17 Entwurf eines Lernprogramms für die Umsetzung der RAK-WB in ALEPH500

Die erarbeiteten didaktischen Anregungen für die Gestaltung von Formalerschließungslernprogrammen bedürfen der Umsetzung. Deshalb wird im folgenden Kapitel beispielhaft aufgezeigt, wie ein konkretes Lernprogramm für Formalerschließung aussehen kann. Es wurden zwei Teile („Einleitung“ und „Personen“) eines Lernprogramms „Umsetzung der RAK-WB in ALEPH500“ erstellt. Damit soll eine Möglichkeit aufgezeigt werden, wie ein solches Programm mit einfachen Mitteln zu realisieren wäre. Die Fertigstellung des gesamten Programms würde den Rahmen dieser Dissertation sprengen, kann aber zu späterer Zeit nachgeholt werden.

Zunächst werden die Rahmenbedingungen des Lernprogramms angegeben. Sodann werden die von der Didaktik unabhängigen Voraussetzungen beschrieben. Die Beschreibung der Zielgruppe und die Formulierung der Lernziele können in spätere Dokumentationen zum Lernprogramm aufgenommen werden. Bei der Beschreibung des Designs wird dargelegt, wie die didaktischen Forderungen umgesetzt wurden.

17.1 Rahmenbedingungen

17.1.1 Thema des Programms, Bedarf, Problemidentifikation

Das Thema des Programms ist eine Einführung in RAK-WB und deren Umsetzung in ALEPH500. Nachdem ALEPH500 mit MAB2-Kategorien arbeitet, sind sie im Lernprogramm enthalten.

Das (fertige) Lernprogramm soll dazu dienen, den Lernenden die Grundbegriffe des Regelwerks zu vermitteln und ihnen ermöglichen, diese in ALEPH500 umzusetzen. Daraus ergibt sich das Einsatzgebiet. Im Rahmen einer bibliothekarischen Ausbildung eignet es sich zur Einübung der Kernkompetenzen der Formalerschließung. Dadurch werden die Lehrveranstaltungen entlastet. Im synchronen Unterricht sollte die Anwendung der erworbenen Kenntnisse aufgrund von ausgesuchten weiteren Beispielen demonstriert werden und dabei vor allem die Aufgabe des Problemlösens betont werden. Deshalb eignet sich das Lernprogramm besonders für den Einsatz beim Fernstudium. Fernlernende gehen davon aus, neben Präsenzphasen einen großen Anteil an Selbststudium zu haben. In den kurzen Präsenzphasen ist es unmöglich, RAK-WB von Grund auf zu lehren und daneben die anderen Inhalte wie Grundprinzipien der Katalogisierung, verschiedene internationale Regelwerke, Anforderungen der Benutzerinnen an den Katalog, rationelle Organisation der Formalerschließungsabläufe etc. nicht aus den Augen zu verlieren. Die Lernerinnen mit der Angabe einiger Beispiele, die sie mit Hilfe von Regelwerk und Lehrbüchern lösen sollen, allein zu lassen, überfordert sie in der Regel, vor allem wenn sie gar keine Grundkenntnisse mitbringen. Beispielsammlungen mit kommentierten Lösungen wie die österreichische Beispielmappe bieten bessere Führung. Sie haben in gedruckter Form allerdings schwerwiegende Nachteile wie Eindimensionalität, fehlende Praxisnähe (Übungen „am Papier“, Katalogisierung wird heute jedoch meist am Computer durchgeführt), keine unmittelbare, direkte Rückmeldung (das Vergleichen mit der Lösung bleibt der Lernenden überlassen, diese kann dabei wichtige Punkte übersehen) und fehlende Attraktivität (meist Schwarz-Weiß-Kopien). Ein Lernprogramm kann auch in einfacher Form die Inhalte didaktisch vermitteln und dabei in Interaktion mit der Lernenden treten. Das gibt der Lernerin das Gefühl, geführt und angeleitet zu werden, die lehrende Dozentin wird aber entlastet.

In gleicher Weise kann das Lernprogramm auch zur Einführung neuer Formalerschließerinnen dienen. Meist werden sie dadurch ausgebildet, dass sie einer erfahrenen Kollegin bei der Arbeit zusehen, die ihnen zugleich Erklärungen gibt. Später werden ihnen eigene Katalogisierungsaufgaben überlassen, die „verbessert“ werden. Diese Einschulungsphase kann durch den Einsatz des Lernprogramms wesentlich rationalisiert werden. Die Anfängerin kann – in der Arbeitszeit – das Lernprogramm durcharbeiten und bringt dann Grundkenntnisse mit, auf denen die erfahrene Formalerschließerin aufbauen kann.

Wie auch die kritischen Beiträge in der amerikanischen Literatur gezeigt haben, sollten Formalerschließerinnen vor allem für die Praxis ausgebildet werden. In der Praxis ist aber nicht [Seite 222↓]nur RAK-WB interessant, sondern auch die Erstellung von Einheitsaufnahmen in einem Bibliothekssystem. Um das Lernprogramm in den Verbundbibliotheken Österreichs und in der österreichischen Grundausbildung einsetzen zu können, wurde die Umsetzung in ALEPH500 gewählt. Das macht das Lernprogramm auch für die steigende Anzahl der Bibliotheken Deutschlands interessant, die mit ALEPH500 katalogisieren. Rückmeldungen auf einen Artikel der Verfasserin über die Entwicklung des Lernprogramms1 bestätigten dies. Daraus ergibt sich, dass Bedarf für das Lernprogramm dort besteht, wo einführende Schulungen in RAK-WB stattfinden und die Umsetzung in ALEPH500 gelehrt werden soll.

17.1.2 Zielgruppe

Die Zielgruppe sind diejenigen, die Formalerschließung erlernen wollen. Der Hauptschwerpunkt liegt auf Maturantinnen bzw. Abiturientinnen, die die Ausbildung als Berufsvorbereitung absolvieren (z.B. Fachhochschule, Universitätsstudium) oder neu in einer Bibliothek anfangen. Wenn dies im Rahmen der Primärausbildung geschieht, kann man mit einem Alter von ca. 18-25 Jahren rechnen.

Bei Postgraduate-Studien, im Rahmen von verwaltungsinternen Ausbildungen und in der Weiterbildung musste eine größeren Altersspanne einkalkuliert werden, weil sie sich vorwiegend an im Beruf Stehende wenden. Auf gute Lesbarkeit wurde geachtet, wobei durch den Einsatz von Internetbrowsern deren Möglichkeiten zur Einstellung der Schriftgröße genutzt werden können.

Das Niveau des Lernprogramms wurde auf das Bildungsniveau dieser Gruppen von Lernenden, also Maturantinnen, bzw. Hochschulabsolventinnen abgestimmt.

Zukünftige Bibliotheksassistentinnen sind nicht die primäre Zielgruppe für das Lernprogramm. Trotzdem war das Ziel, es so verständlich zu konzipieren, dass es zumindest in Teilen auch für die Ausbildung von Bibliotheksassistentinnen herangezogen werden kann.

Diejenigen, die das Lernprogramm verwenden, werden in der Mehrzahl Frauen sein. Wie schon erläutert wurde, ist die Verfasserin der Meinung, dass Frauen spezifische Fähigkeiten haben, die gefördert werden sollten. Formalerschließung verlangt sehr viele analytische Gedankengänge, die sich zwangsläufig im Lernprogramm widerspiegeln. Das kann nach Meinung der Verfasserin für Frauen langweilig werden. Deshalb sollen Übersichten, das Anzeigen von gesamten Katalogisaten und eingescannte Haupttitelseiten das ganzheitliche Denken unterstützen. Die ästhetische Gestaltung ist für beide Geschlechter wichtig, Frauen werden aber in der Regel auf nicht Passendes eher empfindlich reagieren als Männer. Auch darauf wurde geachtet.

Der Lernstil der Anwenderinnen ist auf jeden Fall unterschiedlich. Die Unterstützung visueller Typen ist am leichtesten. Katalogisate werden sowohl im Zettelkatalog als auch im OPAC visuell präsentiert. Daher entspricht die visuelle Wiedergabe im Lernprogramm der praktischen Realität. Problematisch ist die Unterstützung auditiver Typen. Es wäre zwar möglich gewesen, Tonsequenzen in das Lernprogramm aufzunehmen und ein Leitsystem mit Tonfolgen zu gestalten. Das hätte aber Einschränkungen in der Anwendbarkeit zur Folge. Durch das Abspielen des Lernprogramms wären in der Umgebung Arbeitende oder mit einem anderen Lernstoff Beschäftigte gestört. Deshalb wurde auf eine Einbindung von Tönen verzichtet. Damit sind auditive Typen primär auf die Präsenzveranstaltungen verwiesen. Da das Lernprogramm aber für Weiterentwicklungen offen gestaltet werden soll, ist eine spätere Einbindung von Tonsequenzen möglich, wenn sich in der Anwendung die Notwendigkeit dazu zeigt. Zur Unterstützung der haptischen Typen sind Übungen eingebaut. Sie sollten aber zusätzlich durch Hausübungen, die „Feldversuche“ verlangen, unterstützt werden.

Bei der Erstellung des Lernprogramms wurde auf eine klare Gliederung geachtet. Längere Texte wurden dort, wo es möglich war, zugunsten kurzer Aufzählungen vermieden. Links führen [Seite 223↓]zu weiteren Erklärungen. Eine „Site Map“ ist von jeder Seite des Programms aus zugänglich. Das hilft analytischen Lernerinnen.

Für Pragmatikerinnen soll die Lernzielformulierung ins Programm eingebunden werden. Der unmittelbare Bezug zur Arbeit wird durch die Wiedergabe der Masken von ALEPH500 und analoge Aufgabenstellungen hergestellt.

Das Programm ist selbsterklärend, auf die Übungen erfolgen unmittelbare, kontextbezogene Rückmeldungen. Selbstständige Lernerinnen werden daher keine zusätzliche Hilfe benötigen. Durch die möglichst einfache und gleichbleibende Gestaltung der Aktionsleiste und das Farbleitsystem ist das Lernen mit dem Lernprogramm auch für Unselbstständige möglich. Letztere benötigen aber Möglichkeiten zur Kommunikation. Das ist mit Hilfe von eMailkontakten zu einem Tutor oder zu Mitlernenden möglich.

17.1.3 Ermittlung der Vorgaben

Die Entwicklung eines Lernprogramms für die Umsetzung der RAK-WB in ALEPH500 wurde von der Leiterin der österreichischen verwaltungsinternen Ausbildung angeregt. Das Lernprogramm sollte daher die österreichischen Grundvoraussetzungen, Verwendung der RAK-WB mit österreichischen Abwandlungen und Umsetzung in die österreichische Version von ALEPH500 erfüllen. Trotzdem wird auf die Einbindung der österreichischen Spezifika verzichtet um das Programm auch in Deutschland einsetzen zu können. In der Schweiz kann das Lernprogramm nicht angewendet werden, weil mit AACR2 und MARC-Kategorien gearbeitet wird.

Im Rahmen der Dissertation steht der Verfasserin kein Entwicklungsteam zur Verfügung. Deshalb soll zunächst nur ein Teil fertig gestellt werden. Um anderen die Möglichkeit zu geben, das Programm in späteren Phasen weiterzuentwickeln und auch den sich ändernden Regelwerken und den Versionen von ALEPH500 anzupassen, ist es computertechnisch möglichst einfach umgesetzt. Dadurch kann der Bedarf an finanziellen Mitteln ebenfalls gering gehalten werden.

17.1.4 Art des eingesetzten Programms

Das Lernprogramm sollte computertechnisch Voraussetzungen haben, die erlauben, es universell anzuwenden. Nachdem gerade in kleinen Bibliotheken nicht immer die neuesten Computermodelle angeschafft werden können, sollten Hard- und Software mäßigen Voraussetzungen genügen. Deshalb wurde das Programm in HTML erstellt. Internetbrowser sind seit einigen Jahren standardmäßig in PC-Paketen inkludiert. Durch den Einbau von Style Sheets ist es notwendig, Explorer oder Netscape ab der Version 4.0 installiert zu haben. Diese Versionen sind, falls keine höheren Versionen bereits vorhanden sind, billig oder gratis zu bekommen. Wegen der eingescannten Vorlagen und anderer Bilder benötigt das Programm in der gegenwärtigen Ausbaustufe 12,5MB Speicherplatz. Da es nicht notwendig ist, die Programmdateien auf den PC zu laden, kann bei Verwendung einer CD-ROM mit einem CD-ROM-Laufwerk das Auslangen gefunden werden. Es ist auch möglich, das Lernprogramm auf einem Server zu installieren und über das Internet zur Verfügung zu stellen. Man kann also davon ausgehen, dass die benötigte Hardware / Software bei den Anwendern zur Verfügung steht.

Auf die Anwendung eines Autorensystems wurde verzichtet. Das hat zwar den Nachteil, dass alle Teile selbst programmiert werden müssen, die Vorteile liegen jedoch in der Unabhängigkeit von Software und Urheberrechten.

HTML wurde gewählt, weil viele der Sprache mächtig sind und daher Änderungen leicht durchgeführt werden können. Aus diesem Grund wurde auch auf eine Einbindung von Java-Applets verzichtet und statt dessen die notwendigen Programmierungen mit JavaScript vorgenommen. Dies hat überdies den Vorteil, dass der Quelltext angezeigt wird und auf Compiler verzichtet werden kann.

Das Lernprogramm ist ein tutorielles Programm. Auf diese Weise ist es möglich, Lernstoff mit Übungen zu kombinieren. In einem Präsentationsprogramm wären nur Erklärungen ohne [Seite 224↓]Übungen enthalten. Ein Drill & Practice-Programm ist auf Übungen ausgerichtet und bedarf daher Vorkenntnisse. Das Lernprogramm soll jedoch zur Einführung dienen. Simulationen der Arbeitsweise lassen sich am besten in Testsystemen nach dem Durcharbeiten des Lernprogramms durchführen. Hilfsprogramme sollten direkt in ALEPH500 eingebunden werden. Das wäre ein Bereich weiterführender Forschung.

17.1.5 Lernumgebung

Wie bereits erwähnt, soll das Lernprogramm in erster Linie als Einstieg in RAK-WB und ALEPH500 für Bibliothekseinsteigerinnen und im Rahmen von bibliothekarischen Studien, vor allem Fernstudien dienen. Bei der Einschulung in größeren Bibliotheken und in Direktstudien ist das soziale Umfeld vorgegeben. Ältere Kolleginnen, bzw. Lehrkräfte können beraten und weitergehende Fragen klären.

Im Rahmen eines Fernstudiums sollte auf die Einbindung im Gesamtcurriculum besonders geachtet werden. Hilfreich ist der Kontakt mit Tutorinnen und Studienkolleginnen. Zu diesem Zweck ist es sinnvoll, einen Link zu einer Sammlung von eMail-Adressen einzubauen. In auf die Durcharbeitung des Lernprogramms folgenden Präsenzveranstaltungen werden vor allem offene Fragen geklärt und das Gelernte in den Zusammenhang von Theorie und Praxis gestellt.

Schwieriger ist es, das soziale Umfeld für Lernerinnen in Einfraubibliotheken zu schaffen. Das Programm ist so gestaltet, dass zum Durcharbeiten keine zusätzliche Hilfe notwendig ist. In der Katalogisierung ergeben sich aber immer wieder Fragen, die mit dem Lernprogramm, genauso wie mit Regelwerken, allein nicht zu lösen sind. Das betrifft auch Organisations- und Benutzungsfragen. Hier helfen Kontakte zu Kolleginnen anderer Bibliotheken. Unabhängig davon wäre es ratsam, wenn zentrale Ausbildungsinstitutionen Beratungsstellen für Bibliothekarinnen in Klein- und Kleinstbibliotheken einrichteten.

17.1.6 Lernzielformulierung

Die kognitiven Lernziele des Lernprogramms sind im Rahmen der Katalogs- und Regelwerkskunde, sowie deren konkreter Anwendung in einem Bibliothekssystem zu formulieren. Auf die Wünsche an Lernzielen, die amerikanische Arbeitgeber an die Beschäftigten haben, wurde dabei Rücksicht genommen. Man kann annehmen, dass die Wünsche in Österreich und Deutschland ähnlich sind. In Anwendung der Bloomschen Taxonomie sind die Lernziele folgende:

  1. Wissen:
    Kenntnis des „Alphabetischen Katalogs“
    Kenntnis über die Arten von Werken in einem „Alphabetischen Katalog“
    Kenntnis der RAK-WB
    Kenntnis der Elemente einer Titelaufnahme
    Kenntnis der Regeln zur Erstellung der einzelnen Elemente einer Titelaufnahme
    Kenntnis der Fachbegriffe
    Kenntnis der Formalerschließung in ALEPH500
    Kenntnis der Normdaten
    Kenntnis der MAB-Kategorien
  2. Verstehen:
    Fähigkeit die Regeln auf das zu Katalogisierende zu übertragen
    Verstehen des Zusammenhangs zwischen Dokument und Datensatz
    Verstehen des Zusammenhangs zwischen Einheitsaufnahme und der Eintragung in ALEPH500
  3. Anwendung:
    Fähigkeit Datensätzefür den „Alphabetischen Katalog“ zu erstellen
    Fähigkeit Einheitsaufnahmen nach RAK-WB zu erstellen
    Fähigkeit in ALEPH500 zu katalogisieren
  4. Analyse:
    Fähigkeit die einzelnen Elemente des Katalogisats in der Vorlage zu identifizieren
    Fähigkeit zu entscheiden, welche MAB-Kategorien angewendet werden müssen
    Fähigkeit Vorlagentypen zu erkennen[Seite 225↓]
  5. Synthese
    Fähigkeit Vorlagen aller Art in ALEPH500 nach RAK-WB aufzunehmen
    Fähigkeit Probleme der Formalerschließung zu lösen
    Erstellung eines Denkgerüsts zur Entscheidungsfindung in der Formalerschließung
  6. Bewertung:
    Fähigkeit Katalogisate der Formalerschließung zu beurteilen
    Fähigkeit Vorlagentypen zu bewerten
    Fähigkeit die eigene Arbeit kritisch zu beurteilen

Die ersten drei Punkte werden weitgehend durch das Lernprogramm abgedeckt, die Punkte 4-6 bedürfen weiterer, zusätzlicher Ausbildung.

Um das Lernprogramm zu benützen, werden allgemeine Computer- und Internet(browser)kenntnisse, aber auch die motorischen Fertigkeiten zur Bedienung eines Computers vorausgesetzt. Trotzdem können pragmatische Lernziele angegeben werden:

Wichtig sind auch die affektiven Lernziele:

17.2 Design

17.2.1 Aufbau

Der Aufbau des Lernprogramms ist nach den Elementen der Einheitsaufnahme gestaltet. Zunächst werden in einer Einleitung Fachausdrücke erklärt, die verschiedenen Arten von Werken betrachtet, die Arten von Eintragungen und die Elemente der bibliografischen Beschreibung erläutert und eine Einheitsaufnahme im Gesamten präsentiert. Es folgen die Informationsquellen, die Möglichkeiten des Kopfes, Haupt- und Nebeneintragungen unter Personen und die Ansetzung von Personennamen.

Im Bereich ALEPH500 werden zunächst die grundsätzlichen Funktionalitäten, der Aufbau der Felder und die MAB-Kategorien erklärt. Im Teil „Personen“ werden parallel zu den Erklärungen der RAK die jeweiligen Eintragung in das Bibliothekssystem gezeigt.

17.2.2 Gliederung des Lernprogramms

Die Gliederung nach den Elementen der Einheitsaufnahme entspricht einer prozedualen Aufgabenanalyse. Das Grundgerüst besteht aus der RAK-WB. Die einzelnen Elemente werden in Seitenwegen erklärt. Von den jeweiligen Abschnitten führen weitere Seitenwege zur Umsetzung in ALEPH500. Damit das Tutorial auch als Nachschlagewerk verwendet werden kann, sind die Übungen ebenfalls – meist am Ende eines Abschnitts – auf Seitenwegen zu erreichen.

Der verzweigte Aufbau gestaltet das Programm interessanter. Ein zusätzlicher Vorteil ist, dass die Lernerin auf geführte Weise Punkte überspringen kann, die sie nicht interessieren. Die Verzweigungen führen wieder auf die Hauptwege zurück. So ist es möglich, das Lernprogramm auch mit der Absolvierung sämtlicher Abzweigungen auf einem geführten Pfad durchlaufen zu können.

Eine „Site Map“ am Anfang des Lernprogramms bietet eine Übersicht über den Programmablauf (siehe Anhang Abbildung 2).


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17.2.3  Gestaltung der Bildschirmseiten

Bei der Gestaltung der Bildschirmseiten wurde darauf geachtet, dass sie nicht zuviel Information auf einmal enthalten. Aufzählungen wurde der Vorzug gegeben (siehe Anhang Abbildung 3). Das Ziel, die gesamte Information auf einer Bildschirmseite unterzubringen, ließ sich besonders für kleine Bildschirme nicht immer verwirklichen. So wurde um die Bedienungsleiste immer an derselben Stelle zur Verfügung zu haben, der Bildschirm mittels Frames in drei Teile zerlegt. Das Bedienen des Rollbalkens zur Aufnahme der gesamten Information wird möglichst vermieden, ist aber fallweise erforderlich, vor allem, wenn eine größere Schrift gewählt wird oder bei den eingescannten Vorlagen.

Hervorhebungen wurden in der Regel durch die Anhebung der Schriftgröße und/oder Fettschrift gemacht. Definitionen und nähere Erläuterungen werden in zusätzlichen Fenstern gegeben, die sich beim Anklicken öffnen (siehe Anhang Abbildung 4).

Mit einer ähnlichen Technik wurde auch bei großen Abbildungen (z.B. Masken aus ALEPH500) gearbeitet. Zunächst wurden sie verkleinert in den Zusammenhang gestellt, beim Anklicken ist die Abbildung in Originalgröße sichtbar (siehe Anhang Abbildungen 5 und 6).

Dadurch war es möglich, Bilder in ihrer komplexen Gesamtheit besonders für pragmatische Lerntypen anzubieten, die Aufmerksamkeit aber auf den Teil zu lenken, der im jeweiligen Kontext hervorgehoben werden sollte.

Demonstationsbeispiele wurden meist in die Hauptseite eingebunden. Dabei ist die gesamte Einheitsaufnahme eines Beispiels angegeben. Auf diese Weise ist es möglich, die „Karteikarte“ als Ganzes zu sehen (siehe Anhang Abbildung 7). Der im jeweiligen Zusammenhang interessante Teil wurde im Text farblich hervorgehoben

Bei der Übertragung in die Masken von ALEPH500 wurde darauf verzichtet, das gesamte Katalogisat zu zeigen, weil die Präsentation zu unübersichtlich geworden wäre (siehe Anhang Abbildung 8). Das hat auch den Vorteil, dass in diesem Teil besonders die analytischen Lerntypen gefördert werden. Durch die Unterstützung des einen Lerntyps werden die anderen Lerntypen mehr gefordert. Das kann helfen, die Aufmerksamkeit zu bewahren.

Die relevanten Teile der Vorlage (meist Haupttitelseite und Rückseite der Haupttitelseite) kann man mit Hilfe eines „Buttons“ öffnen. Um nicht nur zu zeigen, wo sich die benötigte Information befindet, sondern auch, wo sie sich nicht befindet, wurden alle für die Formalerschließung wichtigen Seiten eingescannt (siehe Anhang Abbildung 9).

Das Lernprogramm enthält ein gewisses Maß an Redundanz um das Behalten zu fördern. Wenn für verschiedene Fälle die gleichen Regeln anzuwenden sind, wird redundante Information in gleicher Weise im Text gegeben. In den übrigen Fällen werden Links zu den gleichen Nebenfenstern gemacht. Zweites hat den Vorteil, dass die Information nicht mehr abgerufen werden muss, wenn sie bereits kognitiv verarbeitet wurde.

17.2.4 Gestaltung der Interaktion

Um das Gelernte anwenden und üben zu können, sind, teilweise am Ende eines Abschnitts, teilweise zwischendurch, Übungen eingebaut. Sie befinden sich auf Seitenwegen. Das bedeutet, dass die Wahl bei der Lernerin liegt, ob sie die Übungen absolvieren will oder nicht. Dieser Weg wurde trotz der Gefahr gewählt, dass durch das Überspringen die für das Lernen wichtige Einübung verloren geht. Der Grund für diese Anordnung war, Zwangs- und Prüfungssituationen möglichst zu vermeiden. Die Lernerin soll die Freiheit haben, ihren Lernprozess selbst zu steuern. Ihr Motiv, sich die Übungen anzusehen und auszuprobieren, wird Neugier sein. Das entspricht dem Lernen von Erwachsenen.

Die Übungen sind beliebig oft wiederholbar, durch die Site Map können sie bei Bedarf direkt angesteuert werden. Auch die Lösung ist abrufbar, wenn die Lernerin es wünscht. Auf eine Zusammenfassung der Übungsergebnisse wurde verzichtet. Diese Maßnahmen dienen ebenfalls dazu, die Freiheit der Lernenden zu unterstützen und sie nicht unnötig zu frustrieren. Das Tutorial soll ein Hilfsmittel sein, RAK-WB und die Umsetzung in ALEPH500 zu erlernen, es ist nicht dazu gedacht, quasi als Lehrkraftersatz Lerndruck auszuüben. Deshalb ist es, [Seite 227↓]besonders für unselbstständige Lernerinnen, wichtig, das Lernprogramm in ein Unterrichtsgesamtkonzept einzubinden. Alleinlernerinnen (z.B. in Einfraubibliotheken) sind meist von außen gezwungen, sich das notwendige Wissen anzueignen. Hier wirken die extrinsischen Motive verstärkend. Wenn das Tutorial in der Ausbildung für den mittleren Dienst eingesetzt wird, ist allerdings Begleitung zu empfehlen, weil sich die große Lernfreiheit bei Jüngeren negativ auswirken kann.

Um den Übungen größtmögliche Realitätsnähe zu geben, wurden die ALEPH500-Masken mit Formularen nachgebildet (siehe Anhang Abbildung 10). Übungen zur Anfertigung von Karteikarten sind nicht vorgesehen, weil dies in der Regel nicht mehr den Arbeitsabläufen entspricht.

Im Bereich der Formalerschließung ist es möglich offene Aufgaben zu programmieren, da eine genaue Schreibweise eingehalten werden muss. Bei den Rückmeldungen wurden die häufigsten anzunehmenden Fehler mit eigenen Hinweisen versehen (siehe Anhang Abbildung 11). Bei anderen Fehlern erfolgt ein pauschaler Hinweis auf die Falschantwort. Zusätzlich ist die Lösung jederzeit abrufbar, damit die Lernerin nicht allein gelassen wird.

Die Rückmeldung erscheint, wenn sie die Lernende mittels eines Buttons („OK?“) abruft. Die Meldungen selbst sind kurz und sachlich gehalten. Das ist der von Erwachsenen bevorzugte Stil. Die positive Verstärkung erfolgt immer in der gleichen Weise („Richtig!). Besonders schwierig sind die negativen Rückmeldungen, weil sie nicht demotivieren sollen. Deshalb wurde „Leider nein!“ (in den meisten Fällen ergänzt durch kurze zusätzliche Hinweise) gewählt. Diese Formulierung ist aus der Lotterie bekannt und weniger kritisierend als z.B. „Falsch!“

Im ersten Teil des Programms wurde eine Multiple-Choice-Übung eingebaut. Um sie interessanter zu machen, wurde sie als Spiel gestaltet, wobei die „Frage“ nur eine kurze Zeit eingeblendet wird (siehe Anhang Abbildung 12).

Alle Übungen sind in JavaScript programmiert um den Anwendenden ein Schema zu geben, damit sie leicht weitere Übungen in das Tutorial einbauen zu können. Die Anordnung auf Seitenwegen, sowie die Unabhängigkeit des Lernprogramms von der Absolvierung der Übungen erleichtert dieses Vorhaben zusätzlich.

17.2.5 Gestaltung der Ablaufsteuerung

Wie schon beschrieben, kann die Lernerin sowohl den Weg durch das Lernprogramm als auch ihre Lerngeschwindigkeit selbst bestimmen. Auch Vor- und Zurückblättern, sowie das Ansteuern bestimmter Punkte sind problemlos möglich.

Zum Auffinden von Themen gibt es mehrere Hilfen. Die Site Map am Anfang gibt einen Überblick über das gesamte Programm. Die bildliche Darstellung unterstützt visuelle Lerntypen und Lernerinnen mit ganzheitlicher Aufnahme. Damit einzelne Punkte innerhalb der Site Map ansteuerbar sind, wurde der Bildschirm nochmals in 2 Rahmen geteilt (siehe Anhang Abbildung 13). Auf der linken Seite befindet sich ein Inhaltsverzeichnis, dessen hierarchische Ebenen durch Anklicken zu öffnen sind. Auf der untersten Hierarchiestufe führt die Verknüpfung an die entsprechende Stelle der Site Map. Optisch wurde die Aufteilung der Frames der Site Map so gewählt, dass sie weitgehend dem Erscheinungsbild des Web-OPACs aus ALEPH500 entspricht. Das bewirkt eine Anknüpfung an die reale Arbeitswelt. Die Site Map ist von jedem Bildschirm des Tutorials aus erreichbar.

Eine weitere Navigationshilfe ist das Register am Kopf der Seite. Stichworte sind alphabetisch angeordnet. Damit die Liste der Einträge nicht zu lang wird, sondern übersichtlich bleibt, wurde das Register zunächst in einzelne Buchstaben unterteilt. Bei der Auswahl eines Buchstaben öffnet sich ein weiteres Verzeichnis mit den Stichwörtern (siehe Anhang Abbildung 14). Die Auswahl öffnet die entsprechende Seite. Das Register dient zur Unterstützung der analytischen Lerntypen und derjenigen Lernerinnen, die Sprache Bildern vorziehen.

Das gesamte Lernprogramm wurde mit einem Farbleitsystem ausgestattet.

So kann man auf den ersten Blick erkennen, in welchem Bereich man sich befindet. Die Farben sind auch in der Site Map wiedergegeben. Für die Farbgebung wurden Pastelltöne gewählt. Auf der einen Seite wurde dadurch Abwechslung für das Auge geschaffen, auf der andern Seite wird durch die gedämpften Farben nicht vom Inhalt abgelenkt. Die Farbgebung wurde mittels Style Sheets in die einzelnen Seiten eingebaut. Damit konnte die Möglichkeit geschaffen werden, dass die Hintergrundfarbe bei Nichtgefallen leicht geändert werden kann.

Ein Nachteil könnte sein, dass Style Sheets von älteren Browsern nicht unterstützt werden. Inzwischen sind jedoch Versionen von neueren Browsern gratis zu erwerben.

Für die Navigation innerhalb des Lernprogramms kann man im Prinzip die normalen Browserfunktionen verwenden. Das Lernprogramm wurde zusätzlich davon unabhängig gestaltet. Am unteren Bildschirmrand gibt es eine Leiste mit Funktionsbuttons in einem Frame. Zum Vor- und Zurückblättern sind die Buttons „Weiter“ und „Zurück“ vorgesehen. Bei Seitenschirmen gibt es nur den Button „Zurück“ um wieder auf den geführten Pfad zu gelangen. in „Der Button „Site Map“ in der Kopfleiste führt zur Site Map. Auf die immer gleiche Gestaltung wurde geachtet. Wenn weitere Funktionen notwendig sind (z.B. Umsetzung in ALEPH500, weitere Seitenwege etc.) sind die dafür notwendigen Buttons in einem Abstand zu den drei Grundfunktionsbuttons angebracht (siehe Anhang Abbildung 15).

Die Bedienungsleisten wurden für jede Inhaltsseite extra erstellt. Zusammengehörende Seiten sind miteinander gekoppelt, damit beim Aufruf der Inhaltsseite die richtige Bedienungsleiste geladen wird.

Von der Anwendung von Pictogrammen wurde abgesehen, weil sie bei komplizierten Sachverhalten (z.B. Seitenwegen) unverständlich geworden wären. Um ein gleichartiges Erscheinungsbild zu ermöglichen, wurden auch die einfachen Sachverhalte (Weiter bzw. Zurück) verbal gestaltet. Gerade bei diesen immer wiederkehrenden Tasten wurde darauf geachtet, dass sie sich immer an der gleichen Stelle befinden, damit der Bedienung nicht zusätzliche Aufmerksamkeit gewidmet werden muss. So konnte auch der Nachteil abgefangen werden, den Lerntypen, die Bilder bevorzugen, in der Verwendung von Sprache sehen.

Ein Einstufungstest des Vorwissens wurde im Programm nicht integriert, weil es für Anfängerinnen konzipiert ist. Bei spezifischen Vorkenntnissen können jedoch die bekannten Teile in einfacher Weise übersprungen werden, unter Umständen nach Absolvierung der zugehörigen Übungen.

17.2.6 Gestaltung der Motivationskomponente

Das Lernprogramm soll dazu beitragen, dass Formalerschließung als interessant und nicht überfordernd erlebt wird. Es ist daher besonders wichtig, die komplexe Materie in Einzelschritte zu zerlegen und diese so anzuordnen, dass sich die Lernerin ein Gesamtbild im Gehirn bilden kann. Die wichtigsten motivierenden Schritte sind daher die klare Gliederung sowohl des Programms als auch der einzelnen Seiten.

Gerade für das Lehren Erwachsener ist eine sachliche Sprache ohne Verzierungen und plumper Vertraulichkeit wichtig. Das wurde, insbesondere bei den Rückmeldungen zu den Übungen, aber auch in der Textpräsentation berücksichtigt.

Zur Erhöhung der Anschaulichkeit und zur Auflockerung wurden Bilder eingefügt. Dabei war darauf zu achten, dass trotzdem keine zu langen Ladezeiten zu erwarten sind, damit das Behalten nicht erschwert wird (siehe Anhang Abbildung 16).

Auf die ästhetische Gestaltung der Bildschirmseiten wurde geachtet. Die gleichartige Präsentation von Gleichartigem hilft, Parallelen zu ziehen und ein Muster im Gehirn aufzubauen.

Die Programmbenützung ist für Lernerinnen, die schon mit Hypertext gearbeitet haben, selbsterklärend. Hinweise werden unmittelbar dort gegeben, wo möglicherweise Schwierigkeiten zu erwarten sind.


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Die Freiheit der Lernerin ist ein wesentlicher Punkt des Lernprogramms. Motivation entsteht durch das Ernstnehmen als Erwachsene, die selbst entscheidet, was sie lernen will und was nicht. In Ausbildungskursen entsteht der Druck automatisch durch die Notwendigkeit, sich Lernstoff anzueignen um Prüfungen bestehen zu können. In dieser Situation soll das Tutorial eine Hilfe sein, die angenommen werden kann oder nicht.

17.2.7 Medienverbund und Dokumentation

Das Lernprogramm wird am sinnvollsten im Zusammenhang mit einem Gesamtcurriculum (entweder als Einschulung oder im Rahmen einer Ausbildung) eingesetzt. Für das Lernprogramm selbst sind keine weiteren Medien erforderlich. Die Vorlagen wurden eingescannt und stehen online zur Verfügung. Auch die Quelltexte sind abrufbar. Dem fertigen Lernprogramm soll eine Dokumentation beigegeben werden, die wichtige Parameter wie die Lernziele, die Zielgruppe, den Aufbau, das Einsatzgebiet und die grundsätzliche Bedienung enthält.

Im Rahmen des Gesamtcurriculums ist es wichtig, Links zu eMailadressen, weiterführender Literatur, den jeweiligen Studienführern etc. anzugeben. Ansprechpersonen sollten in jedem Fall zur Verfügung stehen.

Das Tutorial macht RAK-WB und die Umsetzung in ALEPH500 verständlich. Zum Katalogisieren wird in jedem Fall RAK-WB als Regelwerk unerlässlich sein. Zusätzlich ist es möglich einzelne Bildschirme, z.B. die Liste der MAB-Kategorien, auszudrucken.

17.3 Evaluation

Die summative Evaluation des Lernprogramms kann sinnvollerweise erst dann durchgeführt werden, wenn das Programm fertiggestellt ist. Während der Entwicklung wurde es sowohl von Formalerschließerinnen und von Lehrpersonen als auch von Katalogisierungsneulingen getestet. Die Anregungen der ersten beiden Gruppen wurden in das Lernprogramm eingebaut.

Katalogisierungsneulinge, die in Alter und Ausbildung der Zielgruppe entsprachen, wurden bei der Verwendung des Programms beobachtet. Die Punkte, bei denen sie Schwierigkeiten hatten, wurden notiert. Das entspricht einer qualitativen Evaluation. In der Folge wurde das Programm so abgeändert, dass die Probleme damit minimiert wurden.

Eine quantitative Evaluation war nicht möglich, weil die Testpersonen keine unmittelbare Motivation hatten, Formalerschließung zu erlernen. Wenn das Lernprogramm im Unterricht eingesetzt werden soll, wäre es notwendig, es vorab an einer kleinen Gruppe von Probanden zu überprüfen. Dazu kann die im ersten Teil dieser Dissertation erstellte Checkliste herangezogen werden.

17.4 Zusammenfassung

Die ersten beiden Module eines Lernprogramms für die RAK-WB und die Umsetzung in ALEPH500 wurden beschrieben. Bei der Erstellung des Lernprogramms wurde auf die didaktische Gestaltung geachtet. Mit diesen beiden Modulen sollte aufgezeigt werden, dass es mit wenig technischem Aufwand möglich ist, ein solches Lernprogramm herzustellen. Durch den Einsatz in einem Gesamtcurriculum ist es auch bei wenigen zur Verfügung stehenden Unterrichtsstunden möglich theoretische und praktische Komponenten zu kombinieren.


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Fußnoten und Endnoten

1  Pfleger, Claudia: Software : Lernprogramm für die Umsetzung von RAK in Aleph500. In: Bibliotheksdienst 33 (1999) Nr. 11, S. 1968‑1970



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12.08.2004