Brachold, Ralf: “DNA-Polymorphismus des endothelialen leukozytären Adhäsionsmoleküls bei Patienten älter als 50 Jahre mit interventionsbedürftigen Koronararterienstenosen“

21

Kapitel 4. Ergebnisse

4.1. Befunde der gesamten Patienten

4.1.1. Alter

Das Alter der beobachteten Probanden liegt im Durchschnitt bei 63,038 Jahren, der Median bei 63,0. Der jüngste Patient ist 52 Jahre alt, der älteste 84. Die Anzahl der Untersuchten beträgt 53 Fälle, die Standardabweichung liegt bei 7,251. (siehe siehe und siehe )

Tabelle 4.1.1.1 Alter der gesamten Patienten

Minimum

52

Mittelwert

63,038

Median

63

Maximum

84

Abbildung 4.1.1.1

4.1.2. Nikotinkonsum

Zwischen einem Minimum von Null und einem Maximum von fünfzig Zigaretten täglich findet sich ein Mittelwert von 8,736; bei einem Median von vier Zigaretten pro Tag und einer Standardabweichung von 10,572. (siehe siehe )

Tabelle 4.1.2.1

Minimum

0

Mittelwert

8,736

Median

4

Maximum

50


22

4.1.3. Body Mass Index

Der Body Mass Index ist nach der Formel: Körpergewicht : Körpergröße² errechnet worden. Der zugrundegelegte Normwert beträgt 27 kg/m². Der Mittelwert der 53 betrachteten Fälle liegt bei 26,414 kg/m², der Median bei 25,95 kg/m². Der leichteste Patient hat einen BMI von 19,61 kg/m², der schwerste einen von 34,66 kg/m². Die Standardabweichung beträgt 3,332. (siehe siehe und siehe )

Tabelle 4.1.3.1 BMI der gesamten Patienten

Minimum

19,61 kg/m²

Mittelwert

26,414 kg/m²

Median

25,95 kg/m²

Maximum

34,66 kg/m²


23

Abbildung 4.1.3.1

4.1.4. Blutglucose

Bei den 53 beobachteten Personen liegt der durchschnittliche Blutzuckerspiegel in Höhe von 6,015 mmol/l, der mediane bei 5,2 mmol/l. Der niedrigste gemessene Wert beträgt 4,5 mmol/l, der höchste 16,8 mmol/l, die Standardabweichung 2,308. Die Referenzwerte für eine normoglycämische Stoffwechsellage stellen Blutzuckerspiegel zwischen 3,5 und 5,5 mmol/l dar. (siehe siehe und siehe )

Tabelle 4.1.4.1 Blutglucose der gesamten Patienten

Minimum

4,5 mmol/l

Mittelwert

6,015 mmol/l

Median

5,2 mmol/l

Maximum

16,8 mmol/l

Abbildung 4.1.4.1

4.1.5. LDL-Cholesterin

Im Durchschnitt findet sich ein LDL-Cholesterinspiegel von 3,454 mmol/l und ein Median von 3,435 mmol/l. Kleinster Wert ist 1,88 mmol/l, größter gemessener Wert 5,12 mmol/l bei einer Standardabweichung von 0,787. Von den 53 beobachteten Patienten fehlt in einem Fall der LDL-Cholesterinwert. Als Referenzwert für ein hohes Risiko der Inzidenz einer koronaren Herzkrankheit gelten LDL-Cholesterinspiegel über 4,9 mmol/l, ein mäßiges Risiko besteht bei Werten zwischen 3,9 und 4,9 mmol/l. (siehe siehe und siehe )

Tabelle 4.1.5.1 LDL-Cholesterin der gesamten Patienten

Minimum

1,88 mmol/l

Mittelwert

3,454 mmol/l

Median

3,435 mmol/l

Maximum

5,12 mmol/l

Abbildung 4.1.5.1


24

4.1.6. HDL-Cholesterin

Zwischen einem Minimum von 0,59 mmol/l und einem Maximum 2,24 mmol/l liegt der durchschnittliche HDL-Cholesterinspiegel bei 1,068 mmol/l, der Median in Höhe von 1,05 mmol/l. Die Standardabweichung beträgt hierbei 0,33. Für das HDL-Cholesterin gelten als Referenzbereich für ein mäßiges Risiko der Inzidenz einer koronaren Herzkrankheit Werte zwischen 1,45 und 0,9 mmol/l, ein hohes Risiko besteht unterhalb von 0,9 mmol/l. (siehe siehe und siehe )

Tabelle 4.1.6.1 HDL-Cholesterin der gesamten Patienten

Minimum

0,59 mmol/l

Mittelwert

1,068 mmol/l

Median

1,05 mmol/l

Maximum

2,24 mmol/l

Abbildung 4.1.6.1

4.1.7. Lipoprotein(a)

Bei einem minimalen Lp(a)-wert von 32 mg/l und einem Maximalwert von 1204 mg/l findet sich der mittlere Lp(a)-spiegel in Höhe von 247,632 mg/l. Der mediane Lp(a)-wert beträgt 99,5 mg/l bei einer Standardabweichung von 295,16. Oberhalb eines Referenzwertes von 300 mg/l besteht ein erhöhtes Atheroskleroserisiko. (siehe siehe und siehe )

Tabelle 4.1.7.1 Lipoprotein(a) der gesamten Patienten

Minimum

32 mg/l

Mittelwert

247,632 mg/l

Median

99,5 mg/l

Maximum

1204 mg/l


25

Abbildung 4.1.7.1

4.1.8. Geschlechtsverteilung der gesamten Patienten

Von den 53 untersuchten Personen sind acht weiblichen Geschlechts (15,1%), und 45 männlichen Geschlechts (84,9%). (siehe siehe )

Abbildung 4.1.8.1


26

4.1.9. Häufigkeit des Myokardinfarktes

Dreißig der 53 beobachteten Probanden haben zum Zeitpunkt der Untersuchungen bereits einen Myokardinfarkt erlitten (56,6%), dreiundzwanzig (43,4%) nicht. (siehe siehe )

Abbildung 4.1.9.1

4.1.10. Häufigkeit der Hypertonie

Bei 25 der 53 untersuchten Patienten besteht ein Hypertonus (47,2%), die übrigen 28 Probanden (52,8%) haben normale Blutdruckverhältnisse. Von einer Hypertonie ist zu sprechen, wenn der systolische Blutdruck 160 mm Hg bzw. der diastolische Blutdruck 95 mm Hg überschreitet. (siehe siehe )

Abbildung 4.1.10.1


27

4.1.11. Häufigkeit eines erhöhten Cholesterinspiegels

Ein erhöhter Cholesterinspiegel findet sich bei 13 (24,5%) der 53 beobachteten Personen, 40 Patienten (75,5%) haben normale Cholesterinwerte. Als Referenzwert für einen erhöhten Cholesterinspiegel gilt 6,2 mmol/l. (siehe siehe )

Abbildung 4.1.11.1

4.1.12. Häufigkeit eines erhöhten Triglyceridspiegels

Während 35 (66%) der Patienten einen normalen Triglyceridwert haben, ist bei 18 (34%) Probanden der Triglyceridspiegel erhöht. Der Referenzwert für einen erhöhten Triglyceridspiegel beträgt 2,3 mmol/l. (siehe siehe )

Abbildung 4.1.12.1


28

4.1.13. Häufigkeit einer positiven Familienanamnese

Von den 53 Untersuchten haben 24 (45,3%) eine positive Familienanamnese bezüglich einer Hypertonie bzw. einer koronaren Herzkrankheit, 29 (54,7%) hingegen nicht. (siehe siehe )

Abbildung 4.1.13.1


29

4.2. Befunde der beiden Patientenkollektive

4.2.1. Häufigkeit der S128R-Mutation

Sieben der 53 untersuchten Patienten weisen die S128R-Mutation der EGF-Domäne des E-Selectins auf (13,2%), die übrigen 46 hingegen nicht ( 86,8%). (siehe siehe )

Abbildung 4.2.1.1

4.2.2. Alter

Das durchschnittliche Alter der Patienten ohne Mutation liegt bei 63,109 Jahren, der Median bei 63,5 Jahren. Die Standardabweichung beträgt 7,689. Der jüngste Proband dieses Kollektives ist 52 Jahre alt, der älteste 84 Jahre. Das mittlere Alter der Patienten mit Mutation beträgt 62,571 Jahre, der Median 63 Jahre. Die Standardabweichung liegt bei 3,457. Der jüngste Proband in diesem Kollektiv ist 59 Jahre, der älteste 69. (siehe siehe und siehe / siehe )

Tabelle 4.2.2.1

Alter

Patienten ohne Mutation

Patienten mit Mutation

Minimum

52

59

Mittelwert

63,109

62,571

Median

63,5

63

Maximum

84

69


30

Abbildung 4.2.2.1

Abbildung 4.2.2.2

4.2.3. Body Mass Index

Bei einem Median von 25,95 kg/m² liegt der mittlere Body Mass Index der Probanden ohne Mutation in Höhe von 26,496 kg/m². Die Standardabweichung ist hierbei 3,192. Der leichteste Patient hat einen BMI von 19,61 kg/m², der schwerste beträgt 34,22 kg/m². Im Durchschnitt beträgt der Body Mass Index innerhalb des Kollektives der Patienten mit Mutation 25,873 kg/m², der Median 24,81 kg/m². Die Standardabweichung liegt bei 4,407. Der leichteste Patient hat einen BMI von 21,3 kg/m², der schwerste einen von 34,66 kg/m². Der zugrundegelegte Normwert beträgt 27 kg/m². (siehe siehe und siehe / siehe )


31

Tabelle 4.2.3.1

Body Mass Index

Patienten ohne Mutation

Patienten mit Mutation

Minimum

19,61 kg/m²

21,3 kg/m²

Mittelwert

26,496 kg/m²

25,873 kg/m²

Median

25,95 kg/m²

24,81 kg/m²

Maximum

34,22 kg/m²

34,66 kg/m²

Abbildung 4.2.3.1

Abbildung 4.2.3.2


32

4.2.4. Blutglucose

Die Höhe des mittleren Blutzuckerspiegels der Personen ohne Mutation beträgt 6,15 mmol/l, der Median liegt bei 5,2 mmol/l. Der höchste gemessene Wert ist 16,8 mmol/l, der niedrigste 4,5 mmol/l bei einer Standardabweichung von 2,45. Der durchschnittliche Blutglucosewert der Patienten mit Mutation liegt bei 5,129 mmol/l, der Median bei 5,2 mmol/l. Die Standardabweichung ist hierbei 0,095. Der kleinste gemessene Wert liegt in Höhe von 5,0 mmol/l, der größte bei 5,2 mmol/l. Die Referenzwerte für eine normoglycämische Stoffwechsellage stellen Blutzuckerspiegel zwischen 3,5 und 5,5 mmol/l dar. (siehe siehe und siehe / siehe )

Tabelle 4.2.4.1

Blutglucose

Patienten ohne Mutation

Patienten mit Mutation

Minimum

4,5 mmol/l

5,0 mmol/l

Mittelwert

6,15 mmol/l

5,129 mmol/l

Median

5,2 mmol/l

5,2 mmol/l

Maximum

16,8 mmol/l

5,2 mmol/l

Abbildung 4.2.4.1


33

Abbildung 4.2.4.2

4.2.5. Nikotinkonsum

Zwischen Null und fünfzig Zigaretten täglich beträgt der durchschnittliche Nikotinkonsum der Patienten ohne Mutation 9,217 und der Median 4,5. Die Standardabweichung ist hierbei 10,962. Zwischen einem Minimum von Null und einem Maximum von zwanzig Zigaretten täglich liegt der durchschnittliche Nikotinabusus der Probanden mit Mutation bei 5,571 Zigaretten täglich. Der Median beträgt vier Zigaretten bei einer Standardabweichung von 7,345. ( siehe )

Tabelle 4.2.5.1

Nikotinkonsum

Patienten ohne Mutation

Patienten mit Mutation

Minimum

0

0

Mittelwert

9,217

5,571

Median

4,5

4

Maximum

50

20


34

4.2.6. LDL-Cholesterin

Der mediane LDL-Cholesterinspiegel der Patienten ohne Mutation beträgt 3,46 mmol/l bei einer Standardabweichung von 0,796. Zwischen dem kleinsten gemessenen Wert von 1,88 mmol/l und dem Maximum von 5,12 mmol/l liegt der Durchschnitt bei 3,499 mmol/l. In einem der 46 untersuchten Fälle dieser Gruppe ist kein LDL-Cholesterinwert für die Analyse verfügbar. Der mittlere LDL-Cholesterinspiegel der Gruppe der Personen mit Mutation beträgt 3,16 mmol/l. Der Median ist 2,76 mmol/l bei einer Standardabweichung von 0,729. In Höhe von 2,52 mmol/l liegt der kleinste gemessene Wert, der größte bei 4,45 mmol/l. Als Referenzwert für ein hohes Risiko der Inzidenz einer koronaren Herzkrankheit gelten LDL-Cholesterinspiegel über 4,9 mmol/l, ein mäßiges Risiko besteht bei Werten zwischen 3,9 und 4,9 mmol/l. (siehe siehe und siehe / siehe )

Tabelle 4.2.6.1

LDL-Cholesterin

Patienten ohne Mutation

Patienten mit Mutation

Minimum

1,88 mmol/l

2,52 mmol/l

Mittelwert

3,499 mmol/l

3,16 mmol/l

Median

3,46 mmol/l

2,76 mmol/l

Maximum

5,12 mmol/l

4,45 mmol/l

Abbildung 4.2.6.1


35

Abbildung 4.2.6.2

4.2.7. HDL-Cholesterin

Der durchschnittliche HDL-Cholesterinspiegel des Kollektives ohne Mutation beträgt 1,069 mmol/l, der Median ist 1,03 mmol/l hoch. Der niedrigste Wert liegt bei 0,59 mmol/l, der größte in Höhe von 2,24 mmol/l. Die Standardabweichung ist 0,334. Zwischen einem Minimum von 0,63 mmol/l und einem Maximum von 1,68 mmol/l beträgt der durchschnittliche HDL-Cholesterinspiegel der Personen mit Mutation 1,069 mmol/l, der Median liegt bei 1,12 mmol/l. Die Standard-abweichung ist 0,729. Für das HDL-Cholesterin gelten als Referenzbereich für ein mäßiges Risiko der Inzidenz einer koronaren Herzkrankheit Werte zwischen 1,45 und 0,9 mmol/l, ein hohes Risiko besteht unterhalb von 0,9 mmol/l. (siehe siehe und siehe / siehe )

Tabelle 4.2.7.1

HDL-Cholesterin

Patienten ohne Mutation

Patienten mit Mutation

Minimum

0,59 mmol/l

0,63 mmol/l

Mittelwert

1,069 mmol/l

1,069 mmol/l

Median

1,03 mmol/l

1,12 mmol/l

Maximum

2,24 mmol/l

1,68 mmol/l


36

Abbildung 4.2.7.1

Abbildung 4.2.7.2

4.2.8. Lipoprotein(a)

Der durchschnittliche Lipoprotein(a)-spiegel des Kollektives ohne Mutation beträgt 241,794 mmol/l, der Median ist 94,75 mmol/l hoch. Der niedrigste Wert liegt bei 32 mmol/l, der größte in Höhe von 1204 mmol/l. Die Standard-abweichung ist 305,484. Zwischen einem Minimum von 37 mmol/l und einem Maximum von 633 mmol/l liegt der mittlere Lp(a)-spiegel der Patienten mit Mutation in Höhe von 286 mmol/l. Der mediane Lp(a)-wert beträgt 306 mmol/l bei einer Standardabweichung von 244,758. Oberhalb eines Referenzwertes von 300 mg/l besteht ein erhöhtes Atheroskleroserisiko. (siehe siehe und siehe / siehe )


37

Tabelle 4.2.8.1

Lipoprotein(a)

Patienten ohne Mutation

Patienten mit Mutation

Minimum

32 mmol/l

37 mmol/l

Mittelwert

241,794 mmol/l

286 mmol/l

Median

94,75 mmol/l

306 mmol/l

Maximum

1204 mmol/l

633 mmol/l

Abbildung 4.2.8.1

Abbildung 4.2.8.2


38

4.2.9. Geschlechtsverteilung

Von den 46 Personen des Patientenkollektives ohne Mutation sind sieben weiblichen Geschlechts (15,2%) und 39 männlichen Geschlechts (84,8%). Eine der sieben Personen der Gruppe der Patienten mit Mutation ist weiblichen Geschlechts (14,3%), die anderen sechs sind männlichen Geschlechts (85,7%). (siehe siehe )

Abbildung 4.2.9.1

4.2.10. Häufigkeit des Myokardinfarktes

24 Probanden (52,2%) der Gruppe der Personen ohne Mutation haben zum Zeitpunkt der Untersuchungen bereits einen Myokardinfarkt erlitten, die übrigen 22 Patienten nicht (47,8%). Sechs der sieben Patienten mit Mutation haben vor den Untersuchungen bereits einen Myokardinfarkt erlitten (85,7%), eine Person nicht (14,3%). (siehe siehe )

Abbildung 4.2.10.1


39

4.2.11. Häufigkeit der Hypertonie

Von den 46 Patienten des Kollektives ohne Mutation ist bei 22 Personen ein Bluthochdruck bekannt (47,8%). Die restlichen 24 Probanden (52,2%) haben normale Blutdruckverhältnisse. Drei von sieben Probanden mit Mutation (42,9%) leiden an einem Hypertonus, bei den übrigen vier Personen ist kein Bluthochdruck bekannt (57,1%). Von einer Hypertonie ist zu sprechen, wenn der systolische Blutdruck 160 mm Hg bzw. der diastolische Blutdruck 95 mm Hg überschreitet. (siehe siehe )

Abbildung 4.2.11.1

4.2.12. Häufigkeit eines erhöhten Cholesterinspiegels

Bei zwölf der 46 untersuchten Personen ohne Mutation findet sich ein erhöhter Cholesterinspiegel im Serum (26,1%), 34 Patienten haben normale Cholesterinwerte (73,9%). Ein Patient der Gruppe mit Mutation hat einen erhöhten Cholesterinspiegel (14,3%), bei den übrigen sechs Probanden liegen normale Cholesterinwerte vor (85,7%). Als Referenzwert für einen erhöhten Cholesterinspiegel gilt 6,2 mmol/l. (siehe siehe )

Abbildung 4.2.12.1


40

4.2.13. Häufigkeit eines erhöhten Triglyceridspiegels

Von den 46 untersuchten Patienten ohne Mutation liegen bei 16 Personen (34,8%) erhöhte Triglyceridwerte vor. 30 Probanden (65,2%) weisen normale Triglyceridspiegel auf. Bei zwei der sieben Personen des Kollektives mit Mutation finden sich erhöhte Triglyceridspiegel (28,6%), die restlichen fünf Personen haben normale Triglyceridwerte (71,4%). Der Referenzwert für einen erhöhten Triglyceridspiegel beträgt 2,3 mmol/l. (siehe siehe )

Abbildung 4.2.13.1

4.2.14. Häufigkeit einer positiven Familienanamnese

22 der 46 beobachteten Personen ohne Mutation haben eine positive Familienanamnese bezüglich einer Hypertonie bzw. einer koronaren Herzkrankheit (47,8%), 24 Patienten nicht (52,2%). Bei zwei der sieben Personen des Patientenkollektives mit Mutation findet sich eine positive Familienanamnese (28,6%), bei den übrigen fünf Probanden nicht (71,4%). (siehe siehe )

Abbildung 4.2.14.1


41

4.3. Gruppenvergleich zwischen den Patienten mit bzw. ohne Mutation

Folgende Merkmale der beiden Patientengruppen sind mit dem U-Test nach Mann und Whitney und dem Rangsummentest nach Wilcoxon untersucht worden:

  1. Lebensalter
  2. Body Mass Index
  3. Nikotinkonsum
  4. Blutglucose
  5. LDL-Cholesterin
  6. HDL-Cholesterin
  7. Lipoprotein(a)

4.3.1. Alter

Bezogen auf das Lebensalter findet sich im U-Test eine Irrtums-wahrscheinlichkeit von p = 0,8953. Es zeigt sich kein signifikanter Unterschied zwischen beiden Gruppen diesen Parameter betreffend. (siehe siehe )

Tabelle 4.3.1.1

 

Mutation ja

Mutation nein

mittlerer Rang

26,29

27,11

Summe der Ränge

184

1247

Anzahl der Fälle

7

46

     

U

156

 

W

184

 

p

Irrtumswahrscheinlichkeit

0,8953

 


42

4.3.2. Body Mass Index

Mit einer Irrtumswahrscheinlichkeit von p = 0,4154 kann für dieses Merkmal keine bedeutsame Abweichung zwischen den Kollektiven festgestellt werden. (siehe siehe )

Tabelle 4.3.2.1

 

Mutation ja

Mutation nein

mittlerer Rang

22,57

27,67

Summe der Ränge

158

1273

Anzahl der Fälle

7

46

     

U

130

 

W

158

 

p

Irrtumswahrscheinlichkeit

0,4154

 

4.3.3. Nikotinkonsum

Für diesen Parameter läßt sich mit einer Irrtumswahrscheinlichkeit von p = 0,6248 keine bezeichnende Divergenz zwischen den beiden Patientenkollektiven nachweisen. (siehe siehe )

Tabelle 4.3.3.1

 

Mutation ja

Mutation nein

mittlerer Rang

24,5

27,38

Summe der Ränge

171,5

1260

Anzahl der Fälle

7

46

     

U

143,5

 

W

171,5

 

p

Irrtumswahrscheinlichkeit

0,6248

 


43

4.3.4. Blutglucose

Es liegt mit einer Irrtumswahrscheinlichkeit von p = 0,6163 kein signifikanter Unterschied zwischen den beiden Gruppen bezogen auf die Blutglucose vor. (siehe siehe )

Tabelle 4.3.4.1

 

Mutation ja

Mutation nein

mittlerer Rang

24,29

27,41

Summe der Ränge

170

1261

Anzahl der Fälle

7

46

     

U

142

 

W

170

 

p

Irrtumswahrscheinlichkeit

0,6163

 

4.3.5. LDL-Cholesterin

Mit einer Irrtumswahrscheinlichkeit von p = 0,2669 läßt sich keine bedeutsame Differenz zwischen diesen Patientenkollektiven für das LDL-Cholesterin feststellen. (siehe siehe )

Tabelle 4.3.5.1

 

Mutation ja

Mutation nein

mittlerer Rang

19,07

25,43

Summe der Ränge

133,5

1144

Anzahl der Fälle

7

45

     

U

105,5

 

W

133,5

 

p

Irrtumswahrscheinlichkeit

0,2669

 


44

4.3.6. HDL-Cholesterin

Bezogen auf das HDL-Cholesterin ergibt sich im U-Test eine Irrtums-wahrscheinlichkeit von p = 0,8525. Es kann keine bezeichnende Abweichung zwischen den beiden Gruppen für dieses Merkmal demonstriert werden. (siehe siehe )

Tabelle 4.3.6.1

 

Mutation ja

Mutation nein

mittlerer Rang

25,93

24,85

Summe der Ränge

181,5

1143

Anzahl der Fälle

7

46

     

U

140,5

 

W

1143,1

 

p

Irrtumswahrscheinlichkeit

0,8525

 

4.3.7. Lipoprotein(a)

Mit einer Irrtumswahrscheinlichkeit von p = 0,4027 läßt sich kein signifikanter Unterschied für das Lipoprotein(a) bezogen auf die beiden Patientengruppen darstellen. (siehe siehe )

Tabelle 4.3.7.1

 

Mutation ja

Mutation nein

mittlerer Rang

28

23,3

Summe der Ränge

196

1072

Anzahl der Fälle

7

46

     

U

112

 

W

1071,8

 

p

Irrtumswahrscheinlichkeit

0,4027

 


45

4.3.8. Geschlecht

Im Chi2-Test ergibt sich für das Geschlecht der beiden Gruppen eine Irrtumswahrscheinlichkeit von p = 1,0. Es kann kein signifikanter Unterschied gezeigt werden. (siehe siehe / siehe )

Tabelle 4.3.8.1

Anzahl

Erwartungswert

Reihenprozent

Säulenprozent

standardisierte Residuen

Mutation

nein

ja

Reihe gesamt

männlich

39

39,1

86,7%

84,8%

0,0

6

5,9

13,3%

85,7%

0,0

45

84,9%

weiblich

7

6,9

87,5%

15,2%

0,0

1

1,1

12,5%

14,3%

-0,1

8

15,1%

Säule gesamt

46

86,8%

7

13,2%

53

100%

Tabelle 4.3.8.2

Chi²

Wert

Signifikanz

Pearson

Kontinuitätskorrektion

Wahrscheinlichkeits-verhältnis

Linearassoziation

Fisher

0,00411

0,0

0,00417

0,00404

0,94885

1,0

0,94853

0,94934

1,0


46

4.3.9. Myokardinfarkt

Mit einer Irrtumswahrscheinlichkeit von p = 0,12304 im Chi²-Test läßt sich keine bedeutsame Divergenz zwischen den Patientenkollektiven den Myokardinfarkt betreffend demonstrieren. (siehe siehe / siehe )

Tabelle 4.3.9.1:

Anzahl

Erwartungswert

Reihenprozent

Säulenprozent

standardisierte Residuen

Mutation

nein

ja

Reihe gesamt

kein

Myokardinfarkt

22

20,0

95,7%

47,8%

0,5

1

3,0

4,3%

14,3%

-1,2

23

43,4%

Myokardinfarkt

24

26,0

80,0%

52,2%

-0,4

6

4,0

20,0%

85,7%

1,0

30

56,6%

Säule gesamt

46

86,8%

7

13,2%

53

100%

Tabelle 4.3.9.2

Chi²

Wert

Signifikanz

Pearson

Kontinuitätskorrektion

Wahrscheinlichkeits-verhältnis

Linearassoziation

Fisher

2,78239

1,58448

3,12218

2,72989

0,09531

0,20812

0,07723

0,09849

0,12304


47

4.3.10. Hypertonus

Für den Parameter Bluthochdruck findet sich mit einer Irrtums-wahrscheinlichkeit von p = 0,35314 keine bezeichnende Abweichung zwischen den beiden Gruppen. (siehe siehe / siehe )

Tabelle 4.3.10.1

Anzahl

Erwartungswert

Reihenprozent

Säulenprozent

standardisierte Residuen

Mutation

nein

ja

Reihe gesamt

Normotonie

24

24,3

85,7%

52,2%

-0,1

4

3,7

14,3%

57,1%

0,2

28

52,8%

Hypertonus

22

21,7

88,0%

47,8%

0,3

3

3,3

12,0%

42,9%

-0,8

25

47,2%

Säule gesamt

46

86,8%

7

13,2%

53

100%

Tabelle 4.3.10.2

Chi²

Wert

Signifikanz

Pearson

Wahrscheinlichkeits-verhältnis

Linearassoziation

4,41173

4,07015

0,00243

0,35314

0,39660

0,96070


48

4.3.11. Cholesterin

Bei einer Irrtumswahrscheinlichkeit von p = 1,0 stellt sich keine bedeutsame Differenz zwischen den Patientenkollektiven das Merkmal Cholesterin betreffend dar. (siehe siehe / siehe )

Tabelle 4.3.11.1

Anzahl

Erwartungswert

Reihenprozent

Säulenprozent

standardisierte Residuen

Mutation

nein

ja

Reihe gesamt

Cholesterin

erhöht

12

11,7

92,3%

26,1%

0,2

1

1,3

7,7%

14,3%

-0,5

13

24,5%

Cholesterin

normal

34

34,3

85%

73,9%

-0,1

6

5,7

15%

85,7%

0,2

40

75,5%

Säule gesamt

46

86,8%

7

13,2%

53

100%

Tabelle 4.3.11.2

Chi²

Wert

Signifikanz

Pearson

Kontinuitätskorrektion

Wahrscheinlichkeits-verhältnis

Linearassoziation

Fisher

0,31260

0,00488

0,34107

0,30622

0,57609

0,94428

0,55921

0,58001

1,0


49

4.3.12. Triglyceride

Für den Parameter Triglyceride existiert mit einer Irrtumswahrscheinlichkeit von p = 0,31006 kein signifikanter Unterschied zwischen den beiden Patientengruppen. (siehe siehe / siehe )

Tabelle 4.3.12.1

Anzahl

Erwartungswert

Reihenprozent

Säulenprozent

standardisierte Residuen

Mutation

nein

ja

Reihe gesamt

Triglyceride

erhöht

16

15,2

88,9%

34,8%

-0,6

2

2,8

11,1%

28,6%

-0,5

18

34%

Triglyceride

normal

30

30,8

85,7%

65,2%

0,5

5

4,2

14,3%

71,4%

0,4

35

66%

Säule gesamt

46

86,8%

7

13,2%

53

100%

Tabelle 4.3.12.2

Chi²

Wert

Signifikanz

Pearson

Kontinuitätskorrektion

Wahrscheinlichkeits-verhältnis

Linearassoziation

Fisher

5,58365

3,71599

5,22693

5,46970

0,01813

0,05389

0,02224

0,01935

0,31006


50

4.3.13. positive Familienanamnese

Mit einer Irrtumswahrscheinlichkeit von p = 0,69017 zeigt sich keine bezeichnende Abweichung zwischen den beiden Patientenkollektiven eine positive Familienanamnese betreffend. ( siehe / siehe )

Tabelle 4.3.13.1

Anzahl

Erwartungswert

Reihenprozent

Säulenprozent

standardisierte Residuen

Mutation

nein

ja

Reihe gesamt

positive Familien-anamnese

22

21,7

91,7%

47,8%

0,3

2

2,3

8,3%

28,6%

-0,7

24

45,3%

negative Familien-anamnese

24

24,3

82,8%

52,2%

-0,1

5

4,7

17,2%

71,4%

0,2

29

54,7%

Säule gesamt

46

86,8%

7

13,2%

53

100%

Tabelle 4.3.13.2

Chi²

Wert

Signifikanz

Pearson

Kontinuitätskorrektion

Wahrscheinlichkeits-verhältnis

Linearassoziation

Fisher

0,38565

0,04173

0,39966

0,37809

0,53459

0,83814

0,52727

0,53863

0,69017


51

4.3.14. Zusammenfassung

Bei keinem der betrachteten Merkmale zeigt sich eine signifikante Abweichung zwischen den beiden Gruppen. (siehe siehe )

Tabelle 4.3.14.1

Vergleichsparameter

kritische Irrtumswahrscheinlichkeit p

Ergebnis

Alter

0,8953

nicht signifikant

Body Mass Index

0,4154

nicht signifikant

Nikotinkonsum

0,6248

nicht signifikant

Blutglucose

0,6163

nicht signifikant

LDL-Cholesterin

0,2669

nicht signifikant

HDL-Cholesterin

0,8525

nicht signifikant

Lipoprotein(a)

0,4027

nicht signifikant

Geschlecht

1,0

nicht signifikant

Myokardinfarkt

0,12304

nicht signifikant

Hypertonus

0,35314

nicht signifikant

Cholesterin

1,0

nicht signifikant

Triglyceride

0,31006

nicht signifikant

positive Familien-anamnese

0,69017

nicht signifikant


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