1 Einleitung

1.1 Überblick gastroösophageale Refluxerkrankung

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Die gastroösophageale Refluxerkrankung (GERD) zählt zu den häufigen Gesundheitsstörungen. Die Prävalenz liegt in westlichen Ländern zwischen 10% und 20%. Die Symptome der Erkrankung treten teilweise noch häufiger auf [Dent, 05g]. GERD resultiert aus dem Rückfluss von Mageninhalt in die Speiseröhre. Hauptsymptome sind Sodbrennen und saures Aufstoßen.

Aus medizinischer Sicht ist in den vergangenen Jahren insbesondere der Übergang von chronischer Refluxerkrankung zum Barrett Ösophagus und zu Adenokarzinomen der Speiseröhre diskutiert worden. Diese Tumorart weist sehr hohe Zuwachsraten auf und ist mit einer schlechten Prognose verbunden [Fennerty, 03a]. Allerdings ist die Prävalenz noch immer sehr niedrig, weswegen für Patienten die Auswirkungen der Refluxerkrankung auf die Lebensqualität eine wichtigere Rolle spielt.

Verschiedene Studien konnten zeigen, dass die Lebensqualität durch GERD im Vergleich zur Normalbevölkerung deutlich eingeschränkt ist [Kulig, 03c]. In der folgenden Arbeit soll die Entwicklung der gesundheitsspezifischen Lebensqualität von Patienten mit GERD unter Bedingungen der Routineversorgung über einen Beobachtungszeitraum von zwei Jahren beschrieben werden. Der Schwerpunkt der Analyse liegt auf den Einflussfaktoren der Lebensqualität.

1.1.1 GERD: Prävalenz

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Hinsichtlich der Häufigkeit von GERD assoziierten Symptomen gibt es deutliche Schwankungen. Ein systematischer Review schätzt die Prävalenz von zumindest wöchentlichem Sodbrennen oder saurem Aufstoßen auf 10 - 20% in westlichen Ländern [Dent, 05f]. Louis et al. fanden in einer zufälligen Stichprobe von 2000 Personen eine Häufigkeit von Sodbrennen von 11% [Louis, 02]. Ähnliche Zahlen wurden in einer großen populationsbezogenen norwegischen Studie gefunden [Nilsson, 04b]. In einer von Valle et al. untersuchten Kohorte lag die wöchentliche Häufigkeit von Sodbrennen und saurem Aufstoßen bei nur 5% [Valle, 99].

Zum Teil sind die Differenzen in diesen Ergebnissen auf Unterschiede in den Populationen zurückzuführen. So bestand die von Valle et al. untersuchte Population aus italienischen Fabrikarbeitern und Hospitalangestellten, was möglicherweise zu einer Unterschätzung der Prävalenz im Vergleich zur Normalbevölkerung führt. Es bestehen darüber hinaus regionale Unterschiede in der Prävalenz von Sodbrennen und saurem Aufstoßen. Im Rahmen der DIGEST- Studie wurden über 5000 zufällig ausgewählte Erwachsene aus verschiedenen Ländern zu gastrointestinalen Beschwerden befragt. Die drei-Monats-Prävalenz von Sodbrennen reichte dabei von 5% in der Schweiz bis zu 22% in den USA. Ähnlich deutliche Unterschiede ergaben sich für das saure Aufstoßen (Abbildung 1) [Stanghellini, 99]. In ostasiatischen Ländern liegt die Häufigkeit von GERD Symptomen deutlich unter der in Europa beziehungsweise Nordamerika [Dent, 05e; Fock, 04b], [Wong, 03]. Es gibt allerdings Hinweise auf einen Anstieg der Prävalenz. Eine Studie von Chang et al. zum symptomatischen und erosiven GERD in Taiwan berichtet von eer Prävalenz, die der in westlichen Ländern vergleichbar ist [Chang, 97]. Es wird vermutet, dass ein zunehmend westlicher Lebensstil hierfür verantwortlich sein könnte [Yeh, 97].

Darüber hinaus unterscheiden sich die einzelnen Studien hinsichtlich der Methodik der Befragung und der Wortwahl. Carlsson et al. weisen darauf hin, dass eine bildhafte Beschreibung der Symptome wie „a burning feeling behind the breastbone“ für viele Patienten verständlicher ist als der Begriff „heartburn“ und zu anderen Häufigkeitsangaben führt [Carlsson, 98]. Einem systematischen Review verschiedener Prävalenzstudien zufolge, sind solche methodischen Differenzen der Hauptgrund für die unterschiedlichen Ergebnisse zur Häufigkeit der Refluxerkrankung [Heading, 99].

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Abbildung 1 Drei-Monats Prävalenz von Sodbrennen und Regurgitation [Stanghellini, 99]

Ob die Häufigkeit von GERD in den vergangen Jahren zugenommen hat ist unklar. Indizien dafür sind der wachsende Bevölkerungsanteil mit Adipositas, einem Risikofaktor für GERD, sowie die steigende Inzidenz des Adenokarzinoms des Ösophagus, für das der Barrett Ösophagus ein wesentlicher Risikofaktor ist [Nandurkar, 00b]. In einer retrospektiven Studie aus Niederlanden zeigte sich eine Verdopplung der Patienten mit Ösophagitis zwischen 1992 und 2001. Parallel haben sich die Verkäufe säurereduzierender Medikamente im gleichen Zeitraum verdoppelt [Loffeld, 03]. Aussagekräftigere Daten zur Entwicklung der Prävalenz von GERD liegen allerdings bislang nicht vor [Shaheen, 03c]. Zur Zahl der Neuerkrankungen liegen nur wenige Studienergebnisse vor. Danach ist die Inzidenzrate von GERD bei 4.5 bis 5.5 pro 1000 Personenjahren [Dent, 05d]. Trotz der verbleibenden Unklarheiten hinsichtlich der exakten Prävalenz und Inzidenz, ist GERD eine der häufigsten Erkrankungen im ambulanten Bereich [Shaheen, 03b], [Johanson, 01b].

Mit der hohen Prävalenz und der meist chronischen Form der Erkrankung sind auch beträchtliche Kosten verbunden. In den USA verursachte GERD 1998 Kosten in Höhe von etwa $10 Milliarden. Fast zweidrittel dieser Summe entfielen auf Ausgaben für Medikamente [Sandler, 02]. Die jährlichen direkten Kosten pro GERD Patient lagen bei $471 [Levin, 97].

1.1.2 GERD: Pathophysiologie und Symptome

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Gastroösophagealer Reflux ist auch bei gesunden Personen ein häufiges Phänomen. Bei diesem nicht-pathologischen Reflux fließt die Magensäure beziehungsweise der Mageninhalt zurück in den Ösophagus. Die Peristaltik drückt den Säurereflux wieder in den Magen. Die restliche im Ösophagus verbleibende Säure wird durch die Speichelflüssigkeit neutralisiert [Kahrilas, 03e]. Bei GERD fließt Mageninhalt durch den unteren Ösophagussphinkter in die Speiseröhre zurück, was zu Beschwerden oder Schädigungen der Speiseröhre (Ösophagitis) führt. Bei den meisten Patienten ist der distale Ösophagus über längere Zeit der Magensäure ausgesetzt. Je länger die Säure im Ösophagus verbleibt, desto schwerer ist in der Regel die Krankheit. Bei einer Minderheit von Patienten kann aber auch ein normales Niveau von Magensäure Refluxsymptome auslösen [Dent, 99f]. Die drei wichtigsten Mechanismen, die diesem Prozess zugrunde liegen, sind eine Erschlaffung des unteren Ösophagussphinkters, ein zu geringer Muskeltonus oder eine anatomische Komplikation verursacht beispielsweise durch eine Hiatushernie. Als weitere ätiologische Faktoren werden eine eingeschränkte Widerstandskraft der Ösophagusschleimhaut und eine verzögerte Leerung des Magens genannt [Kahrilas, 03d].

Hauptsymptome der Refluxerkrankung sind Sodbrennen und Aufstoßen von Mageninhalt. Sodbrennen wird als brennendes Gefühl hinter dem Brustbein beschrieben [Nandurkar, 00a]. Darüber hinaus können aber eine Reihe weiterer Symptome auftreten, wie chronischer Husten, Asthma, Heiserkeit, nicht-kardiale Brustschmerzen oder Schädigungen des Zahnschmelzes (Tabelle 1)[Jaspersen, 03][Jaspersen, 03], [de Caestecker, 01].

Tabelle 1 Symptome der Refluxerkrankung

Brust

Pulmonal

Oral

Hals

Ohr

Sodbrennen

Asthma

Schädigung der Zähne

Heiserkeit

Ohrenschmerzen

Regurgitation

Husten

Zahnfleisch-entzündung

Laryngitis

 

Brustschmerzen

Aspiration

 

Globusgefühl

 

Schluckstörungen

    

1.1.3 GERD: Diagnose

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Die Untersuchung der Refluxerkrankung wird durch inkonsistente Definitionen der Erkrankung und eingeschränkte diagnostische Methoden erschwert [Haque, 00]. Das American College of Gastroenterology definiert GERD als: “chronic symptoms or mucosal damage produced by the abnormal reflux of gastric contents into the esophagus” [DeVault, 99]. Ein etwas anderer Schwerpunkt wird in der Definition des Genval Workshops zur Refluxerkrankung gelegt. Danach ist GERD das Risiko physischer Komplikationen durch gastroösophagealen Reflux oder die klinisch relevante Einschränkung der Lebensqualität durch refluxassoziierte Symptome [Dent, 99e]. Zu einer einfacheren Definition kam die Asia-Pacific Konsensuskonferenz: GERD ist eine Erkrankung, bei der Mageninhalt wiederholt in den Ösophagus aufsteigt und dadurch Sodbrennen und andere Beschwerden verursacht [Fock, 04a].

Für die Diagnose der Refluxerkrankung gibt es keinen Goldstandard. Die derzeit üblichen objektiven Diagnoseverfahren sind die Endoskopie und die pH- Aufzeichnung. Beide Verfahren sind aufwändig und kostspielig, was gegen ihren Routineeinsatz zur GERD Diagnose spricht. Mit der endoskopischen Untersuchung der Speiseröhre können Läsionen durch den Säurereflux festgestellt werden. Allerdings weisen bis zu 70% der Patienten mit Refluxsymptomen in ambulanter Behandlung keine Erosionen der Speiseröhre auf, was die Sensitivität des Verfahrens entsprechend beeinträchtigt [Lind, 97c]. Darüber hinaus gibt es keinen Zusammenhang zwischen Ösophagitis und dem Schweregrad der Refluxsymptome beziehungsweise deren Dauer [Locke, 03a]. Bei der pH- Aufzeichnung wird die Magensäure im Ösophagus mittels einer Sonde über einen Zeitraum von 18 bis 24 Stunden gemessen. Eine Refluxepisode liegt bei einem mittleren pH- Wert unter 4 vor [Ergun, 96]. Ein wesentliches Problem dieses Verfahrens ist, dass es keinen absoluten pH- Grenzwert gibt, der einen pathologischen Zustand kennzeichnet [Richter, 03b]. Gerade bei Patienten mit nicht-erosivem Reflux, die auch nicht durch Endoskopien diagnostiziert werden können, ist das Verfahren nur mäßig sensitiv [van Herwaarden, 00]. Zudem korreliert die Menge an Säurereflux im Ösophagus nur schwach mit dem erlebten Schweregrad der Symptome [Shaheen, 03a].

Angesichts dieser Schwierigkeiten ist der Protonenpumpeninhibitoren (PPI)- Test als alternative Diagnosemethode vorgeschlagen worden [Richter, 03a]. PPI können innerhalb von 7 bis 14 Tagen den Säurereflux in den Ösophagus deutlich senken. Potentielle GERD Patienten erhalten eine hohe PPI Dosis. Aus einer Verbesserung der Symptomatik wird auf eine zugrunde liegende GERD Erkrankung geschlossen. Diese Methode ist verglichen mit der Endoskopie oder der pH- Aufzeichnung praktikabler und deutlich günstiger [Fass, 99]. Zur Beurteilung des Behandlungserfolges – und damit auch der Diagnose – ist jedoch eine valide Erfassung der Symptome notwendig. Zu diesem Zweck wurden in den vergangenen Jahren eine Reihe verschiedener Patientenfragebögen entwickelt [Stanghellini, 04], [Manterola, 02], [Shaw, 01b], [Locke, 94].

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Aufgrund der hohen Anzahl von Patienten mit nicht-erosiver Refluxerkrankung und des hohen Aufwandes objektiver Diagnosemethoden werden im Rahmen von Studien zur Refluxerkrankung in der Regel Patientenfragebögen oder Patienten-Selbstauskünfte eingesetzt. Im Zentrum stehen dabei meist die häufigsten Symptome Sodbrennen und Aufstoßen von Mageninhalt.

1.1.4 GERD: Risikofaktoren

Patienten geben häufig bestimmte Nahrungsmittel, etwa besonders fettreiche oder stark gewürzte Speisen, Rauchen oder Alkoholkonsum als auslösende Faktoren für Refluxsymptome an [Kahrilas, 03c], [Oliveria, 99]. Die Ergebnisse aus Studien zum Einfluss des Lebensstils auf die Entstehung einer Refluxerkrankung zeigen allerdings ein uneinheitliches Bild. So kam der Genval Workshop zu dem Ergebnis, dass Faktoren wie Ernährung, Rauchen, Alkoholkonsum entgegen weit verbreiteter Ansichten keine dominante Rolle bei der GERD Pathogenese spielen [Dent, 99d]. In einer großen norwegischen Studie wurden hingegen Rauchen und Tafelsalz als Risikofaktoren für Refluxsymptome identifiziert, wohingegen Alkohol oder Kaffee keine Rolle spielten [Nilsson, 04].

Bezüglich der Rolle von Übergewicht auf Refluxsymptome und Ösophagitis gibt es ebenfalls uneinheitliche Ergebnisse. Verschiedene Studien konnten einen Zusammenhang zwischen Übergewicht und Ösophagitis zeigen [Dent, 05c], [Labenz, 04], [el Serag, 02]. Eine schwedische Fall-Kontroll Studie fand einen solchen Zusammenhang allerdings nur für Frauen [Nilsson, 02a]. Hinsichtlich der Symptome haben Lagergren et al. in einer großen Querschnittstudie keine Assoziation zwischen Body Mass Index (BMI) und Refluxsymptomen gefunden [Lagergren, 00a]. In einer neuseeländischen Geburtskohortenstudie wurde ebenfalls kein Zusammenhang zwischen Übergewicht und Symptomen festgestellt [Talley, 04]. Murray et al. stellten hingegen einen deutlichen Zusammenhang zwischen BMI und der Häufigkeit von Refluxsymptomen fest. In einer Stichprobe von über 10.000 Patienten erhöhte Übergewicht die Wahrscheinlichkeit von Sodbrennen und Aufstoßen um das dreifache [Murray, 03b]. Nilsson et al. berichten vergleichbare Ergebnisse, aber mit einem deutlicheren Zusammenhang zwischen BMI und Refluxsymptomen bei Frauen [Nilsson, 03c]. Die NHANES Studie kam zu dem Ergebnis, dass Übergewicht ein Risikofaktor für Krankenhausaufenthalte aufgrund von GERD ist [Ruhl, 99].

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Sehr deutlich ist der Zusammenhang zwischen Adipositas und der Entstehung von Hiatushernien. Letztere wiederum sind ein Risikofaktor für Ösophagitis [Wilson, 99]. Hiatushernien treten häufig bei Patienten mit GERD auf, insbesondere bei den schwereren Erscheinungsformen [Sonnenberg, 99]. Durch die Verlagerung von Teilen des Magens in den Brustraum verschiebt sich die Speiseröhrenmündung. Dadurch wird der Verschlussmechanismus der Speiseröhre beeinträchtigt und es kommt zum Reflux [Richter, 99].

Eine häufige Ursache für Refluxsymptome, insbesondere Sodbrennen, ist eine Schwangerschaft. Hintergrund ist ein hormonell ausgelöster, reduzierter Druck des unteren Ösophagussphinkters. Mechanische Faktoren wie erhöhter Druck aus dem Bauchraum scheinen hingegen eine eher untergeordnete Rolle zu spielen. Etwa zweidrittel aller Schwangeren leiden an Sodbrennen, das allerdings in der Regel nach der Schwangerschaft nicht mehr auftritt [Baron, 92].

Widersprüchliche Ergebnisse gibt es zur Rolle einer Helicobacter pylori (H. pylori) Infektion. Einige Autoren sehen darin einen kausalen Faktor bei der Entstehung einer Refluxerkrankung und empfehlen eine Eradikationstherapie, andere sehen in H. pylori eher einen protektiven Faktor [Gerards, 01]. Allerdings sind die meisten Patienten mit GERD nicht mit H. pylori infiziert und eine Eradikation hat keinen Effekt auf die Heilung oder das Risiko eines Rückfalls [Malfertheiner, 05b], [Dent, 99c].

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Verschiedene Medikamente gelten als Risikofaktoren einer Refluxerkrankung. Hierzu zählen Neuroleptika, Antidepressiva, Sedativa, Prostaglandine oder Betablocker und nicht-steroidale anti-inflammatorische Medikamente (NSAID). Ursächlich sind vor allem Wirkungen der Medikamente auf die Magenentleerung und den Druck des unteren Ösophagussphinkters. NSAID können darüber hinaus die Widerstandskraft der Schleimhaut beeinträchtigen [Kahrilas, 03b].

Inwieweit Geschlecht und Alter als Risikofaktoren der Refluxerkrankung anzusehen sind ist unklar. Hinsichtlich des Geschlechts wurde in den meisten Studien kein Zusammenhang zu GERD festgestellt [Dent, 05b]. In den Studien von Nilsson et al. hatten Frauen hingegen ein erhöhtes Risiko für Ösophagitis und GERD Symptome [Nilsson, 03b], [Nilsson, 02b]. Auch bezüglich der Beziehung von Alter und GERD gibt es keine eindeutigen Ergebnisse. Die Studienergebnisse deuten auf einen leichten aber signifikanten Anstieg der GERD Symptome mit dem Alter hin [Dent, 05a], [Nilsson, 04a], [Johanson, 01a]. Locke et al fanden eine deutliche Risikoerhöhung für Patienten, in deren Familie bereits GERD aufgetreten war, was auf mögliche genetische Einflussfaktoren hinweist [Locke, 99]. Auch die unterschiedliche Häufigkeit von GERD in verschiedenen ethnischen Gruppen ist ein Indiz für vererbliche Ursachen der Erkrankung [Fock, 04c].

1.1.5 GERD: Komplikationen

Die Komplikationen der Refluxerkrankung reichen von Entzündungen der Schleimhaut bis zu Karzinomen der Speiseröhre. Entzündungen der Schleimhaut sind eine häufige Komplikation bei Patienten mit chronischer GERD. Etwa 30% der Patienten mit GERD Symptomen weisen solche Erosionen auf [Lind, 97b]. Aus klinischer Sicht ist allerdings kaum vorherzusagen, bei welchen Patienten es zu einer erosiven Refluxerkrankung kommt, da es nur schwache Zusammenhänge mit Dauer oder Häufigkeit der Symptome gibt [Kulig, 04b], [Voutilainen, 00], [Venables, 97]. Unklar ist auch die Progression von milden zu schweren Erosionen. Bisherige Ergebnisse deuten darauf hin, dass solche Veränderungen eher selten sind. Offenbar wird der endgültige Schweregrad der Ösophagitis meist schon in einem frühen Krankheitsstadium erreicht [Garrido, 03].

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Ulzera und Strikturen sind weitere GERD Komplikationen. Ulzera sind tiefergehende Schädigungen der Schleimhaut als Erosionen und können Blutungen verursachen. Etwa 2-3% der Patienten mit Ösophagitis entwickeln Ulzera. Strikturen sind mit etwa 10% häufiger [Johanson, 00]. Strikturen entstehen durch die Entwicklung von Narbengewebe und verursachen als Hauptsymptom Schluckbeschwerden [Fennerty, 03b].

Eine wichtige Komplikation der Refluxerkrankung ist die Umwandlung des normalen Plattenepithels der Speiseröhre in spezialisiertes Zylinderepithel, der sogenannten Barrett Schleimhaut [Coppola, 99]. Es wird geschätzt, dass etwa 10% der Patienten mit chronischem GERD eine Barrett Schleimhaut aufweisen [Lieberman, 97]. Zugleich gibt es Hinweise, dass viele dieser Fälle unentdeckt bleiben. Cameron et al. fanden bei Autopsien eine Barrett Prävalenz von 0.4%, zehnmal mehr als die klinisch diagnostizierten Fälle [Cameron, 90]. Gerson et al. berichten von einer sehr hohen Prävalenz von 25% in asymptomatischen männlichen, über 50jährigen Patienten eines Veteranenkrankenhauses [Gerson, 02]. Die Barrett Schleimhaut gilt als Vorläuferläsion des Adenokarzinoms der distalen Speiseröhre. Das Risiko für diese Erkrankung ist bei Patienten mit Barrett im Vergleich zur Normalbevölkerung etwa um das 30fache erhöht. In etwa 90% der Fälle entsteht das Adenokarzinom in der Barrett Schleimhaut. Karzinome des Ösophagus werden oft erst in einem späten Stadium diagnostiziert, was eine hohe Mortalitätsrate zur Folge hat [Shaheen, 02].

In den vergangen drei Jahrzehnten ist die Inzidenz des Adenokarzinoms in verschiedenen westlichen Ländern angestiegen [Bareiss, 02]. In den USA ist die Zuwachsrate höher als die aller anderen Tumorarten. Auch in Deutschland zeigt sich eine zwar niedrigere aber dennoch deutliche Zunahme. Die Inzidenz liegt bei 6.8 Fällen pro 100.000 Männer. Frauen sind mit 0.8 Fällen pro 100.000 deutlich seltener betroffen [Bollschweiler, 00]. Die Mortalität ist in den vergangen 20 Jahren bei Männern ebenfalls angestiegen. Die Mortalitätsrate für Deutschland ist zwischen 1992 und 1997 von 7.4 Fällen pro 100.000 auf 8.1 Fälle pro 100.000 gestiegen, für Frauen gibt es in diesem Zeitraum keinen Anstieg [Bollschweiler, 01]. Insgesamt unterscheidet sich die Überlebensrate von Barrett Patienten jedoch kaum von der der Normalbevölkerung [Eckardt, 01]. Dies ist auf die mit 0.5% pro Jahr niedrige absolute Inzidenz von Adenokarzinomen zurückzuführen. Adenokarzinome sind somit eine seltene Krebsform, deren Inzidenz jedoch ansteigt [Shaheen, 00].

1.1.6 GERD: Therapie

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Therapieziele bei der Refluxerkrankung sind vor allem die bleibende Abheilung der Ösophagitis und die Kontrolle der Symptome. Obwohl Veränderungen des Lebensstils zu den verbreiteten Therapieempfehlungen bei GERD zählen, ist ein wissenschaftlicher Beleg für die Effektivität solcher Maßnahmen bislang nicht erbracht. Entsprechend spielen Veränderungen des Lebensstils, wie etwa spezielle Diäten, bei der Behandlung von GERD eine untergeordnete Rolle [Fock, 04d], [Dent, 99b]. Auch die Wirksamkeit von Gewichtsverlust bei übergewichtigen Patienten auf die Erkrankung ist umstritten [Fraser-Moodie, 99], [Kjellin, 96b].

Daher wird in der Regel eine medikamentöse Therapie zur Behandlung eingesetzt. PPI sind sowohl bei erosiver als auch bei nicht-erosiver GERD mit einer Heilungsrate von ca. 90% die effektisten Mittel [Savarino, 04], [Moss, 03]. Diese Medikamente hemmen die Bildung der Magensäure und verhindern somit einen Rückfluss der Säure in die Speiseröhre. Damit lassen sich die Symptome kontrollieren und Schädigungen der Speiseröhre abheilen. Da aber die eigentlichen Ursachen der Refluxerkrankung nicht beseitigt werden, kommt es nach Absetzen der Therapie häufig wieder zu Beschwerden. GERD ist daher für viele Patienten eine chronische Erkrankung, die dauerhaft behandelt werden muss [Hetzel, 88].

Aus diesem Grund sind in den vergangenen Jahren verschieden operative Verfahren (weiter-)entwickelt worden, die nicht nur eine symptomatische, sondern eine ursächliche Therapie versprechen. Standard ist die Fundoplicatio, die meist in der minimal-invasiven Variante durchgeführt wird. Dabei wird der Magenfundus wie eine Manschette um den Mageneingang gelegt und fixiert. Dadurch wird der Rückfluss von Magensäure reduziert [Haringsma, 03]. Weitere Methoden sind die Hochfrequenztherapie oder die Injektion von Polymeren. Die derzeit verfügbaren chirurgischen Verfahren sind aber hinsichtlich der wichtigsten Parameter wie Heilungsraten, Vermeidung von Komplikationen, Nebenwirkungen und Kosten den medikamentösen Therapien nicht überlegen [Spechler, 03]. Üblicherweise wird daher zunächst eine medikamentöse Therapie der Refluxerkrankung vorgenommen [Holscher, 04].

1.2 GERD: Lebensqualität

1.2.1 Überblick: Gesundheitsspezifische Lebensqualität

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Lebensqualität ist ein intuitiv verständliches Konzept, dessen Operationalisierung aber zu erheblichen Problemen führt. Im Alltagsverständnis umfasst das Verständnis von Lebensqualität ganz verschiedene Bereiche wie Wohnqualität, Arbeitszufriedenheit oder zwischenmenschliche Beziehungen. Als Gegenstand wissenschaftlicher Forschung wurde Lebensqualität vor allem in der Ökonomie als Beschreibung von materiellem und sozialem Wohlstand benutzt. In den letzten 20 Jahren hat die Frage nach der Lebensqualität aber auch in der Medizin zunehmend an Bedeutung gewonnen [Muldoon, 98]. Ein Hintergrund für diese Entwicklung ist eine veränderte Auffassung von Gesundheit, die nicht mehr nur Aspekte wie Lebenserwartung oder Symptomfreiheit berücksichtigt. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) definiert Gesundheit sehr umfassend als einen Zustand vollkommenen körperlichen, seelischen und sozialen Wohlbefindens (World Health Organization 1948). Das Ziel medizinischer Behandlungen wird damit deutlich über die bloße Abwesenheit physischer Störungen ausgeweitet. Das britische National Institute for Clinical Excellence legt seinen Therapieempfehlungen explizit nach Lebensqualität adjustierte Lebensjahre zugrunde [Rawlins, 04].

Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die teilweise eingeschränkte Aussagekraft physiologischer Parameter. Dies gilt sowohl für die Diagnosestellung - wie im Falle der gastroösophagealen Refluxerkrankung - als auch für die Patienten, für die die gesundheitsbezogene Lebensqualität ein zentrales Ergebnis medizinischer Behandlungen ist [Sherbourne, 99]. Die Selbsteinschätzung von Patienten hinsichtlich ihres Gesundheitszustandes hat somit in der Beurteilung von Erkrankungen und Therapien zunehmend an Bedeutung gewonnen [Gralnek, 01b], [Sanders, 98]. Dementsprechend nennen Kirshner et al. drei wesentliche Einsatzbereiche von Lebensqualitätsskalen:

  1. als diskriminativer Index, mit dem Patientengruppen hinsichtlich ihrer Lebensqualität unterschieden werden können;
  2. als prediktiver Index, mit dem Patientengruppen nach dem zu erwartenden Einfluss auf die Lebensqualität bestimmten Interventionen zugeordnet werden können;
  3. als evaluativer Index, mit dem die zeitliche Veränderung, etwa nach Therapien, gemessen werden kann [Kirshner, 85].

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Gesundheitsbezogene Lebensqualität wird als ein mehrdimensionales Konstrukt verstanden, das verschiedene Bereiche wie physische Funktionen, psychisches Befinden und soziale Interaktionen umfasst, die durch den Gesundheitszustand beeinflusst werden.

Per Definition ist die gesundheitsbezogene Lebensqualität ein subjektives Konzept. Um dennoch verlässliche und vergleichbare Daten zu erhalten, sollten die eingesetzten Erhebungsinstrumente wichtige testtheoretische Voraussetzungen erfüllen: Validität, Reliabilität, Responsiveness, Praktikabilität und Interpretierbarkeit: Validität heißt hier, dass das Messinstrument tatsächlich gesundheitsbezogene Lebensqualität misst und nicht verwandte Konstrukte. Reliabilität bedeutet, dass das Konstrukt verlässlich über verschiedene Personen oder Zeitpunkte erfasst wird. Das Instrument sollte ferner Veränderungen in der Lebensqualität widerspiegeln, also responsiv für Veränderungen sein. Es sollte praktikabel, das heißt leicht einsetzbar, sein und die Ergebnisse sollten für Kliniker oder Forscher interpretierbar sein [Velanovich, 00]. Objektive Parameter wie Morbidität oder Mortalität werden damit nicht ersetzt, sondern nur ergänzt [Eisen, 99].

Die Messung der gesundheitsbezogenen Lebensqualität erfolgt in der Regel durch standardisierte Fragebögen, die von den Patienten ausgefüllt werden. Dabei wird unterschieden zwischen generischen und krankheitsheitsspezifischen Messinstrumenten [Patrick, 89]. Generische Instrumente wie zum Beispiel der Short Form 36 (SF-36) beziehen sich auf die allgemeine gesundheitsbezogene Lebensqualität unabhängig von konkreten Krankheitsbildern [Ware, 92a]. Damit eignen sie sich für den Einsatz in verschiedenen gesundheitsbezogenen Bereichen und für den Vergleich unterschiedlicher Populationen. Aufgrund ihrer allgemeinen Ausrichtung sind generische Messinstrumente jedoch für die Erfassung der Lebensqualität beziehungsweise Veränderungen der Lebensqualität bei bestimmten Krankheitsbildern oder Patientengruppen weniger geeignet.

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Zu diesem Zweck werden krankheitsspezifische Messinstrumente eingesetzt, die konkret auf bestimmte Störungen bezogen sind. Damit sind sie sowohl für die betroffenen Patienten als auch für die klinisch Tätigen von höherer Relevanz [Wiebe, 03], [Guyatt, 93]. Durch die Kombination von generischen und spezifischen Messinstrumenten kann ein möglichst großer Bereich von Zielgrößen und Veränderungen erfasst werden [Irvine, 04].

1.2.2 Lebensqualität bei GERD

Der Erfassung der gesundheitsbezogenen Lebensqualität bei GERD kommt aus verschiedenen Gründen eine besondere Bedeutung zu. In Ermangelung eines diagnostischen Goldstandards zur Diagnose von GERD ist der subjektive Leidensdruck der Patienten ein wichtiger Parameter der Diagnose und des Heilungsverlaufs. Die Genval Leitlinien gehen soweit, die eingeschränkte Lebensqualität aufgrund von GERD Symptomen in die Definition der Refluxerkrankung einzuschließen [Dent, 99a]. Auch aus Sicht der Patienten und angesichts des eher seltenen Auftretens ernsthafter physischer Komplikationen durch die Refluxerkrankung steht die durch die Erkrankung verminderte Lebensqualität im Mittelpunkt [Gralnek, 01a].

Es gibt eine Reihe verschiedener Messinstrumente zur GERD spezifischen Lebensqualität. Zu den wichtigsten Skalen zählen die , die ursprünglich für einen größeren Bereich gastrointestinaler Symptome entwickelt wurde, aber inzwischen auch speziell für GERD eingesetzt wird, die und der (QOLRAD) [Yacavone, 01].

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In den vergangenen Jahren sind mehrere Studien zur Lebensqualität bei GERD veröffentlicht worden. Revicki et al. haben die generische Lebensqualität von 516 GERD Patienten mit der Lebensqualität der US-amerikanischen Allgemeinpopulation und der anderer chronischer Erkrankungen wie Depression, Diabetes und Bluthochdruck verglichen [Revicki , 98a]. Auf allen acht Subskalen des SF-36 lag die Lebensqualität der GERD Patienten signifikant unter der der Allgemeinbevölkerung. Besonders deutlich war der Unterschied in den Bereichen körperliche Schmerzen und der physischen Rollenfunktion. Verglichen mit Patienten, die an klinischen Depressionen litten, ging es den untersuchten GERD Patienten auf allen Subskalen mit Ausnahme des Bereiches der körperlichen Schmerzen besser. Im Vergleich mit Diabetikern wiesen die GERD Patienten eine signifikant höhere Lebensqualität auf den Skalen der körperlichen Funktionen, physischen Rollenfunktion und allgemeinen Gesundheitswahrnehmung auf, und eine signifikant schlechtere auf den Skalen der körperlichen Schmerzen und mentalen Gesundheit. Patienten mit Hypertonie verzeichneten signifikant schlechtere Werte in den Bereichen der körperlichen Funktionen, der allgemeinen Gesundheitswahrnehmung und der physischen Rollenfunktion. Signifikant besser ging es diesen Patienten in den Bereichen der körperlichen Schmerzen, der sozialen Funktionen und mentalen Gesundheit.

Zu vergleichbaren Ergebnissen kam die Studie von Kaplan-Machlis et al. mit ambulanten GERD Patienten [Kaplan-Machlis, 99a]. Es zeigte sich darüber hinaus eine mit stärkeren Symptomen abnehmende Lebensqualität der Patienten. Auch GERD Patienten ohne Begleiterkrankungen wie Diabetes oder Depressionen hatten eine im Vergleich zur Allgemeinbevölkerung reduzierte Lebensqualität, insbesondere in den Bereichen physischer und emotionaler Rollenfunktion, körperlicher Schmerzen und der allgemeinen Gesundheitseinschätzung.

In der Studie von Havelund et al. wurde der Psychological General Well-Being Index als Messinstrument der generischen Lebensqualität von 408 Patienten mit nicht-erosiver Refluxerkrankung eingesetzt. Auch hier zeigten sich reduzierte Werte im Vergleich zu einer gesunden Vergleichspopulation. Nach einer vierwöchigen Behandlung mit Omeprazol ergab sich eine deutliche Verbesserung auf das Niveau der gesunden Vergleichspopulation [Havelund, 99]. Dimenäs et al. konnten zeigen, dass selbst bei Patienten mit mildem Sodbrennen die Lebensqualität unter der der Normalbevölkerung liegt [Dimenas, 96]. Trotz der Einschätzung, dass die nicht-erosive Refluxerkrankung eine weniger schwere Form von GERD darstellt, gibt es hinsichtlich der Einschränkung der Lebensqualität kaum Unterschiede zur erosiven Form [Wiklund, 01d].

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Eine Studie mit 142 GERD Patienten deutscher Facharztpraxen und gastroenterologischer Kliniken ergab eine reduzierte Lebensqualität im Vergleich zur Normpopulation des SF-36 [Madisch, 03a]. Im Rahmen der ProGERD-Studie mit 6215 überwiegend deutschsprachigen GERD Patienten wurde die generische Lebensqualität ebenfalls mit dem SF-36 erhoben. Die Werte aller acht Subskalen lagen unter denen der Normpopulation. Nach einer zweiwöchigen Behandlung mit Esomeprazol stieg die Lebensqualität mit Ausnahme des Bereichs der emotionalen Funktionen wieder auf das Niveau der Normpopulation an [Kulig, 03b].

Diese Einschränkungen der generischen Lebensqualität spiegeln sich auch in den Ergebnissen zur krankheitsspezifischen Lebensqualität wider [Wiklund, 98], [Velanovich, 96]. Da die spezifischen Messinstrumente unterschiedliche Zielvariablen erfassen, sind die Ergebnisse allerdings nicht ohne weiteres vergleichbar. Dennoch zeigt sich durchgängig eine deutliche Reduktion der Lebensqualität durch GERD. In Studien mit dem QOLRAD zeigten sich die stärksten Beeinträchtigungen in den Bereichen Nahrungsaufnahme, emotionaler Stress und Vitalität [Kulig, 03a].

1.3 Fragestellungen

Aus der bisherigen Forschung zur Lebensqualität bei Patienten mit GERD ergeben sich vor allem drei wesentliche Resultate:

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  1. Die Lebensqualität von GERD Patienten ist im Vergleich zur Normalbevölkerung deutlich eingeschränkt.
  2. Diese Einschränkung der Lebensqualität liegt gleichermaßen bei Patienten mit erosiver und nicht-erosiver Refluxerkrankung vor.
  3. Durch die Behandlung mit einem PPI steigt die Lebensqualität meist wieder auf das Niveau der Normalbevölkerung an.

Bisherige Studien haben die gesundheitsbezogene Lebensqualität allerdings nur über kurze Zeiträume unter kontrollierten Bedingungen erfasst. Ziel dieser Untersuchung ist daher zunächst die Beschreibung der Lebensqualität einer großen Population von GERD Patienten über einen Zeitraum von zwei Jahren. Diesbezüglich ist es von besonderem Interesse wie sich die Lebensqualität unter Bedingungen der Routineversorgung entwickelt. Des Weiteren soll untersucht werden, welche Faktoren die Lebensqualität beeinflussen und ob sich diese im Zeitverlauf ändern. Schließlich sollen Patienten, deren Lebensqualität sich nicht verbessert, bezüglich möglicher erklärender Variablen beschrieben werden.


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23.05.2006