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3.  Material und Methode


Die Untersuchungen erfolgten an den Rechtsmedizinischen Instituten der Humboldt-Universität in Berlin und der Ernst-Moritz-Arndt-Universität in Greifswald.

Als Grundlage dieser Arbeit dienen die Sektionsprotokolle der Jahre 1991-2000, die mit der Todesursache „Ertrinken“ oder „Tod durch Ertrinken“ in den Jahrbüchern der beiden Rechtsmedizinischen Institute vermerkt sind. Bei unserer Recherche für die Greifswalder Fälle konnten wir uns im wesentlichen auf die von Fr. Dr. V. Henn dort gesammelte Datenauslese stützen, die wir nur zu ergänzen brauchten.

So konnten in dem beschriebenen Zeitraum insgesamt 338 Fälle erfaßt werden.


Folgende Kriterien wurden bei der Auswertung berücksichtigt und in einer Tabelle zusammengefaßt:

1) Sektionsprotokoll-Nummer

2) Jahr der Obduktion

3)Geschlecht

4) Alter

5) Art des Ertrinkens

6) Todesort

7) Art des Gewässers

8) Todeszeitpunkt/Vermißtendatum

9) Liegezeit im Wasser

10) Lungenbefund
a) Zeichen der Ertrinkungslunge
b) Lokalisation des Mageninhaltaspirates
c) Sonstiges Aspirat

11) Magenbefund
a) Mageninhalt in ml
b) Mageninhaltskonsistenz
c) Schleimhautrisse
d) Erosionen

12) Toxikologischer Befund

13) Blut- und Urinalkoholkonzentration


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14) Zustand nach Reanimation

15) Sonstige Ertrinkungszeichen

16) Sonstige Befunde

Diese Tabelle ist im Anhang abgedruckt.

Die Auswertung der Ergebnisse erfolgte durch das Tabellenkalkulations-Programm „ Exel“.


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04.08.2004