2 Aufgabenstellung

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Die genetische Komponente bei der Pathogenese der rheumatoiden Arthritis ist gesichert, außer den Genen des HLA-DR bleibt jedoch der Großteil der hieran beteiligten Gene bisher weithin unbekannt. Die Identifizierung neuer genetischer Faktoren könnte wertvolle Hinweise für die Einteilung in Risikogruppen, Krankheitsverlauf und Therapie der RA geben. Für die wichtige Rolle des angeborenen Immunsystems und insbesondere der Toll-like-Rezeptoren in der Pathogenese der rheumatoiden Arthritis gibt es viele Hinweise. Insbesondere TLR2 und -9 scheinen hieran beteiligt. Polymorphismen in diesen Rezeptoren disponieren zu chronisch-inflammatorischen und infektiösen Krankheiten und könnten daher auch zur Pathogenese der RA entscheidend beitragen. Bisher ist der Zusammenhang zwischen Polymorphismen in TLR-Genen und dem Auftreten von RA kaum analysiert worden. Zum Zeitpunkt des Beginns dieser Arbeit existierte keine Studie, die den Zusammenhang zwischen TLR-Polymorphismen und der Empfänglichkeit für RA untersucht hat.

Aus diesem Grund sollte die Assoziation von Polymorphismen in TLR2 und TLR9 und dem Auftreten von RA und der Produktion von Rheumafaktor analysiert werden. Dies sollte beim G2408A-Polymorphismus im TLR2-Gen untersucht werden (Lorenz, et al., 2000). Basierend auf der Veröffentlichung von Lazarus et al. (2003) sollte dies weiterhin bei den TLR9-Polymorphismen T-1486C und T-1237C analysiert werden.

Zur Beantwortung der Fragestellung nach der Assoziation von TLR2- und TLR9-Polymorphismen mit dem Auftreten von RA sollten folgende Aufgaben bearbeitet werden:

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14.11.2005