Köder, Kerstin: Thema: Einfluß kardiologischer Rehabilitationsmaßnahmen auf hämorheologische Parameter

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Kapitel 2. AUFGABENSTELLUNG

In zahlreichen Publikationen finden sich Hinweise auf gestörte Fließeigenschaften bei KHK-Patienten (u.a. Yarnell et al., 1991; Rosengren et al., 1996; Junker et al., 1998; Koenig et al., 1998). Bei ansonsten gesunden Personen führt offenbar das Vorliegen kardiovaskulärer Risikofaktoren bereits zu hämorheologischen Veränderungen (u.a. Kannel et al., 1987b; Siebel, 1990; Koenig et al., 1991; Wannamethee et al., 1994; Folsom et al., 1998). Die stationäre Rehabilitation hat eine sehr komplexe Wirkung, wobei u.a. die folgenden Komponenten für die Veränderung von hämorheologischen Kennwerten wichtig sind: Art der Erkrankung, Ausmaß des körperlichen Trainings bzw. der Bewegungstherapie, Kaloriengehalt und Zusammensetzung der Nahrung, Änderungen im Konsum von Genußmitteln (Alkohol, Nikotin) und medikamentöse Behandlung. Es dürfte kaum gelingen, den Einfluß all dieser Komponenten und ihrer Wechselwirkungen exakt zu quantifizieren, jedoch sollte in der vorliegenden Untersuchung der Versuch unternommen werden, Hinweise auf den relativen Einfluß einiger besonders wichtig erscheinender Faktoren zu erhalten. Insbesondere sollte ein Beitrag zu folgenen Fragestellungen geleistet werden.

a) Finden sich Unterschiede hämorheologischer Kennwerte zwischen Patienten mit manifester Herz-Kreislauferkrankung und asymptomatischen Personen, die lediglich kardiovaskuläre Risikofaktoren aufweisen?

b) Hat die stationäre Rehabilitation einen Einfluß auf klassische Risikofaktoren wie Blutdruck, Gewicht und Gesamtcholesterin, sowie auf hämorheologische Kennwerte wie Hämatokrit und Plasmaviskosität bzw. Fibrinogen?

c) Bestehen Assoziationen zwischen der Reduktion von klassisch kardiovaskulären Risikofaktoren und der Änderung hämorheologischer Kennwerte?


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Fri Mar 16 17:10:29 2001