2 x in H<sub>2</sub>O<sub>DEPC</sub> aufschwemmen und 4 h sedimentieren lassen</p>
                                 </entry>
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                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>Waschpuffer:</p>
                                 </entry>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>Tris-HCl (10 mM, pH 7,5); EDTA (0,5 mM); NaCl (50 mM), 50 % Ethanol absolut</p>
                                 </entry>
                              </row>
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                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>SDS-Lösung:</p>
                                 </entry>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>10 % SDS in H<sub>2</sub>O<sub>DEPC</sub>
                                    </p>
                                 </entry>
                              </row>
                           </tbody>
                        </tgroup>
                     </table>
                  </p>
                  <p>
                     <link id="_Toc131306681"/>
                  </p>
               </block>
               <block id="N11592" label="2.2.6.2">
                  <head>Isolierung von doppelsträngiger (ds)-RNA </head>
                  <p>Für die Isolierung von dsRNA wurde die Methode nach Benthack (2001) verwendet, die auf Untersuchungen von Morris &amp; Dodds (1979) zurückgeht und für die Isolierung von dsRNA aus Ebereschen modifiziert worden war. DsRNA-Isolierungen erfolgten aus 50-100 g Blattmaterial, 12-15 g Rindegewebe sowie 8-10 g Knospen erkrankter und symptomloser Stieleichen. Studien zum Einfluss des Probenahmezeitpunktes und -standortes, des Ausgangsmaterials, der Lagertemperatur und -dauer, des Pflanzenmaterials sowie des Extraktionsverfahrens auf die Menge und Qualität der dsRNA sind im Rahmen einer Projektarbeit durchgeführt worden und einem Tagungsbeitrag zu entnehmen (Rott et al., 2004). </p>
                  <p>
                     <citenumber id="N1159C" start="43"/>Zur Extraktion wurde das Pflanzenmaterial zunächst in flüssigem Stickstoff pulverisiert, mit Extraktionspuffer versetzt und für 3 min mit einem Ultra Turrax (T 25, Fa. Ika) homogenisiert. Anschließend wurde das Homogenat für 30 min bei RT kräftig geschüttelt (TH 25 swip, Fa. Edmund Bühler) und für 10 min bei 37 °C inkubiert. Die Sedimentation grober Pflanzenbestandteile erfolgte durch 20 min Zentrifugieren bei 4000 rpm, 4 °C (Hettich Universal 16 R, Ausschwingrotor 1624). Zur spezifischen Bindung der dsRNA wurde der wässrige Überstand mit 0,2 Vol. 96 %igem Ethanol und 2 g CF11-Cellulose (Fa. Sigma) versetzt und 30 min kräftig geschüttelt (TH 25 swip, Fa. Edmund Bühler). Die an die CF11-Cellulose gebundene dsRNA wurde durch 10 min Zentrifugieren bei 4000 rpm, 4 °C (Hettich Universal 16 R, Ausschwingrotor 1624) sedimentiert und 3 x mit 40 ml Waschpuffer gewaschen. Dazu wurde die Lösung 15 min geschüttelt, 10 min bei 4000 rpm, 4 °C zentrifugiert (Hettich Universal 16 R, Ausschwingrotor 1624), der Überstand abgegossen und neuer Waschpuffer zugesetzt. Nach dem letzten Waschschritt wurde die Cellulose in 20 ml Waschpuffer aufgenommen, in eine 20 ml Kunststoffspritze überführt und mit Pressluft getrocknet. Die gebundenen Nukleinsäuren wurden mit 13 ml Elutionspuffer (5+5+3 ml; dazwischen Pressluft) eluiert und unter Zugabe von 0,2 Vol. 96 %igem Ethanol durch 20 min kräftiges Schütteln (TH 25 swip, Fa. Edmund Bühler) erneut an CF11-Cellulose (0,5 g) gebunden. Das Cellulosegemisch wurde sofort in eine 20 ml Kunststoffspritze überführt und durch Pressluft getrocknet. Die dsRNA wurde mit 2 ml Elutionspuffer (1+1 ml; dazwischen Pressluft) eluiert, zur Beseitigung von Celluloseresten für 3 min bei 13.000 rpm, 4 °C zentrifugiert (Beckman-Coulter Microfuge® R, Festwinkelrotor F241,5) und über Nacht bei -20 °C gefällt (Kap. 2.2.6.7). Zur Stabilisierung der dsRNA wurde das Präzipitat vor dem DNase/RNase-Verdau in 140 µl H<sub>2</sub>O<sub>DEPC </sub>resusendiert und mit  60 µl 1M MgCl<sub>2</sub> (Endkonzentration: 0,3 M) versetzt. Die Degradation von DNA- und ssRNA-Resten erfolgte unter Zugabe von 1 µl RNase A (100 µg/ml) und 1,4 µl DNase (14 U) und 40 min Inkubieren bei  37 °C. Zur Inaktivierung der Enzyme wurde das Gemisch 2 x mit Phenol/Chloroform und 1 x mit Chloroform extrahiert (Kap. 2.2.6.6). Die dsRNA aus der wässrigen Oberphase wurde durch 12 h Fällung bei -20 °C konzentriert (Kap. 2.2.6.7) und anschließend in 20 µl H<sub>2</sub>O<sub>DEPC</sub> resuspendiert. Zur Berechnung der Konzentration wurde 1 µl  der isolierten dsRNA spektralphotometrisch gemessen (Kap. 2.2.6.8). 8-10 µl dsRNA wurden zur Überprüfung des Bandenmusters im Agarosegel aufgetrennt und der Rest von 10 µl bei -80 °C gelagert.</p>
                  <p>
                     <u>Puffer und Lösungen:</u>
                  </p>
                  <p>
                     <table frame="all" id="N115B7" orient="port" tocentry="1">
                        <tgroup align="left" char="" charoff="50" cols="4">
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                           <tbody valign="top">
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                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>Extraktionspuffer: </p>
                                 </entry>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>10 g (Knospen)</p>
                                 </entry>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>20 g (Rinde)</p>
                                 </entry>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>50 g (Blätter)</p>
                                 </entry>
                              </row>
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                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>2 x STE<sub> DEPC</sub>-Puffer mit 3 % (w/v) SDS </p>
                                 </entry>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>20 ml</p>
                                 </entry>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>50 ml</p>
                                 </entry>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>100 ml</p>
                                 </entry>
                              </row>
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                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>H<sub>2</sub>O<sub>DEPC</sub>
                                    </p>
                                 </entry>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>5 ml</p>
                                 </entry>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>10 ml</p>
                                 </entry>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>25 ml</p>
                                 </entry>
                              </row>
                              <row>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>&#946;- Mercaptoethanol</p>
                                 </entry>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>0,4 ml</p>
                                 </entry>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>0,8 ml</p>
                                 </entry>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>2,0 ml</p>
                                 </entry>
                              </row>
                              <row>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>1 % (w/v) PVP unlöslich</p>
                                 </entry>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>0,25 g</p>
                                 </entry>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>0,5 g</p>
                                 </entry>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>1,25 g</p>
                                 </entry>
                              </row>
                           </tbody>
                        </tgroup>
                     </table>
                  </p>
                  <p>
                     <citenumber id="N116A7" start="44"/>Waschpuffer:  1 x STE<sub> DEPC</sub>, 16 % Ethanol</p>
                  <p>Elutionspuffer:  1 x STE<sub> DEPC </sub>
                  </p>
                  <p>Zur Optimierung der dsRNA-Isolierung aus Stieleichen wurden die in Tab. 2.5 aufgeführten Modifikationen der angegebenen Arbeitsschritte mit Blattmaterial erkrankter Stieleichen getestet. Für diese Untersuchungen wurde eine Mischprobe infizierter Stieleichenblätter eingesetzt, die im Juni 2003 entnommen und  bei -80 °C gelagert worden war (E 878).  </p>
                  <p>
                     <citenumber id="N116B9" start="45"/>
                     <table frame="all" id="N116BC" orient="port" tocentry="1">
                        <caption>Tab. 2.5: Varianten der dsRNA-Isolierung unter Angabe des Arbeitsschrittes und der Modifikation</caption>
                        <tgroup align="left" char="" charoff="50" cols="3">
                           <colspec colname="1" colnum="1"/>
                           <colspec colname="2" colnum="2"/>
                           <colspec colname="3" colnum="3"/>
                           <tbody valign="top">
                              <row>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>
                                       <strong>Arbeitsschritt</strong>
                                    </p>
                                 </entry>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>
                                       <strong>Methode</strong>
                                    </p>
                                 </entry>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>
                                       <strong>Puffer</strong>
                                    </p>
                                 </entry>
                              </row>
                              <row>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>
                                       <strong>Extraktion des Pflanzenmaterials</strong>
                                    </p>
                                 </entry>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>- Chloroform/Phenol-Extraktion</p>
                                 </entry>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>- Erhöhung der Extraktionspuffermenge auf das 1,5 facheVolumen<br/>- Zugabe von 2 ml Bentonitsuspension (Kap. 2.2.3.1) je 127 ml Extraktionspuffer <br/>- Absenkung des pH-Wertes auf 5,5; 6,0; 6,5</p>
                                 </entry>
                              </row>
                             
                              <row>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>
                                       <strong>Waschen der gebundenen dsRNA</strong>
                                    </p>
                                 </entry>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>- Waschen im &#8216;Batch-Verfahren&#8217;<br/>(Zentrifugation der CF11-Cellulose anstatt Filtration des Puffers)</p>
                                 </entry>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>- Absenkung des pH-Wertes auf 6,0</p>
                                 </entry>
                              </row>
                              <row>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>
                                       <strong>Elution der dsRNA</strong>
                                    </p>
                                 </entry>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>-Elution im &#8216;Batch-Verfahren&#8217;</p>
                                 </entry>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top"/>
                              </row>
                              <row>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>
                                       <strong>Fällung</strong>
                                    </p>
                                 </entry>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>- -80°C anstatt -20°C</p>
                                 </entry>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top"/>
                              </row>
                           </tbody>
                        </tgroup>
                     </table>
                  </p>
                  <p>Hinsichtlich des verwendeten Probenmaterials wurden folgende Einflussfaktoren untersucht:</p>
                  <p>
                     <table frame="all" id="N1178B" orient="port" tocentry="1">
                        <tgroup align="left" char="" charoff="50" cols="3">
                           <colspec colname="1" colnum="1"/>
                           <colspec colname="2" colnum="2"/>
                           <colspec colname="3" colnum="3"/>
                           <tbody valign="top">
                              <row>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>1)</p>
                                 </entry>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>Lagertemperatur:</p>
                                 </entry>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>Lagerung bei -20 °C; -80 °C </p>
                                 </entry>
                              </row>
                              <row>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>2)</p>
                                 </entry>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>Lagerdauer: </p>
                                 </entry>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>frisch geerntet; bis 12 Monate bei -80 °C gelagert; bis 1,5 Jahre bei -20 °C gelagert</p>
                                 </entry>
                              </row>
                              <row>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>3)</p>
                                 </entry>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>Aufbereitung:</p>
                                 </entry>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>Blätter; in flüssigem Stickstoff zerkleinertes Blattmaterial</p>
                                 </entry>
                              </row>
                              <row>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>4)</p>
                                 </entry>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>Probenahme:</p>
                                 </entry>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>Herbst/Winter (Knospen, Rinde); Frühjahr/Sommer (Blätter)</p>
                                 </entry>
                              </row>
                              <row>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>5)</p>
                                 </entry>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>Probenherkunft:</p>
                                 </entry>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>Forstamtsbereiche in Nord- und Mitteldeutschland (Tab. A1, Anhang 4)</p>
                                 </entry>
                              </row>
                              <row>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>6)</p>
                                 </entry>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>Probenmenge:</p>
                                 </entry>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>10 g Knospen; 20-25 g Rinde; 50 &#8211;100 g Blätter</p>
                                 </entry>
                              </row>
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                        </tgroup>
                     </table>
                  </p>
                  <p>
                     <citenumber id="N1185F" start="46"/>Um zu prüfen, ob die Lagerungsform und -dauer einen Einfluss auf die Ausbeute an dsRNA hat, wurden von den Standorten B 1-3 (Kap. 2.1.1) im Mai und Juni des Jahres 2003 jeweils vier Proben infizierten und symptomlosen Blattmaterials und im März Rindengewebe sowie Knospen von symptomtragenden Stieleichen entnommen. Die Rinden-und Knospenproben wurden für fünf Tage bei 4 °C aufbewahrt und anschließend bei -80 °C gelagert. Jeweils 50 g gesundes (E 823) und infiziertes Blattmaterial (E 825) wurden in flüssigem Stickstoff zerkleinert und für eine Nacht bei -80 °C gelagert. Die gleiche Menge Blattmaterial symptomtragender (E 886) und symptomloser (E 824) Stieleichen wurde für acht Monate bei  -80 °C gelagert. Zum Vergleich wurden Blattproben verwendet, die für sechs (E 551, E 552) bzw. 17 Monate (E 534 a, E 545 a) bei -20 °C gelagert worden waren. Nachfolgend wurden aus jeweils 50 g Blattmaterial sowie 10 g Rinden- und 8 g Knospenmaterial dsRNA nach Benthack (2001) isoliert und die Reinheit und Ausbeute sowohl durch Gelelektrophorese (Kap. 2.2.6.9) als auch durch photometrische Messung (Kap. 2.2.6.8) überprüft.</p>
                  <p>Für Untersuchungen zur Abhängigkeit der dsRNA-Konzentration vom Zeitpunkt der Probenahme wurden Eichenblattproben einmal Ende Mai, dreimal im Juni, Juli und August und zweimal im Oktober am Standort B 1 entnommen und jeweils 50 g in die dsRNA-Isolierung eingesetzt (Tab. A1, Anhang 4).</p>
                  <p>
                     <link id="_Toc131306682"/>
                  </p>
               </block>
               <block id="N1186D" label="2.2.6.3">
                  <head>Eluierung von dsRNA und DNA aus Agarosegelen</head>
                  <p>
                     <u>Eluierung von dsRNA aus Agarosegelen</u>
                  </p>
                  <p>
                     <citenumber id="N1187A" start="47"/>Für die Klonierung bzw. Amplifizierung von dsRNA aus Stieleichen wurden die spezifischen Banden unter UV-Licht mit einer sterilen Rasierklinge ausgeschnitten und in ein steriles, RNase-freies 1,5 ml Eppendorf-Gefäß überführt.</p>
                  <p>Die Isolierung von dsRNA aus Agarosegelen ist mit vier verschiedenen Methoden durchgeführt worden. Methode 1) basiert auf dem Prinzip der Abtrennung der Agarose von den Nukleinsäuren durch Filtration. Mit den Methoden 2) und 4) wurde die dsRNA durch Phenol-Chloroform-Extraktion vom Agarosegel getrennt. Methode 3) beschreibt eine Kombination zwischen Gelfiltration und Chloroform-Phenol-Extraktion. Alle Proben wurden nach der Reinigung bei -20 °C gefällt (Kap. 2.2.6.7), in 5 µl H<sub>2</sub>O<sub>DEPC</sub> aufgenommen und im 1 % igen Agarosegel überprüft. Zur cDNA-Synthese wurden 5 µl der aus dem Gel eluierten dsRNA-Probe E 841 eingesetzt.</p>
                  <p>
                     <table frame="all" id="N11889" orient="port" tocentry="1">
                        <tgroup align="left" char="" charoff="50" cols="2">
                           <colspec colname="1" colnum="1"/>
                           <colspec colname="2" colnum="2"/>
                           <tbody valign="top">
                              <row>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>1)</p>
                                 </entry>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>dsRNA-Extraktion aus Agarosegelen durch NucleoSpin® Extrakt Kit:</p>
                                 </entry>
                              </row>
                           </tbody>
                        </tgroup>
                     </table>
                  </p>
                  <p>
                     <citenumber id="N118BA" start="48"/>Die dsRNA-Isolierung aus Agarosegelen unter Verwendung des NucleoSpin® Extrakt Kit erfolgte entsprechend den Herstellerangaben der Fa. Macherey &amp; Nagel.</p>
                  <p>
                     <table frame="all" id="N118C0" orient="port" tocentry="1">
                        <tgroup align="left" char="" charoff="50" cols="2">
                           <colspec colname="1" colnum="1"/>
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                           <tbody valign="top">
                              <row>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>2)</p>
                                 </entry>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>dsRNA-Extraktion aus Agarosegelen durch Chloroform-Phenol-Extraktion:</p>
                                 </entry>
                              </row>
                           </tbody>
                        </tgroup>
                     </table>
                  </p>
                  <p>Das ausgeschnittene Gelstück wurde zunächst unter Zugabe von 300 µl/100 mg Agarose NT-Puffer aus dem NucleoSpin® Extrakt Kit (Fa. Macherey &amp; Nagel) bei 65 °C aufgeschmolzen und zwischendurch gut gemischt (MS 1 Minishaker, Fa.  IKA ). Danach wurde die dsRNA durch eine Behandlung mit Chloroform und Phenol von der Agarose getrennt (Kap. 2.2.6.6).</p>
                  <p>
                     <citenumber id="N118F4" start="49"/>
                     <table frame="all" id="N118F7" orient="port" tocentry="1">
                        <tgroup align="left" char="" charoff="50" cols="2">
                           <colspec colname="1" colnum="1"/>
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                           <tbody valign="top">
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                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>3) </p>
                                 </entry>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>dsRNA-Extraktion aus Agarosegelen nach Benthack (2001):</p>
                                 </entry>
                              </row>
                           </tbody>
                        </tgroup>
                     </table>
                  </p>
                  <p>Die Extraktion von dsRNA aus 1 %iger &#8216;Low Melt&#8217;-Agarose wurde nach den Angaben im Protokoll durchgeführt. Dazu wurde das Gelstück unter Verwendung einer 300 mM MgCl-Lösung durch 3 mm Whatman-Papier filtriert und anschließend mit Chloroform und Phenol extrahiert (Kap. 2.2.6.6). </p>
                  <p>
                     <table frame="all" id="N1192B" orient="port" tocentry="1">
                        <tgroup align="left" char="" charoff="50" cols="2">
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                           <tbody valign="top">
                              <row>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>4)</p>
                                 </entry>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>dsRNA-Extraktion aus Agarosegelen nach sambrook et al. (1989): </p>
                                 </entry>
                              </row>
                           </tbody>
                        </tgroup>
                     </table>
                  </p>
                  <p>
                     <citenumber id="N1195C" start="50"/>Das ausgeschnittene Gelstück wurde mit 5 Vol. Extraktionspuffer (20 mM Tris-HCl, 1 mM EDTA, pH 8,0) versetzt, 5 min bei 65 °C inkubiert und zwischendurch kräftig gemischt (MS 1 Minishaker, Fa.  IKA). Die Trennung der Nukleinsäuren vom Agarosegel erfolgte durch eine Chloroform-Phenol-Extraktion (Kap. 2.2.6.6).</p>
                  <p>
                     <u>Eluierung von DNA-Fragmenten aus Agarosegelen</u>
                  </p>
                  <p>Präparative DNA-Gelelektrophoresen wurden in Abhängigkeit von der Gelgröße bei 50-80 V, wie in Kap. 2.2.6.9 beschrieben, durchgeführt. Die gewünschten Fragmente wurden unter UV-Licht ausgeschnitten und die Agarose unter Verwendung von QuiAquick Gel Extraction Kit (Fa. Quiagen), NucleoSpin® Extract Kit (Fa. Macherey &amp; Nagel) oder Just Spin® Gel Extraction Kit (Fa. Genaxxon) nach den beiligenden Protokollen entfernt.  Anschließend wurde die DNA mit 30-50 µl Eluierungspuffer der jeweiligen Hersteller eluiert, über Nacht gefällt (Kap. 2.2.6.7) und in 3-10 µl H<sub>2</sub>O<sub>DEPC </sub>resuspendiert. Die gelösten Nukleinsäuren wurden bei -20 °C gelagert oder sofort in den Vektor pGEM® -T Easy (Fa. Promega) ligiert.</p>
                  <p>
                     <link id="_Toc131306683"/>
                  </p>
               </block>
               <block id="N11976" label="2.2.6.4">
                  <head>Isolierung von Gesamt-DNA aus Pflanzen</head>
                  <p>
                     <citenumber id="N1197D" start="51"/>Gesamt-DNA wurde aus jeweils einer Blattprobe <em>Chenopodium quinoa</em> (symptomlos) und <em>Quercus robur</em> (mit Symptomen) unter Verwendung des NucleoSpin® Plant Kit (Fa. Macherey &amp; Nagel) nach Angaben des Herstellers extrahiert. Die Qualität der DNA-Präparation wurde anschließend im 1 %igen nativen Agarosegel anhand des Bandenmusters überprüft (Kap. 2.2.6.9).</p>
                  <p>
                     <link id="_Toc131306684"/>
                  </p>
               </block>
               <block id="N1198E" label="2.2.6.5">
                  <head>Isolierung von Plasmid-DNA</head>
                  <p>
                     <u>Schnellisolierung von Plasmid-DNA </u>
                  </p>
                  <p>Für die Durchführung von Restriktionsanalysen wurde die Plasmid-DNA durch eine Schnellisolierung aus den <em>E.coli</em>-Bakterienzellen gereinigt. </p>
                  <p>
                     <citenumber id="N119A1" start="52"/>Mit einer über Nacht gewachsenen <em>E. coli-</em>Einzelkolonie wurden 5 ml LB-Medium (Kap. 2.1.8 + Amplizilin, 50 µg/ml) angeimpft und über Nacht bei 37 °C unter Schütteln (TH 25 swip, Fa. Edmund Bühler, 180 rpm) vermehrt. Die Bakterienzellen von 1,5 ml Flüssigkultur wurden durch Zentrifugation sedimentiert (30 sec 12.000 rpm, RT; Beckman-Coulter Microfuge® R, Festwinkelrotor F241,5), das Bakteriensediment in 100 µl eisgekühlter Lösung 1 resuspendiert, mit 200 µl frisch zubereiteter Lösung 2 versetzt, fünfmal invertiert und auf Eis inkubiert. Nach Neutralisation durch Zugabe von 150 µl eisgekühlter Lösung 3, mischen (MS 1 Minishaker, Fa.  IKA) und 2 min Inkubieren auf Eis, wurden Proteine und chromosomale Bakterien-DNA durch Zentrifugation (5 min bei 12.000 rpm, 4 °C; Beckman-Coulter Microfuge® R, Festwinkelrotor F241,5) sedimentiert. Die Plasmid-DNA im Überstand wurde in ein neues 1,5 ml-Eppendorf-Gefäß überführt und einmal mit Chloroform und Phenol extrahiert (Kap. 2.2.6.6). Die Fällung der Plasmid-DNA aus dem wässrigen Überstand erfolgte mit 2 Vol. EtOH (96 %) für 2 min bei RT. Durch 5 min Zentrifugieren bei 12.000 rpm, 4 °C (Beckman-Coulter Microfuge® R, Festwinkelrotor F241,5) wurde die Plasmid-DNA sedimentiert, einmal mit 70 % EtOH gewaschen und erneut 5 min bei 12.000 rpm, 4 °C zentrifugiert (Beckman-Coulter Microfuge® R, Festwinkelrotor F 241,5). Das Sediment wurde im Vakuum (Speed Vac SC 100, Fa. Savant) getrocknet, in 50 µl TE-Puffer gelöst und bei 4 °C aufbewahrt.</p>
                  <p>
                     <u>Puffer und Lösungen</u>:</p>
                  <p>
                     <table frame="all" id="N119B0" orient="port" tocentry="1">
                        <tgroup align="left" char="" charoff="50" cols="2">
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                           <colspec colname="2" colnum="2"/>
                           <tbody valign="top">
                              <row>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>Lösung 1:</p>
                                 </entry>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>Tris-HCl (25 mM); EDTA (10 mM, pH 8,0); Glucose (50 mM)</p>
                                 </entry>
                              </row>
                              <row>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>Lösung 2:</p>
                                 </entry>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>NaOH (0,2 N); SDS (1 %)</p>
                                 </entry>
                              </row>
                              <row>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>Lösung 3 (100ml):</p>
                                 </entry>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>60 ml Kaliumacetat (5 M); 11,5 ml Eisessig; 28,5 ml ddH<sub>2</sub>O</p>
                                 </entry>
                              </row>
                           </tbody>
                        </tgroup>
                     </table>
                  </p>
                  <p>
                     <citenumber id="N11A0E" start="53"/>
                     <u>Isolierung von Plasmid-DNA mit NucleoSpin® Plasmid (Fa. Macherey &amp; Nagel)</u>
                  </p>
                  <p>Wurden Präparationen von einem hohen Reinheitsgrad benötigt, wie beispielsweise für die Sequenzierung, erfolgte die Isolierung von Plasmid-DNA mit dem NucleoSpin® Plasmid Kit  (Fa. Macherey &amp; Nagel) nach den Herstellerangaben. </p>
               </block>
               <block id="N11A19" label="2.2.6.6">
                  <head>Chloroform-Phenol-Extraktion von Nukleinsäuren</head>
                  <p>Um Nukleinsäuren von Proteinen und Lipiden zu reinigen, wurden diese mit 1 Vol. Phenol/Chloroform versetzt und gründlich durchmischt. Anschließend wurden die Phasen durch Zentrifugation (8 min bei 13.000 rpm, 4 °C; Beckman-Coulter Microfuge® R, Fest-winkelrotor F241, 5) voneinander getrennt. Die obere wässrige Phase wurde abgenommen und erneut mit 1 Vol. Phenol/Chloroform extrahiert. Zur Entfernung von Phenolresten wurde die wässrige Phase einmal mit 1 Vol. Chloroform extrahiert. Die so gereinigten Nukleinsäuren konnten anschließend als Natrium- oder Lithiumchloridsalz mit EtOH aus der wässrigen Phase präzipitiert werden.</p>
                  <p>
                     <link id="_Toc131306685"/>
                  </p>
               </block>
               <block id="N11A28" label="2.2.6.7">
                  <head>Nukleinsäurefällung</head>
                  <p>
                     <citenumber id="N11A2F" start="54"/>Gereinigte Nukleinsäuren wurden mit 1/10 Vol. 3 M Natriumacetat (pH 5,2) sowie 2,5 Vol. EtOH (absolut) eiskalt versetzt und über Nacht bei -20 °C oder -80 °C gefällt. Die Fällung von Gesamt-RNA wurde alternativ mit 4 M LiCl durchgeführt.</p>
                  <p>Im Anschluss an die Fällung wurden die Nukleinsäuren für 40 min bei 13.000 rpm, 4 °C sedimentiert (Beckman-Coulter Microfuge® R, Festwinkelrotor F241, 5). Zum Entfernen der Salze wurden die Präzipitate zweimal mit 70 % EtOH eiskalt gewaschen, je 20 min zentrifugiert (Beckman-Coulter Microfuge® R, Festwinkelrotor F 241,5; 13.000 rpm, 4 °C) und für 5 min unter Vakuum (Speed Vac SC 100, Fa. Savant) getrocknet. Die Nukleinsäuren wurden in 20 µl H<sub>2</sub>O<sub>DEPC </sub>aufgenommen und bei -20 °C gelagert.</p>
                  <p>
                     <link id="_Toc131306686"/>
                  </p>
               </block>
               <block id="N11A43" label="2.2.6.8">
                  <head>Konzentrationsbestimmung von Nukleinsäuren</head>
                  <p>Konzentration und Reinheit von Nukleinsäuren (Gesamt-RNA, dsRNA, Plasmid-DNA) wurde mit Hilfe von vierSpektralphotometern (ND-1000, Fa. Nanodrop; Ultraspec 2000, Fa. Pharmacia Biotech; UV 1202, Shimadzu; Uvikon 930, Fa. Kontron Instruments) bestimmt.</p>
                  <p>
                     <citenumber id="N11A4D" start="55"/>Die Absorption der Nukleinsäuren wurde bei 260 nm gemessen und die Konzentration nach folgender Formel berechnet:  </p>
                  <p> Nukleinsäurekonzentration (µg/ml) = Absorption<sub>&#955;260 </sub>x 40</p>
                  <p>Der Reinheitsgrad der Nukleinsäuren errechnet sich aus dem Verhältnis Absorption<sub>&#955;260 </sub>/ Absorption<sub>&#955;280</sub>. Qualitativ reine RNA weist nach Sambrook et al. (1989) einen Quotienten von  2,000 auf. </p>
                  <p>
                     <link id="_Toc131306687"/>
                  </p>
               </block>
               <block id="N11A67" label="2.2.6.9">
                  <head>Gelelektrophoretische Trennung von Nukleinsäuren</head>
                  <p>
                     <citenumber id="N11A6E" start="56"/>
                     <u>Native Gelelektrophorese </u>
                  </p>
                  <p>Zur Größenbestimmung von Nukleinsäurefragmenten und zur Überprüfung der Reinheit der Nukleinsäuren wurden diese in 1 %igen Agarosegelen elektrophoretisch getrennt. Die Gelelektrophorese erfolgte in einer Standard-Gelkammer (Gelgröße 10 x 10 cm) der Fa. Biometra und in einer Mini-Gelkammer der Fa. Bio-Rad. Gelkammer, Gelträger und Kamm waren für mindestens 30 min in 1 %iger SDS-Lösung zu inkubieren um RNase-frei zu sein. Zur gelelektrophoretischen Trennung wurde die Agarose in 1 x TBE-Puffer durch Kochen gelöst und in den Gelträger gegossen. Die Proben wurden mit 1/5 des Vol. mit Probenpuffer vermischt und in die Geltaschen pipettiert. Als Größenstandards wurden die DNA-Molekulargewichtsmarker 50 bp, 100 bp, 1 kb (Fa. Fermentas) sowie pUC Mix-Marker (Fa. Fermentas) und Lamda-DNA aus eigener Präparation verwendet. Die Trennung erfolgte in einem 1 x TBE-Puffer bei 80-100 V für mindestens 1 h. Nach Ethidiumbromidfärbung wurden die Nukleinsäurebanden auf einem UV-Tisch visualisiert und dokumentiert (BioDocAnalyze, Fa. Biometra).</p>
                  <p>
                     <u>Puffer:</u>
                  </p>
                  <p>
                     <citenumber id="N11A80" start="57"/>
                     <table frame="all" id="N11A83" orient="port" tocentry="1">
                        <tgroup align="left" char="" charoff="50" cols="2">
                           <colspec colname="1" colnum="1"/>
                           <colspec colname="2" colnum="2"/>
                           <tbody valign="top">
                              <row>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>1 x TBE-Puffer:</p>
                                 </entry>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>Tris (90 mM); Borsäure (90 mM); EDTA (2 mM, pH 8,0)</p>
                                 </entry>
                              </row>
                              <row>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>Probenpuffer:</p>
                                 </entry>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>0,25 % (w/v) Bromphenolblau; NaH<sub>2</sub>PO<sub>4</sub>/Na<sub>2</sub>HPO<sub>4,</sub> (10 mM, pH 7,0); 50 % (v:v) Glycerol</p>
                                 </entry>
                              </row>
                           </tbody>
                        </tgroup>
                     </table>
                  </p>
                  <p>
                     <u>Denaturierende Gelelektrophorese- Formaldehydgel</u>
                  </p>
                  <p>Ausgewählte Gesamt-RNA-Präparationen wurden in einem 1,5 %igen denaturierenden Formaldehydgel analysiert. Für ein Minigel (8,0 x 6,5 cm) wurden 0,75 g Agarose in 44 ml H<sub>2</sub>O<sub>DEPC </sub>und 5 ml 10 x MOPS in einer Mikrowelle aufgeschmolzen. Nach Abkühlung der Lösung auf ca. 68 °C wurden 0,9 ml einer 37 %igen Formaldehydlösung zugesetzt. Das ausgehärtete Gel wurde für 15 min im Laufpuffer äquilibriert. Für die gelelektrophoretische Trennung wurden 2 µl Gesamt-RNA in 2 µl H<sub>2</sub>O<sub>DEPC </sub>verdünnt, mit 1 µl 5 x Probenpuffer versetzt, 15 min bei 65 °C denaturiert und bis zum Probenauftrag auf Eis zwischengelagert. Die Gelelektrophorese erfolgte in einer Mini-Gelkammer (Fa. Bio-Rad) bei einer Spannung von 50 V für 2 h. Das Gel wurde anschließend mit Ethidiumbromid gefärbt und unter UV- Licht mit Hilfe der Fotodokumentationsanlage GelValue UV Transilluminator (Fa. Syngene) ausgewertet und dokumentiert.</p>
                  <p>
                     <citenumber id="N11AEA" start="58"/>
                     <u>Puffer:</u>
                  </p>
                  <p>
                     <table frame="all" id="N11AF3" orient="port" tocentry="1">
                        <tgroup align="left" char="" charoff="50" cols="2">
                           <colspec colname="1" colnum="1"/>
                           <colspec colname="2" colnum="2"/>
                           <tbody valign="top">
                              <row>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>10 x MOPS:</p>
                                 </entry>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>MOPS (200 mM); Natriumacetat (50 mM); EDTA (10 mM); pH 7,0</p>
                                 </entry>
                              </row>
                              <row>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>Laufpuffer:</p>
                                 </entry>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>1 x MOPS; 0,74 % (v/v) Formaldehyd</p>
                                 </entry>
                              </row>
                           </tbody>
                        </tgroup>
                     </table>
                  </p>
                  <p>Probenpuffer (10 ml):</p>
                  <p>
                     <citenumber id="N11B3C" start="59"/>
                     <table frame="all" id="N11B3F" orient="port" tocentry="1">
                        <tgroup align="left" char="" charoff="50" cols="2">
                           <colspec colname="1" colnum="1"/>
                           <colspec colname="2" colnum="2"/>
                           <tbody valign="top">
                              <row>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>    16 µl</p>
                                 </entry>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>gesättigte Bromphenolblau-Lösung</p>
                                 </entry>
                              </row>
                              <row>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>    80 µl</p>
                                 </entry>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>EDTA (500 mM)</p>
                                 </entry>
                              </row>
                              <row>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>  100 µl</p>
                                 </entry>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>Ethidiumbromid (10 mg/ml)</p>
                                 </entry>
                              </row>
                              <row>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>  720 µl</p>
                                 </entry>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>Formaldehyd (37 %)</p>
                                 </entry>
                              </row>
                              <row>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>     2 ml</p>
                                 </entry>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>Glycerol (100 %)</p>
                                 </entry>
                              </row>
                              <row>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>3084 µl</p>
                                 </entry>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>Formamid</p>
                                 </entry>
                              </row>
                              <row>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>     4 ml</p>
                                 </entry>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>10 x MOPS</p>
                                 </entry>
                              </row>
                           </tbody>
                        </tgroup>
                     </table>
                  </p>
                  <p>
                     <link id="_Toc85971886"/>
                  </p>
                  <p>
                     <u>Denaturierende Gelelektrophorese- Glyoxal/ Dimethyl-Sulfoxid (DMSO)-Gel</u>
                  </p>
                  <p>
                     <citenumber id="N11BFA" start="60"/>DsRNA wurde in Verbindung mit Northern-Blot-Analysen in einem Glyoxal/DMSO-Gel aufgetrennt. Für ein Minigel wurden 0,5 g Agarose in 50 ml Laufpuffer aufgeschmolzen und in den Gelträger gegossen. Gelkammer, Gelträger und Kamm wurden zuvor in 1 % SDS RNase-frei gemacht. </p>
                  <p>Zur Probenvorbereitung wurden folgende Reagenzien ad 30 µl pipettiert: </p>
                  <p>
                     <table frame="all" id="N11C03" orient="port" tocentry="1">
                        <tgroup align="left" char="" charoff="50" cols="2">
                           <colspec colname="1" colnum="1"/>
                           <colspec colname="2" colnum="2"/>
                           <tbody valign="top">
                              <row>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>6 µl</p>
                                 </entry>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>dsRNA (~20 ng)</p>
                                 </entry>
                              </row>
                              <row>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>1,5 µl</p>
                                 </entry>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>0,2 M Na<sub>2</sub>HPO<sub>4 </sub>/NaH<sub>2 </sub>PO<sub>4</sub>; pH 7,0</p>
                                 </entry>
                              </row>
                              <row>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>15 µl</p>
                                 </entry>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>DMSO</p>
                                 </entry>
                              </row>
                              <row>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>6 µl</p>
                                 </entry>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>6 M (40 %) Glyoxal</p>
                                 </entry>
                              </row>
                           </tbody>
                        </tgroup>
                     </table>
                  </p>
                  <p>
                     <citenumber id="N11C7F" start="61"/>Das Gemisch wurde für 1 h bei 50 °C inkubiert und danach sofort auf Eis gestellt. Nach dem Zusatz von 3 µl 10 x Ladepuffer wurden die Proben in die Geltaschen pipettiert. Die Trennung erfolgt für 2 h bei 60 V. Das Gel wurde anschließend sofort auf eine Nylon-Membran geblottet (Kap. 2.2.12).</p>
                  <p>
                     <u>Puffer:</u>
                  </p>
                  <p>
                     <table frame="all" id="N11C8B" orient="port" tocentry="1">
                        <tgroup align="left" char="" charoff="50" cols="2">
                           <colspec colname="1" colnum="1"/>
                           <colspec colname="2" colnum="2"/>
                           <tbody valign="top">
                              <row>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>Laufpuffer:</p>
                                 </entry>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p> NaH<sub>2</sub>PO<sub>4</sub>/Na<sub>2</sub>HPO<sub>4</sub>(10 mM); pH 7,0</p>
                                 </entry>
                              </row>
                           </tbody>
                        </tgroup>
                     </table>
                  </p>
                  <p>
                     <citenumber id="N11CC8" start="62"/>
                     <table frame="all" id="N11CCB" orient="port" tocentry="1">
                        <tgroup align="left" char="" charoff="50" cols="3">
                           <colspec colname="1" colnum="1"/>
                           <colspec colname="2" colnum="2"/>
                           <colspec colname="3" colnum="3"/>
                           <tbody valign="top">
                              <row>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>10 x Ladepuffer (1ml):</p>
                                 </entry>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>0,25 mg</p>
                                 </entry>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>Bromphenolblau</p>
                                 </entry>
                              </row>
                              <row>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top"/>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>0,25 mg</p>
                                 </entry>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>Xylencyanol FF</p>
                                 </entry>
                              </row>
                              <row>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top"/>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>50 µl</p>
                                 </entry>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>10 mM Na<sub>2</sub>HPO<sub>4</sub>/ NaH<sub>2 </sub>PO<sub>4; </sub>pH 7,0</p>
                                 </entry>
                              </row>
                              <row>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top"/>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>500 µl</p>
                                 </entry>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>Glyzerol</p>
                                 </entry>
                              </row>
                           </tbody>
                        </tgroup>
                     </table>
                  </p>
                  <p>
                     <link id="_Toc131306688"/>
                  </p>
               </block>
            </subsection>
            <subsection id="N11D69" label="2.2.7">
               <head>&#8216;Polymerase-Chain-Reaction&#8217; (PCR) </head>
               <p>Für den Nachweis bekannter Krankheitserreger/Sequenzen wurden zwei verschiedene PCR-Verfahren angewendet:  </p>
               <p>-RT-PCR (CLRV/Ebereschenringfleckigkeit/dsRNA Stieleiche)</p>
               <p>
                  <citenumber id="N11D76" start="63"/>-IC-RT-PCR (TMV/ToMV)</p>
               <block id="N11D7A" label="2.2.7.1">
                  <head>
                     <link id="_Toc131306689"/>Reverse Transkription  </head>
                  <p>Die Reverse Transkription wurde mit RNA-komplementären Primern in einem 20 µl-Ansatz durchgeführt. Zunächst wurden 2-5 µg Gesamt-RNA mit 100 pmol Erststrangprimer in dem entsprechenden Volumen H<sub>2</sub>O<sub>DEPC</sub> für 5 min bei 70 °C (Gesamt-RNA) bzw. 95 °C (dsRNA) denaturiert. Danach wurde der Reaktionsansatz sofort auf Eis gestellt und unter Zusatz folgender Reagenzien für 1 h bei 42 °C inkubiert.</p>
                  <p>
                     <table frame="all" id="N11D8D" orient="port" tocentry="1">
                        <tgroup align="left" char="" charoff="50" cols="2">
                           <colspec colname="1" colnum="1"/>
                           <colspec colname="2" colnum="2"/>
                           <tbody valign="top">
                              <row>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>4 µl</p>
                                 </entry>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>5 x Reverse Transkriptase-Puffer (Fa. Fermentas)</p>
                                 </entry>
                              </row>
                              <row>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>2 µl</p>
                                 </entry>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>dNTP (10 mM) (Fa. Fermentas)</p>
                                 </entry>
                              </row>
                              <row>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>20 U</p>
                                 </entry>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>RNasin (Fa. Fermentas)</p>
                                 </entry>
                              </row>
                              <row>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>200 U</p>
                                 </entry>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>M-MuLV-Reverse Transkriptase (Fa. Fermentas)</p>
                                 </entry>
                              </row>
                           </tbody>
                        </tgroup>
                     </table>
                  </p>
                  <p>
                     <citenumber id="N11DFD" start="64"/>Die Reaktion wurde durch 10 min Erhitzen bei 70 °C beendet.</p>
                  <p>Die Erststrangsynthese aus dsRNA mit sequenzspezifischen Primern wurde in einem 100 µl Ansatz analog den Angaben in Kap. 2.2.9.2 durchgeführt. Im Anschluss an die Erststrangsynthese erfolgte die PCR (Kap. 2.2.7.3).</p>
                  <p>
                     <link id="_Toc131306690"/>
                  </p>
               </block>
               <block id="N11E0B" label="2.2.7.2">
                  <head>IC-RT-PCR</head>
                  <p>Als Probenmaterial für die IC-RT-PCR wurden aufgereinigte Viruspartikeln und Rohpresssaft aus krautigen und holzigen Pflanzen verwendet. Die Reaktionsgefäße wurden zunächst mit Antikörpern beschichtet (3 h bei 37 °C mit 50 µl Antikörperlösung 1:1000 verdünnt in Beschichtungspuffer). Vor dem Probenauftrag wurden die Gefäße dreimal mit 80 µl Waschpuffer gewaschen. Als Antigen wurden 50 µl des homogenisierten Probenmaterials 1:10 oder 1:5 (w/v) in Probenpuffer in den beschichteten Eppendorfgefäßen über Nacht bei 4 °C inkubiert. Für die anschließende RT-PCR (Kap. 2.2.7.1) wurden die Gefäße dreimal mit 80 µl Waschpuffer gewaschen.</p>
                  <p>
                     <citenumber id="N11E15" start="65"/>
                     <table frame="all" id="N11E18" orient="port" tocentry="1">
                        <tgroup align="left" char="" charoff="50" cols="2">
                           <colspec colname="1" colnum="1"/>
                           <colspec colname="2" colnum="2"/>
                           <tbody valign="top">
                              <row>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>
                                       <u>Puffer:</u>
                                    </p>
                                 </entry>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>siehe ELISA Puffer (Kap. 2.2.5.1)</p>
                                 </entry>
                              </row>
                           </tbody>
                        </tgroup>
                     </table>
                  </p>
                  <p>
                     <link id="_Toc131306691"/>
                  </p>
               </block>
               <block id="N11E51" label="2.2.7.3">
                  <head>Einsatzmengen und PCR-Bedingungen</head>
                  <p>Standardgemäß wurden für alle PCR-Reaktionen 5-10 µl cDNA bzw. Bakterienmaterial einer Einzelkolonie sofern im Text nicht anders vermerkt in folgendem Reaktionsansatz amplifiziert:</p>
                  <p>
                     <table frame="all" id="N11E5B" orient="port" tocentry="1">
                        <tgroup align="left" char="" charoff="50" cols="2">
                           <colspec colname="1" colnum="1"/>
                           <colspec colname="2" colnum="2"/>
                           <tbody valign="top">
                              <row>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p> 5 µl</p>
                                 </entry>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>10 x PCR-Puffer (ohne MgCl<sub>2</sub>) (Fa. Fermentas)</p>
                                 </entry>
                              </row>
                              <row>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>1,5 mM</p>
                                 </entry>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>MgCl<sub>2  </sub>(Fa. Fermentas)</p>
                                 </entry>
                              </row>
                              <row>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>1 µl</p>
                                 </entry>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>dNTP (10 mM) (Fa. Fermentas)</p>
                                 </entry>
                              </row>
                              <row>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>50 pmol </p>
                                 </entry>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>&#8216;Forward&#8217;-Primer</p>
                                 </entry>
                              </row>
                              <row>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>50 pmol </p>
                                 </entry>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>&#8216;Reverse&#8217;-Primer</p>
                                 </entry>
                              </row>
                              <row>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>2,5 U</p>
                                 </entry>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>Taq-Polymerase (Fa. Fermentas)</p>
                                 </entry>
                              </row>
                              <row>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>ad 50 µl</p>
                                 </entry>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>H<sub>2</sub>O<sub>DEPC</sub>
                                    </p>
                                 </entry>
                              </row>
                           </tbody>
                        </tgroup>
                     </table>
                  </p>
                  <p>
                     <citenumber id="N11F16" start="66"/>In Tab. 2.6 sind alle PCR-Programme unter Angabe der Zeitdauer und Temperatur der Initialen Denaturierung, Denaturierung, Anlagerung, Elongation sowie der Anzahl der Zyklen aufgeführt, die für die Amplifizierung mit sequenzspezifischen Primern verwendet wurden. Die Abschlusselongation erfolgte einheitlich für 5 min bei 72 °C. </p>
                  <p>Nach dem jeweils letzten PCR-Zyklus wurden die Proben sofort ligiert oder bis zu einer Woche bei 4 °C bzw. für einen Monat bei -20 °C gelagert.</p>
                  <p>
                     <table frame="all" id="N11F1F" orient="port" tocentry="1">
                        <caption>Tab. 2.6: Daten der verwendeten PCR-Programme </caption>
                        <legend>*Denat.=Denaturierung; Init. Denat.=initiale Denaturierung</legend>
                        <tgroup align="left" char="" charoff="50" cols="6">
                           <colspec colname="1" colnum="1"/>
                           <colspec colname="2" colnum="2"/>
                           <colspec colname="3" colnum="3"/>
                           <colspec colname="4" colnum="4"/>
                           <colspec colname="5" colnum="5"/>
                           <colspec colname="6" colnum="6"/>
                           <tbody valign="top">
                              <row>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>
                                       <strong>Primerpaar (Bezeichnung)</strong>
                                    </p>
                                 </entry>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>
                                       <strong>*Init. Denat Temperatur/Zeitdauer</strong>
                                    </p>
                                 </entry>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>
                                       <strong>*Denat. Temperatur/Zeitdauer</strong>
                                    </p>
                                 </entry>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>
                                       <strong>Anlagerung Temperatur/Zeitdauer </strong>
                                    </p>
                                 </entry>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>
                                       <strong>Elongation Temperatur/Zeitdauer </strong>
                                    </p>
                                 </entry>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>
                                       <strong>Zyklen Anzahl</strong>
                                    </p>
                                 </entry>
                              </row>
                              <row>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>ToMV und TMV</p>
                                 </entry>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>94 °C/5 min</p>
                                 </entry>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>94 °C/30 s</p>
                                 </entry>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>62 °C /45 s</p>
                                 </entry>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>72 °C/30 s</p>
                                 </entry>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>35</p>
                                 </entry>
                              </row>
                              <row>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>Tob-Uni</p>
                                 </entry>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>94 °C/5 min</p>
                                 </entry>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>94 °C/1 min</p>
                                 </entry>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>60 °C /45 s</p>
                                 </entry>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>72 °C/1 min</p>
                                 </entry>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>35</p>
                                 </entry>
                              </row>
                              <row>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>261RP/ 71FP</p>
                                 </entry>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>94 °C/5 min</p>
                                 </entry>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>94 °C/1 min</p>
                                 </entry>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>54 °C /45 s</p>
                                 </entry>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>72 °C/1 min</p>
                                 </entry>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>35</p>
                                 </entry>
                              </row>
                              <row>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>RW 1/ RW 2</p>
                                 </entry>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>94 °C/5 min</p>
                                 </entry>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>94 °C/1 min</p>
                                 </entry>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>45 °C/45 s</p>
                                 </entry>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>72 °C/1 min</p>
                                 </entry>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>30</p>
                                 </entry>
                              </row>
                              <row>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>Oak Cryp 1-3</p>
                                 </entry>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>95 °C/2 min</p>
                                 </entry>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>95 °C/30 s</p>
                                 </entry>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>55 °C/1 min</p>
                                 </entry>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>72 °C/1 min</p>
                                 </entry>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>40/30</p>
                                 </entry>
                              </row>
                              <row>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>M13 (pEZSeq&#8482;)</p>
                                 </entry>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>94 °C/5 min</p>
                                 </entry>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>94 °C/45 s</p>
                                 </entry>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>62 °C/1 min</p>
                                 </entry>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>72 °C/2 min</p>
                                 </entry>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>35</p>
                                 </entry>
                              </row>
                              <row>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>M13 (pGEM®-T Easy)</p>
                                 </entry>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>95 °C/5 min</p>
                                 </entry>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>95 °C/1 min</p>
                                 </entry>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>55 °C/1 min</p>
                                 </entry>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>72 °C/2 min</p>
                                 </entry>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>30/35</p>
                                 </entry>
                              </row>
                           </tbody>
                        </tgroup>
                     </table>
                  </p>
                  <p>
                     <link id="_Toc131306692"/>
                  </p>
               </block>
            </subsection>
            <subsection id="N12131" label="2.2.8">
               <head>Klonierung von PCR-Produkten</head>
               <block id="N12136" label="2.2.8.1">
                  <head>
                     <link id="_Toc131306693"/>Ligation</head>
                  <p>
                     <citenumber id="N12140" start="67"/>PCR-Produkte wurden über ein &#8216;TA-Cloning&#8217; unter Verwendung des Kits pGEM®-T Easy Vector System kloniert. Die Ligation erfolgte nach Herstellerangaben der Fa. Promega. Es wurden 0,5 µl Vektor eingesetzt. Die Transformation der rekombinanten Plasmide erfolgte in jeweils 200 µl chemisch kompetenten Zellen der <em>E. coli- </em>Stämme DH 5&#945;, XL1 Blue oder JM 109 (Kap. 2.1.4).</p>
                  <p>
                     <link id="_Toc131306694"/>
                  </p>
               </block>
               <block id="N1214E" label="2.2.8.2">
                  <head>Herstellung chemisch kompetenter Zellen</head>
                  <p>Für die Erzeugung chemisch kompetenter Zellen wurden die Bakteriensuspensionen einer Glyzerin-Stammlösung von DH 5&#945; und XL1 Blue (-80 °C)  mit einer Impföse auf eine LB-Agarplatte (Kap. 2.1.8) ausgestrichen und über Nacht bei 37 °C inkubiert. Zwei Einzelkolonien wurden zur Herstellung von chemisch kompetenten Zellen, die analog nach Hanahan (1983) erfolgte, weiterverwendet.</p>
                  <p>Vor dem Einsatz wurde eine Testtransformation durchgeführt, um die Transformationseffizienz zu bestimmen. Diese sollte bei den selbst hergestellten kompetenten Zellen 1 x 106/µg Plasmid-DNA betragen.</p>
                  <p>
                     <link id="_Toc131306695"/>
                  </p>
               </block>
               <block id="N12160" label="2.2.8.3">
                  <head>Transformation von E. coli mit Plasmid-DNA</head>
                  <p>
                     <citenumber id="N12167" start="68"/>Für die Transformation rekombinanter Plasmide wurden 200 µl kompetente Zellen (bei -80 °C gelagert) für 10 min auf Eis aufgetaut, vorsichtig mit 5-10 µl Ligationsansatz versetzt und für 20 min auf Eis inkubiert. Es folgte eine Hitzeschockbehandlung für 50 sec bei 42 °C. Anschließend waren die Zellen erneut für 5 min auf Eis zu inkubieren. Nach der Zugabe von 950 µl SOC-Medium (Kap. 2.1.8) wurden die transformierten Bakterienzellen durch kräftiges Schütteln (TH 25, Edmund Bühler, swip) für 90 min bei 37 °C zur Resistenzausbildung angeregt, anschließend in einer Verdünnungsreihe (z.B. 50, 100, 200, 500 µl) auf LB-AIX-Agar (Kap. 2.1.8) ausplattiert und über Nacht bei 37 °C inkubiert. Die rekombinanten Klone wurden zunächst mittels &#8216;Blue-White Screening&#8217; vorselektiert und anschließend mit Hilfe einer Kolonie-PCR überprüft (Kap. 2.2.7.3, Kap. 2.2.8.4).</p>
                  <p>
                     <link id="_Toc131306696"/>
                  </p>
               </block>
               <block id="N12172" label="2.2.8.4">
                  <head>Überprüfung rekombinanter Plasmide mittels Kolonie-PCR </head>
                  <p>Zur Kontrolle der Länge der klonierten Fragmente wurden die Klone in eine PCR mit vektorspezifischen M13-Primern eingesetzt. Dazu wurden die nach der Transformation gewachsenen weißen Einzelkolonien gepickt, auf eine LB-AIX-Platte (Kap. 2.1.8) überimpft und anschließend in einen 50 µl PCR-Ansatz (Kap. 2.2.7.3) suspendiert. Die Amplifikation erfolgte nach den in Kap. 2.2.7.3 angegebenen PCR-Programmen je nach eingesetztem Klonierungsvektor M13, pGEM®- T Easy oder M13, pEZSeq&#8482;. 10 µl des Reaktionsansatzes wurden in einem nativen Agarosegel überprüft (Kap. 2.2.6.9).</p>
                  <p>
                     <link id="_Toc131306697"/>
                  </p>
               </block>
               <block id="N12181" label="2.2.8.5">
                  <head>Restriktionsanalyse isolierter Plasmid-DNA</head>
                  <p>Zur Identifizierung und Mengenabschätzung der isolierten Plasmid-DNA (Kap. 2.2.6.5) wurde eine Restriktionsanalyse in folgendem Ansatz durchgeführt:</p>
                  <p>
                     <citenumber id="N1218B" start="69"/>
                     <table frame="all" id="N1218E" orient="port" tocentry="1">
                        <tgroup align="left" char="" charoff="50" cols="2">
                           <colspec colname="1" colnum="1"/>
                           <colspec colname="2" colnum="2"/>
                           <tbody valign="top">
                              <row>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>0,5-2 µg</p>
                                 </entry>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>Plasmid-DNA</p>
                                 </entry>
                              </row>
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                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>2 µl</p>
                                 </entry>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>10 x Restriktionspuffer</p>
                                 </entry>
                              </row>
                              <row>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>[0,5 µl</p>
                                 </entry>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>&#8216;Bovine Serum Albumin&#8217; (BSA), nur bei Restriktionsenzymen der Fa. Promega]</p>
                                 </entry>
                              </row>
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                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>10 U</p>
                                 </entry>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>Restriktionsendonuklease</p>
                                 </entry>
                              </row>
                              <row>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>ad 20 µl</p>
                                 </entry>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>H<sub>2</sub>O<sub>DEPC</sub>
                                    </p>
                                 </entry>
                              </row>
                           </tbody>
                        </tgroup>
                     </table>
                  </p>
                  <p>Der Restriktionsansatz wurde bei dem vom Hersteller angegebenen Temperaturoptimum für 1 h inkubiert und zur Analyse in einem 1 %igen nativen Agarosegel aufgetrennt (Kap. 2.2.6.9). Der Vektor pEZSeq&#8482;  wurde mit den Enzymen ECO RI und Hind III (Fa. Fermentas; Fa. Promega) linearisiert. Rekombinante Plasmide des Vektors pGEM®-T Esay wurden mit dem Enzym ECO RI restringiert.</p>
                  <p>
                     <link id="_Toc131306698"/>
                  </p>
               </block>
               <block id="N12221" label="2.2.8.6">
                  <head>Sequenzierung rekombinanter Plasmide und Auswertung</head>
                  <p>Die Sequenzierung der rekombinanten Plasmide wurde vom Institut für Zellbiochemie und Klinische Neurologie der Universität Hamburg, der Landwirtschaftlich-Gärtnerischen Fakultät der Humboldt-Universität zu Berlin oder dem Institut für Biologie, Molekulare Biotechnologie, RWTH Aachen durchgeführt. Die Sequenzvergleiche erfolgten unter Verwendung der Programme BLAST (Altschul et al., 1997), Clustal W (Higgins et al., 1994) und den Sequenzdatenbanken EMBL und NCBI. Phylogenetische Analysen wurden mit Hilfe der Programme Clustal X (Thompson et al., 1997) und TreeView 1.6.6 (Page, 1996) durchgeführt. Die Bestimmung des Molekulargewichtes von abgeleiteten Proteinen erfolgte auf Basis des Programmes PeptidMass (Wilkins et al., 1997; Gasteiger et al., 2005).</p>
                  <p>
                     <link id="_Toc131306699"/>
                  </p>
               </block>
            </subsection>
            <subsection id="N12231" label="2.2.9">
               <head>Klonierung der dsRNA und Nukleokapsid-assoziierten Nukleinsäure </head>
               <p>
                  <citenumber id="N12238" start="70"/>Zur Charakterisierung des unbekannten Agens aus Stieleichen wurde eine Erststrangsynthese der dsRNA und der angereicherten Nukleokapsid-Nukleinsäure mit hexameren Zufallsprimern bzw. DOP-Primern vorgenommen. Die cDNA wurde als Template in eine DOP-PCR eingesetzt (Kap. 2.2.9.4) oder nach der Zweitstrangsynthese direkt in einen &#8216;Blunt End&#8217;-Vektor kloniert (Kap. 2.2.9.3). </p>
               <block id="N1223C" label="2.2.9.1">
                  <head>
                     <link id="_Toc131306700"/>Erststrangsynthese in Anlehnung an Benthack (2001)</head>
                  <p>Für die Erststrangsynthese wurden 15 ng dsRNA und 0,4 µg Zufalls-Primer für 5 min bei    95 °C denaturiert und anschließend sofort auf Eis gestellt. Nach der Primerbindung an die dsRNA erfolgte die Reverse Transkription in folgendem Ansatz:</p>
                  <p>
                     <table frame="all" id="N12249" orient="port" tocentry="1">
                        <tgroup align="left" char="" charoff="50" cols="2">
                           <colspec colname="1" colnum="1"/>
                           <colspec colname="2" colnum="2"/>
                           <tbody valign="top">
                              <row>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>4 µl</p>
                                 </entry>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>5 x RT Reverse Transkriptase-Puffer (Fa. Fermentas)</p>
                                 </entry>
                              </row>
                              <row>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>2 µl</p>
                                 </entry>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>dNTP (10 mM) (Fa. Fermentas)</p>
                                 </entry>
                              </row>
                              <row>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>20 U</p>
                                 </entry>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>RNasin (Fa. Fermentas)</p>
                                 </entry>
                              </row>
                              <row>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>20 U</p>
                                 </entry>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>MMuLV- Reverse Transkriptase (Fa. Fermentas)</p>
                                 </entry>
                              </row>
                              <row>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>ad 20 µl</p>
                                 </entry>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>H<sub>2</sub>O<sub>DEPC</sub>
                                    </p>
                                 </entry>
                              </row>
                           </tbody>
                        </tgroup>
                     </table>
                  </p>
                  <p>
                     <citenumber id="N122D4" start="71"/>Die Reverse-Transkriptase-Reaktion wurde wie folgt durchgeführt (Mastercycler Gradient, Fa. Eppendorf):</p>
                  <p>
                     <table frame="all" id="N122DA" orient="port" tocentry="1">
                        <tgroup align="left" char="" charoff="50" cols="3">
                           <colspec colname="1" colnum="1"/>
                           <colspec colname="2" colnum="2"/>
                           <colspec colname="3" colnum="3"/>
                           <tbody valign="top">
                              <row>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>25 °C</p>
                                 </entry>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>10 min</p>
                                 </entry>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>1 °C/sec</p>
                                 </entry>
                              </row>
                              <row>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>37 °C</p>
                                 </entry>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>25 min</p>
                                 </entry>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>3 °C/sec</p>
                                 </entry>
                              </row>
                              <row>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>42 °C</p>
                                 </entry>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>25 min</p>
                                 </entry>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>3 °C/sec</p>
                                 </entry>
                              </row>
                           </tbody>
                        </tgroup>
                     </table>
                  </p>
                  <p>Anschließend wurden die Proben auf Eis gekühlt und 5-10 µl des Ansatzes in eine DOP-PCR eingesetzt (Kap. 2.2.9.4).</p>
                  <p>
                     <link id="_Toc131306701"/>
                  </p>
               </block>
               <block id="N1235C" label="2.2.9.2">
                  <head>Erststrangsynthese modifiziert nach Jelkmann et al. (1989)</head>
                  <p>
                     <citenumber id="N12363" start="72"/>Die Erststrangsynthese von dsRNA erfolgte in einem Reaktionsansatz von 100 µl (Abb. 2.2). Als Erststrangprimer wurden DOP-Primer bzw. hexamere Zufalls-Primer eingesetzt. Die dsRNA wurde entweder unter Verwendung von DMSO oder durch Hitze denaturiert.</p>
                  <p>
                     <u>Denaturierung unter Verwendung von DMSO</u>
                  </p>
                  <p>Zur Denaturierung mit DMSO wurden etwa 30 ng dsRNA mit 0,8 µg DOP-Primer und 144 µl DMSO für 30 min bei 65 °C inkubiert und danach sofort auf Eis gestellt. Nach einer Fällung des Reaktionsansatzes über Nacht bei -80 °C (Kap. 2.2.6.7) wurde das Präzipitat mit folgenden Reagenzien ad 20 µl H<sub>2</sub>O<sub>DEPC</sub> versetzt:</p>
                  <p>
                     <citenumber id="N12378" start="73"/>
                     <table frame="all" id="N1237B" orient="port" tocentry="1">
                        <tgroup align="left" char="" charoff="50" cols="2">
                           <colspec colname="1" colnum="1"/>
                           <colspec colname="2" colnum="2"/>
                           <tbody valign="top">
                              <row>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>4 µl</p>
                                 </entry>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>5 x Reverse Transkriptase-Puffer (Fa. Promega)</p>
                                 </entry>
                              </row>
                              <row>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>2 µl</p>
                                 </entry>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>dNTP (10 mM) (Fa. Fermentas)</p>
                                 </entry>
                              </row>
                              <row>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>20 U</p>
                                 </entry>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>RNasin (Fa. Fermentas)</p>
                                 </entry>
                              </row>
                              <row>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>37,5 U</p>
                                 </entry>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>AMV-Reverse Transkriptase (Fa. Promega)</p>
                                 </entry>
                              </row>
                           </tbody>
                        </tgroup>
                     </table>
                  </p>
                  <p>
                     <u>Hitzedenaturierung</u>
                  </p>
                  <p>330 ng dsRNA bzw. 10 µl aufgereinigte Nukleokapsid-Fraktion wurden mit 0,8 µg DOP-Primer oder 0,9 µg hexamerem Zufalls-Primer in einem Reaktionsvolumen ad 100 µl H<sub>2</sub>O<sub>DEPC </sub>für 5 min bei 95 °C denaturiert. </p>
                  <p>
                     <citenumber id="N123FA" start="74"/>Nach der Denaturierung wurde der Reaktionsansatz sofort auf flüssigem Stickstoff gefroren und mit folgenden Reagenzien versetzt:</p>
                  <p>
                     <table frame="all" id="N12400" orient="port" tocentry="1">
                        <tgroup align="left" char="" charoff="50" cols="2">
                           <colspec colname="1" colnum="1"/>
                           <colspec colname="2" colnum="2"/>
                           <tbody valign="top">
                              <row>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>20 µl</p>
                                 </entry>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>5 x Reverse Transkriptase-Puffer (Fa. Promega)</p>
                                 </entry>
                              </row>
                              <row>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>2 µl</p>
                                 </entry>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>dNTP (10 mM) (Fa. Fermentas)</p>
                                 </entry>
                              </row>
                              <row>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>20 U</p>
                                 </entry>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>RNasin (Fa. Fermentas)</p>
                                 </entry>
                              </row>
                              <row>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>37,5 U</p>
                                 </entry>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>AMV-Reverse Transkriptase (Fa. Promega)</p>
                                 </entry>
                              </row>
                           </tbody>
                        </tgroup>
                     </table>
                  </p>
                  <p>Die Reverse Transkription wurde nach folgendem Schema durchgeführt:</p>
                  <p>
                     <citenumber id="N12473" start="75"/>
                     <table frame="all" id="N12476" orient="port" tocentry="1">
                        <tgroup align="left" char="" charoff="50" cols="2">
                           <colspec colname="1" colnum="1"/>
                           <colspec colname="2" colnum="2"/>
                           <tbody valign="top">
                              <row>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>10 min</p>
                                 </entry>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>RT</p>
                                 </entry>
                              </row>
                              <row>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>20 min</p>
                                 </entry>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>37 °C</p>
                                 </entry>
                              </row>
                              <row>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>15 min</p>
                                 </entry>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>42 °C danach nochmals 37,5 U AMV-RT zusetzen</p>
                                 </entry>
                              </row>
                              <row>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>30 min</p>
                                 </entry>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>42 °C</p>
                                 </entry>
                              </row>
                           </tbody>
                        </tgroup>
                     </table>
                  </p>
                  <p>Die Inaktivierung des Enzyms erfolgte durch 10 min Erhitzen bei 70 °C. Die cDNA wurde über Nacht bei -80 °C gefällt (Kap. 2.2.6.7) und in der DOP-PCR partiell amplifiziert. In einem alternativen Versuchsansatz wurde die cDNA zur Zweitstrangsynthese eingesetzt.</p>
                  <p>
                     <link id="_Toc131306702"/>
                  </p>
               </block>
               <block id="N124EE" label="2.2.9.3">
                  <head>Zweitstrangsynthese und Klonierung der cDNA </head>
                  <p>Die Zweitstrangsynthese und Klonierung der cDNA erfolgte nach Herstellerangaben des Universal RiboClone® cDNA Synthesis Kit, Fa. Promega.</p>
                  <p>
                     <citenumber id="N124F8" start="76"/>
                     <em>Zweitrangsynthese</em>
                  </p>
                  <p>Die cDNA wurde nach der Ethanolfällung in 100 µl Zweitstrang-Mix gelöst. </p>
                  <p>
                     <table frame="all" id="N12504" orient="port" tocentry="1">
                        <tgroup align="left" char="" charoff="50" cols="2">
                           <colspec colname="1" colnum="1"/>
                           <colspec colname="2" colnum="2"/>
                           <tbody valign="top">
                              <row>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>40 µl</p>
                                 </entry>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>2,5 x Zweitstrang-Puffer *</p>
                                 </entry>
                              </row>
                              <row>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>1 µl</p>
                                 </entry>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>dNTP (10 mM), (Fa. Fermentas)</p>
                                 </entry>
                              </row>
                              <row>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>25 U</p>
                                 </entry>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>DNA-Polymerase 1, (Fa. Fermentas)</p>
                                 </entry>
                              </row>
                              <row>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>1,25 U</p>
                                 </entry>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>RNase H, (Fa. Fermentas)</p>
                                 </entry>
                              </row>
                              <row>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>3 U</p>
                                 </entry>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>T4 DNA-Ligase, (Fa. Fermentas) (nur für Probe E 841)</p>
                                 </entry>
                              </row>
                              <row>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>ad 100 µl</p>
                                 </entry>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>H<sub>2</sub>O<sub>DEPC</sub>
                                    </p>
                                 </entry>
                              </row>
                           </tbody>
                        </tgroup>
                     </table>
                  </p>
                  <p>
                     <citenumber id="N125A4" start="77"/>* Tris-HCl (100 mM); KCl (225 mM); MgCl<sub>2 </sub>(7,5 mM); DTT (7,5 mM); BSA (125 µl/ 10 ml Puffer)</p>
                  <p>Der Reaktionsansatz wurde für 2 h bei 14 °C inkubiert. Die Inaktivierung der Enzyme erfolgte für 10 min bei 70 °C. Die Proben wurden danach sofort auf Eis gestellt.</p>
                  <p>
                     <u>Blunt End Polishing&#8217;</u>
                  </p>
                  <p>
                     <citenumber id="N125B6" start="78"/>Vor der &#8216;Blunt End&#8217;-Klonierung wurde die durch Zweitstrangsynthese entstandene dsDNA für 10 min bei 37 °C mit 2,5 U T4-DNA-Polymerase inkubiert. Die Inaktivierung des Enzyms erfolgte für 10 min bei 70 °C. Anschließend wurden 10 U T4-Polynukleotidkinase und 2,5 µl ATP (40 µM) zugesetzt und eine Inkubation von 30 min bei 37 °C durchgeführt. Die Probe wurde auf Eis überführt und nach Herstellerangaben mit dem NukleoSpin ® Extract Kit (Fa. Macherey &amp; Nagel) aufgereinigt (Kap. 2.2.6.3). Die Eluierung erfolgte mit 50 µl Eluierungspuffer. Zur Aufkonzentrierung der dsDNA wurde die Probe erneut über Nacht bei  -80 °C gefällt (Kap. 2.2.6.7). Das Sediment wurde in 6,5 µl H<sub>2</sub>O<sub>DEPC </sub>gelöst und nach Herstellerangaben in den &#8216;Blunt End&#8217;-Vektor pEZSEq&#8482; (Fa. Lucigen) ligiert. Die Transformation der rekombinanten Plasmide erfolgte wie in Kap. 2.2.8.3 beschrieben.</p>
                  <p>
                     <link id="_Toc131306703"/>
                  </p>
               </block>
               <block id="N125C7" label="2.2.9.4">
                  <head>DOP-PCR modifiziert nach Roche (1999)</head>
                  <p>Alternativ zur Zweitstrang-Synthese wurde der RNA-DNA-Hybrid in einer DOP-PCR amplifiziert (Abb. 2.3). Dafür wurden zwei verschiedene Reaktionsansätze verwendet, die in Tab. 2.7 dargestellt sind. </p>
                  <p>
                     <table frame="all" id="N125D1" orient="port" tocentry="1">
                        <caption>Tab. 2.7: DOP-PCR-Ansätze</caption>
                        <tgroup align="left" char="" charoff="50" cols="3">
                           <colspec colname="1" colnum="1"/>
                           <colspec colname="2" colnum="2"/>
                           <colspec colname="3" colnum="3"/>
                           <tbody valign="top">
                              <row>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top"/>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>Ansatz 1</p>
                                 </entry>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>Ansatz  2</p>
                                 </entry>
                              </row>
                              <row>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>cDNA</p>
                                 </entry>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>5-10 µl</p>
                                 </entry>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>10-15 µl</p>
                                 </entry>
                              </row>
                              <row>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>10 x PCR-Puffer (mit 15 mM MgCl<sub>2</sub>) (Fa. Promega)</p>
                                 </entry>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>5 µl</p>
                                 </entry>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>10 µl</p>
                                 </entry>
                              </row>
                              <row>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>MgCl<sub>2</sub>-Endkonzentration (Fa. Fermentas)</p>
                                 </entry>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>1,5 mM</p>
                                 </entry>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>2,5 mM</p>
                                 </entry>
                              </row>
                              <row>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>dNTP (10 mM) (Fa. Fermentas)</p>
                                 </entry>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>2 µl</p>
                                 </entry>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>4 µl</p>
                                 </entry>
                              </row>
                              <row>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>DOP-Primer </p>
                                 </entry>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>200 pmol</p>
                                 </entry>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>200 pmol</p>
                                 </entry>
                              </row>
                              <row>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>Taq-Polymerase (Fa. Promega)</p>
                                 </entry>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>5 U</p>
                                 </entry>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>5 U</p>
                                 </entry>
                              </row>
                              <row>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>H<sub>2</sub>O<sub>DEPC</sub>
                                    </p>
                                 </entry>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>ad 50 µl</p>
                                 </entry>
                                 <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                    <p>ad 100 µl</p>
                                 </entry>
                              </row>
                           </tbody>
                        </tgroup>
                     </table>
                  </p>
                  <p>
                     <citenumber id="N126EC" start="79"/>Die DOP-PCR wurde mit zwei verschiedenen Programmen im Mastercycler Personal (Fa. Eppendorf) und im Robocycler (Fa. Stratagene) durchgeführt.</p>
                  <p>
                     <mm entity="ID_d3e27856" file="image002.jpg" id="N126F2" label="618#260"/>
                  </p>
                  <p>10 µl des Ansatzes wurden im Agarosegel überprüft (Kap. 2.2.6.9). Das PCR-Produkt wurde vor der Klonierung in den Vektor pGEM®-T Easy in einem präparativen Agaroselgel getrennt und aufgereinigt (Kap. 2.2.6.3) oder durch Fällung aufkonzentriert (Kap. 2.2.6.7).</p>
                  <p>
                     <citenumber id="N126FC" start="80"/>
                  </p>
                  <p>
                     <strong>dsDNA Synthese nach Promega(1996)</strong>
                  </p>
                  <p>
                     <mm entity="ID_d3e27907" file="image003.gif" id="N12708" label="605#571">
                        <caption>Abb. 2.2. </caption>
                     </mm>
                  </p>
                  <p>
                     <citenumber id="N12713" start="81"/>
                     <strong>RT-DOP-PCR modifiziert nach Roche (1999)</strong>
                  </p>
                  <p>
                     <mm entity="ID_d3e27939" file="image004.gif" id="N1271C" label="605#577">
                        <caption>Abb. 2.3. </caption>
                     </mm>
                  </p>
                  <p>
                     <link id="_Toc131306704"/>
                  </p>
               </block>
            </subsection>
            <subsection id="N1272D" label="2.2.10">
               <head>Herstellung Digoxigenin (DIG)-markierter Sonden</head>
               <p>Dig-markierte DNA-Sonden ausgewählter Klone wurden unter Verwendung isolierter Plasmid-DNA in einer PCR-Reaktion mit klonspezifischen oder vektorspezifischen M13-Primern gewonnen. Die Markierung erfolgte mit dem PCR-DIG-Probe Synthesis Kit (Fa. Boehringer Mannheim).</p>
               <p>
                  <citenumber id="N12737" start="82"/>Für die PCR wurde folgender Reaktionsansatz verwendet:</p>
               <p>
                  <table frame="all" id="N1273D" orient="port" tocentry="1">
                     <tgroup align="left" char="" charoff="50" cols="2">
                        <colspec colname="1" colnum="1"/>
                        <colspec colname="2" colnum="2"/>
                        <tbody valign="top">
                           <row>
                              <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                 <p>100 ng</p>
                              </entry>
                              <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                 <p>Plasmid</p>
                              </entry>
                           </row>
                           <row>
                              <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                 <p>10 µl</p>
                              </entry>
                              <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                 <p>10 x PCR-Puffer (ohne MgCl<sub>2</sub>) (Fa. Fermentas)</p>
                              </entry>
                           </row>
                           <row>
                              <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                 <p>1,5 mM</p>
                              </entry>
                              <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                 <p>MgCl<sub>2,</sub> (Fa. Fermentas)</p>
                              </entry>
                           </row>
                           <row>
                              <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                 <p>5 µl</p>
                              </entry>
                              <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                 <p>PCR-DIG-Probe Synthesis Mix (Fa. Boehringer Mannheim)</p>
                              </entry>
                           </row>
                           <row>
                              <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                 <p>50 pmol</p>
                              </entry>
                              <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                 <p>&#8216;Forward&#8217;-Primer</p>
                              </entry>
                           </row>
                           <row>
                              <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                 <p>50 pmol</p>
                              </entry>
                              <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                 <p>&#8216;Reverse&#8217;-Primer</p>
                              </entry>
                           </row>
                           <row>
                              <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                 <p>2,5 U</p>
                              </entry>
                              <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                 <p>Taq-Polymerase (Fa. Fermentas)</p>
                              </entry>
                           </row>
                           <row>
                              <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                 <p>ad 50 µl</p>
                              </entry>
                              <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                 <p>H<sub>2</sub>O<sub>DEPC</sub>
                                 </p>
                              </entry>
                           </row>
                        </tbody>
                     </tgroup>
                  </table>
               </p>
               <p>Zur Überprüfung der Sonde wurden 10 µl des Ansatzes in einem 1 %igen Agarosegel aufgetrennt (Kap. 2.2.6.9).</p>
               <p>
                  <link id="_Toc131306705"/>
               </p>
            </subsection>
            <subsection id="N12815" label="2.2.11">
               <head>Spot-Blot</head>
               <p>
                  <citenumber id="N1281C" start="83"/>Zur Konzentrationsbestimmung der DIG-markierten Sonden, wurde jeweils 1 µl der DIG- markierten DNA in einer Verdünnungsreihe (100 pg/µl; 10 pg/µl; 1 pg/µl; 0,1 pg/µl; 0,01 pg/µl) auf eine Nylon-Membran vom Typ Nytran® 0,2 (Fa. Schleicher &amp; Schuell) pipettiert. Die Membran wurde zur Fixierung der markierten DNA für 30 min bei 120 °C gebacken und anschließend detektiert (Kap. 2.2.12).</p>
               <p>
                  <link id="_Toc131306706"/>
               </p>
            </subsection>
            <subsection id="N12827" label="2.2.12">
               <head>Northern-Blot und-Hybridisierung</head>
               <p>Mittels Northern-Hybridisierung sollte überprüft werden, ob die DIG-markierten Sonden aus Klonen einer RT-DOP-PCR mit der dsRNA hybridisierten. Dazu wurde dsRNA im 1 %igen Agarosegel oder im Glyoxalgel aufgetrennt (Kap. 2.2.6.9). Der &#8216;Northern Blot&#8217; erfolgte unter RNase-freien Bedingungen. </p>
               <p>
                  <em>Gelvorbereitung</em>
               </p>
               <p>
                  <citenumber id="N12837" start="84"/>Für den &#8216;Northern Blot&#8217; wurde die dsRNA für drei Stunden in einem Agarose-Minigel (8,0 x 6,5 cm) bei 50 V in 1 x TBE aufgetrennt (Kap. 2.2.6.9), zur Denaturierung der dsRNA für 15 min in 0,05 N NaOH geschwenkt und anschließend für 15 min in 20 x SSC-Puffer neutralisiert.</p>
               <p>Da die dsRNA im Glyoxalgel bereits während des Gellaufs durch DMSO denaturiert wurde, konnte das Gel ohne weitere Behandlung für den &#8216;Northern Blot&#8217; eingesetzt werden.</p>
               <p>
                  <em>Vorbereitung der Membran</em>
               </p>
               <p>
                  <citenumber id="N12846" start="85"/>Vor dem Transfer wurde eine Nylon-Membran (Nytran® 0,2 Fa. Schleicher &amp; Schuell) auf die Gelgröße zugeschnitten, kurz in Wasser gelegt und 5 min in Transferpuffer inkubiert.</p>
               <p>
                  <em>Kapillarblot</em>
               </p>
               <p>Der Transfer der Nukleinsäuren vom Gel auf die Membran erfolgte über Nacht in einem Kapillarblot. Dazu wurden 500 ml Transferpuffer eingesetzt. Als Transferpuffer für Agarosegele wurde 20 x SSC-Puffer (Sambrook et al., 1989) verwendet. Für den &#8216;Northern Blot&#8217; mit Glyoxalgelen wurde eine 7,5 mM NaOH-Lösung (Vrati et al., 1987) eingesetzt. Anschließend wurde die Membran für 1-2 min in Waschlösung 1 gewaschen. Die Fixierung von dsRNA aus Agarosegelen an die Membran erfolgte für 2 h bei 80 °C. Beim Transfer vom Glyoxalgel ist die dsRNA bereits durch die Verwendung eines alkalischen Puffers an die Membran gebunden worden. </p>
               <p>
                  <citenumber id="N12855" start="86"/>
                  <em>Hybridisierung:</em>
               </p>
               <p>DieMembran wurde für 30 min im vorgewärmten Hybridisierungspuffer bei 55 °C drehend inkubiert (Herahybrid 12, Fa.Heraeus). Anschließend wurde die markierte DNA-Sonde für 5 min bei 95 °C denaturiert, sofort für 5 min auf Eis gestellt und dem Hybridiserungspuffer zugesetzt. Um eine Bindung der Sonde an die dsRNA zu erreichen, wurde die Membran über Nacht in der Hybridisierungslösung bei 50 °C  drehend inkubiert.</p>
               <p>
                  <em>Detektion:</em>
               </p>
               <p>
                  <citenumber id="N12867" start="87"/>Vor der Detektion wurde die Membran 2 x 5 min bei RT in Waschlösung 2 und 2 x 15 min bei 55 °C in Waschlösung 3 schwenkend inkubiert (Belly Dancer, Fa. Stovall; Herahybrid 12, Fa. Heraeus). Anschließend wurde die Membran für 1-5 min in 50 ml Maleinsäurepuffer und für 30 min in Blocklösunggeschwenkt (Belly Dancer, Fa. Stovall). Der Blocklösung wurde nachfolgend das Anti-DIG AP-Konjugat (1:5000) zugesetzt und die Membran erneut für 30 min darin geschwenkt (Belly Dancer, Fa. Stovall).  Es folgte ein Waschschritt (2 x 15 min in Maleinsäurepuffer), bevor die Membran für 2-5 min in Detektionspuffer äquilibriert und in 10 ml Färbelösung abgedeckt inkubiert wurde bis die Banden sichtbar wurden. Das Stoppen der Reaktion erfolgte durch 5-20 min Spülung in Wasser. Zur Dokumentation wurde die Membran mit einer Spiegelreflexkamera (EOS 300, Fa. Canon) fotografiert, anschließend in Folie eingeschweißt und bei 4 °C gelagert.</p>
               <p>
                  <u>Puffer und Lösungen:</u>
               </p>
               <p>
                  <table frame="all" id="N12873" orient="port" tocentry="1">
                     <legend>
                        <sup>4</sup> NBT: Nitroblautetrazolium<br/><sup>5</sup> BCIP: 5-Brom-4-Chlor-3-Indolyl-Phosphat</legend>
                     <tgroup align="left" char="" charoff="50" cols="3">
                        <colspec colname="1" colnum="1"/>
                        <colspec colname="2" colnum="2"/>
                        <colspec colname="3" colnum="3"/>
                        <tbody valign="top">
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                              <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                 <p>Agarosegel</p>
                              </entry>
                              <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                 <p>Glyoxalgel</p>
                              </entry>
                           </row>
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                              <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                 <p>Transferpuffer:</p>
                              </entry>
                              <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                 <p>20 x SSC</p>
                              </entry>
                              <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                 <p>NaOH (7,5 mM)</p>
                              </entry>
                           </row>
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                              <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                 <p>Waschlösung 1:</p>
                              </entry>
                              <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                 <p>20 x SSC</p>
                              </entry>
                              <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                 <p>2 x SSC, 01 % (w/v) SDS</p>
                              </entry>
                           </row>
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                              <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                 <p>Prä-/Hybridisierungspuffer:</p>
                              </entry>
                              <entry morerows="0" nameend="3" namest="2" rotate="0" valign="top">
                                 <p>5 x SSC; 7 % (w/v) SDS; 50 % (v/v) Formamid; 2 % (w/v), &#8216;Blocking Reagent&#8217;(Fa. Boehringer Mannheim); 0,1 % (w/v) N-Laurylsarcosin; NaH<sub>2</sub>PO<sub>4 </sub>(50 mM pH 7,0)</p>
                              </entry>
                           </row>
                           <row>
                              <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                 <p>20 x SSC-Puffer:</p>
                              </entry>
                              <entry morerows="0" nameend="3" namest="2" rotate="0" valign="top">
                                 <p>NaCl (3 M); Na-Citrat (0,3 M pH 7,0)</p>
                              </entry>
                           </row>
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                              <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                 <p>Detektionspuffer: </p>
                              </entry>
                              <entry morerows="0" nameend="3" namest="2" rotate="0" valign="top">
                                 <p>Tris (0,1 M, pH 9,5); NaCl (0,1 M); MgCl<sub>2 </sub>(50 mM)</p>
                              </entry>
                           </row>
                           <row>
                              <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                 <p>Maleinsäurepuffer:  </p>
                              </entry>
                              <entry morerows="0" nameend="3" namest="2" rotate="0" valign="top">
                                 <p>Maleinsäure (0,1 M); NaCl (0,15 M)</p>
                              </entry>
                           </row>
                           <row>
                              <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                 <p>Blocklösung: </p>
                              </entry>
                              <entry morerows="0" nameend="3" namest="2" rotate="0" valign="top">
                                 <p>1 % &#8216;Blocking Reagent&#8217;in Maleinsäurepuffer</p>
                              </entry>
                           </row>
                           <row>
                              <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                 <p>Waschlösung 2:  </p>
                              </entry>
                              <entry morerows="0" nameend="3" namest="2" rotate="0" valign="top">
                                 <p>2 x SSC; 0,1 % (w/v) SDS</p>
                              </entry>
                           </row>
                           <row>
                              <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                 <p>Waschlösung 3: </p>
                              </entry>
                              <entry morerows="0" nameend="3" namest="2" rotate="0" valign="top">
                                 <p>0,1 x SSC; 0,1 % (w/v) SDS</p>
                              </entry>
                           </row>
                           <row>
                              <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                 <p>Färbelösung: </p>
                              </entry>
                              <entry morerows="0" nameend="3" namest="2" rotate="0" valign="top">
                                 <p>10 ml Detektionspuffer; 45µl NBT <sup>4</sup> (75 mg/ml); 35 µl (75 mg/ml) BCIP <sup>5</sup>
                                 </p>
                              </entry>
                           </row>
                        </tbody>
                     </tgroup>
                  </table>
               </p>
               <p>
                  <link id="_Toc131306707"/>
               </p>
            </subsection>
            <subsection id="N129BF" label="2.2.13">
               <head>Dot-Blot-Hybridiserung in Anlehnung an Sambrook et al. (1989)</head>
               <p>
                  <citenumber id="N129C6" start="88"/>10 µl dsRNA wurden mit 20 µl Formamid, 7 µl Formaldehyd (37 %, v/v), 2 µl 2 x SSC und 1 µl H<sub>2</sub>O<sub>DEPC</sub> versetzt, für 15 min bei 68 °C denaturiert, sofort auf Eis gestellt und mit der doppelten Menge 20 x SSC-Puffer gemischt. Die denaturierte dsRNA wurde in 2 µl Tropfen schrittweise auf die trockene Nylon-Membran (Nytran® 0,2 Fa. Schleicher &amp; Schuell) pipettiert und durch 2 h Erhitzen auf 80 °C an der Membran fixiert. Hybridisierung und Detektion erfolgten wie in Kap. 2.2.12 angegeben. </p>
               <p>
                  <link id="_Toc89484676"/>
               </p>
               <p>
                  <link id="_Toc131306708"/>
               </p>
            </subsection>
         </section>
      </chapter>
      <chapter id="chapter3" label="3">
         <head>Ergebnisse<link id="_Toc87758271"/>
         </head>
         <section id="N129E7" label="3.1">
            <head>
               <link id="_Toc131306709"/>
               <link id="_Toc89484677"/>
               <link id="_Toc87758272"/>Stieleichen mit virusverdächtigen Symptomen in Nord- und Mittel- deutschland</head>
            <p><citenumber helper="true" id="N129F5" start="88"/>Zu den virusverdächtigen Symptomen an Stieleichen gehören chlorotischen Ringflecken, Scheckungen und mosaikartige Blattverfärbungen, die im Untersuchungszeitraum von 2001 bis 2004 an allen in Kap. 2.1.1 aufgeführten Probenahmestandorten in Nord- und Mitteldeutschland zu beobachten waren. Die Symptome waren ungleichmäßig über die Baumkronen verteilt. In einer Erhaltungssämlingsspenderplantage für Stieleichen in NRW, FA Hilchenbach traten die virusverdächtigen Symptome im Zeitraum der laufenden Untersuchungen von 2001 bis 2003 häufig nur an einzelnen Blättern auf. Die Stieleichen am Standort SN, FA Dresden-Nord zeigten an ganzen Astpartien virusverdächtige Symptome. Die beobachteten Krankheitsbilder, sowie die Anzahl bonitierter und erkrankter Stieleichen sind unter Angabe des Probenahmestandortes in Tab. 3.1 aufgeführt. </p>
            <p>Der Beginn und die Intensität der Symptomentwicklung waren witterungsabhängig und veränderten sich im zeitlichen Verlauf der Vegetationsperiode. Nach Bonituren ausgewählter Bäume an den Berliner Standorten (B 1-3) waren die ersten Symptome zum Zeitpunkt des Blattaustriebes Mitte Mai zu beobachten. Hellgrüne, scharf abgegrenzte chlorotische Ringflecken hoben sich nur undeutlich von der Ausfärbung der jungen Eichenblätter ab (Abb. 3.1, Bild 1). Im späteren Verlauf veränderten sich die Ringflecken zu gelben abgegrenzten Chlorosen, deren Gewebe ab Ende Juli verstärkt Nekrosen aufzeigte (Abb. 3.1, Bild 2). </p>
            <p>
               <citenumber id="N129FD" start="89"/>
               <mm entity="ID_d3e29427" file="image005.jpg" id="N12A00" label="601#359">
                  <caption>Abb. 3.1 </caption>
               </mm>
            </p>
            <p>
               <table frame="all" id="N12A0B" orient="port" tocentry="1">
                  <caption>Tab. 3.1: Anzahl der erkrankten Stieleichen im Untersuchungszeitraum 2001-2004 an den aus-gewählten Probenahmestandorten unter Angabe der Anzahl der bonitierten Gehölze und der beobachteten Symptombilder</caption>
                  <legend>(-)= nicht bonitiert, RF=chlorotische Ringflecken, cRF=gelb-chlorotische Ringflecken, S=Scheckung, M=mosaikartige Blattverfärbungen, dL=distinkte, nekrotische Läsionen, RF-C=chlorotische Ringflecken +Chlorosen, cRF-dL=chlorotische Ringflecken+distinkte, nekrotische Läsionen</legend>
                  <tgroup align="left" char="" charoff="50" cols="7">
                     <colspec colname="1" colnum="1"/>
                     <colspec colname="2" colnum="2"/>
                     <colspec colname="3" colnum="3"/>
                     <colspec colname="4" colnum="4"/>
                     <colspec colname="5" colnum="5"/>
                     <colspec colname="6" colnum="6"/>
                     <colspec colname="7" colnum="7"/>
                     <tbody valign="top">
                        <row>
                           <entry morerows="1" rotate="0" valign="top">
                              <p>
                                 <strong>Standort</strong>
                              </p>
                           </entry>
                           <entry morerows="1" rotate="0" valign="top">
                              <p>
                                 <strong>Anzahl bonitierter Gehölze</strong>
                              </p>
                           </entry>
                           <entry morerows="0" nameend="6" namest="3" rotate="0" valign="top">
                              <p>
                                 <strong>Anzahl erkrankter Gehölze</strong>
                              </p>
                           </entry>
                           <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                              <p>
                                 <strong>Symptome</strong>
                              </p>
                           </entry>
                        </row>
                        <row>
                           <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                              <p>
                                 <strong>2001</strong>
                              </p>
                           </entry>
                           <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                              <p>
                                 <strong>2002</strong>
                              </p>
                           </entry>
                           <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                              <p>
                                 <strong>2003</strong>
                              </p>
                           </entry>
                           <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                              <p>
                                 <strong>2004</strong>
                              </p>
                           </entry>
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                              <p>B 1</p>
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                              <p>20</p>
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                           <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                              <p>-</p>
                           </entry>
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                              <p>4</p>
                           </entry>
                           <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                              <p>5</p>
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                              <p>5</p>
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                              <p>S, RF</p>
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                        </row>
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                              <p>B 2</p>
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                              <p>20</p>
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                              <p>-</p>
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                              <p>4</p>
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                              <p>4</p>
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                              <p>4</p>
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                              <p>RF</p>
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                              <p>B 3</p>
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                              <p>30</p>
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                              <p>-</p>
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                              <p>4</p>
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                              <p>10</p>
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                              <p>-</p>
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                              <p>RF, RF-C</p>
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                              <p>HH, Staatsforst (SF) Klövensteen</p>
                           </entry>
                           <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                              <p>16</p>
                           </entry>
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                              <p>-</p>
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                              <p>4</p>
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                              <p>4</p>
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                              <p>-</p>
                           </entry>
                           <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                              <p>RF, RF-dL</p>
                           </entry>
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                           <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                              <p>SH, FA Rantzau, Abt. 102 A1 </p>
                           </entry>
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                              <p>4</p>
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                              <p>-</p>
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                           <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                              <p>1</p>
                           </entry>
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                              <p>-</p>
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                              <p>-</p>
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                              <p>RF</p>
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                           <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                              <p>NDS, (FA Braunschweig), RFö Kampen, Abt. 78 a²</p>
                           </entry>
                           <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                              <p>50</p>
                           </entry>
                           <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                              <p>-</p>
                           </entry>
                           <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                              <p>3</p>
                           </entry>
                           <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                              <p>-</p>
                           </entry>
                           <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                              <p>-</p>
                           </entry>
                           <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                              <p>M, RF</p>
                           </entry>
                        </row>
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                           <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                              <p>NDS, (FA Neuenburg), RFö Hopels, Abt. 1500 A</p>
                           </entry>
                           <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                              <p>50</p>
                           </entry>
                           <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                              <p>-</p>
                           </entry>
                           <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                              <p>8</p>
                           </entry>
                           <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                              <p>3</p>
                           </entry>
                           <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                              <p>-</p>
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                           <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                              <p>RF-dL, RF</p>
                           </entry>
                        </row>
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                           <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                              <p>NDS, (FA Neuenburg), RFö Hopels, Abt. 1496</p>
                           </entry>
                           <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                              <p>40</p>
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                           <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                              <p>-</p>
                           </entry>
                           <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                              <p>3</p>
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                              <p>3</p>
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                              <p>-</p>
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                           <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                              <p>M, RF</p>
                           </entry>
                        </row>
                        <row>
                           <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                              <p>NRW, FA Hilchenbach, Erhaltungssamenplantage</p>
                           </entry>
                           <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                              <p>502</p>
                           </entry>
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                              <p>40</p>
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                              <p>28 +<br/>tot: 27</p>
                           </entry>
                           <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                              <p>26 +<br/>tot: 30</p>
                           </entry>
                           <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                              <p>-</p>
                           </entry>
                           <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                              <p>RF</p>
                           </entry>
                        </row>
                        <row>
                           <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                              <p>NRW, FA Arnsberg, Abt. 289 und 290</p>
                           </entry>
                           <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                              <p>50</p>
                           </entry>
                           <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                              <p>5</p>
                           </entry>
                           <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                              <p>7</p>
                           </entry>
                           <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                              <p>9</p>
                           </entry>
                           <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                              <p>-</p>
                           </entry>
                           <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                              <p>S, RF</p>
                           </entry>
                        </row>
                        <row>
                           <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                              <p>NRW, Hauberg (Kreuztal)</p>
                           </entry>
                           <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                              <p>30</p>
                           </entry>
                           <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                              <p>3</p>
                           </entry>
                           <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                              <p>6</p>
                           </entry>
                           <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                              <p>3</p>
                           </entry>
                           <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                              <p>-</p>
                           </entry>
                           <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                              <p>RF-C, RF</p>
                           </entry>
                        </row>
                        <row>
                           <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                              <p>SN, FA Dresden-Nord, Abt. 250 a²</p>
                           </entry>
                           <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                              <p>30</p>
                           </entry>
                           <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                              <p>-</p>
                           </entry>
                           <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                              <p>8</p>
                           </entry>
                           <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                              <p>12</p>
                           </entry>
                           <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                              <p>15</p>
                           </entry>
                           <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                              <p>cRF-dL</p>
                           </entry>
                        </row>
                     </tbody>
                  </tgroup>
               </table>
            </p>
            <p>Wie Tab. 3.1 zeigt, konnten in den jährlichen Bonituren der Stieleichen an den Standorten NRW, FA Arnsberg; SN, FA Dresden-Nord, B1 und B 3 über einen Zeitraum von zwei bzw. drei Jahren eine Zunahme von Gehölzen mit virusverdächtigen Symptomen in den Beständen festgestellt werden. In NDS, RFö Hopels, Abt. 1500 sowie NRW, Hauberg hingegen waren im Jahr 2003 weniger erkrankte Gehölze zu beobachten als im Vorjahr. An den Standorten HH, SF Klövensteen und B 2 blieb die Anzahl der markierten Stieleichen mit virusverdächtigen Blattsymptomen in den Jahren 2002-2003 bzw. 2004 gleich. </p>
            <p>
               <citenumber id="N12DCD" start="90"/>Am häufigsten trat das Symptombild der chlorotischen Ringflecken, z.T. auch gemischt mit Chlorosen oder distinkten nekrotischen Läsionen, wie am Standort B3 in Berlin (E 538), in NRW, Hauberg (E 555); in NDS, RFö Hopels (E 1722, E 632-E 634); HH, SF Klövensteen (E 637) und SN, FA Dresden-Nord (E 826, E 878) beobachtet, auf (Tab. 3.1, Tab. A1, Anhang 4). Die Intensität der chlorotischen Ringflecken unterschied sich in Abhängigkeit des Standortes. Am Standort SN, Dresden-Nord wurden gelb-chlorotische, scharf abgegrenzte Ringflecken und distinkte nekrotische Läsionen bereits ab Mai an den Blättern erkrankter Stieleichen erfasst (E 826) (Abb. 3.1, Tab. A1, Anhang 4). </p>
            <p>In der Größe der chlorotischen Ringflecken konnten Varianten zwischen 2-3 mm (E 863, E 1181, E 1743, B1; Abb. 3.3, Bild 1) und 4 mm (Baum 66, NRW, Hauberg; Abb. 3.3, Bild 2) beobachtet werden.</p>
            <p>
               <mm entity="ID_d3e30908" file="image006.jpg" id="N12DD6" label="605#273">
                  <caption>Abb. 3.2. </caption>
               </mm>
            </p>
            <p>
               <citenumber id="N12DE1" start="91"/>
               <mm entity="ID_d3e30924" file="image007.jpg" id="N12DE4" label="609#297">
                  <caption>Abb. 3.3 </caption>
               </mm>
            </p>
            <p>Erkrankte Stieleichen traten an verschiedenen Standorten vergesellschaftet mit anderen Forstgehölzen auf, die ebenfalls virusverdächtige Blattsymptome aufwiesen. An den Standorten NRW, Hauberg und SN, FA Dresden-Nord konnten in benachbarten Birken und Holunder chlorotische Linienmustern und Blattflecken beobachtet werden. </p>
            <p>Ebereschen, mit chlorotischen Ringflecken und Scheckungen, die dem Symptombild an Stieleichen ähneln, kamen an den Standorten HH, SF Klövensteen und B 1 mit erkrankten Stieleichen vergesellschaftet vor. </p>
            <p>
               <citenumber id="N12DF5" start="92"/>Häufig gingen mit den virusverdächtigen Blattsymptomen geringe Jahreszuwächse und Absterbeerscheinungen bis hin zum Totalausfall der Bäume einher. Dieses Krankheitsbild fiel besonders in der Sämlingsspenderplantage in NRW, FA Hilchenbach auf (Tab. 3.1). </p>
            <p>
               <link id="_Toc131306710"/>
            </p>
         </section>
         <section id="N12E00" label="3.2">
            <head>Untersuchungen zur Übertragbarkeit des Erregers</head>
            <p>
               <em>Biotest</em>
            </p>
            <p>Durch mechanische Inokulation (Kap. 2.2.1.1) von 20 Homogenaten erkrankter Stieleichen mit verschiedenen Blattsymptomen und durch Trockeninokulation von Blättern, Rinde und Knospen zweier Stieleichen mit chlorotischen Ringflecken (E 1144, E 825) gelang es nicht, den Erreger zu übertragen und virusverdächtige Symptome auf <em>Chenopodium quinoa, Chenopodium amaranthicolor, Nicotiana clevelandii</em>, <em>Nicotiana benthamiana </em>und <em>Nicotiana tabacum</em> zu induzieren. In transmissionselektronenmikroskopischen Untersuchungen von Adsorptionspräparaten der inokulierten Testpflanzen konnten keine Viruspartikeln nachgewiesen werden.</p>
            <p>
               <citenumber id="N12E19" start="93"/>
               <em>Saatgutübertragbarkeit </em>
            </p>
            <p>Zur Überprüfung der Saatgutübertragbarkeit des ringfleckeninduzierenden Erregers an Stieleichen wurden im Dezember 2001 je 20 Eicheln symptomtragender (E 338-E 341) und symptomloser Stieleichen (E 342, E 343) vom Standort B 3 in einem lockeren Torf- Sandgemisch ausgelegt und im Folienzelt kultiviert (Kap. 2.2.1.4). </p>
            <p>Im Vergleich der Keimfähigkeit des Saatgutes von infizierten und gesunden Stieleichen konnten keine Unterschiede festgestellt werden. Unabhängig vom äußeren Erscheinungsbild der Gehölze wurde eine Keimfähigkeit von 85 % ermittelt.</p>
            <p>
               <citenumber id="N12E28" start="94"/>Im September des Versuchsjahres 2002 traten vereinzelt chlorotische Ringflecken an den Blättern eines Sämlings der Probe E 341 auf (Abb. 3.4). In einem Adsorptionspräparat der homogenisierten Gewebebereiche mit den virusverdächtigen Symptomen ließen sich jedoch elektronenoptisch keine Viruspartikeln nachweisen. </p>
            <p>
               <mm entity="ID_d3e31116" file="image008.jpg" id="N12E2E" label="415#266">
                  <caption>Abb. 3.4 </caption>
               </mm>
            </p>
            <p>Sechs krautige Testpflanzen der Arten <em>Chenopodium quinoa, Nicotiana glauca </em>und<em> Nicotiana clevelandii</em> sind als Fangpflanzen zur Überprüfung der Bodenübertragbarkeit des Erregers im Juni 2003 in Bodenproben gepflanzt worden, die im Wurzelraum erkrankter Stieleichen am Standort B 1 entnommen worden waren (Kap. 2.2.1.2). 14 Tage später zeigten sich auf den Blättern einer <em>Chenopodium quinoa-</em>Pflanze chlorotische Ringflecken und nekrotische Lokalläsionen (Abb. 3.5). In transmissionselektronenmikroskopischen Untersuchungen von drei angefertigten Adsorptionspräparaten der symptomtragenden Blattausschnitte sowie in Wurzelproben konnten keine Viruspartikeln nachgewiesen werden. Der Erreger ließ sich in wiederholten Übertragungsversuchen nicht weiter auf krautigen Indikatorpflanzen propagieren.</p>
            <p>
               <citenumber id="N12E45" start="95"/>
               <mm entity="ID_d3e31183" file="image009.jpg" id="N12E48" label="601#270">
                  <caption>Abb. 3.5 </caption>
               </mm>
            </p>
         </section>
         <section id="N12E52" label="3.3">
            <head>Transmissionselektronenmikroskopische Untersuchungen von Blatthomogenaten erkrankter Stieleichen</head>
            <p>Transmissionselektronenmikroskopische Untersuchungen sollten Aufschluss über die Partikelmorphologie des bisher unbekannten viralen Erregers in Stieleichen geben, auf deren Grundlage sich Hinweise auf die taxonomische Zuordnung eines Virus ableiten lassen.</p>
            <p>Von Eichenblattproben mit unterschiedlicher Symptomausprägung sowie aus Knospen-, Samen- und Rindengewebe erkrankter Stieleichen wurden nach der in Kapitel 2.2.4 beschriebenen Methode Adsorptionspräparate angefertigt und im Elektronenmikroskop untersucht. Als Kontrolle wurden zusätzlich Adsorptionspräparate von Blättern symptomloser Stieleichen hergestellt. In sieben Proben (E 146, E 151, E 340, E 552, E 619, E 1739, E 1743) von 20 bonitierten Adsorptionspräparaten erkrankter Stieleichen mit variierenden Symptombildern und von unterschiedlicher Herkunft konnten im Transmissionselektronenmikroskop isometrische Partikeln nachgewiesen werden. Die Partikeln mit einer Größe von etwa 30 nm bis 40 nm zeigten keine scharfe Begrenzung auf. Als Beispiele sind elektronenmikroskopische Aufnahmen von Blatthomogenaten zweier erkrankter Stieleichen in Abb. 3.6 und 3.8 dargestellt. Ein starres Stäbchen mit einer Größe von ca. 120 nm wurde neben isometrischen Partikeln im Adsorptionspräparat einer Stieleiche mit Mosaiksymptomen (E 619) gefunden (Abb. 3.8, Bild 1). Im Blatthomogenat eines Baumes mit chlorotischen Ringflecken und distinkten Läsionen (E 632) war ein flexibles Partikel mit einer Länge von etwa 450 nm zu beobachten (Abb. 3.7). </p>
            <p>
               <citenumber id="N12E5F" start="96"/>Durch verschiedene Virusaufreinigungen (Kap. 2.2.3) konnten isometrische und stäbchenförmige Viruspartikeln angereichert werden (siehe Kap. 3.4.2 und Kap. 3.4.4).</p>
            <p>
               <mm entity="ID_d3e31292" file="image010.jpg" id="N12E65" label="605#422">
                  <caption>Abb. 3.6/Abb.3.7 </caption>
               </mm>
            </p>
            <p>
               <mm entity="ID_d3e31303" file="image011.jpg" id="N12E70" label="604#385">
                  <caption>Abb. 3.8 </caption>
               </mm>
            </p>
         </section>
         <section id="N12E7A" label="3.4">
            <head>
               <link id="_Toc89484679"/>
            </head>
            <p>
               <link id="_Toc131306711"/>
            </p>
         </section>
         <section id="N12E89" label="3.5">
            <head>Anreicherung viraler Komponenten aus Stieleiche</head>
            <subsection id="N12E8E" label="3.5.1">
               <head>
                  <link id="_Toc131306712"/>
                  <link id="_Toc89484682"/>Anreicherung von Viruspartikeln und Nachweis von Viren in einer RT-PCR</head>
               <p>
                  <citenumber id="N12E9B" start="97"/>
                  <u>Anreicherung von Viruspartikeln</u>
               </p>
               <p>Aus Pflanzenproben, in denen elektronenmikroskopisch Partikeln nachweisbar waren (Kap. 3.3) wurde versucht, Viruspartikeln durch unterschiedliche Reinigungsverfahren anzureichern (Kap. 2.2.3.1) und auf krautige Indikatoren zu übertragen (Kap. 2.2.1.1). Partikelanreicherungen wurden ebenfalls mit Proben durchgeführt, die durch ausgeprägte Symptomatik auffielen oder vergesellschaftet mit anderen virusinfizierten Forstgehölzen auftraten (Tab. A1, Anhang 4). </p>
               <p>Im Adsorptionspräparat vom Blatthomogenat einer infizierten Stieleiche (E 632) mit chlorotischen Ringflecken konnte ein flexibles Partikel detektiert werden (Abb. 3.7), dessen Morphologie denen der Potyviren ähnelte. Mit einem Aufreinigungsverfahren nach Dijkstra et al. (1996) (Kap. 2.2.3.1) wurde geprüft, ob das Symptombild der Ringfleckigkeit möglicherweise durch eine Infektion dieser Virusfamilie hervorgerufen wird. Aus Blättern mit chlorotischen Ringflecken der Probe E 533 konnten mit dieser Methode keine Viruspartikeln angereichert werden. </p>
               <p>
                  <citenumber id="N12EAA" start="98"/>Für den Versuch der Anreicherung isometrischer Viruspartikeln wurde das Reinigungsverfahren nach Hentsch (1998) (Kap. 2.2.3.1) verwendet, welches für die Isolierung sphärischer Partikeln aus Rosskastanie optimiert worden war. Isometrische Viruspartikeln mit Größen von 30-40 nm konnten in Adsorptionspräparaten von Blättern mit einem Mosaik (E 619, Abb. 3.8) und mit chlorotischen Ringflecken (E 151, E 552) detektiert werden (Kap. 3.3). Um zu testen, ob sich isometrische Partikeln auch aus Blättern mit Chlorosen anreichern ließen, wurden 50 g Blattmaterial der Probe E 153 ebenfalls nach Hentsch (1998) aufgereinigt. Aus Blattmaterial der Proben E 151 und E 152 konnten mit dieser Methode neben isometrischen Partikeln, stäbchenförmige Viruspartikeln mit einer Länge von 350-400 nm isoliert werden (vgl. Kap. 3.4.3). In einem Adsorptionspräparat des aufgereinigten Blattextraktes der Probe E 619 wurden dünne, fadenförmige Partikeln mit Längen von 120 nm bis 400 nm elektronenmikroskopisch nachgewiesen. Aus Blattmaterial der Proben E 153 und E 552 sowie aus zwei Blattproben symptomloser Stieleichen konnten keine Viruspartikeln angereichert werden. </p>
               <p>Am Standort NRW, FA Arnsberg traten neben erkrankten Stieleichen Buchen und Weißbuchen mit CLRV-verdächtigen Blattsymptomen auf. Aus 100 g Blattmaterial der Probe E 151 von diesem Standort gelang es mit Hilfe der Schnellreinigung für CLRV, modifiziert nach Rebenstorf (2002) (Kap. 2.2.3.1), isometrische Partikeln von etwa 25 nm und 65 nm anzureichern (Abb. 3.9). Durch die differenzielle Zentrifugation kam es zu einer Zusammenlagerung der 25 nm großen isometrischen Partikeln. </p>
               <p>Im Anschluss an die Aufreinigungen wurden alle Überstände und aufgereinigten Präparationen auf krautige Indikatorpflanzen abgerieben (Kap. 2.1.2 und Kap. 2.2.1.1) und anschließend durch Symptombonituren und elektronenmikroskopische Untersuchungen geprüft, ob die Erreger übertragen werden konnten. Durch mechanische Inokulation gelang es nur, die stäbchenförmigen Viruspartikeln der Proben E 151 und E 152 zu übertragen (vgl. Kap. 3.4.3). </p>
               <p>
                  <citenumber id="N12EB6" start="99"/>
                  <mm entity="ID_d3e31543" file="image012.jpg" id="N12EB9" label="607#328">
                     <caption>Abb. 3.9 </caption>
                  </mm>
               </p>
               <p>
                  <u>Nachweis bekannter Viren in einer RT-PCR</u>
               </p>
               <p>Isometrische Viruspartikeln, die in geringer Konzentration in elektronenoptischen Untersuchungen erkrankter Stieleichen nachgewiesen und mit Hilfe von zwei Aufreinigungsverfahren angereichert wurden, sollten im PCR-Nachweis unter Verwendung diagnostischer Primer charakterisiert werden. </p>
               <p>
                  <citenumber id="N12ECD" start="100"/>Sowohl die natürliche Vergesellschaftung von Holunder, Birken und Stieleichen mit virusverdächtigen Symptomen (Kap. 3.1), als auch die morphologischen Ählichkeiten der Viruspartikeln (Kap. 3.3) ließen eine Infektion der Stieleichen mit CLRV vermuten. Mittels RT-PCR sollte daher getestet werden, ob sich die aus Stieleichenblättern mit chlorotischen Ringflecken isolierten, isometrischen Viruspartikeln diesem Virus zuordnen lassen. Dazu wurde Gesamt-RNA aus Blattmaterial der Probe E 1743 und dsRNA der Probe E 878 isoliert (Kap. 2.2.6.1, Kap. 2.2.6.2) und in eine RT-PCR mit CLRV-spezifischen Primern RW 1 und RW 2 eingesetzt. (Kap. 2.2.7). Das CLRV-spezifische Fragment wurde nicht amplifiziert. </p>
               <p>Stieleichen am Standort B 1 zeigten chlorotische Ringflecken. Ebereschen mit einem ähnlichen charakteristischen Symptombild traten an diesem Standort vergesellschaftet mit den erkrankten Stieleichen auf (Kap. 3.1). In diesen Gehölzen konnte ein neues Virus, das <em>Mountain AshRingspot Virus</em> nachgewiesen werden (Benthack et al., 2005). Mit Hilfe einer RT-PCR mit den spezifischen Primern 261 RP und 71 FP sollte geprüft werden, ob die Erkrankung in den Stieleichen von demselben Erreger induziert wird. In Gesamt-RNA, isoliert aus Knospenmaterial einer Stieleiche mit chlorotischen Ringflecken (E 808), konnte das für virusinfizierte Ebereschen spezifische Fragment nicht amplifiziert werden. </p>
               <p>
                  <link id="_Toc131306713"/>
               </p>
            </subsection>
            <subsection id="N12EDE" label="3.5.2">
               <head>Anreicherung viraler Nukleokapside</head>
               <p>Im Hinblick auf das vergesellschaftete Vorkommen von erkrankten Stieleichen und Ebereschen sollte durch die Anreicherung viraler Nukleokapside getestet werden, ob sich Nukleokapside ähnlicher Größe wie in Ebereschen mit chlorotischen Ringflecken auch in Stieleichen mit diesem Symptombild anreichern lassen. Dazu wurden 30 g frisches Rindengewebe von Stieleichen mit chlorotischen Ringflecken (E 1584) und als Kontrolle 50 g Blattmaterial einer symptomlosen Stieleiche (E 1724) nach Kellmann et al. (2001) (Kap. 2.2.2) aufgereinigt. Nach der Zentrifugation des Rindenextraktes aus erkrankten Stieleichen bildeten sich im Cäsiumsulfatgradienten drei lichtbrechende Fraktionen aus (Abb. 3.10). Aus dem angereicherten Extrakt des Blattmaterials der symptomlosen Stieleiche wurden vier Fraktionen aufgetrennt. Diese Fraktionen wurden in einem 12,5 %igen Polyacrylamidgel elektrophoretisch aufgetrennt (Kap. 2.2.5.3). Abb. 3.11 zeigt die gelelektrophoretische Trennung nach Silberfärbung der vier Fraktionen aus symptomlosen Stieleichenblättern und der zweiten Fraktion aus Rindengewebe erkrankter Stieleichen. In der zweiten Fraktion beider Proben (Spuren 3 und 5) konnte eine Proteinbande von etwa 54 KDa detektiert werden.</p>
               <p>
                  <citenumber id="N12EE8" start="101"/>In einem Adsorptionspräparat dieser Fraktion aus dem Rindengewebe der erkrankten Stieleichen ließen sich zudem elektronenoptisch isometrische Partikeln mit einem Durchmesser von ca. 40 nm darstellen (Abb. 3.12).  </p>
               <p>
                  <mm entity="ID_d3e31767" file="image013.jpg" id="N12EEE" label="605#421">
                     <caption>Abb. 3.10/Abb. 3.11</caption>
                  </mm>
               </p>
               <p>
                  <mm entity="ID_d3e31780" file="image014.jpg" id="N12EF9" label="605#321">
                     <caption>
                        <link id="_Toc89484683"/>Abb. 3.12 </caption>
                  </mm>
               </p>
               <p>
                  <link id="_Toc131306714"/>
               </p>
            </subsection>
            <subsection id="N12F0C" label="3.5.3">
               <head>Nachweis von Tobamo-Viren in Stieleichen mit chlorotischen Ringflecken</head>
               <p>
                  <citenumber id="N12F13" start="102"/>
                  <em>Virusreinigung</em>
               </p>
               <p>Mit Hentsch (1998) (Kap. 2.2.3.1) gelang es, aus zwei Proben von Blattmaterial mit chlorotischen Ringflecken (E 151 und E 152) neben isometrischen, auch stäbchenförmige Partikeln zu isolieren (Kap. 3.4.1). Diese konnten aufgrund ihrer Länge und des leicht erkennbaren Mittelkanals den Tobamoviren zugeordnet werden (Abb. 3.13). </p>
               <p>
                  <mm entity="ID_d3e31841" file="image015.jpg" id="N12F1F" label="605#388">
                     <caption>Abb. 3.13 </caption>
                  </mm>
               </p>
               <p>
                  <citenumber id="N12F2A" start="103"/>
                  <em>Biotest</em>
               </p>
               <p>Zur Vermehrung der Viruspartikeln wurden die Überstände der einzelnen Zentrifugationsschritte und aufgereinigten Virussuspensionen unter Verwendung der Puffervarianten 3) und 5) auf krautige Indikatorpflanzen übertragen (Kap. 2.2.1.1). Sechs Tage nach mechanischer Übertragung der aufgereinigten Virussuspension von E 152 waren an <em>Nicotiana clevelandii</em> reproduzierbare Blattdeformationen und Wuchsdepressionen zu beobachten, die auf eine systemische Infektion hindeuteten (Abb. 3.14, Bild 1). Die gleichen Symptome konnten an <em>Nicotiana benthamiana</em> (Abb. 3.14, Bild 3) und <em>Nicotiana tabacum</em> var. &#8216;Samsun&#8219; festgestellt werden. <em>Chenopodium quinoa-</em>Pflanzen zeigten chlorotische Lokalläsionen (Abb. 3.14, Bild 2). Mit der Übertragung des Agens der Probe E 151 im ersten und zweiten Überstand (Kap. 2.2.3.1) der Aufreinigung konnten reproduzierbar Chlorosen und Blattdeformationen an <em>Nicotiana benthamiana</em> induziert werden (Abb. 3.15). Die besten  Übertragungsergebnisse wurden durch Inokulation mit der Puffervariante 5 (Kap. 2.2.1.1) [Phosphatpuffer versetzt mit 1,5 % (w/v) Bentonitsuspension und 2 % (w/v) Nicotin] erzielt. In Adsorptionspräparaten der infizierten Indikatorpflanzen ließen sich stäbchenförmige Viruspartikeln mit einer Länge von 350 bis 400 nm elektronenoptisch darstellen (Abb. 3.16). </p>
               <p>
                  <mm entity="ID_d3e31974" file="image016.jpg" id="N12F45" label="605#686">
                     <caption>Abb. 3.14/Abb. 3.15/Abb. 3.16</caption>
                  </mm>
               </p>
               <p>
                  <citenumber id="N12F50" start="104"/>
                  <em>Serologische Untersuchungen</em>
               </p>
               <p>Unter Verwendung von Antikörpern gegen die Tobamoviren CGMMV, ORSV, PMMoV, ToMV und TMV sollte im DAS-ELISA (Kap. 2.2.5.1) geprüft werden, welcher Spezies sich die aufgereinigten stäbchenförmigen Viruspartikeln aus infizierten Stieleichen zuordnen lassen. Für Isolatvergleiche wurden drei ToMV-Isolate aus krautigen Pflanzen (Kap. 2.3.1) vermehrt und in die serologischen und molekularbiologischen Untersuchungen einbezogen. Der Presssaft aus den krautigen Indikatoren <em>Chenopidium quinoa, Nicotiana tabacum</em>&#8216;Samsun&#8217; und <em>Nicotiana clevelandii</em>, welche mit den Viruspräparationen E 151 und E 152 aus Stieleiche infiziert worden waren, sowie <em>Chenopodium quinoa</em>, infiziert mit den ToMV Isolaten 05/11/1988 und 13/08/1989, reagierten in sechs Wiederholungen mit den Antikörpern gegen ToMV bzw. TMV, nicht jedoch mit den Antikörpern gegen CGMMV, BePMoV, ORSV, PMMOV. </p>
               <p>Blatthomogenate von vier Proben aus Stieleichenblättern mit chlorotischen Ringflecken (E 130, E 146, E 149, E 151) sowie Viren vom ToMV-Isolat E 317 reagierten im ELISA-Test weder mit ToMV-noch mit TMV-Antikörpern.</p>
               <p>
                  <citenumber id="N12F68" start="105"/>Zum serologischen Vergleich wurden <em>Chenopodium quinoa- </em>Pflanzen mit den Tobamovirusisolaten E 151, E 152, E 317, 05/11/1988 sowie 13/08/1989 inokuliert und nach Gooding &amp; Hebert (1967) (Kap. 2.2.3.2) aufgereinigt. Aus 10 g Blattmaterial konnten so Virussuspensionen mit einer Konzentration von 170 bis 230 µg/ml bei einem Quotienten für die Reinheit von 1,2 bis 1,3, errechnet aus dem Verhältnis Absorption<sub>&#955;260 </sub>/ Absorption<sub>&#955;280</sub> gewonnen werden. Die Suspensionen wurden nachfolgend in einen Agarosedoppeldiffusionstest (Kap. 2.2.5.2) unter Verwendung eines ToMV-Antiserums eingesetzt. Präzipitationslinien bildeten sich nur nach Einsatz des konzentrierten Antiserums mit den ToMV-Isolaten E 317, 05/11/1988 und 13/08/1989. Sie kreuzten sich nicht untereinander.</p>
               <p>
                  <em>Rückübertragung auf Eichensämlinge</em>
               </p>
               <p>Jeweils fünf Eichensämlinge wurden im August 2002 durch mechanische Inokulation und mit Hilfe des &#8216;Stem Slashing&#8217; (Kap. 2.2.1.3) mit einer konzentrierten Virussuspension der Tobamovirusisolate E 152 und 05/11/1988 infiziert. Im Untersuchungszeitraum 2002 bis 2004 konnte jedoch bei den wöchentlichen Symtombonituren im belaubten Zustand keine Symptome an den Blättern der Eichensämlinge beobachtet werden. Auch in den vier hergestellten Adsorptionspräparaten der Blatthomogenate von jeweils zwei Sämlingen wurden keine Tobamoviren nachgewiesen. Im vierfach wiederholten Biotest mit den Indikatoren <em>Chenopodium quinoa, Nicotiana tabacum</em> &#8216;Samsun&#8219; und <em>Nicotiana clevelandii</em> ist der positive Beweis für eine Rückübertragung der Tobamoviren auf diese fünf Eichensämlinge nicht erfolgt. </p>
               <p>
                  <citenumber id="N12F86" start="106"/>
                  <em>Molekularbiologischer Nachweis</em>
               </p>
               <p>Zur näheren Charakterisierung der Tobamovirusisolate wurde zunächst die IC-RT-PCR unter Verwendung von ToMV-Transportproteingen-spezifischen Primern nach Jacobi et al. (1998) (Kap. 2.2.7.2) mit Blatthomogenaten der infizierten Testpflanzen sowie den nach Gooding &amp; Hebert (1967) (Kap. 2.2.3.2) aufgereinigten Viruspräparationen durchgeführt. Das erwartete DNA-Fragment von 508 bp ließ sich nur in den angereicherten Tobamovirusisolaten E 151, 13/08/1989 sowie5/11/1988 amplifizieren (Abb. 3.17; Spuren 3, 4 und 6), nicht jedoch direkt im Pflanzenhomogenat der krautigen Testpflanzen. Da dieser PCR-Nachweis nicht mit den aufgereinigten Isolaten E 317 und E 152 aus <em>Chenopodium quinoa</em>- Pflanzen gelang, wurde für weitere Untersuchungen ein RT-PCR-Protokoll nach Letschert et al. (2002) verwendet, dessen gruppenspezifische universelle Primer Tob Uni 1 und Tob Uni 2 im Hüllproteingen der Tobamoviren binden (Kap. 2.1.9). Für diesen Virusnachweis wurde Gesamt-RNA aus Blattmaterial infizierter Indikatorpflanzen, isoliert nach Dellaporta et al. (1983) (Kap. 2.2.6.1), eingesetzt. Nach gelelektrophoretischer Trennung der PCR-Fragmente in einem 1 %igen, Ethidiumbromid-gefärbten Agarosegel konnte in Gesamt-RNA der Tobamovirusisolate E 152, E 317 (Abb. 3.18) sowie 5/11/1988 und 13/08/1989 eine Bande der erwartenden Größe von 804 bp visualisiert werden.</p>
               <p>
                  <mm entity="ID_d3e32318" file="image017.jpg" id="N12F95" label="605#460">
                     <caption>Abb. 3.17/Abb. 3.18</caption>
                  </mm>
               </p>
               <p>
                  <citenumber id="N12FA0" start="107"/>Die gewonnenen PCR-Produkte wurden in den Vektor pGEM®-T Easy (Fa. Promega) ligiert, in kompetenten <em>E. coli</em>-Zellen vermehrt und sequenziert. Nach einem Sequenzvergleich mit verschiedenen Sequenzen des ToMV bzw. TMV aus der Internerdatenbank NCBI ließ sich das Isolat E 152 mit einer Übereinstimmung von 97 % in 795 bp im Bereich des Hüllproteingens dem TMV <em>vulgare</em>-Stamm [Accession (Acc.) Nr.: AJ429078] zuordnen (Abb. A 2.1 im Anhang). Die Übereinstimmung zum TMV-Isolat AJ429085 betrug 72 %. Das Isolat E 151 hingegen erzielte im Sequenzvergleich des Transportproteingens mit dem ToMV-Isolat AF042032 eine Übereinstimmung von 99,8 % über 508 bp und 73 % zum TMV-Isolat AF042033. Es gehört damit zum Genus des ToMV (Abb. A 2.2 im Anhang). In einem Sequenzvergleich beider Tobamovirusisolate aus Stieleiche mit dem Gesamtgenom der Referenzisolate ToMV X02144 und TMV X68110 konnte das Ergebnis bestätigt werden, da für E 152 Identitäten von 97 % mit TMV X68110 und 70,5 % mit ToMV X02144 und für E 151 Übereinstimmungen von 99 % zu ToMV X02144 und 72 % zu TMV X68110 ermittelt werden konnten. Die Tobamovirusisolate ToMV 5/11/1988 und ToMV 13/08/1989 konnten nach dem Sequenzabgleich eindeutig als ToMV identifiziert werden. ToMV 5/11/1988 wies eine Homologie von 98,8 % über 503 bp zum Referenzisolat ToMV X02144  auf, während ToMV 13/08/1989 zu 99,1 % in 575 bp mit diesem Isolat übereinstimmte. Das Isolat ToMV E 317 konnte ebenfalls dem TMV &#8216;tomato strain&#8217; zugeordnet werden. Die Sequenz zeigte allerdings zu 50 % Fehlstellen (&#8216;N&#8217;) auf, so dass kein Sequenzvergleich mit den anderen untersuchten ToMV-Isolaten möglich war. </p>
               <p>Für phylogenetische Analysen wurden 25 ToMV bzw. TMV-Isolate im Bereich des Transportproteingens dem Isolat E 151 und 34 ToMV bzw. TMV-Isolate im Bereich des Hüllproteingens dem Isolat E152 gegenübergestellt. Um die beiden Isolate aus Stieleiche miteinander vergleichen zu können, wurden 15 Isolate mit bekannten Nukleinsäuresequenzen im Bereich beider Gene ausgewählt. Dazu gehören: TMV-AJ243571, ToMV-AJ132845, ToMV-AF155507, ToMV-AB083196, TMV-AJ310339, ToMV-AF332868, ToMV-X02144, TMV-Z92909, TMV-AF165190, TMV-AF546184, TMV-AF273221, TMV- AF395129, TMV-V01409, TMV-V01408,  TMV-X68110.</p>
               <p>Der auf dem Sequenzvergleich des Transportproteingens basierende Stammbaum zeigt für  das Isolat E 151 die engste phylogenetische Beziehung zu  dem ToMV-Isolat AF062519 sowie den TMV-Isolaten AJ310339, AJ243571 und Z92909 aus Russland. In Sequenzvergleichen stimmten die TMV-Isolate jedoch zu 99 % mit den 10 ToMV-Isolaten aus der Internetatenbank überein und werden daher in der eigenen Arbeit ebenso der ToMV-Gruppe zugeordnet (Abb. 3.19). Für das Isolat E 152 wurde die engste phylogenetische Beziehung zum TMV-Isolat AJ429098 Hamburg-Germany ermittelt (Abb. 3.20). </p>
               <p>
                  <citenumber id="N12FB2" start="108"/>
                  <mm entity="ID_d3e32584" file="image018.jpg" id="N12FB5" label="601#808">
                     <caption>Abb. 3.19</caption>
                  </mm>
               </p>
               <p>
                  <mm entity="ID_d3e32597" file="image019.jpg" id="N12FC0" label="601#819">
                     <caption>Abb. 3.20</caption>
                  </mm>
               </p>
               <p>
                  <link id="_Toc131306715"/>
               </p>
            </subsection>
         </section>
         <section id="N12FD1" label="3.6">
            <head>Nukleinsäureanalysen</head>
            <subsection id="N12FD6" label="3.6.1">
               <head>
                  <link id="_Toc131306716"/>Gesamt-RNA-und Gesamtnukleinsäure-Isolierung </head>
               <p>Vorraussetzung für eine diagnostische RT-PCR mit erregerspezifischen Primern ist der Einsatz qualitativ hochwertiger, reiner und nicht degradierter Gesamt-RNA. Die Isolierung von Gesamt-RNA aus Gehölzen, insbesondere aus Stieleiche, ist u. a. wegen des hohen Gehaltes an Tanninen sehr schwierig. Im Rahmen der Arbeit wurden verschiedene Verfahren getestet, um eine geeignetete Methode zur Isolierung von Gesamt-RNA aus Gehölzen zu etablieren. Alle Extraktionsverfahren wurden ebenfalls mit krautigen Pflanzen getestet. Sie werden in Kap. 2.2.6.1 ausführlich beschrieben.</p>
               <p>
                  <citenumber id="N12FE3" start="109"/>Im Invisorb<sup>®</sup> Spin Plant RNA Mini Kit (Fa. Invitek) werden zur Lyse der pflanzlichen Zellen vom Anbieter zwei unterschiedliche Puffer angeboten, die für Pflanzen mit hohem Phenol-bzw. Polysaccharidgehalt optimiert worden sind. Sekundäre Inhaltsstoffe im Probenmaterial von Stieleichen konnten jedoch mit keinem der beiden Lysepuffer entfernt werden, so dass die Säulen verstopften und eine selektive Bindung der Gesamt-RNA an das Membransystem nicht möglich war. Nach Lyse des wässrigen Pflanzenextraktes durch den Puffer RP gelang es hingegen, aus Blättern und Rinde von Holunder (<em>Sambucus nigra</em> L.) Gesamt-RNA zu isolieren.Aus Blättern krautiger Wirtspflanzen konnte unter Verwendung beider Puffer Gesamt-RNA extrahiert werden (Abb. 3.21, Spuren 3+5). Die Ausbeute an Gesamt-RNA war sowohl aus den krautigen Pflanzen (<em>Chenopodium quinoa, Nicotiana clevelandii</em>) als auch aus Holunder geringer als bei anderen angewendeten RNA-Extraktionsverfahren. Aus 100 mg Probenmaterial krautiger und holziger Pflanzen wurden 10-15 µg Gesamt-RNA isoliert. Der Reinheitsgrad (Quotient A 260/A 280, Kap. 2.2.6.8) der Proben lag zwischen 1,3 und 1,7 (Optimum 2,00). Banden &gt;8 kb im Agarosegel (Abb. 3.21, Spuren 2 und 4) deuten darauf hin, dass Gesamt-RNA-Päparationen, die mit dem Kit aufgereinigt wurden, Kontaminationen mit genomischer DNA aufwiesen.</p>
               <p>Mit der Extraktionsmethode, modifiziert nach Dellaporta et al. (1983), ließ sich sowohl aus krautigen (Abb. 3.21) als auch aus holzigen Pflanzen Gesamt-RNA isolieren. Je 50 mg Frischmasse konnten 30-40 µg Gesamt-RNA extrahiert werden, was in etwa der siebenfachen Menge der RNA-Isolierung durch das Kit entsprach. In krautigen und holzigen Pflanzen konnte ein Reinheitsgrad von 1,7 bis 1,9 erzielt werden. Die Analyse im 1 %igen Agarosegel war jedoch nicht zufriedenstellend. Distinkte Banden waren nicht zu erkennen (Abb. 3.21). </p>
               <p>
                  <mm entity="ID_d3e32756" file="image020.jpg" id="N12FF5" label="605#435">
                     <caption>Abb. 3.21</caption>
                  </mm>
               </p>
               <p>
                  <citenumber id="N13000" start="110"/>Unter Verwendung von Silica-Partikeln bei der Isolierung von Nukleinsäuren, modifiziert nach Boom et al. (1990), konnte sowohl aus Rinde, Knospen und Blättern von Eichen, als auch aus fünf weiteren Gehölzen (Birke, Ulme, Ahorn, Holunder, Eberesche) qualitativ hochwertige und reine Gesamt-RNA erhalten werden (Abb. 3.22 und Abb. 3.23). Der hohe Reinheitsgrad der Proben bestätigte sich in einem errechneten Verhältnis der Absorption bei 260 nm zu 280 nm von 1,8 bis 2,0.  Aus Blättern von krautigen Pflanzen konnte mit diesem Verfahren eine Ausbeute von ca. 60 µg Gesamt-RNA je 100 mg Frischmasse erzielt werden. Aus 100 mg Blatt- bzw. Rindengewebe von Stieleichen konnten etwa 20-40 µg und aus Knospenmaterial der gleichen Menge etwa 60 µg Gesamt-RNA extrahiert werden. Genomische DNA-Banden &gt;10 kb zeigten sich nach Auftrennung der Proben im Agarosegel (Abb. 3.23, Spuren 8-11).</p>
               <p>Mit dieser Versuchsreihe konnte gezeigt werden, dass die Menge an isolierter Gesamt-RNA aus Blattmaterial holziger Pflanzen, extrahiert nach Boom et al. (1990), etwa doppelt so hoch ist wie bei der RNA-Extraktion mit dem Kit der Fa. Invitek. Die doppelte Menge an Gesamt-RNA, jedoch mit einem geringeren Reinheitsgrad, konnte mit der Methode nach Dellaporta et al. (1983) gewonnen werden.</p>
               <p>
                  <mm entity="ID_d3e32868" file="image021.jpg" id="N13009" label="605#842">
                     <caption>Abb. 3.22/Abb.3.23</caption>
                  </mm>
               </p>
               <p>
                  <link id="_Toc131306717"/>
               </p>
            </subsection>
            <subsection id="N13019" label="3.6.2">
               <head>Isolierung viraler Replikationsintermediate (dsRNA-Isolierungen)</head>
               <p>
                  <citenumber id="N13020" start="111"/>Die Diagnose von Pflanzenviren kann über den Nachweis hochmolekularer dsRNA erfolgen, da über 90 % aller Pflanzenviren ein Einzelstrang (ss)-RNA-Genom besitzen und diese während der Replikation doppelsträngige Formen und Intermediate ausbilden (Zaitlin &amp; Hull, 1987; Dodds et al., 1984; Valverde et al, 1990). Für die Isolierung von dsRNA aus Stieleichen wurde das Verfahren nach Benthack (2001) angewendet, welches bereits für die Eberesche etabliert worden war. Durch verschiedene Modifikationen des Extraktionspuffers sollten die Schleimstoffe gebunden und entfernt, sowie deren Auswirkung auf die Qualität und Konzentration der dsRNA untersucht werden. Durch die Zugabe von Bentonit zum Extraktionspuffer und die Absenkung des pH-Wertes des Extraktions- und Waschpuffers konnten die Schleimstoffe nicht entfernt werden. Eine Vorbehandlung des Pflanzenmaterials mit Chloroform und Phenol hingegen führte zum vollständigen Abbau der Schleimstoffe und erleichterte damit die Extraktion der dsRNA. Durch große Volumina an Extraktionspuffer konnte die Viskosität der Blattextrakte reduziert und die dsRNA leichter aus der CF11-Cellulosesäule eluiert werden. In einem weiteren Versuchsansatz sollte die störende Schleimschicht quantitativ durch die Aufarbeitung geringerer Blattmaterialmengen reduziert werden. Wie Abb. 3.25 Spur 3 zeigt, konnte dadurch die Menge an isolierter dsRNA, in Abhängigkeit vom Probenmaterial, auf die Nachweisgrenze eines Ethidiumbromid-gefärbten Agarosegels absinken. </p>
               <p>DsRNA ließ sich mit Hilfe des &#8216;Batch&#8217;-Verfahrens (CF11-Cellulose mit Waschpuffer versetzen, schütteln, abzentrifugieren des Waschpuffers) aus verstopften Cellulosesäulen eluieren. Dieses Verfahren reduzierte jedoch die Ausbeute an dsRNA um etwa 50 % (Abb. 3.24, Spur 7 und 8). In 39 von 54 dsRNA-Isolierungen nach Benthack (2001) konnte sowohl aus Pflanzenmaterial (Blätter, Knospen, Rinde) von Stieleichen mit virusverdächtigen Blattsymptomen, als auch aus visuell als gesund eingestuften Stieleichen dsRNA isoliert werden. Die Symptomausprägung korrellierte ebenso wenig mit der Konzentration an dsRNA. Es traten grundsätzlich bis zu zwei Doppelbanden mit Größen von etwa 1,5 kb und 1,6 kb bzw. 1,8 kb und 2,0 kb auf. Drei verschiedene Bandenmuster konnten aufgezeigt werden:</p>
               <p>
                  <table frame="all" id="N13029" orient="port" tocentry="1">
                     <tgroup align="left" char="" charoff="50" cols="2">
                        <colspec colname="1" colnum="1"/>
                        <colspec colname="2" colnum="2"/>
                        <tbody valign="top">
                           <row>
                              <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                 <p>Variante 1:</p>
                              </entry>
                              <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                 <p>1,5 kb und 1,6 kb</p>
                              </entry>
                           </row>
                           <row>
                              <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                 <p>Variante 2:</p>
                              </entry>
                              <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                 <p>1,8 kb und 2,0 kb</p>
                              </entry>
                           </row>
                           <row>
                              <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                 <p>Variante 3:</p>
                              </entry>
                              <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                                 <p>1,5 kb und 1,6 kp / 1,8 kb und 2,0 kp</p>
                              </entry>
                           </row>
                        </tbody>
                     </tgroup>
                  </table>
               </p>
               <p>
                  <citenumber id="N13084" start="112"/>Das als Variante 3 bezeichnete Bandenmuster trat bei etwa 80 % aller untersuchten Extrakte auf, das der beiden anderen Varianten zu jeweils 10 %. Eine Korrelation des auftretenden Bandenmusters zum Herkunftsgebiet des Blattmaterials oder zum Zeitpunkt der Probenahme konnte nicht festgestellt werden. </p>
               <p>
                  <mm entity="ID_d3e33159" file="image022.jpg" id="N1308A" label="604#431">
                     <caption>Abb. 3.24</caption>
                  </mm>
               </p>
               <p>Um zu testen, ob diese charakteristischen dsRNA-Moleküle spezifisch in der Gehölzgattung <em>Quercus</em> vorkommen, wurde dsRNA aus amerikanischer Roteiche (<em>Quercus rubra</em> L.) isoliert, an deren Blättern keine virusverdächtigen Symptome zu beobachten waren. Nach elektrophoretischer Trennung und Ethidiumbromidfärbung konnte auch hier im nativen Agarosegel die Doppelbande von 1,8 kb und 2,0 kb dargestellt werden (Abb. 3.25).</p>
               <p>
                  <citenumber id="N1309E" start="113"/>
                  <mm entity="ID_d3e33207" file="image023.jpg" id="N130A1" label="605#391">
                     <caption>Abb. 3.25</caption>
                  </mm>
               </p>
               <p>
                  <u>dsRNA Isolierung aus Rinde und Knospen</u>
               </p>
               <p>Durch die Isolierung von dsRNA aus Rinden-und Knospengewebe einer infizierten Stieleiche (E 807, E 808) sollte geprüft werden, ob es sich bei dem Agens um einen phloemlimitierten Erreger handelt und ob sich virusspezifische dsRNA auch aus anderen Gewebeteilen isolieren lässt. Aus beiden Geweben konnten die gleichen dsRNA-Fragmente (2,0 kb -1,8 kb und 1,5 kb -1,6 kb) wie aus Blattmaterial von Stieleichen isoliert werden (Abb. 3.26, 3.27). In sehr geringer Konzentration trat im Bandenmuster der dsRNA aus Rindengewebe eine zusätzliche Bande von 3,5 kb auf (Abb. 3.26, Spur 3). </p>
               <p>
                  <citenumber id="N130B5" start="114"/>Aus 4,4 g Rindengewebe infizierter Stieleichen (E 814) konnte im Vergleich zu 50 g Blattmaterial (E 878) annähernd die fünffache Menge an dsRNA isoliert werden (Abb. 3.24 und 3.27). </p>
               <p>
                  <mm entity="ID_d3e33269" file="image024.jpg" id="N130BB" label="604#530">
                     <caption>Abb. 3.26/Abb. 3.27</caption>
                  </mm>
               </p>
               <p>
                  <u>Einfluss des Probenahmezeitpunktes</u>
               </p>
               <p>
                  <citenumber id="N130CC" start="115"/>Für Untersuchungen zur Abhängigkeit der dsRNA-Konzentration vom jahreszeitlichen Verlauf wurden Blattproben zu unterschiedlichen Zeitpunkten von Mai bis Oktober an den Standorten B 1-3 (Kap. 2.1.1; Tab. A1, Anhang 4) entnommen und für die dsRNA-Isolierung eingesetzt. Es zeigte sich, dass der Gehalt an sekundären Inhaltsstoffen im Verlauf der Vegetationsperiode abnahm, was die Isolierung von dsRNA aus Blattmaterial erleichterte. Die beiden charakteristischen Doppelbanden (2,0/1,8 kb und 1,6/1,5 kb) konnten unabhängig vom Zeitpunkt der Probenahme aus Blättern mit chlorotischen Ringflecken und symptomlosen Blattmaterial isoliert werden. Auch aus Blattmaterial, welches im Oktober entnommen wurde, konnte dsRNA extrahiert werden (Abb. 3.28). Die Konzentration der isolierten dsRNA aus den Blättern war konstant und unterlag keinen jahreszeitlichen Schwankungen.</p>
               <p>
                  <mm entity="ID_d3e33319" file="image025.jpg" id="N130D2" label="604#432">
                     <caption>Abb. 3.28</caption>
                  </mm>
               </p>
               <p>
                  <u>Einfluss des Probenahmestandortes</u>
               </p>
               <p>
                  <citenumber id="N130E3" start="116"/>Mit Hilfe der dsRNA-Isolierung aus Blättern erkrankter Stieleichen von unterschiedlicher Herkunft sollte geprüft werden, inwieweit sich die Erkrankung unter Berücksichtigung der Symptomausprägung und der Standortverhältnisse anhand des dsRNA-Musters unterscheiden lässt.</p>
               <p>In fast allen Proben traten eine oder beide Doppelbanden von 2,0 kb und 1,8 kb sowie 1,6 kb und 1,5 kb auf. Zusätzliche dsRNA-Fragmente mit einer Größe von 5,0 kb und 1,7 kb ließen sich aus Blattmaterial einer Mischprobe erkrankter Stieleichen vom Standort NDS, RFö Hopels, Abt. 1500 A extrahieren, welche im Juni 2003 entnommen worden waren (Abb. 3.29, Spur 4). In einer Probe aus dem Folgejahr traten diese Banden nicht wieder auf. </p>
               <p>
                  <mm entity="ID_d3e33372" file="image026.jpg" id="N130EC" label="605#417">
                     <caption>Abb. 3.29</caption>
                  </mm>
               </p>
               <p>
                  <citenumber id="N130F7" start="117"/>
                  <u>Einfluss der Lagerdauer und Temperatur</u>
               </p>
               <p>Für die Anreicherung von dsRNA aus Stieleichen wurde geprüft, ob die Lagerdauer und        -temperatur einen Einfluss auf die Ausbeute an dsRNA hatte. Dazu wurde dsRNA aus acht Eichenblattproben (E 823, E 825, E 886, E 824, E 552, E 534a, E 545a, E 1163), welche bei -20 °C bzw. -80 °C einen Tag bis 17 Monate gelagert worden waren, isoliert (Kap. 2.2.6.2, Tab. A1, Anhang 4).</p>
               <p>Lagerdauer und -temperatur übten keinen qualitativen Einfluss auf die Extraktion der charakteristischen dsRNA-Moleküle aus. Die Doppelbanden von 2,0/1,8 kb bzw. 1,6/1,5 kb konnten aus unterschiedlich gelagertem Blattmaterial isoliert werden (Abb. 3.30). </p>
               <p>
                  <citenumber id="N13106" start="118"/>
                  <mm entity="ID_d3e33414" file="image027.jpg" id="N13109" label="616#421">
                     <caption>Abb. 3.30</caption>
                  </mm>
               </p>
               <p>
                  <u>Überprüfung der Stabilität der dsRNA im RNase A-Verdau </u>
               </p>
               <p>Aus vorangegangen Untersuchungen ist bekannt, dass dsRNA bei einer 300 mM MgCl<sub>2</sub>-Konzentration nicht mit RNase A verdaut werden kann, während einzelsträngige RNA vollständig degradiert wird (Benthack, 2001).</p>
               <p>
                  <citenumber id="N13120" start="119"/>Anhand eines RNase A-Verdaus bei unterschiedlichen MgCl<sub>2</sub>-Konzentrationen (300 mM, 100 mM, 50 mM, 0 mM) sollte die Stabilität der dsRNA überprüft werden. Dazu wurden 50 ng dsRNA mit  1,0 µl 10 µg/ml RNase für 40 min bei 37 °C inkubiert. Zur Kontrolle der RNase A-Aktivität wurde eine Probe isolierter Gesamt-RNA aus Holunder (E 1200) bei 300 mM MgCl<sub>2</sub> mit RNase A (Fa. Fermentas) verdaut. </p>
               <p>DsRNA wurde bei einer 300 mM MgCl<sub>2</sub>-Konzentration nicht degradiert (Abb. 3.31, Spur 1). Gesamt-RNA aus Holunder hingegen wurde bei dieser Salzkonzentration vollständig abgebaut (Abb. 3.31, Spur 6). Bei 100 mM MgCl<sub>2</sub>-Konzentration wurde die dsRNA durch die RNase A bereits degradiert (Abb. 3.31, Spur 3). Aufgrund dieser Ergebnisse wurde der Verdau einzelsträngiger RNA in folgenden Untersuchungen in einer 300 mM MgCl<sub>2</sub>&#8211;Lösung unter Verwendung einer RNase A-Konzentration von 10 µg/ml durchgeführt.  </p>
               <p>
                  <mm entity="ID_d3e33539" file="image028.jpg" id="N13138" label="599#446">
                     <caption>Abb. 3.31</caption>
                  </mm>
               </p>
               <p>
                  <link id="_Toc131306718"/>
               </p>
            </subsection>
            <subsection id="N13148" label="3.6.3">
               <head>Partielle Charkterisierung  isolierter dsRNA</head>
               <p>
                  <citenumber id="N1314F" start="120"/>Zur näheren Charakterisierung der detektierten dsRNA-Moleküle wurde mit Hilfe zweier verschiedener molekularbiologischer Ansätze versucht, die Nukleinsäuresequenz der virusspezifischen dsRNA aus Stieleichen zu erhalten. Hierfür wurde die dsRNA zunächst denaturiert und mittels hexamerer Zufallsprimer und Reverser Transkriptase in cDNA umgeschrieben. Zur Amplifizierung der nach der Erststrangsynthese erhaltenen RNA-DNA-Hybriden wurde eine PCR mit degenerierten Oligonukleotid-Primern (DOP-PCR) durchgeführt (Kap. 2.2.9.4). Alternativ erfolgte eine &#8220;klassische&#8221; Zweitstrangsynthese modifiziert nach Promega (1996) (Kap. 2.2.9.3). Für die Erststrangsynthese wurden jeweils 40-400 ng dsRNA eingesetzt.</p>
               <p>
                  <u>Amplifizierung in einer DOP-PCR nach Roche (1999) </u>
               </p>
               <p>Die dsRNA der Proben E 931 und E 828 wurde nach Hitzedenaturierung und Sofortkühlung auf Eis mit einem hexameren Random-Primer im Gesamtansatz von 20 µl revers transkribiert (Kap. 2.2.9.1). 3 µl, 5 µl und 10 µl des cDNA-Ansatzes wurden in einer DOP-PCR mit DOP-Primer 1 in einem Reaktionsvolumen von 50 µl amplifiziert (Kap. 2.2.9.4). Ausreichende PCR-Produktmengen konnten in allen Reaktionsansätzen erst nach Reamplifizierung der DOP-PCR-Produkte in einer weiteren DOP-PCR erzielt werden. Im Ethidiumbromid-gefärbten Agarosegel zeigte sich dann ein &#8220;Schmier&#8221; mit erkennbaren distinkten Banden (Abb. 3.32, Spur 4). Die Hauptproduktgröße lag bei 250 bp und 400 bp. Durch Reamplifizieung des PCR-Produktes aus dsRNA amerikanischer Roteiche konnten Banden zwischen 1120 bp und 300 bp erzeugt werden (Abb. 3.33, Spur 5). </p>
               <p>
                  <citenumber id="N1315E" start="121"/>
                  <mm entity="ID_d3e33685" file="image029.jpg" id="N13161" label="612#475">
                     <caption>Abb. 3.32</caption>
                  </mm>
               </p>
               <p>Die Verwendung von DEPC-behandeltem, destilliertem Wasser im Mastermix für die DOP-PCR bewirkte eine Anreicherung der PCR-Fragmente von 400-600 bp gegenüber der Variante mit Millipore-Wasser (Abb. 3.35).</p>
               <p>In einer DOP-PCR mit dem DOP-Primer Bgl-Eco-RH konnten keine Fragmente amplifiziert werden. </p>
               <p>
                  <citenumber id="N13172" start="122"/>
                  <mm entity="ID_d3e33714" file="image030.jpg" id="N13175" label="605#315">
                     <caption>Abb. 3.33</caption>
                  </mm>
               </p>
               <p>Aus dsRNA der Probe E 828 konnten sechs Klone und aus dsRNA der Probe E 931 vier Klone mit Insert selektiert werden, die mit bekannten Sequenzen der Internetdatenbanken EMBL und NCBI verglichen wurden. Aus der amplifizierten dsRNA der Probe E 931 konnte Klon 3 FE gewonnen werden, dessen Nukleinsäuresequenz über einen Bereich von 42 bp zu 100 % mit dem Hüllproteingen des <em>Cucumber mosaic virus</em> (CMV) (Acc. Nr.: AF541918.1) übereinstimmte. Alle anderen Klone wiesen keine Übereinstimmungen zu bekannten viralen Erregern auf. </p>
               <p>
                  <u>Modifikationen der Erststrangsynthese und DOP-PCR</u>
               </p>
               <p>
                  <citenumber id="N1318C" start="123"/>Da mit dem vorangegangenen Ansatz zur Amplifikation der dsRNA-Moleküle keine eindeutigen Ergebnisse zur Identifizierung der eichenassoziierten dsRNA erzielt werden konnten, wurden zur Verhinderung einer Renaturierung oder Rückfaltung der Einzelstränge zwei dsRNA-Proben erkrankter Stieleichen (Baum A NRW, E 841) im Reaktionsvolumen von 100 µl durch Erhitzen auf 95 °C denaturiert und umgehend mit flüssigem Stickstoff gefroren (Kap. 2.2.9.2). Nach Erststrangsynthese mit dem DOP-Primer Bgl-Eco-RH 2 konnten unter Einsatz von 10 µl cDNA der dsRNA-Probe (Baum A NRW, dsRNA-Fragmente 2,0/1,8 kb und 1,6/1,5 kb) im DOP-PCR-Ansatz 2 (Kap. 2.2.9.4) PCR-Fragmente amplifiziert werden. Nach Auftrennung im 1 %igen nativen Agarosegel zeigte sich ein &#8220;Bandenschmier&#8221;. Das gewonnene PCR-Produkt wurde zur Konzentrierung der Nukleinsäuren gefällt und in einem Volumen von 10 µl im präparativen Agarosegel aufgetrennt (Abb. 3.34). Die großen (2000 bp bis 1500 bp)- und kleinen PCR-Fragmente (750 bp bis 1400 bp) wurden getrennt aus dem Gel extrahiert und kloniert (Kap. 2.2.6.3 und Kap. 2.2.8). Aus den kleineren Fagmenten konnte Klon 13 gewonnen werden, dessen Sequenz nach einem Abgleich mit der Sequenzdatenbank EMBL in 776 bp zu 64 % mit der RNA abhängigen RNA-Polymerase (RdRp) des <em>Beet Cryptic Virus</em>
                  <em>3</em> (BCV 3) (Acc. Nr.: S63913, Xie et al. 1993) übereinstimmte. Der harmonierende Sequenzbereich lag zwischen Position (Pos.) 116 und Pos. 831 der RdRp (Abb. 3.38). Der Sequenzvergleich ist im Anhang in Abb. A 3.3 dargestellt.</p>
               <p>Die Verwendung von DEPC-behandeltem, destilliertem Wasser im Mastermix für die DOP-PCR bewirkte eine Anreicherung der PCR-Fragmente von 400-600 bp gegenüber der Variante mit Millipore-Wasser (Abb. 3.35).</p>
               <p>In einer DOP-PCR mit dem DOP-Primer Bgl-Eco-RH konnten keine Fragmente amplifiziert werden. </p>
               <p>
                  <citenumber id="N1319E" start="124"/>
                  <mm entity="ID_d3e33863" file="image031.jpg" id="N131A1" label="605#544">
                     <caption>Abb. 3.34/Abb. 3.35</caption>
                  </mm>
               </p>
               <p>Alternativ zur Hitzedenaturierung wurde die dsRNA (E 841) bei 65 °C unter Verwendung von Dimethyl-Sulfoxid (DMSO) in einem Gesamtvolumen von 160 µl denaturiert. Nach einer 12-stündigen Fällung bei -80 °C wurde die denaturierte dsRNA in einem Reaktionsvolumen von 20 µl revers transkribiert. In einer RT-DOP-PCR (Kap. 2.2.9.4, Ansatz 2) mit 5 µl cDNA wurden PCR-Fragmente mit Größen von 300 bp-800 bp amplifiziert, die jedoch nicht kloniert werden konnten.</p>
               <p>
                  <u>Zweitstrangsynthese</u>
               </p>
               <p>
                  <citenumber id="N131B5" start="125"/>Die nach Jelkmann et al. (1989) erzeugten RNA-DNA-Hybriden (Kap. 2.2.9.2) aus fünf dsRNA-Proben erkrankter Stieleichen (E 545a, E 841, Baum 66, E 1154/55, E 824) und zwei Proben angereicherter Nukleokapside aus Rinde einer symptomtragenden (E 1584) bzw. Blättern einer symptomlosen Stieleiche (E 1724) wurden mit Hilfe der Enzyme RNase H und DNA-Polymerase 1 zu einer dsDNA synthetisiert. Nach einer &#8216;Blunt End&#8217;-Klonierung der DNA-Doppelstränge wurde die Länge der Inserts über eine Amplifizierung mit vektorspezifischen Primern bzw. durch enzymatisches Schneiden des Vektors ermittelt. Die Größe der Inserts variierte zwischen 250 bp und 600 bp. (Abb. 3.36) Es zeigte sich, dass verstärkt kleinere Inserts von 50 bp und 250 bp ligiert wurden. </p>
               <p>Durch Zweitstrangsynthese von dsRNA der Stieleiche E 545 a mit chlorotischen Ringflecken (dsRNA-Fragmente 1,6 und 1,5 kb vgl. Abb. 3.30) gelang es, einen 448 Nukleotide langen Abschnitt der dsRNA zu klonieren, dessen Sequenz nach einem Abgleich mit der Sequenzdatenbank EMBL, wie Klon 13 aus der RT-DOP-PCR, eine 61 %ige Übereinstimmung in 436 Nukleotiden mit der RdRp des BCV 3 zeigte (Abb. 3.36, Spur/Klon 12; Sequenzvergleich im Anhang Abb. A 3.2). Der entsprechende Sequenzbereich lag zwischen Pos. 1148 und Pos. 1576 der RdRp (Abb. 3.38). Mit demselben Verfahren wurde aus der dsRNA der Probe E 841 mit abweichendem dsRNA-Muster (Abb. 3.29) Klon 1 (Abb. 3.37) gewonnen, der in 355 Nukleotiden zu 67 % mit der Sequenz der RdRp des BCV 3 übereinstimmte (Sequenzvergleich im Anhang Abb. A 3.1). Die Überlappung der Sequenz lag im gleichen Bereich wie die des Klons 13, bei Pos. 253-615 (Abb. 3.38). Im Sequenzalignment der Klone 1 und 13 wurde eine Übereinstimmung von 61 % in 355 bp ermittelt (Sequenzvergleich im Anhang Abb. A 3.4). </p>
               <p>
                  <mm entity="ID_d3e33969" file="image032.jpg" id="N131BE" label="591#446">
                     <caption>Abb. 3.36</caption>
                  </mm>
               </p>
               <p>
                  <citenumber id="N131C9" start="126"/>
                  <mm entity="ID_d3e33981" file="image033.jpg" id="N131CC" label="605#394">
                     <caption>Abb. 3.37</caption>
                  </mm>
               </p>
            </subsection>
            <subsection id="N131D6" label="3.6.4">
               <head>RT-PCR mit diagnostischen Primern</head>
               <p>
                  <u>RT-PCR zum Nachweis der Sequenz des Klon 13 in dsRNA, Nukleokapsiden und Gesamt-RNA von Stieleichen mit und ohne Symptomen </u>
               </p>
               <p>Auf Basis der erhaltenen Sequenzinformationen konnten spezifische Primerpaare für eine diagnostische RT-PCR abgeleitet werden. </p>
               <p>
                  <citenumber id="N131E6" start="127"/>Von Klon 13, Homologien zur RdRp des BCV 3 aufzeigend, wurde das Primerpaar Oak Cryp 1 abgeleitet. Damit ließ sich sowohl in dsRNA, als auch in der zweiten Fraktion der angereicherten Nukleokapside aus Rinde von Stieleichen mit chlorotischen Ringflecken (E 1584) ein Fragment von 654 bp amplifizieren (Abb. 3.39). In Gesamt-RNA erkrankter und symptomloser Stieleichen sowie in gesunden <em>Chenopodium quinoa-</em> und <em>Nicotiana tabacum</em>&#8216;Samsun&#8217;-Kontrollpflanzen lagerten sich die Primer unspezifisch an, so dass nach gelelektrophoretischer Trennung ein Bandenmuster zu sehen war. Zur spezifischen Amplifikation des gesuchten Sequenzbereiches wurde im Anschluss eine Nested-PCR mit dem Primerpaar Oak Cryp 3 durchgeführt, welches innerhalb des ersten PCR-Produktes bindet. Die genaue Lage der Primer ist in Abb. 3. 38 dargestellt.Sowohl mit dsRNA als auch mit angereicherten Nukeokapsiden und Gesamt-RNA erkrankter und symptomloser Stieleichen wurde ein 604 bp langes Fragment erzeugt (Abb. 3.40, Bild 2). Das Fragment konnte jedoch ebenso in Gesamt-RNA von <em>Chenopodium quinoa</em>, <em>Nicotiana tabacum </em>var.&#8216;Samsun&#8217; und <em>Sambucus nigra</em> nachgewiesen werden.  Um zu prüfen, ob die Oligonukleotide an pflanzliche DNA binden wurde mit jeweils einer Blattprobe versucht, Gesamt-DNA aus <em>Chenopodium quinoa</em> und <em>Quercus robur</em> zu isolieren. Genomische DNA konnte mit Hilfe des NucleoSpin® Plant Kit (Fa. Macherey &amp; Nagel) nur aus <em>Chenopodium quinoa</em> extrahiert werden (Kap. 2.2.6.4). Diese reagierte in der PCR mit anschließender Nested-PCR nicht mit den Oak Cryp 3-Primern. In einer Gesamt-Nukleinsäurepräparation von Blättern einer gesunden <em>Nicotiana tabacum </em>var.&#8216;Samsun&#8217;, welche nicht mit RNase A verdaut wurde, konnte ohne Reverse Transkription, demzufolge in genomischer DNA, das Fragment von 604 bp in einer Nested-PCR mit dem Primerpaar Oak Cryp 3 amplifiziert werden. Der Vergleich der Sequenzen aus den Pflanzenarten <em>Nicotiana tabacum</em> var.&#8216;Samsun&#8217;, <em>Sambucus nigra</em> und <em>Chenopodium quinoa</em> nach Klonierung und Sequenzierung zeigte, dass die Sequenzen zu 99 % mit der Sequenz der eichenassoziierten dsRNA identisch waren. </p>
               <p>
                  <mm entity="ID_d3e34281" file="image034.jpg" id="N13210" label="605#301">
                     <caption>Abb. 3.38</caption>
                  </mm>
               </p>
               <p>
                  <mm entity="ID_d3e34296" file="image035.jpg" id="N1321B" label="605#439">
                     <caption> Abb. 3.39</caption>
                  </mm>
               </p>
               <p>
                  <citenumber id="N13226" start="128"/>
                  <mm entity="ID_d3e34309" file="image036.jpg" id="N13229" label="605#434">
                     <caption>Abb. 3.40</caption>
                  </mm>
               </p>
               <p>
                  <u>RT-PCR zum Erhalt des Zwischenstückes der Klone 12 und 13 auf der RdRp-Sequenz des BCV 3</u>
               </p>
               <p>Klon 13 aus der RT-DOP-PCR wies die Sequenzhomologie nahe des 3´-Endes der RdRp des BCV 3 auf (Abb. 3.38). Die Übereinstimmung der Sequenz des Klons 12 aus der cDNA-Synthese war in der Richtung des 5´-Endes zu finden (Abb. 3.38). Um den fehlenden Sequenzbereich zwischen den beiden Klonen zu erhalten, wurde aus der Sequenz des Klons 12 ein &#8216;Reverse&#8217;-Primer (Oak Cryp 2 rev) und aus der Sequenz des Klons 13 ein &#8216;Forward&#8217;-Primer (Oak Cryp 2 for) abgeleitet (Abb. 3.38). Diese wurden in eine RT-PCR mit dsRNA und der zweiten Fraktion der angereicherten Nukleokapside aus Stieleichen eingesetzt. 500 bp-große Fragmente konnten anschließend im 1 %igen nativen Agarosegel aufgetrennt werden (Abb. 3.41), die in etwa der erwarteten Produktlänge von 532 bp aus der bekannten Sequenz der RdRp des BCV 3 entsprachen (Abb. 3.38). Sequenzdatenbankenanalysen (NCBI, EMBL) zeigten, dass das sequenzierte Zwischenstück zu 60 % mit der RdRp des BCV 3 übereinstimmte. In Gesamt-RNA von Stieleichen konnten mit diesem Primerpaar keine Fragmente erzeugt werden. </p>
               <p>
                  <citenumber id="N1323D" start="129"/>
                  <mm entity="ID_d3e34401" file="image037.jpg" id="N13240" label="604#426">
                     <caption>Abb. 3.41</caption>
                  </mm>
               </p>
               <p>
                  <link id="_Toc131306719"/>
               </p>
            </subsection>
            <subsection id="N13250" label="3.6.5">
               <head>Sequenzanalyse der klonierten dsRNA</head>
               <p>Nach Sequenzvergleichen der RT-DOP-PCR-Produkte und cDNA-Fragmente zeigte sich, dass die drei Fragmente, die in den Klonen 12, 13 und 20 enthalten waren, überlappende Sequenzbereiche aufwiesen. Die Nukleotidsequenz wurde daher zu einem 1499 bp langen Produkt zusammengefügt, dessen Größe der Doppelbande von 1,5/1,6 kb, welche in 90 % aller dsRNA-Extraktionen unabhängig von der Symptomausprägung isoliert werden konnte, entsprach (Kap. 3.5.2). In allen dsRNA-Proben, aus denen die Klone 1, 12, 13, und 20 gewonnen wurden, konnte diese Doppelbande nachgewiesen werden (Kap. 3.5.3).                  Die von dieser Sequenz abgeleitete Aminosäuresequenz zeigte einen partiellen Leserahmen von insgesamt 479 Aminosäuren (=1437 bp) (Abb. 3.42). Das errechnete Molekulargewicht betrug 54,7 kda. Dies entspricht in etwa der geschätzten Masse der im Polyacrylamidgel aufgetrennten Proteine aus der Nukleokapsidpräparation von Pflanzenmaterial erkrankter und symptomloser Stieleichen (Kap. 3.4.2). Mit Hilfe des BLAST-Programmes wurden verschiedene Sequenzdatenbanken (EMBL, NCBI) nach ähnlichen Sequenzen auf Aminosäureebene durchsucht. Es wurden für die 479 Aminosäuren eine Identität von 56 % zur RdRp des BCV 3 (AAB27624.1) ermittelt. Zudem wurde eine Übereinstimmung von 57 % zur Aminosäuresequenz der dsRNA 1 aus <em>Pyrus </em>(AB012616.1) gefunden. Das Molekulargewicht der beiden kodierten Proteine von 54,9 kDa ist mit dem aus <em>Quercus</em> (54,7 kDa) vergleichbar. In einem Alignment mit Hilfe des Programmes CLUSTAL W (1.82) wurden die drei Aminosäuresequenzen miteinander verglichen (Abb. 3.43). Es zeigte sich, dass die höchsten Identitäten im Bereich von 176 bis 440 Aminosäuren auftraten. </p>
               <p>
                  <mm entity="ID_d3e34477" file="image038.jpg" id="N13260" label="619#878">
                     <caption>Abb. 3.42</caption>
                  </mm>
               </p>
               <p>
                  <citenumber id="N1326B" start="130"/>Die Datenbankenanalysen zeigten, dass die dsRNA aus Stieleiche sicher für eine RdRp kodiert. So wies die dsRNA-Sequenz Motive auf, wie beispielsweise das hochkonservierte GDD-Motiv, die für RdRps typisch sind (Abb. 3.42 und Abb. 3.43). Insgesamt konnten acht Sequenzmotive F(1-3) bis E in der aus dsRNA von Stieleichen erhaltenen Aminosäuresequenz eindeutig identifiziert werden (Abb. 3.44). In die Analyse der Aminosäuresequenzmotive wurden auch RdRp-kodierende Abschnitte von ssRNA- und dsRNA-Viren aufgenommen, um die Homologie der konservierten RdRp-Motive von Pflanzenviren bestimmen zu können. Ebenso wurde die RdRp-Sequenz aus Stieleiche mit RdRps, die aus Pflanzen beschrieben wurden und nicht viralen Ursprungs sind verglichen [<em>Nicotiana tabacum </em>(T30828)<em>, Nicotiana benthamiana </em>(AAU21243),<em> Solanum tuberosum</em> Chromosom (AAU90307)<em> Oryza sativa</em> RNA-Replikon, Polyprotein (BAA06862), <em>Vicia faba</em> dsRNA Replikon, Polyprotein (T12117)], da RdRp-spezifische Sequenzabschnitte in einem Nested-PCR-Verfahren mit dem Primerpaar Oak Cryp 3 sowohl in symptomtragenden als auch in symptomlosen Stieleichen nachweisbar waren.</p>
               <p>
                  <mm entity="ID_d3e34603" file="image039.jpg" id="N13280" label="615#548">
                     <caption>Abb. 3.43</caption>
                  </mm>
               </p>
               <p><br/><mm entity="ID_d3e34617" file="image040.jpg" id="N1328B" label="605#887">
                     <caption>Abb. 3.44-1</caption>
                  </mm>
               </p>
               <p>
                  <citenumber id="N13296" start="131"/>
                  <mm entity="ID_d3e34628" file="image041.jpg" id="N13299" label="605#920">
                     <caption>Abb. 3.44-2</caption>
                  </mm>
               </p>
               <p>Auf Grundlage der Sequenzähnlichkeiten innerhalb der acht identifizierten RdRp-Motive wurde ein phylogentischer Stammbaum erstellt, der die dsRNA-Sequenz aus Stieleiche innerhalb der Mitglieder der Familie der <em>Partitiviridae</em> gruppiert, in die auch die dsRNA aus <em>Pyrus</em> und <em>Bryopsis</em> eingeordnet wurde (Abb. 3.45). Pflanzliche RdRps isoliert aus dsRNA von <em>Vicia</em> und <em>Oryza</em> zeigen ebenso eine Verwandtschaft zu den Partitiviren. Höchste Sequenzübereinstimmungen von 57 % wurden innerhalb der konservierten Motive zwischen dsRNA aus <em>Quercus</em> und <em>Pyrus-</em>dsRNA sowie der RdRp von BCV 3 gefunden. Weitere RdRps innerhalb der blau markierten Gruppe der <em>Partitiviridae</em> wiesen Homologien von 23 % (<em>Fusarium solani partitivirus</em>,<em> Cryptosporidium parvum partitivirus</em>) bis 14 % (<em>Atkinsonella hypoxylon 2H partitivirus</em>) zur dsRNA-Sequenz der Stieleiche auf (Abb. 3.45). Aminosäuresequenz-Identitäten zwischen dsRNA aus Stieleiche und Sequenzabschnitten von RdRps, die sich außerhalb der <em>Partitiviridae</em> gruppierten, betrugen zwischen 13 % (Nb-RNA) und 9 % (TSWV-Tospovirus).</p>
               <p>
                  <mm entity="ID_d3e34797" file="image042.jpg" id="N132CB" label="610#583">
                     <caption>Abb. 3.45</caption>
                  </mm>
               </p>
               <p>
                  <link id="_Toc101241481"/>
               </p>
               <p>
                  <link id="_Toc131306720"/>
               </p>
            </subsection>
         </section>
         <section id="N132E2" label="3.7">
            <head>Northern-Hybridisierung</head>
            <p>
               <citenumber id="N132E9" start="132"/>Mit Hilfe der Northern-Hybridisierung sollten die Klone aus der RT-DOP-PCR auf ihre Virusspezifität mit dsRNA aus Stieleiche getestet werden. Von Klon 13 wurde durch PCR-Amplifikation mit dem speziell aus dieser Sequenz abgeleiteten Primerpaar Oak Cryp 1 eine DIG-markierte DNA-Sonde hergestellt. </p>
            <p>Die DNA-Sonde hybridisierte weder in der Northern-Hybridiserung (Kap. 2.2.12) noch nach direktem Spotten von denaturierter dsRNA auf die Membran (Kap. 2.2.13) mit dsRNA aus Stieleichen. </p>
            <p>Aufgrund dessen erfolgte der spezifische Nachweis in einer RT-PCR. Dazu wurden die dsRNA-Moleküle für die genaue Zuordnung der amplifizierten dsRNA zu den dsRNA-Molekülen aus dem Agarosegel ausgeschnitten und getrennt in eine RT-PCR mit dem Primerpaar Oak Cryp 1 eingesetzt. DsRNA konnte nur mit Hilfe von Methode 2 (Kap. 2.2.6.3) aus Agarosegelen isoliert werden. Obwohl der Verlust an dsRNA durch die Gelextraktion etwa 90 % betrug, konnte das Fragment von 654 bp aus der 1400 bp und 1500 bp Bande amplifiziert werden. </p>
            <p>
               <link id="_Toc131306721"/>
            </p>
         </section>
      </chapter>
      <chapter id="chapter4" label="4">
         <head>Diskussion</head>
         <p>
            <citenumber id="N13302" start="133"/>In dieser Arbeit wurde mit serologischen und molekularbiologischen Methoden die eingangs gestellte These, dass es sich bei der Ringfleckigkeit der Stieleiche um einen viralen Krankheitserreger handelt, überprüft und versucht, dieses Pathogen näher zu charakterisieren. Im Hinblick auf die Gesunderhaltung der Stieleiche mit ihrem hohen ökologischen und ökonomischen Wert ist die Kenntnis des Pathogens Grundlage zur Entwicklung erregerspezifischer Diagnoseverfahren. Diese ermöglichen einen schnellen und sicheren Nachweis in Saatgut und Baumschulmaterial und lassen damit eine Selektion auf gesundes, virusfreies Pflanzenmaterial zu. Diagnoseverfahren können darüber hinaus helfen, die Übertragungswege und Ausbreitung des Erregers im Bestand aufzuklären, sowie dessen Bedeutung in einer multifunktionalen Landschaftsnutzung abzuschätzen. </p>
         <p>
            <strong>Bei der jährlichen Erfassung der Ausbreitung des Erregers in Forstabteilungen und einer Erhaltungssamenplantage im nord- und mitteldeutschen Raum wurden folgende Symptome an Stieleichen beobachtet</strong>:</p>
         <p>
            <ul>
               <li>
                  <p>chlorotische Ringflecken, im Verlauf der Vegetationsperiode von innen her<br/>nekrotisierend </p>
               </li>
               <li>
                  <p>distinkte chlorotische Läsionen </p>
               </li>
               <li>
                  <p>Scheckung</p>
               </li>
               <li>
                  <p>mosaikartige Blattverfärbungen</p>
               </li>
            </ul>
         </p>
         <p>
            <citenumber id="N1332E" start="134"/>Diese Blattsymptome grenzen sich deutlich von anderen Schadbildern, verursacht durch phytopathogene Pilze, Schädlinge und abiotische Faktoren, ab. Wie Büttner &amp; Führling (1993) bereits beobachteten, ging in Einzelfällen mit den Blattsymptomen ein gestauchtes Wachstum, geringe Jahreszuwächse und ein hoher Anteil an Totholz einher (Kap. 3.1).</p>
         <p>Chlorotische Ringflecken wurden bereits von Barnett (1971) sowie Kim &amp; Fulton (1973) an Schwarzeichen, von Nienhaus (1975) an Traubeneichen und von Büttner &amp; Führling (1993) an Stieleichen beschrieben. Von mosaikartigen Blattverfärbungen an Eichenblättern berichteten Blattny &amp; Prochazkova (1966), Schmelzer et al. (1966), Yarwood &amp; Hecht-Poiner (1970), Nienhaus (1975) und Polák et al. (1990). Distinkte, chlorotische Läsionen wurden von Büttner &amp; Führling (1993) in Stieleichen nachgewiesen. </p>
         <p>Mosaikartige Blattverfärbungen sowie chlorotische Ringflecken und Scheckungen sind Farbveränderungen, die auf eine Virusinfektion hindeuten. Quadt (1994) vermutet, dass diese durch Schädigung der Chloroplasten hervorgerufen werden, deren Ursache ein osmotisches Ungleichgewicht und der durch Virusbefall veränderte Proteinstoffwechsel sein kann. Distinkte nekrotische Läsionen können durch den programmierten Zelltod (Apoptose) hervorgerufen werden (Mittler et al., 1997), der durch das Kontrollgen Beclin-1 geregelt wird (Liu et al., 2005). </p>
         <p>
            <citenumber id="N1333A" start="135"/>Die Mechanismen, durch welche ein Virus Symptome in seiner Wirtspflanze induziert, sind weitestgehend unbekannt. Fest steht, dass Interaktionen zwischen genetischen Determinanten des Virus und dem biochemisch-physiologischen System der Pflanze sowie die Expression von pflanzlichen Genen eine bedeutende Rolle spielen (Zaitlin &amp; Hull, 1987; Yu et al., 2003, Decroocq et al., 2004). Quadt (1994) konnte anhand virusinfizierter Buchen ebenfalls zeigen, dass die Ausprägung der virusverdächtigen Blattsymptome auf Wechselwirkungen zwischen Wirtspflanze und Virus zurückzuführen sind.  </p>
         <p>Durch die Möglichkeit spezifische Sequenzbereiche des viralen Genoms zu modifizieren, wurden die Effekte von Genmutationen auf die Infektiösität und Pathogenität des Virus und die daraus resultierende Symptomausprägung untersucht. So zeigte sich, dass Mutationen von Genombereichen, die für die Replikation, Umhüllung und Ausbreitung des Virus in der Pflanze verantwortlich sind, die Symptomausprägung maßgeblich beeinflussen (Van Loon, 1987; Daubert, 1988; Desbiez et al., 2003). Rodríguez-Cerezo et al. (1991) fanden durch Inokulation von <em>Nicotiana tabacum</em> mit einem modifizierten Vollängenklon von <em>Tobacco vein mottling potyvirus</em> (TVMV) bzw. dessen Wildtyps heraus, dass durch einen 58 Nukleotide langen nicht kodierenden Bereich eine Abschwächung der Symptomausprägung im Gegensatz zum Wildtyp hervorgerufen wird. Die Autoren vermuten dass Veränderungen in der Sekundärstruktur und die veränderte Sequenzabfolge die Symptomausprägung beeinflussten.  </p>
         <p>Mischinfektionen von verschiedenen Viren können synergistische Effekte auslösen. Bei Mischinfektionen mit Potyviren beispielsweise wird häufig eine Verstärkung der Virussymptome beobachtet (Wang et al., 2002). Subvirale Komponenten in den Wirtspflanzen, wie Satelliten-RNA und Viroide können ebenfalls die Symptomausprägung beeinflussen. Die An- bzw. Abwesenheit bestimmter Sekundärstrukturtypen werden dafür verantwortlich gemacht (Masuta et al., 1989; Devic et al., 1990). </p>
         <p>
            <citenumber id="N1334C" start="136"/>Die äußerlich erkennbaren Schadbilder können in Abhängigkeit standortspezifischer Faktoren (z. B. Immission, Strahlung, Geländeexposition, Nährstoff- und Wasserversorgung der Böden) und deren Wechselwirkungen (Büttner &amp; Führling, 1993) variieren. Am Standort SN, FA Dresden-Nord waren im Unterschied zu den anderen Probenahmestandorten deutlich abgegrenzte, hellgelbe, distinkte Chlorosen auf den Blättern erkrankter Stieleichen zu beobachten (Kap. 3.1). Im Norddeutschen Raum konnte dieses Symptombild bisher nicht nachgewiesen werden (Büttner &amp; Führling, 1993). Der Standort in Dresden zeichnet sich durch trockene Bodenverhältnisse, bedingt durch einen niedrigen Grundwasserstand aus. Zudem liegen als Hauptbodengesellschaften im Norden der Stadt sandige Lockersedimente vor (Landeshauptstadt Dresden, Amt für Umweltschutz, 1995). Beste Wuchsbedingungen findet die Stieleiche jedoch auf mineralhaltigen, tiefgründigen, lehmigen bis tonigen, nicht austrocknenden Böden vor (Erlbeck et al., 2002). Thomas et al. (2002) beschreiben einen ungünstigen Einfluss von Trockenstress, der zur Abnahme sekundärer Pflanzeninhaltsstoffe führen kann und diese Baumart somit anfällig für biotische Schaderreger macht. </p>
         <p>In Abhängigkeit des Standortes waren zudem verstärkt Infektionen mit dem echten Eichenmehltau (<em>Microsphaera alphitoides</em>) an Blättern von Stieleichen mit Symptomen zu beobachten. Für Viren ist bekannt, dass diese als prädisponierende Faktoren die Bäume anfällig für anthropogene Einflüsse und abiotische Stressfaktoren machen (Büttner et al., 1993).</p>
         <p>
            <strong>Die Erfüllung der Koch´schen Postulate schreibt die Vermehrung des krankheitsauslösenden Agens außerhalb des Wirtes in Nährmedien bzw. in Testpflanzen vor. </strong>Die Übertragung dient damit dem Nachweis der Pathogenität des Erregers. Anhand der Symptomausprägung auf den Indikatorpflanzen kann bereits in einigen Fällen die Zuordnung eines viralen Erregers in eine Virusgruppe erfolgen (Führling, 1994). In der Diagnostik ist es üblich, mechanisch übertragbare Viren, zu denen auch die in Gewässern und Böden von Waldökosystemen vorkommenden Tobamo-, Potex- und Potyviren gehören, zunächst auf krautige Testpflanzen zu übertragen, um mit den aus diesen Pflanzen leichter zu isolierenden und vermehrenden Viren arbeiten zu können. Aufgrund von Inhibitoren wie phenolischen Verbindungen (z. B. Tannine) und der ungleichmäßigen Verteilung der Viren im Gehölz ist die Virusübertragung aus Blatthomogenaten von Laubgehölzen besonders schwierig und gelingt nur selten (Fulton, 1966; Büttner et al., 1996). </p>
         <p>
            <citenumber id="N1335E" start="137"/>In der eigenen Arbeit wurde versucht, das symptominduzierende Agens aus erkrankten Stieleichen mittels mechanischer Inokulation auf krautige Testpflanzen zu übertragen und dort zu vermehren. Zur Inaktivierung der störenden Pflanzeninhaltsstoffe und Fraktionierung der Blatthomogenate wurde die Eignung von Zusätzen wie Nikotin, EDTA, Bentonit, Na<sub>2</sub>SO<sub>3 </sub>und Na-DIECA zum Homogenisierungspuffer getestet. Nikotin reduziert Tannine, während EDTA als Chelatbildner die Polyphenoloxidase aktivierenden Kupferionen bindet und somit eine virusstabilisierende Wirkung erreicht (Fulton, 1966). Durch den Einsatz einer magnesiumhaltigen Bentonitsuspension sollten die Viruspartikeln von pflanzlichen Proteinen, Ribosomen und chlorophyllhaltigen Partikeln abgetrennt werden, um die Übertragung von Viruspartikeln auf krautige Pflanzen zu erleichtern (Dunn &amp; Hitchborn, 1965). Na<sub>2</sub>SO<sub>3 </sub>und Na-DIECA werden aufgrund ihrer antioxidativen Wirkung zur Stabilisierung der Viruspartikeln in Verbindung mit Phosphatpuffer zur mechanischen Inokulation eingesetzt (Mijatowic et al., 2002). Die Untersuchungen von Nienhaus (1975), Führling (1994), Büttner &amp; Führling (1996) sowie Steinmöller et al. (2004) bestätigend, führte die mechanische Inokulation der Blatthomogenate erkrankter Stieleichen auf krautige Indikatorpflanzen unter Verwendung der beschriebenen Pufferzusätze nicht zur Symptomausprägung. Viruspartikeln konnten in Adsorptionspräparaten der inokulierten Testpflanzen ebenfalls nicht nachgewiesen werden (Kap. 3.2). In noch anzustellenden Übertragungsversuchen sollten daher weitere Pufferlösungen und die Kombination von Zusatzstoffen zum Inokulationspuffer getestet werden. Ein weiteres Verfahren zur Abtrennung von Virusinhibitoren stellt z. B. die Sephadexgel- Ausschlusschromatographie dar. Führling (1994) gelang es jedoch nicht im Anschluss an die Fraktionierung von Blattpresssäften erkrankter Stieleichen über ein Gelbett (Sephadex G-100) die Erreger durch Inokulation auf krautige Indikatorpflanzen zu übertragen. Als mögliche Ursache führt die Autorin die Inaktivierung der Viren durch phenolische Inhaltsstoffe, die unter Sauerstoffeinfluss zu Quinonen oxidieren, an. </p>
         <p>Aufgrund der ungleichmäßigen Verteilung der Erreger sowie der Witterungs- und Jahreszeitbedingten Schwankung der Erregerkonzentration im Gehölz, beeinflusst die Probenentnahme das Testergebnis genauso nachhaltig, wie die Sensitivität der Methode (Garret et al., 1985; Fuchs &amp; Grüntzig, 1994; Büttner et al., 1996). Obwohl Mischproben aus unterschiedlichen Kronenbereichen zu unterschiedlichen Zeitpunkten entnommen worden waren, kann nicht ausgeschlossen werden, dass trotz der Symptomausprägung nur virusfreies Gewebe erfasst wurde. So beschreiben Nienhaus &amp; Castello (1989) Viren in Gehölzen, deren höchste Titer in Wurzelgewebe festgestellt wurden. </p>
         <p>Als phloemlimitierte Viren an Gehölzen sind das <em>Citrus tristeza virus</em> (CTV) in Citruspflanzensowie das <em>Grapevine fleck virus</em> (GfkV) und <em>Rupestris stem pitting associated Virus-1 </em>(RSPaV-1) in Weinreben bekannt (Brunt et al., 1996; Meng et al., 1998; Vives et al., 1999; Sabanadzovic et al., 2000; Martelli et al., 2002). Durch Abrieb von Rindengewebe symptomtragender Stieleichen auf krautige Indikatorpflanzen wurde geprüft, ob der Erreger der Eichenringfleckigkeit möglicherweise phloemlimitiert ist oder im Leitgewebe der Rinde in höherer Konzentration vorliegt und damit aus diesem Gewebe evtl. leichter zu übertragen ist als aus Blättern. Aus Rindenstücken gelang die Übertragung des Erregers jedoch ebenfalls nicht (Kap. 3.2).</p>
         <p>
            <citenumber id="N1337F" start="138"/>Bei der mechanischen Aufbereitung des Pflanzenmaterials können die Viruspartikeln durch das Einwirken physikalischer Kräfte beschädigt werden und ihre Infektiösität verlieren. Es wurden jedoch weder durch direktes Abreiben von Blättern mit chlorotischen Ringflecken noch durch Trockeninokulation mit Rinde erkrankter Stieleichen Symptome auf krautigen Testpflanzen erzeugt. Auch aus pulversiertem Pflanzenmaterial konnte der Erreger nicht übertragen werden (Kap. 3.2). </p>
         <p>Die im Biotest verwendeten Pflanzenarten haben sich für eine Vielzahl von Viren als geeignete Wirte erwiesen (Fulton, 1966). Dennoch ist es möglich, dass diese keine Wirtspflanzen für den bisher unbekannten Erreger aus Stieleichen darstellen. In weiteren Untersuchungen zur mechanischen Übertragung des symptominduzierenden Agens müssen alternative Testpflanzen hinsichtlich ihrer Eignung als Wirte überprüft werden. Als Testpflanzen wurden <em>Solanaceae</em>, <em>Chenopodiaceae</em> und andere Pflanzenfamilien mit kurzer Lebensdauer verwendet. Möglicherweise reichte die maximal mögliche Inkubationszeit von 4-6 Wochen nicht aus, um Symptome an den Indikatorpflanzen zu erzeugen. In zukünftigen Untersuchungen sollte durch die mechanische Übertragung auf mehrjährige Kulturpflanzenarten getestet werden, ob diese als Wirte des Erregers der Ringfleckigkeit an Stieleichen geeignet sind. Ihre Langlebigkeit sichert ein Wachstum über mehrere Monate nach der Inokulation und ist daher besonders für Viren mit langen Inkubationszeiten oder langsamer Ausbreitung geeignet und darüber hinaus ein Reservoir für frisches, infiziertes Pflanzenmaterial. Dieses ist besonders für Viren erforderlich, die ihre Infektiösität durch Lagerung verlieren (Adkins et al., 2002). Die Autoren empfehlen z. B. <em>Solanum bahamense</em> zur Vermehrung von Viren in einjährig fruktifizierenden Gehölzen wie in <em>Citrus</em>. Auch die Wirtsspezifität der Viren spielt bei der mechanischen Übertragung des Erregers eine entscheidende Rolle. Sie wird durch genetische Faktoren und die Morphologie der Pflanze beeinflusst und basiert auf Wechselwirkungen zwischen Virus und Wirt (Power &amp; Flecker, 2005). Für ihre Replikation sind Viren auf die Enzyme und den Syntheseapparat des Wirtes angewiesen (Balter, 1998; Wise et al., 2005). Viren mit einer geringen Spezifität besitzen einen weiten Wirtskreis, wie z. B. das <em>Cucumber mosaic virus</em> (CMV) (Ryu et al., 1998). Viren mit einer hohen Spezifität hingegen weisen einen engen Wirtskreis auf, wie beispielsweise das CTV, das nur in Vertretern der <em>Passifloraceae</em> und <em>Rutaceae</em> vermehrt werden kann (Dallwitz, 1980; Dallwitz et al., 1993; Brunt et al., 1996). Durch die Inaktivierung von Fremdgenen (&#8216;Gene Silencing&#8217;) sind Pflanzen in der Lage, Virusinfektionen abzuwehren (Snehasis et al., 2004). </p>
         <p>Die unterschiedlichen Entwicklungsstadien und Organe der Pflanzen können die Aufnahme und optimale Vermehrung der Erreger ebenso beeinflussen. So stellten Ber et al. (1990) nach künstlicher Infektion von Tomatenpflanzen mit <em>Tomato yellow leaf curl virus</em> (TYLCV) fest, dass die höchste Viruskonzentration in schnell wüchsigem Gewebe (junge Blätter, Wurzeln, Spross Apex) zu beobachten war. Sehr geringe Konzentrationen hingegen wurden in älteren Blättern und den Kotyledonen gemessen. </p>
         <p>
            <citenumber id="N133A3" start="139"/>Es ist nicht auszuschließen, dass eine Symptomausprägung auf den Blättern der Indikatorpflanzen unter anderen Kulturbedingungen nach mechanischer Inokulation gelungen wäre.  Valat et al. (2003) untersuchten eine künstliche Infektion von Reben mit <em>Grapevine fanleaf virus</em> (GFLV) durch Beschuss mit Viruspartikeln oder RNA-Extrakten und weisen darauf hin, dass die Inkubation der infizierten Reben in Dunkelheit zur Ausprägung von Symptomen beitragen kann. In noch anzustellenden Untersuchungen zur Übertragung des symptomverursachenden Agens aus Stieleiche sollten die Indikatoren unter verschiedenen Licht- und Temperaturverhältnissen kultiviert werden.  </p>
         <p>Darüber hinaus muss berücksichtigt werden, dass eine erfolgreiche Übertragung der Erreger mit Hilfe der mechanischen Inokulation auf Viren beschränkt ist, die auch mechanisch übertragbar sind (Führling, 1994; Büttner et al., 1996). Viren, die ausschließlich über Vektoren wie Nematoden, Milben und Insekten sowie Pilze übertragen werden, können mit dieser Methode nicht erfasst werden. </p>
         <p>Erst die Charakterisierung des Pathogens, seine Zuordnung zu einer Virusgruppe und die Entwicklung einer sicheren hochsensitiven Nachweismethode ermöglichen aufwendige Studien zur Übertragung des Erregers. Verschiedene moderne Inokulationstechniken könnten dann zur Aufklärung der Übertragungswege beitragen. Werden die virusverdächtigen Symptome durch (+)RNA-Viren hervorgerufen, wäre beispielsweise die Entwicklung eines geeigneten Modellsystems mittels <em>in vitro</em> transkribierter infektiöser Volllängen-Klone denkbar. Virale RNA und DNA kann ebenso durch Gefäßpunktierung übertragen werden. So gelang es Redinbough et al. (2001) <em>Maize dwarf mosaic virus</em> (MDMV), <em>Foxtail mosaic virus</em> (FoMV) und <em>Maize streak virus</em> (MSV) ohne den Einsatz von biologischen Vektoren auf Mais zu propagieren. Bei erfolgreicher Isolierung von Viruspartikeln wäre darüber hinaus eine Infektion durch Partikelbeschuss der Pflanzen alternativ zu viralen Genomextrakten möglich (Gal-On et al., 1995, 1997; Valat et al., 2003). Eine andere Möglichkeit stellt die Agroinfektion dar. Leiser et al. (1992) gelang es hiermit das <em>Beet western yellows virus </em>(BWYV), welches nicht mechanisch übertragbar ist, auf krautige Testpflanzen zu übertragen.  </p>
         <p>
            <citenumber id="N133C1" start="140"/>In Nord- und Mitteldeutschland wurde eine weite Verbreitung der vermutlich durch Viren induzierten Ringfleckigkeit der Stieleichen beobachtet. Besonders auffallend war das nesterweise Auftreten der Symptome in den Stieleichenbeständen (Kap. 3.1). </p>
         <p>Böden sind als Virusreservoir stabiler Viren zu berücksichtigen (Büttner &amp; Nienhaus, 1989b; Kegler, et al., 1995; Führling &amp; Büttner, 1998). In Bodenproben wurden bereits Potex- und Tobamoviren, sowie ein Isolat das <em>Tobacco necrosis virus</em> (TNV) und <em>Potato virus Y</em> (PVY) nachgewiesen (Nienhaus, 1989). Viren können über absterbende Wurzelzellen an das Substrat abgegeben werden. Ihre Adsorption bzw. Desorption im Boden hängt von der Ionenkonzentration, dem pH-Wert, und der Zusammensetzung des organischen Materials ab. Auch die Bodenfeuchte und -temperatur können die Bindung der Viren beeinflussen (Nienhaus &amp; Castello, 1989).Für Viren, die keine Vektoren aufweisen, ist die Übertragung durch kontaminierte Böden und Wasser von besonderer Bedeutung. Forstgehölze wie Fichten, Eschen und Eichen sind Viren im Boden extrem lange ausgesetzt, so dass eine Infektion über die Wurzelhaare stattfinden kann (Fillhart et al., 1998). Mit Hilfe des Fangpflanzenverfahrens oder der Bodenauswaschung können Viren aus Böden isoliert werden, wobei das erstgenannte Verfahren sensitiver ist (Büttner &amp; Nienhaus, 1989b, Büttner et al., 1996; Fillhart et al., 1998). Verschiedene Virusgenera, wie beispielsweise Tobamoviren (Hiruki &amp; Teakle, 1987; Fillhart et al., 1998), Potex- und Potyviren (Hiruki &amp; Teakle, 1987, Nienhaus, 1989), Pomoviren (Savenkov et al., 1999) und Necroviren (Nienhaus, 1989) konnten bereits mit dieser Methode in Böden nachgewiesen werden. In der eigenen Arbeit wurde unter Verwendung dreier Pflanzenarten im Fangpflanzenverfahren versucht, Viren aus Böden von Stieleichenbeständen zu isolieren. An Blättern von <em>Chenopodium quinoa</em> wurden nach 14 Tagen nekrotische Lokalläsionen und chlorotische Ringflecken festgestellt (Kap. 3.2). In Adsorptionspräparaten des nekrotisierten Gewebes und in Wurzelproben ließen sich allerdings keine Viruspartikeln darstellen. Fillhart et al. (1998) konnten mit dieser Versuchstechnik nur wenige begrenzte Wurzelinfektionen an <em>Chenopodium quinoa</em> erzeugen. Dieses Ergebnis führt er auf die geringe Inokulumsdichte im Boden sowie die kurze Inkubationszeit von krautigen Pflanzen in kontaminierten Böden zurück. Tuitert &amp; Bochen (1993) sowie Yilmaz et al. (2004) geben als optimale Inkubationszeit sechs Wochen für diesen Test an. In noch durchzuführenden Untersuchungen zur Übertragung des Erregers der Ringfleckigkeit in Stieleichen sollten neben weiteren Pflanzenarten auch längere Inkubationszeiten für das Fangpflanzenverfahren geprüft werden. Es ist davon auszugehen, dass das Agens der Ringfleckigkeit nicht, oder in sehr geringer Konzentration im Boden vorliegt, so dass es mit den bisher angewendeten Methoden nicht nachweisbar war. Nach Charakterisierung des Erregers wäre der spezifische Nachweis direkt aus dem Boden auf Basis einer PCR denkbar.</p>
         <p>Viren können in Pflanzenresten im Boden überdauern. Durch Grund- und Oberflächenwasser können stabile Viren ausgewaschen und an andere Standorte transportiert werden. Der Wasserübertragbarkeit von Pflanzenviren ist daher ebenso Beachtung beizumessen, wie der Bodenübertragbarkeit (Nienhaus &amp; Castello, 1989; Büttner &amp; Nienhaus, 1989a; Büttner et al., 1996). Ein verstärktes Auftreten erkrankter Stieleichen an Wasserläufen und moorastigen Standorten war in den eigenen Bonituren und Erhebungen nicht festzustellen. Aufgrund der heterogenen Verteilung der befallenen Bäume in den einbezogenen Forstamtsbereichen ist die vorwiegende Verbreitung des Erregers über Grund- und Oberflächenwasser als unwahrscheinlich einzustufen.</p>
         <p>
            <citenumber id="N133D9" start="141"/>Vielmehr ist eine Saatgutübertragbarkeit des symptomverursachenden Agens aus Stieleichen anzunehmen. Darauf deutet zum einen das nesterweise Auftreten der erkrankten Stieleichen in den untersuchten Forstabteilungen hin. Zum anderen sind Viren in Gehölzen bekannt, wie beispielsweise TMV (Brunt et al., 1996), die sich über das Saatgut im Bestand ausbreiten können. In den eigenen Untersuchungen wurde Saatgut erkrankter Stieleichen ausgesät und über einen Zeitraum von drei Jahren regelmäßig bonitiert. Schwach chlorotische Ringflecken waren nur an den Blättern eines Sämlings erkennbar (Kap. 3.2). Möglicherweise werden die virusverdächtigen Blattsymptome erst ab einem bestimmten Alter der Sämlinge ausgeprägt. Um die vermutete Saatgutübertragbarkeit des Agens bestätigen zu können ist die Beobachtung der Sämlinge auch in den folgenden Jahren erforderlich. Nach erfolgreicher Charakterisierung des Erregers sollten spezifische Primer entwickelt und das Saatgut erkrankter Stieleichen mittels RT-PCR überprüft werden. </p>
         <p>
            <strong>Elektronenmikroskopische Studien ermöglichen den nativen Nachweis von Viren in Adsorptionspräparaten.</strong> Bei der elektronenoptischen Darstellung von Viren anhand  ihrer charakteristischen Morphologie, die eine Gruppenzuordnung erlaubt, können jedoch zahlreiche Probleme auftreten (Büttner et al., 1996). So können beispielsweise Hemmstoffe und oxidative Prozesse die Nachweistechnik stören. Ebenso lassen die häufig ungleichmäßige Verteilung der Viren im Gehölz sowie deren geringe Konzentration oft nur einen ungenügenden Nachweis zu. </p>
         <p>In eigenen elektronenmikroskopischen Untersuchungen konnten neben isometrischen Partikeln mit einem Durchmesser von ca. 30-40 nm, stäbchenförmige Partikeln mit einer Länge von etwa 120 nm und flexible Partikeln von etwa 450 nm in Blatthomogenaten symptomtragender Stieleichen gezeigt werden (Kap. 3.3, Kap. 3.4.1). Steinmöller et al. (2004) hatten in vorangegangenen Untersuchungen ebenfalls isometrische Partikeln dieser Größe in Pflanzenhomogenaten und teilgereinigten Blattpresssäften von Stieleichen mit chlorotischen Ringflecken darstellen können, nicht jedoch die stäbchen- und fadenförmigen Partikeln. </p>
         <p>
            <citenumber id="N133E8" start="142"/>Isometrische Viruspartikeln weisen durch ihre ikosaedrische Form meistens eine deutliche Oberflächenstruktur auf.Diese konnte an den sphärischen Partikeln aus Eiche nicht beobachtet werden. Es ist möglich, dass die Oberflächenstruktur aufgrund mangelhafter Kontrastierung nicht erkennbar war. Trotz verlängerter Inkubationszeit des Kontrastmittels und der Verwendung einer 2 %igen Uranylacetatlösung konnte keine stärkere Kontrastierung der Oberfläche erreicht werden. Viele phytopathogene Virusgenera, die in Gehölzen beschrieben werden, weisen Viren mit isometrischen Partikeln mit einem Durchmesser von ca. 30-40 nm auf. Zu ihnen gehören Nepoviren, Ilarviren, Dianthoviren, Cucumoviren, Bromoviren und Alphacryptoviren (Brunt et al., 1996). Eine Zuordnung der aus Eichenproben isolierten isometrischen Partikeln konnte somit allein auf Basis der elektronenoptisch ausgewerteten Adsorptionspräparate nicht erfolgen. </p>
         <p>
            <strong>Um die isometrischen Viruspartikeln anzureichern, wurde Blattmaterial von  Stieleichen mit Symptomen nach der Methode von Hentsch (1998) aufgereinigt.</strong> Dem Autor war es mit dieser Methode gelungen, sphärische Viruspartikeln aus Rosskastanie zu isolieren. Steinmöller et al. (2004) konnten in vorangegangenen Untersuchungen mit der Virusreinigung nach Hentsch (1998) bereits erfolgreich isometrische Viruspartikeln aus Blattmaterial erkrankter Stieleichen anreichern.   </p>
         <p>Zur Beseitigung unerwünschter Proteinewurde das Blattmaterial zunächst einer Vorklärung mit Bentonit unterzogen. Dunn &amp; Hitchborn (1965) fanden heraus, dass die anschließende Differentialzentrifugation durch die Vorklärung mit Bentonit um einige Zyklen verkürzt werden kann. Dieser Aspekt ist für die Reinigung instabiler Viren von besonderer Bedeutung. In eigenen Untersuchungen konnten durch die Vorklärung mit einer magnesiumhaltigen Bentonitsuspension und anschließender differentieller Zentrifugation isometrische Viruspartikeln aus Stieleichenblättern mit chlorotischen Ringflecken isoliert werden. In zwei Proben wurden darüber hinaus stäbchenförmige Viruspartikeln detektiert (Kap. 3.4.1). Auch Lister &amp; Hadidi (1971) sowie Fuchs &amp; Merker (1985) setzten magnesiumhaltige Bentonitsuspensionen erfolgreich zur Isolierung des instabilen <em>Apple chlorotic leafspot virus</em> (ACLSV) ein. Zur Stabilisierung der Viren fügten Dunn &amp; Hitchborn (1965) die Bentonitsuspension bereits während der Extraktionsphase zu. Da in den Vorarbeiten von Steinmöller et al. (2004) durch eine Vorklärung im Anschluss an die Extraktion nur wenige virusverdächtige Partikeln isoliert werden konnten, wurde in den eigenen Untersuchungen das Bentonit bereits dem Extraktionspuffer zugesetzt. Es gelang damit nicht, die Anzahl isolierter Viruspartikeln aus Stieleichen zu erhöhen. Dunn &amp; Hitchborn (1965) sowie Fuchs &amp; Merker (1985) setzten eine höhere Menge an Bentonitsuspension ein. Im Vergleich zu den Untersuchungen von Hentsch (1998) und Steinmöller et al. (2004) konnte auch mit einer Verdopplung der Menge an Bentonitlösung in der eigenen Arbeit keine Anreicherung der Viruspartikeln nach der Differentialzentrifugation erreicht werden. Als Ursache muss neben dem unbekannten Ausgangstiter im Blattmaterial auch die Zusammensetzung der Bentonitsuspension bzw. deren Magnesiumgehalt diskutiert werden. So konnten Dunn &amp; Hitchborn (1965) Unterschiede in der Adsorption der Viruspartikeln in Abhängigkeit des Magnesiumgehaltes in der Bentonitlösung feststellen. Nach Aussage der Autoren üben die Art und Zusammensetzung der Pufferlösung ebenfalls einen Einfluss auf das Adsorptionsverhalten aus. In folgenden Untersuchungen sollte daher geprüft werden, ob sich eine Veränderung der Magnesiumkonzentration in der Bentonitlösung oder der Einsatz von Magnesiumsulfat zum Extraktionspuffer positiv auf die Höhe des Virustiters in der aufgereinigten Virussupension auswirkt. </p>
         <p>
            <citenumber id="N133FA" start="143"/>Durch die Differentialzentrifugation können Viruspartikeln aus einem Flüssigmedium isoliert werden. Eine Trennung von Partikeln unterschiedlicher Größe kann durch eine Zonalzentrifugation in einem Dichtegradienten erfolgen (Danielsson et al., 1978; Mikkelsen &amp; Cortón, 2004). Sphärische Partikeln aus Blättern erkrankter Stieleichen wurden daher alternativ durch eine Vorklärung mit Chloroform und anschließender Dichtegradienten-zentrifugation nach Rebenstorf (2002) aufgereinigt. Die Zuckerlösung mit nach unten ansteigender Dichte verhindert, dass schneller sedimentierende Partikeln vorzeitig den Boden erreichen. Die hohe Viskosität der Zuckerlösung hat zudem eine verringerte Diffusion und Konvektion und damit eine geringere Bandenbreite der zu trennenden Partikeln zur Folge. Rebenstorf (2002) gelang es mit dieser Methode reproduzierbar <em>Cherry leaf roll virus</em> (CLRV)-Partikeln aufzureinigen. </p>
         <p>Durch die Reinigungsverfahren nach Hentsch (1998) und Rebenstorf (2002) konnten in der eigenen Arbeit unter anderem isometrische Viruspartikeln mit einem Durchmesser von ca. 25-30 nm aus symptomtragenden Stieleichenblättern angereichert werden (Kap. 3.4.1). Da Stieleichen vergesellschaftet mit Birken vorkamen (Kap. 3.1) war zu prüfen, ob es sich bei den isometrischen Partikeln um das Kirschenblattrollvirus handelt. CLRV ist in Forstgehölzen weit verbreitet. Über das Auftreten von CLRV in Ulmen, Sandbirken, Esche und Holunder wurde erstmals Mitte des 20. Jahrhunderts berichtet (Varney &amp; Moore, 1952; Schmelzer, 1966; Jones &amp; Murant, 1971; Schmelzer, 1972; Ford et al., 1972; Horváth et al., 1975; Cooper &amp; Atkinson, 1975; Nienhaus &amp; Hamacher, 1990). In späteren Untersuchungen wurden Rotbuche (Winter &amp; Nienhaus, 1989; Ackermann, 1991) und Walnuss (Borja et al., 1996) als holzige Wirte bestätigt. Durch die mögliche Übertragung über Vektoren, Wasser und Böden (Fritsche &amp; Kegler, 1966, Jones &amp; Wood, 1978; Cooper &amp; Edwards, 1980; Jones et al., 1981; Brunt et al., 1996) ist eine Infektion der Stieleichen mit diesem Virus denkbar. Nienhaus (1985a) war es gelungen, aus Traubeneichen mit chlorotischen Ringflecken und Linienmustern isometrische Partikeln zu isolieren, die denen der Nepoviren ähnlich waren.</p>
         <p>Blatthomogenate und teilgereinigte Blattpresssäfte reagierten im ELISA nicht mit Antikörpern gegen CLRV (Kap. 3.4.1). Dies bestätigt Untersuchungen von Führling (1994). Es ist davon auszugehen, dass der hohe Gehalt an Polysacchariden und Gerbstoffen in Stieleichen (Führling, 1994), sowie die ungleichmäßige Verteilung der Viren im Gehölz den serologischen Nachweis erschwerten (Bitterlin et al., 1984; Fuchs &amp; Grünzig, 1994; Grünzig et al., 1994; Büttner et al., 1996).</p>
         <p>
            <citenumber id="N13409" start="144"/>Wesentlich sensitiver als serologische Nachweisverfahren ist die PCR (Ryu &amp; Park, 1995). Die hohe Sensitivität und Spezifität der Methode macht das Verfahren für den Nachweis von Viren in Gehölzen besonders geeignet, da diese oft in geringer Konzentration und ungleichmäßig verteilt vorliegen. In einer RT-PCR mit dem hochkonservierten Primerpaar RW1/RW2 (Werner et al., 1997) konnten in Gesamt-RNA und dsRNA von Stieleichen mit chlorotischen Ringflecken keine CLRV-spezifischen Fragmente amplifiziert werden. </p>
         <p>Weder serologisch noch durch IC-RT-PCR war CLRV in Stieleichen mit virusverdächtigen Blattsymptomen nachzuweisen. Dies könnte zum einen auf den bereits erwähnten geringen Virustiter oder die Inhibitoren zurückzuführen sein, die den PCR-Nachweis beeinträchtigen. Zum anderen ist unklar, ob CLRV als Verursacher der Ringfleckigkeit an Stieleichen in Frage kommt. Zur abschließenden Klärung könnten in noch anzustellenden Versuchen die in Stieleichen mit Ringflecken angereicherten Virussuspensionen, in denen elektronenoptisch isometrische Partikeln nachweisbar waren,  in einer RT-PCR mit CLRV-spezifischen Primern getestet werden.</p>
         <p>Auch andere Forstgehölze zeigen virusinduzierte chlorotische Ringflecken. So ist die Ringfleckigkeit der Ebereschen in Forstbeständen weit verbreitet. In ihrer Symptomausprägung ist sie der Ringfleckigkeit an Stieleichen sehr ähnlich (Kegler, 1960; Führling &amp; Büttner; 1998; Benthack, 2001). Mielke (2004) sowie Benthack et al. (2005) entwickelten Primer zum Nachweis des Erregers der Ringfleckigkeit an Ebereschen. Die molekularbiologische Charakterisierung des Virus ermöglichte eine Zuordnung zu den Bunyaviren, zu denen auch die pflanzenpathogenen Tospoviren zählen. Virusinfizierte Ebereschen traten am Standort Berlin-Grunewald vergesellschaftet mit erkrankten Stieleichen auf (Kap. 3.1). In einer RT-PCR mit den spezifischen Primern für das Virus in Ebereschen und Gesamt-RNA aus Blättern und Rinde symptomtragender Stieleichen konnte eine Infektion der Stieleichen mit diesem Erreger nicht nachgewiesen werden. Möglicherweise war die Konzentration der viralen RNA in Gesamt-RNA-Präparationen zu gering, so dass der Erreger nicht aufgezeigt werden konnte. Um eine Infektion mit dem Erreger der Ebereschenringfleckigkeit ausschließen zu können, sollten in weiterführenden Untersuchungen angereicherte dsRNA aus Stieleichen oder teilgereinigte Blattpresssäfte zur Amplifikation eingesetzt werden. Vermutlich kommt dieses Agens jedoch nicht als Verursacher der Eichenringfleckigkeit in Frage. </p>
         <p>
            <citenumber id="N13415" start="145"/>Frühere Studien berichten über eine Verbreitung von Potex- bzw. Potyviren in Stieleichen (Nienhaus, 1985a), Waldböden (Büttner &amp; Nienhaus, 1989b) und Gewässern (Büttner &amp; Nienhaus, 1989a). Im Blatthomogenat einer Stieleiche mit chlorotischen Ringflecken konnte  elektronenmikroskopisch ein flexibles Partikel dargestellt werden (Kap. 3.3). Kim &amp; Fulton (1973) wiesen bereits in Färbereichen mit dem gleichen Symptombild Partikeln dieser Morphologie nach. Mit der von Dijkstra et al. (1996) beschriebenen Methode zur Aufreinigung verschiedenster Potyviren gelang es in der eigenen Arbeit nicht, die flexiblen Partikeln aus Stieleichenblättern mit chlorotischen Ringflecken anzureichern. Möglicherweise eignet sich dieses Verfahren nicht für die Extraktion solcher Viruspartikeln aus Stieleichen. Es bleibt zu klären, ob Potyviren oder Viren mit ähnlichen Partikeln wie Carla- oder Potexviren als symptominduzierenden Erreger der Ringfleckigkeit an Stieleichen in Frage kommen. In weiterführenden Arbeiten könnten zum einen alternative Aufreinigungsverfahren getestet und zum anderen Gesamt-RNA erkrankter Stieleichen in einer PCR mit gruppenspezifischen Primern untersucht werden. </p>
         <p>
            <strong>Aus zwei Mischproben erkrankter Stieleichen (E 151, E 152) konnten neben den bereits beschriebenen isometrischen Partikeln stäbchenförmige Viruspartikeln nach der  Aufreinigungsmethode von Hentsch (1998) isoliert werden (Kap. 3.3, Kap. 3.4.3).</strong> Aufgrund ihrer Morphologie wurden sie den Tobamoviren zugeordnet. Schmelzer et al. (1966) konnten in Stieleichen mit Blattscheckung bereits stäbchenförmige Viruspartikeln von 300 nm Länge elektronenoptisch darstellen. Yarwood &amp; Hecht&#8211;Poinar (1970) wiesen in Kalifornien TMV in Eichen mit und ohne Virussymptomen nach. Nienhaus &amp; Yarwood (1972) vermuten daher eine weit verbreitete latente TMV-Infektion in kalifornischen Eichenbeständen. TMV-ähnliche Partikeln wurden ebenso in deformierten Blättern der Zerreiche in Ungarn gefunden (Horváth et al., 1975).</p>
         <p>In der eigenen Arbeit konnten die stäbchenförmigen Partikeln von 450 nm in zwei Proben (E 151 und E 152) nur im Anschluss an die Anreicherung des Erregers durch Differentialzentrifugation elekronenoptisch dargestellt werden. In Tropfpräparaten von Blatthomogenaten erkrankter Stieleichen gelang es nicht, diese Viruspartikeln zu zeigen. Dieses Ergebnis steht in Übereinstimmung mit den Untersuchungen von Nienhaus (1975), der die fehlende Darstellung auf die geringe Viruskonzentration in Stieleichen zurückführt. Nienhaus &amp; Yarwood (1972) gelang es aus elf Eichenarten unabhängig von der Symptomausprägung TMV auf <em>Chenopodium</em>- Pflanzen zu übertragen, nachdem sie den Rohextrakt zur Abtrennung von Virusinhibitoren über ein Sephadex G 100-Gelbett fraktioniert hatten. Die Autoren schlossen aufgrund des Auftretens unterschiedlicher Symptome an den mechanisch inokulierten Testpflanzen auf verschiedene TMV-Stämme. Eigene Ergebnisse bestätigen diese Vermutung nicht. Die Tabakpflanzen zeigten nach der mechanischen Inokulation mit den TMV-Isolaten aus Stieleichen Blattdeformationen und Nekrosen, an <em>Chenopodium quinoa</em> waren chlorotischen Lokalläsionen zu beobachten. Diese Symptome wurden ebenfalls durch die Inokulation mit ToMV-Isolaten induziert (Kap. 3.4.3). Die Diffenzierung von Tobamovirusspezies anhand von Symptomen ist schwierig, da es keine differenzierenden Wirtspflanzen gibt (Letschert, 2003).</p>
         <p>
            <citenumber id="N1342A" start="146"/>Das Blatthomogenat aus Indikatorpflanzen reagierte sowohl mit dem Antiserum gegen TMV als auch mit demjenigen gegen ToMV. Auch im Agargeldoppeldiffusionstest konnte nicht zwischen diesen beiden Viren unterschieden werden (Kap. 3.4.3). Die Ursache sind vermutlich Kreuzreaktionen dieser Antiseren, welche durch den ähnlichen Aufbau der Hüllproteine verschiedener Tobamovirusspezies bedingt werden (Jacobi &amp; Castello, 1991; Fillhart et al., 1998; Jacobi et al. ,1998; Letschert et al., 2002; Kamenova &amp; Adkins, 2004). Bislang sind jedoch kaum monoklonale Antikörper verfügbar, womit eine eindeutige Differenzierung der Tobamovirusspezies möglich wäre (Letschert, 2003). Molekulargenetische Nachweisverfahren, wie die PCR, sind daher von besonderer Bedeutung. Für die Differenzierung ist es notwendig, einen variablen Bereich des Genoms zu wählen. Analysen haben gezeigt, dass die größte Heterogenität im Bereich des Hüll- und Transportproteingens zu finden ist. Da beide Gene direkt mit den Wirtsproteinen interagieren, scheinen sie einem hohem Selektionsdruck zu unterliegen, was diese Genombereiche zur Differenzierung besonders geeignet macht (Berzal-Herranz et al., 1995; de la Cruz et al., 1997). </p>
         <p>Mit Hilfe einer IC-RT-PCR nach Jacobi et al. (1998) konnte ein Isolat (E 151) mit einer Identität von 99,8 % über einen Bereich von 508 bp des viralen Transportproteingens dem Genus ToMV zugeordnet werden. Das zweite Isolat (E 152) wurde in einer RT-PCR mit spezifischen Primern für das Hüllproteingen nach Letschert et al. (2002) mit einer Identität von 97 % über den Bereich von 795 bp als TMV-Isolat charakterisiert. Um die beiden Isolate aus Stieleiche miteinander vergleichen und phylogenetisch einordnen zu können, wurde ein Alignment mit dem Gesamt-Genom definierter TMV und ToMV-Isolate durchgeführt. Unklare Zuordnungen vieler Tobamovirus- Isolate in den Internetsequenzdatenbanken erschwerten jedoch die Differenzierung der Isolate. Genaue Sequenzinformationen zu TMV &#8216;tomato strain&#8217; (ToMV) erhielten Ohno et al. (1984) durch eine cDNA-Klonierung. Sie stellten eine Homologie von etwa 80 % zu TMV <em>vulgare</em> fest. Die endgültige Zuordnung der Isolate aus Stieleiche basiert auf den definierten Referenzisolaten ToMV (X02144) und TMV (X68110), auf welche sich bereits die Autoren Jacobi et al. (1998) und Letschert et al. (2002) beziehen. Dass keine 100 %ige Übereinstimmung erreicht wird liegt darin begründet, dass auch innerhalb einer Spezies Nukleotidaustausche vorkommen können. Diese werden durch die relativ hohe Fehlerrate der RNA abhängigen RNA Polymerase (RdRp) während der Replikation des Virus verursacht. Die Mutationsrate pflanzlicher Viren wird ähnlich hoch eingeschätzt wie die tierpathogener Viren, welche nach Domingo &amp; Holland (1994) 10<sup>-4 </sup>beträgt. </p>
         <p>Auf Basis der Sequenzanalysen ist anzunehmen, dass sowohl ein ToMV- als auch ein TMV-Isolat aus Stieleichen isoliert wurde. Die Genomorganisation der Tobamovirusgruppe der <em>Solanaeae</em>, zu der TMV und ToMV zählen, zeigt, dass der &#8216;Open Reading Frame&#8217; (ORF) des Hüllproteingens und der ORF des Transportproteingens durch einige Nukleotide getrennt ist. Die Sequenz dieses Bereiches fehlt, um beide Isolate direkt miteinander vergleichen zu können. Daher ist es ebenso denkbar, dass es sich bei den beiden Isolaten aus Stieleiche um ein einziges rekombinantes Isolat handelt, welches im Bereich des Transportproteingens eine Identität zu ToMV und im Bereich des Hüllproteingens eine Identität zu TMV aufweist. Es bedarf daher noch weitere Genomanalysen. </p>
         <p>
            <citenumber id="N1343F" start="147"/>Da Tobamoviren aufgrund ihrer physikalischen Eigenschaften außerordentlich stabil sind und  über mehr als 10 Jahre infektiös bleiben, wurde mit großer Sorgfalt darauf geachtet, Fremdkontaminationen auszuschließen. Eine Laborkontamination für das Isolat E 152 kommt nicht in Betracht, da die Sequenzen der Vergleichsisolate E 317, 5/11/1988 und 13/08/1989 nicht mit den Hüllproteinsequenzen des in Stieleiche definierten TMV-Isolates übereinstimmten. Ein direkter Vergleich mit dem aus Stieleiche isolierten ToMV-Isolat E 151 war nicht möglich, da von diesem nur Sequenzinformationen im Bereich des Transportproteingens vorliegen. Im Vergleich zu dem ToMV-Referenzisolat erzielten alle ToMV-Isolate eine Übereinstimmung von etwa 99 %. Eine Kontamination mit einem dieser Isolate kann daher für E 151 nicht ausgeschlossen werden. </p>
         <p>Ein ursächlicher Zusammenhang von TMV und ToMV mit den an Eichen beobachteten chlorotischen Ringflecken wird in vorherigen Untersuchungen angezweifelt (Kim &amp; Fulton, 1973; Nienhaus, 1975; Führling, 1994). In der eigenen Arbeit wurden beide Tobamovirusisolate aus Blattmaterial mit chlorotischen Ringflecken gewonnen. Es wurde durch die Rückübertragung des TMV-Isolates E 152 auf Eichensämlinge versucht, das Vorkommen von Tobamoviren in Stieleichen zu belegen. Die Erfüllung der Koch´schen Postulate schreibt die Rückübertragung des aus den Indikatorpflanzen isolierten Erregers auf die natürliche Wirtspflanze vor. Es ist allerdings schwierig Viren durch mechanische Inokulation auf holzige Wirte zu übertragen. Als alternative Methode beschreiben Garnsey et al. (1977) das &#8216;Stem-Slashing&#8217;. Verschiedene Viren aus Citrus, wie CTV, <em>Citrus leaf rugose virus</em> (CiLRV), <em>Tatter leaf virus</em> (TLV) sowie zwei infektiöse dRNAs des CTV konnten mit dieser Methode bereits übertragen werden (Garnsey et al., 1977; Frison &amp; Taher, 1991; Che et al., 2002; Iwanami &amp; Shimizu, 2004). Durch &#8216;Stem-Slashing&#8217; und mechanische Inokulation des Isolates E 152 auf Eichensämlinge gelang es in der eigenen Arbeit bisher nicht die Koch´schen Postulate zu erfüllen. Im Untersuchungszeitraum 2002-2004 konnten an den behandelten Sämlingen weder die chlorotischen Ringflecken, noch TMV-Viruspartikeln in elektronenmikroskopischen Untersuchungen von Blatthomogenaten nachgewiesen werden (Kap. 3.2). Als Ursache ist die lange Latenz zwischen der Infektion und der Entwicklung von Blattsymptomen bzw. der Nachweisbarkeit des Erregers anzunehmen (Kegler, 1960; Nienhaus &amp; Castello, 1989). Die Bonitur der behandelten Eichensämlinge auf virusverdächtige Symptome ist auch in den folgenden Jahren erforderlich. Ferner ist denkbar, dass die isolierten Tobamoviren keine charakteristischen Symptome in Stieleichen erzeugen. Dies würde die These einer weit verbreiteten latenten Infektion der Eiche mit Tobamoviren, die Nienhaus &amp; Yarwood (1972) für kalifornische Eichenbestände vermuten, bestätigen. Latente Infektionen werden als Anzeichen für extrem geringe Viruskonzentrationen angesehen (Nienhaus, 1972; Nienhaus, 1975). Die Virusinfektion in Eichen scheint sehr gering zu sein, denn elektronenoptisch waren die Tobamoviren erst nach einer partiellen Reinigung von Blattextrakten aufzuzeigen (Kap. 3.3). Auch in Gesamt-RNA von Stieleichenblattproben mit verschiedenen Symptombildern gelang es nicht, die Tobamoviren mit Hilfe der RT-PCR nachzuweisen. Durch einen PCR-Nachweis pflanzeneigner Gene in Eichen, wie Ubiquitin oder Aktin (Brunner et al., 2004), könnte in nachfolgenden Untersuchungen getestet werden, ob möglicherweise sekundäre Pflanzeninhaltsstoffe den direkten Nachweis in Eichenblattproben beeinträchtigen. </p>
         <p>
            <strong>Neben den serologischen Verfahren und der Virusaufreinigung bieten molekularbiologische Methoden zur Analyse des viralen Genoms eine Möglichkeit der Identifikation von Viren. </strong>Da über 90 % aller phytopathogenen Viren RNA-Genome besitzen (Zaitlin &amp; Hull, 1987), ist die Voraussetzung zur Amplifikation von viraler cDNA die Isolierung hochreiner, intakter Gesamt-RNA. Für die Extraktion von Gesamt-RNA aus Stieleichen wurden verschiedene Verfahren getestet. Das in der vorliegenden Arbeit verwendete Kit der Fa. Invitek eignete sich nicht für Gesamt-RNA Präparationen aus Stieleichengeweben. Ursache dafür kann der hohe Gehalt an Polyphenolen, wie den Tanninen sein. Diese binden die Nukleinsäuren, die dann nicht mehr durch herkömmliche Verfahren abgetrennt werden können (Newbury &amp; Possingham, 1977; Maliyakal, 1992). Aus krautigen Pflanzen konnte mit diesem Verfahren hingegen RNA extrahiert werden. Da die Ausbeute mit 10-15 µg/100 mg Ausgangsmaterial eher gering war, wurde für weitere Untersuchungen ein Extraktionsverfahren, modifiziert nach Dellaporta et al. (1983) angewendet, welches ursprünglich für die Isolierung von Gesamt-Nukleinsäuren entwickelt worden war. Zur Entfernung von Proteinen wurde dieses Verfahren in der eigenen Arbeit durch eine Phenol-Chloroform-Extraktion ergänzt. Für die Präparation der Gesamt-RNA wurde zusätzlich ein Verdau mit DNase 1 mit anschließender Ethanolfällung durchgeführt. Somit war es möglich, große Mengen Gesamt-RNA aus verschiedenen Stieleichengeweben zu gewinnen. Da die Gesamt-RNA teilweise degradiert war, wurde alternativ das Extraktionsverfahren modifiziert nach Boom et al. (1990) angewendet. Die Autoren fanden heraus, dass Nukleinsäuren in Gegenwart von chaotropen Reagenzien mit hoher Effizienz an Silica-Partikel binden. Die Autoren extrahierten mit dieser Methode verschiedenste Nukleinsäuren aus menschlichem Serum und Urin. Für die Isolierung von Gesamt-RNA aus verschiedenen holzigen Pflanzen wie Kirsche (Rott &amp; Jelkmann, 2001; 2005) Apfel (Menzel et al., 2002) und Eberesche (Mielke, 2004) wurde das Verfahren bereits erfolgreich eingesetzt. Auch aus menschlichem und tierischem Serum, Urin und Kot wurden Nukleinsäuren mit Hilfe dieser Extraktionsmethode gewonnen (Boom et al., 1990; van der Hoeck et al., 1995; Bastos et al., 2001). Mielke (2004) modifizierte das Protokoll durch die Zugabe von 2,5 % PVP zum Extraktionspuffer. Diese Substanz bildet durch Wasserstoffbrückenbindungen Komplexe mit Polyphenolen, die sich infolgedessen vom Pflanzenhomogenat abtrennen lassen. Durch die Ergänzung einer Phenol-Chloroform-Extraktion mit anschließender Fällung können Proteine und RNasen entfernt werden. Somit war es der Autorin gelungen, hochreine und intakte RNA aus Ebereschengeweben zu isolieren. Das Verfahren eignete sich in der eigenen Arbeit ebenfalls zur Extraktion qualitativ hochwertiger Gesamt-RNA aus Blättern, Rinde und Knospen von Stieleichen, die ein ideales Template für die nachfolgende RT-PCR darstellte.</p>
         <p>
            <citenumber id="N13454" start="148"/>
            <strong>Die Isolierung von dsRNA wird bevorzugt zur Diagnose verwendet, wenn Viren nicht übertragbar sind oder keine Partikeln isoliert werden können (Jordan</strong>
            <strong> et al., 1983).</strong> Diese Methode wird daher besonders häufig für die Charakterisierung von Viren aus holzigen Pflanzen eingesetzt, da deren hoher Gehalte an Phenolen und Polysacchariden die Übertragung und Isolierung von Viren erschweren (Cox et al., 2000). Bei der Replikation von Viren mit einzelsträngigem (ss)RNA- Genom entstehen intermediäre und replikative Formen. Während die intermediären Formen nur teilweise doppelsträngige RNA (dsRNA) aufweisen, besteht die replikative Form aus einer vollständig durchgepaarten dsRNA. Der Nachweis hochmolekularer dsRNA kann demzufolge als erstes Indiz für eine Virusinfektion angesehen werden, sofern sie in gesunden Pflanzen nicht zu finden ist (Dodds et al., 1984; Valverde et al., 1990b). Außer in replikativen Formen und Intermediaten von ssRNA-Viren kann dsRNA aber auch als genomische RNA von dsRNA-Viren und Satelliten-Viren sowie als endogene RNA pflanzlichen Ursprungs vorkommen (Dodds et al., 1984; Lukács, 1994). Doppelsträngige RNAs lassen sich gut durch eine Chromatographie mit CF11-Cellulose in Gegenwart einer Ethanolkonzentration von 15-18% von anderen Nukleinsäuren abtrennen (Franklin, 1996). Nach der Auftrennung der isolierten dsRNA im elektrischen Feld, ist anhand des entstandenen Bandenmusters eine Differenzierung von Viren möglich. Die dsRNA-Isolierung kann somit Hinweise zur Taxonomie von Viren geben und die Zuordnung zu bestimmten Virusgruppen ermöglichen. </p>
         <p>Die Befunde der eigenen dsRNA-Analysen in Stieleichen beruhen hauptsächlich auf den in den Monaten Mai bis Juli entnommenem Blattproben. Zu diesem Zeitpunkt kann meistens eine zuverlässige visuelle Bonitur und Bewertung im Freiland erfolgen, da die virusverdächtigen Blattsymptome noch nicht durch andere biotische und abiotische Schadfaktoren maskiert werden (Führling, 1994). Der Gehalt an phenolischen Verbindungen, zu denen Gerbstoffe wie Tannine gehören, ist im Blatt- und Rindengewebe der Stieleiche mit bis zu 20 % sehr hoch. Diese behindern nicht nur die Isolierung von dsRNA, sondern binden und denaturieren virale Enzyme (Scalbert, 1991). Daherempfehlen auch Dodds et al. (1984) eine Probenahme im Frühjahr bzw. Frühsommer. In diesem Zeitraum können aufgrund verhältnismäßig geringer Mengen an sekundären Pflanzeninhaltsstoffen in den jungen Blättern hohe Ausbeuten und Reinheiten bei der Nukleinsäureextraktion erzielt werden (Führling, 1994). Diese Angabe konnte in eigenen Untersuchungen nicht bestätigt werden. DsRNA-Extrakte aus Stieleichenblättern mit Ringflecken, die im Verlauf der Vegetationsperiode hergestellt wurden, wiesen während des gesamten Untersuchungszeitraumes zwischen Mai und August hohe Gerbstoffgehalte auf, die vermutlich die dsRNA-Ausbeute stark beeinträchtigten. Erst aus im Oktober entnommene Proben ließ sich die dsRNA bei gleich bleibender Qualität und Quantität nach vereinfachtem Protokoll extrahieren (Kap. 3.5.2) (Rott et al., 2004). Dies könnte auf einen geringeren Gehalt an phenolischen Verbindungen zurückzuführen sein. Salminen et al. (2004) führten Untersuchungen zur jahreszeitlichen Veränderung der Konzentration an hydrolisierbaren Tanninen, Flavonoidglykosiden und Proanthocyanen in Eichenblättern durch. Die Autoren stellten fest, dass der Gehalt an hydrolisierbaren Tanninen, welche den größten Teil der phenolische Verbindungen ausmachen, im Mai und Juni am höchsten ist. Im Verlauf der Vegetationsperoide sinkt er um mehr als die Hälfte ab und erreicht sein Minimum im Oktober in seneszenten Blättern. Gleiches beobachteten Bedgood et al. (2005) bei der Bestimmung einfacher Biophenole in Eichen. Dies spricht für eine Entnahme der Blattproben gegen Ende der Vegetationsperiode, um die dsRNA-Verluste bei der Isolierung zu minimieren, die mit der Extraktion von Blattmaterial mit hohem Gerbstoffgehalt einhergehen können (Kap. 3.5.2). Durch frühzeitige Markierung von Pflanzen mit typischen Symptomen kann geeignetes Untersuchungsmaterial auch später im Jahr entnommen werden, wenn die Symptome durch sekundäre Infektionen maskiert worden sind. </p>
         <p>Verschiedene Modifikationen des dsRNA-Extraktionsverfahrens nach Benthack (2001) wurden auf ihre Eignung für die Isolierung von dsRNA aus jungen Eichenblättern überprüft. Positiv wirkte sich eine Vorklärung des Blattpresssaftes mit Chloroform und Phenol aus. Durch die Erhöhung des Extraktionspuffervolumens, wie von Dodds et al. (1984) zur Reduzierung der Viskosität des Pflanzenpresssaftes vorgeschlagen, konnten die Schleimstoffe verdünnt und leichter ausgewaschen werden. Die Absenkung des pH-Wertes im Extraktionspuffer bewirkt die Anreicherung von Protonen, welche die reaktiven OH-Gruppen der Phenolmoleküle inaktivieren (Pierpoint, 2003). So kann das Aggregieren der Moleküle vermindert (Pierpoint, 2003) und die Eluierung der dsRNA aus der CF11-Cellulose erleichtert werden. Um eine ausreichende Pufferwirkung zu erhalten und die dsRNA nicht zu degradieren wurde der pH-Wert auf maximal 5,5 abgesenkt. Die höchste dsRNA-Konzentration wurde bei einem pH-Wert von 6,0 erzielt (Rott et al., 2004). Eine Erleichterung der Elution der dsRNA konnte allerdings nicht erreicht werden. In noch anzustellenden Versuchen sollten daher alkalische Pufferlösungen geprüft werden, da die sauren Phenole mit Alkalilaugen wasserlösliche Salze bilden, die bei der Eluierung der dsRNA nicht mehr stören würden. Zhang et al. (1998) setzten zur Extraktion von dsRNA aus <em>Prunus</em> zusätzlich Bentonit ein. An die hochaktive Oberfläche von Bentonit können Proteine gebunden und mittels Zentrifugation beseitigt werden (DePaulo &amp; Powell, 1995). DsRNA könnte demzufolge durch eine Zugabe von Bentonit zum Extraktionspuffer ebenso gut isoliert werden, wie Viruspartikeln nach dem Aufreinigungsverfahrens von Hentsch (1998). Der Einsatz von Bentonit zum Extraktionspuffer wirkte sich jedoch nicht postiv auf die Ausbeute isolierter dsRNA aus. Bentonit bindet unspezifisch Proteine, so dass nicht nur pflanzliche, sondern auch virale Proteine mit diesem Zusatzstoff entfernt werden können.  König &amp; Roffael (2003)setzten zur Extraktion von Tanninen aus Fichtenrinde heißes Wasser ein. Für dsRNA-Isolierungen aus dem tanninhaltigen Eichengewebe könnte versucht werden, dass Pflanzenmaterial vor der Extraktion mit heißem Wasser zu behandeln. Die dsRNA sollte durch die Hitze nicht degradiert werden, da es Karan et al. (1991) gelang, dsRNA auch aus Blattmaterial von Pangola Gras zu isolieren, welches bei 105 °C getrocknet worden war. König &amp; Roffael (2003) extrahierten Tannine ebenso durch den Einsatz von wässrigen Harnstofflösungen und Harnstoff-Formaldehyd-Polymeren aus Fichtenrinde. Neben Harnstoffverbindungen sollte in weiteren Untersuchungen PEG zur Beseitigung der Tannine aus Eichengewebe eingesetzt werden. Makkar et al. (1995), Getachew (1999) sowie Makkar (2005) gelang es mit Hilfe von PEG, Tannine aus tropischen Gehölzen zu binden und zu entfernen. Auch K<sub>2</sub>CO<sub>3 </sub>und Ca(OH)<sub>2 </sub>eignen sich als tanninbindende Substanzen (Makkar, 2005). </p>
         <p>
            <citenumber id="N13472" start="149"/>Alternativ zur Chromatographiesäule wurde die dsRNA aus Stieleichen im &#8216;Batch-Verfahren&#8217; von der CF11-Cellulose getrennt. Bei der Eluierung aus der Chromatographiesäule wurden die Nukleinsäuren mit Hilfe eines1 x STE-Puffers gelöst und aus der CF11-Cellulose filtriert. Beim &#8216;Batch-Verfahren&#8217; hingegen wurde die CF11-Cellulose durch Zentrifugation sedimentiert, so dass die gelösten Nukleinsäuren im EtOH-freien Puffer im Überstand zurückblieben. Ein Teil der Nukleinsäuren verblieb durch die Gravitationskräfte in der Cellulose und konnte damit nicht vollständig im Puffer aufgefangen werden. Auch Pufferrückstände im Zentrifugenröhrchen trugen zu einem dsRNA-Verlust von etwa 50 % bei. Der Einsatz des &#8216;Batch-Verfahren&#8217; kann daher nur zum Waschen der CF11-Cellulose-gebundene Nukleinsäuren empfohlen werden. Die Eluierung sollte anschließend auf einer Chromatographiesäule erfolgen.</p>
         <p>Die Lagerdauer und -temperatur des tiefgefrorenen Probenmaterials übten keinen Einfluss auf die Qualität und die Konzentration der dsRNA aus (Kap. 3.5.2). Die charakteristischen Doppelbanden konnten sowohl aus Blattmaterial welches bei -80 °C als auch bei -20 °C gelagert worden war isoliert werden. Karan et al. (1991) gehen von einer hohen Stabilität der Nukleinsäuren von dsRNA-Viren aus. Die Autoren extrahierten dsRNA von <em>Pangola stunt virus</em> (PaSV) und <em>Fiji disease virus</em> (FDV) aus Blättern, welche bei 105 °C getrocknet, bei Raumtemperatur oder in flüssigem Stickstoff aufbewahrt worden waren. PaSV-dsRNA konnte ebenso in geringen Mengen aus Blättern isoliert werden, die für vier Wochen bei     23-37 °C gelagert worden waren. DsRNA ist durch starke Wechselwirkungen der Wasserstoffbrückenbindungen in Verbindung mit der Ribonukleinsäurerückrat- Konformation stabiler als RNA-DNA oder DNA&#8211;DNA-Doppelstränge, was sich in einer hohen Schmelztemperatur ausdrückt (Matthews, 1991; Libonati et al., 1980). Für lange Transporte könnte das Pflanzenmaterial somit auch getrocknet werden. Durch die Dehydrierung steigt die Salzkonzentration im Zytoplasma, die dsRNA wird aus den zerstörten Virionen freigesetzt und kann ihre doppelsträngige Struktur behalten (Karan et al., 1991).</p>
         <p>Die CF11-gereinigten dsRNA-Extrakte aus Stieleichenblättern zeigten symptomunabhängig bei der gelelektrophoretischen Auftrennung zwei oder vier als Doppelbande auftretende dsRNA-Fragmente mit Größen von 1,6 kbp und 1,5 kbp sowie 2,0 und 1,8 kbp. Dieser Befund steht in Übereinstimmung mit den Ergebnissen von Führling (1994). Die Autorin trennte CF11-Cellulose gereinigte Nukleinsäurerohextrakte im Polyacylamidgel auf und konnte nach Silberfärbung dsRNA mit Längen von 1,5 bis 2,0 kbp sowohl in symptomlosem Blattmaterial als auch in Blattmaterial von Stieleichen mit virusverdächtigen Symptomen nachweisen. Die doppelsträngige Struktur der Nukleinsäuren konnte anhand des Immunoblottings mit einem dsRNA spezifischen monoklonalen Antikörper gezeigt werden (Führling, 1994; Lukács, 1994).</p>
         <p>
            <citenumber id="N13484" start="150"/>Eine Überprüfung von zwei Rinden- und Knospenproben erkrankter sowie einer Rindenprobe einer symptomlosen Stieleiche zeigte, dass diese dsRNA-Fragmente in beiden Gewebearten in gleicher Qualität jedoch in wesentlich höherer Konzentration als im Blattgewebe vorliegen. Aus Rindengewebe konnte in etwa die 25-fache Menge an dsRNA isoliert werden wie aus Blattmaterial. Der Gehalt an dsRNA in Knospen war etwa zehnmal so hoch wie im Blattgewebe. Diese Ergebnisse stehen nicht in Übereinstimmung mit den Erkenntnissen aus vorangegangenen Untersuchungen. Führling (1994) isolierte dsRNA in gleicher Quantität aus Stengeln, Wurzeln und Blättern von Stieleichensämlingen. Benthack (2001) untersuchte das Auftreten von dsRNA in Blättern und Rinde von Ebereschen mit virusverdächtigen Blattsymptomen. Dabei zeigte sich, dass die dsRNA im Rindengewebe niedriger konzentriert vorlag als im Blattgewebe. Jordan et al. (1983) stellten in ihren Untersuchungen zur Verbreitung und Verteilung eines virusähnlichen Erregers in Avocado ebenfalls fest, dass die dsRNA-Gehalte in Blattextrakten höher waren als in Rinde und Wurzeln.</p>
         <p>Die nachgewiesenen doppelsträngigen Ribonukleinsäuren weisen nicht auf einen viralen Erreger in Stieleichen mit chlorotische Ringflecken, Scheckungen und/oder Mosaik hin, da sie auch aus symptomlosen Blattmaterial isoliert werden konnten.</p>
         <p>
            <strong>Sowohl die Größe der Banden von 1,5- 2,0 kb als auch das Auftreten als Doppelbanden könnten auf das Vorkommen von kryptischen Viren in Eichen hindeuten.</strong> Die Vermutung wird zudem durch das jahreszeitlich unabhängige Auftreten der Doppelbanden bestätigt (Kap. 3.5.2). Kryptische Viren verursachen keine Symptome in ihren Wirtspflanzen und sind weder durch Pfropfung und Inokulation noch durch Vektorenübertragbar. Vielmehr wird eine 80-100 %ige Saatgutübertragung angenommen (Boccardo et al., 1987). Dadurch wäre erklärbar, weshalb in eigenen Übertragungsversuchen durch mechanische Inokulation keine Symptome an Wirtpflanzen erzeugt werden konnten (Kap. 3.2). Die fehlende Infektiösität und der symptomfreie Krankheitsverlauf schließen die Erfüllung der Koch´schen Postulate als Beweis einer infektiösen Krankheit aus. Führling (1994) sowie Büttner et al. (1996) vermuteten bereits eine Kontamination der Eichen mit kryptischen Viren. Die Autoren beschreiben gleichermaßen die Isolierung von dsRNA aus Pflanzenmaterial symptomfreier und symptomtragender Stieleichen, konnten jedoch elektronenoptisch die für kryptische Viren typischen isometrischen Viruspartikeln nicht darstellen. Bisher beschriebene kryptische Viren weisen Partikeln mit Größen von 29-32 nm und 37-38 nm auf (Louisoni et al. 1987; Boccardo et al., 1987). Vertreter der kryptischen Viren mit Partikeln von 29-32 nm, wie z.B. <em>Beet cryptic virus</em> 1 (BCV 1) weisen keine Oberflächenstruktur auf (Boccardo et al. 1987; Brunt et al. 1996). In eigenen elektronenmikroskopischen Untersuchungen von Blatthomogenaten erkrankter Stieleichen konnten isometrische Partikeln von 30-40 nm ohne Oberflächenstruktur dargestellt werden (Kap. 3.3). Steinmöller et al. (2001) beschrieben in ihren Arbeiten ebenso Partikeln dieser Morphologie in symptomtragenden Stieleichenblättern. </p>
         <p>
            <citenumber id="N13496" start="151"/>Nach einer Nukleokapsidanreicherung aus Blattmaterial symptomloser Stieleichen und Rindengewebe erkrankter Bäume konnte zudem ein Protein von etwa 54 kDa in einer SDS-PAGE dargestellt werden, dessen Größe in etwa mit dem Hüllprotein des BCV 1 übereinstimmte (Kap. 3.4.2). Ein weiteres Merkmal für kryptische Viren ist die geringe Konzentration, in der sie in Wirtspflanzen vorliegen (Boccardo et al., 1987; Brunt et. al., 1996). Die Aussage, dass diese Viren gleichmäßig verteilt in allen Gewebearten vorkommen, konnte in eigenen dsRNA-Analysen nicht bestätigt werden. Vielmehr wird eine ungleiche Verteilung der vermutlich kryptischen Viren in Stieleichen angenommen, da die höchste dsRNA-Konzentration in Rindengewebe und die niedrigste im Blattgewebe der Stieleichen festgestellt wurde (Kap. 3.5.2). Kühne &amp; Stanarius (1990) diagnostizierten ebenfalls ein ungleichmäßiges Verteilungsmuster für kryptische Viren in Rüben, wobei BCV 1 im Blattmesophyll am höchsten konzentriert vorzuliegen scheint, während BCV 2 im Phloem lokalisert ist. Für weitere Erkenntnisse zur Verteilung und Konzentration der kryptischen Viren in Stieleichen sollten Viruspartikeln isoliert und angereichert werden können. Boccardo et al. (1987) empfehlen die Extraktion kryptischer Viren durch den Zusatz von Antioxidantien (DIECA, Thioglycollat) zum Extraktionspuffer und eine Vorklärung mit Chloroform und anschließend niedrigtouriger Zentrifugation zur Phasentrennung. Die Reinigung mittels PEG-Fällung hingegen führte in früheren Untersuchungen durch die Gelatierung der Pflanzenextrakte zum Verlust von Viruspartikeln. Kryptische Viren aus Pfeffer konnten jedoch mit Hilfe der PEG-Fällung angereichert werden (Arancibia et al., 1995). Kassanis et al. (1977) setzten zur Reinigung von <em>Beet cryptic virus</em> 1+2 (BCV), <em>Raddish yellow edge virus</em> (RYEV), <em>Alfalfa cryptic virus</em> (ACV) und <em>White clover temperate virus</em> (WCTeV) erfolgreich die Dichtegradientenzentrifugation ein. Steinmöller et al. (2004) gelang es die isometrischen Partikeln in geringer Konzentration durch eine Vorklärung mit Bentonit aufzukonzentrieren. In der eigenen Arbeit konnten die isometrischen Partikeln sowohl durch die Verwendung eines natriumsulfithaltigen Extraktionspuffers, einer Vorklärung mit Bentonit, PEG-Fällung und anschließend differentieller Zentrifugation als auch durch Ultrazentrifugation über einen Zuckergradienten angereichert werden (Kap. 3.4.1). Es gelang nicht, diese Viruspartikeln aus zwei Proben symptomfreien Blattmaterials zu isolieren. </p>
         <p>
            <strong>Zur Amplifikation und Identifikation der dsRNA-Sequenz aus Stieleiche wurden sowohl die RT-DOP-PCR als auch die &#8220;klassische&#8221; Zweitstrangsynthese mit anschließender Klonierung angewendet.</strong> Dafür musste die dsRNA zuvor denaturiert und in eine cDNA umgeschrieben werden. Nach konventioneller Hitzedenaturierung konnten zunächst keine Fragmente in einer RT-DOP-PCR amplifiziert werden (Kap. 3.5.3). Als Ursache wird die unvollständige Denaturierung der dsRNA und eine schnelle Renaturierung der stabilen Struktur angenommen, die bereits von Coffin &amp; Coutts (1992) sowie Goodin (1995) und Batten et al. (2000) beschrieben wurde. Nach Coffin &amp; Coutts (1991) ist die vollständige Denaturierung der dsRNA die wichtigste Voraussetzung für die erfolgreiche cDNA-Klonierung. Alternativ wurde die dsRNA aus Stieleiche durch Dimethyl-Sulfoxid (DMSO) denaturiert. Hiermit konnten Fragmente in einer anschließenden RT-DOP-PCR gewonnen, aber nicht kloniert werden (Kap. 3.5.3). Cashdollar et al. (1982) setzten die Denaturierung mit DMSO zur Klonierung genomischer dsRNA aus Reoviren ein.Gorziglia et al. (1983) sowie Jelkmann et al. (1989) hingegen bezeichnen diese Methode als ineffektiv für die Reverse Transkription von dsRNA.</p>
         <p>Die größte Anzahl rekombinanter Klone wurde in der eigenen Arbeit durch Hitzedenaturierung des Primer-dsRNA-Gemisches und sofortiges Überführen auf flüssigen Stickstoff erzielt (Kap. 3.5.3). Durch die Schockfrierung und die Erhöhung des Reaktionsvolumens für die Reverse Transkription von 20 µl auf 100 µl konnte einer Rückfaltung der denaturierten dsRNA-Stränge entgegengewirkt werden. </p>
         <p>
            <citenumber id="N134B1" start="152"/>Nach der Denaturierung wurde die dsRNA bei -80 °C gefällt und in einer RT-DOP-PCR amplifiziert.Das Prinzip der RT-DOP-PCR beruht auf der Verwendung unspezifisch bindender Primer, die einen sechs Nukleotid langen degenerierten Bereich aufweisen und damit die partielle Amplifikation jedes unbekannten (c)DNA-Templates ermöglichen. Dieses PCR-Verfahren ist sehr sensitiv und wurde ursprünglich für die Amplifikation geringer Mengen an chromosomaler DNA entwickelt.Rott &amp; Jelkmann (2001) setzten diese Methode erstmals zur Amplifikation von cDNA synthetisiert aus viraler dsRNA ein und identifizierten so verschiedene filamentöse Viren aus Kirsche. Benthack et al. (2005) gelang es, durch die Amplifikation von dsRNA-Fragmenten in einer RT-DOP-PCR, ein bis dahin unbekanntes Virus in Ebereschen mit chlorotischen Ringflecken und Scheckung partiell zu charakterisieren. Ein entscheidender Vorteil dieser Methode ist, dass sehr geringe Mengen an dsRNA amplifiziert und kloniert werden können. Auch in den eigenen Untersuchungen konnte die RT-DOP-PCR für die Amplifikation von dsRNA aus Stieleichen etabliert werden. </p>
         <p>Für die Reverse Transkription wurden zunächst hexamere Zufallsprimer eingesetzt, da diese aufgrund ihrer variablen Nukleotidkomposition potentiell viele Bindungsstellen auf dem cDNA-Template besitzen. Nach Amplifikation der Erststrang-cDNA in einem DOP-PCR-Ansatz nach Roche (1999) konnten erst nach Reamplifizierung PCR-Produkte erzeugt werden. Zudem waren die Fragmente mit 250-500 bp eher klein und stellten sich nach gelelektrophoretrischer Trennung im 1 %igen nativen Agarosegel als &#8220;Schmier&#8221; dar. Die niedrige Amplifikationsrate könnte durch die geringe Ausgangsmenge der dsRNA verursacht worden sein, die bei maximal 40 ng für die cDNA-Synthese lag (Kap. 3.5.3).  Aus 50 g Eichenblattmaterial konnten zwischen 4 bis 40 ng dsRNA isoliert und in die nachfolgende cDNA-Synthese eingesetzt werden. Jelkmann et al. (1989) empfehlen jedoch den Einsatz von 500 ng dsRNA. Als ein weiterer Grund für die geringe Menge an PCR-Produkten und deren unzureichender Länge ist eine unvollständige Denaturierung oder schnelle Rückfaltung der hitzedenaturierten dsRNA in Betracht zu ziehen. So beschreiben Jelkmann et al. (1989) die Verwendung von Methylquecksilber als die effizienteste Methode der dsRNA-Denaturierung. Die Autoren erhielten durch die Denaturierung mit Methylquecksilberhydroxid mehr als doppelt so viele cDNA-Stränge im Vergleich zur Hitzedenaturierung. Ähnliche Ergebnisse erzielte Jelkmann (1995) bei der Charakterisierung eines neuen Capillovirus aus Kirsche sowie Theilmann et al. (2001) bei der partiellen Charakterisierung eines kanadischen <em>Little Cherry Disease </em>(LCD)-Isolates, Sabanadzovic et al. (2000) bei der Diagnose des GFKV inWeinreben, Tzanetakis <url href="http://www.findarticles.com/p/search?tb=art&amp;qt=%22Tzanetakis%2C+Ioannis+E%22" type="URL">et al. (2004 a und b) bei der Identifizierung des Strawberry pallidosis virus (SPaV) und Thompson et al. (2002) bei der Charakterisierung des Strawberry mottle virus (SMoV).</url> Aufgrund der hohen Humantoxizität ist der Einsatz von Methylquecksilberhydroxid nicht zu empfehlen (Orme &amp; Kegley, 2004). Für zukünftige Untersuchungen sollte die Denaturierung der dsRNA mittels Säure getestet werden. Yamakawa &amp; Nakagomi (1990) schlagen dafür eine 10 min Inkubation in 80 mM HCL vor. Den Autoren gelang es damit erfolgreich dsRNA von Rotaviren, die mittels Ionen-Austausch-Chromatographie isoliert worden war, zu denaturieren und in einer DOT-BLOT-Hybridisierung nachzuweisen. </p>
         <p>Um distinkte Banden zu erhalten, wurden in weiteren Untersuchungen DOP-Primer für die Reverse Transkription eingesetzt.Diese Primer sind Zufallshexamere, die am 5`- bzw. 3`-Ende zusätzlich einen definierten Sequenzbereich von zwei bis neun Nukleotiden aufweisen. Dadurch erfolgt eine spezifischere Bindung der DOP-Primer an die DNA als bei Verwendung hexamerer Zufallsprimer. In der eigenen Arbeit wurden zwei DOP-Primer unterschiedlicher Spezifität verwendet, um verschiedene Bereiche der unbekannten dsRNA-Sequenz amplifizieren zu können. In einer RT-DOP-PCR mit dem DOP-Primer Bgl-Eco-RH konnten keine Fragmente amplifiziert werden. Dieser Primer bestand aus 12 Nukleotiden am 5´-Ende und einem Abschnitt von sechs variablen Nukleotiden am 3`-Ende und war damit zu unspezifisch, um eine Amplifikation der dsRNA zu bewirken. Mit Hilfe des DOP-Primers Bgl-Eco RH 2, welcher zwei Cytosine am 3`-Ende aufweist, konnten Fragmente amplifiziert werden, die sich nach gelelektrophoretrischer Trennung als Bandenschmier von 1000 bp bis 250 bp darstellten (Kap. 3.5.3). Rott &amp; Jelkmann (2001) gelang es, durch den Einsatz eines DOP-Primers mit 10 definierten Nukleotiden am 5`-Ende und fünf definierten Nukleotiden am 3´-Ende, distinkte virusspezifische Fragmente zu erzeugen. Bei der hohen Spezifität des Primers ist jedoch die Sequenz der definierten Primerabschnitte für die Amplifizierung des unbekannten Templates von besonderer Bedeutung. In weiteren Versuchen zur Amplifizierung und Klonierung der eichensassoziierten dsRNA sollte verschiedenartige DOP-Primer mit definierten 3´-Enden eingesetzt werden, um distinkte Banden zu erzeugen. </p>
         <p>
            <citenumber id="N134C5" start="153"/>Die größte Menge an PCR-Produkten wurde unter Verwendung des Primers Bgl-Eco-RH 2 in Kombination mit einem alternativen DOP-PCR-Programm amplifiziert (Kap. 3.5.3).Für die ersten fünf Zyklen wurde die Annealingtemperatur abweichend vom ursprünglichen Protokoll nicht schrittweise von 30 °C auf 42 °C erhöht, sondern konstant bei 30 °C gehalten.Bei der Verwendung von DEPC-behandeltem, einfach demineralisiertem Wasser im Mastermix konnte eine Anreicherung der PCR-Fragmente, besonders im Bereich von 400-600 bp, gegenüber der Variante mit hochreinem, mehrfach demineralisiertem (MilliQ) Wasser beobachtet werden (Kap. 3.5.3). Als Ursache ist die unterschiedliche Ionenkonzentration anzunehmen. Der pH-Wert und die Ionenkonzentration beeinflussen die PCR. Kationen reduzieren durch die Anlagerung an das Desoxyribose-Rückrat der DNA die elektrostatischen Abstoßungskräfte zwischen den einzelnen DNA-Strängen, so dass die Anlagerung des Primers an die Matrize erleichtert wird (Löffert et al., 1997; Vogel &amp; Siebert, 2002). </p>
         <p>Alternativ zur DOP-PCR wurde die mit dem DOP-Primer Bgl-Eco-RH 2 synthetisierte cDNA in eine &#8220;klassische&#8221; Zweitstrangsynthese eingesetzt. Diese wurde bereits mehrfach für die Klonierung von viraler dsRNA aus holzigen Wirten beschrieben (Jelkmann et al. 1989, Jelkmann, 1995; Meng et al., 1998; Zhang et al. 1998) und eignet sich besonders zur Charakterisierung von Viren, bei denen die Isolierung von Viruspartikeln oder ein serologischer Nachweis nicht möglich ist (Jelkmann et al., 1989). In der eigenen Arbeit konnte dsRNA aus Stieleiche mit dieser Methode partiell kloniert werden (Kap. 3.5.3). Basierend auf der bei dieser cDNA-Synthese einhergehenden geringen Menge an Template im Vergleich zur RT-DOP-PCR, resultierte aus diesem Versuch auch eine geringe Ausbeute an Klonen. Aus fünf Versuchsansätzen gingen nur zwei Klone von 354 bp und 436 bp hervor. Es ist außerdem anzunehmen, dass es im Verlauf der cDNA-Synthese durch die notwendigen Fällungsschritte zu Verlusten kam. Benthack (2001) beispielsweise gelang es auch nach zahlreichen Ansätzen nicht, dsRNA aus Ebereschen über eine cDNA-Synthese zu klonieren. Neben Fällungsverlusten sieht die Autorin die unzureichende Denaturierung bzw. Rückfaltung der dsRNA als Hauptproblem an. In der eigenen Arbeit konnte durch die sofortige Überführung der hitzedenaturierten dsRNA auf flüssigen Stickstoff der Rückfaltung der dsRNA entgegengewirkt und somit dsRNA über die &#8220;klassische&#8221; Zweitstrangsynthese kloniert werden.  </p>
         <p>
            <strong>Unabhängig von der Probenherkunft und der Klonierungsstrategie konnten insgesamt drei Klone aus dsRNA von Stieleichen erhalten werden, die Identitäten von 61-64 % mit der Sequenz der RdRp des <em>Beet cryptic virus</em> 3 (BCV 3) aufwiesen (Kap. 3.5.3, Kap. 3.5.5).</strong> Vom 5`-nahen Bereich eines der Klone wurde das spezifische Primerpaar Oak Cryp 1 abgeleitet und im RT-PCR-Verfahren zur Untersuchung von Eichenproben eingesetzt. Durch das abgeleitete Primerpaar war der eindeutige Nachweis dieser Sequenz in dsRNA-Proben aus symptomtragenden und symptomlosen Stieleichen möglich. In einer RT-PCR mit den RdRp-spezifischen Primern Oak Cryp 1 und den aus einem Agarosegel extrahierten dsRNA-Banden von 1,5 kb und 1,6 kb wurde ein eindeutiges PCR-Produkt mit der 1,6 kb Bande amplifiziert. Ein schwaches Produkt konnte jedoch ebenso in der 1,5 kb dsRNA-Bande amplifiziert werden. Xie et al. (1993) fanden heraus, dass die 1,6 kb-Bande von BCV 3 für die RdRp kodiert, während die 1,7 kb-Bande dem Hüllproteingen zugeordnet wird. Die 1,5 kb und 1,6 kb dsRNA-Banden aus Stieleiche im Agarosegel lagen sehr dicht beieinander und konnten daher möglicherweise nicht sauber voneinander getrennt ausgeschnitten werden. Dadurch kann es zur Erzeugung des RdRp-spezifischen PCR-Produktes in der 1,5 kb dsRNA-Bande gekommen sein. Es ist aber ebenfalls möglich, dass  beide dsRNA-Banden für die RdRp kodieren, denn Osaki et al. (1998) isolierten fünf dsRNA-Fragmente  unterschiedlicher Länge aus <em>Pyrus </em>ssp. und stellten fest, dass sie partiell annähernd die gleiche Aminosäuresequenz für eine RdRp kodierten. </p>
         <p>
            <citenumber id="N134DA" start="154"/>Die RdRp-spezifischen PCR-Produkte ließen sich ebenso in Gesamt-RNA von Stieleichen über eine zusätzliche Nested-PCR amplifizieren (Kap. 3.5.4). Dieses Ergebnis bekräftigt die Vermutung, dass es sich bei den als Doppelbanden auftretenden dsRNA-Fragmenten aus symptomlosen und symptomtragenden Stieleichen um die genomische RNA eines kryptischen Virus handeln könnte. Es können jedoch ebenso dsRNA-Fragmente endogenen Ursprungs in Stieleichen vorliegen. Gestützt wird diese Annahme durch die ähnlich hohe Übereinstimmung der eichenassoziierten dsRNA-Sequenz zur dsRNA-Sequenz isoliert aus <em>Pyrus</em> ssp. die ebenso eine Identität von 67 % zur RdRp des BCV 3 aufweist (Osaki et al., 1998) (Kap. 3.5.3 und Kap. 3.5.5). Die Autoren diskutieren die Existenz von endogener dsRNA in <em>Pyrus</em> ssp., weil keine Viruspartikeln nachgewiesen werden konnten und die dsRNA in hoher Konzentration im pflanzlichen Gewebe vorlag. </p>
         <p>Für den Ursprung der 2,0 kb/1,8 kb-Bande konnte im Rahmen dieser Arbeit keine Erklärung gefunden werden. Möglicherweise liegt eine Mischinfektion von kryptischen Viren in Stieleichen vor. Vier dsRNA-Banden ähnlicher Größe, wie derjenigen aus Stieleichen wurden z.B. in BCV-infizierten Rübenkultivaren beschrieben (Kassanis et al., 1977). Jüngere Untersuchungen zeigten, dass es sich dabei um eine Mischinfektion mit BCV 1 (2060 bp/1740 bp) und BCV 2 (1420 bp/1320 bp) handelt (Acotto &amp; Boccardo, 1986; Boccardo et al., 1987; Xie et al. 1993). In Übereinstimmung zur Genomorganisation des BCV 3 kodiert die größere der dsRNA-Komponente für die RdRp und die kleinere für das Hüllprotein (Acotto et al., 1987). Zwischen den vier dsRNA-Komponenten bestehen jedoch keine signifikanten Sequenzhomologien (Antoniw et al., 1986; Xie et al. 1989; Xie et al. 1993).  BCV 1 und BCV 2 können aber auch einzeln in Rübenkultivaren vorkommen (Natsuaki et al., 1986; Antoniw et al., 1986; Boccardo et al., 1987). Es wäre möglich, dass die ca. 2,0 kb/1,8 kb-Banden in Stieleichen mit BCV 1 oder dem <em>Vicia cryptic virus</em> (VCV) (Blawid et al., 2004) verwandt sind, welche ebenso dsRNA-Banden der Größen 2,0/1,8 kb aufweisen. Es sollten für die Untersuchung einer Mischinfektion in noch anzustellenden Versuchen aus den bekannten Sequenzen der kryptischen Viren spezifische Primer abgeleitet und in einer RT-PCR mit der 2,0/1,8 kb dsRNA aus Stieleichen eingesetzt werden. Da nicht ausgeschlossen werden kann, dass alle vier dsRNAs aus Stieleiche für eine RdRp kodieren, wie Osaki et al. (1998) für <em>Pyrus</em> beschreiben, ist in RT-PCR-Analysen zu prüfen, ob sich mit den RdRp-spezifischen Oak Cryp-Primern in der 2,0/1,8 kb dsRNA-Bande ebenfalls ein spezifisches PCR-Produkt amplifizieren lässt. </p>
         <p>Wie bereits erwähnt konnte im Anschluss an eine Nukleokapsidanreicherung nach Kellmann et al. (2002) aus Blattmaterial symptomloser Stieleichen und Rindengewebe erkrankter Bäume ein Protein von etwa 54 kDa in einer SDS-PAGE dargestellt werden (Kap. 3.4.2). Dass es sich dabei möglicherweise um die große Untereinheit der Rubisco handelt, die eine ähnliche Größe aufweist (Freshwater et al., 1999), konnte ausgeschlossen werden. Das Rubisco-Protein ist in den Chloroplasten-Stroma lokaliert (Smith et al., 1997) und damit in grünen Pflanzenteilen in großen Mengen vorhanden. Das angereicherte Protein aus Stieleichen lag jedoch in Rindengewebe höher konzentriert als im Blattmaterial vor. Um &#8216;Vegetative Storage Proteins&#8217; (VSP) bzw. &#8216;Bark Storage Proteins&#8217; (BSP) kann es sich bei den angereicherten Proteinen aus dem Rindengewebe ebenfalls nicht handeln. Sie sind mit 38 kDa deutlich kleiner als die aus der Rinde von Stieleichen angereicherten Proteine. Sie werden während des Winters verstärkt in Rinde und anderen überdauernden Organen als Stickstoffvorrat für den Beginn der Vegetationsperiode eingelagert (Cooke &amp; Weih, 2005). </p>
         <p>
            <citenumber id="N134F2" start="155"/>Mit Hilfe der RT-PCR und dem Primerpaar Oak Cryp 1 konnte das spezifische Fragment der RdRp in den angereicherten Nukleokapsidfraktionen amplifiziert werden (Kap. 3.5.4). Das spricht für eine Assoziation des Proteins von etwa 54 kDa mit der RdRp-kodierenden RNA. Das errechnete Molekulargewicht der abgeleiteten Aminosäuresequenz stimmte mit 54,7 kDa ebenfalls mit der Größe dieses Proteins überein (Kap. 3.5.5). </p>
         <p>
            <strong>RNA-abhängige RNA-Polymerasen wurden nicht nur in allen RNA-Viren, mit Ausnahme der Retroviren, die eine Reverse Transkriptase besitzen, sondern auch in Pflanzen nachgewiesen (Schiebel et al., 1998; Gopalakrishna, 1999).</strong> Für die Gruppen der ssRNA-Viren und dsRNA-Viren wurden sechs verschiedene hochkonservierte Motive beschrieben (Poch et al. 1989; Muller et al., 1994; von Poelwjik, 1997). In neueren Untersuchungen wurde das Prämotiv A in die Motive F1 bis F 3 unterteilt, so dass heute zwischen acht konservierten RdRp-Motiven unterschieden wird (Ruthier &amp; Bruenn, 1998; Osaki et al., 2002; Bruenn, 2003), auf deren Basis sich Viren in verschiedene Superfamilien einteilen lassen. Diese sind am Aufbau funktionaler Domänen beteiligt. Für die abgeleitete Aminosäuresequenz des ORF der dsRNA-Sequenz aus Stieleiche, konnten die acht konservierten Motive der RdRp identifiziert werden (Kap. 3.5.5). Alle bisher bekannten Polymerasen sind ähnlich aufgebaut. Sie haben die Form einer rechten Hand und untergliedern sich in die &#8216;thumb&#8217;-, &#8216;palm&#8217;- und &#8216;fingers&#8217;-Domänen. Die &#8216;fingers&#8217;-und &#8216;thumb&#8217;-Domäne unterscheiden sich in allen vier Polymerase-Familien. Die &#8216;palm&#8217;-Domäne ist in allen Polymerasen hochkonserviert (Steitz, 1999; Butcher et al., 2001) und deutet auf einen gemeinsamen Ursprung hin (Kamer &amp; Argos, 1984; Argos, 1988; Poch et al., 1989; Delarue et al. 1990). Sie beinhaltet die Sequenzmotive A, B und C (Gorbalenya et al., 2002). Motiv A (DX<sub>4-5</sub>D) formt einen &#946;-Strang und besitzt zwei Asparaginsäure-Reste, die durch 4-5 Aminosäuren voneinander getrennt sind. Motiv C (XDD) besitzt ein Asparaginsäure-Dipeptid, wird durch hydrophobe Bereiche flankiert und weist eine &#8216;beta-hairpin&#8217;-Struktur auf. Die Asparaginsäure-Reste binden divalente Mangan- bzw. Magnesium-Ionen und sind entscheidend für die Katalyse. Motiv B formt eine lange &#945;-Helix und ist in vielen RdRps konserviert. Es enthält einen Asparaginsäure-Rest, der die Unterscheidung zwischen dNTPs und NTPs steuert und damit festlegt, ob RNA oder DNA synthetisiert wird (Gorbalenya et al., 2002). </p>
         <p>Der aus dem Vergleich verschiedener viraler und pflanzlicher RdRp-Sequenzen im Bereich der Motive F1 bis E resultierende phylogenetische Stammbaum zeigte die höchste Verwandtschaft der abgeleiteten RdRp-Aminosäure-Sequenz aus dsRNA von Stieleichen zur RdRp der Partitiviren. Neben der RdRp des BCV 3 und der RdRp pilzpathogener Viren (Ahn &amp; Lee, 2001; Osaki et al., 2002) weisen auch die RdRp-kodierenden dsRNAs aus <em>Pyrus</em>  ssp. (Osaki et al., 1998) und <em>Bryopsis citricola </em>die höchste Identität zu dieser Virusgruppe auf (Koga et al., 2003) (Kap. 3.5.5). Die Gruppierung zur dsRNA aus <em>Bryopsis citricola</em> deutet erneut auf den endogenen Charakter der 1,5/1,6 kb-dsRNA-Banden in Stieleichen hin, denn Koga et al. (1998) hatten die dsRNA-Fragmente von 1,7 bis 2,2 kb aus den Mitochondrien von <em>Bryopsis-</em>Algen isoliert und konnten aufgrund diesen Ursprungs eine Kontamination mit einem kryptischen Virus ausschließen. Die Autoren nehmen wegen der einfachen Genomstruktur der dsRNA den Verlust des Transportproteingens im Verlauf der Evolution an und führen darauf die Plasmid-ähnliche Natur der endogenen dsRNA zurück. </p>
         <p>
            <citenumber id="N13510" start="156"/>DsRNA-Replikons kommen in Protozoen, Insekten, Pilzen und höheren Pflanzen vor (Wang &amp; Wang, 1991; Ghabrial, 1998; Miyazaki et al., 1996). Auf Basis der Morphologie und genomischen Struktur können sie in fünf Gruppen eingeteilt werden: Hochmolekulare dsRNA &gt;10 kb wurde in Pilzen und Pflanzen gefunden. Die pilzpathogenen dsRNAs werden als Hypoviren klassifiziert (Hillmann et al., 1994), während pflanzliche dsRNAs &gt;10 kb, die aus <em>Oryza sativa</em>, <em>Viccia faba</em> und <em>Phaseolus vulgaris </em>isoliert wurden den Endoviren zugeordnet werden (Fukuhara, 1999; Gibbs et al., 2000). </p>
         <p>Darüber hinaus sind 2,3-3,6 kb lange dsRNAs in Pilzen als Narnaviren bekannt (Wickner et al., 2000). Ihre RdRps weisen die höchste Ähnlichkeit zu den Bakteriophagen auf. Die Vertreter der Totiviren aus Pilzen und Protozoen besitzen ein einziges dsRNA-Molekül von 4,6-7,0 kb, das über zwei oder drei ORFs das Hüllprotein und die RdRp kodiert (Wickner, 1996).</p>
         <p>Die dsRNA-Sequenz aus Stieleiche, ist wie die aus <em>Pyrus</em> ssp. und <em>Bryopsis citricola</em> mit den Partitiviren verwandt, die isometrische Partikeln mit zwei segmentierten dsRNA-Strängen von 1,4 bis 3,0 kb ausbilden (Ghabrial et al., 1994a). In den eigenen Untersuchungen konnten ebenfalls isometrische Partikeln von etwa 30 nm in Adsorptionspräparaten symptomtragender Stieleichen nachgewiesen werden (Kap. 3.3). Ishihara et al. (1992) isolierten endogene dsRNA von 2,0 kb aus 25 nm großen Partikeln, die sie aus Chloroplasten von <em>Bryopsis</em> ssp. angereichert hatten. Kryptische Viren verpacken ihre dsRNA in Partikeln, die etwa 29-32 nm bzw. 37-38 nm groß sind (Boccardo et al., 1987). Anhand der gezeigten isometrischen Partikeln in Stieleichen kann also nicht geschlussfolgert werden, inwieweit ein kryptisches Virus oder ein endogenes dsRNA-Replikon vorliegt. Eine Assoziation dieser Partikeln zur Stieleichen-dsRNA konnte ebenfalls nicht nachgewiesen werden. Für zukünftige Untersuchungen zur möglichen Verbreitung von Partitiviren in Stieleichen müssen effiziente Reinigungsverfahren entwickelt und zur Untersuchung verschiedener Gewebearten eingesetzt werden. Um das Vorkommen dieser Viren nachweisen zu können, müssten Viruspartikeln auch in symptomfreien Pflanzenmaterial elektronenoptisch dargestellt und daraus dsRNA isoliert werden. Im RT-PCR-Verfahren könnten diese dann mit den spezifischen Primern getestet werden. </p>
         <p>
            <citenumber id="N1352E" start="157"/>Für den möglichen pflanzlichen Ursprung der eichenassoziierten dsRNA sprechen die Nested-PCR-Analysen mit den spezifischen Primern Oak-Cryp 3 unter Verwendung von Gesamt-RNA und DNA verschiedener krautiger und holziger Pflanzen. Das spezifische Fragment ließ sich ebenfalls in Gesamt-RNA von <em>Sambucus nigra</em> und <em>Chenopodium quinoa</em> sowie in Gesamt-RNA und genomischer DNA von <em>Nicotiana tabacum</em> var. &#8216;Samsun&#8217; amplifizieren. Über einen Bereich von 610 bp stimmten sie zu 99 % mit der Sequenz aus dsRNA von Stieleichen überein (Kap. 3.5.4). Durch Negativkontrollen mit Wasser konnte eine Kontamination der PCR-Reagenzien ausgeschlossen werden. </p>
         <p>In früheren Untersuchungen wurde bereits durch die Hybridisierung von zellulärer dsRNA mit Zellkern-DNA für <em>Phaseolus vulgaris</em> (Wakarchuk &amp; Hamilton, 1985, 1990), <em>Vicia faba</em> (Turpen et al., 1988), <em>Oryza sativa</em> (Wang et al., 1990) und <em>Persea</em> ssp. (Cook et al., 1994) ein gemeinsamer Ursprung der verschiedenen Nukleinsäuren in Pflanzenzellen vermutet. Ishihara et al. (1992) postulieren dafür den Transfer von partiellen Basensequenzen zellulärer dsRNAs zu Zellkern-DNA. Wakarchuk &amp; Hamilton, (1985) sowie Cook et al. (1994) gehen von einem Ursprung der dsRNA in der genomischen DNA der Wirtspflanze aus und Fraenkel-Conrat (1983) erklären den genomischen Ursprung von dsRNA in Pflanzen über die Transkription von zelleigenen RNA-Molekülen durch RdRps. </p>
         <p>DNA-kodierte, pflanzeneigeneRdRp-Sequenzen, konnten bereits in verschiedenen Pflanzenarten nachgewiesen werden. Auch wenn keine Identitäten zu bisher beschriebenen pflanzlichen RdRps wie der in den Aminosäurevergleich aufgenommenen <em>Nicotiana</em> und <em>Solanum</em> gefunden wurden (Kap. 3.5.5) besteht die Möglichkeit, dass die RdRp-Sequenz aus Stieleichen im pflanzlichen Genom vorliegt, worauf die Amplifikation des spezifischen Fragmentes in genomischer DNA von Tabak hindeutet. Der Replikationszyklus und die Entstehung der nachgewiesenen dsRNA könnten wie folgt erklärt werden: </p>
         <p>
            <citenumber id="N13555" start="158"/>Das im Zellkern in das pflanzliche Genom integrierte RdRp-Gen wird zur mRNA transkribiert und anschließend im Zytoplasma an den Ribosomen zum funktionellen Protein (RdRp) translatiert, wie es auch für eukaryotische RdRps beschrieben wird (Gopalakrishna, 1999). Diese kann ihre eigene mRNA erkennen, dsRNA-Intermediate bilden und sich so semikonservativ wie ssRNA(+)-Viren replizieren (Rybicki, 2000). Es entstehen dsRNA-Replikons, die sich selbstständig vermehren und innerhalb der Zellen anreichern können (Koga et al., 1998, 2003). In dieser Form können sie in wesentlich höherer Konzentration vorliegen und demzufolge in dsRNA und in den angereicherten Nukleokapsiden bereits in einer RT-PCR amplifiziert werden (Kap. 3.5.4). Im pflanzlichen Genom hingegen kommt das RdRp-Gen vermutlich nur als Einzelkopie vor und kann erst in einer Nested-PCR nachgewiesen werden (Kap. 3.5.4). Um diese Hypothese zu bestätigen, sollte in nachfolgenden Arbeiten geprüft werden, ob sich das RdRp-spezifische Fragment in einer PCR mit anschließender Nested-PCR auch in genomischer DNA aus Stieleichen amplifizieren lässt. Zudem könnte versucht werden, dsRNA aus <em>Nicotiana tabacum</em> var. &#8216;Samsun&#8217;, <em>Chenopodium quinoa</em> und <em>Sambucus nigra</em> zu extrahieren und diese mit den RdRp-spezifischen Primern zu testen. Es ist möglich, dass solche dsRNA-Replikons in allen Pflanzen nachzuweisen sind.</p>
         <p>Als Funktion der pflanzeneigenen RdRp-Sequenz in Stieleichen ist die Einbindung in das &#8216;Post transkriptionelle Gene-Silencing&#8217; (PTGS) denkbar. Dieser Mechanismus ist für viele Pflanzen bekannt. Schiebel et al. (1998) isolierten erfolgreich die RdRp aus <em>Lycopersicon esculentum</em> und stellten eine steigende RdRp-Aktivität in Viroid-infizierten Tomatenpflanzen und eine Zunahme der RdRp-kodierenden mRNA fest. Die Autoren diskutieren die Rolle der pflanzeneigenen RdRp bei der RdRp-abhängigen Auslösung des &#8216;Post transkriptionellen Gene-Silencing&#8219; (PTGS). Untersuchungen der katalytischen Eigenschaften belegen, dass die RdRp ssRNAs und demzufolge auch virale mRNAs als Template benutzt, um copy (c)RNAs zu synthetisieren, die den &#8216;Silencing&#8217;-Prozess aktivieren. Interaktionen zwischen mRNA und der cRNA führen zur Ausbildung einer dsRNA-Struktur, die durch dsRNA spezifische RNasen zerstört werden (Dougherty &amp; Parks, 1995; Schiebel et al., 1998). </p>
         <p>Der Ursprung eukaryotischer RdRps ist bisher nicht bekannt. Ausgehend von einer RNA-Welt, könnten alle Polymerasen aufgrund ihrer Sequenzidentitäten von einer &#8220;Ur-RdRp&#8221;  abstammen. Iyer et al. (2003) nehmen an, dass RdRps im Verlauf der Evolution in das pflanzliche Genom integriert wurden. Sie können aus bestimmten zellulären Lebensformen entfernt und später durch Bakteriophagen wieder in eukaryotische Genome eingeführt worden sein. Schiebel et al. (1998) stellten zwischen Vertretern der <em>Solanaceae </em>(<em>Lycopersicon</em>, <em>Petunia</em>, <em>Nicotiana</em>)<em> Leguminosae </em>und <em>Poacea</em>e (<em>Vigna</em>,<em> Triticale</em>) RdRp-Sequenzidentitäten von 70 &#8211; 95 % über 93 Aminosäuren im Bereich der Sequenzmotive F1 bis F3 am 5´-Ende der RdRp-Sequenz fest. In der eigenen Arbeit wurden auf Nukleotidebene über 604 bp ebenso wie in der daraus abgeleiteten Aminosäuresequenz am 5´-Ende der RdRp Identitäten von 99 % zwischen Stieleichen, <em>Nicotiana tabacum</em> var. &#8216;Samsun&#8217;, <em>Chenopodium quinoa</em> und <em>Sambucus nigra</em> gefunden. Ähnliche RdRp-Sequenzen fanden Schiebel et al. (1998) in Hefe (<em>Schizosaccharomyces pombe</em>)und Nematoden (<em>Caenorhabditis elegans</em>). Wakarchuk &amp; Hamilton (1985) vermuten ebenfalls Sequenzhomologien zwischen Prokaryoten und Eukaryoten, da die dsRNA aus <em>Phaseolus vulgaris</em> mit einem 3 kb großen Fragment aus <em>E. coli</em> hybridisierte. Diese Beobachtungen unterstützen die Theorie eines gemeinsamen Ursprungs aller Polymerasen, vor der Entstehung der Eukaryoten. Geringere Sequenzkonservierung in RdRps von Pflanzen fanden Schiebel et al. (1998) im 3´-terminalen Bereich. In weiteren Untersuchungen sollten daher Primer in Nähe des 3´-Endes der eichenassoziierten RdRp abgeleitetet werden, um zu prüfen, ob in diesem Bereich möglicherweise Sequenzunterschiede zwischen den einzelnen Pflanzenarten festgestellt werden können. </p>
         <p>
            <citenumber id="N1359A" start="159"/>Auch für dsRNA-Viren wird ein gemeinsamer Ursprung der RNA abhängigen RNA-Polymerasen angenommen. Die hohe Identität zwischen nichtinfektiösen dsRNA-Viren in Pilzen und Hefen erklärt Bruenn (1993) durch einen gemeinsamen Ursprung in einem nichtinfektiösen Virus eines einzelnen Zelltypus. Dieser Zelltyp hat sich in Protozoen und Pilzen verbreitet. Auch Mertens (2004) geht aufgrund der strukturellen und funktionalen Ähnlichkeiten vieler dsRNA-Viren aus unterschiedlichen Organismen von einem gemeinsamen Ursprung aus. Gleiches nahmen Bamford et al. (2002) an, als sie in Strukturanalysen Parallelen von Reo-Toti-und Birnaviren zur Reo- &#934; 6 Linie fanden. Neue Daten lassen einen frühen evolutionären Ursprung vor der Teilung von Tieren und Pflanzen vermuten (Bruenn, 1993). Die mögliche Verbindung zum nicht infektiösen Pflanzenvirus BCV 3 erklärt der Autor durch eine möglicherweise frühere Abzweigung der Pflanzen von der Linie, die zu den Protozoen und Pilzen führte. Die Existenz von dsRNA-Viren vor der Teilung von Pilzen und Protozoen nimmt Ghabrial (1998) ebenso an, da ein Totivirus in filamentösen Pilzen charakterisiert wurde, der näher verwandt zu Protozoen-Totiviren ist als zu Hefe-Totiviren. </p>
         <p>Der scheinbar gemeinsame Ursprung, die einfache Genomorganisation sowie die hohen Übereinstimmungen der RdRps untermauern die Theorie, von einer zellulären selbstreplizierenden mRNA als Ursprung der Totiviren. Partitiviren weisen eine ebenso einfache Genomstruktur auf, Hüllprotein- und RdRp-Gen liegen jedoch auf separaten dsRNA-Segmenten. Aufgrund der RdRp-Ähnlichkeiten ist anzunehmen, dass die Partitiviren aus den Totiviren hervorgingen. </p>
         <p>Ein Charakteristikum von endogenen dsRNA-Replikons ist die gleichmäßige Konzentration der dsRNA in allen Gewebeteilen, die durch die horizontale Verbreitung erreicht wird. Weshalb in Knospen und Rinde von Stieleichen signifikant höhere dsRNA-Konzentrationen vorliegen (Kap. 3.5.2), konnte im Rahmen dieser Arbeit nicht geklärt werden. </p>
         <p>
            <citenumber id="N135A6" start="160"/>
            <strong>Um die RdRp-Sequenz aus Stieleiche eindeutig den dsRNA-Fragmenten zuordnen zu können, wurden Digoxigenin (DIG)-markierte DNA-Sonden hergestellt und in die Northern-Hybridisierung sowohl mit dsRNA als auch mit Gesamt-RNA aus Stieleichen eingesetzt.</strong> Weder im Northern-Blot mit denaturierten Agarosegelen noch mit denturierenden Formaldehyd- bzw. Glyoxalgelen konnten Signale erzeugt werden. Auch im Spottest reagierte die dsRNA aus verschiedenen Stieleichengeweben nicht mit den Sonden. </p>
         <p>Ebenso wie bei der RT-DOP-PCR bzw. cDNA-Synthese wird sowohl die unzureichende Denaturierung der dsRNA als auch die geringe Konzentration der dsRNA bzw. Gesamt-RNA als Ursache angenommen. Der spezifische Nachweis in dsRNA und Gesamt-RNA konnte nur mit der RT-PCR erfolgen. Diese Nachweisverfahren gilt als das Sensitivste. Falsch positive Ergebnisse durch unspezifische Primerbindungen können bei diesem Extraktionsverfahren auftreten und sind als nachteilig zu werten (Hengen, 1995; Jaakola et al., 2001). In zukünftigen Untersuchungen könnten für das Screening rekombinanter Klone in einer Kolonie-Filter-Hybridisierung zunächst direkt markierte dsRNA-Sonden z. B. mit Hilfe des &#8220;Enhanced-Chemiluminescense&#8221; (ECL)-System der Fa. Amersham hergestellt werden. Für die Synthese Dig-markierter RNA-Sonden aus den rekombinanten Klonen wird eine <em>In vitro</em>-Transkription empfohlen, die wiederum in eine Northern-Hybridisierung mit dsRNA bzw. Gesamt-RNA eingesetzt werden können. Benthack (2001) gelang es so, virusspezifische RNA in Gesamt-RNA symptomtragender Ebereschen nachzuweisen.  </p>
         <p>Northern-Hybridisierungen auf RNA-Basis sind besonderes in sekundärstoffreichen Pflanzen schwierig (Jaakola et al., 2001). Phenolische Verbindungen bilden kovalent gebundene Quinonen in oxidierter Form, welche die Nukleinsäuren binden (Levi et al., 1992). Als alternative Methode schlagen Jaakola et al. (2001) das cDNA-Blotting vor. Dafür wird die RNA sofort nach der Isolierung in cDNA revers transkribiert, elektrophoretisch getrennt und auf eine Nylon-Membran transferiert. Den Autoren gelang es dadurch das Chalcone-Synthase Gen in Gesamt-RNA von Blaubeeren nachzuweisen. </p>
         <p>
            <citenumber id="N135B8" start="161"/>
            <strong>Das symptomverursachende Agens für die Ringflecken, Scheckungen und mosaikartigen Blattverfärbungen in Stieleichen konnte im Rahmen dieser Arbeit nicht identifiziert werden.</strong> Zwei Tobamovirus-Isolate konnten aus Stieleichen mit chlorotischen Ringflecken isoliert und charakterisiert werden. Diese werden jedoch nicht als Erreger der Stieleichenringfleckigkeit angenommen, da sie bisher keine charakteristischen Symptome nach Rückübertragung auf Eichen induzierten. Partitiviren, auf deren Vorkommen in Stieleichen die Analysen der dsRNA hindeuten, verursachen in Pflanzen normalerweise keine Symptome. Nur in wenigen Fällen kann eine Infektion mit kryptischen Viren mit der Ausprägung von Symptomen einhergehen. So konnten Kassanis et al. (1978) schwache Chlorosen an BCV-infizierten Zuckerrüben beobachten. Eine Gelbfärbung der Blattspreite wurde an RYEV-infizierten Radieschenkulturen festgestellt (Natsuaki et al., 1983). </p>
         <p>Bei der Ringfleckigkeit der Stieleiche kann nicht davon ausgegangen werden, dass die Symptome ausschließlich durch ein solches putatives Partitivirus oder durch das Zusammenwirken mit biotischen und abiotischen Standortfaktoren verursacht werden. Anhand von dsRNA-Analysen von Bäumen gleicher Herkunft konnte gezeigt werden, dass bei gleichen Standortbedingungen die gleichen dsRNA-Banden aus symptomtragenden und symptomlosen Stieleichen isoliert werden können (Kap. 3.5.2). Wie bereits erwähnt, ist es jedoch möglich, dass die Symptome in Abhängigkeit der Standortvoraussetzungen varrieren können (Büttner &amp; Führling, 1993), was anhand der beobachteten, verstärkt gelbgrünen Ringflecken und Chlorosen an Stieleichenblättern des Standortes Sachsen, FA Dresden-Nord bestätigt werden konnte (Kap. 3.1).</p>
         <p>Aufgrund der von Barnett (1971), Nienhaus (1975) und Führling (1994) gezeigten Pfropfübertragbarkeit der Eichenringflecken, -scheckungen und -mosaiks sind diese als Symptome infektiösen Ursprungs zu werten. Büttner &amp; Führling (1993) beschreiben die Pfropfübertragung als einfaches und sicheres Nachweisverfahren für Viren in Forstgehölzen. Es muss daher angenommen werden, dass neben einer Kontamination mit Partitiviren eine Infektionskrankheit bisher unbekannter Ursache vorliegt. So konnten in Untersuchungen zu Viruserkrankungen in Poinsettien (<em>Euphorbia pulcherima</em>) isometrische Partikeln beobachtet werden, die in Verbindung mit <em>Poinsettia mosaic virus</em> (PnMV) mosaikartige Aufhellungen an Blättern erkrankter Pflanzen verursachten. Diese Partikeln konnten ebenso aus gesunden Pflanzen isoliert werden und wurden als <em>Poinsettia cryptic virus</em> (PoiCV) identifiziert (Bertaccini et al., 1996). </p>
         <p>
            <citenumber id="N135D0" start="162"/>Ein infektiöses RNA-Virus in Stieleichen vorausgesetzt, müsste sich mindestens eine weitere hochmolekulare dsRNA-Bande aus erkrankten Stieleichen nachweisen lassen. In den eigenen Untersuchungen konnten ausschließlich aus Probenmaterial von Stieleichen mit virusverdächtigen Symptomen hochmolekulare dsRNA-Banden &gt; 3,0 kb nachgewiesen werden. Aus dem Rindenextrakt von Stieleichen mit chlorotischen Ringflecken wurde eine hochmolekulare dsRNA mit einer Segmentlänge von ca. 3,5 kb isoliert, die jedoch in Knospengewebe und Blattmaterial derselben Bäume nicht auftrat (Kap. 3.5.2). Des weiteren wurde in einer Mischprobe von Blattmaterial erkrankter Stieleichen eines niedersächsischen Standortes eine hochmolekulare dsRNA von etwa 5 kb, sowie reproduzierbar eine zusätzliche dsRNA von ca. 1,6 kb nachgewiesen (Kap. 3.5.2). Aus Blattmaterial des folgenden Probenahmejahres konnten diese dsRNA-Segmente nicht mehr isoliert werden. Ursache ist vermutlich die Heterogenität des Blattmaterials der verwendeten Mischproben. Im Untersuchungsjahr 2003 waren etwa doppelt so viele Stieleichen mit Symptomen in diesem Bestand zu beobachten als im darauf folgenden Jahr. Obwohl ausschließlich Blätter mit Symptomen verwendet wurden, kann eine mögliche Virusfreiheit des Blattmaterials nicht ausgeschlossen werden. Von Viren in Gehölzen ist bekannt, dass deren Verteilung im Gehölz sehr inhomogen ist (Bitterlin et al., 1984). Führling (1994) gelang es ebenso nur aus vereinzelten Blattproben hochmolekulare dsRNA von &gt;3,4 kb zu isolieren. Die Autorin begründet dies nicht nur mit dem verwendeten Pflanzenmaterial sondern auch mit dem Zeitpunkt der Probenahme. Ein Zusammenhang zwischen dem  Probenahmezeitpunkt und den hochmolekularen dsRNA-Banden konnte in den eigenen Untersuchungen nicht festgestellt werden (Kap. 3.5.2). Außerdem wurden die Probenahmen am niedersächsischen Standort in den beiden aufeinander folgenden Probenahmejahren in der gleichen Kalenderwoche durchgeführt (Tab. A1, Anhang 4). </p>
         <p>Die Verschiedenheit der hochmolekularen dsRNA-Strukturen (Kap. 3.5.2), der virusverdächtigen Partikeln (Kap. 3.4.1) und der beobachteten Blattsymptome (Kap. 3.1), sowie das sporadische Auftreten von Tobamoviren in erkrankten Stieleichen (Kap. 3.4.3)  lassen das Vorkommen von verschiedenen Mischinfektionen in Stieleichen vermuten. </p>
         <p>In den eigenen Untersuchungen konnte über die Isolierung und Klonierung von dsRNA kein Hinweis auf ein symptomverursachendes Agens gefunden werden. Die möglicherweise endogenen dsRNAs von ca. 1,6 kb/1,5 kb und ca. 2,0/1,8 kb werden auch in zukünftigen Untersuchungen die Isolierung und Charakterisierung putativer viraler dsRNA erschweren, da diese im Vergleich zu hochmolekularen dsRNAs durch eine höhere Konzentration vordergründig auftreten. </p>
         <p>
            <citenumber id="N135DC" start="163"/>Es bleibt zudem nicht auszuschließen, dass eine Infektion mit DNA-Viren vorliegt, welche mit der Methode der dsRNA-Isolierung nicht nachgewiesen werden können (Dodds, 1993). Auch wenn in den bisherigen Arbeiten den Symptomen keine Viruspartikeln zugeordnet werden konnten, sollte in folgenden Arbeiten eine Kontamination der Stieleichen mit DNA-Viren oder auch Viroiden geprüft werden. Zu den ökonomisch bedeutendsten Obstgehölzen, an denen Viroide weltweit Schäden verursachen, gehören Orangen-und Zitronenbäume (<em>Citrus viroid III, IV; Citrus</em>
            <em>bent leaf viroid, Citrus exocortis viroid</em>), der Avocadobaum (<em>Avocado sunblotch viroid</em>), sowie Weinreben (<em>G</em>
            <em>rapevine yellow speckle viroid</em> 1,<em> Hop stunt viroid</em>) und die Kokospalme (<em>Coconut-cadang-cadang-viroid</em>) (Polivka et al., 1996; Wan Chow Wah &amp; Symons, 1999; Schnell et al., 2001; Malfitano et al., 2005). Die Symptome, die von Viroiden verursacht werden, ähneln denen der Viren. Mischinfektionen von Viren und Viroiden wurden in <em>Malus</em>, <em>Pyrus</em> und <em>Prunus</em> nachgewiesen (Loreti et al., 1998; Hassan et al., 2004; Bouani et al., 2004). Zu den pflanzenpathogenen DNA-Viren gehören Vertreter der Gemini-, Nano- und Badnaviren (Büchen-Osmond, 2003). Als Gehölzpathogene sind das <em>Cocoa swollen shoot virus</em> (CSSV) in <em>Theobroma</em> (Cilas et al., 2005; Muller &amp; Sackey, 2005) und das <em>Rubus yellow net virus</em> (RYNV) in <em>Rubus</em> bekannt (Jones et al., 2004). </p>
         <p>Obwohl in europäischen Forstgehölzen bisher nicht von Infektionen induziert durch Viroide bzw. DNA-Viren berichtet wurde, ist eine potentielle Vektorübertragbarkeit vorausgesetzt (Mink, 1993; Brunt et al., 1996; Büchen-Osmond, 2003) davon auszugehen, dass sich diese in Forstbeständen ausbreiten könnten. In zukünftigen Untersuchungen zur Ringfleckigkeit der Stieleiche sollte mit Hilfe von Virusaufreinigungsverfahren für DNA-Viren, wie für das <em>Abutilon mosaic bigeminivirus</em> (AbMV) (Abouzid &amp; Jeske, 1986) oder das <em>Banana bunchy top virus</em> (Thomas et al., 1991), versucht werden solche Viren anzureichern. Ebenso könnte der Nachweis von DNA-Viren über eine Ionenaustauschchromatographie erfolgen, die beispielsweise Harper et al. (2003) zur Reinigung des <em>Petunia vein clearing virus</em> (PVCV) einsetzten. Eine mögliche Viroidinfektion in Stieleichen könnte mit Hilfe einer R-PAGE (Reisner, 1987; Fakhfakh et al., 2002; Jeffries &amp; James, 2005) oder der Northern-Hybridiserung (Wan Chow Wah &amp; Symons, 1999) diagnostiziert werden. Sofern sich Primer für bekannte Viroide ableiten lassen ist deren Nachweis auf Basis einer RT-PCR mit Nukleinsäureextrakten möglich. [Elleuch et al. (2003) schlagen für die Extraktion der Nukleinsäuren die Verwendung eines Hochsalz-Puffers in Kombination mit einer partiellen Reinigung durch nicht-ionische Cellulose vor.]</p>
         <p>Es ist nahe liegend, dass auch Eichen Virusinfektionen aufweisen; alle Wege der Evolution sprechen dafür. Es ist nicht ungewöhnlich, dass Viren in Gehölzen schwer oder unregelmäßig nachweisbar sind. Die Instabilität der Viruspartikeln, der geringe Virustiter und der hohe Gehalt an pflanzlichen Sekundärstoffen erschweren die Diagnose. Zum heutigen Forschungszeitpunkt steht zwar ein weites Methodenspektrum auf serologischer und molekularbiologischer Basis für den Nachweis von Viren zur Verfügung, da diese Verfahren in der Regel jedoch nicht für die Analyse von Proben aus Gehölzen entwickelt wurden, führen deren Anwendung bei der Isolierung/Charakterisierung von viralen Erregern aus Stieleiche häufig zu unterschiedlichen Ergebnissen und erschweren die Reproduzierbarkeit erheblich. </p>
         <p>
            <link id="_Toc131306722"/>
         </p>
      </chapter>
   </body>
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      <abbreviation id="N13623">
         <head>Abkürzungsverzeichnis</head>
         <p>
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                           <p>Abb.</p>
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                           <p>Abt.</p>
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                           <p>Abteilung</p>
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                           <p>Acc. Nr.</p>
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                           <p>&#8216;Accession Number&#8217;</p>
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                           <p>ATP</p>
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                           <p>Adenosintriphosphat</p>
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                           <p>B</p>
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                           <p>Berlin</p>
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                           <p>BCIP</p>
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                           <p>5-Brom-4-Chlor-3-Indolyl-Phosphat</p>
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                           <p>bp</p>
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                           <p>Basenpaar</p>
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                           <p>BSA</p>
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                           <p>&#8216;Bovine Serum Albumin&#8217;</p>
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                           <p>BSP</p>
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                           <p>&#8216;Bark Storage Protein&#8217;</p>
                        </entry>
                     </row>
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                           <p>ddH<sub>2</sub>0 </p>
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                           <p>deionisiertes Wasser</p>
                        </entry>
                     </row>
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                           <p>dH<sub>2</sub>O</p>
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                           <p>destilliertes Wasser</p>
                        </entry>
                     </row>
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                           <p>cDNA</p>
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                           <p>&#8216;copy&#8217; Desoxyribonukleinsäure</p>
                        </entry>
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                           <p>cRNA</p>
                        </entry>
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                           <p>&#8216;copy&#8217; Ribonukleinsäure</p>
                        </entry>
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                           <p>DD</p>
                        </entry>
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                           <p>Dresden</p>
                        </entry>
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                           <p>DEPC</p>
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                           <p>Diethylpyrocarbonsäure</p>
                        </entry>
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                           <p>DIECA</p>
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                           <p>Diethylthiocarbonsäure</p>
                        </entry>
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                           <p>DMSO</p>
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                           <p>Dimethylsulfoxid</p>
                        </entry>
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                           <p>DNA</p>
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                           <p>Desoxyribonukleinsäure</p>
                        </entry>
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                           <p>DNase</p>
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                           <p>Desoxyribonuklease</p>
                        </entry>
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                           <p>dNTP</p>
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                           <p>Desoxyribonukleosidtriphosphat</p>
                        </entry>
                     </row>
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                           <p>DOP-PCR</p>
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                           <p>&#8216;Degenerate Oligonucleotide Primed&#8217; PCR</p>
                        </entry>
                     </row>
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                           <p>dsRNA</p>
                        </entry>
                        <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                           <p>doppelsträngige RNA</p>
                        </entry>
                     </row>
                     <row>
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                           <p>EDTA</p>
                        </entry>
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                           <p>Ethylendiaminotetraacetat</p>
                        </entry>
                     </row>
                     <row>
                        <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                           <p>ELISA</p>
                        </entry>
                        <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                           <p>&#8216;Enzyme-Linked-Immunosorbent-Assay&#8217;</p>
                        </entry>
                     </row>
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                           <p>EM</p>
                        </entry>
                        <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                           <p>Elektronenmikroskopie</p>
                        </entry>
                     </row>
                     <row>
                        <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                           <p>Fa.</p>
                        </entry>
                        <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                           <p>Firma</p>
                        </entry>
                     </row>
                     <row>
                        <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                           <p>FA</p>
                        </entry>
                        <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                           <p>Forstamt</p>
                        </entry>
                     </row>
                     <row>
                        <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                           <p>Grah.</p>
                        </entry>
                        <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                           <p>Graham</p>
                        </entry>
                     </row>
                     <row>
                        <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                           <p>HH</p>
                        </entry>
                        <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                           <p>Hamburg</p>
                        </entry>
                     </row>
                     <row>
                        <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                           <p>H<sub>2</sub>O<sub>DEPC</sub>
                           </p>
                        </entry>
                        <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                           <p>DEPC-Wasser</p>
                        </entry>
                     </row>
                     <row>
                        <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                           <p>H<sub>2</sub>O<sub>Milli</sub>
                           </p>
                        </entry>
                        <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                           <p>Reinstwasser</p>
                        </entry>
                     </row>
                     <row>
                        <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                           <p>HPG</p>
                        </entry>
                        <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                           <p>Hüllproteingen</p>
                        </entry>
                     </row>
                     <row>
                        <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                           <p>(Init.) Denat.</p>
                        </entry>
                        <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                           <p>(initiale) Denaturierung</p>
                        </entry>
                     </row>
                     <row>
                        <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                           <p>IPTG</p>
                        </entry>
                        <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                           <p>Isopropylthiogalactosid</p>
                        </entry>
                     </row>
                     <row>
                        <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                           <p>Kap.</p>
                        </entry>
                        <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                           <p>Kapitel</p>
                        </entry>
                     </row>
                     <row>
                        <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                           <p>Kb</p>
                        </entry>
                        <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                           <p>Kilobasen</p>
                        </entry>
                     </row>
                     <row>
                        <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                           <p>kD</p>
                        </entry>
                        <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                           <p>Kilodalton</p>
                        </entry>
                     </row>
                     <row>
                        <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                           <p>L.</p>
                        </entry>
                        <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                           <p>Linné</p>
                        </entry>
                     </row>
                     <row>
                        <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                           <p>LB</p>
                        </entry>
                        <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                           <p>Luria Bertani</p>
                        </entry>
                     </row>
                     <row>
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                           <p>M</p>
                        </entry>
                        <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                           <p>mosaikartige Blattverfärbungen</p>
                        </entry>
                     </row>
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                        <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                           <p>MCS</p>
                        </entry>
                        <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                           <p>&#8216;Multiple Cloning Site&#8217;</p>
                        </entry>
                     </row>
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                           <p>Mill.</p>
                        </entry>
                        <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                           <p>Miller</p>
                        </entry>
                     </row>
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                           <p>MOPS</p>
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                        <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                           <p>3-N-Morpholinopropansulfonsäure</p>
                        </entry>
                     </row>
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                           <p>MV</p>
                        </entry>
                        <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                           <p>Mecklenburg-Vorpommern</p>
                        </entry>
                     </row>
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                           <p>Nb</p>
                        </entry>
                        <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                           <p>
                              <em>Nicotiana benthamiana</em>
                           </p>
                        </entry>
                     </row>
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                           <p>NBT</p>
                        </entry>
                        <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                           <p>Nitrobenzolium</p>
                        </entry>
                     </row>
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                           <p>NCBI</p>
                        </entry>
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                           <p>&#8216;National Center of Biotechnology Information&#8217;</p>
                        </entry>
                     </row>
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                           <p>NS</p>
                        </entry>
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                           <p>Niedersachsen</p>
                        </entry>
                     </row>
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                           <p>NKR</p>
                        </entry>
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                           <p>nicht kodierende Region</p>
                        </entry>
                     </row>
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                           <p>NRW</p>
                        </entry>
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                           <p>Nordrhein-Westfalen</p>
                        </entry>
                     </row>
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                           <p>Nt</p>
                        </entry>
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                           <p>
                              <em>Nicotiana tabacum</em>
                           </p>
                        </entry>
                     </row>
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                           <p>NY</p>
                        </entry>
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                           <p>New York</p>
                        </entry>
                     </row>
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                           <p>ORF</p>
                        </entry>
                        <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                           <p>&#8216;Open Reading Frame&#8217;, offener Leserahmen</p>
                        </entry>
                     </row>
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                           <p>P.</p>
                        </entry>
                        <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                           <p>Partikel</p>
                        </entry>
                     </row>
                     <row>
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                           <p>PAA</p>
                        </entry>
                        <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                           <p>Polyacrylamid</p>
                        </entry>
                     </row>
                     <row>
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                           <p>PAGE</p>
                        </entry>
                        <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                           <p>Polyacrylamid-Gelelektrophorese</p>
                        </entry>
                     </row>
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                        <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                           <p>PCR</p>
                        </entry>
                        <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                           <p>Polymerase-Kettenreaktion</p>
                        </entry>
                     </row>
                     <row>
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                           <p>Pos.</p>
                        </entry>
                        <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                           <p>Position</p>
                        </entry>
                     </row>
                     <row>
                        <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                           <p>PTGS</p>
                        </entry>
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                           <p>Posttranskriptionelles &#8216;Gene-Silencing&#8217;</p>
                        </entry>
                     </row>
                     <row>
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                           <p>pulv.</p>
                        </entry>
                        <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                           <p>pulversiert</p>
                        </entry>
                     </row>
                     <row>
                        <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                           <p>PVP</p>
                        </entry>
                        <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                           <p>Polyvenylpyrrolidon</p>
                        </entry>
                     </row>
                     <row>
                        <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                           <p>RdRp</p>
                        </entry>
                        <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                           <p>RNA-abhängige-RNA-Polymerase</p>
                        </entry>
                     </row>
                     <row>
                        <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                           <p>RF-C</p>
                        </entry>
                        <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                           <p>chlorotische Ringflecken +Chlorosen</p>
                        </entry>
                     </row>
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                           <p>RFö</p>
                        </entry>
                        <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                           <p>Revierförsterei</p>
                        </entry>
                     </row>
                     <row>
                        <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                           <p>RNA</p>
                        </entry>
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                           <p>Ribonukleinsäure</p>
                        </entry>
                     </row>
                     <row>
                        <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                           <p>rpm</p>
                        </entry>
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                           <p>Umdrehung pro Minute</p>
                        </entry>
                     </row>
                     <row>
                        <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                           <p>RT</p>
                        </entry>
                        <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                           <p>Raumtemperatur</p>
                        </entry>
                     </row>
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                        <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                           <p>RT-PCR</p>
                        </entry>
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                           <p>Reverse Transkriptase-PCR</p>
                        </entry>
                     </row>
                     <row>
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                           <p>*S</p>
                        </entry>
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                           <p>Guanin, Cytosin</p>
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                           <p>S</p>
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                           <p>Scheckung</p>
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                           <p>SDS</p>
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                           <p>Natriumdodecylsulfat</p>
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                           <p>SF</p>
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                           <p>Staatsforst</p>
                        </entry>
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                           <p>SN</p>
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                           <p>Sachsen</p>
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                           <p>Solanum-t</p>
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                           <p>
                              <em>Solanum tuberosum</em>
                           </p>
                        </entry>
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                           <p>Spec.</p>
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                           <p>Spezies</p>
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                           <p>SSC</p>
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                           <p>Natriumchlorid-Natriumzitrat</p>
                        </entry>
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                           <p>ssRNA</p>
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                           <p>einzelsträngige RNA</p>
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                           <p>Stk</p>
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                           <p>Stück</p>
                        </entry>
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                           <p>SWH</p>
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                           <p>Schleswig-Holstein</p>
                        </entry>
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                           <p>Tab.</p>
                        </entry>
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                           <p>Tabelle</p>
                        </entry>
                     </row>
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                           <p>TBE</p>
                        </entry>
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                           <p>Tris-Borat-EDTA</p>
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                           <p>TBS</p>
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                           <p>Tris-gepufferte Saline</p>
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                           <p>TEMED</p>
                        </entry>
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                           <p>N,N,N´, N´-Tetramethylethylendiamin</p>
                        </entry>
                     </row>
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                           <p>TPG</p>
                        </entry>
                        <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                           <p>Transportproteingen </p>
                        </entry>
                     </row>
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                           <p>Tris</p>
                        </entry>
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                           <p>Tris-(hydroxymethyl)-aminomethan</p>
                        </entry>
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                           <p>U</p>
                        </entry>
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                           <p>&#8216;Unit&#8217; (Enzymeinheit)</p>
                        </entry>
                     </row>
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                        <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                           <p>VSP</p>
                        </entry>
                        <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                           <p>&#8216;Vegetative Storage Proteins&#8217;</p>
                        </entry>
                     </row>
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                           <p>v/v</p>
                        </entry>
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                           <p>Volumen/Volumen</p>
                        </entry>
                     </row>
                     <row>
                        <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                           <p>var.</p>
                        </entry>
                        <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                           <p>Varietät</p>
                        </entry>
                     </row>
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                           <p>Vol.</p>
                        </entry>
                        <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                           <p>Volumen</p>
                        </entry>
                     </row>
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                           <p>w/v</p>
                        </entry>
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                           <p>Gewicht/Volumen</p>
                        </entry>
                     </row>
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                           <p>Willd.</p>
                        </entry>
                        <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                           <p>Willdenow</p>
                        </entry>
                     </row>
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                           <p>X-Gal</p>
                        </entry>
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                           <p>5-Bromo-4Chloro-3-Indolyl-&#946;-D-Galactopyranosid</p>
                        </entry>
                     </row>
                  </tbody>
               </tgroup>
            </table>
         </p>
         <p>
            <strong>Abkürzungen für Bakterien und Viren</strong>
         </p>
         <p>
            <table frame="all" id="N13E08" orient="port" tocentry="1">
               <tgroup align="left" char="" charoff="50" cols="5">
                  <colspec colname="1" colnum="1"/>
                  <colspec colname="2" colnum="2"/>
                  <colspec colname="3" colnum="3"/>
                  <colspec colname="4" colnum="4"/>
                  <colspec colname="5" colnum="5"/>
                  <tbody valign="top">
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                           <p>AbMV</p>
                        </entry>
                        <entry morerows="0" nameend="3" namest="2" rotate="0" valign="top">
                           <p>Abutilon mosaic bigeminivirus </p>
                        </entry>
                     </row>
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                           <p>ACLSV</p>
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                           <p>Apple chlorotic leafspot trichovirus</p>
                        </entry>
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                           <p>ACV</p>
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                           <p>Alfalfa cryptic alphacryptovirus</p>
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                           <p>AhV</p>
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                           <p>Atkinsonella hypoxylon 2H partitivirus</p>
                        </entry>
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                           <p>BBTV</p>
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                           <p>Banana bunchy top nanavirus</p>
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                           <p>BCV</p>
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                           <p>Beet cryptic alphacryptovirus</p>
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                           <p>BWYV </p>
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                           <p>Beet western yellows luteovirus</p>
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                           <p>BRV</p>
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                           <p>Bovine rotavirus</p>
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                           <p>CGMMV</p>
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                           <p>Cucumber green mottle mosaic tobamovirus</p>
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                           <p>CiLRV</p>
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                           <p>Citrus leaf rugosevirus  </p>
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                           <p>CLRV</p>
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                           <p>Cherry leaf roll nepovirus</p>
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                           <p>CryptP. </p>
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                           <p>Cryptosporidium parvum virus</p>
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                           <p>CTV</p>
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                           <p>Citrus tristeza closterovirus</p>
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                           <p>CSSV</p>
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                           <p>Cocoa swollen shoot badnavirus</p>
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                           <p>DUGV</p>
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                           <p>Dugbe nairovirus</p>
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                           <p>
                              <em>E. coli </em>
                           </p>
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                           <p>
                              <em>Escherichia coli</em>
                           </p>
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                           <p>EsRV</p>
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                           <p>Eriocheir sinensis virus</p>
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                           <p>EV</p>
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                           <p>Elderberry carlavirus</p>
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                           <p>FDV</p>
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                           <p>Fiji disease reovirus</p>
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                           <p>FoMV</p>
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                           <p>Foxtail mosaic potexvirus </p>
                        </entry>
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                           <p>FsV</p>
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                           <p>Fusarium solani partitivirus</p>
                        </entry>
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                           <p>GAV</p>
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                           <p>Gremmeniella abietina partitivirus</p>
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                           <p>GfkV</p>
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                           <p>Grapevine fleck virus</p>
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                           <p>GFLV</p>
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                           <p>Grapevine fanleaf nepovirus</p>
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                           <p>IBDV</p>
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                           <p>Infectious bursal disease virus</p>
                        </entry>
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                           <p>IPNV</p>
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                           <p>Infectious pancreatic necrosis birnavirus</p>
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                           <p>LCD</p>
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                           <p>Little cherry disease closterovirus</p>
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                           <p>MDMV </p>
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                           <p>Maize dwarf mosaic potyvirus</p>
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                           <p>MSV</p>
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                           <p>Maize streak mastrevirus</p>
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                           <p>ORSV</p>
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                           <p>Odontoglossum ringspot tobamovirus</p>
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                           <p>OV</p>
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                           <p>Ophiostoma mitovirus</p>
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                           <p>PaSV</p>
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                           <p>Pangola stunt fijivirus</p>
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                           <p>Phi6</p>
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                           <p>Bacteriophage Phi 6 reovirus</p>
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                           <p>PMMoV</p>
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                           <p>Pepper mild mottle tobamovirus</p>
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                           <p>PnCV</p>
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                           <p>Poinsettia cryptic alphacryptovirus</p>
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                           <p>PnMV</p>
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                           <p>Poinsettia mosaic tymovirus</p>
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                           <p>PVCV</p>
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                           <p>Petunia vein clearing virus</p>
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                           <p>PVX</p>
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                           <p>Potato potexvirus X</p>
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                           <p>PVY</p>
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                           <p>Potato potyvirus Y</p>
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                           <p>RYEV </p>
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                           <p>Raddish yellow edge virus</p>
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                           <p>RSPaV-1</p>
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                           <p>Rupestris stem pitting associated virus-1</p>
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                           <p>RYNV</p>
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                           <p>Rubus yellow net virus </p>
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                           <p>SMoV</p>
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                           <p>Strawberry mottle virus</p>
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                           <p>SPaV</p>
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                           <p>Strawberry pallidosis virus</p>
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                           <p>ScNV</p>
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                           <p>Saccharomyces cerevisiae virus</p>
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                           <p>SCSL1A </p>
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                           <p>Saccharomyces cerevisiae virus L1A</p>
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                           <p>SSV1</p>
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                           <p>Sphaeropsis sapinea virus</p>
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                           <p>TLV</p>
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                           <p>Tatter leaf virus</p>
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                           <p>TMV</p>
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                           <p>Tobacco mosaic tobamovirus</p>
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                           <p>TNV</p>
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                           <p>Tobacco necrosis virus</p>
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                           <p>ToMV</p>
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                           <p>Tomato mosaic tobamovirus</p>
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                           <p>TSWV</p>
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                           <p>Tomato spotted wilt virus</p>
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                           <p>TVMV</p>
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                           <p>Tobacco vein mottling potyvirus</p>
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                           <p>TYLCV</p>
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                           <p>Tomato yellow leaf curl virus  </p>
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                           <p>VCV</p>
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                           <p>Vicia cryptic virus</p>
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                           <p>WCTeV</p>
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                           <p>White clover temperate virus</p>
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                           <p>WCCV 1</p>
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                           <p>White clover cryptic virus</p>
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         </p>
         <p>
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         </p>
         <p>
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            <strong>Probenahmestandorte in Nord- und Mitteldeutschland</strong>
         </p>
         <p id="N15E45">
            <strong>Die bonitierten Flächen sind schraffiert gekennzeichnet. </strong>
         </p>
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         <p id="N15E77">
            <strong>- Nukleotid-Sequenzvergleiche der Tobamovirusisolate E 151 (Transportproteingen) und E 152 (Hüllproteingen) isoliert aus Stieleiche.</strong>
         </p>
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         </p>
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         <head id="N15E98">Anhang 3</head>
         <p id="N15E9B">
            <strong>Nukleotid-Sequenzvergleiche der aus eichenassoziierter dsRNA gewonn</strong>
            <strong>e</strong>
            <strong>nen Klone 1,12 und 13 mit der Sequenz der RdRp des BCV 3.</strong>
         </p>
         <p id="N15EA7">
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         </p>
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         <head id="N15EC2">Anhang 4</head>
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               <caption>Tab. A 1: Übersicht über verwendetes Probenmaterial und die Ergebnisse der Untersuchungen unter Angabe des Probenmaterials, der Symptomausprägung der Herkunft, des Teitpunktes der Probenahme sowie der Lagerung</caption> <legend>Die Spalte &#8220;Besonderh.&#8221; =Besonderheiten wurde nur auf den Seiten eingefügt, wo Proben mit Besonderheiten aufgeführt waren. <br/>Abt. Abteilung, amerik.: amerikansche, B: Berlin, Besonderh.: Besonderheiten, chlor.: chlorotisch, DD: Dresden, dist.: distinkt, dsRNA: Doppelstrang RNA,  EM: Elektronenmikroskopie, FA: Forstamt, fadenf.: fadenförmig, P.: Partikel, gesRNA: gesamt RNA, HH: Hamburg, inf.: infiziert, isom.: isometrisch, Lagerbed.: Lagerbedingungen, MV: Mecklenburg-Vorpommern, NDS: Niedersachsen, NRW: Nordrhein-Westfalen, pulv.: pulversiert, RFö: Revierförsterei, SN: Sachsen, Stk: Stück, stäbchenf.: stäbchenförmig, SWH: Schleswig-Holstein </legend>
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                           <p>
                              <strong>Probe</strong>
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                           <p>
                              <strong>Wirt</strong>
                           </p>
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                           <p>
                              <strong>Proben-<br/>material</strong>
                           </p>
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                           <p>
                              <strong>Symptom-<br/>ausprägung</strong>
                           </p>
                        </entry>
                        <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                           <p>
                              <strong>Herkunft</strong>
                           </p>
                        </entry>
                        <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                           <p>
                              <strong>Zeitpunkt der Probenahme</strong>
                           </p>
                        </entry>
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                           <p>
                              <strong>Lager-<br/>bed.</strong>
                           </p>
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                           <p>
                              <strong>Besonderh.</strong>
                           </p>
                        </entry>
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                           <p>
                              <strong>Verwendung/Ergebnis</strong>
                           </p>
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                           <p>E 130</p>
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                           <p>Stieleiche<br/>Einzelbaum</p>
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                           <p>Blätter<br/>15 g</p>
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                           <p>Ringflecken</p>
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                           <p>B 3</p>
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                           <p>07/06/2001</p>
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                           <p>-20°C</p>
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                           <p>Inokulation: -<br/>EM: isom. P. 30-40 nm (Kap. 3.3)<br/>ELISA: -</p>
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                           <p>E 146</p>
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                           <p>Stieleiche<br/>Mischprobe</p>
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                           <p>Blätter<br/>20 g</p>
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                           <p>Ringflecken</p>
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                           <p>NRW, Erhaltungs-samenplantage FA Hilchenbach</p>
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                           <p>06/06/2001</p>
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                           <p>-20°C</p>
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                           <p>Inokulation: -<br/>EM: -<br/>ELISA: -</p>
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                           <p>E 148</p>
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                           <p>Stieleiche<br/>Mischprobe</p>
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                           <p>Blätter<br/>40 g</p>
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                           <p>Ringflecken</p>
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                           <p>NRW, FA Arnsberg, Abt. 290 A3</p>
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                           <p>07/06/2001</p>
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                           <p>-20°C</p>
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                           <p>Vergesellschaftung mit CLRV inf. Gehölzen</p>
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                           <p>Inokulation: -<br/>EM: -<br/>Virusreinigung <br/>(Rebenstorf, 2002):-</p>
                        </entry>
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                           <p>E 149</p>
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                           <p>Stieleiche<br/>Mischprobe</p>
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                           <p>Blätter<br/>15 g</p>
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                           <p>Ringflecken</p>
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                           <p>NRW, FA Arnsberg, Abt. 289 B4</p>
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                           <p>07/06/2001</p>
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                           <p>-20°C</p>
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                           <p>Inokulation: -<br/>EM: -<br/>ELISA: - </p>
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                     </row>
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                           <p>E 151</p>
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                           <p>Stieleiche<br/>Mischprobe</p>
                        </entry>
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                           <p>Blätter<br/>110 g</p>
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                           <p>Ringflecken</p>
                        </entry>
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                           <p>NRW, FA Arnsberg, Abt. 290 A3</p>
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                           <p>14/06/2001</p>
                        </entry>
                        <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                           <p>-20°C</p>
                        </entry>
                        <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                           <p>Vergesellschaftung mit CLRV inf. Gehölzen</p>
                        </entry>
                        <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                           <p>Inokulation: -<br/>EM: isom. P. 30-40 nm (Kap. 3.3)<br/>Virusreinigung <br/>(Rebenstorf, 2002):<br/>isom. P. 25-85 nm (Kap. 3.4.1)<br/>Reinigung <br/>(Hentsch, 1998): stäbchenf. P. 350 nm PCR: ToMV (Kap. 3.4.3)</p>
                        </entry>
                     </row>
                     <row>
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                           <p>E 152</p>
                        </entry>
                        <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                           <p>Stieleiche<br/>Mischprobe</p>
                        </entry>
                        <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                           <p>Blätter<br/>270 g</p>
                        </entry>
                        <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                           <p>Ringflecken</p>
                        </entry>
                        <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                           <p>NRW, FA Arnsberg,<br/>Abt. 290 B3</p>
                        </entry>
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                           <p>14/06/2001</p>
                        </entry>
                        <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                           <p>-20°C</p>
                        </entry>
                        <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                           <p>großes Probenahmevolumen</p>
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                           <p>Inokulation/EM: - <br/>Virusreinigung <br/>(Hentsch, 1998): stäbchenf. Viruspartikel 400 nm<br/>PCR: TMV (Kap. 3.4.3)</p>
                        </entry>
                     </row>
                  </tbody>
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         </p>
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                           <p>
                              <strong>Probe</strong>
                           </p>
                        </entry>
                        <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                           <p>
                              <strong>Wirt</strong>
                           </p>
                        </entry>
                        <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                           <p>
                              <strong>Proben<br/>-material</strong>
                           </p>
                        </entry>
                        <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                           <p>
                              <strong>Symptom-<br/>ausprägung</strong>
                           </p>
                        </entry>
                        <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                           <p>
                              <strong>Herkunft</strong>
                           </p>
                        </entry>
                        <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                           <p>
                              <strong>Zeitpunkt der<br/>Probenahme</strong>
                           </p>
                        </entry>
                        <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                           <p>
                              <strong>Lager-<br/>bed.</strong>
                           </p>
                        </entry>
                        <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                           <p>
                              <strong>Besonderh.</strong>
                           </p>
                        </entry>
                        <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                           <p>
                              <strong>Verwendung/Ergebnis</strong>
                           </p>
                        </entry>
                     </row>
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                        <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                           <p>E 153</p>
                        </entry>
                        <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                           <p>Stieleiche<br/>Einzelbaum</p>
                        </entry>
                        <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                           <p>Blätter<br/>50 g</p>
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                           <p>Scheckungen</p>
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                           <p>NRW, FA Arnsberg, Abt. 290 B3</p>
                        </entry>
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                           <p>14/06/2001</p>
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                           <p>-20°C</p>
                        </entry>
                        <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                           <p>auffällige Symptomausprägung</p>
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                           <p>Inokulation: -<br/>EM: -<br/>Virusreinigung <br/>(Hentsch, 1998):- </p>
                        </entry>
                     </row>
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                           <p>E 1993</p>
                        </entry>
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                           <p>Stieleiche</p>
                        </entry>
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                           <p>Blätter<br/>70 g</p>
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                           <p>symptomlos</p>
                        </entry>
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                           <p>unbekannt</p>
                        </entry>
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                           <p>10/1993</p>
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                           <p>-20°C</p>
                        </entry>
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                           <p>Inokulation: - <br/>EM: -<br/>Virusreinigung <br/>(Hentsch, 1998):-</p>
                        </entry>
                     </row>
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                           <p>E 1997</p>
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                           <p>Stieleiche</p>
                        </entry>
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                           <p>Blätter<br/>120 g</p>
                        </entry>
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                           <p>symptomlos</p>
                        </entry>
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                           <p>NRW, Hauberg (Kreuztal)</p>
                        </entry>
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                           <p>09/09/1997</p>
                        </entry>
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                           <p>-20°C</p>
                        </entry>
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                           <p>Virusreinigung <br/>(Hentsch, 1998):-<br/>Inokulation: -<br/>EM:-<br/>ELISA:-<br/>dsRNA-Isolierung: -</p>
                        </entry>
                     </row>
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                           <p>E 338</p>
                        </entry>
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                           <p>Stieleiche<br/>Baum B</p>
                        </entry>
                        <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                           <p>Eicheln<br/>20 Stk.</p>
                        </entry>
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                           <p>mit Symptomen</p>
                        </entry>
                        <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                           <p>B 3</p>
                        </entry>
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                           <p>03/12/2001</p>
                        </entry>
                        <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                           <p>-</p>
                        </entry>
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                        <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                           <p>Aussaat: symptomlos<br/>gesRNA (Boom et al., 1990): + (Kap. 3.5.1)</p>
                        </entry>
                     </row>
                     <row>
                        <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                           <p>E 339</p>
                        </entry>
                        <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                           <p>Stieleiche<br/>Baum C</p>
                        </entry>
                        <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                           <p>Eicheln<br/>20 Stk.</p>
                        </entry>
                        <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                           <p>mit Symptomen</p>
                        </entry>
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                           <p>B 3</p>
                        </entry>
                        <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                           <p>03/12/2001</p>
                        </entry>
                        <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                           <p>-</p>
                        </entry>
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                           <p>Aussaat: symptomlos</p>
                        </entry>
                     </row>
                     <row>
                        <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                           <p>E 340</p>
                        </entry>
                        <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                           <p>Stieleiche<br/>Baum D</p>
                        </entry>
                        <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                           <p>Eicheln<br/>30 Stk.</p>
                        </entry>
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                           <p>mit Symptomen</p>
                        </entry>
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                           <p>B 3</p>
                        </entry>
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                           <p>03/12/2001</p>
                        </entry>
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                           <p>-</p>
                        </entry>
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                           <p>Aussaat: symptomlos<br/>EM: isom. P. 30-40 nm (Kap.3.3)<br/>Inokulation (frisch): symptomlos</p>
                        </entry>
                     </row>
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                           <p>E 341</p>
                        </entry>
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                           <p>Stieleiche<br/>Baum G</p>
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                           <p>Eicheln<br/>20 Stk.</p>
                        </entry>
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                           <p>mit Symptomen</p>
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                           <p>B 3</p>
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                           <p>03/12/2001</p>
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                           <p>-</p>
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                           <p>Aussaat: chlorotische Ringflecken an Blättern eines Sämlings (Kap. 3.2)</p>
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                           <p>E 342</p>
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                           <p>Stieleiche<br/>Einzelbaum</p>
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                           <p>Eicheln<br/>20 Stk.</p>
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                           <p>symptomlos</p>
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                           <p>B 3</p>
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                           <p>03/12/2001</p>
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                           <p>-</p>
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                           <p>Aussaat: symptomlos<br/>gesRNA-Isolierung (Boom et al., 1990): + (Kap. 3. 5.1)</p>
                        </entry>
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                           <p>E 343</p>
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                           <p>Stieleiche<br/>Einzelbaum</p>
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                           <p>Eicheln<br/>20 Stk.</p>
                        </entry>
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                           <p>symptomlos</p>
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                           <p>B 3</p>
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                           <p>03/12/2001</p>
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                           <p>-</p>
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                           <p>Aussaat: symptomlos</p>
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                     </row>
                  </tbody>
               </tgroup>
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         </p>
         <p id="N16565">
            <table frame="all" id="N16567" orient="port" tocentry="1">
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                           <p>
                              <strong>Probe</strong>
                           </p>
                        </entry>
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                           <p>
                              <strong>Wirt</strong>
                           </p>
                        </entry>
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                           <p>
                              <strong>Proben-<br/>material</strong>
                           </p>
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                           <p>
                              <strong>Symptom-<br/>ausprägung</strong>
                           </p>
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                           <p>
                              <strong>Herkunft</strong>
                           </p>
                        </entry>
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                           <p>
                              <strong>Zeitpunkt der <br/>Probenahme</strong>
                           </p>
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                           <p>
                              <strong>Lager-<br/>bed.</strong>
                           </p>
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                           <p>
                              <strong>Besonderh.</strong>
                           </p>
                        </entry>
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                           <p>
                              <strong>Verwendung/Ergebnis</strong>
                           </p>
                        </entry>
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                           <p>Baum A<br/>B 3</p>
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                           <p>Stieleiche<br/>Einzelbaum</p>
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                           <p>Blätter<br/>70 g</p>
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                           <p>Ringflecken</p>
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                           <p>B 3 </p>
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                           <p>03/08/2001</p>
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                           <p>-20°C</p>
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                           <p>Isolierung isom. P. (30-40) nm inach Voruntersuchungen</p>
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                           <p>EM:-<br/>Inokulation: -<br/>Virusreinigung <br/>(Hentsch,1998):-</p>
                        </entry>
                     </row>
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                           <p>Reiser</p>
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                           <p>Stieleiche<br/>Mischprobe</p>
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                           <p>8 Triebe</p>
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                           <p>mit Symptomen</p>
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                           <p>B 3</p>
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                           <p>01/02/2002</p>
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                           <p>GWH</p>
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                           <p>Inokulation (frisch): -</p>
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                           <p>E 533</p>
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                           <p>Stieleiche<br/>Einzelbaum</p>
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                           <p>Blätter<br/>74 g</p>
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                           <p>Ringflecken</p>
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                           <p>B 3</p>
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                           <p>18/06/2002</p>
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                           <p>-20°C</p>
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                           <p>auffällige Symptom-<br/>ausprägung</p>
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                           <p>Virusreinigung <br/>(Dijkstra et al., 1996):  -<br/>EM: -<br/>Inokulation (frisch): -<br/>dsRNA-Isolierung: 1,8/2,0 kb; 1,2 kb; 0,9 kb; 0,7 kb</p>
                        </entry>
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                           <p>E 534 a</p>
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                           <p>Stieleiche<br/>Einzelbaum</p>
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                           <p>Blätter<br/>70 g</p>
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                           <p>symptomlos</p>
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                           <p>B 1</p>
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                           <p>16/08/2002</p>
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                           <p>-20°C</p>
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                           <p>Virusaufreinigung <br/>(Hentsch, 1998): -<br/>EM: -<br/>Inokulation (frisch): -<br/>dsRNA-Isolierung: <br/>1,8 u. 2,0 kb (Kap. 3.5.2)</p>
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                           <p>E 538</p>
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                           <p>Stieleiche<br/>Einzelbaum</p>
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                           <p>Blätter<br/>21 g</p>
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                           <p>Ringflecken und Chlorosen</p>
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                           <p>B 3</p>
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                           <p>16/08/2002</p>
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                           <p>-20°C</p>
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                           <p>auffällige Symptom-ausprägung</p>
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                           <p>dsRNA-Isolierung: -</p>
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                           <p>E 545 a</p>
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                           <p>Stieleiche<br/>Mischprobe</p>
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                           <p>Blätter<br/>50 g</p>
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                           <p>Ringflecken</p>
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                           <p>B 1 </p>
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                           <p>24/06/2002</p>
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                           <p>-20°C</p>
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                           <p>dsRNA-Isolierung: <br/>1,5/ 1,6 kb (Kap. 3.5.2)<br/>cDNA Klonierung: <br/>RdRp <em>Pyrus</em>, BCV 3 (Kap. 3.5.3)</p>
                        </entry>
                     </row>
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                           <p>E 551</p>
                        </entry>
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                           <p>Stieleiche<br/>Baum 7</p>
                        </entry>
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                           <p>Blätter<br/>20 g</p>
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                           <p>Ringflecken,<br/>Mehltau</p>
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                           <p>NRW, FA Arnsberg, Abt. 290 A1 </p>
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                           <p>27/06/2002</p>
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                           <p>-20°C</p>
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                           <p>dsRNA-Isolierung: 1,5/1,6 kb </p>
                        </entry>
                     </row>
                  </tbody>
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            </table>
         </p>
         <p id="N16891">
            <table frame="all" id="N16893" orient="port" tocentry="1">
               <tgroup align="left" char="" charoff="50" cols="9">
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                           <p>
                              <strong>Probe</strong>
                           </p>
                        </entry>
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                           <p>
                              <strong>Wirt</strong>
                           </p>
                        </entry>
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                           <p>
                              <strong>Proben-<br/>material</strong>
                           </p>
                        </entry>
                        <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                           <p>
                              <strong>Symptom-<br/>ausprägung</strong>
                           </p>
                        </entry>
                        <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                           <p>
                              <strong>Herkunft</strong>
                           </p>
                        </entry>
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                           <p>
                              <strong>Zeitpunkt der Probenahme</strong>
                           </p>
                        </entry>
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                           <p>
                              <strong>Lager-<br/>bed.</strong>
                           </p>
                        </entry>
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                           <p>
                              <strong>Besonderh.</strong>
                           </p>
                        </entry>
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                           <p>
                              <strong>Verwendung/Ergebnis</strong>
                           </p>
                        </entry>
                     </row>
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                           <p>E 552</p>
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                           <p>Stieleiche<br/>Einzelbaum</p>
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                           <p>Blätter<br/>100 g</p>
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                           <p>Ringflecken</p>
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                           <p>NRW, FA Arnsberg, 290 B5</p>
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                           <p>27/06/2002</p>
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                           <p>-20°C</p>
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                           <p>großes Probenahme-<br/>volumen</p>
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                           <p>Virusreinigung <br/>(Hentsch, 1998): -<br/>Inokulation: -<br/>EM: isom. P. 30-40 nm (Kap. 3.3)</p>
                        </entry>
                     </row>
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                           <p>E 555</p>
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                           <p>Stieleiche<br/>Baum 5</p>
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                           <p>Blätter<br/>20 g</p>
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                           <p>Ringflecken, Chlorosen</p>
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                           <p>NRW, Hauberg (Kreuztal)</p>
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                           <p>27/06/2002</p>
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                           <p>-20°C</p>
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                           <p>auffällige Symptom-<br/>ausprägung</p>
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                           <p>dsRNA-Isolierung: -</p>
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                           <p>E 561</p>
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                           <p>Stieleiche<br/>Baum 3 </p>
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                           <p>Blätter<br/>12 g</p>
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                           <p>Ringflecken</p>
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                           <p>NRW, FA Arnsberg, 290 B5</p>
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                           <p>26.27/06/2002</p>
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                           <p>-20°C</p>
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                           <p>Einzelbaum-<br/>probe</p>
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                           <p>dsRNA-Isolierung:-</p>
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                           <p>E 587</p>
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                           <p>Stieleiche<br/>Einzelbaum</p>
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                           <p>Blätter</p>
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                           <p>Ringflecken</p>
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                           <p>SWH, FA Rantzau, Abt. 102 A1</p>
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                           <p>04/07/2002</p>
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                           <p>-20°C</p>
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                           <p>Inokulation (frisch): -</p>
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                           <p>E 594</p>
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                           <p>Stieleiche<br/>Mischprobe</p>
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                           <p>Blätter<br/>40 g</p>
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                           <p>Ringflecken, stark chlorot.</p>
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                           <p>SN, FA <br/>DD-Nord, Abt. 250 a²</p>
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                           <p>09/07/2002</p>
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                           <p>-20°C</p>
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                           <p>auffällige Symptom-ausprägung</p>
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                           <p>dsRNA-Isolierung: 1,5/1,6 kb und 1,8/2,0 kb </p>
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                           <p>E 605</p>
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                           <p>Stieleiche</p>
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                           <p>Blätter<br/>50 g</p>
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                           <p>symptomlos</p>
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                           <p>SN, FA <br/>DD-Nord, Abt. 250 a²</p>
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                           <p>15/07/2002</p>
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                           <p>-20°C</p>
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                           <p>dsRNA-Isolierung: 1,5/1,6 kb und 1,8/2,0 kb </p>
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                           <p>E 617</p>
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                           <p>Stieleiche<br/>Baum 2</p>
                        </entry>
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                           <p>Blätter<br/>60 g</p>
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                           <p>sehr kleine Ringe, viele pro Blatt</p>
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                           <p>NDS, RFö Kampen, Abt.78 A 2 </p>
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                           <p>19/07/2002</p>
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                           <p>-20°C</p>
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                           <p>EM: -<br/>Inokulation: -</p>
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                     </row>
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                           <p>E 617</p>
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                           <p>Stieleiche<br/>Baum 2</p>
                        </entry>
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                           <p>Knospen </p>
                           <p>3 g</p>
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                           <p>NDS, RFö Kampen, Abt.78 A 2</p>
                        </entry>
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                           <p>19/07/2002</p>
                        </entry>
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                           <p>-20°C</p>
                        </entry>
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                           <p>EM: -<br/>Inokulation: -</p>
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                     </row>
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                           <p>E 619</p>
                        </entry>
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                           <p>Stieleiche<br/>Baum 3</p>
                        </entry>
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                           <p>Blätter<br/>95 g</p>
                        </entry>
                        <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                           <p>Mosaik</p>
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                           <p>NDS, RFö Kampen, Abt.78 A 2</p>
                        </entry>
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                           <p>18/07/2002</p>
                        </entry>
                        <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                           <p>-20°C</p>
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                           <p>auffällige Symptom-ausprägung</p>
                        </entry>
                        <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                           <p>Inokulation (frisch): -<br/>EM: isom. P. 30-40 nm, stäbchenf. P. 120 nm  (Kap. 3.3)<br/>Virusreinigung <br/>(Hentsch, 1998): fadenf. P. 120-400 nm (Kap. 3.4.1)</p>
                        </entry>
                     </row>
                  </tbody>
               </tgroup>
            </table>
         </p>
         <p id="N16C59">
            <table frame="all" id="N16C5B" orient="port" tocentry="1">
               <tgroup align="left" char="" charoff="50" cols="9">
                  <colspec colname="1" colnum="1"/>
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                  <tbody valign="top">
                     <row>
                        <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                           <p>
                              <strong>Probe</strong>
                           </p>
                        </entry>
                        <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                           <p>
                              <strong>Wirt</strong>
                           </p>
                        </entry>
                        <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                           <p>
                              <strong>Proben-<br/>material</strong>
                           </p>
                        </entry>
                        <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                           <p>
                              <strong>Symptom-<br/>ausprägung</strong>
                           </p>
                        </entry>
                        <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                           <p>
                              <strong>Herkunft</strong>
                           </p>
                        </entry>
                        <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                           <p>
                              <strong>Zeitpunkt der <br/>Probenahme</strong>
                           </p>
                        </entry>
                        <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                           <p>
                              <strong>Lager-<br/>bed.</strong>
                           </p>
                        </entry>
                        <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                           <p>
                              <strong>Besonderh.</strong>
                           </p>
                        </entry>
                        <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                           <p>
                              <strong>Verwendung/Ergebnis</strong>
                           </p>
                        </entry>
                     </row>
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                           <p>E 630</p>
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                           <p>Stieleiche<br/>Mischprobe</p>
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                           <p>Blätter<br/>5 g</p>
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                           <p>Ringflecken</p>
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                           <p>NDS, RFö Hopels, Abt. 1500 A</p>
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                           <p>31/07/2002</p>
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                           <p>-20°C</p>
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                           <p>Inokulation (frisch): -</p>
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                           <p>E 631</p>
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                           <p>Stieleiche Baum A</p>
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                           <p>Blätter<br/>5 g</p>
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                           <p>Ringflecken</p>
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                           <p>NDS, RFö Hopels, Abt. 1496 C2</p>
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                           <p>31/07/2002</p>
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                           <p>-20°C</p>
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                           <p>Inokulation (frisch): -</p>
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                           <p>E 632</p>
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                           <p>Stieleiche<br/>Baum B </p>
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                           <p>Blätter<br/>5 g</p>
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                           <p>Ringflecken, dist. chlor. Läsionen</p>
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                           <p>NDS, RFö Hopels, Abt. 1496 B </p>
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                           <p>31/07/2002</p>
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                           <p>-20°C</p>
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                           <p>Inokulation (frisch): -<br/>EM: flexibles Partikel ca 450 nm (Kap. 3.3)</p>
                        </entry>
                     </row>
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                           <p>E 633</p>
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                           <p>Stieleiche<br/>Mischprobe</p>
                        </entry>
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                           <p>Blätter<br/>384 g</p>
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                           <p>dist. chlor. Läsionen</p>
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                           <p>NDS, RFö Hopels, Abt.1496 C 2</p>
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                           <p>31/07/2002</p>
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                           <p>-20°C</p>
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                           <p>Inokulation (frisch): -</p>
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                     </row>
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                           <p>E 634</p>
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                           <p>Stieleiche<br/>Baum C</p>
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                           <p>Blätter<br/>74 g</p>
                        </entry>
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                           <p>Ringflecken, teilweise nekrotisiert</p>
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                           <p>NDS, RFö Hopels, Abt.1496 B</p>
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                           <p>31/07/2002</p>
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                           <p>-20°C</p>
                        </entry>
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                           <p>Inokulation (frisch): -</p>
                        </entry>
                     </row>
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                           <p>E 635</p>
                        </entry>
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                           <p>Stieleiche<br/>Einzelbaum</p>
                        </entry>
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                           <p>Blätter<br/>74 g</p>
                        </entry>
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                           <p>symptomlos</p>
                        </entry>
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                           <p>HH, SF Klövensteen</p>
                        </entry>
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                           <p>31/07/2002</p>
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                           <p>-20°C</p>
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                           <p>Inokulation (frisch): -</p>
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                     </row>
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                           <p>E 636</p>
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                           <p>Stieleiche<br/>Einzelbaum</p>
                        </entry>
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                           <p>Blätter<br/>87 g</p>
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                           <p>Mosaik</p>
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                           <p>NDS, RFö Hopels, Abt.1496 B</p>
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                           <p>31/07/2002</p>
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                           <p>-20°C</p>
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                           <p>Inokulation (frisch): -</p>
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                     </row>
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                           <p>E 637</p>
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                           <p>Stieleiche<br/>Baum D1</p>
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                           <p>Blätter<br/>82 g</p>
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                           <p>Ringflecken, dist. chlor. Läsionen</p>
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                           <p>HH, SF Klövensteen</p>
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                           <p>31/07/2002</p>
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                           <p>-20°C</p>
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                           <p>Inokulation (frisch): -</p>
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                     </row>
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                           <p>E 651</p>
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                           <p>Stieleiche<br/>Einzelbaum</p>
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                           <p>Blätter<br/>10 g</p>
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                           <p>nekrotische Flecken</p>
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                           <p>Herr Dr. Lehmann</p>
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                           <p>20/08/2002</p>
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                           <p>-20°C</p>
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                           <p>auffällige Symptom-<br/>ausprägung</p>
                        </entry>
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                           <p>Inokulation (frisch): -<br/>EM: -</p>
                        </entry>
                     </row>
                     <row>
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                           <p>E 807</p>
                        </entry>
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                           <p>Stieleiche<br/>Mischprobe</p>
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                           <p>Rinde<br/>16 g</p>
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                           <p>mit Symptomen</p>
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                           <p>B 1</p>
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                           <p>31/03/2003</p>
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                           <p>-80°C</p>
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                           <p>gesRNA-Isolierung (Boom et al., 1990/Dellaporta et al., 1983): + (Kap. 3.5.1)<br/>dsRNA-Isolierung: <br/>1,5/1,6 kb (Kap. 3.5.2)</p>
                        </entry>
                     </row>
                  </tbody>
               </tgroup>
            </table>
         </p>
         <p id="N1705C">
            <table frame="all" id="N1705E" orient="port" tocentry="1">
               <tgroup align="left" char="" charoff="50" cols="8">
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                           <p>
                              <strong>Probe</strong>
                           </p>
                        </entry>
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                           <p>
                              <strong>Wirt</strong>
                           </p>
                        </entry>
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                           <p>
                              <strong>Proben-<br/>material</strong>
                           </p>
                        </entry>
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                           <p>
                              <strong>Symptom-<br/>ausprägung</strong>
                           </p>
                        </entry>
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                           <p>
                              <strong>Herkunft</strong>
                           </p>
                        </entry>
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                           <p>
                              <strong>Zeitpunkt der <br/>Probenahme</strong>
                           </p>
                        </entry>
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                           <p>
                              <strong>Lager-<br/>bed.</strong>
                           </p>
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                           <p>
                              <strong>Verwendung/Ergebnis</strong>
                           </p>
                        </entry>
                     </row>
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                           <p>E 808</p>
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                           <p>Stieleiche<br/>Mischprobe</p>
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                           <p>Knospen<br/>8 g</p>
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                           <p>mit Symptomen</p>
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                           <p>B 1</p>
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                           <p>31/03/2003</p>
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                           <p>-80°C</p>
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                           <p>gesRNA-Isolierung (Boom et al. 1990/Dellaporta et al,1983): + (Kap. 3.5.1)<br/>dsRNA-Isolierung: 1,5/1,6 kb und 1,8/2,0 kb (Kap. 3.5.2)</p>
                        </entry>
                     </row>
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                           <p>E 814</p>
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                           <p>Stieleiche <br/>Mischprobe</p>
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                           <p>Rinde <br/>14,4 g</p>
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                           <p>mit Symptomen</p>
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                           <p>SN, FA <br/>DD-Nord, Abt. 250 a²</p>
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                           <p>22/04/2003</p>
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                           <p>-80°C</p>
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                           <p>dsRNA-Isolierung:<br/>1,5/1,6 kb und 1,8/2,0 kb<br/>(Kap. 3.5.2)<br/>EM: -</p>
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                           <p>E 815</p>
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                           <p>Stieleiche<br/>Mischprobe</p>
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                           <p>Knospen <br/>10 g</p>
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                           <p>mit Symptomen</p>
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                           <p>SN, FA <br/>DD- Nord, Abt. 250 a² </p>
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                           <p>22/04/2003</p>
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                           <p>-80°C</p>
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                           <p>dsRNA-Isolierung: -<br/>EM: -</p>
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                           <p>E 820</p>
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                           <p>Stieleiche</p>
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                           <p>Rinde<br/>16 g</p>
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                           <p>symptomlos</p>
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                           <p>B 1</p>
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                           <p>22/04/2003</p>
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                           <p>-80°C</p>
                        </entry>
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                           <p>dsRNA-Isolierung: -</p>
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                           <p>E 823</p>
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                           <p>Stieleiche<br/>Einzelbaum</p>
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                           <p>Blätter<br/>50 g</p>
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                           <p>symptomlos</p>
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                           <p>B 1</p>
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                           <p>22/05/2003</p>
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                           <p>pulv.</p>
                           <p>-80°C</p>
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                           <p>dsRNA-Isolierung: <br/>1,5/1,6 kb und 1,8/2,0 kb <br/>(Kap. 3.5.2)</p>
                        </entry>
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                           <p>E 824</p>
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                           <p>Stieleiche<br/>Einzelbaum</p>
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                           <p>Blätter<br/>50 g</p>
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                           <p>symptomlos</p>
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                           <p>B 1</p>
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                           <p>22/05/2003</p>
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                           <p>pulv.<br/>-80°C</p>
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                           <p>dsRNA-Isolierung: <br/>
                           1,5/1,6 kb und 1,8/2,0 kb<br/>
                           (Kap. 3.5.2)<br/>
                           cDNA Klonierung: -</p>
                        </entry>
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                           <p>E 825</p>
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                           <p>Stieleiche<br/>Mischprobe</p>
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                           <p>Blätter<br/>90 g</p>
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                           <p>Ringflecken</p>
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                           <p>B 1</p>
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                           <p>22/05/2003</p>
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                           <p>pulv.<br/>-80°C</p>
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                           <p>Trockeninokulation: -<br/>
                           dsRNA-Isolierung:<br/>
                           1,5/1,6 kb und 1,8/2,0 kb<br/>
                           (Kap.3.5.2)</p>
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                           <p>E 826</p>
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                           <p>Stieleiche<br/>Mischprobe</p>
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                           <p>Blätter<br/>40 g</p>
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                           <p>Ringflecken, dist. chlor. Läsionen</p>
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                           <p>SN, FA </p>
                           <p>DD-Nord, Abt. 250 a²</p>
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                           <p>26/05/2003</p>
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                           <p>pulv.<br/>-80°C</p>
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                           <p>dsRNA-Isolierung: <br/>1,5/1,6 kb und 1,8/2,0 kb <br/>(Kap. 3.5.2)</p>
                        </entry>
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                           <p>E 827</p>
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                           <p>Stieleiche<br/>Einzelbaum</p>
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                           <p>Blätter<br/>40 g</p>
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                           <p>symptomlos</p>
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                           <p>SN, FA <br/>DD-Nord, Abt. 250 a²</p>
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                           <p>26/05/2003</p>
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                           <p>pulv.<br/>-80°C</p>
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                           <p>dsRNA-Isolierung: -</p>
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                     </row>
                  </tbody>
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            </table>
         </p>
         <p id="N173F2">
            <table frame="all" id="N173F4" orient="port" tocentry="1">
               <tgroup align="left" char="" charoff="50" cols="9">
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                           <p>
                              <strong>Probe</strong>
                           </p>
                        </entry>
                        <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                           <p>
                              <strong>Wirt</strong>
                           </p>
                        </entry>
                        <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                           <p>
                              <strong>Proben-<br/>material</strong>
                           </p>
                        </entry>
                        <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                           <p>
                              <strong>Symptom-<br/>ausprägung</strong>
                           </p>
                        </entry>
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                           <p>
                              <strong>Herkunft</strong>
                           </p>
                        </entry>
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                           <p>
                              <strong>Zeitpunkt der <br/>Probenahme</strong>
                           </p>
                        </entry>
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                           <p>
                              <strong>Lager-<br/>bed.</strong>
                           </p>
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                           <p>
                              <strong>Besonderh. </strong>
                           </p>
                        </entry>
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                           <p>
                              <strong>Verwendung/Ergebnis</strong>
                           </p>
                        </entry>
                     </row>
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                           <p>E 828</p>
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                           <p>Amerikanische Roteiche<br/>Einzelbaum</p>
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                           <p>Blätter<br/>50 g</p>
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                           <p>symptomlos</p>
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                           <p>SN, FA <br/>DD-Nord, Abt. 250 a²</p>
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                           <p>26/05/2003</p>
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                           <p>-80°C</p>
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                           <p>andere Eichenart</p>
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                           <p>dsRNA-Isolierung:<br/>1,8/2,0 kb (Kap. 3.5.2)<br/>DOP-PCR:-</p>
                        </entry>
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                           <p>Baum 66</p>
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                           <p>Stieleiche</p>
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                           <p>Blätter<br/>50 g</p>
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                           <p>Ringflecken</p>
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                           <p>NRW, Hauberg (Kreuztal)</p>
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                           <p>12/06/2003</p>
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                           <p>-80°C</p>
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                           <p>dsRNA-Isolierung: <br/>1,5/1,6 kb (Kap. 3.5.2)<br/>cDNA Klonierung: -</p>
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                           <p>Baum A<br/>NRW</p>
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                           <p>Stieleiche</p>
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                           <p>Blätter<br/>50 g</p>
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                           <p>Ringflecken</p>
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                           <p>NRW, FA Arnsberg, Abt. 289 B1</p>
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                           <p>13/06/2003</p>
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                           <p>-80°C</p>
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                           <p>dsRNA-Isolierung: 1,5/1,6 kb und 1,8/2,0 kb <br/>DOP-PCR: RdRp <em>Pyrus</em>, BCV 3 <br/>(Kap. 3.5.3)</p>
                        </entry>
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                           <p>E 835</p>
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                           <p>Stieleiche<br/>Mischprobe</p>
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                           <p>Blätter<br/>30 g</p>
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                           <p>Ringflecken</p>
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                           <p>B 1</p>
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                           <p>01/06/2003</p>
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                           <p>-80°C</p>
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                           <p>dsRNA-Isolierung: 1,5/1,6 kb und 1,8/2,0 kb (Kap. 3.5.2)</p>
                        </entry>
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                           <p>E 841</p>
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                           <p>Stieleiche<br/>Mischprobe</p>
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                           <p>Blätter<br/>150 g</p>
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                           <p>Ringflecken</p>
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                           <p>NDS, RFö Hopels, Abt. 1500 A</p>
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                           <p>05/06/2003</p>
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                           <p>-80°C</p>
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                           <p>dsRNA-Isolierung: 5,0 kb, 1,8/2,0 kb, 1,7 kb, 1,5/1,6 kb (Kap. 3.5.2)<br/>cDNA Klonierung: RdRp <em>Pyrus</em>, BCV 3 (Kap. 3.5.3)</p>
                        </entry>
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                           <p>E 842</p>
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                           <p>Stieleiche<br/>Mischprobe</p>
                        </entry>
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                           <p>Blätter<br/>150 g</p>
                        </entry>
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                           <p>Ringflecken</p>
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                           <p>NDS, RFö Hopels, Abt.1496 </p>
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                           <p>05/06/2003</p>
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                           <p>-80°C</p>
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                           <p>dsRNA-Isolierung: -</p>
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                           <p>E 863</p>
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                           <p>Stieleiche<br/>Einzelbaum</p>
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                           <p>Blätter<br/>5 g</p>
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                           <p>Ringflecken</p>
                        </entry>
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                           <p>B 1</p>
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                           <p>16/06/2003</p>
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                           <p>-</p>
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                           <p>Inokulation (frisch): -<br/>Trockeninokulation: -</p>
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                     </row>
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                           <p>E 878</p>
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                           <p>Stieleiche<br/>Mischprobe</p>
                        </entry>
                        <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                           <p>Blätter<br/>500 g</p>
                        </entry>
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                           <p>Ringflecken, <br/>dist. Läsionen</p>
                        </entry>
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                           <p>SN, FA <br/>DD-Nord, Abt. 250 a²</p>
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                           <p>22/06/2003</p>
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                           <p>-80°C</p>
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                           <p>dsRNA-Isolierung: 1,5/1,6 kb und 1,8/2,0 kb (Kap. 3.5.2)</p>
                        </entry>
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                           <p>E 881</p>
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                           <p>Stieleiche<br/>Mischprobe</p>
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                           <p>Blätter<br/>196 g</p>
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                           <p>Ringflecken</p>
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                           <p>B 3</p>
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                           <p>24/06/2003</p>
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                           <p>frisch <br/>-80°C</p>
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                           <p>dsRNA-Isolierung: -<br/>Inokulation: - <br/>gesRNA-Isolierung <br/>(Boom et al. 1990): + </p>
                        </entry>
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                           <p>E 884</p>
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                           <p>Stieleiche Baum C</p>
                        </entry>
                        <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                           <p>Blätter<br/>50 g</p>
                        </entry>
                        <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                           <p>Ringflecken</p>
                        </entry>
                        <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                           <p>B 3</p>
                        </entry>
                        <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                           <p>24/06/2003</p>
                        </entry>
                        <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                           <p>-80°C</p>
                        </entry>
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                        <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                           <p>dsRNA-Isolierung: -<br/>gesRNA-Isolierung: + (Kap. 3.5.1)</p>
                        </entry>
                     </row>
                  </tbody>
               </tgroup>
            </table>
         </p>
         <p id="N1780F">
            <table frame="all" id="N17811" orient="port" tocentry="1">
               <tgroup align="left" char="" charoff="50" cols="8">
                  <colspec colname="1" colnum="1"/>
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                  <tbody valign="top">
                     <row>
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                           <p>
                              <strong>Probe</strong>
                           </p>
                        </entry>
                        <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                           <p>
                              <strong>Wirt</strong>
                           </p>
                        </entry>
                        <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                           <p>
                              <strong>Proben-<br/>material</strong>
                           </p>
                        </entry>
                        <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                           <p>
                              <strong>Symptom-<br/>ausprägung</strong>
                           </p>
                        </entry>
                        <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                           <p>
                              <strong>Herkunft</strong>
                           </p>
                        </entry>
                        <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                           <p>
                              <strong>Zeitpunkt der <br/>Probenahme</strong>
                           </p>
                        </entry>
                        <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                           <p>
                              <strong>Lager-<br/>bed.</strong>
                           </p>
                        </entry>
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                           <p>
                              <strong>Verwendung/Ergebnis</strong>
                           </p>
                        </entry>
                     </row>
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                        <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                           <p>E 885</p>
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                           <p>Stieleiche<br/>Einzelbaum</p>
                        </entry>
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                           <p>Blätter<br/>50 g</p>
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                           <p>Ringflecken</p>
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                           <p>B 3</p>
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                           <p>24/06/2003</p>
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                           <p>-80°C</p>
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                           <p>dsRNA-Isolierung: -</p>
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                     </row>
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                           <p>E 886</p>
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                           <p>Stieleiche<br/>Einzelbaum</p>
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                           <p>Blätter<br/>50 g</p>
                        </entry>
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                           <p>Ringflecken</p>
                        </entry>
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                           <p>B 2</p>
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                           <p>24/06/2003</p>
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                           <p>-80°C</p>
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                           <p>dsRNA-Isolierung: 1,8/2,0 kb (Kap. 3.5.2)</p>
                        </entry>
                     </row>
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                           <p>E 929</p>
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                           <p>Stieleiche<br/>Mischprobe</p>
                        </entry>
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                           <p>Blätter<br/>50 g</p>
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                        <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                           <p>Ringflecken</p>
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                        <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                           <p>HH, SF Klövensteen</p>
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                           <p>30/06/2003</p>
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                           <p>-80°C</p>
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                           <p>dsRNA-Isolierung: -</p>
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                     </row>
                     <row>
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                           <p>E 944</p>
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                        <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                           <p>Stieleiche<br/>Mischprobe</p>
                        </entry>
                        <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                           <p>Blätter<br/>50 g</p>
                        </entry>
                        <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                           <p>Ringflecken</p>
                        </entry>
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                           <p>B 1</p>
                        </entry>
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                           <p>11/07/2003</p>
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                           <p>-80°C</p>
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                           <p>Inokulation (frisch): -<br/>dsRNA-Isolierung: 1,5/1,6 kb und 1,8/2,0 kb (Kap. 3.5.2)<br/>DOP-PCR: -</p>
                        </entry>
                     </row>
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                           <p>E 948</p>
                        </entry>
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                           <p>Stieleiche<br/>Mischprobe</p>
                        </entry>
                        <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                           <p>Blätter<br/>50 g</p>
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                           <p>Ringflecken</p>
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                           <p>B 1</p>
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                           <p>18/07/2003</p>
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                           <p>-80°C</p>
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                           <p>dsRNA-Isolierung: 1,5/1,6 kb und 1,8/2,0 kb (Kap. 3.5.2)</p>
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                     </row>
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                           <p>E 949</p>
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                           <p>Stieleiche<br/>Einzelbaum</p>
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                           <p>Blätter<br/>50 g</p>
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                           <p>symptomlos</p>
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                           <p>B 1</p>
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                           <p>18/07/2003</p>
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                           <p>-80°C</p>
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                           <p>dsRNA-Isolierung: -</p>
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                           <p>E 971</p>
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                           <p>Stieleiche<br/>Mischprobe</p>
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                           <p>Blätter<br/>50 g</p>
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                           <p>Ringflecken</p>
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                           <p>B 1</p>
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                           <p>01/08/2003</p>
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                           <p>-80°C</p>
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                           <p>dsRNA-Isolierung: -</p>
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                           <p>Stieleiche<br/>Einzelbaum</p>
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                           <p>Blätter<br/>50 g</p>
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                           <p>symptomlos</p>
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                           <p>B 1</p>
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                           <p>dsRNA-Isolierung: 1,5/1,6 kb und 1,8/2,0 kb (Kap. 3.5.2)</p>
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                           <p>Stieleiche<br/>Mischprobe</p>
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                           <p>Blätter<br/>50 g</p>
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                           <p>Ringflecken</p>
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                           <p>15/08/2003</p>
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                           <p>-80°C</p>
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                           <p>dsRNA-Isolierung: <br/>1,8/2,0 kb (Kap. 3.5.2)</p>
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                           <p>Stieleiche<br/>Einzelbaum</p>
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                           <p>Blätter<br/>50 g</p>
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                           <p>symptomlos</p>
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                           <p>B 1</p>
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                           <p>Stieleiche<br/>Mischprobe</p>
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                           <p>Blätter<br/>50 g</p>
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                           <p>Ringflecken</p>
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                           <p>29/08/2003</p>
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                           <p>dsRNA-Isolierung: -</p>
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                           <p>symptomlos</p>
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                           <p>-80°C</p>
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                           <p>dsRNA-Isolierung: -</p>
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                           <p>Stieleiche<br/>Mischprobe</p>
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                           <p>mit Symptomen</p>
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                           <p>B 1</p>
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                           <p>01/10/2003</p>
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                           <p>pulv.<br/>-80°C </p>
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                           <p>Trockeninokulation (frisch): -<br/>gesRNA-Isolierung Boom et al. (1990): + (Kap. 3.5.1)</p>
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                           <p>E 1145</p>
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                           <p>Stieleiche <br/>Mischprobe</p>
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                           <p>Blätter<br/>10 g</p>
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                           <p>Ringflecken</p>
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                           <p>B 1</p>
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                           <p>01/10/2003</p>
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                           <p>-80°C</p>
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                           <p>gesRNA-Isolierung Boom et al. (1990): + (Kap. 3.5.1)</p>
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                  <tbody valign="top">
                     <row>
                        <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                           <p>
                              <strong>Probe</strong>
                           </p>
                        </entry>
                        <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                           <p>
                              <strong>Wirt</strong>
                           </p>
                        </entry>
                        <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                           <p>
                              <strong>Proben-<br/>material</strong>
                           </p>
                        </entry>
                        <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                           <p>
                              <strong>Symptom-<br/>ausprägung</strong>
                           </p>
                        </entry>
                        <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                           <p>
                              <strong>Herkunft</strong>
                           </p>
                        </entry>
                        <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                           <p>
                              <strong>Zeitpunkt der <br/>Probenahme</strong>
                           </p>
                        </entry>
                        <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                           <p>
                              <strong>Lager-<br/>bed.</strong>
                           </p>
                        </entry>
                        <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                           <p>
                              <strong>Verwendung/Ergebnis</strong>
                           </p>
                        </entry>
                     </row>
                     <row>
                        <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                           <p>E 1153</p>
                        </entry>
                        <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                           <p>Stieleiche<br/>Mischprobe</p>
                        </entry>
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                           <p>Blätter<br/>50 g</p>
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                           <p>Ringflecken</p>
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                           <p>B 1</p>
                        </entry>
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                           <p>09/10/2003</p>
                        </entry>
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                           <p>-80°C</p>
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                           <p>dsRNA-Isolierung: 1,5/1,6 kb und 1,8/2,0 kb (Kap. 3.5.2)</p>
                        </entry>
                     </row>
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                           <p>E 1154</p>
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                           <p>Stieleiche<br/>Mischprobe</p>
                        </entry>
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                           <p>Blätter<br/>50 g</p>
                        </entry>
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                           <p>Ringflecken</p>
                        </entry>
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                           <p>B 1</p>
                        </entry>
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                           <p>09/10/2003</p>
                        </entry>
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                           <p>-80°C</p>
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                           <p>Inokulation (frisch): -<br/>dsRNA-Isolierung: 1,5/1,6 kb und 1,8/2,0 kb (Kap. 3.5.2)<br/>cDNA Klonierung: -</p>
                        </entry>
                     </row>
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                           <p>E 1155 </p>
                        </entry>
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                           <p>Stieleiche<br/>Mischprobe</p>
                        </entry>
                        <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                           <p>Blätter<br/>50 g</p>
                        </entry>
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                           <p>Ringflecken</p>
                        </entry>
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                           <p>B 3</p>
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                           <p>09/10/2003</p>
                        </entry>
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                           <p>-80°C</p>
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                           <p>dsRNA-Isolierung: 1,5/1,6 kb und 1,8/2,0 kb (Kap. 3.5.2)</p>
                        </entry>
                     </row>
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                           <p>E 1155</p>
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                           <p>Stieleiche<br/>Mischprobe</p>
                        </entry>
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                           <p>Rinde<br/>5 g</p>
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                           <p>mit Symptomen</p>
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                           <p>B 3</p>
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                           <p>09/10/2003</p>
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                           <p>Trockeninokulation (frisch): -</p>
                        </entry>
                     </row>
                     <row>
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                           <p>E 1156</p>
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                           <p>Stieleiche<br/>Mischprobe</p>
                        </entry>
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                           <p>Blätter<br/>50 g</p>
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                           <p>Ringflecken</p>
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                           <p>B 3</p>
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                           <p>09/10/2003</p>
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                           <p>-80°C</p>
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                           <p>dsRNA-Isolierung: 1,5/1,6 kb und 1,8/2,0 kb </p>
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                     </row>
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                           <p>E 1157 </p>
                        </entry>
                        <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                           <p>Stieleiche <br/>Mischprobe</p>
                        </entry>
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                           <p>Blätter<br/>50 g</p>
                        </entry>
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                           <p>Ringflecken</p>
                        </entry>
                        <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                           <p>B 2</p>
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                           <p>09/10/2003</p>
                        </entry>
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                           <p>-80°C</p>
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                           <p>dsRNA-Isolierung: -</p>
                        </entry>
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                           <p>E 1158</p>
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                           <p>Stieleiche<br/>Einzelbaum</p>
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                           <p>Blätter<br/>50 g</p>
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                           <p>symptomlos</p>
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                           <p>B 1</p>
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                           <p>09/10/2003</p>
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                           <p>-80°C</p>
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                           <p>dsRNA-Isolierung: 1,5/1,6 kb und 1,8/2,0 kb </p>
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                     </row>
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                           <p>E 1159</p>
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                           <p>Stieleiche<br/>Einzelbaum</p>
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                           <p>Blätter<br/>50 g</p>
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                           <p>symptomlos</p>
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                           <p>B 1</p>
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                           <p>09/10/2003</p>
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                           <p>-80°C</p>
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                           <p>dsRNA-Isolierung: 1,5/1,6 kb und 1,8/2,0 kb (Kap. 3.5.2)</p>
                        </entry>
                     </row>
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                           <p>E 1160</p>
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                           <p>Stieleiche<br/>Mischprobe</p>
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                           <p>Blätter<br/>50 g</p>
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                           <p>Ringflecken</p>
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                           <p>B 2</p>
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                           <p>17/10/2003</p>
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                           <p>-80°C</p>
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                           <p>dsRNA-Isolierung: 1,5/1,6 kb und 1,8/2,0 kb (Kap. 3.5.2)</p>
                        </entry>
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                           <p>E 1161</p>
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                           <p>Stieleiche<br/>Mischprobe</p>
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                           <p>Blätter<br/>50 g</p>
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                           <p>Ringflecken</p>
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                           <p>B 1</p>
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                           <p>17/10/2003</p>
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                           <p>-80°C</p>
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                           <p>dsRNA-Isolierung: -</p>
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                           <p>E 1162</p>
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                           <p>Stieleiche<br/>Mischprobe</p>
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                           <p>Blätter<br/>50 g</p>
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                           <p>Ringflecken</p>
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                           <p>B 3</p>
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                           <p>17/10/2003</p>
                        </entry>
                        <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                           <p>-80°C</p>
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                           <p>dsRNA-Isolierung: -</p>
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                           <p>E 1163</p>
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                           <p>Stieleiche Einzelbaum</p>
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                           <p>Blätter<br/>50 g</p>
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                           <p>symptomlos</p>
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                           <p>B 1</p>
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                           <p>17/10/2003</p>
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                           <p>-80°C</p>
                        </entry>
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                           <p>dsRNA-Isolierung: 1,5/1,6 kb und 1,8/2,0 kb (Kap. 3.5.2)</p>
                        </entry>
                     </row>
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                        <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                           <p>E 1584</p>
                        </entry>
                        <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                           <p>Stieleiche<br/>Mischprobe</p>
                        </entry>
                        <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                           <p>Rinde<br/>30 g</p>
                        </entry>
                        <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                           <p>Ringflecken</p>
                        </entry>
                        <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                           <p>B 1</p>
                        </entry>
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                           <p>12/02/2004</p>
                        </entry>
                        <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                           <p>-</p>
                        </entry>
                        <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                           <p>Nukleokapsidisolierung: Protein 54 kda, isom P. 25 nm in Fraktion 2 (Kap. 3.4.2)</p>
                        </entry>
                     </row>
                  </tbody>
               </tgroup>
            </table>
         </p>
         <p id="N181AA">
            <table frame="all" id="N181AC" orient="port" tocentry="1">
                <tgroup align="left" char="" charoff="50" cols="8">
                  <colspec colname="1" colnum="1"/>
                  <colspec colname="2" colnum="2"/>
                  <colspec colname="3" colnum="3"/>
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                  <tbody valign="top">
                     <row>
                        <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                           <p>
                              <strong>Probe</strong>
                           </p>
                        </entry>
                        <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                           <p>
                              <strong>Wirt</strong>
                           </p>
                        </entry>
                        <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                           <p>
                              <strong>Proben-<br/>material</strong>
                           </p>
                        </entry>
                        <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                           <p>
                              <strong>Symptom-<br/>ausprägung</strong>
                           </p>
                        </entry>
                        <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                           <p>
                              <strong>Herkunft</strong>
                           </p>
                        </entry>
                        <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                           <p>
                              <strong>Zeitpunkt der <br/>Probenahme</strong>
                           </p>
                        </entry>
                        <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                           <p>
                              <strong>Lager-<br/>bed.</strong>
                           </p>
                        </entry>
                        <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                           <p>
                              <strong>Verwendung/Ergebnis</strong>
                           </p>
                        </entry>
                     </row>
                     <row>
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                           <p>E 1722</p>
                        </entry>
                        <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                           <p>Stieleiche<br/>Mischprobe</p>
                        </entry>
                        <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                           <p>Blätter<br/>80 g</p>
                        </entry>
                        <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                           <p>Ringflecken, teilweise nekrotisiert</p>
                        </entry>
                        <entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
                           <p>NDS, RFö Hopels, Abt. 1500 A</p>
                        </entry>
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                           <p>31/05/2004</p>
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                           <p>-80°C</p>
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                           <p>dsRNA-Isolierung: 1,5/1,6 kb und 1,8/2,0 kb<br/>gesRNA-Isolierung Boom et al. (1990): + (Kap. 3.5.1)<br/>PCR mit Oak Cryp Primern: + (Kap. 3.5.4) </p>
                        </entry>
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                           <p>E 1724</p>
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                           <p>Stieleiche<br/>Einzelbaum</p>
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                           <p>Blätter<br/>100 g</p>
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                           <p>symptomlos</p>
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                           <p>NDS, RFö Hopels, Abt. 1500 </p>
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                           <p>31/05/2004</p>
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                           <p>-80°C</p>
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                           <p>dsRNA-Isolierung: -<br/>EM: -<br/>Nukleokapsidisolierung: <br/>Protein 54 kda  (Kap. 3.4.2)</p>
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                           <p>E 1739</p>
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                           <p>Stieleiche<br/>Einzelbaum</p>
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                           <p>Blätter<br/>5 g</p>
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                           <p>Ringflecken, Mehltau</p>
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                           <p>B 1</p>
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                           <p>17/06/2004</p>
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                           <p>-</p>
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                           <p>Inokulation (frisch):-<br/>EM: isom. P. 30 u. 35 nm</p>
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                           <p>E 1740</p>
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                           <p>Stieleiche <br/>Einzelbaum</p>
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                           <p>Blätter<br/>5 g</p>
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                           <p>Ringflecken, Saugschäden</p>
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                           <p>B 1</p>
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                           <p>17/06/2004</p>
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                           <p>-</p>
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                           <p>Inokulation (frisch): -</p>
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                           <p>E 1741</p>
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                           <p>Stieleiche<br/>Einzelbaum</p>
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                           <p>Blätter<br/>5 g</p>
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                           <p>symptomlos</p>
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                           <p>B 1</p>
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                           <p>17/06/2004</p>
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                           <p>-</p>
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                           <p>Inokulation (frisch): -<br/>EM: -</p>
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                           <p>E 1743</p>
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                           <p>Stieleiche<br/>Einzelbaum</p>
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                           <p>Blätter<br/>10 g</p>
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                           <p>Ringflecken</p>
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                           <p>B 1</p>
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                           <p>17/06/2004</p>
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                           <p>-80°C</p>
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                           <p>Inokulation (frisch): -<br/>EM: isom. P. 30 nm (Kap. 3.3)<br/>gesRNA-Isolierung Boom et al. (1990):+ </p>
                        </entry>
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                           <p>E 1744</p>
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                           <p>Stieleiche<br/>Einzelbaum</p>
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                           <p>Blätter<br/>5 g</p>
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                           <p>verlaufende Chlorosen</p>
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                           <p>B 1</p>
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                           <p>17/06/2004</p>
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                           <p>-80°C</p>
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                           <p>Inokulation (frisch): -</p>
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                           <p>E 1782</p>
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                           <p>Stieleiche<br/>Mischprobe</p>
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                           <p>Blätter<br/>20 g</p>
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                           <p>Ringflecken, Chlorosen</p>
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                           <p>MV, Neusamid</p>
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                           <p>14/08/05</p>
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                           <p>-80°C</p>
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                           <p>gesRNA-Isolierung Boom et al. (1990): + (Kap. 3.5.1)</p>
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                           <p>E 1200</p>
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                           <p>Holunder <br/>Einzelgehölz</p>
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                           <p>Blätter<br/>3 g</p>
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                           <p>Ringflecken, Linienmuster</p>
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                           <p>B 1</p>
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                           <p>7/11/03</p>
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                           <p>-80°C</p>
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                           <p>gesRNA-Isolierung Boom et al. (1990): + </p>
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         </p>
         <p id="N18522">
            <link id="_Toc131306729"/>
         </p>
      </appendix>
      <acknowledgement id="N18529">
         <head>Danksagung</head>
         <p>Frau Prof. Dr. C. Büttner danke ich für die Bereitstellung des Themas und des Arbeitsplatzes sowie für die Finanzierung der Arbeiten, wodurch ich mich frei entfalten konnte. Ich danke ihr für das stetige Interesse an meiner Arbeit und die vielen hilfreichen Ratschläge. </p>
         <p>Herrn Prof. Dr. H.-P. Mühlbach möchte ich sehr herzlich für meinen spannenden und aufschlussreichen Forschungsaufenthalt in Hamburg, seine Diskussionsbereitschaft und die Übernahme des Zweitgutachtens danken. </p>
         <p>Frau Dr. M. Bandte hat mich während der gesamten Arbeit durch ihre Kenntnisse zu den virologischen Arbeiten an der Stieleiche unterstützt. Mein besonderer Dank gilt ihrer guten Zusammenarbeit bei den Probenahmen und ihrer Unterstützung bei der Niederschrift der Arbeit. </p>
         <p>Von ganzem Herzen danke ich Frau Dr. N. Mielke für die tolle Zusammenarbeit in Hamburg. Ihre erstklassige Unterstützung und anregende Diskussion haben mich bei den Arbeiten mit der dsRNA wesentlich vorangebracht. </p>
         <p>Mein herzlicher Dank gilt Frau Dr. S. von Bargen, durch die ich eine hervorragende Betreuung bei der Klonierung und Auswertung der Sequenzen der dsRNA erhielt. Ihr Interesse und Engagement haben mir besonders bei der Niederschrift der Arbeit Rückhalt gegeben. Ihre Ideen und Denkanstöße trugen wesentlich zum Gelingen der Arbeit bei.</p>
         <p>Ganz besonders möchte ich mich auch bei Herrn Dr. C. Obermeier bedanken. Er hat mich gefordert wo es möglich war. Seine Begeisterungsfähigkeit und Diskussionsbereitschaft gaben mir immer neue Motivation auch in fachlich nicht so erfolgreichen Momenten.</p>
         <p>Ich danke allen Studenten, Diplomanden und Doktoranden, die für eine sehr nette und entspannte Arbeitsatmosphäre gesorgt haben. Ganz besonders gilt mein Dank an dieser Stelle Herrn M. Rott, der den größten Teil der dsRNA-Isolierungen aus dieser Arbeit übernommen hat und Frau Dr. K. Rebenstorf für die Hilfe bei den Sequenzanalysen. </p>
         <p>Den Mitarbeitern des Fachgebietes Phytomedizin danke ich für ihre Hilfsbereitschaft und Kollegialität. Frau G. Budruss unterstützte mich bei vielen Labor- und Gewächshausarbeiten. Frau R. Junge stand mir stets mit viel Geduld am Elektronenmikroskop zur Seite.  </p>
         <p>Grundlage meiner Arbeit sind die Freilandproben, die ich freundlicherweise <br/>auf Flächen (in Abteilungen) der Forstämter Arnsberg, Braunschweig (RFö Kampen), Dresden-Nord, Hilchenbach, Neuenburg (RFÖ Hopels), Rantzau und den Revierförstereien Hakenfelde (Berlin-Spandau), Radeland (Berlin-Spandau), Dachsberg (Berlin-Grunewald), sowie dem Hamburger Staatsforst Klövensteen entnehmen konnte.</p>
         <p>Ferner gilt mein Dank natürlich allen Freundinnen und Freunden sowie meiner Familie, die in jeder Situation für mich da waren. </p>
         <p>Meine Doktorandenstelle wurde durch ein Stipendium des Berliner Programms zur Förderung der Chancengleichheit für Frauen in Forschung und Lehre (Aktenzeichen: N-16/02/01) finanziert. Ein ganz herzliches Dankeschön Frau Dr. B. Meister, Frau S. Krupsack-Dabel und Frau S. Grund für ihre Betreuung und Unterstützung in besonders schwierigen Zeiten und für das Angebot des Workshops, der einen regen Austausch mit anderen Stipendiatinnen ermöglichte.</p>
         <p>
            <link id="_Toc131306730"/>
         </p>
      </acknowledgement>
      <declaration id="N18558">
         <head>Erklärung</head>
         <p>Ich versichere, dass ich die vorliegende Arbeit selbstständig verfasst, keine anderen als die angegebenen Quellen und Hilfsmittel benutzt sowie alle wörtlichen oder sinngemäß übernommenen Stellen in der Arbeit gekennzeichnet habe. </p>
         <p>Ferner versichere ich, dass ich diese Dissertation noch an keiner anderen Universität eingereicht habe, um ein Promotionsverfahren zu eröffnen.</p>
         <date>Dresden,  den 05.09.2005</date>
         <p>Sabine Hahn</p>
      </declaration>
   </back>
</etd>