| Marit Rosol: Gemeinschaftsgärten in Berlin Eine qualitative Untersuchung zu Potenzialen und Risiken bürgerschaftlichen Engagements im Grünflächenbereich vor dem Hintergrund des Wandels von Staat und PlanungDissertation |
|
|
Marit
Rosol
Gemeinschaftsgärten in Berlin
Eine qualitative Untersuchung zu Potenzialen und Risiken
bürgerschaftlichen Engagements im Grünflächenbereich vor dem Hintergrund des Wandels von Staat und Planung
Dissertation
zur Erlangung des akademischen Grades doctor rerum naturalium (Dr. rer. nat.) im Fach Geographie, Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät II der
Humboldt-Universität zu Berlin
Berlin 2006
Dissertationsschrift eingereicht am: 09. November 2005
Tag der Verteidigung: 14. Februar 2006
Gutachter:
1. Frau Prof. Dr. Marlies Schulz
2. Herr Pof. Dr. Franz-Josef Kemper
3. Frau Prof. Dr. Susanne Frank
Bibliografische Information Der Deutschen Bibliothek
Die Deutsche Bibliothek verzeichnet diese Publikation in der
Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten
sind im Internet über http://dnb.ddb.de abrufbar.
ISBN 3-86664-076-5 / 978-3-86664-076-4
Mensch & Buch Verlag, Berlin
Dissertation, Humboldt-Universität zu Berlin, 2006
Abstract (deutsch)
Gemeinschaftsgärten unterscheiden sich von anderen urbanen Grünflächen dadurch, dass sie gemeinschaftlich und überwiegend unentgeltlich angelegt und gepflegt werden und einer breiteren Öffentlichkeit zur Verfügung stehen. Marit Rosol führt in ihrer stadtgeographischen Dissertation Gemeinschaftsgärten als einen neuen Freiraumtyp ein und analysiert ihn im Kontext aktueller Tendenzen der Freiraumpolitik, der Forschungen zum bürgerschaftlichen Engagement sowie des Wandels von Staat und Planung.
Anhand von neun Berliner Fallbeispielen werden Gemeinschaftsgärten umfassend charakterisiert. Motive und Ziele der relevanten AkteurInnen werden ebenso herausgearbeitet wie Potenziale, Schwierigkeiten und Risiken. Schließlich leitet die Autorin praktische Handlungsempfehlungen sowohl für die GartenaktivistInnen als auch für die räumliche Planung ab. Dabei wird auch auf aktuelle Erfahrungen „grüner Zwischennutzungen“ sowie der community gardens in New York, Toronto und Seattle verwiesen.
Gemeinschaftsgärten entstehen derzeit – so die These der Arbeit –vor dem Hintergrund eines gesellschaftlichen Wandels, der einerseits Freiräume für BewohnerInnen schafft, andererseits auch die Gefahr einer Abwälzung bislang kommunaler Aufgaben sowie eine ungleiche Versorgung mit öffentlichen Freiräumen befürchten lässt. Mit der Untersuchung der Bedingungen und Grenzen freiwilligen Engagements leistet die Arbeit einen empirischen und theoretischen Beitrag zur Diskussion um Stand und Entwicklung kommunaler Infrastrukturen.
Eigene Schlagworte:
Stadtgeographie,
Stadtplanung,
Bürgerschaftliches,
Engagement,
Brachen,
Zwischennutzung,
Berlin,
urbane Gärten
Abstract
Community gardens differ from other urban green spaces like parks or allotments, because they are managed collectively and mostly voluntarily and are open to a broader public. Marit Rosol introduces community gardens as a new type of urban green spaces in Germany and analyses it in the context of landscape planning politics, research concerning civic engagement and changes of the (local) state and spatial planning.
Based on qualitative research, especially in-depth interviews, nine Berlin case study community gardens are described comprehensively. Motivation and aims of the relevant actors as well as potentials, difficulties and risks are shown. Moreover the author gives practical advise both for gardening activists as for urban planners. For this purpose she also draws on experiences with “green” temporary uses as well as with community gardens in New York, Toronto and Seattle.
Community gardens are currently coming into being in Berlin - so the thesis of the work - because of changes in society, which open up new opportunities for residents, but also imply the risk of downloading former state responsibilities onto them and unequal provision with open green spaces. With the study on conditions and barriers of voluntary engagement the work makes a theoretical and empirical contribution to the debates of state and development of municipal infrastructures.
Keywords:
urban geography,
urban planning,
urban gardening,
voluntarism,
Berlin,
Interim use,
Brownfields
Zusammenfassung
Gemeinschaftsgärten werden in vorliegender Arbeit als ein neuer Freiraumtyp vorgestellt und im Kontext aktueller Tendenzen der Freiraumpolitik, der Forschungen zum bürgerschaftlichen Engagement sowie dem Wandel von Staat und Planung analysiert. Die zentrale Frage dabei lautet, inwiefern bürgerschaftliches Engagement im Rahmen von Gemeinschaftsgärten zur Lösung der Krise im öffentlichen Grünflächensektor beitragen kann. Hintergrund dieser Fragestellung ist die durch finanzielle Kürzungen der kommunalen Haushalte hervorgerufene Krise des öffentlichen Stadtgrüns. Damit einher gehen Aufrufe an BewohnerInnen, einen größeren Anteil an der Bereitstellung von öffentlichem Grün selbst zu erbringen. Zur Beantwortung der Fragestellung dienen empirische, qualitative Methoden, insbesondere problemzentrierte Interviews mit VertreterInnen der relevanten Akteursgruppen. Gemeinschaftsgärten werden anhand von neun Berliner Fallbeispielen umfassend charakterisiert. Motive und Ziele der relevanten AkteurInnen werden ebenso wie Potenziale, Schwierigkeiten und Risiken herausgearbeitet und Handlungsempfehlungen abgeleitet.
Gemeinschaftsgärten unterscheiden sich von anderen Freiraumtypen weniger in ihrem Erscheinungsbild – wenngleich auch dies der Fall ist – als durch die Art und Weise ihrer Produktion und ihres Betriebs. So kennzeichnet alle Gemeinschaftsgärten, dass sie gemeinschaftlich und überwiegend unentgeltlich gepflegt werden und einer breiteren Öffentlichkeit zur Verfügung stehen. Aus der Empirie heraus wurden im Rahmen dieser Arbeit drei Typen von Gemeinschaftsgärten bestimmt: ‚Nachbarschaftsgärten’ (welche sich an die unmittelbare Umgebung richten), ‚Thematische Gärten’ (bei denen ein Thema bzw. eine spezifische Zielgruppe im Mittelpunkt steht) sowie ‚Thematische Nachbarschaftsgärten’ (welche sowohl ein Thema fokussieren als auch die unmittelbare Nachbarschaft). Es gibt nicht ein Entstehungsmodell für alle Gärten, sondern es finden sich unterschiedliche Grade von Selbstorganisation und Begleitung ‚von außen’. Aus den empirisch ermittelten 13 Motiven für ein Engagement wurden drei Motivationstypen gebildet: Die gärtnerisch Motivierten fühlen sich von der konkreten Tätigkeit des Gärtnerns angesprochen. Die durch die gesellschaftlichen Freiräume Motivierten sind hingegen durch den kreativen Freiraum der Projekte motiviert. Eine dritte Gruppe kann keine genaue Motivation mehr benennen, fühlt sich jedoch durch ihre jahrelangen Aktivitäten im Projekt sehr stark mit diesem verbunden.
Die Wirkungen, Potenziale und Risiken von Gemeinschaftsgärten finden sich auf persönlicher Ebene ebenso wie auf Projekt-, Quartiers- und gesellschaftlicher Ebene, im ökologischen, sozialen, ökonomischen ebenso wie im politischen und städtebaulichen Bereich. Gemeinschaftsgärten können ein sowohl für die engagierten BewohnerInnen als auch die Kommune zufriedenstellendes Modell der Schaffung von Grünflächen sein. Für die BewohnerInnen verbessert sich die Grünversorgung und es bieten sich erweiterte Aneignungsmöglichkeiten gegenüber herkömmlichen Parks und Kleingärten. Für die Verwaltung zählt, dass mit minimalem finanziellen Aufwand unansehnliche Brachen begrünt und nutzbar gemacht werden können. Damit bieten Gemeinschaftsgärten insbesondere für Städte mit vielen ungenutzten Brachflächen Potenziale. Sie stellen eine funktionale und qualitative Ergänzung anderer Freiräume dar, können diese jedoch nicht ersetzen. Die Arbeit zeigt, dass durch bürgerschaftliches Engagement im Grünflächensektor ein attraktives Zusatzangebot geschaffen wird, eine finanzielle Entlastung der Kommunen jedoch weder eintritt noch erwartet werden darf.
Inhaltsverzeichnis
-
1 Einleitung
-
1.1
Problem- und Fragestellung
-
1.2 Aufbau der Arbeit
-
2 Untersuchungsgegenstand, methodische Vorgehensweise und verwendete Methoden
-
2.1
Charakterisierung von Gemeinschaftsgärten
-
2.2 Forschungsansatz und verwendete Methoden
-
2.2.1
Qualitatives Forschungsparadigma
-
2.2.2 Aktionsforschung
-
2.3 Interviewführung
-
2.4 Interviewauswertung
-
2.5 Anmerkungen zu Zitier- und Schreibweise
-
3 Kontext und Problemlage
-
3.1
Öffentliche Grünflächen – Begriffsklärung, Funktionen, Bedeutung, Defizite
-
3.1.1
Zu den Begriffen Öffentlichkeit und öffentlicher Raum
-
3.1.2 Öffentliche Freiflächen – Begriff und Systematisierung
-
3.1.3 Funktionen
-
3.1.4 Bedeutung und Aneignungsformen
-
3.1.5 Defizite in der städtischen Freiraumausstattung
-
3.1.6 Zur Notwendigkeit alternativer Gartenformen
-
3.1.7 Gemeinschaftsgärten – Forschungsstand und Verortung in Typologien
-
3.1.7.1
Abgrenzung von anderen Freiraumtypen
-
3.1.7.2 Abgrenzung zum Begriff ‚gemeinschaftliche Freiräume’
-
3.1.7.3 Internationaler Forschungsstand
-
3.1.8 Fazit
-
3.2
Bürgerschaftliches Engagement – Begriffsklärung und Forschungsstand
-
3.2.1
Einleitung
-
3.2.2 Begriff
-
3.2.3 Forschungsstand
-
3.2.3.1
Empirischer Forschungsstand zu Engagementbereichen, Engagierten und Problemen
-
3.2.3.2 Empirische Untersuchungen zur Engagementmotivation
-
3.2.3.3 Engagement im Grünflächensektor
-
3.2.4 Chancen und Risiken bürgerschaftlichen Engagements
-
3.2.5 Fazit
-
3.3
Freiwilliges Engagement im Grünflächenbereich vor dem Hintergrund des Wandels von Staat und Planung
-
3.3.1
Freiwilliges Engagement und Staatsverständnis:
Vom ‚versorgenden’ zum ‚aktivierenden und kooperativen’ Staat
-
3.3.1.1
Das staatliche Leitbild der rot-grünen Bundesregierung
-
3.3.1.2 Kritik des fordistischen Sozialstaats
-
3.3.1.3 Merkmale des post-fordistischen Staates
-
3.3.1.4 ‚Aktivierender’, ‚Schlanker’ und ‚Autoritärer’ Staat
-
3.3.1.5 Fazit
-
3.3.2 Freiwilliges Engagement und Planungsverständnis
-
3.3.2.1
Neue planerische Leitbilder: Von der ‚Angleichung der Lebensverhältnisse’ zur ‚Förderung endogener Potenziale’
-
3.3.2.2 Von der Beteiligung zur Kooperativen Planung
-
3.3.2.3 Fazit und Schlussfolgerung für die vorliegende Arbeit
-
3.3.3 Wandel von Staatlichkeit und Planung in der post-fordistischen Stadt
-
3.3.3.1
Das Leitbild der ‚unternehmerischen Stadt’
-
3.3.3.2 Von den Debatten um Partizipation zu Bürgerschaftlichem Engagement und ‚
local governance’
-
3.4
Zusammenfassung und Ableitung detaillierter Forschungsfragen
-
4 Ausgangssituation in Berlin – Grünflächen, Freiwilliges Engagement und Gemeinschaftsgärten
-
4.1
Entstehung der kommunalen Freiraumversorgung in Berlin
-
4.2 Aktuelle Grünflächensituation in Berlin
-
4.2.1
Quantitative Versorgung
-
4.2.2 Qualitative Analysen, Ziele und Maßnahmen im Landschafts- und Artenschutzprogramm 1994
-
4.2.3 Qualitative Versorgung – Ergebnisse der „Bürgerumfrage: Qualität und Nutzung öffentlicher Grünanlagen in Berlin“ 2000
-
4.3
Die Krise des öffentlichen Grüns in Berlin
-
4.3.1
Problemlage
-
4.3.2 Umgangsweisen und Lösungsansätze
-
4.3.2.1
Erhöhung der Einnahmen
-
4.3.2.2 Senkung der Personalkosten
-
4.3.2.3 Stärkere Reglementierung und Kontrolle von Nutzungen
-
4.3.2.4 Einschränkung des Angebots
-
4.3.2.5 Neuorientierungen
-
4.3.2.6 Diskussion der Konsequenzen und Fazit
-
4.3.3 BewohnerInnenengagement für öffentliche Freiräume in Berlin
-
4.3.3.1
Das Leitbild des Berliner Senats im ‚Ehrenamtsbericht’
-
4.3.3.2 Bürgerschaftliches Engagement in Berlin
-
4.3.3.3 Politische Debatten um Bürgerengagement und Freiflächensituation
-
4.3.3.4 Konkretes Engagement für öffentliche Freiräume
-
4.4 Gemeinschaftsgärten in Berlin: Forschungsstand
-
4.5 Zusammenfassung und Schlussfolgerungen für die Arbeit
-
5 Die Fallstudie: Gemeinschaftsgärten in Berlin
-
5.1
Überblick und Typologie der Berliner Gemeinschaftsgärten
-
5.1.1
Untersuchte Projekte
-
5.1.2 Datenerhebungsstrategien, Auswahl der Fallbeispiele und Basistypologie
-
5.1.3 Aufbau des Kapitels
-
5.2
Nachbarschaftsgärten
-
5.2.1
Der Kiezgarten auf der Marie – Ein Nachbarschaftsgarten in einem öffentlichen Park
-
5.2.1.1
Lage im Quartier und im Stadtgebiet, umgebende Baustruktur
-
5.2.1.2 Grünversorgung des Untersuchungsgebietes
-
5.2.1.3 Kurzportrait
-
5.2.2
Das Brachenprojekt im Samariterviertel – Zwischennutzung auf Privatgrundstücken
-
5.2.2.1
Lage im Quartier und Stadtgebiet, umgebende Baustruktur
-
5.2.2.2 Grünversorgung des Untersuchungsgebietes
-
5.2.2.3 Überblick über die drei ‚Brachenprojekte’
-
5.2.2.4
Der Nachbarschaftsgarten an der Dolziger Straße
-
5.2.2.5 Der Nachbarschaftsgarten an der Schreinerstraße
-
5.2.2.6
Einschätzung durch AnwohnerInnen
-
5.2.3
Der Lichtenrader Volkspark – Parkgestaltung durch einen Verein
-
5.2.3.1
Lage im Quartier und Stadtgebiet, umgebende Baustruktur
-
5.2.3.2 Grünversorgung des Untersuchungsgebietes
-
5.2.3.3 Kurzportrait
-
5.2.3.4 Einschätzung durch AnwohnerInnen
-
5.3
Thematische Nachbarschaftsgärten
-
5.3.1
Der Kinderbauernhof Mauerplatz – Eine kämpferische Aneignung ‚von unten’
-
5.3.1.1
Lage im Quartier und Stadtgebiet, umgebende Baustruktur
-
5.3.1.2 Grünversorgung des Untersuchungsgebietes
-
5.3.1.3 Kurzportrait
-
5.3.1.4 Einschätzung durch AnwohnerInnen
-
5.3.2
Kids’ Garden – Ein ökologischer Natur- und Spielgarten
-
5.3.2.1
Lage im Quartier und Stadtgebiet, umgebende Baustruktur
-
5.3.2.2 Grünversorgung des Untersuchungsgebietes
-
5.3.2.3 Kurzportrait
-
5.3.3
Der Biogarten Wartenberg – Demonstrationsgarten eines Landschaftsschutzvereins
-
5.3.3.1
Lage im Quartier und Stadtgebiet, umgebende Baustruktur
-
5.3.3.2 Grünversorgung des Untersuchungsgebietes
-
5.3.3.3 Kurzportrait
-
5.3.3.4 Einschätzung durch AnwohnerInnen
-
5.4
Thematische Gärten
-
5.4.1
Perivoli – Ein Interkultureller Garten in Neukölln
-
5.4.1.1
Lage im Quartier und Stadtgebiet, umgebende Baustruktur
-
5.4.1.2 Grünversorgung des Untersuchungsgebietes
-
5.4.1.3 Kurzportrait
-
5.4.2
Der Wuhlegarten – Ein Interkultureller Garten in Köpenick
-
5.4.2.1
Lage im Quartier und Stadtgebiet, umgebende Baustruktur
-
5.4.2.2 Grünversorgung des Untersuchungsgebietes
-
5.4.2.3 Kurzportrait
-
5.5
Vergleich der Fallbeispiele anhand ausgewählter Merkmale
-
5.5.1
Räumliche Merkmale
-
5.5.2 Flächenbezogene Merkmale
-
5.5.3 Projektbezogene Merkmale
-
5.5.4 PrimärakteurInnen
-
5.6 Fazit
-
6 Motivation und Ziele
-
6.1
Engagementmotivation der PrimärakteurInnen
-
6.1.1
Vorstellung der Motive
-
6.1.1.1
Zentrales Motiv: ‚Es macht Spaß’
-
6.1.1.2 Schlüsselmotiv ‚Gärtnern’
-
6.1.1.3 Schlüsselmotiv ‚Soziales – Gemeinsinn, Kontakte, Kommunikation’
-
6.1.1.4 Schlüsselmotiv ‚Raumbezogene Motive – Quartier und Fläche’
-
6.1.1.5 Schlüsselmotiv ‚Eigene kleine Kinder’
-
6.1.1.6 Motiv ‚Bewegung und Erholung’
-
6.1.1.7 Motiv ‚Fähigkeiten und Vorlieben’
-
6.1.1.8 Motiv ‚Freiraum und Kreativität’
-
6.1.1.9 Motiv ‚Naturverbundenheit’
-
6.1.1.10 ‚Ökonomische Motive – Arbeit und Finanzielles’
-
6.1.1.11 ‚Pädagogische Motive’
-
6.1.1.12 ‚Politische Motive’
-
6.1.1.13 Motiv ‚Verantwortungsgefühl und Identifikation’
-
6.1.2 Vorstellung der Motivationstypen
-
6.1.2.1
Typ 1: Die gärtnerisch Motivierten
-
6.1.2.2 Typ 2: Die durch die (gesellschaftlichen) Freiräume Motivierten
-
6.1.2.3 Typ 3: Die Treuen
-
6.1.3 Zusammenfassung und Bezug auf die Literatur
-
6.2 Ziele der SekundärakteurInnen
-
6.3 Vergleich der Ziele und Motive und Fazit
-
7 Ableitung von Handlungsempfehlungen aus den Potenzialen, Schwierigkeiten und Risiken von Gemeinschaftsgärten
-
7.1
Zu den Potenzialen eines neuen Freiraumtyps
-
7.1.1
Freiraumplanerische Potenziale
-
7.1.2 Ökologische Potenziale
-
7.1.3 Soziale Potenziale
-
7.1.4 Politische Potenziale
-
7.1.5 Ökonomische Potenziale
-
7.1.6 Fazit und Handlungsempfehlung
-
7.2
Problembereiche, Risiken und Handlungsempfehlungen
-
7.2.1
Freiraumplanerische Problembereiche und Risiken
-
7.2.2 Ökologische Problembereiche
-
7.2.3 Soziale Problembereiche und Risiken
-
7.2.4 Politische Problembereiche und Risiken
-
7.2.5 Ökonomische Problembereiche
-
7.3 Fazit – Der Beitrag von Gemeinschaftsgärten zur Lösung der Krise des öffentlichen Stadtgrüns
-
8 Der Beitrag von Gemeinschaftsgärten zur öffentlichen Freiraumbereitstellung – Zusammenfassung und Ausblick
-
8.1
Zusammenfassende Beantwortung der Leitfragen
-
8.2 Methodenkritik und Forschungsbedarf
-
8.3 Theoretischen Ertrag der Arbeit und Ausblick
-
9 Inhaltsbezogener Anhang
-
9.1
Wichtige Begrifflichkeiten (zu Kapitel 3)
-
9.2
Gemeinschaftsgärten in Nordamerika (zu Kapitel 3)
-
9.2.1
New York City, USA
-
9.2.2 Toronto, Kanada
-
9.2.3 Die P-Patch-Gardens in Seattle, USA
-
9.3
Sozioökonomische Angaben zu den Untersuchungsgebieten (zu Kapitel 5)
-
9.4
Empfehlungen für die Praxis (zu Kapitel 7)
-
9.4.1
Checkliste für GemeinschaftsgärtnerInnen
-
9.4.2
Prozess, Herangehensweise, Umgang – Checkliste für SekundärakteurInnen
-
9.4.3 Anforderungen und Empfehlungen bezüglich der Planung
-
9.4.4
Literaturempfehlungen und Internetseiten
-
10 Methodischer Anhang
-
10.1
Soziodemographische Merkmale und Wohnsituation der PrimärakteurInnen (zu Kapitel 5)
-
10.2 Kontaktangaben zu den Projekten
-
10.3 Merkmale der Gemeinschaftsgärten im Überblick (zu Kapitel 5)
-
10.4 Interviews und Gespräche
-
10.5 Übersicht über die Motive der PrimärakteurInnen (zu Kapitel 6)
-
10.6 Gesprächsleitfäden und Kurzfragebogen
-
Danksagung
-
Abkürzungsverzeichnis
-
Literatur
-
Kartengrundlagen
Tabellen
Bilder
-
Abb. 1: Aufbau der Arbeit
-
Abb. 2: Schematische Darstellung quantitativer und qualitativer Forschungsstrategien
-
Abb. 3: Verhältnis der Theoriebezüge zueinander
-
Abb. 4: Das System städtischer Freiflächen
-
Abb. 5: Funktionen der Freiräume in Städten.
-
Abb. 6: Gemeinschaftsgärten und andere Formen urbanen Grüns nach zunehmender öffentlicher Zugänglichkeit
-
Abb. 7: Community garden in Seattle (Picardo P-Patch)
-
Abb. 8 Unterscheidung von Arbeit und Freizeittätigkeiten sowie formellem und informellem Sektor
-
Abb. 9: Allgemeine Flächennutzung und Anteil öffentlicher Grünflächen in Berlin
-
Abb. 10: Anteile verschiedener Nutzungskategorien am Freiflächenbestand Berlins
-
Abb. 11: Abgrenzung Innenstadt und äußere Stadt von Berlin
-
Abb. 12: Berliner Bezirke vor und nach der Bezirksfusion 2001
-
Abb. 13: Baumscheibenbegrünung
-
Abb. 14: Gehwegbegrünung durch Gewerbetreibende (Rykestraße)
-
Abb. 15: Lage der untersuchten Gemeinschaftsgärten im Stadtgebiet Berlins’
-
Abb. 16: Herleitung der Basistypen von Gemeinschaftsgärten aufgrund ihrer Orientierung
-
Abb. 17: Schwarzplan Gebiet um den ‚Kiezgarten Marie’
-
Abb. 18: Typische Straße im Untersuchungsgebiet (Christburger Straße)
-
Abb. 19: Grünflächen Gebiet um den ‚Kiezgarten Marie’
-
Abb. 20: Gestaltungsentwurf für die ‚Marie’
-
Abb. 21 Der ‚Kiezgarten Marie', links der Abenteuerspielplatz
-
Abb. 22: Blick in den ‚Kiezgarten Marie’
-
Abb. 23: Blick aus der ‚Marie’ auf die angrenzende Marienburger Straße
-
Abb. 24: Schwarzplan Samariterviertel
-
Abb. 25: Grünflächen Samariterviertel
-
Abb. 26: Typische Straße im Untersuchungsgebiet (Samariterstraße)
-
Abb. 27: Aufruf zur Brachennutzung und -gestaltung durch AnwohnerInnen (Brache Dolziger Straße)
-
Abb. 28: „Leben auf der Brache". Poster von Martin Berg (Brache ‚Dolziger Straße’)
-
Abb. 29: Blick vom ‚Nachbarschaftsgarten Dolziger Straße' auf die Voigtstraße
-
Abb. 30: Grundwasserpumpe Dolziger Straße
-
Abb. 31: ‚Nachbarschaftsgarten Dolziger Straße’, Blick in Richtung Dolziger Straße
-
Abb. 32: ‚Nachbarschaftsgarten Schreinerstraße’, Beetbegrenzung
-
Abb. 33: ‚Nachbarschaftsgarten Schreinerstraße', Beeteinfassung
-
Abb. 34: Schwarzplan Gebiet um den ‚Lichtenrader Volkspark’.
-
Abb. 35: Reihenhäuser im Untersuchungsgebiet (Braunfelsstraße)
-
Abb. 36: Einzelhäuser im Untersuchungsgebiet (Hanowsteig)
-
Abb. 37: Großwohnsiedlung Nahariyastraße
-
Abb. 38: Bebauung Dorfkern Lichtenrade (Alt-Lichtenrade)
-
Abb. 39: Grünflächen Gebiet um den ‚Lichtenrader Volkspark’.
-
Abb. 40: Der ehemalige Grenzstreifen zwischen Berlin-Lichtenrade und dem Land Brandenburg
-
Abb. 41: Hinweisschild am Eingang zum ‚Lichtenrader Volkspark’
-
Abb. 42: Blumenbeete und Komposthaufen auf dem Werkhofgelände
-
Abb. 43: Sommerblumen im ‚Lichtenrader Volkspark’
-
Abb. 44: Langgraswiese im ‚Lichtenrader Volkspark'
-
Abb. 45: Blick aus dem ‚Lichtenrader Volkspark' auf die Großwohnsiedlung Lichtenrade Ost
-
Abb. 46: Kompostsammelstelle im ‚Lichtenrader Volkspark'
-
Abb. 47: Der ‚Lichtenrader Volkspark
-
Abb. 49: Schwarzplan Gebiet um den ‚Kinderbauernhof Mauerplatz’
-
Abb. 50: Blick über das Engelbecken in Richtung Oranienplatz, links gründerzeitliche Bebauung, rechts Neubauten nach 1990
-
Abb. 51: Spielstraße im Ortsteil Kreuzberg (Naunynstraße)
-
Abb. 52: Wohnhochhäuser im Bezirk Mitte (Melchiorstraße)
-
Abb. 53: Blick vom Bethaniendamm in die Adalbertstraße, rechts der ‚Kinderbauernhof Mauerplatz'
-
Abb. 54: Grünflächen Gebiet um den ‚Kinderbauernhof Mauerplatz’.
-
Abb. 55: Der ‚Kinderbauernhof Mauerplatz’ und angrenzende Bebauung an der Adalbertstraße
-
Abb. 56: Der Nachbarschaftsgarten auf dem ‚Kinderbauernhof Mauerplatz'
-
Abb. 57: Schautafel zu einem Hügelbeet auf dem ‚Kinderbauernhof
Mauerplatz'
-
Abb. 58: Schwarzplan Gebiet um den ‚Kids’ Garden’
-
Abb. 59: Grünflächen Gebiet um den ‚Kids’ Garden’
-
Abb. 60: Friedelstraße, rechts der Eingang zum ‚Kids' Garden'
-
Abb. 61: Der ‚Kids' Garden', Blick Richtung Friedelstraße
-
Abb. 62: Gemüse- und Blumenbeete im ‚Kids' Garden'
-
Abb. 63: Der ‚Kids' Garden', Blick Richtung Hobrechtstraße
-
Abb. 64: Blick durch das ‚Bullauge' in den ‚Kids’ Garden’
-
Abb. 65: Die NutzerInnen des
‚Kids' Garden': kleine Kinder und
Erwachsene
-
Abb. 66: Schwarzplan Gebiet um den ‚Biogarten Wartenberg’
-
Abb. 67: Grünflächen Gebiet um den ‚Biogarten Wartenberg’
-
Abb. 68: Einzelhäuser in der Siedlung Wartenberg (Straße 6)
-
Abb. 69: An die Siedlung Wartenberg angrenzende landwirtschaftlich genutzte Flächen
-
Abb. 70: Asthaus und Hinweisschild
‚Biogarten Wartenberg’
-
Abb. 71: Sitz- und Blumenecke am ‚Biogarten Wartenberg'
-
Abb. 72: Kräuteranbau im ‚Biogarten Wartenberg’
-
Abb. 73: Gemüseanbau im ‚Biogarten Wartenberg'
-
Abb. 74: Weidenzaun ‚Biogarten Wartenberg’
-
Abb. 75: Schwarzplan Gebiet um den ‚Perivoli’
-
Abb. 76: Einzelhäuser im Untersuchungsgebiet (Im Rosengrund)
-
Abb. 77: Grünflächen Gebiet um den ‚Perivoli’
-
Abb. 78: Eingang Kleingartenanlagen im Untersuchungsgebiet
-
Abb. 79: Kleingartenanlage im Untersuchungsgebiet
-
Abb. 80: Hinweisschild am Eingang zum ‚Perivoli'
-
Abb. 81: Blick in den Garten ‚Perivoli' im November 2003
-
Abb. 82: Einzelbeete im interkulturellen Garten ‚Perivoli'
-
Abb. 83: Einzelbeete im ‚Perivoli'
-
Abb. 84: Gemeinschaftsbereich im ‚Perivoli'
-
Abb. 85: Komposthaufen im ‚Perivoli'
-
Abb. 86: Geräteschuppen des ‚Perivoli’
-
Abb. 87: Schwarzplan Gebiet um den ‚Wuhlegarten’
-
Abb. 88: Grünflächen Gebiet um den ‚Wuhlegarten’.
-
Abb. 89: Der an den ‚Wuhlegarten' angrenzende Wuhlewanderweg mit Spielplatz
-
Abb. 90: Umgebende Baustruktur (Annenstraße)
-
Abb. 91: Blick über die Wuhle in den ‚Wuhlegarten’
-
Abb. 92: Gemeinschaftsflächen im ‚Wuhlegarten'
-
Abb. 93: Mitglieder des Netzwerkes Interkulturelle Gärten bei einer Besichtigung des ‚Wuhlegartens’
-
Abb. 94: Einzelbeete im ‚Wuhlegarten' I
-
Abb. 95: Einzelbeete im ‚Wuhlegarten' II
-
Abb. 96: Besondere Anbaumethoden im ‚Wuhlegarten'
-
Abb. 97: Einzelbeete im ‚Wuhlegarten’ III
-
Abb. 98: Lage der untersuchten Projekte in der Innenstadt bzw. im äußeren Stadtgebiet Berlins
-
Abb. 99: Verortung der untersuchten neun Gemeinschaftsgärten anhand der Achsen gemeinschaftliche Entscheidungsfindung, öffentliche Zugänglichkeit, Basistyp und Form der Initiierung
-
Abb. 100: Prozess der Motivationstypenbildung und die drei Motivationstypen im Überblick.
-
Abb. 101: Charakteristika der Gemeinschaftsgärten im Überblick
-
Abb. 102: Übersicht über die relevanten AkteurInnen
-
Abb. 103: Potenziale, Problembereiche und Risiken von Gemeinschaftsgärten
-
Abb. 104: Die drei Ebenen der Handlungsempfehlungen
-
Abb. 105: Community garden auf dem Gelände der Lilian H. Smith Bibliothek, Huron St. in Toronto
-
Abb. 106: Community garden im Duffrin Grove Park, Toronto
-
Abb. 107: Der ‚Eglinton Heritage and Community Garden’ im Eglinton Park in Toronto
-
Abb. 108: Mitglieder des ‚Eglinton Heritage and Community Garden’ beim Sammeln von Samen
-
Abb. 109: Evergreen-Mitarbeiterinnen und Kinder im Art-City-Garden im St. Jamestown Viertel in Toronto
-
Abb. 110: Der community-garden-Koordinator Solomon Boyé in einem community garden
-
Abb. 111: Allotment gardens im Torontoer High Park
-
Abb. 112: Gemeinschaftsfläche im ‚Picardo P-Patch'
-
Abb. 114: Der Market Garden New Holly Süd,Seattle.
-
Abb. 115: Potenzielle Handlungsfelder und Aufgaben der Raumplanung in Bezug auf Gemeinschaftsgärten
-
Abb. 117: Aufbewahrungsbox in einem Evergreen-Garten, Toronto
-
Abb. 118: Hinweisschild in einem community garden in Toronto: „Enjoy this garden! But please ... don’t ruin it by taking flowers and plants.“
| © Die inhaltliche Zusammenstellung und Aufmachung dieser Publikation sowie die
elektronische
Verarbeitung sind urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung, die nicht ausdrücklich
vom Urheberrechtsgesetz zugelassen ist, bedarf der vorherigen Zustimmung. Das gilt insbesondere für
die Vervielfältigung, die Bearbeitung und Einspeicherung und Verarbeitung in elektronische Systeme.
|
| DiML DTD Version 4.0 | Zertifizierter Dokumentenserver der Humboldt-Universität zu Berlin | HTML-Version erstellt am: 22.11.2006 |