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Schlußfolgerungen

Frischplasmen aus verschiedenen Herstellungsverfahren unterscheiden sich hinsichtlich ihrer thrombozytären und leukozytären Kontamination. Nur eines der untersuchten Verfahren lieferte Frischplasma, das den für die Auslösung einer Alloimmunisierung angenommenen leukozytären Kontaminationsgrad unterschritt. Wenn auch der Gehalt an intakten Leukozyten durch das Einfrieren und Auftauen des Frischplasmas abnimmt, bleiben die antigenen Membranfragmente dennoch erhalten. Es sollte daher in Betracht gezogen werden, Frischplasmakonserven für Risikopatienten gezielt nach dem Herstellungsverfahren auszuwählen, oder aber in diesen Fällen generell auf leukozytendepletierte Produkte zurückzugreifen.


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