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Vorwort

Obwohl nicht weit von der tschechischen Grenze aufgewachsen, lagen mir die tschechisch-deutschen Beziehungen lange Zeit fern. Wie für viele jüngere Ostdeutsche war das Wissen über die Nachbarn und die gemeinsame Geschichte auf ein mageres Skelett von Stereotypen und verkürzten Wahrheiten bis hin zur Unkenntnis geschrumpft. Mein Interesse an diesem Nachbarschaftsverhältnis erwachte in dem Moment, als ich darin überraschende Parallelen zur deutsch-deutschen Verständigung entdeckte, die von der Befangenheit der unterschiedlichen Erfahrungswelten und Legitimationsmuster geprägt war. Die Chance des Dialogs liegt jedoch im Verständnis des anderen. Mit dieser Arbeit wird daher der Versuch unternommen, die tschechische Perspektive einzunehmen. Es versteht sich von selbst, daß es sich bei diesem hermeneutischen Projekt nur um eine Annäherung handeln kann.


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der Humboldt-Universität zu Berlin
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04.08.2004