Cotta, Livia: Psychophysiologische Reaktionen unter psychosomatischen Therapiebedingungen

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Kapitel 6. Datenaufbereitung

6.1. Physiologische Daten

6.1.1. SpaceLabs® (Blutdruck)

Nach dem Auslesen aus dem SpaceLabs-Monitor® liegen die Daten als ASCII-Dateien vor und können mit Hilfe eines Dateneditors gelesen werden. Sie wurden in Bezug auf die Therapieabschnitte passend manuell nach der Uhrzeit ausgewählt, je ein Wert aus der Antizipationsphase und Reflektionsphase und drei aus den einzelnen Therapieabschnitten, und in die SPSS-Datei zur statistischen Auswertung übertragen.

6.1.2. Vitaportsystem® (Herzfrequenz, EMG, Bewegungsaktivität)

Nach der Erfassung mit dem Vitaportsystem® wurden die Daten aus dem Speicher auf einen Apple-MacIntosh-Computer übertragen. Dort können die einzelnen Kanäle betrachtet und bearbeitet werden. Als erster Schritt wurden die Aufzeichnungen auf Artefakte hin kontrolliert. Ihre Erkennung erfolgte anhand der graphischen Darstellung der Rohdaten im Vitaportprogramm, die Bereinigung durch im Programm implementierte Interpolationsprozeduren (vgl. Jain 1994). Anschließend wurden die für die Untersuchung relevanten Zeitintervalle manuell markiert. Hierbei wurden für die Antizipationsphasen und Reflektionsphasen jeweils ein Intervall gewählt, die Therapiephasen wurden in jeweils drei Abschnitte unterteilt. Die Einteilung in drei zeitgleiche Abschnitte ist willkürlich, wurde aber für alle Therapieformen einheitlich gestaltet, wobei die Dauer der Zeitabschnitte zwischen unterschiedlich langen Therapien dementsprechend differiert. Nach der Markierung der Intervalle wurden mittels des Vitagraph-Programms Mittelwert und Standardabweichung der einzelnen Kanäle ermittelt und in ASCII-Dateien abgelegt. Diese ASCII-Daten konnten dann mit Hilfe einer eigens entwickelten Turbopascal-Prozedur in die Maske des SPSS-Programms zur statistischen Berechnung eingelesen werden.

6.2. Psychologische Daten

Nach dem Auslesen aus dem Psion®3-Taschencomputer liegen die Daten ebenfalls als ASCII-Dateien vor. Hier mußten die Antworten der Items ausgewählt werden, die in dieser


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Untersuchung genutzt werden, und die Skalenwerte aus den Itemwerten berechnet. Zusätzlich mußten die zu den jeweiligen Therapiesitzungen und somit zu den SpaceLabs®- und Vitaport®-Messungen zeitlich gehörenden Werte ausgewählt werden. Dies geschah automatisch mit der Turbopascal-Prozedur, die eine optische Kontrolle und gegebenenfalls manuelle Änderung der ausgewählten Zeitpunkte über eine graphische Oberfläche ermöglichte.


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Fri Dec 10 17:34:16 1999