Es konnten keine signifikanten lagerungsabhängigen Unterschiede im Verlauf der EEL (p=0,36) und der EED (p=0,21) festgestellt werden. Der Mittelwert der [Seite 61↓]EED in Rückenlage betrug 0,88 s, in Rückenlage mit Fixation 0,86 s und in Bauchlage 0,82 s (Tabelle 11). Der Mittelwert der Standardabweichung der endexspiratorischen Lagen einer Messung betrug in Rückenlage 10,89 mm, in Rückenlage mit Fixation 8,67 mm und in Bauchlage 6,13 mm (Abbildung 18; Tabelle 5).
Tabelle 9: Endexspiratorische Dauer (EED) und endexspiratorische Lage (EEL)
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EED [s] |
EEL [mm] |
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Mittelwert |
SD |
Spannweite |
Mittelwert |
SD |
Spannweite |
|
|
Rückenlage |
0,88 |
0,37 |
0,45-1,54 |
10,89 |
14,12 |
0-60,00 |
|
Rückenlage mit Fixation |
0,86 |
0,30 |
0,39-1,27 |
8,67 |
6,04 |
0-19,36 |
|
Bauchlage |
0,82 |
0,29 |
0,42-1,41 |
6,131 |
6,17 |
0-21,90 |
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| [Seite 62↓] |
| Abbildung 23: Boxplot der Standardabweichung der endexspiratorischen Positionen in verschiedenen Lagerungsarten | ||
| Es konnten keine signifikanten Unterschiede bezüglich der Variabilität der endexspiratorischen Lage gefunden werden (p=0,36). |
In Rückenlage mit Fixation (0,115 SD 0,103) (P<0,05) und in Bauchlage (0,110 SD 0,070) (P<0,05) kam es zu einer signifikante Abnahme der relativen Bewegung von Diaphragma und Herz in CC Richtung im Vergleich zur herkömmlichen Rückenlage (2,59 SD 0,185) (Abbildung 20, 22; Tabelle 12). Umgekehrt ausgedrückt, das Herz bewegt sich in Rückenlage mehr in craniocaudaler Richtung pro diaphragmatischer craniocaudaler Bewegung, als [Seite 63↓]in Rückenlage mit Fixation und als in Bauchlage.
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Steigung |
r² |
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|
Mittelwert |
SD |
Mittelwert |
SD |
|
|
Rückenlage |
0,259 |
0,185 |
0,708 |
0,226 |
|
Rückenlage mit Fixation |
0,115* |
0,103 |
0,440† |
0,198 |
|
Bauchlage |
0,110* |
0,070 |
0,509† |
0,256 |
| Abbildung 24: Relative Bewegung des Diaphragmas in craniocaudaler Richtung im Verhältnis zur craniocaudalen Bewegung des Herzens eines Probanden | ||
| Rückenlage (schwarz), Rückenlage mit Fixation (rot), Bauchlage (grün) |
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| [Seite 64↓] |
| Abbildung 25: Boxplot der Steigungen der Regressionsgraden, Herzposition in CC Richtung aufgetragen gegen Diaphragmaposition in CC Richtung | ||
| * Signifikant geringer als Rückenlage, P<0,05 |
Die höchsten r²-Werte wurden in Rückenlage gefunden (r²= 0,708 SD 0,226), gefolgt von der Bauchlage (r²= 0,509 SD 0,256) (p<0,001) und der Rückenlage mit Fixation (r²=0,440 SD 0,198) (p<0,001) (Tabelle 11). Der r²-Wert der kardialen und der diaphragmatischen craniocaudalen Bewegung variierte für alle drei Lagerungsmethoden von r²=0,905 bis r²=0,08. Der Durchschnitt für alle Lagerungsmethoden betrug r²=0,55
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| [Seite 65↓] |
Die thorakale AP Bewegung im Verhältnis zur diaphragmalen CC Bewegung war in Rückenlage signifikant größer (m=1,116 SD 0,107) als in Rückenlage mit Fixation (m=0,642 SD 0,090) und Bauchlage (m=0,457 SD 0,066) (p<0,001) (Abbildung 24; Tabelle 13). Es wurden keine signifikanten lagerungsabhängigen Unterschiede für die r²-Werte gefunden (p=0,58) (Tabelle 13).
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Steigung |
r² |
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|
Mittelwert |
SD |
Mittelwert |
SD |
|
|
Rückenlage |
1,116 |
0,107 |
0,646 |
0,270 |
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Rückenlage mit Fixation |
0,642* |
0,090 |
0,697† |
0,156 |
|
Bauchlage |
0,457* |
0,066 |
0,654† |
0,171 |
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| [Seite 66↓] |
| Abbildung 26: Boxplot der Steigungen der Regressionsgraden, Thoraxpositionen in AP Richtung aufgetragen gegen Diaphragmapositionen in CC Richtung | ||
| * Signifikant geringer als in Rückenlage (P<0,001) |
Die AP Bewegung des Herzens im Verhältnis zur CC Bewegung des Diaphragmas änderte sich nicht signifikant durch die verschiedenen Lagerungen (p=0,288) (Tabelle 14). Es kam zu keinen signifikanten Unterschieden des r²-Wertes der Regressionsgraden zwischen den [Seite 67↓]Lagerungsarten (p=0,649) (Tabelle 14).
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Steigung |
r² |
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|
Mittelwert |
SD |
Mittelwert |
SD |
|
|
Rückenlage |
0,282 |
0,157 |
0,610 |
0,270 |
|
Rückenlage mit Fixation |
0,271* |
0,289 |
0,836† |
0,090 |
|
Bauchlage |
0,314* |
0,106 |
0,731† |
0,106 |
Es kam zu keinem signifikanten lagerungsabhängigen Unterschied der relativen Bewegung des Herzens in AP Richtung im Verhältnis zur Herzbewegung in CC Richtung (p=0,126) (Abbildung 25; Tabelle 15). Der r²-Wert in Rückenlage war signifikant größer als der r²-Wert in Rückenlage mit Fixation und in Bauchlage (p<0,05) (Abbildung 26; Tabelle 9).
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Steigung |
r² |
|||
|
Mittelwert |
SD |
Mittelwert |
SD |
|
|
Rückenlage |
0,282 |
0,157 |
0,602 |
0,193 |
|
Rückenlage mit Fixation |
0,271* |
0,289* |
0,552† |
0,182 |
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Bauchlage |
0,314* |
0,106* |
0,383† |
0,237 |
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| [Seite 68↓] |
| Abbildung 27: Boxplot der Steigungen der Regressionsgraden, Herzposition in AP Richtung aufgetragen gegen die Herzpositionen in CC Richtung | ||
| * Kein signifikanter Unterschied gegenüber Rückenlage |
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| [Seite 69↓] |
| Abbildung 28: Boxplot der r²-Werte der Regressionsgraden, Herzposition in AP Richtung aufgetragen gegen Herzpositionen in CC Richtung | ||
| * Signifikant geringer als Rückenlage, P<0,05 |
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Die Plaques konnten in der Arteria carotis in Protonen-Wichtung, T1-Wichtung, T2-Wichtung und in der "Time of Flight" Technik dargestellt und differenziert werden. Alle Plaqueanteile konnten in Spiral-Technik dargestellt werden (Abbildung 28). Die Abgrenzung der Gefäßwand zum perivasculären Fettgewebe war in Spiral-Technik deutlicher (Abbildung 29).
| Abbildung 29: Plaquedarstellung in Sprial-Technik und Protonen-Wichtung der Arteria carotis | ||
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| [Seite 71↓] |
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| [Seite 72↓] |
| Abbildung 30:Plaquedarstellung der Arteria carotis | ||
| Komplette Okklusion der rechten Arteria carotis externa (gelber Pfeil). Die Plaque stellte sich in Protonen- und T1-Wichtung isointens, in T2-Wichtung hyperintens und in "Time of Flight"-Technik isointens dar. Dies entspricht einer Plaque vom Typ VIII nach AHA. Die hypointense Struktur in der "Time of Flight"-Technik (roter Pfeil) kennzeichnet eine Kalzifikation in der Arteria carotis interna. Kalzifikationen können nur in der "Time of Flight"-Technik erkannt werden, da in den anderen Sequenzen der Schwarz-Blut-Vorpuls eingesetzt wird und sowohl die Kalzifikation als auch das Blut sich hypointens darstellen. |
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Verglichen mit der Protonen-Wichtung war das SNR in der Spiral-Technik um den Faktor 2,05 höher (P<0,001), (Tabelle 16). Das CNR war bei vergleichbarer Scanzeit in Spiral-Technik um den Faktor 2,45 (P<0,001) größer als in der Protonen-Wichtung.
Tabelle 14: Vergleich des SNR und CNR der T1, T2 und Protonen-Wichtung mit der Spiral-Technik
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SNRArterienwand |
CNRArterienwand-Blut |
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Mittelwert |
SD |
relatives SNR |
SD |
Mittelwert |
SD |
relatives CNR |
SD |
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|
Protonen-Wichtung |
4,55* |
0,99 |
1 |
0,21 |
1,10 |
1 |
0,25 |
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|
T1-Wichtung |
5,23* |
0,85 |
1,15 |
0,17 |
4,94† |
1,47 |
1,13 |
0,34 |
|
T2-Wichtung |
4,11* |
1,14 |
0,90 |
0,25 |
3,22† |
0,32 |
0,74 |
0,07 |
|
Spiral-Technik |
9,33 |
0,28 |
2,05 |
0,06 |
10,69 |
1,26 |
2,45 |
0,29 |
In Spiral-Technik konnten Gefäßwände und Plaques dargestellt werden (Abbildung 30). In T1-Wichtung konnte nur die Gefäßwand dargestellt werden. Atherosklerotische Veränderungen konnten in T1-Wichtung nicht von der Gefäßwand abgegrenzt werden. Eine Darstellung der Gefäßwände und der Plaques war in Protonen-Wichtung und T2-Wichtung, sowie in "Time of Flight"-Technik nicht möglich.
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| Abbildung 31: Koronarogramm und Plaquedarstellung in Spiral Technik eines Patienten | ||
| Koronarogramm rechts in LAO-Projektion. 60% Stenose im mittlerem Segment der Arteria coronaria dextra (Pfeil) a). Korrelat der Stenose in Spiral-Technik (Pfeil). Konzentrischer Plaque mit unterschiedlichen Signalintensitäten und positivem Remodeling b). |
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| DiML DTD Version 3.0 | Zertifizierter Dokumentenserver der Humboldt-Universität zu Berlin | HTML-Version erstellt am: 10.03.2005 |