[Seite 22↓]

4  Ergebnisse

4.1 Dauer der Operation

Die Operationsdauer beider Gruppen unterscheidet sich nicht signifikant voneinander. (T –Test bei unabhängigen Stichproben; p = 0,612)

Tab. 2: OP-Dauer

 

Minimum

Maximum

MW

SD

CO2

68,00

129,00

92,75

26,08

He

84,00

145,00

98,67

20,06

Abb. 1: OP-Dauer

4.2 Zeit des Abklemmens der V. cava inferior während des Nähens

Der vorübergehende Verschluß der V. cava inf. betrug in der He - Gruppe 12 ± 7 min und in der CO2 - Gruppe 11 ± 9 min.


[Seite 23↓]

4.3  Blutverlust

Abb. 2: Blutverlust

Tab. 3: Blutverlust

 

Minimum

Maximum

MW

SD

CO2

100,00

250,00

156,25

49,55

He

70,00

280,00

173,33

83,67

Der Blutverlust in beiden Gruppen unterscheidet sich nicht signifikant voneinander.

(T –Test bei unabhängigen Stichproben; p = 0,613)

4.4 Letalität

Die Letalität betrug in beiden Gruppen 0%. Keines der Versuchstiere starb vor Ende des Experimentes.


[Seite 24↓]

4.5  Gewicht der Versuchstiere

Tab. 4: Gewicht der Versuchstiere

 

Minimum

Maximum

MW

SD

CO2

19,50

22,00

20,90

0,88

He

17,80

25,00

21,77

2,35

Das Gewicht der Versuchstiere beider Gruppen unterscheidet sich nicht signifikant voneinander. (T –Test bei unabhängigen Stichproben; p = 0,342)

4.6 Kardiopulmonale Parameter vor Aufbau des Pneumoperitoneums

Tab. 5: Kardiopulmonale Parameter vor Aufbau des Pneumoperitoneums

 

CO2

He

Herzfrequenz (f/min)

126,0 (18,4)

126,1 (20,3)

Mittlerer Arterieller Druck (mmHg)

86,1 (10,4)

88,1 (12,4)

Pulmonal Arterieller Druck (mmHg)

15,1 (2,4)

15,2 (2,2)

Pulmonal Arterieller Verschlußdruck (mmHg)

6,8 (1,3)

6,8 (1,6)

Zentralvenöser Druck (mmHg)

2,3 (3,3)

2,4 (1,4)

Endexspiratorisches CO2 (mmHg)

43,1 (4,4)

42,3 (3,5)

Herzminutenvolumen (l/min)

2,1 (0,3)

2,3 (0,2)

pH (arterielles Blut)

7,4 (0,1)

7,4 (0,1)

Kohlendioxidpartialdruck (mmHg)

40,6 (3,6)

41,8 (4,8)

Sauerstoffpartialdruck (mmHg)

158,3 (71,3)

165,4 (57,8)

Arterielle Sauerstoffsättigung [%]

97,6 (3,4)

98,9 (0,7)

MW: Mittelwert (SD: Standardabweichung)

MW (SD)

MW (SD)

Der Vergleich der Kontrollparameter der CO2 – und He Gruppe ergibt keinen statistisch signifikanten Unterschied.


[Seite 25↓]

4.7  Die Herzfrequenz (HF)

Die einzelnen Meßzeitpunkte innerhalb jeder Gruppe unterscheiden sich nicht signifikant voneinander (CO2 Gruppe: p = 0,714; He Gruppe: p = 0,748). Auch die Einzelvergleiche zwischen den beiden Gruppen zu jedem Meßzeitpunkt ergaben keinen statistischen Unterschied.

Abb. 3: Herzfrequenz

Zu Versuchsbeginn betrug die Herzfrequenz in beiden Gruppen durchschnittlich 126 f/min. Nach Aufbau des Pneumoperitoneums stieg sie in beiden Gruppen leicht an, wobei die Frequenz in der CO2-Gruppe etwas höher lag. In der He-Gruppe stieg die Herzfrequenz unmittelbar nach Inzision der Vene auf ein Maximum an und fiel da[Seite 26↓]nach kontinuierlich ab. In der CO2-Gruppe wurde die höchste Herzfrequenz nach Aufbau des Pneumoperitoneums und ein zweiter Frequenzanstieg während der Gefäßnaht beobachtet. Unmittelbar nach Desufflation fielen die Herzfrequenzen in beiden Gruppen auf das Ausgangsniveau zurück. Insgesamt variierten die Frequenzen während aller Versuche zwischen 124 und 140 f/min.

Tab. 6: Herzfrequenz (f/min)

Meßzeitpunkte

 

1

2

3

4

5

6

7

8

9

10

11

 

CO2

126,00

139,38

132,00

132,00

136,88

139,13

128,00

125,25

120,63

121,50

127,88

MW

 

18,36

24,93

25,07

22,78

23,73

23,36

26,16

21,43

16,89

19,59

18,82

SD

He

126,11

135,00

134,67

140,78

134,11

136,33

132,78

129,67

131,11

124,11

122,44

MW

 

20,25

18,75

19,79

22,16

16,63

19,81

17,48

20,54

21,45

24,43

21,60

SD

p

0,99

0,69

0,81

0,44

0,79

0,80

0,67

0,67

0,28

0,81

0,59

p

4.8 Der mittlere arterielle Blutdruck (MAP)

Die einzelnen Meßzeitpunkte innerhalb jeder Gruppe unterscheiden sich nicht signifikant voneinander (CO2 Gruppe: p = 0,490; He Gruppe: p = 0,140). Die Einzelvergleiche zwischen den beiden Gruppen zu jedem Meßzeitpunkt ergaben signifikante Unterschiede zu den Meßzeitpunkten 5, 6 und 8 bis 11.

Tab. 7: Mittlerer arterieller Blutdruck (mmHg)

Meßzeitpunkte

 

1

2

3

4

5

6

7

8

9

10

11

 

CO2

86,13

90,13

88,25

84,75

88,75

88,88

91,75

97,63

96,88

94,50

94,38

MW

 

10,43

13,14

15,84

16,74

11,49

7,97

7,96

11,65

12,46

11,82

13,73

SD

He

88,11

86,67

80,33

70,89

75,33

78,67

81,44

79,56

81,11

80,00

78,33

MW

 

12,38

13,24

8,43

11,50

12,62

11,18

16,10

10,42

9,09

8,69

9,77

SD

p

0,73

0,60

0,23

0,07

0,037

0,046

0,12

0,005

0,012

0,014

0,017

p


[Seite 27↓]

In beiden Gruppen kam es nach Etablierung des Pneumoperitoneums zu einem Blutdruckabfall, wobei der arterielle Mitteldruck der He-Gruppe deutlich unterhalb dem MAP der CO2-Gruppe lag. Nach der Gefäßverletzung erreichte der MAP in beiden Gruppen den tiefsten Punkt und stieg danach langsam wieder an. In der He-Gruppe stabilisierte sich der mittlere arterielle Druck nach Beendigung der Gefäßnaht. In der CO2-Gruppe stieg der MAP bis zur Öffnung der Tourniquets weiter an.

Nach Inzision der Vene war der mittlere arterielle Blutdruck der CO2-Gruppe, im Vergleich zur He-Gruppe, bis auf einen Meßzeitpunkt signifikant erhöht.

Abb. 4: Mittlere arterieller Blutdruck


[Seite 28↓]

4.9  Der pulmonalarterielle Druck (PAP)

Die einzelnen Meßzeitpunkte innerhalb jeder Gruppe unterschieden sich nicht signifikant voneinander (CO2-Gruppe: p = 0,095; He Gruppe: p = 0,982). Die Einzelvergleiche zwischen den beiden Gruppen zu jedem Meßzeitpunkt ergaben einen signifikanten Unterschied zwischen beiden Gruppen 15 min nach Öffnung der Tourniquets.

Abb. 5: Pulmonalarterieller Druck

In beiden Gruppen betrug der PAP in Ausgangsposition ca. 15 mmHg. Nach Insufflation stiegt der pulmonalarterielle Druck in beiden Gruppen leicht an. Unmittelbar nach Venotomie kam es zu einem kurzzeitigen Abfall des PAP, welcher bereits nach Abklemmen des Gefäßes komplett rückläufig war. 15 min nach Öffnung der Vena cava war der PAP der CO2-Gruppe, verglichen mit der He-Gruppe, signifikant erhöht. Un[Seite 29↓]mittelbar nach Desufflation fiel der PAP der CO2-Gruppe auf Ausgangswerte zurück. In der He-Gruppe kam es erst 15 min nach Desufflation zu einem leichten Abfall.

Tab. 8: Pulmonalarterieller Druck (mmHg)

Meßzeitpunkte

 

1

2

3

4

5

6

7

8

9

10

11

 

CO2

15,13

18,75

16,00

15,50

17,25

17,25

18,00

19,25

20,00

18,38

15,75

MW

 

2,42

5,68

2,14

1,41

4,83

3,58

4,54

3,65

3,38

2,56

2,43

SD

He

15,22

16,11

17,11

16,00

17,22

16,44

17,22

16,89

16,78

17,00

15,11

MW

 

2,17

3,89

5,84

6,80

6,99

4,03

2,95

2,80

2,17

2,74

2,52

SD

p

0,93

0,29

0,61

0,83

0,99

0,67

0,69

0,16

0,04

0,30

0,60

p

4.10 Der pulmonalarterielle Verschlußdruck (PAWP)

Die einzelnen Meßzeitpunkte innerhalb jeder Gruppe unterschieden sich nicht signifikant voneinander (CO2-Gruppe: p = 0,127; He-Gruppe: p = 0,608). Die Einzelvergleiche zwischen den beiden Gruppen ergaben zu keinem Meßzeitpunkt einen signifikanten Unterschied.

Tab. 9: Pulmonalarterieller Verschlußdruck (mmHg)

Meßzeitpunkte

 

1

2

3

4

5

6

7

8

9

10

11

 

CO2

6,75

8,25

7,88

7,13

8,25

8,25

9,50

9,50

8,88

7,00

6,38

MW

 

1,28

1,91

2,29

2,47

2,71

2,38

3,34

2,62

2,85

1,85

2,07

SD

He

6,78

7,89

8,00

7,33

8,33

7,22

7,56

8,22

6,56

6,78

6,00

MW

 

1,56

1,36

3,20

2,50

3,16

2,17

2,46

2,28

3,24

2,44

2,06

SD

p

0,97

0,67

0,93

0,87

0,95

0,37

0,19

0,30

0,14

0,83

0,71

p


[Seite 30↓]

Der pulmonalarterielle Verschlußdruck stieg in beiden Gruppen nach Aufbau des Pneumoperitoneums leicht an. Nach Abklemmen der Vena cava inferior war der PAWP der CO2-Gruppe im Vergleich zur He-Gruppe leicht erhöht. Nach Öffnung der Tourniquets fielen die pulmonalarteriellen Verschlußdrücke in beiden Gruppen leicht ab und näherten sich nach Desufflation wieder den Ausgangswerten.
Abb. 6: Pulmonalarterieller Verschlussdruck


[Seite 31↓]

4.11  Der zentralvenöse Druck (ZVD)

Die einzelnen Meßzeitpunkte innerhalb jeder Gruppe unterschieden sich nicht signifikant voneinander (CO2-Gruppe: p = 0,509; He-Gruppe: p = 0,316). Die Einzelvergleiche zwischen den beiden Gruppen zu jedem Meßzeitpunkt ergaben keinen signifikanten Unterschied.

Abb. 7: Zentralvenöser Druck

Die Kurven zeigen einen ähnlichen Verlauf. Der zentralvenöse Druck steigt in beiden Gruppen nach Aufbau des Pneumoperitoneums sprunghaft von ≈ 2,3 auf ≈ 3,8 mmHg an. Nach einem leichten Absinken unmittelbar nach Inzision der Vena cava kommt es zu einem kontinuierlichen Anstieg des ZVD auf ca. 5 mmHg. Nach Öffnung der Tourniquets fällt der ZVD in beiden Gruppen rasch auf Ausgangsniveau zurück.


[Seite 32↓]

Tab. 10: Zentralvenöser Druck (mmHg)

Meßzeitpunkte

 

1

2

3

4

5

6

7

8

9

10

11

 

CO2

2,25

3,75

3,25

3,75

3,88

4,00

5,38

4,88

4,88

3,00

2,38

MW

 

3,28

1,91

2,05

3,41

2,85

2,73

3,42

3,91

3,56

2,07

2,56

SD

He

2,44

3,89

3,78

4,00

4,33

4,33

4,44

4,89

4,11

3,33

2,67

MW

 

1,42

1,90

2,77

2,65

2,06

2,18

2,35

2,15

1,90

1,22

1,66

SD

p

0,88

0,88

0,66

0,87

0,71

0,79

0,53

0,99

0,59

0,69

0,79

p

4.12 Das endexspiratorische CO2 (ETCO2)

Die einzelnen Meßzeitpunkte innerhalb jeder Gruppe unterschieden sich signifikant voneinander (ANOVA; CO2-Gruppe: p = 0,032; He-Gruppe: p = 0,012).

Tab. 11: ETCO2 (Einzelvergleiche innerhalb der CO2-Gruppe)


[Seite 33↓]

Abb. 8: Endexpiratorische CO2

Ausgehend von einem annähernd gleichen Ausgangswert (43 mmHg), stieg das end-expiratorische CO2 der CO2-Gruppe nach Aufbau des Pneumoperitoneums leicht an, während das ETCO2 der He-Gruppe signifikant auf 38 mmHg abfiel. Bis auf einen leichten Abfall des ETCO2 in der CO2-Gruppe unmittelbar nach Inzision der Vena cava, vergrößerte sich der Abstand zwischen beiden Gruppen kontinuierlich bis unmittelbar nach Desufflation. Während sich in der He-Gruppe das endexpiratorische CO2 ab dem Zeitpunkt 15 Minuten nach Aufbau des Pneumoperitoneums signifikant vom Ausgangswert unterscheidet, traten in der CO2-Gruppe statistisch signifikante Unterschiede zum Ausgangswert erst unmittelbar nach Beendigung der Gefäßnaht auf.


[Seite 34↓]

Tab. 12: ETCO2 (Einzelvergleiche innerhalb der He-Gruppe)

Nach Aufbau des Pneumoperitoneums war das endexspiratorische CO2 der CO2-Gruppe im Vergleich zur He-Gruppe signifikant erhöht.

Tab. 13: ETCO2 (Einzelvergleiche zwischen den beiden Gruppen)

Meßzeitpunkte

 

1

2

3

4

5

6

7

8

9

10

11

 

CO2

43,13

46,75

48,88

46,50

46,50

48,38

51,12

52,63

53,88

50,38

46,25

MW

 

4,39

5,34

6,17

6,44

6,63

7,01

6,96

5,88

6,38

5,01

7,15

SD

He

42,33

38,56

35,89

34,44

34,33

34,33

35,33

35,11

35,67

35,00

36,67

MW

 

3,46

3,91

4,46

4,93

5,12

4,42

5,32

4,34

4,44

4,92

4,66

SD

p

0,69

0,004

0,000

0,001

0,001

0,000

0,000

0,000

0,000

0,000

0,007

p


[Seite 35↓]

4.13  Das Herzminutenvolumen (HMV)

Die einzelnen Meßzeitpunkte innerhalb jeder Gruppe unterschieden sich nicht signifikant voneinander (CO2-Gruppe: p=0,526; He-Gruppe: p=0,278). Die Einzelvergleiche zwischen den beiden Gruppen ergaben ebenfalls keinen signifikanten Unterschied.

Abb. 9: Herzminutenvolumen

Vor Aufbau des Pneumoperitoneums betrug das HMV in der CO2-Gruppe 2,1 l/min und in der He-Gruppe 2,3 l/min. Nach Insufflation kam es in beiden Gruppen zu einem Abfall des HMV auf ≈ 1,95 l/min. Diese Verringerung wurde durch die einsetzende Blutung nach Inzision der Vena cava inferior weiter verstärkt (≈ 1,7 l/min). Nach Abklemmung des Gefäßes kam es in beiden Gruppen zu einem leichten An[Seite 36↓]stieg des HMV. 15 Minuten nach Öffnung der Tourniquets nahm das HMV in beiden Gruppen weiter zu und erreichte die höchsten Werte unmittelbar nach Desufflation.

Tab. 14: HMV (Einzelvergleiche zwischen den beiden Gruppen)

Meßzeitpunkte

 

1

2

3

4

5

6

7

8

9

10

11

 

CO2

2,09

1,91

1,88

1,70

1,88

1,89

2,00

2,05

2,04

2,29

2,25

MW

 

0,25

0,55

0,55

0,35

0,58

0,57

0,58

0,53

0,52

0,56

0,48

SD

He

2,27

1,97

2,04

1,72

2,07

1,98

1,99

1,99

1,93

2,08

2,06

MW

 

0,19

0,27

0,39

0,35

0,39

0,41

0,40

0,34

0,38

0,32

0,33

SD

p

0,12

0,81

0,49

0,89

0,45

0,717

0,97

0,79

0,65

0,37

0,35

p


[Seite 37↓]

4.14  Der pH- Wert des Blutes

Die Meßzeitpunkte innerhalb der CO2-Gruppe unterschieden sich signifikant voneinander (ANOVA; p=0,004). Innerhalb der He-Gruppe existierte kein signifikanter Unterschied (ANOVA; p=0,955).

Tab. 15: pH (Einzelvergleiche innerhalb der CO2-Gruppe)

Die Einzelvergleiche zwischen den beiden Gruppen zu jedem Meßzeitpunkt ergaben signifikante Unterschiede ab dem 2. Meßzeitpunkt, 15 min nach Aufbau des Pneumoperitoneums.


[Seite 38↓]

Abb. 10: Blut-pH

Während die pH Werte der He-Gruppe annähernd konstant blieben, kam es nach Insufflation mit CO2 zu einem signifikanten Abfall von 7,39 auf 7,24 (Meßzeitpunkt 9). Auch nach Desufflation blieb der Unterschied signifikant, obwohl der pH der CO2-Gruppe wieder leicht anstieg.

Tab. 16: pH (Einzelvergleiche zwischen den beiden Gruppen)

Meßzeitpunkte

 

1

2

3

4

5

6

7

8

9

10

11

 

CO2

7,393

7,329

7,306

7,291

7,274

7,271

7,254

7,249

7,236

7,289

7,310

MW

 

0,075

0,073

0,068

0,075

0,079

0,071

0,064

0,067

0,067

0,068

0,088

SD

He

7,382

7,401

7,414

7,408

7,389

7,410

7,397

7,381

7,387

7,408

7,389

MW

 

0,065

0,060

0,057

0,076

0,069

0,057

0,060

0,035

0,061

0,049

0,044

SD

p

0,770

0,044

0,003

0,006

0,007

0,001

0,000

0,001

0,000

0,001

0,045

p


[Seite 39↓]

4.15  Der Kohlendioxidpartialdruck (PaCO2)

Die einzelnen Meßzeitpunkte innerhalb der CO2-Gruppe unterschieden sich signifikant voneinander (ANOVA; p = 0,000). Innerhalb der He-Gruppe existierte kein signifikanter Unterschied (ANOVA; p = 0,635).

Tab. 17: PaCO2 (Einzelvergleiche innerhalb der CO2-Gruppe)

Die Einzelvergleiche der beiden Gruppen ergaben signifikante Unterschiede ab dem 2. Meßzeitpunkt, 15 min nach Aufbau des Pneumoperitoneums. Während der PaCO2 der He-Gruppe annähernd konstant blieb, kam es nach Insufflation mit CO2 zu einem kontinuierlichen, signifikanten Anstieg von 40 auf 60 mmHg. Erst nach Desufflation kam es zu einer Reduktion des PaCO2 der Kohlendioxidgruppe auf ca. 50 mmHg.


[Seite 40↓]

Abb. 11: Kohlendioxidpartialdruck


[Seite 41↓]

Tab. 18: PaCO2 (Einzelvergleiche zwischen den beiden Gruppen)

Meßzeitpunkte

 

1

2

3

4

5

6

7

8

9

10

11

 

CO2

40,63

48,91

51,00

50,21

52,94

53,75

57,34

58,19

60,44

51,93

49,69

MW

 

3,64

6,97

7,08

7,61

7,97

7,06

7,81

7,61

8,77

6,26

7,15

SD

He

41,82

38,94

37,61

36,40

36,71

37,71

37,99

38,81

39,02

37,22

39,44

MW

 

4,82

5,53

5,49

5,12

5,16

5,75

6,09

5,39

5,02

2,96

4,29

SD

p

0,57

0,006

0,001

0,001

0,000

0,000

0,000

0,000

0,000

0,000

0,005

p

4.16 Der Sauerstoffpartialdruck (PaO2)

Die einzelnen Meßzeitpunkte innerhalb jeder Gruppe unterschieden sich nicht signifikant voneinander (CO2-Gruppe: p = 0,995; He-Gruppe: p = 0,878). Die Einzelvergleiche der Meßzeitpunkte zwischen den beiden Gruppen ergaben keine signifikanten Unterschiede.

Tab. 19: PaO2 (Einzelvergleiche zwischen den beiden Gruppen)

Meßzeitpunkte

 

1

2

3

4

5

6

7

8

9

10

11

 

CO2

158,25

140,53

147,77

144,47

148,70

152,76

151,92

151,51

132,88

164,05

140,41

MW

 

71,30

30,52

54,28

59,70

55,49

47,50

58,49

61,61

43,45

52,42

53,31

SD

He

165,36

158,74

147,53

155,83

174,50

158,35

171,73

165,94

159,33

195,66

198,44

MW

 

57,83

61,36

68,97

86,54

75,17

75,89

58,50

51,96

51,84

68,38

75,30

SD

p

0,83

0,45

0,99

0,76

0,43

0,86

0,50

0,61

0,27

0,30

0,085

p

Die arteriellen Sauerstoffpartialdrücke beider Gruppen blieben im Verlauf der gesamten Operation annähernd konstant. Auch die Gefäßinzision und die anschließende Gefäßnaht hatten keinen signifikanten Einfluß auf den PaO2.


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Abb. 12: Sauerstoffpartialdruck

4.17 Die arterielle Sauerstoffsättigung

Die einzelnen Meßzeitpunkte innerhalb jeder Gruppe unterschieden sich nicht signifikant voneinander (CO2-Gruppe: p = 0,979; He-Gruppe: p = 0,705). Die Einzelvergleiche der Meßzeitpunkte zwischen den beiden Gruppen ergaben ebenfalls keine signifikanten Unterschiede. Aufgrund der mechanischen Beatmung und des resultierenden, permanent erhöhten Sauerstoffpartialdruckes ist die Beurteilbarkeit der beiden Sauerstoffsättigungskurven erheblich eingeschränkt. Die bereits unterschiedlichen Ausgangswerte verdeutlichen das Ausmaß der Schwankungen. Es bestehen keine statistischen Unterschiede innerhalb oder zwischen den Gruppen.


[Seite 43↓]

Abb. 13: Arterielle Sauerstoffsättigung


[Seite 44↓]

Tab. 20: O2-Sättigung(Einzelvergleiche zwischen den beiden Gruppen)

Meßzeitpunkte

 

1

2

3

4

5

6

7

8

9

10

11

 

CO2

97,62

98,50

98,07

97,70

97,97

98,17

97,56

97,41

96,88

98,20

97,63

MW

 

3,40

0,76

1,53

1,89

1,52

1,55

2,74

2,95

2,95

2,32

2,35

SD

He

98,94

98,50

97,83

98,40

98,87

97,94

99,01

98,87

98,83

99,07

99,12

MW

 

0,68

1,70

2,58

1,55

0,93

2,93

0,90

1,16

1,00

1,21

0,98

SD

p

0,32

1,0

0,82

0,42

0,18

0,84

0,19

0,22

0,11

0,36

0,13

p


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24.11.2004