4 Ergebnisse

↓47

4.1  Gruppenzusammensetzung

4.1.1  Gesamtgruppe der Tumorpatienten und Kontrollgruppe

In unsere Studie konnten insgesamt 160 Patienten eingeschlossen werden (s. Tabelle 4-1). Dabei wurde die Gruppe der Tumorpatienten von 100 Patienten gebildet. In der Kontrollgruppe konnten 60 Patienten untersucht werden. Hinsichtlich der Geschlechterverteilung (p = 0,745) und des Alters (p = 0,862) waren beide Gruppen miteinander vergleichbar.

Tabelle 4-1: Charakterisierung der Gesamtgruppe der Tumorpatienten und der Kontrollgruppe

Gruppe

Tumorpatienten

Kontrollgruppe

Anzahl

100

60

♀/♂

49♀/51♂

31♀/ 29♂

Alter (Jahre) MW ± SD

63,7 ± 11,0

60,4 ± 11,2

4.1.2 Tumorpatienten in Abhängigkeit von der Tumorentität

↓48

Aufgrund der Größe der Tumorpatientengruppe und der relativ einheitlichen Diagnosen wurde für die Auswertung die Gesamtgruppe der Tumorpatienten nach bestehender Tumorentität unterteilt: Neu entstanden so die Gruppen CRC, HCC, CCC und MÖP (s. Tabelle 4-2).

Tabelle 4-2: Charakterisierung der Gruppen unterteilt nach Tumorentität

Gruppe

TP

TP

TP

TP

TP

KP

Untergruppe

CRC

HCC

CCC

MÖP

Anzahl

100

34

19

27

20

60

♀/♂

49♀/51♂

16♀/18♂

9♀/10♂

15♀/12♂

9♀/11♂

31♀/29♂

Alter (Jahre) MW ± SD

63,7 ± 11,0

62,9 ± 12,7

63,4 ± 13,0

64,8 ± 8,2

63,2 ± 10,5

60,4 ± 11,2

Zwischen den Untergruppen sowie mit der Kontrollgruppe bestanden keine Unterschiede bezüglich Alter und Geschlechterverteilung.

4.1.3 Tumorpatienten in Abhängigkeit von der Therapie

↓49

Um den Einfluß einer Chemotherapie auf die Ernährungsgewohnheiten, die Verzehrhäufigkeiten, der Geschmackspräferenzen und die Körperzusammensetzung zu untersuchen, wurde die Gesamtgruppe der Tumorpatienten nach der aktuell durchgeführten Behandlung gegliedert: bei akuteller Durchführung einer Chemotherapie erfolgte die Zuordnung in die ChT-Gruppe; bei Durchführung einer anderen Therapieform wie z. B. einer photodynamischen Therapie (PDT) bei CCC-Patienten, einer Chemoembolisation bei HCC-Patienten oder zum Zeitpunkt der Datenerhebung durchgeführten Staginguntersuchungen wurden die Patienten der nChT-Gruppe zugeordnet (Tabelle 4-3).

Die applizierten zytostatischen Therapien der ChT Gruppe entsprachen den Therapiestandards zur Zeit der Datenerhebung (1998-2001). In der Chemotherapie nach Mayo erhielten die CRC Patienten (n = 13) in adjuvanter Situation 20 mg/m² KOF Folinsäure als Bolus und 425 mg/m² KOF 5-FU als Infusion an 5 aufeinanderfolgenden Therapietagen mit Wiederholung nach 29 Tagen an sechs aufeinanderfolgenden Zyklen 44 . Im Schema nach Ardalan (CRC, n = 9) wurde 500 mg/m² KOF Folinsäure als Infusion und 2600 mg/m² KOF 5-FU als 24 Stundeninfusion einmal wöchentlich über einen Zyklus von 6 aufeinanderfolgenden Wochen appliziert 44 , 119 . Ein Patient der CRC Gruppe erhielt eine palliative Chemotherapie in Anlehnung an das Ardalan Schema mit der zusätzlichen Gabe von 80 mg/m² KOF Irinotecan. Die Patienten der MÖP- Gruppe unter Chemotherapie wurden in palliativer Situation nach dem PLF- Schema mit 500 mg/m² KOF Folinsäure, 50 mg/m² KOF Cisplatin als Infusion und 2000 mg/m² KOF 5-FU als 24 Stundeninfusion mit einmal wöchentlicher Gabe in einem Zyklus über 6 Wochen therapiert 44 . In der HCC- Gruppe wurde ein Patient im Rahmen einer Studie mit 20 mg/m² KOF Doxorubicin als Infusion, 50 mg/m² KOF Cisplatin als Infusion und 2000 mg/m² KOF 5-FU als 24 Stundeninfusion in palliativer Absicht therapiert. Bei allen Therapieregimen wurde eine Antiemese mit 8 mg Ondansetron (Zofran®) und 8 mg Dexamethason (Fortecortin ®) als Kurzinfusion mit 100 ml 0,9 % NaCl-Lösung vor Gabe der Chemotherapeutika durchgeführt.

In der nChT Gruppe wurden Patienten u. a. mit einer Chemoembolisation bzw. einer Photodynamischen Therapie behandelt:

↓50

Insgesamt wurden im Vergleich der Gruppen geordnet nach Therapieform die Daten von 100 Patienten ausgewertet. Dabei gehörten 69 Patienten der nChT- Gruppe (32♀/37♂) und 31 der ChT- Gruppe (16♀/15♂) an. Die nChT-Gruppe wurde von 11 Patienten mit der Diagnose CRC (alle im Staging), 18 Patienten mit der Diagnose HCC (7 nach Chemoembolisation, 11 im Staging), 27 Patienten mit der Diagnose CCC (11 nach PDT, 16 im Staging) und 13 Patienten mit der Diagnose MÖP (alle im Staging) gebildet. Die ChT-Gruppe setzte sich aus 23 Patienten mit CRC, 1 Patient mit HCC und 7 Patienten mit MÖP zusammen.

Bezüglich Alter und Geschlechterverteilung unterschieden sich die beiden Gruppen nicht voneinander.

↓51

Tabelle 4-3: Charakterisierung der Gruppen ChT und nChT

Gruppe

ChT

nChT

Anzahl n

31

69

Anzahl ♀/♂

16/15

32/37

Alter (Jahre ) MW ± SD

62,3 ± 13,2

63,8 ± 10,5

4.2 Ernährungsgewohnheiten

4.2.1  Ernährungsgewohnheiten der Gesamtgruppe der Tumorpatienten im Vergleich zur Kontrollgruppe

Im ersten Teil des Fragebogens wurden Tumorpatienten und Kontrollpersonen zu ihren Ernährungsgewohnheiten befragt:

Veränderungen in der Ernährung:

↓52

Tumorpatienten hielten zum Zeitpunkt der Befragung signifkant häufiger eine Diät ein (p < 0,001). Tumorpatienten gaben signifkant häufiger an, selbst zu kochen (p < 0,05) und nahmen signifikant häufiger mittags die Hauptmahlzeit ein (p < 0,05). Im Vergleich zur Kontrollgruppe war die von TP angegebene Mittagsportion kleiner (p < 0,01). Tumorpatienten benutzten signifikant seltener die Gartechnik „Braten“ (p < 0,001). In der TP-Gruppe wurden häufiger Zwischenmahlzeiten verzehrt (p < 0,0001) sowie signifikant häufiger eine hochkalorische Zusatznahrung verwendet (p < 0,0001).

Veränderungen der Geschmacksempfindungen und der Geschmacksvorlieben:

TP gaben häufiger das Vorhandensein einer Geschmacksveränderung (p < 0,005) oder einer Veränderung der Geschmacksempfindungen an (p < 0,005) an. TP mieden nach ihren Angaben häufiger starke Gewürze (p < 0,01). Grenzwertig signifikant war die Antwort auf die Frage „Schmecken alle Lebensmittel gleich?“ (p = 0,054).

↓53

Einschränkungen in der Nahrungsaufnahme:

Tumorpatienten mußten sich häufiger zum Essen zwingen (p < 0,0001). In der TP- Gruppe wurde häufiger das Vorhandensein von Inappetenz (p < 0,0001), Völlegefühl (p < 0,01), Übelkeit (p < 0,005), Mundtrockenheit (p < 0,05) und einem frühzeitigem Sättigungsgefühl (p < 0,0001) angegeben.

Die signifikanten Unterschiede der Ernährungsgewohnheiten sind in der Tabelle 4-4 zusammengefaßt.

↓54

Ähnliche Ergebnisse konnten in der Auswertung der folgenden Ernährungsgewohnheiten ermittelt werden:

Veränderungen in der Ernährung:

Keine Unterscheide wurden in der durchschnittlichen Anzahl der täglichen Mahlzeiten, dem regelmäßigen Verzehr von Frühstück, Mittagessen, Abendbrot und einer Zwischenmahlzeit, der durchschnittlichen Portionsgröße von Frühstück, Abendbrot und der Zwischenmahlzeit angegeben. Die Trinkmenge war ebenfalls in beiden Gruppen ähnlich.

↓55

Veränderungen der Geschmacksempfindungen und der Geschmacksvorlieben: Kein relevanter Unterschied ergab sich für die verwendeten Gartechniken „Dünsten“, „Kochen“, „Frittieren“ und „Grillen“. TP und KG würzen gleich häufig die Speisen nach.

Einschränkungen in der Nahrungsaufnahme: Keine signifikanten Unterschiede ergaben sich in der Auswertung der Fragen „Haben Sie Beschwerden beim Essen?“ und „Haben Sie Probleme beim Kauen oder Schlucken?“. In beiden Gruppen wurde ähnlich häufig der Zahnarzt besucht und waren eine ähnliche Anzahl von Zahnprothesenträgern vertreten. Ebenfalls ergaben sich keine relevanten Unterschiede in den Auswertungen der Fragen nach vermehrtem Speichelfluß, Hunger zwischen den Mahlzeiten und dem Auftreten von Heißhunger.

Tabelle 4-4: Unterschiede in den Ernährungsgewohnheiten der TP und KG

Fragestellung

Antwort

TP, Anzahl (%) bzw. MW ± SD

KG, Anzahl (%) bzw. MW ± SD

p

Halten Sie eine besondere Diät ein?

ja

28 (28 %)

10 (17 %)

< 0,001

Kochen Sie regelmäßig selbst?

ja

96 (96 %)

53 (88 %)

< 0,05

Wann nehmen Sie in der Regel Ihre Hauptmahlzeit zu sich?

„mittags“

73 (73 %)

39 (65 %)

< 0,05

Bitte beurteilen Sie die Größe Ihrer Mittagsportion
1=klein
5=sehr groß

2,5 ± 0,5

3 ± 0,5

< 0,01

Welche Gartechniken benutzen Sie bevorzugt?

„Braten“

28 (28 %)

32 (53 %)

< 0,001

Haben Sie Geschmacks-veränderungen bemerkt?

ja

31 (31 %)

7 (12 %)

< 0,005

Haben Sie Veränderungen der Geschmacksem-pfindungen bemerkt?

ja

15 (15 %)

0

< 0,005

Meiden Sie starke Gewürze?

ja

63 (63 %)

25 (42 %)

< 0,05

Müssen Sie sich zum Essen zwingen?

ja

30 (30 %)

1 (1,7 %)

< 0,001

Leiden Sie unter Inappetenz?

ja

34 (34 %)

3 (5 %)

< 0,001

Leiden Sie unter Völlegefühl?

ja

41 (41 %)

12 (20 %)

< 0,001

Leiden Sie unter Übelkeit?

ja

23 (23 %)

3 (5 %)

< 0,005

Leiden Sie unter Mundtrockenheit?

ja

13 (13 %)

1 (1,7 %)

< 0,05

Fühlen Sie sich nach wenigen Bissen satt ?

ja

34 (34 %)

4 (6,7 %)

< 0,0001

Verwenden Sie eine Zusatznahrung?

ja

21 (21 %)

0 (0 %)

< 0,0001

↓56

Ernährungsgewohnheiten der Tumorpatientengruppen in Abhängigkeit von der Tumorentität und der Kontrollgruppe

In der Analyse der Ernährungsgewohnheiten der Patientengruppen der verschiedenen Tumorentitäten (CRC, HCC, CCC und MÖP) und der Kontrollgruppe konnten folgende signifikante Unterschiede ermittelt werden:

Veränderungen in der Ernährung:

↓57

Die Patienten der Gruppe CRC, HCC, CCC und MÖP hielten im Vergleich zur Kontrollgruppe signifikant häufiger eine Diät ein (p < 0,001).

Veränderungen in Geschmacksempfindungen und Geschmacksvorlieben:

Das Auftreten von Geschmacksveränderungen wurde von Patienten der Gruppen HCC, CCC und MÖP im Vergleich zur Kontrollgruppe und zur CRC-Gruppe häufiger bemerkt (p < 0,001). Änderungen der Geschmacksempfindungen wurden von Patienten der Gruppen CRC und CCC häufiger als von Patienten der HCC, MÖP und Kontrollgruppe angegeben (p < 0,001).

↓58

Einschränkungen in der Nahrungsaufnahme:

Patienten der Gruppen CRC und CCC gaben signifikant häufiger an, sich zum Essen zwingen zu müssen (p < 0,001). In der Gruppe der MÖP wurde, verglichen mit allen anderen Gruppen, signifikant häufiger das Auftreten von Kau- und Schluckbeschwerden angegeben (p < 0,001). Im Vergleich zu den anderen Patientengruppen und zur Kontrollgruppe gaben Patienten der CCC-Gruppe häufiger das Auftreten von Inapppetenz (p < 0,001) und Übelkeit (p < 0,001) an. Patienten der Gruppen CRC und CCC bemerkten im Vergleich zu den anderen Gruppen häufiger eine Sättigung nach wenigen Bissen (p < 0,001).

In den Gruppen CCC und MÖP wurden häufiger hochkalorische Zusatzmahlzeiten eingenommen (p < 0,001).

↓59

Zur Zusammenfassung der Unterschiede in den Ernährungsgewohnheiten siehe
Tabelle 4-5.

Veränderungen in der Ernährung:

In der vergleichenden Auswertung ergab sich zwischen den einzelnen Gruppen CRC, HCC, CCC, MÖP und der Kontrollgruppe kein Unterschied hinsichtlich der Häufigkeit selbst gekochter Mahlzeiten, Anzahl der täglichen Mahlzeiten, regelmäßigem Frühstück, Mittagessen, Abendbrot und dem Verzehr einer Zwischenmahlzeit. Die angegebenen Portionsgrößen von Frühstück, Mittag, Abendbrot und der Zwischenmahlzeit unterschieden sich ebenfalls nicht. Die Verzehrgewohnheiten – warme oder kalte Zubereitung - von Frühstück, Mittagessen, Abendbrot und der Zwischenmahlzeit und die tägliche Trinkmenge waren in den Untergruppen ebenfalls ähnlich.

↓60

Veränderungen in Geschmacksempfindungen und Geschmacksvorlieben:

Die Gartechniken „Braten“, „Dünsten“, „Kochen“, „Frittieren“ und „Grillen“ wurden von den Untergruppen gleich häufig verwandt. Keine Unterschiede ergab die Auswertung der Fragen „Würzen Sie die Speisen nach?“, „Meiden Sie scharfe Gewürze?“, sowie „Schmecken alle Lebensmittel gleich?“.

Einschränkungen in der Nahrungsaufnahme:

↓61

Die Angaben auf die Fragen „Haben Sie Beschwerden beim Essen?“, „Tragen Sie eine Zahnprothese?“und „Gehen Sie regelmäßig zum Zahnarzt?“ waren in allen Gruppen ähnlich. Das Vorhandensein von Völlegefühl, Mundtrockenheit, vermehrtem Speichelfluß, einem Hungergefühl zwischen den Mahlzeiten und Heißhunger wurde in allen Gruppen ähnlich häufig angegeben.

Tabelle 4-5: Ernährungsgewohnheiten in den Tumorpatientengruppen in Abhängigkeit von der Tumorentität und der Kontrollgruppe

Ernährungs-gewohnheit

CRC Anzahl (%)

Gruppe HCC Anzahl (%)

Gruppe CCC Anzahl (%)

Gruppe MÖP Anzahl (%)

Kontrollgrup-pe Anzahl (%)

Diät einhalten

10 (29%) p<0,0001 1

6 (32%) p<0,0001 1

6 (21%) p<0,0001 1

6 (30%) p<0,0001 1

10 (16%)

Geschmacks-veränderung

6 (18%)

6 (32%) p<0,001 3

13 (48%) p<0,001 3

6 (20%) p<0,001 3

7 (12%)

Änderung der Geschmacks-empfindungen

5 (15%) p<0,0001 4

5 (5%)

8 (30%) p<0,0001 4

1 (5%)

1 (5%)

Zwang zum Essen

10 (29%) p<0,0001 4

2 (11%)

13 (48%) p<0,0001 4

5 (25%)

1 (2%)

Kau- und Schluckbe-schwerden

2 (6%)

0 (0%)

1 (4%)

5 (25%) p<0,005 1

1 (2%)

Inappetenz

13 (38%)

3 (16%)

13 (48%) p<0,0001 6

5 (25%)

3 (5%)

Übelkeit

5 (15%)

1 (5%)

13 (48%) p<0,0001 6

4 (20%)

3 (5%)

Sattheit nach wenigen Bissen

14 (41%) p<0,0001 3

2 (11%)

13 (48%) p<0,0001 3

5 (25%)

4 (7%)

Verzehr einer Zusatznahrung

8 (24%)

0 (0%)

7 (26%) p<0,0001 5

6 (30%) p<0,0001 5

0 (0%)

Legende: 1im Vergleich zur Kontrollgruppe, 2 im Vergleich zu CRC, HCC, CCC und KG, 3 im Vergleich zu CRC und KG, 4 im Vergleich zu HCC, MÖP und KG, 5 im Vergleich zu CRC, HCC und KG, 6 im Vergleich zu CRC, HCC, MÖP und KG

4.2.2 Ernährungsgewohnheiten der Tumorpatientengruppen in Abhängigkeit von der Therapie

In der Auswertung der Ernährungsgewohnheiten konnten auf die Fragen: „Kochen Sie regelmäßig selbst?“, „Essen Sie regelmäßig Frühstück und Mittag?“, „Bitte geben Sie die Portionsgrößen von Frühstück und Abendessen an“ und „Meiden Sie scharfe Gewürze?“ unterschiedliche Ergebnisse ermittelt werden (s. Tabelle 4-6):

↓62

Veränderungen in der Ernährung:

Die Frage: „Kochen Sie regelmäßig selbst?“ wurde von mehr Patienten, die keine Chemotherapie (nChT-Gruppe) erhielten, mit „häufig“ beantwortet (p < 0,05). In der nChT-Gruppe wurde häufiger der regelmäßige Verzehr von Frühstück (p < 0,05) und Mittagessen (p < 0,05) angegeben. Patienten der nChT-Gruppe gaben für Frühstück und Abendessen den Verzehr größerer Portionen an (pFrühstück < 0,005; pAbendessen < 0,005).

Veränderungen der Geschmacksempfindungen und Geschmacksvorlieben:

↓63

Patienten der nChT-Gruppe gaben häufiger eine Ablehnung scharfer Gewürze (p < 0,05).

Tabelle 4-6: Ernährungsgewohnheiten in Abhängigkeit von der Therapie

Veränderte Ernährungsgewohnheit

ChT- Gruppe Anzahl (%); bzw. MW ± SD

nChT- Gruppe Anzahl (%); bzw. MW ± SD

p

Regelmäßig kochen

28 (90 %)

68 (99 %)

< 0,05

Regelmäßig Frühstück

29 (94 %)

69 (100 %)

< 0,05

Regelmäßig Mittagessen

29 (94 %)

69 (100 %)

< 0,05

Portionsgröße Frühstück (MW ± SD) 1= klein, 5= groß

1,9 ± 0,8

2,5 ± 0,8

< 0,005

Portionsgröße Abendessen (MW± SD) 1= klein, 5= groß

2,0 ± 0,8

2,5 ± 0,7

< 0,005

Meiden von scharfen Gewürzen

14 (45 %)

49 (71 %)

< 0,05

In der Auswertung der Ernährungsgewohnheiten der Gruppen ChT und nChT zeigten sich keine Unterschiede in der Beantwortung der übrigen angegebenen Fragen.

4.3 Verzehrhäufigkeiten

4.3.1  Verzehrhäufigkeiten der Gesamtgruppe der Tumorpatienten und Kontrollgruppe

↓64

Patienten beider Gruppen wurden gebeten, von 66 Lebensmitteln und 10 Getränken die Verzehrhäufigkeiten anzugeben. Dabei konnte zwischen den Möglichkeiten „häufig“, „selten“ und „nie“ gewählt werden. Signifikant häufiger verzehrten TP Milchsuppe (p < 0,05), Kartoffelpüree (p < 0,05), Kompott (p < 0,05), Milchreis (p < 0,01), Grießbrei (p < 0,0001) und Tee (p < 0,05); Lebensmittel, die das Kriterium einer leicht verdaulichen Kost erfüllen. Seltener hingegen wurden in der Gruppe der TP

fetthaltige Lebensmittel wie Schmalz (p < 0,0001), Nüsse (p < 0,0001) und Pizza (p < 0,05),

Fleisch wie Schweinefleisch (p < 0,001) und Lammfleisch (p < 0,005),

↓65

schwer verdauliche Podukte wie Krabben/Muscheln (p < 0,005), Kohl (p < 0,0001), Hülsenfrüchte (p < 0,005), Sauerkonserven (p < 0,005), Zitrusfrüchte (p < 0,01) und getrocknete Früchte (p < 0,005),

Kohlensäurehaltige bzw. alkoholische Getränkte wie Kola/Limonade (p < 0,05), Bier (p < 0,005), Wein (p < 0,0001),

stark gewürzte und fetthaltige Lebensmittel wie Salzgebäck (p < 0,05), gesalzene Erdnüsse (p < 0,05) und Kartoffelchips (p < 0,05) verzehrt.

↓66

Für die restlichen abgefragten Lebensmittel wurden keine Unterschiede in den Verzehrhäufigkeiten ermittelt. Zur Zusammenfassung der Verzehrhäufigkeiten siehe Tabelle 4-7.

Tabelle 4-7: Verzehrhäufigkeiten der abgefragten Lebensmittel bei Tumorpatienten und der Kontrollgruppe

Lebensmittel-gruppe

Kein Unterschied in den Verzehrhäufigkeiten

Von TP häufiger als von KG verzehrt *

Von TP seltener als von KG verzehrt *

Speisefette

Butter, Margarine, Öl

Schmalz

Suppe

Gemüsesuppe, klare Suppe, Brühe

Milchsuppe

Fleisch

Rindfleisch, Kalbfleisch, Huhn, Lamm, Wurst

Schweinefleisch, Lammfleisch

Fisch

Gekochter Fisch, gebratener Fisch, Fischsalat, Fischsalat

Krabben/ Muscheln

Beilagen

Kartoffeln, Pommes frites, Klöße, Reis, Nudeln

Kartoffelpüree

Gemüse und Obst

Feingemüse, Rohkost, Kernobst, Steinobst, Beeren

Kompott

Kohl, Hülsenfrüchte, Sauerkonserven, Zitrusfrüchte, getrocknete Früchte, Nüsse

Süßspeisen

Eierkuchen

Milchreis, Grießbrei

Fertigkost

Hamburger, Fertigkost

Pizza

Getränke

Wasser, Kaffee, Milch, Kakao, Obstsaft, Gemüsesaft

Tee

Kola/Limonade, Bier, Wein

Knabberwaren

Salzgebäck, gesalzene Erdnüsse, Kartoffelchips

* p < 0,05 im Kruskal- Wallis Test

4.3.2 Verzehrhäufigkeiten in den Tumorpatientengruppen in Abhängigkeit von der Tumorentität und der Kontrollgruppe

Von den vorgegebenen Lebensmitteln wurden unterschiedliche Verzehrhäufigkeiten für folgende Lebensmittel angegeben:

↓67

Ähnlich häufig wurden alle weiteren abgefragten Lebensmittel verzehrt. Zur Zusammenfassung der signifikanten Unterschiede in den Verzehrhäufigkeiten siehe Tabelle 4-8.

Tabelle 4-8: Verzehrhäufigkeiten in der Tumorpatientengruppen geordnet nach Tumorentität und der Kontrollgruppe

Lebensmittel

Signifikanter Unterschied (p<0,001)

Kein Unterschied

Schmalz

MÖP ↓ im Vergleich zur Kontrollgruppe

CRC, HCC, CCC

Schweinefleisch

MÖP ↓ im Vergleich zur Kontrollgruppe

CRC, HCC, CCC

Kartoffelpüree

MÖP ↑ im Vergleich zu CCC und Kontrollgruppe

CRC, HCC

Weißbrot

MÖP ↑ im Vergleich zu HCC

CRC, CCC, Kontrollgruppe

Kohlgemüse

CRC ↓ und MÖP ↓ im Vergleich zur Kontrollgruppe

HCC, CCC

Getrocknete Früchte

HCC ↓ und MÖP ↓ im Vergleich zur Kontrollgruppe

CRC, CCC

Nüsse

CCC ↓ im Vergleich zur Kontrollgruppe

CRC, HCC, MÖP

Grießbrei

MÖP ↑ im Vergleich zur CCC

CRC, HCC, Kontrollgruppe

Eierkuchen

CRC ↑ im Vergleich zu CCC

HCC, MÖP, Kontrollgruppe

Salzgebäck

CCC ↓ im Vergleich zur CRC und Kontrollgruppe

HCC, MÖP

Gesalzene Erdnüsse

CCC ↓ im Vergleich zur Kontrollgruppe

CRC, HCC, MÖP

Wein

HCC ↓ im Vergleich zur Kontrollgruppe

CRC, CCC, MÖP

↑ häufiger verzehrt, ↓ seltener verzehrt

4.3.3 Verzehrhäufigkeiten in denTumorpatientengruppen in Abhängigkeit von der Therapie

↓68

Im Vergleich der Verzehrhäufigkeiten der vorgegebenen Lebensmittel konnten für die Gruppen ChT und nChT folgende signifikante Unterschiede ermittelt werden:

Patienten der nChT- Gruppe verzehrten häufiger Hartkäse (p<0,05), Margarine (p<0,05), Honig und Marmelade (p<0,05) und Rohkost (p<0,05) als Tumorpatienten der ChT- Gruppe.

Patienten unter Chemotherapie hingegen gaben im Vergleich einen signifikant häufigeren Verzehr von Sahne (p<0,05), klarer Suppe oder Brühe (p<0,05), Kalbfleisch (p<0,01), Lammfleisch (p<0,005), Schokolade (p<0,05), Salzgebäck (p<0,05) und gesalzenen Erdnüssen (p<0,05) an.

↓69

Die übrigen angegebenen Lebensmittel wurden von beiden Gruppen gleich häufig verzehrt. Zur Zusammenfassung der Verzehrhäufigkeiten siehe Tabelle 4-9.

Tabelle 4-9: Zusammenfassung der Verzehrhäufigkeiten in den Gruppen nChT und ChT

Kein Unterschied in den Verzehrhäufigkeiten

Von nChT-Patienten häufiger verzehrt als von ChT- Patienten *

Von ChT-Patienten häufiger verzehrt als von nChT- Patienten *

Milch, Joghurt, Quark, Pudding, Weichkäse, Butter, Öl, Schmalz, Milch- und Gemüsesuppe, Schweine- und Rindfleisch, Geflügel, Wurst, Fisch, Krabben, Fischsalate, Ei, Kartoffeln, Kartoffelpürree, Pommes frites, Reis, Klöße, Nudeln, Weiß-,Grau-, Vollkorn- und Knäckebrot, Brötchen, Cerealien, Feingemüse, Kohl, Hülsenfrüchte, Sauerkonserven, Zitrusfürchte, Kern- und Steinobst, Beeren, Trockenobst, Nüsse, Kompott, Milchreis, Grießbrei, Eierkuchen, Pizza, Hamburger, Fertigkost, alkoholfreie und alkoholische Getränke, Kuchen, Kekse, Eis, Bonbon, Kartoffelchips

Hartkäse, Margarine, Honig und Marmelade, Rohkost

Sahne, klare Suppe und Brühe, Kalbfleisch, Lammfleisch, Schokolade, gesalzene Erdnüsse, Salzgebäck

* p<0,05 im Kruskal- Wallis Test

4.4 Lebensmittelpräferenzen

4.4.1  Lebensmittelpräferenzen der Gesamtgruppe der Tumorpatienten und Kontrollgruppe

Im dritten Teil des Fragebogens wurden die Befragten gebeten, auf einem LASA-Score die Präferenz für die vorgegebenen Lebensmittel und Getränke anzugeben. Verglichen wurden die ermittelten mittleren Rangwerte der angegebenen Lebensmittel (siehe Abbildung 4-1). Grenzwertig signifikant ergab sich in der Auswertung eine Ablehnung von frischem Obst (p=0,06) und Kaffee (p=0,057) durch die Tumorpatienten. Schmalz (p<0,005), Schweinefleisch (p<0,005), Pommes frites (p<0,005), Vollkornbrot (p<0,05), Haferflocken/Müsli/Cornflakes (p<0,05), Pizza (p<0,05), Nüsse (p<0,005), Kola/Limonade (p<0,0001) und alkoholische Getränke (p<0,0001) wurden von den TP signifikant häufiger abgelehnt. Eine Präferenz eines Lebensmittels konnte nicht nachgewiesen werden. Für die weiteren vorgegebenen Lebensmittel konnten keine unterschiedlichen Präferenzwerte ermittelt werden.

↓70

Abbildung 4-1: Unterschiedliche Lebensmittelpräferenzen der Tumorpatienten verglichen mit der Kontrollgruppe, dargestellt sind die mittleren Ränge, p<0,05

4.4.2 Lebensmittelpräferenzen in den Tumorpatientengruppen geordnet nach Tumorentität und der Kontrollgruppe

Im Vergleich der Lebensmittelpräferenzen der Untergruppen der TP und der Kontrollgruppe konnten für die Lebensmittel Schmalz, frisches Obst, kohlensäurehaltige Getränke wie Kola und Limonade und für alkoholische Getränke signifikante Unterschiede ermittelt werden:

Schmalz wurde von Patienten der CCC-Gruppe verglichen mit der Kontrollgruppe signifikant häufiger abgelehnt. Der Vergleich der anderen Gruppen ergab keine signifikanten Unterschiede.

↓71

Frisches Obst wurde von Patienten der MÖP-Gruppe verglichen mit der Kontrollgruppe signifikant häufiger abgelehnt. Der Vergleich der MÖP-Gruppe mit den Patienten der CRC-Gruppe zeigte ebenfalls eine signifikante Ablehnung von frischem Obst durch Patienten mit MÖP. Der Vergleich mit der HCC- und der CCC-Gruppe ergab keine signifikanten Unterschiede in der Präferenz von frischem Obst.

Die Patienten aller Tumorgruppen lehnten kohlensäurehaltige Getränke wie Kola und Limonade signifikant häufiger ab als die Kontrollpatienten. Der Vergleich der Tumorpatientengruppen untereinander ergab dabei keine signifikanten Unterschiede.

Für alkoholische Getränke gaben die Tumorpatienten aller Diagnosegruppen verglichen mit den Kontrollpatienten ebenfalls eine signifikante Ablehnung an. Auch für alkoholische Getränke ergab der Vergleich der Präferenzwerte der Tumorpatienten untereinander keine signifikanten Unterschiede.

↓72

Eine Präferenz einer Tumorpatientengruppe im Vergleich zur Kontrollgruppe konnte nicht gefunden werden; jedoch gaben Patienten der CRC- Gruppe im Vergleich zur MÖP- Gruppe häufiger eine Präferenz für frisches Obst an. Zur Zusammenfassung der Lebensmittelpräferenzen siehe Tabelle 410.

Für die anderen vorgegebenen Lebensmittel wurden von den Gruppen keine signifikant unterschiedlichen Präferenzwerte angegeben.

Tabelle 4-10: Zusammenfassung der signifikant unterschiedlichen Lebensmittelpräferenzen in den Gruppen CRC, HCC, CCC, MÖP und der Kontrollgruppe

Lebens-mittel

Mittlerer Rang CRC

Mittlerer Rang HCC

Mittlerer Rang CCC

Mittlerer Rang MÖP

Mittlerer Rang KG

Schmalz

75,8

90,2

101,2 1

73,7

62,7

frisches Obst

72,5

86,6

80,1

110,8 1, 2

73,2

Kola und Limonade

86,8 1

95,7 1

93,5 1

111,2 1

56,1

alkoholische Getränke

87,9 1

99,1 1

98,5 1

92,2 1

58,4

1 p<0,001 im Vergleich zur Kontrollgruppe (Kruskal- Wallis- Test, Bonferroni Korrektur)
2 p<0,001 im Vergleich zur CRC (Kruskal- Wallis- Test, Bonferroni Korrektur)

↓73

Abbildung 4-2: Darstellung der Lebensmittelpräferenzen in den Gruppen CRC, HCC, CCC, MÖP; KG. p < 0,001 im Kruskal- Wallis- Test nach Bonferroni Korrektur

4.4.3 Lebensmittelpräferenzen in den Tumorpatientengruppen in Abhängigkeit von der Therapie

In der Auswertung der Lebensmittelpräferenzen der Tumorpatientengruppen ChT und nChT konnten signifikant unterschiedliche Präferenzwerte für die Lebensmittel Sahne
(p < 0,01), Butter (p < 0,05), Schmalz (p < 0,01), Kartoffeln (p < 0,05), Nudeln (p < 0,05), Pommes frites (p < 0,05), Pizza (p < 0,01) und Hamburger (p < 0,0001) ermittelt werden. Dabei handelt es sich bei allen angegebenen Lebensmitteln um Bevorzugungen durch Patienten, die zum Zeitpunkt der Befragung eine Chemotherapie (ChT) erhielten. Für Patienten der nChT-Gruppe konnten im Vergleich zur ChT- Gruppe keine Bevorzugungen von Lebensmitteln nachgewiesen werden.

Im Vergleich der beiden der Gruppen nChT und ChT wurden ähnliche Präferenzwerte für alle weiteren abgefragten Lebensmittel ermittelt.

↓74

Abbildung 4-3: Lebensmittelpräferenzen in den Gruppen nChT und ChT, p < 0,05 im Kruskal-Wallis-Test

4.5 Körperzusammensetzung

4.5.1  Körperzusammensetzung in der Gesamtgruppe der Tumorpatienten und Kontrollgruppe

4.5.1.1  Gewichtsverlauf

In der Gruppe der Tumorpatienten gaben 65 Patienten (65 %) bezogen auf die letzten 6 Monate eine Gewichtsabnahme, 26 Patienten (26 %) eine Gewichtskonstanz und 9 Patienten (9 %) eine Gewichtszunahme an. In der Kontrollgruppe gaben 11 Patienten
(18 %) bezogen auf die letzten 6 Monate eine Gewichtsabnahme, 36 Patienten (60 %) eine Gewichtskonstanz und 13 Patienten (22 %) eine Gewichtszunahme an. Im Vergleich der Gewichtsverläufe gaben signifikant mehr Tumorpatienten eine Gewichtsabnahme
(p < 0,001) an. Signifikant weniger Patienten der Tumorgruppe gaben im Vergleich zur Kontrollgruppe eine Gewichtszunahme (p < 0,05) und einen konstanten Gewichtsverlauf (p < 0,001) an.

Abbildung 4-4: Gewichtsverläufe bei Tumorpatienten und Kontrollgruppe, Vergleich im Kruskal-Wallis-Test

4.5.1.2 Körpergröße, Körpergewicht und BMI

↓75

In der Gruppe der TP betrug der Mittelwert der Körpergröße 1,68 ± 0,10 m. Das durchschnittliche Körpergewicht in der TP- Gruppe betrug 72,2 ± 14,6 kg. In der Kontrollgruppe betrug der Mittelwert der Körpergröße 1,67 ± 0,1 m. Das durchschnittliche Körpergewicht in der Kontrollgruppe betrug 75,1 ± 11,60 kg. Im Vergleich der Mittelwerte von Größe und Gewicht ergab sich kein signifikanter Unterschied zwischen den beiden Gruppen. Der Mittelwert des BMI betrug in der TP- Gruppe 25,2 ± 4,2 kg/m². In der Kontrollgruppe betrug der Mittelwert des BMI 26,9 ± 3,8 kg/m². Bei 4 Patienten der Tumorgruppe (4 %) wurde ein BMI < 18,5 kg/m² ermittelt. In der Kontrollgruppe wurde kein BMI unterhalb dieser Grenze als Hinweis auf eine Mangelernährung errechnet.
Abbildung 4-5: Körpergewicht als Mittelwerte ± SD der Tumorpatientengruppe und der Kontrollgruppe im T- Test für unverbundene Stichproben, p > 0,05

4.5.1.3 Anthropometrie

In der Tumorpatientengruppe erklärten sich insgesamt 83 Patienten (83 %) zur anthropometrischen Untersuchung bereit, in der Kontrollgruppe 39 Patienten (65 %). Im Vergleich der Mittelwerte der AFA zeigte sich mit p = 0,05 eine geringere Fettmasse in der Tumorpatientengruppe, der Vergleich der Mittelwerte der AMA hingegen ergab keinen Unterschied zwischen den beiden Gruppen (siehe Tabelle 4-11).

Bei 15 Patienten (18 %) der untersuchten Tumorpatienten lag die AMA unterhalb der 5. Perzentile verglichen mit den Vergleichswerten von Frisancho et al. 43 . Bei 2 Patienten (5,1 %) der Untersuchten in der Kontrollgruppe lag die AMA unterhalb der 5. Perzentile. Bei 5 Patienten (6 %) der untersuchten Patienten der TP-Gruppe lag die AFA unterhalb der 5. Perzentile gemäß den Vergleichswerten von Frisancho et al. 43 . In der Kontrollgruppe konnte bei einem der untersuchten Patienten (2,6 %) eine AFA unterhalb der 5. Perzentile bestimmt werden.

4.5.1.4 Bioelektrische Impedanzanalyse (BIA)

↓76

In der weiteren Untersuchung der Körperzusammensetzung wurde bei 90 Tumorpatienten (90 %) und 43 Kontrollpersonen (72 %) eine Bioelektrische Impedanzanalyse (BIA) durchgeführt. Die berechneten Parameter Körperzellmasse (BCM), fettfreie Masse (FFM), Ganzkörperwasser (TBW), Resistanz (R) und Phasenwinkel φ sind in Tabelle 4-11 dargestellt. Die Mittelwerte der BCM der TP-Gruppe und die Mittelwerte des Phasenwinkels φ der TP-Gruppe waren signifikant reduziert. Der Mittelwertvergleich ergab keine Unterschiede für TBW, FFM und R.

Abbildung 4-6: Körperzellmasse (BCM) von Tumorpatienten (TP) und der Kontrollgruppe (KG) als MW ± SD, *p < 0,05 im T-Test für unverbundene Stichproben

Abbildung 4-7: Phasenwinkel φ von TP und KG als MW ± SD, *p < 0,0001 im T-Test für unverbundene Stichproben

↓77

In Tabelle 4-11 sind alle erhobenen Parameter der Körperzusammensetzung zusammengefaßt dargestellt.

Tabelle 4-11: Parameter der Körperzusammensetzng der Tumorpatientengruppe (TP) und Kontrollgruppe (KG)

Parameter

Tumorpatienten

Kontrollgruppe

Signifikanz

Körpergröße (MW ± SD) [m]

1,68 ± 0,1

1,67 ± 0,1

n. s.

Körpergewicht (MW ± SD) [kg]

72,2 ± 14,6

75,1 ± 11,6

n. s.

Patienten mit Gewichtsabnahme [%]

65

18

< 0,001

Patienten mit Gewichtszunahme [%]

9

22

< 0,05

Patienten mit Gewichtskonstanz [%]

26

60

< 0,001

BMI (MW ± SD) [kg/m²]

25,2 ± 4,2

26,9 ± 3,8

n. s.

AMA (MW ± SD) [cm²]

59,02 ± 11,05

66,77 ± 14,1

n. s.

AFA (MW ± SD) [cm²]

57,28 ± 9,95

70,46 ± 10,05

= 0,05

BCM (MW ± SD) [kg]

23,4 ± 6,5

26,1 ± 7,4

< 0,05

FFM (MW ± SD) [kg]

51,6 ± 11,8

51,7 ± 11,3

n. s.

TBW (MW ± SD) [kg]

37,8 ± 8,6

37,8 ± 8,2

n. s.

Phasenwinkel φ (MW ± SD) [Grad]

4,9 ± 0,9

5,7 ± 1,1

< 0,001

Resistance (MW ± SD) [Ω]

549,3 ± 98,7

533,0 ± 80,7

n. s.

4.5.2 Körperzusammensetzung in den Untergruppen der Tumorpatienten geordnet nach Tumorentität und der Kontrollgruppe

4.5.2.1  Gewichtsverläufe

In der Auswertung der Angaben zu den Gewichtsverläufen gaben 18 (53 %) der CRC- Patienten, 12 (63 %) der HCC-Patienten, 21 (77 %) der CCC-Patienten, 14 (70 %) der MÖP-Patienten und 11 (18 %) der Kontrollpersonen eine Gewichtsabnahme an. Im Vergleich wurde die Angabe „Gewichtsabnahme“ von allen Patienten der Tumorgruppen häufiger als von der Kontrollgruppe gemacht. 10 Patienten der CRC-Gruppe (29 %), 5 Patienten der HCC-Gruppe (26 %), 5 der CCC-Gruppe (19 %), 6 der MÖP-Gruppe
(30 %) und 36 der Kontrollpatienten (60 %) gaben einen konstanten Gewichtsverlauf an. Dabei wurde „Gewichtskonstanz“ signifikant seltener von den Tumorpatientengruppen angegeben. 6 CRC-Patienten (18 %), 2 HCC-Patienten (11 %), 1 CCC-Patient (4 %) und 13 Kontrollpatienten (22 %) eine Gewichtszunahme an. In der MÖP-Gruppe wurde keine Gewichtszunahme angegeben. Im Gruppenvergleich zeigte sich für die Gewichtszunahme kein signifikanter Unterschied. Die Angaben sind in Tabelle 4-13 zusammengefaßt.

↓78

Abbildung 4-8: Anteil der Patienten mit Gewichtsabnahme, Gewichtskonstanz und Gewichtszunahme in den Untergruppen der Tumorpatientengruppe geordnet nach Tumorentität und der Kontrollgruppe, * p < 0,001 im Kruskal Wallis Test

Im Vergleich der Gewichtsverläufe der Tumorpatientengruppen untereinander zeigten sich keine signifikanten Unterschiede in den Angaben für Gewichtsabnahme, -konstanz oder –zunahme.

4.5.2.2 Körpergewicht, Körpergröße und BMI

In der Auswertung der Körpergewichte konnte kein Unterschied zwischen den Gruppen nachgewiesen werden (s. Tabelle 4-13.). Die ermittelte Körpergröße war in den untersuchten Gruppen ebenfalls ähnlich (s. Tabelle 4-13.).

↓79

Patienten der CRC-Gruppe wiesen einen reduzierten BMI auf (BMI CRC 24,0 ± 4,5 kg/m² vs. BMI KG 26,9 ± 3,8 kg/m², p < 0,001), der BMI der Gruppen HCC, CCC und MÖP waren im Vergleich untereinander und mit der Kontrollgruppe nicht signifikant verschieden. Bei 2 Patienten der CRC-Gruppe (5,9 %), 1 Patienten der CCC-Gruppe (3,7 %) und 1 Patienten der MÖP-Gruppe (5 %) wurde ein BMI unterhalb 18,5 kg/m² bestimmt. In der Kontrollgruppe lag bei keinem Patienten der BMI unterhalb dieser Grenze.

Abbildung 4-9: Body Mass Index [MW ± SD] von Patienten CRC, HCC, CCC, MÖP und Kontrollgruppe, * p < 0,001 im T- Test für unverbundene Stichproben

4.5.2.3 Anthropometrie

Bei 27 Patienten der CRC-Gruppe (79 %), 18 der HCC-Gruppe (95 %), 22 Patienten der CCC-Gruppe (81 %), 16 Patienten der MÖP-Gruppe (80 %) und 39 Kontrollpersonen (65 %) wurde per Anthropometrie AMA und AFA ermittelt.

↓80

Die AMA aller Gruppen waren ähnlich; die gemessenen Armfettflächen der CRC, HCC, CCC verglichen untereinander und mit der Kontrollgruppe waren ebenfalls nicht verschieden. Alle Werte von AMA und AFA (MW ± SD) sind in Tabelle 413 zusammengefaßt dargestellt.

Abbildung 4-10: Armfettfläche AFA [MW ± SD] der Tumorpatienten geordnet nach Tumorentität und der Kontrollgruppe, * p < 0,001 im T-Test für unverbundene Stichproben

↓81

Neben den Mittelwerten von AMA und AFA wurde die Anzahl der Patienten, deren AMA/AFA unterhalb der 5. Perzentile nach den Vergleichstabellen von Frisancho et al. 43 bestimmt wurde, bestimmt. Dabei entspricht ein Anteil von 5 % dem erwarteten Anteil in der Population.

Tabelle 4-12: AMA und AFA der Tumorpatienten geordnet nach Tumorentität und der Kontrollgruppe unterhalb der 5. Perzentile der Vergleichstabellen von Frisancho et al 43 .

Gruppe

AMA < 5. Perzentile
Anzahl (%)

AFA < 5. Perzentile
Anzahl (%)

CRC

5 (17,8 %)

3 (10,7 %)

HCC

3 (17,6 %)

0 (0 %)

CCC

2 (9,1 %)

1 (4,5 %)

MÖP

5 (31,3 %)

1 (6,25 %)

Kontrollgruppe

2 (5,1 %)

1 (2,6 %)

4.5.2.4  Bioelektrische Impedanzanalyse

Bei 29 Patienten der CRC-Gruppe (85 % der Patienten), 19 der HCC-Gruppe (100 %), 24 Patienten der CCC-Gruppe (89 %), 18 Patienten der MÖP-Gruppe (90 %) und 43 Kontrollpersonen (72 %) konnte eine Bioelektrische Impedanzanalyse durchgeführt werden.

↓82

Im Einzelvergleich der Patientengruppen geordnet nach Tumorentität und der Kontrollgruppe zeigte sich für alle TP-Gruppen ein signifikant kleinerer Phasenwinkel φ (siehe Tabelle 413).

Abbildung 4-11: Phasenwinkel φ [MW ± SD] in den Tumorpatientengruppe geordnet nach der Tumorentität und der Kontrollgruppe, p < 0,001 im T-Test für unverbundene Stichproben

Bei den Patienten der CCC-Gruppe wurde eine signifikant reduzierte Körperzellmasse BCM im Vergleich zur BCM der Kontrollgruppe bestimmt. (BCM CCC 22,2 ± 5,2 vs. BCM KG 26,1 ± 7,4, p < 0,001). Die gemessenen Körperzellmassen der CRC, HCC, MÖP-Gruppen waren im Vergleich untereinander und mit der Kontrollgruppe ähnlich.

↓83

Keine signifikanten Unterschiede ergaben sich im Vergleich der FFM, des TBW und der Resistanz aller Gruppen. Die Ergebnisse sind in Tabelle 413 zusammengefaßt.

Abbildung 4-12: signifikant reduzierte Körperzellmasse BCM (kg) [MW ± SD] in der Patientengruppe CCC verglichen mit den weiteren Patientengruppen geordnet nach Tumorentität und der Kontrollgruppe, * p < 0,001 im T-Test für unverbundene Stichproben

4.5.2.5 Albumin und Pseudocholinesterase

In den Gruppen der Tumorpatienten wurden Serumwerte der Stoffwechselparameter Albumin (Alb) und der Pseudocholinesterase (PChE) erhoben. Werte der PChE konnten von 14 CRC-Patienten (41 %), 11 HCC-Patienten (58 %), 17 CCC-Patienten (63 %) und 12 MÖP-Patienten (60 %) ausgewertet werden. Hierbei ergaben sich in der HCC Gruppe signifikant erniedrigte PChE- Werte. Von 22 Patienten (65 %) der CRC-, 14 HCC- Patienten (74 %), 25 CCC-Patienten (93 %) und 15 MÖP- Patienten (75 %) konnten Albuminwerte ausgewertet werden. Dabei zeigte sich im Vergleich keine relevanten Unterschiede. In der Kontrollgruppe wurden diese beiden Serumparameter nicht erhoben. Alle Werte sind in Tabelle 4-13 dargestellt.

↓84

Abbildung 4-13: Albumin (g/dl) und Pseudocholinesterase PChE (kU/l) [MW ± SD] in den Patientengruppen geordnet nach Tumorentität, * p < 0,001 im T-Test für unverbundene Stichproben

Tabelle 4-13: Körperzusammensetzung in den Gruppen CRC, HCC, CCC, MÖP und KG

Parameter

CRC

HCC

CCC

MÖP

KG

p

Gewichts-abnahme

18 (53 %)1

12 (63 %)1

21 (77 %)1

14 (70 %)1

11 (18 %)

< 0,001 1

Gewichts-zunahme

6 (18 %)

2 (11 %)

1 (4 %)

0

13 (22 %)

n.s.

Gewichts- konstanz

10 (29 %)1

5 (26 %)1

5 (19 %)1

6 (30 %)1

36 (60 %)

< 0,001 1

Körpergewicht (kg) [MW ± SD]

69,8 ± 16,3

73,8 ± 13,3

72,7 ± 12,2

73,8 ± 16,2

75,1 ± 11,6

n.s.

Körpergröße (m) [MW ± SD]

1,7 ± 0,1

1,67 ± 0,08

1,68 ± 0,08

1,69 ± 0,1

1,67 ± 0,09

n.s.

BMI (kg/m²) [MW ± SD]

24,0 ± 4,5 1

26,2 ± 3,2

25,7 ± 3,8

25,8 ± 4,4

26,8 ± 3,6

< 0,001 1

AMA (cm²) [MW ± SD]

4692,5 ± 1379,5

4478,2 ± 1022,3

4534,2 ± 1147,4

4770,5 ± 1230,7

5041 ± 1341,1

n.s.

AFA (cm²) [MW ± SD]

2385, 4 ± 1388,5

2546 ± 1317

2214,9 ± 977,9

1955,3 ± 945,6 1

2742,4 ± 1251,1

< 0,001 1

BCM (kg) [MW ± SD]

24,1 ± 7,4

22,9 ± 6,7

19,7 ± 8,5 1

24,3 ± 5,6

26,7 ± 7,7

< 0,001 1

FFM (kg) [MW ± SD]

51,9 ± 12,8

52,6 ± 11,9

44,4 ± 18,4

52,1 ± 11,6

52,8 ± 11,5

n.s.

TBW (kg) [MW ± SD]

38 ± 9,3

38,5 ± 8,7

32 ± 13,5

38,1 ± 8,5

38,6 ± 8,4

n.s.

Phasenwinkel φ (°)[MW ± SD]

5 ± 1 1

4,6 ± 1,1 1

4,3 ± 1,5 1

5,1 ± 0,8 1

5,7 ± 1,2

< 0,001 1

Resistanz (Ω) [MW ± SD]

558 ± 120,3

533 ± 96,7

558,2 ± 83,2

541 ± 72

521,5 ± 80

n.s.

Albumin (g/dl) [MW ± SD]

4,03 ± 0,6

3,67 ± 0,8

3,79 ± 0,8

3,97 ± 0,6

nicht bestimmt

n.s.

PChE (kU/l) [MW ± SD]

4,35 ± 1,8

2,1 ± 0,9 ²

3,78 ± 1,4

4,19 ± 1,6

nicht bestimmt

< 0,001 2

(1 p< 0,001 im Vergleich zur Kontrollgruppe, ² p< 0,001 im Vergleich zu CRC, CCC, MÖP)

4.5.3 Körperzusammensetzung in den Tumorpatientengruppen in Abhängigkeit von der Therapie

4.5.3.1  Körpergröße, Körpergewicht und Body Mass Index

Im Vergleich der Gruppen ChT und nChT war der Body Mass Index (BMI) in der Gruppe ChT signifikant reduziert: BMI nChT 25,81 ± 4,08 kg/m² vs. BMI ChT 23,72 ± 4,19 kg/m²(MW ± SD), p < 0,05. Bei 2 Patienten der nChT- Gruppe (2,9 %) und bei 2 Patienten der ChT- Gruppe (6,5 %) wurde ein BMI unterhalb 18,5 kg/m² ermittelt. Im Vergleich war die Anzahl der Patienten mit einem BMI < 18,5 kg/m² nicht signifikant.

↓85

Körpergewicht und Körpergröße waren in beiden Gruppen ähnlich. Die erhobenen Werte (MW ± SD) sind in Tabelle 4-15 zusammengefaßt.

Abbildung 4-14: Body Mass Index in den Gruppen ChT und nChT, * p < 0.05 im T-Test für unverbundene Stichproben

4.5.3.2 Anthropometrie

Die anthropometrische Messungen konnten bei 59 Patienten der nChT-Gruppe und 23 Patienten der ChT-Gruppe durchgeführt werden. Der Vergleich der ermittelten Werte der AMA und AFA ergab keine signifikanten Unterschiede. In beiden Gruppen wurde bei einer nicht erwartet hohen Anzahl an Patienten eine reduzierte AMA gemessen. Die Anzahl derer, bei denen eine AMA bzw. eine AFA < 5. Perzentile der Vergleichstabellen nach Frisancho et al. 43 ermittelt wurden, ist in Tabelle 4-14 dargestellt:

↓86

Tabelle 4-14: Anzahl der Patienten geordnet nach Therapie mit AMA/AFA < 5. Perzentile nach den Tabellen von Frisancho et al. 43

Gruppe

AMA < 5. Perzentile

AFA < 5. Perzentile

nChT (n = 59)

9 (15,3 %)

3 (5,3 %)

ChT (n = 23)

6 (26,1 %)

2 (8,7 %)

4.5.3.3 Bioelektrische Impedanz Analyse

Bei 63 Patienten der nChT-Gruppe (91 %) und 26 Patienten der ChT-Gruppe (83 %) wurde eine Bioelektrischen Impedanzanalyse durchgeführt. Im Vergleich der ermittelten Werte für die BCM, FFM, TBW, Phasenwinkel φ, und der Resistanz R ergaben sich keine signifikanten Unterschiede.

In der folgenden Tabelle 4-15 sind für die vorgenannten Untersuchungen die Mittelwerte ± Standardabweichungen von BCM, FFM, TBW, Phasenwinkel φ, Resistanz R, AMA und AFA beider Gruppen dargestellt.

↓87

Tabelle 4-15: Körperzusammensetzung der Gruppen nChT und ChT

Parameter

nChT

ChT

p

Körpergröße (m) [MW ± SD]

1,68 ± 0,1

1,68 ± 0,1

n.s.

Körpergewicht(kg) [MW ± SD]

73,58 ± 14,21

67,66 ± 15,21

n.s. (0,06)

BMI (kg/m²) [MW ± SD]

25,81 ± 4,08

23,72 ± 4,19

< 0,05

BCM BIA (kg) [MW ± SD]

23,29 ± 8,6 (n = 63)

23,46 ± 7,24 (n = 26)

n.s.

FFM BIA (kg) [MW ± SD]

51,71 ± 11,84 (n = 63)

50,66 ± 12,07 (n = 26)

n.s.

TBW BIA (kg) [MW ± SD]

37,85 ± 8,6 (n = 63)

37,08 ± 8,84 (n = 26)

n.s.

Phasenwinkel φ BIA (°) [MW ± SD]

4,83 ± 0,97 (n = 63)

4,96 ± 0,85 (n = 26)

n.s.

Resistanz R (Ω) [MW ± SD]

546,11 ± 97 (n = 63)

556,84 ± 104,4 (n = 26)

n.s.

AMA Anthropometrie (cm²) [MW ± SD]

4567,55 ± 1159,02 (n = 59)

4614,43 ± 1395,44 (n = 23)

n.s.

AFA Anthropometrie (cm²) [MW ± SD]

2231,05 ± 1126,75 (n = 59)

2440,45 ± 1382,47 (n = 23)

n.s.


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02.01.2007