Mahlich, Wolfgang: Die Herausbildung der Landwirtschaftlichen Produktionsgenossenschaften in der DDR, dargestellt an der Entwicklung des Kreises Haldensleben, Bezirk Magdeburg (1952 bis 1960)

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Einleitung

Die in der Praxis der realsozialistischen Länder bedeutsamste Konzentrationsmaßnahme im agrarischen Bereich war die "sozialistischen Umgestaltung" der Landwirtschaft, die “... als Leitbild zur Reform der Landwirtschaft mit bäuerlicher Struktur gilt und den Zusammenschluß der kleinen und mittelgroßen Betriebe zu zuerst losen, dann immer intensiver kooperierenden Genossenschaften" beinhaltet.<1>Sie zählte nach den Lehren des Marxismus-Leninismus zu den allgemeingültigen Gesetzmäßigkeiten der "sozialistischen Revolution" und des "sozialistischen Aufbaus".<2> Die Politik der sozialistischen Umgestaltung der Landwirtschaft fügte sich ein in die Gesamtstrategie der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands (SED), die auf ökonomischer Ebene lautete: Durchsetzung sozialistischer Produktionsverhältnisse in Industrie und Landwirtschaft. Im Zuge der sozialistischen Umgestaltung der Landwirtschaft stellte die Bildung von landwirtschaftlichen Produktionsgenossenschaften (LPG) das wichtigste, aber nicht das einzige Element beim Aufbau des Sozialismus auf dem Lande dar. Neben der Überführung sämtlicher Bauern in LPG vollzogen sich in diesem Zusammenhang umfassende Veränderungen auf politisch-ideologischem, sozialem und kulturellem Gebiet des ländlichen Raumes, einschließlich der Wandlung des Alltagslebens.

In einem Staat wie der Deutschen Demokratischen Republik (DDR) mit überkommenen jahrhundertealten einzelbäuerlichen Traditionen und ausgeprägtem Eigentumssinn der Bauern - dazu an der Nahtstelle zwischen Ost und West gelegen -, galt die sozialistische Umgestaltung der Landwirtschaft als eine der schwierigsten, kompliziertesten Aufgaben der Übergangsperiode vom Kapitalismus zum Sozialismus. “Ihr Verlauf und ihre Ergebnisse standen in enger Wechselbeziehung zur gesamten sozialistischen Umwälzung der Gesellschaft wie ihrer einzelnen Bereiche."<3>

Spätestens nach der 2. Parteikonferenz der SED im Sommer 1952 bis zum Beginn der sechziger Jahre stand die Umgestaltung der Herrschaftsstrukturen der Gesellschaft nach den Prinzipien des Marxismus-Leninismus in der konkreten Ausformung des sowjetischen Modells im Mittelpunkt des politischen Agierens der SED-Führung.<4> So hatte das Geschichtsbild im besonderen Maße der Legitimation der Politik der staatstragenden Partei, der SED, zu dienen. Diese wurde bis zum Beginn der sechziger Jahre vorrangig von ideologischen Normen und programmatischen Zielsetzungen bestimmt.<5> Auch aus diesem


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Grunde nahm die Problematik des Aufbaus des Sozialismus in den Dörfern der DDR in der historischen Forschung dieses Staates einen zentralen Platz ein. In den alten Bundesländern hingegen stieß sie eher auf verhaltenes Interesse.<6>

Der offiziellen Geschichtsschreibung der DDR zufolge bildeten sich in “... den Jahren 1950/51 ... in der DDR Widersprüche zwischen den Produktivkräften und dem Charakter der Produktionsverhältnisse in der Landwirtschaft heraus“, die die weitere gesellschaftliche Entwicklung beträchtlich behinderten.<7> Die Produktionsinstrumente hätten ein derartiges Niveau erreicht, daß ein Weiterbestehen des Kleineigentums und der Kleinproduktion auf dem Lande der Erhöhung der Landwirtschaftsproduktion angeblich enge Grenzen setzte.<8> Die ökonomische Entwicklung würde auch in der Landwirtschaft der DDR zur Großproduktion drängen.

Während in der Industrie bereits der sozialistische Sektor vorherrschte, besaßen auf dem Lande die einzelbäuerlichen Wirtschaften ein absolutes Übergewicht.<9> Die SED-Führung vertrat den Standpunkt, die Volkswirtschaft der DDR könne nicht länger auf zwei ungleichartigen sozialökonomischen Grundlagen basieren. Es galt seit Kautsky<10> mit den Prinzipien des Marxismus-Leninismus als unvereinbar, daß der bedeutsamste Teil der Volkswirtschaft, die Industrie, systematisch in sozialistische Bahnen gelenkt wird, “... während ein anderer, ebenso wichtiger Teil nach privatwirtschaftlichen Gesichtspunkten betrieben werden soll."<11>

Den Widerspruch zwischen den nach Konzentration und Spezialisierung drängenden Produktivkräften und den in der Landwirtschaft von den Einzelbauernwirtschaften geprägten Produktionsverhältnissen glaubte die Parteiführung durch den allmählichen, freiwilligen Zusammenschluß der Einzelbauern in landwirtschaftlichen Produktionsgenossenschaften lösen zu können. Im Übergang zur genossenschaftlichen landwirtschaftlichen Großproduktion sah sie die Möglichkeit, die Arbeitsproduktivität in der Landwirtschaft erheblich zu steigern und das Lebensniveau der Landbevölkerung zu erhöhen.<12>


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Die Parteiführung hielt weiter aus politischen Gründen eine tiefgreifende Veränderung der privatwirtschaftlichen Agrarstruktur für unerläßlich. Sie begründete sie damit, daß ein Teil der kleinen Einzelbauernbetriebe sich allmählich zu Betrieben der Größenordnung von Mittel- und Großbauernwirtschaften auswachsen würde und sich hieraus erneut kapitalistische Produktionsverhältnisse entwickeln könnten. Der Aufbau des Sozialismus geriete dadurch in Gefahr. Außerdem betrachtete sie die sozialistische Umgestaltung der Landwirtschaft als ein ideologisch-politisches Instrument zur Beseitigung privateigentümlicher Denkweisen in der Bauernschaft und zur Erziehung der Landbewohner zum "sozialistischen, kollektivistischen Bewußtsein."

Letztlich führten in beiden Teilen Deutschlands verschiedenartige Wege langfristig zum gleichen Ziel, “... produktionsstarke und rentable Landwirtschaften nach industriellem Vorbild bei der damit verbundenen Ausschaltung der bäuerlichen Einzelbewirtschaftung“, zu schaffen.<13>Anders als in den Ländern, die mit Ausrichtung auf das sozialistische Gesellschaftsmodell den Aufbau des Sozialismus in der Landwirtschaft auf direktem Wege beschritten, versuchten westeuropäische Politiker und Wirtschaftsexperten, "... den gleichen volkswirtschaftlichen Sicherungseffekt durch freiwillige Teilsozialisierung (Vergenossenschaftung), Anonymisierung durch Kapitalaufstockung, Konzentration und liberale konkurrierende Marktwirtschaft - also durch Wirtschaftsmaßnahmen - zu erzielen."<14>

Inzwischen trennen uns beinahe 40 Jahre vom Abschluß der Genossenschaftsbildung auf dem Lande. Ein derartiger zeitlicher Abstand läßt manches in seiner Bedeutung verblassen. Menschliche Schicksale, die Wirkungsweise damaliger ökonomischer und politischer Strukturen, die Verhältnisse, wie sie sich auf dem Lande vor, im Verlaufe und mit Abschluß des Umgestaltungsprozesses boten, entfliehen angesichts eines äußerst raschen Informationsflusses in einer sich rapide wandelnden Welt rasch dem Gedächtnis. Die Sicht auf längst vergangene historische Abläufe verändert sich.

In absehbarer Zeit kann aus rein biologischen Gründen auf Zeugen, die die Vorgänge auf dem Lande authentisch wiedergeben können, nicht mehr zurückgegriffen werden. Deshalb ist die unverzügliche Aufarbeitung der Vergangenheit von besonderer Wichtigkeit. Diesem Anliegen -und vor allem der umfassenden Darstellung und Analyse bedeutsamer Aspekte der sozialistischen Umgestaltung der Landwirtschaft der DDR - widmet sich die vorliegende Dissertationsschrift mit dem Titel “Die Herausbildung der Landwirtschaftlichen Produktionsgenossenschaften in der DDR, dargestellt an der Entwicklung des Kreises Haldensleben, Bezirk Magdeburg (1952 bis 1960).“

Die intensive, teils akribische Beschäftigung mit der o. g. Thematik entspringt nicht nur der Verpflichtung, den Prozeß der einschneidenden Veränderung der Agrarstruktur der DDR für künftige Generationen nachvollziehbar zu gestalten. Vielmehr setzt die Lösung aktueller und kommender agrarpolitischer Aufgaben zwingend eine genaue Kenntnis der agrarhistorischen Erfahrungen und Lehren, gerade dieses Zeitabschnittes, voraus. Denn: Zur Gestaltung der Gegenwart, zur Bewältigung der Zukunft, gehört ein exaktes Wissen um die Vergangenheit!


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Ausgehend von den Wechselwirkungen zwischen National-, Regional- und Lokalgeschichte ist es unabdingbar, der häufig vernachlässigten Regional- und Lokalgeschichte entschiedenere Aufmerksamkeit zu widmen.<15>Auf diesem Gebiet der historischen Forschung liegt enormer Nachholebedarf vor, gibt es noch eine größere Zahl “weißer Flecken“, die es auszufüllen gilt. Die Arbeit versteht sich als ein Beitrag dazu.

Das Ziel der Dissertation besteht darin, historische Entwicklungsprozesse der Landwirtschaft der DDR, überwiegend in regionalem, aber auch zentralem Rahmen, neu zu bewerten. Ihr Anliegen ist es weiter, durch die Qualifizierung früher getroffener Einschätzungen, einen Beitrag zur Erforschung von Grundfragen beim Aufbau des Sozialismus in der DDR und damit zur Vertiefung und Präzisierung des Geschichtsbildes im wiedervereinigten Deutschland zu leisten.

Der Schwerpunkt der Schrift liegt auf der Vermittlung von Kenntnissen über Verlauf, Besonderheiten, Schwierigkeiten und Ergebnissen des Umgestaltungsprozesses auf dem Lande und seiner Vorgeschichte im regionalen Maßstab. Die genannten Komponenten verdeutlichen die weitgehende Übereinstimmung mit der Entwicklung in anderen Kreisen und Bezirken der DDR.

Die Arbeit soll u. a. an Fragestellungen heranführen, die bei der weiteren Untersuchung der Umwälzung der Agrarstruktur der DDR einer dringlichen Klärung bedürfen.

Schließlich sei sie als ein Versuch verstanden, das historische Gesamtbild jener Jahre detailgetreu erstehen zu lassen und erforderlichenfalls zu korrigieren.

Zur Darstellung der Entwicklung der Landwirtschaft des Kreises Haldensleben in den Jahren 1952 bis 1960 standen sowohl Archivalien des Landeshauptarchivs Magdeburg als auch des Kreisarchivs Haldensleben in größerer Anzahl zur Verfügung.<16> Jedoch erschwerte sich die Erstellung des Hauptteils der Arbeit durch eine im allgemeinen ungünstige Quellenlage. Zwar fand sich umfangreiches Material, aber verstreut und nicht selten widersprüchlich in der Aussage. Mühsam mußte es den Themenkomplexen zugeordnet werden.

Für die Aufbereitung einiger Abschnitte erwies sich die Materiallage als äußerst dünn. In solchen Fällen boten sich zunächst nur zusammenhanglose Fragmente, die es zu einem logischen Ganzen zu formen galt.

Bei der Auswertung der Materialien der SED-Kreisleitung (SED-KL) Haldensleben und des Rates des Kreises Haldensleben traten mitunter größere Widersprüche in Darlegung und Interpretation von Sachverhalten zutage. Das oftmals bewußte Ignorieren eines einheitlichen Bezugssystems erwies sich bei der Auswertung der statistischen Angaben insofern als Manko, weil realistische Einschätzungen und


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Vergleiche erschwert wurden bzw. nicht vorgenommen werden konnten.<17> Dennoch erlaubte es die Quellenlage - gepaart mit Befragungen zahlreicher Zeitzeugen verschiedenster Bevölkerungsschichten -, den Aufbau des Sozialismus in den Dörfern des Kreises Haldensleben realitätsnah nachzuvollziehen.<18>

Die im Jahre 1957 erstmals erschienenen Statistischen Taschenbücher des Kreises Haldensleben wurden selbstredend herangezogen. Sie trugen dazu bei, das Bild über die letzten Jahre des Umwälzungsprozesses in diesem Kreis abzurunden.

Der Erarbeitung der Dissertation ging ein ausgiebiges Literaturstudium voran. Neben Standardwerken der Geschichtswissenschaft der DDR wurden größere Arbeiten von Autoren aus der DDR und den alten Bundesländern, darunter eine Reihe von Dissertationen sowie Diplomarbeiten, erschlossen, zu speziellen Problemen Monografien zu Rate gezogen sowie Zeitschriftenaufsätze und Zeitungsartikel bemüht. Bot es sich an, blieb ein wissenschaftlicher Meinungsstreit nicht aus. Zur theoretischen Fundierung der Arbeit diente auch ein Rückgriff auf die "Klassiker" des Marxismus-Leninismus. So auf Marx‘ “Die Klassenkämpfe in Frankreich 1848 bis 1850“, Engels‘ “Die Bauernfrage in Frankreich und Deutschland“ und Lenins Aufsätze über die sozialistische Umgestaltung der Landwirtschaft.

Den Ausgangspunkt der Dissertation bildet, in Anknüpfung an die vorangegangenen Darlegungen, die Bodenreform in der Sowjetischen Besatzungszone (SBZ). Ohne ihre konsequente Durchführung wäre der Aufbau des Sozialismus auf dem Lande nicht möglich gewesen. Deshalb wird ihrer Realisierung im zentralen Maßstab sowie auf der Ebene des Kreises Haldensleben im ersten Kapitel ein breiterer Rahmen eingeräumt, ehe das eigentliche Thema abgehandelt wird. In den drei Hauptkapiteln werden die wesentlichen ökonomischen, politischen, kulturellen und sozialen Aspekte der sozialistischen Umgestaltung der Landwirtschaft der DDR im Republik-, Bezirks- und Kreismaßstab<19> dargelegt und durch Zitate und Zahlenmaterial, Argumente und Gegenargumente untermauert sowie einer Wertung unterzogen. In den Schlußbemerkungen erfolgt die Zusammenfassung und Bewertung der Ergebnisse des Umgestaltungsprozesses in den Dörfern der DDR.

Besondere inhaltliche Schwerpunkte der Hauptkapitel bilden:

Die Periodisierung folgt bedeutsamen Einschnitten im historischen Ablauf der Entwicklung der Landwirtschaft der DDR.<20> Nach der geschlossenen Darstellung des historischen Geschehens in den Dörfern der SBZ/DDR innerhalb des Zeitraums vom Spätsommer 1945 bis zum Vorabend der 2. Parteikonferenz der SED im Jahre 1952<21> - boten sich folgende Zäsuren an:<22>

Erste Etappe:

Von der 2. Parteikonferenz der SED im Sommer 1952 bis zum Ablauf des ersten Fünfjahrplanes Ende 1955.

Zweite Etappe:

Zwischen Stagnation und Fortschritt: 1956 bis zum Sommer 1958.

Dritte Etappe:

Vom V. Parteitag der SED im Juli 1958 bis Mitte Dezember 1959

Vierte Etappe:

Vom 7. Plenum des ZK der SED Mitte Dezember 1959 bis zum "sozialistischen" Frühling im April 1960.

Der Autor sah seine Aufgabe nicht darin, die sozialistische Umgestaltung der Landwirtschaft auf dem gesamten Territorium der DDR zu untersuchen. Dennoch erschien es ihm angebracht, beständig ihre Grundzüge zu verfolgen. Dieses Anliegen erfüllt der historische Überblick über die Entwicklung der Landwirtschaft der DDR zu Beginn eines jeden der drei Hauptkapitel. In einem in Übereinstimmung mit der Periodisierung zeitlich abgesteckten Rahmen wird weiter gedrängt auf die Entwicklung der Landwirtschaft des Bezirkes Magdeburg sowie partiell auf die des Kreises Haldensleben eingegangen. Auf diese Weise sollen die Veränderungen auf dem Lande in ihrer Gesamtheit überschaubar dargestellt und der Verlauf der sozialistischen Umgestaltung der Landwirtschaft als einheitlicher Prozeß verdeutlicht


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werden.

Beim Erstellen der Schrift gelangte durchgehend die historisch-chronologische Methode zur Anwendung. Auf beschreibendem und analytischem Wege wird versucht, die von der Parteiführung vorgegebenen Aufgaben und Zielstellungen der Landwirtschaft der DDR darzulegen, die dabei angewandten Mittel und Methoden zu untersuchen und zu bewerten sowie den Erfüllungsstand der Vorhaben zu überprüfen. Vornehmlich trifft dies auf den Kreis Haldensleben zu. Mit dieser Art des Herangehens verknüpfte sich die Absicht, u. a.

In den ehemals sozialistischen Ländern bestand “... besonders in den Gesellschaftswissenschaften eine wissenschaftliche Terminologie, die weder in die Terminologie anderer Ordnungen übertragen, noch mit deren Begriffen erfaßt werden kann.“<23> Unter Beachtung dessen fanden zumeist in der Darstellung die in der DDR üblichen Termini<24> Anwendung. Zum einen sollten dadurch Zeitgeist und offizielle Denkweise mit kritischer Distanz verdeutlicht, zum anderen Apologetik und Demagogie der SED-Führung und ihrer Nachfolgeeinrichtungen klarer dargestellt werden.<25>

Allen, die mir durch vielfältige Anregungen und umfassende organisatorische Hilfe die Erstellung der Arbeit ermöglichten, danke ich an dieser Stelle.


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