Pfeiler, Ute: Ergebnisse von Untersuchungen zur Bodenbelastung bei der Freilandhaltung von Schweinen
Ergebnisse von Untersuchungen zur Bodenbelastung bei der Freilandhaltung von Schweinen
Dissertation

zur Erlangung des akademischen Grades
doctor rerum agriculturarum
(Dr. rer. agr.)

eingereicht an der
Landwirtschaftlich-Gärtnerischen Fakultät
der Humboldt-Universität zu Berlin

von Dipl.Agr.Ing. Ute Pfeiler ,
geboren am 25.08.1966 in Frankfurt/ Oder

Präsident
der Humboldt-Universität zu Berlin
Prof. Dr. Dr. h.c. H. Meyer

Dekan der
Landwirtschaftlich-Gärtnerischen Fakultät
Prof. Dr. Drs. h.c. E. Lindemann

Gutachter:
Gutachterin/ Gutachter: Prof. Dr. Kaufmann
Prof. Dr. Weiher
Dr. Brunsch

Zusammenfassung

Die Freilandhaltung von Schweinen bietet eine interessante Möglichkeit, artgerechte Schweinehaltung wirtschaftlich konkurrenzfähig zu betreiben.

Problematisch erscheint bei dieser Haltungsform ihre Umweltverträglichkeit, speziell die vermutlich zu hohen N-Eintragsmengen mit der Gefahr der Stickstoffauswaschung.

Ziel dieser Arbeit war es, den N-Eintrag zu untersuchen und Möglichkeiten zu finden, ihn zu beeinflussen.

Dazu wurde der Nmin-Gehalt des Bodens unter verschiedenen Bedingungen in drei ausgewählten Betrieben und der Versuchsstation der Humboldt-Universität untersucht.

Die Untersuchungen erfolgten über einen Zeitraum von zweieinhalb Jahren jeweils vierteljährlich Ende Februar, Ende Mai, Ende August und Ende November. Die Proben wurden nach DIN-Vorschrift in drei Schichten (0-30 cm, 30-60 cm und 60-90 cm Bodentiefe) entnommen und in der LUFA Halle auf ihren Nmin-Gehalt untersucht.

Außerdem wurde untersucht, welche Einflußmöglichkeiten für den Betreuer durch geeignete Maßnahmen bestehen, und inwiefern das Verhalten der Tiere selbst ausgenutzt werden kann, um überhöhte N-Einträge zu vermeiden.

Nach Auswertung der vorliegenden Untersuchungsergebnisse erscheint es keinesfalls notwendig, die Besatzdichten auf unter 6 Sauen je Hektar zu beschränken. Dies würde auch die Wirtschaftlichkeit der Haltungsform in Frage stellen.

Eine durchdachte Gehegegestaltung und kürzere Belegungszeiten mit schnellem Folgefruchtanbau sind entschieden wirksamer als nur sehr niedrige Besatzdichten.

Ein Teil der aufgezeigten verfahrenstechnischen Möglichkeiten zur Vermeidung von Stickstoffverlusten wurde bereits während der Untersuchungen erfolgreich in der Praxis erprobt.

Schlagwörter:
Schweinehaltung, Freilandhaltung, Stickstoffeintrag, Nitratauswaschung

Summary

Outdoor pig production offers an interesting possibility to operate taking just pig attitude economially competitively.

A problem of this posture form seems to be her environment compatibility, special the presumably too high N entry set with the danger of nitrate leaching.

It was aim of the work in hand to examine the N entry and to find possibilities to influence him.

To this the Nmin content was examined under different conditions in three select farms and in the experiment station of the Humboldt-University.

These examinations were carried out via a period of time of 2.5 years respectively quarterly end february, end may, end august and end november.

The soil samples became taken after DIN-regulation in three layers (0-30 cm, 30-60 cm and 60-90 cm ground depth) and in the LUFA Halle on hers Nmin salary examines.

In addition, you examined to avoid which possibilities excessive N entries pass by the attendant or by useage of the animal behavior.

After evaluation of the examinations it seems under no circumstances necessary to demand stocking rates of lower than 6 sows per hectare.

This would put the economicalness of the posture form in question.

An enclousure lay-out thought through, the occupancy time and fast following fruit cultivation are decided more effectively than only very low edging densities more briefly.

A part of the shown method technical possibilities for the avoidance of nitrogen losses was already tested successfully during the examinations in the practice.

Keywords:
pig keeping, outdoor pig production, Nmin- content, nitrate leaching


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Inhaltsverzeichnis

TitelseiteErgebnisse von Untersuchungen zur Bodenbelastung bei der Freilandhaltung von Schweinen
Einleitung Thesen
Abkürzungsverzeichnis Abkürzungsverzeichnis
1 Einleitung und Zielstellung
2 Wissensstand zur Freilandschweinehaltung
2.1.Gesetzliche Rahmenbedingungen
2.1.1.Tierschutz
2.1.2.Seuchenschutz
2.1.3.Umweltschutz
2.1.3.1.Wasserschutz
2.1.3.2.Immissionsschutz
2.1.3.3.Bodenschutz
2.1.3.4.Naturschutz
2.1.4.Baurecht
2.2.Entwicklung und Verbreitung
2.2.1.Wiederentdeckung der Freilandhaltung
2.2.2.Hauptverbreitungsgebiete der ganzjährigen Freilandhaltung
2.2.2.1.Großbritannien
2.2.2.2.Frankreich
2.2.2.3.Dänemark
2.2.2.4.Niederlande
2.2.2.5.USA
2.2.2.6.Deutschland
2.3.Standortanforderungen
2.3.1.Klima
2.3.1.1.Temperaturen
2.3.1.2.Wind
2.3.1.3.Niederschläge
2.3.2.Boden
2.3.2.1.Bodenart
2.3.2.2.Gelände
2.3.3.Sonstige
2.4.Verfahrenstechnik der Freilandschweinehaltung
2.4.1.Dezentralgehege
2.4.2.Radialsystem
2.4.3.Allgemeine Organisation
2.4.4.Ausrüstung
2.4.4.1.Hütten
2.4.4.2.Tränksystem
2.4.4.3.Fütterungstechnik
2.4.4.4.Weidezäune
2.4.4.5.Komfort
2.4.4.6.Reinigung / Hygiene
2.5.Vor- und Nachteile
2.5.1.Kosten
2.5.2.Gesundheit/ Hygiene
2.5.2.1.Positive Auswirkungen der Freilandhaltung
2.5.2.2.Negative Auswirkungen der Freilandhaltung
2.5.3.Tiergerechtheit
2.5.4.Geeignete Rassen
2.5.5.Leistungen
2.5.6.Arbeitszeitbedarf und Arbeitsbedingungen in der Freilandhaltung
2.6.Umweltbelastung durch Freilandschweinehaltung
2.6.1.Nährstoffanfall in der Schweinehaltung
2.6.1.1.Phosphor und Kalium
2.6.1.2.Stickstoff
2.6.2.Einbindung der Freilandhaltung in die Fruchtfolge
2.6.2.1.Besonderheiten der Freilandhaltung von Schweinen
2.6.2.2.Abkotverhalten von Schweinen
3 Material und Methode
3.1.Bodenuntersuchungen zum N-Eintrag
3.1.1.Entnahme der Bodenproben
3.1.1.1.Entnahmezeitraum
3.1.1.2.Entnahmetermine
3.1.1.3.Entnahmestellen
3.1.1.4.Art der Bodenprobennahme
3.1.2.Analyse der Bodenproben
3.1.2.1.Bestimmung des pH-Wertes der Böden
3.1.2.2.Analyse auf Nmin
3.2.Untersuchungen zu Verfahrenstechnik und natürlichen Einflußfaktoren in der Freilandschweinehaltung
3.2.1.Erfassung von Standortgegebenheiten und Management der Betriebe
3.2.1.1.Erfassung der natürlichen Standortgegebenheiten
3.2.1.2.Erfassung von Arbeitsweise/ Verfahrenstechnik
3.2.1.3.Erfassungsmethoden
3.2.2.Feststellung des Arbeitszeitaufwandes
3.2.3.Verhaltensbeobachtungen
4 Beschreibung der Untersuchungsbetriebe
4.1.Betrieb A
4.1.1.Allgemeine Betriebsbeschreibung
4.1.2.Standortgegebenheiten
4.1.3.Flächenbewirtschaftung
4.2.Betrieb B
4.2.1.Allgemeine Betriebsbeschreibung
4.2.2.Standortgegebenheiten
4.2.3.Flächenbewirtschaftung
4.3.Betrieb C
4.3.1.Allgemeine Betriebsbeschreibung
4.3.2.Standortgegebenheiten
4.3.3.Bewirtschaftung
4.4.Versuchsstation in Blumberg
4.4.1.Allgemeine Versuchsanordnung
4.4.2.Standortgegebenheiten
4.4.3.Flächennutzung
4.4.4.Verwendete Rassen
5 Ergebnisse
5.1.Ergebnisse zum N-Eintrag
5.1.1.Flächen mit tragenden Sauen
5.1.1.1.Dezentralgehege
5.1.1.1.1.Fütterung in Freßgitterständen
5.1.1.1.2.Großflächige Bodenfütterung
5.1.1.2.Radialsystem
5.1.1.3.Rasterbeprobung
5.1.1.4.Diskussion der Ergebnisse
5.1.2.Flächen mit laktierenden Sauen
5.1.2.1.Einzelhaltung
5.1.2.2.Gruppenhaltung
5.1.2.3.Diskussion der Ergebnisse
5.1.3.Dauergehege
5.1.3.1.Ökologisch wirtschaftender Betrieb
5.1.3.2.Versuchsstation
5.1.3.3.Diskussion der Ergebnisse
5.1.4.Läufergehege
5.1.4.1.Feste Ausläufe bei konventioneller Bewirtschaftung
5.1.4.2.Feste Ausläufe mit Tiefstreu
5.1.4.3.Großausläufe mit Elektrozaun
5.1.4.4.Diskussion der Ergebnisse
5.1.5.Aufzuchtgehege
5.1.5.1.Jungsauenaufzuchtgehege
5.1.5.2.Diskussion der Ergebnisse
5.2.Untersuchungen zur Beeinflußbarkeit des N-Eintrages
5.2.1.Arbeitszeitbedarf
5.2.2.Beobachtungen zum Abkotverhalten in der Freilandhaltung
5.2.3.Diskussion der Ergebnisse
6 Abschließende Diskussion und Schlußfolgerungen
7 Zusammenfassung
Bibliographie Literaturverzeichnis
Anhang A Anhang

Tabellenverzeichnis

Tab. 1 : Einschätzung der Freilandschweinehaltung im Vergleich zur Stallhaltung
Tab. 2: Vergleich der Ursachen von Ferkelverlusten
Tab. 3: Vergleich der Abgangsursachen von Sauen
Tab. 4: Vergleich von Sauenleistungen in Stall- und Freilandhaltung
Tab. 5: Vergleich von Mastergebnissen in Stall- und Freilandhaltung
Tab. 6: Vergleich des Arbeitszeitbedarfes
Tab. 7: Menge an Kot-Harn-Gemisch je Tier und Tag
Tab. 8: Nährstoffanfall (Gülle, 10 % TS) bei der Schweinehaltung
Tab. 9: Arbeitszeitbedarf für wichtigste Sonderarbeiten (DEUTER, 1997)
Anhangtab. 1: Dezentralgehege mit Freßfanggitter
Belegungsdauer: Anf. Dez. ’93 - E. Juli ’94
Belegungsdichte: 20 - 24 trag. Sauen /ha /a
Anhangtab. 2: Dezentralgehege mit Bodenfütterung
Belegungsdauer: Anf. Aug. ’95 - E. Aug. ’96
Belegungsdichte: ca. 16 trag. Sauen /ha /a
Anhangtab. 3: Radialsystem I
Belegungsdauer: E. April. ’94 - E. Aug. ’94
Belegungsdichte: 10 - 30 trag. Sauen /ha /a
Anhangtab. 4: Radialsystem II
Belegungsdauer: Nov. ’94 - August ’95
Belegungsdichte: ca. 15 Sauen /ha /a
Anhangtab. 5: Einzelgehege für laktierende Sauen
Belegungsdauer: Anf. Dez. ’93 - Ende März ’94
Belegungsdichte: 16,5 säugende Sauen /ha /a
Anhangtab. 6: Gruppengehege laktierender Sauen
Belegungsdauer: Juli - Aug. ’94 / März - Aug. ’95
Belegungsdichte: 12 säugende Sauen /ha /a
Anhangtab. 7: Dauergehege(Ökobetrieb)
Belegungsdichte: ca. 6 Sauen /ha /a
Belegungsdauer: Anfang 1993 - August 1994
Anhangtab. 8: Dauergehege I in Versuchsstation
Belegungsdauer: E. März ’94 - E. Nov. ’94
Belegungsdichte: 24 Sauen /ha (16 Sauen /ha /a)
Anhangtab. 9: Dauergehege II in Versuchsstation
Belegungsdauer: E. Nov. ’94 - Ende Mai ’95
Belegungsdichte: 24 Sauen /ha (12 Sauen /ha /a)
Anhangtab. 10: Läuferhütten - Ausläufe
Anhangtab. 11: Jungsauenaufzuchtgehege
Belegungsdauer: Anf. Juni ’95 - Ende Nov. ’95
Belegungsdichte: 18,5 Jungschweine /ha /a

Abbildungsverzeichnis

Abb. 1 : Darstellung eines Dezentralgeheges (Quelle: THORNTON, 1988)
Abb. 2 : Bild eines Radialsystems (Quelle: THORNTON, 1988)
Abb. 3: Die Hütten (hier Holz mit Kunststoffoberfläche) dienen außer dem Schutz der Schweine vor Kälte und Nässe auch zum Aussperren der Sau bei Ferkelbehandlungen, als Schattenspender und Scheuermöglichkeit.
Abb. 4: Das Innere der Hütte sollte soviel Platz bieten, daß auch größere Sauen sich noch umdrehen können. Abweisstangen sind nicht unbedingt notwendig.
Abb. 5: Grundlage für alle Arbeiten ist ein verläßlicher Traktor, welcher nicht nur als Zugmaschine dient, sondern auch zum Hüttentransport und mit guter Beleuchtung versehen sein sollte, um notfalls auch nach dem Einsetzen der Dämmerung weiterarbeiten zu können
Abb. 6: Der Futterverteilwagen bietet auch Platz, um einige kleine Strohbunde oder sperrige Arbeitsgeräte zu transportieren
Abb. 7: Bei starkem Frost muß gelegentlich das Eis aus den Tränkbecken herausgehackt werden um Platz für frisches Wasser zu schaffen. Auch ein Kanister mit heißem Wasser sollte mitgenommen werden, um eingefrorene Tränknippel bei den Läufern aufzutauen.
Abb. 8: Günstig ist, wenn der Tiertransportanhänger ein zusätzliches Absperrgitter und damit praktisch zwei Abteile hat, so daß bereits gefangene Tiere den Hänger nicht wieder verlassen können
Abb. 9: Die im Sommer unerläßliche Suhle dient nicht nur dem Wohlbefinden der Tiere sondern hilft auch bei hohen Temperaturen gute Leistungen zu erzielen und besonders die Auswirkungen der Sommerunfruchtbarkeit zu mindern.
Abb. 10: Die Suhle wird zwar gelegentlich auch als Tränke genutzt, es wurde jedoch nicht festgestellt, daß sich daraus gesundheitliche Probleme ergeben hätten.
Abb. 11: In den letzten Jahren wurden die Abferkelhütten immer weiter verbessert (hier eine der neuesten Entwicklungen mit zwei Eingängen), was allerdings auch zu erheblichen Preissteigerungen geführt hat. Im Hintergrund unisolierte Blechhütten für tragende Sauen.
Abb. 12: Die kleinen Ausläufe der Läufer sind mit stabilen Gittern eingezäunt. Das ist besonders bei frisch abgesetzten Ferkeln sicherer und erleichtert das Einfangen und Aufladen zum Transport.
Abb. 13: Zwischen den Gehegen reicht meist das Spannen eines einzelnen Elektrodrahtes, am besten ein mit mehreren Leitern durchsetztes für die Tiere gut sichtbares Breitband. Ferkel können sich zwischen den Gehegen frei bewegen und kennenlernen, was später den Absetzstreß mildert.
Abb. 14: Mit einem aufgesetzten Schwimmerbecken versehen dienen die Freßfanggitter gleichzeitig als Tränke.
Abb. 15: N-Kreislauf unter Freilandhaltung (frei nach: Bundesmin. f. Land- u. Forstwirtsch. Wien, 1991)
Abb. 16: Nach Aussage von Sambraus (1993) koten Schweine nie in die Suhle. Es gibt jedoch offensichtlich Ausnahmen.
Abb. 17: Darstellung der Dezentralgehege für tragende Sauen mit Freßgitterstand
Abb. 18: Tragende Sauen im Dezentralgehege mit Freßgitterstand
Abb. 19: Darstellung eines Dezentralgeheges mit beidseitiger Bodenfütterung
Abb. 20: Tragende Sauen im Dezentralgehege mit wechselseitiger Bodenfütterung
Abb. 21: Darstellung eines Ausschnittes des Radialsystems für tragende Sauen
Abb. 22: Tragende Sauen im Radialsystem (1)
Abb. 23: Tragende Sauen im Radialsystem (2)
Abb. 24: Verteilung des N-Eintrages im Testgehege (März '96)
Abb. 25: Verteilung des N-Eintrages im Testgehege (Mai '96)
Abb. 26: Stoppelfeld mit tragenden Sauen (hier Radialsystem) zu Beginn der Belegung. Die Wühltätigkeit beginnt meist im Bereich der Futterstellen oder an Vegetationslücken, erstreckt sich aber später über das gesamte Gehege.
Abb. 27: Gegen Ende der Belegung sind die Flächen (hier tragende Sauen im Dezentralgehege) im ungünstigeren Fall dann vegetationsfrei und bei entsprechender Witterung verschlammt.
Abb. 28: Die Umgebung der Futterstelle (hier Freßfanggitter) und die Grenze zum Betreuungsgang sind allgemein bevorzugte Aufenthaltsplätze. Im Hintergrund sind die in einigen Metern Entfernung zum Freßplatz angelegten Kotstellen erkennbar.
Abb. 29: Ein dichter hoher Bewuchs (hier Einzelgehege für laktierende Sauen) bietet viel Beschäftigung und bleibt daher zumindest auf den normal frequentierten Stellen länger erhalten.
Abb. 30: Darstellung der Einzelgehege für laktierende Sauen
Abb. 31: Laktierende Sauen in Einzelgehegen
Abb. 32: Darstellung eines Gruppengeheges für laktierende Sauen
Abb. 33: Laktierende Sauen im Gruppengehege
Abb. 34: Darstellung eines großen Dauergeheges
Abb. 35: Dauergehege für eine Sauengruppe im ökologisch wirtschaftlichen Betrieb
Abb. 36: Darstellung der Dauergehege in der Versuchsstation
Abb. 37: Dauergehege Fläche I in der Versuchsstation
Abb. 38: Dauergehege Fläche I in der Versuchsstation
Abb. 39: Läuferhütten - Ausläufe
Abb. 40: Im großen Dauergehege des ökologisch wirtschaftenden Betriebes ist an Vegetation und Bodenzustand deutlich die unterschiedliche Intensität der Flächennutzung abzulesen.
Abb. 41: Im Herbst, ein Vierteljahr nach Ende der Belegung, konnte sich in der Senke wieder eine dünne Grasdecke etablieren.
Abb. 42: Läuferhütten aus Holz mit Kunststoffbeschichtung und Metallrahmen. Diese Hütten sind z.T. mit Holzfußböden versehen - hier mit konventionell bewirtschafteten Ausläufen.
Abb. 43: "Tiefstreuvariante" - bei den hier verwendeten, relativ niedrigen Gitterzäunen besteht allerdings die Gefahr, daß die Ferkel zum Ende der Haltungsperiode herausspringen.
Abb. 44: Darstellung des Jungsauenaufzuchtgeheges in der Versuchsstation
Abb. 46: Verteilung des Kot- und Harnabsetzens auf der Testfläche
Abb. 47: Modell einer Flächennutzung

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