Hennig, Marina: Wandel von Einstellungen und Werten unter dem Aspekt des Autoritarismus deutscher Eltern im Zeitvergleich

142

Kapitel 6. Sozialstrukturelle Einflußfaktoren auf die elterlichen Erziehungsvorstellungen

Wie wir bereits in dem vorangegangenen Kapitel festgestellt haben, ist die soziale Schichtung ein passender Indikator für den Einfluß differenzierter Lebensbedingungen von Familien auf die Werte und Einstellungen der Eltern. Jedoch erklärt der Indikator Schicht in unseren Untersuchungen recht wenig in bezug auf die Unterschiede in den Erziehungsvorstellungen.

Aufgrund der bisherigen Ergebnisse habe ich weitere Indikatoren (neben der Schicht), die die Unterschiede in den Lebensbedingungen von Familien dokumentieren, in eine schrittweise Regressionsanalyse einfließen lassen, um herauszufinden, ob damit die Unterschiede in den Einstellungen der Eltern besser erklärt werden können. Zu diesen Indikatoren gehört die Infrastruktur<37>, die die Lebenssituation von Familien erfaßt, die Religionszugehörigkeit<38>, der Schulabschluß von Vater und Mutter<39>, die Art des Wohnens (beispielsweise Wohneigentum, Mietwohnen oder Wohnen zur Untermiete), der Familienstand<40>, die Zahl der Kinder, das Alter der Kinder und in den mittleren und jüngeren Altersgruppen die Art der Kinder<41> sowie die kindbezogene Infrastruktur. In die Gleichung aufgenommen werden alle Items, die mit dem höchsten partiellen Korrelationskoeffizienten mit der abhängigen Variable bis 0.5 signifikant sind, bzw. deren zugehöriger Regressionskoeffizient (Signifikanzniveau 0.1) signifikant ist.


143

6.1. Sozialstrukturelle Einflußfaktoren auf das Erziehungsziel ”Pflicht und Leistung“

Tabelle 4 : Einfluß sozialstruktureller Indikatoren auf das Erziehungsziel ”Pflicht und Leistung“ bei den 1917-26 Geborenen (jeweils der letzte Schritt)

in die Gleichung aufgenommene Variablen

beta

t

Schicht

-.14

-6.51

Religionszugehörigkeit

.12

6.29

Schulabschluß des Vaters

-.10

-4.79

Alter der Kinder

.05

2.74

Familienstand

.02

-2.13

 

 

 

in die Gleichung nicht aufgenommene Variablen

beta

t

Anzahl der Kinder

.04

1.85

Infrastruktur

.04

1.85

Art des Wohnens

-.02

-1.01

Schulabschluß der Mutter

-.00

-0.57

R2

.0672

 

Ftotal = 36.88; df = 5

 

p < 0.1

Wie Tabelle 4 zeigt, präferieren in der Altersgruppe der 1917-26 Geborenen diejenigen autoritäre Erziehungsziele, die der Arbeiterschicht angehören. Weiterhin haben die Items Religionszugehörigkeit, Schulabschluß des Vaters (wobei das Minus auf einen niedrigen Schulabschluß der Väter hindeutet), das Alter der Kinder und der Familienstand Einfluß auf die Bewertung autoritärer Erziehungsziele. Durch die Hinzunahme dieser Indikatoren beträgt die erklärte Varianz ca.7%.


144

Tabelle 5: Einfluß sozialstruktureller Indikatoren auf das Erziehungsziel ”Pflicht und Leistung“ bei den 1937-46 Geborenen aus der Bundesrepublik (jeweils der letzte Schritt)

in die Gleichung aufgenommene Variablen

beta

t

Schicht

-.30

-7.91

Schulabschluß des Vaters

-.11

-2.96

 

 

 

in die Gleichung nicht aufgenommene Variablen

beta

t

Kindbezogene Infrastruktur

.06

1.86

Anzahl der Kinder

-.05

-1.37

Familienstand

-.04

-1.19

Schulabschluß der Mutter

-.04

-0.89

Art des Wohnens

-.03

-0.83

Infrastruktur

.02

0.72

Alter des Kindes

-.01

-0.24

Art des Kindes

-.00

-0.16

Religionszugehörigkeit

.00

0.06

R2

.1288

 

Ftotal = 56.09; df = 2

 

p < 0.1

In der Altersgruppe der 1937-46 Geborenen und in der Bundesrepublik Aufgewachsenen wird das Erziehungsziel ”Pflicht und Leistung“ vor allem durch die Schichtzugehörigkeit und den Schulabschluß des Vaters beeinflußt. Dabei deuten die Minuszeichen beim Beta-Wert darauf hin, daß die Eltern aus der Mittelschicht und Väter mit einem höheren Bildungsabschluß dieses Erziehungsziel als weniger wichtig bewerten (Tab.5). Die erklärte Varianz liegt jetzt bei 13%. Dabei werden 12% der Varianz allein durch die Schicht erklärt. Durch die Hinzunahme des Schulabschlusses des Vaters im 2. Schritt steigt die Varianzaufklärung zwar statistisch bedeutsam , substantiell aber nur geringfügig um 1%. Die Religionszugehörigkeit hat jedoch im Vergleich zu den 1917-26 Geborenen, ebenso wie das Alter der Kinder und der Familienstand, keinen Einfluß mehr.


145

Tabelle 6: Einfluß sozialstruktureller Indikatoren auf das Erziehungsziel ”Pflicht und Leistung“ bei den 1937-46 Geborenen aus der DDR (jeweils der letzte Schritt)

in die Gleichung aufgenommene Variablen

beta

t

Schulabschluß des Vaters

-.24

-2.34

 

 

 

in die Gleichung nicht aufgenommene Variablen

beta

t

Familienstand

.17

1.67

Anzahl der Kinder

.16

1.52

Infrastruktur

-.14

-1.32

Kindbezogene Infrastruktur

.13

1.24

Religionszugehörigkeit

-.10

-0.93

Schulabschluß der Mutter

-.12

-073

Art des Wohnens

.04

0.38

Alter des Kindes

.04

0.37

Schicht

.02

0.20

Art des Kindes

-.00

-0.00

R2

.0590

 

Ftotal = 5.460; df = 1

 

p < 0.1

Bei der Altersgruppe der 1937-46 Geborenen aus der DDR erklärt der Schulabschluß des Vaters für das Erziehungsziel ”Pflicht und Leistung“ 6% der Varianz. Das negative Vorzeichen bei Schulabschluß des Vaters deutet auch hier darauf hin, daß vor allem Eltern deren Väter einen niedrigen Schulabschluß haben, diesem Erziehungsziel Priorität einräumen (Tab.6). Hier haben weder die Schichtzugehörigkeit noch die Religionszugehörigkeit noch das Alter der Kinder oder der Familienstand einen signifikanten Einfluß auf dieses Erziehungsziel.


146

Tabelle 7: Einfluß sozialstruktureller Indikatoren auf das Erziehungsziel ”Pflicht und Leistung“ bei den 1957-66 Geborenen aus der Bundesrepublik (jeweils der letzte Schritt)

in die Gleichung aufgenommene Variablen

beta

t

Schicht

-.18

-4.85

Alter des Kindes

.13

3.46

Anzahl der Kinder

-.12

-3.19

Schulabschluß des Vaters

-.08

-2.29

 

 

 

in die Gleichung nicht aufgenommene Variablen

beta

t

Familienstand

-.04

-1.24

Schulabschluß der Mutter

.04

0.75

Infrastruktur

.02

0.61

Kindbezogene Infrastruktur

.02

0.52

Religionszugehörigkeit

-.01

-0.41

Art des Wohnens

-.00

-0.14

Art des Kindes

-.00

-0.05

R2

.0743

 

Ftotal = 13.89; df = 4

 

p < 0.1

Auch bei den 1957-66 in der BRD Geborenen zeigt sich ein signifikanter Zusammenhang zwischen der Schichtzugehörigkeit, dem Schulabschluß des Vaters und der unterschiedlichen Bewertung von ”Erziehung zu Pflicht und Leistung“. Weitere Einflußfaktoren in dieser Altersgruppe sind das Alter sowie die Anzahl der Kinder. Das Minus vor den Beta-Werten zeigt uns, daß es vor allem die Eltern der Arbeiterschicht sind, die dieses Erziehungsziel höher bewerten bzw. wenn der Vater einen niedrigen Schulabschluß hat. Das Minus vor dem Beta-Wert bei der Anzahl der Kinder deutet darauf hin, daß Eltern mit wenigen Kinder die Erwartung an Pflichtbewußtsein, Fleiß und Gehorsam höher bewerten. Das Alter der Kinder hat ebenfalls Einfluß auf die Bewertung dieses Erziehungsziels. Um so älter die Kinder sind, um so höher bewerten die Eltern ”Erziehung zu Pflicht und Leistung“ Da die Schicht hier den höchsten Einfluß hat, ist anzunehmen, daß dies vor allem auf Eltern aus der Arbeiterschicht zutrifft. Die erklärte Varianz beträgt 7%.


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Tabelle 8:Einfluß sozialstruktureller Indikatoren auf das Erziehungsziel ”Pflicht und Leistung“ bei den 1957-66 Geborenen aus der DDR (jeweils der letzte Schritt)

in die Gleichung aufgenommene Variablen

beta

t

Schulabschluß der Mutter

-.17

-3.18

Schicht

-.16

-3.00

Religionszugehörigkeit

.10

1.97

 

 

 

 

 

 

in die Gleichung nicht aufgenommene Variablen

beta

t

Art des Kindes

-.08

-1,60

Art des Wohnens

-.07

-1.35

Anzahl der Kinder

-.06

-1.14

Familienstand

-.05

-1.07

Alter des Kindes

.03

0.59

Schulabschluß des Vaters

.04

0.53

Infrastruktur

.00

0.10

Kindbezogene Infrastruktur

-.00

-0.02

R2

.0702

 

Ftotal = 9.28; df = 3

 

p < 0.1

Während in der Altersgruppe der 1937-46 Geborenen aus der DDR der Schulabschluß des Vaters als einziger Indikator signifikanten Einfluß auf die ”Erziehung zu Pflicht und Leistung“ hatte, sind es in der jüngsten Altersgruppe der Schulabschluß der Mutter, die Schicht und die Religionszugehörigkeit, wobei das Minus bei dem Beta-Wert auf eine Ablehnung dieses Erziehungszieles in der Mittelschicht hindeutet, ebenso wie bei den Müttern mit einem höheren Schulabschluß. Die erklärte Varianz beträgt hier 7%. Hatte bisher in allen Altersgruppen der Schulabschluß des Vaters einen Einfluß auf die Betonung autoritärer Erziehungsziele, so finden wir in dieser Altersgruppe aus der DDR, daß der Einfluß des Vaters deutlich zurückgegangen ist und der Einfluß der Mutter zugenommen hat. Diese Altersgruppe wurde von den Eltern der Geburtsjahrgänge der 1937-46 Geborenen erzogen. Eine Altersgruppe, in der sich die Mütter emanzipiert hatten und größtenteils erwerbstätig waren. Das bedeutet, daß Sie ihre Erfahrungen aus dem


148

Arbeitsleben in die Familie hineinbrachten, und wie wir am Indikator Schicht sehen, sind diese ”Umwelt“-Erfahrungen differenziert nach der Schichtzugehörigkeit.

Die Kinder, deren Mütter einen niedrigen Schulabschluß hatten und die selbst der Arbeiterschicht angehören, bewerten autoritäre Erziehungsziele höher als die Eltern, deren Mütter einen höheren Schulabschluß haben und die selbst der Mittelschicht angehören. Überraschend ist auch der Einfluß der Religionszugehörigkeit auf dieses Erziehungsziel in der DDR. Einem Land, in dem die Religion eine Außenseiterrolle spielte. Betrachtet man hier die Mittelwerte, so sieht man, daß vor allem Eltern, die der römisch-katholischen Kirche angehören, dieses Erziehungsziel höher bewerten.

Fassen wir noch einmal zusammen:

Es zeigt sich, daß sich sowohl zwischen den Altersgruppen als auch in Ost- und Westdeutschland Unterschiede in den Einflußfaktoren auf dieses Erziehungsziel ergeben. Gemeinsam ist allen Altersgruppen, mit Ausnahme der mittleren Altersgruppe aus der DDR, daß die Schichtzugehörigkeit der Eltern Einfluß auf die unterschiedliche Bewertung dieses Erziehungsziels hat. Es sind, wie Kohn auch zeigte, die Eltern der Arbeiterschicht, die autoritäre Erziehungsziele höher bewerten als die Eltern der Mittelschicht. In allen Altersgruppen, und hier gibt es nur die Ausnahme in der jüngsten Altersgruppe aus der DDR, in dem der Schulabschluß der Mütter den höchsten Einfluß hat, hat der Schulabschluß der Väter einen signifikanten Einfluß auf das Erziehungsziel ”Pflicht und Leistung“. Es zeigt sich ein kausaler Zusammenhang zwischen der Schichtzugehörigkeit der Eltern und dem Schulabschluß der Väter in den Altersgruppen der 1917-26 Geborenen und den beiden Altersgruppen aus der BRD. Eltern, deren Väter einen niedrigen Schulabschluß haben und die selbst der Arbeiterschicht angehören, stufen autoritäre Erziehungsziele wichtiger ein als Eltern, deren Väter einen höheren Schulabschluß haben und die der Mittelschicht angehören. In den beiden Altersgruppen aus der DDR spielt in der mittleren Altersgruppe die Schichtzugehörigkeit keine Rolle für die unterschiedliche Bewertung dieses Erziehungsziel, sondern nur der Schulabschluß des Vaters. Hat der Vater einen niedrigen Schulabschluß, dann bewerten auch die Kinder ”Erziehung zu Pflicht und Leistung“ höher als die Eltern, deren Väter einen höheren Schulabschluß haben. In der jüngsten Altersgruppe gewinnt die Schichtzugehörigkeit wieder an Bedeutung als Einflußfaktor auf diese autoritären Erziehungseinstellungen, während der Schulabschluß des Vaters bedeutungslos wird. Dafür ist es jetzt der Schulabschluß der Mutter, der den Haupteinfluß auf dieses Erziehungsziel hat. Wir finden hier jedoch den gleichen Zusammenhang wie bei den Vätern. Eltern, deren Mütter einen niedrigen Schulabschluß haben und deren Kinder der Arbeiterschicht angehören, bewerten Erziehung zu ”Pflicht und Leistung“ höher als Eltern, deren Mütter einen höheren Abschluß haben und die selbst der Mittelschicht angehören.


149

Während in den Altersgruppen aus der Bundesrepublik und der mittleren Altersgruppe aus der DDR die Religionszugehörigkeit gegenüber der Altersgruppe der 1917-26 Geborenen für ”Erziehung zu Pflicht und Leistung“ bedeutungslos geworden ist, bekommt sie in der jüngsten Altersgruppe aus der DDR eine Bedeutung, obwohl die Kirche in der DDR vom Staat in die Außenseiterrolle gedrängt wurde. Man muß annehmen, daß, wenn sich Eltern unter diesen schwierigen Bedingungen zu einer Religion bekannten, diese Religionszugehörigkeit auch Einfluß auf die Bewertung von Pflicht und Leistung hatte. Vor allem trifft dies auf die Anhänger der römisch-katholischen Kirche zu, die dieses Erziehungsziel wichtiger finden als die Anhänger anderer Religionen bzw. denen, die keiner Religion angehören. Ob die Eltern der Mittelschicht, die dieses Erziehungsziel weitestgehend ablehnen, jedoch Erziehung zur Selbständigkeit - wie Kohn annimmt - höher bewerten, werden wir uns als nächstes ansehen.


150

6.2. Sozialstrukturelle Einflußfaktoren auf das Erziehungsziel ”Selbständigkeit“

Tabelle 9: Einfluß sozialstruktureller Indikatoren auf das Erziehungsziel ”Selbständigkeit“ bei den 1917-26 Geborenen (jeweils der letzte Schritt)

in die Gleichung aufgenommene Variablen

beta

t

Familienstand

-.06

-2.86

Religionszugehörigkeit

.05

2.80

Alter der Kinder

.05

2.58

Anzahl der Kinder

.04

2.07

in die Gleichung nicht aufgenommene Variablen

beta

t

Infrastruktur

.03

1.66

Art des Wohnens

.03

1.57

Schulabschluß der Mutter

.02

0.69

Schicht

-.00

-0.16

Schulabschluß des Vaters

-.00

-0.15

R2

.0121

 

Ftotal = 7.86; df=4

 

p < 0.1

Selbständigkeit als Erziehungsziel (Tab.9) wird in dieser Altersgruppe (1917-26) vor allem vom Familienstand, von der Religionszugehörigkeit , dem Alter der Kinder und der Anzahl der Kinder beeinflußt. Die Schichtzugehörigkeit hat keinen Einfluß auf dieses Erziehungsziel. Die Beta-Werte und die erklärte Varianz zeigt jedoch, daß der Einfluß der sozialstrukturellen Faktoren in dieser Altersgruppe auf dieses Erziehungsziel sehr niedrig ist und kaum durch sie erklärt werden kann.

Auch in der Altersgruppe der 1937-46 Geborenen aus der BRD (Tab.10) hat die Schichtzugehörigkeit keinen Einfluß auf dieses Erziehungsziel.


151

Tabelle 10: Einfluß sozialstruktureller Indikatoren auf das Erziehungsziel ”Selbständigkeit“ bei den 1937-46 Geborenen aus der Bundesrepublik (jeweils der letzte Schritt)

in die Gleichung aufgenommene Variablen

beta

t

Alter des Kindes

-.13

-3.84

 

 

 

in die Gleichung nicht aufgenommene Variablen

beta

t

Anzahl der Kinder

-.06

-1.77

Art des Kindes

-.05

-1.42

Familienstand

-.05

-1.31

Schulabschluß des Vaters

.04

1.12

Religionszugehörigkeit

.04

1.12

Kindbezogene Infrastruktur

.04

-1.08

Art des Wohnens

-.04

-1.05

Schulabschluß der Mutter

.01

0.34

Infrastruktur

-.01

-0.29

Schicht

.00

0.23

R2

.0190

 

Ftotal = 14.77; df = 1

 

p < 0.1

Die Erziehung zur Selbständigkeit wird bei den 1937-46 in der BRD Geborenen nur von dem Alter des Kindes beeinflußt, wobei auch hier der Einfluß des Items insgesamt nicht sehr hoch ist. Die Mittelwerte zeigen, daß es in unseren Daten vor allem Kinder im Alter zwischen 5 und 8 Jahren und die Kinder ab 25 Jahren und älter sind, deren Eltern dieses Erziehungsziel als wichtig einstufen. Die nun erklärte Varianz liegt bei knapp 2%. Es ist schon erstaunlich, daß hier überhaupt keine anderen Indikatoren dieses Erziehungsziel signifikant beeinflussen.


152

Tabelle 11: Einfluß sozialstruktureller Indikatoren auf das Erziehungsziel ”Selbständigkeit“ bei den 1937-46 Geborenen aus der DDR (jeweils der letzte Schritt)

in die Gleichung aufgenommene Variablen

beta

t

Schulabschluß des Vaters

.59

3.76

Schulabschluß der Mutter

-.34

-2.19

 

 

 

in die Gleichung nicht aufgenommene Variablen

beta

t

Schicht

.16

1.57

Familienstand

.15

1.51

Anzahl der Kinder

-.14

-1.34

Religionszugehörigkeit

-.13

-1.27

Alter des Kindes

-.08

-0.84

Kindbezogene Infrastruktur

-.08

-0.75

Art des Wohnens

-.04

-0.37

Infrastruktur

-.04

-0.37

Art des Kindes

.01

0.14

R2

.1522

 

Ftotal = 7.72; df = 2

 

p < 0.1

In der Altersgruppe der 1937-46 Geborenen aus der DDR (Tab.11) wird ”Erziehung zur Selbständigkeit“ durch den Schulabschluß der Eltern erklärt und zwar mit einer Varianzaufklärung von 15%. Dabei ist der Einfluß der Väter deutlich höher als der Einfluß der Mütter. Während es vor allem die Väter mit einem höheren Schulabschluß sind, die dieses Erziehungsziels bei den Kindern hoch bewerten, so sind es bei den Müttern diejenigen, die keinen Schulabschluß haben ebenso wie die Mütter mit Abitur. Mütter mit einem Hauptschulabschluß und mit mittlerer Reife bewerten ”Erziehung zur Selbständigkeit“ weniger wichtig. Das Alter der Kinder hat in dieser Altersgruppe ebensowenig einen Einfluß auf die Bewertung dieses Erziehungsziels wie die Schichtzugehörigkeit, die Anzahl der Kinder, der Familienstand oder die Religionszugehörigkeit.


153

Tabelle 12: Einfluß sozialstruktureller Indikatoren auf das Erziehungsziel ”Selbständigkeit“ bei den 1957-66 Geborenen aus der Bundesrepublik (jeweils der letzte Schritt)

in die Gleichung aufgenommene Variablen

beta

t

Religionszugehörigkeit

-.12

-3.10

Alter des Kindes

.10

2.58

Art des Wohnens

-.09

-2.50

 

 

 

in die Gleichung nicht aufgenommene Variablen

beta

t

Schulabschluß des Vaters

.07

1.87

Art des Kindes

.04

1.13

Schulabschluß der Mutter

.04

1.08

Anzahl der Kinder

.02

0.53

Infrastruktur

.01

0.36

Familienstand

-.01

-0.32

Kindbezogene Infrastruktur

-.00

-0.09

Schicht

.00

0.04

R2

.0320

 

Ftotal = 7.64; df = 3

 

p < 0.1

Bei den 1957-66 Geborenen aus der BRD (Tab.12) hat die Religionszugehörigkeit, das Alter der Kinder und die Art des Wohnens einen Einfluß auf die höhere Präferierung dieses Erziehungszieles. Die Mittelwerte zeigen, daß es vor allem die Anhänger der evangelischen und römisch-katholischen Kirche sind, die ”Erziehung zur Selbständigkeit“ hoch bewerten. Aber auch das Alter der Kinder und die Art des Wohnens haben einen signifikanten Einfluß. Mit zunehmendem Alter der Kinder und bei Eltern, die Wohneigentum erworben haben, ist der Wunsch nach Selbständigkeit der Kinder am höchsten. Dies könnte als Effekt des verlängerten Bildungsmoratoriums in der Bundesrepublik erklärt werden, in dem Kinder heute länger in der Ausbildung verweilen und erst sehr viel später als die vorangegangenen Generationen ihre ökonomische Selbständigkeit erreichen, was auch zu einer stärkeren Belastung für die Eltern wird. Daher ist es nicht verwunderlich, daß es vor allem die Eltern sind, die Eigentum, d.h.


154

eine Form von Besitz erworben haben, die ein großes Interesse an der Selbständigkeit ihrer Kinder haben, da die Kosten für die Kinder mit zunehmendem Alter erheblich ansteigen. Insgesamt erklären die Indikatoren jedoch gerade 3% der Varianz.

Tabelle 13: Einfluß sozialstruktureller Indikatoren auf das Erziehungsziel ”Selbständigkeit“ bei den 1957-66 Geborenen aus der DDR (jeweils der letzte Schritt)

in die Gleichung aufgenommene Variablen

beta

t

Schulabschluß des Vaters

.12

2.33

Familienstand

.11

2.14

in die Gleichung nicht aufgenommene Variablen

beta

t

Kindbezogene Infrastruktur

-.09

-1.68

Anzahl der Kinder

.08

1.49

Alter des Kindes

.07

1.31

Art des Kindes

-.06

-1.07

Infrastruktur

-.05

-1.00

Art des Wohnens

.05

0.94

Schulabschluß der Mutter

-.04

-0.61

Schicht

-.03

-0.48

Religionszugehörigkeit

-.01

-0.26

R2

.0298

 

Ftotal = 5,67; df = 2

 

p < 0.1

Auch in der jüngsten Altersgruppe aus der DDR (Tab.13) findet sich kein Einfluß von Schicht auf die ”Erziehung zur Selbständigkeit“. Hier erklären der Schulabschluß des Vaters und der Familienstand ca.3% der Varianz. Wobei es, wie auch in der Altersgruppe der 1937-46 Geborenen, vor allem der höhere Schulabschluß des Vaters ist, der Einfluß auf die höhere Bewertung dieses Erziehungsziels bei den Kindern hat und es sind die alleinlebenden Elternteile, die dieses Erziehungsziel hoch bewerten.


155

Fassen wir kurz zusammen:

Die höhere Bewertung von ”Erziehung zur Pflicht und Leistung“ in der Arbeiterschicht führt nicht zwangsläufig zu einer höheren Bewertung der ”Erziehung zur Selbständigkeit“ bei den Eltern in der Mittelschicht. Zumindest gilt dies für die von uns untersuchten Altersgruppen. In keiner der in die Analyse einbezogenen Altersgruppen hat die Schichtzugehörigkeit einen signifikanten Einfluß auf dieses Erziehungsziel. Hier stehen die Ergebnisse in einem deutlichen Widerspruch zu den Thesen von Melvin Kohn. ”Erziehung zur Selbständigkeit“ - so zeigen es die Ergebnisse - wird viel stärker von dem Alter und der Anzahl der Kinder, der Religionszugehörigkeit, dem Familienstand und dem Schulabschluß der Eltern beeinflußt. Dabei differieren diese Indikatoren sowohl zwischen den Altersgruppen als auch zwischen Ost- und Westdeutschland erheblich. Mit Ausnahme der Altersgruppe der 1937-46 Geborenen aus der DDR, wird durch diese Indikatoren jedoch recht wenig Varianz erklärt. Der Einfluß der sozialstrukturellen Indikatoren auf dieses Erziehungsziel ist sehr gering und kann kaum etwas erklären.

Bei der Untersuchung des Einflusses der sozialstrukturellen Indikatoren auf das Erziehungsziel ”kooperativer Individualismus“ zeigt sich, daß dieses Erziehungsziel in allen Altersgruppen von der Eltern der Mittelschicht höher bewertet wird. Bei Kohn gibt es dieses Erziehungsziel nicht. Mit diesem Erziehungsziel wird verdeutlicht, daß es eine Art Individualismus gibt, der die Beziehung zu anderen, das Verständnis für andere sowie Verantwortungsbewußtsein und Kritikfähigkeit beinhaltet. Dieses Erziehungsziel, welches im Altersgruppenvergleich an Bedeutung gewonnen hat, scheint eher ein alternatives Erziehungsziel für die Eltern der Mittelschicht gegenüber den autoritären Erziehungsvorstellungen der Eltern aus der Arbeiterschicht zu sein, als Erziehung zur Selbständigkeit. Wenn wir uns die Ergebnisse in den folgenden Tabellen ansehen, so bestätigt sich diese These.


156

6.3. Sozialstrukturelle Einflußfaktoren auf das Erziehungsziel ”kooperativer Individualismus“

Tabelle 14: Einfluß sozialstruktureller Indikatoren auf das Erziehungsziel ”Kooperativer Individualismus“ bei den 1917-26 Geborenen (jeweils der letzte Schritt)

in die Gleichung aufgenommene Variablen

beta

t

Religionszugehörigkeit

.14

7.26

Schicht

.11

5.32

Schulabschluß des Vaters

.05

2.59

 

 

 

in die Gleichung nicht aufgenommene Variablen

beta

t

Alter der Kinder

-0.3

-1,71

Familienstand

.02

-0.86

Schulabschluß der Mutter

-.01

-0.46

Anzahl der Kinder

-.00

-0.32

Art des Wohnens

-.00

-0.31

Infrastruktur

-.00

0.19

R2

.0376

 

Ftotal = 33.37; df=3

 

p < 0.1

Bei den 1917-26 Geborenen (Tab.14) wird die Bewertung des Erziehungsziels ”kooperativer Individualismus“ am deutlichsten durch die Religionszugehörigkeit bestimmt, aber auch die Zugehörigkeit zur Mittelschicht und ein höherer Schulabschluß des Vaters haben hier Einfluß auf eine höhere Bewertung. Mit diesen Indikatoren kann 4% der Varianz erklärt werden.


157

Tabelle 15: Einfluß sozialstruktureller Indikatoren auf das Erziehungsziel ”kooperativer Individualismus“ bei den 1937-46 Geborenen aus der Bundesrepublik (jeweils der letzte Schritt)

in die Gleichung aufgenommene Variablen

beta

t

Familienstand

.15

4.36

Schicht

.12

3.03

Schulabschluß des Vaters

.10

2.67

Anzahl der Kinder

-.09

-2.58

Religionszugehörigkeit

-.08

-2.39

Art des Wohnens

.07

2.11

 

 

 

in die Gleichung nicht aufgenommene Variablen

beta

t

Art des Kindes

-.05

-1,33

Alter des Kindes

.05

1.21

Schulabschluß der Mutter

.04

0.87

Infrastruktur

-.02

-0.50

Kindbezogene Infrastruktur

-.00

-017

R2

.0775

 

Ftotal = 10.56; df = 6

 

p < 0.1

In der Altersgruppe der 1937-46 Geborenen aus der BRD (Tab.15) wird das Erziehungsziel ”kooperativer Individualismus“ vor allem vom Familienstand, der Schichtzugehörigkeit, dem Schulabschluß des Vaters, der Anzahl der Kinder, der Religionszugehörigkeit und der Art des Wohnens beeinflußt. Mit diesen Indikatoren werden ca. 8% Varianz erklärt. Auch hier wird, wie bei der ältesten Altersgruppe, dieses Erziehungsziel von den Eltern der Mittelschicht, deren Väter einen höheren Schulabschluß haben, höher bewertet.


158

Für die Altersgruppe der 1937-46 Geborenen aus der DDR sind die Ergebnisse der schrittweisen Regressionsanalyse mit viel Vorsicht zu betrachten, da in dieser Altersgruppe bei dem Erziehungsziel ”Erziehung zum kooperativen Individualismus“ in der Faktorenbildung Items mitluden, die autoritäre Erziehungsvorstellungen vermuten lassen und somit das Erziehungsziel nicht eindeutig als ”kooperativer Individualismus“ interpretierbar war.

Tabelle 16: Einfluß sozialstruktureller Indikatoren auf das Erziehungsziel ”kooperativer Individualismus“ bei den 1937-46 Geborenen aus der DDR (jeweils der letzte Schritt)

in die Gleichung aufgenommene Variablen

beta

t

Kindbezogene Infrastruktur

-.42

-4.34

 

 

 

in die Gleichung nicht aufgenommene Variablen

beta

t

Schicht

-.19

-1.96

Art des Kindes

.15

1.54

Familienstand

-.09

-0.92

Schulabschluß der Mutter

.08

0.80

Schulabschluß des Vaters

-.08

-0.78

Alter des Kindes

-.06

-0.60

Religionszugehörigkeit

-.05

-0.50

Infrastruktur

-.02

-0.18

Anzahl der Kinder

-.02

0.18

Art des Wohnens

.00

0.03

R2

.1777

 

Ftotal =18.79; df = 1

 

p < 0.1

Der einzige Indikator, der hier Einfluß hat (Tab.16), ist die kindbezogene Infrastruktur, die allerdings 17% der Varianz erklären kann, mehr als in allen anderen Altersgruppen. Dabei sind es die Eltern, die in einem Umfeld wohnen, in dem die Infrastruktur für die Kinder mittelmäßig bis schlecht ausgestattet ist, die dieses Erziehungsziel hoch bewerten.


159

Bei der Altersgruppe der 1957-66 Geborenen aus der BRD (Tab.17) ist bei diesem Erziehungsziel der Einfluß der Religionszugehörigkeit ganz verschwunden. Hier beeinflussen der Schulabschluß des Vaters und die Schichtzugehörigkeit die Bewertung des Erziehungsziels ”Kooperativer Individualismus“. Dabei ist der Einfluß des Schulabschlusses des Vaters jetzt etwas höher als die Schichtzugehörigkeit, wobei die Tendenz die gleiche ist wie in den anderen Altersgruppen, wenn man die mittlere Altersgruppe aus der DDR nicht hinzunimmt. Je höher der Schulabschluß des Vaters desto eher wird dieses Erziehungsziel präferiert, ebenso, wenn die Eltern der Mittelschicht angehören. Die erklärte Varianz liegt bei ca. 5%.

Tabelle 17: Einfluß sozialstruktureller Indikatoren auf das Erziehungsziel ”kooperativer Individualismus“ bei den 1957-66 Geborenen aus der Bundesrepublik (jeweils der letzte Schritt)

in die Gleichung aufgenommene Variablen

beta

t

Schulabschluß des Vaters

.17

4.40

Schicht

.11

2.92

 

 

 

in die Gleichung nicht aufgenommene Variablen

beta

t

Art des Kindes

.07

1.83

Art des Wohnens

.05

1.28

Schulabschluß der Mutter

-.07

-1.28

Alter des Kindes

.04

0.95

Anzahl der Kinder

.03

0.83

Religionszugehörigkeit

.03

-0.70

Infrastruktur

-.02

-0.54

Kindbezogene Infrastruktur

.00

0.25

Familienstand

-.00

-0.06

R2

.0464

 

Ftotal = 16.88; df = 2

 

p < 0.1


160

In der jüngsten Altersgruppe aus der DDR (Tab.18) wird Erziehung zum kooperativen Individualismus von der Schichtzugehörigkeit, der Anzahl der Kinder und der kindbezogenen Infrastruktur beeinflußt. Diese Indikatoren erklären ca.7% der Varianz. Auch hier bewerten Eltern aus der Mittelschicht dieses Erziehungsziel höher als Eltern der Arbeiterschicht.

Tabelle 18: Einfluß sozialstruktureller Indikatoren auf das Erziehungsziel ”kooperativer Individualismus“ bei den 1957-66 Geborenen aus der DDR (jeweils der letzte Schritt)

in die Gleichung aufgenommene Variablen

beta

t

Schicht

.19

3.78

Anzahl der Kinder

-.15

-2.99

Kindbezogene Infrastruktur

.11

2.15

 

 

 

in die Gleichung nicht aufgenommene Variablen

beta

t

Schulabschluß der Mutter

.09

1.69

Art des Kindes

-.07

-1.38

Religionszugehörigkeit

.07

1.37

Schulabschluß des Vaters

.07

1.33

Infrastruktur

.05

0.84

Art des Wohnens

-.03

-0.58

Familienstand

-.02

-0.45

Alter des Kindes

-.00

-0.07

R2

.0694

 

Ftotal =9.17; df = 3

 

p < 0.1

Fassen wir zusammen: Während Väter aus der Arbeiterschicht autoritäre Erziehungsziele wichtiger bewerten, präferieren Eltern aus der Mittelschicht das Erziehungsziel ”kooperativer Individualismus“, eine Art Individualismus, der die Beziehung zu anderen, das Verständnis für andere sowie Verantwortungsbewußtsein und Kritikfähigkeit beinhaltet. Erziehung zur Selbständigkeit hingegen ist kein Erziehungsziel, daß von Eltern der Mittelschicht höher bewertet wird. Hier differenziert nicht die Schichtzugehörigkeit die Bewertung dieses Erziehungsziels, sondern vielmehr die Anzahl und das Alter der


161

Kinder, die Religionszugehörigkeit oder das Bildungsniveau der Eltern. In der Altersgruppe der 1917-26 Geborenen finden wir noch einen relativ hohen Einfluß der Religionszugehörigkeit auf die verschiedenen Erziehungseinstellungen. Als Ergebnis zunehmender Säkularisierung der Gesellschaft schwindet jedoch dieser Einfluß, wie wir in den Ergebnissen sehen können. In den jüngeren Altersgruppen hat sie nur noch punktuell Einfluß auf die Erziehungsziele.

Interessant ist, daß der Schulabschluß des Vaters sowohl bei den autoritären Erziehungszielen als auch bei dem Erziehungsziel ”kooperativer Individualismus“ bei den 1917-26 Geborenen und den Altersgruppen aus der BRD eine erhebliche Rolle spielt. Das läßt darauf schließen, daß die Väter offensichtlich für die Entwicklung der Wertvorstellungen ihrer Kinder hinsichtlich dieser Erziehungsziele eine große Bedeutung haben. In den DDR-Altersgruppen wurde hingegen der Einfluß des Vaters auf die Entwicklung von autoritären Erziehungsvorstellungen in der mittleren Altersgruppe abgelöst durch die Mutter in der jüngsten Altersgruppe. Bei dem Erziehungsziel ”Erziehung zur Selbständigkeit“ ist jedoch der Einfluß der Mutter auf diese Wertvorstellungen von der mittleren zur jüngsten Altersgruppe geschwunden, während hier der Einfluß des Vaters nach wie vor vorhanden ist.

Insgesamt können die verwendeten sozialstrukturellen Indikatoren jedoch nur wenig in bezug auf die unterschiedliche Bewertung von Erziehungsvorstellungen erklären, so daß damit in der Regel mehr als 90% der Einflußfaktoren auf die Vorstellungen der Eltern zur Erziehung ihrer Kinder nicht erklärt werden können.


Fußnoten:

<37>

Die Infrastruktur setzt sich zusammen aus der Summe der folgenden als vorhanden angegeben Items: Schwimmbad, Sporteinrichtungen, Park oder Gründflächen, Cafe, Restaurant oder Kneipe, Arzt, Apotheke, Kino oder Theater, Bibliothek, Haltestelle des öffentlichen Verkehrs, Laden für den täglichen Bedarf. Wurden bis zu 5 Items als vorhanden angegeben, wurde die Infrastruktur als schlecht eingestuft, 6 bis 8 Items ergab eine mittlere Infrastruktur und mehr als 8 Items erhielt eine gute Infrastruktur.

<38>

Die Religionszugehörigkeit erfaßt die evangelische Kirche, die römisch-katholische Kirche, sonstige Kirchen, andere Religionen und keine Religionszugehörigkeit.

<39>

Der Schulabschluß von Mutter und Vater wurden wie folgt erfaßt: kein Abschluß, Volksschule/Hauptschule, Mittlere Reife/Fachschulreife und Abitur.

<40>

Der Familienstand umfaßt die Kategorien: verheiratet, geschieden, verwitwet und ledig.

<41>

Dieses Variable liegt nur für die mittleren und jüngsten Altersgruppen vor. Dabei werden die Kinder unterschieden nach leiblichen Kindern, Kinder des Partners, adoptierte Kinder und Kinder zur Pflege


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Thu Apr 13 15:47:59 2000