Beckers, Peter: Kulturelle Aspekte bezirklicher Verwaltungstransformation Einflüsse von Handlungsorientierungen in der DDR-Stadtbezirksverwaltung auf Verlauf und Stand der Integration Ost-Berliner Bezirksverwaltungen in das Land Berlin im Zeitraum von 1989 bis 1995


Anhang A. Tabellenanhang

Tabelle 1: Geschlecht und Alter der Befragten


Ost/West

Ost

West

Neupersonal

Altpersonal

Zusammen

n

in vH

n

in vH

n

in vH

n

in vH

Geschlecht









weiblich

24

77,4

16

84,2

40

80

11

44

männlich

7

22,6

3

15,8

10

20

14

56










Zusammen (n)

31

100

19

100

50

100

25

100










Alter









20-35 Jahre

15

48,4

4

21,1

19

38

9

36

36-50 Jahre

13

41,9

12

63,3

25

50

11

44

51-65 Jahre

3

9,7

3

15,8

6

12

5

20










Zusammen (n)

31

100

19

100

50

100

25

100

Tabelle 2: Einschätzung der Handlungssicherheit
Frage 34: Es wird oft gesagt, daß die neuen rechtlichen Regelungen sehr kompliziert sind und die Verwaltung in den neuen Ländern Schwierigkeiten hat, damit zurecht zu kommen. Wie beurteilen Sie vor diesem Hintergrund die folgenden Aussagen (Mehrfachnennungen möglich)?


Ost

Neupersonal

Altpersonal

Zusammen

n

in vH

n

in vH

n

in vH

Schwierigkeiten werden übertrieben dargestellt

10

32,3

2

10,5

12

24

Nach Einarbeitung komme ich zurecht

29

93,5

16

84,2

45

90

Trotz intensiver Einarbeitung komme ich nicht zurecht

1

3,3

2

10,5

3

6

Es wird lange dauern, bis ich mit den Regelungen zurechtkomme

7

22,6

9

47,4

16

32

Zusammen (n)

31

100

19

100

50

100

Tabelle 3: Bewertung der neuen rechtlichen Regelungen
Frage 33: Welche Erfahrungen im Umgang mit den neuen rechtlichen und administrativen Regelungen haben Sie im Rahmen Ihrer Tätigkeit gewonnen?


Ost

Neupersonal

Altpersonal

Zusammen

x

s

n

x

s

n

x

s

n

vernünftige Regelungen

2.84

0.52

31

2.53

0.7

19

2.72

0.61

50

Handlungsmöglichkeiten sind größer geworden

2.97

0.8

31

2.86

0.86

14

2.93

0.81

45

Regelungen sind nicht überschaubar

2.45

0.81

31

2.68

0.95

19

2.54

0.86

50

mehr Regelungen der DDR hätten übernommen werden sollen

2.74

0.82

31

2.83

0.79

18

2.78

0.8

49

Regelungen entsprechen nicht den spezifischen Problemlagen der neuen Bundesländer

2.87

0.72

31

3.05

0.71

19

2.94

0.71

50

Regelungen sind kein Dogma, sondern erlauben Auslegungen

2.81

0.75

31

2.68

0.75

19

2.76

0.74

50

x = Mittelwert der Skala: 1 = stimme gar nicht zu bis 4 = stimme stark zu. s = Standardabweichung. n = Basis n.

Tabelle 4: Vorrangige Informationsquellen
Frage 29: Welche Informationsquellen nutzen Sie vorrangig für Ihre Tätigkeit und für die Einarbeitung in die neuen Aufgaben und Bestimmungen? (Mehrfachnennungen


Ost/West

Ost

West

Neupersonal

Altpersonal

Zusammen

n

in vH

n

in vH

n

in vH

n

in vH

eigene Verwaltung

20

64,5

15

78,9

35

70

20

80

andere Bezirksverwaltungen

11

35,5

7

36,8

18

36

5

20

andere Verwaltungsebenen

5

35,5

7

36,8

18

36

8

32

Kollegengespräche

21

67,7

14

73,7

35

70

22

88

Information und Beratung durch Private







1

4

Fachseminare

25

80,6

13

68,4

38

76

13

52

Bürgergespräche

2

6,5

5

26,3

7

14

3

12

Westberliner Partnerbezirke

12

38,7

8

42,1

20

40

1

4

kommunale Spitzenverbände

1

3,2



1

2

3

12

Informationsmaterial der Hauptverwaltung

21

67,7

12

63,2

33

66

16

64

Informationsmaterial der Bundesministerien

9

29

1

5,3

10

20

1

4

Fachzeitschriften

10

32,3

2

10,5

12

24

13

52

Sonstiges

4

12,9

2

10,5

6

12

4

16

Basis n

31


19


50


25


Tabelle 5: Entscheidungshilfe durch den Partnerbezirk
Frage 37c: Was ist für Sie gegenwätrig beim Kontakt zu Ihrem Partnerbezirk wichtig?


Ost

Neupersonal

Altpersonal

Zusammen

x

s

n

x

s

n

x

s

n

Hilfe bei Entscheidungen

2.78

1.11

18

3.08

0.79

12

2.9

0.99

30

Rechtsauskünfte

3.00

0.84

18

3.08

0.79

12

3.03

0.78

30

Erfahrungsaustausch

3.72

0.75

18

3.25

0.75

12

3.53

0.78

30

x = Mittelwert der Skala: 1 = stimme gar nicht zu bis 4 = stimme stark zu. s = Standardabweichung. n = Basis n.

Tabelle 6: Nützlichkeit der DDR-Verwaltungserfahrung für die Einarbeitung in die neuen Aufgaben
Frage 41: Die Erfahrungen der Kollegen die bereits vor der Wende in der Verwaltung tätig waren sind ...


Ost

Neupersonal

Altpersonal

Zusammen

n

in vH

n

in vH

n

in vH

hemmend







weder hemmend noch nützlich

8

25,8

9

47,4

17

34

nützlich

23

74,2

10

52,6

33

66

Zusammen (n)

31

100

19

100

50

100

Tabelle 7: Gründe für die Nützlichkeit der DDR-Verwaltungserfahrung
Frage 42: Warum sind die Erfahrungen der Kollegen, die bereits vor der "Wende" in der Verwaltung tätig waren, nützlich?


Ost

Neupersonal

Altpersonal

Zusammen

n

in vH

n

in vH

n

in vH

Nützlich wegen







Ortskenntnis

13

56,5

3

30

16

48,5

Problemkenntnis

19

82,6

4

40

23

69,7

Fachwissen

10

43,5

7

70

17

51,5

...Sonstiges mit

Angaben

13

56,5

3

30

16

48,5








Zusammen

23

100

10

100

33

100

Tabelle 8: Berufliches Rollenverständnis
Frage 28a: In einer früheren Untersuchung wurde festgestellt, daß sich Beamte (oder Verwaltungsangestellte) in Ihrem Selbstverständnis unterscheiden. Wie stark fühlen Sie sich folgenden Charakterisierungen zugehörig?


Ost/West

Ost

West

Neupersonal

Altpersonal

Zusammen

x

s

n

x

s

n

x

s

n

x

s

n

Experte mit Fachwissen

2.77

1.15

31

2.5

0.92

18

2.67

1.07

49

3.6

1.00

25

Fürsprecher breiter gesellschaftlicher Gruppen

2.16

1.00

31

2.33

1.08

18

2.22

1.03

49

2.48

0.96

25

Anwalt organisierter Interessen

1.84

0.97

31

1.67

0.91

18

1.78

0.94

49

1.76

0.72

25

Vermittler zwischen konfligierenden Interessen

3.06

1.15

31

2.89

0.9

18

3.00

1.06

49

3.28

0.98

25

Umsetzer politischer Vorgaben

2.1

1.14

31

2.28

1.41

18

2.16

1.23

49

2.56

1.23

25

Parteipolitiker

1.19

0.75

31

1.28

0.96

18

1.22

0.82

49

1.16

0.47

25

Repräsentant des Staates

2.71

1.19

31

2.61

1.42

18

2.67

1.26

49

2.44

1.29

25

Rechtstechniker

3.06

1.00

31

3.28

1.23

18

3.14

1.08

49

3.08

1.29

25

Bürgeranwalt

3.68

1.3

31

3.44

1.34

18

3.59

1.31

49

3.4

0.91

25

Initiator neuer Projekte und Problemlösungen

2.61

1.15

31

2.39

1.14

18

2.53

1.14

49

3.04

0.93

25

x = Mittelwert der Skala: 1 = stimme gar nicht zu bis 4 = stimme stark zu. s = Standardabweichung. n = Basis n.

Tabelle 9a: Intensität von Kommunikationsbeziehungen
Frage 24: Wie häufig haben Sie beruflichen Kontakt zu folgenden Personen und Institutionen?


Neupersonal (Ost)

mehrmals in der Woche

wöchentlich

monatlich

vierteljährlich

jährlich

nie

n

in vH

n

in vH

n

in vH

n

in vH

n

in vH

n

in vH

Verwaltung:













Bürgermeister



1

3,2

3

9,7

7

22,6

4

12,9

16

51,6

Bezirksamtsdirektor

1

3,2

2

6,5



3

9,7

4

12,9

21

67,7

Stadträte

6

19,4

2

6,5

7

22,6

4

12,9

3

9,7

9

29

Amtsleiter

25

80,6

4

12,9

2

6,5







Sachbearbeiter

30

96,8

1

3,2









BVV:













Fraktionsvorsitzende





1

3,2



1

3,2

29

93,5

Ausschüsse





2

6,5

3

9,7

4

12,9

22

71

Mandatsträger





1

3,2

4

12,9

2

6,5

24

77,4

Bürger bei:













Sprechstunde

27

87,1

1

3,2

2

6,5





1

3,2

Veranstaltungen

1

3,3

2

6,7



6

20

3

10

18

60

gesel. Ereignissen





2

6,7

4

13,3

3

10

21

70

Sonstiges:













örtliche Interessengruppen

1

3,2

3

9,7

13

41,9

2

6,5

1

3,2

11

35,5

Mitarbeiter anderer Bezirke

4

12,9

9

29

11

35,5

4

12,9

1

3,2

2

6,5

Mitglieder des Abgeordnetenhauses







1

3,2

3

9,7

27

87,1

Hauptverwaltung

1

3,2

1

3,2

8

25,8

5

16,1

2

6,5

14

45,2

Unternehmen

2

6,5

3

9,7

4

12,9

5

16,1

1

3,2

16

51,6

Medien



1

3,2

2

6,5

3

9,7

2

6,5

23

74,2

Tabelle 9b: Intensität von Kommunikationsbeziehungen
Frage 24: Wie häufig haben Sie beruflichen Kontakt zu folgenden Personen und Institutionen?


Altpersonal (Ost)

mehrmals in der Woche

wöchentlich

monatlich

vierteljährlich

jährlich

nie

n

in vH

n

in vH

n

in vH

n

in vH

n

in vH

n

in vH

Verwaltung:













Bürgermeister





2

10,5

1

5,3

6

31,6

10

52,6

Bezirksamtsdirektor



1

5,3



2

10,5

5

26,3

11

57,9

Stadträte

3

15,8

2

10,5

1

5,3

4

21,1

1

5,3

8

42,1

Amtsleiter

15

78,9

2

10,5

2

10,5







Sachbearbeiter

19

100











BVV:













Fraktionsvorsitzende





1

5,3





18

94,7

Ausschüsse





2

10,5



1

5,3

16

84,2

Mandatsträger





2

10,5

1

5,3



16

84,2

Bürger bei:













Sprechstunde

15

78,9

2

10,5

1

5,3

1

5,3





Veranstaltungen

1

5,3



1

5,3

1

5,3

2

10,5

14

73,7

gesel. Ereignissen

1

5,3





3

15,8

1

5,3

14

73,7

Sonstiges:













örtliche Interessengruppen



2

10,5

5

26,3

1

5,3

2

10,5

9

47,4

Mitarbeiter anderer Bezirke

2

10,5

1

5,3

9

47,4

6

31,6



1

5,3

Mitglieder des Abgeordnetenhauses







2

10,5

1

5,3

16

84,2

Hauptverwaltung





6

31,6

3

15,8

3

15,8

7

36,8

Unternehmen



2

10,5



4

21,1



13

68,4

Medien





1

5,3

2

10,5

1

5,3

15

78,9

Tabelle 9c: Intensität von Kommunikationsbeziehungen
Frage 24: Wie häufig haben Sie beruflichen Kontakt zu folgenden Personen und Institutionen?


Ostpersonal (Gesamt)

mehrmals in der Woche

wöchentlich

monatlich

vierteljährlich

jährlich

nie

n

in vH

n

in vH

n

in vH

n

in vH

n

in vH

n

in vH

Verwaltung:













Bürgermeister



1

2

5

10

8

16

10

20

26

52

Bezirksamtsdirektor

1

2

3

6



5

10

9

18

32

64

Stadträte

9

18

4

8

8

16

8

16

4

8

17

34

Amtsleiter

40

80

6

12

4

8







Sachbearbeiter

49

98



1

2







BVV:













Fraktionsvorsitzende





2

4



1

2

47

94

Ausschüsse





4

8

3

6

5

10

38

76

Mandatsträger





3

6

5

10

2

4

40

80

Bürger bei:













Sprechstunde

42

84

3

6

3

6

1

2



1

2

Veranstaltungen

2

4,1

2

4,1

1

2

7

14,3

5

10,2

32

65,3

gesel. Ereignissen

1

2



2

4,1

7

14,3

4

8,2

35

71,4

Sonstiges:













örtliche Interessengruppen

1

2

5

10

18

36

3

6

3

6

20

40

Mitarbeiter anderer Bezirke

6

12

10

20

20

40

10

20

1

2

3

6

Mitglieder des Abgeordnetenhauses







3

6

4

8

43

86

Hauptverwaltung

1

2

1

2

14

28

8

16

5

10

21

42

Unternehmen

2

4

5

10

4

8

9

18

1

2

29

58

Medien



1

2

3

6

5

10

3

6

38

76

Tabelle 9d: Intensität von Kommunikationsbeziehungen
Frage 24: Wie häufig haben Sie beruflichen Kontakt zu folgenden Personen und Institutionen?


Westpersonal

mehrmals in der Woche

wöchentlich

monatlich

vierteljährlich

jährlich

nie

n

in vH

n

in vH

n

in vH

n

in vH

n

in vH

n

in vH

Verwaltung:













Bürgermeister



1

4

2

8

5

20

6

24

11

44

Bezirksamtsdirektor



1

4

1

4

5

20

3

12

15

60

Stadträte

5

20

4

16

6

24

4

16

6

24



Amtsleiter

12

48

6

24

6

24

1

4





Sachbearbeiter

23

92



2

8







BVV:













Fraktionsvorsitzende





1

4

2

8

1

4

21

84

Ausschüsse





2

8

4

16

2

8

17

68

Mandatsträger

1

4



3

12

1

4

3

12

17

68

Bürger bei:













Sprechstunde

22

88

3

12









Veranstaltungen

2

8

2

8

1

4

5

20

2

8

13

52

gesel. Ereignissen





2

8

5

20

1

4

17

68

Sonstiges:













örtliche Interessengruppen

1

4

6

24

9

36

1

4

1

4

7

28

Mitarbeiter anderer Bezirke

5

20

8

32

8

32

1

4

1

4

2

8

Mitglieder des Abgeordnetenhauses





1

4

1

4

3

12

20

80

Hauptverwaltung



3

12

8

32

4

16

1

4

9

36

Unternehmen

1

4

4

16

4

16

3

12

4

16

9

32

Medien





1

4

4

16

4

16

16

64

Tabelle 10: Parteimitgliedschaften
Frage 45: Sind Sie augenblicklich Mitglied einer Partei?


Ost/West

Ost

West

Neupersonal

Altpersonal

Zusammen

n

in vH

n

in vH

n

in vH

n

in vH

ja



2

10,5

2

4

6

24

nein

30

96,8

16

84,2

46

92

19

76

verweigert

1

3,2

1

5,3

2

4












Zusammen (n)

31

100

19

100

50

100

25

100

Tabelle 11: Einschätzung der Parteimitgliedschaft für das berufliche Fortkommen
Frage 49b: Ist Ihrer Meinung nach eine parteipolitische Funktion für das berufliche Fortkommen förderlich?


Ost/West

Ost

West

Neupersonal

Altpersonal

Zusammen

n

in vH

n

in vH

n

in vH

n

in vH

nicht förderlich

10

32,3

7

36,8

17

34

4

16

etwas förderlich

4

12,9

3

15,8

7

14

6

24

ziemlich förderlich

11

35,5

5

26,3

16

32

11

44

sehr förderlich

5

16,1

3

15,8

8

16

4

16

verweigert

1

3,2

1

5,3

2

4












Zusammen (n)

31

100

19

100

50

100

25

100

Tabelle 12: Parteipräferenzen
Frage 51: Welcher politischen Partei stehen Sie am nächsten?


Ost/West

Ost

West

Neupersonal

Altpersonal

Zusammen

n

in vH

n

in vH

n

in vH

n

in vH

CDU







3

12

SPD

7

22,6

5

26,3

12

24

15

60

FDP







2

8

Grüne/B90

7

22,6

2

10,5

9

18

1

4

PDS

2

6,5

3

15,8

5

10



Sonstige

1

3,2



1

2



keiner

11

35,5

6

31,6

17

34

2

8

verweigert

3

9,7

3

15,8

6

12

2

8










Zusammen (n)

31

100

19

100

50

100

25

100

Tabelle 13: Bewertung der Kompetenzen der Bezirksverwaltung
Frage 18: Teilen Sie uns bitte Ihre Einschätzung des folgenden Satzes mit! Nach der gegenwärtigen gesetzlichen Regelung sind die Rechte (Kompetenzen) der Bezirksverwaltungen


Ost/West

Ost

West

Neupersonal

Altpersonal

Zusammen

n

in vH

n

in vH

n

in vH

n

in vH

zu klein

24

82,8

12

75

36

80

19

76

gerade richtig

5

17,2

4

25

9

20

5

20

zu groß







1

4










Zusammen (n)

29

100

16

100

45

100

25

100

Tabelle 14: Einschätzung des Verhältnisses von Haupt- und Bezirksverwaltungen
Frage 19: Bewerten Sie bitte folgende Aussage!


Ost/West

Ost

West

Neupersonal

Altpersonal

Zusammen

x

s

n

x

s

n

x

s

n

x

s

n

Aufsichtsbehörde zeigt Mißtrauen gegenüber der Bezirksverwaltung

2.54

0.95

26

2.43

0.85

14

2.5

0.91

40

2.56

0.82

25

Hauptverwaltung mischt sich zu stark ein

3

0.69

24

3

1.09

14

3

0.87

38

3

0.96

25

häufig Doppelarbeit von Haupt- und Bezirks-verwaltung

3

0.99

24

3

0.96

15

3

0.98

39

3

1.04

25

x = Mittelwert der Skala: 1 = stimme gar nicht zu bis 4 = stimme stark zu. s = Standardabweichung. n = Basis n.

Tabelle 15: Präferiertes Führungsverhalten
Frage 28: Welche Anforderungen sind Ihrer Meinung nach für einen guten Verwaltungsmitarbeiter besonders wichtig? (Mehrfachnennungen)


Ost/West

Ost

West

Neupersonal

Altpersonal

Zusammen

n

in vH

n

in vH

n

in vH

n

in vH

Bereitschaft "mit starker Hand" und genauen Vorgaben zu leiten

6

19,4

7

36,8

13

26

4

16

Bereitschaft, den Mitarbeitern Gestaltungs- und Entscheidungsspielräume zu überlassen

17

54,8

15

78,9

32

64

23

92

Dialogbereitschaft

28

90,3

15

78,9

43

86

19

76

Berücksichtigung pers. Probleme der Mitarbeiter

10

32,3

9

47,4

19

38

10

40

Pol. Führungskompetenz

1

3,2



1

2

1

4

Improvisationsfähigkeit

9

29

4

21,1

13

26

16

64

Sachkompetenz

28

90,3

17

89,5

45

90

23

92

Verwaltungserfahrung

15

48,4

10

52,6

25

50

7

28

pol. Unbelastetheit (SED)

2

6,5

1

5,3

3

6

1

4

pol. Unbelastetheit (Stasi)

7

22,6

3

15,8

10

20

1

4

Einbindung in die lokale Parteipolitik

1

3,2



1

2



freundlicher Umgang mit den Bürgern

19

61,3

12

63,2

31

62

10

40

Sonstiges



1

5,3

1

2

3

12










Basis n

31


19


50


25


Tabelle 16: Tätigkeitsverständnis
Frage 28: Welche Anforderungen sind Ihrer Meinung nach für einen guten Verwaltungsmitarbeiter besonders wichtig? (Mehrfachnennungen)


Ost/West

Ost

West

Neupersonal

Altpersonal

Zusammen

n

in vH

n

in vH

n

in vH

n

in vH

Arbeitsdisziplin

13

41,9

10

52,6

23

46

8

32

Sachkompetenz

27

87,1

16

84,2

43

86

18

72

Lernfähigkeit

22

71

12

63,2

34

68

20

80

Verwaltungserfahrung

5

16,1

5

26,3

10

20

3

12

Eigenverantwortliches Handeln

24

77,4

15

78,9

39

78

23

92

kritischer Widerspruch

19

61,3

12

63,2

31

62

22

88

strikte Befolgung von Weisungen



1

5,3

1

2



politische Unbelastetheit (SED)

2

6,5



2

4



politische Unbelastetheit (Stasi)

5

16,1

1

5,3

6

12

1

4

Improvisationsfähigkeit

5

16,1

1

5,3

6

12

8

32

freundlicher Umgang mit den Bürgern

25

80,6

15

78,9

40

80

21

84

Sonstiges


















Basis n

31


19


50


25


Tabelle 17: Präferierte Entscheidungskriterien
Fragen 30: Von welchen Kriterien sollte sich Ihrer Ansicht nach ein guter Verwaltungsmitarbeiter bei Entscheidungen in erster Linie leiten lassen? Bewerten Sie folgende Aussagen!


Ost/West

Ost

West

Neupersonal

Altpersonal

Zusammen

x

S

n

x

s

n

x

s

n

x

s

n

Strikte Einhaltung der gesetzlichen Vor-schriften

3.68

0.48

31

3.53

0.7

19

3.62

0.57

50

3.2

0.58

25

Weisung des Vor-gesetzten

2.94

0.77

31

3.26

0.56

19

3.06

0.71

50

2.88

0.53

25

Bemühen um möglichst gerechte Einzelent-scheidungen

3.87

0.34

31

3.79

0.42

19

3.84

0.37

50

3.88

0.44

25

Eigenverantwortliche Suche und Nutzen von Handlungsspielräumen

3.74

0.51

31

3.63

0.6

19

3.7

0.54

50

3.84

0.37

25

x = Mittelwert der Skala: 1 = stimme gar nicht zu bis 4 = stimme stark zu. s = Standardabweichung. n = Basis n.

Tabelle 18: Einschätzung der Arbeits- und Handlungssituation
Frage 35: Welche der folgenden Aussagen sind charakteristisch für Ihre berufliche Situation? (Mehrfachantworten)


Ost

West

Neupersonal

Altpersonal

Zusammen

N

in vH

n

in vH

n

in vH

n

in vH

Einfluß des Einzelnen









kann nur wenig verändern

10

32,3

9

47,4

19

38

10

40

zu viel Büroarbeit

18

58,1

10

52,6

28

56

5

20

zu wenig Zeit sich zu Informieren

14

45,2

12

63,2

26

52

15

60

Parteien üben zu großen Druck aus

1

3,2

1

5,3

2

4

5

20

zu wenig Zeit für Gespräche mit Bürgern

11

35,5

11

57,9

22

44

13

52

Aufgabe, dem Bürger zu helfen, kann nur unzulänglich Wahrgenommen werden

10

32,3

3

15,8

13

26

14

56

zu wenig Zeit für das Privatleben

3

9,7

8

42,1

11

22

3

12

in der Verwaltung fehlt das Gemeinschaftsgefühl

8

25,8

3

15,8

11

22

12

48

zu wenig Zeit, um über politische Probleme nachzudenken

2

6,5

1

5,3

3

6

3

12

zu wenig sachliche und personelle Hilfe

12

38,7

2

10,5

14

28

7

28

zu wenig Zeit für Weiterbildung

7

22,6

7

36,8

14

28

15

60

private Interessengruppen versuchen starken Einfluß zu nehmen







2

8

geringe Bezahlung ist im Vergleich zu den alten Bundesländern demotivierend

10

32,3

8

42,1

18

36



Sonstiges

4

12,9



4

8

1

4










Basis n

31


19


50


25


Tabelle 19: Vorrangige Handlungshindernisse bei Problemlösungen
Frage 32: Welches sind die größten Handlungshindernisse, auf die Sie bei der Lösung dieser Probleme (gemeint ist die Frage 31) stoßen (Mehrfachnennungen)?


Ost/West

Ost

West

Neupersonal

Altpersonal

Zusammen

n

in vH

n

in vH

n

in vH

n

in vH

fehlende Finanzmittel

11

35,5

8

42,1

19

38

15

60

fehlendes Fachpersonal

10

32,3

6

31,6

16

32

17

68

Unsicherheit über Personalveränderung

8

25,8

4

21,1

12

24

2

8

ungenügende Qualifikation der Mitarbeiter

8

25,8

2

10,5

10

20

12

48

Organisationsprobleme

19

61,3

11

57,9

30

60

14

56

schleppende Bearbeitung übergeordneten Behörden

13

41,9

6

31,6

19

38

11

44

Reibungsverluste zw. Bezirks- u. Landesverwaltung

5

16,1

4

21,1

9

18

2

8

Informationsdefizite

16

51,6

11

57,9

27

54

9

36

zu wenig Zeit, die vorhandenen Informationen zu sichten und zu bewerten

16

51,6

17

89,5

33

66

17

68

fehlende Vorschriften

7

22,6

4

21,1

11

22

6

24

ungelöste Eigentums- und Vermögensfragen

1

3,2



1

2



Treuhandanstalt









fehlende Investoren









lokale Parteiinteressen









alte Seilschaften







1

4

Sonstiges

3

9,7

2

10,5

5

10

4

16










Basis n

31


19


50


25


Tabelle 20a: Vergleichende Einschätzung zum Verwaltungshandeln in Stadtbezirks- und Bezirksverwaltung
Frage 40: Wenn Sie rückblickend das Verwaltungshandeln vor der "Wende" mit dem heutigen Verwaltungshandeln vergleichen, worin sehen Sie Unterschiede?


Ost

Neupersonal

Altpersonal

heute stärker

vor der "Wende" stärker

im gleichen Maße

heute stärker

vor der "Wende" stärker

im gleichen Maße

n

in vH

n

in vH

n

in vH

n

in vH

n

in vH

n

in vH

Pflichterfüllung

3

9,7

4

12,9

24

77,4

3

16,7

2

11,1

13

72,2

Arbeitswille

7

22,6

1

3,2

23

74,2

7

38,9

1

5,6

10

55,6

Beachtung rechtlicher Vorgaben

15

48,4

2

6,5

14

45,2

8

47,1

1

5,9

8

47,1

Arbeitsüberlastung

20

64,5

1

3,2

10

32,3

10

55,6

2

11,1

6

33,3

unfangreiche Aktenführung

26

86,7



4

13,3

16

88,9

1

5,6

1

5,6

Unterordnung unter Anweisungen von oben

4

12,6

9

29

18

58,1

3

16,7

5

27,8

10

55,6

Bestreben unbürokratische Regelungenzu finden

6

19,4

13

41,9

12

38,7

4

22,2

8

44,4

6

33,3

Kooperation mit anderen Dienststellen

4

13,3

11

36,7

15

50

5

27,8

3

16,7

10

55,6

Kritikbereitschaft gegenüber Anweisungen

12

38,7

5

16,1

14

45,2

5

27,8

8

44,4

5

27,8

Konkurenzdenken gegenüber Kollegen

24

77,4

1

3,2

6

19,4

13

72,2

1

5,6

4

22,2

Kollegialer Umgang mit dem Vorgesetzten

3

9,7

13

41,9

15

48,4

2

11,1

11

61,1

5

27,8

Motivation im Interesse d. Gemeinwohls zu handeln

1

3,2

11

35,5

19

61,3

4

22,2

5

27,8

9

50

freundlicher Umgang mit dem Bürger

7

22,6

1

3,2

23

74,2

4

22,2



14

77,8

Tabelle 20b: Vergleichende Einschätzung zum Verwaltungshandeln in Stadtbezirks- und Bezirksverwaltung
Frage 40: Wenn Sie rückblickend das Verwaltungshandeln vor der "Wende" mit dem heutigen Verwaltungshandeln vergleichen, worin sehen Sie Unterschiede?


Ost

Zusammen

Ausprägung

heute stärker

vor der "Wende" stärker

im gleichen Maße

n

in vH

n

in vH

n

in vH

Pflichterfüllung

6

12,2

6

12,2

37

75,5

Arbeitswille

14

28,6

2

4,1

33

67,3

Beachtung rechtlicher Vorgaben

23

47,9

3

6,3

22

45,6

Arbeitsüberlastung

30

61,2

3

6,1

16

32,7

unfangreiche Aktenführung

42

87,5

1

2,1

5

10,4

Unterordnung unter Anweisungen von oben

7

14,3

14

28,6

28

57,1

Bestreben, unbürokratische Regelungenzu finden

10

20,4

21

42,9

18

36,7

Kooperation mit anderen Dienststellen

9

18,8

14

29,2

25

52,1

Kritikbereitschaft gegenüber Anweisungen

17

34,7

13

26,5

19

38,8

Konkurenzdenken gegenüber Kollegen

37

75,5

2

4,1

10

20,4

Kollegialer Umgang mit dem Vorgesetzten

5

10,2

24

49

20

40,8

Motivation, im Interesse des Gemeinwohls zu handeln

5

10,2

16

32,7

28

57,1

freundlicher Umgang mit dem Bürger

11

22,4

1

2

37

75,5


[Titelseite] [Danksagung] [1] [2] [3] [4] [5] [6] [Bibliographie] [Anhang]

© Die inhaltliche Zusammenstellung und Aufmachung dieser Publikation sowie die elektronische Verarbeitung sind urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung, die nicht ausdrücklich vom Urheberrechtsgesetz zugelassen ist, bedarf der vorherigen Zustimmung. Das gilt insbesondere für die Vervielfältigung, die Bearbeitung und Einspeicherung und Verarbeitung in elektronische Systeme.

DiDi DTD Version 1.1
a subset from ETD-ML Version 1.1
Zertifizierter Dokumentenserver
der Humboldt-Universität zu Berlin

HTML - Version erstellt am:
Tue Jul 27 15:59:53 1999