2 Aufgabenstellung

Die vorliegende Arbeit basiert auf dem retrospektiven Studium aller Fälle mit angeborenem Herzfehler im Kindersektionsgut der Charité der Jahre 1952 bis 1996. Anhand der erhaltenen Daten sollen folgende Schwerpunkte analysiert werden.

1. Gesamtübersicht der Ergebnisse

2. Analyse dieser Kriterien im zeitlichen Verlauf von 1952 bis 1996

3. Detaillierte Betrachtung dieser Kriterien für die fünf häufigsten Vitien im Kindersektionsgut der Charité - der kompletten Transposition der großen Gefäße, dem Ventrikelseptumdefekt, der Aortenisthmusstenose, dem hypoplastischen Linksherzsyndrom und der FALLOTschen Tetralogie

Die genannten Gesichtspunkte werden diskutiert im Vergleich mit anderen Arbeiten, denen eine Sektionsstatistik zugrunde liegt, ebenso mit klinischen Studien zu angeborenen Herzfehlern.

Die Betrachtung der untersuchten Aspekte im zeitlichen Verlauf wird im Zusammenhang mit der Geschichte der Charité interpretiert. Daraus folgende Rückschlüsse für Patienten mit kongenitalem Vitium werden dargelegt.

Die Grenzen einer einheitlichen Analyse aller Patienten mit angeborenem Herzfehler sollen anhand der detaillierten Betrachtung der fünf häufigsten Vitien aufgedeckt werden. Die Unterschiede zwischen den Gruppen mit diesem Herzfehler werden mit Hilfe anderer Arbeiten interpretiert und diskutiert.

An dieser Stelle soll darauf hingewiesen werden, daß die detaillierten Ergebnisse in der Gruppe der Schwangerschaftsabbrüche nicht im Rahmen dieser Arbeit diskutiert werden können. Diese Autopsien wurden in die Studie aufgenommen, da sie Bestandteil des Kindersektionsgutes der Charité sind. Die Fragestellungen zu dieser Klasse sind nicht Ziel dieser Promotion.

Des weiteren finden sich keine Angaben zur Häufigkeit und Bedeutung von assoziierten extrakardialen Fehlbildungen und Syndromen unter den Kindersektionen mit angeborenem Herzfehler. Dieser Gesichtspunkt ist Inhalt einer weiteren Promotionsarbeit.


© Die inhaltliche Zusammenstellung und Aufmachung dieser Publikation sowie die elektronische Verarbeitung sind urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung, die nicht ausdrücklich vom Urheberrechtsgesetz zugelassen ist, bedarf der vorherigen Zustimmung. Das gilt insbesondere für die Vervielfältigung, die Bearbeitung und Einspeicherung und Verarbeitung in elektronische Systeme.
DiML DTD Version 3.0Zertifizierter Dokumentenserver
der Humboldt-Universität zu Berlin
HTML-Version erstellt am:
07.09.2004