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10.  Ellen Key und die Religion


Bei der Reihe von Philosophen, die für Ellen Key relevant waren - Montaigne, Spinoza, Vauvernargues, Rousseau, Diderot, Nietzsche - überrascht es nicht, dass sie ein gebrochenes, in weiten Passagen völlig ablehnendes Verhältnis zur christlichen Religion und zu vielen religiösen Inhalten und Regungen überhaupt entwickelt hat. Viele ihrer Äußerungen vermitteln den Eindruck, als ob Key einer atheistischen Weltanschauung anhing, die allerdings von etlichen pantheistischen, vorrangig von Spinoza her inspirierten Gedanken durchsetzt und von einer tief empfundenen Begeisterung für die Natur und das Leben geprägt war, für welche sie den Begriff „Lebensglaube“ verwendete. Im Folgenden sollen die wesentlichen Gesichtspunkte dieser Weltanschauung erörtert und mit den pädagogischen, psychologischen und kulturanalytischen Tendenzen und Ansprüchen Keys in Bezug gesetzt werden.

In Das Jahrhundert des Kindes sprach sich Key ganz unverblümt und direkt gegen jegliche Erziehung zu einer etablierten Religiosität sowie gegen jede Form des Religionsunterrichts und der damit verknüpften ethischen Unterweisung aus:

Das im jetzigen Augenblick demoralisierendste Moment der Erziehung ist der christliche Religionsunterricht. Mit diesem meine ich in erster Linie Katechismus und biblische Geschichte, Theologie und Kirchengeschichte... Aber ich meine außerdem, daß selbst ein lebendiger „Unterricht“ im Christentum den Kindern zum Schaden gereicht... Der für die Menschheit gefährlichste aller Mißgriffe der Erziehung ist der, daß man jetzt die Kinder als absolute Wahrheit die alttestamentarische Welterklärung lehrt, der der naturhistorische und der historische Unterricht widerspricht; daß man die Kinder lehrt, die Moral des neuen Testamentes als absolut bindend zu betrachten, deren Gebote das Kind bei seinen ersten Schritten ins Leben verletzen sieht.1


Key verweist im Zusammenhang mit religiöser Erziehung respektive mit dem Unterricht, welcher auf religiöse Dogmen und Lehrsätze zurückgreift, [Seite 197↓]auf die verdummenden und die Intelligenz der Kinder und Zöglinge einschränkenden Effekte, die von einer derartigen Pädagogik induziert werden. An einer Stelle beschreibt sie z.B. die religiösen Sophismen, welche „die unbestechliche Logik des Kindes abstumpfen“2, und hat damit Gedanken von Sigmund Freud vorweggenommen. Dieser hat ein Vierteljahrhundert später analog von der „glänzenden Intelligenz der Kleinkinder“ gesprochen, die sich jedoch rasch vermindere, sobald die Kinder in öffentlichen Schulen und Kirchen unterrichtet werden:

Wer sich einmal dazu gebracht hat, alle die Absurditäten, die die religiösen Lehren ihm zutragen, ohne Kritik hinzunehmen, und selbst die Widersprüche zwischen ihnen zu übersehen, dessen Denkschwäche braucht uns nicht arg zu verwundern... Wie kann man von Personen, die unter der Herrschaft von Denkverboten stehen, erwarten, daß sie das psychologische Ideal, den Primat der Intelligenz erreichen werden?... Solange außer der sexuellen Denkhemmung die religiöse und die von ihr abgeleitete loyale auf die frühen Jahre des Menschen einwirken, können wir wirklich nicht sagen, wie er eigentlich ist.3


Dass Ellen Key in der religionskritischen Literatur und Tradition einigermaßen bewandert war, beweisen manche Passagen aus Das Jahrhundert des Kindes ebenso wie diverse Textstellen in ihrem übrigen Oeuvre. So zitiert sie etwa den kritischen Geist Rousseaus wie auch Kierkegaards, wenn es darum geht, die basale Anthropologie, welche z.B. in der christlichen Religion enthalten ist, zu demaskieren und zu attackieren. Insbesondere die Definition des Menschen im Christentum als eines von vornherein (Erbsünde) und permanent ethisch defizitären Wesens erfährt die nachhaltige Ablehnung der Schwedin:

Das Demoralisierende im Christentum als Ideal besteht darin, daß es als absolut hingestellt wird, während der Gesellschaftsmensch es jeden Tag verletzen muß, und während er außerdem durch den Religionsunterricht erfährt, daß er als gefallenes Wesen das Ideal überhaupt gar nicht erreichen kann - obgleich [Seite 198↓]seine ganze Möglichkeit, recht in der Zeitlichkeit und selig in der Ewigkeit zu leben, darauf beruht, es zu verwirklichen!4


Ausgehend von dieser christlich-religiösen Definition des Menschen zeigt Key, wie sehr davon die angeblich unumstößlichen Charakter- und Wesenszüge des Homo sapiens ins Masochistische, Unterwürfige und Würdelose hinein verzerrt und pervertiert werden. Als ob der Mensch angesichts seiner von ihm imaginierten Gottheit ein Wurm oder ein Nichts wäre, werden sowohl im Protestantismus als auch im Katholizismus ganze Litaneien von Sühne- und Bußritualen angeboten, die den Einzelnen jedoch in seiner Überzeugung der eigenen Inferiorität nur noch bestärken. Wie sollen - so fragt Ellen Key - bei solchen religiös-pädagogischen Einflüssen aufrechte und selbstbewusste Individuen erzogen werden?!

Eindeutig plädiert sie für eine wissenschaftliche anstelle einer religiösen Weltanschauung - ein Plädoyer, das einige Jahrzehnte später übrigens inhaltlich ebenfalls identisch von Sigmund Freud in seinen religionskritischen Schriften wiederholt wurde. Key beschreibt sehr klar die Alternative, vor welche Eltern, Lehrer und Erzieher gestellt sind, wenn sie etwa ihren Zöglingen einen Zugang zu den ungemein komplexen Phänomenen des Kosmos und des Lebens ermöglichen wollen:

In den Religionsstunden Moses und Christus zu den absoluten Wahrheitsverkündern zu machen und in den Naturgeschichtsstunden Darwin auszulegen, das verursacht mehr als irgend etwas anderes die Zusammenhanglosigkeit, die moralische Schlappheit und Charakterlosigkeit, die nicht kann, nicht will.5


Es entbehrt nicht einer gewissen Ironie der Geschichte, dass gut einhundert Jahre nach der Publikation dieser Zeilen die Regierungen einiger US-amerikanischer Bundesstaaten sich dafür entschieden haben, in ihren Schulen vorrangig Moses und Christus, nicht aber primär Darwin als Lehrstoff hinsichtlich der Schöpfungsgeschichte bzw. Entstehung des Lebens und der Arten gelten zu lassen. Die sogenannten „Kreationisten“ bilden in den letzten Jahren in den USA eine starke Fraktion, die den Biologieunterricht im Sinne der biblischen Schöpfungsmythen korrigiert sehen wollen. [Seite 199↓]Als Ronald Reagen noch Gouverneur von Kalifornien war, setzte er sich z.B. für die Formel ein, die Bibel enthalte bezüglich der Entstehung des Kosmos und des Lebens mindestens soviel Wahrheit wie die Naturwissenschaft.6

Sehr hellsichtig und kulturkritisch hat Ellen Key in Das Jahrhundert des Kindes angemerkt, dass Curricula, welche von religiösen Dogmen infiziert sind, nicht nur die fragwürdigen Meinungen einiger weniger Lehrer widerspiegeln, sondern durchaus im Sinne der jeweiligen Staaten etabliert werden, die sich davon eine Stabilisierung ihrer meist hierarchisch und autoritär angeordneten Herrschaftsstrukturen versprechen. Die Idee eines Schöpfergottes, der eventuell sogar aktiv in den Kosmos und die individuelle Existenz des Einzelnen einzugreifen vermag, stellt den Prototyp einer „autoritären Denkhemmung“ dar und produziert en masse „autoritäre Charaktere“ (Theodor W. Adorno und Max Horkheimer). Solche Erziehungsprozesse seien weit verbreitet, obschon die Inhalte dieser christlich-religiös geprägten Lehrpläne einer kritischen Betrachtung nie und nimmer standhalten:

Wir meinen, daß all dies keine ernsthafte Sache ist, und dennoch ist die Einpflanzung dieser Lehren - die wir Religionsunterricht nennen - das größte Verbrechen gegen das Kind, das man sich überhaupt denken kann! Die Regierungen und die führenden Klassen brauchen diese Lüge; sie stützt ihre Macht, und darum werden die herrschenden Klassen immer fordern, daß sie den Kindern eingepflanzt werde und so ihren hypnotisierenden Einfluß auch auf die Erwachsenen ausübe.7


In ihrem Buch Der Lebensglaube (1906) geht Ellen Key der Frage nach, aufgrund welcher äußeren und/oder inneren Entwicklungen und Einflüsse Menschen zunehmend in die Lage versetzt werden, sich mit religiösen Inhalten kritisch auseinander zusetzen. Neben den diesbezüglichen Überlegungen Nietzsches, der zu den vehementesten Religionskritikern unter den Philosophen zählt, verwendet Key auch Gedanken von Ludwig Feuerbach (1804-1872). Dieser hatte seine Religionskritik in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts unter das Schlagwort der „anthropologischen Reduk[Seite 200↓]tion“ gestellt. Feuerbach ging davon aus, dass es sich bei den Begriffen wie Himmel, Hölle, Gott, Ewigkeit usw. um Projektionen der Menschen handele, welche eigentlich die Wünsche und Phantasien nach Größe, Allmacht, Unsterblichkeit und Allwissenheit der Betreffenden widerspiegeln. Sobald man diese Projektionen aufheben würde, was einer Kritik und Destruktion der religiösen Inhalte und Begriffe gleichkomme, würde deutlich werden, dass die Menschen selbst sich seit Jahrtausenden nach exakt denjenigen Qualitäten und Eigenschaften sehnen, welche sie den Göttern zugeschrieben haben. Key nimmt in Der Lebensglaube (1906) auf Feuerbach Bezug und stimmt dem Religionskritiker bei:

Wie Feuerbach gezeigt hat: die menschlichen Bedürfnisse gestalten die menschlichen Vorstellungen; die Ohnmacht der Vernunft und die Übermacht der Natur treiben den Menschen zum Glauben, solange dieser unsere Sehnsucht nach der Steigerung unseres Wesens über uns selbst hinaus stillt, obgleich der Mensch auch im Glauben nicht über die Grenzen seines eigenen Wesens hinaus kommen kann, sondern seine Götter nach seinem eigenen Bilde schafft.8


Die Menschen projizieren also ihre eigenen Wünsche und Phantasien nach Allmacht, Allwissenheit und ewiger Dauer auf ihre Gottheiten. Die Rücknahme dieser Projektionen bezeichnete Feuerbach demgemäß als „anthropologische Reduktion“, und er war überzeugt, dass dieser Prozess das Zentrum aller Religionskritik ausmache. Ohne Feuerbach in diesem speziellen Zusammenhang zu erwähnen, entwickelt Key in Der Lebensglaube einen analogen Gedanken, wobei sie davon ausgeht, dass vor allem die zunehmende Überzeugungskraft einer naturwissenschaftlichen Weltanschauung dazu beitragen wird, vielen Menschen den Mut und die intellektuelle Klarsicht zu vermitteln, bei sich und anderen eine anthropologische Reduktion zu initiieren. Dies gelinge beispielsweise den Anhängern der Deszendenz- und Evolutionstheorie von Charles Darwin besonders gut, da in den theoretischen Ausführungen dieses Biologen die Entstehung des Kosmos wie auch des Lebens ohne einen Schöpfergott gedacht wird:


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Der Evolutionist ... richtet sich gegen die biblischen Begriffe von der Entstehung und dem Dasein des Menschen selbst, seiner Sünde und Schuld, seines Bedürfnisses nach Sühne und Vorsehung. Er zeigt, daß diese Bedürfnisse nicht mehr in der Seele vorhanden sind, für die das neue Weltbild eine lebendige Wahrheit geworden ist. Daß z.B. die Gebildeten aufgehört haben, im alten Sinn des Wortes an Hölle und Himmel zu glauben, kommt nicht allein daher, daß die Religionsforschung gezeigt hat, daß diese Lehrsätze auf falsch gedeuteten Natureindrücken oder falsch verstandenen Bibeltexten beruhen; es kommt im tiefsten Grunde von dem geänderten Seelenzustand des Gebildeten her.9


Dieser veränderte Seelenzustand jedoch kann am besten beschrieben werden als eine Welt- und Lebensanschauung, welche die anthropologische Reduktion hinter sich gebracht und statt dessen eine wissenschaftliche und philosophische Ideologie etabliert hat. Beinahe im Duktus von Feuerbach - dessen Erwähnung sie allerdings auch hier unterlässt - charakterisiert Key den Prozess der Kritik und Überwindung von Religion letztlich als anthropologische Reduktion:

Wenn die Menschheit sich einmal bewußt geworden ist, selbst Gott und Luzifer, Christus und Prometheus zu sein, dann werden sich die Geister gegen jede geistige Macht auflehnen, die sie gefangenhalten will, um nur den inneren Stimmen zu lauschen und jenen Stimmen von außen, die mit diesen zusammenklingen.10


Um die Nähe der keyschen Beschreibung zu den diesbezüglichen Gedanken Feuerbachs noch besser zu verdeutlichen, soll in unserem Zusammenhang lediglich auf seine Schrift Über Philosophie und Christentum (1839) Bezug genommen werden, wo er hinsichtlich der anthropologischen Reduktion ausführt:

Der schlagendste, bezeichnendste, die Behauptung des Verfassers aufs bestimmteste bestätigende Ausdruck von dem [Seite 202↓]Wesen der Religion und Theologie ist eben der Theanthropos, welcher nichts anderes ist als Gott, lediglich in Beziehung auf den Menschen vorgestellt, Gott, wie er nur ist für das menschliche Selbst, für seine Gemütsbedürfnisse, so daß sein (Gottes) Wesen hier nichts anderes ausdrückt als das Wesen des menschlichen Gemüts. 11


Ein weiterer Religionskritiker, der zumindest indirekt Einfluss auf Ellen Keys Weltanschauung genommen und von ihr aber - ähnlich wie Feuerbach - nicht direkt zitiert wurde, war David Friedrich Strauß (1808-1874). Es steht zu vermuten, dass die schwedische Reformpädagogin einige Grundgedanken dieses Philosophen über ihre Nietzsche-Studien aufgenommen hat; Nietzsche nämlich hat sich in seiner ersten Unzeitgemäßen Betrachtung: David Strauß - Der Bekenner und der Schriftsteller (1873)12 ausführlich und kritisch mit ihm beschäftigt.

Dieser Linkshegelianer war mit seinem Buch Das Leben Jesu (1835/36) mit einem Schlag im deutschen Sprachraum bekannt geworden. In dieser Schrift vertrat Strauß die Ansicht, dass die im Alten und Neuen Testament überlieferten Geschichten und Erzählungen nichts weiter als Mythen und Sagen darstellen; eine göttliche Offenbarung und damit eine ewige Wahrheit enthalten sie jedoch nicht.

In einigen weiteren Büchern hat Strauß seine Religionskritik ausgebaut und den Gedanken, dass es sich bei den Religionen inhaltlich um mehr oder minder gut erzählte oder komponierte Geschichten handelt, modifiziert. Ausgehend von seiner Lehre hat sich innerhalb wie auch außerhalb der europäischen christlichen Theologie eine regelrechte Tradition der „Entmythologisierung“ (Rudolf Bultmann, 1884-1976) etabliert.

Ohne dass dies Ellen Key bewusst gewesen sein dürfte, bewegte sie sich mit ihrer Religionskritik unter anderem auch auf den Pfaden von David Friedrich Strauß. So plädiert sie etwa in Der Lebensglaube für einen bestimmten „Religions-Geschichts-Unterricht“ welcher den Kindern und Zöglingen den mythologischen Charakter des Alten und Neuen Testamen[Seite 203↓]tes nahe bringt und gleichzeitig die Figur Jesu Christi als eine lediglich historische, keineswegs aber göttliche definiert:

Was die Schule geben kann und soll, ist Unterricht in der Religionsgeschichte als Teil der übrigen Kulturgeschichte. Auf der ersten Stufe sind dies Mythen: biblische, nordische, griechische, indische, japanische „Sagen“. Aber schon da kann man das Kind lehren, zu vergleichen, in wie verschiedener Weise die verschiedenen Völker dieselbe menschliche Erfahrung und dieselben sittlichen Fragen ansehen, ja man kann das Kind schon ahnen lassen, daß Furcht, Staunen und Sehnsucht die Quellen der Religion sind.13


Die beiden Quellen der Furcht und des Staunens wurden so ähnlich auch von Strauß als relevant für die Entstehung religiöser Vorstellungen benannt. Dem Philosophen zufolge müssen wir uns die Menschen der Vorgeschichte wie auch noch der Antike größtenteils als hilflos, ohnmächtig und ahnungslos gegenüber der Natur und ihren als unberechenbar erlebten Kräften vorstellen. Es lag nahe, diesen Naturkräften göttliche Eigenschaften zuzuerkennen und sie via Gebet, Unterwerfung und Opfergaben gnädig stimmen zu wollen. Die Interaktionen der dabei imaginierten und erdichteten verschiedenen Gottheiten wurden in mythologische Erzählform gegossen und bildeten den Kern späterer religiöser Welt- und Lebensanschauungen.

Den Aspekt der Sehnsucht, die ebenfalls als Quelle der Genese von Religionen durch Ellen Key hervorgehoben wird, findet man in den religionskritischen Schriften von David Friedrich Strauß unterrepräsentiert. Großen Wert auf diesen Gesichtspunkt legte allerdings Sigmund Freud, der in seinen Abhandlungen Die Zukunft einer Illusion (1927) und Das Unbehagen in der Kultur (1930) diverse Sehnsüchte namhaft macht, welche dazu beitragen, dass Menschen religiös werden oder bleiben bzw. in der Frühzeit der Menschheitsgeschichte Religionen entwickelt haben.

In Die Zukunft einer Illusion hebt Freud vorrangig auf die Vatersehnsucht ab, welche sich letztlich in religiösen Gefühlen wie auch in den hierarchischen und autoritären Strukturen und Vorstellungen der Religionen Ausdruck verschafft. In der Regel werden Götter als väterliche Instan[Seite 204↓]zen vorgestellt, denen Stärke, Macht und Potenz, Allwissenheit und ewige Grenzenlosigkeit zugeschrieben und von denen Schutz und Geborgenheit, aber auch Strenge, Strafe, Lohn und Gerechtigkeit erwartet werden:

So ist das Motiv der Vatersehnsucht identisch mit dem Bedürfnis nach Schutz gegen die Folgen der menschlichen Ohnmacht; die Abwehr der kindlichen Hilflosigkeit verleiht der Reaktion auf die Hilflosigkeit, die der Erwachsene anerkennen muß, eben der Religionsbildung, ihre charakteristischen Züge.14


In Das Unbehagen in der Kultur nimmt Freud auf eine andere Sehnsucht Bezug, die von seinem Freund und Briefpartner Romain Rolland als „ozeanisches Gefühl“ bezeichnet wurde. Rolland hatte auf die religionskritische Schrift Freuds Die Zukunft einer Illusion mit einem ausführlichen Brief geantwortet, in dem er betonte, dass die eigentliche Quelle der Religiosität in einem Gefühl des Unbegrenzten und Schrankenlosen zu suchen sei, welches der französische Denker eben als „ozeanisches Gefühl“ benannte. Weiter unten soll dargelegt werden, dass Ellen Key mit ihrem Konzept des „Lebensglaubens“ einige Parallelen zu diesen Ausführungen Romain Rollands aufweist.

Freud hingegen distanzierte sich von derartigen Empfindungen und interpretierte sie als Wünsche nach Verschmelzung und Symbiose, wie sie seiner Meinung nach bei Säuglingen im Zustand des sogenannten primären Narzissmus noch gegeben sind. Das ozeanische Gefühl erkläre sich ebenso wie die darauf angeblich basierende Religiosität als Sehnsucht nach diesem narzisstischen Urzustand, die viele Menschen z.B. auch durch Süchte aller Art, aber eben auch durch (religiöse) Trance- und Massenerlebnisse zu befriedigen suchen. Von einer derartigen Befriedigung versprechen sie sich - dem Begründer der Psychoanalyse zufolge - anhaltende Emotionen des Glücks und der Zufriedenheit sowie ein Dasein im Zustand des permanenten Lustprinzips, welches das Realitätsprinzip nicht mehr kennt:

Durch gewaltsame Fixierung eines psychischen Infantilismus und Einbeziehung in einen Massenwahn gelingt es der Religion, vielen Menschen die individuelle Neurose zu ersparen. Aber [Seite 205↓]kaum mehr; es gibt, wie wir gesagt haben, viele Wege, die zu dem Glück führen können, wie es dem Menschen erreichbar ist, keinen, der sicher dahin leitet. Auch die Religion kann ihr Versprechen nicht halten.15


So sehr Ellen Key einerseits die kirchlich-religiösen Vorstellungen und Dogmen mitsamt dem damit verbundenen Aberglauben attackierte und ablehnte, so sehr war sie andererseits überzeugt davon, dass es unter den Menschen durchaus „religiöse Gefühle“ gäbe, die wenig oder nichts mit einem Glauben an Götter oder transzendente Wesen, sehr wohl aber mit dem Glauben an das Leben und dessen Prinzipien zu tun haben. Eine derartige Haltung und Einstellung nannte sie „Lebensglaube“, und für ihn machte sie eine ganze Reihe von prominenten Philosophen, Künstlern und Denkern namhaft, die eine regelrechte Tradition des Lebensglaubens begründet und ausgebaut haben:

Ein einziges weiß ich: Wenn ich auch nur ein Minimum von Leben in der Hülle der irdischen Zeit und des irdischen Raumes habe, hier bin ich doch ein Lebender: Ich vernehme mich als Ziel von Wirkungen, als Ursache von Wirkungen, bereit zum Widerstande gegen das, was mein Sein stört. Das Leben vereint mich auch mit dem geringsten Wesen, das meine streifende Hand vernichten kann... Das Leben ist und bleibt das Rätsel, vor dem der Gedanke halt macht und von dem er ausgeht, das größte, ja das einzige Rätsel.16


In Der Lebensglaube geht Key bis auf den chinesischen Philosophen Lao-tse (604-520 v.Chr.) zurück, der in seinem Tao-te-king eine Weltsicht entworfen hat, die in gewisser Weise den „Lebensglauben“ vorwegnimmt. Dieser Denker versuchte, die Erscheinungen des Kosmos, des Lebens und der menschlichen Existenz aus einem Urgrund des Seins abzuleiten, in den alle diese Phänomene schließlich wieder zurückkehren werden. Die adäquate Haltung, die ein Individuum diesem gigantischen ontologischen Prozess gegenüber an den Tag legen sollte, nannte Lao-tse „Wu-wei“, d.h. soviel wie Zustimmung oder nicht aufbegehrender Einklang mit dem Sein. [Seite 206↓]In Ansätzen erinnert diese Haltung des Wu-wei an die nietzschesche Formel vom Amor fati, also an die zustimmende und bejahende Liebe zum Schicksal.

Ein zweiter von Key erwähnter Gewährsmann des „Lebensglaubens“ ist Lukrez (96-55 v.Chr.). Dieser römische Philosoph und Dichter hat in seinem meisterhaften Lehrgedicht Über die Natur die Entstehung und die Geschichte der Welt nach epikureischen Grundsätzen geschildert. Dabei betonte er, dass der Weltenlauf streng kausalen Gesetzmäßigkeiten folge, welche gegenüber den Menschen völlig gleichgültig seien, und die deshalb von ihnen in ihren schicksalhaften Qualitäten anerkannt werden müssten.

Als Vorläufer einer „lebensgläubigen“ Weltanschauung während der Renaissance und als „ersten Märtyrer des Lebensglaubens“ zitiert Key des weiteren den italienischen Naturphilosophen Giordano Bruno (1548-1600), der aufgrund seiner Lehren von der Inquisition verfolgt und schließlich auf dem Scheiterhaufen hingerichtet wurde. Bruno nahm zum Teil Überlegungen Spinozas vorweg, wenn er behauptete, dass das All göttlich und unendlich sei, und dass dieses unendliche Universum das einzig Seiende und Lebendige darstelle, das wir uns vorstellen können. Über einige seiner Ideen schreibt Key anerkennend:

Er nannte die Gottheit die Seele unserer Seele, die Kraft in der Natur, in der Geist und Materie nirgends getrennt sind. Die Urkraft erfüllt das Weltall mit einer Unendlichkeit von Wesen und Welten. Die Gegensätze sind nur scheinbar. Denn der Urgrund umfaßt alles, ist in allem gegenwärtig, läßt Formen entstehen und untergehen...17


Wie groß die Wertschätzung war, die Ellen Key einem anderen Hauptvertreter des Lebensglaubens, nämlich Baruch de Spinoza, entgegenbrachte, wurde im Kapitel Ellen Key und die Philosophie bereits ausgeführt. Ergänzend kann darauf hingewiesen werden, dass die pantheistische Philosophie des Weisen aus Amsterdam, die er besonders eindrücklich in seiner Ethik (1677) entwickelt hat, für Key ein ganz zentrales Element ihrer „lebensgläubigen“ Weltsicht war. Deus sive natura - Gott und die Natur sind eins: Das war die basale Formel Spinozas, mit der er eine Philosophie der [Seite 207↓]Immanenz verfochten und jegliche göttliche Transzendenz überflüssig gemacht hat. Gleichzeitig wertete er damit die Materie, den Kosmos, die Natur und das Leben enorm auf - eine Haltung, welche die uneingeschränkte Zustimmung Ellen Keys gefunden hat.

Beinahe noch wichtiger als Spinoza und dessen Denken wurde für Ellen Keys Konzept vom Lebensglauben die Gedankenwelt Goethes. Auch über ihn und die Beziehung Keys zu seiner Dichtung und Weltanschauung haben wir bereits im Kapitel Ellen Key und die Dichtung Untersuchungen angestellt. Goethe - so haben wir dort angedeutet - hat sich in einigen Briefen als überzeugter Spinoza-Anhänger zu erkennen gegeben und hervorgehoben, dass es vor allem dessen pantheistisch gefärbte Lebenssicht war, die für ihn große Attraktivität besessen habe.

Goethes eigene Weltanschauung kann man in vielerlei Hinsicht als pantheistisch bzw. „lebensgläubig“ bezeichnen. Er war ein Heide, der gleichzeitig von einer tiefen „Religiosität“ und Gläubigkeit hinsichtlich des Lebens, der Natur und des gesamten Universums durchdrungen war. Es überrascht daher nicht, wenn Key in ihrem Buch Der Lebensglaube einen Satz Goethes als Motto und Zwischenüberschrift zitiert, der da lautet: „Der Zweck des Lebens ist das Leben selbst.“18

Für Ellen Key erfuhr der Gedanke des Lebensglaubens darüber hinaus vor allem durch die Arbeiten einiger Wissenschaftler und Philosophen im 19. Jahrhundert enormen Aufschwung. So erwähnt sie etwa die Entwicklungsbiologie von Charles Darwin ebenso wie die vom Entwicklungsgedanken geprägte Philosophie von Herbert Spencer und natürlich weite Teile des nietzscheschen Denkens, um nachzuweisen, dass bei ihnen allen eine verherrlichende Idee des Lebens, welche die Steigerung von Natur und Kultur umfasst, im Zentrum ihres wissenschaftlichen und philosophischen Bemühens stand:

Während Lebenssteigerung für den Tiefstehenden nur die Befriedigung sinnlicher Bedürfnisse bedeutet, verbindet sich der Begriff, je höher der Mensch sich entwickelt, immer mehr mit seinem Bedürfnis nach den größtmöglichen Gefühlen, mit dem Willen, sein Lebensschicksal nicht unvollendet zu lassen, mit der Forderung, seines Lebensglücks oder seines Lebensschmerzes nicht verlustig zu werden... Der Begriff der Lebens[Seite 208↓]steigerung fällt mehr oder weniger mit dem zusammen, was Lessing den höchsten Grad des Bewußtseins, seiner eigenen Realität oder Nietzsche den Willen zur Macht nannte.19


Neben der schon mehrfach erwähnten Hochachtung vor den Leistungen und Anschauungen des sogenannten Evolutionismus eines Charles Darwin oder Herbert Spencer vertritt Key in Der Lebensglaube auch einen dezidierten Monismus. Diesen Begriff verwendete zuerst Christian Wolff (1679-1754), der damit jene Denker charakterisieren wollte, welche nur eine Grundsubstanz als real und existent annehmen. Dieser Terminus wurde in der Folge den Begriffen des Dualismus oder Pluralismus entgegengesetzt.

Key verwendet den Begriff des Monismus vorrangig im Sinne von Ernst Haeckel (1834-1919), der mit seinem Hauptwerk Die Welträtsel. Gemeinverständliche Studien über biologische Philosophie (1899) für eine europaweite Verbreitung des Monismus-Gedankens sorgte. In seiner Schrift Der Monismus als Band zwischen Religion und Wissenschaft (1892) hatte Haeckel noch einen Brückenschlag zwischen den Naturwissenschaften und manchen Aspekten einer religiösen Weltanschauung versucht, den er dann jedoch in seinem Buch Die Welträtsel von 1899 nicht mehr intendierte. Die Materie respektive die Biologie tragen - so der Verfasser - die Prinzipien der Entwicklung des Lebens bis hinauf in die Sphäre des geistigen Daseins in sich, ohne dass ein „erster Anfang“ oder ein „schließliches Ende“ denkbar seien. Die Annahme eines Schöpfergottes lehnte Haeckel daher ebenso ab wie die Idee einer lenkenden oder helfenden transzendenten Instanz.

Der von Haeckel vertretende Naturalismus wurde einerseits von Key übernommen und andererseits aber auch mit ihrem Begriff des „Glauben“ legiert, so dass sie schließlich neben einer empirisch-naturwissenschaftlichen Zugangsweise zu den Phänomenen des Lebens auch einer intuitiven Empfindung als Methode der Erkenntnis das Wort redete:

Der Lebensglaube braucht nicht abzuwarten, daß das Weltbild des Evolutionismus bewiesen wird. Denn auch von diesem Glauben gilt das Kantsche Wort, daß er tiefere Gründe habe als [Seite 209↓]der Verstand, daß die Intuition dorthin dringe, wohin das Denken nicht zu dringen vermöge. Auch der Lebensglaube hat die Eigenart des echten Glaubens, eine gewisse Zuversicht auf das zu sein, was man hofft und kein Zweifel an dem, was man nicht sieht - solange dies nicht dem widerstreitet, was man sieht!20


Dass sich Key mit derartigen Argumenten in eine gewisse Situation der Widersprüchlichkeit manövrierte und für manche Kritik und Attacke von puristisch gesinnten Naturwissenschaftlern anfällig wurde, ahnte und wusste sie selbst sehr wohl. An einer Stelle ihres Buches Der Lebensglaube benutzt sie deshalb für ihren Terminus des Glaubens auch den Begriff der „Mystik“21 und konzediert damit ihren Kritikern, dass ihre Weltanschauung von irrationalen und geheimnisvollen Momenten nicht ganz frei war.

Noch ein weiterer Gesichtspunkt lässt vermuten, dass Ellen Keys Konzept vom Lebensglauben auch religiöse Elemente (im Sinne eines tatsächlichen „Glaubens“) enthielt. Viele Religionen weisen einen eschatologischen Charakter auf, d.h. sie sind zielgerichtet und versprechen den Gläubigen für die Zukunft den Status eines wie auch immer gearteten paradiesischen Heils. Dementsprechend interpretieren Religionen die manifeste Weltgeschichte oft als eine „Heilsgeschichte“, welche in der Erlösung von Individuen oder aber der gesamten Menschheit gipfeln soll. Solche eschatologische Gedankenfiguren finden sich andeutungsweise nun auch in Der Lebensglaube, wo es z.B. bezüglich des Begriffes Leben und seiner Zielsetzung heißt:

Der Zweck des Lebens ist ein durch immer reichere Bewegung steigendes Glück. Der Zweck des Glücks ein durch immer reichere Bewegung steigendes Leben. Mittel und Zweck sind eins. Die Bewegung zielt immer auf die Befriedigung von Bedürfnissen ab, und in dem Maße, in dem diese unseren wirklichen Lebensbedingungen entsprungen sind, ruft die Befriedigung Glück hervor. Mit allen Bedingungen der Lebenssteigerung Lustgefühle, mit allen Lebenshemmungen Unlustgefühle zu verbinden, [Seite 210↓]das ist das Ziel der Glücksmoral, die der organischen Sittlichkeit zustrebt.22


Diese eudämonistischen Vorstellungen einer gegenseitigen Steigerung von Glück und Leben, für deren Begründung Key unter anderen Epikur ebenso wie Nietzsche heranzieht, bilden auch einen wichtigen Baustein ihrer Psychologie, Ethik und Pädagogik.

Ein wesentliches Attribut jedoch, welches den Gläubigen von vielen Religionen zuerkannt und versprochen wird, dasjenige der Unsterblichkeit ihrer Seele nämlich, wurde von Ellen Key in aller Nüchternheit und sehr im Stile eines skeptischen Atheismus als illusorisches Wunschdenken demaskiert. Ganz im Sinne einer biologistischen Überzeugung, welche davon ausgeht, dass die Seele - wie Nietzsche dies einmal ausgedrückt hat - „nur ein etwas am Leibe sei“, ging Key davon aus, dass mit dem Tod eines Menschen zwangsläufig auch das Ende seiner individuellen Seele verknüpft sei. Allerdings bestehe die Hoffnung, dass die seelisch-geistigen Aktivitäten des Einzelnen im günstigen Falle durch die Kultur- und Geistesgeschichte aufgenommen und tradiert werden, so dass daraus eine „kulturelle Unsterblichkeit“ resultiere:

Der Evolutionist weiß, daß, so wie sich aus dem einfachsten kleinen Teilchen eine immer zusammengesetztere Körperlichkeit aufgebaut hat, gleichzeitig auf den einfachsten Seelenelementen eine immer zusammengesetztere Seelischkeit entstanden ist. Und wir können uns dem analogen Schluß nicht entziehen, daß ebenso, wie die Körperatome nicht verloren gehen, auch die Seelenregungen nicht verloren gehen können. Wir hoffen, daß Gedanken und Gefühle, Taten und Werke fortfahren werden, neue Verbindungen zu schließen, auch nachdem jene kurze Verbindung, die wir jetzt Leben nennen, durch jene Bewegung aufgelöst ist, die wir jetzt Tod nennen.23


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Zumindest bezüglich der Gedanken und Gefühle, Taten und Werke von Ellen Key kann man feststellen, dass sie seit ihrem Ableben fortfahren, neue Verbindungen zu schließen - ein Faktum, das auch durch den vorliegenden Text durchaus seine Bestätigung erfährt.


Fußnoten und Endnoten

1 Key, E.: Das Jahrhundert des Kindes (1900), Weinheim und Basel 2000, S. 202f.

2 Key, E.: Das Jahrhundert des Kindes, a.a.O., S 203

3 Freud, S.: Die Zukunft einer Illusion (1927), in: Gesammelte Werke Band XIV, Imago-Ausgabe 1948, Frankfurt am Main 1999, S. 371

4 Key, E.: Das Jahrhundert des Kindes, a.a.O., S. 204

5 Key, E.: Das Jahrhundert des Kindes, a.a.O., S. 208

6 Siehe hierzu: Zeitschrift für Tiefenpsychologie, Persönlichkeitsbildung und Kulturforschung, Heft 3, 25. Jahrgang (2000), Berlin, S. 28-30

7 Key, E.: Das Jahrhundert des Kindes, a.a.O., S. 211f.

8 Key, E.: Der Lebensglaube, Berlin 1906, S. 23f.

9 Key, E.: Der Lebensglaube, a.a.O., S. 33f.

10 Key, E.: Der Lebensglaube, a.a.O., S. 37f.

11 Feuerbach, L.: Über Philosophie und Christentum in Beziehung auf den der Hegelschen Philosophie gemachten Vorwurf der Unchristlichkeit (1839), in: Werke in sechs Bänden, Band 2, Kritiken und Abhandlungen I (1832-1839), hrsg. v. Erich Thies, Frankfurt am Main 1975, S. 264

12 Siehe hierzu: Nietzsche, F.: Unzeitgemäße Betrachtungen: Erstes Stück: David Strauß - Der Bekenner und der Schriftsteller (1873), in: Kritische Studienausgabe (KSA), Band 1, hrsg. v. Giorgio Colli und Mazzino Montinari, München 1999

13 Key, E.: Der Lebensglaube, a.a.O., S. 84

14 Freud, S.: Die Zukunft einer Illusion, a.a.O., S. 346

15 Freud, S.: Das Unbehagen in der Kultur (1930), in: Gesammelte Werke Band XIV, Imago-Ausgabe 1948, Frankfurt am Main 1999, S.443f.

16 Key, E.: Der Lebensglaube, a.a.O., S. 201f.

17 Key, E.: Der Lebensglaube, a.a.O., S. 207f.

18 Key, E.: Der Lebensglaube, a.a.O., S. 198

19 Key, E.: Der Lebensglaube, a.a.O., S. 213

20 Key, E.: Der Lebensglaube, a.a.O., S. 240

21 Key, E.: Der Lebensglaube, a.a.O., S. 264

22 Key, E.: Der Lebensglaube, a.a.O., S. 306f.

23 Key, E.: Der Lebensglaube, a.a.O., S. 474f.



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