4 Experimenteller Teil

↓125

4.1 Allgemeine experimentelle Bedingungen

Die Laborjournalnummern in den Versuchsvorschriften befinden sich in Klammern nach den Substanznummern.

Die Daten zu den Messungen der Kooperationspartner seien bitte den Veröffentlichungen oder deren Aufzeichnungen zu entnehmen.

↓126

Die analytischen Daten wurden mit folgenden Geräten aufgenommen:

Kernresonanzspektroskopie : Die NMR-Spektren wurden mit den Spektrometern AMX 300 bzw. DPX 300 der Firma Bruker gemessen. 1H-NMR-Spektren wurden bei 300 MHz und 13C-Spektren bei 75 MHz aufgenommen. Als interner Standard diente Tetramethylsilan (δ = 0 ppm). Die chemischen Verschiebungen δ sind in ppm und die Kopplungskonstanten J in Hz angegeben. Die Zuordnung der 13C-NMR-Signale wurde anhand der zugehörigen APT-Spektren getroffen. Die Interpretation der 1H-NMR-Spektren basierte häufig auf 1H-13C-COSY- sowie 1H-1H-COSY-Experimenten. Zur Beschreibung der 1H-NMR-Signale dienen folgende Abkürzungen: s - Singulett, d - Dublett, t - Triplett, q - Quadruplett, m - Multiplett. Alle Spektren wurden bei Raumtemperatur aufgenommen.

Massenspektroskopie : Die hochaufgelösten EI-Massenspektren (EI-HRMS-Spektren) wurden mit einem Gerät der Firma Varian (MAT 711) bei 70 eV aufgenommen, die hochaufgelösten ESI-Massenspektren (ESI-HRMS-Spektren) an einem Finnigan LTQ FT-Massenspektrometer, Thermo Electron gemessen.

↓127

Elementaranalyse : Die Elementaranalysen wurden mit einem Leco CHNS 932-Analysator durchgeführt.

Röntgenstrukturanalyse : Die Bestimmung der Kristallstrukturen wurde an einem IPDS- bzw. STADI-4 - Diffraktometer der Firma STOE & Cie durchgeführt. Die zugehörigen Daten finden sich im Anhang.

Rasterkraftmikroskop: Die AFM-Messungen fanden auf einen Nanosurf® Mobile S der Firma Nanosurf mit einen 110 μm Scankopf statt. Als Träger wurde Schott Nexterion Glas B (25 x 76.5 x 1 mm, ultrasonically cleaned, flatness ≤ 0.05 mm) verwendet. Die Messungen fanden im NCLR-Mode (Tapping-Mode) unter Dynamic Force statt. Die freie Vibrationsamplitude ist bei 200 mV und die Vibrationsfrequenz bei 170kHz eingestellt worden. Die Parameter des Z-Controllers wurde mit einen Set Point von 50%, einem P-Gain von 10000 und einem I-Gain von 1500 eingestellt. Als Auswertungssoftware wurde Nanosurf Mobile S verwendet.

↓128

Dünnschichtchromatographie : Es wurden Kieselgel-60-Aluminiumplatten mit UV-Fluoreszenzindikator F254 der Firma Merck verwendet. Die Detektion erfolgte durch UV-Licht bzw. den folgenden Reagenz: Gemisch aus 1.0 g Ce(SO4)2x4H2O und 2.5 g (NH4)6Mo7O24x4H2O in 100 ml 1.8 M H2SO4.

Säulenchromatographie : Als stationäre Phase diente Kieselgel-60 (40 - 63 μm) der Firma Merck. Die verwendeten Eluenten wurden vor dem Gebrauch bei Bedarf destilliert.

HPLC : Für die analytische HPLC wurden die folgenden Geräte unter den angeführten Bedingungen eingesetzt. HPLC-Anlage Waters 2695 Alliance, Photodiode-Array-Detektor 996 (Waters ), ESI-MS-Detektor ZQ 2000 (W a ters), RP-18-5μm Säule (2.1 x 150 mm, XTerra), mobile Phase: Wasser : Acetonitril (0 : 100 bis 50 : 50), Fluss : 0.2 ml/min. Die HPLC-Lösungsmittel wurden von Firma Baker bezogen.

↓129

Schutzgastechnik : Als Schutzgas diente Argon 4.8 (Messer-Griesheim). Es wurde eine Wechselhahnanlage mit einer Vakuumpumpe (Vakuumbrand, ca. 18 mbar) verwendet. Die Reaktionsapparaturen wurden mit einem Heißluftfön im Vakuum ausgeheizt und unter Argon abgekühlt.

Lösungsmittel : Alle verwendeten Lösungsmittel wurden am Rotationsverdampfer von höhersiedenden Verunreinigungen befreit. Lösungsmittel für feuchtigkeitsempfindliche Reaktionen wurden entweder ebenfalls käuflich erworben oder wie folgt behandelt. THF wurde mit KOH vorgetrocknet, zweimal über Natrium getrocknet und unmittelbar vor Gebrauch unter Argon von Natrium/Benzophenon abdestilliert. CH 2 Cl 2 wurde 3 Tage mit Phosphorpentoxid gekocht und anschließend unter Argon abdestilliert.

Verwendete Reagenzien : Chemikalien wurden von den Firmen Acros, Aldrich, Fluka und Merck bezogen. Alle kommerziell erhältlichen Reagenzien wurden, falls nichts anders angegeben, ohne weitere Reinigung verwendet.

4.2 Versuchsvorschriften

↓130

O 3´, O 5´-( D itertbutylsiloxan-1,3-diyl)uridin 2 (OK-106)

2.44 g (10.0 mmol) Uridin werden in 10 ml trockenem DMF in einem 50 ml Kolben gelöst und nach der Zugabe einer Lösung von 3.60 ml (11.0 mmol) DTBSTf in 3 ml trockenem DMF für etwa 4 min bei RT gerührt. Durch Quenchen des Reaktionsgemisches mit 10 ml Triethylamin, wobei sich die Lösung von hellgelb über orange nach rot färbt, wird die Reaktion beendet und das Lösungsmittel am Rotationsverdampfer entfernt. Der Rückstand wird säulenchromatographisch (120 g Säule, CHCl3/MeOH 100:1) gereinigt. Man erhält nach dem Abrotieren 3.38 g eines farblosen Feststoffes (8.80 mmol, 88%).

1H NMR (CDCl3) #SYMBOL# = 1.05 (s, 18H, CH 3 ), 3.92 (m, 2H, CH 2 (C5´)), 4.01 (s, 1H, CH(C3´)), 4.34 (s, 1H, CH(C4´), 4.40 (m, 1H, CH(C2´), 5.57 (s, 1H, CH(C1´)), 5.78 (d, 1H, J = 8 Hz, C(C5)), 7.74 (d, J = 8 Hz, 1H, C(C6)), 9.23 (NH)

↓131

13C-NMR (CDCl3): #SYMBOL# = 11.1 (Cq), 27.3 (CH3), 64.0 (CH2(C5´)), 77.7 (CH(C3´)), 81.8 (CH(C2´)), 87.0 (CH(C4´)), 93.3 (CH(C1´)), 102.8 (C5), 141.3 (C6), 149.9 (C2), 163.1 (C4)

Schmelzpunkt: 211°C (Lit. 210°C-212°C)

O -(P almitoyl )u ridin   4 und O 3 ´ -(P almitoyl )u ridin 5 (OK-211)

↓132

500 mg (1.30 mmol) O3´,O5´-(ditertbutylsiloxan-1,3-diyl)uridin 2 werden bei 0°C in 10 ml trockenem Pyridin in einem ausgeheizten 50 ml Schlenkkolben gelöst. Nach der Zugabe von 540 mg (1.95 mmol) Palmitoylchlorid und 40 mg DMAP rührt die Lösung für 16 h bei Raumtemperatur unter Argonatmosphäre. Anschließend wird das Lösungsmittel am Rotationsverdampfer weitestgehend entfernt, der Rückstand zwischen 100 ml Dichlormethan und 50 ml Brine extrahiert und die organische Phase über MgSO4 getrocknet. Der erhaltende hellbraune Feststoff wird ohne weitere Aufarbeitung weiterverwendet und in 20 ml MeOH gelöst. Nach der Zugabe von 1.00 g (27 mmol) NH4F rührt das Reaktionsgemisch 16 h bei Raumtemperatur. Anschließend wird das Lösungsmittel am Rotationsverdampfer entfernt, der Rückstand zwischen 30 ml Dichlormethan und 30 ml Brine extrahiert und die organische Phase über MgSO4 getrocknet. Man erhält nach der säulenchromatographischen Aufarbeitung (120 g Säule, CycH/EtOAc 2:1) 300 mg eines farblosen Feststoffes (0.64 mmol, 48% über zwei Stufen) als 2´/3´-Gemisch in einen Verhältnis von 4:9.

RF-Wert = 0.17 (CycH/EtOAc 2:1)

1H NMR des 2`-Produktes (CDCl3) δ(ppm) = 0.78 (t, 3H, J = 6 Hz, CH3), 1.20 (s, 26H, CH2), 1.52 (t, 4H, J = 6.99 Hz, CH2), 2.32 (m, 2H, CH2-C(O)), 3.66 (m, 2H, CH2 (C5´)), 3.98 (m, 1H, CH (C4´)), 4.32 (m, 1H, CH(C3´)), 5.38 (s, 1H, CH(C2´)), 5.62 (d, 1H, J = 8 Hz, CH(C5)), 5.88 (d, 1H, J = 9 Hz, CH(C1´)), 7.76 (d, 1H, J = 8 Hz, CH(C6))

↓133

1H NMR des 3`-Produktes (CDCl3) δ(ppm) = 0.78 (t, 3H, J = 6 Hz, CH3), 1.20 (s, 26H, CH2), 1.52 (t, 4H, J = 6.99 Hz, CH2), 2.32 (m, 2H, CH2-C(O)), 3.66 (m, 2H, CH2 (C5´)), 3.98 (m, 1H, CH (C4´)), 4.50 (m, 1H, CH(C2´)), 5.06 (s, 1H, CH(C3´)), 5.64 (d, 1H, J = 8 Hz, CH(C5)), 5.78 (d, 1H, J = 9 Hz, CH(C1´)), 7.80 (d, 1H, J = 8 Hz, CH(C6))

13C-NMR (CDCl3): #SYMBOL# = 13.9 (CH3), 22.5- 33.9 (CH2), 60.5 (CH2(C5´)), 72.6 (CH(C4´)), 83.4 (CH(C3´)), 84.9 (CH(C2´)), 88.1 (CH(C1´)), 102.5 (C5), 141.1 (C6) 151.1 (C2), 164.1 (C4), 171.7 (C(O)O)

1,3- B is(oleoyloxy)propan-2-yl-2,2-ditertbutyl-6-(arabinouridin)dioxasilin-7-ylsuccinat 7 (OK-164)

↓134

650 mg (0.90 mmol) 4-(1,3-Bis(oleoyloxy)propan-2-yloxy)-4-oxobutansäure 6, 230 mg (0.90 mmol) Triphenylphosphan und 290 mg (0.75 mmol) O3´,O5´-(Ditertbutylsiloxan-1,3-diyl)uridin 2 werden in 5 ml trockenem THF in einem ausgeheizten 25 ml Schlenkkolben unter Argonatmosphäre gelöst. Die Lösung wird auf 0°C abgekühlt und nach der Zugabe von 1.40 ml (0.95 mmol) DIAD für 16 h bei Raumtemperatur gerührt. Anschließend wird das Lösungsmittel am Rotationsverdampfer weitestgehend entfernt und man erhält nach der säulenchromatographischen Reinigung (120g Säule, CycH/EtOAc 1:1) 510 mg eines farblosen Feststoffes (0.46 mmol, 62 %).

RF-Wert = 0.60 (CycH/EtOAc 1:1)

1H NMR (CDCl3) #SYMBOL# = 0.88 (t, 3H, J =6.4 Hz, CH 3 ), 1.12 (s, 18H, CH 3 ), 1.27 (m, 32H¸ CH 2 ), 1.58 (m, 2H, CH 2 ), 2.00 (d, 8H, J = 8.9 Hz , CH 2 ), 2.32 (t, 4H, J = 12 Hz, CH 2 ), 2.73 (m, 4H, CH 2 ), 3.91 (m, 2H, CH 2 (C5´)), 4.20 (m, 4H, CH 2 ), 4.28 (s, 1H, CH(C4´), 4.64 (s, 1H, CH(C3´)), 5.24 (m, 1H, CH(C2´), 5.33 (m, 4H, CH=CH), 5.36 (m, 1H, CH), 5.73 (s, 1H, CH(C1´)), 5.83 (d, 1H, J = 8 Hz, C(C5)), 7.83 (d, J = 8 Hz, 1H, C(C6))

↓135

13C-NMR (CDCl3): #SYMBOL# = 14.0 (CH3), 19.8 (CHSi), 22.6 - 31.8 (CH2), 34.0 (C(O)CH2), 38.1 (CH2), 61.7 (OCH2), 69.7 (CH2(C5´)), 72.9 (CH(C3´)), 73.6 (CH(C4´)), 83.5 (CH(C2´)), 90.6 (CH(C1´)), 102.6 (C5), 129.7 (CH=CH), 129.9 (CH=CH), 141.6 (C6), 150.9 (C2), 163.6(C4), 171.6 (C(O)), 171.7 (C(O)), 172.0 (C(O)), 173.4 (C(O))

1,3- B is(oleoyloxy)propan-2-yl-6-(arabinouridin)succinat 8 (OK-168)

450 mg (0.41 mmol) 1,3-Bis(oleoyloxy)propan-2-yl-2,2-ditertbutyl-6-(arabinouridin)-dioxasilin-7-ylsuccinat 7 und 2.00 g NH4F werden in 30 ml MeOH in einem 50 ml Einhalskolben gelöst. Nachdem die Reaktionsmischung für 16 h bei Raumtemperatur rührt, wird das Lösungsmittel am Rotationsverdampfer entfernt und man erhält nach säulenchromatographischer Reinigung (CycH/EtOAc 1:1) 70 mg eines farblosen Feststoffes (0.07 mmol, 6 %).

↓136

1H NMR (CDCl3) #SYMBOL# = 0.88 (t, 3H, J =6.4 Hz, CH 3 ), 1.27 (m, 32H¸ CH 2 ), 1.58 (m, 2H, CH 2 ), 2.00 (m, 8H, CH 2 ), 2.32 (m, 4H, CH 2 ), 2.69 (m, 4H, CH 2 ), 4.17 (m, 2H, CH 2 (C5´)), 4.27 (m, 4H, CH 2 ), 4.39 (s, 1H, CH(C4´), 4.64 (s, 1H, CH(C3´)), 5.21 (m, 1H, CH(C2´), 5.33 (m, 4H, CH=CH), 5.36 (m, 1H, CH), 5.73 (s, 1H, CH(C1´)),5.83 (d, 1H, J = 8 Hz, C(C5)), 7.83 (d, J = 8 Hz, 1H, C(C6))

13C-NMR (CDCl3): #SYMBOL# = 14.0 (CH3), 21.9 - 31.8 (CH2), 34.0 (C(O)CH2), 38.7 (CH2), 61.7 (OCH2), 69.9 (CH2(C5´)), 74.7 (CH(C3´)), 76.7 (CH(C4´)), 81.9 (CH(C2´)), 90.8 (CH(C1´)), 102.6 (C5), 129.7 (CH=CH), 130.0 (CH=CH), 140.0 (C6), 151.0 (C2), 163.6(C4), 171.6 (C(O)), 171.8 (C(O)), 173.4 (C(O))

1,3-Dihydroxypropan-2-on- 1,3-dioleat 10 (OK-119)

↓137

3.00 g (33.3 mmol) Dihydroxyaceton werden in 150 ml trockenem Dichlormethan unter Argonatmosphäre suspendiert. Zu dieser heterogenen Mischung fügt man 22.0 ml (107 mmol) Ölsäurechlorid, welches in 150 ml trockenem Dichlormethan gelöst ist, und 10 ml trockenes Pyridin. Nach etwa 45 min klärt die Suspension auf und nach weiteren 90 min beendet man die Reaktion durch Zugabe von 1.50 ml Methanol. Das Lösungsmittel wird am Rotationsverdampfer entfernt und der Rückstand in 50 ml Dichlormethan gelöst und dreimal mit je 20 ml Wasser extrahiert. Nach dem Trocknen der organischen Phase über MgSO4, filtriert man den Feststoff ab und entfernt das Lösungsmittel am Rotationsverdampfer. Man erhält nach dem Umkristallisieren in 100 ml Methanol 17.1 g (26.9 mmol, 81 %) eines farblosen Wachses

1H-NMR (CDCl3): #SYMBOL# = 0.87 (t, 6H, J = 6.1 Hz, CH3), 1.26 (s, 40H, CH2), 1.65 (t, 4H, J = 7.2 Hz, CH 2-CH2-C(O)O), 1.99 (m, 8H, CH2), 2.41 (t, 4H, J = 7.5 Hz, CH 2-C(O)O), 4.7 (s, 4H, CH 2-C(O)), 5.33 (m, 4H, CH=CH)

13C-NMR (CDCl3): #SYMBOL# = 14.1 (CH3), 22.6 - 31.8 (CH2), 33.67 (CH2-OC(O)), 66.1 (OCH2), 129.7 (CH=CH), 129.9 (CH=CH), 172.9 (C(O)O), 198.1 (C=O)

↓138

1, 2, 3- Tri hydroxypropan- 1,3-dioleat 1 1 (OK-121)

3.00 g (4.70 mmol) 1,3-Dihydroxypropan-2-on-1,3-dioleat 10 werden in 45 ml THF und 3 ml Wasser in einem 100 ml Einhalskolben gelöst. Die Lösung wird mittels eines Eisbades auf 4°C abgekühlt und nach der Zugabe von 300 mg (5.00 mmol) NaBH4 rührt die Reaktionsmischung für eine Stunde. Anschließend wird mit 1.00 ml Eisessig gequencht und das Gemisch zwischen 10 ml gesättigter NaHCO3–Lösung und 50 ml Chloroform extrahiert. Nach dem Trocknen der organischen Phase mit MgSO4 wird das Lösungsmittel am Rotationsverdampfer weitestgehend entfernt und der Rückstand säulenchromatographisch (300 g Säule, CycH/EtOAc 75:25) gereinigt. Man erhält nach dem Abrotieren der relevanten Fraktionen 2.90 g eines farblosen Öles, welches im Kühlschrank erstarrt (4.50 mmol, 92%).

RF-Wert = 0.71 (CycH/EtOAc 75:25)

↓139

1H-NMR (CDCl3): #SYMBOL# = 0.87 (t, 6H, J = 6.1 Hz, CH3), 1.26 (s, 40H, CH2), 1.62 (t, 4H, J = 7.2 Hz, CH 2-CH2-C(O)O), 2.00 (m, 8H, CH2), 2.33 (t, 4H, J = 7.5 Hz, CH 2-C(O)O), 4.09 (s, 1H, CH-OH), 4.2 (m, 4H, CH 2-C(O)), 5.33 (m, 4H, CH=CH)

13C-NMR (CDCl3): #SYMBOL# = 14.1 (CH3), 22.6 - 31.8 (CH2), 34.0 (CH2-OC(O)), 64.9 (OCH2), 68.2 (CH-OH), 129.7 (CH=CH), 129.9 (CH=CH), 173.8 (C(O)O)

4-(1,3- B is(oleoyloxy)propan-2-yloxy)-4-oxobutansäure 6 (OK-122)

↓140

2.50 g (4.00 mmol) 1,2,3-Trihydroxypropan-1,3-dioleat 11, 600 mg (8.00 mmol) Bernsteinsäureanhydrid und 30 mg DMAP werden in 10 ml trockenem Dichlormethan in einem ausgeheizten 25 ml Schlenkkolben unter Argonatmosphäre gelöst. Nach der Zugabe von 0.35 ml trockenem Pyridin rührt die Reaktionsmischung über Nacht bei Raumtemperatur. Anschließend wird die Lösung mit 10 ml einer 0.1 N HCl–Lösung ausgeschüttelt. Nach dem Trocknen der organischen Phase mit MgSO4 wird das Lösungsmittel am Rotationsverdampfer entfernt und man erhält 2.65 g eines leicht gelblichen, zähflüssigen Öles, welches im Kühlschrank fest wird (3.60 mmol, 90 %).

1H-NMR (CDCl3): #SYMBOL# = 0.87 (t, 6H, J = 6.1 Hz, CH3), 1.26 (s, 40H, CH2), 1.59 (t, 4H, J = 7.2 Hz, CH 2-CH2-C(O)O), 2.00 (m, 8H, CH2), 2.31 (t, 4H, J = 7.5 Hz, CH 2-C(O)O), 2.64 (s, 4H, C(O)-CH 2-CH 2-C(O)), 4.2 (m, 4H, CH2), 5.31 (m, 1H, CHOH), , 5.33 (m, 4H, CH=CH)

13C-NMR (CDCl3): #SYMBOL# = 14.1 (CH3), 22.6 - 31.8 (CH2), 34.0 (CH2-OC(O)), 65.0 (OCH2), 68.3 (CHOH), 129.7 (CH=CH), 130.0 (CH=CH), 173.3 (C(O)O), 173.9 (C(O)O), 187.6 (C(O)OH)

↓141

O 5´-(4,4´-Dimethoxytrityl)uridin 12 (OK-205)

1.79 g (7.32 mmol) Uridin werden in 20 ml trockenem Pyridin in einem ausgeheizten 50 ml Schlenkkolben unter Argonatmosphäre gelöst. Nach Zugabe von 2.72 g (8.04 mmol) 4,4´-Dimethoxytritylchlorid und 180 mg DMAP rührt die orange Suspension über Nacht bei Raumtemperatur unter Argonatmosphäre. Das Lösungsmittel wird am Rotationsverdampfer weitestgehend entfernt und der Rückstand säulenchromatographisch (500g Säule, EtOAc/ MeOH 9:1 mit 1% Et3N) gereinigt. Man erhält nach dem Abrotieren der relevanten Fraktionen 3.64 g eines farblosen Feststoffes (6.66 mmol, 91%).

RF-Wert = 0.66 (EtOAc/MeOH 9:1 mit 1% Et3N)

↓142

1H-NMR (CDCl3): #SYMBOL# = 3.55 (m, 2H, CH2 (C5´)), 3.79 (s, 6H, OCH3), 4.23 (m, 1H, CH (C4´)), 4.50 (m, 1H, CH(C3´)), 5.28 (s, 1H, CH(C2´)), 5.34 (d, 1H, J = 8 Hz, CH(C5)), 6.38 (d, 1H, J = 9 Hz, CH(C1´)), 6.84 (m, 4H, (CHarom)), 7.18 (m, 9H, (CHarom)) 7.80 (d, 1H, J = 8 Hz, CH(C6)), 9.08 (s, 1H, NH)

13C-NMR (CDCl3): #SYMBOL# = 55.2 (OCH3), 62.2 (CH2(C5´)), 81.3 (CH(C4´)), 83.7 (CH(C3´)), 86.9 (CH(C2´)), 90.6 (CH(C1´)), 102.6 (C5), 113.1 (CHarom), 128.0 (CHarom), 129.1 (CHarom), 130.0 (CHarom), 139.4 (Carom), 144.0 (C6), 147.3 (Carom), 150.2 (C2) 158.5 (COCH3), 163.3 (C4)

O 2´, O 3´- ( Dipalmitoyl ) - O -(4, 4´-dimethoxytrityl)uridin   13 (OK-206)

↓143

1.10 g (2.00 mmol) O5´-(4,4´-Dimethoxytrityl)uridin 12 werden bei 0°C in 25 ml trockenem Pyridin in einem 50 ml Schlenkkolben gelöst. Nach der Zugabe von 1.65 g (6.00 mmol) Palmitoylchlorid und 30 mg DMAP rührt die Lösung für 2 h bei Raumtemperatur unter Argonatmosphäre (DC-Kontrolle). Anschließend wird das Lösungsmittel am Rotationsverdampfer weitestgehend entfernt, der Rückstand zwischen 100 ml Diethylether und 50 ml Brine extrahiert und die organische Phase über MgSO4 getrocknet. Man erhält nach der säulenchromatographischen Reinigung (300g Säule, CycH/EtOAc 3:1 mit 1% Et3N) 1.66 g eines farblosen Feststoffes (1.66 mmol, 81%).

RF-Wert = 0.66 (CycH/EtOAc 3:1 mit 1% Et3N)

1H NMR (CDCl3) δ#SYMBOL#(ppm) = 0.90 (t, 6H, J = 6 Hz, CH3), 1.13 (s, 42H, CH2), 1.63 (t, 4H, J = 6.99 Hz, CH2), 2.36 (m, 4H, CH2-C(O)), 3.50 (s, 2H, CH2 (C5´)), 3.80 (s, 6H, OCH3), 4.25 (m, 1H, CH (C4´)), 4.50 (m, 1H, CH(C3´)), 5.28 (s, 1H, CH(C2´)), 5.34 (d, 1H, J = 8 Hz, CH(C5)), 6.25 (d, 1H, J = 9 Hz, CH(C1´)), 6.84 (m, 4H, (CHarom)), 7.18 (m, 9H, (CHarom)) 7.76 (d, 1H, J = 8 Hz, CH(C6)) 9.02 (s, 1H, NH)

↓144

13C-NMR (CDCl3): #SYMBOL# = 14.2 (CH3), 22.7- 33.9 (CH2), 55.2 (OCH3), 60.4 (CH2(C5´)), 72.8 (CH(C4´)), 82.2 (CH(C3´)), 85.6 (CH(C2´)), 87.6 (CH(C1´)), 102.9 (C5), 113.7 (CHarom), 127.0 (CHarom), 129.1 (CHarom), 130.2 (CHarom), 139.9 (Carom), 143.8 (C6), 147.3 (Carom), 150.4 (C2) 159.5 (COCH3), 164.2 (C4), 172.9 (C(O)O)

O 2´, O - ( Dipalmitoyl )u ridin   1 4 (OK-210)

1.66 g (1.66 mmol) O2´,O3´-(Dipalmitoyl)-O5´-(4, 4´-dimethoxytrityl)uridin 13 werden in 15 ml einer 80% Essigsäurelösung in einen 50 ml Einhalskolben gelöst. Nach dem diese für 15 h bei Raumtemperatur rührt, extrahiert man das Reaktionsgemisch vorsichtig zwischen 250 ml Dichlormethan und 100 ml einer gesättigten NaHCO3–Lösung. Die organische Phase wird über MgSO4 getrocknet, der Feststoff abfiltriert und das Lösungsmittel weitestgehend am Rotationsverdampfer entfernt. Man erhält nach der säulenchromatographischen Reinigung (120g Säule, CycH/EtOAc 2:1) 310 mg eines farblosen Feststoffes (0.43 mmol, 26%).

↓145

RF-Wert = 0.27 (CycH/EtOAc 2:1)

1H NMR (CDCl3): δ#SYMBOL#(ppm) 0.80 (t, 6H, J = 6 Hz, CH3), 1.18 (s, 42H, CH2), 1.54 (t, 4H, J = 6.99 Hz, CH2), 2.32 (m, 4H, CH2C(O)), 3.85 (m, 2H, CH2(C5´)), 4.12 (m, 1H, CH(C4´)), 5.41 (s, 2H, CH(C2´),CH(C3´)), 5.79 (d, 1H, J = 8 Hz, CH(C5)), 5.99 (d, 1H, J = 9 Hz, CH(C1´)), 7.68 (d, 1H, J = 8 Hz, CH(C6)) 9.11 (s, 1H, NH)

13C-NMR (CDCl3): #SYMBOL# = 14.2 (CH3), 22.7- 34.0 (CH2), 61.8 (CH2(C5´)), 72.9 (CH(C4´)), 83.6 (CH(C3´)), 85.6 (CH(C2´)), 87.7 (CH(C1´)), 103.2 (C5), 150.4 (C2), 163.2 (C4), 172.9 (C(O)O), 172.5 (C(O)O)

↓146

HRMS (ESI) m/z (M+H+) C41H73N2O8

gef.: 721.5359

ber.: 721.5361

O , O 3 ´ -(D isuccin yl)- O 5 ´- (4,4´- d imethoxytrityl) uridin   1 5 (OK-207)

1.10 g (2.00 mmol) O5´-(4,4´-Dimethoxytrityl)uridin 12, 600 mg (6.00 mmol) Bernsteinsäureanhydrid und 30 mg DMAP werden in 10 ml trockenem Pyridin in einem ausgeheizten 25 ml Schlenkkolben unter Argonatmosphäre gelöst. Nachdem die Reaktionsmischung über Nacht bei Raumtemperatur rührt, wird sie mit 10 ml einer 0.1 N HCl–Lösung ausgeschüttelt. Nach dem Trocknen der organischen Phase über MgSO4 wird das Lösungsmittel am Rotationsverdampfer entfernt und man erhält 1.56 g eines hellbraunen Feststoffes (2.00 mmol, Quant.).

↓147

1H NMR (CDCl3): δ#SYMBOL#(ppm) = 2.58 (s, 8H, CH2), 3.40 (m, 2H, CH2 (C5´)), 3.72 (s, 6H, OCH3), 4.18 (m, 1H, CH (C4´)), 4.50 (m, 1H, CH(C3´)), 5.28 (s, 1H, CH(C2´)), 5.41 (d, 1H, J = 8 Hz, CH(C5)), 6.15 (d, 1H, J = 6 Hz, CH(C1´)), 6.76 (m, 4H, (CHarom)), 7.18 (m, 9H, (CHarom)) 7.60 (d, 1H, J = 8 Hz, CH(C6)) 10.00 (s, 1H, NH)

13C-NMR (CDCl3): #SYMBOL# = 21.5- 28.3 (CH2), 55.3 (OCH3), 62.8 (CH2(C5´)), 71.7 (CH(C4´)), 82.1 (CH(C3´)), 85.7 (CH(C2´)), 87.6 (CH(C1´)), 103.1 (C5), 113.2 (CHarom), 127.0 (CHarom), 129.1 (CHarom), 130.0 (CHarom), 139.7 (Carom), 143.9 (C6), 147.3 (Carom), 150.4 (C2) 158.8 (C-OCH3), 163.7 (C4), 171.3 (C(O)OH), 171.4 (C(O)OH)

O 2 ´, O 3 ´ (B is( pentadecany lsuccinyl) )- O 5 ´ - (4,4´- d imethoxytrityl ) uridin   1 6 (OK-216)

↓148

1.20 g (1.60 mmol) O2´,O3´-(Disuccinyl)-O5´-(4,4´-dimethoxytrityl)uridin 15, 180 mg (0.90 mmol) DCC und 20 mg DMAP werden in 10 ml trockenem Toluol in einem 25 ml Schlenkkolben unter Argonatmosphäre gelöst. Nach einer Stunde erfolgt die Zugabe von 1.20 g (1.60 mmol) Pentadecanol und die Reaktionsmischung rührt für 72 h bei Raumtemperatur (DC-Kontrolle). Anschließend wird das Lösungsmittel am Rotationsverdampfer weitestgehend entfernt und man erhält nach der säulenchromatographischen Reinigung (240g Säule, CHCl3/MeOH 9:1 mit 1% Et3N) 440 mg eines farblosen Feststoffes (0.38 mmol, 95 %).

1H NMR (CDCl3): δ#SYMBOL#(ppm) = 0.90 (t, 3H, J =6.4 Hz, CH3), 1.28 (s, 48H, CH2), 1.62 (m, 4H, CH2), 2.71 (s, 8H, CH2), 3.65 (m, 2H, CH2 (C5´)), 3.81 (s, 6H, OCH3), 4.08 (m, 4H, CH2), 4.18 (m, 1H, CH (C4´)), 4.26 (m, 1H, CH(C3´)), 5.31 (m, 1H, CH(C2´)), 5.62 (d, 1H, J = 8 Hz, CH(C5)), 6.30 (d, 1H, J = 9 Hz, CH(C1´)), 6.85 (m, 4H, (CHarom)), 7.18 (m, 9H, (CHarom)) 7.70 (d, 1H, J = 8 Hz, CH(C6)) 8.90 (s, 1H, NH)

13C-NMR (CDCl3): #SYMBOL# = 14.1 (CH3), 15.3 (CH3), 21.5- 33.8 (CH2), 55.2 (OCH3), 62.7 (CH2(C5´)), 71.7 (CH(C4´)), 82.1 (CH(C3´)), 85.7 (CH(C2´)), 87.6 (CH(C1´)), 102.9 (C5), 113.2 (CHarom), 127.0 (CHarom), 129.1 (CHarom), 130.0 (CHarom), 139.9 (Carom), 143.9 (C6), 147.3 (Carom), 150.4 (C2) 158.8 (C-OCH3), 162.9 (C4), 171.3 (C(O)OH), 171.5 (C(O)OH)

↓149

O 2 ´ , O 3’- (B is( pentadecan ylsuccinyl)uridin   1 7 (OK-225)

440 mg (0.38 mmol) O2´,O3´–(Bis(pentadecanylsuccinyl))-O5´-(4,4´-dimethoxytrityl)uridin 16 werden in 80 ml trockenem Dichlormethan in einen 250 ml Einhalskolben gelöst. Nach 5 min wird der Lösung 2.40 ml TFA hinzugefügt und weitere 30 min bei Raumtemperatur gerührt. Nachdem das Reaktionsgemisch mit 3 ml MeOH gequencht wird, extrahiert man vorsichtig mit 100 ml Dichlormethan und 50 ml einer gesättigten NaHCO3–Lösung und trocknet die organische Phase über MgSO4. Man filtriert den Feststoff ab und entfernt das Lösungsmittel weitestgehend am Rotationsverdampfer. Man erhält nach der säulenchromatographischen Reinigung (60g Säule, CHCl3/MeOH; 9:1 mit 1% Et3N) 150 mg eines farblosen Feststoffes (0.17 mmol, 46%).

1H NMR (CDCl3) δ#SYMBOL#(ppm) = 0.88 (t, 3H, J =6.4 Hz, CH3), 1.26 (s, 48H, CH2), 1.62 (m, 4H, CH2), 2.71 (s, 8H, CH2), 3.92 (m, 2H, CH2 (C5´)), 4.08 (m, 4H, CH2), 4.18 (m, 1H, CH (C4´)), 4.23 (m, 1H, CH(C3´)), 5.52 (m, 1H, CH(C2´)), 5.78 (d, 1H, J = 8 Hz, CH(C5)), 6.00 (d, 1H, J = 9 Hz, CH(C1´)), 7.70 (d, 1H, J = 8 Hz, CH(C6)) 9.10 (s, 1H, NH)

↓150

13C-NMR (CDCl3): #SYMBOL# = 14.1 (CH3), 22.7- 31.8 (CH2), 65.1 (CH2(C5´)), 71.2 (CH(C4´)), 83.1 (CH(C3´)), 83.5 (CH(C2´)), 88.5 (CH(C1´)), 103.1 (C5), 141.1 (C6), 150.4 (C2), 163.1 (C4), 171.4 (C(O)OH), 171.6 (C(O)OH)

HRMS (ESI) m/z (M+H+) C47H81N2O12

gef.: 865.5743

ber.: 865.5784

O 2 ´- ( Bernsteinsäure )- O 3 ´ , O 5 ´- (ditertbutylsilox ane-1,3-diyl)uridin 1 8   (OK-140)

↓151

500 mg (1.50 mmol) O3´,O5´-(Ditertbutylsiloxan-1,3-diyl)uridin 2, 300 mg (3.00 mmol) Bernsteinsäureanhydrid und 60 mg DMAP werden in 5 ml trockenem Pyridin in einem ausgeheizten 10 ml Schlenkkolben gelöst. Nachdem die Lösung für 60 h unter Argonatmosphäre bei Raumtemperatur gerührt hat, wird das Lösungsmittel am Rotationsverdampfer weitestgehend entfernt und der Rückstand zwischen 150 ml Dichlormethan und 50 ml einer gesätt. NH4Cl-Lösung extrahiert. Die organische Phase wird über MgSO4 getrocknet, der Feststoff abfiltriert und man erhält nach dem Abrotieren des Lösungsmittels am Rotationsverdampfer 600 mg (1.24 mmol, 82 %) eines farblosen Feststoffes.

1H NMR (CDCl3) #SYMBOL# = 1.05 (s, 18H, CH 3 ), 2.57 (m, 4H, CH 2 ), 3.84 (m, 2H, CH 2 (C5´)), 3.99 (s, 1H, CH(C3´)), 4.14 (s, 1H, CH(C4´),  5.08 (m, 1H, CH(C2´), 5.69 (s, 1H, CH(C1´)), 5.74 (d, 1H, J = 8 Hz, C(C5)), 7.74 (d, J = 8 Hz, 1H, C(C6)), 9.23 (NH)

13C-NMR (CDCl3): #SYMBOL# = 20.3 (CSi), 22.7 (CSi), 27.1 (CH3), 27.5 (CH3), 28.3 – 29.0 (CH2), 41.2 (CH2NH), 67.0 (CH2(C5´)), 74.3 (CH(C3´)), 74.7 (CH(C4´)), 74.8 (CH(C2´)), 92.2 (CH(C1´)), 102.9 (C5), 141.5 (C6), 149.7(C2), 163.8 (C4), 171.3 (C(O)O), 175.6 (C(O)OH)

↓152

O 3´, O 5´-(Tetraisopropyldisiloxan-1,3-diyl)uridin 20 (OK-3-DA)

2.92 g (12.0 mmol) Uridin werden in 80 ml trockenem Pyridin in einem 250 ml Schlenkkolben unter Argonatmosphäre gelöst und auf 0°C gekühlt. Nach der Zugabe von 3.60 ml (11.0 mmol) TIPDSCl wird die Reaktionsmischung 16 h bei Raumtemperatur gerührt, das Lösungsmittel am Rotationsverdampfer entfernt und der Rückstand zwischen 50 ml gesätt. NH4Cl–Lösung und 150 ml Essigester extrahiert. Nach dem Trocknen der organische Phase über MgSO4, dem Abfiltrieren des Feststoffes und dem Entfernen des Lösungsmittel am Rotationsverdampfer erhält man nach der säulenchromatographisch Reinigung (240 g Säule, CycH/ EtOAc 1:1) 5.26 g eines farblosen Feststoffes (10.8 mmol, 90%).

11H NMR (CDCl3) #SYMBOL# = 1.02 (m, 28H, CH/CH 3 ), 3.92 (m, 2H, CH 2 (C5´)), 4.11 (m, 1H, CH(C3´)), 4.22 (s, 1H, CH(C4´), 4.29 (m, 1H, CH(C2´),  5.69 (d, 1H, J = 8 Hz, C(C5)), 5.73 (s, 1H, CH(C1´)), 7.74 (d, J = 8 Hz, 1H, C(C6)), 9.38 (NH)

↓153

13C-NMR (CDCl3): #SYMBOL# = 12.4 (SiCH), 12.9 (SiCH), 13.0 (SiCH), 13.3 (SiCH), 16.7-17.4 (CH3), 60.1 (CH2(C5´)), 68.8 (CH(C3´)), 75.1 (CH(C4´)), 81.8 (CH(C2´)), 90.3 (CH(C1´)), 101.9 (C5), 139.9 (C6), 150.1 (C2), 163.4 (C4)

1,3- Bi s(oleoyloxy)propan-2-yl-(2,2-di-tert-butyl-6-(uridin-1-yl )dioxasilin-7-yl) succinat 21 a (OK-123)

1.00 g (1.50 mmol) 4-(1,3-Bis(oleoyloxy)propan-2-yloxy)-4-oxobutansäure 6, 310 mg (1.50 mmol) DCC und 190 mg DMAP werden in 15 ml trockenem DMF in einem 25 ml Schlenkkolben unter Argonatmosphäre gelöst. Nach einer Stunde erfolgt die Zugabe von 290 mg (0.75 mmol) O3´,O5´-(Ditertbutylsiloxan-1,3-diyl)uridin 2 und die Reaktionsmischung rührt für 72 h bei Raumtemperatur. Anschließend wird das Lösungsmittel am Rotationsverdampfer weitestgehend entfernt und man erhält nach der säulenchromatographischen Reinigung (60 g Säule, CycH/EtOAc 4:1 -> EtOAc) 350 mg eines farblosen Feststoffes (0.37 mmol, 21 %).

↓154

RF-Wert = 0.71 (CycH/EtOAc 1:1)

1,3-Bis(oleoyloxy)propan-2-yl-(2,2-di-tert-butyl-6-(uridin-1-yl)dioxasilin-7-yl)succinat 21b (OK-134)

200 mg (0.52 mmol) 4-(1,3-Bis(oleoyloxy)propan-2-yloxy)-4-oxobutansäure 6, 80 mg (0.38 mmol) DCC und 50 mg (0.38 mmol) HOBT werden in 5 ml trockenem DMF in einem ausgeheizten 25 ml Schlenkkolben unter Argonatmosphäre gelöst. Nach einer Stunde erfolgt die Zugabe von 100 mg (0.26 mmol) O3´,O5´-(Ditertbutylsiloxan-1,3-diyl)uridin 2 und die Reaktionsmischung rührt für 72 h bei Raumtemperatur. Es konnte anhand der DC kein Reaktionsumsatz nachgewiesen werden.

↓155

1 ,3- B is(oleoyloxy)propan-2-yl -( 2,2-di-tert-butyl-6-( uridin-1yl)dioxasilin-7-yl)succinat 21 c (OK-142)

300 mg (0.62 mmol) O2´-(Bernsteinsäure)-O3´,O5´-(ditertbutylsiloxane-1,3-diyl)uridin 18, 190 mg (0.90 mmol) DCC und 120 mg (0.9 mmol) HOBT werden in 10 ml trockenem DMF in einem ausgeheizten 25 ml Schlenkkolben unter Argonatmosphäre gelöst. Nach einer Stunde erfolg die Zugabe von 790 mg (1.24 mmol) 1,2,3 -Trihydroxypropan-1,3-diyl-dioleat 11 und die Reaktionsmischung rührt für 72 h bei Raumtemperatur. Anschließend wird das Lösungsmittel am Rotationsverdampfer weitestgehend entfernt. Es konnte anhand der DC kein Reaktionsumsatz nachgewiesen werden.

1,3- B is(oleoyloxy)propan-2-yl -( 2,2-di-tert-butyl-6-(uridin -1-yl)dioxasilin-7-yl) succinat 21 d (OK-212)

↓156

810 mg (1.10 mmol) 4-(1,3-Bis(oleoyloxy)propan-2-yloxy)-4-oxobutansäure 6 und 190mg (1.5 mmol) DMAP werden in 10 ml trockenem DMF in einem 25 ml Schlenkkolben unter Argonatmosphäre gelöst. Nach einer halben Stunde erfolg die Zugabe von 380 mg (1.00 mmol) O3´,O5´-(Ditertbutylsiloxan-1,3-diyl)uridin 2 und die Reaktionsmischung rührt für 72h bei 80°C Ölbadtemperatur. Es konnte anhand der DC kein Reaktionsumsatz nachgewiesen werden.

1 ,3- B is(oleoyloxy)propan-2-yl -( 2,2-di-tert-butyl-6-( uridin-1-yl)dioxasilin-7-yl)succinat   21 e (OK-249)

550 mg (1.50 mmol) O3´,O5´-(Ditertbutylsiloxan-1,3-diyl)uridin 2 , 2.20 g (3.00 mmol) 4-(1,3-Bis(oleoyloxy)propan-2-yloxy)-4-oxobutansäure 6, 450 mg (3.00 mmol) PyPy und 0.54 ml EDC werden in 20 ml trockenem DMF in einem ausgeheizten 50 ml Schlenkkolben unter Argonatmosphäre gelöst und für 72h bei Raumtemperatur gerührt. Es konnte anhand der DC kein Reaktionsumsatz nachgewiesen werden.

↓157

1,3- B is(oleoyloxy)propan-2-yl -( 2,2- tetraisopropyldisiloxyl ( uridin-1-yl)yl)succinat 21 f (OK-370)

750 mg (1.50 mmol) O3´,O5´-(Tetraisopropyldisiloxyl)uridin 20, 1.25 g (1.70 mmol) 4-(1,3-Bis(oleoyloxy)propan-2-yloxy)-4-oxobutansäure 6, 350 mg (1.70 mmol) DCC und 50 mg DMAP werden in einem 50 ml ausgeheizten Schlenkkolben in 20 ml trockenem THF gelöst. Nach 2 d werden weitere 150 mg (0.70 mmol) DCC hinzugefügt und weitere 16 h bei Raumtemperatur gerührt (DC-Kontrolle). Anschließend wird der Harnstoff abfiltriert, das Lösungsmittel am Rotationsverdampfer entfernt und man erhält nach der säulenchromatographischen Reinigung (120g Säule, CycH/EtOAc 3:1 -> 2:1) 760 mg eines farblosen Feststoffes (0.68 mmol, 58 %).

RF-Wert = 0.70 (CycH/EtOAc 1:1)

↓158

1H-NMR (CDCl3): #SYMBOL# =  0.86 (t, 6H, J = 6.3 Hz, CH3), 0.94 – 1.06 (m, 28H, SiCHCH3), 1.28 (s, 40H, CH2), 1.58 (t, 4H, J = 6.6 Hz, CH2), 1.98 (m, 8H, CH2), 2.39 (t, 4H, J = 7.8 Hz, C(O)CH2), 2.68 (m, 4H, C(O)CH2CH2C(O)), 3.99 (m, 2H, CH2  (C5´)), 4.18 (m, 4H, CH 2CHO), 4.25 (m, 1H, CH (C4´)), 4.26 (m, 1H, CH (C3´)), 5.28 (m, 1H, CHO), 5.32 (m, 4H, CH=CH), 5.39 (d, 1H, J = 5.1 Hz, CH (C2´)), 5.68 (d, 1H, J = 8 Hz, CH(C5)), 5.79 (s, 1H, CH(C1´)), 7.68 (d, 1H, J = 8 Hz, CH(C6)), 9.25 (s(b), 1H, NH)

13C NMR (CDCl3) δ(ppm) =12.4 (Si-CH), 12.8 (SiCH), 13.4 (SiCH), 14.0 (CH3), 16.6 -17.3 (CH3), 22.6 – 29.7 (CH2), 31.8 (CH2), 33.9 (C(O)CH2), 59.4 (CH2(C5´)), 61.8 (C(O)CH2O), 67.6 (CH(C3´)), 69.5 (CHO), 75.6 ( CH(C2´)), 82.0 (CH(C4´)), 88.5 (CH(C1´)), 102.1 (CH(C5)), 129.6/129.9 (CH=CH), 139.2 (CH(C6)), 149.6 (C(C2)), 163.9 (C(C4)), 170.0 (C(C(O))), 173.2 (C(C(O)))

1,3- B is(oleoyloxy)propan-2-yl-(uridin)ylsuccinat 22   (OK 371)

↓159

675 mg (0.61 mmol) 1,3-Bis(oleoyloxy)propan-2-yl-(2,2-tetraisopropyldisiloxyl(uridin-1-yl)yl)succinat 21 werden in einen kleinen Plastikgefäss in 5 mL THF gelöst. Nach der Zugabe von 0.20 ml (1.22 mmol) Triethylamintrihydrofluorid lässt man das Reaktionsgemisch für 2 h bei Raumtemperatur rühren. Anschließend extrahiert man zwischen 50 ml Essigester und 20 ml Wasser. Die organische Phase wird über Na2SO4 getrocknet, filtriert und das Lösungsmittel am Rotationsverdampfer entfernt. Man erhält 470 mg eines farblosen Feststoffes (0.49 mmol, 80%). Jedoch handelt es sich dabei um das 3´-Produkt.

RF-Wert = 0.10 (CycH/EtOAc 1:1)

1H-NMR (CDCl3): #SYMBOL# = 0.86 (t, 6H, J = 6.3 Hz, CH3), 1.28 (s, 40H, CH2), 1.58 (t, 4H, J = 6.6 Hz, CH2), 1.98 (m, 8H, CH2), 2.33 (t, 4H, J = 7.8 Hz, C(O)CH2), 2.68 (m, 4H, C(O)CH2CH2C(O)), 3.85 (m, 2H, CH2  (C5´)), 4.18 (m, 1H, CH (C4´)), 4.28 (m, 4H, CH 2CHO), 4.63 (s, 1H, CH (C2´)), 5.23 (m, 1H, CHO), 5.26 (m, 1H, CH (C3´)), 5.32 (m, 4H, CH=CH), 5.70 (d, 1H, J = 8 Hz, CH(C5)), 5.81 (d, 1H, J = 6 Hz, CH(C1´)), 7.81 (d, 1H, J = 8 Hz, CH(C6))

↓160

13C NMR (CDCl3) δ(ppm) = 14.1 (CH3), 22.6 – 29.7 (CH2), 31.8 (CH2), 33.9 (C(O)CH2), 61.7 (CH2(C5´)), 61.8 (C(O)CH2O), 69.7 (CHO), 72.9 (CH(C2´)), 73.5 (CH(C3´)), 83.5 (CH(C4´)), 90.6 (CH(C1´)), 102.6 (CH(C5)), 129.6/129.9 (CH=CH), 141.6 (CH(C6)), 150.9 (C(C2)), 163.6 (C(C4)), 170.0 (C(C(O))), 173.2 (C(C(O)))

Elementaranalyse für C52H86N2O13:

gef.: C: 66.02, H: 8.99, N: 3.17

ber.: C: 65.93, H: 9.15, N: 2.96

HRMS (ESI) m/z (M+H+) C52H8 7N2O13

gef.: 947.6176

ber.: 947.6208

N 6- B enzoyladenosin 2 4   (OK 147)

↓161

2.00 g (7.48 mmol) Adenosin werden in 30 ml trockenem Pyridin in einem ausgeheizten 100 ml Schlenkkolben gelöst. Nachdem man 6.10 ml TMSCl der Lösung zugetropft hat, lässt man jene 3 h rühren und kühlt sie dann auf 0°C ab. Anschließend tropft man 2.60 ml Benzoylchlorid hinzu und lässt das Reaktionsgemisch für 16 h bei Raumtemperatur unter einer Argonatmosphäre rühren. Die Lösung wird mittels eines Eisbades wieder auf 0°C abgekühlt, man tropft 7.5 ml Wasser hinzu, lässt sie für 30 min rühren und tropft dann 15 ml einer 25 %-igen Ammoniaklösung hinzu. Nach weiteren 30 min bei Raumtemperatur rührend, extrahiert man das Gemisch zwischen 200 ml Dichlormethan und 100 ml Wasser. Die organische Phase wird verworfen und man erhält durch Umkristallisieren aus der wässrigen Phase 2.20 g eines farblosen Feststoffes (5.93 mmol, 79 %).

1H-NMR (CD3OH): #SYMBOL# = 3.85 (m, 2H, CH 2 (C5´)), 4.18 (s, 1H, CH(C4´), 4.39 (s, 1H, CH(C3´)), 4.80 (m, 1H, CH(C2´), 6.21 (d, 1H, J = 6 Hz, CH(C1´)), 7.68 (d, 2H, J = 7.5 Hz, CHarom), 7.76 (s, 1H, CHarom ), 8.17 (d, J = 7.5 Hz, 2H, CHarom), 8.82 (s, 1H, CH(C8)), 8.85 (s, 1H, CH(C2))

13C-NMR (CD3OH): #SYMBOL# = 62.8 (CH2(C5´)), 72.0 (CH(C3´)), 75.5 (CH(C2´)), 87.4 (CH(C4´)), 89.7 (CH(C1´)), 126.7 (C(C5), 129.8 (CHarom), 130.0 (CHarom), 134.0 (CHarom), 134.9 (CHarom), 144.7 (CH(C8), 151.7 (C(C6), 153.1 (C(C4)), 153.6 (CH(C2)), 164.3 (C(O)NH)

↓162

O 3´, O 5´-(Tetraisopropyldisiloxyl)- N 6 -benzoyladenosin 2 5 (OK-384)

2.00 g (5.76 mmol) N6-Benzoyladenosin 24 werden in 30 ml trockenem Pyridin in einem 100 ml Schlenkkolben unter Argonatmosphäre gelöst und auf 0°C gekühlt. Nach der Zugabe von 2.00 ml (6.00 mmol) TIPDSCl wird die Reaktionsmischung 16 h bei Raumtemperatur gerührt, das Lösungsmittel am Rotationsverdampfer entfernt und der Rückstand zwischen 50 ml gesätt. NH4Cl–Lösung und 150 ml Essigester extrahiert. Die organische Phase wird über MgSO4 getrocknet, filtriert und das Lösungsmittel am Rotationsverdampfer entfernt. Man erhält nach der säulenchromatographischen Reinigung (120 g Säule, CH2Cl2/MeOH 15:1) 1.54 g eines farblosen Feststoffes (2.50 mmol, 43%).

RF-Wert = 0.56 (CH2Cl2/MeOH 9:1)

↓163

1H-NMR (CDCl3): #SYMBOL# = 1.07 (m, 28H, SiCHCH3), 4.10 (m, 2H, CH2  (C5´)), 4.13 (m, 1H, CH (C4´)), 4.67 (d, 1H, J = 5.4 Hz, CH (C2´)), 5.12 (m, 1H, CH (C3´)), 6.01 (s, 1H, CH(C1´)), 7.51 – 7.60 (m, 3H, CHarom), 8.00 (d, 2H, J = 7.2 Hz, CHarom), 8.14 (s, 1H, C2), 8.74 (s, 1H, C8), 9.06 (s, 1H, NH)

13C NMR (CDCl3) δ(ppm) =12.6 (SiCH), 12.8 (SiCH), 13.0 (SiCH), 13.4 (SiCH), 16.6 -17.3 (CH3), 61.5 (CH2(C5´)), 70.7 (CH(C3´)), 75.0 (CH(C2´)), 82.2 (CH(C4´)), 89.7 (CH(C1´)), 123.6 (C(C5)), 127.8 (CHarom), 128.8 (CHarom), 133.6 (C), 140.8 (CH(C8)), 149.5 (C(C6)), 150.8 (C(C4), 151.1 (CH(C2), 164.4 (C(O)Bz)), 170.4(C(C(O))), 171.1 (C(C(O))), 173.2 (C(C(O)))

1,3- B is(oleoyloxy)propan-2-yl-2,2-tetraisopropyldisiloxyl - ( N 6 - b enzoyladenosin)ylsuccinat 2 6 (OK-391)

↓164

1.54 g (2.50 mmol) O3´,O5´-(Tetraisopropyldisiloxyl)-N6-benzoyladenosin 25, 1.62 g (2.20 mmol) 4-(1,3-Bis(oleoyloxy)propan-2-yloxy)-4-oxobutansäure 6, 520 mg (2.50 mmol) DCC und 100 mg DMAP werden in einem ausgeheizten 50 ml Schlenkkolben in 20 mL trockenem THF gelöst. Nach 3 d wird der Harnstoff abfiltriert, das Lösungsmittel am Rotationsverdampfer entfernt und man erhält nach der säulenchromatographischen Reinigung (120g Säule, CycH/EtOAc 4:1 -> 1:1) 730 mg eines farblosen Feststoffes (0.55 mmol, 22 %).

RF-Wert = 0.67 (CycH/EtOAc 1:1)

1H-NMR (CDCl3): #SYMBOL# = 0.86 (t, 6H, J = 6.3 Hz, CH3), 0.94 – 1.06 (m, 28H, SiCHCH3), 1.28 (s, 40H, CH2), 1.58 (t, 4H, J = 6.6 Hz, CH2), 1.98 (m, 8H, CH2), 2.39 (t, 4H, J = 7.8 Hz, C(O)CH2), 2.68 (m, 4H, C(O)CH2CH2C(O)), 3.89 (m, 2H, CH2  (C5´)), 4.14 (m, 4H, CH 2CHO), 4.28 (m, 1H, CH (C4´)), 5.16 (m, 1H, CH (C3´)), 5.28 (m, 1H, CHO), 5.32 (m, 4H, CH=CH), 5.87 (d, 1H, J = 5.4 Hz, CH (C2´)), 6.07 (s, 1H, CH(C1´)), 7.51 – 7.60 (m, 3H, CHarom), 8.00 (d, 2H, J = 7.2 Hz, CHarom), 8.17 (s, 1H, C2), 8.74 (s, 1H, C8), 9.06 (s, 1H, NH)

↓165

13C NMR (CDCl3) δ(ppm) =12.4 (SiCH), 12.8 (SiCH), 13.4 (SiCH), 14.0 (CH3), 16.6 -17.3 (CH3), 22.6 – 29.7 (CH2), 31.8 (CH2), 33.9 (C(O)CH2), 60.4 (CH2(C5´)), 61.8 (C(O)CH2O), 68.9 (CH(C3´)), 69.6 (CHO), 75.8 ( CH(C2´)), 82.0 (CH(C4´)), 87.6 (CH(C1´)), 123.4 (C(C5)), 127.8 - 128.8 (CHarom), 129.6/129.9 (CH=CH), 133.6 (C), 140.8 (CH(C8)), 149.5 (C(C6)), 150.8 (C(C4), 151.1 (CH(C2), 164.4 (C(O)Bz)), 170.4(C(C(O))), 171.1 (C(C(O))), 173.2 (C(C(O)))

1,3- B is(oleoyloxy)propan-2-yl-( N 6 - b enzoyladenosin)ylsuccinat 2 7 (OK-392)

730 mg (0.55 mmol) 1,3-Bis(oleoyloxy)propan-2-yl-2,2-tetraisopropyldisiloxyl(N6-benzoyl adenosin)ylsuccinat 26 werden in einen kleinen Plastikgefäss in 10 ml THF gelöst. Nach der Zugabe von 0.50 ml (1.80 mmol) Triethylamintrihydrofluorid lässt man das Reaktionsgemisch für 2 h bei Raumtemperatur rühren. Anschließend extrahiert man zwischen 50 ml Dichlormethan und 10 ml Wasser. Die organische Phase wird über Na2SO4 getrocknet, filtriert und das Lösungsmittel am Rotationsverdampfer entfernt. Man erhält 530 mg eines farblosen Feststoffes (0.49 mmol, 89%). Jedoch handelt es sich dabei um das 3´-Produkt.

↓166

RF-Wert = 0.03 (CycH/EtOAc 1:1)

1H-NMR (CDCl3): #SYMBOL# = 0.86 (t, 6H, J = 6.3 Hz, CH3), 1.28 (s, 40H, CH2), 1.60 (t, 4H, J = 6.6 Hz, CH2), 2.00 (m, 8H, CH2), 2.34 (t, 4H, J = 7.8 Hz, C(O)CH2), 2.73 (m, 4H, C(O)CH2CH2C(O)), 3.85 (m, 2H, CH2 (C5´)), 4.14 (m, 4H, CH 2CHO), 4.30 (m, 1H, CH(C3´) bei Rest an C2´), 4.35 (m, 1H, CH (C4´)), 4.65 (m, 1H, CH(C2´)), (m, 1H, CHO), 5.25 (m, 1H, CH (C3´)),5.32 (m, 4H, CH=CH), 5.85 (m, 1H, CH(C1´), 7.51 – 7.60 (m, 3H, CHarom), 8.00 (d, 2H, J = 7.2 Hz, CHarom), 8.13 (s, 1H, C2), 8.43 (s, 1H, C8), 9.66 (s, 1H, NH)

13C NMR (CDCl3) δ(ppm) = 14.0 (CH3), 16.6 -17.3 (CH3), 22.6 – 29.7 (CH2), 31.9 (CH2), 34.0 (C(O)CH2), 61.7 (CH2(C5´)), 62.8 (C(O)CH2O), 69.7 (CHO), 72.7 (CH(C2´)), 74.9 (CH(C3´)), 85.5 (CH(C4´)), 90.8 (CH(C1´)), 124.5 (C(C5)), 127.8 - 128.8 (CHarom), 129.6/129.9 (CH=CH), 133.6 (C), 140.8 (CH(C8)), 150.3 (C(C6)), 150.8 (C(C4), 151.1 (CH(C2)), 164.4 (C(O)Bz)), 170.8 (C(C(O))), 171.5 (C(C(O))), 173.4 (C(C(O)))

↓167

HRMS (ESI) m/z (M+H+) C60H92N5O12

gef.: 1074.6710

ber.: 1074.6737

O 3 ´ , O -(Tetraisopropyldisiloxan-1,3-diyl)adenosin 2 8 (OK290)

780 mg (2.90 mmol) Adenosin werden in 10 ml trockenem Pyridin in einem ausgeheizten 25 ml Schlenkkolben suspendiert und bei 0°C mit 1.50 ml (3.34 mmol) TIPDSCl versetzt. Nun wird die Reaktionsmischung langsam auf Raumtemperatur erwärmt. Nach 24 h Rühren ist immer noch Edukt in der Lösung, weshalb zusätzlich 0.20 ml (0.45 mmol) 1,1,3,3-Tetraisopropyldisiloxan-1,3-dichlorid langsam bei 0°C zugetropft werden. Nach weiteren 24 h wird das Lösungsmittel am Rotationsverdampfer weitestgehend entfernt und der ölige Rückstand zwischen 100 ml Dichlormethan und 20 ml einer gesättigten NaHCO3-Lösung extrahiert, die organische Phase wird über MgSO4 getrocknet und einrotiert. Man erhält nach der säulenchromatographischer Reinigung (120g Säule, EtOAc/MeOH 45:1) 1.18g eines farblosen Feststoffes. (2.27 mmol, 80%).

↓168

RF-Wert = 0.45 (CHCl3/MeOH 9:1)

1H-NMR (CDCl3): #SYMBOL# = 1.06-1.16 (m, 28H, CH3-CH), 1.28 (s, 2H, NH2), 1.83 (s, 1H, OH), 4.04 (m, 2H, CH2  (C5´)), 4.14 (m, 1H, CH (C4´)), 4.61 (m, 1H, CH(C3´), 5.16 (m, 1H, CH(C2´)), 5.99 (d, 1H, J = 9 Hz, CH(C1´)), 7.98(s, 1H, CH(C2)), 8.31 (s, 1H, CH(C8))

13C-NMR (CDCl3): #SYMBOL# = 12.6-13.3 (SiCH), 17.0-17.5 (CH3), 61.8 (CH2(C5´)), 70.9 (CH(C3´)), 75.1 (CH(C2´)), 82.2 (CH(C4´)), 98.1 (CH(C1´)), 153.3 (C2), 155.4 (C4), 156.0 (C8)

↓169

1,3- B is(oleoyloxy)propan-2-yl-2,2-tetraisopropyldisiloxyl(adenosin)ylsuccinat 2 9 (OK-401)

1.38 g (2.71 mmol) O3´,O5´-(Tetraisopropyldisiloxyl)adenosin 28, 1.00 g (1.36 mmol) 4-(1,3-Bis(oleoyloxy)propan-2-yloxy)-4-oxobutansäure 6, 310 mg (1.50 mmol) DCC und 60 mg DMAP werden in einem 50 ml ausgeheizten Schlenkkolben in 20 ml trockenem THF gelöst. Nach 3 d wird der Harnstoff abfiltriert, das Lösungsmittel am Rotationsverdampfer entfernt und man erhält nach der säulenchromatographischen Reinigung (120g Säule, CycH/EtOAc 1:1) 1.00 g eines farblosen Feststoffes (0.81 mmol, 60 %).

RF-Wert = 0.16 (CycH/EtOAc 1:1)

↓170

1H-NMR (CDCl3): #SYMBOL# = 0.86 (t, 6H, J = 6.6 Hz, CH3), 0.94 – 1.06 (m, 28H, SiCHCH3), 1.28 (s, 40H, CH2), 1.68 (t, 4H, J = 6.6 Hz, CH2), 1.84 (m, 8H, CH2), 2.14 (t, 4H, J = 8 Hz, C(O)CH2), 2.62 (m, 4H, C(O)CH2CH2C(O)), 3.89 (m, 2H, CH2  (C5´)), 4.07 (m, 4H, CH 2CHO), 4.92 (m, 1H, CH (C4´)), 5.15 (m, 6H, CH (C3´) + CHO + CH=CH), 5.65 (d, 1H, J = 6 Hz, CH (C2´)), 5.87 (s, 1H, CH(C1´)), 7.93 (s, 1H, C2), 8.03 (s, 1H, C8)

13C NMR (CDCl3) δ(ppm) = 12.4 (SiCH), 12.8 (SiCH), 13.4 (SiCH), 14.0 (CH3), 16.6 -17.3 (CH3), 22.6 – 29.7 (CH2), 31.8 (CH2), 33.9 (C(O)CH2), 60.4 (CH2(C5´)), 61.7 (C(O)CH2O), 68.5 (CH(C3´)), 69.3 (CHO), 75.5 ( CH(C2´)), 81.6 (CH(C4´)), 87.2 (CH(C1´)), 123.4 (C(C5)), 129.6/129.9 (CH=CH), 140.8 (CH(C8)), 148.4 (C(C6)), 152.6 (CH(C2), 155.3 (C(C4), 170.3 (C(C(O))), 171.1 (C(C(O))), 173.2 (C(C(O)))

1,3- B is(oleoyloxy)propan-2-yl-(adenosin)ylsuccinat 31 (OK-394)

↓171

110 mg (0.10 mmol) 1,3-Bis(oleoyloxy)propan-2-yl-(N6-benzoyladenosin)ylsuccinat 27 werden zusammen mit 10 μl (0.20 mmol) Isobutylamin in einen 10 ml Einhalskolben in 5 ml n-Butanol für 3 d bei Raumtemperatur gerührt. Es wurde nach dem Entfernen des Lösungsmittels am Rotationsverdampfer lediglich das Edukt zurück erhalten.

1,3- B is(oleoyloxy)propan-2-yl-(adenosin)ylsuccinat 31 (OK-396)

110 mg (0.10 mmol) 1,3-Bis(oleoyloxy)propan-2-yl-(N6-benzoyladenosin)ylsuccinat 27  werden zusammen mit 20 μl (0.50 mmol) einer 25%-igen NH4Cl-Lösung in einen 10 ml Einhalskolben in 5 ml Ethanol für 3 d bei Raumtemperatur gerührt. Es wurde nach dem Entfernen des Lösungsmittels am Rotationsverdampfer lediglich eine Abspaltung des Esters nachgewiesen.

↓172

1,3- B is(oleoyloxy)propan-2-yl-(adenosin)ylsuccinat 31 (OK-399)

110 mg (0.10 mmol) 1,3-Bis(oleoyloxy)propan-2-yl-(N6-benzoyladenosin)ylsuccinat 27  werden in einen Druckgefäss in 10 ml Ethanol für16 h bei 105°C gerührt. Es wurde nach dem Entfernen des Lösungsmittels am Rotationsverdampfer eine Abspaltung des Esters und der Benzoylschutzgruppe nachgewiesen.

1,3- B is(oleoyloxy)propan-2(adenosin)ylsuccinat 31 (OK-402)

↓173

800 mg (0.55 mmol) 1,3-Bis(oleoyloxy)propan-2-yl-2,2-tetraisopropyldisiloxyl(adenosin) ylsuccinat 29 werden in einen kleinen Plastikgefäss in 10 ml THF gelöst. Nach der Zugabe von 0.50 ml (1.80 mmol) Triethylamintrihydrofluorid lässt man das Reaktionsgemisch für 4 h bei Raumtemperatur rühren. Das Lösungsmittel wird am Rotationsverdampfer entfernt und der Rückstand in Ethanol suspendiert. Anschließend filtriert man den ausgefallenen Feststoff ab und engt das Filtrat ein, welches nach der säulenchromatographischen Reinigung (60g Säule, CH2Cl2/MeOH 9:1), 100 mg eines farblosen Feststoffes gibt (0.10 mmol, 18 %).

RF-Wert = 0.35 (CycH/EtOAc 1:1)

1H-NMR (CDCl3): #SYMBOL# = 0.86 (t, 6H, J = 6.3 Hz, CH3), 1.28 (s, 40H, CH2), 1.60 (t, 4H, J = 6.6 Hz, CH2), 2.00 (m, 8H, CH2), 2.34 (t, 4H, J = 7.8 Hz, C(O)CH2), 2.73 (m, 4H, C(O)CH2CH2C(O)), 3.85 (m, 2H, CH2 (C5´)), 4.14 (m, 4H, CH 2CHO), 4.30 (m, 1H, CH(C3´) bei Rest an C2´), 4.35 (m, 1H, CH (C4´)), 4.65 (m, 1H, CH(C2´)), (m, 1H, CHO), 5.25 (m, 1H, CH (C3´)), 5.32 (m, 4H, CH=CH), 5.85 (m, 1H, CH(C1´)), 7.91 (s, 1H, C2), 8.15 (s, 1H, C8)

↓174

13C NMR (CDCl3) δ(ppm) = 13.9 (CH3), 22.6 – 29.7 (CH2), 31.8 (CH2), 33.9 (C(O)CH2), 61.7 (C(O)CH2O), 62.4 (CH2(C5´)), 69.3 (CHO), 72.3 (CH(C2´)), 74.7 (CH(C3´)), 85.3 (CH(C4´)), 90.6 (CH(C1´)), 123.4 (C(C5)), 129.6/129.9 (CH=CH), 140.8 (CH(C8)), 148.4 (C(C6)), 152.6 (CH(C2), 155.3 (C(C4), 170.3 (C(C(O))), 171.5 (C(C(O))), 173.5 (C(C(O)))

HRMS (ESI) m/z (M+H+) C54H90N5O11

gef.: 984.6438

ber.: 984,6558

3- Brom -2,2-bis(brommethyl)propan-1-ol 33   (OK 203)

↓175

12.8 g (94.0 mmol) Pentaerythritol werden in einem Gemisch aus 10 ml Eisessig und 50 ml 40% HBr–Lösung in einem 250 ml Einhalskolben gelöst und für 24 h unter Rückfluss gekocht. Anschließend gibt man der Lösung weitere 50 ml 40% HBr–Lösung und 23 ml konzentrierte Schwefelsäure und kocht dieses Reaktionsgemisch weitere 24 h unter Rückfluss. Nach dem jenes abgekühlt ist, trennt man die untere Phase durch Dekantieren ab, verdünnt sie mit 50 ml Chloroform und extrahiert diese organische Phase dreimal mit 20 ml Wasser. Anschließend wird sie über K2CO3 getrocknet, der Feststoff abfiltriert und man erhält nach der säulenchromatographischen Reinigung (1000g Säule, CycH/EtOAc 9:1) 13.9 g eines gelben Waches (43.1 mmol, 46%).

1H-NMR (CDCl3): #SYMBOL# = 1.97 (s, 1H, OH), 3.53 (s, 6H, CH2Br), 3.73 (s, 2H, CH2OH)

13C-NMR (CDCl3): #SYMBOL# = 62.3 (CH2OH), 44.2 (C), 34.4 (CH2Br)

↓176

4-(3-Brom-2,2-bis(brommethyl)propoxy)-4-oxobutansäure 34 (OK 354)

3.25 g (10.0 mmol) 3-Brom-2,2-bis(brommethyl)propanol 33, 2.00 g (20.0 mmol) Bernsteinsäureanhydrid und 400 mg DMAP werden in einem 50 ml Schlenkkolben unter Argonatmosphäre in 25 ml trockenen Pyridin gelöst und für 60 h bei Raumtemperatur gerührt. Das Lösungsmittel wird am Rotationsverdampfer mit Hilfe von Toluol entfernt und der Rückstand zwischen 150 ml Dichlormethan und 50 ml Brine extrahiert. Die organische Phase wird über MgSO4 getrocknet. Nach der säulenchromatographischen Reinigung (40g, EtOAc) erhält man 4.05 g eines gelben Feststoffes (9.50 mmol, 95%).

1H-NMR (CDCl3): #SYMBOL# = 2.68 (m, 4H, CH2), 3.53 (s, 6H, BrCH2), 4.22 (s, 2H, OCH2), 10.2 (s(b), 1H, HOC(O))

↓177

13C-NMR (CDCl3): #SYMBOL# = 28.8 (CH2), 33.9 (BrCH2), 42.7 (C), 63.8 (OCH2), 171.1 (C(O)O), 177.7 (C(O)OH)

HRMS (ESI) m/z (M+H+) C9H14O4Br3

gef.: 422.8457

ber.: 422.8442

O 2´-(4-(3- Brom-2,2-bis(brom methyl)propoxy)-4-oxobutanester)- O 3 ´ , O 5 ´ -(tetraisopropyl - disiloxan-1,3-diyl)uridin 3 5 (OK-361)

↓178

970 mg (2.00 mmol) O3´,O5´-(Tetraisopropyldisiloxan-1,3-diyl)uridin 20, 1.02 g (2.40 mmol) 4-(3-Brom-2,2-bis(brommethyl)propoxy)-4-oxobutansäure 34, 495 mg (2.40 mmol) DCC und 50 mg DMAP werden in einem ausgeheizten 50 ml Schlenkkolben unter Argonatmosphäre in 30 ml trockenem THF gelöst und für 64 h bei Raumtemperatur gerührt. Der ausgefallene Harnstoff wird abfiltriert und das Lösungsmittel am Rotationsverdampfer entfernt. Nach der säulenchromatographischen Reinigung (240g Säule, CycH/EtOAc 1:1) erhält man 850 mg eines farblosen Feststoffes (0.95 mmol, 48%).

RF-Wert = 0.71 (CycH/EtOAc 1:1)

1H NMR (CDCl3) δ#SYMBOL#(ppm) = 1.02 (m, 30H), 2.66 (m, 4H, CH2), 3.51 (s, 6H, BrCH2), 3.96 (m, 2H, CH2 (C5´)), 4.18 (m, 3H, OCH2 + CH(C4´)), 4.32 (m, 1H, CH(C3´)), 5.37 (d, 1H, J = 5 Hz, CH(C2´)), 5.69 (d, 1H, J = 8 Hz, CH(C5)), 5.79 (s, 1H, CH(C1´)), 7.67 (d, 1H, J = 8 Hz, CH(C6)) 9.88 (s, 1H, COOH)

↓179

13C-NMR (CDCl3): #SYMBOL# = 12.7 (CH), 16.6- 17.3 (CH3), 28.7 (CH2), 28.8(CH2), 34.0 (BrCH2), 42.6 (C), 59.3 (CH2(C5´)), 63.8 (OCH2) 67.4 (CH(C2´)), 75.6 (CH(C3´)), 81.9 (CH(C4´)), 88.2 (CH(C1´)), 102.1 (C5), 139.0 (C6), 149.8 (C2), 163.5 (C4), 170.0 (C(O)O), 170.8 (C(O)O)

HRMS (ESI) m/z (M+H+) C30H50Br3N2O10Si2

gef.: 891.0570

ber.: 891.0554

O 2´-(4-(3- O ctadecyl-2,2-bis( brom methyl)propoxy)-4-oxobutanester)- O 3 ´ , O 5 ´ -( t etraisopropy l disiloxan-1,3-diyl)uridin 3 6 (OK-376)

↓180

850 mg (0.95 mmol) O2´-(4-(3-Brom-2,2-bis(brommethyl)propoxy)-4-oxobutanester)-O3´,O5´-(tetraisopropyldisiloxan-1,3-diyl)uridin 35 , 860 mg (3.00 mmol) Octadecanthiol, 975 mg (3.00 mmol) CsCO3 und 2.50 ml (15.0 mmol) DIPEA werden in einem 50 ml Schlenkkolben unter Argonatmosphäre in 20 ml trockenem Dichlormethan gelöst und für 12 d bei Raumtemperatur gerührt. Das Lösungsmittel wird am Rotationsverdampfer entfernt und man erhält nach der säulenchromatographischen Reinigung (120g Säule, CycH/EtOAc 4:1 -> 1:1) 100 mg eines farblosen Feststoffes, jedoch nur als einfach alkyliertes Produkt (0.09 mmol, 10 %) und 400 mg des Eduktes (0.45 mmol, 47%).

RF-Wert = 0.53 (CycH/EtOAc 4/1)

1H NMR (CDCl3) δ#SYMBOL#(ppm) = 0.86 (t, 3H, J = 6.3 Hz, CH3), 1.02 (m, 28H), 1.28 (s, 28H, CH2), 1.66 (m, 2H, CH2), 2.64 (m, 2H, SCH2), 2.66 (m, 4H, CH2), 3.54 (s, 4H, BrCH2), 3.99 (m, 2H, CH2 (C5´)), 4.23(m, 3H, OCH2 + CH(C4´)), 4.34 (m, 1H, CH(C3´)), 4.95 (m, 2H, SCH2), 5.39 (d, 1H, J = 5 Hz, CH(C2´)), 5.74 (d, 1H, J = 8 Hz, CH(C5)), 5.82 (s, 1H, CH(C1´)), 7.69 (d, 1H, J = 8 Hz, CH(C6))

↓181

13C-NMR (CDCl3): #SYMBOL# = 12.7 - 12.9 (CH), 14.1 (CH3), 16.7 - 17.4 (CH3), 22.7 - 29.9 (CH2), 21.9 (CH2), 34.1 (BrCH2), 39.1 (SCH2), 42.7 (C), 59.3 (CH2(C5´)), 63.9 (OCH2) 67.5 (CH(C2´)), 75.8 (CH(C3´)), 82.1 (CH(C4´)), 88.9 (CH(C1´)), 101.7 (C5), 137.1 (C6), 150.0 (C2), 162.1 (C4), 170.0 (C(O)O), 170.9 (C(O)O)

2´-(4-(3-Octadecyl-2,2-bis( brommethyl)propyl)-4-oxobutanester) uridin 3 7 (OK-408)

100 mg (0.72 mmol) O2´-(4-(3-Octadecyl-2,2-bis(brommethyl)propoxy)-4-oxobutanester)-O3´,O5´-(tetraisopropyldisiloxan-1,3-diyl)uridin 36, werden in einen kleinen Plastikgefäss in 10 ml THF gelöst. Nach der Zugabe von 0.40 ml (2.44 mmol) Triethylamintrihydrofluorid lässt man das Reaktionsgemisch für 3 h bei Raumtemperatur rühren. Das Lösungsmittel wird am Rotationsverdampfer entfernt und man erhält nach der säulenchromatographischen Reinigung (40g Säule, (CycH/EtOAc 1/1 - > EtOAc) 45 mg eines farblosen Feststoffes (0.05 mmol, 69%). Jedoch handelt es sich dabei um eine Mischung zwischen 2´ -und 3´-Produkt im Verhältnis 1:4.

↓182

RF-Wert = 0.18 (CycH/EtOAc 1/1)

1H NMR (CDCl3) δ#SYMBOL#(ppm) = 0.86 (t, 3H, J = 6.6 Hz, CH3), 1.28 (s, 28H, CH2), 1.61 (m, 2H, CH2), 2.66 (m, 4H, CH2), 3.54 (s, 4H, BrCH2), 3.99 (m, 2H, CH2 (C5´)), 4.23(m, 3H, OCH2 + CH(C4´)), 4.64 (m, 1H, CH(C2´) für Rest an 3´), 5.00 (m, 2H, SCH2), 5.33 (s, 2H, SCH2), 5.39 (m, 1H, J = 5 Hz, CH(C3´)), 5.81 (s, 1H, CH(C1´) für Rest an 3´), 5.85 (d, 1H, J = 8 Hz, CH(C5)), 5.97 (s, 1H, CH(C1´) für Rest an C2´), 7.73 (d, 1H, J = 8 Hz, CH(C6))

13C-NMR (CDCl3): #SYMBOL# = 14.1 (CH3), 22.7 - 33.1 (CH2), 34.1 (BrCH2), 42.7 (SCH2), 61.8 (CH2(C5´)), 64.2 (OCH2) 73.4 (CH(C2´)), 75.8 (CH(C3´)), 83.1 (CH(C4´)), 88.9 (CH(C1´)), 102.2 (C5), 139.3 (C6), 151.1 (C2), 162.2 (C4), 171.2 (C(O)O), 171.8 (C(O)O)

↓183

Arabino- O 2, O 2 ´ -anhydro- O 5´- ( tertbutyldi ph e n ylsilanyl)uridin   3 8 (OK 155)

2.00 g (8.14 mmol) Arabino-O2,O2'-anhydrouridin  41 werden in 10 ml trockenem Pyridin in einem ausgeheizten 25 ml Schlenkkolben gelöst. Unter Rühren werden 2.55 ml (9.74 mmol) TBDPSCl und anschließend 20 mg DMAP hinzugefügt. Nachdem die Reaktionsmischung für 60 h bei Raumtemperatur rührt, wird der entstandene Niederschlag abfiltriert, das Filtrat zwischen 250 ml Dichlormethan und 100 ml einer gesätt. NH4Cl-Lösung extrahiert und die organische Phase über MgSO4 getrocknet. Nach dem Abfiltrieren des Feststoffes und dem Abrotieren des Lösungsmittels am Rotationsverdampfer erhält man nach säulenchromatographischen Reinigung (120g Säule, CH2Cl2/MeOH 20:1) 2.18 g eines farblosen Feststoffes. (4.69 mmol, 58%.).

RF-Wert = 0.77 (CHCl3/MeOH 20:1)

↓184

1H-NMR (CDCl3): #SYMBOL# = 0.92 (s, 9H, CH3), 3.58 (m, 2H, CH2(C5´)) 4.25 (m, 1H, CH(C4´)), 4.57 (m, 1H, CH(C3´)), 5.38 (d, 1H, J = 6 Hz, CH(C2´)), 5.66 (s, 1H, OH), 5.94 (d, 1H, J = 8 Hz, CH(C5)), 6.16 (d, 1H, J = 6 Hz, CH(C1´)), 7.30 (m, 6H, (CHarom)), 7.51 (m, 4H, (CHarom))

13C-NMR (CDCl3): #SYMBOL# = 19.1 (C-Si), 26.6 (CH3), 62.8 (CH2(C5´)), 74.9 (CH(C3´)), 87.7 (CH(C2´)), 89.6 (CH(C4´)), 89.7 (CH(C1´)), 109.9 (C5), 127.8 (CHarom), 127.8 (CHarom), 129.9 (CHarom), 132.6 (Carom), 132.8 (Carom), 135.4 (Carom), 135.5 (Carom), 139.43 (C6), 159.7 (C2), 172.5 (C4)

Elementaranalyse für C25H28N2O5Si:

gef. C: 63.97, H: 6.15, N: 5.92

ber. C: 64.63, H: 6.07, N: 6.03

HRMS (ESI) m/z (M+H+) C25H29N2O5Si

gef.: 465.1847

ber.: 465.1845

↓185

O 2´-(2-Hydroxyethyl)- O 5´-(tertbutyldiphenylsilanyl)uridin 39 (OK 159)

8.60 ml (8.60 mmol) BH3•THF werden in 4.80 ml Ethylenglycol in einem 200 ml Reaktionsgefäß gelöst. Nachdem die H2-Entwicklung beendet ist, fügt man der Lösung 2.00 g (4.30 mmol) Arabino-O2,O2´-anhydro-O5´-(tertbutyldiphenylsilanyl)uridin 38 und 20 mg NaHCO3 bei. Das Reaktionsgemisch rührt anschließend für 16h bei 160°C in ein Überdruckgefäß. Man erhält, nach dem Abrotieren des Lösungsmittel am Rotationsverdampfer und der der säulenchromatographischen Reinigung (300g Säule, CH2Cl2/MeOH 20:1) 1.90 g eines farblosen Feststoffes (3.61 mmol, 84%).

RF-Wert = 0.70 (CHCl3/MeOH 20:1)

↓186

1H-NMR (CDCl3): #SYMBOL# = 0.98 (s, 9H, CH3), 3.55 (m, 2H, CH2(C5´)), 3.60 (m, 2H, CH2), 3.67 (m, 2H, CH2) 3.88 (m, 1H, CH(C4´)), 3.96 (m, 1H, CH(C2´)), 4.28 (m, 1H, CH(C3´)) 5.24 (d, 1H, J = 8 Hz, CH(C5)), 5.91 (d, 1H, J = 3 Hz, CH(C1´)), 7.30 (m, 6H, (CHarom)), 7.54 (m, 4H, (CHarom)) 7.83 (d, 1H, J = 8 Hz, CH(C6)), 9.99 (s, 1H, NH)

13C-NMR (CDCl3): #SYMBOL# = 19.2 (C-Si), 26.9 (CH3), 61.5 (CH2), 63.6 (CH2(C5´)), 68.3 (CH2), 72.1 (CH(C3´)), 83.1 (CH(C4´)), 84.3 (CH(C2´)), 87.2 (CH(C1´)), 102.5 (C5), 127.9 (CHarom), 130.1 (CHarom), 130.2 (CHarom), 131.9 (Carom), 132.8 (Carom), 135.3 (Carom), 135.5 (Carom), 139.7 (C6), 150.8 (C2), 163.6 (C4)

O 2 ´ -(2-Tosylethyl)- O 5´-(tertbutyldiphenylsil an yl)uridin 40 a (OK 181)

↓187

50 mg (0.10 mmol) O2´-(2-Hydroxyethyl)-O5´-(tertbutyldiphenylsilanyl)uridin 39, 20 mg (0.11 mmol) TosCl und 10 mg DMAP werden zusammen in 5 ml trockenem Pyridin in einem 10 ml Schlenkkolben gelöst und 16 h bei Raumtemperatur gerührt. Die Reaktionsmischung wird auf 10 ml Eiswasser gegossen und diese mit 10 ml Essigester extrahiert. Die organische Phase wird anschließend nacheinander mit 10 ml einer 1M HCl-Lösung und mit 20 ml Brine extrahiert, über MgSO4 getrocknet, der Feststoff abfiltriert und das Lösungsmittel am Rotationsverdampfer entfernt. Es wurde lediglich das Edukt zurückerhalten.

O 2'- (2- Tosyl ethyl) - O 5´-(tert butyldiphenylsil an yl)uridin   40b (OK 1 84 )

50 mg (0.10 mmol) O2´-(2-Hydroxyethyl)-O5´-(tertbutyldiphenylsilanyl)uridin 39, 20 mg (0.11 mmol) TosCl und 10 mg DMAP werden zusammen in 5 ml trockenem CH2Cl2 in einem 10 ml Schlenkkolben gelöst und 16 h bei Raumtemperatur gerührt. Die Reaktionsmischung wird auf 10 ml Eiswasser gegossen und diese mit 10 ml Dichlormethan extrahiert. Die organische Phase wird anschließend nacheinander mit 10 ml einer 1M HCl-Lösung und mit 20 ml Brine extrahiert, über MgSO4 getrocknet, der Feststoff abfiltriert und das Lösungsmittel am Rotationsverdampfer entfernt. Es wurde lediglich das Edukt zurückerhalten.

↓188

O 2 ´ -(2-Tosylethyl)- O 5´-(tertbutyldiphenylsilanyl)uridin 40c (OK 233)

50 mg (0.10 mmol) O2´-(2-Hydroxyethyl)-O5´-(tertbutyldiphenylsilanyl)uridin 39, 20 mg (0.11 mmol) TosCl und 10 mg DMAP werden zusammen bei -20°C in 5 ml trockenem Pyridin in einem 10 ml Schlenkkolben gelöst und 16 h bei Raumtemperatur gerührt. Die Reaktionsmischung wird auf 10 ml Eiswasser gegossen und diese mit 10 ml Essigester extrahiert. Die organische Phase wird anschließend nacheinander mit 10 ml einer 1M HCl-Lösung und mit 20 ml Brine extrahiert, über MgSO4 getrocknet, der Feststoff abfiltriert und das Lösungsmittel am Rotationsverdampfer entfernt. Es wurde lediglich das Edukt zurückerhalten.

O 2´- (2- Tosyl ethyl) - O 5´-(tert butyldiphenylsil an yl)uridin   40d (OK 238a )

↓189

260 mg (0.50 mmol) O2´-(2-Hydroxyethyl)-O5´-(tertbutyldiphenylsilanyl)uridin 39, 120 mg (0.60 mmol) TosCl und 0.16 ml Et3N werden zusammen bei -30°C in 5 ml trockenem Dichlormethan in einem 10 ml Schlenkkolben gelöst und 16h bei Raumtemperatur gerührt. Die Reaktionsmischung wird auf 10 ml Eiswasser gegossen und diese mit 10 ml Essigester extrahiert. Die organische Phase wird anschließend nacheinander mit 10 ml einer 1M HCl-Lösung und mit 20 ml Brine extrahiert, über MgSO4 getrocknet, der Feststoff abfiltriert und das Lösungsmittel am Rotationsverdampfer entfernt. Es wurde anhand von HPLC/MS–Messungen, 3 Regioisomere nachgewiesen.

O 2´- (2- Tosyl ethyl) - O 5´-(tert butyldiphenylsil an yl)uridin   40e (OK 238b )

260 mg (0.50 mmol) O2´-(2-Hydroxyethyl)-O5´-(tertbutyldiphenylsilanyl)uridin 39, 120 mg (0.60 mmol) TosCl und 0.16 ml Et3N werden zusammen bei -78°C in 5 ml trockenem Dichlormethan in einem 10 ml Schlenkkolben gelöst und 16 h bei Raumtemperatur gerührt. Die Reaktionsmischung wird auf 10 ml Eiswasser gegossen und diese mit 10 ml Essigester extrahiert. Die organische Phase wird anschließend nacheinander mit 10 ml einer 1M HCl-Lösung und mit 20 ml Brine extrahiert, über MgSO4 getrocknet, der Feststoff abfiltriert und das Lösungsmittel am Rotationsverdampfer entfernt. Es wurde anhand von HPLC/MS–Messungen, 3 Regioisomere nachgewiesen.

↓190

Arabino- O 2, O 2´- anhydrouridin 41   (OK-115)

10.0 g (41.0 mmol) Uridin werden in 30 ml DMF bei 40°C in einem 250 ml Dreihalskolben mit aufgesetzten Rückflusskühler und Blasenzähler gelöst. Nach der Zugabe von 9.64 g (45.0 mmol) Diphenylcarbonat und Erhöhung der Temperatur auf 80°C wird der Reaktion 50 mg NaHCO3 beigesetzt. Bis zur Beendigung der Gasentwicklung wird die gelbliche Suspension für etwa 4h bei 110°C gerührt. Nach dem Abkühlen wird der erhaltende Niederschlag abfiltriert und mit 20 ml Methanol gewaschen. Anschließend wird der erhaltende Feststoff in 150 ml Methanol suspendiert und für 3 h unter Rückfluss gerührt. Man erhält nach dem Abfiltrieren und Trocknen des Feststoffes im Vakuumtrockenschrank 8.12 g eines farblosen Feststoffes (35.9 mmol, 88%).

1H-NMR (DMSO-d6): #SYMBOL# = 3.34 (m, 2H, CH2(C5´)), 4.27 (m, 1H, CH(C4´)), 4.56 (m, 1H, CH(C3´)), 5.35 (d, 1H, J = 6 Hz, CH(C2´)), 6.08 (d, 1H, J = 7.5 Hz, CH(C5)), 6.42 (d, 1H, J = 6 Hz, CH(C1´)), 7.83 (d, 1H, J = 7.5 Hz, CH(C6))

↓191

13C-NMR (DMSO-d6): #SYMBOL# = 61.2 (CH2(C5´)), 75.8 (CH(C3´)), 89.9 (CH(C2´)), 90.2 (CH(C4´)), 91.3 (CH(C1´)), 109.1 (C5), 138.7 (C6), 161.5 (C2), 175.6 (C4)

Elementaranalyse für C9H10N2O:

gef. C, 47,72; H, 4,49; N, 12,40

ber. C, 47,79; H, 4,46; N, 12,39

O 2 ´ -(2-Glycerol)- O 5 ´- (tertbutyldiphenylsilyl)uridin 42 (OK-182)

↓192

3.70 ml (3.70 mmol) BH3•THF werden in 1.50 ml Glycerol in einen 200 ml Reaktionsgefäß gelöst. Nachdem die H2-Entwicklung beendet ist fügt man der Lösung 500 mg (1.00 mmol) Arabino-O2,O2´-anhydro-O5´-(tertbutyldiphenylsilanyl)uridin 38 und 20 mg NaHCO3 bei. Das Reaktionsgemisch rührt anschließend für 16 h bei 160°C in einen Überdruckgefäß. Man erhält, nach dem Abrotieren des Lösungsmittel am Rotationsverdampfer und der säulenchromatographischen Reinigung (120 g Säule, CH2Cl2/MeOH 20:1), 200 mg eines farblosen Feststoffes (0.36 mmol, 36 %).

RF-Wert = 0.47 (CH2Cl2/MeOH 20:1)

1H-NMR (CDCl3): #SYMBOL# = 0.98 (s, 9H, CH3), 3.80 (m, 2H, OCH2), 3.60 (m, 2H, CH2), 3.84 (m, 2H, CH2  (C5´)), 3.90 (m, 1H, CH) 3.93 (m, 1H, CH (C4´)), 4.26 (m, 1H, CH(C2´)), 4.36 (m, 1H, CH(C3´)) 5.28 (d, 1H, J = 8 Hz, CH(C5)), 6.06 (d, 1H, J = 3 Hz, CH(C1´)), 7.31 (m, 6H, (CHarom)), 7.58 (m, 4H, (CHarom)) 7.74 (d, 1H, J = 8 Hz, CH(C6))

↓193

13C-NMR (CDCl3): #SYMBOL# = 19.2 (CSi), 26.9 (CH3), 61.5 (CH2), 62.4 (CH2(C5´)), 68.1 (CH), 74.0 (CH(C3´)), 76.3 (CH(C4´)), 82.7 (CH(C2´)), 85.3 (CH(C1´)), 101.3 (C5), 127.9 (CHarom), 130.1 (CHarom), 130.2 (CHarom), 132.2 (Carom), 132.6 (Carom), 135.5 (Carom), 135.6 (Carom), 141.6 (C6), 151.1 (C2), 164.4 (C4)

O 2´-((2,2- D imethyl-1,3-dioxolan-4-yl)methoxy)- O 3 ´- (tertbutyldimethylsil an yl)- O 5´-(tert- butyldiphenylsil an yl)uridin 43 (OK 405)

12.4 ml (105 mmol) DL-Isopropylidenglycerol werden zusammen mit 17 ml BH3•THF in einem 100 ml Bombenreaktionsgefäß gerührt, bis keine Wasserstoffentwicklung mehr beobachtet wird. Anschließend gibt man dem Reaktionsgemisch 2.36 g (5.10 mmol) Arabino-O2,O2´-Anhydro-O5´-(tertbutyldiphenylsilanyl)uridin 38 und 100 mg NaHCO3 hinzu und rührt weitere 16 h bei 160°C. Das Lösungsmittel wird am Rotationsverdampfer entfernt und der Rückstand säulenchromatographisch (CH2Cl2/MeOH 20:1) gereinigt. Die relevanten Fraktionen werden bis zur Trockne eingeengt und in einem 100 ml Einhalskolben in 20 ml DMF gelöst. Nach der Zugabe von 4.52 g (30.0 mmol) TBDMSCl und 4.05 g (60.0 mmol) Imidazol lässt man die Lösung für 24 h bei Raumtemperatur rühren. Das Lösungsmittel wird am Rotationsverdampfer entfernt, der Rückstand zwischen 100 ml Dichlormethan und 100 ml einer gesätt. NH4Cl-Lösung extrahiert, die organische Phase über MgSO4 getrocknet, abfiltriert und das Filtrat eingeengt Man erhält nach der säulenchromatographischen Reinigung (240 g Säule, CycH –> CycH/EtOAc 1:1) 1.01 g eines farblosen Feststoffes (1.42 mmol, 28% über 2 Stufen) als Racemat.

↓194

RF-Wert = 0.55 (CycH/EtOAc 1:1)

1H-NMR (CDCl3): #SYMBOL# = 0.05 (d, 3H, J = 2.5 Hz, CH3), 0.09 (d, 3H, J = 2.5 Hz, CH3), 0.87 (s, 9H, CH3), 1.11 (s, 9H, CH3), 1.34 (d, 3H, J = 4.2 Hz, CH3), 1.38 (d, 3H, J = 4.2 Hz, CH3), 3.65 (m, 2H, CH2  (C5´)), 3.67 (m, 2H, CH2) 3.88 (m, 1H, CH (C4´)), 4.00 (m, 2H, CH2), 4.10 (m, 1H, CH(C2´)), 4.26 (m, 1H, CH(C3´)) 5.22 (dd, 1H, J = 8 Hz, CH(C5)), 5.96 (dd, 1H, J = 3 Hz, CH(C1´)), 7.44 (m, 6H, (CHarom)), 7.60 (m, 4H, (CHarom)) 7.94 (dd, 1H, J = 8 Hz, CH(C6)), 8.87 (s, 1H, NH)

13C-NMR (CDCl3): #SYMBOL# = -4.99 (SiCH3), -4.54 (SiCH3), 18.1 (SiC), 19.2 (SiC), 25.3 - 26.9 (CH3), 61.6 (CH2), 61.7 (CH2(C5´)), 66.6 (CH2), 66.8 (CH2), 78.9 (CH), 71.1 (CH2), 71.6 (CH2), 74.5 (CH(C3´)), 83.1 (CH(C4´)), 83.8 (CH(C2´)), 87.7 (CH(C1´)), 102.1 (C5), 110.3 (C), 128.0 (CHarom), 130.1 (CHarom), 130.2 (CHarom), 132.0 (Carom), 132.7 (Carom), 135.3 (Carom), 135.6 (Carom), 139.8 (C6), 150.0 (C2), 163.1 (C4)

↓195

O 2´-( G lycerol)- O 3 ´ -(tertbutyldimethylsil an yl)- O 5´-(tertbutyldiphenylsil an yl)uridin 44 (OK 407)

1.01 g (1.42 mmol) O2´-((2,2-Dimethyl-1,3-dioxolan-4-yl)methoxy)-O3´-(tertbutyl dimethylsilanyl)-O5´-(tertbutyldiphenylsilanyl)uridin 43 werden in einem 25 ml Einhalskolben bei -30°C in 10 ml THF und 1 ml Wasser gelöst. Nach der Zugabe von 0.20 ml (2.84 mmol) TFA lässt man das Reaktionsgemisch auftauen und über Nacht bei Raumtemperatur rühren. Der Reaktionsverlauf wird mittels DC verfolgt. Da noch keine Reaktion festgestellt worden ist, gibt man weitere 0.10 ml (1.42 mmol) TFA hinzu und lässt die Lösung weitere 24 h rühren. Die Reaktion wird durch die Zugabe von 1.00 ml MeOH gequencht, das Lösungsmittel am Rotationsverdampfer entfernt und der Rückstand vorsichtig zwischen 100 ml Dichlormethan und 50 ml einer gesätt. NaHCO3-Lösung extrahiert. Die organische Phase wird über MgSO4 getrocknet, abfiltriert, eingeengt und da immer noch keine Reaktion DC-Kontrolle) stattgefunden hat, erneut in 10 ml Methanol und 1 ml Wasser gelöst. Zu der Lösung gibt man nun 2.00 g Dowex 50 X8 und lässt sie 48 h bei Raumtemperatur rühren. Das Harz wird abfiltriert und das Filtrat eingeengt. Man erhält nach der säulenchromatographischen Reinigung (80 g Säule, CH2Cl2/MeOH 9:1) 160 mg eines farblosen Feststoffes (0.24 mmol, 17%), als Racemat und 340 mg des O2´-(glycerol)-O5´-((tertbutyldiphenylsilanyl)uridin (0.61 mmol, 43%).

RF-Wert = 0.05 (CycH/EtOAc 1:1)

↓196

1H-NMR (CDCl3): #SYMBOL# = 0.04 (d, 3H, J = 2.5 Hz, CH3), 0.08 (d, 3H, J = 2.5 Hz, CH3), 0.84 (s, 9H, CH3), 1.09 (s, 9H, CH3), 3.70 (m, 2H, CH2  (C5´)), 3.79 (m, 2H, CH2) 4.06 (m, 1H, CH (C4´)), 4.08 (m, 2H, CH2), 4.10 (m, 1H, CH(C2´)), 4.26 (m, 1H, CH(C3´)) 5.23 (dd, 1H, J = 8 Hz, CH(C5)), 5.95 (dd, 1H, J = 3 Hz, CH(C1´)), 7.37 (m, 6H, (CHarom)), 7.60 (m, 4H, (CHarom)) 7.95 (dd, 1H, J = 8 Hz, CH(C6)), 10.53 (s, 1H, NH)

13C-NMR (CDCl3): #SYMBOL# = -5.10 (SiCH3), -4.50 (SiCH3), 17.8 (SiC), 19.2 (SiC), 25.5 - 27.1 (CH3), 60.3 (CH2), 61.4 (CH2(C5´)-OH), 63.6 (CH2), 68.6 (CH), 70.9 (CH2), 72.2 (CH2), 83.4 (CH(C3´)-O), 83.6 (CH(C4´)-O), 83.8 (CH(C2´)-O), 88.0 (CH(C1´)-O), 102.4 (C5), 127.9 (CHarom), 130.0 (CHarom), 130.1 (CHarom), 131.9 (Carom), 132.5 (Carom), 135.3 (Carom), 135.5(Carom), 139.3 (C6), 150.9 (C2), 163.6 (C4)

O 2´-(1,2- D istearylglycerol)- O 3´-(tertbutyldimethylsil an yl)- O 5´-(tertbutyldiphenylsil an yl - )uridin 45 (OK 409)

↓197

160 mg (0.24 mmol) O2´-(Glycerol)-O3´-(tertbutyldimethylsilanyl)-O5´-(tertbutyl-diphenylsilanyl)uridin 44, 140 mg (0.50 mmol) Stearinsäure, 105 mg (0.50 mmol) DCC und 10 mg DMAP werden in einem 25 ml ausgeheizten Schlenkkolben in 5 ml trockenem Dichlormethan gelöst und für 16 h bei Raumtemperatur gerührt. Anschließend wird der Harnstoff abfiltriert, das Lösungsmittel am Rotationsverdampfer entfernt und man erhält nach der säulenchromatographischen Reinigung (80g Säule, CycH/EtOAc 1:1) 280 mg eines farblosen Feststoffes (0.23 mmol, 95 %), als Racemat.

RF-Wert = 0.87 (CycH/EtOAc 1:1)

1H-NMR (CDCl3): #SYMBOL# = 0.05 (d, 3H, J = 2.5 Hz, CH3), 0.08 (d, 3H, J = 2.5 Hz, CH3), 0.86 (m, 15H, CH3), 1.09 (s, 9H, CH3), 1.28 (s, 42H, 1.58 (m, 4H, CH2), 2.28 (t, 4H, J = 6.6 Hz, C(O)CH2), 3.63 (m, 1H, CH(C2´)), 3.70 (m, 2H, CH2  (C5´)), 3.79 (m, 2H, CH2) 3.97 (m, 1H, CH (C4´)), 4.08 (m, 2H, CH2), , 4.29 (m, 1H, CH(C3´)), 4.34 (m, 2H, CH2), 5.18 (d, 1H, J = 8 Hz, CHOC(O)), 5.21 (d, 1H, J = 8 Hz, CH(C5)), 5.90 (s, 1H, CH(C1´)), 7.37 (m, 6H, (CHarom)), 7.60 (m, 4H, (CHarom)) 7.98 (dd, 1H, J = 8 Hz, CH(C6))

↓198

13C-NMR (CDCl3): #SYMBOL# = -5.2 (SiCH3), -4.6 (SiCH3), 14.1 (CH3), 17.8 (SiC), 19.2 (SiC), 25.5 - 27.1 (CH2), 61.2 (CH2(C5´)-OH), 62.3 (CH2), 68.2 (CH2), 68.4 (CH), 72.2 (CH2), 69.7 (CH(C3´)), 82.8 (CH(C2´)), 83.3 (CH(C4´)), 87.6 (CH(C1´)), 101.9 (C5), 127.9 (CHarom), 130.0 (CHarom), 130.1 (CHarom), 131.9 (Carom), 132.6 (Carom), 135.2 (Carom), 135.5(Carom), 139.6 (C6), 150.0 (C2), 163.7 (C4), 172.8 C(O)O), 173.2 C(O)O)

O 2´-(1,2- Distearylglycerol) uridin 46 (OK 411)

280 mg (0.23 mmol) O2´-(1,2-Distearylglycerol)-O3´-(tertbutyldimethylsilyl)-O5´-(tertbutyl-diphenylsilyl)uridin 45 werden in einem kleinen Plastikgefäss in 10 ml THF gelöst. Nach der Zugabe von 2.00 ml (2.00 mmol) einer 1 M TBAF-Lösung in THF lässt man das Reaktionsgemisch für 4 h bei Raumtemperatur rühren. Das Lösungsmittel wird am Rotationsverdampfer entfernt und man erhält nach der säulenchromatographischen Reinigung (60g Säule, CycH/EtOAc 1:1 -> EtOAc), 145 mg eines farblosen Feststoffes (0.17 mmol, 74 %), als Racemat.

↓199

RF-Wert = 0.07 (CycH/EtOAc 1:1)

1H-NMR (CDCl3): #SYMBOL# = 0.82 (t, 6H, J = 6.6 Hz, CH3), 1.28 (s, 42H, 1.58 (m, 4H, CH2), 1.54 (s, 4H, CH2), 2.28 (t, 4H, J = 6.6 Hz, C(O)CH2), 3.70 (m, 1H, CH(C2´)), 3.85 (m, 2H, CH2  (C5´)), 3.89 (m, 2H, CH2) 3.97 (m, 1H, CH (C4´)), 4.00 (m, 2H, CH2), , 4.13 (m, 1H, CH(C3´)), 5.18 (m, 1H, CHOC(O)), 5.63 (d, 1H, J = 8 Hz, CH(C5)), 5.73 (m, 1H, CH(C1´)), 7.97 (dd, 1H, J = 8 Hz, CH(C6))

13C-NMR (CDCl3): #SYMBOL# = 14.1 (CH3), 25.5 - 27.1 (CH2), 61.8 (CH2(C5´)), 62.3 (CH2), 68.2 (CH2), 68.4 (CH), 72.2 (CH2), 81.3 (CH(C3´)), 82.8 (CH(C2´)), 83.3 (CH(C4´)), 87.6 (CH(C1´)), 101.9 (C5), 140.2 (C6), 151.0 (C2), 163.4 (C4), 172.8 C(O)O), 173.2 C(O)O)

↓200

HRMS (ESI) m/z (M+H+) C48H87N2O10

gef.: 851.6324

ber.: 851.6282

O 2, O 2´-Anhydro-( O 3´, O 5´-(tetraisopropyldisilyl)- β - D -arabinofuranos-1-yl]uracil 47 (OK 321)

Zu einer Lösung von 680 mg (3.00 mmol) Arabino-O2,O2´-Anhydrouridin 41 in 20 ml trockenem Pyridin in einem ausgeheizten 50 ml Schlenkkolben wird bei 0°C 1.00 ml (3.10 mmol) TIPDSCl zugegeben. Nachdem die Reaktion über Nacht bei Raumtemperatur rührt, wird das Lösungsmittel mit Hilfe von Toluol (3 x 10 mL) am Rotationsverdampfer entfernt und der Rückstand säulenchromatographisch gereinigt (CycH/EtOAc, 1:1). Man erhält 1.15 g eines farblosen Feststoffes (2.46 mmol, 82%).

↓201

1H NMR (CDCl3): δ(ppm) = 1.03 (m, 28H, SiCHCH3), 3.90 (m, 2H, CH2 (C5´)), 3.99(d, J = 4.9 Hz, 1H, CH (C3´)), 4.53 (m, 1H, CH (C4´)), 5.33 (m, 1H, CH (C2´)), 6.01 (d, J = 7.4 Hz, 1H, CH (C6)), 6.10 (d, J = 6 Hz, 1H, CH (C1´)), 7.36 (d, J = 8 Hz, 1H, CH (C5))

13C NMR (CDCl3): δ(ppm) = 12.4-13.2 (SiCH), 16.8-17.3 (CH3), 61.5 (CH2(C5´)), 77.4 (CH(C3´)), 82.9 (CH(C4´)), 87.2 (CH(C2´)), 88.6 (CH(C1´)), 110.2 (CH5), 134.9 (C2), 159.7 (C4), 171.8 (CH6)

O 2´- (2-Hydroxyethyl)- O 3 ´ , O 5 ´ -( tetraisopropyldisily )uridin 48 (OK-320)

↓202

1.00 ml (1.00 mmol) BH3•THF werden in 0.56 ml Ethylenglycol in einen 200 ml Reaktionsgefäß gelöst. Nachdem die H2-Entwicklung beendet ist fügt man der Lösung 200 mg (0.55 mmol) O2,O2´-Anhydro-(O3´,O5´-(tetraisopropyldisilyl)-β-D-arabinofuranose-1-yl]uracil 47 und 20 mg NaHCO3 bei. Das Reaktionsgemisch rührt anschließend für 16 h bei 160°C in einen Überdruckgefäß. Man erhält, nach dem Abrotieren des Lösungsmittel am Rotationsverdampfer lediglich die Edukte zurück.

O -(Octadecylaminocarbonyl)- O 3 ´ , O 5 ´ -(tetraisopro pyldisiloxan-1,3-diyl) uridin 50

 490 mg (1.00 mmol) O3´,O5´-(Tetraisopropyldisiloxan-1,3-diyl)uridin 20 werden in einem ausgeheizten Rundkolben bei Raumtemperatur unter Argonatmosphäre in 11 ml trockenem Dichlormethan gelöst und mit 170 mg (1.10 mmol) CDI versetzt. Nach 4 h Rühren der farblosen Lösung verwies eine DC auf überschüssiges Edukt. Daher erfolgt mehrmals die weitere Zugabe von insgesamt 100mg (0.61mmol) CDI innerhalb von 15 h. Das Ende der Reaktion wird mittels DC nach insgesamt 22 h rühren festgestellt. Nun erfolgt langsames Zutropfen einer vorher hergestellten Lösung aus 350 mg (1,2mmol) Octadecylamin in 6 ml trockenem Dichlormethan. Nach 3 d wird das Ende der Reaktion durch DC festgestellt. Die farblose Lösung wird mit 10 ml Dichlormethan versetzt und die organische Phase mit 20 ml H2O, 20 ml 5% Zitronensäure und wieder 20ml H2O gewaschen, anschließend mit MgSO4 getrocknet und einrotiert. Die säulenchromatographische Reinigung (60 g; CycH:EtOAc 1:1) ergab 570 mg eines farblsoen Feststoffes (0.76 mmol; 76 %).

↓203

1H NMR (CDCl3) #SYMBOL# = 0.89 (t, J = 6Hz, CH3), 1.02 (m, 28H, CH/CH 3 ), 1.26 (m, 24H, CH2), 1.70 (m, 2H, CH2), 3.22 (m, 2H, CH2), 3.97 (m, 2H, CH 2 (C5´)), 4.22 (m, 1H, CH(C3´)), 4.42 (s, 1H, CH(C4´), 4.84 (m, 1H, CH(C2´), 5.27 (s, 1H, NH); 5.71 (d, 1H, J = 8 Hz, C(C5)), 5.85 (s, 1H, CH(C1´)), 7.65 (d, J = 8 Hz, 1H, C(C6))

13C-NMR (CDCl3): #SYMBOL# = 12.4-14.1 (SiCH, CH3), 16.7-17.4 (CH3), 29.3-29.9 (CH2), 31.9 (CH2), 41.2 (CH2), 59.8 (CH2(C5´)), 68.1 (CH(C3´)), 75.6 (CH(C4´)), 82.2 (CH(C2´)), 88.8 (CH(C1´)), 102.2 (C5), 139.9 (C6), 150.1 (C2), 158.3(C(O)), 161.5 (C4)

O 2´- (Octadecylaminocarbonyl)uridin 51

↓204

540 mg (0.69mmol) O2´-(Octadecylaminocarbonyl)-O3´,O5´-(tetraisopropyldisiloxan-1,3-diyl)uridin 50 werden in einem Plastikgefäß in 10 ml THF gelöst. Nach Zugabe von 0.3 ml Et3N•HF wird die Lösung über Nacht gerührt. Die Lösung wird mit 25 ml Cyclohexan versehen, wodurch das entschützte Uridinderivat ausfällt. Nun wird die Lösung abdekantiert und anschließend 3-mal mit je 20 ml eines 1:1 Gemisches aus CycH/Toluol gewaschen und abdekantiert. Das Umkristallisieren des Rückstandes erfolgt in 3 ml Ethanol. Es werden 290 mg eines farblosen Feststoffes erhalten (0.53 mmol; 77%).

1H NMR (CDCl3) #SYMBOL# = 0.89 (t, J = 6.6 Hz, CH3), 1.26 (m, 24H, CH2), 1.65 (m, 2H, CH2), 3.19 (m, 2H, CH2), 3.99 (m, 2H, CH 2 (C5´)), 4.21 (m, 1H, CH(C4´)), 4.62 (s, 1H, CH(C3´), 5.00 (m, 1H, CH(C2´), 5.25 (s, 1H, NH); 5.55 (s, 1H, CH(C1´)), 5.75 (d, 1H, J = 8 Hz, C(C5)), 7.77 (d, J = 8 Hz, 1H, C(C6)), 9.38 (NH)

13C-NMR (CDCl3): #SYMBOL# = 13.0 (CH3), 29.3-29.9 (CH2), 31.9 (CH2), 41.2 (CH2), 67.2 (CH2(C5´)), 74.1 (CH(C3´)), 80.7 (CH(C2´)), 84.6 (CH(C4´)), 88.4 (CH(C1´)), 101.3 (C5), 139.9 (C6), 150.1 (C2), 154.0 (C(O)), 162.5 (C4)

↓205

MS (ESI) m/z (M+Na+) C28H49N3NaO7

gef.: 562.40

ber.: 562.35

O 2´- ( I midazol-1-ylcarbonyl)- O 3 ´ , O 5´- (diter t butylsilox an-1,3-diyl)uridin   5 2   (OK-130)

770 mg (2.00 mmol) O3´,O5´-(Ditertbutylsiloxan-1,3-diyl)uridin 2 werden in 20 ml trockenem Dichlormethan in einem 50 ml Einhalskolben gelöst. Nach der Zugabe von 340 mg (2.10 mmol) CDI wird die Reaktionsmischung für 3 h bei Raumtemperatur gerührt. Anschließend wird sie zwischen 100 ml Dichlormethan und 50 ml einer gesätt. NH4Cl-Lösung extrahiert und die organische Phase über MgSO4 getrocknet. Nach dem Abfiltrieren des Feststoffes und dem Abrotieren des Lösungsmittels am Rotationsverdampfer erhält man nach der säulenchromatographischen Reinigung (60g Säule, EtOAc) 940 mg eines farblosen Feststoffes (1.96 mmol; Quant.).

↓206

RF-Wert = 0.36 (EtOAc)

13C-NMR (CDCl3): #SYMBOL# = 19.9 (CH3-C-Si), 22.7 (CH3-C-Si), 26.8 (CH 3 -CH-Si), 27.2 (CH 3 -CH-Si), 66.9 (CH2(C5´)), 74.7 (CH(C3´)), 75.0 (CH(C4´)), 77.7 (CH(C2´)), 91.7 (CH(C1´)), 103.3 (C5), 117.0 (CHImid), 131.0 (CHImid), 137.1 (CHImid), 140.6 (C6), 147.4 (OC(O)N), 149.6 (C2), 162.9 (C4)

O 2 ´ -(Dioctadeylaminocarbonyl)- O 3 ´ , O 5 ´ -(ditertbutylsiloxan-1,3-diyl)uridin 5 3 (OK-132)

↓207

500 mg (1.00 mmol) O2'-(Imidazol-1-ylcarbonyl)-O3', O5'-(ditertbutylsiloxan-1,3-diyl) uridin  52 werden in 20 ml trockenem Dichlormethan in einem ausgeheizten 50 ml Schlenkkolben gelöst. Unter Rühren werden 780 mg (1.50 mmol) Dioctadecylamin hinzugefügt und die Reaktionsmischung für 14 d bei 40°C unter Argonatmosphäre gerührt. Es konnte anhand der DC kein Reaktionsumsatz nachgewiesen werden.

O 2 ´- ( 9-Fluorenylamino carbonyl)- O , O 5 ´- (ditertbutylsilox an-1,3-diyl)uridin   5 4   (OK-13 9 )

200 mg (0.40 mmol) O2´-(Imidazol-1-ylcarbonyl)-O3´,O5´-(ditertbutylsiloxan-1,3-diyl)uridin 5 2  und 110 mg (0.63 mmol) 2-Aminofluoren werden in 10 ml trockenem Dichlormethan in einem 25 ml Einhalskolben gelöst. Nachdem die Lösung für 14 d bei 40°C unter Argonatmosphäre gerührt hat, wird das Lösungsmittel am Rotationsverdampfer weitestgehend entfernt. Es wurde anhand der DC kein Reaktionsumsatz nachgewiesen.

↓208

O 2´- ( 1,4-Diaminobutylcarbonyl )- O 3 ´ ,O 5´- (ditertbutylsilox an-1,3-diyl)uridin   5 5   (OK-1 56 )

500 mg (1.00 mmol) O2´-(Imidazol-1-ylcarbonyl)-O3´,O5´-(ditertbutylsiloxan-1,3-diyl)uridin 5 2 und 160 mg (1.50 mmol) Butan-1,4-diamin werden in 20 ml trockenem Dichlormethan in einem 25 ml Einhalskolben gelöst. Nachdem die Lösung für 48 h gerührt hat, wird das Lösungsmittel am Rotationsverdampfer weitestgehend entfernt. Es konnte anhand der DC kein Reaktionsumsatz nachgewiesen werden.

O 2 ´- ( 1,6-Diaminohexylcarbonyl )- O , O 5´- (ditertbutylsilox an-1,3-diyl)uridin   5 6   (OK-1 58 )

↓209

500 mg (1.00 mmol) O2'-(Imidazol-1-ylcarbonyl)-O3´,O5´-(ditertbutylsiloxan-1,3-diyl)uridin 52 und 190 mg (1.50 mmol) Hexan-1,6-diamin werden bei 0°C in 20 ml trockenem Dichlormethan in einem 50 ml Einhalskolben gelöst. Nachdem die Lösung für 48 h gerührt hat, wird das Lösungsmittel am Rotationsverdampfer weitestgehend entfernt und der Rückstand zwischen 50 ml Dichlormethan und 50 ml einer gesätt. NH4Cl-Lösung extrahiert. Die organische Phase wird über MgSO4 getrocknet, der Feststoff abfiltriert und man erhält nach dem Abrotieren des Lösungsmittels am Rotationsverdampfer 300 mg eines farblosen Feststoffes (0.60 mmol, 60 %).

1H NMR (CDCl3) #SYMBOL# = 0.87 (t, 3H, J =6.6 Hz, CH 3 ), 1.05 (s, 18H, CH 3 ), 1.51 (m, 2H, CH 2 NH2), 3.19 (m, 2H, NHCH 2 ), 3.99 (m, 2H, CH 2 (C5´)), 4.44 (s, 1H, CH(C4´), 4.82 (s, 1H, CH(C3´)), 5.34 (m, 1H, CH(C2´), 5.69 (s, 1H, CH(C1´)), 5.74 (d, 1H, J = 8 Hz, C(C5)), 7.17 (d, J = 8 Hz, 1H, C(C6)), 9.23 (NH)

13C-NMR (CDCl3): #SYMBOL# = 14.1 (CH3), 20.3 (SiC), 22.7 (SiC), 27.0 (CH3), 27.3 (CH3), 27.4 (CH2NH2), 40.1 (CH2NH), 67.1 (CH2(C5´)), 73.3 (CH(C3´)), 74.7 (CH(C4´)), 75.8 (CH(C2´)), 94.1 (CH(C1´)), 102.9 (C5), 141.1 (C6), 150.5(C2), 155.8 (C(O)), 163.0 (C4)

↓210

O 2´-(1-Aminooctadecyl-6- a minohexylcarbonyl)- O 3´, O 5´-(ditertbutylsiloxan-1,3-diyl)uridin 5 7 (OK-162)

150 mg (0.30 mmol) O2´-(1,6-Diaminohexylcarbonyl)-O3´,O5´-(ditertbutylsiloxan-1,3-diyl)uridin 56, 210 mg (1.00 mmol) K2CO3 und 210 mg (0.63 mmol) Octadecylbromid werden in 2 ml trockenem DMF in einen 5 ml Einhalskolben gelöst. Nachdem die Lösung für 48 h gerührt hat, wird das Lösungsmittel am Rotationsverdampfer weitestgehend entfernt, der Rückstand zwischen 100 ml Dichlormethan und 50 ml Wasser extrahiert, die organische Phase über MgSO4 getrocknet. Man erhält nach dem Abfiltrieren des Feststoffes und dem Abrotieren des Lösungsmittels am Rotationsverdampfer 200 mg eines farblosen Feststoffes (0.27 mmol, 88 %).

1H NMR (CDCl3) #SYMBOL# = 0.87 (t, 3H, J =6.6 Hz, CH 3 ), 1.05 (s, 18H, C- CH 3 ), 1.27 (s, 32H, CH2), 1.59 (m, 4H, CH2), 2.50 (m, 2H, CH 2 NH), 2.87 (m, 2H, CH 2 NH), 3.29 (m, 2H, NHCH 2 ), 3.69 (m, 2H, CH 2 (C5´)), 4.24 (s, 1H, CH(C4´), 4.42 (s, 1H, CH(C3´)), 5.23 (m, 1H, CH(C2´),  5.74 (d, 1H, J = 8 Hz, C(C5)), 5.89 (s, 1H, CH(C1´)),7.67 (d, J = 8 Hz, 1H, C(C6))

↓211

13C-NMR (CDCl3): #SYMBOL# = 14.1 (CH3), 20.3 (C-Si), 22.7 (C-Si), 27.0 (CH3), 27.3 (CH3), 27.4–31.9 (CH2), 36.5 (CH2NHC(O)), 40.1 (CH2NH), 50.5 (CH2NH), 65.8 (CH2(C5´)), 73.3 (CH(C3´)), 74.9 (CH(C4´)), 87.8 (CH(C2´)), 89.7 (CH(C1´)), 102.5 (C5), 145.4 (C6), 150.5(C2), 159.7 (C(O)NH), 162.6 (C4)

O 2 ´-(1-Aminooctadecyl-6-aminohexyl carbonyl)uridin 5 8   (OK 167)

200 mg (0.27 mmol) O2´-(1-Aminooctadecyl-6-aminohexylcarbonyl)-O3´,O5´-(ditertbutylsiloxan-1,3-diyl)uridin 57 und 0.2 ml Et3N•3HF werden in 15 ml MeOH in einem 50 ml Einhalskolben gelöst. Nachdem die Reaktionsmischung für 16 h bei Raumtemperatur rührt, wird das Lösungsmittel am Rotationsverdampfer entfernt. Nach der säulenchromatographischen Reinigung konnte jedoch kein Produkt isoliert werden.

↓212

N,N-Bis-octadecyl-2-cyanoethylamin 60   (OK-229)

4.00 g (7.70 mmol) Dioctadecylamin werden in 40 ml frisch destillierten Acrylnitril in einen 100 ml Einhalskolben gelöst und 18 h unter Rückfluss erhitzt. Die farblose Lösung wird anschließend eingeengt, und der ausfallende, wachsartige Feststoff säulenchromatgraphisch (40g, Petrolether/Diethylether 2:1) gereinigt. Man erhält 4.25 g eines farblosen Feststoffs (7.40 mmol, 97%).

1H NMR (CDCl3) δ#SYMBOL#(ppm) = 0.88 (t, 6H, J = 6Hz, CH3), 1.25 (s, 58H, CH2), 1.41 (m, 4H, CH2), 2.40 (m, 6H, CH2), 2.79 (m, 2H, CH2N)

↓213

13C-NMR (CDCl3): #SYMBOL# = 14.1 (CH3), 16.1 (CH2CN), 22.7-31.9 (CH2), 49.6 (CH2N), 53.8 (CH2N), 119.2 (CN)

2-( Dioctadecylamino)acetamid   6 2   (OK-258)

1.10 g (1.94 mmol) N,N-Bis-octadecyl-2-cyanoethylamin 60 werden in 20 ml Aceton in einem 100 ml Einhalskolben gelöst. Da es darin schlecht löslich ist, wird 4 ml Cyclohexan dem Reaktionsgemisch hinzugefügt und jenes auf 0°C abgekühlt. Nach der Zugabe von 5 ml 25% NH4OH und 7 ml 30% H2O2 rührt das Reaktionsgemisch für 6 h bei 0°C. Die Reaktion wird mit der langsamen Zugabe von 20 ml 39% NaHSO3–Lösung gestoppt. Es konnte anhand der DC jedoch kein Reaktionsumsatz nachgewiesen werden.

↓214

2-( D ioct adecylamino)acetamid   6 2   (OK-2 63 )

560 mg (1.00 mmol) N,N-Bis-octadecyl-2-cyanoethylamin 60 werden in 1.60 ml Trifluoressigsäure und 0.40 ml konzentrierte Schwefelsäure in einem 10 ml Einhalskolben gelöst und für 32 h bei 60°C gerührt. Anschließend wird die Reaktionsmischung zwischen Eiswasser und Essigester extrahiert, die organische Phase über MgSO4 getrocknet, der Feststoff abfiltriert und das Lösungsmittel am Rotationsverdampfer entfernt. Man erhält 580 mg eines farblosen Feststoffes (1.00 mmol, Quant.).

1H NMR (CDCl3) δ#SYMBOL#(ppm) = 0.86 (t, 6H, J = 6Hz, CH3), 1.24(s, 58H, CH2), 1.41 (m, 4H, CH2), 2.40 (m, 4H, CH2), 2.85 (CH2C(O))

↓215

13C-NMR (CDCl3): #SYMBOL# = 14.1 (CH3), 22.7 (CH2-CH3), 29.5-29.7 (CH2), 31.9 (CH2), 46.5 (CH2NH2), 49.6 (CH2N), 59.4 (CH2N), 175.3 (C(O)NH2)

N,N-Bis-octadecyl-1,3-aminopropylamin 61 (OK-264)

580 mg (1.00 mmol) 2-(Dioctadecylamino)acetamid 62 und 220 mg (15.50 mmol) NaBH4 werden in 5 ml trockenem THF in einem 10 ml Schlenkkolben unter starker Wasserstoffentwicklung gelöst. Nachdem das Reaktionsgemisch auf 0°C abkühlt ist, gibt man jenen vorsichtig 0.74 ml (6.00 mmol) BF3•OEt2 hinzu und lässt es erst 5 h unter Rückfluss und dann 16 h bei Raumtemperatur unter Argonatmosphäre rühren. Es konnte anhand der DC kein Reaktionsumsatz nachgewiesen werden.

↓216

N,N-Bis-octadecyl- 1,3 - aminopropyl amin 61   (OK-2 46 )

1.50 g (2.61 mmol) N,N-Bis-octadecyl-2-cyanoethylamin 60 werden in 60 ml Eisessig in einen 250 ml Einhalskolben gelöst. Nach der Zugabe von 1.80 g Pd(OH)2/C (10wt%) rührt das Reaktionsgemisch für 16 h bei Raumtemperatur unter einer Wasserstoffatmosphäre (1 bar). Nachdem der Katalysator abfiltriert ist, entfernt man das Lösungsmittel am Rotationsverdampfer. Es konnte lediglich das Edukt und das Dimerkupplungsprodukt erhalten werden.

N,N-Bis-octadecyl-1,3-aminopropylamin 61 (OK-247)

↓217

600 mg (2.61 mmol) N,N-Bis-octadecyl-2-cyanoethylamin 60 werden in 10 ml EtOAc in einem 200 ml Reaktionsgefäss gelöst. Nach der Zugabe von 1.80 g Pd(OH)2/C (10wt%) rührt das Reaktionsgemisch für 36 h bei 90°C unter einer Wasserstoffatmosphäre (5 bar) in einem Autoklaven. Nachdem der Katalysator abfiltriert ist, entfernt man das Lösungsmittel am Rotationsverdampfer. Es konnte lediglich das Edukt zurückgewonnen werden.

N,N-Bis-octadecyl- 1,3 - aminopropyl amin 6 1   (OK-2 62 )

1.10 g (1.94 mmol) N,N-Bis-octadecyl-2-cyanoethylamin 60 werden in 25 ml CH2Cl2 und in 5 ml MeOH in einem 50 ml Einhalskolben gelöst. Nach der Zugabe von 950 mg (3.88 mmol) NiCl2•6H2O wird das Reaktionsgemisch auf 0°C abgekühlt, vorsichtig mit 750 mg (19.40 mmol) NaBH4 versetzt und anschließend für 16 h bei Raumtemperatur gerührt. Es konnte nach dem Extrahieren zwischen 100 ml Dichlormethan und 20 ml Wasser  und dem Trocknen der organischen Phase über MgSO4, 1.00 g eines farblosen Feststoffes (0.18 mmol, 90%) erhalten werden.

↓218

1H NMR (CDCl3) δ#SYMBOL#(ppm) = 0.86 (t, 6H, J = 6Hz, CH3), 1.24(s, 58H, CH2), 1.41 (m, 4H, CH2), 2.40 (m, 4H, CH2), 2.53 (m, 2H, CH2N), 2.84 (CH2NH2)

13C-NMR (CDCl3): #SYMBOL# = 14.1 (CH3), 22.7 (CH2-CH3), 29.5-29.7 (CH2), 31.9 (CH2), 42.5 (CH2NH2), 49.6 (CH2N), 53.8 (CH2N)

N,N-Bis-octadecyl-1,3-aminopropylamin 61 (OK-231)

↓219

530 mg (14.0 mmol) Lithiumaluminiumhydrid werden in einem 50 ml Dreihalskolben in 15 ml trockenem Diethylether suspendiert. Dazu tropft man vorsichtig eine Lösung aus 1.95 g (3.40 mmol) N,N-Bis-octadecyl-2-cyanoethylamin 60 in 5 ml Diethylether hinzu, so dass es ohne Erhitzung zum Sieden des Ethers kommt. Anschließend lässt man das Reaktionsgemisch 4 h unter Rückfluss rühren. Die Reaktion wird mit 1 ml kalten Wasser gequencht. Die ethrige Phase wird abdekantiert und mit 500 mg NaHCO3 versetzt. Die wässrige Phase wird 3-mal mit 5 ml Diethylether extrahiert. Die kombinierten ethrigen Phasen werden über MgSO4 getrocknet. Man erhält 1.70g eines farblosen Feststoffes (2.96 mmol, 87%).

1H NMR (CDCl3) δ#SYMBOL#(ppm) = 0.86 (t, 6H, J = 6Hz, CH3), 1.24(s, 58H, CH2), 1.41 (m, 4H, CH2), 2.40 (m, 4H, CH2), 2.53 (m, 2H, CH2N), 2.84 (CH2NH2)

13C-NMR (CDCl3): #SYMBOL# = 14.1 (CH3), 22.7 (CH2-CH3), 29.5-29.7 (CH2), 31.9 (CH2), 42.5 (CH2NH2), 49.6 (CH2N), 53.8 (CH2N)

↓220

O 2´-((Dioctadecylamino)ethylcarbamoyl)- O 3´, O 5´-(tetraisopropyldisiloxyl)uridin 6 4 (OK-267)

530 mg (0.90 mmol) O2´-(Carbomoylimidazol)-O3´,O5´-(tetraisopropyldisiloxyl)uridin 49 und 1.00 g (1.80 mmol) N,N-Bis-octadecyl-1,3-aminopropylamin 61 werden in 20 ml trockenem Dichlormethan in einem 50 ml Einhalskolben gelöst. Nachdem die Lösung für 3 Wochen gerührt hat, wird das Lösungsmittel am Rotationsverdampfer weitestgehend entfernt und man erhält nach der säulenchromatographischen Aufarbeitung (120g Säule, EtOAc), 720 mg eines farblosen Feststoffes (0.67 mmol, 74 %).

RF-Wert = 0.40 (CH2Cl2/MeOH 9:1)

↓221

1H-NMR (CDCl3): #SYMBOL# = 0.87 (t, 6H, J = 6.3 Hz, CH3), 1.02 (s, 28H, SiCHCH3), 1.28 (s, 40H, CH2), 1.62 (m, 2H, CH2), 1.98 (m, 8H, CH2), 2.36 (m, 4H, CH2N), 2.49 (m, 2H, CH2N), 3.25 (m, 2H, CH2NH), 3.92 (m, 1H, CH (C4´)), 4.20 (m, 2H, CH2  (C5´)), 4.38 (m, 1H, CH (C3´)), 5.27 (d, 1H, J = 6 Hz, CH (C2´)), 5.78 (d, 1H, J = 8 Hz, CH(C5)), 5.81 (s, 1H, CH(C1´)), 6.38 (t, 1H, 4.8 Hz, NH), 7.62 (d, 1H, J = 8 Hz, CH(C6))

13C NMR (CDCl3) δ(ppm) = 12.1-12.6 (SiCH), 14.1 (CH3), 16.7 – 17.4 (CH3), 22.7 – 29.7 (CH2), 31.9 (CH2), 41.1 (NHCH2), 53.5 (CH2N), 54.0 (CH2N), 62.7 (CH2(C5´)), 68.1 (CH(C3´)), 75.3 (CH(C2´)), 82.1 (CH(C4´)), 89.0 (CH(C1´)), 102.1 (CH(C5)), 139.6 (CH(C6)), 149.5 (C(C2)), 154.6 (C(C(O)NH)), 163.0 (C(C4))

O 2´-(( D i octadecylamino)ethylcarbamoyl)) uridin 6 5 (OK 379)

↓222

680 mg (0.63 mmol) O2´-((Dioctadecylamino)ethylcarbamoyl))-O3´,O5´-(tetraisopropyl-disiloxyl)uridin 64 werden in einem kleinen Plastikgefäss in 10 ml Tetrahydrofuran gelöst. Nach der Zugabe von 0.20 ml (1.22 mmol) Triethylamintrihydrofluorid lässt man das Reaktionsgemisch für 2 h bei Raumtemperatur rühren. Das Lösungsmittel wird am Rotationsverdampfer entfernt und man erhält nach der säulenchromatographischen Reinigung (80g Säule CH2Cl2/MeOH 15:1-> 5:1) 385 mg eines farblosen Feststoffes (0.46 mmol, 73 %).

RF-Wert = 0.22 (CH2Cl2/MeOH 9:1)

1H-NMR (CDCl3): #SYMBOL# = 0.87 (t, 6H, J = 6.6 Hz, CH3), 1.22 (s, 40H, CH2), 1.71 (m, 2H, CH2), 2.55 (m, 6H, CH2N), 3.13 (m, 2H, CH2NH), 3.80 (m, 2H, CH2  (C5´)), 4.02 (m, 1H, CH (C4´)),4.44 (m, 1H, CH (C3´)), 5.27 (d, 1H, J = 5.1 Hz, CH (C2´)), 5.68 (d, 1H, J = 8 Hz, CH(C5)), 5.87 (s, 1H, CH(C1´)), 6.60 (t, 1H, J = 4.8 Hz, NH), 7.80 (d, 1H, J = 8 Hz, CH(C6))

↓223

13C NMR (CDCl3) δ(ppm) = 14.0 (CH3), 22.6 – 29.7 (CH2), 31.9 (CH2), 39.5 (NHCH2), 51.6 (CH2N), 52.9 (CH2N), 60.9 (CH2(C5´)), 69.0 (CH(C3´)), 76.0 (CH(C2´)), 84.8 (CH(C4´)), 88.5 (CH(C1´)), 102.5 (CH(C5)), 139.9 (CH(C6)), 151.0 (C(C2)), 155.8 (C(C(O)NH)), 164.7 (C(C4))

HRMS (ESI) m/z (M+H+) C48H91N4O7

gef.: 835.6869

ber.: 835.6882

O 2´-(Octadecylaminocarbonyl)- O 3 ´ , O 5 ´ -(tetraisopropyldisiloxan-1,3- diyl)adenosin 67a

↓224

In einem ausgeheizten 50 ml Schlenkkolben wird bei Raumtemperatur zunächst 390 mg (0.76 mmol) O3´,O5´-(Tetraisopropyldisiloxan-1,3-diyl)adenosin 28 unter Argonatmosphäre in 10 ml trockenem Dichlormethan gelöst und mit 210 mg (1.30 mmol) CDI versetzt. Nach 5 h rühren der farblosen Lösung wird durch DC das Ende der Reaktion festgestellt. Nun erfolgt die Zugabe von 400 mg (1.30 mmol) 90%igem Octadecylamin. Nach 2½ d rühren, wird die Suspension mit 15 ml trockenem Dichlormethan versetzt, die organische Phase mit 20 ml Wasser und 20ml 5% Zitronensäure gewaschen und der ausfallende Feststoff mit 10 ml Cyclohexan und 20 ml Dichlormethan gewaschen. Die vereinigten organischen Phasen werden anschließend mit Magnesiumsulfat getrocknet und einrotiert. Nach der säulenchromatographischen Reinigung (120g Säule, EtOAc/MeOH 90:1) erhält man 380 mg eines farblosen Feststoffes (0.47mmol, 62%).

1H-NMR (CDCl3): δ = 0.86 (m, 3H, CH3) 1.16-1.06 (m, 28H, CH3-CH), 1.24-1.29 (m, 28H, CH2), 1.50 (m, 2H, NH2), 3.16 (m, 2H, CH2NH), 4.20 (m, 3H, CH2  (C5´+C4´)), 5.00 (m, 1H, (C3´)), 5.16 (m, 1H, CH (C2´)), 6.03 (d, 1H, J = 6Hz, CH(C1´)), 7.96 (s, 1H, CH(C2)), 8.30 (s, 1H, CH(C2))

13C-NMR (CDCl3): δ = 12.6-13.3 (Si-CH & CH3), 17.0-17.5(CH3), 22.6-31.8 (CH2), 40.9 (CH2NH), 61.8 (CH2(C5´)), 70.9 (CH(C3´)), 75.1(CH(C2´)), 82.2(CH(C4´)), 98.7 (CH(C1´)), 153.0 (CH(C8)), 155.4 (C(C2)), 156.0 (C(C4))

↓225

O 2´-(Octadecylaminocarbonyl)adenosin 68a

360 mg (0.45mmol) O2´-(Octadecylaminocarbonyl)-O3´,O5´-(tetraisopropyldisiloxan-1,3- diyl)adenosin 67a werden in einem Plastikgefäß in 10 ml THF gelöst. Nach Zugabe von 0.20 ml Triethylamintrihydrofluorid wird die Lösung über Nacht gerührt. Die Suspension wird mit 25 ml Cyclohexan versehen und abdekantiert. Anschließend wird 2-mal mit je 20ml eines 1:1 Gemisches aus CycH/Toluol gewaschen und abdekantiert. Nach dem Umkristallisieren in Ethanol erhält man 200 mg eines farblosen Feststoffes (0.36mmol; 76%).

1H-NMR (CDCl3): δ = 0.86 (m, 3H, CH3), 1.22-1.23 (m, 28H, CH2), 1.50 (m, 2H, NH2), 3.16 (m, 2H, CH2NH), 3.79 - 4.10 (m, 3H, CH2  (C5´+C4´)), 4.44 (m, 1H, (C3´)), 5.36 (m, 1H, CH (C2´)), 5.90 (d, 1H, J = 6Hz, CH(C1´)), 7.93 (s, 1H, CH(C2)), 8.04 (s, 1H, CH(C2))

↓226

13C-NMR (CDCl3): δ = 13.8 (CH3), 22.6-31.8 (CH2), 40.9 (CH2NH), 62.1 (CH2(C5´)), 70.2 (CH(C3´)), 75.8(CH(C2´)), 87.4 (CH(C4´)), 98.7 (CH(C1´)), 151.9 (CH(C8)), 155.4 (C(C2)), 155.6 (C(C4))

HRMS (ESI) m/z (M+H+) C31H53O6N3

gef.: 563.3927

ber.: 563.3929

O 2´-(Phenylcarbamoyl)- O 3´, O 5´-(tetraisopropyldisiloxyl)uridin (OK-271)

↓227

530 mg (0.90 mmol) O2´-(Carbomoylimidazol)-O3´,O5´-(tetraisopropyldisiloxyl)uridin werden in 10 ml trockenem THF in einem ausgeheizten 25 ml Schlenkkolben unter Argonatmosphäre gelöst. Nachdem die Reaktionsmischung mittels eines Eisbades auf 0°C abgekühlt ist, wird sie mit 1.00 ml Benzylmagnesiumchlorid (2 M in THF) versetzt und 96 h bei Raumtemperatur unter einer Argonatmosphäre gerührt. Anschließend wird sie zwischen 150 ml Dichlormethan und 50 ml Wasser extrahiert, die organischen Phase über MgSO4 getrocknet und das Lösungsmittel am Rotationsverdampfer entfernt und man erhält nach der säulenchromatographischen Reinigung (80 g Säule, CycH/EtOAc 2:3 -> EtOAc) 500 mg eines farblosen Feststoff (0.82 mmol, 91%).

1H-NMR (CDCl3): #SYMBOL# = 1.02 (s, 28H, SiCHCH3), 3.77 (m, 2H, CH2), 4.10 (m, 2H, CH2(C5´)), 4.28 (m, 1H, CH(C4)), 4.38 (m, 1H, CH(C3´)), 4.72 (s, 1H, CH(C2´)), 5.61 (s, 1H, CH(C1´)), 5.78 (d, 1H, J = 8 Hz, CH(C5)), 6.38 (t, 1H, 4.8 Hz, NH), 7.27–7.43 (m, 5H, CHarom), 7.59 (d, 1H, J = 8 Hz, CH(C6))

13C NMR (CDCl3) δ(ppm) = 12.1-12.6 (SiCH), 16.7 – 17.4 (CH3), 42.0 (CH2), 61.7 (CH2(C5´)), 68.1 (CH(C3´)), 81.3 (CH(C2´)), 82.1 (CH(C4´)), 87.0 (CH(C1´)), 102.1 (CH(C5)), 126.9 (CHarom), 128.8 (CHarom), 129.6 (CHarom), 133.6 (Carom), 139.6 (CH(C6)), 150.1 (C(C2)), 163.6 (C(C4)), 165.6 (C(O))

↓228

O 3’, O 5’-(Tetraisopropyldisiloxan-1,3-diyl)guanosin 6 6 b

820 mg (2.90 mmol) Guanosin werden in 10 ml trockenen Pyridin und 2 ml trockenen DMF in einen ausgeheizten 25 ml Schlenkkolben suspendiert und bei 0°C mit 1.50 ml (3.34 mmol) TIPDSCl versetzt. Nun wird die Reaktionsmischung langsam auf Raumtemperatur erwärmt. Nach 24 h wird das Lösungsmittel am Rotationsverdampfer weitestgehend entfernt und der ölige Rückstand wird zwischen 100 ml Dichlormethan und 20 ml einer gesättigten NaHCO3-Lösung, die organische Phase wird über MgSO4 getrocknet und einrotiert. Man erhält nach der säulenchromatographischer Reinigung (120g Säule, EtOAc/MeOH 45:1) 1.46g eines farblosen Feststoffes. (2.78 mmol, 96%).

RF-Wert = 0.20 (CHCl3/MeOH 9:1)

↓229

1H-NMR (CDCl3): #SYMBOL# = 0.91-1.08 (m, 28H, CH3-CH), 3.99 (m, 2H, CH2  (C5´)), 4.24 (m, 1H, CH (C4´)), 4.44 (m, 1H, CH(C3´), 5.66 (m, 1H, CH(C2´)), 5.85 (s, 2H, NH2), 6.52 (d, 1H, J = 9 Hz, CH(C1´)), 8.57 (s, 1H, CH(C8))

13C-NMR (CDCl3): #SYMBOL# = 12.4-13.3 (Si-CH), 17.2-17.7(CH3), 61.0 (CH2(C5´)), 69.9 (CH(C3´)), 74.3 (CH(C2´)), 81.4 (CH(C4´)), 88.3 (CH(C1´)), 154.3 (C2), 157.3 (C4), 162.9 (C8)

O 2´-(Octadecylaminocarbonyl)- O 3 ´ , O 5 ´ -(tetraisopropyldisiloxan-1,3-diyl)guanosin 67b

↓230

In einem ausgeheizten 50 ml Schlenkkolben wird bei Raumtemperatur zunächst 530 mg (1.00 mmol) O3´,O5´-(Tetraisopropyldisiloxan-1,3-diyl)guanosin 66b unter Argonatmosphäre in 7 ml trockenem Dichlormethan gelöst und mit 220 mg (1.30 mmol) CDI versetzt. Nach 24 h rühren der gelblichen Lösung wird durch DC das Ende der Reaktion festgestellt. Nun erfolgt die Zugabe von 320 mg (1.10 mmol) 90%igem Octadecylamin. Nach 2d rühren wird die vollständige Umsetzung durch DC festgestellt. Die gelbliche Suspension wird mit 12 ml Dichlormethan versetzt, die organische Phase mit 20 ml Wasser und 20 ml 5% Zitronensäure gewaschen und der ausfallende Feststoff mit 10 ml Cyclohexan und 20 ml Dichlormethan gewaschen. Die vereinigten organischen Phasen werden anschließend mit Magnesiumsulfat getrocknet und einrotiert. Säulenchromatographische Reinigung (80g Säule, EtOAc/MeOH 9:1) ergab 320 mg eines farblosen Feststoffes (0.55mmol, 55 %).

1H-NMR (CDCl3): δ = 0.85 (m, 3H, CH3), 1.04 (m, 28H, CH3-CH), 1.25 (m, 22H, CH2), 3.18 (m. 2H, CH2-NH), 4.53 (m, 3H, CH2  (C5´+C4´)), 5.18 (m, 1H, (C3´)), 5.57 (m, 1H, CH (C2´)), 5.87 (d, 1H, J = 6Hz, CH(C1´)), 7.39 (s, 1H, CH(C2)), 7.77 (s, 1H, CH(C2)), 11.98 (s, 1H, NH)

13C-NMR (CDCl3): δ = 12.4-14.1 (SiCH + CH3), 17.2-17.7(CH3), 22.7–31.9 (CH2), 41.2 (CH2NH), 61.1 (CH2(C5´)), 69.8 (CH(C3´)), 75.2(CH(C2´)), 82.0(CH(C4´)), 88.7 (CH(C1´)), 149.9 (C(C5), 151.1 (C(C4), 153.7 (CH(C2)), 154.0 (C(O)NH), 158.9 (C(C6)), 162.9 (CH(C8))

↓231

O 2 ´ -(Octadecylaminocarbonyl)guanosin 68b

310 mg (0.38mmol) O2´-(Octadecylaminocarbonyl)-O3´,O5´-(tetraisopropyldisiloxan-1,3-diyl)guanosin 67b werden in einem Plastikgefäß in 15 ml THF gelöst. Nach Zugabe von 0.18 ml Triethylamintrihydrofluorid wird die Lösung über Nacht gerührt. Der geleeartige Rückstand wird in eine Fritte überführt und mit Cyclohexan gewaschen, wodurch im Filtrat ein farbloser Feststoff ausfällt. Anschließend erfolgt nochmaliges Waschen der geleeartigen Substanz mit Ethanol, wodurch sich der ausgefallene Feststoff löst. Das Lösungsmittel wird abdestilliert und der Rückstand in Ethanol umkristallisiert. Man erhält nach dem Trocknen des geleeartigen Feststoffes im Vakuumtrockenschrank 65 mg (0.11mmol, 29%).

1H-NMR (CDCl3): δ = 0.85 (m, 3H, CH3), 1.25 (m, 22H, CH2), 3.18 (m. 2H, CH2-NH), 4.53 (m, 3H, CH2  (C5´+C4´)), 4.44 (m, 1H, (C3´)), 5.26 (m, 1H, CH (C2´)), 5.87 (d, 1H, J = 6Hz, CH(C1´)), 7.39 (s, 1H, CH(C2)), 7.77 (s, 1H, CH(C2)), 11.98 (s, 1H, NH)

↓232

13C-NMR (CDCl3): δ = 14.1 (CH3), 22.7–31.9 (CH2), 41.2 (CH2NH), 62.1 (CH2(C5´)), 70.8 (CH(C3´)), 75.8 (CH(C2´)), 87.2 (CH(C4´)), 98.7 (CH(C1´)), 149.9 (C(C5), 151.1 (C(C4), 153.7 (CH(C2)), 154.0 (C(O)NH), 158.9 (C(C6)), 162.9 (CH(C8))

HRMS (ESI) m/z (M+H+) C29H51O6N6

gef.: 579.3863

ber.: 579.3865

O 3 ´ , O 5 ´ -(Tetraisopropyldisiloxan-1,3-diyl)cytidin 6 6 c

↓233

In einem ausgeheizten 50 ml Schlenkkolben wird unter Argonatmosphäre 710 mg (2.90 mmol) Cytidin in 15ml abs. Pyridin suspendiert. Anschließend wird die auf 0°C gekühlte Lösung tropfenweise mit 1.50 ml (3.34mmol) TIPDSCl versetzt, wodurch sich das Cytidin langsam löst. Nun wird die Reaktionsmischung langsam auf Raumtemperatur erwärmt. Nach 24 h rühren ist immer noch Edukt in Lösung, weshalb zusätzlich 0.20 ml (0.45 mmol) TIPDSCl langsam bei 0°C zugetropft werden. Das Ende der Reaktion wird mittels DC nach weiteren 24 h rühren festgestellt. Nun erfolgt das Quenchen mit 2 ml Methanol mit anschließendem Einengen der Lösung. Der ölige Rückstand wird zwischen 100 ml Dichlormethan und 20 ml einer gesättigten NaHCO3-Lösung extrahiert, mit Magnesiumsulfat getrocknet und einrotiert. Es werden 1.22g eines farblosen Feststoffes erhalten (2.58mmol, 89 %).

1H-NMR (CDCl3): δ = 0.84 (m, 28H, CH3-CH), 3.99 (m, 2H, CH2  (C5´)),4.24 (m, 1H, CH (C4´)), 4.44 (m, 1H, CH(C3´), 5.66 (m, 1H, CH(C2´)), 5.66 (d, 1H, J = 6Hz, CH(C1´)), 7.82 (d, 1H, J = 8Hz, CH(C6))

13C-NMR (CDCl3): δ = 12.4-13.3 (SiCH), 17.2-17.7(CH3), 54.4 (CH2(C5´)), 78.8(CH(C3´)-O), 80.2(CH(C2´)), 85.4(CH(C4´)), 95.3 (CH(C1´)), 144.7 (CH(C6)), 160.0 (C(C2)), 167.7 (C(C4)

↓234

O 2 ´ -(Octadecylaminocarbonyl)- O 3 ´ , O 5 ´ -(tetraisopropyldisiloxan-1,3-diyl)cytidin 67c

In einem ausgeheizten 50 ml Rundkolben wird bei Raumtemperatur zunächst 390 mg (0.83mmol) des O3´,O5´-(Tetraisopropyldisiloxan-1,3-diyl)cytidins 66c in 10 ml trockenem Dichlormethan gelöst und mit 170 mg (1.10 mmol) CDI versetzt. Nach 7 h Rühren der farblosen Lösung verwies eine DC auf überschüssiges Edukt. Daher erfolgt die weitere Zugabe von 112 mg (0.69mmol) CDI. Das Ende der Reaktion wird mittels DC nach insgesamt 24 h Rühren festgestellt. Nun erfolgt langsames Zutropfen einer vorher hergestellten Lösung aus 410 mg (1.40 mmol) 90%igem Octadecylamin in 4 ml trockenem Dichlormethan. Nach 2 d rühren befindet sich immer noch ein wenig des Carbonylimidazolderivates des geschützten Cytidins in der Reaktionsmischung, worauf weitere 170 mg (0.57mmol) 90%iges Octadecylamin zu der nun leicht gelblicher Lösung hinzu gegeben werden. Das Ende der Reaktion wird nach 24 h durch DC festgestellt. Die gelbliche Lösung wird mit 15 ml Dichlormethan versetzt, die organische Phase mit 20 ml Wasser und 20 ml 5% Zitronensäure extrahiert und der ausfallende Feststoff mit Dichlormethan gewaschen. Die vereinigten organischen Phasen werden anschließend mit Magnesiumsulfat getrocknet und einrotiert. Eine säulenchromatographische Reinigung (120g Säule, EtOAc/MeOH 20:1 → 9:1) ergab 300 mg eines hellgelben Feststoffes (0.37 mmol, 45 %).

1H-NMR (CDCl3): δ = 0.84 (m, 3H, CH3-CH2), 0.90-1.06 (m, 28H, CH3-CH), 1.24 (m, 30H, (CH2), 3.20 (m, 2H, CH2  (C5´)), 3.97 (m, 1H, CH (C4´)), 4.31 (m, 1H, CH(C3´), 5.20 (m, 1H, CH(C2´)), 5.75 (d, 1H, J = 6Hz, CH(C1´)), 7.69 (d, 1H, J = 8Hz, CH(C6))

↓235

13C-NMR (CDCl3): δ = 12.4-14.4 (Si-CH & CH3), 17.2-17.7(CH3), 22.7-31.9 (CH2), 41.2 (CH2-CH2-NH), 60.0 (CH2NH), 63.0 (CH2(C5´)), 76.0 (CH(C3´)), 85.9(CH(C2´)), 89.0(CH(C4´)), 94.8 (CH(C1´)), 140.4 (CH(C6)), 154.3 (C(C2)), 155.4 (C(O)NH), 165.9 (C(C4)

O 2 ´ -(Octadecylaminocarbonyl)cytidin 68c

250 mg (0,32mmol) O2´-(Octadecylaminocarbonyl)-O3´,O5´-(tetraisopropyldisiloxan-1,3-diyl)cytidin werden in einem Plastikgefäß in 10 ml THF gelöst. Nach Zugabe von 0.17 ml Triethylamintrihydrofluorid wird die Lösung über Nacht gerührt. Die Lösung wird mit 25 ml Cyclohexan versehen. Als keine Phasentrennung erfolgte, wird der gelbliche Rückstand eingeengt und man erhält nach dem Umkristallisieren in Ethanol 65 mg eines farblosen Feststoffes (0.20 mmol, 68%).

↓236

1H-NMR (CD3OD): δ = 0.84 (m, 3H, CH3-CH2), 1.24 (m, 30H, CH2),  3.20 (m, 2H, CH2  (C5´)), 3.86 (m, 1H, CH (C4´)), 4.03 (m, 1H, CH(C3´), 5.52 (m, 1H, CH(C2´)), 5.63 (d, 1H, J = 8Hz, CH(C5)), 5.69 (d, 1H, J = 6Hz, CH(C1´)), 7.66 (d, 1H, J = 8 Hz, CH(C6)), 7.71 (d, 1H, J = 9Hz, NH)

13C-NMR (CD3OD): δ = 14.4 (CH3), 22.7-31.9 (CH2), 41.7 (CH2-CH2-NH), 60.0 (CH2NH), 61.8 (CH2(C5´)), 85.6 (CH(C3´)), 89.8(CH(C2´)), 92.0(CH(C4´)), 95.5 (CH(C1´)), 143.2 (CH(C6)), 154.3 (C(C2)), 157.8 (C(O)NH), 167.1 (C(C4))

HRMS (ESI) m/z (M+H+) C28H51N4O6

gef.: 539.3803

ber.: 539.3803

↓237

S 2 ´ -(4- M ethoxybenzyl) u ridin 89 (OK   265)

1.60 g (7.10 mmol) Arabino-O2,O2´-anhydrouridin 41, 2.46 ml (17.70 mmol) 4-Methoxyphenylmethanthiol und 4.50 ml (35.90 mmol) N1,N1,N3,N3- Tetramethylguanidin werden in 35 ml DMF für 30 min bei 120°C erhitzt. Nach dem Abkühlen wird das Lösungsmittel am Rotationsverdampfer weitestgehend entfernt und man erhält nach der säulenchromatographisch Reinigung (40g Säule, CHCl3/EtOH 91:9) 2.00 g eines farblosen Feststoff (5.23 mmol, 74%).

RF-Wert = 0.15 (CHCl3/MeOH 9/1)

↓238

1H-NMR (CDCl3): #SYMBOL# = 3.24 (m, 2H, CH2  (C5´)), 3.60 (m, 2H, CH2), 3.56 (s, 3H, OCH3) 3.61 (m, 1H, CH (C2´)), 3.97 (m, 1H, CH(C4´)), 4.10 (m, 1H, CH(C3´)) 5.44 (d, 1H, J = 8 Hz, CH(C5)), 5.87 (d, 1H, J = 9 Hz, CH(C1´)), 6.66 (d, 2H, J = 8.7 Hz, (CHarom)), 7.08 (d, 2H, J = 8.7 Hz, (CHarom)) 7.47 (d, 1H, J = 8 Hz, CH(C6))

13C-NMR (CDCl3): #SYMBOL# = 35.1 (CH2), 52.5 (CH(C2´)), 54.4 (OCH3), 61.8 (CH2(C5´)), 71.5 (CH(C3´)), 86.3 (CH(C4´)), 89.9 (CH(C1´)), 102.3 (C5), 113.5 (Carom ),130.1 (CHarom), 130.2 (CHarom), 141.9 (C6), 151.8 (C2), 158. 8 (MeOCarom), 164.1 (C4)

2´- Thio -2´-desoxyuridin 69   (OK26 6 )

↓239

1.70 g (4.50 mmol) S2’-(4-Methoxybenzyl)uridin 89 und 630 mg (6.75 mmol) Phenol werden in 20 ml TFA für 2 h unter Rückfluss in einem 50 ml Einhalskolben gerührt. Nach dem Abkühlen wird das Lösungsmittel am Rotationsverdampfer entfernt, der Rückstand zweimal mit je 10 ml Acetonitril versetzt und wieder am Rotationsverdampfer eingeengt. Man erhält nach der säulenchromatographischen Reinigung (300 g Säule, CHCl3/EtOH 91:9 -> 7:1) 660 mg eines farblosen Feststoffes (2.50 mmol, 56 %).

RF-Wert = 0.42 (CHCl3/MeOH 4/1)

1H-NMR (CDCl3): #SYMBOL# = 3.63 (m, 1H, CH (C2´)), 3.80 (m, 2H, CH2  (C5´)), 4.13 (m, 1H, CH(C4´)), 4.34 (m, 1H, CH(C3´), 4.45 (s, 1H, OH), 4.98 (s, 1H, OH), 5.69 (d, 1H, J = 8 Hz, CH(C5)), 6.03 (d, 1H, J = 9 Hz, CH(C1´)), 7.92 (d, 1H, J = 8 Hz, CH(C6)), 10.28 (s, 1H, NH)

↓240

13C-NMR (CDCl3): #SYMBOL# = 45.8 (CH(C2´)), 62.1 (CH2(C5´)), 72.7 (CH(C3´)), 86.8 (CH(C4´)), 90.2 (CH(C1´)), 102.3 (C5), 140.6 (C6), 151.0 (C2), 162.9 (C4)

1-(3-Brom-2-(octadecyloxy)propoxy)octadecan 71 (OK269)

5.97 g (10.0 mmol) 2,3-Bis(octadecyloxy)propan-1-ol 117 und 2.70 g (10.6 mmol) PPh3 werden in 80 ml Dichlormethan in einem 250 ml Einhalskolben unter Argonatmosphäre gelöst. Nach dem das Reaktionsgemisch mittels eines Eisbades auf 0°C abgekühlt ist, fügt man jenen 1.95 g (10.9 mmol) NBS hinzu und lässt es 24 h bei Raumtemperatur rühren. Anschließend wird es zwischen 250 ml Dichlormethan und 50 ml einer gesätt. NaHCO3-Lösung extrahiert, die organische Phase über MgSO4 getrocknet, der Feststoff abfiltriert und das Lösungsmittel am Rotationsverdampfer entfernt und man erhält nach der säulenchromatographischen Reinigung (300 g Säule, CycH/EtOAc 12:1 -> 4:1) 4.55 g eines farblosen Feststoffes (6.91 mmol, 69 %). RF-Wert = 0.25 (CycH/EtOAc 9:1)

↓241

1H-NMR (CDCl3): #SYMBOL# = 0.87 (t, 6H, J = 6 Hz, CH3), 1.25 (s, 60H, CH2), 1.56 (m, 4H, OCH2), 3.42 (m, 9H, CH2+CH)

S 2´-( 2,3-bis(octadecyloxy)propanmercapto ) uridin 70a (OK 2 70)

500 mg (2.00 mmol) 2´-Thio-2´-desoxyuridin 69 werden in 10 ml trockenem Acetonitril und 10 ml Dichlormethan in einem ausgeheizten 50 ml Schlenkkolben gelöst. Nach der Zugabe von 1.74 ml (10.0 mmol) DIPEA und 1.98 g (3.00 mmol) 1-(3-Brom-2-(octadecyloxy)propoxy)-octadecan 71 rührt das Reaktionsgemisch für 16 h bei Raumtemperatur unter Argonatmosphäre. Anschließend wird es zwischen 150 ml Dichlormethan und 50 ml einer gesätt. NaHCO3-Lösung extrahiert, die organische Phase über MgSO4 getrocknet und das Lösungsmittel weitestgehend am Rotationsverdampfer entfernt. Man erhält nach der säulenchromatographischen Reinigung (120 g Säule, CH2Cl2/MeOH 9:1 -> 7:1) 0.22 g eines farblosen Feststoffes (0.27 mmol, 13%).

↓242

1H-NMR (CDCl3): #SYMBOL# = 0.84 (t, 6H, J = 6 Hz, CH3), 1.19 (s, 60H, CH2), 1.52 (t, 2H, J = 7 Hz, CH2), 2.55 (t, 2H, J = 7.5 Hz, CH), 3.42 (m, 2H, CH2(C5´)), 3.76 (m, 7H, CH2+CH), 3.98 (m, 1H, CH(C2´)), 4.17 (m, 1H, CH(C4´)), 4.30 (m, 1H, CH(C3´), 5.67 (d, 1H, J = 8 Hz, CH(C5)), 5.76 (d, 1H, J = 9 Hz, CH(C1´)), 7.66 (d, 1H, J = 8 Hz, CH(C6)), 9.56 (s, 1H, NH)

13C-NMR (CDCl3): #SYMBOL# = 14.1 (CH3), 22.6-34.1 (CH2), 53.9 (CH(C2´)), 62.2 (CH2(C5´)), 71.4 (CH(C3´)), 86.3 (CH(C4´)), 91.4 (CH(C1´)), 102.8 (C5), 142.3 (C6), 150.6 (C2), 163.4 (C4)

HRMS (ESI) m/z (M+H+) C48H91N2O7S

gef.: 839.6561

ber.: 839.6547

↓243

S 2´-(Hexadec-1-yl mercapto ) uridin 70b   (OK-268 )

260 mg (1.00 mmol) 2´-Thio-2´-desoxyuridin 69 werden in 5 ml trockenem Acetonitril in einen ausgeheizten 10 ml Schlenkkolben gelöst. Nach der Zugabe von 0.85 ml (1.50 mmol) DIPEA und 0.45 ml (1.50 mmol) Hexadecylbromid 72 rührt das Reaktionsgemisch für 16 h bei Raumtemperatur unter Argonatmosphäre. Anschließend wird es zwischen 100 ml Dichlormethan und 50 ml einer gesätt. NaHCO3-Lösung extrahiert, die organische Phase über MgSO4 getrocknet und das Lösungsmittel weitestgehend am Rotationsverdampfer entfernt. Man erhält nach der säulenchromatographischen Reinigung (120g Säule, CH2Cl2/MeOH 9:1) 300 mg eines farblosen Feststoffes (0.62 mmol, 62%).

1H-NMR (CDCl3): #SYMBOL# = 0.84 (t, 3H, J = 6 Hz, CH3), 1.28 (s, 24H, CH2), 1.53 (t, 2H, J = 7 Hz, CH2), 2.50 (t, 2H, J = 7.5 Hz, CH2), 3.40 (m, 2H, CH2  (C5´)), 3.88 (m, 1H, CH (C2´)), 4.11 (m, 1H, CH(C4´)), 4.30 (m, 1H, CH(C3´), 5.73 (d, 1H, J = 8 Hz, CH(C5)), 5.81 (d, 1H, J = 9 Hz, CH(C1´)), 7.76 (d, 1H, J = 8 Hz, CH(C6)), 10.28 (s, 1H, NH)

↓244

13C-NMR (CDCl3): #SYMBOL# = 14.3 (CH3), 22.6-34.1 (CH2), 53.9 (CH(C2´)), 62.2 (CH2(C5´)), 71.4 (CH(C3´)), 86.3 (CH(C4´)), 90.2 (CH(C1´)), 102.8 (C5), 141.7 (C6), 150.8 (C2), 163.8 (C4)

Elementaranalyse für C25H44N2O5S:

gef. C: 61.86, H: 8.51, N: 5.47, S: 6.16

ber. C: 61.95, H: 8.15, N: 5.78, S: 6.62

S 2´-( d 33 - Hexadec-1-yl mercapto ) uridin   70c   (OK-268 D)

↓245

260 mg (1.00 mmol) 2´-Thio-2´-desoxyuridin werden in 5 ml trockenem Acetonitril in einem ausgeheizten 10 ml Schlenkkolben gelöst. Nach der Zugabe von 0.85 ml (1.50 mmol) DIPEA und 0.45 ml (1.5 mmol) d33-Hexadecylbromid 73 rührt das Reaktionsgemisch für 16 h bei Raumtemperatur unter Argonatmosphäre. Anschließend wird es zwischen 100 ml Dichlormethan und 50 ml einer gesätt. NaHCO3-Lösung extrahiert, die organische Phase über MgSO4 getrocknet und das Lösungsmittel weitestgehend am Rotationsverdampfer entfernt. Man erhält nach der säulenchromatographischen Reinigung (60g Säule, CH2Cl2/MeOH 9:1) 300 mg eines farblosen Feststoffes (0.62 mmol, 62%).

1H-NMR (CDCl3): #SYMBOL# = 3.40 (m, 2H, CH2  (C5´)), 3.88 (m, 1H, CH (C2´)), 4.11 (m, 1H, CH(C4´)), 4.30 (m, 1H, CH(C3´), 5.73 (d, 1H, J = 8 Hz, CH(C5)), 5.81 (d, 1H, J = 9 Hz, CH(C1´)), 7.76(d, 1H, J = 8 Hz, CH(C6)), 10.28 (s, 1H, NH)

13C-NMR (CDCl3): #SYMBOL# = 53.9 (CH(C2´)), 62.2 (CH2(C5´)), 71.4 (CH(C3´)), 86.3 (CH(C4´)), 90.2 (CH(C1´)), 102.8 (C5), 141.7 (C6), 150.8 (C2), 163.8 (C4)

↓246

1-Brom - d 33 -hexadecan   73   (OK2 77 )

410 mg (1.50 mmol) d33-Hexadecanol und 450 mg (1.55 mmol) PPh3 werden in 10 ml Dichlormethan in einem 25 ml Einhalskolben unter Argonatmosphäre gelöst. Nach dem das Reaktionsgemisch mittels eines Eisbades auf 0°C abgekühlt ist, fügt man jenen 350 mg (1.8 mmol) NBS hinzu und lässt es 24 h bei Raumtemperatur rühren. Anschließend wird es zwischen 100 ml Dichlormethan und 50 ml einer gesätt. NaHCO3-Lösung extrahiert, die organische Phase über MgSO4 getrocknet, der Feststoff abfiltriert und das Lösungsmittel am Rotationsverdampfer entfernt. Man erhält nach der säulenchromatographischen Reinigung (60g Säule, CycH/EtOAc 12:1 -> 4:1) 490 mg eines farblosen Feststoffes (1.45 mmol, 97 %).

RF-Wert = 0.95 (CycH/EtOAc 4:1)

↓247

13C-NMR (CDCl3): #SYMBOL# = 14.1 (CH3), 22.7-32.6 (CH2), 33.8 (BrCH2), 70.5 (OCH2), 70.9 (OCH2), 71.7 (CH2), 77.9 (OCH)

S 2´-( But-3-enylmercapto ) uridin 70c (OK- 337)

1.15 g (4.25 mmol) 2´-Thio-2´-desoxyuridin 69 werden in 20 ml trockenem Acetonitril in einem ausgeheizten 50 ml Schlenkkolben gelöst. Nach der Zugabe von 3.48 ml (6.00 mmol) DIPEA und 0.65 ml (6.4 mmol) But-1-en-4-ol 74 rührt das Reaktionsgemisch für 16 h bei Raumtemperatur unter Argonatmosphäre. Anschließend wird es zwischen 100 ml Dichlormethan und 50 ml einer gesätt. NaHCO3-Lösung extrahiert, die organische Phase über MgSO4 getrocknet und das Lösungsmittel weitestgehend am Rotationsverdampfer entfernt. Man erhält nach der säulenchromatographischen Reinigung (120g Säule, CH2Cl2/MeOH 9:1) 270 mg eines farblosen Feststoffes (0.86 mmol, 20 %).

↓248

RF-Wert = 0.33 (CH2Cl2/MeOH 9:1)

1H-NMR (CDCl3): #SYMBOL# = 2.30 (m, 2H, CH2), 2.64 (t, 2H, J= 7.2 Hz, CH2), 3.51 (m, 1H, CH (C2´)), 3.72 (m, 2H, CH2  (C5´)), 4.06 (s, 1H, CH(C4´)), 4.36 (s, 1H, CH(C3´), 5.01 (m, 2H, CH=CH2), 5.71 (d, 1H, J = 8 Hz, CH(C5)), 5.78 (m, 1H, CH=CH2), 6.10 (d, 1H, J = 9 Hz, CH(C1´)), 8.04(d, 1H, J = 8 Hz, CH(C6))

13C-NMR (CDCl3): #SYMBOL# = 30.4 (CH2), 33.94 (CH2), 54.5 (CH(C2´)), 61.6 (CH2(C5´)), 72.1 (CH(C3´)), 86.7 (CH(C4´)), 88.4 (CH(C1´)), 101.9 (CH5), 115.2 (CH2), 136.3 (CH), 141.1 (CH6), 151.1 (C2), 164.5 (C4)

↓249

S 2´-( Farnesylmercapto ) uridin 70e   (OK- 336)

520 mg (3.00 mmol) 2´-Thio-2´-desoxyuridin 69 werden in 10 ml trockenem Acetonitril in einem ausgeheizten 25 ml Schlenkkolben gelöst. Nach der Zugabe von 1.74 ml (3.00 mmol) DIPEA und 0.82 ml (3.00 mmol) Farnesylbromid 75 rührt das Reaktionsgemisch für 16 h bei Raumtemperatur unter Argonatmosphäre. Anschließend wird es zwischen 100 ml Dichlormethan und 50 ml einer gesätt. NaHCO3-Lösung extrahiert, die organische Phase über MgSO4 getrocknet und das Lösungsmittel weitestgehend am Rotationsverdampfer entfernt. Man erhält nach der säulenchromatographischen Reinigung (120g Säule, CH2Cl2 -> CH2Cl2/MeOH 9:1) 570 mg eines farblosen Feststoffes (1.22 mmol, 61%).

RF-Wert = 0.41 (CH2Cl2/MeOH 9:1)

↓250

1H-NMR (CDCl3): #SYMBOL# = 1.28 (s, 24H, CH2), 1.93 (m, 8H, CH2), 3.08 (m, 2H, CH2), 3.60 (m, 2H, CH2  (C5´)), 3.70 (m, 1H, CH (C2´)), 4.10 (s, 1H, CH(C4´)), 4.26 (s, 1H, CH(C3´), 4.97 (m, 4H, CH-CH=CH), 5.71 (d, 1H, J = 8 Hz, CH(C5)), 5.86 (d, 1H, J = 9 Hz, CH(C1´)), 7.78(d, 1H, J = 8 Hz, CH(C6)), 10.37 (s, 1H, NH)

13C-NMR (CDCl3): #SYMBOL# = 17.3 (CH3), 25.3 (CH3), 26.3 (CH2), 39.2-39.3 (CH2), 52.7 (CH(C2´)), 61.9 (CH2(C5´)), 71.4 (CH(C3´)), 86.0 (CH(C4´)), 88.9 (CH(C1´)), 102.4, (CH5), 118.9 (CH), 123.5 (CH), 124.0 (CH), 130.8 (C), 135.3 (C), 140.4 (C), 141.4 (CH6), 150.7 (C2), 162.3 (C4)

HRMS (ESI) m/z (M+H+) C24H37N2O5S

gef.: 465.2417

ber.: 465.2423

↓251

4-(Pyrenyl)butan-1-ol (OK-308)

Zu einer Lösung von 600 mg (16.0 mmol) LiAlH4 in einem 250 ml Dreihalskolben in 10 ml trockenem THF wird bei 0°C über ein Tropftrichter eine Lösung aus 580 mg (2.00 mmol) 4-(Pyren-2-yl)-butansäure in 50 ml trockenem THF langsam zugetropft. Das Eisbad wird entfernt und die Lösung für 4 h bei 60°C gerührt. Der Reaktionsfortschritt wird mittels DC verfolgt und bei Reaktionsende das Reaktionsgemisch wieder auf 0°C abgekühlt und mit 5 ml Wasser gequencht. Nach der Extraktion des Gemisches zwischen 50 ml Dichlormethan und 50 ml Brine wird die organische Phase über MgSO4 getrocknet. Man erhält nach dem Einrotieren 570 mg eines farblosen Feststoffes (2.00 mmol, Quant.)

1H NMR (CDCl3) δ#SYMBOL#(ppm) 1.71-1.96 (m. 4H), 3.37 (t, 2H, J = 7.5 Hz, PyrenCH2), 3.69 (t, 2H, J = 6.6 Hz, HOCH2), 8.31-7.81 (m, 9H, CHarom)

↓252

13C NMR (75 MHz, CDCl3) δ(ppm) 27.9 (CH2), 32.7 (CH2), 33.2 (CH2), 62.8 (HOCH2), 123.4-129.8 (CHarom/Carom)

2-(4- B rombutyl)pyren 76 (OK-310)

570 mg (2.00 mmol) 4-(Pyrenyl)butan-1-ol und 1.58 g (6.00 mmol) PPh3 werden in einem 100 ml Schlenkkolben unter Argonatmosphäre in 40 ml trockenem Dichlormethan gelöst. Die Reaktionsmischung wird auf 0°C gekühlt und es werden 1.06 g (6.00 mmol) NBS hinzugeben. Die Lösung rührt über Nacht bei Raumtemperatur und anschließend wird das Lösungsmittel am Rotationsverdampfer entfernt. Der Rückstand wird zwischen 100 ml Dichlormethan und 50 ml einer gesätt. NaHCO3-Lösung extrahiert, die organische Phase über MgSO4 getrocknet, filtriert und das Lösungsmittel am Rotationsverdampfer entfernt Nach der säulenchromatographischen Reinigung (120g Säule, CH2Cl2/MeOH; 10:1) erhält man 500 mg eines farblosen Feststoffes (1.50 mmol, 74%).

↓253

RF-Wert = 0.98 (CH2Cl2/MeOH; 10:1)

S 2´- (4-(Pyren-2-yl-)butylmercapto) uridin 70f   (OK-304)

260 mg (1.00 mmol) 2´-Thio-2´Desoxyuridin 69, 500 mg (1.5 mmol) 2-(4-brombutyl)pyren 76 und 0.87 ml (1.5 mmol) DIPEA werden in 15 ml trockenem Acetonitril in einem 50 ml Einhalskolben gelöst. Nachdem das Reaktionsgemisch für 16 h bei Raumtemperatur rührt, entfernt man das Lösungsmittel am Rotationsverdampfer, extrahiert den Rückstand zwischen 100 ml Dichlormethan und 20 ml einer gesätt. NaHCO3-Lösung, trocknet die organische Phase über MgSO4 und filtriert den Feststoff ab. Nach der säulenchromatographischen Reinigung (120g Säule, CH2Cl2/MeOH; 10:1) erhält man 430 mg eines farblosen Feststoffes (0.83 mmol, 83%).

↓254

RF-Wert = 0.23 (CH2Cl2/MeOH 9:1)

1H NMR (CDCl3): δ(ppm) = 1.63 (m, 4H, CH2), 2.52 (m, 2H, SCH2), 2.77 (m, 2H, PyrenCH2), 3.97 (m, 3H, CH (C2´) + CH2  (C5´)), 3.80 (m, 1H, CH(C4´)), 4.25 (m, 1H, CH(C3´), 5.72 (d, 1H, J = 8 Hz, CH(C5)), 5.88 (d, 1H, J = 9 Hz, CH(C1´)), 7.77 (m, 2H, CH), 8.12 (m, 8H, CH), 10.6 (s, 1H, NH)

13C NMR (CDCl3): δ(ppm) = 29.0 (CH2), 29.7 (CH2), 30.7 (CH2), 32.4 (CH2), 53.9 (CH(C2´)), 62.1 (CH2(C5´)), 71.2 (SCH2), 72.3 (CH(C3´)), 86.1 (CH(C4´)), 90.4 (CH(C1´)), 102.8 (C5), 123.2 – 132.3 (CHarom/Carom), 136.4 (Carom), 141.8 (C6), 150.9 (C2), 159.8 (Carom), 164.1 (C4)

↓255

6- ( Hydroxyhexyl) - 5-(dimet hylamino)naphthalen-1-sulfonat (OK-305)

Eine Lösung aus 270 mg (1.00 mmol) Dansylchlorid und 360 mg (3.00 mmol) 1,6-Hexandiol werden in 10 ml trockenem CH2Cl2 (10 mL) und 0.25 ml trockenem Pyridin in einem ausgeheizten 25 ml Schlenkkolben über Nacht unter Argonatmosphäre bei Raumtemperatur gerührt. Das Reaktionsgemisch wird anschließend zwischen 100 ml Dichlormethan und 50 ml einer gesätt. NaHCO3-Lösung extrahiert, die organische Phase über MgSO4 getrocknet, filtriert und das Lösungsmittel am Rotationsverdampfer entfernt Nach der säulenchromatographischen Reinigung (120g Säule, CH2Cl2 -> CH2Cl2/MeOH; 10:1) erhält man 350 mg eines farblosen Feststoffes (1.00 mmol, Quant.)

1H NMR (CDCl3): δ(ppm) = 1.19 (m, 4H, CH2), 1.40 (m 2H, CH2), 1.60 (m, 2H, CH2), 1.95 (s, 1H, OH), 2.89 (s, 6H, NCH3), 3.53 (m, 2H, HOCH2), 4.00 (t, 2H, J=6.2 Hz, SOCH2), 7.6 (m, 2H, CH), 8.27 (d, 2H, J=6.2 Hz, CH), 8.60 (d, 1H, J = 8.1Hz, CH)

↓256

13C NMR (CDCl3): δ(ppm) = 25.0 (CH2), 25.1(CH2), 28.7 (CH2), 32.6 (CH2), 45.4 (NCH3), 62.6 (OCH2), 70.8 (SOCH2), 115.5 (CH), 119.5 (CH), 123.1 (CH), 128.6 (CH), 129.8 (CH), 130.4 (C), 131.4 (C), 133.7 (C), 151.8 (C)

6- ( Bromhexyl )- 5-(dimet hylamino)naphthalen-1-sulfonat 77 (OK-306)

350 mg (1.00 mmol) 6-(Hydroxyhexyl)-5-(dimethylamino)naphthalen-1-sulfonat und 790 mg (3.00 mmol) PPh3 werden in einem 50 ml Schlenkkolben unter Argonatmosphäre in 20 ml trockenem CH2Cl2 gelöst. Die Reaktionsmischung wird auf 0°C gekühlt und es werden 530 mg (3.00 mmol) NBS hinzugeben. Die Lösung rührt über Nacht bei Raumtemperatur und anschließend wird das Lösungsmittel am Rotationsverdampfer entfernt. Der Rückstand wird zwischen 100 ml Dichlormethan und 50 ml einer gesätt. NaHCO3-Lösung extrahiert, die organische Phase über MgSO4 getrocknet, filtriert und das Lösungsmittel am Rotationsverdampfer entfernt Nach der säulenchromatographischen Reinigung (120g Säule, CH2Cl2/MeOH; 10:1) erhält man 400 mg eines farblosen Feststoffes (0.95 mmol, 95%.).

↓257

RF-Wert = 0.98 (CH2Cl2/MeOH; 10:1)

1H NMR (CDCl3): δ(ppm) = 1.28 (m, 4H, CH2), 1.64 (m 4H, CH2), 2.91 (s, 6H, NCH3), 3.26 (t, 2H, J= 6.8 Hz, BrCH2), 4.01 (t, 2H, J=6.2 Hz, SOCH2), 7.6 (m, 2H, CH), 8.27 (d, 2H, J=6.2 Hz, CH), 8.60 (d, 1H, J = 8.1Hz, CH)

S 2´-(6-Dansylhex ylmercapto )uridin   70g ( OK 303)

↓258

130 mg (0.50 mmol) 2´-Thio-2´Desoxyuridin 69, 420 mg (1.00 mmol) 6-(Bromhexyl)-5-(dimethylamino)naphthalen-1-sulfonat 77 und 0.43 ml (0.75 mmol) DIPEA werden in 10 ml trockenem Acetonitril in einem 50 ml Einhalskolben gelöst. Nachdem das Reaktionsgemisch für 16 h bei Raumtemperatur rührte, entfernt man das Lösungsmittel am Rotationsverdampfer, extrahiert den Rückstand zwischen 100 ml Dichlormethan und 50 ml einer gesätt. NaHCO3-Lösung, trocknet die organische Phase über MgSO4 und filtriert den Feststoff ab. Nach der säulenchromatographischen Reinigung (120g Säule, CH2Cl2/MeOH; 20:1) erhält man 200 mg eines farblosen Feststoffes (0.33 mmol, 67%.).

RF-Wert = 0.37 (CH2Cl2/MeOH; 9:1)

1H NMR (CDCl3): δ(ppm) = 1.53 (m, 8H, CH2), 2.52 (m, 2H, SCH2), 2.57 (s, 6H, NCH3), 3.66 (m, 3H, CH (C2´) + CH2  (C5´)), 3.80 (m, 1H, CH(C4´)), 3.97 (t, 2H, J=6.2 Hz, SOCH2), 4.34 (m, 1H, CH(C3´), 5.70 (d, 1H, J = 8 Hz, CH(C5)), 5.88 (d, 1H, J = 9 Hz, CH(C1´)), 7.6 (m, 2H, CH), 7.92 (d, 1H, J = 8 Hz, CH(C6)), 8.27 (d, 2H, J=6.2 Hz, CH), 8.60 (d, 1H, J = 8.1Hz, CH), 10.28 (s, 1H, NH)

↓259

13C NMR (CDCl3): δ(ppm) = 26.1 (CH2), 28.3 (CH2), 28.5 (CH2), 32.4 (CH2), 33.8 (CH2), 42.5 (NCH3), 53.9 (CH(C2´)), 62.1 (CH2(C5´)), 71.0 (SCH2), 71.2 (SOCH2), 72.3 (CH(C3´)), 86.2 (CH(C4´)), 89.6 (CH(C1´)), 102.7 (C5), 115.5 (CH), 123.5 (CH), 124.7 (CH), 128.7 (CH), 129.8 (CH), 130.7 (C), 131.9 (C), 132.4 (C), 141.6 (C6), 150.9 (C2), 151.8 (C), 164.3 (C4)

2-Bromacetylcholesterol 78 (OK 344)

1.16 g (3.00 mmol) Cholesterol, 540 mg Bromessigsäure (3.90 mmol), 800 mg (3.90 mmol) DCC und 50 mg (0.40 mmol) DMAP werden in einem ausgeheizten 100 ml Schlenkkolben in 40 ml trockenem THF gelöst und 1½ h bei Raumtemperatur gerührt. Eine DC-Kontrolle zeigte den Reaktionsfortschritt an. Anschließend wird der ausgefallene Harnstoff abfiltriert und man erhält nach der säulenchromatographischen Reinigung (120 g Säule, CycH/EtOAc 3:1) 930 mg eines farblosen Feststoffes (1.83 mmol, 61%).

↓260

RF-Wert = 0.83 (CycH/EtOAc; 4:1)

1H NMR (CDCl3) δ(ppm) = 0.63 (s, 3H, CH3), 0.85 – 0.91 ( m, 12H, CH3), 1.01 – 2.03 (m, 28H, CH+CH2), 2.34 (d, 2H, J = 7.5 Hz, O-CH-CH 2 -C=CH), 3.80 (s, 2H, BrCH2), 4.66 (m, 1H, O-CH), 5.39 (d, 1H, J = 3.6 Hz, C=CH)

13C NMR (CDCl3) δ(ppm) = 20.1 – 56.6 (CH+CH2+CH3), 76.1 (OCH), 123.1 (C=CH), 139.2 (CH=C), 166.6 (C(O)

↓261

Elementaranalyse für C29H47BrO2:

gef.: C: 68.08, H: 9.22, Br: 15.06

ber.: C: 68.62, H: 9.33, Br: 15.74

S 2´-( 2-Cholesterylacetylmercapto ) uridin 70h (OK 345)

310 m g (2.40 mmol) 2´-Thio-2´-desoxyuridin 69 werden in 10 ml trockenem Acetonitril in einem ausgeheizten 25 ml Schlenkkolben gelöst. Nach der Zugabe von 1.10 ml (2.50 mmol) DIPEA und 930 mg (3.60 mmol) 2-Bromacetylcholesterol 78 rührt das Reaktionsgemisch für 16 h bei Raumtemperatur unter Argonatmosphäre. Anschließend wird es zwischen 100 ml Dichlormethan und 50 ml einer gesätt. NaHCO3-Lösung extrahiert, die organische Phase über MgSO4 getrocknet und das Lösungsmittel weitestgehend am Rotationsverdampfer entfernt. Man erhält nach der säulenchromatographischen Reinigung (120g Säule, CH2Cl2 -> CH2Cl2/MeOH 9:1) 480 mg eines hellbraunen Feststoffes (0.70 mmol, 29 %).

↓262

RF-Wert = 0.20 (CH2Cl2/MeOH 9:1)

1H-NMR (CDCl3): #SYMBOL# = 0.63 (s, 3H, CH3), 0.85 – 0.91 ( m, 12H, CH3), 1.01 – 2.03 (m, 28H, CH+CH2), 2.34 (d, 2H, J = 7.5 Hz, O-CH-CH 2 -C=CH), 3.36 (m, 2H, SCH2), 3.48 (m, 1H, CH (C2´)), 3.72 (m, 2H, CH2  (C5´)), 4.23 (s, 1H, CH(C4´)), 4.36 (s, 1H, CH(C3´), 4.66 (m, 1H, O-CH), 4.97 (m, 1H, CH-CH=CH), 5.39 (d, 1H, J= 3.6 Hz, C=CH), 5.71 (d, 1H, J = 8 Hz, CH(C5)), 5.86 (d, 1H, J = 9 Hz, CH(C1´)), 7.78(d, 1H, J = 8 Hz, CH(C6))

13C-NMR (CDCl3): #SYMBOL# = 20.1 – 42.2 (CH+CH2+CH3), 54.1 (CH(C2´)), 62.8 (CH2(C5´)), 71.4 (CH(C3´)), 76.3 (OCH), 86.3 (CH(C4´)), 91.3 (CH(C1´)), 102.9, (CH5), 123.2 (C=CH), 139.0 (CH=C), 142.1 (CH6), 150.5 (C2), 162.3 (C4), 170.5 (C(O)

↓263

Elementaranalyse für C38H58N2O7S:

gef.: C: 66.05, H: 8.11, N: 4.08, S: 4.14

ber.: C: 66.44, H: 8.51, N: 4.08, S: 4.67

HRMS (ESI) m/z (M+H+) C38H59N2O7S:

gef.: 687.4022

ber.: 687.4043

Phytanol (OK 385)

15.0 g frisch aktiviertes Raney-Nickel werden in einem 250 ml Einhalskolben in 150 ml MeOH suspendiert. Nach der Zugabe von 25.0 ml (71.8 mmol) Phytol lässt man das Reaktionsgemisch für 72 h unter Wasserstoffatmosphäre (1bar) rühren. Der Katalysator wird abfiltriert und das Lösungsmittel am Rotationsverdampfer entfernt. Man erhält 21.4 g eines farblosen Öles (71.8 mmol, Quant.).

↓264

1H-NMR (CDCl3): #SYMBOL# = 0.85 (m, 15H, CH3), 1.06–1.63 (m, 24H, CH2/CH), 3.66 (m, 2H, OCH2)

13C NMR (CDCl3) δ(ppm) = 19.6 (CH3), 19.7 (CH3), 19.8 (CH3), 22.6 (CH3), 22.7 (CH3), 24.3 (CH2), 24.4 (CH2), 24.8 (CH2), 27.9 (CH), 29.5 (CH), 32.7 (CH), 37.2-37.4 (CH2), 39.9 (CH2), 61.1 (HOCH2)

Phytanylbromid   79   (OK 3 97 )

↓265

2.98 g (10.0 mmol) Phytanol und 2.70 g (10.60 mmol) PPh3 werden in 80 ml trockenem Dichlormethan in einem 250 ml Einhalskolben unter Argonatmosphäre gelöst. Nachdem das Reaktionsgemisch mittels eines Eisbades auf 0°C abgekühlt ist, fügt man jenen 1.95 g (10.9 mmol) NBS hinzu und lässt es 18 h bei Raumtemperatur rühren. Anschließend wird es zwischen 100 ml Dichlormethan und 50 ml einer gesätt. NaHCO3-Lösung extrahiert, die organische Phase über MgSO4 getrocknet, der Feststoff abfiltriert und das Lösungsmittel am Rotationsverdampfer entfernt. Man erhält nach der säulenchromatographischen Reinigung (240 g Säule, CycH/EtOAc 4:1) 3.28 g eines farblosen Feststoffes (9.10 mmol, 91 %).

RF-Wert = 0.25 (CycH/EtOAc 90:1)

1H-NMR (CDCl3): #SYMBOL# = 0.81-0.89 (m, 15H, CH3), 1.09 – 1.88 (m, 24H, CH2/CH), 3.42 (m, 2H, BrCH2)

↓266

13C NMR (CDCl3) δ(ppm) = 19.6 (CH3), 19.7 (CH3), 19.8 (CH3), 22.6 (CH3), 22.7 (CH3), 24.3 (CH2), 24.4 (CH2), 24.8 (CH2), 27.9 (CH), 31.7 (CH), 32.0 (BrCH), 32.7 (CH), 36.8-37.4 (CH2), 39.4 (CH2), 40.1 (CH2)

S 2´-( 2-Phytanylmercapto)uridin   70i   (OK- 398)

520 mg (2.00 mmol) 2´-Thio-2´-desoxyuridin 69 werden in 20 ml trockenem Acetonitril in einem ausgeheizten 50 ml Schlenkkolben gelöst. Nach der Zugabe von 1.75 ml (10.0 mmol) DIPEA und 1.10 g (3.00 mmol) Phytanylbromid 79 rührt das Reaktionsgemisch für 16 h bei Raumtemperatur unter Argonatmosphäre. Anschließend wird es zwischen 100 ml Dichlormethan und 50 ml einer gesätt. NaHCO3-Lösung extrahiert, die organische Phase über MgSO4 getrocknet und das Lösungsmittel weitestgehend am Rotationsverdampfer entfernt. Man erhält nach der säulenchromatographischen Reinigung (120g Säule, CH2Cl2 -> CH2Cl2/MeOH 10:1) 460 mg eines hellbraunen Feststoffes (0.85mmol, 42 %).

↓267

RF-Wert = 0.63 (CH2Cl2/MeOH; 9:1)

1H-NMR (CDCl3): #SYMBOL# = 0.81-0.89 (m, 15H, CH3), 1.09 – 1.88 (m, 24H, CH2/CH), 2.58 (m, 2H, S-CH2), 3.06 (s, 1H, OH), 3.29 (s, 1H, OH), 3.81 (m, 2H, CH2  (C5´)), 3.96 (s, 1H, CH (C2´)), 4.33 (s, 1H, CH(C4´)), 4.35 (s, 1H, CH(C3´), 5.60 (d, 1H, J = 8 Hz, CH(C5)), 5.77 (d, 1H, J = 9 Hz, CH(C1´)), 7.58 (d, 1H, J = 8 Hz, CH(C6)), 9.25 (s, 1H, NH)

13C-NMR (CDCl3): #SYMBOL# = 19.1–39.3 (CH+CH2+CH3), 53.8 (CH(C2´)), 62.8 (CH2(C5´)), 71.4 (CH(C3´)), 86.4 (CH(C4´)), 92.1 (CH(C1´)), 102.9, (CH5), 142.5 (CH6), 150.4 (C2), 163.1 (C4)

↓268

HRMS (ESI) m/z (M+H+) C29H53N2O5S

gef.: 541.3668

ber.: 541.3669

SS 2´-(Octadecyldisulfanyl) uridin 9 0 (OK 273)

780 mg (3.00 mmol) 2´-Thio-2´-desoxyuridin 69 werden in 80 ml trockenem THF in einem ausgeheizten 250 ml Schlenkkolben gelöst. Nach der Zugabe von 0.85 ml (1.50 mmol) DIAD rührt das Reaktionsgemisch für 16 h bei Raumtemperatur unter Argonatmosphäre. Anschließend werden 17.2 g (60.0 mmol) Octadecanthiol hinzugefügt und alles für 72 h unter Rückfluss und Feuchtigkeitsausschluss gerührt. Nachdem das Lösungsmittel am Rotationsverdampfer entfernt ist, erhält man nach der säulenchromatographischen Reinigung (120g Säule, CHCl3/MeOH 9:1) 400 mg eines farblosen Feststoffes (0.73 mmol, 25%).

↓269

RF-Wert = 0.35 (CHCl3/MeOH 9:1)

1H-NMR (DMSO-d6/CDCl3): #SYMBOL# = 0.75 (t, 3H, J = 6 Hz, CH3), 1.12 (s, 28H, CH2), 1.55 (t, 2H, J = 6.2 Hz, CH2), 2.50 (m, 2H, SSCH2), 3.68 (m, 4H, CH(C4´)+ CH (C2´)+CH2 (C5´)), 4.34 (m, 1H, CH(C3´), 5.60 (d, 1H, J = 8 Hz, CH(C5)), 6.02 (d, 1H, J = 9 Hz, CH(C1´)), 7.70 (d, 1H, J = 8 Hz, CH(C6))

13C-NMR (DMSO-d6/CDCl3): #SYMBOL# = 13.7 (CH3), 22.4-31.6 (CH2), 38.9 (SSCH2), 58.6 (CH(C2´)), 61.7 (CH2(C5´)), 72.2 (CH(C3´)), 86.5 (CH(C4´)), 90.1 (CH(C1´)), 102.5 (C5), 141.6 (C6), 150.8 (C2), 164.1 (C4)

↓270

Elementaranalyse für C27H48N2O5S2:

gef. C: 60.04, H: 8.94, N: 5.16, S: 10.94

ber. C: 59.92, H: 8.88, N: 5.14, S: 11.77

HRMS (ESI) m/z (M+H+) C27H49N2O5S2

gef.: 545.2940

ber.: 545.2932

Octadecylsulfenylchlorid (OK-327)

1.50 g (11.0 mmol) NCS werden in einem ausgeheizten 50 ml Schlenkkolben in 10 ml Tetrachlorkohlenstoff unter Argonatmosphäre suspendiert und innerhalb von 1 h eine Lösung von 2.86 g (10.0 mmol) Octadecylthiol hinzugetropft. Nach weiteren 30 min wird der Feststoff abfiltriert und das Lösungsmittel am Rotationsverdampfer entfernt. Man erhält 3.21g eines gelben Feststoffes, welches laut NMR eine Mischung aus 67% Produkt und 33% Disulfid besteht.

↓271

1H-NMR (CDCl3): #SYMBOL# = 0.88 (t, 3H, J = 7Hz, CH3), 1.26 (s, 28H, CH2), 1.43 (m, 2H, CH2), 1.67 (q, 2H, J = 7.4 Hz, J = 6.6 Hz, SSCH2CH2), 1.77(q, 2H, J = 7.4 Hz, J = 6.6 Hz, ClSCH2CH2), 2.67 (t, 2H, J = 7.2 Hz, ClSCH2), 3.11 (t, 2H, J = 7.2 Hz, SSCH2)

13C-NMR (CDCl3): #SYMBOL# = 14.1 (CH3), 22.7 (CH3-CH2), 29.5 (CH2), 31.9 (SCH2CH2), 39.2 (ClSCH2), 41.5 (SSCH2)

SS 2´-(Octadecyldisulfanyl)uridin 90 (OK 328)

↓272

570 mg (1.50 mmol) S2´-(4-Methoxybenzylmercapto)uridin 89 in 20 ml CH2Cl2 und 2.41 g (7.5 mmol) Octadecylsulfenylchlorid in 20 ml in Dichlormethan werden vorsichtig in einem 500 ml Dreihalskolben gleichzeitig einer Lösung aus 65 ml Dichlormethan und 65 ml Eisessig bei 0°C hinzugetropft. Der Reaktionsfortschritt wird mittels DC verfolgt und zeigt einen vollständigen Umsatz nach 62 h an. Das Lösungsmittel wird am Rotationsverdampfer entfernt und der Rückstand wird säulenchromatographisch gereinigt (120g Säule, CHCl3 -> CHCl3/MeOH, 9:1) Man erhält 300 mg eines farblosen Feststoffes (0.55 mmol, 37%).

1H-NMR (DMSO-d6/CDCl3): #SYMBOL# = 0.75 (t, 3H, J = 6 Hz, CH3), 1.12 (s, 28H, CH2), 1.55 (t, 2H, J = 6.2 Hz, CH2), 2.50 (m, 2H, SSCH2), 3.68 (m, 4H, CH(C4´)+ CH (C2´)+CH2 (C5´)), 4.34 (m, 1H, CH(C3´), 5.60 (d, 1H, J = 8 Hz, CH(C5)), 6.02 (d, 1H, J = 9 Hz, CH(C1´)), 7.70 (d, 1H, J = 8 Hz, CH(C6))

13C-NMR (DMSO-d6/CDCl3): #SYMBOL# = 13.7 (CH3), 22.4-31.6 (CH2), 38.9 (SSCH2), 58.6 (CH(C2´)), 61.7 (CH2(C5´)), 72.2 (CH(C3´)), 86.5 (CH(C4´)), 90.1 (CH(C1´)), 102.5 (C5), 141.6 (C6), 150.8 (C2), 164.1 (C4)

↓273

SS 2´-((11- P yrenyl)undecandisulfidyl)uridin 92 (OK 406)

1.20 g (3.50 mmol) 2´-Thio-2´-Desoxyuridin 69 werden in einem 100 ml Schlenkkolben unter Argonatmosphäre in 50 ml trockenem THF gelöst und die Lösung im Ultraschallbad unter leichten Argonstrom entgast. Nach der Zugabe von 680 mg (3.85 mmol) PTAD lässt man die tiefrote Lösung solange bei 40°C rühren, bis die Farbe verblasst ist. Anschließend gibt man 2.80 g (7.00 mmol) 11-Thio-1-(pyrenyl)undecan 91 hinzu und lässt das Reaktionsgemisch 24 h bei Raumtemperatur rühren. Das Lösungsmittel wird am Rotationsverdampfer entfernt und man erhält nach der säulenchromatographischen Reinigung (240 g Säule, CH2Cl2/MeOH 9:1) 1.70 g eines gelbbraunen Feststoffes (2.63 mmol, 75%).

RF-Wert = 0.36 (CH2Cl2/MeOH 9:1)

↓274

1H-NMR (CDCl3): #SYMBOL# = 1.28 (s, 12H, CH2), 1.56 (m, 4H, CH2), 1.84 (m, 2H, CH2), 2.66 (t, 2H, J = 7.2 Hz, SSCH2), 3.34 (t, 2H, J = 7.7 Hz, PyrenCH2),3.77 (m, 3H, CH (C2´) + CH2  (C5´)), 4.10 (m, 1H, CH(C4´)), 4.48 (m, 1H, CH(C3´), 5.80 (d, 1H, J = 8 Hz, CH(C5)), 6.00 (d, 1H, J = 9 Hz, CH(C1´)), 7.44 - 8.14 (m, 9H, CH(C6) + CHarom), 10.4 (s(b), 1H, NH)

13C-NMR (CDCl3): #SYMBOL# = 28.3 - 31.8 (CH2), 36.3 (PyrenCH2), 39.1 (SSCH2), 58.4 (CH(C2´)), 61.9 (CH2(C5´)), 73.2 (CH(C3´)), 86.2 (CH(C1´)), 86.2 (CH(C4´)), 103.2 (C5), 123.4 – 131.4 (C/CHarom), 142.3 (CH6), 153.8 (C2), 164.1 (C4)

HRMS (ESI) m/z (M+H+) C36H43N2O5S2

gef.: 647.2606

ber.: 647.2613

↓275

SS 2´-((11- P yrenyl)undecandisulfidyl)uridin 9 2 (OK 375)

230 mg (0.60 mmol) 11-Thio-1-(pyrenyl)undecan 91 werden in einem 50ml Schlenkkolben unter Argonatmosphäre in 15 ml trockenem Acetonitril gelöst. Dazu tropft man eine Lösung aus 80 mg (0.48 mmol) PTAD in 5 ml Acetonitril hinzu und lässt die tiefrote Lösung solange bei 40°C rühren, bis die Farbe verblasst ist. Nach der Zugabe von 145 mg (0.55 mmol) 2´-Thio-2´-Desoxyuridin 69 lässt man das Reaktionsgemisch über Nacht bei Raumtemperatur rühren. Der entstandene ockerfärbende Feststoff (S2´,S2´´-Bis(disulfididyl)uridin, 140 mg) wird abfiltriert und das Filtrat NMR-spektroskopisch untersucht. Es konnten nur das Disulfidnebenprodukt des 11-Thio-1-(pyrenyl)undecan nachgewiesen werden.

1H-NMR S2´,S2´´-Bis(disulfididyl)uridin 89 (CD3OD): #SYMBOL# = 3.71 (m, 1H, CH (C2´)), 3.75 (m, 2H, CH2  (C5´)), 4.00 (m, 1H, CH(C4´)), 4.38 (m, 1H, CH(C3´), 5.65 (d, 1H, J = 8 Hz, CH(C5)), 6.85(d, 1H, J = 8 Hz, CH(C1´)), 7.91 (d, 1H, J = 8 Hz, CH(C6))

↓276

13C-NMR S2´,S2´´-Bis(disuldidyl)uridin 89 (CD3OD): #SYMBOL# = 47.7 (CH(C2´)), 62.5 (CH2(C5´)), 73.3 (CH(C3´)), 87.8 (CH(C1´)), 89.8 (CH(C4´)), 103.2 (C5), 142.3 (C6), 152.2 (C2), 165.6 (C4)

SS 2´-((11- P yrenyl)undecandisulfidyl)uridin 92 (OK 351)

150 mg (0.38 mmol) 11-Thio-1-(pyrenyl)undecan 91 werden in einem ausgeheizten 25ml Schlenkkolben unter Argonatmosphäre in 5 ml trockenem CH2Cl2 gelöst. Dazu tropft man eine Lösung aus 60 mg (0.36 mmol) PTAD in 3 ml Acetonitril hinzu und lässt die tiefrote Lösung solange bei 40°C rühren, bis die Farbe verblasst ist. Nach der Zugabe von 100 mg (0.40 mmol) 2´-Thio-2´-Desoxyuridin 69 lässt man das Reaktionsgemisch über Nacht bei Raumtemperatur rühren. Der entstandene ockerfärbende Feststoff wird abfiltriert und der Rest NMR-spektroskopisch untersucht. Es konnten nur die Disulfidnebenprodukte nachgewiesen werden.

↓277

SS 2´-((11-Pyren yl)undecan disulfidyl)uridin   92   (OK 3 89 )

740 mg (2.86 mmol) 2´-Thio-2´-Desoxyuridin 69 werden in einem 100 ml Schlenkkolben unter Argonatmosphäre in 15 ml trockenem Dichlormethan gelöst. Dazu tropft man eine Lösung aus 490 mg (2.86 mmol) PTAD in 10 ml DMF hinzu und lässt die tiefrote Lösung über Nacht bei 40°C rühren, bis die Farbe verblasst ist. Nach der Zugabe von 380 mg (1.00 mmol) 11-Thio-1-(pyrenyl)undecan 91 lässt man das Reaktionsgemisch 72 h bei Raumtemperatur rühren. Es konnten nur die Disulfidnebenprodukte nachgewiesen werden.

11-Brom-1-(pyren yl)undecan-1-on   94 (OK 339)

↓278

3.34 g (12.6 mmol) 11-Bromundecansäure werden in 2 ml (30.0 mmol) SOCl2 in einem 50 ml Schlenkkolben über Nacht gerührt. Anschließend fügt man der Reaktionsmischung eine Lösung aus 2.47 g (12.2 mmol) Pyren in 20 ml trockenem Dichlormethan hinzu und kühlt auf 0°C ab. Nach der vorsichtigen Zugabe von 1.91 g (14.2 mmol) wasserfreien AlCl3 lässt man die grüne Suspension zuerst für 1 h bei Raumtemperatur und dann 2 h unter Rückfluss rühren. Die Reaktion wird beendet, in dem man das Gemisch auf Eis gießt und nach 30 min mit 500 ml Dichlormethan und 50 ml einer 2N HCl-Lösung extrahiert. Die organische Phase wird über MgSO4 getrocknet, filtriert und das Lösungsmittel am Rotationsverdampfer entfernt. Nach der säulenchromatographischen Reinigung (240 g Säule, CycH/EtoAc 4:1) erhält man 5.53 g eines roten Öles (12.2 mmol, Quant).

RF-Wert = 0.60 (CycH/EtoAc 4:1)

1H NMR (CDCl3) δ(ppm) = 1.21 (s, 8H, CH2), 1.32 (m, 6H, CH2), 1.74 (m, 4H, CH2), 3.11 (t, 2H, J=7.7 Hz, C(O)CH2), 3.32 (t, 2H, J = 6.9 Hz, BrCH2), 7.91-8.20 (m, 7H, CHarom), 8.80 (d, 1H, J = 9.3 Hz, CHarom)

↓279

13C NMR (CDCl3) = δ(ppm) 28.2-29.8 (CH2), 32.9 (CH2), 34.1 (BrCH2), 53.5 (C(O)CH2), 123.6 – 131.1 (C/CHarom), 205.3 (C(O))

Elementaranalyse für C27H29BrO:

ber.. C: 71.90, H: 6.78, Br: 17.59

gef. C: 72.16, H: 6.50, Br: 17.78

N '-(11- Brom-1-(pyren-1-yl)undecyliden ) -4-methylbenzsulfonhydrazid   95   (OK 3 40 )

↓280

450 mg (1.00 mmol) 11-Brom-1-(pyrenyl)undecan-1-on 94 werden zusammen mit 380 mg (2.00 mmol) Tosylhydrazin und einer katalytischen Menge Dowex 50 in einem 50 ml Einhalskolben in 20 ml Benzol für 14 h unter Rückfluss mit Wasserabscheider gerührt. Das Lösungsmittel wird am Rotationsverdampfer entfernt und man erhält nach der säulenchromatographischen Reinigung (80g Säule, CycH/EtOAc 4:1) 610 mg eines gelben Feststoffes (1.00 mmol, Quant).

RF-Wert = 0.34 (CycH/EtOAc 4:1)

1H NMR (CDCl3) δ(ppm) = 1.21 (s, 8H, CH2), 1.32 (m, 6H, CH2), 1.54 (m, 2H, CH2), 1.80 (m, 4H, CH2), 2.52 (s, 3H, CH3), 2.70 (t, 2H, J = 7.7 Hz, C(=N)-CH2), 3.35 (t, 2H, J = 6.9 Hz, BrCH2), 7.26-8.20 (m, 7H, CHarom), 8.80 (d, 1H, J = 9.3 Hz, CHarom)

↓281

13C NMR (CDCl3) δ(ppm) = 20.8 (CH3), 28.2-29.8 (CH2), 32.9 (CH2), 34.1 (BrCH2), 39.1 (C(O)CH2), 123.6 – 131.1 (C/CHarom), 143.7 (CS), 158.1 (CMe), 170.9 (C(=N))

2-(11-( P yren-2-yl)undecyl)thiouronium 96 (OK-342)

600 mg (0.97 mmol) N'-(11-Brom-1-(pyren-1-yl)undecyliden)-4-methylbenzsulfonhydrazid 95 werden in einem 50 ml Einhalskolben in 20 ml Eisessig gelöst. Zu der grünen Suspension werden 300 mg (5.00 mmol) NaCNBH3 zugegeben und für 2 h bei 80°C gerührt. Die nun rote Lösung wird auf Eiswasser gegossen und mit 100 ml Dichlormethan extrahiert. Die organische Phase wird anschließend mit 50 ml einer gesätt. NaHCO3-Lösung extrahiert, über Na2SO4 getrocknet, filtriert und das Lösungsmittel am Rotationsverdampfer weitestgehend entfernt. Nach der säulenchromatographischen Reinigung (120g Säule, CycH -> CycH/EtOAc 50:1) erhält man 440 mg eines gelben Feststoffes, welches in 20 ml 95% Ethanol in einem 50 ml Einhalskolben gelöst werden. Nach der Zugabe von 300 mg (4.00 mmol) Thioharnstoff fällt ein Feststoff aus. Der Kolben wird über Nacht in den Kühlschrank gestellt und der Feststoff abfiltriert. Jedoch konnte kein Produkt isoliert werden.

↓282

1-(11- B romundecyl)pyren 97   (OK-324)

1.61 g (8.00 mmol) Pyren und 1.06 g (4.00 mmol) 11-Bromundecansäure werden in 15 ml trockenem 1,2-Dichlorethan in einem ausgeheizten 50 ml Schlenkkolben unter Argonatmosphäre gelöst. Nach der Zugabe von 0.54 ml (4.80 mmol) SiMe2Cl und 265 mg (1.20 mmol) InCl3 wird das Reaktionsgemisch erst 1 h bei Raumtemperatur und anschließend 8 h bei 80°C gerührt. Dabei färbte sich die Lösung von gelb über orange und braun nach dunkelrot. Nachdem sich diese wieder abgekühlt hat, tropft man ihr weitere 1.36 ml (12.0 mmol) SiMe2Cl und lässt das Reaktionsgemisch über Nacht bei Raumtemperatur rühren. Das Lösungsmittel wird am Rotationsverdampfer entfernt, der Rückstand zwischen Dichlormethan und Wasser extrahiert, die organische Phase über MgSO4 getrocknet und wieder eingeengt. Nach der säulenchromatographischen Reinigung (240g Säule, CycH/Toluol 10:1->CycH->CycH/EtoAc 4:1) erhält man 525 mg eines gelben Feststoffes (1.20 mmol, 30%).

RF-Wert = 0.81 (CycH/EtOAc 4:1)

↓283

1H NMR (CDCl3): δ(ppm) = 1.32 (s, 10H, CH2), 1.42 (m, 4H, CH2), 1.54 (m, 2H, CH2), 1.89 (m, 2H, CH2), 3.44 (t, 2H, J=6.9 Hz, BrCH2), 3.88 (t, 2H, J=7.7 Hz, PyrenCH2), 7.38 (m, 1H, CHarom), 7.91-8.20 (m, 8H, CHarom)

13C NMR (CDCl3): δ(ppm) = 28.2-29.8 (CH2), 32.0 (CH2), 32.9 (CH2), 33.7 (PyrenCH2), 34.2 (BrCH2), 123.6 – 131.1 (C/CHarom)

HRMS (ESI) m/z (M+H+) C27H31Br

gef.: 434.1608

ber.: 434.1609

↓284

1-(11- Brom undecyl)pyren   97   (OK 3 43 )

900 mg (2.00 mmol) 11-Brom-1-(pyrenyl)undecan-1-on 94 werden in einem 50 ml Schlenkkolben in 10 ml CCl4 gelöst. Nach der Zugabe von 1 mL TFA und 0.81 ml (15.0 mmol) Et3SiH rührt die grüne Lösung für 5 d. Da immer noch kein vollständiger Umsatz mittels DC festgestellt worden ist, werden weitere 3 ml TFA und 1.62 ml (30.0 mmol) Et3SiH dem Reaktionsgemisch beigefügt und weitere 5 d gerührt. Anschließend neutralisiert man die Lösung mit 5 ml einer 2N NaOH–Lösung, entfernt das Lösungsmittel am Rotationsverdampfer, extrahiert den Rückstand zwischen 50 ml Dichlormethan und 50 ml Wasser und trocknet die organische Phase über MgSO4. Nach der säulenchromatographischen Reinigung (240g Säule, CycH -> CycH/EtOAc 40:1) erhält man 500 mg eines gelben Feststoffes (1.15 mmol, 57%).

RF-Wert = 0.81 (CycH/EtOAc 4:1)

↓285

1H NMR (CDCl3) δ(ppm) = 1.28 (s, 10H, CH2), 1.43 (m, 6H, CH2), 1.84 (m, 2H, CH2), 3.33 (t, 2H, J = 6.9 Hz, BrCH2), 3.38 (t, 2H, J = 7.7 Hz, PyrenCH2), 7.26 (m, 1H, CHarom), 7.85-8.30 (m, 8H, CHa rom)

13C NMR (CDCl3) δ(ppm) = 28.2-29.8 (CH2), 31.9 (CH2), 32.8 (CH2), 33.6 (PyrenCH2), 34.1 (BrCH2), 123.5 – 131.4 (C/CHarom)

Elementaranalyse für C27H31Br:

gef. C: 72.35, H: 7.09, Br: 18.30

ber. C: 74.47, H: 7.18, Br: 18.35

↓286

11-Thioacetyl-1-(pyrenyl)undecan 98 (OK 346)

900 mg (2.07 mmol) 11-Brom-1-(pyrenyl)undecan 97 werden unter Argonatmosphäre in einem ausgeheizten 100 ml Schlenkkolben in 30 ml trockenem THF gelöst, Nach der Zugabe von 480 mg (4.14 mmol) KSAc, lässt man das Reaktionsgemisch für 16 h unter Rückfluss und Feuchtigkeitsausschluss rühren. Das Lösungsmittel wird anschließend am Rotationsverdampfer entfernt, der Rückstand zwischen 50 ml Dichlormethan und 20 ml Brine extrahiert und die rotbraune organische Phase über MgSO4 getrocknet. Nach der säulenchromatographischen Reinigung (80g Säule, CycH/EtOAc 10:1) erhält man 830 mg eines gelben Feststoffes (1.90 mmol, 92%).

RF-Wert = 0.73 (CycH/EtOAc 4:1)

↓287

1H NMR (CDCl3) δ(ppm) = 1.28 (s, 12H, CH2), 1.43 (m, 4H, CH2), 1.84 (m, 2H, CH2), 2.36 (s, 3H, CH3), 2.87 (t, 2H, J = 7.2 Hz, SCH2), 3.34 (t, 2H, J = 7.7 Hz, PyrenCH2), 7.26 (m, 1H, CHarom), 7.85-8.30 (m, 8H, CHarom)

13C NMR (CDCl3) δ(ppm) = 28.7-29.8 (CH2), 30.6 (CH3), 31.9 (S-CH2), 33.6 (PyrenCH2), 123.5 – 131.4 (C/ CHarom), 196.0 (C(O))

11-Thio-1-(pyren yl)undecan 9 1   (OK 3 48 )

↓288

1.00 g (2.40 mmol) 11-Thioacetyl-1-(pyrenyl)undecan 98 werden in einem 250 ml Einhalskolben in 80 ml 1-Butanol gelöst. Nach der Zugabe von 640 mg (16.8 mmol) NaOH, lässt man das Reaktionsgemisch für 3½ h unter Rückfluss rühren. Das Lösungsmittel wird anschließend am Rotationsverdampfer entfernt, der Rückstand zwischen 100 ml Essigester und 50 ml Brine extrahiert und die orangebraune organische Phase über MgSO4 getrocknet. Nach der säulenchromatographischen Reinigung (120g Säule, CycH/EtOAc 10:1) erhält man 590 mg eines gelben Feststoffes (1.52 mmol, 64%). Jedoch ist dies ein Gemisch aus dem Disulfid und dem Thiol im Verhältnis 4:6.

RF-Wert = 0.90 (CycH/EtOAc 4:1)

1H NMR (CDCl3) δ(ppm) = 1.28 (s, 12H, CH2), 1.43 (m, 4H, CH2), 1.84 (m, 2H, CH2), 2.51(q, 2H, J = 5.4 Hz, HSCH2), 2.67 (t, 2H, J = 7.2 Hz, SSCH2), 3.34 (t, 2H, J = 7.7 Hz, PyrenCH2), 7.85-8.30 (m, 8H, CHarom)

↓289

13C NMR (CDCl3) δ(ppm) = 28.7-29.8 (CH2), 33.9 (HSCH2), 34.0 (PyrenCH2), 39.2 (SSCH2), 123.5 – 131.4 (C/ CHarom)

11-Thio-1-(pyren yl)undecan 9 1 (OK 3 72 )

590 mg (0.76 mmol) des Gemisches aus 11-Thio-1-(pyrenyl)undecan 91 und 1-(pyrenyl)undecandisulfid 99 werden in einem 50 ml Schlenkkolben in 10 ml Dichlormethan gelöst. Nach der Zugabe von 120 mg (0.76 mmol) DTT, lässt man das Reaktionsgemisch für 10 min im Ultraschallbad unter einen leichten Argonstrom entgasen und anschließend für 16 h bei Raumtemperatur rühren. Das Lösungsmittel wird am Rotationsverdampfer entfernt, der Rückstand zwischen Cyclohexan und Methanol extrahiert. Es konnte aber mittels NMR keine Veränderung im Verhältnis zwischen Thiol und Disulfid nachgewiesen werden.

↓290

11-Thio-1-(pyren yl)undecan 9 1 (OK 3 72-2 )

590 mg (0.76 mmol) des Gemisches aus 11-Thio-1-(pyrenyl)undecan 91 und 1-(pyrenyl)undecandisulfid 99 werden in einem 50 ml Schlenkkolben in 10 ml Dichlormethan gelöst, Nach der Zugabe von 120 mg (0.76 mmol) DTT und 0.3 ml Triethylamin, lässt man das Reaktionsgemisch für 10 min im Ultraschallbad unter einen leichten Argonstrom entgasen und anschließend für 16 h bei Raumtemperatur rühren. Das Lösungsmittel wird am Rotationsverdampfer entfernt, der Rückstand zwischen Cyclohexan und Methanol extrahiert. Es konnte aber mittels NMR keine Veränderung im Verhältnis zwischen Thiol und Disulfid nachgewiesen werden.

11-Thio-1-(pyren yl)undecan 9 1 (OK 3 87 )

↓291

540 mg (0.75 mmol) des Gemisches aus 11-Thio-1-(pyrenyl)undecan 91 und 1-(pyrenyl)undecandisulfid 99 werden in einem 50 ml Schlenkkolben in 40 ml trockenen DMF gelöst, Nach der Zugabe von 500 mg (3.00 mmol) DTT lässt man das Reaktionsgemisch für 10 min im Ultraschallbad unter einen leichten Argonstrom entgasen und anschließend für 16 h bei Raumtemperatur rühren. Das Lösungsmittel wird am Rotationsverdampfer entfernt, der Rückstand zwischen Cyclohexan und Methanol extrahiert. Es konnte aber mittels NMR keine Veränderung im Verhältnis zwischen Thiol und Disulfid nachgewiesen werden.

2´-Azido-2´-desoxyuridin 100   (OK 357)

470 mg (18.0 mmol) LiF werden in einem 100 ml Einhalskolben in 20 ml trockenem DMF suspendiert und auf 105°C erwärmt. Zur dem Reaktionsgemisch gibt man 10 ml TMEDA und 2.4 ml (18.0 mmol) Me3SiN3 und nach weiteren 30 min rühren 2.26 g (10.0 mmol) Arabino-O2,O2´-anhydrouridin 47  hinzu. Nachdem die Suspension für 48 h bei 110°C rührt, entfernt man das Lösungsmittel am Rotationsverdampfer und gibt zu dem Rückstand 5 ml MeOH und 20 ml EtOAc hinzu. Der ausgefallene Feststoff wird abfiltriert und die Lösung eingeengt. Nach der säulenchromatographischen Reinigung (40g Säule, EtOAc/MeOH 5:1) erhält man 1.55 g eines gelben Feststoffes (5.75 mmol, 58%).

↓292

RF-Wert = 0.73 (EtOAc/MeOH 5:1)

1H NMR (DMSO-d6) δ(ppm) = 3.91 (m, 1H, CH(C4´)), 4.03 (m, 1H, CH(C2´)), 4.29 (m, 1H, CH(C3´)), 5.27 (s, 1H, OH), 5.86 (d, 1H, J = 8 Hz, (CH5)), 6.05 (d, 1H, J = 4.2 Hz (CH1´)), 7.86 (d, 1H, J = 8 Hz, (CH6)), 11.42 (s(b), 1H, NH)

13C NMR (DMSO-d6) δ(ppm) = 60.2 (CH2(C5´)), 64.6 (CH(C1´)), 70.4 (CH(C2´)), 85.2 (CH(C3´)), 85.6 (CH(C4´)), 102.0 (CH(CH5)), 140.1 (CH(CH6)), 150.4 (C(C4)), 163.3 (C(C2))

↓293

2-Propargylcholesterol 10 9   (OK 377)

8.20 g (21.2 mmol) Cholesterol und 50 mg TBAB werden in einem 250 ml Einhalskolben in 75 ml THF gelöst und auf 0°C gekühlt. Nach der Zugabe von 7.00 ml einer 50%igen KOH-Lösung und nach weiteren 5 min 4.57 ml (23.0 mmol) einer Lösung von 80wt% Propargylbromid in THF rührt das Reaktionsgemisch über Nacht bei Raumtemperatur. Das Lösungsmittel wird am Rotationsverdampfer entfernt und der Rückstand zwischen 500 ml CH2Cl2 und 100 ml einer gesätt. NH4Cl-Lösung extrahiert. Die organische Phase wird über MgSO4 getrocknet, abfiltriert und eingeengt. Nach der säulenchromatographischen Reinigung (800 g Säule, CycH/EtOAc 4:1) erhält man 1.70 g eines gelben Feststoffes (4.00 mmol, 19%).

RF-Wert = 0.84 (CycH/EtOAc 4:1)

↓294

1H NMR (CDCl3): δ(ppm) = 0.63 (s, 3H, CH3), 0.85 – 0.91 ( m, 12H, CH3), 1.01 – 2.03 (m, 22H, CH+CH2), 2.34 (m, 2H, O-CH-CH 2 -C=CH), 2.39 (s, 1H, CCH), 3.36 (m, 1H, OCH), 4.18 (d, 2H, J = 2.4 Hz, OCHCC), 5.39 (d, 1H, J= 3.6 Hz, C=CH)

13C NMR (CDCl3): δ(ppm) = 20.1 – 42.2 (CH+CH2+CH3), 50.1 (CH), 55.0 (CCH 2 O), 56.1 (CH), 56.7 (CH), 73.7 (CCH), 78.1 (O-CH), 80.4 (CCH), 121.8 (C=CH), 140.5 (CH=C)

N 2 ´ -(4-( C holesteryloxymethyl)-1 H -1,2,3-triazol-1-yl)uridin 10 6a   (MF 48)

↓295

1. Ansatz:

170 mg (0.40 mmol) 2-Propargylcholesterol 109 werden zu 8.00 ml (0.40 mmol) einer 0.05 M Lösung von 2’-Azido-2’-desoxyuridin 100 in Acetonitril gegeben und mit 0.80 ml Wasser versetzt. Ein mit konz. Salpetersäure behandelter Kupferdraht wurde hinzugegeben. Die Lösung wurde zusammen mit dem Kupferdraht 1 h bei 35 °C gerührt. Danach wurde der Draht entfernt und bei 35 °C gerührt. Nach 72 h wurde mittels DC kein Umsatz festgestellt.

2. Ansatz:

↓296

170 mg (0.40 mmol) 2-Propargylcholesterol 109 werden zu 8.00 ml (0.4 mmol) einer 0.05 M Lösung von 2’-Azido-2’-desoxyuridin 100 in Acetonitril gegeben und mit 0.80 ml Wasser versetzt. 5 mg (0.03 mmol) CuI werden hinzugegeben. Die Lösung wird 48 h bei 35 °C gerührt. Das Lösungsmittel wird am Rotationsverdampfer entfernt und der Rückstand säulenchromatographisch gereinigt (40 g Säule, CH2Cl2/MeOH 10:1). Man erhält 60 mg eines farblosen Feststoffes (0.09 mmol, 23 %).

RF-Wert = 0.36 (CH2Cl2/MeOH; 10:1)

3. Ansatz:

↓297

170 mg (0.40 mmol) 2-Propargylcholesterol 109 werden zu 8.00 ml (0.40 mmol) einer 0.05 M Lösung von 2’-Azido-2’-desoxyuridin 100 in Acetonitril gegeben und mit 0.80 ml Wasser versetzt. 380 mg (2.00 mmol) CuI werden hinzugegeben. Die Lösung wird 48 h bei 35 °C gerührt. Das Lösungsmittel wird am Rotationsverdampfer entfernt und der Rückstand säulenchromatographisch gereinigt (40 g Säule, CH2Cl2/MeOH 10:1). Man erhält 180 mg eines farblosen Feststoffes (0.21 mmol, 69 %).

RF-Wert = 0.36 (CH2Cl2/MeOH; 10:1)

4. Ansatz:

↓298

140 mg (0.50 mmol) 2´-Azido-2´-desoxyuridin 100 und 210 mg (0.50 mmol) 2-Propargylcholesterol 109 werden in einen 25 ml Einhalskolben in einen Gemisch von 6 ml THF und 6 ml Wasser suspendiert. Nach der Zugabe von 40 mg (0.20 mmol) Natriumascorbat und 15 mg (0.10 mmol) Kupfersulfat lässt man das Reaktionsgemisch über Nacht rühren. Das Lösungsmittel wird am Rotationsverdampfer entfernt und der Rückstand säulenchromatographisch gereinigt (40 g Säule, CH2Cl2/MeOH 5:1). Man erhält 180 mg eines farblosen Feststoffes (0.26 mmol, 52 %).

RF-Wert = 0.36 (CH2Cl2/MeOH; 10:1)

1H-NMR (CD3OD): #SYMBOL# = 0.53 (s, 3H, CH3), 0.71 – 0.86 ( m, 12H, CH3), 1.01 – 2.03 (m, 28H, CH+CH2), 2.34 (d, 2H, J = 7.5 Hz, O-CH-CH 2 -C=CH), 3.21 (m, 1H, OCH), 3.72 (m, 2H, CH2  (C5´)), 4.15 (s, 1H, CH(C4´)), 4.41 (s, 1H, CH(C3´), 4.50 (s, 2H, OCH2), 5.22 (d, 1H, J= 3.6 Hz, C=CH), 5.27 (m, 1H, CH (C2´)), 5.61 (d, 1H, J = 8 Hz, CH(C5)), 6.45 (d, 1H, J = 9 Hz, CH(C1´)), 7.88 (s, 1H, NCH), 7.92(d, 1H, J = 8 Hz, CH(C6))

↓299

13C-NMR (CD3OD): #SYMBOL# = 20.1 – 42.2 (CH+CH2+CH3), 60.8 (OCH2), 61.1 (CH2(C5´)), 65.6 (CH(C2´)), 70.7 (CH(C3´)), 79.1 (OCH), 85.8 (CH(C4´)), 86.5 (CH(C1´)), 102.8, (CH5), 121.8 (C=CH), 140.3 (CH6), 144.7 (CH=C), 150.5 (C2), 163.8 (C4)

HRMS (ESI) m/z (M+H+) C39H60N5O6

gef.: 694.4470

ber.: 694.4538

N 2´-(4-(Decyl)-1 H -1,2,3-triazol-1-yl)uridin 106c (MF 49)

↓300

1. Ansatz:

0.09 ml (0.40 mmol) 1-Dodecin 108 werden zu 4 ml einer 0.1 M Lösung (0.40 mmol) von 2’-Azido-2’-deoxyuridin 100 in Acetonitril gegeben und mit 0.4 ml Wasser versetzt. Ein mit konz. Salpetersäure behandelter Kupferdraht wird hinzugegeben. Die Lösung wird zusammen mit dem Kupferdraht 1 h bei 35 °C gerührt. Danach wird der Draht entfernt und das Reaktionsgemisch 72 h bei 35 °C gerührt. Das Lösungsmittel wird am Rotationsverdampfer entfernt und der Rückstand säulenchromatographisch (40 g Säule, CH2Cl2/MeOH 10:1) gereinigt Man erhält 10 mg eines farblosen Feststoffes (0.02 mmol, 6 %).

RF-Wert = 0.62 (CH2Cl2/MeOH 10:1)

↓301

2. Ansatz:

0.09 ml (0.40 mmol) 1-Dodecin 108 werden zu 4 ml einer 0.1 M Lösung (0.40 mmol) von 2’-Azido-2’-deoxyuridin 100 in Acetonitril gegeben und mit 0.4 ml Wasser versetzt. 30 mg (0.16 mmol) CuI werden hinzugegeben. Die Lösung wird für 72 h bei 35 °C gerührt. Das Lösungsmittel wird am Rotationsverdampfer entfernt und der Rückstand säulenchromatographisch (40 g Säule, CH2Cl2/MeOH 10:1) gereinigt Man erhält 100 mg eines farblosen Feststoffes (0.23 mmol, 57 %).

RF-Wert = 0.62 (CH2Cl2/MeOH 10:1)

↓302

3. Ansatz:

190 mg (0.70 mmol) 2´-Azido-2´-desoxyuridin 100 und 0.15 ml (0.70 mmol) 1-Dodecin 108 werden in einem 25 ml Einhalskolben in 10 ml Methanol gelöst. Nach der Zugabe von 55 mg (0.28 mmol) Natriumascorbat und 20 mg (0.14 mmol) Kupfersulfat lässt man das Reaktionsgemisch über Nacht rühren. Das Lösungsmittel wird am Rotationsverdampfer entfernt und der Rückstand säulenchromatographisch gereinigt (40 g Säule, EtOAc/MeOH 10:1). Man erhält 180 mg eines farblosen Feststoffes (0.26 mmol, 52 %).

RF-Wert = 0.40 (EtOAc/MeOH 10:1)

↓303

1H-NMR (CDCl3): #SYMBOL# = 0.78 (t, 3H, J = 6.6 Hz, CH3), 1.16 (s, 14H, CH2), 1.55 (s, 2H, CH2),  2.58 (m, 2H, NCHCH 2 ), 3.72 (m, 2H, CH2  (C5´)), 4.20 (s, 1H, CH(C4´)), 4.48 (s, 1H, CH(C3´), 5.25 (m, 1H, CH (C2´)), 5.66 (d, 1H, J = 8 Hz, CH(C5)), 6.47 (d, 1H, J = 9 Hz, CH(C1´)), 7.62 (s, 1H, NCH), 7.94(d, 1H, J = 8 Hz, CH(C6))

13C-NMR (CDCl3): #SYMBOL# = 13.8 (CH3), 22.4 – 31.7 (CH2), 61.1 (CH2(C5´)), 65.6 (CH(C2´)), 70.7 (CH(C3´)), 86.1(CH(C4´)), 86.5(CH(C1´)), 102.8,(CH5), 140.4(CH6), 150.6 (C2), 163.8 (C4)

HRMS (ESI) m/z (M+H+) C21H34N5O5

gef.: 436.2554

ber.: 436.2549

↓304

N 2´-(4-(1-Pyrenyl-(butansäuremethylamidyl))-1 H -1,2,3-triazol-1-yl)uridin   108h

60 mg ml (0.14 mmol) Pyrenbuttersäurepropargylamid 110 werden zu 2.80 ml einer 0.05 M Lösung (0.14 mmol) von 2’-Azido-2’-Deoxyuridin 100 in Acetonitril gegeben und mit 0.28 ml Wasser versetzt. 11 mg (0.06 mmol) CuI werden hinzugegeben. Die Lösung wird für 72 h bei 35 °C gerührt. Das Lösungsmittel wird am Rotationsverdampfer entfernt und der Rückstand säulenchromatographisch (40 g Säule, CH2Cl2/MeOH 10:1) gereinigt Man erhält 10 mg eines gelblichen Feststoffes (0.02 mmol, 17 %).

RF-Wert = 0.23 (CH2Cl2/MeOH 10:1)

↓305

1H-NMR (DMSO-d6): #SYMBOL# = 2.29 (m, 2H, CH2), 2.51 (m, 2H, NCHCH 2 ), 3.33 (m, 2H, CH2); 3.68 (m, 2H, CH2  (C5´)), 4.09 (s, 1H, CH(C4´)), 4.13 (m, 2H, CH2); 4.35 (d, 2H, J = 5.4 Hz, CH2); 4.41 (s, 1H, CH(C3´), 5.33 (m, 1H, 5´-OH); 5.39 (m, 1H, CH (C2´)), 5.70 (d, 1H, J = 8 Hz, CH(C5)), 5.90 (d, 1H, J = 5.4 Hz, 3´-OH); 6.46 (d, 1H, J = 9 Hz, CH(C1´)), 7.96 (s, 1H, NCH), 8.02(d, 1H, J = 8 Hz, CH(C6)), 7.93 - 8.29 (m, 9H, CHarom); 11.4 (s, 1H, NH)

13C-NMR (DMSO-d6): #SYMBOL# = 27.4 (CH2), 30.2 (CH2), 32.2 (CH2), 34.7 (CH2), 48.5 (CH), 60.3 (CH2(C5´)), 69.1 (CH(C2´)), 70.7 (CH(C3´)), 85.6(CH(C4´)), 85.7(CH(C1´)), 102.5,(CH5), 106.3 (C), 119.5 (C), 123.5 (CH), 124.7 (CH), 124.9 (CH), 126.1 (CH), 126.4 (CH), 127.2 (CH), 127.4 (CH), 127.5 (CH), 128.1 (CH), 129.2 (C), 130.4 (C), 130.8 (C), 136.5 (C), 140.0 (CH6), 144.6 (C), 150.3 (C2), 162.9 (C4), 171.8 (C)

HRMS (ESI) m/z (M+H+) C32H31N6O6

gef.: 595.2321

ber.: 595.2249

↓306

Arabino- O 2, O 2 ´- anhydro- O 5 ´- (4,4 ´ -dimethoxytrityl)uridin 1 11 (OK-117)

1.00 g (4.50 mmol) Arabino-O2,O2´-anhydrouridin 41 werden in 10 ml trockenem Pyridin in einem ausgeheizten 25 ml Schlenkkolben unter Argonatmosphäre gelöst. Nach der Zugabe von 1.75 g (5.00 mmol) 4,4´-Dimethoxytritylchlorid und 500 mg DMAP rührt die orange Suspension über Nacht bei Raumtemperatur unter Argonatmosphäre. Das Lösungsmittel wird am Rotationsverdampfer weitestgehend entfernt und der Rückstand säulenchromatographisch (300 g Säule, EtOAc/MeOH 2% -> 20%) gereinigt. Man erhält nach dem Abrotieren der relevanten Fraktionen 2.17 g eines farblosen Feststoffes (4.10 mmol, 90%).

1H-NMR (CDCl3): #SYMBOL# = 3.02 (m, 2H, CH2  (C5´)), 3.89 (s, 6H, OCH3), 4.12 (m, 1H, CH (C4´)), 4.47 (m, 1H, CH(C3´)), 4.94 (s, 1H, CH(C2´)), 6.04 (d, 1H, J = 7.5 Hz, CH(C5)), 6.11 (d, 1H, J = 6 Hz, CH(C1´)), 6.96 (m, 4H, (CHarom)), 7.44 (m, 9H, (CHarom)) 7.59 (d, 1H, J = 7.5 Hz, CH(C6))

↓307

13C-NMR (CDCl3): #SYMBOL# = 55.2 (OCH3), 60.3 (CH2(C5´)), 86.1 (CH(C4´)), 88.4 (CH(C2´)), 89.1 (CH(C3´)), 90.1 (CH(C1´)), 109.8 (C5), 113.1 (CHarom), 127.8 (CHarom), 129.7 (CHarom), 129.8 (CHarom), 135.3 (Carom), 135.4 (C6), 144.3 (Carom), 158.4 (C2), 172.2 (C4)

N 2 ´, O 3 ´ -(2-( T richloromethyl)oxazolino)- O 5 ´- (4,4 ´ -dimethoxytrityl)uridin (OK-126)

1.10 g (2.10 mmol) Arabino-O2,O2´-anhydro-O5´-(4,4´-dimethoxytrityl)uridin 111 werden in 5.00 ml (49.9 mmol) CCl3CN in einem 100 ml Einhalskolben gelöst. Nach der vorsichtigen Zugabe von 400 mg (1.05 mmol) NaH wird die Suspension für 18 h bei 90°C gerührt. Das Lösungsmittel wird am Rotationsverdampfer weitestgehend entfernt und man erhält nach der säulenchromatographischen Reinigung (120 g Säule, CH2Cl2/MeOH 10:1) 960 mg eines gelben Feststoffes (1.42 mmol, 68%).

↓308

RF-Wert = 0.86 (CH2Cl2/MeOH 10:1)

N 2´- Amino- O 5´-(4,4´- d imethoxytrityl)uridin 1 12 (OK-127)

300 mg (0.45 mmol) N2´,O3´-(2-(Trichloromethyl)oxazolino)-O5´-(4,4´-dimethoxytrityl-)uridin werden in 5.00 ml 80%iger Essigsäure für 18 h bei Raumtemperatur in einem 10 ml Einhalskolben gerührt. Anschließend wird das Lösungsmittel mit Hilfe von 10 ml MeOH am Rotationsverdampfer weitestgehend entfernt und man erhält nach der säulenchromatographischen Reinigung (30g Säule, CH2Cl2/MeOH 5:1) 50 mg eines farblosen Feststoffes (0.20 mmol, 46%).

↓309

1H-NMR (CDCl3): #SYMBOL# = 3.32 (m, 2H, CH2  (C5´)), 3.55 (m, 1H, CH (C2´)), 3.60 (s, 6H, CH3-O), 4.15 (s, 1H, CH(C3´)), 4.21 (s, 1H, CH(C4´)), 5.26 (d, 1H, J = 8 Hz, CH(C5)), 5.87 (d, 1H, J = 6 Hz, CH(C1´)), 6.73 (m, 4H, (CHarom)), 7.12 (m, 9H, (CHarom)) 7.66 (d, 1H, J =  8 Hz, CH(C6))

13C-NMR (CDCl3): #SYMBOL# = 55.2 (OCH3), 63.4 (CH2(C5´)), 71.6 (CH(C3´)), 85.3 (CH(C1´)), 86.9 (CH(C4´)), 89.1 (CH(C2´)), 102.5 (C5), 113.2 (CHarom), 127.9 (CHarom), 128.1 (CHarom), 130.0 (CHarom), 135.3 (Carom), 140.1 (C6), 144.1 (Carom), 151.4 (C2), 158.6 (Carom), 163.2 (C4)

N 2´- Amino- O 5´-(4,4´- d imethoxytrityl)uridin 1 12 (OK-129)

↓310

300 mg (0.45 mmol) N2´,O3´-(2-(Trichloromethyl)oxazolino)-O5´-(4,4´-dimethoxytrityl-)uridin werden in 5 ml Ethanol in einem 10 ml Einhalskolben gelöst. Nach der Zugabe von 0.56 ml einer 6N NaOH–Lösung wird die Reaktionsmischung für 16 h unter Rückfluss gerührt. Anschließend werden zwischen 100 ml Dichlormethan und 50 ml einer gesätt. NH4Cl-Lösung extrahiert und die organische Phase über MgSO4 getrocknet. Nach dem Abfiltrieren des Feststoffes und dem Abrotieren des Lösungsmittel am Rotationsverdampfer erhält man nach der säulenchromatographischen Reinigung (30 g Säule, CH2Cl2/MeOH 9:1) 150 mg eines farblosen Feststoffes (0.26 mmol, 57%).

RF-Wert = 0.55 (CH2Cl2/MeOH 9:1)

1H-NMR (CDCl3): #SYMBOL# = 3.32 (m, 2H, CH2(C5´)), 3.55 (m, 1H, CH(C2´)), 3.60 (s, 6H, OCH3),  4.15 (s, 1H, CH(C3´)), 4.21 (s, 1H, CH(C4´)), 5.26 (d, 1H, J = 8 Hz, CH(C5)), 5.87 (d, 1H, J = 6 Hz, CH(C1´)), 6.73 (m, 4H, (CHarom)), 7.12 (m, 9H, (CHarom)) 7.66 (d, 1H, J =  8 Hz, CH(C6))

↓311

13C-NMR (CDCl3): #SYMBOL# = 55.2 (OCH3), 63.4 (CH2(C5´)), 71.6 (CH(C3´)), 85.3 (CH(C1´)), 86.9 (CH(C4´)), 89.1 (CH(C2´)), 102.5 (C5), 113.2 (CHarom), 127.9 (CHarom), 128.1 (CHarom), 130.0 (CHarom), 135.3 (Carom), 140.1 (C6), 144.1 (Carom), 151.4 (C2), 158.6 (Carom), 163.2 (C4)

HRMS (ESI) m/z (M+Na+) C30H31N3NaO7

gef.: 568.2038

ber.: 568.2060

N 2´- Amino- O 4 ´-(tertbutyl dimethylsilyl) - O 5 ´-(4,4-dimethoxytrityl) uri din 11 3

↓312

660 mg (1.20 mmol) N2´-Amino-2´desoxy-O5´-(4,4´-dimethoxytrityl)uridin 112 werden in 10 ml trockenem CH2Cl2 gelöst. 370 mg (2.40 mmol) TBDMSCl und 1.47 g (10.00 mmol) DBU werden hinzugefügt und die Reaktionsmischung für 16 h bei Raumtemperatur gerührt. Der entstandene weißgelbe Niederschlag wird abfiltriert, das Filtrat zwischen 100 ml Dichlormethan und 50 ml einer gesätt. NH4Cl-Lösung extrahiert und die organische Phase über MgSO4 getrocknet. Nach dem Abfiltrieren des Feststoffes und dem Abrotieren des Lösungsmittels am Rotationsverdampfer erhält man 710 mg eines farblosen Feststoffes. (1.00 mmol, quant.).

N 2´-Palmitylamido- O 4´-(tertbutyldimethylsilyl)- O 5´-(4,4-dimethoxytrityl)uridin 115

100 mg (0.15 mmol) N2´-Amino-2´desoxy-O4´-(tertbutyldimethylsilyl)-O5´-(4,4-dimethoxytrityl)uridin  113 werden in 5 ml trockenem DMF in einem ausgeheizten 25 ml Schlenkkolben gelöst. Unter Rühren werden 40 mg (0.20 mmol) DCC, 40 mg (0.16 mmol) Palmitinsäure und anschließend 40 mg (0.35 mmol) HOBT hinzugefügt. Nachdem die Reaktionsmischung für 16 h bei Raumtemperatur rührt, wird der entstandene weißgelbe Niederschlag abfiltriert, das Filtrat zwischen 50 ml Dichlormethan und 20 ml einer gesätt. NH4Cl-Lösung extrahiert und die organische Phase über MgSO4 getrocknet. Es wurden nur die Edukte zurück erhalten.

↓313

N 2´-Palmitylamido- O 4´-(tertbutyldimethylsilyl)- O 5´-(4,4-dimethoxytrityl)uridin 115

230 mg (0.35 mmol) N2´-Amino-2´desoxy-O4´-(tertbutyldimethylsilyl)-O5´-(4,4-dimethoxytrityl)uridin 113 werden in 10 ml trockenem Dichlormethan in einem ausgeheizten 25 ml Schlenkkolben gelöst. Unter Rühren werden 80 mg (0.32 mmol) Palmitinsäure, 130 mg (0.65 mmol) EDC und 10 mg DMAP hinzugefügt. Nachdem die Reaktionsmischung für 16 h bei Raumtemperatur unter Argonatmosphäre rührt, wird der entstandene weißgelbe Niederschlag abfiltriert, das Filtrat zwischen 50 ml Dichlormethan und 20 ml einer gesätt. NH4Cl-Lösung extrahiert und die organische Phase über MgSO4 getrocknet. Es wurden nur die Edukte zurück erhalten.

N 2´-Oleoylamido- O 4´-(tertbutyldimethylsilyl)- O 5´-(4,4-dimethoxytrityl)uridin 114

↓314

110 mg (0.17 mmol) N2´-Amino-2´desoxy-O4´-(tertbutyldimethylsilyl)-O5´-(4,4-dimethoxytrityl)uridin 113 werden in 2 ml trockenem Dichlormethan in einem ausgeheizten 25 ml Schlenkkolben gelöst. Nachdem die Lösung mittels eines Eisbades auf 0°C abgekühlt ist, wird unter Rühren 0.06 ml (0.40 mmol) Triethylamin hinzu gegeben und nach weiteren 30 min 500 mg (0.17 mmol) Ölsäurechlorid. Das Reaktionsgemisch wird anschließend 4 h bei Raumtemperatur unter Argonatmosphäre gerührt, der entstandene Niederschlag abfiltriert, das Filtrat zwischen 50 ml Dichlormethan und 20 ml einer gesätt. NH4Cl-Lösung extrahiert und die organische Phase über MgSO4 getrocknet. Nach dem Abfiltrieren des Feststoffes und dem Abrotieren des Lösungsmittels am Rotationsverdampfer erhält man nach der säulenchromatographischen Reinigung (30g Säule, CycH/EtOAc 4:1) 60 mg eines farblosen Feststoffes (0.07 mmol, 41 %).

1H-NMR (CDCl3): #SYMBOL# = 0.01 (6H, s, SiCH3), 0.90 (s, 9H, CH3), 0.92 (t, 3H, J = 6.1 Hz, CH 3), 1.26 (s, 20H, CH2), 1.62 (m, 2H , CO-CH2-CH 2-CH2), 2.01 (d, 4H, J = 5.6Hz, CH2CH 2-CH=CH), 2.12 (m, 2H, CO-CH- CH2), 3.35 (m, 2H, CH 2(C5´)), 3.83 (m, 6H, OCH3), 4.62 (m, 1H, CH(C4´)), 4.71 (m, 2H, CH(C3´)+(C2´)) 5.39 (m, 2H, CH2-CH=CH), 5.55 (d, 1H, J = 8Hz, CH(CH5)), 6.81 (m, 4H, (CHarom)), 7.17 (m, 3H, (CHarom)), 7.35 (m, 4H, (CHarom)), 7.49 (m, 2H, (CHarom))

13C-NMR (CDCl3): #SYMBOL# = -4.6 (Si-CH3), 14.1 (CH3), 18.0 (SiC), 22.7 (CH2-CH2-CH3), 25.4 (Si-CH3), 25.7 (CH2), 27.2 (CH2-CH2-CH), 29.1-29.8 (CH2), 32.0 (CH2-CH2-CH3), 36.5 (CO-CH2-CH2), 55.3 (OCH3), 63.2 (CH2(C5´)), 76.6 (CH(C3´)), 86.0 (CH(C2´)), 86.8 (CH(C4´)-O), 90.5 (CH(C1´)), 102.9 (C5), 113.3 (CHarom), 127.1 (CHarom), 128.0 (CHarom), 129.1 (CHarom), 135.0 (Carom), 139.5 (C6), 144.0 (Carom), 150.8 (C2), 158.7 (Carom), 162.9 (C4), 173.2 (NHC(O))m

↓315

N 2´-( Nonyl amino )- O 5´-(4,4´-dimethoxytrityl)uridin   11 6

500 mg (0.92 mmol) N2´-Amino-O5´-(4,4´-dimethoxytrityl)uridin 112 werden mit 140 mg (1.00 mmol) Nonanal 15 min bei 0°C in einem 50 ml Einhalskolben in 15 ml Methanol gerührt. Anschließend wird eine Lösung von 20 mg (0.32 mmol) NaCNBH3 in 5 ml Methanol innerhalb von 30 Minuten dazugetropft. Danach wird die Mischung erst 2 Stunden bei 0°C und anschließend über Nacht bei Raumtemperatur gerührt, wobei die Suspension in eine klare Lösung überging. Nach dem Einengen der Mischung im Vakuum wird je 2-mal mit je 10 ml Wasser und 2-mal mit je 10 ml Brine gewaschen bevor die wässrige Phase dreimal mit je 20 ml Diethylether extrahiert wird. Die organische Phase wird über MgSO4 getrocknet, abfiltriert und das Lösungsmittel am Rotationsverdampfer weitestgehend entfernt. Man erhält nach der säulenchromatographisch Reinigung (120 g Säule, CHCl3/MeOH 30:1) 60 mg eines farblosen Feststoffes (0.83 mmol, 90 %).

1H-NMR (CDCl3): δ = 0.86 (t, 1 H, J = 6 Hz, CH3), 1.28 (s, 12 H, CH2), 1.42 (s, 4H, CH2), 2.12 (m, 2H, CH2), 3.81 (s, 6H, OCH3, CHarom); 4.00 (m, 4H, CH2(C5´)+CH(C4`)+CH(C2´), 4.71 (m, 1H, CH(C3´), 5.82 (s, 1H, CH(C1´), 5.95 (d, 1H, J = 8Hz, CH5), 6.86 (4 H, d, J = 9 Hz, CHarom), 7.36 (m, 4 H, CHarom), 7.79 (m. 4H, CHa rom)

↓316

13C-NMR (CDCl3): δ = 14.1 (CH3), 22.6 (CH2), 26.0 (CH2), 29.2-29.9 (CH2), 31.8 (CH2), 55.2 (OCH3), 87.0 (CH(C1´)), 102.2 (CH(C5)), 113.2 (CHarom), 127,0/128,0/129,9 (CHarom), 134.9 (Carom); 144.2 (C(C2)), 158.6 (C(C4)), 163.2 (CH(C6))

2,3- B is(octadecycloxy)propanal 11 8

2.98 g (5.00 mmol) 2,3-Bis(octadecyloxy)propan-1-ol 117 werden in einem 250 ml Einhalskolben in 35 ml CH2Cl2 bei 0°C zu einer Lösung von 2.35 g (5.55 mmol) Dess-Martin-Periodinan in 100 ml Dichlormethan getropft und 30 min bei 0°C gerührt. Nach 4 h Rühren bei Raumtemperatur wird das Reaktionsgemisch 4-mal mit je 30 ml einer gesättigt. KHCO3-Lösung, 4-mal mit je 30 ml einer 1.60 M Na2S2O3-Lösung und 3-mal mit je 30 ml Wasser gewaschen. Die organische Phase wird über MgSO4 getrocknet, abfiltriert und das Lösungsmittel am Rotationsverdampfer weitestgehend entfernt. Man erhält nach der säulenchromatographischen Reinigung (120g Säule, CycH/EtOAc 50:1) 2.30 g eines farblosen Wachses (4.80 mmol, Quant.).

↓317

1H-NMR (CDCl3): δ = 0.87 (t, 6 H, J = 61 Hz, CH3), 1.24 (s, 60 H, CH2), 3.61 (m, 7 H, OCH2), 9.71 (s, 1 H, CHO)

N 2´-( 2, 3-Bis(octadecyloxy)propanylamino )- O 5´-(4,4´-dimethoxytrityl)uridin   11 9

500 mg (0.92 mmol) N2´-Amino-O5´-(4,4´-dimethoxytrityl)uridin 112 werden mit 590 mg (1.00 mmol) 2,3-Bis(octadecyloxy)propanal 118 15 min bei 0°C in einem 50 ml Einhalskolben in 15 ml Methanol und 10 ml Cyclohexan gerührt. Anschließend wird eine Lösung von 20 mg (0.32 mmol) NaCNBH3 in 5 ml Methanol innerhalb von 30 Minuten dazugetropft. Danach wird die Mischung erst 2 Stunden bei 0°C und dann über Nacht bei Raumtemperatur gerührt, wobei die Suspension in eine klare Lösung überging. Nach dem Einengen der Mischung im Vakuum wird je zweimal mit je 10 ml Wasser und zweimal mit je 10 ml Brine gewaschen, bevor die wässrige Phase dreimal mit je 20 ml Diethylether extrahiert wird. Die organische Phase wird über MgSO4 getrocknet, abfiltriert und das Lösungsmittel am Rotationsverdampfer weitestgehend entfernt. Man erhält nach der säulenchromatographischen Reinigung (120 g Säule, CHCl3 -> CHCl3/MeOH 30:1) 120 mg eines farblosen Feststoffes (0.11 mmol, 12 %).

↓318

1H-NMR (CDCl3): δ = 0.86 (t, 1 H, J = 6 Hz, CH3), 1.28 (s, 60 H, CH2), 1.53 (s, 4H, CH2), 3.8 (s, 6H, OCH3, DMTr); 4.00 (m, 4H, CH2(C5´)+CH(C4`)+CH(C2´), 5.21 (s, 1H, CH(C1´), 6.08 (d, 1H, J = 8Hz, CH5), 6.86 (4 H, d, J = 9 Hz, CHarom), 7.36 (m, 4 H, CHarom), 7.79 (m. 4H, CHarom)

13C-NMR (CDCl3): δ = 14.1 (CH3), 22.6 (CH2), 26.0 (CH2), 29.2-29.9 (CH2), 31.8 (CH2), 55.1 (OCH3), 87.0 (CH(C1´)), 102.2 (CH(C5)), 113.2 (DMTr), 127,0/128,0/129,9 (CHarom), 134.9 (Carom); 144.2 (C(C2)), 158.6 (C(C4)), 163.2 (CH(C6))

HRMS (ESI) m/z (M+H+) C69H110N3O9

gef.: 1124.8208

ber.: 1124.8242

↓319

2´-Iod-2´-desoxyuridin (OK-125)

450 mg (2.00 mmol) Arabino-O2,O2´-anhydrouridin 41, 450 mg (3.00 mmol) NaI und 570 mg (3.00 mmol) TsOH•H2O werden in 20 ml MeOH in einem 50 ml Einhalskolben gelöst und für 3 h bei 50°C gerührt. Nachdem die Suspension abgekühlt ist, wird der Niederschlag abfiltriert und dem Filtrat 2.00 ml einer gesättigten Na2S2O3–Lösung beigesetzt. Die gelbe Reaktionsmischung wird 15 min in einen Ultraschallbad entfärbt und das Lösungsmittel am Rotationsverdampfer weitestgehend entfernt. Man erhält nach der säulenchromatographischen Reinigung (120 g Säule, CHCl3/MeOH 3:1) 700 mg eines gelben Schaums. Da dieser noch Iod enthält, wird der Feststoff nochmals in EtOH gelöst, mit 2 ml einer gesättigten Na2S2O3–Lösung versetzt, für 1 h in ein Ultraschallbad gehangen, der Feststoff abfiltriert und das Lösungsmittel am Rotationsverdampfer entfernt. Man erhält 520 mg eines farblosen Feststoffes (1.47 mmol, 73%).

RF-Wert = 0.63 (CHCl3/MeOH 3:1)

↓320

1H-NMR (DMSO-d6): #SYMBOL# = 3.58 (m, 2H, CH2(C5´)), 3.84 (m, 1H, CH(C4´)), 3.94 (m, 1H, CH (C3´)), 4.48 (m, 1H, CH(C2´)), , 5.70 (d, 1H, J = 8 Hz, CH(C1´)), 6.20 (d, 1H, J = 8 Hz, CH(C5)), 7.87 (d, 1H, J =  8 Hz, CH(C6)), 11.4 (s, 1H, NH)

13C-NMR (DMSO-d6): #SYMBOL# = 32.2 (CH(C2´)), 60.7 (CH2(C5´)), 70.1 (CH(C3´)), 85.6 (CH(C1´)), 89.0 (CH(C4´)), 102.2 (C5), 139.7 (C6), 150.7 (C2), 162.9 (C4)

2´-Iod- O 3 ´ , O 5 ´- ( t etraisopropyldisiloxan-1,3-diyl)uridin 1 20 (OK-325)

↓321

1.00 g (2.35 mmol) O2,O2´-Anhydro-(O3´,O5´-(tetraisopropyldisilyl)-β-D-arabinofuranos-1-yl]uracil 47, 530 mg (3.35 mmol) NaI und 670 mg (3.53 mmol) TsOH•H2O werden in 25 ml Aceton in einem 50 ml Einhalskolben gelöst und für 3 h bei 50°C gerührt. Nachdem die Suspension abgekühlt ist, wird der Niederschlag abfiltriert und dem Filtrat 2 ml einer gesättigten Na2S2O3–Lösung beigesetzt. Die gelbe Reaktionsmischung wird 15 min in einen Ultraschallbad entfärbt und das Lösungsmittel am Rotationsverdampfer weitestgehend entfernt. Man erhält nach der säulenchromatographischen Reinigung (120 g Säule, CycH/EtOAc 4:1) 590 mg eines farblosen Feststoffes (1.00 mmol, 43%).

RF-Wert= 0.32 (CycH/EtOAc 4:1)

1H-NMR (CDCl3): #SYMBOL# = 1.01 (s, 32H, CH+CH3), 3.85 (m, 2H, CH2  (C5´)), 3.98 (m, 1H, CH(C4´)), 4.14 (m, 1H, CH (C3´)), 4.62 (m, 1H, CH(C2´)), 5.70 (d, 1H, J = 9 Hz, CH(C1´)), 6.20 (d, 1H, J = 8 Hz, CH(C5)), 8.05 (d, 1H, J =  8 Hz, CH(C6)), 9.52 (s, 1H, NH)

↓322

13C-NMR (CDCl3): #SYMBOL# = 13.0-13.4 (SiCH), 17.1-17.4 (CH3), 34.8 (CH(C2´)), 59.4 (CH2(C5´)), 67.91 (CH(C3´)), 85.6 (CH(C1´)), 94.1 (CH(C4´)), 101.6 (C5), 141.2 (C6), 150.2 (C2), 163.8 (C4)

2´-(3-Methoxy)phenyl- 2´-desoxy- O 3 ´ , O 5 ´ -(tetraisopropyldisiloxan-1,3-diyl)uridin 121 (OK-329)

120 mg (0.20 mmol) 2´-Iod-2´-desoxy-O3´,O5´-(tetraisopropyldisiloxan-1,3-diyl)uridin 120 werden in einem ausgeheizten 10 ml Schlenkkolben in 5 ml trockenem THF unter Argonatmosphäre gelöst. Nach der Zugabe von 36 μL (0.25 mmol) TMEDA wird das Reaktionsgemisch mittels Trockeneis/Isopropanol auf -78°C abgekühlt. Anschließend tropft man 2.00 ml (0.50 mmol) einer 0.25 M Lösung von 3-MeOC6H4MgBr in THF hinzu und 2 mg (0.01 mmol) FeCl3. Die nun orangefärbende Suspension lässt man auf 0°C erwärmen und anschließend eine weitere Stunde bei 0°C rühren. Man beendet die Reaktion durch Zugabe von einer 25% NH4OH-Lösung, entfernt das organische Lösungsmittel am Rotationsverdampfer und extrahiert den Rückstand zwischen EtOAc und Wasser. Es konnte kein Produkt nachgewiesen werden.

↓323

2´-Allyl-2´-desoxy- O 3´, O 5´-(tetraisopropyldisiloxan-1,3-diyl)uridin 122 (OK-330)

120 mg (0.20 mmol) 2´-Iod-2´-desoxy-O3´,O5´-(tetraisopropyldisiloxan-1,3-diyl)uridin 120 werden in einem ausgeheizten 10 ml Schlenkkolben in 5 ml trockenem THF unter Argonatmosphäre gelöst. Nach der Zugabe von 36 μL (0.25 mmol) TMEDA wird das Reaktionsgemisch mittels Trockeneis/Isopropanol auf -78°C abgekühlt. Anschließend tropft man 0.50 mL (0.50 mmol) einer 1.00 M Lösung von Allylmagnesiumbromid in THF hinzu und 2 mg (0.01 mmol) NiCl3. Die nun orangefärbende Suspension lässt man auf 0°C erwärmen und anschließend eine weitere Stunde bei 0°C rühren. Man beendet die Reaktion durch Zugabe von einer 25% NH4OH-Lösung, entfernt das organische Lösungsmittel am Rotationsverdampfer und extrahiert den Rückstand zwischen EtOAc und Wasser. Es konnte kein Produkt nachgewiesen werden.

2´-Allyl-2´-desoxy- O 3´, O 5´-(tetraisopropyldisiloxan-1,3-diyl)uridin 119 (OK-331)

↓324

120 mg (0.20 mmol) 2´-Iod-2´-desoxy-O3´,O5´-(tetraisopropyldisiloxan-1,3-diyl)uridin 120 werden in einem ausgeheizten 10 ml Schlenkkolben in 5 ml trockenem Dichlormethan unter Argonatmosphäre gelöst. Nach der Zugabe von 7 mg (0.04 mmol) PdCl2 und 23 mg (0.04 mmol) (dppf)2 wird das Reaktionsgemisch auf 0°C abgekühlt. Anschließend tropft man langsam 0.50 ml (0.50 mmol) einer 1.00 M Lösung von Allylmagnesiumbromid in THF hinzu. Die nun gelbe Lösung lässt man auf Raumtemperatur erwärmen und anschließend über Nacht rühren. Man beendet die Reaktion durch Zugabe von 5 ml MeOH, entfernt das organische Lösungsmittel am Rotationsverdampfer und extrahiert den Rückstand zwischen Dichlormethan und Wasser. Es konnte kein Produkt nachgewiesen werden.

2´-Phenyl-2´-desoxy- O 3´, O 5´-(tetraisopropyldisiloxan-1,3-diyl)uridin 121 (OK- 322)

In einem 50 ml Einhalskolben werden 660 mg (1.00 mmol) 2´-Iod-2´-desoxy-O3´,O5´-(tetraisopropyldisiloxan-1,3-diyl)uridin 120, 250 mg (2.00 mmol) Phenylborsäure, 130 mg (0.50 mmol) PPH3, 25 mg (0.10 mmol) PdOAc, 420 mg (3.00 mmol) K2CO3 und 650 mg (2.00 mmol) TBAB in 20 ml eines Gemisches aus DMF : Wasser (4:1) gelöst und für 20 h bei 90°C gerührt. Anschließend wird das Lösungsmittel am Rotationsverdampfer entfernt und der Rückstand zwischen Dichlormethan und Brine extrahiert. Die organische Phase wird über MgSO4 getrocknet und eingeengt. Man kann lediglich mittels HPLC/MS das β-Eliminierungsproduk des Uridins nachweisen.

↓325

5-(Tocopheroxyprop-1-ynyl) -2´-desoxy uridin 12 8   (OK-355)

1.42 g (4.00 mmol) 5-Iod-2´-desoxyuridin 124 werden in einem ausgeheizten 50 ml Schlenkkolben unter Argonatmosphäre in 20 ml trockenem DMF gelöst. Anschließend gibt man der Lösung 240 mg (0.20 mmol) Pd(PPh3)4, 75 mg (0.40 mmol) CuI, 1.20 ml (8.00 mmol) Triethylamin und 7.49 g (16.0 mmol) Tocopherolpropargylether 126 hinzu und lässt die gelbe Lösung über Nacht unter Argonatmosphäre bei Raumtemperatur rühren. Das Lösungsmittel des nun weinroten Reaktionsgemisches wird am Rotationsverdampfer mit Hilfe von Toluol weitestgehend entfernt und man erhält nach der säulenchromatographischen Reinigung (240 g Säule, CH2Cl2/MeOH 9:1) 1.47 g eines gelben Feststoffes (2.10 mmol, 53%).

RF-Wert = 0.25 (CH2Cl2/MeOH 9:1)

↓326

1H NMR (CDCl3) δ(ppm) = 0.93 (m, 12H, CH3), 1.10 – 1.76 (m, 27H, CH/CH2), 2.05 (s, 3H, CH3), 2.14 (s, 3H, CH3), 2.18 (s, 3H, CH3), 2.33 (m, 2H, CH2), 2.37 (m, 1H, CH), 2.53 (m, 2H, CH2 (C2´)), 3.81 (m, 2H, CH2 (C5´)), 4.03 (m, 1H, CH (C4´)), 4.51 (s, 3H, CH (C3´) + CCH2-O)), 6.18 (t, 1H, J = 9 Hz, CH (C1´)), 8.00 (s, 1H, CH (C6)), 9.76 (s, 1H, NH)

13C NMR (CDCl3) δ(ppm) = 11.7-12.8 (CH3Aromat), 19.8 (CH3), 20.1 (CH2), 20.5 (CH2), 22.6 (CH3), 23.7 (CH3), 24.4 (CH2), 24.7 (CH2), 27.9 (CH3), 29.6 (CH), 31.1 (CH2), 31.2 (CH2), 31.4 (CH2), 32.6 (CH), 32.7 (CH), 37.2 (CH2 (C2´), 37.4 (CH2), 61.3 (OCH2), 61.9 (CH2 (C5´)), 71.1 (CH (C3´)), 74.9 (C), 77.5 (C), 86.5 (CH (C4´)), 87.4 (CH (C1´)), 89.4 (C), 99.3 (C5), 117.6 (C), 122.9 (Carom), 126.1 (Carom), 127.9 (Carom), 144.4 (CH6), 147.6 (Carom), 148.2 (Carom), 149.6 (C2) , 161.8 (C4)

Elementaranalyse für C41H62N2O7:

gef. C: 69.84, H: 8.60, N: 3.68

ber. C: 70.86, H: 8.99, N: 4.03

HRMS (ESI) m/z (M+H+) C41H6 3N2O7:

gef.: 695.4645

ber.: 695.4635

↓327

5-Cholesterylpropargyl-2´desoxyuridin 127 (OK 388)

770 mg (1.70 mmol) 2-Propargylcholesterol 10 9 werden in einem ausgeheizten 50 ml Schlenkkolben unter Argonatmosphäre in 20 ml trockenem DMF in einen 60°C warmen Ultraschallbad gelöst. Anschließend gibt man der Lösung 50 mg (0.04 mmol) Pd(PPh3)4, 15 mg (0.08 mmol) CuI, 0.26 mL (1.70 mmol) Triethylamin und 300 mg (0.85 mmol) 5-Iod-2´-desoxyuridin hinzu und lässt die orangebraune Lösung über Nacht unter Argonatmosphäre bei Raumtemperatur rühren. Das Lösungsmittel wird am Rotationsverdampfer mit Hilfe von Toluol weitestgehend entfernt und man erhält nach der säulenchromatographischen Reinigung (240 g Säule, CH2Cl2/MeOH 9:1) 340 mg eines gelben Feststoffes (0.52 mmol, 61 %).

RF-Wert = 0.22 (CH2Cl2/MeOH 9:1)

↓328

1H NMR (CDCl3) δ(ppm) = 0.63 (s, 3H, CH3), 0.85 – 0.91 ( m, 12H, CH3), 1.01 – 1.43 (m, 16H, CH+CH2), 1.90 (m, 6H, CH2), 2.20 (m, 2H, CH2 (C2´)), 2.36 (m, 2H, CH2), 3.31 (m, 1H, CHO), 3.71 (m, 2H, CH2 (C5´)), 3.98 (m, 1H, CH (C4´)), 4.31 (s, 1H, CCH2-O)), 4.46 (s, 1H, CH (C3´), 5.31 (s, 1H, CH=), 6.14 (s, CH (C1´)), 8.01 (s, 1H, CH (C6)), 9.98 (s, 1H, NH)

13C NMR (CDCl3) δ(ppm) = 11.7 (CH3), 18.6 – 46.1 (CH, CH2, CH3), 49.9 (CH), 55.9 (CH2O), 56.6 (CH), 62.1 (CH2 (C5´)), 70.7 (CH (C3´)), 76.8 (C), 78.6 (CHO), 86.5 (CH (C4´)), 87.3 (CH (C1´)), 89.6 (C), 99.1 (C5), 121.9 (=CH), 140.4 (C=), 144.4 (CH6), 149.5 (C2) , 161.9 (C4)

HRMS (ESI) m/z (M+H+) C39H59N2O:

gef.: 651.4366

ber.: 651.4368

↓329

S 2´-(Hexadecylmercapto)- O 5´-(4,4´-dimethoxytrityl)-2´-desoxyuridin 1 30a (OK-282H)

150 mg (0.29 mmol) S2´-(Hexadecylmercapto)-2´-desoxyuridin 70b werden in 10 ml trockenem Pyridin in einem ausgeheizten 25 ml Schlenkkolben unter Argonatmosphäre gelöst. Nach der Zugabe von 100 mg (0.30 mmol) DMTrCl und einer weiteren Zugabe von weiteren 100 mg (0.30 mmol) DMTrCl nach 30min, wird das Reaktionsgemisch nach einer weiteren 1 h mit 0.5 ml MeOH gequencht. Das Lösungsmittel wird am Rotationsverdampfer weitestgehend entfernt und der Rückstand säulenchromatographisch (30g Säule, CycH/EtOAc 3:1 mit 1% Et3N) gereinigt. Man erhält nach dem Abrotieren der relevanten Fraktionen 200 mg eines farblosen Feststoffes (0.24 mmol, 90%).

RF-Wert = 0.60 (CycH/EtOAc 1:1)

↓330

1H-NMR (CDCl3): #SYMBOL# = 0.84 (t, 3H, J = 6 Hz, CH3), 1.24 (s, 26H, CH2), 1.55 (t, 2H, J = 7Hz, CH2), 2.63 (m, 2H, CH2), 3.49 (m, 2H, CH2  (C5´)), 3.54 (m, 1H, CH (C2´)), 3.79 (s, 6H, OCH3), 4.18 (m, 1H, CH(C4´)), 4.39 (m, 1H, CH(C3´), 5.34 (d, 1H, J = 8 Hz, CH(C5)), 6.06 (d, 1H, J = 9 Hz, CH(C1´)), 6.86 (d, 4H, J = 9 Hz, CHarom), 7.26 (m, 9H, CHarom), 7.81(d, 1H, J = 8 Hz, CH(C6))

13C-NMR (CDCl3): #SYMBOL# = 14.1 (CH3), 22.6-32.6 (CH2), 55.2 (OCH3), 55.9 (CH(C2´)), 63.3 (CH2(C5´)), 71.0 (CH(C3´)), 84.7 (CH(C4´)), 87.3 (CH(C1´)), 102.6 (C5), 113.3 (CHarom), 128.0 (CHarom), 130.1 (CHarom), 134.8 (Carom), 135.0 (Carom), 139.8 (C6), 144.1 (Carom), 150.2 (C2), 158.7 (O-Carom), 162.7 (C4)

S 2´-(d 33 -Hexadecylmercapto)- O 5´-(4,4´-dimethoxytrityl)-2´-desoxyuridin 1 30b (OK-282D)

↓331

300 mg (0.58 mmol) S2´-(Hexadecylmercapto)-2´-deoxyuridin 70c werden in 10 ml trockenem Pyridin in einem ausgeheizten 25 ml Schlenkkolben unter Argonatmosphäre gelöst. Nach der Zugabe von 200 mg (0.60 mmol) DMTrCl und einer weiteren Zugabe von weiteren 100 mg (0.30 mmol) DMTrCl nach 30min, wird das Reaktionsgemisch nach einer weiteren 1h mit 0.5 ml MeOH gequencht. Das Lösungsmittel wird am Rotationsverdampfer weitestgehend entfernt und der Rückstand säulenchromatographisch (60g Säule, CycH/EtOAc 3:1 mit 1% Et3N) gereinigt. Man erhält nach dem Abrotieren der relevanten Fraktionen 410 mg eines farblosen Feststoffes (0.50 mmol, 90%).

RF-Wert = 0.60 (CycH/EtOAc 1:1)

1H-NMR (CDCl3): #SYMBOL# = 3.49 (m, 2H, CH2  (C5´)), 3.54 (m, 1H, CH (C2´)), 3.79 (s, 6H, OCH3), 4.18 (m, 1H, CH(C4´)), 4.39 (m, 1H, CH(C3´), 5.34 (d, 1H, J = 8 Hz, CH(C5)), 6.06 (d, 1H, J = 9 Hz, CH(C1´)), 6.86 (d, 4H, J = 9 Hz, CHarom), 7.26 (m, 9H, CHarom), 7.81(d, 1H, J = 8 Hz, CH(C6))

↓332

13C-NMR (CDCl3): #SYMBOL# = 55.2 (OCH3), 55.9 (CH(C2´)), 63.3 (CH2(C5´)), 71.0 (CH(C3´)), 84.7 (CH(C4´)), 87.3 (CH(C1´)), 102.6 (C5), 113.3 (CHarom), 128.0 (CHarom), 130.1 (CHarom), 134.8 (Carom), 135.0 (Carom), 139.8 (C6), 144.1 (Carom), 150.2 (C2), 158.7 (OCarom), 162.7 (C4)

SS 2´-(Octadecyldisulfanyl) -2´-desoxy - O 5´-(4,4´-dimethoxytrityl)uridin 130 c (OK-312)

230mg (0.42 mmol) SS2´-(Octadecyldisulfanyl)-2’-desoxyuridin 90 werden in 10 ml trockenem Pyridin in einem ausgeheizten 25 ml Schlenkkolben unter Argonatmosphäre gelöst. Nach der Zugabe von 170 mg (0.50 mmol) DMTrCl und einer weiteren Zugabe von weiteren 170 mg (0.50 mmol) DMTrCl nach 16 h, wird das Reaktionsgemisch nach weiteren 16 h mit 0.5 ml MeOH gequencht. Das Lösungsmittel wird am Rotationsverdampfer weitestgehend entfernt und der Rückstand säulenchromatographisch (60g Säule, DCM/MeOH 9:1 mit 1% Et3N) gereinigt. Man erhält nach dem Abrotieren der relevanten Fraktionen 390 mg eines farblosen Feststoffes (0.42 mmol, Quant).

↓333

1H-NMR (CDCl3): #SYMBOL# = 0.85 (t, 3H, J = 6 Hz, CH3), 1.24 (s, 28H, CH2), 1.55 (t, 2H, J = 6.2 Hz, CH2), 2.60 (m, 2H, CH2), 3.68 (m, 4H, CH(C4´)+ CH (C2´)+CH2 (C5´)), 3.79 (s, 6H, OCH3), 4.18 (m, 1H, CH(C3´), 5.40 (d, 1H, J = 8 Hz, CH(C5)), 6.06 (d, 1H, J = 9 Hz, CH(C1´)), 7.26 (m, 9H, CHarom), 7.80 (d, 1H, J = 8 Hz, CH(C6))

13C-NMR (CDCl3): #SYMBOL# = 14.1 (CH3), 22.6-31.6 (CH2), 38.9 (SSCH2), 55.2 (OCH3), 58.6 (CH(C2´)), 63.0 (CH2(C5´)), 71.2 (CH(C3´)), 85.5 (CH(C4´)), 89.1 (CH(C1´)), 102.6 (C5), 113.3 (CHarom), 128.0 (CHarom), 130.1 (CHarom), 134.8 (Carom), 135.0 (Carom), 141.6 (C6), 144.1 (Carom), 150.8 (C2), 158.7 (O-Carom), 164.7 (C4)

HRMS (ESI) m/z (M+H+) C48H67N2O7S2:

gef.: 847.4407

ber.: 847.4390

↓334

5-(Tocopheroxyprop-1-ynyl)-2´-desoxy- O 5´-(4,4´-dimethoxytrityl)uridin 13 0d (OK 359)

550 mg (0.79 mmol) 5-(Tocopheroxyprop-1-ynyl)-2´-desoxyuridin 128 werden in 5 ml trockenem Pyridin in einem ausgeheizten 25 ml Schlenkkolben unter Argonatmosphäre gelöst. Nach der Zugabe von 270 mg (0.81 mmol) DMTrCl und einer weiteren Zugabe von weiteren 100 mg (0.30 mmol) DMTrCl nach 30min, wird das Reaktionsgemisch nach weiteren 16 h mit 0.5 ml MeOH gequencht. Das Lösungsmittel wird am Rotationsverdampfer weitestgehend entfernt und der Rückstand säulenchromatographisch (80g Säule, CH2Cl2/MeOH 24:1 mit 1% Et3N) gereinigt. Man erhält nach dem Abrotieren der relevanten Fraktionen 350 mg eines farblosen Feststoffes (0.35 mmol, 44 %).

RF-Wert = 0.37 (CH2Cl2/MeOH 30:1)

↓335

1H NMR (CDCl3) δ(ppm) = 0.86 (m, 12H, CH3), 1.10 – 1.76 (m, 27H, CH/CH2), 2.05 (s, 3H, CH3), 2.14 (s, 3H, CH3), 2.18 (s, 3H, CH3), 2.33 (m, 2H, CH2), 2.51 (m, 1H, CH), 2.53 (m, 2H, CH2 (C2´)), 3.37 (m, 2H, CH2 (C5´)), 3.74 (s, 6H, OCH3), 4.10 (m, 1H, CH (C4´)), 4.28 (d, 2H, J = 1.2 Hz, CCH2O), 4.51 (m, 1H, CH (C3´)), 6.27 (t, 1H, J = 9 Hz, CH (C1´)), 6.83 (d, 4H, J = 8.7 Hz, CHarom)), 7.18 – 7.45 (m, 9H, CHarom), 8.00 (s, 1H, CH (C6))

13C NMR (CDCl3) δ(ppm) = 11.7-12.9 (CH3Aromat), 19.8 (CH3), 20.1 (CH2), 20.5 (CH2), 22.6 (CH3), 23.7 (CH3), 24.4 (CH2), 24.7 (CH2), 27.9 (CH3), 29.6 (CH), 31.1 (CH2), 31.2 (CH2), 31.4 (CH2), 32.6 (CH), 32.7 (CH), 37.2 (CH2 (C2´), 37.4 (CH2), 55.2 (OCH3), 60.9 (CH2-O), 63.5 (CH2 (C5´)), 72.3 (CH (C3´)), 74.9 (C), 77.5 (C), 85.8 (CH (C4´)), 86.3 (CH (C1´)), 87.0 (C), 89.9 (C), 99.7 (C5), 113.3 (C), 117.6 (C), 122.9 (Carom), 126.1 (Carom), 126.9 (Carom), 127.9 (Carom), 128.0 (CHarom), 128.5 (CHarom), 128.6 (CHarom), 135.4 (Carom), 135.4 (Carom), 142.9 (CH6), 144.2 (CHarom), 147.8 (Carom), 148.1 (Carom), 149.2 (C2) , 158.6 (COMe), 161.2 (C4)

HRMS (ESI) m/z (M+Na+) C62H80N2O9Na:

gef.: 1019.5533

ber.: 1019.5756

↓336

5-(Cholesterylpropargyl)-2´ - desoxy- O 5´-(4,4´-dimethoxytrityl)uridin 13 0e (OK 390)

340 mg (0.52 mmol) 5-Cholesterylpropargyl-2´-desoxyuridin 129 werden in 5 ml trockenem Pyridin in einem 25 ml Schlenkkolben unter Argonatmosphäre gelöst. Nach der Zugabe von 270 mg (0.81 mmol) DMTrCl und einer weiteren Zugabe von weiteren 100 mg (0.30 mmol) DMTrCl nach 30min, wird das Reaktionsgemisch nach weiteren 16 h mit 0.5 ml MeOH gequencht. Das Lösungsmittel wird am Rotationsverdampfer weitestgehend entfernt und der Rückstand säulenchromatographisch (80g Säule, CH2Cl2/MeOH 24:1 mit 1% Et3N) gereinigt. Man erhält nach dem Abrotieren der relevanten Fraktionen 280 mg eines farblosen Feststoffes (0.28 mmol, 54 %) und 150 mg Edukt (0.23 mmol, 44%).

RF-Wert = 0.27 (CH2Cl2/MeOH 20:1)

↓337

1H NMR (CDCl3): δ(ppm) = 0.63 (s, 3H, CH3), 0.85 – 0.91 ( m, 12H, CH3), 1.01 – 1.43 (m, 16H, CH+CH2), 1.90 (m, 6H, CH2), 2.30 (m, 2H, CH2 (C2´)), 2.36 (m, 2H, CH2), 3.33 (m, 1H, CHO + (C5´)), 3.79 (s, 6H, OCH3), 4.11 (m, 2H, CH (C4´ + CCH2O)), 4.55 (s, 1H, CH (C3´), 5.30 (s, 1H, CH=), 6.29 (s, CH (C1´)), 6.82 (m, 4H, CHarom), 7.30 (m, 10H, CHarom), 8.01 (s, 1H, CH (C6))

13C NMR (CDCl3): δ(ppm) = 11.7 (CH3), 18.6 – 46.1 (CH, CH2, CH3), 50.0 (CH), 55.6 (OCH3), 56.1 (CH2O), 56.6 (CH), 63.6 (CH2 (C5´)), 71.9 (CH (C3´)), 77.4 (C), 78.2 (CHO), 86.5 (CH (C4´)), 86.4 (CH (C1´)), 91.0 (C), 98.9 (C5), 113.1 (CHarom), 121.7 (=CH), 126.8 – 131.9 (CHarom), 135.4 (Carom), 135.5 (Carom), 140.5 (C), 144.5 (CH6), 149.5 (C2) , 158.5 (C4)

SS 2´-((11- P yrenyl)undecandisulfidyl)-2´- d esoxy- O 5´-(4,4´-dimethoxytrityl)uridin 13 0f (OK 410)

↓338

895 mg (1.38 mmol) SS2´-((11-pyrenyl)undecandisulfidyl)-2´-desoxyuridin 92 werden in 20 ml trockenem Pyridin in einem ausgeheizten 50 ml Schlenkkolben unter Argonatmosphäre gelöst. Nach der Zugabe von 510 mg (2.20 mmol) DMTrCl und einer weiteren Zugabe von weiteren 100 mg (0.30 mmol) DMTrCl nach 30min, wird das Reaktionsgemisch nach weiteren 48 h mit 0.5 ml MeOH gequencht. Das Lösungsmittel wird am Rotationsverdampfer weitestgehend entfernt und der Rückstand säulenchromatographisch (120g Säule, CycH/EtOAc 3:1 mit 1% Et3N) gereinigt. Man erhält nach dem Abrotieren der relevanten Fraktionen 590 mg eines gelben Feststoffes (0.63 mmol, 45 %).

RF-Wert = 0.32 (CycH/EtOAc 3:1)

1H-NMR (CDCl3): #SYMBOL# = 1.28 (s, 14H, CH2), 1.36 (m, 2H, CH2), 1.48 (m, 2H, CH2), 1.72 (m, 2H, SSCH2-CH2), 2.54 (t, 2H, J = 7.2 Hz, SSCH2), 3.28 (m, 4H, PyrenCH2  + CH2(C5´)), 3.51 (m, 1H, CH (C2´) 3.66 (s, 6H, OCH3), 4.00 (m, 1H, CH(C4´)), 4.43 (m, 1H, CH(C3´), 5.22 (d, 1H, J = 8 Hz, CH(C5)), 6.14 (d, 1H, J = 9 Hz, CH(C1´)), 6.70 (d, 4H, J = 8.7 Hz, CHarom), 7.10 – 7.29 (m, 9H, CHarom), 7.56 - 8.18 (m, 9H, CH(C6) + CHarom)

↓339

13C-NMR (CDCl3): #SYMBOL# = 27.9 - 31.4 (CH2), 33.0 (PyrenCH2), 38.7 (SSCH2), 54.7 (OCH3), 60.6 (CH(C2´)), 63.0 (CH2(C5´)), 72.0 (CH(C3´)), 84.4 (CH(C1´)), 86.9 (C), 87.2 (CH(C4´)), 101.1 (C5), 112.8 (CHarom), 123.4 – 131.4 (C/CHarom), 134.5 (Carom), 134.7 (Carom), 136.9 (Carom), 139.7 (CH6), 143.9 (Carom), 150.0 (C2), 158.2 (Carom), 162.4 (C4)

O 2´-(( D ioctadecylamino)ethylcarbamoyl))-2´-desoxy- O 5´-(4,4´-dimethoxytrityl)uridin 13 0f (OK-382)

170 mg (0.20 mmol) O2´-((Dioctadecylamino)ethylcarbamoyl))-2´-desoxyuridin 65 werden in 5 ml trockenem Pyridin in einem ausgeheizten 25 ml Schlenkkolben unter Argonatmosphäre gelöst. Nach der Zugabe von 150 mg (0.30 mmol) 4,4´-Dimethoxytritylchlorid und einer weiteren Zugabe von weiteren 150 mg (0.30 mmol) 4,4´-Dimethoxytritylchlorid nach 30 min, wird das Reaktionsgemisch nach weiteren 16 h mit 0.5 ml MeOH gequencht. Das Lösungsmittel wird am Rotationsverdampfer weitestgehend entfernt und der Rückstand säulenchromatographisch (80g Säule, CH2Cl2/MeOH 19:1 mit 1% Et3N) gereinigt. Man erhält nach dem Abrotieren der relevanten Fraktionen 110 mg eines farblosen Feststoffes (0.09 mmol, 45 %).

↓340

RF-Wert = 0.38 (CH2Cl2/MeOH 19:1)

1H-NMR (CDCl3): #SYMBOL# = 0.87 (t, 6H, J = 6.3 Hz, CH3), 1.22 (s, 40H, CH2), 1.72 (m, 2H, CH2), 2.55 (m, 6H, CH2N), 3.44 (m, 2H, CH2  (C5´)), 3.52 (m, 2H, CH2NH), 3.76 (s, 6H, OCH3), 4.13 (m, 1H, CH (C4´)), 4.56 (m, 1H, CH (C3´)), 5.25 (d, 1H, J = 5.1 Hz, CH (C2´)), 5.31 (d, 1H, J = 8 Hz, CH(C5)), 5.87 (d, 1H, J = 4.5 Hz, CH(C1´)), 6.82 (m, 4H, CHarom) 7.14 – 7.29 (m, 10H, CHarom), 7.81 (d, 1H, J = 8 Hz, CH(C6))

13C NMR (CDCl3) δ(ppm) = 14.0 (CH3), 22.6 – 29.7 (CH2), 31.9 (CH2), 39.5 (NHCH2), 52.9 (CH2N), 53.1 (CH2N), 55.1 (OCH3), 62.4 (CH2(C5´)), 69.9 (CH(C3´)), 76.3 (CH(C2´)), 83.5 (CH(C4´)), 86.7 (CH(C1´)), 86.9 (C), 102.5 (CH(C5)), 126.8 – 130.0 (CHarom), 140.1 (CH(C6)), 147.3 (Carom), 150.4 (C(C2)), 155.4 (C(C(O)NH)), 158.5(Carom), 163.3(C(C4))

↓341

S 2´-(Hexadecylmercapto)-2´-desoxy- O 3´- (2- cyanoethyldiisopropylphosphoramidit ) - O 5´-(4,4´-dimethoxytrityl)uridin 131a (OK-301H)

In einem ausgeheizten 50 ml Schlenkkolben werden unter Argonatmosphäre 710 mg (0.90 mmol) S2´-(Hexadecylmercapto)-2´desoxy-O5´-(4,4´-dimethoxytrityl)uridin 130a in 20 ml trockenem Dichlormethan gelöst. Nachdem man der Lösung 330 μl (1.00 mmol) CyTIPP und 2.30 ml einer 0.45 M Tetrazollösung (in Acetonitril) hinzugefügt hat, lässt man das Reaktionsgemisch für 2 h bei Raumtemperatur rühren und verfolgt den Reaktionsfortschritt mittels DC. Nach dem Einengen der Mischung am Rotationsverdampfer erhält man nach der säulenchromatographischen Reinigung (60g Säule, CH2Cl2/MeOH/Et3N 18:2:1) 620 mg eines farblosen Feststoffes. (0.63 mmol, 70%)

S 2´-( d 33 - Hexadecylmercapto)-2´-desoxy- O 3´-( 2- cyanoethyldiisopropylphosphoramidit )- O 5´-(4,4´-dimethoxytrityl)uridin 131b (OK-301D)

↓342

In einem ausgeheizten 50 ml Schlenkkolben werden unter Argonatmosphäre 240 mg (0.30 mmol) S2´-(d33-Hexadecylmercapto)-2´-desoxy-O5´-(4,4´-dimethoxytrityl)uridin 130b in 15 ml trockenem Dichlormethan gelöst. Nachdem man der Lösung 100 μl (0.33 mmol) CyTIPP und 0.80 ml einer 0.45 M Tetrazollösung (in Acetonitril) hinzugefügt hat, lässt man das Reaktionsgemisch für 2 h bei Raumtemperatur rühren und verfolgt den Reaktionsfortschritt mittels DC. Nach dem Einengen der Mischung am Rotationsverdampfer erhält man nach der säulenchromatographischen Reinigung (60g Säule, CH2Cl2/MeOH/Et3N 20:2:1) 290 mg eines farblosen Feststoffes. (0.28 mmol, 95 %)

SS 2´-(Octadecyldisulfanyl) - 2 ’-deoxy- O 3´-(2-cyanoethyldiisopropylphosphoramidit) - O 5´-(4,4´-dimethoxytrityl) uridin 131c

295 mg (0.30 mmol) SS2´-(Octadecyldisulfanyl)-2’-deoxy-O5´-(4,4´-dimethoxytrityl)uridin 130c werden in einem ausgeheizten 25 ml Schlenkkolben über Nacht bei ca. 3•10- 4 mbar getrocknet und anschließend unter Argonatmosphäre in 10 ml trockenem Dichlormethan gelöst. Nach der Zugabe von 40 mg (0.33 mmol) 4,5-Dicyanoimidazol und 0.10 ml (0.33 mmol) CyTIPP rührt das Reaktionsgemisch für 3 h bei Raumtemperatur. Das Lösungsmittel wird am Rotationsverdampfer entfernt und man erhält nach der säulenchromatographischen Reinigung (60g Säule, CH2Cl2/MeOH 30:1+ 1% Et3N) 350 mg eines farblosen Feststoffes (0.29 mmol, Quant.).

↓343

RF-Wert = 0.28 (CH2Cl2/MeOH 30:1)

5-(Tocopheroxyprop-1-ynyl) -2´-desoxy- O 3´-(2-cyanoethyldiisopropylphosphoramidit)- O 5´-(4,4´-dimethoxytrityl) uridin   131d (OK-35 9 )

265 mg (0.27 mmol) 5-(Tocopheroxyprop-1-ynyl)-2´-desoxy-O5´-(4,4´-dimethoxytrityl)-uridin 130d werden in einem ausgeheizten 25 ml Schlenkkolben über Nacht bei ca. 3•10- 4 mbar getrocknet und anschließend unter Argonatmosphäre in 10 ml trockenem Dichlormethan gelöst. Nach der Zugabe von 35 mg (0.29 mmol) 4,5-Dicyanoimidazol und 0.10 ml (0.29 mmol) CyTIPP rührt das Reaktionsgemisch für 3 h bei Raumtemperatur. Das Lösungsmittel wird am Rotationsverdampfer entfernt und man erhält nach der säulenchromatographischen Reinigung (60g Säule, CycH/EtOAc 2:1 -> 1:1) 250 mg eines farblosen Feststoffes (0.21 mmol, 78%)

↓344

RF-Wert = 0.71 (CH2Cl2/MeOH 30:1)

1H NMR (CDCl3): δ(ppm) = 0.86 (m, 12H, CH3), 1.10 – 1.64 (m, 27H, CH/CH2), 1.85 (m, 9H, CH3), 1.94 (s, 12H, CH3), 2.13 (m, 2H, CH2 (C2´)), 2.33 (m, 2H, CH2), 2.51 (m, 1H, CH), 2.39 (m, 2H, CH2CN), 3.27 (m, 2H, CH2 (C5´)), 3.55( m, 2H, CH2OP), 3.62 (s, 6H, OCH3), 4.08 (m, 1H, CH (C4´)), 4.09 (d, 2H, J = 1.2 Hz, CCH2O), 4.49 (m, 1H, CH (C3´)), 6.10 (t, 1H, J = 9 Hz, CH (C1´)), 6.72 (d, 4H, J = 8.7 Hz, CHarom)), 7.16 – 7.31(m, 9H, CHarom), 7.93 (s, 1H, CH (C6))

13C NMR (CDCl3): δ(ppm) = 11.5-12.6 (CH3Aromat), 19.4 (CH3), 20.0 (CH2), 20.3 (CH2CN), 20.9 (CH2), 22.4 (CH3), 23.2 (CH3), 23.6 (CH3), 24.5 (CH2), 24.9 (CH2), 27.9 (CH3), 29.6 (CH), 31.4 (CH2), 31.7 (CH2), 31.9 (CH2), 32.6 (CH), 32.7 (CH), 36.8 (CH2 (C2´), 38.8 (CH2), 42.8 (CH), 54.7 (OCH3), 60.5 (CH2-O), 63.5 (CH2 (C5´)), 72.3 (CH (C3´)), 74.4 (C), 77.5 (C), 85.8 (CH (C4´)), 86.3 (CH (C1´)), 87.0 (C), 89.9 (C), 98.8 (C5), 112.8 (C), 116.3 (C), 122.9 (Carom), 126.4 (Carom), 126.5 (Carom), 127.4 (Carom), 127.5 (CHarom), 128.5 (CHarom), 129.65 (CHarom), 134.9 (Carom), 135.4 (Carom), 142.9 (CH6), 144.2 (CHarom), 147.8 (Carom), 148.1 (Carom), 148.6 (C2) , 158.6 (COMe), 158.1 (C4)

↓345

31P NMR (CDCl3): δ(ppm) = 149.34

5-(Cholesteryloxyprop-1-ynyl)-2´-desoxy- O 3´-(2-cyanoethyldiisopropylphosphoramidit)- O 5´-(4,4´-dimethoxytrityl)uridin 131e (OK-413)

475 mg (0.50 mmol) 5-(Cholesteryloxyprop-1-ynyl)-2´-desoxy-O5´-(4,4´-dimethoxytrityl)uridin 130 e werden in einem ausgeheizten 25 ml Schlenkkolben über Nacht bei ca. 3•10- 4 mbar getrocknet und anschließend unter Argonatmosphäre in 15 ml trockenem Dichlormethan gelöst. Nach der Zugabe von 80 mg (0.66 mmol) 4,5-Dicyanoimidazol und 0.20 ml (0.66 mmol) CyTIPP rührt das Reaktionsgemisch für 3 h bei Raumtemperatur. Das Lösungsmittel wird am Rotationsverdampfer entfernt und man erhält nach der säulenchromatographischen Reinigung (60g Säule, CycH/EtOAc 2:1 -> 1:1) 180 mg eines farblosen Feststoffes (0.15 mmol, 31%).

↓346

RF-Wert = 0.61 (CycH/EtOAc 2:1)

31P NMR (CDCl3): δ(ppm) = 150.14

SS 2´-((11-Pyrenyl)undecandisulfidyl)-2´-desoxy- O 3´-(2-cyanoethyldiisopropylphosphor-amidit)- O 5´-(4,4´-dimethoxytrityl)uridin 131f (OK-412)

↓347

190 mg (0.20 mmol) SS2´-((11-Pyrenyl)undecandisulfidyl)-2´-desoxy-O5´-(4,4´-dimethoxytrityl)uridin 130f werden in einem ausgeheizten 25 ml Schlenkkolben über Nacht bei ca. 3•10- 4 mbar getrocknet und anschließend unter Argonatmosphäre in 10 ml trockenem Dichlormethan gelöst. Nach der Zugabe von 40 mg (0.33 mmol) 4,5-Dicyanoimidazol und 0.10 mL (0.33 mmol) CyTIPP rührt das Reaktionsgemisch für 3 h bei Raumtemperatur. Das Lösungsmittel wird am Rotationsverdampfer entfernt und man erhält nach der säulenchromatographischen Reinigung (60g Säule, CycH/EtOAc 2:1 -> 1:1) 60 mg eines gelben Öles (0.05 mmol, 25%)

RF-Wert = 0.81 (CycH/EtOAc 2:1)

31P NMR (CDCl3): δ(ppm) = 149.14


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HTML-Version erstellt am:
29.07.2009