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Für die Melanomdiagnostik wäre es optimal, wenn ein ausschließlich für Melanomzellen spezifischer Antikörper zur Verfügung stünde. Mit Hilfe eines subtraktiven Immunisierungsprotokolls ist es in Vorarbeiten gelungen, den monoklonalen Antikörper SM5-1 von einer humanen Melanom-Zell-Linie einer Lymphknotenmetastase zu gewinnen (Kooperationspartner Prof. YJ. Guo, Cleveland, USA). Vor dem Hintergrund, dass die bisher in der immunhistologischen Routine der Melanomdiagnostik verwendeten Antikörper anti-S100 und HMB-45 Defizite hinsichtlich Spezifität und Sensitivität aufweisen und dadurch einige Metastasen der sicheren Diagnostik mit Hilfe der Immunhistologie entgehen, sollte der neue monoklonale Antikörper SM5-1 untersucht und charakterisiert werden.
Zur Analyse der Immunreaktivität des Antikörpers SM5-1 wurden an unterschiedlichen normalen humanen Geweben, Nävi, nicht-melanozytären Tumoren sowie zwei Melanomstichproben unterschiedlicher Größe eine Reihe von Experimenten durchgeführt. Stichprobe I umfasst 250 primäre und 151 metastasierte Melanome und Stichprobe II beinhaltet 101 primäre sowie 243 metastasierte Melanome, so dass insgesamt 745 Melanomproben untersucht wurden.
Im Rahmen der immunhistochemischen Charakterisierung des Antikörpers SM5-1 sollten folgende Fragen beantwortet werden:
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