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Einfluß des Einfrierens und Auftauens auf den Zellgehalt von Frischplasma

In der vorliegenden Studie wurde Frischplasma vor dem Einfrieren untersucht. Da das zur Verwendung am Patienten vorgesehene Plasma zur Gewährleistung der Virussicherheit entweder virusinaktiviert oder aber bei -30 C quarantänegelagert werden muß, wurde versucht, den Einfluß des Einfrierens und Auftauens auf den Zellgehalt im Plasma zu untersuchen. Es mußte jedoch festgestellt werden, daß die Durchflußzytometrie mit der hier beschriebenen Methode der Auswertung nur für den Verlust an Leukozyten durch Einfrieren und Auftauen brauchbare Ergebnisse liefern konnte. Für den Erythrozyten- und Thrombozytengehalt konnte lediglich festgestellt werden, daß ein Teil der Zellen nach dem Auftauen eine kleinere Größe und Granularität aufweist als im Frischplasma und daß die Gesamtzahl fluoreszenzmarkierter Partikel zunahm, was auf einen Zerfall von Zellen schließen läßt.

Der Gehalt an intakten Leukozyten nahm durch die Prozedur des Einfrierens und Auftauens um durchschnittlich 34 % ab. Allerdings bleiben die Membranbestandteile der Leukozyten als antigenes Material im Plasma erhalten.


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