<?xml version="1.0" encoding="ISO-8859-1"?><etd lang="de">
	<front id="front">
		<school>Aus der Klinik für Pädiatrie m.S. Onkologie/Hämatologie<br/>Otto-Heubner-Centrum für Kinder- und Jugendmedizin<br/>(Direktor: Prof. Dr. med. G. Henze)<br/>der Medizinischen Fakultät Charité<br/>der Humboldt-Universität zu Berlin</school>
		<submission>Dissertation</submission>
		<title>Identifizierung und Charakterisierung einer alternativ gespleißten mRNA der Interleukin-4 Rezeptor alpha-Kette und Untersuchung der biologischen Funktion der verkürzten Rezeptorvariante</title>
		<degree>Zur Erlangung des akademischen Grades<br/>Doctor medicinae (Dr. med.)</degree>
		<major>vorgelegt der Medizinischen Fakultät Charité<br/>der Humboldt-Universität zu Berlin</major>
		<author>von<br/>
			<given>Anja</given>
			<surname>Möricke</surname>
			<suffix>aus Berlin</suffix>
		</author>
		<dean>Prof. Dr. med. Dr. h. c. R. Felix</dean>
		<approvals>
			<name>
				Prof Dr. med. 
				Dr. h. c. G. Henze
			</name>
			<name>
				Prof. Dr. med. 
				K. Welte
			</name>
			<name>
				PD Dr. med. Chr. Schmidt
			</name>
		</approvals>
		<date>Datum der Promotion: 25.01.2002</date>
		<abstract lang="de">
			<head>ZUSAMMENFASSUNG</head>
			<p>Alternatives mRNA-Splicing ist ein häufig beobachtetes Phänomen, das es der Zelle ermöglicht, unterschiedliche Proteine aus einem Gen zu generieren. In den letzten Jahren wurden immer mehr alternativ gespleißte Transkripte entdeckt, und einigen der daraus resultierenden Protein-Isoformen konnten geänderte biologische Funktionen zugeordnet werden.</p>
			<p>In dieser Arbeit ist erstmals ein alternativ gespleißtes Transkript der Interleukin-4 Rezeptor alpha (IL-4R&#945;) Kette beschrieben. Dieser mRNA Splice-Variante, genannt IL-4R&#945;<sub>IT</sub>, fehlt im membranproximalen Bereich der zytoplasmatischen Domäne ein komplettes Exon. Dies führt zur Verschiebung des Leserasters und so zur Entstehung eines vorzeiten Stop-Codons. Der resultierenden Protein-Isoform fehlt der größte Teil der intrazellulären Kette mit den dort enthaltenen, für die Signaltransduktion essentiellen Domänen.</p>
			<p>Die Untersuchung der biologischen Funktion der Rezeptor-Varianten in einem geeigneten Zellsystem der Maus zeigte, daß die Splice-Variante IL-4R&#945;<sub>IT</sub> keine Proliferation der Zellen vermitteln und auch den Übergang der Zellen in die Apoptose nicht verhindern kann.</p>
			<p>Bei der Quantifizierung der Expression von IL&#8209;4R&#945;<sub>IT</sub>-mRNA in Relation zum IL-4R&#945; voller Länge mit einer kompetitiven RT-PCR an Knochenmark und peripheren Blutlymphozyten von Kindern mit ALL zeigte sich zunächst ein irreführender Unterschied zwischen Proben von Kindern mit ALL-Ersterkrankung und Rezidiv. Weitere Untersuchungen ergaben jedoch, daß der Zeitraum zwischen Abnahme und Aufarbeitung des Untersuchungsmaterials für diesen scheinbaren Zusammenhang verantwortlich war. Während direkt nach Abnahme aufgearbeitetes Untersuchungsmaterial eine nur niedrige relative Expression der Splice-Variante zeigte, nahm diese bei verzögerter Aufarbeitung drastisch zu. Diese Beobachtung wurde experimentell an Proben gesunder Probanden wiederholt bestätigt.</p>
			<p>Interessanterweise konnte derselbe Effekt in unterschiedlicher Ausprägung auch bei Splice-Variante anderer Zytokine und &#8211;Rezeptoren wie IL&#8209;7, IL&#8209;7R und &#946;<sub>C</sub> beobachtet werden. mRNA-Stabilitäts-Assays und die Bestimmung der einzelnen Transkripte mit einer semiquantitativen RT-PCR zeigten, daß es tatsächlich zu einer absoluten Hochregulation der IL-4R&#945;<sub>IT</sub>-mRNA in den verzögerte aufgearbeiteten Proben kommt. Wurden die Zellen wieder in Kultur genommen, war dies innerhalb weniger Stunden reversibel. Desweiteren scheinen auch unterschiedlichen mRNA-Stabilitäten eine Rolle zu spielen.</p>
		</abstract>
		<keywords lang="de">
			<keyword>Interleukin-4 Rezeptor</keyword>
			<keyword>alternatives Splicing</keyword>
			<keyword>mRNA-Stabilität</keyword>
			<keyword>akute lymphoblastische Laukämie</keyword>
		</keywords>
		<abstract lang="en">
			<head>ABSTRACT</head>
			<p>Alternative pre-mRNA splicing is a widespread mechanism contributing to the diversity of gene expression. The number of newly detected alternatively spliced transcripts has continuously risen, and distinct biological functions have been attributed to some protein isoforms resulting from these mRNA variants.</p>
			<p>We report on the detection of a novel alternatively spliced transcript of the human interleukin-4 receptor alpha (IL&#8209;4R&#945;) chain, which has been called IL&#8209;4R&#945;<sub>IT</sub> mRNA. A premature stop codon due to omission of one exon in the membrane-proximal region of the cytoplasmic domain leads to an mRNA variant, which encodes an intracellular truncated receptor protein lacking domains which are essential for signal transduction. </p>
			<p>The investigation of the biological function of the IL-4R&#945; splice variants in a suitable mouse cell system showed, that the truncated receptor variant is not able to mediate cell proliferation or prevention of apoptosis. </p>
			<p>Bone marrow and peripheral blood samples from children with acute lymphoblastic leukemia were analyzed for the expression of IL&#8209;4R&#945;<sub>IT</sub> mRNA relative to the full-length receptor transcript by competitive RT-PCR. Initially, there was found a difference of IL&#8209;4R&#945;<sub>IT</sub> mRNA expression in patients with initial ALL versus relapsed ALL. However, this difference turned out to be due to the time interval between collection and preparation of samples. While freshly isolated material was associated with low levels of IL&#8209;4R&#945;<sub>IT</sub> mRNA, samples with a longer period until cell preparation exhibited a drastic increase of IL&#8209;4R&#945;<sub>IT</sub> mRNA levels. The same results were obtained for peripheral blood samples from healthy donors by imitating a prolonged time of transport until cell preparation. Interestingly, a similar effect could be demonstrated for splice variants of other cytokine receptors and cytokines (&#946;<sub>C</sub>, IL&#8209;7R, and IL&#8209;7), although to different extents. mRNA stability assays and semiquantitative RT-PCR specific for IL&#8209;4R&#945; or IL&#8209;4R&#945;<sub>IT</sub>, respectively, indicated that the expression of IL&#8209;4R&#945;<sub>IT</sub> mRNA increases absolutely in these samples, although mRNA degradation may be of importance as well. </p>
		</abstract>
		<keywords lang="en">
			<keyword>Interleukin-4 receptor</keyword>
			<keyword>alternative splicing</keyword>
			<keyword>mRNA stability</keyword>
			<keyword>akute lymphoblastic leukemia</keyword>
		</keywords>
	</front>
	<body>
		<chapter id="chapter1" label="1">
			<head>
				<pagenumber id="N100B9" label="13" numbering="arabic" start="13"/>Einleitung</head>
			<section id="N100BE" label="1.1">
				<head>Interleukin-4</head>
				<p>Interleukin-4 (IL&#8209;4) wurde im Jahre 1982 in seiner Eigenschaft identifiziert, die polyklonale Proliferation kostimulierter B-Zellen von Mäusen zu induzieren[<link ref="_bib380">1</link>]. Nach der Klonierung von humaner IL&#8209;4 cDNA[<link ref="_bib637">2</link>] konnte gezeigt werden, daß es darüber hinaus über ein weites Spektrum biologischer Effekte auf hämatopoietische und nicht-hämatopoietische Zellen verfügt. So hat es wachstumsfördernde Wirkungen auf T&#8209;Zellen[<link ref="_bib417">3</link>], Endothelzellen[<link ref="_bib450">4</link>] und Fibroblasten[<link ref="_bib423">5</link>] und spielt eine kritische Rolle bei der Reifung von B-Zellen zu Immunglobulin-sezernierenden Plasmazellen durch die Induktion des Immunglobulin­klassenwechsel von IgM zu IgG1 und IgE[<link ref="_bib435">6</link>, <link ref="_bib396">7</link>, <link ref="_bib424">8</link>]. Desweiteren ist es wichtig für die Expression des niedrig-affinen IgE-Rezeptors CD23[<link ref="_bib393">9</link>, <link ref="_bib437">10</link>], von MHC-Klasse II[<link ref="_bib433">11</link>, <link ref="_bib451">12</link>] und von Oberflächen-IgM[<link ref="_bib400">13</link>] auf B-Zellen. In seiner Eigenschaft als Faktor für die Differenzierung von T-Helfer-(Th-)0-Vorläuferzellen zu Th2-Zellen trägt es zur Entwicklung einer humoralen Immunantwort bei[<link ref="_bib244">14</link>, <link ref="_bib449">15</link>, <link ref="_bib452">16</link>].</p>
				<p>Durch Studien an CD4+ T-Helfer-Zellen von Mäusen konnte gezeigt werden, daß sich basierend auf deren Muster der Zytokin-Synthese zwei Zelltypen unterscheiden lassen: Th1-Zellen sezernieren IL-2 und IFN-&#947;, Th2-Zellen dagegen IL&#8209;4, IL-5, IL-10[<link ref="_bib1040">17</link>]. Ähnlich polarisierte T-Zell Untergruppen lassen sich auch beim Menschen beobachten[<link ref="_bib915">18</link>], obwohl hier die Grenzen zwischen Th1- und Th2-Zellen nicht immer leicht gezogen werden können. Inzwischen ist deutlich geworden, daß es viele Überlappungen zwischen den Subpopulationen gibt und Zytokin-Muster gesehen werden, die sich keinem bekannten Phänotyp eindeutig zuordnen lassen. Ob diese beobachtete Vielfalt unterschiedliche Stadien der Zellentwicklung oder transiente Antworten auf Immunstimuli widerspiegelt oder ob es sich um eine nicht zu überblickende Menge an definierten Phänotypen handelt, konnte bisher nicht in letzter Konsequenz geklärt werden. Dennoch läßt sich diversen Immunreaktionen eine definierte Th1- oder Th2-Zellantwort mit streng korrelierender Zytokin-Produktion zuordnen, was die Th1-Th2-Dichotomie auch weiterhin als eine sinnvolle funktionelle Einteilung erscheinen läßt[<link ref="_bib601">19</link>]. </p>
				<p>Während die Th1-Zellen ihre Aufgaben vor allem in der zellvermittelten Immunität haben, sind die Th2-Zellen vornehmlich in die humorale Immunantwort involviert. Sie antworten auf Antigene, die von B-Zellen präsentiert werden, fördern die Sekretion von Antikörpern, insbesondere von IgE, und unterstützen Proliferation und Funktion von Mastzellen und Eosinophilen[<link ref="_bib601">19</link>].</p>
				<p>
					<pagenumber id="N1011E" label="14" numbering="arabic" start="14"/>Viele der Th2-assoziierten Eigenschaften werden durch die oben dargestellten biologischen Funktionen von IL&#8209;4 vermittelt. So spielt IL&#8209;4 auch in der Pathogenese verschiedener Erkrankungen ein wichtige Rolle. Als Beispiel sei der Zusammenhang von inadäquater IL&#8209;4-Produktion bzw. dessen Wirkung über den IL&#8209;4R mit atopischen Erkrankungen genannt. Einer der bekannten Polymorphismen im Promoter des IL&#8209;4-Genes führt zu hoher Transkriptionsaktivität und Überexpression von IL&#8209;4[<link ref="_bib309">20</link>]. Für den IL&#8209;4R sind bisher zwei Polymorphismen bekannt, deren Auftreten mit erhöhter IgE-Produktion und atopischen Erkrankungen korreliert[<link ref="_bib665">21</link>, <link ref="_bib914">22</link>].</p>
				<p>Mehrere Studien weisen darauf hin, daß IL&#8209;4 einen direkten wachstumshemmenden Effekt auf leukämische Zellen haben kann[<link ref="_bib227">23</link>] und daß ihm bei der immunologischen Abwehr maligner Zellen eine Bedeutung zukommt. So konnten Okabe <em>et al.</em>[<link ref="_bib322">24</link>] zeigen, daß IL&#8209;4 die DNA-Synthese Ph1-positiver ALL-Blasten vom B-Zell Phänotyp supprimiert. Außerdem hemmt es dosisabhängig das Wachstum von Ph1-positiven ALL-Zellinien. Dieser Effekt ist mit einer Hemmung der Tyrosinkinase-Aktivität assoziiert, so daß davon ausgegangen werden kann, daß es nach Bindung von IL&#8209;4 an seinen spezifischen Rezeptor über einen bis jetzt noch unbekannten Mechanismus zu einem inhibitorischen Einfluß auf die bcr-abl-Tyrosinkinase kommt.</p>
				<p>IL&#8209;4 hemmt auch das Wachstum von Zellen der chronischen myelomonozytären Leukämie (CMMoL) durch Hemmung der &#8222;autokrinen&#8220; Produktion von IL-6 oder GM-CSF[<link ref="_bib564">25</link>]. Dieser Effekt ist jedoch nur in der chronischen Phase der Erkrankung wirksam, während in der akuten Phase ein direkter wachstumsstimulierender Einfluß von IL&#8209;4 überwiegt[<link ref="_bib314">26</link>]. Auch bei akuten myeloischen Leukämien mit myelomonozytärer Differenzierung (M4/M5-AML) konnte in den meisten Fällen eine proliferationshemmende Wirkung von IL&#8209;4 <em>in vitro</em> beobachtet werden. Diese ändert sich allerdings nicht unter Zugabe von IL-6, so daß dieser Effekt nicht durch eine alleinige Hemmung der autokrinen IL-6-Produktion durch IL&#8209;4 erklärt werden kann[<link ref="_bib989">27</link>].</p>
				<p>Eine indirekte Wirkung auf Tumorzellen ist über eine Einflußnahme von IL&#8209;4 auf zytotoxische Zellen möglich. Bei der Aktivierung unspezifisch wirkender zytotoxischer Zellen scheint IL&#8209;4 aber im Vergleich mit IL-2 eine eher untergeordnete Rolle zu spielen. So zeigte sich in <em>in vitro</em>-Versuchen, daß CD3- NK-Zellen, vorausgesetzt ein mitogener Stimulus ist beigegeben, in Antwort auf IL&#8209;4 zwar proliferieren[<link ref="_bib636">28</link>], andererseits aber die IL-2-abhängige Bildung von LAK-Zellen durch IL&#8209;4 verhindert wird[<link ref="_bib634">29</link>, <link ref="_bib605">30</link>]. Die IL&#8209;4-induzierte Suppression von IL-2-vermittelter unspezifischer Zytotoxizität ist allerdings nicht wirksam bei mit IL-2 präaktivierten Zellen, die durch IL&#8209;4 sogar in ihren Funktionen verstärkt werden können. Diese scheinbar widersprüchliche Wirkung von IL&#8209;4 ist möglicherweise durch eine IL&#8209;4-vermittelte Herunterregulierung des IL-2R auf ruhenden LAK-Vorläuferzellen bedingt, so daß ihre Proliferation und Differenzierung in Effektorzellen verhindert wird[<link ref="_bib602">31</link>].</p>
				<p>
					<pagenumber id="N10167" label="15" numbering="arabic" start="15"/>Im Gegensatz dazu weisen verschiedene Studien darauf hin, daß IL&#8209;4 in der Entwicklung antigenspezifischer zytotoxischer T-Lymphozyten eine wichtige Rolle spielt: So kommt es in gemischten Leukozytenkulturen unter IL&#8209;4 zu einer deutlichen Zunahme der antigen­spezifischen zytotoxischen Aktivität gegenüber allogenen Stimulator-Zellen[<link ref="_bib314">26</link>, <link ref="_bib635">32</link>]. Unter einer Kombination von IL-2 und IL&#8209;4 gelang es Kawakami <em>et al.</em>[<link ref="_bib604">33</link>], aus Tumor-infiltrierenden Lymphozyten zytotoxische T-Zellinien zu züchten. Fanslow <em>et al.</em>[<link ref="_bib332">34</link>] zeigten, daß durch die Behandlung von Mäusen mit löslichem IL&#8209;4R Abstoßungsreaktionen gegenüber allogenen Transplantaten verhindert und so die Lebenszeit transplantierter Herzen verlängert werden kann. In einer von Golumbek <em>et al.</em>[<link ref="_bib397">35</link>] mit Mäusen durchgeführten Studie wurden mit IL&#8209;4 transfizierte Zellen spontan entstandener Nierenzelltumoren vorwiegend T-Zell-unabhängig abgestoßen. Zusätzlich konnte gezeigt werden, daß die Tiere, welche die IL&#8209;4-transfizierten Tumoren abstießen, eine T-Zell-abhängige, systemische Immunität gegen den Primärtumor entwickelten. Diese systemische Immunität war tumorspezifisch und hauptsächlich durch CD8+ T-Zellen vermittelt. Grusby <em>et al.</em>[<link ref="_bib587">36</link>] fanden heraus, daß T-Zell-Klone, die in Anwesen­heit von IL&#8209;4 kultiviert wurden, eine höhere zytolytische Aktivität zeigten als Zellen, die nur in IL-2 kultiviert wurden. Diese in IL&#8209;4, aber nicht die in IL-2 gewachsenen Zellen, exprimierten eine Lipase, die an dem zytolytischen Prozeß beteiligt zu sein scheint.</p>
			</section>
			<section id="N10191" label="1.2">
				<head>Interleukin-4 Rezeptor</head>
				<subsection id="N10196" label="1.2.1">
					<head>Aufbau des Interleukin-4 Rezeptors</head>
					<p>IL&#8209;4 vermittelt seine biologischen Effekte durch Bindung an einen Rezeptor-Komplex, der sich aus der spezifischen IL&#8209;4 Rezeptor alpha-(IL&#8209;4R&#945;-)Kette und einem oder eventuell auch mehreren weiteren assoziierten Proteinen zusammensetzt. Bisher bekannte Rezeptorketten, die mit IL&#8209;4R&#945; einen funktionellen Rezeptor-Komplex bilden können, sind die gemeinsame Gamma-Kette (common gamma chain, &#947;<sub>C</sub>)[<link ref="_bib241">37</link>, <link ref="_bib402">38</link>], die als Rezeptorkette von verschiedenen Zytokin-Rezeptoren geteilt wird, und die kürzlich klonierten IL-13 Rezeptor-Ketten IL&#8209;13R&#945;1[<link ref="_bib179">39</link>, <link ref="_bib355">40</link>] und IL-13R&#945;2[<link ref="_bib172">41</link>].</p>
					<p>IL&#8209;4R&#945; ist als reife Rezeptorkette ein ~140 kDa schweres, 800 Aminosäuren (AS) langes transmembranes Glykoprotein, das IL&#8209;4 mit hoher Affinität bindet[<link ref="_bib407">42</link>]. Bestimmte strukturelle Eigenschaften in der extrazellulären Domäne des Rezeptors lassen ihn der Familie der Klasse I-Zytokin-Rezeptoren zuordnen. Diese charakteristischen Strukturen sind vier in ihrer<pagenumber id="N101BB" label="16" numbering="arabic" start="16"/> Position konservierte, aminoterminal gelegene Cystein-Reste, die über Disulfid-Bindungen zur räumlichen Struktur des Rezeptors beitragen, zwei kanonisch angeordnete Fibronectin Typ III (Fn-III) Motive und membranproximal das sogenannte WSXWS-Motiv (&#8220;Tryptophan - Serin - beliebige Aminosäure - Tryptophan - Serin&#8221;)[<link ref="_bib349">43</link>]. In der dreidimensionalen Struktur bildet die Region des WSXWS-Motiv eine Art Scharnier zwischen den Fn-III-Motiven und ist entscheidend für die Bindung des Liganden an den Rezeptor. In Untersuchungen des ebenso aufgebauten IL&#8209;2R&#946; konnte durch Mutationen einzelner Aminosäuren in dieser Region die Bindung des Liganden an den Rezeptor reduziert oder sogar aufgehoben werden[<link ref="_bib866">44</link>].</p>
					<p>Die extrazelluläre Domäne ist über eine einzelne kurze Transmembranregion mit der langen zytoplasmatischen Domäne verbunden, deren Sequenz weniger konserviert ist als die der Extrazellulärregion. Einige Motive haben jedoch durch ihre Homologie mit funktionell bedeutsamen Domänen anderer Rezeptoren besondere Aufmerksamkeit auf sich gezogen. Dazu gehört die sogenannte Homologie-Box 1, ein kurzes Prolin-reiches Motiv, das membranproximal innerhalb der ersten 20 Aminosäuren (AS) gelegen ist. Ungefähr 100 AS weiter carboxy-terminal findet sich eine Sequenz, die durch ihren Reichtum an Glutaminsäure-Resten auffällt. Eine weitere Struktur ist das sogenannte I4R-(Insulin Rezeptor/IL&#8209;4R-)Motiv, das enge Homologie mit einem Motiv der Rezeptoren für Insulin und IGF (Insulin-like growth factor) 1 zeigt. Es enthält einen einzelnen Tyrosinrest an Position 497. Drei weitere Tyrosinreste lassen sich in der distalen Region der Rezeptorkette an den Positionen 575, 603 und 631 finden.</p>
					<p>Diese und wahrscheinlich noch weitere bisher nicht identifizierte Domänen tragen zu dem Prozeß der Signalübermittlung durch den IL&#8209;4R bei. Zur Charakterisierung der Bedeutung dieser Motive und zur Identifizierung weiterer funktionell wichtiger Domänen wurden Deletions- und Mutationskonstrukte des Rezeptors auf ihre Fähigkeit analysiert, verschiedene Bereiche der Signaltransduktion wie Proliferation, Inhibition von Apoptose oder Differenzierung vermitteln zu können. Der Vorgang der Signaltransduktion und die Beteiligung dieser Domänen daran soll im Folgenden vereinfacht und auf die wesentlichen bekannten Mechanismen beschränkt dargestellt werden.</p>
				</subsection>
				<subsection id="N101CF" label="1.2.2">
					<head>Prinzipien der Signaltransduktion über den IL&#8209;4R</head>
					<p>Ein wichtiges Merkmal aller Klasse-I-Zytokin-Rezeptoren ist das Fehlen einer intrinsischen Tyrosinkinase-Aktivität der Rezeptor-Ketten. Trotzdem werden der Rezeptor und diverse zytoplasmatische Proteine nach Bindung von IL&#8209;4 an den Rezeptor-Komplex phosphoryliert. Vermittelt wird dies über Tyrosinkinasen, die mit den Rezeptorketten assoziiert sind. Im Falle eines aus IL&#8209;4R&#945; und &#947;<sub>C</sub> bestehenden IL&#8209;4R-Komplexes sind das die Januskinasen JAK1 <pagenumber id="N101D9" label="17" numbering="arabic" start="17"/>und JAK3[<link ref="_bib279">45</link>, <link ref="_bib471">46</link>], die konstitutiv an die Homologie Box 1 in der membranproximalen Region der beiden Rezeptorketten gebunden sind[<link ref="_bib197">47</link>]. Die Bindung von IL&#8209;4 führt zur Heterodimerisierung der Rezeptorketten und triggert so die Autophosphorylierung und Aktivierung der Januskinasen (<link ref="_Ref479737748">Abb. 1</link>). Diese wiederum können jetzt Tyrosinreste der intrazellulären Domäne der IL&#8209;4R&#945;-Kette phosphorylieren, wodurch Bindungsstellen für verschiedene zytoplasmatische Signalproteine entstehen, die dann ihrerseits durch die JAK&#8217;s phosphoryliert werden.</p>
					<p>
						<link id="_1035469539"/>
						<link id="_1035470170"/>
						<link id="_1035470214"/>
						<link id="_1035470445"/>
						<link id="_1035470563"/>
						<link id="_1035470592"/>
						<link id="_1035471169"/>
						<link id="_1035573311"/>
						<link id="_1080370598"/>
						<mm entity="Objekt1" file="moericke_html_564c97f9.gif" id="N1020B">
							<caption>
								<link id="_Ref479737748"/>Abb. 1: Signaltransduktion über den IL&#8209;4R (1): Durch Heterodimerisierung der Rezeptoruntereinheiten nach Bindung von IL&#8209;4 kommt es zur Autophosphorylierung und Aktivierung der Januskinasen.</caption>
						</mm>
					</p>
					<p>Zwei Wege der dadurch in Gang gesetzten Signaltransduktionskaskade sind in den Abbildungen 2 und 3 schematisch dargestellt. Wird der einzelne Tyrosinrest Y497 im schon erwähnten I4R-Motiv phosphoryliert, können hier IRS1 (Insulin-Rezeptor-Substrat-1) bzw. sein Homolog 4PS/IRS2 ankoppeln und ihrerseits durch die Januskinasen phosphoryliert werden[<link ref="_bib372">48</link>, <link ref="_bib191">49</link>, <link ref="_bib420">50</link>, <link ref="_bib422">51</link>]. Phosphoryliertes 4PS/IRS2 kann verschiedene SH2-Domänen enthaltende Signal­moleküle binden, was zu einer Aktivierung von Genen führt, die für die Proliferation der Zelle verantwortlich sind (<link ref="_Ref479414722">Abb. 2</link>)[<link ref="_bib191">49</link>]. Der Transkriptionsfaktor STAT6 (Signal Transducer and Activator of Transcription) bindet in der Region der schon beschriebenen C-terminal gelegenen Tyrosinreste Y575, Y603 und Y631. Zwei STAT6-Moleküle können nach ihrer Phosphorylierung dimerisieren, translozieren in den Zellkern und binden dort an Promotor­regionen von Genen, deren Expression durch IL&#8209;4 hochreguliert wird (<link ref="_Ref479414750">Abb. 3</link>
						<em>)</em>[<link ref="_bib217">52</link>, <link ref="_bib484">53</link>, <link ref="_bib439">54</link>, <link ref="_bib485">55</link>, <link ref="_bib175">56</link>, <link ref="_bib219">57</link>].</p>
					<p>
						<pagenumber id="N10252" label="18" numbering="arabic" start="18"/>
						<link id="_1005197488"/>
						<link id="_1016200093"/>
						<link id="_1033635157"/>
						<link id="_1035470891"/>
						<link id="_1035471371"/>
						<link id="_1035471417"/>
						<link id="_1035471442"/>
						<link id="_1035471646"/>
						<link id="_1073155767"/>
						<mm entity="Objekt2" file="moericke_html_m33ad2ed6.gif" id="N10271">
							<caption>
								<link id="_Ref479414722"/>Abb. 2: Signaltransduktion über den IL&#8209;4R (2): Wahrscheinlich sind die Januskinasen auch für die Phosphory­lierung des I4R-Motivs verantwortlich. Hier kann dann 4PS/IRS2 koppeln, das dann nach Phos­phorylie­rung durch die Januskinasen diverse andere Signalmoleküle bindet. Dieser Weg führt über weitere, noch weitgehend ungeklärte Mechanismen zur Proliferation der Zelle.</caption>
						</mm>
					</p>
					<p>
						<link id="_1035469603"/>
						<link id="_1035471033"/>
						<link id="_1035471096"/>
						<link id="_1035471118"/>
						<link id="_1035471519"/>
						<link id="_1035472228"/>
						<link id="_1073155823"/>
						<link id="_1080373448"/>
						<mm entity="Objekt3" file="moericke_html_m7b96fa90.gif" id="N10296">
							<caption>
								<link id="_Ref479414750"/>Abb. 3: Signaltransduktion über den IL&#8209;4R (3): Die aktivierten Januskinasen phosphorylieren zwei Tyrosinreste im C-terminalen Bereich des Rezeptors. Dadurch entsteht eine Bindungsstelle für STAT6. STAT6 wird seinerseits durch die Januskinasen phosphoryliert und transloziert als Homodimer in den Zellkern, wo es an die Promotoren der dargestellten Gene bindet.</caption>
						</mm>
					</p>
				</subsection>
				<subsection id="N102A2" label="1.2.3">
					<head>
						<link id="_Ref467847652"/>
						<pagenumber id="N102A9" label="19" numbering="arabic" start="19"/>Funktionelle Domänen des IL&#8209;4R</head>
					<p>Die beiden hier dargestellten Wege der Signaltransduktion, die entweder über die Aktivierung von 4PS/IRS2 zur Proliferation der Zelle oder über die Aktivierung von STAT6 zur Expression von bestimmten Faktoren und damit zur Differenzierung der Zelle führen, geben sicherlich nur einen kleinen Teil der ablaufenden Mechanismen wieder. Die zum Teil sehr widersprüchlichen Ergebnisse der Untersuchungen mit IL&#8209;4R&#945;-Deletionsmutanten machen deutlich, daß die eigentlichen Vorgänge sehr viel komplexer sind und daß sich weder die Signalmoleküle noch die beiden Effekte Proliferation und Differenzierung streng bestimmten funktionellen Domänen zuordnen lassen.</p>
					<p>So zeigen einige Untersuchungen, daß das schon oben erwähnte I4R-Motiv mit seinem Tyrosin-Rest an Position 497 (Y497) essentiell für die proliferativen Eigenschaften des IL&#8209;4R&#945; ist. Rezeptormutanten, in denen dieses Motiv deletiert ist oder Y497 gegen Phenylalanin ausgetauscht ist, können in diesen Studien kein Proliferationssignal mehr vermitteln[<link ref="_bib372">48</link>, <link ref="_bib200">58</link>, <link ref="_bib189">59</link>, <link ref="_bib857">60</link>]. In anderen Untersuchungen jedoch konnte über Rezeptor­mutanten, deren zytoplasmatische Domäne ebenfalls proximal des I4R-Motives trunkiert ist, Proliferation vermittelt werden [<link ref="_bib404">61</link>, <link ref="_bib371">62</link>, <link ref="_bib860">63</link>]. Ebenso widersprüchliche Ergebnisse gibt es bei der Zuordnung der differenzierenden Signale zu bestimmten funktionellen Domänen. Ryan <em>et al.</em> zeigten, daß mindestens einer der drei Tyrosinreste Y575, Y603 und Y631 für die Aktivierung von STAT6 bzw. für die Expression von CD23, MHCII oder I&#949; notwendig ist[<link ref="_bib219">57</link>], und andere Autoren zeigten die Fähigkeit der Peptidsequenzen, die die Tyrosinreste Y603 und Y631 flankieren, an STAT6 zu binden[<link ref="_bib217">52</link>, <link ref="_bib477">64</link>]. Dennoch konnten in anderen Studien Rezeptormutanten ohne diese Region und sogar ohne einen einzigen Tyrosinrest, der als Bindungsstelle für die SH2-Domäne von STAT6 dienen könnte, die Aktivierung von STAT6 induzieren[<link ref="_bib860">63</link>, <link ref="_bib701">65</link>].</p>
					<p>Für diese widersprüchlichen Ergebnisse sind bisher noch keine zufriedenstellenden Erklärungen gefunden worden. Es läßt sich nicht ausschließen, daß diese Ungereimtheiten teilweise auf methodischen Problemen beruhen. Beispielsweise machen die Nutzung unterschiedlicher Zellsysteme und die damit verbundene unterschiedliche Expression von Signalmolekülen die Ergebnisse in den verschiedenen Arbeiten nur eingeschränkt vergleichbar. Entscheidend ist sicherlich auch, daß die Vielschichtigkeit der an der Signaltransduktion beteiligten Elemente bisher noch nicht zu überblicken ist. Das bedeutet, daß durch den Einfluß von bisher noch nicht identifizierten Domänen und/oder Signalmolekülen, insbesondere auch von negativ regulierenden Zell-Phosphatasen die Interpretation der Ergebnisse erschwert wird. Hinzu kommen nicht vorhersehbare Verän­derungen der dreidimensionalen Molekülstruktur der Deletions-/Mutationskonstrukte, wodurch Bindungsstellen für Signalmoleküle eventuell unbrauchbar werden. </p>
					<p>
						<pagenumber id="N102EC" label="20" numbering="arabic" start="20"/>Dennoch gibt es einige Domänen in der zytoplasmatischen Region des IL&#8209;4R, die übereinstimmend in mehreren Untersuchungen als essentiell für bestimmte Bereiche der Signaltransduktion identifiziert wurden. In der Region der membranproximal gelegenen Homologie-Box 1, einer innerhalb der Zytokin-Rezeptoren konservierten Prolin-reichen Sequenz, bindet die Januskinase JAK1. Die Deletion dieser Domäne oder die Mutation ihrer Prolinreste führt in den veröffentlichten Studien regelmäßig zum Verlust der Fähigkeit, proliferative oder differenzierende Signale zu vermitteln[<link ref="_bib200">58</link>, <link ref="_bib860">63</link>, <link ref="_bib701">65</link>]. Eine andere Domäne in der Region zwischen AS 355 und 390 ist ebenfalls ausnahmslos in den veröffentlichten Arbeiten sowohl für die Proliferation wie für die Differenzierung der Zelle als Antwort auf IL&#8209;4 essentiell[<link ref="_bib200">58</link>, <link ref="_bib371">62</link>, <link ref="_bib860">63</link>]. Zwei in dieser Region auffällige Strukturen sind eine Glutaminsäure-reiche und eine Serin-reiche Sequenz. Der Austausch sämtlicher Glutamat- oder Serin-Reste führte jedoch nicht zum Verlust der Funktion dieser Domäne[<link ref="_bib371">62</link>].</p>
				</subsection>
			</section>
			<section id="N1030F" label="1.3">
				<head>RNA Splicing </head>
				<subsection id="N10314" label="1.3.1">
					<head>Konstitutives Splicing</head>
					<p>Vergleicht man die Nukleotidsequenz einer reifen mRNA mit der ihres zugrundeliegenden Genes, findet man die für die mRNA kodierende Region der DNA durch lange Segmente unterbrochen, die in der reifen mRNA fehlen. Diese nicht kodierenden Regionen der DNA werden als Intron-Sequenzen bezeichnet, während die Bereiche, aus denen sich die reife mRNA zusammensetzt und die auch die für das Protein kodierenden Sequenzen enthalten, Exons genannt werden. Das primäre RNA-Transkript ist eine exakte Kopie des Genes und enthält daher sowohl die Intron- als auch die Exon-Sequenzen. Bei der folgenden Umwandlung dieser unreifen Vorläufer-mRNA (precursor mRNA, pre-mRNA) in ein reifes mRNA-Molekül, das direkt für ein Protein kodieren kann, werden über einen komplexen enzymatischen Vorgang die Introns herausgeschnitten und die Exon-Sequenzen miteinander verbunden. Diese Reaktion wird als RNA Splicing bezeichnet.</p>
					<block id="N1031C" label="1.3.1.1">
						<head>Intron-Konsensus-Sequenzen, Splicing Elemente im Intron[<link ref="_bib863">66</link>]</head>
						<p>Damit beim Splice-Vorgang das Herausschneiden der Introns und das Zusammenfügen der Exons präzise ablaufen kann, ist eine korrekte Erkennung der Exon-Intron-Grenzen, der sog. <em>splice sites</em>, erforderlich. Eine wichtige Rolle als Erkennungssequenzen spielen dabei die konservierten Intron-flankierenden Nukleotide an der 5&#8217;-<em>splice site (acceptor site)</em>bzw. der 3&#8217;-<em>splice site (donor site)</em>. Die Stärke/Zuverlässigkeit einer <em>splice site </em>ist dabei durch ihre Übereinstimmung mit diesen Konsensus-Sequenzen definiert (<link ref="_Ref479415129">Abb. 4</link>). Weitere für den Splice-Vorgang wichtige Intron-Motive sind ein an die 3&#8216;-<em>splice site </em>angrenzender Polypyrimidin-Trakt und etwas weiter upstream ein einzelnes A-Nukleotid innerhalb der sog.<em/> 
							<pagenumber id="N1033C" label="21" numbering="arabic" start="21"/>
							<em>branch site </em>(<link ref="_Ref479415129">Abb. 4</link>). Das <em>branch site</em>-A-Nukleotid ist in Hefen Teil einer hoch konservierten Sequenz, deren Mutation den Splice-Vorgang verhindert. In höheren Eukarionten ist dieser Bereich weit weniger konserviert und zeigt nur Bevorzugungen für Purine oder Pyrimidine an bestimmten Positionen. Bei Mutationen oder Deletionen der <em>branch site </em>können in vielen Fällen andere benachbarte Sequenzen deren Funktion ersetzen, so daß es zu keiner Veränderung des Splice-Produktes kommen muß.</p>
						<p>
							<mm entity="Grafik1" file="moericke_html_38591590.gif" id="N10350" label="600#93">
								<caption>
									<link id="_Ref479415129"/>Abb. 4: Konsensus-Sequenzen der 5&#8216;- und 3&#8216;-splice site des Introns.</caption>
							</mm>
						</p>
					</block>
					<block id="N1035D" label="1.3.1.2">
						<head>Mechanismus des RNA Splicing[<link ref="_bib863">66</link>]</head>
						<p>Die eigentliche chemische Reaktion des Splicing, das Herausschneiden der Intron-Sequenzen und Zusammenfügen der Exons, beinhaltet zwei transesterifizierende Reaktionen. Bei der ersten wird die 5&#8216;-<em>splice site </em>durch nukleophilen Angriff der 2&#8216;-OH-Gruppe des <em>branch site</em>-A-Nukleotid gespalten. Das nun freie 5&#8216;-Ende des Introns verbindet sich kovalent über eine 5&#8216;-2&#8216;-Phosphodiester-Bindung mit dem <em>branch site</em>&#8211;A-Nukleotid, wobei sich ein Ring (engl. <em>lariat</em>: Lasso) formt. In der zweiten Reaktion spaltet das entstandene freie 3&#8216;-Ende des 5&#8216;-Exons die RNA an der 3&#8216;-<em>splice site</em>, und die Phosphodiesterbindung der 3&#8216;-<em>splice site </em>wird auf das freie 3&#8216;-Ende des 5&#8216;-Exons übertragen. Das auf diese Weise herausgeschnittene Intron wird wieder linearisiert und rasch degradiert. </p>
						<p>Diese chemischen Reaktionen werden durch die Komponenten des Splice-Apparates katalysiert, die als Splicing-Faktoren bezeichnet werden und im Zellkern die sog. Spliceosomen bilden. Spliceosome sind große Komplexe, die sich aus Ribonukleoproteinen zusammensetzen. Sie enthalten ca. 40 unterschiedliche Proteine und kleine nukleäre RNA-Moleküle (<em>small nuclear RNAs</em>,<em/>snRNAs), die in kleinen Komplexen als Ribonukleoprotein-Partikel (snRNP) existieren und nach der enthaltenen snRNA als U1, U2, U4/6 und U5 snRNP benannt werden. Eine große Anzahl der im Spliceosom enthaltenen Proteine sind nicht Teil der snRNPs. Zu diesen non-snRNP-Splicing-Faktoren gehören unter anderen der U2 snRNP Auxiliary Factor (U2AF) mit seinen beiden Untereinheiten U2AF<sup>65</sup> und U2AF<sup>35 </sup>und die Familie der SR-Proteine[<link ref="_bib868">67</link>, <link ref="_bib899">68</link>, <link ref="_bib740">69</link>, <link ref="_bib1034">70</link>, <link ref="_bib750">71</link>, <link ref="_bib503">72</link>, <link ref="_bib751">73</link>, <link ref="_bib505">74</link>].</p>
						<p>Bei vielen Faktoren, RNAs und Proteinen, die in den Splice-Vorgang verwickelt sind, sind bereits Domänen beschrieben, mit denen die Faktoren untereinander oder an die pre-mRNA binden können. So besitzt die U1 snRNA an ihrem 5&#8216;-Ende eine einzelsträngige Sequenz, <pagenumber id="N103AB" label="22" numbering="arabic" start="22"/>die komplementär zur Konsensus-Sequenz der 5&#8216;-<em>splice site </em>ist. U2 snRNA enthält Sequenzen, die komplementär zur <em>branch site </em>sind[<link ref="_bib870">75</link>], U2AF<sup>65</sup> bindet an den Polypyrimidin-Trakt[<link ref="_bib779">76</link>], U6 snRNA bindet an die 5&#8216;-Konsensus-Sequenz der pre-mRNA und kann Basenpaarungen mit U2 snRNA ausbilden, und U5 snRNA assoziiert mit Exon-Sequenzen im Bereich der 5&#8216;- und der 3&#8216;-<em>splice sites</em>[<link ref="_bib876">77</link>]. Alle diese Bindungen werden durch weitere Splicing-Faktoren, vornehmlich die SR-Proteine, stabilisiert bzw. ermöglicht.</p>
						<p>Im frühesten funktionellen Splicing-Komplex (E-(<em>early-)</em>Komplex)[<link ref="_bib834">78</link>] bindet das U1 snRNP an die 5&#8217;-<em>splice site </em>und U2AF mit seiner Untereinheit U2AF<sup>65</sup> an den Polypyrimidin-Trakt der pre-mRNA. Diese Bindungen werden durch SR-Proteine gefördert, die wahrscheinlich direkt mit dem U1-70K Protein[<link ref="_bib743">79</link>] und der U2AF<sup>35</sup> Untereinheit[<link ref="_bib513">80</link>, <link ref="_bib869">81</link>] interagieren. Mit der Formation dieses E-Komplexes hat bereits die Spezifizierung der <em>splice sites </em>stattgefunden.</p>
						<p>Mit der Bindung des U2 snRNP an die pre-mRNA bildet sich der A-Komplex. U2AF<sup>65</sup> erleichtert mit seiner RS-Domäne durch Neutralisierung der negativ geladenen Phosphate der pre-mRNA die Basen-Paarung der U2 snRNA an die<em>branch site</em>[<link ref="_bib870">75</link>]. Außerdem wird durch die Bindung verschiedener U2 snRNP Untereinheiten an eine Region von 20 Nukleotiden <em>upstream</em> der <em>branch site</em>, die sog. <em>anchoring site</em>, der Komplex stabilisiert[<link ref="_bib871">82</link>, <link ref="_bib874">83</link>].</p>
						<p>Bei der Bildung des B-Komplexes löst sich U1 snRNP von der 5&#8216; <em>splice site</em>, und stattdessen assoziiert das präformierte U4/U6-U5 tri-snRNP mit der pre-mRNA, wobei U5 snRNA mit Exon-Sequenzen[<link ref="_bib876">77</link>] und U6 snRNA mit Intron-Sequenzen an der 5&#8216;-<em>splice site </em>interagiert. Das nun reife Spliceosom enthält jetzt alle für die katalytischen Reaktionen benötigten Komponenten.</p>
						<p>Im C-Komplex wird durch die Dissoziation der U4 snRNA von dem U4/U6 Komplex die erste Transesterifizierungsreaktion getriggert. U6 snRNA nimmt nach Abdissoziation von U4 snRNA eine neue Konformation an, durch die eine Basenpaarung mit U2 snRNA möglich wird. Dadurch werden die 5&#8216;-<em>splice site </em>und das <em>branchpoint </em>A-Nukleotid für den ersten Transesterifizierungsschritt zueinander gebracht[<link ref="_bib879">84</link>]. U5 ist möglicher­weise an der zweiten Transesterifizierung maßgeblich beteiligt. Durch zusätzliche Bindung an der 3&#8216;-<em>splice site </em>des <em>downstream</em> Exons bringt es das freie 3&#8216;-Ende an die 3&#8216;-<em>splice site</em>heran und spielt somit gemeinsam mit assoziierten Proteinen zumindest eine stabilisierende Rolle bei dem zweiten katalytischen Schritt[<link ref="_bib876">77</link>].</p>
					</block>
					<block id="N10430" label="1.3.1.3">
						<head>SR-Proteine[<link ref="_bib505">74</link>, <link ref="_bib525">85</link>]</head>
						<p>SR-Proteine (SRp) sind einerseits essentielle Splicing-Faktoren[<link ref="_bib751">73</link>], die schon früh in der Bildung der Spliceosomen wirken. Andererseits stellen sie wichtige Regulatoren des alternativen Splicing dar[<link ref="_bib752">86</link>, <link ref="_bib215">87</link>]. Als gemeinsame Strukturen besitzen die Mitglieder der <pagenumber id="N1044B" label="23" numbering="arabic" start="23"/>SR&#8209;Protein-Familie eine aminoterminal gelegene RNA-bindende Domäne (RBD) und carboxyterminal die sog. RS-Domäne, die zahlreiche sich wiederholende Arginin-(R&#8209;)Serin-(S&#8209;)Dipeptide enthält und der eine wichtige Funktion bei Protein-Protein-Interaktionen im Spliceosom zukommt. Eine zweite Gruppe essentieller Splicing-Faktoren und Splicing-Regulatoren, die ebenfalls RS-Domänen enthalten, werden als SR-Protein-verwandte Polypeptide (<em>SR protein related polypeptides, SRrp</em>)<em/>zusammengefaßt. Dazu gehören unter anderem die 70K-Untereinheit von U1 snRNP und die beiden Unterheiten des U2AF. Eine weitere Gruppe von Splicing-Faktoren besitzen zwar keine RS-Domänen, sollen aber wegen ihrer regulatorischen Funktionen an dieser Stelle erwähnt werden. Im Gegensatz zu den positiv regulatorischen SR-Proteinen besitzen diese Faktoren negativ regulatorische Eigenschaften und antagonisieren die Aktivität der SR-Proteine. Zu ihnen gehören unter anderem die sogenannten heterogenen nukleären Ribonukleoproteine hnRNP A, hnRNP B und hnRNP I/PTB.</p>
						<p>In <em>in-vitro</em>-Splicing Experimenten mit sogenannten S100-Zellextrakten, die alle für den Splice-Vorgang notwendigen Komponenten mit Ausnahme der SR-Proteine enthalten, konnte gezeigt werden, daß SR-Proteine für den Splice-Vorgang essentiell sind und sie sich bis zu einem gewissen Grade gegenseitig ersetzen können. Diese Redundanz zeigt sich besonders in einfachen <em>in vitro</em>-Splicing-Systemen, während bei zunehmender Komplexi­zität der Systeme die Spezifität der unterschiedlichen SR-Proteine offensichtlich wird. </p>
					</block>
					<block id="N1045F" label="1.3.1.4">
						<head>Interaktionen der SR-Proteine im Spliceosom[<link ref="_bib505">74</link>, <link ref="_bib525">85</link>, <link ref="_bib188">88</link>]</head>
						<p>SR-Proteine sind bereits für die Bildung des E-Komplexes essentielle Faktoren. Sie ermöglichen und stabilisieren Bindungen der snRNPs untereinander und an die pre-mRNA, wobei die zugrundeliegenden Mechanismen (in Abhängigkeit von der pre-mRNA) wahrscheinlich sehr vielfältig sind. Es besteht die Vorstellung von einem sehr komplexen Netzwerk der SR-Proteine im Spliceosom. Hierbei agieren sie beispielsweise direkt mit Elementen der pre-mRNA und vermitteln so Interaktionen zwischen der pre-mRNA und den snRNP. Sie können aber auch Bindungen zwischen den snRNAs bzw. deren assoziierten Proteinen untereinander herstellen. Dies kann zur Bildung einer Brücke aus einem oder mehreren SR-Proteinen führen, die ein Intron oder auch ein Exon überspannen und so passende <em>splice sites </em>zueinander bringen können.</p>
						<p>Durch die Bindung der SR-Proteine an sogenannte Exon-Enhancer wird ein solcher Komplex zusätzlich stabilisiert. Exon-Enhancer sind purinreiche Exon-Sequenzen und können das Splicing eines angrenzenden Introns fördern[<link ref="_bib766">89</link>]. Sie finden sich bevorzugt assoziiert mit schwachen <em>splice sites</em>, die häufig variabel gespleißt werden. Bindet ein SR-Protein[<link ref="_bib834">78</link>, <link ref="_bib762">90</link>, <link ref="_bib896">91</link>, <link ref="_bib898">92</link>, <link ref="_bib895">93</link>] an die Enhancer-Sequenz, kann es so durch die schon eben beschriebene Brückenbildung über das Exon hinweg die Bindung von U2AF an den Polypyrimidin-Trakt im <pagenumber id="N10493" label="24" numbering="arabic" start="24"/>upstream gelegenen Intron und/oder von U1 snRNP im Intron downstream erleichtern bzw. stabilisieren und so das Splicing schwacher <em>splice sites</em> fördern[<link ref="_bib762">90</link>, <link ref="_bib896">91</link>]. </p>
					</block>
					<block id="N104A4" label="1.3.1.5">
						<head>Regulation von SR-Proteinen</head>
						<p>Phosphorylierung und Dephosphorylierung der SR-Proteine und möglicherweise auch anderer Splicing-Faktoren wie U1-70K[<link ref="_bib514">94</link>] spielen eine entscheidende Rolle bei der Regulation von Splicing-Prozessen[<link ref="_bib747">95</link>]. Die Behandlung von Splicing-Extrakten mit Phosphatasen zu unterschiedlichen Zeitpunkten des Splice-Vorganges zeigte, daß die Phosphorylierung von SR-Proteinen und eventuell auch weiteren Faktoren für die Bildung des frühen Pre-Spliceosoms, des E-Komplexes essentiell ist, die Dephosphorylierung der Faktoren nach der Formation eines funktionsfähigen Spliceosoms den Ablauf des Splicing jedoch nicht mehr verhindert[<link ref="_bib747">95</link>]. Andererseits blockiert die Behandlung mit einem Phosphatase-Inhibitor die beiden katalytischen Reaktionen des Splicing, verhindert aber nicht die Bildung eines vollständigen, wenn auch inaktiven Spliceosoms[<link ref="_bib748">96</link>]. Passend zu diesen Beobachtungen konnten bisher drei Kinasen identifiziert werden, die RS-Domänen phosphorylieren, nämlich die SR-Protein spezifischen Kinasen SRPK 1[<link ref="_bib742">97</link>, <link ref="_bib765">98</link>] und 2[<link ref="_bib839">99</link>] und außerdem Clk/Sty[<link ref="_bib1020">100</link>, <link ref="_bib1018">101</link>], die auch über eine RS-Domäne verfügt, über die sie mit anderen RS-Domänen besitzenden Proteinen agiert. </p>
					</block>
				</subsection>
				<subsection id="N104D2" label="1.3.2">
					<head>Alternatives Splicing</head>
					<p>Durch Selektion unterschiedlich miteinander kombinierter <em>splice sites </em>kommt es zur Entstehung verschiedener reifer mRNAs aus einer gemeinsamen pre-mRNA. Hierbei können ganze Exons oder Introns ein- oder ausgeschlossen bzw. alternativ genutzt werden, oder die Variationen können nur Teile von Exons oder Introns betreffen. Beispiele für die Entstehung unterschiedlicher mRNAs durch alternatives Splicing sind in <link ref="_Ref479415309">Abb. 5</link> dargestellt.</p>
					<p>
						<pagenumber id="N104E3" label="25" numbering="arabic" start="25"/>
						<link id="_985330851"/>
						<link id="_1005549239"/>
						<link id="_1033644723"/>
						<link id="_1033645092"/>
						<link id="_1033645098"/>
						<link id="_1080370601"/>
						<mm entity="Objekt4" file="moericke_html_m15c7e0f0.gif" id="N104F9">
							<caption>
								<link id="_Ref479415309"/>Abb. 5: Schematische Darstellung der Entstehung unterschiedlicher reifer mRNAs aus einer gemeinsamen precursor-mRNA. In A ist der &#8222;normale&#8220; Splicing-Vorgang dargestellt, in B ist ein vollständiges Exon ausgelassen worden (&#8222;exon skipping&#8220;), in C verbleibt in der mRNA ein vollständiges Intron, in D und E werden alternative splice sites innerhalb des Exons genutzt, so daß Teile des Exons ausgelassen werden, und in F kommte es zur alternativen Nutzung zweier unterschiedlicher Exons.</caption>
						</mm>
					</p>
					<block id="N10504" label="1.3.2.1">
						<head>Regulation von alternativem Splicing, Rolle der SR-Proteine</head>
						<p>Zusätzlich zu ihrer Funktion als konstitutive Splicing-Faktoren können SR-Proteine die Wahl von 5&#8216;- und 3&#8216;-<em>splice sites</em> beeinflussen. Die absoluten und relativen Mengen der SR&#8209;Proteine in einer Zelle und deren Aktivierungszustand durch Phosphorylierung beeinflussen im kompliziertem Zusammenspiel mit <em>cis acting</em>-Elementen der pre-mRNA, wie z.B. Exon-Enhancern, und negativen Regulatoren das Schicksal eines primären Transkriptes.</p>
						<p>
							<pagenumber id="N10514" label="26" numbering="arabic" start="26"/>Um die Komplexizität dieser Vorgänge deutlich zu machen, sollen im folgenden einige Beispiele für die Wirkung von Regulator-Proteinen auf den Splice-Vorgang dargestellt werden.</p>
						<p>Für das SR-Protein ASF/SF2 konnte gezeigt werden, daß es wahrscheinlich unselektiv über eine Interaktion mit U1-70K die Besetzung möglicher 5&#8216;-<em>splice sites</em> durch U1 snRNP fördert[<link ref="_bib743">79</link>, <link ref="_bib767">102</link>]. Sind zwei miteinander konkurrierende 5&#8216;-<em>splice sites</em> gleichermaßen mit U1 snRNP besetzt, wird diejenige 5&#8216;-<em>splice site</em> gewählt, die sich proximal zur 3&#8216;-<em>splice site</em> befindet[<link ref="_bib767">102</link>]. Ein Anstieg der Konzentration von ASF/SF2 führt also zu einer Bevorzugung der proximalen 5&#8216;-<em>splice site</em>. Der zugrundeliegende Mechanismus ist bisher noch nicht vollständig verstanden.</p>
						<p>Die Untersuchung des Einflusses der SR-Proteine SRp30b/SC35, SRp40, SRp55 und SRp75 auf die Wahl alternativer 5&#8216;-<em>splice sites</em> zweier unterschiedlicher pre-mRNA-Konstrukte mit je einem einzelnen Intron demonstrierte sowohl unterschiedliche Effekte verschiedener SR-Proteine auf dieselbe pre-mRNA als auch umgekehrt unterschiedliche Wirkungen desselben SR-Proteins auf die beiden prinzipiell gleich aufgebauten pre-mRNA-Konstrukte[<link ref="_bib499">103</link>]. So fördert beispielsweise SRp30b in einem pre-mRNA-Konstrukt des Simian Virus 40 (SV40) das Splicing mit der proximalen 5&#8216;-<em>splice site</em>, während unter SRp40, SRp55 und SRp75 bevorzugt die distale 5&#8216;-<em>splice site</em>genutzt wird. Bei einem Transkript des E1a-Genes kam es dagegen bei diesen drei SR-Proteinen konzentrations­abhängig zu einer Bevorzugung der proximalen 5&#8216;-<em>splice site</em>. Weiterführende Experimente zeigten, daß SRp40 übereinstimmend mit diesen Beob­achtungen<em/>die Interaktion von U1 snRNP mit der distalen 5&#8216;-<em>splice site</em> der SV40 pre-mRNA fördert, während SRp30b die Bindung von U1 snRNP an beide 5&#8216;-<em>splice sites </em>gleichermaßen begünstigt, was, wie oben bereits erwähnt, zur Nutzung der proximalen 5&#8216;-<em>splice site</em> führt[<link ref="_bib768">104</link>]. Diese Beobachtung läßt sich aber, zumindest in diesem Fall, nicht mit einer Präferenz der SR-Proteine für bestimmte Sequenzen in der Region der alternativen 5&#8216;-<em>splice sites</em> erklären, da der Austausch der die beiden 5&#8216;-<em>splice sites</em> umgebenden Sequenzen die Splicing-Muster nicht veränderte. Dies legt nahe, daß sich die entscheidenden Bindungs­elemente außerhalb dieser Regionen befinden.</p>
						<p>Der antagonistisch wirkende Splicing-Faktor hnRNP/PTB konkurriert mit U2AF um die Bindung am Polypyrimidin-Trakt und behindert so das Splicing der betroffenen 3&#8216;-<em>splice site</em>[<link ref="_bib760">105</link>].</p>
						<p>Über die Expression verschiedener Splice-Varianten hat die Zelle die Möglichkeit, post­transkriptionell die Expression bestimmter Proteine zu regulieren. Welche Stimuli bei der differentiellen Expression der Splice-Varianten eine Rolle spielen, ist weitgehend noch nicht geklärt. Die entscheidende Funktion der Splicing-Faktoren legt nahe, daß die Expression und Aktivierung dieser Faktoren in diesem Zusammenhang bedeutsam sind. Es gibt einige <pagenumber id="N1056B" label="27" numbering="arabic" start="27"/>Untersuchungen, die einen möglichen Einfluß unterschiedlicher Funktionszustände einer Zelle auf die Aktivierung von SR-Proteinen zeigen. So ließ sich nachweisen, daß die Phosphorylierung der SR-Proteine entsprechend der Aktivität der spezifischen Kinase SRPK 1 zellzyklus­abhängig reguliert wird[<link ref="_bib742">97</link>]. Während apoptotischer Prozesse konnte eine Assoziation phosphorylierter SR-Proteine mit dem U1 snRNP-Komplex nachgewiesen werden[<link ref="_bib731">106</link>]. Eine direkte Auswirkung solcher Aktivierungsänderungen von SR-Proteinen auf daraus resultierende veränderte Splicing-Muster bestimmter alternativ gespleißter Produkte ist zwar naheliegend, Untersuchungen dazu ließen sich jedoch in der bisher veröffentlichten Literatur nicht finden. Die Untersuchung der Expression von SR-Proteinen in verschiedenen Gewebetypen zeigte reproduzierbar spezifische Expressions­muster mit unterschiedlichen absoluten und relativen Mengen der SR-Proteine[<link ref="_bib499">103</link>]. Ein Zusammenhang mit gewebe­abhängigen Splicing-Mustern bestimmter mRNAs erscheint auch hier wahrscheinlich[<link ref="_bib410">107</link>]. </p>
					</block>
					<block id="N10581" label="1.3.2.2">
						<head>Alternatives Splicing bei Zytokin-Rezeptoren</head>
						<p>Auch in der Familie der Zytokin-Rezeptoren ist alternatives Splicing ein häufig beobachtetes Phänomen, das es der Zelle ermöglicht, unterschiedliche Proteine aus einem Gen zu generieren. Einige der bekannten Mechanismen, die so zur Entstehung unter­schiedlicher Proteinstrukturen führen, sollen folgend kurz aufgeführt werden.</p>
						<p>In Abhängigkeit von der Anzahl der Nukleotide, die die durch alternatives Splicing entstandene mRNA-Variante von der &#8222;Original&#8220;-mRNA unterscheiden, bleibt das Leseraster der mRNA entweder erhalten (<em>&#8222;in frame&#8220;</em>), so daß in dem resultierenden Protein lediglich Amino­säuren fehlen oder hinzukommen, oder es kommt zur Verschiebung des Leserasters (<em>&#8222;out of frame&#8220;</em>), was zu einer kompletten Änderung der Aminosäuresequenz distal der alternativ gespleißten Region führt. In vielen Fällen hat die Verschiebung des Leserasters die Neuentstehung eines <em>in frame</em>-Stop-Codons zu Folge. Die Translation bricht dann an dieser Stelle ab, so daß in Abhängigkeit von der Lokalisation des Stop-Codons mehr oder weniger stark verkürzte Rezeptorketten entstehen. </p>
						<p>Kodiert zum Beispiel das in einer alternativ gespleißten mRNA fehlende Exon für die Transmembranregion, entsteht ein lösliches Rezeptorprotein (<link ref="_Ref479415462">Abb. 6</link>B). Beispiele hierfür sind die löslichen Varianten der GM-CSF Rezeptor &#945;-Kette[<link ref="_bib727">108</link>], des IL&#8209;7R[<link ref="_bib383">109</link>] und des IL-6R[<link ref="_bib367">110</link>]. Ist das Stop-Codon hinter der Transmembranregion gelegen, bleibt der Rezeptor membran­gebunden, erhält aber eine verkürzte zytoplasmatische Domäne (<link ref="_Ref479415462">Abb. 6</link>C). Dies ist der Fall bei einer Variante des <em>growth hormone receptor</em> (GHR)[<link ref="_bib453">111</link>] und bei der gemeinsamen &#946;-Kette (<em>common</em>&#946; <em>chain</em>, &#946;<sub>c</sub>)[<link ref="_bib681">112</link>], die von den Rezeptoren für IL-3, IL-5 und GM-CSF genutzt wird.</p>
						<p>
							<pagenumber id="N105C2" label="28" numbering="arabic" start="28"/>Zusätzliche Exons (die Frage, welche der Varianten in diesem Fall durch ein &#8221;normales&#8221; Splicing-Ereignis entsteht, soll hier offenbleiben) enthalten häufig ein Stop-Codon. Befindet sich dieses vor der Transmembranregion, resultiert wieder ein lösliches Protein (<link ref="_Ref479415462">Abb. 6</link>D), wie zum Beispiel für den IL-5R[<link ref="_bib408">113</link>] und den IL&#8209;4R der Maus[<link ref="_bib384">114</link>] beschrieben. Beim Erythropoietin-Rezeptor (EpoR) ist eine membrangebundene Variante mit stark verkürzter zytoplasmatischer Domäne bekannt[<link ref="_bib490">115</link>]. Hier liegt das zusätzliche Exon downstream des für die Transmembranregion kodierenden Bereiches (<link ref="_Ref479415462">Abb. 6</link>E).</p>
						<p>Ein weiteres interessantes Beispiel stellt <em>c-kit</em>, der Rezeptor des <em>stem cell factor</em> (SCF) dar[<link ref="_bib1033">116</link>, <link ref="_bib1029">117</link>]. Hier kodiert in einer Splice-Variante eine kurze, vor der Transmembranregion gelegene Insertion für eine Protease-sensitive Region. Das daraus entstehende Protein wird an dieser Stelle bevorzugt proteolytisch gespalten, so daß ein löslicher Rezeptor entsteht (<link ref="_Ref479415462">Abb. 6</link>F).</p>
						<p>
							<link id="_985339551"/>
							<link id="_985340915"/>
							<link id="_987099498"/>
							<link id="_1016201410"/>
							<link id="_1071835007"/>
							<mm entity="Objekt5" file="moericke_html_m54f857a8.gif" id="N10601">
								<caption>
									<link id="_Ref479415462"/>Abb. 6: Beispiele für Strukturen unterschiedlicher mRNA Splice-Varianten. Bei den Varianten B und C kommt es durch eine Verschiebung des Leserasters zur Entstehung eines vorzeitigen in frame-Stop-Codons, bei den Varianten D und E enthält ein zusätzliches Exon ein Stop-Codon. Die Variante F enthält zusätzliche Nukleotide, die für eine Protease-sensitive Region kodieren. Die mRNA in A kodiert für den Rezeptor voller Länge, aus den Varianten B, E und F resultieren lösliche Rezeptoren und aus den Varianten C und D membranständige Rezeptoren mit mehr oder weniger verkürzten intrazellulären Domänen.</caption>
							</mm>
						</p>
						<p>Aus den geänderten Strukturen der resultierenden Proteine der Splice-Varianten ergeben sich häufig auch geänderte Eigenschaften. Für die löslichen Rezeptoren stehen unter­schiedliche biologische Effekte zur Diskussion. Sie können die Wirkung ihrer Zytokine <pagenumber id="N1060E" label="29" numbering="arabic" start="29"/>antagonisieren, aber diesen auch als Träger- und Transportproteine dienen[<link ref="_bib385">118</link>]. Für einige Rezeptor-Varianten mit verkürzter zytoplasmatischer Domäne konnte durch Transfektion von Zellen und funktionelle Tests gezeigt werden, daß sich diese in ihren biologischen Eigenschaften von den Rezeptoren voller Länge unterscheiden. Zu erwähnen ist hierbei nochmals die Variante des EpoR. Hier fehlen der verkürzten Rezeptorkette wesentliche zytoplasmatische Domänen, so daß kein Proliferations­signal vermittelt werden kann[<link ref="_bib490">115</link>, <link ref="_bib207">119</link>]. Ein anderes Beispiel ist die schon oben erwähnte verkürzte Splice-Variante der &#946;<sub>c</sub>-Kette (&#946;<sub>IT</sub>). Wird diese zusammen mit der GM-CSF Rezeptor &#945;-Kette (GMR&#945;) in geeigneten Zellen koexprimiert, zeigt sich auch hier, daß ein solcher Rezeptor-Komplex keine GM-CSF induzierte Proliferation vermitteln kann[<link ref="_bib681">112</link>]. Im Gegensatz dazu zeigte sich in Transfektions­studien mit zwei alternativ gespleißten Isoformen der GM-CSF-Rezeptor &#945;-Kette, die sich in ihrem C-terminalen Ende der zytoplasmatischen Domäne durch Benutzung zweier alternativer Exons voneinander unterscheiden, funktionell hinsichtlich Induktion von Proliferation oder Differenzierung kein signifikanter Unterschied zwischen den Varianten[<link ref="_bib721">120</link>].</p>
						<p>Es gibt Hinweise dafür, daß in verschiedenen Differenzierungs­stadien hämatopoietischer Zellen unterschiedliche Splice-Varianten von Zytokin-Rezeptoren exprimiert werden. So wurde gezeigt, daß es bei der Differenzierung der myeloischen Zellinie HL60 durch Dimethylsulfoxid zu Neutrophilen zu einer Herunterregulation einer weiteren Splice-Variante von GMR&#945;, die für einen löslichen Rezeptor kodiert, und einer Hochregulation des membrangebundenen Rezeptors kommt[<link ref="_bib679">121</link>]. Ein weiteres Beispiel stellt die oben bereits erwähnte verkürzte Splice-Variante des EpoR dar. Diese dominiert im frühen Stadium der erythroiden Entwicklung, während die Expression des EpoR voller Länge mit weiterer Differenzierung der Zellen zunimmt[<link ref="_bib490">115</link>, <link ref="_bib207">119</link>]. Gale <em>et al. </em>beobachteten, daß in Stimulations­versuchen mit GM-CSF die Expression der Splice-Variante &#946;<sub>IT</sub> in myeloischen Blasten parallel zur Differenzierung der Zellen deutlich zurückging[<link ref="_bib681">112</link>]. Dies ließ die Autoren folgern, daß hier ebenfalls einen Zusammenhang zwischen der Expression von &#946;<sub>IT</sub> und der Differenzierung myeloischer Zellen besteht.</p>
						
					</block>
				</subsection>
			</section>
		</chapter>
		<chapter id="chapter2" label="2">
			<head><pagenumber id="N10650" label="30" numbering="arabic" start="30"/>
Fragestellung</head>
			<p>IL&#8209;4 bzw. dessen Rezeptor sind an der Proliferation, Differenzierung und Aktivierung verschiedener immunologischer Effektorzellen beteiligt, so daß ihnen somit potentiell eine Rolle bei der Entstehung und Abwehr von Leukämien zukommt. Aber auch der direkte Einfluß von IL&#8209;4 auf die Rezeptor-tragende Leukämiezelle könnte in der Leukämogenese möglicherweise eine Rolle spielen. Bei einigen Interleukin-Rezeptoren sind alternativ gespleißte mRNAs identifiziert worden, die für funktionell geänderte Proteinisoformen kodieren und deren Expression die Wirkung des jeweiligen Interleukins auf die Zelle beein­flußt. Über die Expression solcher alternativ gespleißten Transkripte ist eine Regulation der Proteinexpression auf posttranskriptioneller Ebene möglich. Zusammenhänge mit der Differenzierung, unterschiedlichen Aktivierungszuständen der Zelle oder der Zellart werden vermutet, in vielen Fällen ist jedoch noch nicht geklärt, welche Bedeutung diesen Splice-Varianten <em>in vivo </em>zukommt. </p>
			<p>In der vorliegen­den Arbeit wurde eine bisher unbekannte alternativ gespleißte mRNA der IL&#8209;4R&#945;-Kette identifiziert, die für ein Rezeptorprotein mit geänderter Struktur der zytoplas­matischen Domäne kodiert.</p>
			<p>Zur weiteren Untersuchung dieser Splice-Variante wurde für die vorliegende Promotionsarbeit zunächst folgende Fragestellung formuliert:</p>
			<p>
				<ul>
					<li>
						<p>Welche Funktion der IL&#8209;4R&#945; Splice-Variante wäre ausgehend von ihrer Proteinstruktur zu erwarten? </p>
					</li>
					<li>
						<p>Wird sie nach Transfektion eines geeigneten Zellsystems auf der Zelloberfläche exprimiert?</p>
					</li>
					<li>
						<p>Hat sie die Fähigkeit, Signaltrans­duktion zu vermitteln und somit Proliferation zu induzieren und die Auslösung von Apoptose zu verhindern?</p>
					</li>
					<li>
						<p>Gibt es bei pädiatrischen Patienten mit akuter lymphoblastischer Leukämie (ALL) interindividuelle Unterschiede in der Expression der Splice-Variante von IL&#8209;4R&#945;-mRNA in Relation zum IL&#8209;4R&#945; voller Länge?</p>
					</li>
					<li>
						<p>Gibt es einen Unterschied in der Expression der IL&#8209;4R&#945;-mRNA Splice-Variante zwischen Patienten mit ALL und gesunden Probanden?</p>
					</li>
					<li>
						<p>Korreliert die Expression der Splice-Variante der IL&#8209;4R&#945;-mRNA mit bestimmten Immunphänotypen der ALL-Blasten oder mit der Prognose der Erkrankung?</p>
					</li>
				</ul>
			</p>
			<p>Die <pagenumber id="N1068D" label="31" numbering="arabic" start="31"/>Auswertung dieser Untersuchungen ergab einen deutlichen Zusammenhang der Expression der alternativ gespleißten IL&#8209;4R&#945;-mRNA mit dem Zeitraum zwischen Abnahme und Aufar­beitung des Untersuchungsmaterials. Ausgehend davon stellten sich im Verlauf der Arbeit folgende weitere Fragen:</p>
			<p>
				<ul>
					<li>
						<p>Ist das an den Patientenproben beobachtete Phänomen der experimentell nachvollziehbar?</p>
					</li>
					<li>
						<p>Ist die Veränderung der Expression von Splice-Varianten bei verzögerter Aufarbeitung des Untersuchungsmaterials auch bei anderen Interleukinen/Interleukin-Rezeptoren zu beobachten?</p>
					</li>
					<li>
						<p>Beruht die veränderte Expression der IL&#8209;4R&#945;-Splice-Variante bei verzögerter Aufarbeitung des Untersuchungsmaterials auf unterschiedlichen mRNA-Stabilitäten der beiden Splice-Varianten oder handelt es sich um eine Änderung der Expression der mRNAs?</p>
					</li>
				</ul>
			</p>
			
		</chapter>
		<chapter id="chapter3" label="3">
			<head><pagenumber id="N106AE" label="32" numbering="arabic" start="32"/>Material und Methoden</head>
			<section id="N106B3" label="3.1">
				<head>Patientenproben und Zellinien</head>
				<subsection id="N106B8" label="3.1.1">
					<head>Patienten</head>
					<p>Knochenmark-(KM-)Aspirate (n=155) oder peripheres Blut (n=42) von 131 pädiatrischen Patienten mit Erkrankung an einer akuten lymphoblastischen Leukämie (ALL) (7 prä-prä-B, 70 common, 24 prä-B, 2 B, 2 prä-T, 15 T, 11 My<sup>+</sup>) wurden auf die Expression der mRNA von IL&#8209;4R und IL&#8209;4R&#945;<sub>IT</sub> untersucht. 49 Patienten hatten eine ALL-Ersterkrankung, 82 ein erstes oder folgendes ALL-Rezidiv. Von 32 der Patienten wurden KM und PB zum Zeitpunkt der Diagnose, von 10 Patienten ausschließlich Blut zum Zeitpunkt der Diagnose, von 30 Patienten KM-Proben zum Zeitpunkt der Diagnose und in Remission nach chemotherapeutischer Behandlung und von 12 Patienten KM ausschließlich in Remission analysiert. Die Patienten mit ALL-Rezidiv wurden an unterschiedlichen Kliniken in Deutschland, Österreich und der Schweiz im Rahmen der ALL-REZ BFM 87-96 Studien therapiert. Das Untersuchungsmaterial für die molekularbiologischen Untersuchungen dieser Patienten wird regelmäßig an die Studienzentrale in Berlin geschickt. Die Patienten mit ALL-Ersterkrankung wurden im Rahmen der ALL-BFM 90-95 Studien an unserer Klinik behandelt.</p>
				</subsection>
				<subsection id="N106C7" label="3.1.2">
					<head>Zellinien</head>
					<p>Die Expression der IL&#8209;4R&#945;- und IL&#8209;4R&#945;<sub>IT</sub>-mRNA wurde in den in der folgenden Tabelle dargestellten humanen Zellinien untersucht, die Funktionsstudien von IL&#8209;4R&#945;<sub>IT</sub> wurden mit der Maus-Zellinie Ba/F3 durchgeführt. </p>
					<p>
						<table frame="none" id="N106D7" orient="port" tocentry="1">
							<tgroup align="left" char="" charoff="50" cols="4">
								<colspec colname="1" colnum="1"/>
								<colspec colname="2" colnum="2"/>
								<colspec colname="3" colnum="3"/>
								<colspec colname="4" colnum="4"/>
								<tbody valign="top">
									<row>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>
												<strong>Name</strong>
											</p>
										</entry>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top"/>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>
												<strong>Spezies</strong>
											</p>
										</entry>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>
												<strong>Firma</strong>
											</p>
										</entry>
									</row>
									<row>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>Jurkat </p>
										</entry>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>akute T-Zell Leukämie</p>
										</entry>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>Mensch</p>
										</entry>
										<entry morerows="2" rotate="0" valign="top">
											<p>Paesel &amp; Lorei GmbH, Hanau</p>
										</entry>
									</row>
									<row>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>MOLT4</p>
										</entry>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>akute T-Zell Leukämie </p>
										</entry>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>Mensch</p>
										</entry>
									</row>
									<row>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>Raji</p>
										</entry>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>Burkitt-Lymphom</p>
										</entry>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>Mensch</p>
										</entry>
									</row>
									<row>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>KM-H2</p>
										</entry>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>Hodgkin-Lymphom</p>
										</entry>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>Mensch</p>
										</entry>
										<entry morerows="3" rotate="0" valign="top">
											<p>DSMZ (Deutsche Sammlung für Mikroorganismen und Zellkulturen), Braunschweig</p>
										</entry>
									</row>
									<row>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>697</p>
										</entry>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>prä B-Zell Leukämie</p>
										</entry>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>Mensch</p>
										</entry>
									</row>
									<row>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>REH </p>
										</entry>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>prä B-Zell Leukämie </p>
										</entry>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>Mensch</p>
										</entry>
									</row>
									<row>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>Ba/F3</p>
										</entry>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>pro B-Zell Leukämie</p>
										</entry>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>Maus</p>
										</entry>
									</row>
								</tbody>
							</tgroup>
						</table>
					</p>
				</subsection>
			</section>
			<section id="N1080B" label="3.2">
				<head>
					<pagenumber id="N1080F" label="33" numbering="arabic" start="33"/>Material</head>
				<subsection id="N10814" label="3.2.1">
					<head>Chemikalien</head>
					<p>Actinomycin D, Sigma-Aldrich Chemie GmbH, Deisenhofen, D.</p>
					<p>Acrylamid-/Bisacrylamid-Stammlösungen:</p>
					<p>
						<table frame="none" id="N10821" orient="port" tocentry="1">
							<tgroup align="left" char="" charoff="50" cols="2">
								<colspec colname="1" colnum="1"/>
								<colspec colname="2" colnum="2"/>
								<tbody valign="top">
									<row>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>Rotiphorese® NF-Acrylamid/Bis 30% (29:1)</p>
										</entry>
										<entry morerows="1" rotate="0" valign="top">
											<p>Carl Roth GmbH &amp; Co., Karlsruhe, D.</p>
										</entry>
									</row>
									<row>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>Rotiphorese® NF-Acrylamid/Bis 40% (19:1)</p>
										</entry>
									</row>
								</tbody>
							</tgroup>
						</table>
					</p>
					<p>Agarose:</p>
					<p>
						<table frame="none" id="N10861" orient="port" tocentry="1">
							<tgroup align="left" char="" charoff="50" cols="2">
								<colspec colname="1" colnum="1"/>
								<colspec colname="2" colnum="2"/>
								<tbody valign="top">
									<row>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>NuSieve GTG Agarose</p>
										</entry>
										<entry morerows="2" rotate="0" valign="top">
											<p>Biozym Diagnostics GmbH, Hessisch Oldendorf, D.</p>
										</entry>
									</row>
									<row>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>SeaKem GTG Agarose</p>
										</entry>
									</row>
									<row>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>SeaKem LE Agarose</p>
										</entry>
									</row>
								</tbody>
							</tgroup>
						</table>
					</p>
					<p>Ammonium Persulfate, Sigma-Aldrich Chemie GmbH, Deisenhofen, D.</p>
					<p>Borsäure, Merck, Darmstadt, D.</p>
					<p>Bromphenolblau, Merck, Darmstadt, D</p>
					<p>Chloroform, Sigma-Aldrich Chemie GmbH, Deisenhofen, D.</p>
					<p>Concanavalin A, Boehriger Mannheim GmbH, Mannheim, D.</p>
					<p>Dithiothreitol (DTT), Ultra pure, GIBCO BRL, Life Technologies, GmbH, Eggenstein, D.</p>
					<p>Essigsäure 100%, Merck, Darmstadt, D.</p>
					<p>Ethanol 100% unvergällt, Merck, Darmstadt, D.</p>
					<p>Ethidiumbromid, reinst, Serva, Feinbiochemika GmbH, Heidelberg, D.</p>
					<p>Ethylenediaminetetraacetic-Acid (EDTA), Sigma-Aldrich Chemie GmbH, Deisenhofen, D.</p>
					<p>Ficoll separating solution, Density 1.077, Seromed® Biochrom KG, Berlin, D.</p>
					<p>Formamid, Merck, Darmstadt, D.</p>
					<p>Gel-Mix® Running Mate, TBE Buffer, GIBCO BRL, Life Technologis, GmbH, Eggenstein, D.</p>
					<p>Harnstoff kristallin, Sigma-Aldrich Chemie GmbH, Deisenhofen, D.</p>
					<p>MDE, Gel Solution, FMC BioProducts, Rockland, ME, USA.</p>
					<p>Natriumhydroxid, Merck, Darmstadt, D.</p>
					<p>Natriumthiosulfat, Merck, Darmstadt, D.</p>
					<p>Phenol, Sigma-Aldrich Chemie GmbH, Deisenhofen, D.</p>
					<p>Propidiumjodid, Sigma-Aldrich Chemie GmbH, Deisenhofen, D.</p>
					<p>Sephadex® G-50 Fine, DNA Grade, Pharmacia Biotech, Freiburg, D.</p>
					<p>Silbernitrat 0,1%, Merck, Darmstadt, D.</p>
					<p>TEMED, Sigma-Aldrich Chemie GmbH, Deisenhofen, D.</p>
					<p>Trizma-Base, Sigma-Aldrich Chemie GmbH, Deisenhofen, D.</p>
					<p>Xylencyanol, Merck, Darmstadt, D.</p>
				</subsection>
				<subsection id="N108F1" label="3.2.2">
					<head>
						<pagenumber id="N108F5" label="34" numbering="arabic" start="34"/>Puffer und Lösungen</head>
					<p>1x TBE, pH 8,0:</p>
					<p>
						<table frame="none" id="N108FF" orient="port" tocentry="1">
							<tgroup align="left" char="" charoff="50" cols="2">
								<colspec colname="1" colnum="1"/>
								<colspec colname="2" colnum="2"/>
								<tbody valign="top">
									<row>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>90 mM</p>
										</entry>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>Tris-Borat</p>
										</entry>
									</row>
									<row>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>2,5 mM </p>
										</entry>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>EDTA</p>
										</entry>
									</row>
								</tbody>
							</tgroup>
						</table>
					</p>
					<p>1x TAE, pH 8,0:</p>
					<p>
						<table frame="none" id="N10948" orient="port" tocentry="1">
							<tgroup align="left" char="" charoff="50" cols="2">
								<colspec colname="1" colnum="1"/>
								<colspec colname="2" colnum="2"/>
								<tbody valign="top">
									<row>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>40 mM</p>
										</entry>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>Tris-Azetat</p>
										</entry>
									</row>
									<row>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>1 mM </p>
										</entry>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>EDTA</p>
										</entry>
									</row>
								</tbody>
							</tgroup>
						</table>
					</p>
					<p>1x Gelladepuffer (Agarose-Gelelektrophorese):</p>
					<p>
						<table frame="none" id="N10991" orient="port" tocentry="1">
							<tgroup align="left" char="" charoff="50" cols="2">
								<colspec colname="1" colnum="1"/>
								<colspec colname="2" colnum="2"/>
								<tbody valign="top">
									<row>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>20%</p>
										</entry>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>Ficoll</p>
										</entry>
									</row>
									<row>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>10 mM</p>
										</entry>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>Tris-Puffer (pH 7,5)</p>
										</entry>
									</row>
									<row>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>1 mg/ml</p>
										</entry>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>Orange G</p>
										</entry>
									</row>
								</tbody>
							</tgroup>
						</table>
					</p>
					<p>SSCP-Ladepuffer:</p>
					<p>
						<table frame="none" id="N109EF" orient="port" tocentry="1">
							<tgroup align="left" char="" charoff="50" cols="2">
								<colspec colname="1" colnum="1"/>
								<colspec colname="2" colnum="2"/>
								<tbody valign="top">
									<row>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>95% </p>
										</entry>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>Formamid</p>
										</entry>
									</row>
									<row>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>10 mM </p>
										</entry>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>NaOH</p>
										</entry>
									</row>
									<row>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>0,1% </p>
										</entry>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>Bromphenolblau</p>
										</entry>
									</row>
									<row>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>0,1% </p>
										</entry>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>Xylencyanol</p>
										</entry>
									</row>
								</tbody>
							</tgroup>
						</table>
					</p>
					<p>
						<u>Lösungen für die Silberfärbung:</u>
					</p>
					<p>Fixierlösung:</p>
					<p>
						<table frame="none" id="N10A68" orient="port" tocentry="1">
							<tgroup align="left" char="" charoff="50" cols="2">
								<colspec colname="1" colnum="1"/>
								<colspec colname="2" colnum="2"/>
								<tbody valign="top">
									<row>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>50 ml </p>
										</entry>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>Ethanol</p>
										</entry>
									</row>
									<row>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>2,5 ml </p>
										</entry>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>Essigsäure</p>
										</entry>
									</row>
								</tbody>
							</tgroup>
						</table>
					</p>
					<p>Aqua dest. ad 500 ml</p>
					<p>Entwicklerlösung:</p>
					<p>
						<table frame="none" id="N10AB4" orient="port" tocentry="1">
							<tgroup align="left" char="" charoff="50" cols="2">
								<colspec colname="1" colnum="1"/>
								<colspec colname="2" colnum="2"/>
								<tbody valign="top">
									<row>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>1,5% </p>
										</entry>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>NaOH</p>
										</entry>
									</row>
									<row>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>0,01% </p>
										</entry>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>Natriumthiosulfat</p>
										</entry>
									</row>
								</tbody>
							</tgroup>
						</table>
					</p>
					<p>Stoplösung:</p>
					<p>
						<table frame="none" id="N10AFD" orient="port" tocentry="1">
							<tgroup align="left" char="" charoff="50" cols="2">
								<colspec colname="1" colnum="1"/>
								<colspec colname="2" colnum="2"/>
								<tbody valign="top">
									<row>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>10% </p>
										</entry>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>Essigsäure</p>
										</entry>
									</row>
								</tbody>
							</tgroup>
						</table>
					</p>
				</subsection>
				<subsection id="N10B2D" label="3.2.3">
					<head>Gele</head>
					<p>
						<u>Sequenzierung</u>
					</p>
					<p>
						<mm entity="Grafik2" file="moericke_html_7efea686.png" id="N10B3A" label="306#109"/>
					</p>
					<p>
						<u>RNase-Protection-Assay</u>
					</p>
					<p>
						
						<mm entity="Grafik3" file="moericke_html_1cc873ff.png" id="N10B47" label="308#110"/>
					</p>
					<p><pagenumber id="N10B4D" label="35" numbering="arabic" start="35"/>
						<u>SSCP-Analyse</u>
					</p>
					<p>
						<mm entity="Grafik4" file="moericke_html_m64cdaf67.png" id="N10B57" label="151#92"/>
					</p>
					<p>
						<em>Denaturierendes Top-Gel:</em>
					</p>
					<p>2,5 ml Formamid</p>
					<p>2,5 ml 2x MDE</p>
					<p>0,5 ml 5x TBE</p>
					<p>100 µll APS 10%</p>
					<p>20 µl TEMED</p>
				</subsection>
				<subsection id="N10B72" label="3.2.4">
					<head>Medien für die Zell-/Bakterienkultur</head>
					<p>PBS-Dulbecco, Seromed® Biochrom KG, Berlin, D.</p>
					<p>RPMI 1640 mit L-Glutamin, PAA Laboratories GmbH, Linz, Österreich.</p>
					<p>Foetal Calf Serum, PAA Laboratories GmbH, Linz, Österreich.</p>
					<p>Penicillin (10.000 U/ml)/Streptomycin (10.000 µg/ml), Seromed® Biochrom KG, Berlin, D.</p>
					<p>LB (Luria-Bertani) Medium, pH 7,0:</p>
					<p>
						<table frame="none" id="N10B88" orient="port" tocentry="1">
							<tgroup align="left" char="" charoff="50" cols="2">
								<colspec colname="1" colnum="1"/>
								<colspec colname="2" colnum="2"/>
								<tbody valign="top">
									<row>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>1% </p>
										</entry>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>Trypton, GIBCO BRL, Life Technologies, GmbH, Eggenstein, D.</p>
										</entry>
									</row>
									<row>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>0,5% </p>
										</entry>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>Hefe-Extrakt, GIBCO BRL, Life Technologies, GmbH, Eggenstein, D.</p>
										</entry>
									</row>
									<row>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>1% </p>
										</entry>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>NaCl</p>
										</entry>
									</row>
									<row>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>50 µg/ml </p>
										</entry>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>Ampicillin, Sigma-Aldrich Chemie GmbH, Deisenhofen, D.</p>
										</entry>
									</row>
								</tbody>
							</tgroup>
						</table>
					</p>
					<p>Luria Agar (Miller&#8217;s LB-Agar), GIBCO BRL, Life Technologies, GmbH, Eggenstein, D.</p>
					<p>SOC-Medium:</p>
					<p>
						<table frame="none" id="N10BFE" orient="port" tocentry="1">
							<tgroup align="left" char="" charoff="50" cols="2">
								<colspec colname="1" colnum="1"/>
								<colspec colname="2" colnum="2"/>
								<tbody valign="top">
									<row>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>2%</p>
										</entry>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>Trypton (GIBCO BRL, Life Technologies, GmbH, Eggenstein, D.)</p>
										</entry>
									</row>
									<row>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>0,5%</p>
										</entry>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>Hefe-Extrakt (GIBCO BRL, Life Technologies, GmbH, Eggenstein, D.)</p>
										</entry>
									</row>
									<row>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>0,05%</p>
										</entry>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>NaCl</p>
										</entry>
									</row>
									<row>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>2,5 mM</p>
										</entry>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>KCl</p>
										</entry>
									</row>
									<row>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>10 mM</p>
										</entry>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>MgCl<sub>2</sub>
											</p>
										</entry>
									</row>
									<row>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>20 mM</p>
										</entry>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>Glukose </p>
										</entry>
									</row>
								</tbody>
							</tgroup>
						</table>
					</p>
				</subsection>
				<subsection id="N10C9A" label="3.2.5">
					<head>Nukleinsäuren/Nukleotide</head>
					<p>1Kb-DNA Ladder, GIBCO BRL, Life Technologis, GmbH, Eggenstein, D.</p>
					<p>Deoxynucleoside Triphosphate Set, GIBCO BRL, Life Technologis, GmbH, Eggenstein, D.</p>
					<p>Fluorescein RNA Labeling Mix, Boehringer-Mannheim, Mannheim, D.</p>
					<p>Hexanukleotidgemisch, 10x konz., Boehringer-Mannheim, Mannheim, D.</p>
					<p>Oligonukleotid-Primer, TIB MOLBIOL, Berlin, D.</p>
				</subsection>
				<subsection id="N10CAF" label="3.2.6">
					<head>
						<pagenumber id="N10CB3" label="36" numbering="arabic" start="36"/>Klonierung</head>
					<p>Original TA-Cloning® Kit, Invitrogen, Groningen, Niederlande.</p>
					<p>Eukaryotic TA Cloning® Kit &#8211; Unidirectional, Invitrogen, Groningen, Niederlande.</p>
				</subsection>
				<subsection id="N10CBF" label="3.2.7">
					<head>Zytokine</head>
					<p>
						<table frame="none" id="N10CC6" orient="port" tocentry="1">
							<tgroup align="left" char="" charoff="50" cols="2">
								<colspec colname="1" colnum="1"/>
								<colspec colname="2" colnum="2"/>
								<tbody valign="top">
									<row>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>Murine Interleukin-3</p>
										</entry>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top"/>
									</row>
									<row>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>Murine Interleukin-3 </p>
										</entry>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>TEBU GmbH, Frankfurt a. M., D.</p>
										</entry>
									</row>
									<row>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>Human Interleukin-4</p>
										</entry>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top"/>
									</row>
								</tbody>
							</tgroup>
						</table>
					</p>
				</subsection>
				<subsection id="N10D18" label="3.2.8">
					<head>Nukleinsäureextraktion </head>
					<p>
						<table frame="none" id="N10D1F" orient="port" tocentry="1">
							<tgroup align="left" char="" charoff="50" cols="2">
								<colspec colname="1" colnum="1"/>
								<colspec colname="2" colnum="2"/>
								<tbody valign="top">
									<row>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>RNeasy Total RNA Kit&#8482;</p>
										</entry>
										<entry morerows="5" rotate="0" valign="top">
											<p>QIAGEN GmbH, Hilden, D.</p>
										</entry>
									</row>
									<row>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>QIAamp Blood Kit&#8482;</p>
										</entry>
									</row>
									<row>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>Gel Extraction Kit&#8482;</p>
										</entry>
									</row>
									<row>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>PCR Purification Kit&#8482;</p>
										</entry>
									</row>
									<row>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>QIAprep Plasmid Mini Kit&#8482;</p>
										</entry>
									</row>
									<row>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>QIAfilter Plasmid Maxi Kit&#8482;</p>
										</entry>
									</row>
									<row>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>S.N.A.P.<sup>TM</sup> Total RNA Isolation Kit</p>
										</entry>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>Invitrogen, Groningen, Niederlande.</p>
										</entry>
									</row>
								</tbody>
							</tgroup>
						</table>
					</p>
				</subsection>
				<subsection id="N10DA3" label="3.2.9">
					<head>Enzyme</head>
					<block id="N10DA8" label="3.2.9.1">
						<head>Restriktionsendonukleasen</head>
						<p>
							<table frame="none" id="N10DAF" orient="port" tocentry="1">
								<tgroup align="left" char="" charoff="50" cols="2">
									<colspec colname="1" colnum="1"/>
									<colspec colname="2" colnum="2"/>
									<tbody valign="top">
										<row>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>BalI</p>
											</entry>
											<entry morerows="3" rotate="0" valign="top">
												<p>Boehriger Mannheim GmbH, Mannheim, D.</p>
											</entry>
										</row>
										<row>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>EcoRIBoehriger Mannheim GmbH, Mannheim, D.</p>
											</entry>
										</row>
										<row>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>SspBI</p>
											</entry>
										</row>
										<row>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>AccI</p>
											</entry>
										</row>
										<row>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>PvuI</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>New England Biolabs GmbH., Schwalbach/Taunus, D.</p>
											</entry>
										</row>
									</tbody>
								</tgroup>
							</table>
						</p>
					</block>
					<block id="N10E18" label="3.2.9.2">
						<head>DNA-Polymerasen</head>
						<p>AmpliTaq® DNA-Polymerase, Perkin-Elmer, Applied Biosystems GmbH, Weiterstadt, D.</p>
						<p>TaKaRa LA Taq DNA-Polymerase, TaKaRa Shuzo Co., LTD, Shiga, Japan.</p>
						<p>Expand&#8482; HF PCR System enzyme mix, Boehriger Mannheim GmbH, Mannheim, D.</p>
					</block>
					<block id="N10E27" label="3.2.9.3">
						<head>Weitere Enzyme</head>
						<p>SuperScript II<sup>TM</sup> H- Reverse Transkriptase, GIBCO BRL, Life Technologis, GmbH, Eggenstein, D.</p>
						<p>
							<pagenumber id="N10E34" label="37" numbering="arabic" start="37"/>DNase I, RNase-frei, Boehriger Mannheim GmbH, Mannheim, D.</p>
						<p>RNase T1, Boehriger Mannheim GmbH, Mannheim, D.</p>
					</block>
				</subsection>
				<subsection id="N10E3E" label="3.2.10">
					<head>Antikörper</head>
					<p>Anti human IL&#8209;4R&#945;-Antikörper (anti CD124), Klon S456C9, PE-konj., Coulter-Immunotech Diagnostics, Hamburg, D.</p>
					<p>Maus-IgG1-PE, B&amp;D, Becton Dickinson, Immunocytometry Systems, San José, CA, USA.</p>
					<p>Anti-human IL&#8209;4R polyclonal antibody, R&amp;D Systems GmbH, Wiesbaden, D.</p>
					<p>Annexin V/FITC Kit, Bender MedSystems, Wien, Österreich.</p>
				</subsection>
				<subsection id="N10E50" label="3.2.11">
					<head>Sequenzierung</head>
					<p>ThermoSequenase<sup>TM</sup> dye terminator cycle sequencing pre-mix kit, Amersham Pharmacia Biotech, Freiburg, D.</p>
				</subsection>
				<subsection id="N10E5C" label="3.2.12">
					<head>RNase-Protection-Assay</head>
					<p>RiboQuant<sup>TM</sup>, RPA-Kit, PharMingen GmbH, Hamburg, D</p>
				</subsection>
				<subsection id="N10E68" label="3.2.13">
					<head>Zellproliferation</head>
					<p>CellTiter 96&#8482; AQ<sub>ueous </sub>Non-Radioactive Cell Proliferation Assay, Promega, Madison, USA</p>
				</subsection>
				<subsection id="N10E74" label="3.2.14">
					<head>Software</head>
					<p>ABI PRISM&#8482; DNA Sequencing Analysis Software, PerkinE, Applied Biosystems GmbH, Weiterstadt, D.</p>
					<p>GeneScan Analysis-Software Version 1.2.2-1, Perkin-Elmer, Applied Biosystems GmbH, Weiterstadt, D.</p>
					<p>WinMDI Version 2.8, Flow Cytometry Application, Joseph Trotter.</p>
					<p>CellQuest Version 3.1f, Becton Dickinson, Immunocytometry Systems, San José, CA, USA.</p>
					<p>Molecular Analyst® /PC, UV Gel Documentation, Bio-Rad Laboratories, Hercules, Ca, USA.</p>
					<p>SPSS for Windows, Release 7.0.</p>
					<p>Microsoft® Word 97</p>
					<p>Microsoft® Excel 97</p>
				</subsection>
				<subsection id="N10E92" label="3.2.15">
					<head>Geräte </head>
					<p>Brutschränke:<br/>Heraeus Instruments, Berlin, D.</p>
					<p>
						<pagenumber id="N10E9E" label="38" numbering="arabic" start="38"/>Durchflußzytometer:<br/>FACScan&#8482; Flowzytometer, B&amp;D, Becton Dickinson, Immunocytometry Systems, San José, CA, USA.</p>
					<p>Elektrophoresekammern:<br/>Wide Mini Sub® Cell, Bio-Rad Laboratories GmbH, München, D.</p>
					<p>Elektroporator:<br/>Gene Pulser, Bio-Rad Laboratories GmbH, München, D.</p>
					<p>Gel-Dokumentationssystem:<br/>Gel Doc 1000<sup>TM</sup>, Bio-Rad Laboratories GmbH, München, D.</p>
					<p>Kamera:<br/>Polaroid CU-5 Nahaufnahme-Kamera, Polaroid, Offenbach/Main, D.</p>
					<p>Mikroskope:<br/>Carl Zeiss, Jena, D.</p>
					<p>Plattenphotometer:<br/>Dynatech MR5000 Microplate Reader, MTX Lab Systems Inc., Vienna, VA, USA.</p>
					<p>Power Supply:<br/>Power Pack P25, Biometra, Göttingen, D.</p>
					<p>Schüttelinkubator:<br/>Certomat® R/Certomat® H, B. Braun Biotech International, Melsungen, D.</p>
					<p>Sequenzierer:<br/>ABI Prism<sup>TM</sup> 373 und 377 Automatic Sequencer, Perkin-Elmer, Applied Biosystems GmbH, Weiterstadt, D.</p>
					<p>Sterilbank:<br/>LaminAir® HBB 2436, Heraeus Instruments, Berlin, D.</p>
					<p>Thermo-Cycler:<br/>DNA-Engine, Peltier Thermal Cycler, Model PTC-200, MJ Research Inc., Watertown, MA, USA.<br/>GeneAmp® PCR System 2400, Perkin-Elmer, Applied Biosystems GmbH, Weiterstadt, D.</p>
					<p>Filme:<br/>Land Pack Filme Typ 667 (36 DIN), Polaroid Co., Cambridge, Mass., USA.</p>
					<p>UV-Transilluminator:<br/>TFX-20M, Fröbel Labor Technik GmbH, Berlin, D.</p>
					<p>Zentrifugen:<pagenumber id="N10EF0" label="39" numbering="arabic" start="39"/>
						<br/>Labofuge 400R, Heraeus Instruments, Berlin, D.<br/>Megafuge 1.0, Heraeus Instruments, Berlin, D.</p>
				</subsection>
			</section>
			<section id="N10EFB" label="3.3">
				<head>Statistische Auswertung</head>
				<p>Die graphische Darstellung der Werte für sAUC (IL-4R&#945;<sub>IT</sub>) der Patientengruppen erfolgte in Boxplots. In einem Boxplot sind die Werte einer Gruppe basierend auf der Darstellung von Median, Quartilen und Extremwerten zusammengefaßt. Die Box stellt den interquartilen Bereich dar, der 50% aller Werte enthält, die Linie durch die Box bezeichnet den Median. Die &#8222;Antennen&#8220; umfassen den Bereich vom Rand der Box bis zum höchsten bzw. niedrigsten Wert, abgesehen von &#8222;Ausreißern&#8220; und &#8222;Extremen&#8220;. &#8222;Ausreißer&#8220; sind als Kreise dargestellt und bezeichnen Werte, deren Abstand vom oberen bzw. unteren Rand der Box 1,5 bis 3 Box-Längen beträgt. &#8222;Extreme&#8220; sind mehr als 3 Box-Längen entfernt, und werden als Sternchen dargestellt.</p>
				<p>Als statistische Tests wurden der Mann-Whitney-U Test, der Kruskal-Wallis Test und der Wilcoxon-rank Test eingesetzt. Die Berechnungen erfolgten mit der Software SPSS for Windows, Release 7.0. Statistische Auswertungen mit p&lt;0,05 wurde als signifikant gewertet.</p>
			</section>
			<section id="N10F0A" label="3.4">
				<head>Allgemeine Methoden </head>
				<subsection id="N10F0F" label="3.4.1">
					<head>Zellkultur</head>
					<p>Alle Zellinien wurden in RPMI 1640 mit Glutamin (PAA Laboratories GmbH) unter Zusatz von 10% fetalem Kälberserum (PAA Laboratories GmbH) 100 U/ml Penicillin und 100 µg/ml Streptomycin (Seromed, Biochrom KG) bei 37°C in wassergesättigter Atmosphäre mit 5% CO<sub>2</sub> kultiviert.</p>
					<p>Das Medium für die Kultivierung der Zellinie Ba/F3 enthielt zusätzlich 5 ng/ml mIL-3 (TEBU).</p>
				</subsection>
				<subsection id="N10F1E" label="3.4.2">
					<head>Isolierung der mononukleären Zellen</head>
					<p>Durch Zentrifugation über einen Ficoll-Dichte-Gradienten (Seromed, Biochrom KG, Dichte 1.077 g/ml) wurden die mononukleären Zellen der Knochenmark- und Blut-Proben von Patienten und gesunden Probanden angereichert.</p>
				</subsection>
				<subsection id="N10F27" label="3.4.3">
					<head>RNA/DNA-Extraktion </head>
					<p>Gesamt-RNA und DNA der Proben wurden mit dem RNeasy Total RNA Kit<sup>TM</sup> bzw. dem QIAamp Blood Kit&#8482; (beide von Qiagen) nach den Anweisungen des Herstellers isoliert.</p>
				</subsection>
				<subsection id="N10F33" label="3.4.4">
					<head>
						<pagenumber id="N10F37" label="40" numbering="arabic" start="40"/>Polymerase-Ketten-Reaktion (PCR), Reverse Transcription PCR (RT-PCR)</head>
					<p>Die Polymerase-Ketten-Reaktion (<em>polymerase chain reaction, </em>PCR) ist eine Technik zur zyklischen Amplifizierung bestimmter DNA-Bereiche. Nach Denaturierung der DNA und damit Trennung der gebildeten Doppelstränge lagert sich bei geeigneten Temperaturen ein Paar spezifischer Oligodes­oxy­nukleotide (Primer), das die nachzuweisenden DNA-Region flankiert, der DNA an (<em>annealing</em>) und initiiert die Synthese des jeweils komplementären DNA-Stranges durch eine thermostabile DNA-Polymerase (Elongation). Weitere Zyklen mit den jeweiligen Schritten Denaturierung, Primer-<em>annealing </em>und Elongation schließen sich an. Da sich idealerweise die synthetisierten DNA-Fragmente mit jedem Zyklus verdoppeln, resultiert eine exponentielle Vermehrung des PCR-Produktes. Nach gelelektrophoretischer Auftrennung stellen sich die PCR-Fragmente als Bande dar. Durch Färbung des Geles mit Ethidiumbromid, einem Farbstoff, der mit DNA interkaliert und bei Licht einer Wellenlänge von 256 nm fluoresziert, können die Banden im UV-Licht sichtbar gemacht werden.</p>
					<p>Die Umschreibung von RNA in komplementäre DNA (cDNA) gibt die Möglichkeit, durch Amplifizierung von cDNA-Fragmenten mit der Methode der PCR indirekt auch RNA-Bereiche nachzuweisen.</p>
					<p>Die Reaktionsansätze und -bedingungen der in dieser Arbeit durchgeführten PCR&#8217;s und RT&#8209;PCR&#8217;s sind im speziellen Methodenteil ab Abschnitt <link ref="_Ref468514248">3.5</link> beschrieben. Die in den unterschiedlichen PCR-Ansätzen verwendeten Primer (TIB MOLBIOL, Berlin) und ihre Sequenzen sind in der Tabelle 1 aufgeführt. </p>
					<p>
						<table frame="all" id="N10F54" orient="port" tocentry="1">
							<caption>
								<link id="_Ref6606098"/>
								<pagenumber id="N10F5E" label="41" numbering="arabic" start="41"/>Tab. 1: Positionen und Sequenzen der verwendeten Primer: Die Zahlen bezeichnen die Position des 5&#8216;-Nukleatids des Primers in der mRNA-Sequenz des IL&#8209;4R&#945; gemäß der von Idzerda et al. veröffentlicheten Sequenz[<link ref="_bib399">122</link>].</caption>
							<legend>*Primer zur spezifischen Amplifikation ausschließlich von IL&#8209;4R&#945;<sub>IT</sub>, überspannt Exon x.<br/>
								<sup>#</sup>Primer zur Sequenzierung von pCR®3.1/IL&#8209;4R&#945; und pCR®3.1/IL&#8209;4R&#945;<sub>IT</sub>, im Kit zum Vektor von der Firma Invitrogen mitgeliefert.</legend>
							<tgroup align="left" char="" charoff="50" cols="4">
								<colspec colname="1" colnum="1"/>
								<colspec colname="2" colnum="2"/>
								<colspec colname="3" colnum="3"/>
								<colspec colname="4" colnum="4"/>
								<tbody valign="top">
									<row>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>
												<strong>Primer, Position</strong>
											</p>
										</entry>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>
												<strong>5&#8217;</strong>
											</p>
										</entry>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>
												<strong>Sequenz</strong>
											</p>
										</entry>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>
												<strong>3&#8217;</strong>
											</p>
										</entry>
									</row>
									<row>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>IL&#8209;4R 16 up</p>
										</entry>
										<entry morerows="0" nameend="4" namest="2" rotate="0" valign="top">
											<p>GGCGCGCAGATAATTAAAGATT</p>
										</entry>
									</row>
									<row>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>IL&#8209;4R 125 up</p>
										</entry>
										<entry morerows="0" nameend="4" namest="2" rotate="0" valign="top">
											<p>ATCACTTGAGATCAGGAGTTCGA</p>
										</entry>
									</row>
									<row>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>IL&#8209;4R 617 up</p>
										</entry>
										<entry morerows="0" nameend="4" namest="2" rotate="0" valign="top">
											<p>CCCCCTGACAATTACCTGT</p>
										</entry>
									</row>
									<row>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>IL&#8209;4R 767 down</p>
										</entry>
										<entry morerows="0" nameend="4" namest="2" rotate="0" valign="top">
											<p>TGTAGGAAATCCCAGACTTC</p>
										</entry>
									</row>
									<row>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>IL&#8209;4R 950 up</p>
										</entry>
										<entry morerows="0" nameend="4" namest="2" rotate="0" valign="top">
											<p>AAGAAAGAATGGTGGGATCAGAT</p>
										</entry>
									</row>
									<row>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>IL&#8209;4R 1030 up</p>
										</entry>
										<entry morerows="0" nameend="4" namest="2" rotate="0" valign="top">
											<p>ACAGTGGGAGAAGCGGTC</p>
										</entry>
									</row>
									<row>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>IL&#8209;4R 1074 down</p>
										</entry>
										<entry morerows="0" nameend="4" namest="2" rotate="0" valign="top">
											<p>GGGCACTTGGCTGGTTCCT</p>
										</entry>
									</row>
									<row>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>IL&#8209;4R 1089IT* down</p>
										</entry>
										<entry morerows="0" nameend="4" namest="2" rotate="0" valign="top">
											<p>CAATTCTTCCAGTGTCTGAG</p>
										</entry>
									</row>
									<row>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>IL&#8209;4R 1118 down</p>
										</entry>
										<entry morerows="0" nameend="4" namest="2" rotate="0" valign="top">
											<p>CCAGAAAACAGGGCAAGAG</p>
										</entry>
									</row>
									<row>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>IL&#8209;4R 1242 up</p>
										</entry>
										<entry morerows="0" nameend="4" namest="2" rotate="0" valign="top">
											<p>TCAGCGTGGTGCGATGTGT</p>
										</entry>
									</row>
									<row>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>IL&#8209;4R 1384 down</p>
										</entry>
										<entry morerows="0" nameend="4" namest="2" rotate="0" valign="top">
											<p>CACAATGCCCTCCCTTCC</p>
										</entry>
									</row>
									<row>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>IL&#8209;4R 1619 up</p>
										</entry>
										<entry morerows="0" nameend="4" namest="2" rotate="0" valign="top">
											<p>CTGACTTGCACAGAGACGC</p>
										</entry>
									</row>
									<row>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>IL&#8209;4R 2246 down</p>
										</entry>
										<entry morerows="0" nameend="4" namest="2" rotate="0" valign="top">
											<p>TTGGCATGTCCTCTACCTT</p>
										</entry>
									</row>
									<row>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>IL&#8209;4R 2582 down</p>
										</entry>
										<entry morerows="0" nameend="4" namest="2" rotate="0" valign="top">
											<p>AGGGGCAGGATGGAAGGAT</p>
										</entry>
									</row>
									<row>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>IL&#8209;4R 2792 down</p>
										</entry>
										<entry morerows="0" nameend="4" namest="2" rotate="0" valign="top">
											<p>GGGCCAATCACCTTCATACCAT</p>
										</entry>
									</row>
									<row>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>IL&#8209;4R 3065 down</p>
										</entry>
										<entry morerows="0" nameend="4" namest="2" rotate="0" valign="top">
											<p>TCGGCTTCTAGTTCAGTGAGA</p>
										</entry>
									</row>
									<row>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>GAPDH up[<link ref="_bib213">123</link>]</p>
										</entry>
										<entry morerows="0" nameend="4" namest="2" rotate="0" valign="top">
											<p>GCAGGGGGGAGCCAAAAGGG</p>
										</entry>
									</row>
									<row>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>GAPDH down[<link ref="_bib213">123</link>]</p>
										</entry>
										<entry morerows="0" nameend="4" namest="2" rotate="0" valign="top">
											<p>TGCCAGCCCCAGCGTCAAAG</p>
										</entry>
									</row>
									<row>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>&#946;-Actin up[<link ref="_bib729">124</link>]</p>
										</entry>
										<entry morerows="0" nameend="4" namest="2" rotate="0" valign="top">
											<p>CCTTCCTGGGCATGGAGTCCT</p>
										</entry>
									</row>
									<row>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>&#946;-Actin down[<link ref="_bib729">124</link>]</p>
										</entry>
										<entry morerows="0" nameend="4" namest="2" rotate="0" valign="top">
											<p>AATCTCATCTTGTTTTCTGCG</p>
										</entry>
									</row>
									<row>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>IL-15 up</p>
										</entry>
										<entry morerows="0" nameend="4" namest="2" rotate="0" valign="top">
											<p>TGTCTTCATTTTGGGCTGTTTCA</p>
										</entry>
									</row>
									<row>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>IL-15 down</p>
										</entry>
										<entry morerows="0" nameend="4" namest="2" rotate="0" valign="top">
											<p>TCCTCCAGTTCCTCACATTCTTTG</p>
										</entry>
									</row>
									<row>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>IL-7 up</p>
										</entry>
										<entry morerows="0" nameend="4" namest="2" rotate="0" valign="top">
											<p>CCCGCAGACCATGTTCCATG</p>
										</entry>
									</row>
									<row>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>IL-7down</p>
										</entry>
										<entry morerows="0" nameend="4" namest="2" rotate="0" valign="top">
											<p>GAGGATGCAGCTAAAGTTCG</p>
										</entry>
									</row>
									<row>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>IL-7R up</p>
										</entry>
										<entry morerows="0" nameend="4" namest="2" rotate="0" valign="top">
											<p>CTCCAGAGATCAATAATAGCTC</p>
										</entry>
									</row>
									<row>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>IL-7R down</p>
										</entry>
										<entry morerows="0" nameend="4" namest="2" rotate="0" valign="top">
											<p>TTGTCGCTCACGGTAAGTTCA</p>
										</entry>
									</row>
									<row>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>&#947;<sub>C</sub> up</p>
										</entry>
										<entry morerows="0" nameend="4" namest="2" rotate="0" valign="top">
											<p>AAAACTGCAGAATCTGGTGATCCC</p>
										</entry>
									</row>
									<row>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>&#947;<sub>C</sub> down</p>
										</entry>
										<entry morerows="0" nameend="4" namest="2" rotate="0" valign="top">
											<p>GGTGGGAATTCGGGGCATCGTC</p>
										</entry>
									</row>
									<row>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>&#946;<sub>C</sub> up</p>
										</entry>
										<entry morerows="0" nameend="4" namest="2" rotate="0" valign="top">
											<p>TGCGCAGAAAGTGGGAGGAGAAGA</p>
										</entry>
									</row>
									<row>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>&#946;<sub>C</sub> down</p>
										</entry>
										<entry morerows="0" nameend="4" namest="2" rotate="0" valign="top">
											<p>GCCTTCTCTCCACTTCCACG</p>
										</entry>
									</row>
									<row>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>T7<sup>#</sup>
											</p>
										</entry>
										<entry morerows="0" nameend="4" namest="2" rotate="0" valign="top">
											<p>TAATACGACTCACTATAGGG</p>
										</entry>
									</row>
									<row>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>pCR®3.1 Reverse<sup>#</sup>
											</p>
										</entry>
										<entry morerows="0" nameend="4" namest="2" rotate="0" valign="top">
											<p>TAGAAGGCACAGTCGAGG</p>
										</entry>
									</row>
								</tbody>
							</tgroup>
						</table>
					</p>
					<block id="N112C7" label="3.4.4.1">
						<head>
							<pagenumber id="N112CB" label="42" numbering="arabic" start="42"/>cDNA-Synthese</head>
						<p>Die Reaktion der reversen Transkription zur Generierung von komplementärer DNA (cDNA) wurde bei 37°C für 45 min und anschließender Hitzeinaktivierung der Reversen Transkriptase bei 94°C für 5 min in folgendem Ansatz durchgeführt:</p>
						<p>
							<table frame="none" id="N112D5" orient="port" tocentry="1">
								<tgroup align="left" char="" charoff="50" cols="2">
									<colspec colname="1" colnum="1"/>
									<colspec colname="2" colnum="2"/>
									<tbody valign="top">
										<row>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>ca. 1 µg</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>RNA</p>
											</entry>
										</row>
										<row>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>4 µl</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>First Strand Buffer (5x konz.), GIBCO BRL</p>
											</entry>
										</row>
										<row>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>5 µl</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>dNTP-Mix (je 2 mM), GIBCO BRL</p>
											</entry>
										</row>
										<row>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>1 µl</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>DTT (100 mM), GIBCO BRL</p>
											</entry>
										</row>
										<row>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>2 µl</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>Hexanukleotide (50 mM), Boehringer Mannheim</p>
											</entry>
										</row>
										<row>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>2 µl</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>SuperScript IITM H- Reverse Transkriptase (200 U/µl), GIBCO BRL</p>
											</entry>
										</row>
										<row>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top"/>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>H<sub>2</sub>O ad 20 µl</p>
											</entry>
										</row>
									</tbody>
								</tgroup>
							</table>
						</p>
					</block>
					<block id="N11382" label="3.4.4.2">
						<head>Agarose-Gelelektrophorese</head>
						<p>10 µl-Aliquots eines jeden PCR-Produktes wurden nach elektrophoretischer Auftrennung in mit Ethidiumbromid (200 µg/l) gefärbten 0,6-3%igen Agarose-Gelen (NuSieve GTG:SeaKem GTG (2:1) für 3%ige Gele, SeaKem LE für 0,6-2%ige Gele, Biozym Diagnostics GmbH) analysiert.</p>
					</block>
				</subsection>
				<subsection id="N1138C" label="3.4.5">
					<head>
						<link id="_Ref468522030"/>Aufreinigung von PCR-Produkten</head>
					<p>Aufreinigungen von PCR-Produkten wurden mit dem PCR Purification Kit (Qiagen) nach den Anweisungen des Herstellers durchgeführt. Die Amplifikate der aus Agarose-Gelen herausgeschnittenen Banden wurden mit dem Gel Extraction Kit (Qiagen) aufgereinigt.</p>
				</subsection>
				<subsection id="N11398" label="3.4.6">
					<head>Sequenzierungen</head>
					<block id="N1139D" label="3.4.6.1">
						<head>Cycle-Sequencing</head>
						<p>Die PCR-Produkte bzw. Plasmide wurden mit dem &#8222;ThermoSequenase<sup>TM</sup> dye terminator cycle sequencing pre-mix kit&#8220; (Amersham) sequenziert. Die Methode des <em>Cycle Sequencing </em>basiert auf dem Prinzip der PCR, wobei allerdings im Unterschied zur PCR nur ein Primer eingesetzt wird. Durch den Einsatz einer hitzestabilen DNA-Polymerase können durch wiederholte Zyklen von Hitzedenaturierung des <em>Templates</em>, Primer-Anlagerung und Elongation größere Mengen von Produkt erzielt werden als bei Sequenzierungen mit hitzeempfindlichen Polymerasen wie z. B. der T7 Sequenase, die nur einen einzigen Polymerisierungsschritt erlauben. </p>
						<p>Der Einbau eines Didesoxynukleotids (ddNTP) in den DNA-Strang verhindert eine weitere Polymerisierung, so daß es an dieser Stelle zum Kettenabbruch kommt. Die vier verschiedenen ddNTPs sind jeweils mit unterschiedlichen Fluoreszenzfarbstoffen markiert. Nach gelelektrophoretischer Auftrennung, die die Fragmente nach ihrer Größe separiert, <pagenumber id="N113B0" label="43" numbering="arabic" start="43"/>können die Farben von einem geeigneten Detektor erkannt werden und jedem Fragment kann ein bestimmtes Nukleotid zugeordnet werden. Die Gelelektrophorese, Detektion und Analyse der Sequenzierungen wurden mit dem automatischen Sequenzierer ABI Prism<sup>TM</sup> 377 (PE, Applied Biosystems, Weiterstadt) durchgeführt. </p>
						<p>
							<em>
								<strong>Cycle-Sequencing-Ansatz</strong>
							</em>
						</p>
						<p>
							<em>Plasmid-Sequenzierung:</em>
						</p>
						<p>
							<table frame="none" id="N113C9" orient="port" tocentry="1">
								<tgroup align="left" char="" charoff="50" cols="2">
									<colspec colname="1" colnum="1"/>
									<colspec colname="2" colnum="2"/>
									<tbody valign="top">
										<row>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>ca. 500 ng</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>Plasmid </p>
											</entry>
										</row>
										<row>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>5 pmol</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>Primer</p>
											</entry>
										</row>
										<row>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>4 µl</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>ThermoSequenaseTM dye terminator pre-mix, Amersham</p>
											</entry>
										</row>
										<row>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top"/>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>H<sub>2</sub>O ad 10 µl</p>
											</entry>
										</row>
									</tbody>
								</tgroup>
							</table>
						</p>
						<p>
							<em>Direkte Sequenzierung eines PCR-Produktes:</em>
						</p>
						<p>
							<table frame="none" id="N1143E" orient="port" tocentry="1">
								<tgroup align="left" char="" charoff="50" cols="2">
									<colspec colname="1" colnum="1"/>
									<colspec colname="2" colnum="2"/>
									<tbody valign="top">
										<row>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>ca. 200 ng</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>PCR-Produkt</p>
											</entry>
										</row>
										<row>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>5 pmol</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>Primer</p>
											</entry>
										</row>
										<row>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>2 µl</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>ThermoSequenase<sup>TM</sup> dye terminator pre-mix, Amersham</p>
											</entry>
										</row>
										<row>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top"/>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>H<sub>2</sub>O ad 10 µl</p>
											</entry>
										</row>
									</tbody>
								</tgroup>
							</table>
						</p>
						<p>
							<em>
								<strong>Reaktionsbedingungen</strong>
							</em>
						</p>
						<p>
							<table frame="none" id="N114B9" orient="port" tocentry="1">
								<tgroup align="left" char="" charoff="50" cols="4">
									<colspec colname="1" colnum="1"/>
									<colspec colname="2" colnum="2"/>
									<colspec colname="3" colnum="3"/>
									<colspec colname="4" colnum="4"/>
									<tbody valign="top">
										<row>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>initiale Denaturierung:</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>94°C</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>2 min</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top"/>
										</row>
										<row>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>Annealing:</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>55°C</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>15 sec</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top"/>
										</row>
										<row>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>Elongation:</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>65°C</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>30 sec</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>25 Zyklen</p>
											</entry>
										</row>
										<row>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>Denaturierung:</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>94°C</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>15 sec</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top"/>
										</row>
									</tbody>
								</tgroup>
							</table>
						</p>
						<p>Die <em>Cycle-Sequencing-</em>Reaktionen wurden im Thermocycler GeneAmp® PCR System 2400 (PE, Applied Biosystems) durchgeführt. Durch Zentrifugation über Sephadex-Säulen (Sephadex G50, Pharmacia Biotech ) wurden die Produkte von den überschüssigen Primer- und Nukleotid-Resten abgetrennt und in einer Vakuumzentrifuge getrocknet. Die Pellets wurden in 4 µl Ladepuffer gelöst und nach Denaturierung für 2 min bei 94°C auf Eis gestellt. 2 µl der Probe wurden für die weitere Analyse auf das Gel geladen.</p>
					</block>
					<block id="N11572" label="3.4.6.2">
						<head>Polyacrylamid-Gelelektrophorese</head>
						<p>Die Produkte wurden in einem Polyacrylamid-Gel (5% Acrylamid:Bisacrylamid (29:1), 7 M Harnstoff) im ABI Prism<sup>TM</sup> 377 aufgetrennt und analysiert.</p>
					</block>
				</subsection>
				<subsection id="N1157F" label="3.4.7">
					<head>Restriktionsverdaue</head>
					<p>Verdaue mit Restriktionsendonukleasen wurden unter den entsprechenden Puffer­bedingungen mit je ca. 1&#8209;2 U Enzym pro µg DNA bei 37°C für 1&#8209;4 Stunden durchgeführt.</p>
				</subsection>
				<subsection id="N11588" label="3.4.8">
					<head>
						<pagenumber id="N1158C" label="44" numbering="arabic" start="44"/>Single Stranded Conformational Polymorphism (SSCP) Analyse</head>
					<p>Die SSCP-Analyse beruht auf dem Prinzip, daß einzelsträngige DNA-Fragmente in einem nicht-denaturierenden Milieu entsprechend ihrer Primärstruktur sekundäre Konformationen annehmen, die das Laufverhalten in einem hochauflösenden Polyacrylamid-Gel beein­flussen, so daß mit dieser Methode bei geeigneten Versuchsbedingungen Punkt­mutationen detektiert werden können. Durch eine initiale Hitze-Denaturierung in Formamid werden die Doppelstränge eines PCR-Produktes in Einzelstränge getrennt. Diese bilden dann bei Auftrennung im nicht-denaturierenden Gel entsprechend ihren Laufeigenschaften ein spezifisches Bandenmuster, das mittels einer hochsensitiven Silberfärbung sichtbar gemacht werden kann.</p>
					<p>Die Methode der SSCP wurde in der vorliegenden Arbeit angewandt, um die bei der kompetitiven PCR von IL&#8209;4R&#945;/IL&#8209;4R&#945;<sub>IT</sub> (siehe Abschnitt <link ref="_Ref468522343">3.5.1</link> und <link ref="_Ref479710669">Abb. 11</link>) auftretende zusätzlichen Bande als Heteroduplexe zu identifizieren (siehe auch Abschnitt <link ref="_Ref479326132">3.5.3</link> und <link ref="_Ref479415893">Abb. 18</link>).</p>
					<p>Zur Durchführung der SSCP wurden 5 µl der aus dem Gel extrahierten Amplifikate mit 15 µl SSCP-Ladepuffer gemischt, nach Denaturierung über 10 Minuten sofort auf Eis gestellt und auf ein 0,7x MDE-Gel geladen. Die Elektrophorese erfolgte in 0,5x TBE als Laufpuffer bei einer elektrischen Leistung von 4 Watt während der ersten 15 Minuten, anschließend über einen Zeitraum von 15-18 Stunden bei 2 Watt. Um die Banden nach Abschluß der Elektrophorese durch eine Silberfärbung sichtbar zu machen, wurde das Gel zunächst fixiert, anschließend in 0,1% Silbernitrat 10 Minuten inkubiert, gewaschen und in der Entwicklerlösung geschwenkt bis die Banden sichtbar wurden. Die Entwicklung wurde in 10% Essigsäure gestoppt.</p>
				</subsection>
				<subsection id="N115AE" label="3.4.9">
					<head>Durchflußzytometrie</head>
					<p>Die Durchflußzytometrie ist ein Meßverfahren zur Untersuchung von Partikeln wie z.B. Zellen in wässriger Suspension. Die Zellen werden im Durchflußzytometer in einem Flüssigkeitsstrom wie in einer Perlenkette aufgereiht durch eine Meßkammer geleitet und dort dem Meßpunkt, dem Kreuzungspunkt mit einem Laserstrahl zugeführt. Das an der Zelle entstehende Streulicht wird in verschiedenen Winkeln ausgewertet. Das im Engwinkel gemessene Streulicht (<em>forward scatter</em>) ist ein Maß für die Größe der Zellen, während das seitwärts im rechten Winkel gemessene Streulicht die Zellgranularität bestimmt. Zusätzlich kann die Fluoreszenz der Zellen gemessen werden. Dazu werden die Zellen entweder direkt mit Fluorochromen angefärbt (z.B. Propidiumjodid als Kernfarbstoff) oder sie werden mit Fluoreszenz-markierten Antikörpern beladen. Die verwendeten Fluoreszenzfarbstoffe <pagenumber id="N115B8" label="45" numbering="arabic" start="45"/>müssen ihr Absorptions­maximum im Bereich der Wellenlänge des Lasers haben, das Emissionsspektrum hängt von der Art des eingesetzten Farbstoffes ab. Der Einsatz von Farbstoffen mit unterschiedlichem Emissionsspektrum macht die simultane Messung mehrerer Antikörper bzw. die Kombination von Antikörpermarkierung mit der direkten Färbung der Zellen möglich.</p>
					<p>Die in dieser Arbeit durchgeführten durchflußzytometrischen Messungen wurden mit dem FacScan der Firma Becton-Dickinson durchgeführt.</p>
				</subsection>
				<subsection id="N115C1" label="3.4.10">
					<head>Klonierung</head>
					<block id="N115C6" label="3.4.10.1">
						<head>
							<link id="_Ref468526771"/>Unidirektionales TA-Cloning</head>
						<p>Das Prinzip des TA-Cloning (Original TA-Cloning®, Eukaryotic TA Cloning® Kit - Unidirectional, Invitrogen) beruht auf der Eigenschaft der Taq-Polymerase, an das 3&#8216;-Ende jedes bei der PCR-Amplifikation entstehenden Stranges ein einzelnes A-Nukleotid anzufügen. Der Vektor ist bereits linearisiert und mit jeweils einem T-Nukleotid-Überhang an seinen 3&#8216;-Enden versehen. Dadurch werden <em>&#8222;sticky ends&#8220; </em>passend zu den 3&#8216;A-Überhängen der PCR-Produkte geschaffen und die Selbstligation des Vektors verhindert.</p>
						<p>Der TA-Cloning-Vektor pCR3.1&#8482;-Uni (Eukaryotic TA Cloning® Kit - Unidirectional, Invitrogen) ist ein eukaryontischen Expressionsvektor, der zusätzlich die gerichtete Klonierung von PCR-Produkten ermöglicht. Für diesen Zweck trägt das eine 5&#8216;-Ende des Vektors keine Phosphatgruppe, was eine Ligation mit einem Ende eines DNA-Stranges, der ebenfalls keine 5&#8216;-Phosphatgruppe trägt, verhindert. Durch vorhergehende Phosphorylierung eines der beiden Primer, die bei der PCR zur Herstellung des Inserts eingesetzt werden, kann das Insert jedoch in der gewünschten Orientierung in den Vektor eingebaut werden (<link ref="_Ref479416140">Abb. 7</link>).</p>
						<p>
							<link id="_1005555675"/>
							<link id="_1005555734"/>
							<link id="_1005555749"/>
							<link id="_1016201728"/>
							<link id="_1080371019"/>
							<mm entity="Objekt6" file="moericke_html_m61cd1f56.gif" id="N115EC" label="435#144">
								<caption>
									<link id="_Ref479416140"/>Abb. 7: Schematische Darstellung des unidirektionalen TA-Cloning-Vektors für die gerichtete Ligation des PCR-Produktes mit dem Vektor. Da die Ligase ein phosphoryliertes 5&#8216;-Ende für die Ligation benötigt, ist bei Dephosphorylierung eines Armes des Vektors und Phosphorylierung eines der beiden Enden des PCR-Produktes die Ligation nur in einer Richtung möglich.</caption>
							</mm>
						</p>
						<p>Die Phosphorylierung eines Primers und die anschließende Ligation der Inserts mit dem Vektor erfolgten nach den Anweisungen des Herstellers der eingesetzten TA-Cloning®-Kits.</p>
					</block>
					<block id="N115FC" label="3.4.10.2">
						<head>
							<link id="_Ref468526326"/>
							<pagenumber id="N11603" label="46" numbering="arabic" start="46"/>Phosphorylierung eines Primers</head>
						<p>
							<table frame="none" id="N1160A" orient="port" tocentry="1">
								<tgroup align="left" char="" charoff="50" cols="2">
									<colspec colname="1" colnum="1"/>
									<colspec colname="2" colnum="2"/>
									<tbody valign="top">
										<row>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>0,1 nmol</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>Primer <em>IL&#8209;4R 125 up</em>
												</p>
											</entry>
										</row>
										<row>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>1 µl</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>10x Kinase Puffer</p>
											</entry>
										</row>
										<row>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>1 µl</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>ATP (10 mM)</p>
											</entry>
										</row>
										<row>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>1 µl</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>T4-Polynukleotid-Kinase (10 U/µl)</p>
											</entry>
										</row>
										<row>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top"/>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>H<sub>2</sub>O ad 10 µl</p>
											</entry>
										</row>
									</tbody>
								</tgroup>
							</table>
						</p>
						<p>Der Ansatz wurde für 40 min bei 37°C inkubiert. Anschließend wurde die Kinase für 5 min bei 94°C inaktiviert, der Ansatz auf Eis gestellt und sofort in der PCR weiterverwendet.</p>
					</block>
					<block id="N11693" label="3.4.10.3">
						<head>
							<link id="_Ref468528742"/>Transformation kompetenter E. coli</head>
						<p>Kompetente Zellen des E. coli-Stammes TOP10F&#8216; (One Shot<sup>TM</sup>, Invitrogen) wurden mit den fertigen Ligationsansätzen transformiert.</p>
						<p>Die Zellen wurden auf Eis aufgetaut und mit 2 µl &#946;-Mercaptoethanol und 1-2 µl des Ligations­ansatzes gemischt. Nach Inkubation für 30 min auf Eis wurden die Zellen für 30 sec einem Hitzeschock bei 42°C ausgesetzt, kurz auf Eis abgekühlt und dann für 60 min in 250 µl SOC-Medium bei 37°C und 225 UpM auf einem Rotations-Schüttler geschüttelt. Anschließend wurden je 50 µl und 250 µl des Ansatzes auf Luria-Agar-Platten mit Ampicillin ausgestrichen und über Nacht bei 37°C inkubiert.</p>
					</block>
					<block id="N116A5" label="3.4.10.4">
						<head>
							<link id="_Ref468531211"/>Plasmidpräparationen</head>
						<p>Für die Plasmid-Minipräparationen wurde je eine Kolonie einer Übernachtplatte gepickt und in 2 ml Ampicillin-LB-Medium für ca. 16 h bei 37°C geschüttelt. Die Isolierung der Plasmide wurde mit dem QIAprep Plasmid Mini Kit (Qiagen) nach den Anweisungen des Herstellers durchgeführt. Die Bakterien werden nach alkalischer Lyse über Säulen mit einer DNA-bindenden Silica-Matrix aufgereinigt.</p>
						<p>Plasmidpräparationen mit ausreichender Reinheit und Menge für die nachfolgenden Transfektionen wurden mit dem QIAfilter Plasmid Maxi Kit (Qiagen) nach den Angaben des Herstellers durchgeführt.</p>
					</block>
				</subsection>
			</section>
			<section id="N116B6" label="3.5">
				<head>
					<link id="_Ref468514248"/>
					<pagenumber id="N116BD" label="47" numbering="arabic" start="47"/>Identifizierung und Charakterisierung der IL&#8209;4R&#945; Splice-Variante (IL&#8209;4R&#945;<sub>IT</sub>)</head>
				<subsection id="N116C5" label="3.5.1">
					<head>
						<link id="_Ref468522343"/>
						<link id="_Ref468526521"/>PCR</head>
					<p>Für die Identifizierung und die folgende Sequenzierung der IL&#8209;4R&#945;<sub>IT</sub> wurde eine PCR mit dem Primerpaar <em>IL&#8209;4R 617 up/IL&#8209;4R 1118 down </em>(<link ref="_Ref6606098">Tab. 1</link>) durchgeführt.</p>
					<p>
						<em>
							<strong>Reaktionsansatz</strong>
						</em>
					</p>
					<p>
						<table frame="none" id="N116E8" orient="port" tocentry="1">
							<tgroup align="left" char="" charoff="50" cols="2">
								<colspec colname="1" colnum="1"/>
								<colspec colname="2" colnum="2"/>
								<tbody valign="top">
									<row>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>ca. 1 µl</p>
										</entry>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>cDNA-Mix</p>
										</entry>
									</row>
									<row>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>3 µl</p>
										</entry>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>PCR-Buffer (10x konz.), PERKIN ELMER</p>
										</entry>
									</row>
									<row>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>0,1 µl</p>
										</entry>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>AmpliTaq® DNA-Polymerase (5 U/µl), PERKIN ELMER</p>
										</entry>
									</row>
									<row>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>3 µl</p>
										</entry>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>dNTP-Mix (je 2 mM), GIBCO BRL</p>
										</entry>
									</row>
									<row>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>1,5 µl</p>
										</entry>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>je Primer <em>IL&#8209;4R 617 up/IL&#8209;4R 1118 down </em>(10 µM), TIB MOLBIOL</p>
										</entry>
									</row>
									<row>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top"/>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>H<sub>2</sub>O ad 30 µl</p>
										</entry>
									</row>
								</tbody>
							</tgroup>
						</table>
					</p>
					<p>
						<em>
							<strong>Reaktionsbedingungen</strong>
						</em>
					</p>
					<p>
						<table frame="none" id="N1178D" orient="port" tocentry="1">
							<tgroup align="left" char="" charoff="50" cols="4">
								<colspec colname="1" colnum="1"/>
								<colspec colname="2" colnum="2"/>
								<colspec colname="3" colnum="3"/>
								<colspec colname="4" colnum="4"/>
								<tbody valign="top">
									<row>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>initiale Denaturierung:</p>
										</entry>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>94°C</p>
										</entry>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>5 min</p>
										</entry>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top"/>
									</row>
									<row>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>Annealing:</p>
										</entry>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>58°C</p>
										</entry>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>45 sec</p>
										</entry>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top"/>
									</row>
									<row>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>Elongation:</p>
										</entry>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>72°C</p>
										</entry>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>60 sec</p>
										</entry>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>30 Zyklen</p>
										</entry>
									</row>
									<row>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>Denaturierung:</p>
										</entry>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>94°C</p>
										</entry>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>60 sec</p>
										</entry>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top"/>
									</row>
									<row>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>abschließende Elongation:</p>
										</entry>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>72°C</p>
										</entry>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>10 min</p>
										</entry>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top"/>
									</row>
								</tbody>
							</tgroup>
						</table>
					</p>
					<p>Bei der Untersuchung der Patientenproben wurden die gleichen Reaktionsbedingungen verwendet. Der Reaktionsansatz enthielt aber zusätzlich 0,15 µl je &#946;-Actin-spezifischem Primer als interne Kontrolle. </p>
				</subsection>
				<subsection id="N11866" label="3.5.2">
					<head>Sequenzierung</head>
					<p>Nach Agarose-Gelelektrophorese wurden die Banden für den IL&#8209;4R&#945; und die IL&#8209;4R&#945;<sub>IT</sub> aus dem Gel herausgeschnitten, die Amplifikate aufgereinigt und nach der in Abschnitt <link ref="_Ref468522030">3.4.5</link> beschriebene Methode direkt sequenziert.</p>
				</subsection>
				<subsection id="N11876" label="3.5.3">
					<head>
						<link id="_Ref479326132"/>SSCP</head>
					<p>Zur Identifizierung der Heteroduplexe wurden die Banden von IL&#8209;4R und IL&#8209;4R<sub>IT</sub> und die Heteroduplex-Bande nach elektrophoretischer Auftrennung in einem Agarose-Gel einzeln aus dem Gel herausgeschnitten, aufgereinigt und in einer SSCP-Analyse das Laufverhalten der Einzelstränge ermittelt.</p>
				</subsection>
				<subsection id="N11885" label="3.5.4">
					<head>
						<pagenumber id="N11889" label="48" numbering="arabic" start="48"/>Quantitative Analyse</head>
					<p>Mit Hilfe eines Gel-Dokumentationssystems (Gel Doc 1000<sup>TM</sup>) und der Molecular Analyst® Software (beide von Bio-Rad Laboratories) konnte die Intensität der Banden dokumentiert und analysiert werden. Für jede Probe wurde ein Profil erstellt, bei dem die Fläche unter der Kurve (AUC) eines jeden Peaks der Intensität der dazugehörigen Bande entspricht <em>(</em>
						<link ref="_Ref479511837">Abb. 19</link>
					). Die AUC&#8217;s der Peaks von IL&#8209;4R&#945; und IL&#8209;4R&#945;<sub>IT</sub> wurden bestimmt, und als Maß für die Expression der Splice-Variante im Verhältnis zum IL&#8209;4R&#945; wurde eine standardisierte AUC für die Splice-Variante (sAUC(IL&#8209;4R&#945;<sub>IT</sub>)) nach der Formel</p>
					<p>sAUC(IL&#8209;4R&#945;<sub>IT</sub>)<em> = </em>
						<mm entity="Objekt7" file="moericke_html_d3b1416.gif" id="N118A9" label="269#47"/>
						 in % berechnet.</p>
				</subsection>
				<subsection id="N118AF" label="3.5.5">
					<head>Identifizierung der Grenzen des alternativ gespleißten Exons</head>
					<block id="N118B4" label="3.5.5.1">
						<head>PCR</head>
						<p>Zur Identifizierung der Grenzen des alternativ gespleißten Exons wurde eine Intron-überspannende PCR mit DNA aus mononukleären Zellen peripheren Blutes eines gesunden Probanden durchgeführt. Die verwendeten Primerpaare waren <em>IL&#8209;4R 950 up/IL&#8209;4R 1074 down </em>für das Intron upstream des alternativ gespleißten Exons und <em>IL&#8209;4R 1030 up/IL&#8209;4R 1118 down </em>(<link ref="_Ref6606098">Tab. 1</link>)<em/>für das Intron downstream davon. Es gelang, die gesamten Introns unter den folgenden PCR-Bedingungen zu amplifizieren.</p>
						<p>
							<em>
								<strong>Reaktionsansatz</strong>
							</em>
						</p>
						<p>
							<table frame="none" id="N118D3" orient="port" tocentry="1">
								<tgroup align="left" char="" charoff="50" cols="4">
									<colspec colname="1" colnum="1"/>
									<colspec colname="2" colnum="2"/>
									<colspec colname="3" colnum="3"/>
									<colspec colname="4" colnum="4"/>
									<tbody valign="top">
										<row>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>ca. 0,1 µl</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" nameend="4" namest="2" rotate="0" valign="top">
												<p>buffy coat DNA</p>
											</entry>
										</row>
										<row>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>3 µl</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" nameend="4" namest="2" rotate="0" valign="top">
												<p>LA PCR-Buffer II (Mg<sup>2+</sup> plus, 10x konz.), TaKaRa Shuzo Co., LTD.</p>
											</entry>
										</row>
										<row>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>0,3 µl</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" nameend="4" namest="2" rotate="0" valign="top">
												<p>TaKaRa LA Taq DNA-Polymerase (5 U/µl), TaKaRa Shuzo Co., LTD.</p>
											</entry>
										</row>
										<row>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>6 µl</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" nameend="4" namest="2" rotate="0" valign="top">
												<p>dNTP-Mix (je 2 mM), GIBCO BRL</p>
											</entry>
										</row>
										<row>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>1 µl</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>je Primer</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" nameend="4" namest="3" rotate="0" valign="top">
												<p>
													<em>IL&#8209;4R 1030 up/IL&#8209;4R 1118 down </em>bzw.</p>
											</entry>
										</row>
										<row>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top"/>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top"/>
											<entry morerows="0" nameend="4" namest="3" rotate="0" valign="top">
												<p>
													<em>IL&#8209;4R 950 up/IL&#8209;4R 1074 down,</em> (10 µM) TIB MOLBIOL</p>
											</entry>
										</row>
										<row>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top"/>
											<entry morerows="0" nameend="3" namest="2" rotate="0" valign="top">
												<p>H<sub>2</sub>O ad 30 µl</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top"/>
										</row>
									</tbody>
								</tgroup>
							</table>
						</p>
						<p>
							<em>
								<strong>Reaktionsbedingungen</strong>
							</em>
						</p>
						<p>
							<table frame="none" id="N119B8" orient="port" tocentry="1">
								<tgroup align="left" char="" charoff="50" cols="4">
									<colspec colname="1" colnum="1"/>
									<colspec colname="2" colnum="2"/>
									<colspec colname="3" colnum="3"/>
									<colspec colname="4" colnum="4"/>
									<tbody valign="top">
										<row>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>initiale Denaturierung:</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>94°C</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>5 min</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top"/>
										</row>
										<row>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>Annealing:</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>60°C</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>45 sec</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top"/>
										</row>
										<row>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>Elongation:</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>72°C</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>3 min</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>35 Zyklen</p>
											</entry>
										</row>
										<row>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>Denaturierung:</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>94°C</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>60 sec</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top"/>
										</row>
										<row>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>abschließende Elongation:</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>72°C</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>10 min</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top"/>
										</row>
									</tbody>
								</tgroup>
							</table>
						</p>
						<p>Die Länge der PCR-Produkte betrug ca. 1500 bp für das Intron oberhalb und ca. 1800 bp für das Intron unterhalb des alternativ gespleißten Exons.</p>
					</block>
					<block id="N11A91" label="3.5.5.2">
						<head>
							<pagenumber id="N11A95" label="49" numbering="arabic" start="49"/>Sequenzierung</head>
						<p>Die Produkte wurden wie oben beschrieben aufgereinigt und je etwa 400 bp der 5&#8217;- und der 3&#8217;-Enden der Amplifikate wurden direkt sequenziert.</p>
					</block>
				</subsection>
				<subsection id="N11A9F" label="3.5.6">
					<head>mRNA-Stabilitäts-Test</head>
					<p>Zur Bestimmung der mRNA-Stabilitäten von IL&#8209;4R und IL&#8209;4R<sub>IT</sub> wurden mononukleäre Zellen peripheren Blutes eines gesunden Probanden in 5 Portionen (Nr. 1-5) zu je 1x10<sup>7</sup> Zellen geteilt. Aus Portion Nr. 1 wurde sofort RNA gewonnen, Nr. 2 und 3 wurden am zweiten Tag und Nr. 4 und 5 am vierten Tag nach Abnahme aufgearbeitet. Die Zellen aus den Portionen 2-5 wurden bis zur Aufarbeitung in 4 ml RPMI-Medium bei Zimmertemperatur aufbewahrt. Die Portionen 2 und 4 enthielten zusätzlich 10 µg/ml Actinomycin D (Sigma-Aldrich) zur Hemmung der Transkription.</p>
					<block id="N11AAD" label="3.5.6.1">
						<head>Kompetitive RT-PCR</head>
						<p>Um das Verhältnis der Expression von IL&#8209;4R&#945;- zu IL&#8209;4R&#945;<sub>IT</sub>-mRNA zu bestimmen, wurde eine kompetitive RT-PCR wie im Abschnitt <link ref="_Ref468526521">3.5.1</link> beschrieben durchgeführt.</p>
					</block>
					<block id="N11ABD" label="3.5.6.2">
						<head>Semiquantitative RT-PCR</head>
						<p>Die Expression der einzelnen Transkripte von IL&#8209;4R&#945; und IL&#8209;4R&#945;<sub>IT</sub> wurde mit semiquan­titativen RT-PCRs mit jeweils für die einzelnen Transkripte spezifischen Primern in folgenden Ansätzen durchgeführt.</p>
						<p>
							<pagenumber id="N11ACA" label="50" numbering="arabic" start="50"/>
							<em>
								<strong>Reaktionsansatz für IL&#8209;4R</strong>
							</em>
							<em>
								<strong>&#945;</strong>
							</em>
						</p>
						<p>
							<table frame="none" id="N11ADD" orient="port" tocentry="1">
								<tgroup align="left" char="" charoff="50" cols="2">
									<colspec colname="1" colnum="1"/>
									<colspec colname="2" colnum="2"/>
									<tbody valign="top">
										<row>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>ca. 1 µl</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>cDNA-Mix</p>
											</entry>
										</row>
										<row>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>3 µl</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>PCR-Buffer (10x konz.), PERKIN ELMER</p>
											</entry>
										</row>
										<row>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>0,1 µl</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>AmpliTaq® DNA-Polymerase (5 U/µl), PERKIN ELMER</p>
											</entry>
										</row>
										<row>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>3 µl</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>dNTP-Mix (je 2 mM), GIBCO BRL</p>
											</entry>
										</row>
										<row>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>1 µl</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>je Primer <em>IL&#8209;4R 1030 up/IL&#8209;4R 1384 down </em>(10 µM)</p>
											</entry>
										</row>
										<row>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top"/>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>H<sub>2</sub>O ad 30 µl</p>
											</entry>
										</row>
									</tbody>
								</tgroup>
							</table>
						</p>
						<p>
							<em>
								<strong>Reaktionsansatz für IL&#8209;4R</strong>
							</em>
							<em>
								<strong>&#945;</strong>
							</em>
							<sub>IT</sub>
						</p>
						<p>
							<table frame="none" id="N11B8B" orient="port" tocentry="1">
								<tgroup align="left" char="" charoff="50" cols="2">
									<colspec colname="1" colnum="1"/>
									<colspec colname="2" colnum="2"/>
									<tbody valign="top">
										<row>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>ca. 1 µl</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>cDNA-Mix</p>
											</entry>
										</row>
										<row>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>3 µl</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>PCR-Buffer (10x konz.), PERKIN ELMER</p>
											</entry>
										</row>
										<row>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>0,1 µl</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>AmpliTaqâ DNA-Polymerase (5 U/µl), PERKIN ELMER</p>
											</entry>
										</row>
										<row>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>3 µl</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>dNTP-Mix (je 2 mM), GIBCO BRL</p>
											</entry>
										</row>
										<row>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>1,5 µl</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>je Primer <em>IL&#8209;4R 617 up/IL&#8209;4R 1089IT down </em>(10 µM)</p>
											</entry>
										</row>
										<row>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top"/>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>H<sub>2</sub>O ad 30 µl</p>
											</entry>
										</row>
									</tbody>
								</tgroup>
							</table>
						</p>
						<p>
							<em>
								<strong>Reaktionsansatz für GAPDH</strong>
							</em>
						</p>
						<p>
							<table frame="none" id="N11C30" orient="port" tocentry="1">
								<tgroup align="left" char="" charoff="50" cols="2">
									<colspec colname="1" colnum="1"/>
									<colspec colname="2" colnum="2"/>
									<tbody valign="top">
										<row>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>ca. 1 µl</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>cDNA-Mix, 1:1 bis 1:100 verdünnt</p>
											</entry>
										</row>
										<row>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>3 µl</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>PCR-Buffer (10x konz.), PERKIN ELMER</p>
											</entry>
										</row>
										<row>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>0,1 µl</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>AmpliTaqâ DNA-Polymerase (5 U/µl), PERKIN ELMER</p>
											</entry>
										</row>
										<row>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>3 µl</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>dNTP-Mix (je 2 mM), GIBCO BRL</p>
											</entry>
										</row>
										<row>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>1, 5 µl</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>je Primer <em>GAPDH up/down </em>(10 µM)</p>
											</entry>
										</row>
										<row>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top"/>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>H<sub>2</sub>O ad 30 µl</p>
											</entry>
										</row>
									</tbody>
								</tgroup>
							</table>
						</p>
						<p>
							<em>
								<strong>Reaktionsbedingungen für IL&#8209;4R</strong>
							</em>
							<em>
								<strong>&#945;</strong>
							</em>
							<em>
								<strong>, IL&#8209;4R</strong>
							</em>
							<em>
								<strong>&#945;</strong>
							</em>
							<sub>IT</sub>
							<em>
								<strong> und GAPDH</strong>
							</em>
						</p>
						<p>
							<table frame="none" id="N11CF0" orient="port" tocentry="1">
								<tgroup align="left" char="" charoff="50" cols="4">
									<colspec colname="1" colnum="1"/>
									<colspec colname="2" colnum="2"/>
									<colspec colname="3" colnum="3"/>
									<colspec colname="4" colnum="4"/>
									<tbody valign="top">
										<row>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>initiale Denaturierung:</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>94°C</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>5 min</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top"/>
										</row>
										<row>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>Annealing:</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>59°C</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>30 sec</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top"/>
										</row>
										<row>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>Elongation:</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>72°C</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>45 sec</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>30 Zyklen</p>
											</entry>
										</row>
										<row>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>Denaturierung:</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>94°C</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>60 sec</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top"/>
										</row>
										<row>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>abschließende Elongation:</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>72°C</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>10 min</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top"/>
										</row>
									</tbody>
								</tgroup>
							</table>
						</p>
					</block>
				</subsection>
			</section>
			<section id="N11DC8" label="3.6">
				<head>Klonierung von IL&#8209;4R&#945;- und IL&#8209;4R&#945;<sub>IT</sub>-cDNA</head>
				<subsection id="N11DD0" label="3.6.1">
					<head>PCR zur Herstellung der Inserts</head>
					<p>Die gesamten kodierenden Bereiche des IL&#8209;4R&#945; und der IL&#8209;4R&#945;<sub>IT</sub> wurden mit einer sogenannten <em>nested</em> PCR amplifiziert. Hierbei wird ein PCR-Produkt als <em>template</em> in einem weiteren PCR-Ansatz eingesetzt und mit intern (<em>nested</em>) gelegenen Primern amplifiziert. Dadurch werden die Ausbeute erhöht und gleichzeitig im externen PCR-Ansatz entstandene unspezifische Produkte durch den Einsatz der <em>nested </em>gelegenen Primer im internen Ansatz nicht weiter amplifiziert.</p>
					<p>Die externe PCR wurde mit dem Primerpaar <em>IL&#8209;4R 16 up/IL&#8209;4R 3065 down</em> (<link ref="_Ref6606098">Tab. 1</link>)<em/>durchgeführt. </p>
					<block id="N11DF3" label="3.6.1.1">
						<head>
							<pagenumber id="N11DF7" label="51" numbering="arabic" start="51"/>Externe PCR </head>
						<p>
							<em>
								<strong>Reaktionsansatz</strong>
							</em>
						</p>
						<p>
							<table frame="none" id="N11E07" orient="port" tocentry="1">
								<tgroup align="left" char="" charoff="50" cols="2">
									<colspec colname="1" colnum="1"/>
									<colspec colname="2" colnum="2"/>
									<tbody valign="top">
										<row>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>ca. 0,1 µg</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>buffy coat cDNA</p>
											</entry>
										</row>
										<row>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>3 µl</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>Expand&#8482; HF Puffer (Mg<sup>2+ </sup>plus, 10x konz.), Boehriger Mannheim</p>
											</entry>
										</row>
										<row>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>0,75 µ</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>Expand&#8482; HF PCR System enzyme mix (3,5 U/µl), Boehriger Mannheim</p>
											</entry>
										</row>
										<row>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>6 µl</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>dNTP-Mix (je 2 mM), GIBCO BRL</p>
											</entry>
										</row>
										<row>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>1 µl</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>je Primer <em>IL&#8209;4R 16 up/IL&#8209;4R 3065 down </em>(10 µM) TIB MOLBIOL</p>
											</entry>
										</row>
										<row>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top"/>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>H<sub>2</sub>O ad 30 µl</p>
											</entry>
										</row>
									</tbody>
								</tgroup>
							</table>
						</p>
						<p>
							<em>
								<strong>Reaktionsbedingungen</strong>
							</em>
						</p>
						<p>
							<table frame="none" id="N11EAF" orient="port" tocentry="1">
								<tgroup align="left" char="" charoff="50" cols="4">
									<colspec colname="1" colnum="1"/>
									<colspec colname="2" colnum="2"/>
									<colspec colname="3" colnum="3"/>
									<colspec colname="4" colnum="4"/>
									<tbody valign="top">
										<row>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>initiale Denaturierung:</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>94°C</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>2 min</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top"/>
										</row>
										<row>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>Annealing:</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>58°C</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>30 sec</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top"/>
										</row>
										<row>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>Elongation:</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>68°C</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>3 min</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>10 Zyklen</p>
											</entry>
										</row>
										<row>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>Denaturierung:</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>94°C</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>30 sec</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top"/>
										</row>
										<row>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top"/>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top"/>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top"/>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top"/>
										</row>
										<row>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>Annealing:</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>58°C</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>30 sec</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top"/>
										</row>
										<row>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>Elongation:</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>68°C</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>3 min+20 sec/Zyklus</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>20 Zyklen</p>
											</entry>
										</row>
										<row>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>Denaturierung:</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>94°C</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>30 sec</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top"/>
										</row>
										<row>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>abschließende Elongation:</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>72°C</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>7 min</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top"/>
										</row>
									</tbody>
								</tgroup>
							</table>
						</p>
						<p>Für die interne PCR wurde das Produkt der externen PCR 1:10<sup>4</sup> verdünnt und mit dem Primerpaar <em>IL&#8209;4R 125 up/IL&#8209;4R 2793 down </em>(<link ref="_Ref6606098">Tab. 1</link>) amplifiziert. Um eine anschließende gerichtete Klonierung in den Vektor pCR3.1<sup>TM</sup>-Uni zu ermöglichen, wurde der Sense-Primer <em>IL&#8209;4R 125 up</em> zuvor phosphoryliert (siehe <link ref="_Ref468526771">3.4.10.1</link>.)</p>
					</block>
					<block id="N12020" label="3.6.1.2">
						<head>
							<pagenumber id="N12024" label="52" numbering="arabic" start="52"/>Interne PCR </head>
						<p>
							<em>
								<strong>Reaktionsansatz</strong>
							</em>
						</p>
						<p>
							<table frame="none" id="N12034" orient="port" tocentry="1">
								<tgroup align="left" char="" charoff="50" cols="2">
									<colspec colname="1" colnum="1"/>
									<colspec colname="2" colnum="2"/>
									<tbody valign="top">
										<row>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>1 µl</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>Produkt der externen PCR, 1:10<sup>4 </sup>verdünnt</p>
											</entry>
										</row>
										<row>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>3 µl</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>Expand&#8482; HF Puffer (Mg<sup>2+</sup> plus, 10x konz.), Boehriger Mannheim</p>
											</entry>
										</row>
										<row>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>0,5 µ</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>Expand&#8482; HF PCR System enzyme mix (3,5 U/µl), Boehriger Mannheim</p>
											</entry>
										</row>
										<row>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>6 µl</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>dNTP-Mix (je 2 mM), GIBCO BRL</p>
											</entry>
										</row>
										<row>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>1 µl</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>je Primer <em>IL&#8209;4R 125 up (phosph.)/IL&#8209;4R 2793 down, </em>(10 µM), TIB MOLBIOL</p>
											</entry>
										</row>
										<row>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top"/>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>H<sub>2</sub>O ad 30 µl</p>
											</entry>
										</row>
									</tbody>
								</tgroup>
							</table>
						</p>
						<p>
							<em>
								<strong>Reaktionsbedingungen</strong>
							</em>
						</p>
						<p>
							<table frame="none" id="N120DF" orient="port" tocentry="1">
								<tgroup align="left" char="" charoff="50" cols="4">
									<colspec colname="1" colnum="1"/>
									<colspec colname="2" colnum="2"/>
									<colspec colname="3" colnum="3"/>
									<colspec colname="4" colnum="4"/>
									<tbody valign="top">
										<row>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>initiale Denaturierung:</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>94°C</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>2 min</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top"/>
										</row>
										<row>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>Annealing:</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>64°C</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>30 sec</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top"/>
										</row>
										<row>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>Elongation:</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>68°C</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>3 min</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>10 Zyklen</p>
											</entry>
										</row>
										<row>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>Denaturierung:</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>94°C</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>30 sec</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top"/>
										</row>
										<row>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top"/>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top"/>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top"/>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top"/>
										</row>
										<row>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>Annealing:</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>64°C</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>30 sec</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top"/>
										</row>
										<row>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>Elongation:</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>68°C</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>3 min+20 sec/Zyklus</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>20 Zyklen</p>
											</entry>
										</row>
										<row>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>Denaturierung:</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>94°C</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>30 sec</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top"/>
										</row>
										<row>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>abschließende Elongation:</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>72°C</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
												<p>7 min</p>
											</entry>
											<entry morerows="0" rotate="0" valign="top"/>
										</row>
									</tbody>
								</tgroup>
							</table>
						</p>
						<p>Die Amplifikationsprodukte der internen PCR wurden in dem eukaryontischen Expressions­vektor pCR3.1&#8482;-Uni kloniert.</p>
					</block>
				</subsection>
				<subsection id="N1223D" label="3.6.2">
					<head>Ligation</head>
					<p>Zur Klonierung wurden die Amplifikationsprodukte der IL&#8209;4R&#945;- und IL&#8209;4R&#945;<sub>IT</sub>-cDNA zunächst mit dem Vektor pCR3.1&#8482;-Uni ligiert. Gewöhnlich wird in der Ligation ein molares Verhältnis von Vektor zu Insert von 1:1 bis 1:2 empfohlen. Für eine größere Effizienz der Ligation kann laut Hersteller bei langen Inserts der Einsatz einer größeren Menge PCR-Produkt in Relation zum Vektor nötig sein. Da trotz der <em>nested</em>-PCR die Ausbeute an PCR-Produkt relativ gering war, wurden zur Anreicherung die gewünschten Produkte mehrerer Ansätze aufgereinigt und in einem kleineren Volumen H<sub>2</sub>O aufgenommen. Dieses Produkt wurde nach Zugabe von PCR-Puffer, dNTPs und Taq-Polymerase nochmals für 15 min bei 72°C inkubiert, um einen ausreichenden 3&#8216;-A-Überhang der Produkte und damit eine hohe Ligationseffizienz zu gewährleisten.</p>
					<p>
						<table frame="none" id="N12250" orient="port" tocentry="1">
							<tgroup align="left" char="" charoff="50" cols="2">
								<colspec colname="1" colnum="1"/>
								<colspec colname="2" colnum="2"/>
								<tbody valign="top">
									<row>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>2 µl</p>
										</entry>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>Vektor (pCR3.1<sup>TM</sup>-Uni), 30 ng/µl, Invitrogen</p>
										</entry>
									</row>
									<row>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>x µl</p>
										</entry>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>PCR-Produkt (ca. 100 ng)</p>
										</entry>
									</row>
									<row>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>1 µ</p>
										</entry>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>10x Ligationspuffer, Invitrogen</p>
										</entry>
									</row>
									<row>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>1 µl</p>
										</entry>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>T4 DNA-Ligase (4 U/µl), Invitrogen</p>
										</entry>
									</row>
									<row>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top"/>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>H<sub>2</sub>O ad 10 µl</p>
										</entry>
									</row>
								</tbody>
							</tgroup>
						</table>
					</p>
					<p>Die Ligation fand bei 14°C über Nacht statt.</p>
				</subsection>
				<subsection id="N122D9" label="3.6.3">
					<head>
						<pagenumber id="N122DD" label="53" numbering="arabic" start="53"/>Transformation kompetenter E. coli-Stämme</head>
					<p>Kompetente E. coli-Bakterien wurden wie im Abschnitt <link ref="_Ref468528742">3.4.10.3</link> beschrieben mit den Ligations­ansätzen transformiert. Die Kolonien der Übernachtplatten wurden in je 2 ml LB&#8209;Ampicillin-Medium für ca. 16 h weiter kultiviert. Je 1 µl dieser Zellsuspensionen wurde mit 100 µl H<sub>2</sub>O verdünnt und 1 µl davon als <em>template </em>in eine PCR eingesetzt, um zu kontrollieren, ob ein Insert und ob die IL&#8209;4R&#945;- oder IL&#8209;4R&#945;<sub>IT</sub>&#8209;cDNA in die Klone integriert wurde. Die PCR wurde mit dem Primerpaar <em>IL&#8209;4R 617 up/IL&#8209;4R 1118 down </em>(<link ref="_Ref6606098">Tab. 1</link>) unter den im Abschnitt <link ref="_Ref468522343">3.5.1</link> beschriebenen Konditionen durchgeführt. Aus den Kulturen, deren Klone das gewünschte Insert integriert hatten, wurden die Plasmide wie in Abschnitt <link ref="_Ref468531211">3.4.10.4</link> beschrieben extrahiert.</p>
				</subsection>
				<subsection id="N12302" label="3.6.4">
					<head>Sequenzierung</head>
					<p>Zur Kontrolle der korrekten Sequenz wurden die Inserts der Vektoren nach der im Abschnitt <link ref="_Ref468522030">3.4.5</link> beschriebenen Methode mit den in der Tabelle 1 aufgelisteten IL&#8209;4R&#945;-Primern sequenziert.</p>
				</subsection>
				<subsection id="N1230F" label="3.6.5">
					<head>
						<link id="_Ref479219199"/>Herstellung von pCR3.1/IL&#8209;4R&#945; mit korrektem Insert</head>
					<p>Da trotz Einsatzes einer DNA-Polymerase mit <em>proofreading</em>-Aktivität kein Klon von pCR3.1/IL&#8209;4R&#945; mit fehlerfreiem Insert erhalten werden konnte, wurden die korrekten Bereiche zweier Vektoren mit Fehlern an jeweils unterschiedlichen Positionen des Inserts miteinander ligiert: Der Klon Nr. 24 hatte Fehler in seiner Basensequenz an den Positionen 487 und 887, der Klon Nr. 17 an Position 2001. Die Restriktionsendonuklease SspBI schneidet im Insert an Position 1785, AccI an Position 2185. Beide Enzyme schneiden an keinen weiteren Stellen im Vektor. Durch Verdau beider Klone mit beiden Restriktionsenzymen konnte der Bereich im Klon 17, der den Fehler an Position 2001 enthielt, herausgeschnitten und durch Ligation mit dem homologen, fehlerlosen Abschnitt aus Klon 24 ausgetauscht werden.</p>
					<p>Die Produkte des Restriktionsverdaus wurden auf einem 1%igen Agarose-Gel elektrophoretisch aufgetrennt. Das kurze Fragment (=400 bp) aus Klon Nr. 24 und das lange Fragment (&#8776;7270 bp) aus Klon Nr. 17 wurden aus dem Gel herausgeschnitten, mit dem QiAquick Gel Extraction Kit (Qiagen) aufgereinigt und religiert. Die erneute Sequenzierung dieses Vektors zeigte dann eine korrekte Basensequenz, so daß er in die folgenden Versuche eingesetzt wurde.</p>
				</subsection>
				<subsection id="N12321" label="3.6.6">
					<head>
						<pagenumber id="N12325" label="54" numbering="arabic" start="54"/>Plasmidpräparationen (Maxipreps)</head>
					<p>Von den Klonen mit den korrekten IL&#8209;4R&#945;- bzw. IL&#8209;4R&#945;<sub>IT</sub>-Inserts wurden wie in Abschnitt <link ref="_Ref468531211">3.4.10.4</link> beschrieben Maxipräparationen des Vektors hergestellt.</p>
				</subsection>
			</section>
			<section id="N12336" label="3.7">
				<head>Transfektion der Zellinie Ba/F3</head>
				<p>Zellen der pro-B-Zellinie Ba/F3 der Maus wurden mit PBS gewaschen und anschließend zu einer Konzentration von 1x10<sup>7</sup> vitalen Zellen in RPMI resuspendiert. Je 0,8 ml Zellsuspension wurden mit ca. 50 µg mit PvuI linearisiertem Vektor (pCR3.1/IL&#8209;4R, pCR3.1/IL&#8209;4R<sub>IT</sub>, pCR3.1) nach 5-minütiger Inkubation auf Eis bei 300 V und 950 µF in einem Elektroporator (Gene Pulser, Bio-Rad Laboratories) elektroporiert. Die Zellen wurden in je 20 ml Ba/F3-Medium (s.o.) für 48 h kultiviert und anschließend die stabil transfizierten Zellen unter Zugabe von Geneticin® (G418) (Invitrogen) in einer Konzentration von 800 µg/ml in 24-Loch-Platten für ca. 2-3 Wochen selektioniert. Um homogene, rezeptortragende Klone der mit pCR3.1&#8482;-Uni-IL&#8209;4R bzw. pCR3.1&#8482;-Uni-IL&#8209;4R<sub>IT</sub> transfizierten Zellen zu erhalten, wurden die stabil transfizierten Zellen auf eine Konzentration von ca. 10 Zellen/ml eingestellt und in 96-Loch-Platten mit je 100 µl Zellsuspension pro <em>well</em> kultivert. Die aus einer Einzelzelle entstandenen Klone wurden weiter expandiert und auf die Expression des IL&#8209;4R&#945;/IL&#8209;4R&#945;<sub>IT</sub> bzw. deren mRNA mit Durchflußzytometrie, RT-PCR und RNase-Protection-Assay überprüft. 21 mit pCR3.1&#8482;-Uni-IL&#8209;4R und 18 mit pCR3.1&#8482;-Uni-IL4R<sub>IT</sub> transfizierte Klone, die durchflußzytometrisch den Rezeptor auf der Zelloberfläche und in der RT-PCR den gesamten kodierenden Bereich der IL&#8209;4R- bzw. IL&#8209;4R<sub>IT</sub>-mRNA exprimierten, wurden in den folgenden Experimenten weiter untersucht. Die mit dem leeren Vektor pCR3.1&#8482;-Uni stabil transfizierten Zellen wurden ohne weitere Klonierung als negative Kontrolle eingesetzt.</p>
			</section>
			<section id="N12354" label="3.8">
				<head>Durchflußzytometrische Untersuchung der Expression von IL&#8209;4R und IL&#8209;4R<sub>IT</sub>
				</head>
				<p>Je 5x10<sup>5</sup>Zellen wurden in 100 µl PBS mit 20 µg Maus IgG (Sigma) zur Blockade unspezifischer Bindungen für 20 min und anschließend nach Zugabe von 20 µl PE-konjugiertem monoklonalem anti-human IL&#8209;4R&#945;-Antikörper (anti CD124, Immunotech) bzw. 5 µl der passenden PE-konjugierten Isotyp-Kontrolle (Becton-Dickinson) für weitere 20 min bei 4°C inkubiert. Nach Waschen der Zellen in PBS wurden die Proben im Durchflußzytometer (FACScan, Becton-Dickinson) gemessen und die Ergebnisse mit der CellQuest-Software (Becton-Dickinson) und zur weiteren Bearbeitung unter Windows mit dem dem Programm WinMDI Version 2.8 ausgewertet.</p>
			</section>
			<section id="N12363" label="3.9">
				<head>
					<pagenumber id="N12367" label="55" numbering="arabic" start="55"/>Proliferations-Assays</head>
				<subsection id="N1236C" label="3.9.1">
					<head>Prinzip des MTS Zell-Proliferations-Test</head>
					<p>Das Tetrazoliumsalz MTS (Owen&#8217;s Reagenz) wird bei Zugabe von PMS (Phenazin-Methosulfat) als Elektronendonator durch die mitochondrialen Dehydrogenasen lebender Zellen zu einem wasserlöslichen Formazan reduziert, dessen Entstehung sich colorimetrisch durch sein Absorptionsmaximum bei 490 nm bestimmen läßt und zu der Zahl der lebenden Zellen in der Kultur proportional ist. Mit dem MTS Zell-Proliferations-Test (CellTiter 96&#8482; AQ<sub>ueous</sub>Non-Radioactive Cell Proliferation Assay, Promega, Madison, USA) wurde in der vorliegenden Arbeit die Fähigkeit der mit IL&#8209;4R&#945; bzw. IL&#8209;4R&#945;<sub>IT</sub> transfizierten Zellen gemessen, unter Stimulation mit humanem und murinem IL&#8209;4 zu proliferieren.</p>
				</subsection>
				<subsection id="N1237B" label="3.9.2">
					<head>Durchführung des MTS Zell-Proliferations-Test</head>
					<p>Je 2 x 10<sup>4 </sup>Zellen/<em>well </em>wurden in 100 µl Medium ohne bzw. nach Zugabe unterschiedlicher Konzentrationen von humanem oder murinem IL&#8209;4 in 96-<em>well&#8209;</em>Platten bei 37°C inkubiert. Nach 42 bis 48 h wurden den Zellen pro <em>well </em>20 µl einer Lösung aus 2 mg/ml MTS und 0,92 mg/ml PMS zugesetzt, und nach weiterer Inkubation der Platten für ca. 4-6 h bei 37°C die Entstehung des Formazans in einem Plattenphotometer mit einem Meßfilter von 490 nm und einem Referenzfilter von 720 nm gemessen. Die gemessenen Absorptionen (optische Dichte, O.D.) von jeweils 3 <em>wells</em> desselben Ansatzes wurden gemittelt und durch Subtraktion der gemittelten Absorption von <em>wells </em>mit Medium und MTS/PMS aber ohne Zellen korrigiert. </p>
				</subsection>
				<subsection id="N12396" label="3.9.3">
					<head>Proliferation nach Zugabe von spezifischem Antikörper gegen hIL&#8209;4R&#945;</head>
					<p>Je 2 x 10<sup>4</sup> Zellen/<em>well </em>wurden in 100 µl Medium ohne und mit 0,5 µg/ml polyklonalem Antikörper gegen humanen IL&#8209;4R (R&amp;D Systems) für 1 h bei Zimmertemperatur inkubiert. Nach 42 h Wachstum dieser Zellen bei 37°C unter unterschiedlichen Konzentra­tionen von humanem oder murinem IL&#8209;4 wurde wie oben beschrieben die Proliferation gemessen.</p>
				</subsection>
			</section>
			<section id="N123A6" label="3.10">
				<head>Durchflußzytometrische Detektion apoptotischer Zellen</head>
				<p>Während früher Stadien der Apoptose erscheint Phosphatidylserin (PS) auf der Außenseite der Zellmembran. Durch den Einsatz fluoreszenzmarkierter PS-bindende Proteine wie z.B. Annexin V-FITC können Zellen in diesem Stadium durchflußzytometrisch detektiert werden. Außerdem verliert die Zelle während der Apoptose zunehmend die Barrierefunktion ihrer Zellmembran, so daß der DNA-Farbstoff Propidiumjodid von der Zelle aufgenommen wird. <pagenumber id="N123AD" label="56" numbering="arabic" start="56"/>Apoptotische Zellen lassen sich daher mäßig, tote Zellen dagegen stark mit Propidiumjodid anfärben, während der Farbstoff in vitale Zellen nicht eindringt.</p>
				<p>Zur Bestimmung des Anteils apoptotischer Zellen nach Stimulation der mit IL&#8209;4R&#945;, IL&#8209;4R&#945;<sub>IT</sub> oder dem leeren Vektor transfizierten Zellklone mit IL&#8209;4 wurden 1 x 10<sup>6</sup> Zellen/<em>well </em>in 1 ml Medium in 24-<em>well</em>-Platten je unter Zusatz von 4 ng/ml hIL&#8209;4 oder mIL&#8209;4 bzw. ohne Interleukin für 42 h bei 37°C inkubiert. Anschließend wurden die Zellen gewaschen, je 1,5 x 10<sup>5 </sup>Zellen in 100 µl Calcium-Puffer resuspendiert und nach Zugabe von Annexin V&#8209;FITC (Bender MedSystems) für 20 min im Dunkeln auf Eis inkubiert. Die Zellen wurden nochmals gewaschen, Propidiumjodid hinzugefügt und sofort im Durchfluß­zytometer gemessen.</p>
			</section>
			<section id="N123C5" label="3.11">
				<head>RNase-Protection-Assay</head>
				<p>Der RNase-Protection-Assay (RPA) basiert auf dem Prinzip, daß einzelsträngige RNA von RNasen verdaut wird, während doppelsträngige RNA-RNA-Hybride vor dem Verdau durch bestimmte RNasen geschützt sind. Durch Hybridisierung der RNA mit RNA-Sonden, die Sequenzen enthalten, die zu der nachzuweisenden RNA komplementär sind, wird bei dem nachfolgenden RNase-Verdau der hybridisierte Bereich der Sonden vor dem Angriff der RNasen bewahrt, und kann anschließend gelelektrophoretisch aufgetrennt und detektiert werden. Da die Sonden auch Sequenzen enthalten, die zu der nachzuweisenden RNA nicht komplementär sind und daher während der RNase-Behandlung verdaut werden, sind die unverdaute Sonde und der beim RNase-Verdau &#8222;geschützte&#8220; Bereich in ihrer Länge voneinander zu unterscheiden. Unter Einsatz Fluorescein-markierter RNA-Sonden wurde ein nicht radioaktiver RPA etabliert, bei dem ohne weitere Hybridisierungsschritte nach Gelelektrophorese die Sonden direkt detektiert werden konnten (<link ref="_Ref479417012">Abb. 8</link> und <link ref="_Ref468525896">Abb. 9</link>).</p>
				<p>
					<pagenumber id="N123D7" label="57" numbering="arabic" start="57"/>
					<mm entity="Grafik5" file="moericke_html_5479dc09.gif" id="N123DB" label="424#354">
						<caption>
							<link id="_Ref479417012"/>Abb. 8: Prinzip des RNase-Protection-Assays (Erläuterung siehe Text)</caption>
					</mm>
				</p>
				<p>
					<link id="_1005322999"/>
					<link id="_1005326388"/>
					<link id="_1005326546"/>
					<link id="_1005326562"/>
					<link id="_1005326628"/>
					<link id="_1005326636"/>
					<link id="_1005327837"/>
					<link id="_1016287647"/>
					<link id="_1080371023"/>
					<mm entity="Objekt8" file="moericke_html_m799ba10.gif" id="N12404">
						<caption>
							<link id="_Ref468525896"/>Abb. 9: Entstehung der beiden Fragmente von 310 und 75 nt bei RNase-Protektion der Sonde durch IL&#8209;4R&#945;<sub>IT</sub>-mRNA. Der Bereich der Sonde, der der Sequenz des &#8222;Exon x&#8220; komplementär ist, bindet nicht an die IL&#8209;4R&#945;<sub>IT</sub>-mRNA und wird daher von der RNase verdaut (siehe auch <link ref="_Ref468525832">Abb. 10</link>)</caption>
					</mm>
				</p>
				<subsection id="N12419" label="3.11.1">
					<head>In vitro-Transkription der Fluorescein-markierten RNA-Sonde</head>
					<p>Die im RPA eingesetzte Sonde ist einem Bereich der IL&#8209;4R-mRNA komplementär, der das alternativ gespleißte Exon enthält. Damit ist mit derselben Sonde ein Nachweis und die Unterscheidung der IL&#8209;4R- und der IL4R<sub>IT</sub>-mRNA möglich. Zur Herstellung der Sonde wurde ausgehend von dem Plasmid pCR3.1<sup>TM</sup>-Uni-IL&#8209;4R als <em>template </em>das geeignete Fragment mit dem Primerpaar IL4R 950 up/IL4R 1384 down amplifiziert. Um eine gerichtete Ligation in <pagenumber id="N12429" label="58" numbering="arabic" start="58"/>den Vektor pCR3.1<sup>TM</sup>-Uni zu ermöglichen, wurde der Primer <em>IL&#8209;4R 1384 down </em>zuvor phosphoryliert.</p>
					<p>
						<em>
							<strong>Reaktionsansatz</strong>
						</em>
					</p>
					<p>
						<table frame="none" id="N1243F" orient="port" tocentry="1">
							<tgroup align="left" char="" charoff="50" cols="2">
								<colspec colname="1" colnum="1"/>
								<colspec colname="2" colnum="2"/>
								<tbody valign="top">
									<row>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>1 µl</p>
										</entry>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>pCR3.1TM-Uni-IL&#8209;4R (Plasmidpräparation 1:100 verdünnt)</p>
										</entry>
									</row>
									<row>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>3 µl</p>
										</entry>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>PCR-Buffer (10x konz.), PERKIN ELMER</p>
										</entry>
									</row>
									<row>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>0,1 µl</p>
										</entry>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>AmpliTaq® DNA-Polymerase (5 U/µl), PERKIN ELMER</p>
										</entry>
									</row>
									<row>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>3 µl</p>
										</entry>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>dNTP-Mix (je 2 mM), GIBCO, BRL</p>
										</entry>
									</row>
									<row>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>1 µl</p>
										</entry>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>je Primer <em>IL&#8209;4R 950 up/IL&#8209;4R 1384 down </em>(phosph.) (10 µM), TIB MOLBIOL</p>
										</entry>
									</row>
									<row>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top"/>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>H<sub>2</sub>O ad 30 µl</p>
										</entry>
									</row>
								</tbody>
							</tgroup>
						</table>
					</p>
					<p>
						<em>
							<strong>Reaktionsbedingungen</strong>
						</em>
					</p>
					<p>
						<table frame="none" id="N124E4" orient="port" tocentry="1">
							<tgroup align="left" char="" charoff="50" cols="4">
								<colspec colname="1" colnum="1"/>
								<colspec colname="2" colnum="2"/>
								<colspec colname="3" colnum="3"/>
								<colspec colname="4" colnum="4"/>
								<tbody valign="top">
									<row>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>initiale Denaturierung:</p>
										</entry>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>94°C</p>
										</entry>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>5 min</p>
										</entry>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top"/>
									</row>
									<row>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>Annealing:</p>
										</entry>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>60°C</p>
										</entry>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>45 sec</p>
										</entry>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top"/>
									</row>
									<row>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>Elongation:</p>
										</entry>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>72°C</p>
										</entry>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>60 sec</p>
										</entry>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>30 Zyklen</p>
										</entry>
									</row>
									<row>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>Denaturierung:</p>
										</entry>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>94°C</p>
										</entry>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>60 sec</p>
										</entry>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top"/>
									</row>
									<row>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>abschließende Elongation:</p>
										</entry>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>72°C</p>
										</entry>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>10 min</p>
										</entry>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top"/>
									</row>
								</tbody>
							</tgroup>
						</table>
					</p>
					<p>Dieses Fragment wurde in den Vektor pCR3.1<sup>TM</sup>-Uni so gerichtet einkloniert, daß bei vom T7-Promoter des Vektors ausgehender Transkription eine zur IL&#8209;4R&#945;-mRNA komple­mentäre Sequenz entsteht. Anschließend wurde der Vektor mit der Restriktions­endonuklease EcoRI linearisiert und nach Phenol/Chloroform-Extraktion und Ethanol-Fällung in die <em>in-vitro-</em>Transkription<em/>eingesetzt.</p>
					<p>In der <em>in-vitro-</em>Transkription wird das in den Reaktionsansatz gegebene Fluorescein-12-dUTP von der RNA-Polymerase in das Transkript eingebaut.</p>
					<p>
						<em>
							<strong>Reaktionsansatz in-vitro-Transkription</strong>
						</em>
					</p>
					<p>
						<table frame="none" id="N125D5" orient="port" tocentry="1">
							<tgroup align="left" char="" charoff="50" cols="2">
								<colspec colname="1" colnum="1"/>
								<colspec colname="2" colnum="2"/>
								<tbody valign="top">
									<row>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>ca. 1 µg</p>
										</entry>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>linearisierte Plasmid-DNA</p>
										</entry>
									</row>
									<row>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>2 µl</p>
										</entry>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>Fluorescein RNA Labeling Mix (je 10 mM ATP, GTP und CTP, 6,5 mM UTP, 3,5 mM Fluorescein-12-UTP), Boehringer-Mannheim</p>
										</entry>
									</row>
									<row>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>2 µl</p>
										</entry>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>10x Transkriptionspuffer, Boehringer-Mannheim</p>
										</entry>
									</row>
									<row>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>2 µl</p>
										</entry>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>T7 RNA-Polymerase (10 U/µl), Boehringer-Mannheim</p>
										</entry>
									</row>
									<row>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top"/>
										<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
											<p>H<sub>2</sub>O ad 30 µl</p>
										</entry>
									</row>
								</tbody>
							</tgroup>
						</table>
					</p>
					<p>Der Ansatz wurde für 2 h bei 37°C inkubiert.</p>
					<p>Zur Entfernung der <em>template</em>-DNA wurde der Ansatz nach Zugabe von 2 µl DNase I, RNase-frei (10 U/µl) (Boehringer-Mannheim) für weitere 15 min bei 37°C inkubiert und anschließend die Reaktion mit 2 µl 0,2 M EDTA, pH 8,0 auf Eis gestoppt.</p>
					<p>Die nicht eingebauten Nukleotide wurden durch Zentrifugation über eine Sephadex G50-Säule (Pharmacia Biotech) abgetrennt und das aufgereinigte Transkript 1:100 in RPA-Hybridisierungspuffer (PharMingen) verdünnt.</p>
				</subsection>
				<subsection id="N12664" label="3.11.2">
					<head>
						<pagenumber id="N12668" label="59" numbering="arabic" start="59"/>RNase Protection</head>
					<p>Ca. 70 µg RNA wurden in einer Vakuum-Zentrifuge getrocknet, in 9 µl RPA-Hybridisierungs­puffer gelöst und zusammen mit 1 µl der verdünnten Fluorescein-markierten IL&#8209;4R-Sonde nach kurzer Denaturierung bei 90°C für 12-16 h bei 50°C inkubiert.</p>
					<p>Je Probe wurden 100 µl RNase-Reaktionsgemisch (RNase-Puffer, 125 U RNase T1 und 8 ng RNase A) dazugegeben und bei 30°C für 45 min inkubiert. Mit einem anschließenden Verdau der RNase mit Proteinase K (12 µg in 18 µl Proteinase K-Puffer) für 15 min bei 37°C wurde die Reaktion gestoppt.</p>
					<p>Nach Fällung der Proben in Ethanol wurden die Pellets in Formamid-Ladepuffer gelöst, nach kurzer Denaturierung auf Eis gestellt und anschließend zur Analyse auf ein denaturierendes 6%iges Polyacrylamid-Gel (7,5 ml Acrylamid/Bisacrylamid (19:1, 40%), 5 ml 10x TBE, 24 g Harnstoff, H<sub>2</sub>O ad 50 ml, 300 µl Ammoniumpersulfat (10%), 40 µl TEMED) aufgetragen.</p>
					<p>Als Größenmarker wurden die unverdaute IL&#8209;4R&#945;-Sonde von 481 nt und ein weiteres <em>in vitro</em>-Transkript von 193 nt, hergestellt nach Linearisierung des pCR3.1/IL&#8209;4R&#945;-Vektors mit BalI, eingesetzt (<link ref="_Ref468525832">Abb. 10</link>).</p>
					<p>
						<mm entity="Grafik6" file="moericke_html_md2ac6dc.gif" id="N12685">
							<caption>
								<link id="_Ref468525819"/>
								<link id="_Ref468525832"/>Abb. 10: Schematische Darstellung der RPA-Sonde. Nach Schneiden des Vektors mit EcoRI kann ein Fragment von 481 nt in vitro-transkribiert werden. Das durch die IL&#8209;4R&#945;-mRNA geschützte Fragment hat nach Hybridisierung und RNase-Verdau eine Länge von 435 nt, von der IL&#8209;4R&#945;<sub>IT</sub>-mRNA werden zwei Fragmente von 310 und 75 nt Länge geschützt (siehe auch <link ref="_Ref468525896">Abb. 9</link>). Wird der Vektor mit der Restriktionsendonuklease BalI geschnitten, entsteht nach in vitro-Transkription ein Fragment von 193 nt. Dieses und das 481 nt lange Fragment wurden als Größenmarker eingesetzt.</caption>
						</mm>
					</p>
				</subsection>
				<subsection id="N1269B" label="3.11.3">
					<head>Gene Scan</head>
					<p>Die Proben wurden in der Gelelektrophorese-Kammer eines ABI Prism<sup>TM</sup> 373 Automatic Sequencer<em/>(PE, Applied Biosystems, Weiterstadt) aufgetrennt und mit der GeneScan Analysis-Software Version 1.2.2-1 (PE, Applied Biosystems) ausgewertet.</p>
				</subsection>
			</section>
		</chapter>
		<chapter id="chapter4" label="4">
			<head>
				<pagenumber id="N126AF" label="60" numbering="arabic" start="60"/>Ergebnisse</head>
			<section id="N126B4" label="4.1">
				<head>
					<link id="_Ref479512017"/>Identifizierung der IL&#8209;4R&#945;<sub>IT</sub> mRNA</head>
				<p>Bei der Untersuchung der Expression der mRNA des Interleukin-4 Rezeptors mit RT-PCR an Knochenmark und Blut von Patienten mit akuter lymphoblastischer Leukämie ließ sich bei elektrophoretischer Auftrennung der Produkte im Agarosegel zusätzlich zu dem erwarteten Produkt von 502 bp in wechselnder Intensität eine weitere kürzere Bande nachweisen (<link ref="_Ref479710669">Abb. 11</link>). Durch direkte Sequenzierung der Amplifikate beider Banden ließ sich zeigen, daß dem kürzeren Fragment bei ansonsten identischer Sequenz ein Stück von 50 Basenpaaren (bp) fehlte (<link ref="_Ref479674990">Abb. 12</link> und <link ref="_Ref479511887">Abb. 13</link>). Diese Beobachtung legte nahe, daß es sich dabei um das Amplifikat eines alternativ gespleißten Transkriptes mit Fehlen eines einzelnen oder mehrerer Exons handelt.</p>
				<p>
					<mm entity="Grafik7" file="moericke_html_46da6314.gif" id="N126D0" label="576#198">
						<caption>
							<link id="_Ref479710669"/>Abb. 11: RT-PCR zur Amplifizierung von IL&#8209;4R&#945;-cDNA. Dargestellt sind 6 Proben (PB oder KM) von Patienten mit ALL, bei denen sich zusätzlich zu der erwarteten Bande ein weiteres, 50 bp kürzeres Produkt in sehr unterschiedlicher Intensität nachweisen läßt. Auf die Entstehung der als Heteroduplexe bezeichneten Bande wird weiter unten eingegangen.</caption>
					</mm>
				</p>
				<p>
					<pagenumber id="N126DE" label="61" numbering="arabic" start="61"/>
					<mm entity="Grafik8" file="moericke_html_687d0914.gif" id="N126E2">
						<caption>
							<link id="_Ref479674990"/>Abb. 12: Elektropherogramm der Sequenzierungen der PCR-Fragmente von IL&#8209;4R&#945; und IL&#8209;4R&#945;<sub>IT</sub>. Der Pfeil bezeichnet in der Splice-Variante IL&#8209;4R&#945;<sub>IT</sub> die Stelle, an welcher im Vergleich zur vollständigen IL&#8209;4R&#945;-cDNA 50 bp fehlen.</caption>
					</mm>
				</p>
				<p>
					<link id="_1004951304"/>
					<link id="_1016365873"/>
					<link id="_1080371030"/>
					<mm entity="Objekt9" file="moericke_html_m2a36b434.gif" id="N126FE">
						<caption>
							<link id="_Ref479511887"/>Abb. 13: mRNA-Struktur von of IL&#8209;4R&#945; and IL&#8209;4R&#945;<sub>IT</sub>: Durch Auslassen des Exon x kommt es zur Verschiebung des Leserasters und zur Entstehung eines in frame-Stop Codons. Die schwarzen Pfeile bezeichnen die IL&#8209;4R&#945;-spezifischen Primer IL&#8209;4R 617 up/IL&#8209;4R 1118 down (<link ref="_Ref6606098">Tab. 1</link>); SP: Signalpeptid; EX: extrazelluläre Domäne; TM: trans­membranöse Domäne; CYTO: zytoplasmatische Domäne; STOP: Stop-Codon.</caption>
					</mm>
				</p>
				<p>Um das zu belegen, war es nötig, die Exon-Grenzen dieses Bereiches zu identifizieren. Eine ausführliche Recherche der Literatur und der veröffentlichten Sequenzen in den Gen-Datenbanken erbrachte keine weiterführenden Informationen über die genomische Struktur der humanen IL&#8209;4R&#945;-DNA. Für die eng verwandte mRNA des IL&#8209;4R&#945; der Maus[<link ref="_bib374">125</link>] sind diese Daten jedoch bereits veröffentlicht. Ein Sequenzvergleich von humaner und muriner IL&#8209;4R&#945;-mRNA zeigte, daß die fehlenden Nukleotide der beobachteten IL&#8209;4R&#945;-mRNA-<pagenumber id="N12716" label="62" numbering="arabic" start="62"/>Variante mit einer Homologie von 74% mit dem Exon 11 der IL&#8209;4R&#945;-mRNA der Maus übereinstimmte, und ließ vermuten, daß es sich bei diesem Segment ebenfalls um ein Exon handelt (<link ref="_Ref479497471">Abb. 14</link>). Um dies zu belegen, wurden mit einer Exon-übergreifenden PCR die diesem Segment benachbarten Bereiche der genomischen DNA amplifiziert, wobei jeweils ein Primer <em>upstream </em>bzw. <em>downstream </em>der beiden vermuteten Exon-Grenzen positioniert war (<link ref="_Ref479493674">Abb. 15</link>).</p>
				<p>
					<link id="_1033726816"/>
					<link id="_1080371032"/>
					<mm entity="Objekt10" file="moericke_html_m732de03.gif" id="N12731">
						<caption>
							<link id="_Ref479497471"/>Abb. 14: Sequenzvergleich des alternativ gepleißten Exon x der humanen IL&#8209;4R&#945;-mRNA mit dem korrespondierenden Exon 11 der Maus (Homologie 74%).</caption>
					</mm>
				</p>
				<p>
					<link id="_978083704"/>
					<link id="_985330778"/>
					<link id="_985333841"/>
					<link id="_985334236"/>
					<link id="_1005550112"/>
					<link id="_1005551261"/>
					<link id="_1005551333"/>
					<link id="_1005551343"/>
					<link id="_1033726844"/>
					<link id="_1080371034"/>
					<mm entity="Objekt11" file="moericke_html_685874fc.gif" id="N1275C">
						<caption>
							<link id="_Ref479493674"/>Abb. 15: Lokalisation der Primerpaare IL&#8209;4R 950 up/IL&#8209;4R 1074 down und IL&#8209;4R 1030 up/IL&#8209;4R 1118 down zur Amplifizierung der an das &#8222;Exon x&#8220; angrenzenden Introns der IL&#8209;4R&#945;-DNA.</caption>
					</mm>
				</p>
				<p>Dies resultierte in Produkten von ca. 1500 bp für das Fragment <em>upstream</em> und ca. 1800 bp für das Fragment <em>downstream</em>dieses Segmentes. Durch die Sequenzierung der 3&#8216;- und 5&#8216; Enden dieser Produkte konnte das 50 bp-Fragment als vollständiges Exon identifiziert werden, da ihm auf genomischer Ebene tatsächlich Sequenzen benachbart sind, die den benachbarten Introns entsprechen und von den Konsensus-Sequenzen der <em>donor</em>und <em>acceptor splice sites</em> flankiert werden (<link ref="_Ref479710932">Abb. 16</link>). Dies zeigte, daß die kürzere Variante einem alternativ gespleißten Transkript entspricht, dem ein vollständiges Exon von 50 nt Länge fehlt.</p>
				<p>
					<pagenumber id="N1277C" label="63" numbering="arabic" start="63"/>
					<link id="_1005555810"/>
					<mm entity="Objekt12" file="moericke_html_5bfa21f4.gif" id="N12783" label="608#172">
						<caption>
							<link id="_Ref479710932"/>Abb. 16: Region des alternativ gespleißten Exon x der IL&#8209;4R&#945;-mRNA (oben) und den angrenzenden Introns der genomischen DNA (unten). Die DNA-Sequenz der Exon-Intron-Grenzen ist unten aufgeführt. Exon-Sequenzen sind unterstrichen, die donor und acceptor splice sites sind fett gedruckt. </caption>
					</mm>
				</p>
				<p>Dieses Exon, das im Folgenden als &#8222;Exon x&#8220; bezeichnet wird, ist 82 nt <em>downstream</em>des Bereiches gelegen, der für die transmembranöse Domäne des IL&#8209;4R&#945; kodiert (<link ref="_Ref479511887">Abb. 13</link>). Bei Translation dieser Variante käme es durch Verschiebung des Leserasters zu der Entstehung von 21 neuen Aminosäuren, gefolgt von einem Stop-Codon. Ein entstehendes Protein hätte daher eine stark verkürzte zytoplasmatische Domäne und besäße nur einen Teil der für die Signaltransduktion essentiellen Bereiche (<link ref="_Ref479512119">Abb. 17</link>). Gale <em>et al.</em>[<link ref="_bib681">112</link>]<em/>hat eine Splice-Variante der gemeinsamen beta-Kette (<em>common</em>
					<em>beta</em>
					<em>chain</em>, &#946;<sub>C</sub>) der Rezeptoren für GM-CSF, IL-3 und IL-5 beschrieben, deren mRNA einen sehr ähnlichen Aufbau wie die Splice-Variante des IL&#8209;4R hat. Diese Rezeptor-Variante kodiert ebenfalls für einen Rezeptor mit stark verkürzter intrazellulärer Domäne und erhielt daher den Namen &#946;<sub>IT</sub>(IT für <em>intracytoplasmic</em>
					<em>truncated</em>). In Anlehnung daran wurde die in dieser Arbeit identifizierte Splice-Variante der IL&#8209;4R&#945;&#8212;Kette IL&#8209;4R&#945;<sub>IT</sub> genannt.</p>
				<p>
					<pagenumber id="N127C0" label="64" numbering="arabic" start="64"/>
					<mm entity="Grafik9" file="moericke_html_m4b720ea2.gif" id="N127C4" label="627#414">
						<caption>
							<link id="_Ref479512119"/>Abb. 17:  <strong>A:</strong> Potentielle Proteinstruktur von IL&#8209;4R&#945;<sub>IT</sub> (rechts) im Vergleich zum vollständigen IL&#8209;4R&#945; (links). Die schwarze Box stellt die Homologie-Box 1 dar, die in IL&#8209;4R&#945;<sub>IT</sub> erhalten ist, die schraffierte Box entspricht dem durch die Verschiebung des Leserasters veränderten C-terminalen Ende von 21 Aminosäuren. EX: extrazelluläre; TM: transmembranöse; CYTO: cytoplasmatische Domäne. GLU: Glutaminsäurereiche Region. Die Abbildung zeigt, daß alle Tyrosinreste und die für die Proliferation essentielle glutaminreiche Region in IL&#8209;4R&#945;<sub>IT</sub> fehlen. <strong>B:</strong> Potentielle Aminosäuresequenzen von IL&#8209;4R&#945;<sub>IT</sub> und IL&#8209;4R&#945;. Der Pfeil bezeichnet den Beginn der durch die Verschiebung des Leserasters geänderten Sequenz. </caption>
					</mm>
				</p>
				<p>Bei weiter gelelektrophoretischer Auftrennung der Banden der PCR-Produkte von IL&#8209;4R&#945; und IL&#8209;4R&#945;<sub>IT</sub> war regelmäßig zwischen den beiden Banden eine zusätzliche Bande abzugenzen (<link ref="_Ref479710669">Abb. 11</link>). Diese entsteht durch die Bildung von Heteroduplexen aus den Einzelsträngen der Amplifikate von IL&#8209;4R&#945; und IL&#8209;4R&#945;<sub>IT</sub>. Ein Nachweis dessen gelang durch die Analyse der Amplifikate der Banden in einer SSCP (<link ref="_Ref479415893">Abb. 18</link>).</p>
				<p>
					<pagenumber id="N127F5" label="65" numbering="arabic" start="65"/>
					<link id="_1033728227"/>
					<link id="_1080371035"/>
					<mm entity="Objekt13" file="moericke_html_664c5cfc.gif" id="N127FF">
						<caption>
							<link id="_Ref479415893"/>Abb. 18: SSCP-Analyse der PCR-Produkte von IL&#8209;4R&#945; und IL&#8209;4R&#945;<sub>IT</sub> zum Nachweis der Heteroduplex-Bande. Da die Heteroduplexe aus Einzelsträngen von IL&#8209;4R&#945; und IL&#8209;4R&#945;<sub>IT</sub> bestehen, zeigt sich auch ein Bandenmuster, das sich aus den Banden von IL&#8209;4R&#945; und IL&#8209;4R&#945;<sub>IT</sub> zusammensetzt.</caption>
					</mm>
				</p>
			</section>
			<section id="N12814" label="4.2">
				<head>Untersuchung der Expression der IL&#8209;4R&#945;<sub>IT</sub> mRNA an Patientenmaterial</head>
				<p>Die IL&#8209;4R&#945;<sub>IT</sub>
					<sup/>mRNA kodiert für ein Protein, dem bestimmte zytoplasmatische Domänen fehlen, denen wichtige Funktionen in der Signaltransduktion zukommen. Die Überlegung, daß ein aus dieser mRNA eventuell entstehendes Rezeptorprotein eine veränderte biologische Funktion haben könnte, und die Beobachtung, daß die mRNA dieser Variante bei verschiedenen untersuchten Proben sehr unterschiedlich stark exprimiert zu werden schien, ließ es sinnvoll erscheinen, eine größere Gruppe von pädiatrischen Patienten mit ALL/AHL und außerdem Zellen unterschiedlicher hämatopoietischer Zellinien auf die Expression der IL&#8209;4R&#945;<sub>IT</sub>-mRNA im Verhältnis zum IL&#8209;4R&#945; zu untersuchen. Als dafür geeignete Methode wurde eine RT-PCR gewählt, die durch den Einsatz der in der <link ref="_Ref479511887">Abb. 13</link> dargestellten Primer, die den alternativ gespleißten Bereich flankieren, eine simultane Amplifikation beider Produkte im Sinne einer kompetitiven PCR ermöglicht. Außerdem wurde als interne Kontrolle die konstitutiv exprimierte mRNA des &#946;-Actin im selben Ansatz mitamplifiziert. </p>
				<p>Nach Agarosegel-Elektrophorese wurden die Amplifikate mit Hilfe eines Gel-Dokumentationssystems quantitativ ausgewertet, und als Maß für die Expression der Splice-Variante im Verhältnis zum IL&#8209;4R&#945; wurde eine standardisierte AUC (<em>area under the curve</em>, Fläche unter der Kurve) der IL&#8209;4R&#945;<sub>IT</sub> mRNA (sAUC(IL&#8209;4R&#945;<sub>IT</sub>)) errechnet (<link ref="_Ref479511837">Abb. 19</link>). Die sAUC(IL&#8209;4R&#945;<sub>IT</sub>) gibt den prozentualen Anteil der Expression der IL&#8209;4R<sub>IT</sub>-mRNA an der Gesamt-Expression von IL&#8209;4R&#945;- und IL&#8209;4R&#945;<sub>IT</sub>-mRNA wieder.</p>
				<p>
					<pagenumber id="N12846" label="66" numbering="arabic" start="66"/>
					<link id="_1005547983"/>
					<mm entity="Objekt14" file="moericke_html_m66321458.gif" id="N1284D" label="485#314">
						<caption>
							<link id="_Ref479511837"/>Abb. 19: Profilanalyse zur Quantfizierung der Banden bei vier verschiedenen Patientenproben. Die grau getönten Flächen entsprechen den AUC&#8217;s für IL&#8209;4R&#945; und IL&#8209;4R&#945;<sub>IT</sub>. Die Werte für die sAUC(IL&#8209;4R&#945;<sub>IT</sub>) machen die sehr unterschiedliche Expression der Splice-Variante bei verschiedenen Patientenproben deutlich. Bei der zusätzlichen Bande zwischen den Banden von IL&#8209;4R&#945; und IL&#8209;4R&#945;<sub>IT</sub>handelt es sich um Heteroduplexe, die aufgrund der Ähnlichkeit der Amplifikate von IL&#8209;4R&#945; und seiner Splice-Variante entstehen. Dies wurde durch eine SSCP(single stranded conformational polymorphism)-Analyse (siehe auch <link ref="_Ref479415893">Abb. 18</link> und Abschnitt <link ref="_Ref479512017">4.1</link>) nachgewiesen.</caption>
					</mm>
				</p>
				<p>Hierbei fiel auf, daß die sAUC(IL&#8209;4R&#945;<sub>IT</sub>) mit Werten von 0-80% interindividuell sehr variierte, während sie bei unterschiedlichen Proben desselben Patienten aber annähernd konstant zu sein schien. Dies wurde auch bei der statistischen Auswertung deutlich: Beim Vergleich von KM mit Blut zum Zeitpunkt der Diagnose und von KM zum Zeitpunkt der Diagnose mit KM in Remission jeweils derselben Patienten zeigte sich kein statistisch signifikanter Unterschied zwischen den verglichenen Proben (<link ref="_Ref479512278">Abb. 20</link>). Auch im Hinblick auf den Immunphänotyp der Blasten war kein Zusammenhang mit der Expression der Splice-Variante erkennbar (Daten nicht dargestellt). Die sAUC(IL&#8209;4R&#945;<sub>IT</sub>) in den hämatopoetischen Zellinien Jurkat, MOLT4, Raji, KM-H2, 697 und REH betrug weniger als 10%.</p>
				<p>
					<pagenumber id="N12879" label="67" numbering="arabic" start="67"/>
					<mm entity="Grafik10" file="moericke_html_m285d3995.gif" id="N1287D" label="573#244">
						<caption>
							<link id="_Ref479512278"/>Abb. 20: Boxplots zum Vergleich unterschiedlicher Untersuchungsmaterialien jeweils derselben Patienten: Sowohl beim Vergleich von Blut mit KM zum Zeitpunkt der Diagnose (A) als auch von KM bei Diagnose mit Remissionsmark (B) zeigt die statistische Auswertung keinen signifikanten Unterschied.</caption>
					</mm>
				</p>
				<p>Einen hoch signifikanten Unterschied zeigte jedoch der Vergleich von Patienten mit ALL-Ersterkrankung mit Patienten im ersten oder folgenden Rezidiv. In diese Auswertung wurden nur KM-Proben zum Zeitpunkt der Diagnose einbezogen (<link ref="_Ref404746066">Abb. 21</link>). Der Median für die Expression der Splice-Variante im Verhältnis zum IL&#8209;4R&#945; war bei den untersuchten Patienten mit Ersterkrankung mit einem Wert von 10,25% (<em>range </em>0&#8209;60%) für die sAUC(IL&#8209;4R&#945;<sub>IT</sub>) weitaus geringer als bei den Rezidivpatienten (Median: 39,5%, <em>range </em>0&#8209;80%).</p>
				<p>
					<link id="_1004896067"/>
					<link id="_1004896443"/>
					<link id="_1004896448"/>
					<mm entity="Objekt15" file="moericke_html_m146fb3e0.gif" id="N128A4">
						<caption>
							<link id="_Ref404746066"/>Abb. 21: Vergleich der Expression von IL&#8209;4R&#945;<sub>IT</sub>, ausgedrückt als sAUC(IL&#8209;4R&#945;<sub>IT</sub>), in Proben von Patienten mit Ersterkrankung mit einer Gruppe von Rezidivpatienten, dargestellt in Boxplots.</caption>
					</mm>
				</p>
				<p>Im weiteren Verlauf der Arbeit mußte die Deutung dieses Ergebnisses wieder revidiert werden, da sich zeigte, daß der Unterschied der Werte für die sAUC(IL&#8209;4R&#945;<sub>IT</sub>) zwischen <pagenumber id="N128BA" label="68" numbering="arabic" start="68"/>diesen beiden Gruppen keinen Zusammenhang mit der Erkrankung an einer ersten oder rezidivierten Leukämie darstellt, sondern die im Folgenden erläuterten Gründe hat.</p>
				<p>
					So betrug die sAUC(IL&#8209;4R&#945;<sub>IT</sub>) bei der Untersuchung von Blut einiger gesunder erwachsener Probanden ausnahmslos weniger als 20%. Dieses Untersuchungsmaterial stammte vorwiegend von Mitarbeitern unseres Labores und wurde direkt nach Abnahme aufgearbeitet. Um die Gruppe gesunder Kontrollpersonen zu vergrößern, wurde weiteren Probanden Blut abgenommen, das aber transportbedingt oft nicht am selben Tag weiterverarbeitet werden konnte. Bei diesem Material fiel eine um so stärkere Expression der Splice-Variante in Relation zur IL&#8209;4R&#945; mRNA auf, je länger der Zeitraum zwischen Abnahme und Aufarbeitung war. Diese Beobachtung wurde wiederholt experimentell bestätigt. Peripheres Blut gesunder Probanden wurde dazu in mehrere Portionen geteilt und zum Teil sofort nach Abnahme, zum Teil bis zu vier Tage später aufgearbeitet (<link ref="_Ref479512564">Abb. 22</link>). Hierbei spielte es keine Rolle, ob die Proben als Vollblut oder nach Isolierung der mononukleären Zellen in eigenem Plasma oder Zellmedium aufgehoben wurden. Bei Aufbewahrung der Zellen im Kühlschrank war der Effekt weniger stark ausgeprägt als bei Zimmertemperatur (<link ref="_Ref479512595">Abb. 23</link>).</p>
				<p>
					<mm entity="Grafik11" file="moericke_html_16da2fe5.gif" id="N128CF" label="497#195">
						<caption>
							<link id="_Ref479512564"/>Abb. 22: Expression von IL&#8209;4R&#945;<sub>IT</sub> mRNA im Verhältnis zu IL&#8209;4R&#945; bei Aufarbeitung von mononukleären Zellen derselben Blutprobe direkt nach Abnahme oder 2 bzw. 4 Tage später: Der Anteil der Expression von IL&#8209;4R&#945;<sub>IT</sub> ist umso größer, je länger der Zeitraum zwischen Abnahme und Aufarbeitung der Proben war.</caption>
					</mm>
				</p>
				<p><pagenumber id="N128E2" label="69" numbering="arabic" start="69"/></p>
					<p><mm entity="Grafik12" file="moericke_html_27340120.gif" id="N128E7" label="383#230">
						<caption>
							<link id="_Ref479512595"/>Abb. 23: Einfluß der Temperatur auf die Expression von IL&#8209;4R&#945;<sub>IT</sub> bei verzögerter Aufarbeitung. Bei Kühlung der Proben ist der Effekt der Zunahme der sAUC(IL&#8209;4R&#945;<sub>IT</sub>) weniger ausgeprägt.</caption>
					</mm>
				</p>
				<p>
					Vor dem Hintergrund dieser Beobachtungen wurde die Expression der Splice-Variante im Verhältnis zum IL&#8209;4R&#945; im untersuchten Patientenmaterial in Bezug auf die transport­bedingte Zeit zwischen Abnahme und Aufarbeitung des Untersuchungsmaterials statistisch neu ausgewertet. Das Ergebnis ist in der <link ref="_Ref479512661">Abb. 24</link> dargestellt. Ausgewertet wurden diesmal alle untersuchten Proben von Rezidivpatienten und Patienten mit Ersterkrankung unabhängig von der Art des Materials oder dem Immunphänotyp der Erkrankung (n=197) (<link ref="_Ref479512661">Abb. 24</link>A). Bei Untersuchungsmaterialien, die am selben Tag abgenommen wie aufgearbeitet wurden, zeigte die sAUC(IL&#8209;4R&#945;<sub>IT</sub>) signifikant geringere Werte (Median 10%, <em>range </em>0-80%, n=79) als bei den Proben die einen Tag (Median 32,5%, <em>range</em> 0-65%<em/>n=79) oder 2-7 Tage (Median 51%, <em>range</em> 0-72%, n=39) unterwegs waren (p=&lt;0,01, Kruskal-Wallis Test) (<link ref="_Ref479512661">Abb. 24</link>A). Auch bei Betrachtung ausschließlich der Rezidivpatienten gab es keine entscheidende Änderung dieses Ergebnisses (Tag 0: Median 14,5%, <em>range</em> 0-56%, n=15; 1. Tag: Median 33%, <em>range</em> 0&#8209;65%, n=71; 2.-7. Tag: Median 53,75, <em>range</em> 0-72,5%, n=34; p&lt;0,01, Kruskal-Wallis Test) (<link ref="_Ref479512661">Abb. 24</link>B). Bei der Auswertung ausschließlich der Patienten mit Ersterkrankung war aufgrund der kleinen Patientengruppe eine weitere Aufspaltung der Materialien, die einen Tag und länger unterwegs waren, nicht sinnvoll. Auch hier war der Unterschied zwischen den Gruppen, wenn auch etwas weniger ausgeprägt, signifikant (Tag 0: Median 10%, <em>range</em> 0-58%, n=64; 1.-2. Tag: Median 20%, <em>range</em> 0&#8209;60%, n=13, p=0,016, Mann-Whitney-U Test) (<link ref="_Ref479512661">Abb. 24</link>C).</p>
				<p><pagenumber id="N1292E" label="70" numbering="arabic" start="70"/></p><p>
					<link id="_1004894653"/>
					<link id="_1004895730"/>
					<link id="_1004895758"/>
					<link id="_1004895778"/>
					<link id="_1004896684"/>
					<link id="_1005502024"/>
					<link id="_1005504224"/>
					<link id="_1016204121"/>
					<link id="_1033816305"/>
					<mm entity="Objekt16" file="moericke_html_m6969164f.gif" id="N1294E">
						<caption>
							<link id="_Ref479512661"/>Abb. 24: Vergleich unterschiedlich langer Transportzeiten des Untersuchungsmaterials. Deutlicher Anstieg der Expression der IL&#8209;4R&#945;<sub>IT</sub> bei längeren Transportzeiten. In A stammt das untersuchte Material (Blut oder KM) von Patienten mit Ersterkrankungen oder Rezidiven, in B wurden nur Rezidivpatienten, in C nur Patienten mit Ersterkrankung eine ALL ausgewertet.</caption>
					</mm>
				</p>
			</section>
			<section id="N1295D" label="4.3">
				<head>
					Untersuchung der mRNA-Stabilität von IL&#8209;4R&#945; und IL&#8209;4R&#945;<sub>IT</sub>
				</head>
				<p>Ein möglicher Grund für das beobachtete Phänomen wäre ein auf ungleichen Stabilitäten beruhender unterschiedlicher Abbau der beiden mRNAs. Die Stabilität einer mRNA kann bestimmt werden, indem mit einem geeigneten Transkriptionshemmer die Transkription und damit der Nachschub neuer mRNA über einen bestimmten Zeitraum blockiert werden und anschließend die Veränderung der mRNA-Menge quantifiziert wird. </p>
				<p>Für diesen Zweck wurde die RNA mononukleärer Zellen eines gesunden Probanden teils am Tag der Blutabnahme, teils 2 und 4 Tage später aufgearbeitet. Die Zellen wurden bis zur Aufarbeitung in Zellmedium mit bzw. ohne Zugabe von Actinomycin D bei Zimmertemperatur aufgehoben. Anschließend wurden diese Proben auf die Expression von IL&#8209;4R&#945; und IL&#8209;4R&#945;<sub>IT</sub> mRNA untersucht.</p>
				<p>
					<mm entity="Grafik13" file="moericke_html_53d756fa.gif" id="N12970" label="424#220">
						<caption>
							<link id="_Ref479512900"/>Abb. 25: Stabilität der mRNA von IL&#8209;4R&#945; und IL&#8209;4R&#945;<sub>IT</sub>. Bei Hemmung der Transkription mit Actinomycin D zur Beurteilung der Degradierung der beiden mRNA-Varianten zeigt sich bei verzögerter Aufarbeitung der Zellen ebenfalls eine Zunahme der sAUC(IL&#8209;4R&#945;<sub>IT</sub>).</caption>
					</mm>
				</p>
				<p>		<pagenumber id="N12984" label="71" numbering="arabic" start="71"/>
Wie in <link ref="_Ref479512900">Abb. 25</link> zu sehen, nimmt auch bei Hemmung der Transkription mit Actinomycin D die sAUC(IL&#8209;4R&#945;<sub>IT</sub>) bei den nach 2 und 4 Tagen aufgearbeiteten Proben zu (11% &#8594; 34% &#8594; 36%), was für eine größere Stabilität der mRNA von IL&#8209;4R&#945;<sub>IT</sub> spricht. Betrachtet man im Vergleich dazu allerdings die Proben, die ohne Zugabe von Actinomycin D 2 bzw. 4 Tage gestanden haben (<link ref="_Ref479512961">Abb. 26</link>) ist dieser Effekt hier viel stärker ausgeprägt (11% &#8594; 55% &#8594; 66%). Unabhängig vom Abbau der mRNA scheint also auch eine Änderung der Expression von IL&#8209;4R&#945;<sub>IT</sub> eine Rolle zu spielen.</p>
				<p>
								<link id="_1005559335"/>
					<link id="_1016205225"/>
					<link id="_1016205322"/>
					<link id="_1016205326"/>
					<link id="_1016205357"/>
					<link id="_1016205397"/>
					<link id="_1016208971"/>
					<link id="_1016383893"/>
					<mm entity="Objekt17" file="moericke_html_m732436b1.gif" id="N129B4">
						<caption>
							<link id="_Ref479512961"/>Abb. 26: Vergleich der Proben mit und ohne Hemmung der Transkription. Bei den Proben mit Actinomycin D zeigen sich nach verzögerter Aufarbeitung deutlich höhere Werte für die sAUC(IL&#8209;4R&#945;<sub>IT</sub>) (B+D) als bei den Proben ohne Transkriptionshemmung (C+E).</caption>
					</mm>
				</p>
				<p>Dasselbe Phänomen, wenn auch in unterschiedlicher Ausprägung, war auch bei der Untersuchung einiger Splice-Varianten von anderen Zytokinen und Zytokin-Rezeptoren wie IL-7, IL-7R, IL-15, &#947;<sub>C</sub> und &#946;<sub>C</sub> zu beobachten (<link ref="_Ref479513109">Abb. 27</link>). Sowohl die Zunahme des Verhältnisses der Transkripte zugunsten der Splice-Variante, wie auch die geringere Ausprägung dessen unter Hemmung der Transkription war regelmäßig zu beobachten.</p>
				<p>
					<pagenumber id="N129D1" label="72" numbering="arabic" start="72"/>
					<link id="_999256516"/>
					<link id="_1004944770"/>
					<link id="_1005726297"/>
					<link id="_1005727202"/>
					<link id="_1005727236"/>
					<link id="_1005727241"/>
					<link id="_1005728486"/>
					<link id="_1005913428"/>
					<link id="_1005921427"/>
					<link id="_1005921800"/>
					<link id="_1005921810"/>
					<link id="_1013973915"/>
					<link id="_1016442381"/>
					<link id="_1016443781"/>
					<link id="_1016606347"/>
					<link id="_1016606723"/>
					<link id="_1016607124"/>
					<link id="_1016612588"/>
					<link id="_1016613274"/>
					<link id="_1033745393"/>
					<mm entity="Objekt18" file="moericke_html_54f072bd.gif" id="N12A11">
						<caption>
							<link id="_Ref479513109"/>Abb. 27: Expression von Splice-Varianten anderer Interleukine oder Interleukin-Rezeptoren in mononukleären Zellen eines gesunden Probanden, die mit oder ohne Hemmung der Transkription entweder direkt oder erst 2 bzw 4 Tage nach Abnahme aufgearbeitet wurden. Die Zunahme der sAUC der Splice-Varianten ist sehr unterschiedlich ausgeprägt. Regelmäßig ist die Zunahme unter Actinomycin D geringer oder gar nicht nachweisbar. Die in der Probe &#8222;Tag 4 ohne Actinomycin D&#8220; nachweisbare zusätzliche Bande der &#947;<sub>C</sub> ist in der veröffentlichten Literatur bisher nicht beschrieben. Vermutlich handelt es sich hier ebenfalls um das Amplifikat eines alternativ gespleißten Transkriptes mit zusätzlicher typischer Heteroduplex-Bande.</caption>
					</mm>
				</p>
			</section>
			<section id="N12A20" label="4.4">
				<head>
					<pagenumber id="N12A24" label="73" numbering="arabic" start="73"/>Semiquantitative RT-PCR der mRNA von IL&#8209;4R&#945; und IL&#8209;4R&#945;<sub>IT</sub>
				</head>
				<p>Die Amplifizierung der beiden IL&#8209;4R&#945; mRNA-Varianten mit der oben beschriebenen Methode der kompetitiven RT-PCR erlaubt ausschließlich Aussagen über das Verhältnis der beiden mRNAs zueinander, ausgedrückt als sAUC(IL&#8209;4R&#945;<sub>IT</sub>). Eine Aussage über die absolute Mengenänderung der Transkripte ist mit diesem Versuchsaufbau nicht möglich, so daß nicht zu ersehen ist, ob bei einem Anstieg der sAUC(IL&#8209;4R&#945;<sub>IT</sub>) bei verzögerter Aufarbeitung der Zellen die IL&#8209;4R&#945;<sub>IT</sub>-mRNA zunimmt, die IL&#8209;4R&#945;-mRNA abnimmt oder ob beide Transkripte in unterschiedlichem Maße zu- bzw. abnehmen.</p>
				<p>Um dies herauszufinden, wurden die einzelnen Transkripte mit jeweils spezifischen Primern in einer semiquantitativen RT-PCR amplifiziert (<link ref="_Ref479493793">Abb. 28</link>). Die mRNA der Glycerinaldehyd-Phosphat-Dehydrogenase (GAPDH), die als <em>housekeeping gene </em>konstitutiv exprimiert wird, diente als interner Standard. Um eine gegenseitige Beeinflussung der Amplifizierung der Produkte durch Konkurrenzreaktionen um Substrate wie Enzym oder Nukleotide zu vermeiden und um unterschiedliche cDNA-Verdünnungen bei der Amplifikation der jeweiligen <em>templates </em>zu ermöglichen (siehe Abschnitt <link ref="_Ref469056414">5.1.1</link>), wurden IL&#8209;4R&#945; bzw. IL&#8209;4R&#945;<sub>IT</sub> und GAPDH in jeweils unterschiedlichen Ansätzen amplifiziert.</p>
				<p>
					<link id="_1005393524"/>
					<link id="_1005395088"/>
					<link id="_1005395125"/>
					<link id="_1005395191"/>
					<link id="_1005395234"/>
					<link id="_1005395242"/>
					<link id="_1005395260"/>
					<link id="_1005395281"/>
					<link id="_1005488487"/>
					<link id="_1016610615"/>
					<link id="_1033746059"/>
					<mm entity="Objekt19" file="moericke_html_m17247627.gif" id="N12A6F">
						<caption>
							<link id="_Ref479493793"/>Abb. 28: Lokalisation der in der semiquantitativen RT-PCR eingesetzten, jeweils für IL&#8209;4R&#945; und IL&#8209;4R&#945;<sub>IT</sub> spezifischen Primerpaare. IL&#8209;4R 1030 up sitzt im &#8222;Exon x&#8220;, das in IL&#8209;4R&#945;<sub>IT</sub> fehlt, und kann daher nur IL&#8209;4R&#945;-cDNA amplifizieren, IL&#8209;4R 1089IT down überspannt die Grenze der beiden dem &#8222;Exon x&#8220; benachbarten Exons und ist daher spezifisch für IL&#8209;4R&#945;<sub>IT</sub>-cDNA.</caption>
					</mm>
				</p>
				<p>Die Banden dieses Versuches wurden über die Bestimmung ihrer optischen Dichte (<em>optical densitiy</em>, O.D.) mit einem Gel-Dokumentationssystem und einer geeigneten Software quantifiziert. In Analogie zur Berechung er sAUC(IL&#8209;4R&#945;<sub>IT</sub>) erfolgte die Bestimmung der relativen O.D. der Banden von IL&#8209;4R&#945; bzw. IL&#8209;4R&#945;<sub>IT</sub> in Bezug auf GAPDH. Das Ergebnis ist in <link ref="_Ref479573214">Abb. 29</link> graphisch dargestellt. Zum anschaulicheren Vergleich der Proben wurden die ermittelten Werte beider Transkripte am Tag 0 auf 100% gesetzt. Das Ergebnis der kompetitiven RT-PCR (<link ref="_Ref479512961">Abb. 26</link>) ließ sich hierbei gut nachvollziehen. In den Proben mit Actinomycin D nehmen wie erwartet beide Transkripte ab. In den Proben ohne Hemmung der Transkription wird nun deutlich, daß die Zunahme der sAUC(IL&#8209;4R&#945;<sub>IT</sub>) tatsächlich in einer <pagenumber id="N12A99" label="74" numbering="arabic" start="74"/>Hochregulation von IL&#8209;4R&#945;<sub>IT</sub> begründet ist, während die Expression von IL&#8209;4R&#945; in diesen Proben abnimmt.</p>
				<p>
					<link id="_998766371"/>
					<link id="_998766948"/>
					<link id="_1004805133"/>
					<link id="_1004805498"/>
					<link id="_1005232034"/>
					<link id="_1005556470"/>
					<link id="_1005557263"/>
					<link id="_1016205662"/>
					<mm entity="Objekt20" file="moericke_html_m5fbc8c2e.gif" id="N12ABB">
						<caption>
							<link id="_Ref479573214"/>Abb. 29: Bestimmung der Expressionsunterschiede von IL&#8209;4R&#945; und IL&#8209;4R&#945;<sub>IT</sub> bei verzögerter Aufarbeitung der Zellen mit und ohne Hemmung der Transkription. Dargestellt ist die Auswertung der semiquantitativen PCR mit jeweils für die beiden Transkripte spezifischen Primern zur Beurteilung der relativen Expressionsunterschiede von IL&#8209;4R&#945; bzw. IL&#8209;4R&#945;<sub>IT</sub> zwischen den Proben. Während in den Proben mit Hemmung der Transkription beide Transkripte abnehmen, zeigt sich in den Proben ohne Actinomycin D eine Hochregulation von IL&#8209;4R&#945;<sub>IT</sub>. Die gemessenen O.D. der einzelnen Banden von IL&#8209;4R&#945; bzw. IL&#8209;4R&#945;<sub>IT</sub> jeder Probe sind in Bezug zur O.D. der Bande für GAPDH derselben Probe gesetzt worden. Zum anschaulicheren Vergleich der Proben wurden die ermittelten Werte am Tag 0 auf 100% Prozent gesetzt.</caption>
					</mm>
				</p>
			</section>
			<section id="N12AD3" label="4.5">
				<head>Reversibilität der Zunahme der Expression von IL&#8209;4R&#945;<sub>IT</sub>
				</head>
				<p>Nimmt man mononukleäre Zellen eines gesunden Probanden, die zwei Tage nach Entnahme der Probe bei Zimmertemperatur gestanden haben und daher die IL&#8209;4R&#945;<sub>IT</sub> mRNA recht stark exprimieren, wieder bei 37°C in Kultur, entweder in reinem Medium oder unter Stimulation mit Concanavalin A oder IL&#8209;4, zeigt sich bei der Durchführung einer kompetitiven RT-PCR, daß sich die sAUC(IL&#8209;4R&#945;<sub>IT</sub>) nach kurzer Zeit wieder drastisch verringert (<link ref="_Ref479573338">Abb. 30</link>A). Werden die beiden Transkripte wieder einzeln semiquantitativ amplifiziert, wird in der Probe, die in reinem Medium kultiviert wurde, eine Abnahme der Expression von IL&#8209;4R&#945;<sub>IT</sub> deutlich. In den Proben, die zusätzlich mit Concanavalin A oder IL&#8209;4 stimuliert wurden, wird im Vergleich zu der Probe ohne zusätzliche Stimulation die Expression beider Transkripte hochreguliert. Dennoch kommt es auch hier zu einer Abnahme der Expression der IL&#8209;4R&#945;<sub>IT</sub> mRNA (<link ref="_Ref479573338">Abb. 30</link>B).</p>
				<p>
					<pagenumber id="N12AF4" label="75" numbering="arabic" start="75"/>
					<mm entity="Grafik14" file="moericke_html_m15c76e06.gif" id="N12AF8" label="550#516">
						<caption>
							<link id="_Ref479573338"/>Abb. 30: Reversibilität der Zunahme der sAUC(IL&#8209;4R&#945;<sub>IT</sub>) nach Kultivierung der Zellen. Werden mononukleäre Zellen, die die IL&#8209;4R&#945;<sub>IT</sub>-mRNA nach einigen Tagen Stehen bei Zimmertemperatur relativ stark exprimieren, wieder in Kultur genommen, nimmt innerhalb weniger Stunden die sAUC(IL&#8209;4R&#945;<sub>IT</sub>) wieder deutlich ab (A). Die semiquantitative Bestimmung der Einzel­transkripte zeigt, daß die mRNA von IL&#8209;4R&#945;<sub>IT</sub> in diesen Zellen wieder herunterreguliert wird. Bei zusätzlicher Stimulation mit Concanavalin A oder IL&#8209;4 werden im Vergleich zu den Zellen ohne zusätzliche Stimulation beide Transkripte stärker exprimiert (B).</caption>
					</mm>
				</p>
			</section>
			<section id="N12B11" label="4.6">
				<head>Biologische Funktion von IL&#8209;4R&#945;<sub>IT</sub>
				</head>
				<p>Die Zellen der IL-3-abhängige Maus pro-B-Zellinie Ba/F3 können bei Kultur in Wachstumsfaktor-freiem Medium nicht mehr proliferieren und unterziehen sich außerdem der Apoptose. Andere Wachstumsfaktoren, z.B. mIL&#8209;4, können die Funktion von IL-3 bis zu einem gewissen Maße ersetzen. In vielen Studien konnte bereits gezeigt werden, daß bei Transfektion von Ba/F3-Zellen mit dem hIL&#8209;4R auch durch hIL&#8209;4 Proliferation vermittelt und die Auslösung von Apoptose verhindert werden kann. An diesem dafür geeigneten Zellmodell wurde untersucht, inwiefern der aus der IL&#8209;4R&#945;<sub>IT</sub> mRNA entstehende verkürzte Rezeptor bei Bindung von IL&#8209;4 Signaltransduktion vermitteln kann. Ba/F3-Zellen wurden <pagenumber id="N12B1E" label="76" numbering="arabic" start="76"/>dafür mit IL&#8209;4R&#945; bzw. IL&#8209;4R&#945;<sub>IT</sub> transfiziert, die Zellen kloniert und mit den resultierenden Zellklonen unter Ersatz des mIL-3 durch humanes oder murines IL&#8209;4 Zellproliferations-Assays und Untersuchungen zur Apoptose der Zellen durchgeführt. </p>
				<subsection id="N12B26" label="4.6.1">
					<head>Transfektion von Ba/F3 mit pCR3.1-Uni, pCR3.1/IL&#8209;4R&#945; und pCR3.1/IL&#8209;4R&#945;<sub>IT</sub>
					</head>
					<p>Die gesamten kodierenden Bereiche von IL&#8209;4R&#945; und IL&#8209;4R&#945;<sub>IT</sub> wurden mittels PCR aus der cDNA eines gesunden Probanden amplifiziert und in den eukaryontischen Expressions­vektor pCR3.1<sup>TM</sup>-Uni einkloniert. Nach Sequenzierung der resultierenden Vektorkonstrukte pCR3.1/IL&#8209;4R&#945; und pCR3.1/IL&#8209;4R&#945;<sub>IT</sub> wurden Zellen der Maus-pro-B-Zellinie Ba/F3 mit den aufgereinigten Vektoren korrekter Sequenz mittels Elektroporation transfiziert und die stabil transfizierten Zellen unter Zugabe des Antibiotikums G418 selektioniert. </p>
					<p>Trotz Einsatzes einer DNA-Polymerase mit Proofreading-Aktivität wies der größte Teil der Inserts Polymerase-generierte Fehler in der Basen-Sequenz auf. Um einen Vektor mit fehlerfreiem Insert des vollständigen IL&#8209;4R&#945; zu erhalten, wurden wie im Abschnitt <link ref="_Ref479219199">3.6.5</link> ausführlich beschrieben zwei Klone von pCR3.1<sup>TM</sup>-Uni-IL4R&#945; mit fehlerhaften Sequenzen jeweils in anderen Bereichen des Inserts mit bestimmten Restriktionsendonukleasen geschnitten und die fehlerfreien Abschnitte religert.</p>
				</subsection>
				<subsection id="N12B45" label="4.6.2">
					<head>Nachweis der Expression von IL&#8209;4R&#945; und IL&#8209;4R&#945;<sub>IT</sub>
					</head>
					<p>Nach der Klonierung der Zellen wurden die Klone auf die Expression der gewünschten Rezeptoren überprüft. Die Integration der vollständigen Rezeptor-DNA und deren Expression auf mRNA-Ebene wurde durch Amplifizierung der gesamten kodierenden DNA bzw. cDNA nachgewiesen (<link ref="_Ref479574653">Abb. 31</link>). Um in den RNA-Präparationen Kontaminationen durch DNA auszuschließen und somit eine alleinige Amplifizierung von cDNA in der RT-PCR zu gewährleisten, wurde vor Durchführung der reversen Transkription ein DNase-Verdau der RNA durchgeführt. Der fehlende Nachweis eines Amplifikates bei direktem Einsatz der RNA in die PCR-Reaktion (Daten nicht dargestellt) sicherte den alleinigen Nachweis von cDNA bei der anschließend durchgeführten RT-PCR. Zusätzlich konnte mit Hilfe eines RNase Protection Assay die Expression der mRNA direkt nachgewiesen werden (<link ref="_Ref479582838">Abb. 32</link>).</p>
					<p>
						<pagenumber id="N12B5A" label="77" numbering="arabic" start="77"/>
						<mm entity="Grafik15" file="moericke_html_58c7f8b1.gif" id="N12B5E" label="525#370">
							<caption>
								<link id="_Ref479574653"/>Abb. 31: Nachweis der Integration der gesamten kodierenden Sequenz der DNA (oben) bzw. Expression der mRNA (unten) von IL&#8209;4R&#945; und IL&#8209;4R&#945;<sub>IT</sub> in den transfizierten Ba/F3-Zellen mittels PCR bzw. RT-PCR exemplarisch für einige Klone. Die in der PCR oben dargestellte zusätzliche kürzere Bande von ca. 340 bp ließ sich in der RT-PCR nicht beobachten, war aber auch in den untransfizierten Ba/F3-Zellen nachweisbar (nicht dargestellt) und stellt vermutlich ein unspezifisches Produkt aus dem Maus-eigenen Genom dar.</caption>
						</mm>
					</p>
					<p>
						<link id="_1005729153"/>
						<link id="_1005732038"/>
						<link id="_1016445662"/>
						<mm entity="Objekt21" file="moericke_html_m46ed4d24.gif" id="N12B78">
							<caption>
								<link id="_Ref479582838"/>Abb. 32: RNase-Protection-Assay zum Nachweis der Expression der IL&#8209;4R&#945;- und IL&#8209;4R&#945;<sub>IT</sub>-mRNA in den mit pCR3.1/IL&#8209;4R&#945; und pCR3.1/IL&#8209;4R&#945;<sub>IT</sub> transfizierten Ba/F3-Zellen, exemplarisch dargestellt für je einen Zellklon. </caption>
						</mm>
					</p>
					<p>Die Expression der Rezeptor-Proteine auf der Zelloberfläche wurde durchflußzytometrisch mit einem fluoreszenzmarkierten monoklonalen Antikörper nachgewiesen, der spezifisch an die humane IL&#8209;4R&#945;-Kette bindet. <link ref="_Ref479583056">Abb. 33</link> zeigt exemplarisch die Expression für je einen Klon der mit pCR3.1/IL&#8209;4R&#945; bzw. pCR3.1/IL&#8209;4R&#945;<sub>IT</sub> transfizierten Zellen im Vergleich zu Zellen, die <pagenumber id="N12B92" label="78" numbering="arabic" start="78"/>mit dem leeren Vektor transfiziert wurden. Auf die Durchführung von IL&#8209;4-Bindungsstudien wurde verzichtet, da in anderen Studien bereits mehrfach gezeigt wurde, daß eine drastische Verkürzung der intrazellulären Domäne des IL&#8209;4R bei unverändertem extrazellulären Anteil die Affinität des Rezeptors zu seinem Liganden nicht beein­flußt[<link ref="_bib219">57</link>, <link ref="_bib200">58</link>, <link ref="_bib404">61</link>, <link ref="_bib384">114</link>].</p>
					<p>
						<link id="_986456833"/>
						<link id="_986458204"/>
						<link id="_986458263"/>
						<link id="_986458277"/>
						<link id="_986458316"/>
						<link id="_986458326"/>
						<link id="_986460784"/>
						<link id="_986462051"/>
						<link id="_987090762"/>
						<link id="_987091576"/>
						<link id="_987091661"/>
						<link id="_987091675"/>
						<link id="_1005213855"/>
						<link id="_1005726242"/>
						<link id="_1033747825"/>
						<link id="_1071838120"/>
						<mm entity="Objekt22" file="moericke_html_mf6b2c77.gif" id="N12BD9">
							<caption>
								<link id="_Ref479583056"/>Abb. 33: Durchflußzytometrischer Nachweis der Expression von IL&#8209;4R&#945; und IL&#8209;4R&#945;<sub>IT</sub> auf der Zelloberfläche der transfizierten Zellen exemplarisch für drei Klone. Der ausgefüllte Peak entspricht der Isotypkontrolle. Das Histogramm ganz rechts zeigt die fehlende Expression auf den mit dem leeren Vektor transfizierten Zellen.</caption>
						</mm>
					</p>
					<p>Von den Klonen, die die transfizierten Rezeptoren sowohl auf mRNA- als auch auf Protein-Ebene exprimierten, wurden 21 mit pCR3.1/IL&#8209;4R&#945; und 18 mit pCR3.1/IL&#8209;4R&#945;<sub>IT</sub> transfizierte Klone für die folgenden Proliferationsassays eingesetzt. Die mit dem leeren Vektor pCR3.1&#8209;Uni transfizierten Zellen wurden ohne weitere Klonierung als Negativkontrolle verwendet.</p>
				</subsection>
				<subsection id="N12BEE" label="4.6.3">
					<head>Proliferationsassays</head>
					<p>Um zu untersuchen, ob bei Bindung von humanem IL&#8209;4 (hIL&#8209;4) an IL&#8209;4R&#945;<sub>IT</sub> Proliferation vermittelt werden kann, wurden mit den transfizierten Zellen Proliferationsassays unter IL&#8209;4 durchgeführt. Nach Kultur der Zellen für ca. 45 h in Medium mit unterschiedlichen Konzentrationen an humanem bzw. murinem IL&#8209;4 wurde mit dem MTS-Zell-Proliferationstest die Proliferation der Zellen gemessen. Dabei wurde das Proliferationsverhalten der mit IL&#8209;4R&#945;<sub>IT</sub> transfizierten Zellklone (Ba/F3-pCR3.1/IL&#8209;4R&#945;<sub>IT</sub>) unter hIL&#8209;4 mit dem unter murinem IL&#8209;4 (mIL&#8209;4) bzw. in wachstumsfaktor­freiem Medium verglichen. Außerdem wurde die Proliferation dieser Zellen unter hIL&#8209;4 mit der Proliferation der Zellklone verglichen, die mit dem vollständigen IL&#8209;4-Rezeptor (Ba/F3- pCR3.1/IL&#8209;4R&#945;) bzw. mit dem leeren Vektor (Ba/F3-pCR3.1) transfiziert wurden.</p>
					<p>
						<pagenumber id="N12C01" label="79" numbering="arabic" start="79"/>
						<link id="_Ref479671276"/>
						<mm entity="Grafik16" file="moericke_html_m211cc258.gif" id="N12C08">
							<caption>
								<link id="_Ref479706180"/>
								<link id="_Ref496533097"/>Abb. 34: Proliferationsverhalten der mit der vollständigen IL&#8209;4R&#945;-Kette (oben), mit der Splice-Variante IL&#8209;4R&#945;<sub>IT</sub> (Mitte) und der mit dem leeren Vektor pCR3.1-Uni (links) trans­fizierten Ba/F3-Zellen unter Stimulation mit hIL&#8209;4 im Vergleich zu mIL&#8209;4 (4 ng/ml) über 42-48 Stunden. Mit Ausnahme eines Klones (Pfeil) proliferierten unter hIL&#8209;4 alle mit IL&#8209;4R&#945; transfizierten Klone, großenteils stärker als unter mIL&#8209;4, während die mit der Splice-Variante und erwartungsgemäß auch die mit dem leeren Vektor trans­fizierten Zellen unter hIL&#8209;4 kein Wachstum zeigten. </caption>
						</mm>
					</p>
					<p>In der <link ref="_Ref496533097">Abb. 34</link> ist das Proliferationsverhalten der Zellen ohne Wachstumsfaktor bzw. unter 4 ng/ml murinem oder humanem IL&#8209;4 nach Kultivierung über 42-48 h dargestellt. Im Vergleich zu den ohne Wachstumsfaktor kultivierten Zellen proliferierten unter der Stimulation mit mIL&#8209;4 alle untersuchten Zellklone. Von den 21 untersuchten Klonen, die den transfizierten humanen IL&#8209;4R&#945; voller Länge exprimierten, proliferierten 20 Klone unter der <pagenumber id="N12C1F" label="80" numbering="arabic" start="80"/>Zugabe von hIL&#8209;4, in den meisten Fällen stärker als unter mIL&#8209;4, nur ein Klon zeigte kein Wachstum. Dagegen war bei keinem der 18 Zellklone, die mit der Splice-Variante transfiziert worden waren, eine eindeutige Proliferation unter hIL&#8209;4 zu verzeichnen. Nur in wenigen Fällen schienen sie unter hIL&#8209;4 eine geringfügiges Wachstum zu zeigen, dies war jedoch bei Wiederholung der Versuche nicht reproduzierbar (<link ref="_Ref496533097">Abb. 34</link>). Auch unter sehr hohen hIL&#8209;4-Konzentrationen von 20 ng/ml zeigte sich keine Proliferation der mit der Splice-Variante transfizierten Zellen. Wie erwartet zeigten auch die mit dem leeren Vektor transfizierten Zellen unter hIL&#8209;4 keine Proliferation, während das Wachstum unter mIL&#8209;4 unbeeinflußt war. </p>
					<p>In der <link ref="_Ref479671705">Abb. 35</link> ist exemplarisch für je einen mit IL&#8209;4R&#945;, IL&#8209;4R&#945;<sub>IT</sub> und mit dem leeren Vektor transfizierten Zellklon die Abhängigkeit der Proliferation der Zellen von der IL&#8209;4-Konzen­tration im Medium dargestellt. </p>
					<p>
						<link id="_999179545"/>
						<link id="_999179588"/>
						<link id="_999179615"/>
						<link id="_999179829"/>
						<link id="_999179857"/>
						<link id="_999179947"/>
						<link id="_999179966"/>
						<link id="_999180298"/>
						<link id="_1002903276"/>
						<link id="_1002903288"/>
						<link id="_1003248089"/>
						<link id="_1003248225"/>
						<link id="_1003248228"/>
						<link id="_1003248280"/>
						<link id="_1003248315"/>
						<link id="_1004805056"/>
						<link id="_1005232015"/>
						<link id="_1033748409"/>
						<link id="_1033748512"/>
						<link id="_1033748534"/>
						<mm entity="Objekt23" file="moericke_html_m5659c694.gif" id="N12C70">
							<caption>
								<link id="_Ref479671705"/>Abb. 35: Messung der Proliferation der mit IL&#8209;4R&#945;, IL&#8209;4R&#945;<sub>IT</sub> oder dem leeren Vektor transfizierten Ba/F3-Zellen unter Stimulation mit mIL&#8209;4 und hIL&#8209;4 in unterschiedlichen Konzentrationen exemplarisch für je einen Zellklon. Alle Klone proliferierten wie erwartet konzentrationsabhängig unter mIL&#8209;4. Der mit dem vollständigen hIL&#8209;4R&#945; transfizierte Klon zeigt unter hIL&#8209;4 ebenfalls Wachstum, während der mit der Splice-Variante und der mit dem leeren Vektor transfizierte Zellklon unter hIL&#8209;4 nicht proliferierten. Dargestellt sind jeweils die gemittelten Werte aus drei Messungen.</caption>
						</mm>
					</p>
					<p>Die Spezifität der Wirkungen von humanem und murinem IL&#8209;4 auf ihre jeweiligen Rezep­toren wurde durch Stimulations­versuche mit und ohne Zugabe eines spezifischen blockie­ren­den Antikörpers gegen den humanen IL&#8209;4R&#945; bestätigt. Wie in der <link ref="_Ref479671740">Abb. 36</link> dargestellt, wird die hIL&#8209;4-vermittelte Proliferation der Zellen durch den Zusatz des Antikörpers verhindert, während das durch mIL&#8209;4 vermittelte Wachstum durch die Zugabe des anti-hIL&#8209;4R&#945;-Antikörper weitgehend unbeeinflußt bleibt.</p>
					<p>
						<pagenumber id="N12C87" label="81" numbering="arabic" start="81"/>
						<mm entity="Grafik17" file="moericke_html_43833b35.gif" id="N12C8B" label="543#269">
							<caption>
								<link id="_Ref479671740"/>Abb. 36: Hemmung der hIL&#8209;4-vermittelten Proliferation eines mit dem vollständigen hIL&#8209;4R&#945; transfizierten Ba/F3-Zellklones durch einen für den hIL&#8209;4R&#945; spezifischen monoklonalen Antikörper. Der Antikörper hemmt nicht die über den mIL&#8209;4R vermittelte Proliferation durch mIL&#8209;4.</caption>
						</mm>
					</p>
				</subsection>
				<subsection id="N12C98" label="4.6.4">
					<head>Apoptose der transfizierten Zellen unter IL&#8209;4-Stimulation</head>
					<p>Mit der Kombination zweier sich ergänzender durchfluß­zyto­metrischer Methoden wurde untersucht, inwiefern in den transfizierten Zellen unter Stimulation mit hIL&#8209;4 die IL&#8209;4R&#945;<sub>IT</sub>-Variante im Vergleich zum vollständigen IL&#8209;4R&#945; und im Vergleich zur Stimulation mit mIL&#8209;4 die Induktion von Apoptose verhindern kann.</p>
					<p>Zellklone, die mit dem vollständigen IL&#8209;4R&#945;, mit der Variante IL&#8209;4R&#945;<sub>IT</sub> oder mit dem leeren Vektor transfiziert worden waren, wurden zu diesem Zweck in Medium unter Zugabe von hIL&#8209;4, mIL&#8209;4 oder ohne Wachstumsfaktor für 24 h kultiviert. Der Anteil der apoptotischen Zellen wurde durch die Anfärbung mit Annexin V-FITC in Kombination mit Propidiumjodid durchflußzytometrisch bestimmt.</p>
					<p>In der Darstellung im Histogramm mit Propidiumjodid als alleinigem Farbstoff können die Zellen in den sehr frühen Stadien der Apoptose, in denen die Zellmembran noch intakt ist und daher der DNA-Farbstoff nicht in die Zelle eindringen kann, nicht von den vitalen Zellen unterschieden werden. Wie die <link ref="_Ref479671911">Abb. 37</link> zeigt, war der Anteil dieser Zellen jedoch in den durchgeführten Versuchen gering, so daß sich das Ergebnis der Auswertung der Versuche nicht entscheidend von der zweiparametrigen Darstellung im Dot Plot in der Färbung mit Annexin V-FITC und Propidiumjodid unterschied. Der Anteil der nekrotischen Zellen ließ sich in beiden Darstellungen von den apoptotischen Zellen abgrenzen und betrug in allen Versuchen ca. 3 bis 7%.</p>
					
					<p>
						<pagenumber id="N12CB2" label="82" numbering="arabic" start="82"/> - 
<pagenumber id="N12CB6" label="83" numbering="arabic" start="83"/>
						<mm entity="Grafik18" file="moericke_html_55797de8.gif" id="N12CBA">
							<caption>
								<link id="_Ref479671911"/>Abb. 37: Messung der Apoptose der mit IL&#8209;4R&#945; (A), IL&#8209;4R&#945;<sub>IT</sub> (B) bzw. dem leeren Vektor (C) transfizierten Zellklone nach Kultur in wachstumsfaktorfreiem Medium oder unter Stimulation mit humanem oder murinem IL&#8209;4 über 24 h. Dargestellt sind jeweils die Färbung mit Propidiumjodid als Histogramme und die dazu­gehörige Zweiparameter-Darstellung der Markierung mit Annexin-V-FITC gegen die Propidium­jodid-Färbung.</caption>
							<legend>Beide Darstellungen geben prinizipiell dieselbe Aussage wieder. Der Anteil der apo­ptotischen Zellen des mit IL&#8209;4R&#945; tranfizierten Zellklones entspricht unter hIL&#8209;4 etwa dem Anteil unter mIL&#8209;4, während ohne Wachstumsfaktor zu dem Zeitpunkt ein sehr viel größerer Anteil der Zellen apoptotisch ist. Sowohl in den mit IL&#8209;4R&#945;<sub>IT</sub> als auch bei den mit dem leeren Vektor transfizierten Zellen kann durch hIL&#8209;4 die Auslösung der Apoptose in den Zellen nicht verhindert werden. Der Anteil der apoptotischen Zellen ist unter hIL&#8209;4 deutlich größer als unter mIL&#8209;4 und damit genauso hoch wie ohne Wachstumsfaktor. <br/>Die jeweils etwas höheren Werte der Regionen R2 im Vergleich zu M2 der Histogramme und der Bereiche M1 der Histogramme im Vergleich zu den Regionen R1 in den Dot Plots ergeben sich durch die bereits durch Annexin-V-FITC markierten Zellen in sehr frühen Phasen der Apoptose, die sich mit Propidiumjodid noch nicht anfärben lassen und so in den Histogrammen zu den vitalen Zellen gezählt werden. Der Anteil dieser Zellen ist jdoch stets sehr gering und ändert nichts an der Gesamtaussage der Versuche.</legend>
						</mm>
					</p>
					<p>Prinzipiell zeigen sowohl die einparametrige Histogrammdarstellung der Propidiumjodid-Färbung als auch die Zweiparameter-Darstellung im Dot-Plot mit der Annexin V-Färbung als zusätzlichem Parameter die gleichen Ergebnisse. Bei Stimulation eines Ba/F3-Zellklones, der mit dem vollständigen humanen IL&#8209;4R&#945; transfiziert wurde, war der Anteil der apo­ptotischen Zellen unter hIL&#8209;4 und mIL&#8209;4 identisch, während bei Kultivierung in wachstums­faktorfreiem Medium der Anteil deutlich höher lag (<link ref="_Ref479671911">Abb. 37</link>A). Über die Rezeptor-Variante IL&#8209;4R&#945;<sub>IT</sub> dagegen konnte durch hIL&#8209;4 kein Apoptose-Schutz vermittelt werden. Der Anteil der apoptotischen Zellen unter Stimulation eines mit der Splice-Variante transfizierten Zellklones mit mIL&#8209;4 war deutlich geringer als der Anteil unter hIL&#8209;4, der etwa dem ohne <pagenumber id="N12CD9" label="84" numbering="arabic" start="84"/>Wachstumsfaktor entsprach (<link ref="_Ref479671911">Abb. 37</link>B). Dasselbe Ergebnis zeigte sich auch bei der Untersuchung der mit dem leeren Vektor transfizierten Zellen (<link ref="_Ref479671911">Abb. 37</link>B). In der <link ref="_Ref469040324">Abb. 38</link> sind diese Ergebnisse zusammenfassend in einem Diagramm dargestellt.</p>
					<p>
						<link id="_1005232067"/>
						<link id="_1005232176"/>
						<link id="_1005232254"/>
						<link id="_1005232273"/>
						<link id="_1005232314"/>
						<link id="_1005232352"/>
						<link id="_1033749619"/>
						<link id="_1033749838"/>
						<link id="_1035586359"/>
						<link id="_1035586716"/>
						<mm entity="Objekt24" file="moericke_html_m3b3a796a.gif" id="N12D0A" label="392#281">
							<caption>
								<link id="_Ref469040324"/>Abb. 38: Zusammenfassende graphische Darstellung der Untersuchung des Anteils apoptotischer Zellen unter Stimulation mit hIL&#8209;4, mIL&#8209;4 oder ohne Wachstumsfaktor. Zur Erläuterung siehe <link ref="_Ref479671911">Abb. 37</link>.</caption>
						</mm>
					</p>
					
				</subsection>
			</section>
		</chapter>
		<chapter id="chapter5" label="5">
			<head>	<pagenumber id="N12D21" label="85" numbering="arabic" start="85"/>
Diskussion</head>
			<section id="N12D26" label="5.1">
				<head>Probleme der Methoden</head>
				<subsection id="N12D2B" label="5.1.1">
					<head>
						<link id="_Ref469056414"/>Kompetitive und semiquantitative RT-PCR</head>
					<p>Bei dem Versuch, mRNA zu quantifizieren, tauchen sehr schnell Probleme auf, die Zweifel an der Validität der Methoden aufkommen lassen. Die Problematik beginnt damit, daß eine Probe präparierter RNA in Abhängigkeit von der Menge der eingesetzten Zellen, der Methode der Aufarbeitung und aufgrund von Degradierungsprozessen auch abhängig von Alter und Lagerung der Probe sehr unterschiedliche RNA-Konzentrationen enthalten kann. Auch die Reaktion der reversen Transkription kann eine sehr variable Effektivität haben, die vor allem in der Empfindlich­keit der Reversen Transkriptase gegenüber in der RNA-Präparation verbliebenen Salzen, Alkohol oder Phenol begründet liegt. Die Quantifizierung einer bestimmten mRNA kann also nur gelingen, wenn eine Bezugsgröße bekannt ist, die die Menge an eingesetzter Gesamt-mRNA bzw. -cDNA widerspiegelt</p>
					<p>Eine solche Bezugsgröße könnte die Expression einer anderen mRNA darstellen. Von dieser mRNA, die damit als ein interner Standard eingesetzt wird, wird gefordert, daß sie in den untersuchten Zellen konstant exprimiert wird. Diese Bedingungen werden von verschiedenen konstitutv exprimierten Genen, den sogenannten <em>&#8222;housekeeping&#8220;</em>-Genen, wie z.B. &#946;-Actin oder GAPDH, erfüllt. Mit Hilfe einer derartigen mRNA als internem Standard ist es möglich, die unterschiedliche Expression einer anderen mRNA in verschiedenen Proben in Relation zueinander zu quantifizieren. Da jedoch der interne Standard keine absolute Bezugsgröße darstellt, muß eine solche Quantifizierung immer als semiquantitativ angesehen werden.</p>
					<p>Beim Vergleich von RT-PCR-Produkten unterschiedlicher mRNAs ist in die Interpretation der Ergebnisse miteinzubeziehen, daß unterschiedliche cDNAs in einer PCR nicht unbedingt in gleichem Maße amplifiziert werden. Diese Unterschiede sind vor allem durch die Verwendung spezifischer und damit unterschiedlicher Primer für die verschiedenen <em>templates </em>begründet. Erscheint beim Einsatz unterschiedlicher Primerpaare nach Amplifizierung eine Bande stärker als eine andere, muß die dazugehörige mRNA also nicht notwendigerweise stärker exprimiert werden. Ein direkter Vergleich unterschiedlicher mRNAs miteinander ist daher nicht möglich.</p>
					<p>Anders ist die Situation allerdings in einer kompetitiven PCR, in welcher unterschiedliche cDNAs mit demselben Primerpaar amplifiziert werden, wie bei der Amplifizierung der cDNAs von IL&#8209;4R&#945; und IL&#8209;4R&#945;<sub>IT</sub> in dieser Arbeit. Hier konkurrieren beide <em>templates </em>unter denselben<pagenumber id="N12D4A" label="86" numbering="arabic" start="86"/> PCR-Bedingungen um dasselbe Primerpaar, und die PCR-Produkte unterscheiden sich einzig in ihrer Länge voneinander. Es ist vorstellbar, daß dem kürzeren Fragment dadurch während der Elongation ein Vorteil zukommt. Dies ist jedoch bei ausreichend lang gewählten Elongationszeiten und einer nur geringen Längendifferenz der beiden Fragmente vernachlässigbar.</p>
					<p>Erscheinen also nach Amplifizierung durch eine kompetitive RT-PCR zwei Banden gleich stark, kann damit auf eine identische Menge der beiden amplifizierten cDNAs bzw. zugrundeliegenden mRNAs in der untersuchten Probe rückgeschlossen werden. Bei unterschiedlichen Mengen der <em>templates </em>verhalten sich die Produktmengen und damit die optische Dichte der resultierenden Banden nach Amplifizierung jedoch nicht proportional zu den zugrundeliegenden mRNA-Mengen, da durch die Konkurrenzreaktionen der beiden <em>templates </em>um die Substrate in der PCR das in größerer Menge vorliegende <em>template </em>einen überproportionalen Vorteil gewinnt.</p>
					<p>Dasselbe Phänomen zeigt sich auch bei der Amplifizierung von zwei oder mehr cDNAs mit unterschiedlichen Primerpaaren in einem Ansatz im Sinne einer Duplex- oder Multiplex-PCR. Hier konkurrieren die <em>templates </em>zwar nicht um dieselben Primer, aber dennoch um andere Substrate wie Enzym und Nukleotide. Dies fällt insbesondere dann ins Gewicht, wenn die beiden <em>templates</em> in sehr unterschiedlichen Konzentrationen in der Probe vorliegen. Die Vermeidung dieser gegenseitigen Beeinflussung war einer der Gründe, weshalb in dieser Arbeit bei der Quantifizierung mit einem internen Standard die zu quantifizierende cDNA und der interne Standard GAPDH in unterschiedlichen Ansätzen amplifiziert wurden.</p>
					<p>Die Aussagen, die bei der Anwendung der beiden oben erwähnten Möglichkeiten der Quantifizierungen mittels PCR gemacht werden können, sind sehr unterschiedlich. Bei der kompetitiven RT-PCR ist es zwar möglich, die amplifizierten <em>templates</em> direkt miteinander zu vergleichen und somit unter Berücksichtigung der oben erwähnten Einschränkungen auch bis zu einem gewissen Grade etwas über das Mengenverhältnis der beiden zugrundeliegenden mRNAs auszusagen. Vergleicht man aber mehrere Proben mit unterschiedlichem Verhältnis der beiden kompetitiv amplifizierten <em>templates</em> untereinander, läßt sich mit diesem Ansatz nicht entscheiden, welche Expressionsunterschiede der mRNAs zwischen den Proben dafür verantwortlich sind. Angaben darüber sind jedoch möglich, wenn die Expression der zu quantifizierenden mRNAs in Bezug zu einem internen Standard gesetzt wird.</p>
					<p>In diesem Fall wird gefordert, daß dieser interne Standard in den Zellen konstant exprimiert wird bzw. den allgemeinen Aktivitätsstatus der Zellen widerspiegelt. Die sich daraus ergebenden Probleme sind offensichtlich. Sicherlich wird sich in einem dynamischen System wie dem einer Zelle keine mRNA finden lassen, die unabhängig von äußeren Einflüssen<pagenumber id="N12D6F" label="87" numbering="arabic" start="87"/> exprimiert wird, so daß diesbezüglich immer Kompromisse eingegangen werden müssen und eine solche Quantifizierung damit immer in Relation zu dem gewählten internen Standard gesehen werden muß.</p>
					<p>Besonders problematisch gestaltete sich in der vorliegenden Arbeit aus den genannten Gründen die Quantifizierung der beiden IL&#8209;4R&#945;-Splice-Varianten in den Versuchen zu den mRNA-Stabilitäten unter Transkriptionshemmung mit Actinomycin D. Die mRNA des gewählten internen Standards GAPDH wird in diesen Versuchen selbstverständlich auch degradiert. In eigenen Versuchen zur mRNA-Stabilität, in denen Proben identischer Zellzahl nach Zugabe von Actinomycin D bei 37°C über unterschiedliche Zeiträume inkubiert wurden, zeigte sich allerdings, daß die GAPDH-mRNA insbesondere im Verhältnis zu den mRNAs von IL&#8209;4R&#945; und IL&#8209;4R&#945;<sub>IT</sub> über den untersuchten Zeitraum hinweg sehr stabil zu sein schien. Aufgrund der Notwendigkeit, daß eine interne Bezugsgröße gebraucht wird, wurde daher auch in diesen Versuchen GAPDH als interner Standard benutzt. </p>
					<p>Desweiteren stellt sich die Frage, inwiefern sich die Expression der GAPDH-mRNA bei den verzögert aufgearbeiteten Proben verändert. Idealerweise ist deren Expression in den Proben konstant. Aber auch in diesem Fall ist aus den oben erläuterten Gründen die Interpretation dieser Quantifizierung kritisch zu betrachten und die in diesen Versuchen beobachteten Veränderungen der Expression von IL&#8209;4R&#945; und IL&#8209;4R&#945;<sub>IT</sub> im Verhältnis zur Expression von GAPDH zu sehen. </p>
					<p>Bei der Untersuchung von Patientenmaterial wurde in den Ansätzen &#946;-Actin mitamplifiziert, da ursprünglich geplant war, zusätzlich zur Quantifizierung der beiden IL&#8209;4R&#945;-Splice-Varianten in Relation zueinander die Expressions­unterschiede der Varianten zwischen den Proben semiquantitativ mit &#946;-Actin als internem Standard zu bestimmen. Dabei zeigte sich, daß die Produkte nur gut miteinander verglichen werden können, solange sie aus einem gemeinsamen <em>master</em>
						<em>mix</em> entstanden sind, der alle Substrate außer der cDNA enthält. Reaktionsansätze aus unterschiedlichen <em>master</em>
						<em>mixes</em> zeigten jedoch ausgeprägte Schwankungen im Mengenverhältnis der Produkte von &#946;-Actin zu den IL&#8209;4R&#945;-Varianten. Die Ursache hierfür ist die starke Expression der <em>housekeeping</em>-Gene, die in einem solchen Duplex- bzw. Multiplex-RT-PCR-Ansatz nur durch den Einsatz sehr geringer Primer-Mengen ausgeglichen werden kann. Daraus resultiert, daß sehr geringe Schwankungen dieser Primer-Mengen im PCR-Ansatz deutliche Unterschiede in den resultierenden Produkt­mengen ergeben. Aus diesem Grunde wurde in den untersuchten Patienten­proben ausschließlich das Verhältnis der Produkte von IL&#8209;4R&#945; und IL&#8209;4R&#945;<sub>IT</sub> zueinander ausgewertet. Diese Ergebnisse waren auch bei mehrfacher Wiederholung der Versuche gut reproduzierbar.</p>
					<p><pagenumber id="N12D96" label="88" numbering="arabic" start="88"/>Die <em>housekeeping</em>-Gene werden in den Zellen so stark exprimiert, daß auch beim Einsatz sehr geringer Primermengen nach Amplifizierung der Sättigungsbereich erreicht und daher keine quantitative Differenzierung zwischen den Proben mehr möglich ist. Dieses Problem läßt sich lösen, indem die cDNA verdünnt eingesetzt wird. Bei der Durchführung einer Duplex-PCR reichte die Konzentration der zu quantifizierenden cDNA von IL&#8209;4R&#945; und insbesondere von IL&#8209;4 R&#945;<sub>IT</sub> in vielen Fällen nach der Verdünnung der cDNA nicht aus, um eine auswertbare Bande zu ergeben. Dies war ein weiteres Argument dafür, in der semiquantitativen RT-PCR internen Standard und zu quantifizierende cDNA in unterschiedlichen Ansätzen zu amplifizieren, da somit die Möglichkeit besteht, für internen Standard und zu quantifizierende cDNA unterschiedliche Verdünnungen zu wählen. Voraussetzung dabei ist natürlich, daß der Verdünnungsfaktor der zu vergleichenden Proben jeweils derselbe ist.</p>
				</subsection>
				<subsection id="N12DA2" label="5.1.2">
					<head>RNase Protection Assay</head>
					<p>In der vorliegenden Arbeit wurde versucht, eine nicht radioaktive Anwendung des RNase Protection Assay zu etablieren. Die Sonden wurden dafür mit einem Fluoreszenz-Farbstoff markiert und die Produkte nach gelelektrophoretischer Auftrennung im ABI Prism<sup>TM</sup> 373 (PE, Applied Biosystems, Weiterstadt) detektiert und mit der GeneScan Analysis Software (Version 1.2.2-1) ausgewertet.</p>
					<p>Etabliert wurde die Methode an<em>in vitro</em>-transkribierten RNA-Fragmenten, was zu zufriedenstellenden Ergebnissen führte. Bei der Anwendung zum Nachweis der IL&#8209;4R&#945; und IL&#8209;4R&#945;<sub>IT</sub>mRNA in Zellen zeigte sich jedoch, daß die Sensitivität der Methode trotz Einsatzes großer RNA Mengen von bis zu 100 µg nur für den Nachweis stark exprimierter mRNAs ausreichte. </p>
					<p>Ursächlich dafür ist wahrscheinlich, daß die Fluorescein-12-UTP modifizierten Nukleotide die RNA-RNA Duplexe, bestehend aus RNA-Sonden und komplementärem mRNA-Bereich, destabili­sieren, so daß schon bei Anwendung nur geringer Mengen RNase nicht nur die einzelsträngigen Sonden-Bereiche sondern auch die Sonden innerhalb der hybridisierten Region verdaut werden. Dieses Problem konnte bis zu einem bestimmten Punkt durch den Einsatz geringerer Mengen an RNase A und dafür mehr RNase T1 ausgeglichen werden. Dennoch reichte die Sensitivität dieser Methode nicht aus, um die natürlicherweise in den Zellen exprimierte IL&#8209;4R&#945; bzw. IL&#8209;4R&#945;<sub>IT</sub>-mRNA nachzu­weisen. In den mit IL&#8209;4R&#945; bzw. IL&#8209;4R&#945;<sub>IT</sub>transfizierten Zellen wurden die transfizierten Gene jedoch ausreichend exprimiert, so daß hier die Detektion der jeweiligen mRNA mit dieser Methode gelang.</p>
				</subsection>
			</section>
			<section id="N12DC1" label="5.2">
				<head>
					<pagenumber id="N12DC5" label="89" numbering="arabic" start="89"/>Charakterisierung der Splice-Variante IL&#8209;4R&#945;<sub>IT</sub>
				</head>
				<p>In der Familie der Zytokin-Rezeptoren sind in den letzten Jahren diverse alternativ gespleißte mRNAs neu entdeckt worden. Häufig ist die Struktur des resultierenden Rezeptors durch Verlust essentieller Domänen entscheidend verändert und läßt auf eine geänderte Funktion dieser Rezeptor-Variante schließen. In manchen Fällen liegen die Konsequenzen, die die Veränderungen der Struktur nach sich ziehen, auf der Hand. Als Beispiel sei der Verlust der transmembranösen Domäne genannt, der durch fehlende Verankerung in der Zellmembran zu einem löslichen Rezeptor-Protein führt. Aber sogar in diesem Fall können den löslichen Rezeptoren unterschiedliche Funktionen zugeordnet werden[<link ref="_bib385">118</link>]. So können sie z.B. als Bindungsproteine dienen, die ihren Liganden extrazellulär stabilisieren, oder sie antagonisieren die Rezeptor-vermittelte Wirkung durch Konkurrenz mit den membranständigen Rezeptoren um die Bindung des Liganden. Eine weitere Funktion eines löslichen Rezeptors kann darin bestehen, durch Bindung seines spezifischen Liganden in Assoziation mit einer membranständigen Rezeptorkette die Übermittlung von Signalen in Zellen zu ermöglichen, die den membrangebundenen Liganden-spezifischen Rezeptor nicht exprimieren. Ein Beispiel hierfür ist der lösliche IL-6R, der im Komplex mit IL-6 und der membranständigen Rezeptorkette gp130, die alleine IL-6 nicht binden kann, auch in Zellen, die die IL-6R-Kette nicht exprimieren, Signaltransduktion vermitteln kann.</p>
				<p>Noch schwerer ist die Funktion der durch alternatives Splicing resultierenden Rezeptor-Proteine vorherzusagen, wenn bestimmte Regionen der intrazellulären Kette strukturell verändert sind. Vielen intrazellulären Domänen konnten bereits Aufgaben bei der Signaltransduktion zugeschrieben werden, so daß bei Strukturänderungen in diesen Regionen Vermutungen über die Auswirkungen gemacht werden können. Dennoch ist die Funktion einer großen Anzahl von Domänen noch nicht definiert, was eine Einschätzung der Konsequenz einer Strukturänderung erschwert. Desweiteren kann es bei Änderung der Primärstruktur eines Proteins zu unvorhersehbaren Änderungen der dreidimensionalen Struktur kommen, die die Funktion von erhaltenen funktionellen Domänen verändern. Nicht zuletzt darf nicht vernachlässigt werden, daß die Möglichkeit besteht, daß durch Verschiebung des Leserasters neu entstandene Peptid­strukturen die Funktion des Rezeptors entscheidend verändern können.</p>
				<p>Der in dieser Arbeit identifizierten alternativ gespleißten mRNA des IL&#8209;4R&#945; fehlt ein komplettes Exon von 50 bp, das innerhalb der zytoplasmatischen Domäne 82 bp <em>downstream</em> des Bereiches gelegen ist, der für die Transmembranregion kodiert. Dies führt zu einer Verschiebung des Leserasters und dadurch nach weiteren 64 bp zur Entstehung eines <em>in frame-</em>Stop-Codons (<link ref="_Ref479512119">Abb. 17</link>). Das bei Translation dieser mRNA resultierende Protein ist ein stark verkürzter membranständiger Rezeptor, dem der größte Teil der <pagenumber id="N12DE3" label="90" numbering="arabic" start="90"/>zytoplasmatischen Domäne fehlt. Die extrazelluläre Region, die Transmembranregion und die ersten 27 Aminosäuren der zyto­plasmatischen Domäne sind unverändert, daran schließt sich, bedingt durch die Leseraster-Verschiebung, ein kurzes Stück von 21 neuen Aminosäuren an, dem dann ein Kettenabbruch folgt. Die verbleibende intrazelluläre Sequenz enthält die Homologie-Box 1, weitere Domänen, die bisher als für die Signaltransduktion wichtig charakterisiert wurden, fehlen (<link ref="_Ref479512119">Abb. 17</link>). </p>
				<p>In der veröffentlichten Literatur ist eine solche Variante des humanen IL&#8209;4R&#945; bisher weder als mRNA noch als Protein beschrieben. Bei der Maus ist ein alternativ gespleißtes Transkript des IL&#8209;4R&#945; bekannt, das allerdings durch Einführen eines Stop-Codons vor die Transmembranregion für ein lösliches Rezeptor-Protein kodiert[<link ref="_bib374">125</link>]. Desweiteren ist ein humanes lösliches IL&#8209;4R&#945;-Protein beschrieben worden. Ob dieses Protein durch Proteolyse oder ebenfalls durch alternatives Splicing entsteht, ist unklar. Eine korrespondierende mRNA konnte bisher jedenfalls noch nicht identifiziert werden[<link ref="_bib330">126</link>].</p>
				<p>Bei Betrachtung der potentiellen Proteinstruktur von IL&#8209;4R&#945;<sub>IT</sub>, stellen sich die Fragen, ob ein solcher Rezeptor auf der Zelloberfläche exprimiert werden und IL&#8209;4 binden kann und inwieweit er bei Bindung von IL&#8209;4 zur Signaltransduktion beitragen kann. Verschiedene Transfektionsstudien mit IL&#8209;4R&#945;-Mutanten zeigten, daß Rezeptor-Isoformen mit Deletionen innerhalb der intrazellulären Domäne, selbst wenn die gesamte intrazelluläre Region fehlte, ausnahmslos an der Zelloberfläche exprimiert werden und IL&#8209;4 binden konnten[<link ref="_bib372">48</link>, <link ref="_bib404">61</link>, <link ref="_bib701">65</link>], so daß von vornherein davon auszugehen war, daß auch eine Expression von IL&#8209;4R&#945;<sub>IT</sub> an der Zelloberfläche möglich ist.</p>
				<p>Weniger klar sind die Schlußfolgerungen, die aus den theoretischen Überlegungen dazu gezogen werden können, ob IL&#8209;4R&#945;<sub>IT</sub> fähig ist, Signaltransduktion zu vermitteln. Wie bereits im Kapitel &#8222;<link ref="_Ref467847652">Funktionelle Domänen des IL-4R</link>&#8220; (Abschnitt <link ref="_Ref467847652">1.2.3</link>) erläutert, ergeben die Studien mit Mutationskonstrukten des IL&#8209;4R&#945; zur Identifizierung funktioneller Domänen uneinheitliche Ergebnisse, die somit nicht zulassen, eindeutige Parallelen zu der Struktur und einer sich daraus ergebenden Funktion von IL&#8209;4R&#945;<sub>IT</sub> zu ziehen.</p>
				<p>IL&#8209;4R&#945;<sub>IT</sub> besitzt, wie oben erwähnt, in seiner kurzen zytoplasmatischen Domäne als einzige der bisher charakterisierten funktionellen Domänen die Prolin-reiche Homologie-Box 1, die als Bindungs­stelle für JAK1 dient. In allen veröffentlichten Studien, die sich mit der Funktion dieser Domäne beschäftigen, zeigte sich übereinstimmend, daß diese Struktur für die Proliferation der Zelle und die differenzierenden Signale, gemessen an der STAT6-Aktivierung, essentiell ist[<link ref="_bib200">58</link>, <link ref="_bib860">63</link>, <link ref="_bib701">65</link>]. Die Deletion dieses Motives oder die Mutation der in ihr enthaltenen Prolin-Reste führte ausnahmslos zu einem Verlust dieser Eigenschaften. Auch eine JAK-Aktivierung konnte in den Studien nicht beobachtet werden[<link ref="_bib860">63</link>, <link ref="_bib701">65</link>, <link ref="_bib236">127</link>]. </p>
				<p>
					<pagenumber id="N12E3D" label="91" numbering="arabic" start="91"/>Die weiteren als funktionelle Domänen identifizierten Regionen, insbesondere die weiter C-terminal gelegene Glutaminsäure-reiche Sequenz (ca. AS 360-390), fehlen der IL&#8209;4R&#945; Splice-Variante. Auch die Deletion dieser Region führte regelmäßig zu einem Verlust der proliferierenden Eigenschaften, wobei die Ergebnisse im Hinblick auf eine Aktivierung der Januskinasen unein­heitlich sind[<link ref="_bib200">58</link>, <link ref="_bib404">61</link>, <link ref="_bib371">62</link>, <link ref="_bib860">63</link>]. Für die Aktivierung von STAT6 scheint dieses Motiv ebenfalls essentiell zu sein, auch wenn sich die Studien dahingehend widersprechen, ob es für die STAT6-Aktivierung zusammen mit der Box 1 ausreichend ist[<link ref="_bib219">57</link>, <link ref="_bib189">59</link>, <link ref="_bib860">63</link>, <link ref="_bib701">65</link>].</p>
				<p>Gale<em>et al. </em>hat ein Splice-Variante der <em>common beta chain </em>(&#946;<sub>C</sub>), der gemeinsamen Rezeptorkette der Rezeptoren für GM-CSF, IL-3 und IL-5, beschrieben[<link ref="_bib681">112</link>], deren Struktur analog zu der des IL&#8209;4R&#945;<sub>IT</sub> aufgebaut ist. Die resultierende Proteinisoform, &#946;<sub>IT</sub> genannt, hat ebenso wie IL&#8209;4R&#945;<sub>IT</sub> ein kurzes membranproximal gelegenes Stück der zytoplasmatischen Domäne von 23 Aminosäuren mit &#946;<sub>C</sub> gemeinsam, dann schließen sich, bedingt durch eine Verschiebung des Leserasters, 23 neue Aminosäuren an. Die verbliebene zytoplasmatische Domäne enthält das Box 1-Motiv als einzige definierte funktionelle Domäne. Transfektionsstudien mit dieser Variante zeigten, daß JAK2 zwar an den verbleibenden zytoplasmatischen Rest binden und auch phophoryliert werden, ein mitogenes Signal durch &#946;<sub>IT</sub> jedoch nicht vermittelt werden kann.</p>
				<p>Wendet man die Erkenntnisse aus diesen Untersuchungen an, um damit auf die Funktion des IL&#8209;4R&#945;<sub>IT</sub>zu schließen, legen sie nahe, daß diese Rezeptor-Variante vermutlich nicht fähig ist, Proliferation zu vermitteln. Mit vollständiger Sicherheit ließ sich das jedoch aus den oben erläuterten Gründen nicht vorhersagen. Ferner kam hinzu, daß eine eventuelle Funktion der neuen N-terminalen Domäne nicht abzuschätzen ist. </p>
			</section>
			<section id="N12E88" label="5.3">
				<head>Funktion von IL&#8209;4R&#945;<sub>IT</sub>
				</head>
				<p>Als geeignetes Zellsystem für die funktionellen Untersuchungen von IL&#8209;4R&#945;<sub>IT</sub> wurde die pro&#8209;B Zellinie Ba/F3 der Maus gewählt und mit der cDNA des humanen IL&#8209;4R&#945; und seiner Splice-Variante IL&#8209;4R&#945;<sub>IT</sub> transfiziert. Der IL&#8209;4R der Maus setzt sich wie der des Menschen aus der IL&#8209;4R&#945;-Kette und der &#947;<sub>C</sub>-Kette zusammen. Humanes IL&#8209;4 besitzt eine Spezifität für den humanen IL&#8209;4R&#945; und kann nicht an die Mäuse-IL&#8209;4R&#945;-Kette binden. Die humane IL&#8209;4R&#945; Kette kann jedoch mit der &#947;<sub>C </sub>der Maus einen funktionellen Rezeptorkomplex eingehen und bei Bindung von humanem IL&#8209;4 an diesen Rezeptorkomplex Signal­transduktion vermitteln. Dies beinhaltet, daß auch die involvierten Signalmoleküle der Maus an die hIL&#8209;4R&#945;-Kette binden können. Mit diesem System ist es möglich, bei Stimulation der transfizierten Zellen mit hIL&#8209;4 die Wirkung über den transfizierten (humanen) Rezeptor allein zu betrachten. Durch <pagenumber id="N12E9E" label="92" numbering="arabic" start="92"/>IL&#8209;4 vermittelte Effekte wie Proliferation, Schutz vor Apoptose und Differenzierung konnten in einem solchen System zwar nachgewiesen werden, es muß jedoch offenbleiben, ob alle signaltransduktorischen Mechanismen des hIL&#8209;4R&#945; ebenso genutzt werden können wie in einem vergleichbaren humanen Zellsystem. </p>
				<p>Die in der vorliegenden Arbeit durchgeführten Proliferationsstudien bestätigten die theoretischen Überlegungen zur Struktur und potentiellen Funktion von IL&#8209;4R&#945;<sub>IT</sub>. Die getesteten Zellklone, die mit der vollständigen IL&#8209;4R&#945;-Kette transfiziert wurden, zeigten eine deutliche Proliferation, die das Wachstum unter mIL&#8209;4 in den meisten Fällen übertraf. Eine Proliferation der mit IL&#8209;4R&#945;<sub>IT</sub> trans­fizierten Zellen war dagegen in keinem der untersuchten Klone unter hIL&#8209;4 zu beobachten, während das Wachstum unter mIL&#8209;4 unbeeinträchtigt war. Bezieht man die oben gemachten Überlegungen über die Grenzen eines Mäuse-Zellsystems mit ein, ist nicht mit Sicherheit zu sagen, daß diese Untersuchungen die Vorgänge widerspiegeln, die in einem humanen Zellsystem ablaufen würden. Denoch ist die Wahrscheinlichkeit groß, daß keine wesentliche Unterschiede bestehen. </p>
				<p>In einer Untersuchung von Deutsch <em>et al. </em>mit Mutationskonstrukten des IL&#8209;4R&#945;, die eine Punktmutation in der Homologie-Box 1 (P267S) aufwiesen, konnte gezeigt werden, daß gewisse Rezeptor-Mutanten zwar keine Proliferation der Zellen vermitteln, die Apoptose von Zellen dennoch verhindern können[<link ref="_bib200">58</link>]. Dies bedeutet, daß die Proliferation der Zellen und der Schutz vor dem Zelltod durch Apoptose nicht miteinander gleichzusetzen sind und durch unterschiedliche Motive des IL&#8209;4R&#945; vermittelt werden. Die von Deutsch <em>et al. </em>untersuchten Rezeptorkonstrukte, vermittelten aber allesamt keinen Schutz vor Apoptose, sofern ihnen die Glutaminsäure-reiche Region fehlte. Die mit IL&#8209;4R&#945;<sub>IT</sub> durchgeführten Funktionsstudien zeigten, daß IL&#8209;4R&#945;<sub>IT</sub> passend zum Fehlen der Glutaminsäure-reichen Region in der Rezeptor-Variante keinen Schutz vor Apoptose vermitteln kann, und bestätigten so die von Deutsch <em>et al. </em>gemachte Beobachtung.</p>
			</section>
			<section id="N12EC3" label="5.4">
				<head>Expression von IL&#8209;4R&#945;<sub>IT</sub> in Material von Patienten mit ALL</head>
				<p>Bei der Untersuchung der Expression der Splice-Variante in zunächst nur einigen Proben von Patienten mit Erkrankung an einer ALL zeigten sich große quantitative Unterschiede der Expression von IL&#8209;4R&#945;<sub>IT</sub> in Relation zum vollständigen IL&#8209;4R&#945;. Die Expression in den Proben variierte zwischen fehlendem Nachweis der Splice-Variante und Werten für die sAUC(IL&#8209;4R&#945;<sub>IT</sub>) von 80%. Da in verschiedenen Studien gezeigt wurde, daß IL&#8209;4 und damit auch die Expression des IL&#8209;4R eine Rolle bei Wachstum und immunologischer Abwehr von leukämischen Zellen spielen könnte, und da die zu diesem Zeitpunkt gemachten theoretischen Überlegungen auf eine geänderte Funktion des IL&#8209;4R&#945;<sub>IT</sub> hinwiesen, wurde eine <pagenumber id="N12ED6" label="93" numbering="arabic" start="93"/>größere Gruppe von Patienten gezielt auf die Expression des IL&#8209;4R&#945;<sub>IT</sub> in einer kompetitiven RT-PCR quantitativ in Relation zum IL&#8209;4R&#945; untersucht.</p>
				<p>In der Auswertung zeigte sich, daß beim Vergleich der Proben von Patienten zur Zeit einer ALL-Ersterkankung mit Proben von Rezidivpatienten in der Gruppe der Rezidivpatienten IL&#8209;4R&#945;<sub>IT</sub> in Relation zum IL&#8209;4R&#945;, ausgedrückt als sAUC(IL&#8209;4R&#945;<sub>IT</sub>), signifikant stärker exprimiert wurde als in der Gruppe mit Ersterkrankungen (<link ref="_Ref404746066">Abb. 21</link>). Zwischen unterschiedlichen Materialien (Blut, KM) jeweils derselben Patienten und zwischen Proben von Patienten zum Zeitpunkt der Diagnose oder in Remission gab es keinen Unterschied (<link ref="_Ref479512278">Abb. 20</link>), so daß der Anteil an leukämischen Blasten in den Proben keinen Zusammenhang mit der Expression der Splice-Variante zu haben schien. Dies führte zunächst zu der Hypothese, daß es eine individuelle Disposition gäbe, einen bestimmten Anteil des IL&#8209;4R&#945;<sub>IT</sub> zu exprimieren. Daraus mußte dann gefolgert werden, daß die Patienten, die IL&#8209;4R&#945;<sub>IT</sub> im Rezidiv stark exprimierten, eine ähnlich starke Expression auch schon zum Zeitpunkt ihrer ALL-Ersterkrankung gezeigt haben müssen. Proben jeweils derselben Patienten zum Zeitpunkt der Ersterkrankung und des Rezidives zur Überprüfung dieser Annahme standen nicht zur Verfügung. Der sehr viel größere Anteil der Proben mit starker Expression von IL&#8209;4R&#945;<sub>IT</sub> in der Gruppe mit Rezidivpatienten sprach außerdem für eine Selektion dieser Patienten im Rezidiv, was den Schluß nahelegte, daß die Patienten, die IL&#8209;4R&#945;<sub>IT</sub> stark exprimierten, eine größeres Risiko haben, ein Rezidiv zu erleiden.</p>
				<p>Hinzu kam zu diesem Zeitpunkt die Beobachtung, daß in den untersuchten Proben einer derzeit kleinen Gruppe von gesunden Probanden die sAUC(IL&#8209;4R&#945;<sub>IT</sub>) durchgehend niedrig war. Diese Gruppe von Probanden bestand ausschließlich aus Mitarbeitern unseres Labores, so daß das Material direkt nach der Abnahme aufgearbeitet wurde. Bei der Untersuchung weiterer gesunder Kontrollpersonen fiel eine stärkere Expression von IL&#8209;4R&#945;<sub>IT</sub> in den Fällen auf, in denen das abgenommene Blut aus organisatorischen Gründen nicht am selben Tag aufgearbeitet werden konnte. Versuche, in denen dies nachgestellt wurde, indem Blut eines Probanden zu unter­schiedlichen Zeitpunkten nach Abnahme aufgearbeitet wurde, bestätigten diese Beob­achtung. Eine erneute Auswertung der Ergebnisse, zeigte die Abhängigkeit der IL&#8209;4R&#945;<sub>IT</sub>-Expression vom meist transportbedingten Zeitraum zwischen Abnahme und Aufarbeitung der Proben (<link ref="_Ref479512661">Abb. 24</link>).</p>
				<p>Der hoch signifikante Unterschied der sAUC(IL&#8209;4R&#945;<sub>IT</sub>) zwischen Ersterkrankungen und Rezidiven, der zu der anfänglichen Fehlinterpretation der Ergebnisse geführt hatte, ließ sich nun dadurch erklären, daß die Patienten mit Ersterkrankung hauptsächlich an unserer Abteilung behandelt werden, während uns das Untersuchungsmaterial der Rezidivpatienten aus ganz Deutschland zukommt, was häufig längere Transportzeiten mit sich bringt. Diese <pagenumber id="N12F10" label="94" numbering="arabic" start="94"/>ungleiche Verteilung von Patienten mit Ersterkrankung und Rezidiv auf die unterschied­lichen Transportzeiten wird in der <link ref="_Ref479673973">Abb. 39</link> im Streudiagramm deutlich.</p>
				<p>
					<link id="_1004893463"/>
					<link id="_1004893871"/>
					<link id="_1004893885"/>
					<link id="_1004894216"/>
					<link id="_1080372406"/>
					<mm entity="Objekt25" file="moericke_html_m2f0fdee4.gif" id="N12F2A">
						<caption>
							<link id="_Ref479673973"/>Abb. 39: Verteilung der Patienten mit Ersterkrankung oder Rezidiv auf die Transportzeit des Untersuchungs­materials. Jeder Strich der &#8222;Sonnenblumen&#8220; steht für eine ausgewertete Probe. An der Y-Achse ist die Transportzeit in Tagen aufgetragen.</caption>
					</mm>
				</p>
			</section>
			<section id="N12F36" label="5.5">
				<head>
					<link id="_Ref479217013"/>Expression von IL&#8209;4R&#945;<sub>IT</sub> bei verzögerter Probenaufarbeitung</head>
				<p>Die Faktoren, die die mRNA-Menge in einer Zelle beeinflussen können, sind zum einen die Gene­rierung der mRNA durch Transkription und nachfolgendes Splicing der gemeinsamen pre-mRNA zu den reifen mRNA-Varianten und ihre Abbaurate. Hieraus ergeben sich auch die Mechanismen, die das Mengenverhältnis der beiden mRNA-Splice-Varianten bei verzögerter Probenaufarbeitung verändern könnten. Entweder durch die unterschiedliche Synthese der beiden mRNAs auf der Ebene des Splicing oder die unterschiedliche Degradation infolge ungleicher Stabilitäten.</p>
				<subsection id="N12F44" label="5.5.1">
					<head>mRNA-Degradation von IL&#8209;4R&#945; und IL&#8209;4R&#945;<sub>IT</sub>
					</head>
					<p>Unter Hemmung der Transkription mit einem geeigneten Zytostatikum ist es möglich, den Abbau der mRNA isoliert zu betrachten. Actinomycin D verhindert durch Interkalieren mit der DNA die Transkription und wird daher für solche mRNA-Stabilitäts-Tests häufig verwendet. Neuere Unter­suchungen haben jedoch gezeigt, daß Actinomycin D einen direkten stabilisierenden Effekt auf die mRNA hat, wobei die zugrundeliegenden Mechanismen noch <pagenumber id="N12F4E" label="95" numbering="arabic" start="95"/>nicht geklärt sind[<link ref="_bib543">128</link>, <link ref="_bib541">129</link>, <link ref="_bib542">130</link>]. Obwohl dadurch die absolute mRNA-Halbwertzeit unter Actinomycin D verlängert ist, sollen dennoch die relativen Abbauraten der mRNAs erhalten bleiben[<link ref="_bib529">131</link>], so daß diese Methode trotzdem dazu geeignet ist, nachzuweisen, ob die Veränderung des Verhältnisses der mRNA-Mengen von IL&#8209;4R&#945; und IL&#8209;4R&#945;<sub>IT</sub> auf einer stärkeren Degradation der IL&#8209;4R&#945;-mRNA beruht.</p>
					<p>Auch unter Hemmung der Transkription kam es in den Proben, die verzögert nach Abnahme aufgearbeitet worden waren, zu einer Zunahme der sAUC(IL&#8209;4R&#945;<sub>IT</sub>). Unter der Voraussetzung, daß Actinomycin D, wie oben erwähnt, die mRNA zwar stabilisiert, die Relation der Halbwertzeiten unterschiedlicher mRNAs aber nicht beeinflußt, spricht dies für eine größere Stabilität der IL&#8209;4R&#945;<sub>IT</sub>-mRNA. Eine Mitbeteiligung von Abbauvorgängen an dem beobachten Phänomen kann also nicht ausgeschlossen werden.</p>
					<p>Obwohl sich die beiden mRNAs für IL&#8209;4R&#945; und IL&#8209;4R&#945;<sub>IT</sub> bei einer Gesamtlänge von ca. 3500 nt innerhalb der kodierenden Sequenz nur um 50 nt voneinander unterscheiden, wäre ein Einfluß dieser geänderten Struktur auf die mRNA-Stabilität durchaus denkbar. Die Degradierung einer mRNA wird durch RNasen, Endo- sowie Exonukleasen, vermittelt. Bestimmte Sequenzen in der 3&#8216;&#8209;untranslatierten Region, der Poly-A-Trakt und sogenannte AU-reiche Elemente, aber auch Elemente innerhalb der kodierenden Sequenz beeinflussen die Stabilität einer mRNA. Durch Bindung an diese Sequenzen schützen mRNA-bindende Proteine die mRNA vor dem Angriff durch Endonukleasen. Dies beinhaltet, daß Veränderungen der primären Sequenz und/oder nachfolgende Änderungen der Sekundär­struktur den Abbau einer mRNA entscheidend beeinflussen können[<link ref="_bib678">132</link>].</p>
				</subsection>
				<subsection id="N12F7A" label="5.5.2">
					<head>Zunahme der Expression von IL&#8209;4R&#945;<sub>IT</sub>
					</head>
					<p>Die Zunahme der sAUC(IL&#8209;4R&#945;<sub>IT</sub>) bei verzögerter Probenaufarbeitung war in den Proben ohne Hemmung der Transkription jedoch deutlich stärker ausgeprägt als mit Transkriptions­hemmung. Dies spricht dafür, daß ein zusätzlicher aktiver Prozeß im Sinne einer Verschiebung des Verhältnisses von IL&#8209;4R&#945; und IL&#8209;4R&#945;<sub>IT</sub> in Richtung der Splice-Variante bei der Generierung der beiden mRNAs aus einer gemeinsamen pre-mRNA beteiligt ist. Ein weiteres Argument ist auch, daß sich der gleiche Effekt in unterschiedlich starker Ausprägung auch bei der Untersuchung der Expression der mRNAs von Splice-Varianten anderer Zytokine und Zytokin-Rezeptoren beobachten ließ, wie bei den Varianten von IL-7, IL-15, IL-7R, &#947;<sub>C</sub> und &#946;<sub>C</sub>, so daß ein Zusammenhang mit dem eigentlichen Prozeß des alternativen Splicing wahrscheinlich ist.</p>
					<p>An dieser Stelle soll noch einmal betont werden, daß in der Versuchsanordnung der kompetitven RT-PCR nur das Mengen<em>verhältnis </em>der untersuchten mRNAs quantifiziert <pagenumber id="N12F96" label="96" numbering="arabic" start="96"/>werden kann. Die sAUC(IL&#8209;4R&#945;<sub>IT</sub>) gibt also keinen absoluten Wert für die Expression der Splice-Variante wieder, sondern ist nur ein Maß für die Relation der Expression von IL&#8209;4R&#945; und IL&#8209;4R&#945;<sub>IT</sub>. Mit dieser Methode kann also nicht entschieden werden, ob ein höherer Wert für die sAUC(IL&#8209;4R&#945;<sub>IT</sub>), wie bei den Materialien mit langer Transportzeit beobachtet wurde, auf einen Anstieg der Splice-Variante, auf einen Abfall des IL&#8209;4R&#945; oder auf eine Kombination aus beidem zurückzuführen ist.</p>
					<p>Die Untersuchung der einzelnen Transkripte mit jeweils spezifischen Primer-Paaren in einer semiquantitativen RT-PCR erlaubte eine Beurteilung des Expressionsunterschiedes der einzelnen Transkripte <em>zwischen </em>den Proben. Hierbei zeigte sich, daß die Zunahme der sAUC(IL&#8209;4R&#945;<sub>IT</sub>) in den verzögert aufgearbeiteten Proben durch eine Hochregulation von IL&#8209;4R&#945;<sub>IT</sub> und eine Herunter­regulation von IL&#8209;4R&#945; bedingt ist. Wurden die Zellen, die sich in einem solchen Zustand befanden, wieder in Kultur genommen, war diese Situation innerhalb der kurzen Zeit von ca. 6 h wieder vollständig reversibel, die Expression von IL&#8209;4R&#945;<sub>IT</sub> nahm wieder ab, die Expression von IL&#8209;4R&#945; dagegen wieder zu. Dieser Umstand deutet ebenfalls auf ein aktives Geschehen hin.</p>
					<p>Gale <em>et al. </em>haben in ihrer Publikation über die Splice-Variante von &#946;<sub>C</sub>, genannt &#946;<sub>IT</sub>, ähnliche Beobachtungen gemacht[<link ref="_bib681">112</link>], sie aber anders gedeutet. In deren Arbeit zeigte sich eine eher niedrige Expression von &#946;<sub>IT</sub> in den hämatopoietischen Zellinien TF-1, HL60 und U937, ebenso in CD34-positiven Zellen und in Knochenmark und Granulozyten von gesunden Probanden. In Blasten von Patienten mit akuten Leukämien (ALL und AML) waren bei großer Variationsbreite allerdings Werte für den relativen Anteil der &#946;<sub>IT</sub>-mRNA bis &gt;90% zu beobachten. Um zu untersuchen, ob ein Zusammenhang zwischen dem Differenzierungsgrad der Blasten und der Expression von &#946;<sub>IT</sub> besteht, wurden Blasten von Patienten mit AML in Kultur unter Stimulation mit IL&#8209;3, G-CSF und GM-CSF zur Differenzierung gebracht und morphologisch der Anteil differenzierter Zellen bestimmt. Die Beoachtung, daß die Expression von &#946;<sub>IT</sub> bei Kultivierung dieser Zellen abnahm und gleichzeitig der Anteil der differenzierten Zellen deutlich zunahm, veranlaßte die Autoren zu der Spekulation, daß ein Zusammenhang zwischen der Expression von &#946;<sub>IT</sub> und dem Differenzierungsgrad der Blasten bestünde. Eine Korrelation mit dem immunologisch erfaßbaren Differenzierung­sgrad der AML-Blasten nach der FAB-Klassifikation konnte aber nicht beobachtet werden.</p>
					<p>Es ist durchaus möglich, daß den in der oben zitierten Arbeit gemachten Beobachtungen dieselben Mechanismen zugrunde liegen, wie sie in der hier vorgestellten Arbeit beobachtet wurden, und so ebenfalls zu Fehlinterpretationen der Ergebnisse geführt haben. Über den Zeitraum zwischen Abnahme und Aufarbeitung der Proben sind in dieser Publikation keine <pagenumber id="N12FD4" label="97" numbering="arabic" start="97"/>Angaben gemacht. In eigenen Versuchen wurde jedoch beobachtet, daß die relative Zunahme von &#946;<sub>IT</sub> bei verzögerter Probenaufarbeitung sogar noch stärker ausgeprägt ist als bei IL&#8209;4R&#945;<sub>IT</sub> (<link ref="_Ref479513109">Abb. 27</link>). Unter diesem Aspekt ist fraglich, ob in der Arbeit von Gale <em>et al. </em>wirklich ein Zusammenhang der &#946;<sub>IT</sub>-Expression mit der Differenzierung der Blasten besteht oder ob unabhängig davon die Herunterregulation von &#946;<sub>IT</sub> auch als &#8222;Erholung&#8220; zu sehen ist. Die Expression von &#946;<sub>IT</sub>wurde nach einer Kulturzeit von 9-10 Tagen bestimmt, ein Zeitpunkt zu dem der größte Anteil der Blasten differenziert war. Angaben darüber, ob bereits zu einem früheren Zeitpunkt vor Differenzierung der Zellen, z.B. nach wenigen Stunden Kultur, die Expression von &#946;<sub>IT</sub> bestimmt wurde und wie die Expression zu diesem Zeitpunkt war, wurden in der Arbeit nicht gemacht. </p>
					<p>Was für die Zunahme der Splice-Varianten von IL&#8209;4R&#945;<sub>IT</sub>, aber auch der Varianten von IL-7, IL-7R, IL-15, &#946;<sub>IT</sub> und &#947;<sub>C</sub> verantwortlich ist, ist im Moment nicht zu klären. Wichtig dafür wäre zu wissen, welche Mechanismen in den Zellen in der Zeit zwischen Abnahme und Aufarbeitung ablaufen. Wahrscheinlich erfahren die Zellen in gewisser Weise eine Schädigung, die vielleicht in der ungenügenden Nährstoff­zufuhr, dem Entzug beeinflussender Wachstumsfaktoren und/oder dem Anfall von Stoffwechselendprodukten und damit verbundenen Milieuänderungen begründet ist. Sicherlich würde ein Beibehalten dieses Zustandes zum Tod der Zellen, möglicherweise durch Apoptose, führen. Fest steht, daß, zumindest zu einem großen Anteil, ein aktiver Prozeß der Veränderung des Verhältnisses der Splice-Varianten zugrundeliegt. Anders ließe sich die Hochregulation von IL&#8209;4R&#945;<sub>IT</sub> nicht erklären. </p>
					<p>Eine interessante Erklärung würde die Hoch- oder Herunterregulierung der Menge bzw. der Aktivität von Splicing-Faktoren darstellen. Es ist bekannt, daß während der Apoptose, im Rahmen von proteolytischen Prozessen, Splicing-Faktoren gespalten werden[<link ref="_bib732">133</link>, <link ref="_bib736">134</link>]. Bisher ist nicht geklärt, ob dies auch Auswirkungen auf die Expression von Splice-Varianten in dieser Phase hat. Desweiteren stellt sich die Frage, ob in diesem Fall die Kaskade der proteolytischen Prozesse der Apoptose so weit fortgeschritten ist, daß sie irreversibel zum Tod der Zelle führt. Spekuliert man, daß solche Vorgänge ursächlich für die beobachteten Veränderungen sind, würde sich dies jedoch nicht mit der von uns gemachten Beobachtung vereinbaren lassen, daß IL&#8209;4R&#945;<sub>IT</sub>bei erneuter Kultivierung, also wahrscheinlich bei Wegfallen der Noxe, wieder herunterreguliert wird, in den Zellen also eine &#8222;Erholung&#8220; stattfindet, die zeigt, daß es sich um ein zumindest bis zu einem bestimmten Punkt reversibles Geschehen handelt.</p>
					<p>Der Apoptose-protektive Faktor Bcl-x<sub>L</sub> ist in zytoplasmatischen und nukleären Membranen lokalisiert und kann durch Erhalt der Homöostase der mitochondrialen Membran Apoptose verhindern. In mit Bcl-x<sub>L</sub> transfizierten Zellen konnte nach Behandlung mit anti-Fas-<pagenumber id="N13017" label="98" numbering="arabic" start="98"/>Antikörpern als Apoptose-induzierendem Stimulus zu einem großen Anteil die Apoptose der Zellen vehindert werden[<link ref="_bib1013">135</link>]. Da die Protease-Aktivität nach Stimulierung mit anti-Fas in den transfizierten Zellen im Vergleich zu den untransfizierten Kontroll-Zellen, die ausnahmslos apoptotisch wurden, nur unwesentlich verändert war, schien der protektive Mechanismus nicht in einer Hemmung der Protease-Aktivität zu liegen. Vielmehr zeigte sich ein Schutz der Zellen durch die Stabilisierung der mitochondrialen Membran in den transfizierten Zellen. In Gegenwart der anti-Fas Antikörper im Kulturmedium fand allerdings keine Proliferation der mit Bcl-x<sub>L</sub> transfizierten Zellen statt. Nach Entfernung des Antikörpers war dies voll reversibel, während die untransfizierten Zellen unbeeinflußt auch nach Abwaschen des Antikörpers zu einem Zeitpunkt, an dem zwar schon Proteaseaktivität nachweisbar, das mitochondriale Membranpotential in den meisten Zellen aber noch erhalten war, in die Apoptose übergingen.</p>
					<p>Diese Untersuchungen zeigen, daß nach Einwirken eines Apoptose-induzierenden Stimulus auch nach Auslösung der proteolytischen Kaskade die Vorgänge unter bestimmten Voraussetzungen vollständig reversibel sein können. Es stellt sich allerdings die Frage, ob vergleichbare Voraussetzungen auch <em>in vivo </em>denkbar wären und eine relevante Rolle spielen. Sicherlich kann nicht jeder die Zelle schädigende oder potentiell Apoptose auslösende Stimulus als Trigger eines &#8222;alles oder nichts&#8220;-Ereignisses angesehen werden, sondern es gibt vermutlich auch verschiedene langsam letale oder subletale Stimuli, aus denen die Zelle unbeschadet wieder hervorgehen kann. Es ist durchaus möglich, daß dabei zum Teil bzw. bis zu einem gewissen Punkt dieselben Mechanismen ablaufen wie bei der Apoptose.</p>
					<p>Utz <em>et al.</em>[<link ref="_bib731">106</link>] beschreiben, daß sich nach Auslösung von Apoptose über verschiedene Stimuli durch U1-snRNP-erkennende Antiseren vier Phosphoproteine präzipitieren lassen, die wahrscheinlich phosphorylierten SR-Proteinen entsprechen. Ob diese Proteine nach Auslösung der Apoptose phosphoryliert werden oder ob bereits phosphorylierte Proteine zum U1-snRNP-Komplex rekrutiert werden, läßt sich nicht mit Sicherheit beurteilen. Interessant ist jedoch, daß in einer weiteren Arbeit der Autoren in Lysaten apoptotischer Zellen eine phosphorylierte Serin/Threonin-Kinase gefunden wurde, die sich in nicht-apoptotischen Zellen nicht präzipitieren ließ[<link ref="_bib738">136</link>]. Diese Beobachtungen suggerieren, daß regulatorische Mechanismen der Apoptose bzw. prä-apoptotischer Zustände unter anderem auf der Ebene des mRNA-Splicing stattfinden könnten. Experimentell konnte gezeigt werden, daß es von verschiedenen Apoptose-agonistischen Faktoren alternativ gespleißte Transkripte gibt, die Apoptose-protektiv wirken können. So werden Zellen, die die zur Familie der Bcl-2-Proteine gehörende größere Splice-Variante des <em>bcl-x</em>-Genes (Bcl-x<sub>L</sub>) exprimieren, wie oben bereits erwähnt wurde, vor Apoptose geschützt, während die kleinere Splice-Variante Bcl-x<sub>S</sub> die Empfindlichkeit der Zellen gegenüber apoptotischen Stimuli steigert[<link ref="_bib1024">137</link>]. Ähnliche Mecha­nismen sind für den <em>death domain-</em>Rezeptor LARD[<link ref="_bib1015">138</link>], das Genprodukt von <em>ced-4</em>, ein für <pagenumber id="N1304D" label="99" numbering="arabic" start="99"/>die Apoptose essentieller Faktor des Nematoden <em>Caenorhabditus elegans</em>[<link ref="_bib1021">139</link>], und für die Caspase 2 (Nedd2/Ich1)[<link ref="_bib1079">140</link>] bekannt. Es ist denkbar, daß alternatives Splicing in subletalen Zuständen einen kritischen Mechanismus darstellt, der evtl. zu der Entscheidung beiträgt, ob eine Zelle den endgültigen, irreversiblen Weg der Apoptose beschreitet. Die von uns beobachtete Hochregulation der Zytokin&#8209;/bzw. Zytokin-Rezeptor Splice-Varianten könnte dabei nur ein &#8222;Nebenprodukt&#8220; dieses Mecha­nismus darstellen. Vielleicht kommt ihr aber auch eine eigene, in ihrer Funktion noch nicht geklärte, relevante Bedeutung zu.</p>
				</subsection>
				<subsection id="N1305E" label="5.5.3">
					<head>Problem der verzögerten Probenaufarbeitung bei multizentrischen Studien</head>
					<p>Die in der vorliegenden Arbeit durchgeführten Untersuchungen zeigen, daß die verzögerte Aufarbeitung von Untersuchungsmaterial zu signifikanten Veränderungen der relativen mRNA-Mengen dieser Proben geführt hat. Nachgewiesen wurde dies für die mRNA einiger Splice-Varianten von Zytokinen und Zytokinrezeptoren, es ist jedoch nicht ausgeschlossen, daß diverse andere mRNAs ebenfalls davon betroffen sind. In dieser Arbeit führte dies zu einem scheinbaren Zusammenhang mit Patienten-Kollektiven und so zunächst zu einer Fehl­interpretation der Ergebnisse. Der weitaus größte Teil der Untersuchungsmaterialien, die verspätet aufgearbeitet wurden, war aus anderen Kliniken zu uns gesandt worden, aus der eigenen Klinik konnten nur einzelne Proben aus organisatorischen Gründen nicht am selben Tag aufgearbeitet werden. Dies zeigt, daß das Problem vor allem in der Organisation des Transportes der Untersuchungs­materialien liegt.</p>
					<p>Es stellt sich die Frage, inwiefern bei großen multizentrischen Studien solche Verzögerungen infolge der weiten Transportwege zu vermeiden sind. Eine Kühlung der Proben während des Transportes würde die Situation vielleicht verbessern, stellt aber sicherlich trotzdem keine ideale Lösung dar. Das bestmögliche Vorgehen wäre zweifellos die Aufarbeitung des Untersuchungs­materials vor Ort direkt nach Abnahme; dies ist aber schwerlich in die Praxis umzusetzen. Bis zu einer Lösung dieses Problemes muß sicherlich sehr genau überlegt werden, inwieweit mRNA-Quantifizierungen im Rahmen von solchen multizentrischen Studien überhaupt sinnvoll sind, wenn nicht ein Einfluß einer verzögerten Materialaufarbeitung auf die Expression der zu quantifizierenden mRNAs von vornherein ausgeschlossen worden ist .</p>
				</subsection>
			</section>
		</chapter>
		<chapter id="chapter6" label="6">
			<head>
				<pagenumber id="N13070" label="100" numbering="arabic" start="100"/>Zusammenfassung</head>
			<p>Die Untersuchung der Expression der mRNA der IL&#8209;4R alpha-Kette in Knochenmark und Blut von pädiatrischen Patienten mit akuter lymphoblastischer Leukämie mittels RT-PCR zeigte in unterschiedlichem Maße die zusätzliche Expression einer bislang noch nicht beschriebenen Splice-Variante der IL&#8209;4R&#945;-mRNA, genannt IL&#8209;4R&#945;<sub>IT</sub>. Diese Variante unterscheidet sich durch das Fehlen eines einzelnen vollständigen Exons von 50 nt Länge, das 82 nt <em>downstream </em>des Bereiches gelegen ist, der für die Transmembranregion kodiert. Die Struktur eines aus dieser mRNA-Variante möglicherweise entstehenden Proteines entspricht einem membranständigen Rezeptor, dem im Vergleich zur vollständigen IL&#8209;4R&#945;-Kette der größte Teil der zytoplasmatischen Region einschließlich der dort lokalisierten essentiellen signaltransduktorischen Domänen fehlt. </p>
			<p>Zur Untersuchung der bio­logischen Funktion der Splice-Variante wurden Zellen der pro-B Zellinie Ba/F3 der Maus mit IL&#8209;4R&#945;<sub>IT</sub>-cDNA transfiziert. Es zeigte sich, daß die Rezeptorvariante auf der Zelloberfläche exprimiert wird, bei Stimulation mit hIL&#8209;4 konnte jedoch keine Proliferation induziert und der Übergang der Zellen in die Apoptose nicht verhindert werden. Diese Beobachtungen stimmten mit den anhand der Struktur der Rezeptor-Variante gemachten theoretischen Überlegungen zur potentiellen Funktion überein. </p>
			<p>Bei der Quantifizierung der Expression von IL&#8209;4R&#945;<sub>IT</sub> in Relation zum IL-4R&#945; voller Länge mit einer kompetitiven RT-PCR an mononukleären Zellen einer größeren Gruppe von Kindern mit ALL zeigte sich zunächst ein irreführender Unterschied zwischen Proben von Kindern mit ALL-Ersterkrankung und Rezidiv, wobei die Splice-Variante in den Proben der Patienten mit ALL-Rezidiv signifikant stärker exprimiert wurde. Weitere Untersuchungen ergaben jedoch, daß der Zeitraum zwischen Abnahme und Aufarbeitung des Untersuchungsmaterials für diesen scheinbaren Zusammenhang verantwortlich war. Waren die Proben nicht direkt nach Abnahme, sondern verspätet aufgearbeitet worden, zeigten sie eine deutliche Verschiebung des Mengenverhältnisses der beiden mRNAs zugunsten der von IL&#8209;4R&#945;<sub>IT</sub>. Diese Beobachtung wurde experimentell an Proben gesunder Probanden wiederholt bestätigt. Die Untersuchung der mRNA-Stabilitäten unter Hemmung der Transkription mit Actinomycin D ließ einen Einfluß durch unterschiedliche Degradation der IL&#8209;4R&#945;- und IL&#8209;4R&#945;<sub>IT</sub>-mRNAs zwar nicht ausschließen, dennoch ergaben die Versuche, daß zu einem großen Anteil aktive Expressionsänderungen der beiden Splice-Varianten im Sinne einer Regulation auf der Ebene des Splicing dafür verantwortlich zu sein scheinen. So zeigte sich das beobachtete Phänomen in unterschiedlicher Ausprägung auch bei der Unter­suchung anderer Zytokine und Zytokin-Rezeptoren. Ferner war in den verzögert aufge­arbeiteten Proben nicht nur eine Zunahme der <em>Relation </em>der IL&#8209;4R&#945;<sub>IT</sub>- zur IL&#8209;4R&#945;-mRNA zu beobachten, sondern es zeigte <pagenumber id="N13095" label="101" numbering="arabic" start="101"/>sich in einer semiquantitativen Bestimmung auch eine absolute Hochregulation von IL&#8209;4R&#945;<sub>IT</sub> im Vergleich zu den frisch aufgearbeiteten Proben. Wurden diese Zellen wieder in Kultur genommen, war dies innerhalb weniger Stunden wieder reversibel. Welche Änderungen der physiologischen Bedingungen in den Proben für die Zunahme der Expression der Splice-Variante verantwortlich sind, ist bisher nicht zu klären. Es ist jedoch vorstellbar, daß in den Proben Vorgänge ablaufen, die auch <em>in vivo </em>von Bedeutung sind.</p>
			<p>Während der größte Teil der in dieser Arbeit untersuchten Patienten mit ALL-Ersterkrankung in Berlin behandelt wurde, kam uns das Untersuchungsmaterial der Rezidivpatienten im Rahmen der ALL-REZ BFM-Studie aus ganz Deutschland zu. Dies war für den Unterschied der Transportzeiten zwischen den beiden Gruppen verantwortlich und führte zu der anfänglichen Fehlinter­pretation der Ergebnisse.</p>
		</chapter>
	</body>
	<back id="N130A5">
		<abbreviation id="N130A7">
			<head>
				<pagenumber id="N130AB" label="102" numbering="arabic" start="102"/>7 Abkürzungen</head>
			<p>
				<table frame="none" id="N130B2" orient="port" tocentry="1">
					<tgroup align="left" char="" charoff="50" cols="2">
						<colspec colname="1" colnum="1"/>
						<colspec colname="2" colnum="2"/>
						<tbody valign="top">
							<row>
								<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
									<p>&#947;<sub>C</sub>
									</p>
								</entry>
								<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
									<p>
										<em>Common gamma chain, </em>gemeinsame Gamma-Kette</p>
								</entry>
							</row>
							<row>
								<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
									<p>&#946;<sub>C</sub>
									</p>
								</entry>
								<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
									<p>
										<em>Common beta chain, </em>gemeinsame Beta-Kette</p>
								</entry>
							</row>
							<row>
								<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
									<p>ALL</p>
								</entry>
								<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
									<p>Akute lymphoblastische Leukämie</p>
								</entry>
							</row>
							<row>
								<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
									<p>AML</p>
								</entry>
								<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
									<p>Akute myeloische Leukämie</p>
								</entry>
							</row>
							<row>
								<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
									<p>AS</p>
								</entry>
								<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
									<p>Aminosäure(n)</p>
								</entry>
							</row>
							<row>
								<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
									<p>AUC</p>
								</entry>
								<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
									<p>
										<em>Area under the curve, </em>Fläche unter der Kurve</p>
								</entry>
							</row>
							<row>
								<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
									<p>bp</p>
								</entry>
								<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
									<p>Basenpaar(e)</p>
								</entry>
							</row>
							<row>
								<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
									<p>EpoR</p>
								</entry>
								<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
									<p>Erythropoietin-Rezeptor</p>
								</entry>
							</row>
							<row>
								<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
									<p>GAPDH</p>
								</entry>
								<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
									<p>Glycerinaldehyd-Phosphatdehydrogenase</p>
								</entry>
							</row>
							<row>
								<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
									<p>IGF</p>
								</entry>
								<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
									<p>
										<em>Insulin-like growth factor</em>
									</p>
								</entry>
							</row>
							<row>
								<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
									<p>IL&#8209;4</p>
								</entry>
								<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
									<p>Interleukin-4</p>
								</entry>
							</row>
							<row>
								<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
									<p>IL&#8209;4R&#945;</p>
								</entry>
								<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
									<p>Interleukin-4 Rezeptor alpha</p>
								</entry>
							</row>
							<row>
								<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
									<p>IL&#8209;4R&#945;<sub>IT</sub>
									</p>
								</entry>
								<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
									<p>Interleukin-4 Rezeptor alpha <em>intracytoplamic truncated</em>
									</p>
								</entry>
							</row>
							<row>
								<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
									<p>JAK</p>
								</entry>
								<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
									<p>Januskinase</p>
								</entry>
							</row>
							<row>
								<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
									<p>KM</p>
								</entry>
								<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
									<p>Knochenmark</p>
								</entry>
							</row>
							<row>
								<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
									<p>nt</p>
								</entry>
								<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
									<p>Nukleotid(e)</p>
								</entry>
							</row>
							<row>
								<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
									<p>PB</p>
								</entry>
								<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
									<p>Peripheres Blut</p>
								</entry>
							</row>
							<row>
								<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
									<p>PBMC</p>
								</entry>
								<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
									<p>
										<em>peripheral blood mononuclear cells</em>, mononukleäre Zellen peripheren Blutes</p>
								</entry>
							</row>
							<row>
								<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
									<p>PCR</p>
								</entry>
								<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
									<p>
										<em>Polymerase chain reaction</em>, Polymerase-Ketten-Reaktion</p>
								</entry>
							</row>
							<row>
								<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
									<p>RT-PCR</p>
								</entry>
								<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
									<p>
										<em>Reverse transcription-polymerase chain reaction</em>
									</p>
								</entry>
							</row>
							<row>
								<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
									<p>sAUC</p>
								</entry>
								<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
									<p>
										<em>Standardized area under the curve, </em>standardisierte Fläche unter der Kurve</p>
								</entry>
							</row>
							<row>
								<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
									<p>SSCP</p>
								</entry>
								<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
									<p>
										<em>Single stranded conformational polymorphisms</em>
									</p>
								</entry>
							</row>
							<row>
								<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
									<p>STAT</p>
								</entry>
								<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
									<p>
										<em>Signal transducer and activator of transcription</em>
									</p>
								</entry>
							</row>
							<row>
								<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
									<p>RPA</p>
								</entry>
								<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
									<p>
										<em>RNase protection assay</em>
									</p>
								</entry>
							</row>
							<row>
								<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
									<p>O.D.</p>
								</entry>
								<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
									<p>Optische Dichte</p>
								</entry>
							</row>
							<row>
								<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
									<p>G-CSF</p>
								</entry>
								<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
									<p>
										<em>Granulocyte colony-stimulating factor</em>
									</p>
								</entry>
							</row>
							<row>
								<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
									<p>GM-CSF</p>
								</entry>
								<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
									<p>
										<em>Granulocyte-macrophage colony-stimulating factor </em>
									</p>
								</entry>
							</row>
							<row>
								<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
									<p>RNA</p>
								</entry>
								<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
									<p>
										<em>Ribonucleic acid</em>, Ribonukleinsäure</p>
								</entry>
							</row>
							<row>
								<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
									<p>mRNA</p>
								</entry>
								<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
									<p>
										<em>messenger RNA</em>
									</p>
								</entry>
							</row>
							<row>
								<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
									<p>snRNA</p>
								</entry>
								<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
									<p>
										<em>small nuclear RNA</em>
									</p>
								</entry>
							</row>
							<row>
								<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
									<p>DNA</p>
								</entry>
								<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
									<p>
										<em>Desoxyribonucleic Acid</em>, Desoxyribonukleinsäure</p>
								</entry>
							</row>
							<row>
								<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
									<p>SCF</p>
								</entry>
								<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
									<p>
										<em>Stem cell factor</em>, Stammzell-Faktor</p>
								</entry>
							</row>
							<row>
								<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
									<p>GHR</p>
								</entry>
								<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
									<p>
										<em>Growth hormone receptor</em>, Wachstumshormon-Rezeptor</p>
								</entry>
							</row>
						</tbody>
					</tgroup>
				</table>
			</p>
		</abbreviation>
		<bibliography id="N133C7">
			<head>
				<pagenumber id="N133CB" label="103" numbering="arabic" start="103"/>8 Referenzen</head>
			<citation id="_bib380" published="yes" workType="Journal">
				<cut>[1]</cut>
				<workauthor>Howard, A.; Farrar, J.; Hilfiker, M.; Johnson, B.; Takatsu, K.; Hamaoka, T. und Paul, W. E.</workauthor> (<pubdate>1982</pubdate>): <articletitle>Identification of a T cell-derived B cell growth factor distinct from interleukin 2.</articletitle>, <worktitle>J Exp Med</worktitle>, (Band <volume>155</volume>), Seite <pages>914-924</pages>. </citation>
			<citation id="_bib637" published="yes" workType="Journal">
				<cut>[2]</cut>
				<workauthor>Yokota, T.; Otsuka, T.; Mosmann, T.; Banchereau, J.; DeFrance, T.; Blanchard, D.; De Vries, J. E.; Lee, F. und Arai, K.</workauthor> (<pubdate>1986</pubdate>): <articletitle>Isolation and characterization of a human interleukin cDNA clone, homologous to mouse B-cell stimulatory factor 1, that expresses B-cell- and T-cell-stimulating activities</articletitle>, <worktitle>Proc Natl Acad Sci U S A</worktitle>, (Band <volume>83</volume>), No. <number>16</number>, Seite <pages>5894-8</pages>. </citation>
			<citation id="_bib417" published="yes" workType="Journal">
				<cut>[3]</cut>
				<workauthor>Mitchell, L. C.; Davis, L. S. und Lipsky, P. E.</workauthor> (<pubdate>1989</pubdate>): <articletitle>Promotion of human T lymphocyte proliferation by IL-4</articletitle>, <worktitle>J Immunol</worktitle>, (Band <volume>142</volume>), No. <number>5</number>, Seite <pages>1548-57</pages>. </citation>
			<citation id="_bib450" published="yes" workType="Journal">
				<cut>[4]</cut>
				<workauthor>Toi, M.; Harris, A. L. und Bicknell, R.</workauthor> (<pubdate>1991</pubdate>): <articletitle>Interleukin-4 is a potent mitogen for capillary endothelium</articletitle>, <worktitle>Biochem Biophys Res Commun</worktitle>, (Band <volume>174</volume>), No. <number>3</number>, Seite <pages>1287-93</pages>. </citation>
			<citation id="_bib423" published="yes" workType="Journal">
				<cut>[5]</cut>
				<workauthor>Feghali, C. A.; Bost, K. L.; Boulware, D. W. und Levy, L. S.</workauthor> (<pubdate>1992</pubdate>): <articletitle>Human recombinant interleukin-4 induces proliferation and interleukin-6 production by cultured human skin fibroblasts</articletitle>, <worktitle>Clin Immunol Immunopathol</worktitle>, (Band <volume>63</volume>), No. <number>2</number>, Seite <pages>182-7</pages>. </citation>
			<citation id="_bib435" published="yes" workType="Journal">
				<cut>[6]</cut>
				<workauthor>Snapper, C. M.; Finkelman, F. D. und Paul, W. E.</workauthor> (<pubdate>1988</pubdate>): <articletitle>Regulation of IgG1 and IgE production by interleukin 4</articletitle>, <worktitle>Immunol Rev</worktitle>, (Band <volume>102</volume>), Seite <pages>51-75</pages>. </citation>
			<citation id="_bib396" published="yes" workType="Journal">
				<cut>[7]</cut>
				<workauthor>Coffman, R. L.; Lebman, D. A. und Rothman, P.</workauthor> (<pubdate>1993</pubdate>): <articletitle>Mechanism and regulation of immunoglobulin isotype switching</articletitle>, <worktitle>Adv Immunol</worktitle>, (Band <volume>54</volume>), Seite <pages>229-70</pages>. </citation>
			<citation id="_bib424" published="yes" workType="Journal">
				<cut>[8]</cut>
				<workauthor>Kuhn, R.; Rajewsky, K. und Muller, W.</workauthor> (<pubdate>1991</pubdate>): <articletitle>Generation and analysis of interleukin-4 deficient mice</articletitle>, <worktitle>Science</worktitle>, (Band <volume>254</volume>), No. <number>5032</number>, Seite <pages>707-10</pages>. </citation>
			<citation id="_bib393" published="yes" workType="Journal">
				<cut>[9]</cut>
				<workauthor>Conrad, D. H.; Keegan, A. D.; Kalli, K. R.; Van Dusen, R.; Rao, M. und Levine, A. D.</workauthor> (<pubdate>1988</pubdate>): <articletitle>Superinduction of low affinity IgE receptors on murine B lymphocytes by lipopolysaccharide and IL-4</articletitle>, <worktitle>J Immunol</worktitle>, (Band <volume>141</volume>), No. <number>4</number>, Seite <pages>1091-7</pages>. </citation>
			<citation id="_bib437" published="yes" workType="Journal">
				<cut>[10]</cut>
				<workauthor>Defrance, T.; Aubry, J. P.; Rousset, F.; Vanbervliet, B.; Bonnefoy, J. Y.; Arai, N.; Takebe, Y.; Yokota, T.; Lee, F.; Arai, K. und et al.</workauthor> (<pubdate>1987</pubdate>): <articletitle>Human recombinant interleukin 4 induces Fc epsilon receptors (CD23) on normal human B lymphocytes</articletitle>, <worktitle>J Exp Med</worktitle>, (Band <volume>165</volume>), No. <number>6</number>, Seite <pages>1459-67</pages>. </citation>
			<citation id="_bib433" published="yes" workType="Journal">
				<cut>[11]</cut>
				<workauthor>Noelle, R.; Krammer, P. H.; Ohara, J.; Uhr, J. W. und Vitetta, E. S.</workauthor> (<pubdate>1984</pubdate>): <articletitle>Increased expression of Ia antigens on resting B cells: an additional role for B-cell growth factor</articletitle>, <worktitle>Proc Natl Acad Sci U S A</worktitle>, (Band <volume>81</volume>), No. <number>19</number>, Seite <pages>6149-53</pages>. </citation>
			<citation id="_bib451" published="yes" workType="Journal">
				<cut>[12]</cut>
				<workauthor>Rousset, F.; Malefijt, R. W.; Slierendregt, B.; Aubry, J. P.; Bonnefoy, J. Y.; Defrance, T.; Banchereau, J. und de Vries, J. E.</workauthor> (<pubdate>1988</pubdate>): <articletitle>Regulation of Fc receptor for IgE (CD23) and class II MHC antigen expression on Burkitt's lymphoma cell lines by human IL-4 and IFN-gamma</articletitle>, <worktitle>J Immunol</worktitle>, (Band <volume>140</volume>), No. <number>8</number>, Seite <pages>2625-32</pages>. </citation>
<p><pagenumber id="N13530" label="104" numbering="arabic" start="104"/></p>


			<citation id="_bib400" published="yes" workType="Journal">
				<cut>[13]</cut>
				<workauthor>Shields, J. G.; Armitage, R. J.; Jamieson, B. N.; Beverley, P. C. und Callard, R. E.</workauthor> (<pubdate>1989</pubdate>): <articletitle>Increased expression of surface IgM but not IgD or IgG on human B cells in response to IL-4</articletitle>, <worktitle>Immunology</worktitle>, (Band <volume>66</volume>), No. <number>2</number>, Seite <pages>224-7</pages>. </citation>
			<citation id="_bib244" published="yes" workType="Journal">
				<cut>[14]</cut>
				<workauthor>Maggi, E.; Parronchi, P.; Manetti, R.; Simonelli, C.; Piccinni, M. P.; Rugiu, F. S.; De Carli, M.; Ricci, M. und Romagnani, S.</workauthor> (<pubdate>1992</pubdate>): <articletitle>Reciprocal regulatory effects of IFN-gamma and IL-4 on the in vitro development of human Th1 and Th2 clones</articletitle>, <worktitle>J Immunol</worktitle>, (Band <volume>148</volume>), No. <number>7</number>, Seite <pages>2142-7</pages>. </citation>
			<citation id="_bib449" published="yes" workType="Journal">
				<cut>[15]</cut>
				<workauthor>Scott, P.</workauthor> (<pubdate>1991</pubdate>): <articletitle>IFN-gamma modulates the early development of Th1 and Th2 responses in a murine model of cutaneous leishmaniasis</articletitle>, <worktitle>J Immunol</worktitle>, (Band <volume>147</volume>), No. <number>9</number>, Seite <pages>3149-55</pages>. </citation>
			<citation id="_bib452" published="yes" workType="Journal">
				<cut>[16]</cut>
				<workauthor>Seder, R. A.; Boulay, J. L.; Finkelman, F.; Barbier, S.; Ben Sasson, S. Z.; Le Gros, G. und Paul, W. E.</workauthor> (<pubdate>1992</pubdate>): <articletitle>CD8+ T cells can be primed in vitro to produce IL-4</articletitle>, <worktitle>J Immunol</worktitle>, (Band <volume>148</volume>), No. <number>6</number>, Seite <pages>1652-6</pages>. </citation>
			<citation id="_bib1040" published="yes" workType="Journal">
				<cut>[17]</cut>
				<workauthor>Mosmann, T. R.; Cherwinski, H.; Bond, M. W.; Giedlin, M. A. und Coffman, R. L.</workauthor> (<pubdate>1986</pubdate>): <articletitle>Two types of murine helper T cell clone. I. Definition according to profiles of lymphokine activities and secreted proteins</articletitle>, <worktitle>J Immunol</worktitle>, (Band <volume>136</volume>), No. <number>7</number>, Seite <pages>2348-57</pages>. </citation>
			<citation id="_bib915" published="yes" workType="Journal">
				<cut>[18]</cut>
				<workauthor>Romagnani, S.</workauthor> (<pubdate>1994</pubdate>): <articletitle>Lymphokine production by human T cells in disease states</articletitle>, <worktitle>Annu Rev Immunol</worktitle>, (Band <volume>12</volume>), Seite <pages>227-57</pages>. </citation>
			<citation id="_bib601" published="yes" workType="Journal">
				<cut>[19]</cut>
				<workauthor>Mosmann, T. R. und Sad, S.</workauthor> (<pubdate>1996</pubdate>): <articletitle>The expanding universe of T-cell subsets: Th1, Th2 and more</articletitle>, <worktitle>Immunol Today</worktitle>, (Band <volume>17</volume>), No. <number>3</number>, Seite <pages>138-46</pages>. </citation>
			<citation id="_bib309" published="yes" workType="Journal">
				<cut>[20]</cut>
				<workauthor>Song, Z.; Casolaro, V.; Chen, R.; Georas, S. N.; Monos, D. und Ono, S. J.</workauthor> (<pubdate>1996</pubdate>): <articletitle>Polymorphic nucleotides within the human IL-4 promoter that mediate overexpression of the gene</articletitle>, <worktitle>J Immunol</worktitle>, (Band <volume>156</volume>), No. <number>2</number>, Seite <pages>424-9</pages>. </citation>
			<citation id="_bib665" published="yes" workType="Journal">
				<cut>[21]</cut>
				<workauthor>Hershey, G. K.; Friedrich, M. F.; Esswein, L. A.; Thomas, M. L. und Chatila, T. A.</workauthor> (<pubdate>1997</pubdate>): <articletitle>The association of atopy with a gain-of-function mutation in the alpha subunit of the interleukin-4 receptor</articletitle>, <worktitle>N Engl J Med</worktitle>, (Band <volume>337</volume>), No. <number>24</number>, Seite <pages>1720-5</pages>. </citation>
			<citation id="_bib914" published="yes" workType="Journal">
				<cut>[22]</cut>
				<workauthor>Mitsuyasu, H.; Izuhara, K.; Mao, X. Q.; Gao, P. S.; Arinobu, Y.; Enomoto, T.; Kawai, M.; Sasaki, S.; Dake, Y.; Hamasaki, N.; Shirakawa, T. und Hopkin, J. M.</workauthor> (<pubdate>1998</pubdate>): <articletitle>Ile50Val variant of IL4R alpha upregulates IgE synthesis and associates with atopic asthma</articletitle>, <worktitle>Nat Genet</worktitle>, (Band <volume>19</volume>), No. <number>2</number>, Seite <pages>119-20</pages>. </citation>
			<citation id="_bib227" published="yes" workType="Journal">
				<cut>[23]</cut>
				<workauthor>Akashi, K.</workauthor> (<pubdate>1993</pubdate>): <articletitle>The role of interleukin-4 in the negative regulation of leukemia cell growth</articletitle>, <worktitle>Leuk Lymphoma</worktitle>, (Band <volume>9</volume>), No. <number>3</number>, Seite <pages>205-9</pages>. </citation>
			<citation id="_bib322" published="yes" workType="Journal">
				<cut>[24]</cut>
				<workauthor>Okabe, M.; Kuni eda, Y.; Sugiwura, T.; Tanaka, M.; Miyagishima, T.; Saiki, I.; Minagawa, T.; Kurosawa, M.; Itaya, T. und Miyazaki, T.</workauthor> (<pubdate>1991</pubdate>): <articletitle>Inhibitory effect of interleukin-4 on the in vitro growth of Ph1-positive acute lymphoblastic leukemia cells</articletitle>, <worktitle>Blood</worktitle>, (Band <volume>78</volume>), No. <number>6</number>, Seite <pages>1574-80</pages>. </citation>
<p><pagenumber id="N1369A" label="105" numbering="arabic" start="105"/></p>
			<citation id="_bib564" published="yes" workType="Journal">
				<cut>[25]</cut>
				<workauthor>Akashi, K.; Shibuya, T.; Harada, M.; Takamatsu, Y.; Uike, N.; Eto, T. und Niho, Y.</workauthor> (<pubdate>1991</pubdate>): <articletitle>Interleukin 4 suppresses the spontaneous growth of chronic myelomonocytic leukemia cells</articletitle>, <worktitle>J Clin Invest</worktitle>, (Band <volume>88</volume>), No. <number>1</number>, Seite <pages>223-30</pages>. </citation>
			<citation id="_bib314" published="yes" workType="Journal">
				<cut>[26]</cut>
				<workauthor>Yanagisawa, K.; Hatta, N.; Watanabe, I.; Horiuchi, T.; Hasegawa, H. und Fujita, S.</workauthor> (<pubdate>1995</pubdate>): <articletitle>IL-4 stimulates the growth of chronic myelomonocytic leukemia cells (CMMoL) once leukemic transformation has occurred</articletitle>, <worktitle>Leukemia</worktitle>, (Band <volume>9</volume>), No. <number>6</number>, Seite <pages>1056-9</pages>. </citation>
			<citation id="_bib989" published="yes" workType="Journal">
				<cut>[27]</cut>
				<workauthor>Jansen, J.H.; Fibbe, W.E.; Wientjens, G.J.; Willemze, R. und Kluin-Nelemans, J.C.</workauthor> (<pubdate>1993</pubdate>): <articletitle>Inhibitory effect of interleukin-4 on the proliferation of acute myeloid leukemia cells with myelo-monocytic differentiation (AML-M4/M5); the role of interleukin-6.</articletitle>, <worktitle>Leukemia</worktitle>, (Band <volume>7</volume>), No. <number>643</number>. </citation>
			<citation id="_bib636" published="yes" workType="Journal">
				<cut>[28]</cut>
				<workauthor>Spits, H.; Yssel, H.; Takebe, Y.; Arai, N.; Yokota, T.; Lee, F.; Arai, K.; Banchereau, J. und de Vries, J. E.</workauthor> (<pubdate>1987</pubdate>): <articletitle>Recombinant interleukin 4 promotes the growth of human T cells</articletitle>, <worktitle>J Immunol</worktitle>, (Band <volume>139</volume>), No. <number>4</number>, Seite <pages>1142-7</pages>. </citation>
			<citation id="_bib634" published="yes" workType="Journal">
				<cut>[29]</cut>
				<workauthor>Spits, H.; Yssel, H.; Paliard, X.; Kastelein, R.; Figdor, C. und de Vries, J. E.</workauthor> (<pubdate>1988</pubdate>): <articletitle>IL-4 inhibits IL-2-mediated induction of human lymphokine-activated killer cells, but not the generation of antigen-specific cytotoxic T lymphocytes in mixed leukocyte cultures</articletitle>, <worktitle>J Immunol</worktitle>, (Band <volume>141</volume>), No. <number>1</number>, Seite <pages>29-36</pages>. </citation>
			<citation id="_bib605" published="yes" workType="Journal">
				<cut>[30]</cut>
				<workauthor>Nagler, A.; Lanier, L. L. und Phillips, J. H.</workauthor> (<pubdate>1988</pubdate>): <articletitle>The effects of IL-4 on human natural killer cells. A potent regulator of IL-2 activation and proliferation</articletitle>, <worktitle>J Immunol</worktitle>, (Band <volume>141</volume>), No. <number>7</number>, Seite <pages>2349-51</pages>. </citation>
			<citation id="_bib602" published="yes" workType="Journal">
				<cut>[31]</cut>
				<workauthor>Kawakami, Y.; Custer, M. C.; Rosenberg, S. A. und Lotze, M. T.</workauthor> (<pubdate>1989</pubdate>): <articletitle>IL-4 regulates IL-2 induction of lymphokine-activated killer activity from human lymphocytes</articletitle>, <worktitle>J Immunol</worktitle>, (Band <volume>142</volume>), No. <number>10</number>, Seite <pages>3452-61</pages>. </citation>
			<citation id="_bib635" published="yes" workType="Journal">
				<cut>[32]</cut>
				<workauthor>Widmer, M. B.; Acres, R. B.; Sassenfeld, H. M. und Grabstein, K. H.</workauthor> (<pubdate>1987</pubdate>): <articletitle>Regulation of cytolytic cell populations from human peripheral blood by B cell stimulatory factor 1 (interleukin 4)</articletitle>, <worktitle>J Exp Med</worktitle>, (Band <volume>166</volume>), No. <number>5</number>, Seite <pages>1447-55</pages>. </citation>
			<citation id="_bib604" published="yes" workType="Journal">
				<cut>[33]</cut>
				<workauthor>Kawakami, Y.; Rosenberg, S. A. und Lotze, M. T.</workauthor> (<pubdate>1988</pubdate>): <articletitle>Interleukin 4 promotes the growth of tumor-infiltrating lymphocytes cytotoxic for human autologous melanoma</articletitle>, <worktitle>J Exp Med</worktitle>, (Band <volume>168</volume>), No. <number>6</number>, Seite <pages>2183-91</pages>. </citation>
			<citation id="_bib332" published="yes" workType="Journal">
				<cut>[34]</cut>
				<workauthor>Fanslow, W. C.; Clifford, K.; VandenBos, T.; Teel, A.; Armitage, R. J. und Beckmann, M. P.</workauthor> (<pubdate>1990</pubdate>): <articletitle>A soluble form of the interleukin 4 receptor in biological fluids</articletitle>, <worktitle>Cytokine</worktitle>, (Band <volume>2</volume>), No. <number>6</number>, Seite <pages>398-401</pages>. </citation>
			<citation id="_bib397" published="yes" workType="Journal">
				<cut>[35]</cut>
				<workauthor>Golumbek, P. T.; Lazenby, A. J.; Levitsky, H. I.; Jaffee, L. M.; Karasuyama, H.; Baker, M. und Pardoll, D. M.</workauthor> (<pubdate>1991</pubdate>): <articletitle>Treatment of established renal cancer by tumor cells engineered to secrete interleukin-4</articletitle>, <worktitle>Science</worktitle>, (Band <volume>254</volume>), No. <number>5032</number>, Seite <pages>713-6</pages>. </citation>

<p><pagenumber id="N137E6" label="106" numbering="arabic" start="106"/></p>
			<citation id="_bib587" published="yes" workType="Journal">
				<cut>[36]</cut>
				<workauthor>Grusby, M. J.; Nabavi, N.; Wong, H.; Dick, R. F.; Bluestone, J. A.; Schotz, M. C. und Glimcher, L. H.</workauthor> (<pubdate>1990</pubdate>): <articletitle>Cloning of an interleukin-4 inducible gene from cytotoxic T lymphocytes and its identification as a lipase</articletitle>, <worktitle>Cell</worktitle>, (Band <volume>60</volume>), No. <number>3</number>, Seite <pages>451-9</pages>. </citation>
			<citation id="_bib241" published="yes" workType="Journal">
				<cut>[37]</cut>
				<workauthor>Russell, S. M.; Keegan, A. D.; Harada, N.; Nakamura, Y.; Noguchi, M.; Leland, P.; Friedmann, M. C.; Miyajima, A.; Puri, R. K. und Paul, W. E.</workauthor> (<pubdate>1993</pubdate>): <articletitle>Interleukin-2 receptor gamma chain: a functional component of the interleukin-4 receptor</articletitle>, <worktitle>Science</worktitle>, (Band <volume>262</volume>), No. <number>5141</number>, Seite <pages>1880-3</pages>. </citation>
			<citation id="_bib402" published="yes" workType="Journal">
				<cut>[38]</cut>
				<workauthor>Kondo, M.; Takeshita, T.; Ishii, N.; Nakamura, M.; Watanabe, S.; Arai, K. und Sugamura, K.</workauthor> (<pubdate>1993</pubdate>): <articletitle>Sharing of the interleukin-2 (IL-2) receptor gamma chain between receptors for IL-2 and IL-4</articletitle>, <worktitle>Science</worktitle>, (Band <volume>262</volume>), No. <number>5141</number>, Seite <pages>1874-7</pages>. </citation>
			<citation id="_bib179" published="yes" workType="Journal">
				<cut>[39]</cut>
				<workauthor>Aman, M. J.; Tayebi, N.; Obiri, N. I.; Puri, R. K.; Modi, W. S. und Leonard, W. J.</workauthor> (<pubdate>1996</pubdate>): <articletitle>cDNA cloning and characterization of the human interleukin 13 receptor alpha chain</articletitle>, <worktitle>J Biol Chem</worktitle>, (Band <volume>271</volume>), No. <number>46</number>, Seite <pages>29265-29270</pages>. </citation>
			<citation id="_bib355" published="yes" workType="Journal">
				<cut>[40]</cut>
				<workauthor>Miloux, B.; Laurent, P.; Bonnin, O.; Lupker, J.; Caput, D.; Vita, N. und Ferrara, P.</workauthor> (<pubdate>1997</pubdate>): <articletitle>Cloning of the human IL-13R alpha1 chain and reconstitution with the IL4R alpha of a functional IL-4/IL-13 receptor complex</articletitle>, <worktitle>FEBS Lett</worktitle>, (Band <volume>401</volume>), No. <number>2-3</number>, Seite <pages>163-6</pages>. </citation>
			<citation id="_bib172" published="yes" workType="Journal">
				<cut>[41]</cut>
				<workauthor>Caput, D.; Laurent, P.; Kaghad, M.; Lelias, J. M.; Lefort, S.; Vita, N. und Ferrara, P.</workauthor> (<pubdate>1996</pubdate>): <articletitle>Cloning and characterization of a specific interleukin (IL)-13 binding protein structurally related to the IL-5 receptor alpha chain</articletitle>, <worktitle>J Biol Chem</worktitle>, (Band <volume>271</volume>), No. <number>28</number>, Seite <pages>16921-6</pages>. </citation>
			<citation id="_bib407" published="yes" workType="Journal">
				<cut>[42]</cut>
				<workauthor>Park, L. S.; Friend, D.; Sassenfeld, H. M. und Urdal, D. L.</workauthor> (<pubdate>1987</pubdate>): <articletitle>Characterization of the human B cell stimulatory factor 1 receptor</articletitle>, <worktitle>J Exp Med</worktitle>, (Band <volume>166</volume>), No. <number>2</number>, Seite <pages>476-88</pages>. </citation>
			<citation id="_bib349" published="yes" workType="Journal">
				<cut>[43]</cut>
				<workauthor>Bazan, J. F.</workauthor> (<pubdate>1990</pubdate>): <articletitle>Structural design and molecular evolution of a cytokine receptor superfamily</articletitle>, <worktitle>Proc Natl Acad Sci U S A</worktitle>, (Band <volume>87</volume>), No. <number>18</number>, Seite <pages>6934-8</pages>. </citation>
			<citation id="_bib866" published="yes" workType="Journal">
				<cut>[44]</cut>
				<workauthor>Miyazaki, T.; Maruyama, M.; Yamada, G.; Hatakeyama, M. und Taniguchi, T.</workauthor> (<pubdate>1991</pubdate>): <articletitle>The integrity of the conserved 'WS motif' common to IL-2 and other cytokine receptors is essential for ligand binding and signal transduction</articletitle>, <worktitle>Embo J</worktitle>, (Band <volume>10</volume>), No. <number>11</number>, Seite <pages>3191-7</pages>. </citation>
			<citation id="_bib279" published="yes" workType="Journal">
				<cut>[45]</cut>
				<workauthor>Yin, T.; Tsang, M. L. und Yang, Y. C.</workauthor> (<pubdate>1994</pubdate>): <articletitle>JAK1 kinase forms complexes with interleukin-4 receptor and 4PS/insulin receptor substrate-1-like protein and is activated by interleukin-4 and interleukin-9 in T lymphocytes</articletitle>, <worktitle>J Biol Chem</worktitle>, (Band <volume>269</volume>), No. <number>43</number>, Seite <pages>26614-7</pages>. </citation>
			<citation id="_bib471" published="yes" workType="Journal">
				<cut>[46]</cut>
				<workauthor>Miyazaki, T.; Kawahara, A.; Fujii, H.; Nakagawa, Y.; Minami, Y.; Liu, Z. J.; Oishi, I.; Silvennoinen, O.; Witthuhn, B. A.; Ihle, J. N. und et al.</workauthor> (<pubdate>1994</pubdate>): <articletitle>Functional activation of Jak1 and Jak3 by selective association with IL-2 receptor subunits</articletitle>, <worktitle>Science</worktitle>, (Band <volume>266</volume>), No. <number>5187</number>, Seite <pages>1045-7</pages>. </citation>

<p><pagenumber id="N13935" label="107" numbering="arabic" start="107"/></p>
			<citation id="_bib197" published="yes" workType="Journal">
				<cut>[47]</cut>
				<workauthor>Ihle, J. N. und Kerr, I. M.</workauthor> (<pubdate>1995</pubdate>): <articletitle>Jaks and Stats in signaling by the cytokine receptor superfamily</articletitle>, <worktitle>Trends Genet</worktitle>, (Band <volume>11</volume>), No. <number>2</number>, Seite <pages>69-74</pages>. </citation>
			<citation id="_bib372" published="yes" workType="Journal">
				<cut>[48]</cut>
				<workauthor>Keegan, A. D.; Nelms, K.; White, M.; Wang, L. M.; Pierce, J. H. und Paul, W. E.</workauthor> (<pubdate>1994</pubdate>): <articletitle>An IL-4 receptor region containing an insulin receptor motif is important for IL-4-mediated IRS-1 phosphorylation and cell growth</articletitle>, <worktitle>Cell</worktitle>, (Band <volume>76</volume>), No. <number>5</number>, Seite <pages>811-20</pages>. </citation>
			<citation id="_bib191" published="yes" workType="Journal">
				<cut>[49]</cut>
				<workauthor>Sun, X. J.; Wang, L. M.; Zhang, Y.; Yenush, L.; Myers, M. G., Jr.; Glasheen, E.; Lane, W. S.; Pierce, J. H. und White, M. F.</workauthor> (<pubdate>1995</pubdate>): <articletitle>Role of IRS-2 in insulin and cytokine signalling</articletitle>, <worktitle>Nature</worktitle>, (Band <volume>377</volume>), No. <number>6545</number>, Seite <pages>173-7</pages>. </citation>
			<citation id="_bib420" published="yes" workType="Journal">
				<cut>[50]</cut>
				<workauthor>O'Neill, TJ; Craparo, A. und Gustafson, T. A.</workauthor> (<pubdate>1994</pubdate>): <articletitle>Characterization of an interaction between insulin receptor substrate 1 and the insulin receptor by using the two-hybrid system</articletitle>, <worktitle>Mol Cell Biol</worktitle>, (Band <volume>14</volume>), No. <number>10</number>, Seite <pages>6433-42</pages>. </citation>
			<citation id="_bib422" published="yes" workType="Journal">
				<cut>[51]</cut>
				<workauthor>Wang, L. M.; Myers, M. G., Jr.; Sun, X. J.; Aaronson, S. A.; White, M. und Pierce, J. H.</workauthor> (<pubdate>1993</pubdate>): <articletitle>IRS-1: essential for insulin- and IL-4-stimulated mitogenesis in hematopoietic cells</articletitle>, <worktitle>Science</worktitle>, (Band <volume>261</volume>), No. <number>5128</number>, Seite <pages>1591-4</pages>. </citation>
			<citation id="_bib217" published="yes" workType="Journal">
				<cut>[52]</cut>
				<workauthor>Hou, J.; Schindler, U.; Henzel, W. J.; Ho, T. C.; Brasseur, M. und McKnight, S. L.</workauthor> (<pubdate>1994</pubdate>): <articletitle>An interleukin-4-induced transcription factor: IL-4 Stat</articletitle>, <worktitle>Science</worktitle>, (Band <volume>265</volume>), No. <number>5179</number>, Seite <pages>1701-6</pages>. </citation>
			<citation id="_bib484" published="yes" workType="Journal">
				<cut>[53]</cut>
				<workauthor>Kotanides, H. und Reich, N. C.</workauthor> (<pubdate>1993</pubdate>): <articletitle>Requirement of tyrosine phosphorylation for rapid activation of a DNA binding factor by IL-4</articletitle>, <worktitle>Science</worktitle>, (Band <volume>262</volume>), No. <number>5137</number>, Seite <pages>1265-7</pages>. </citation>
			<citation id="_bib439" published="yes" workType="Journal">
				<cut>[54]</cut>
				<workauthor>Kotanides, H. und Reich, N. C.</workauthor> (<pubdate>1996</pubdate>): <articletitle>Interleukin-4-induced STAT6 recognizes and activates a target site in the promoter of the interleukin-4 receptor gene</articletitle>, <worktitle>J Biol Chem</worktitle>, (Band <volume>271</volume>), No. <number>41</number>, Seite <pages>25555-61</pages>. </citation>
			<citation id="_bib485" published="yes" workType="Journal">
				<cut>[55]</cut>
				<workauthor>Schindler, C.; Kashleva, H.; Pernis, A.; Pine, R. und Rothman, P.</workauthor> (<pubdate>1994</pubdate>): <articletitle>STF-IL-4: a novel IL-4-induced signal transducing factor</articletitle>, <worktitle>Embo J</worktitle>, (Band <volume>13</volume>), No. <number>6</number>, Seite <pages>1350-6</pages>. </citation>
			<citation id="_bib175" published="yes" workType="Journal">
				<cut>[56]</cut>
				<workauthor>Takeda, K.; Tanaka, T.; Shi, W.; Matsumoto, M.; Minami, M.; Kashiwamura, S.; Nakanishi, K.; Yoshida, N.; Kishimoto, T. und Akira, S.</workauthor> (<pubdate>1996</pubdate>): <articletitle>Essential role of Stat6 in IL-4 signalling</articletitle>, <worktitle>Nature</worktitle>, (Band <volume>380</volume>), No. <number>6575</number>, Seite <pages>627-30</pages>. </citation>
			<citation id="_bib219" published="yes" workType="Journal">
				<cut>[57]</cut>
				<workauthor>Ryan, J. J.; McReynolds, L. J.; Keegan, A.; Wang, L. H.; Garfein, E.; Rothman, P.; Nelms, K. und Paul, W. E.</workauthor> (<pubdate>1996</pubdate>): <articletitle>Growth and gene expression are predominantly controlled by distinct regions of the human IL-4 receptor</articletitle>, <worktitle>Immunity</worktitle>, (Band <volume>4</volume>), No. <number>2</number>, Seite <pages>123-32</pages>. </citation>

<p><pagenumber id="N13A84" label="108" numbering="arabic" start="108"/></p>
			<citation id="_bib200" published="yes" workType="Journal">
				<cut>[58]</cut>
				<workauthor>Deutsch, H. H.; Koettnitz, K.; Chung, J. und Kalthoff, F. S.</workauthor> (<pubdate>1995</pubdate>): <articletitle>Distinct sequence motifs within the cytoplasmic domain of the human IL-4 receptor differentially regulate apoptosis inhibition and cell growth</articletitle>, <worktitle>J Immunol</worktitle>, (Band <volume>154</volume>), No. <number>8</number>, Seite <pages>3696-703</pages>. </citation>
			<citation id="_bib189" published="yes" workType="Journal">
				<cut>[59]</cut>
				<workauthor>Pernis, A.; Witthuhn, B.; Keegan, A. D.; Nelms, K.; Garfein, E.; Ihle, J. N.; Paul, W. E.; Pierce, J. H. und Rothman, P.</workauthor> (<pubdate>1995</pubdate>): <articletitle>Interleukin 4 signals through two related pathways</articletitle>, <worktitle>Proc Natl Acad Sci U S A</worktitle>, (Band <volume>92</volume>), No. <number>17</number>, Seite <pages>7971-5</pages>. </citation>
			<citation id="_bib857" published="yes" workType="Journal">
				<cut>[60]</cut>
				<workauthor>Zamorano, J. und Keegan, A. D.</workauthor> (<pubdate>1998</pubdate>): <articletitle>Regulation of apoptosis by tyrosine-containing domains of IL-4R alpha: Y497 and Y713, but not the STAT6-docking tyrosines, signal protection from apoptosis</articletitle>, <worktitle>J Immunol</worktitle>, (Band <volume>161</volume>), No. <number>2</number>, Seite <pages>859-67</pages>. </citation>
			<citation id="_bib404" published="yes" workType="Journal">
				<cut>[61]</cut>
				<workauthor>Harada, N.; Yang, G.; Miyajima, A. und Howard, M.</workauthor> (<pubdate>1992</pubdate>): <articletitle>Identification of an essential region for growth signal transduction in the cytoplasmic domain of the human interleukin-4 receptor</articletitle>, <worktitle>J Biol Chem</worktitle>, (Band <volume>267</volume>), No. <number>32</number>, Seite <pages>22752-8</pages>. </citation>
			<citation id="_bib371" published="yes" workType="Journal">
				<cut>[62]</cut>
				<workauthor>Seldin, D. C. und Leder, P.</workauthor> (<pubdate>1994</pubdate>): <articletitle>Mutational analysis of a critical signaling domain of the human interleukin 4 receptor</articletitle>, <worktitle>Proc Natl Acad Sci U S A</worktitle>, (Band <volume>91</volume>), No. <number>6</number>, Seite <pages>2140-4</pages>. </citation>
			<citation id="_bib860" published="yes" workType="Journal">
				<cut>[63]</cut>
				<workauthor>Harada, N.; Higuchi, K.; Wakao, H.; Hamasaki, N. und Izuhara, K.</workauthor> (<pubdate>1998</pubdate>): <articletitle>Identification of the critical portions of the human IL-4 receptor alpha chain for activation of STAT6</articletitle>, <worktitle>Biochem Biophys Res Commun</worktitle>, (Band <volume>246</volume>), No. <number>3</number>, Seite <pages>675-80</pages>. </citation>
			<citation id="_bib477" published="yes" workType="Journal">
				<cut>[64]</cut>
				<workauthor>Mikita, T.; Campbell, D.; Wu, P. G.; Williamson, K. und Schindler, U.</workauthor> (<pubdate>1996</pubdate>): <articletitle>Requirements for interleukin-4-induced gene expression and functional characterization of Stat6</articletitle>, <worktitle>Mol Cell Biol</worktitle>, (Band <volume>16</volume>), No. <number>10</number>, Seite <pages>5811-20</pages>. </citation>
			<citation id="_bib701" published="yes" workType="Journal">
				<cut>[65]</cut>
				<workauthor>Moriggl, R.; Erhardt, I.; Kammer, W.; Berchtold, S.; Schnarr, B.; Lischke, A.; Groner, B. und Friedrich, K.</workauthor> (<pubdate>1998</pubdate>): <articletitle>Activation of STAT6 is not dependent on phosphotyrosine-mediated docking to the interleukin-4 receptor and can be blocked by dominant-negative mutants of both receptor subunits</articletitle>, <worktitle>Eur J Biochem</worktitle>, (Band <volume>251</volume>), No. <number>1-2</number>, Seite <pages>25-35</pages>. </citation>
			<citation id="_bib863" published="yes" workType="Book">
				<cut>[66]</cut>
				<workauthor>Lewis, B.</workauthor> (<pubdate>1996</pubdate>): <articletitle>Nuclear splicing</articletitle>, <editor>Lewis, B.</editor>, <worktitle>Genes</worktitle>, Seite <pages>885-920</pages>. </citation>
			<citation id="_bib868" published="yes" workType="Journal">
				<cut>[67]</cut>
				<workauthor>Zahler, A. M.; Lane, W. S.; Stolk, J. A. und Roth, M. B.</workauthor> (<pubdate>1992</pubdate>): <articletitle>SR proteins: a conserved family of pre-mRNA splicing factors</articletitle>, <worktitle>Genes Dev</worktitle>, (Band <volume>6</volume>), No. <number>5</number>, Seite <pages>837-47</pages>. </citation>
			<citation id="_bib899" published="yes" workType="Journal">
				<cut>[68]</cut>
				<workauthor>Cavaloc, Y.; Popielarz, M.; Fuchs, J. P.; Gattoni, R. und Stevenin, J.</workauthor> (<pubdate>1994</pubdate>): <articletitle>Characterization and cloning of the human splicing factor 9G8: a novel 35 kDa factor of the serine/arginine protein family</articletitle>, <worktitle>Embo J</worktitle>, (Band <volume>13</volume>), No. <number>11</number>, Seite <pages>2639-49</pages>. </citation>
			<citation id="_bib740" published="yes" workType="Journal">
				<cut>[69]</cut>
				<workauthor>Screaton, G. R.; Caceres, J. F.; Mayeda, A.; Bell, M. V.; Plebanski, M.; Jackson, D. G.; Bell, J. I. und Krainer, A. R.</workauthor> (<pubdate>1995</pubdate>): <articletitle>Identification and characterization of three members of the human SR family of pre-mRNA splicing factors</articletitle>, <worktitle>Embo J</worktitle>, (Band <volume>14</volume>), No. <number>17</number>, Seite <pages>4336-49</pages>. </citation>
<p><pagenumber id="N13BEE" label="109" numbering="arabic" start="109"/></p>
			<citation id="_bib1034" published="yes" workType="Journal">
				<cut>[70]</cut>
				<workauthor>Chaudhary, N.; McMahon, C. und Blobel, G.</workauthor> (<pubdate>1991</pubdate>): <articletitle>Primary structure of a human arginine-rich nuclear protein that colocalizes with spliceosome components</articletitle>, <worktitle>Proc Natl Acad Sci U S A</worktitle>, (Band <volume>88</volume>), No. <number>18</number>, Seite <pages>8189-93</pages>. </citation>
			<citation id="_bib750" published="yes" workType="Journal">
				<cut>[71]</cut>
				<workauthor>Ge, H.; Zuo, P. und Manley, J. L.</workauthor> (<pubdate>1991</pubdate>): <articletitle>Primary structure of the human splicing factor ASF reveals similarities with Drosophila regulators</articletitle>, <worktitle>Cell</worktitle>, (Band <volume>66</volume>), No. <number>2</number>, Seite <pages>373-82</pages>. </citation>
			<citation id="_bib503" published="yes" workType="Journal">
				<cut>[72]</cut>
				<workauthor>Fu, X. D. und Maniatis, T.</workauthor> (<pubdate>1992</pubdate>): <articletitle>Isolation of a complementary DNA that encodes the mammalian splicing factor SC35</articletitle>, <worktitle>Science</worktitle>, (Band <volume>256</volume>), No. <number>5056</number>, Seite <pages>535-8</pages>. </citation>
			<citation id="_bib751" published="yes" workType="Journal">
				<cut>[73]</cut>
				<workauthor>Krainer, A. R.; Conway, G. C. und Kozak, D.</workauthor> (<pubdate>1990</pubdate>): <articletitle>Purification and characterization of pre-mRNA splicing factor SF2 from HeLa cells</articletitle>, <worktitle>Genes Dev</worktitle>, (Band <volume>4</volume>), No. <number>7</number>, Seite <pages>1158-71</pages>. </citation>
			<citation id="_bib505" published="yes" workType="Journal">
				<cut>[74]</cut>
				<workauthor>Fu, X. D.</workauthor> (<pubdate>1995</pubdate>): <articletitle>The superfamily of arginine/serine-rich splicing factors</articletitle>, <worktitle>RNA</worktitle>, (Band <volume>1</volume>), No. <number>7</number>, Seite <pages>663-80</pages>. </citation>
			<citation id="_bib870" published="yes" workType="Journal">
				<cut>[75]</cut>
				<workauthor>Valcarcel, J.; Gaur, R. K.; Singh, R. und Green, M. R.</workauthor> (<pubdate>1996</pubdate>): <articletitle>Interaction of U2AF65 RS region with pre-mRNA branch point and promotion of base pairing with U2 snRNA [corrected] [published erratum appears in Science 1996 Oct 4;274(5284):21]</articletitle>, <worktitle>Science</worktitle>, (Band <volume>273</volume>), No. <number>5282</number>, Seite <pages>1706-9</pages>. </citation>
			<citation id="_bib779" published="yes" workType="Journal">
				<cut>[76]</cut>
				<workauthor>Zamore, P. D.; Patton, J. G. und Green, M. R.</workauthor> (<pubdate>1992</pubdate>): <articletitle>Cloning and domain structure of the mammalian splicing factor U2AF</articletitle>, <worktitle>Nature</worktitle>, (Band <volume>355</volume>), No. <number>6361</number>, Seite <pages>609-14</pages>. </citation>
			<citation id="_bib876" published="yes" workType="Journal">
				<cut>[77]</cut>
				<workauthor>Newman, A. J.</workauthor> (<pubdate>1997</pubdate>): <articletitle>The role of U5 snRNP in pre-mRNA splicing</articletitle>, <worktitle>Embo J</worktitle>, (Band <volume>16</volume>), No. <number>19</number>, Seite <pages>5797-800</pages>. </citation>
			<citation id="_bib834" published="yes" workType="Journal">
				<cut>[78]</cut>
				<workauthor>Staknis, D. und Reed, R.</workauthor> (<pubdate>1994</pubdate>): <articletitle>SR proteins promote the first specific recognition of Pre-mRNA and are present together with the U1 small nuclear ribonucleoprotein particle in a general splicing enhancer complex</articletitle>, <worktitle>Mol Cell Biol</worktitle>, (Band <volume>14</volume>), No. <number>11</number>, Seite <pages>7670-82</pages>. </citation>
			<citation id="_bib743" published="yes" workType="Journal">
				<cut>[79]</cut>
				<workauthor>Kohtz, J. D.; Jamison, S. F.; Will, C. L.; Zuo, P.; Luhrmann, R.; Garcia Blanco, M. A. und Manley, J. L.</workauthor> (<pubdate>1994</pubdate>): <articletitle>Protein-protein interactions and 5'-splice-site recognition in mammalian mRNA precursors</articletitle>, <worktitle>Nature</worktitle>, (Band <volume>368</volume>), No. <number>6467</number>, Seite <pages>119-24</pages>. </citation>
			<citation id="_bib513" published="yes" workType="Journal">
				<cut>[80]</cut>
				<workauthor>Wu, J. Y. und Maniatis, T.</workauthor> (<pubdate>1993</pubdate>): <articletitle>Specific interactions between proteins implicated in splice site selection and regulated alternative splicing</articletitle>, <worktitle>Cell</worktitle>, (Band <volume>75</volume>), No. <number>6</number>, Seite <pages>1061-70</pages>. </citation>
			<citation id="_bib869" published="yes" workType="Journal">
				<cut>[81]</cut>
				<workauthor>Zuo, P. und Maniatis, T.</workauthor> (<pubdate>1996</pubdate>): <articletitle>The splicing factor U2AF35 mediates critical protein-protein interactions in constitutive and enhancer-dependent splicing</articletitle>, <worktitle>Genes Dev</worktitle>, (Band <volume>10</volume>), No. <number>11</number>, Seite <pages>1356-68</pages>. </citation>
<p><pagenumber id="N13D5B" label="110" numbering="arabic" start="110"/></p>
			<citation id="_bib871" published="yes" workType="Journal">
				<cut>[82]</cut>
				<workauthor>Champion-Arnaud, P. und Reed, R.</workauthor> (<pubdate>1994</pubdate>): <articletitle>The prespliceosome components SAP 49 and SAP 145 interact in a complex implicated in tethering U2 snRNP to the branch site</articletitle>, <worktitle>Genes Dev</worktitle>, (Band <volume>8</volume>), No. <number>16</number>, Seite <pages>1974-83</pages>. </citation>
			<citation id="_bib874" published="yes" workType="Journal">
				<cut>[83]</cut>
				<workauthor>Gozani, O.; Feld, R. und Reed, R.</workauthor> (<pubdate>1996</pubdate>): <articletitle>Evidence that sequence-independent binding of highly conserved U2 snRNP proteins upstream of the branch site is required for assembly of spliceosomal complex A</articletitle>, <worktitle>Genes Dev</worktitle>, (Band <volume>10</volume>), No. <number>2</number>, Seite <pages>233-43</pages>. </citation>
			<citation id="_bib879" published="yes" workType="Journal">
				<cut>[84]</cut>
				<workauthor>Madhani, H. D. und Guthrie, C.</workauthor> (<pubdate>1992</pubdate>): <articletitle>A novel base-pairing interaction between U2 and U6 snRNAs suggests a mechanism for the catalytic activation of the spliceosome</articletitle>, <worktitle>Cell</worktitle>, (Band <volume>71</volume>), No. <number>5</number>, Seite <pages>803-17</pages>. </citation>
			<citation id="_bib525" published="yes" workType="Journal">
				<cut>[85]</cut>
				<workauthor>Manley, J. L. und Tacke, R.</workauthor> (<pubdate>1996</pubdate>): <articletitle>SR proteins and splicing control</articletitle>, <worktitle>Genes Dev</worktitle>, (Band <volume>10</volume>), No. <number>13</number>, Seite <pages>1569-79</pages>. </citation>
			<citation id="_bib752" published="yes" workType="Journal">
				<cut>[86]</cut>
				<workauthor>Krainer, A. R.; Conway, G. C. und Kozak, D.</workauthor> (<pubdate>1990</pubdate>): <articletitle>The essential pre-mRNA splicing factor SF2 influences 5' splice site selection by activating proximal sites</articletitle>, <worktitle>Cell</worktitle>, (Band <volume>62</volume>), No. <number>1</number>, Seite <pages>35-42</pages>. </citation>
			<citation id="_bib215" published="yes" workType="Journal">
				<cut>[87]</cut>
				<workauthor>Caceres, J. F.; Stamm, S.; Helfman, D. M. und Krainer, A. R.</workauthor> (<pubdate>1994</pubdate>): <articletitle>Regulation of alternative splicing in vivo by overexpression of antagonistic splicing factors</articletitle>, <worktitle>Science</worktitle>, (Band <volume>265</volume>), No. <number>5179</number>, Seite <pages>1706-9</pages>. </citation>
			<citation id="_bib188" published="yes" workType="Journal">
				<cut>[88]</cut>
				<workauthor>Adams, M. D.; Rudner, D. Z. und Rio, D. C.</workauthor> (<pubdate>1996</pubdate>): <articletitle>Biochemistry and regulation of pre-mRNA splicing</articletitle>, <worktitle>Curr Opin Cell Biol</worktitle>, (Band <volume>8</volume>), No. <number>3</number>, Seite <pages>331-9</pages>. </citation>
			<citation id="_bib766" published="yes" workType="Journal">
				<cut>[89]</cut>
				<workauthor>Tanaka, K.; Watakabe, A. und Shimura, Y.</workauthor> (<pubdate>1994</pubdate>): <articletitle>Polypurine sequences within a downstream exon function as a splicing enhancer</articletitle>, <worktitle>Mol Cell Biol</worktitle>, (Band <volume>14</volume>), No. <number>2</number>, Seite <pages>1347-54</pages>. </citation>
			<citation id="_bib762" published="yes" workType="Journal">
				<cut>[90]</cut>
				<workauthor>Wang, Z.; Hoffmann, H. M. und Grabowski, P. J.</workauthor> (<pubdate>1995</pubdate>): <articletitle>Intrinsic U2AF binding is modulated by exon enhancer signals in parallel with changes in splicing activity</articletitle>, <worktitle>RNA</worktitle>, (Band <volume>1</volume>), No. <number>1</number>, Seite <pages>21-35</pages>. </citation>
			<citation id="_bib896" published="yes" workType="Journal">
				<cut>[91]</cut>
				<workauthor>Lavigueur, A.; La Branche, H.; Kornblihtt, A. R. und Chabot, B.</workauthor> (<pubdate>1993</pubdate>): <articletitle>A splicing enhancer in the human fibronectin alternate ED1 exon interacts with SR proteins and stimulates U2 snRNP binding</articletitle>, <worktitle>Genes Dev</worktitle>, (Band <volume>7</volume>), No. <number>12A</number>, Seite <pages>2405-17</pages>. </citation>
			<citation id="_bib898" published="yes" workType="Journal">
				<cut>[92]</cut>
				<workauthor>Watakabe, A.; Tanaka, K. und Shimura, Y.</workauthor> (<pubdate>1993</pubdate>): <articletitle>The role of exon sequences in splice site selection</articletitle>, <worktitle>Genes Dev</worktitle>, (Band <volume>7</volume>), No. <number>3</number>, Seite <pages>407-18</pages>. </citation>
			<citation id="_bib895" published="yes" workType="Journal">
				<cut>[93]</cut>
				<workauthor>Sun, Q.; Mayeda, A.; Hampson, R. K.; Krainer, A. R. und Rottman, F. M.</workauthor> (<pubdate>1993</pubdate>): <articletitle>General splicing factor SF2/ASF promotes alternative splicing by binding to an exonic splicing enhancer</articletitle>, <worktitle>Genes Dev</worktitle>, (Band <volume>7</volume>), No. <number>12B</number>, Seite <pages>2598-608</pages>. </citation>
			<citation id="_bib514" published="yes" workType="Journal">
				<cut>[94]</cut>
				<workauthor>Woppmann, A.; Will, C. L.; Kornstadt, U.; Zuo, P.; Manley, J. L. und Luhrmann, R.</workauthor> (<pubdate>1993</pubdate>): <articletitle>Identification of an snRNP-associated kinase activity that phosphorylates arginine/serine rich domains typical of splicing factors</articletitle>, <worktitle>Nucleic Acids Res</worktitle>, (Band <volume>21</volume>), No. <number>12</number>, Seite <pages>2815-22</pages>. </citation>
<p><pagenumber id="N13EE6" label="111" numbering="arabic" start="111"/></p>
			<citation id="_bib747" published="yes" workType="Journal">
				<cut>[95]</cut>
				<workauthor>Mermoud, J. E.; Cohen, P. T. und Lamond, A. I.</workauthor> (<pubdate>1994</pubdate>): <articletitle>Regulation of mammalian spliceosome assembly by a protein phosphorylation mechanism</articletitle>, <worktitle>Embo J</worktitle>, (Band <volume>13</volume>), No. <number>23</number>, Seite <pages>5679-88</pages>. </citation>
			<citation id="_bib748" published="yes" workType="Journal">
				<cut>[96]</cut>
				<workauthor>Mermoud, J. E.; Cohen, P. und Lamond, A. I.</workauthor> (<pubdate>1992</pubdate>): <articletitle>Ser/Thr-specific protein phosphatases are required for both catalytic steps of pre-mRNA splicing</articletitle>, <worktitle>Nucleic Acids Res</worktitle>, (Band <volume>20</volume>), No. <number>20</number>, Seite <pages>5263-9</pages>. </citation>
			<citation id="_bib742" published="yes" workType="Journal">
				<cut>[97]</cut>
				<workauthor>Gui, J. F.; Lane, W. S. und Fu, X. D.</workauthor> (<pubdate>1994</pubdate>): <articletitle>A serine kinase regulates intracellular localization of splicing factors in the cell cycle</articletitle>, <worktitle>Nature</worktitle>, (Band <volume>369</volume>), No. <number>6482</number>, Seite <pages>678-82</pages>. </citation>
			<citation id="_bib765" published="yes" workType="Journal">
				<cut>[98]</cut>
				<workauthor>Gui, J. F.; Tronchere, H.; Chandler, S. D. und Fu, X. D.</workauthor> (<pubdate>1994</pubdate>): <articletitle>Purification and characterization of a kinase specific for the serine- and arginine-rich pre-mRNA splicing factors</articletitle>, <worktitle>Proc Natl Acad Sci U S A</worktitle>, (Band <volume>91</volume>), No. <number>23</number>, Seite <pages>10824-8</pages>. </citation>
			<citation id="_bib839" published="yes" workType="Journal">
				<cut>[99]</cut>
				<workauthor>Wang, H. Y.; Lin, W.; Dyck, J. A.; Yeakley, J. M.; Songyang, Z.; Cantley, L. C. und Fu, X. D.</workauthor> (<pubdate>1998</pubdate>): <articletitle>SRPK2: a differentially expressed SR protein-specific kinase involved in mediating the interaction and localization of pre-mRNA splicing factors in mammalian cells</articletitle>, <worktitle>J Cell Biol</worktitle>, (Band <volume>140</volume>), No. <number>4</number>, Seite <pages>737-50</pages>. </citation>
			<citation id="_bib1020" published="yes" workType="Journal">
				<cut>[100]</cut>
				<workauthor>Colwill, K.; Feng, L. L.; Yeakley, J. M.; Gish, G. D.; Caceres, J. F.; Pawson, T. und Fu, X. D.</workauthor> (<pubdate>1996</pubdate>): <articletitle>SRPK1 and Clk/Sty protein kinases show distinct substrate specificities for serine/arginine-rich splicing factors</articletitle>, <worktitle>J Biol Chem</worktitle>, (Band <volume>271</volume>), No. <number>40</number>, Seite <pages>24569-75</pages>. </citation>
			<citation id="_bib1018" published="yes" workType="Journal">
				<cut>[101]</cut>
				<workauthor>Melcher, M. L. und Thorner, J.</workauthor> (<pubdate>1996</pubdate>): <articletitle>Identification and characterization of the CLK1 gene product, a novel CaM kinase-like protein kinase from the yeast Saccharomyces cerevisiae</articletitle>, <worktitle>J Biol Chem</worktitle>, (Band <volume>271</volume>), No. <number>47</number>, Seite <pages>29958-68</pages>. </citation>
			<citation id="_bib767" published="yes" workType="Journal">
				<cut>[102]</cut>
				<workauthor>Eperon, I. C.; Ireland, D. C.; Smith, R. A.; Mayeda, A. und Krainer, A. R.</workauthor> (<pubdate>1993</pubdate>): <articletitle>Pathways for selection of 5' splice sites by U1 snRNPs and SF2/ASF</articletitle>, <worktitle>Embo J</worktitle>, (Band <volume>12</volume>), No. <number>9</number>, Seite <pages>3607-17</pages>. </citation>
			<citation id="_bib499" published="yes" workType="Journal">
				<cut>[103]</cut>
				<workauthor>Zahler, A. M.; Neugebauer, K. M.; Lane, W. S. und Roth, M. B.</workauthor> (<pubdate>1993</pubdate>): <articletitle>Distinct functions of SR proteins in alternative pre-mRNA splicing</articletitle>, <worktitle>Science</worktitle>, (Band <volume>260</volume>), No. <number>5105</number>, Seite <pages>219-22</pages>. </citation>
			<citation id="_bib768" published="yes" workType="Journal">
				<cut>[104]</cut>
				<workauthor>Zahler, A. M. und Roth, M. B.</workauthor> (<pubdate>1995</pubdate>): <articletitle>Distinct functions of SR proteins in recruitment of U1 small nuclear ribonucleoprotein to alternative 5' splice sites</articletitle>, <worktitle>Proc Natl Acad Sci U S A</worktitle>, (Band <volume>92</volume>), No. <number>7</number>, Seite <pages>2642-6</pages>. </citation>
			<citation id="_bib760" published="yes" workType="Journal">
				<cut>[105]</cut>
				<workauthor>Lin, C. H. und Patton, J. G.</workauthor> (<pubdate>1995</pubdate>): <articletitle>Regulation of alternative 3' splice site selection by constitutive splicing factors</articletitle>, <worktitle>RNA</worktitle>, (Band <volume>1</volume>), No. <number>3</number>, Seite <pages>234-45</pages>. </citation>
<p><pagenumber id="N14035" label="112" numbering="arabic" start="112"/></p>
			<citation id="_bib731" published="yes" workType="Journal">
				<cut>[106]</cut>
				<workauthor>Utz, P. J.; Hottelet, M.; van Venrooij, W. J. und Anderson, P.</workauthor> (<pubdate>1998</pubdate>): <articletitle>Association of phosphorylated serine/arginine (SR) splicing factors with the U1-small ribonucleoprotein (snRNP) autoantigen complex accompanies apoptotic cell death</articletitle>, <worktitle>J Exp Med</worktitle>, (Band <volume>187</volume>), No. <number>4</number>, Seite <pages>547-60</pages>. </citation>
			<citation id="_bib410" published="yes" workType="Journal">
				<cut>[107]</cut>
				<workauthor>Smith, C. W.; Patton, J. G. und Nadal Ginard, B.</workauthor> (<pubdate>1989</pubdate>): <articletitle>Alternative splicing in the control of gene expression</articletitle>, <worktitle>Annu Rev Genet</worktitle>, (Band <volume>23</volume>), Seite <pages>527-77</pages>. </citation>
			<citation id="_bib727" published="yes" workType="Journal">
				<cut>[108]</cut>
				<workauthor>Raines, M. A.; Liu, L.; Quan, S. G.; Joe, V.; DiPersio, J. F. und Golde, D. W.</workauthor> (<pubdate>1991</pubdate>): <articletitle>Identification and molecular cloning of a soluble human granulocyte-macrophage colony-stimulating factor receptor</articletitle>, <worktitle>Proc-Natl-Acad-Sci-U-S-A</worktitle>, (Band <volume>88</volume>), No. <number>18</number>, Seite <pages>8203-7</pages>. </citation>
			<citation id="_bib383" published="yes" workType="Journal">
				<cut>[109]</cut>
				<workauthor>Pleiman, C. M.; Gimpel, S. D.; Park, L. S.; Harada, H.; Taniguchi, T. und Ziegler, S. F.</workauthor> (<pubdate>1991</pubdate>): <articletitle>Organization of the murine and human interleukin-7 receptor genes: two mRNAs generated by differential splicing and presence of a type I-interferon-inducible promoter</articletitle>, <worktitle>Mol Cell Biol</worktitle>, (Band <volume>11</volume>), No. <number>6</number>, Seite <pages>3052-9</pages>. </citation>
			<citation id="_bib367" published="yes" workType="Journal">
				<cut>[110]</cut>
				<workauthor>Horiuchi, S.; Koyanagi, Y.; Zhou, Y.; Miyamoto, H.; Tanaka, Y.; Waki, M.; Matsumoto, A.; Yamamoto, M. und Yamamoto, N.</workauthor> (<pubdate>1994</pubdate>): <articletitle>Soluble interleukin-6 receptors released from T cell or granulocyte/macrophage cell lines and human peripheral blood mononuclear cells are generated through an alternative splicing mechanism</articletitle>, <worktitle>Eur J Immunol</worktitle>, (Band <volume>24</volume>), No. <number>8</number>, Seite <pages>1945-8</pages>. </citation>
			<citation id="_bib453" published="yes" workType="Journal">
				<cut>[111]</cut>
				<workauthor>Ross, R. J.; Esposito, N.; Shen, X. Y.; Von Laue, S.; Chew, S. L.; Dobson, P. R.; Postel Vinay, M. C. und Finidori, J.</workauthor> (<pubdate>1997</pubdate>): <articletitle>A short isoform of the human growth hormone receptor functions as a dominant negative inhibitor of the full-length receptor and generates large amounts of binding protein</articletitle>, <worktitle>Mol Endocrinol</worktitle>, (Band <volume>11</volume>), No. <number>3</number>, Seite <pages>265-73</pages>. </citation>
			<citation id="_bib681" published="yes" workType="Journal">
				<cut>[112]</cut>
				<workauthor>Gale, R. E.; Freeburn, R. W.; Khwaja, A.; Chopra, R. und Linch, D. C.</workauthor> (<pubdate>1998</pubdate>): <articletitle>A truncated isoform of the human beta chain common to the receptors for granulocyte-macrophage colony-stimulating factor, interleukin-3 (IL-3), and IL-5 with increased mRNA expression in some patients with acute leukemia</articletitle>, <worktitle>Blood</worktitle>, (Band <volume>91</volume>), No. <number>1</number>, Seite <pages>54-63</pages>. </citation>
			<citation id="_bib408" published="yes" workType="Journal">
				<cut>[113]</cut>
				<workauthor>Tuypens, T.; Plaetinck, G.; Baker, E.; Sutherland, G.; Brusselle, G.; Fiers, W.; Devos, R. und Tavernier, J.</workauthor> (<pubdate>1992</pubdate>): <articletitle>Organization and chromosomal localization of the human interleukin 5 receptor alpha-chain gene</articletitle>, <worktitle>Eur Cytokine Netw</worktitle>, (Band <volume>3</volume>), No. <number>5</number>, Seite <pages>451-9</pages>. </citation>
			<citation id="_bib384" published="yes" workType="Journal">
				<cut>[114]</cut>
				<workauthor>Mosley, B.; Beckmann, M. P.; March, C. J.; Idzerda, R. L.; Gimpel, S. D.; VandenBos, T.; Friend, D.; Alpert, A.; Anderson, D. und Jackson, J.</workauthor> (<pubdate>1989</pubdate>): <articletitle>The murine interleukin-4 receptor: molecular cloning and characterization of secreted and membrane bound forms</articletitle>, <worktitle>Cell</worktitle>, (Band <volume>59</volume>), No. <number>2</number>, Seite <pages>335-48</pages>. </citation>

<p><pagenumber id="N14145" label="113" numbering="arabic" start="113"/></p>
			<citation id="_bib490" published="yes" workType="Journal">
				<cut>[115]</cut>
				<workauthor>Nakamura, Y.; Komatsu, N. und Nakauchi, H.</workauthor> (<pubdate>1992</pubdate>): <articletitle>A truncated erythropoietin receptor that fails to prevent programmed cell death of erythroid cells</articletitle>, <worktitle>Science</worktitle>, (Band <volume>257</volume>), No. <number>5073</number>, Seite <pages>1138-41</pages>. </citation>
			<citation id="_bib1033" published="yes" workType="Journal">
				<cut>[116]</cut>
				<workauthor>Vandenbark, G. R.; deCastro, C. M.; Taylor, H.; Dew Knight, S. und Kaufman, R. E.</workauthor> (<pubdate>1992</pubdate>): <articletitle>Cloning and structural analysis of the human c-kit gene</articletitle>, <worktitle>Oncogene</worktitle>, (Band <volume>7</volume>), No. <number>7</number>, Seite <pages>1259-66</pages>. </citation>
			<citation id="_bib1029" published="yes" workType="Journal">
				<cut>[117]</cut>
				<workauthor>Wypych, J.; Bennett, L. G.; Schwartz, M. G.; Clogston, C. L.; Lu, H. S.; Broudy, V. C.; Bartley, T. D.; Parker, V. P. und Langley, K. E.</workauthor> (<pubdate>1995</pubdate>): <articletitle>Soluble kit receptor in human serum</articletitle>, <worktitle>Blood</worktitle>, (Band <volume>85</volume>), No. <number>1</number>, Seite <pages>66-73</pages>. </citation>
			<citation id="_bib385" published="yes" workType="Journal">
				<cut>[118]</cut>
				<workauthor>Heaney, M. L. und Golde, D. W.</workauthor> (<pubdate>1996</pubdate>): <articletitle>Soluble cytokine receptors</articletitle>, <worktitle>Blood</worktitle>, (Band <volume>87</volume>), No. <number>3</number>, Seite <pages>847-57</pages>. </citation>
			<citation id="_bib207" published="yes" workType="Journal">
				<cut>[119]</cut>
				<workauthor>Budel, L. M.; Dong, F.; Lowenberg, B. und Touw, I. P.</workauthor> (<pubdate>1995</pubdate>): <articletitle>Hematopoietic growth factor receptors: structure variations and alternatives of receptor complex formation in normal hematopoiesis and in hematopoietic disorders</articletitle>, <worktitle>Leukemia</worktitle>, (Band <volume>9</volume>), No. <number>4</number>, Seite <pages>553-61</pages>. </citation>
			<citation id="_bib721" published="yes" workType="Journal">
				<cut>[120]</cut>
				<workauthor>Crosier, K. E.; Hall, L. R.; Vitas, M. R. und Crosier, P. S.</workauthor> (<pubdate>1997</pubdate>): <articletitle>Expression and functional analysis of two isoforms of the human GM-CSF receptor alpha chain in myeloid development and leukaemia</articletitle>, <worktitle>Br J Haematol</worktitle>, (Band <volume>98</volume>), No. <number>3</number>, Seite <pages>540-8</pages>. </citation>
			<citation id="_bib679" published="yes" workType="Journal">
				<cut>[121]</cut>
				<workauthor>Heaney, M. L.; Vera, J. C.; Raines, M. A. und Golde, D. W.</workauthor> (<pubdate>1995</pubdate>): <articletitle>Membrane-associated and soluble granulocyte/macrophage-colony-stimulating factor receptor alpha subunits are independently regulated in HL-60 cells</articletitle>, <worktitle>Proc Natl Acad Sci U S A</worktitle>, (Band <volume>92</volume>), No. <number>6</number>, Seite <pages>2365-9</pages>. </citation>
			<citation id="_bib399" published="yes" workType="Journal">
				<cut>[122]</cut>
				<workauthor>Idzerda, R. L.; March, C. J.; Mosley, B.; Lyman, S. D.; Vanden Bos, T.; Gimpel, S. D.; Din, W. S.; Grabstein, K. H.; Widmer, M. B. und Park, L. S.</workauthor> (<pubdate>1990</pubdate>): <articletitle>Human interleukin 4 receptor confers biological responsiveness and defines a novel receptor superfamily</articletitle>, <worktitle>J Exp Med</worktitle>, (Band <volume>171</volume>), No. <number>3</number>, Seite <pages>861-73</pages>. </citation>
			<citation id="_bib213" published="yes" workType="Journal">
				<cut>[123]</cut>
				<workauthor>Platzer, C.; Ode Hakim, S.; Reinke, P.; Docke, W. D.; Ewert, R. und Volk, H. D.</workauthor> (<pubdate>1994</pubdate>): <articletitle>Quantitative PCR analysis of cytokine transcription patterns in peripheral mononuclear cells after anti-CD3 rejection therapy using two novel multispecific competitor fragments</articletitle>, <worktitle>Transplantation</worktitle>, (Band <volume>58</volume>), No. <number>2</number>, Seite <pages>264-8</pages>. </citation>
			<citation id="_bib729" published="yes" workType="Journal">
				<cut>[124]</cut>
				<workauthor>Kebelmann-Betzing, C.; Seeger, K.; Dragon, S.; Schmitt, G.; Möricke, A.; Schild, T. A.; Henze, G. und Beyermann, B.</workauthor> (<pubdate>1998</pubdate>): <articletitle>Advantages of a new Taq DNA polymerase in multiplex PCR and time-release PCR</articletitle>, <worktitle>Biotechniques</worktitle>, (Band <volume>24 (1)</volume>), Seite <pages>154-158</pages>. </citation>
			<citation id="_bib374" published="yes" workType="Journal">
				<cut>[125]</cut>
				<workauthor>Wrighton, N.; Campbell, L. A.; Harada, N.; Miyajima, A. und Lee, F.</workauthor> (<pubdate>1992</pubdate>): <articletitle>The murine interleukin-4 receptor gene: genomic structure, expression and potential for alternative splicing</articletitle>, <worktitle>Growth Factors</worktitle>, (Band <volume>6</volume>), No. <number>2</number>, Seite <pages>103-18</pages>. </citation>
<p><pagenumber id="N14291" label="114" numbering="arabic" start="114"/></p>
			<citation id="_bib330" published="yes" workType="Journal">
				<cut>[126]</cut>
				<workauthor>Enssle, K.; Enders, B.; Kurrle, R.; Lauffer, L.; Schorlemmer, H. U.; Dickneite, G.; Kanzy, E. J. und Seiler, F. R.</workauthor> (<pubdate>1995</pubdate>): <articletitle>Biology of natural and recombinant soluble interleukin-4 receptor</articletitle>, <worktitle>Behring Inst Mitt</worktitle>, (Band <volume>96</volume>), Seite <pages>103-17</pages>. </citation>
			<citation id="_bib236" published="yes" workType="Journal">
				<cut>[127]</cut>
				<workauthor>Malabarba, M. G.; Kirken, R. A.; Rui, H.; Koettnitz, K.; Kawamura, M.; JJ, O. Shea; Kalthoff, F. S. und Farrar, W. L.</workauthor> (<pubdate>1995</pubdate>): <articletitle>Activation of JAK3, but not JAK1, is critical to interleukin-4 (IL4) stimulated proliferation and requires a membrane-proximal region of IL4 receptor alpha</articletitle>, <worktitle>J Biol Chem</worktitle>, (Band <volume>270</volume>), No. <number>16</number>, Seite <pages>9630-7</pages>. </citation>
			<citation id="_bib543" published="yes" workType="Journal">
				<cut>[128]</cut>
				<workauthor>Chen, C. Y.; Xu, N. und Shyu, A. B.</workauthor> (<pubdate>1995</pubdate>): <articletitle>mRNA decay mediated by two distinct Au-rich elements from c-fos and granulocyte-macrophage colony-stimulating factor transcripts: different deadenylation kinetics and uncoupling from translation</articletitle>, <worktitle>Mol Cell Biol</worktitle>, (Band <volume>15</volume>), No. <number>10</number>, Seite <pages>5777-88</pages>. </citation>
			<citation id="_bib541" published="yes" workType="Journal">
				<cut>[129]</cut>
				<workauthor>Goldberg, M. A.; Gaut, C. C. und Bunn, H. F.</workauthor> (<pubdate>1991</pubdate>): <articletitle>Erythropoietin mRNA levels are governed by both the rate of gene transcription and posttranscriptional events</articletitle>, <worktitle>Blood</worktitle>, (Band <volume>77</volume>), No. <number>2</number>, Seite <pages>271-7 *LHM: Bestand in der Charit&#8218; -&gt; siehe Zeitschriftenkatalog!</pages>. </citation>
			<citation id="_bib542" published="yes" workType="Journal">
				<cut>[130]</cut>
				<workauthor>Seiser, C.; Posch, M.; Thompson, N. und Kuhn, L. C.</workauthor> (<pubdate>1995</pubdate>): <articletitle>Effect of transcription inhibitors on the iron-dependent degradation of transferrin receptor mRNA</articletitle>, <worktitle>J Biol Chem</worktitle>, (Band <volume>270</volume>), No. <number>49</number>, Seite <pages>29400-6</pages>. </citation>
			<citation id="_bib529" published="yes" workType="Journal">
				<cut>[131]</cut>
				<workauthor>Rajagopalan, L. E. und Malter, J. S.</workauthor> (<pubdate>1997</pubdate>): <articletitle>Regulation of eukaryotic messenger RNA turnover</articletitle>, <worktitle>Prog Nucleic Acid Res Mol Biol</worktitle>, (Band <volume>56</volume>), Seite <pages>257-86</pages>. </citation>
			<citation id="_bib678" published="yes" workType="Journal">
				<cut>[132]</cut>
				<workauthor>Ross, J.</workauthor> (<pubdate>1996</pubdate>): <articletitle>Control of messenger RNA stability in higher eukaryotes</articletitle>, <worktitle>Trends Genet</worktitle>, (Band <volume>12</volume>), No. <number>5</number>, Seite <pages>171-5</pages>. </citation>
			<citation id="_bib732" published="yes" workType="Journal">
				<cut>[133]</cut>
				<workauthor>Waterhouse, N.; Kumar, S.; Song, Q.; Strike, P.; Sparrow, L.; Dreyfuss, G.; Alnemri, E. S.; Litwack, G.; Lavin, M. und Watters, D.</workauthor> (<pubdate>1996</pubdate>): <articletitle>Heteronuclear ribonucleoproteins C1 and C2, components of the spliceosome, are specific targets of interleukin 1beta-converting enzyme-like proteases in apoptosis</articletitle>, <worktitle>J Biol Chem</worktitle>, (Band <volume>271</volume>), No. <number>46</number>, Seite <pages>29335-41</pages>. </citation>
			<citation id="_bib736" published="yes" workType="Journal">
				<cut>[134]</cut>
				<workauthor>Casciola Rosen, L. A.; Miller, D. K.; Anhalt, G. J. und Rosen, A.</workauthor> (<pubdate>1994</pubdate>): <articletitle>Specific cleavage of the 70-kDa protein component of the U1 small nuclear ribonucleoprotein is a characteristic biochemical feature of apoptotic cell death</articletitle>, <worktitle>J Biol Chem</worktitle>, (Band <volume>269</volume>), No. <number>49</number>, Seite <pages>30757-60</pages>. </citation>
			<citation id="_bib1013" published="yes" workType="Journal">
				<cut>[135]</cut>
				<workauthor>Boise, L. H. und Thompson, C. B.</workauthor> (<pubdate>1997</pubdate>): <articletitle>Bcl-x(L) can inhibit apoptosis in cells that have undergone Fas-induced protease activation</articletitle>, <worktitle>Proc Natl Acad Sci U S A</worktitle>, (Band <volume>94</volume>), No. <number>8</number>, Seite <pages>3759-64</pages>. </citation>
			<citation id="_bib738" published="yes" workType="Journal">
				<cut>[136]</cut>
				<workauthor>Utz, P. J.; Hottelet, M.; Schur, P. H. und Anderson, P.</workauthor> (<pubdate>1997</pubdate>): <articletitle>Proteins phosphorylated during stress-induced apoptosis are common targets for autoantibody production in patients with systemic lupus erythematosus</articletitle>, <worktitle>J Exp Med</worktitle>, (Band <volume>185</volume>), No. <number>5</number>, Seite <pages>843-54</pages>. </citation>
<p><pagenumber id="N143DA" label="115" numbering="arabic" start="115"/></p>
			<citation id="_bib1024" published="yes" workType="Journal">
				<cut>[137]</cut>
				<workauthor>Boise, L. H.; Gottschalk, A. R.; Quintans, J. und Thompson, C. B.</workauthor> (<pubdate>1995</pubdate>): <articletitle>Bcl-2 and Bcl-2-related proteins in apoptosis regulation</articletitle>, <worktitle>Curr Top Microbiol Immunol</worktitle>, (Band <volume>200</volume>), Seite <pages>107-21</pages>. </citation>
			<citation id="_bib1015" published="yes" workType="Journal">
				<cut>[138]</cut>
				<workauthor>Screaton, G. R.; Xu, X. N.; Olsen, A. L.; Cowper, A. E.; Tan, R.; McMichael, A. J. und Bell, J. I.</workauthor> (<pubdate>1997</pubdate>): <articletitle>LARD: a new lymphoid-specific death domain containing receptor regulated by alternative pre-mRNA splicing</articletitle>, <worktitle>Proc Natl Acad Sci U S A</worktitle>, (Band <volume>94</volume>), No. <number>9</number>, Seite <pages>4615-9</pages>. </citation>
			<citation id="_bib1021" published="yes" workType="Journal">
				<cut>[139]</cut>
				<workauthor>Shaham, S. und Horvitz, H. R.</workauthor> (<pubdate>1996</pubdate>): <articletitle>An alternatively spliced C. elegans ced-4 RNA encodes a novel cell death inhibitor</articletitle>, <worktitle>Cell</worktitle>, (Band <volume>86</volume>), No. <number>2</number>, Seite <pages>201-8</pages>. </citation>
			<citation id="_bib1079" published="yes" workType="Journal">
				<cut>[140]</cut>
				<workauthor>Wang, L.; Miura, M.; Bergeron, L.; Zhu, H. und Yuan, J.</workauthor> (<pubdate>1994</pubdate>): <articletitle>Ich-1, an Ice/ced-3-related gene, encodes both positive and negative regulators of programmed cell death.</articletitle>, <worktitle>Cell</worktitle>, (Band <volume>78</volume>), Seite <pages>739-50</pages>. </citation>
		</bibliography>
		<appendix id="N14451">
			<head id="N14453">
				<pagenumber id="N14455" label="116" numbering="arabic" start="116"/>Anhang</head>
			<p id="N1445A">
				<strong>mRNA- und Protein-Sequenz von IL&#8209;4R</strong>
				<strong>&#945;</strong>
				<strong>/IL&#8209;4R</strong>
				<strong>&#945;</strong>
				<strong>IT</strong>
			</p>
			<p id="N1446C">mRNA-Sequenz der IL-4R&#945;-Kette nach Idzerda <em>et al. </em>[<link ref="_bib399">122</link>].<strong/>Die Sequenzen der in der Arbeit verwendeten Primer sind unterstrichen, weitere wichtige Motive sind gekennzeichnet.</p>
			<p id="N14478">
				<mm entity="Grafik19" file="moericke_html_570a619.png" id="N1447A"/>
			</p>
			<p id="N1447E">
				<pagenumber id="N14480" label="117" numbering="arabic" start="117"/>
			</p>
			<p id="N14485">
				<mm entity="Grafik20" file="moericke_html_m65fab23f.png" id="N14487"/>
			</p>
			<p id="N1448B">
				<pagenumber id="N1448D" label="118" numbering="arabic" start="118"/>
			</p>
			<p id="N14492">
				<mm entity="Grafik21" file="moericke_html_505d9081.png" id="N14494"/>
			</p>
		</appendix>
		<vita id="N14499">
			<head>
				<pagenumber id="N1449D" label="119" numbering="arabic" start="119"/>Lebenslauf</head>
			<p>
				<table frame="none" id="N144A4" orient="port" tocentry="1">
					<tgroup align="left" char="" charoff="50" cols="2">
						<colspec colname="1" colnum="1"/>
						<colspec colname="2" colnum="2"/>
						<tbody valign="top">
							<row>
								<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
									<p>
										<strong>Persönliche Angaben</strong>
									</p>
								</entry>
								<entry morerows="0" rotate="0" valign="top"/>
							</row>
							<row>
								<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
									<p>Name</p>
								</entry>
								<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
									<p>Anja Möricke</p>
								</entry>
							</row>
							<row>
								<entry morerows="0" rotate="0" valign="top"/>
								<entry morerows="0" rotate="0" valign="top"/>
							</row>
							<row>
								<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
									<p>
										<strong>Schulbildung</strong>
									</p>
								</entry>
								<entry morerows="0" rotate="0" valign="top"/>
							</row>
							<row>
								<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
									<p>1974-78</p>
								</entry>
								<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
									<p>Besuch der Paul-Schneider-Grundschule in Berlin-Steglitz</p>
								</entry>
							</row>
							<row>
								<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
									<p>1978-87</p>
								</entry>
								<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
									<p>Besuch des Gymnasium Steglitz in Berlin-Steglitz</p>
								</entry>
							</row>
							<row>
								<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
									<p>11.07.1987</p>
								</entry>
								<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
									<p>Abitur</p>
								</entry>
							</row>
							<row>
								<entry morerows="0" rotate="0" valign="top"/>
								<entry morerows="0" rotate="0" valign="top"/>
							</row>
							<row>
								<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
									<p>
										<strong>Berufsausbildung</strong>
									</p>
								</entry>
								<entry morerows="0" rotate="0" valign="top"/>
							</row>
							<row>
								<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
									<p>1987-1989</p>
								</entry>
								<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
									<p>Studium im Fach Musikwissenschaften an der Freien Universität Berlin</p>
								</entry>
							</row>
							<row>
								<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
									<p>WS 1989/90 - SS 1995</p>
								</entry>
								<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
									<p>Studium der Humanmedizin an der Freien Universität Berlin</p>
								</entry>
							</row>
							<row>
								<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
									<p>WS 1995/96</p>
								</entry>
								<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
									<p>Weiterführung des Studiums der Humanmedizin an der Humboldt-Universität Berlin</p>
								</entry>
							</row>
							<row>
								<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
									<p>26.08.1993</p>
								</entry>
								<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
									<p>1. Abschnitt der Ärztlichen Prüfung vor dem LPA Berlin</p>
								</entry>
							</row>
							<row>
								<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
									<p>21.03.1995</p>
								</entry>
								<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
									<p>2. Abschnitt der Ärztlichen Prüfung vor dem LPA Berlin</p>
								</entry>
							</row>
							<row>
								<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
									<p>04/1995 - 02/1996</p>
								</entry>
								<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
									<p>Praktisches Jahr in den Abteilungen Innere Medizin (Internistische Notaufnahme, Hämatologie/Onkologie), Chirurgie (Chirurgische Notaufnahme, Allgemeinchirurgie) und Pädiatrie</p>
								</entry>
							</row>
							<row>
								<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
									<p>09.05.1996</p>
								</entry>
								<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
									<p>3. Abschnitt der Ärztlichen Prüfung vor dem LPA Berlin</p>
								</entry>
							</row>
							<row>
								<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
									<p>WS 1996/97 - SS 1998</p>
								</entry>
								<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
									<p>Promotionsstudiengang an der Humboldt-Universität Berlin</p>
								</entry>
							</row>
							<row>
								<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
									<p>09/1998 - 04/2000</p>
								</entry>
								<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
									<p>Ärztin im Praktikum in der Kinderklinik der Medizinischen Hochschule Hannover</p>
								</entry>
							</row>
							<row>
								<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
									<p>seit 05/2000</p>
								</entry>
								<entry morerows="0" rotate="0" valign="top">
									<p>Assistenzärztin der Abteilung pädiatrische Onkologie/Hämatologie in der Kinderklinik der Medizinischen Hochschule Hannover</p>
								</entry>
							</row>
						</tbody>
					</tgroup>
				</table>
			</p>
		</vita>
		<acknowledgement id="N1463B">
			<head>
				<pagenumber id="N1463F" label="120" numbering="arabic" start="120"/>Danksagung</head>
			<p>Mein besonderer Dank gilt Herrn Dr. Karl Seeger für die großartige Betreuung. Mit Engagement, fundierter Sachkenntnis und stetiger Bereitschaft zur Diskussion hat er sich stets meiner fachlichen Probleme angenommen und mir über alle Phasen des Zweifels hinweggeholfen. </p>
			<p>Herrn Prof. Dr. G. Henze danke ich für die Überlassung des Themas und sein Interesse am Fortgang dieser Arbeit.</p>
			<p>Ich bedanke mich bei meinen Eltern, die mir das Studium ermöglichten und mir mit ihrer auf­munternden Unterstützung in allen schwierigen Phasen dieser Arbeit beistanden.</p>
			<p>Ich danke der Kind-Philipp-Stiftung für Leukämieforschung e.V. für die finanzielle Unterstützung durch ein Promotionsstipendium.</p>
			<p>Außerdem bedanke ich mich bei den Mitarbeitern unseres Labores, ohne deren Mithilfe diese Arbeit nicht hätte entstehen können:</p>
			<p>Unseren MTAs Claudia Hanel, Lucia Badiali, Gabriele Körner und Gisela Götze für die Aufarbeitung der Patientenmaterialien und ihre bereitwillige Unterstützung bei allen praktischen Fragen.</p>
			<p>Gabriele Körner und Christian Kebelmann-Betzing, denen die zusätzliche Bande in der PCR des IL-4R&#945; bei eigenen Arbeiten erstmals aufgefallen ist und die mir außerdem die Primer für die PCRs von IL-15 und &#947;<sub>C</sub> zur Verfügung stellten.</p>
			<p>Lucia Badiali, die eine unersetzliche Hilfe bei allen Problemen der Durchfluß­zytometrie und Zellkultivierung war.</p>
			<p>Serge Dragon, der mich in die Methodik des Sequenzierens einwies.</p>
			<p>Tobias Reindl, der mit mir die SSCP zum Nachweis der Heteroduplexe durchführte.</p>
			<p>Oliver Fahron für seine Hilfe insbesondere bei Computerproblemen und statistischen Fragestellungen.</p>
			<p>Margaritta Petterson, die mir ihre reichhaltige Erfahrung vor allem bei den Zellproliferations­assays und der Durchflußzytometrie zur Verfügung stellte.</p>
			<p>Birgit Beyermann für ihre Hilfe bei methodischen Problemen.</p>
			<p>Tillmann Taube und Alexander Korte für die Überlassung der Primer für die PCRs von &#946;<sub>C</sub>, IL-7 und IL-7R.</p>
			<p>Allen oben erwähnten und außerdem meinen weiteren Mitdoktoranden Anita Peter, Dirk Buchwald, Clemens Tillmann, Hagen v. Einsiedel und Michael Pogodda, die mir stets mit Rat und Tat zur Seite standen.</p>
		</acknowledgement>
		<declaration id="N14678">
			<head>
				<pagenumber id="N1467C" label="121" numbering="arabic" start="121"/>Erklärung an Eides Statt</head>
			<p>Hiermit erkläre ich, daß die Dissertation von mir selbst ohne die unzulässige Hilfe Dritter verfaßt wurde, auch in Teilen keine Kopie anderer Arbeiten darstellt und die benutzten Hilfsmittel sowie die Literaur vollständig angegeben sind.</p>
			<date> </date>
			<p>Anja Möricke</p>
		</declaration>
	</back>
</etd>