10 Methodischer Anhang

↓509

10.1  Soziodemographische Merkmale und Wohnsituation der
PrimärakteurInnen (zu Kapitel 5)

Standardisiert erfasste Merkmale der interviewten PrimärakteurInnen (n=21,

Merkmal / Anzahl der Ausprägung des Merkmals)

↓510

(Eigene Darstellung auf Basis der Kurzfragebögen, vgl. Kap. 5.1.2, Für eine Primärakteurin liegen nur unvollständige Daten vor, sie wurde in diese Analyse nicht mit einbezogen. Eine Aufschlüsselung nach Gebieten ist aus Datenschutzgründen nicht möglich. Die Angaben sind nicht repräsentativ für Gemeinschaftsgärten insgesamt, sondern stellen nur das sample dar.)

Geschlecht

weiblich

12

männlich

9

↓511

Alter (zum Zeitpunkt des Interviews)

insgesamt

Alter von 28 bis 61, Häufung Anf. bis Mitte 30 sowie Ende 50

28 bis unter 45

11

45 bis unter 55

3

55 bis 61

7

Herkunft

↓512

a) Land

DDR

5

BRD vor dem 03.10.1990

13

BRD nach dem 03.10.1990

Ausland

3

b) Siedlungstyp

↓513

Dorf

2 (nur Ausland)

Kleinstadt

8 (vorwiegend alte BRD)

Großstadt

10 (DDR, alte BRD, Ausland)

divers

1

Wohnform

Miete

16

Eigentum

5

↓514

Private Freiflächen (Mehrfachangaben möglich)

Balkon

16

Kleingarten

1

Hausgarten

14

keine

2

Hundebesitz

↓515

ja

1

nein

20

Haushaltsform

alleinlebend

6

mit PartnerIn zusammenlebend

13

davon mit Kleinkind(ern) (bis 6 Jahre) zusammenlebend

8

in einer Wohngemeinschaft lebend

2

↓516

Qualifikationsgrad 294

Volks- / Hauptschulabschluss

2

Fachhochschulabschluss

3

Mittlere Reife, Realschule, POS

3

Hochschulabschluss

8

Abitur

4

Berufe, Tätigkeiten (Auswahl)295

↓517

Krankenschwester, Bauingenieur, Sonderschullehrerin, Graphikerin, Sozialpädagoge/in, Architekt, Zahnarzt, Dramaturgin, Landschaftsplaner, Technische Zeichnerin, Kfz-Schlosser, Lehrerin, Polier

Stellung im Berufsleben

erwerbslos (6), Angestellte (4), selbständig (4), Elternzeit (2), Rente (2), ArbeiterIn (1) Beamter/in (1), Studium (1),

↓518

Individuelles Nettoeinkommen

unter 500 Euro

4

1100 bis unter 1300 Euro

2

500 bis unter 700 Euro

2

1300 bis unter 1500 Euro

1

700 bis unter 900 Euro

4

1500 bis unter 2000 Euro

3

900 bis unter 1100 Euro

4

k.A.

1

10.2 Kontaktangaben zu den Projekten

I Sample

↓519

Projekt

Kontakt

Marie

S.T.E.R.N., Schwedter Str. 263, 10119 Berlin, Tel.: (030) 44 36 36 43,

http://www.stadtentwicklung.berlin.de/wohnen/freiraeume/de/buergerengagement/platz-marie2.shtml

Brachenprojekt Samar i terviertel

Stattbau GmbH, Fr. Buschke / Fr. Cremer, Tel.: (030) 69 081 121,

http://www.stattbau.de

Lichtenrader Volk s park

Trägerverein Lichtenrader Volkspark e.V., Hr. Könings Tel. (030) 700 64 14,

http://www.berlin.de/ba-tempelhof-schoeneberg/DerBezirk/wissenswvolks.html

Kinderbauernhof Ma u erplatz

Kinderbauernhof am Mauerplatz e.V., Tel.: (030) 615 81 49, http://www.kbh-mauerplatz.de/

Kids' Garden

Grün für Kinder e.V. Trägerverbund Umweltbildung und Erziehung c/o Elele Nachbarschaftsverein e.V. Tel. (030) 623 60 92

Biogarten Wartenberg

Förderverein Landschaftspark NordOst e.V., Tel. (030) 924.40.03

Perivoli

To Spiti e.V., Fr. Reister, Tel. (0 30) 68 24 77 14, Morusstraße 18a 12053 Berlin

http://www.stiftung-interkultur.de/prop0g.htm

Wuhlegarten

ISA e.V., Hr. Ahmad, Tel: (030) 61 72 49 56,

http://www.stiftung-interkultur.de/prop0c.htm

II Erweitertes Sample

Projekt

Kontakt

Kinzigstraße

 

Kiezgarten Que r beet

Quartiersmanagement Helmholtzplatz, Senefelder Straße 6, 10437 Berlin und direkt über smake@gmx.net

Krausnickblock

Koordinationsbüro Mitte, Hr. Wilke, Tel. (030) 33 00 28-30 http://www.bvspv.de/gruen.html#klrausnickblockhof

Kiezgarten Lichte n berg

Stadtbildagentur Lichtenberg, Münsterlandstr. 44, 10317 Berlin, Tel: (030) 547 18 79-0

Lankwitz

Stadtteilzentrum Steglitz, Tel. (030) 844 11 042

Kinderbauernhof Görli t zer Park

Kinderbauernhof auf dem Görlitzer e.V., Tel: (030) 611 74 24

http://www.kinderbauernhofberlin.de/

Kiezinseln

TÄKS e.V., Fr. Walser, (030) 24 37 53 19

http://www.taeks.de/html/kiezinseln.html

Gute Luise

Fipp e. V., Storkower Str. 56, 10409 Berlin, http://www.fippev.de/start/start.htm

Comeniusgarten

Förderkreis Böhmisches Dorf, Tel.: (030) 686 61 06

http://www.comenius-garten.de/intro.php, http://www.berlin.de/ba-neukoelln/verwaltung/comeniusgarten.html

IKG u. Bürgergarten Laskerwiesen

RuDi – der Stralauer Kiezladen Modersohnstraße 55, 10245 Berlin, Tel: (030) 292 96 03 und laskerwiese@web.de http://urbanacker.net/ruebe/gaerten

IKG Wrangelstraße

gartenkultur@web.de, workstation – Ideenwerkstatt Berlin e.V.
in den Lasker Höfen (im Jugendclub E-Lok),Laskerstr. 6-8, 10245 Berlin-Friedrichshain, Tel.: (030) 29 77 26 14 http://urbanacker.net/ruebe/gaerten

http://www.stiftung-interkultur.de/prop0w.htm, http://www.tourists.de/garten/

Lern- und Nachba r schaftsgarten Reute r kiez

Ökozentrum für Jugend und Beruf, Tel. (030) 69 59 7000

Landschaftspfleg e hof

Landschaftspflegehof e.V., PF 610 292, 10924 Berlin

Dorfgarten Ma l chow

NSS Malchow, Tel: (030) 92.79.98.30

http://www.naturschutzstation-malchow.de/dorfgarten.htm

10.3 Merkmale der Gemeinschaftsgärten im Überblick (zu Kapitel 5)

↓520

Tab. 21: Merkmale der Gemeinschaftsgärten im Überblick (sample)

Nr.

Projekt

Basistyp

Lage

umgebe n de Ba u struktur

Ost / West

Eigentum Fläche

Größe *

Projekt-stadium (Eröffnungs-jahr)

Entst e hung

Was war z u erst da?

Finanzierung

Organi-sationsform

interne

Organisation

öffentl i cher Zugang?

Alter

Befristet?

explizite ZN?

räumliche Merkmale

flächenbezogene Merkmale

projektbezogene Merkmale

1.

Marie

NG

Innenstadt

GZ

Ost

öff. (Feuer-wehr)

klein

existiert (1998)

von außen

Fläche

öffentlich, (Spenden), Preise

lose Gruppe

gering, basis-demokratisch

jederzeit

neu

ja

ja (Feuerwache geplant)

2.

Brachenprojekt Samariter-viertel (2 Gärten)

NG

Innenstadt

GZ

Ost

privat

klein

existieren (2002)

von außen

Fläche

öffentlich, (Spenden)

lose Gruppen

basis-demokratisch

jederzeit

neu

ja

ja (Bebauung geplant)

3.

Lichtenrader Volkspark

NG

Äußere Stadt

EH, GWS

West

Land Berlin

groß

existiert (1981)

professionell unterstützt

Fläche

Mitglieder, Spenden, öffentlich geförderte Projekte, Verkauf, Preise, Sponsoring

Projektverein

hierarchisch

jederzeit

alt

ja

nein

4.

Kinder-bauernhof Mauerplatz

TNG

Innenstadt

GZ

West

Land Berlin

groß

existiert (1981)

selbst organisiert

Idee

Mitglieder, Spenden, öffentlich geförderte Projekte

Projektverein

Basis-demokratisch

jederzeit

alt

ja

nein

5.

Kids' Garden

TNG

Innenstadt

GZ

West

Land Berlin

klein

existiert (1999)

selbst organisiert

Fläche

Mitglieder, öffentlich geförderte Projekte

Projektverein

Basis-demokratisch

stark einge-schränkt

neu

ja

ja (Kita geplant)

6.

Biogarten Wartenberg

TNG

Äußere

EH

Ost

Land Berlin

klein

existiert (1997)

selbst organisiert

Idee

Mitglieder, Spenden, öffentlich geförderte Projekte, Verkauf

Trägerverein

hierarchisch

einge-schränkt

neu

nein

nein

7.

Perivoli

TG

Äußere

Kleingärten, EH, Misch

West

Land Berlin

klein

existiert (2003)

professionell unterstützt

Idee

öffentlich geförderte Projekte, Spenden, Preise

Trägerverein, perspektivisch Projektverein

hierarchisch

einge-schränkt

neu

ja

nein

8.

Wuhlegarten

TG

Äußere

Kleingärten, EH, Misch

Ost

Land Berlin

klein

existiert (2003)

von außen

Idee

Stiftung, Preise, (Mitglieder)

Trägerverein, perspektivisch Projektverein

hierarchisch

einge-schränkt

neu

ja

nein

Abkürzungen: NG = Nachbarschaftsgarten, TNG = Thematischer Nachbarschaftsgarten, TG = Thematischer Garten, GZ = Gründerzeit, EFH = Einzelhausbebauung, GWS = Großwohnsiedlung, Misch = Mischbebauung, ZN = Zwischennutzung, öff. = öffentlich; *Größe: klein = < 0,5 ha, groß = > 0,5 ha

Tab. 22: Merkmale der Gemeinschaftsgärten im Überblick (erweitertes sample)

Nr.

Projekt

Basistyp

Lage

umgebende Baustruktur

Ost / West

Eigen-tum Fläche

Größe*

Projekt-stadium (Eröffnungs-jahr

Enstehung

Was war zuerst da?

Finanzierung

Organi-sationsform

int e re O r g a nis a tion

öffentl i cher Zugang?

Alter

Befristet?

expliz i te ZN?

räumliche Verortung

flächenbezogene Merkmale

projektbezogene Merkmale

1. 1

Kinzigstraße

NG

Innenstadt

GZ

Ost

privat

klein

existiert (2004)

selbst organisiert

Fläche

k.A.

lose Gruppe

k.a.

jederzeit

neu

ja

nein

2. 2

Kiezgarten Querbeet

NG

Innenstadt

GZ t

Ost

Land Berlin

klein

existiert (2004)

selbst organisiert

Idee

Grünanlage insgesamt: Programm "Stadtweite Maßnahmen", ABM

lose Gruppe

k.a.

jederzeit

neu

ja

ja (Kita geplant)

3. 11

Krausnick-block

NG

Innenstadt

GZ

Ost

Land Berlin (HU?)

klein

in Planung

selbst organisiert?

Fläche

Umgestaltung: Stadtumbau Ost, Betrieb: k.A.

Projektverein

k.a.

zeitweise?

neu

nein

nein

4. 12

Kiezgarten Lichtenberg

NG

Äußere

GZ / Hofbe-bauung

Ost

Land Berlin

klein

existiert (2004)

von außen

Fläche

Nutzungsentgelt, Urban II

Intermediärer Träger

k.a.

zeitweise

neu

nein?

nein

5. 13

Lankwitz

NG

Äußere

Zeilen

West

Land Berlin

klein

existierte von 1998 bis 2003

von außen

Fläche?

Trägerverein

Trägerverein

k.a.

zeitweise

neu

ja

ja Autobahn

6. 14

KiBa Görlitzer Park

TNG

Innenstadt

GZ

West

Land Berlin

klein

existiert 1981

selbst organisiert

Idee

Hof: Bezirk, Spenden, PraktikantInnen, ABM; Gärten vor allem ehrenamtlich

Projektverein

k.a.

zeitweise

alt

nein

nein

7. 15

Kiezinseln

TNG

Innenstadt

GZ

West

Land Berlin

klein

existiert (2004)

selbst organisiert

Idee?

k.A.

Trägerverein

k.a.

zeitweise

neu

nein?

nein

8. 16

Gute Luise

TNG

Äußere

Zeilen, GWS

Ost

Land Berlin

klein

existiert (1998)

von außen

Fläche

k.A.

lose Gruppe

k.a.

zeitweise

neu

nein

nein

9. 17

Comenius-garten

TNG

Innenstadt

GZ, Dorf

West

Land Berlin

groß

existiert (1992)

selbst organisiert?

Fläche

Regelförderung des Senats, ehrenamtliche Arbeit nur ergänzend

Trägerverein

k.a.

zeitweise

alt

nein?

nein

10. 18

IKG Laskerwi e sen

TNG

Innenstadt

GZ

Ost

Land Berlin

klein

in Planung

selbst organisiert

Idee

k.A.

lose Gruppe

k.a.

jederzeit?

neu

nein

nein

11. 21

IKG Wrange l straße

TNG

Innenstadt

GZ

West

Land Berlin

klein

existiert (2004)

selbst organisiert

Idee

k.A.

lose Gruppe, perspektivisch Projektverein

k.a.

zeitweise

neu

nein?

nein

12. 19

Lern- und NG Reuterkiez

TNG

Innenstadt

GZ

West

Land Berlin

klein

in Planung

von außen

Idee?

k.A.

Trägerverein

k.a.

zeitweise

neu

nein?

nein

13. 20

Landschafts-pflegehof

TG

Äußere

Kleingärten, EFH

West

Kirche

groß

existiert (1993)

selbst organisiert

Idee

Mitglieder, Spenden

Projektverein

k.a.

zeitweise

alt

nein?

nein

14. 22

Dorfgarten Malchow

TG

Äußere

EFH, Dorf, GWS

Ost

Land Berlin

klein

existiert (1996)

selbst organisiert

Idee?

Mitglieder, Spenden

Trägerverein

k.a.

stark einge-schränkt

neu

nein?

nein

↓521

Abkürzungen: KiBa = Kinderbauernhof, IKG = Interkultureller Garten, NG = Nachbarschaftsgarten, TNG = Thematischer Nachbarschaftsgarten, TG = Thematischer Garten, GZ = Gründerzeit, EFH = Einzelhausbebauung, GWS = Großwohnsiedlung, Misch = Mischbebauung, ZN = Zwischennutzung, öff. = öffentlich; *Größe: klein = < 0,5 ha, groß = > 0,5 ha, ? = Angabe unsicher

10.4 Interviews und Gespräche

Abkürzungen: AG = Akteursgruppe, PA = PrimärakteurIn (anonymisiert), SekA = SekundärakteurIn, EA = Externe AkteurIn

Tab. 23: Interviews und Gespräche in Berlin

Nr.

Datum

Name

Art

AG

Funktion

Thema

1.

17.11.02

Fabian

Gespräch und Besichtigung

PA

Gemeinschaftsgärtner

Kartoffelacker RAW-Gelände Friedrichshain

2.

21.11.02

Gerd Kittelmann

Gespräch

EA

NGA Neukölln, Gruppenleiter Naturschutz

Grünflächensituation in Neukölln

3.

03.12.02

Joachim Brandl,

May Buschke

Gespräch

SekA

MitarbeiterInnen Stattbau

Brachen Samariterviertel

4.

07.12.02

Fr. Jansen,
Fr. Hildebrandt,
Fr. Rieger,
Fr. Schrader,
Hr. Ruiz

Gespräch

PA

GemeinschaftsgärtnerInnen

Brachen Samariterviertel

5.

08.01.03

Irmtraud Grünsteidel

Gespräch

SekA

Mitarbeiterin S.T.E.R.N.

New Yorker community gardens, Marie

6.

27.01.03

Uli Auerbach

Gespräch

SekA

Mitarbeiter Kinderbauernhof Görlitzer Park

Nachbarschaftsgärten auf dem Kinderbauernhof

7.

13.02.03

Fr. Kraak,
Stefan, Heike, Rainer Morsch

Gespräch

PA

Kinderbauernhof Mauerplatz e.V.

Kinderbauernhof Mauerplatz

8.

20.03.03

Fr. Jansen,
Fr. Ahrens,
Hr. Bruns

Interview

PA

GemeinschaftsgärtnerInnen

Brachen Samariterviertel

9.

02.04.03

Fr. Vogt,
Hr. Ruiz

Interview

PA

GemeinschaftsgärtnerIn

Brachen Samariterviertel

10.

04.04.03

Winfried Schiffer

Gespräch, Besichtigung

EA

Gemeinschaftsgärtner

Permakultur, Fukuoka-Demofelder Köpenicker Str. 8 und Görlitzer Park

11.

13.05.03

Fr. Gräfe

Interview

PA

Gemeinschaftsgärtnerin

Kiezgarten Marie

12.

19.05.03

Fr. Schrader,
Fr. Hildebrandt

Interview

PA

Gemeinschaftsgärtnerinnen

Brachen Samariterviertel

13.

20.05.03

Christa Haverbeck
(May Buschke)

Interview

SekA

SVS Friedrichshain-Kreuzberg
(Stattbau)

Brachen und Sanierung Samariterviertel

14.

20.05.03

Hr. Bechly

Gespräch

EA

NGA Friedrichshain-Kreuzberg, Grünflächeninspektionsleiter Ortsteil Friedrichshain

Grünflächenpflege durch AnwohnerInnen, DDR-Erfahrungen

15.

04.06.03

Fr. Rieger

Interview

PA

Gemeinschaftsgärtnerin

Brachen Samariterviertel

16.

06.06.03

Franz Schulz

Interview

SekA

Baustadtrat Friedrichshain-Kreuzberg

Brachen und Sanierung Samariterviertel

17.

23.6.03

Hr. Brehme

Interview

PA

Gemeinschaftsgärtner

Brachen Samariterviertel

18.

25.06.03

Heinz Nabrowsky

Interview

EA

Leiter des Fachbereichs Naturschutz und Landschaftsplanung im Bezirksamt Lichtenberg von Berlin, Amt für Umwelt und Natur

Grünflächensituation Lichtenberg, Grünflächenpflege durch AnwohnerInnen, DDR-Pflegeverträge

19.

16.07.03

Hr. Pasternak

Interview

PA

Gemeinschaftsgärtner

Kinderbauernhof Mauerplatz

20.

21.08.03

Wolf-Rüdiger Hegerding

Gespräch und Besichtigung

SekA

ISA e.V.

Wuhlegarten (Interkultureller Garten Köpenick)

21.

27.08.03

Hr. Reichert

Gespräch und Besichtigung

PA

Gemeinschaftsgärtner

Lichtenrader Volkspark

22.

04.09.03

Bernd Lichtenstein

Gespräch und Besichtigung

SekA

Förderverein Landschaftspark Nordost / Dorfkate Falkenberg

Landschaftspark Nordost, Biogarten Wartenberg

23.

04.09.03

Fr. Heinrich

Gespräch und Besichtigung

PA

Gemeinschaftsgärtnerin, Förderverein Landschaftspark NordOst

Biogarten Wartenberg

24.

21.11.03

Niki Reister, Christus Dimou

Interview

SekA

To Spiti e.V.

Perivoli (Interkultureller Garten Neukölln)

25.

24.11.03

Fr. Kraak

Interview

PA

Gemeinschaftsgärtnerin

Kinderbauernhof Mauerplatz

26.

26.11.03

Hr. Zahir

Interview

PA

Gemeinschaftsgärtner

Wuhlegarten (Interkultureller Garten Köpenick)

27.

28.11.03

Gerda Münnich

Gespräch (auch am 20.02.04,
31.05.04,
17.09.05)

SekA

ISA e.V.

Wuhlegarten (Interkultureller Garten Köpenick)

28.

15.12.03

Carsten Zehner, Heike Hoffmann

Interview

SekA

MitarbeiterInnen Stattbau

Brachen Samariterviertel

29.

16.12.03

Hr. Reichert,
Hr. Fischer,
Fr. Fischer,
Hr. Rhönert,
Fr. Liebig

Interview,

PA

Vorstand und Beirat Lichtenrader Volkspark e.V.

Lichtenrader Volkspark

30.

17.12.03

Fr. Jansen,
Fr. Hildebrandt,
Hr. Bruns,
Fr. Vogt,
Fr. Ahrens

Gespräch

PA

GemeinschaftsgärtnerInnen

Brachen Samariterviertel

31.

20.01.04

Torsten Kasat

Telefonat

SekA

BSG, Sanierungsbeauftragter Kottbusser Damm Ost

Kids’ Garden, Lern- und Nachbarschaftsgarten

32.

22.01.04

Hr. Samarakis

Interview

PA

Gemeinschaftsgärtner

Perivoli (Interkultureller Garten Neukölln)

33.

28.01.04

Maria Berning

Interview

SekA

Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Referat Städtebauförderung und Gesamtkoordination der Stadterneuerung IV C 1

Gemeinschaftsgartenprojekte in Sanierungsgebieten, Einschätzung der Projekte

34.

02.02.04

Fr. Mampel

Telefonat

SekA

Nachbarschaftszentrum Steglitz

Nachbarschaftsgarten Lankwitz

35.

05.02.04

Myriel Walser

Telefonat

SekA

TÄKS e.V.

Kiezinseln Schöneberg

36.

05.02.04

Marion Schuchardt

Telefonat

SekA

Mitarbeiterin Stattbau

Schulgartenneuplanung Oberweißbacher Str., Marzahn

37.

09.02.04

Fr. Andrejcak

Interview

PA

Elele e.V. / Gemeinschaftsgärtnerin

Kids’ Garden

38.

13.02.04

Fr. Möhler

Gespräch

SekA

Stadtbildagentur Lichtenberg

Nachbarschaftsgarten im Sanierungsgebiet Weitlingkiez

39.

20.02.04

Fr. Heinrich

Interview

PA

Gemeinschaftsgärtnerin, Förderverein Landschaftspark Nordost

Biogarten Wartenberg

40.

26.03.04

Gert Gröning

Interview

EA

Professor für Gartenkultur und Freiraumentwicklung an der Universität der Künste, Institut Geschichte und Theorie der Gestaltung

Kleingärten und community gardens

41.

26.03.04

Klaus Wazlawik

Interview

SekA

Lokale Agenda 21 Köpenick; Mitarbeiter am Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit Grundsatzreferat

Wuhlegarten (Interkultureller Garten Köpenick)

42.

29.03.04

Beate Kitzmann

Interview

SekA

Naturschutzstation Malchow

ehrenamtliche Pflege von Grünanlagen

43.

30.03.04

Herbert Lohner

Interview

EA

Naturschutzreferent BUND

Gemeinschaftsgärten, Interkulturelle Gärten

44.

19.04.04

Roland Roth

Interview

EA

Professor an der Hochschule Magdeburg-Stendal, Fachbereich Sozial- und Gesundheitswesen; Mitgliede der Enquete-Kommission des Deutschen Bundestages zur Zukunft des bürgerschaftlichen Engagements

Bürgerschaftliches Engagement (und Grünflächen)

45.

05.05.04

Uwe Stäglin

Interview

EA

Baustadtrat Steglitz-Zehlendorf

Bürgerschaftliches Engagement und Grünflächenpflege

46.

11.05.04

Hr. Wolf

Interview

PA

Vorstand „Grün für Kinder e.V.“

Kids’ Garden

47.

13.05.04

Kristina Bayer

Interview

PA / EA

Urban Gardening Gruppe Berlin

Gemeinschaftsgärten, Interkultureller Garten Wrangelstraße

48.

31.05.04

Niki Reister
Hr. Zahir

Gespräch und Besichtigung Wuhlegarten

SekA, PA

To Spiti e.V.,
Gemeinschaftsgärtner

Perivoli (Interkultureller Garten Neukölln),

Wuhlegarten (Interkultureller Garten Köpenick)

49.

02.06.04

Luise Preisler-Holl

Interview

EA

Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Deutschen Institut für Urbanistik, Bereich Freiraumplanung, Naturschutz

Gemeinschaftsgärten, Tendenzen der Freiraumplanung in Berlin

50.

22.06.04

Hr. Zahir,
Hr. Buske

Gespräch und Besichtigung

PA, SekA

Gemeinschaftsgärtner
Förderverein Lokale Agenda 21

Wuhlegarten (Interkultureller Garten Köpenick)

51.

22.06.04

Mone Volke

Gespräch und Besichtigung

PA

Vorstand Landschaftspflegehof e.V.

Landschaftspflegehof

52.

12.08.04

Frauke Hehl

Interview

PA / EA

Gemeinschaftsgärtnerin, workstation e.V.

Gemeinschaftsgärten in Berlin, Interkultureller Garten Wrangelstraße, Nachbarschaftsgarten Kinzigstraße

53.

17.09.05

Niki Reister

Gespräch und Besichtigung

SekA

To Spiti e.V.

Perivoli (Interkultureller Garten Neukölln)

↓522

Tab. 24: Interviews in Kassel

Nr.

Datum

Name

AG

Funktion

Thema

1.

18.05.04

Thomas Gladis

EA

Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Zentralstelle für Agrardokumentation und -information (ZADI) Bonn und der Universität Kassel, Fachbereich 11 Ökologische Agrarwissenschaften, Institut für Nutzpflanzenkunde (INK), Fachgebiet Agrarbiodiversität

 

2.

19.05.04

Maria Spitthöver

EA

Professorin an der Universität Kassel, Fachbereich Architektur Stadtplanung Landschaftsplanung , Fachgebiet Freiraumplanung und Stadtökologie

Gemeinschaftsgärten, gemeinschaftlich nutzbare Freiräume, aktuelle Tendenzen in der Freiraumplanung

Tab. 25: Interviews in Seattle

Nr.

Datum

Name

Organisation / Funktion

Thema des Interviews

1.

08.10.03

Rich Macdonald

Leiter Seattle- P-Patch-Program

Seattle P-Patch Program

2.

14.10.03

Martha Goodlett

Mitarbeiterin Seattle- P-Patch-Program

Cultivating Communities Program Seattle

3.

14.10.03

Ray Schutte

Präsident der Friends of P-Patch

Friends of P-Patch

↓523

Tab. 26: Interviews in Toronto

Nr.

Datum

Name

Organisation / Funktion

Thema des Interviews

4.

17.09.03

Jane Hayes

Evergreen

Community Gardens in Toronto

5.

17.09.03

Lois Lindsay

Evergreen

Project Manager/Research Associate

6.

18.09.03

Laura Berman,

Zora Ignjatovic

FoodShare, Zuständige für community gardens

Gardens in Toronto, FoodShare

7.

22.09.03

Geoffrey Cape

Evergreen, Geschäftsführer

Geschichte Evergreen

8.

23.09.03

Gerda Wekerle

York-University

Community Gardens in Toronto

9.

26.09.03

David Stonehouse

Evergreen Common Grounds Program

Common Grounds Program, Evergreen

10.

26.09.03

Stewart Chisholm

Evergreen, Common Grounds Manager, Capacity Building

Volunteering im Grünflächenbereich, Common Grounds Program, Evergreen

11.

29.09.03

Solomon Boyé

Community Garden Coordinator der Stadtverwaltung Toronto

Community Gardens in Toronto, städtisches Programm

12.

01.10.03

Helen Mills

North Toronto Green Coalition, community gardener

Community Gardens in Toronto,
Eglinton Heritage and Garden

13.

02.10.03

Sarah Brierley

Evergreen

Garden Program, Evergreen

10.5 Übersicht über die Motive der PrimärakteurInnen (zu Kapitel 6)

Tab. 27: Übersicht über die Motive der PrimärakteurInnen (Eigene Darstellung auf Grundlage der Interviews)

Name

Fr. Hildebrand

Fr. Schrader

Fr. Jansen

Fr. Ahrens

Hr. Bruns

Fr. Rieger

Fr. Voigt

Hr. Ruiz

Hr. Brehme

Fr. Kraak

Hr. Pasternak

Fr. Heinrich

Hr. Wolf

Fr. Andrejcak

Hr. Zahir

Hr. Samar a kis

Hr. Reichert

Hr. F i scher

Hr. Rh ö nert

Fr. Liebig

Fr. Gräfe

Projekt

Schreiner

Schreiner

Dolziger

Dolziger

Dolziger

Dolziger

Dolziger

Dolziger

Dolziger

KiBa Mauerplatz

KiBa Mauerplatz

Wartenberg

Kids' Garden

Kids' Garden

Wuhlegarten

Perivoli

Lichtenrade

Lichtenrade

Lichtenrade

Lichtenrade

Marie

Zentrales Motiv Spaß explizit benannt

X

X

X

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X

Schlüsselmotiv Gärtnern

Gärtner allgemein

X

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X

Gärtnern ermöglichen

X

X

Arbeit mit Erde, Heilung

X

X

Eigener Garten

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X

Schlüsselmotiv Soziales

Gemeinsinn, Gruppe

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X

Kontakte, Kommunikation

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Schlüsselmotiv Räumliche Motive

Stadt

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Quartier

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Fläche

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X

X

Schlüsselmotiv Kinder / Familie

Kinder / Familie

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X

X

X

X

X

Bewegung, Erholung, Sport

allgemein

X

X

X

X

X

X

Ausgleich

X

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X

frische Luft

X

X

X

Fähigkeiten und Vorlieben

X

X

X

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X

Freiraum, Kreativität

Freiheit, keine Pflicht

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X

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X

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X

X

X

X

Freiräume für mehr, Chance

X

X

selbst planen + gestalten

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X

X

X

X

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X

X

kreativ, Phantasie

X

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X

Naturverbundenheit

allgemein

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X

Ästhetik

X

X

X

X

X

X

Biographie

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Pflanzen

X

X

Tiere

X

Ökonomische Motive

Arbeit

X

X

X

X

X

X

X

X

X

Monetär

X

X

X

Pädagogische Motive

Erwachsene

X

Kinder

X

X

X

X

X

X

Politische Motive

Aneignen öff. Räume

X

einbringen für Gesellschaft

X

im Kiez aktiv

X

X

X

X

X

X

linkspolitisch im engeren Sinne

X

X

X

X

Umweltschutz

X

X

X

X

Verantwortungsgefühl und Identifikation

X

X

X

X

Motivationstyp

3

2

1

2

2

2

-

2

2

2

2

1

2

1

1

1

3

3

3

1

2

10.6 Gesprächsleitfäden und Kurzfragebogen

Leitfaden PrimärakteurInnen

↓524

1. Fragen zur Initiative / zum Projekt

Zum Projekt:

§ Wie sind Sie selbst zur Initiative gekommen?

↓525

§ Erzählen Sie mir bitte die Geschichte der Initiative. (Wie ist die Initiative entstanden? Was ist ihr Ziel? Welche Vorläufer gibt es? Was hat sich seither verändert? Welche Projekte sind für nächstes Jahr geplant?)

§ Was ist das Ziel ihrer Initiative?

§ Mit wem arbeiten Sie zusammen? Wer unterstützt Sie?

↓526

§ Wie läuft die Zusammenarbeit mit offiziellen Stellen (Bezirk, Senat, QM, Stattbau ...)?

§ Woher bekommen Sie finanzielle Unterstützung? Welche Aufgaben müssen Sie finanzieren? (Versicherung...?)

Zur Gruppe:

↓527

§ Wie viele Personen (Frauen / Männer / Kinder) in welchem Alter sind an dem Projekt beteiligt?

§ Wo kommen sie her?

§ Wo wohnen sie? (wie weit weg, in welchem Baustrukturtyp)

↓528

§ Gibt es einen offiziellen Rahmen wie z.B. einen e.V.?

§ Wie oft treffen Sie sich gemeinsam? Wie halten Sie Kontakt miteinander?

§ Ist die Gruppe konstant oder gibt es hohe Fluktuation? Können noch neue einsteigen?

↓529

§ Wie werden Entscheidungen getroffen?

§ Gibt es formelle oder informelle Arbeitsteilungen?

§ Gibt es professionelle GärtnerInnen o.ä.?

↓530

Zur Fläche:

§ Wem gehört die Fläche? Wie ist die Nutzung geregelt (Vertrag ...)? Ist sie befristet?

§ Ist es eine öffentlich zugängliche Fläche? Wie ist der Zugang geregelt?

↓531

§ Wie sah die Fläche vorher aus?

§ Welche Arbeiten waren / sind auf der Fläche nötig?

§ Was pflanzen Sie an? Nach welchen Kriterien wählen Sie die Pflanzen aus?

↓532

§ Welche sonstigen gestalterischen Mittel verwenden Sie? (evtl. Plan zeichnen)

§ Gibt es Einzelbeete?

Persönliches:

↓533

§ Haben Sie vorher schon mal an etwas Ähnliches gedacht?

§ Wie viel Zeit verbringen Sie mit der Arbeit für und auf der Fläche?

§ Welches ist Ihre Motivation, hier mitzuarbeiten? (ökologische / politische Überzeugungen? Mehr Selbstbestimmung?)

↓534

§ Haben Sie Erfahrungen mit Gärtnern (beruflich, in der Kindheit ...)?

§ Was haben Sie sich von der Mitarbeit versprochen und was hat sich erfüllt / nicht erfüllt?

§ Würde ein Kleingarten den gleichen Zweck erfüllen?

↓535

2. Einschätzungen des Projektes

§ Wer nutzt die Fläche?

§ Welche Reaktionen von anderen ruft Ihre Arbeit hervor? (NachbarInnen, offizielle Seite...)

↓536

§ Was gefällt Ihnen sehr an dem Projekt, was gefällt Ihnen weniger?

§ Was würden Sie als Erfolg der Initiative bezeichnen? Welches waren die schönsten Erlebnisse?

§ Welches waren / sind die größten Schwierigkeiten? Was sollte / könnte verbessert werden?

↓537

§ Wie verhält es sich mit Vandalismus, seit Sie auf der Fläche aktiv sind? Sehen Sie Unterschiede zu früher?

§ Wie sind die Beziehungen zu den unmittelbaren NachbarInnen?

§ Gibt es eine Einbindung in das Quartier? Hat sich Ihr Verhältnis zum Quartier durch die Beteiligung an der Initiative verändert?

↓538

§ Glauben Sie, dass es einen Zusammenhang zwischen der Quartiersstruktur und Ihrer Motivation zur Mitarbeit gibt? Also z.B. die Bebauungsdichte und die Bebauungsstruktur?

§ Kennen Sie weitere Projekte in Berlin oder anderswo? Wenn ja, sehen Sie Unterschiede zu Ihrem eigenen Projekt? Gibt es Zusammenarbeit oder einen Erfahrungsaustausch?

§ Glauben Sie, dass das Engagement der AnwohnerInnen bei der Schaffung, Pflege und Erhaltung von Grünflächen in der Wohnumgebung eine sinnvolle Möglichkeit in Zeiten knapper öffentlicher Mittel ist? Ist es realistisch?

↓539

§ Wenn ja, unter welchen Bedingungen sollte eine solches Engagement stattfinden? Was erwarten Sie von der Stadt / dem Bezirk / anderen Offiziellen? Welche Probleme könnten auftreten?

3. Fragen zum Quartier

§ Wie lange wohnen Sie bereits im Quartier?

↓540

§ Was schätzen Sie besonders hier im Quartier? (Verkehr, Grün, Sport, Kultur und Freizeit, Architektur, Einkaufsmöglichkeiten, Angebote für Kinder, Kneipen ...)

§ Was gefällt Ihnen weniger bzw. was stört Sie?

§ Gibt es Verbesserungsvorschläge Ihrerseits?

↓541

§ Wie schätzen Sie insbesondere die Grünflächensituation ein (qualitativ und quantitativ)?

§ Welche Grünflächen nutzen Sie für was und wie oft? Hat sich dies verändert, seit sie in dem Projekt aktiv sind?

§ Haben Sie konkrete Umzugspläne? Falls ja, warum?

↓542

4. Schluss

§ Gibt es etwas, was sie noch gerne zu diesem Thema sagen möchten? Haben Sie Wünsche für die Zukunft?

§ Wie möchten Sie gern in meiner Arbeit zitiert werden? Mit vollem Namen oder anonym?

↓543

Leitfaden SekundärakteurInnen

Beispiel: Interview mit Frau Haverbeck von der Sanierungsverwaltungsstelle Friedrichshain-Kreuzberg in Bezug auf die Brachenzwischennutzungen im Samariterviertel

Fragen zur Initiative / zum Projekt

↓544

§ Inwieweit war die SVS bei der Entwicklung und Ausgestaltung des Projektes beteiligt?

§ Welches sind die Ziele der SVS in Bezug auf das Projekt? Inwieweit decken sich diese Projekte mit den Zielen der Sanierung?

§ Wie unterstützen Sie die Initiativen? Wie funktioniert die Zusammenarbeit?

↓545

§ Wie beurteilen Sie die Initiativen?

§ Was erwarten Sie von den Initiativen?

§ Wie sehen Sie Ihre Rolle in diesem Zusammenhang?

↓546

§ Gibt es Zusammenarbeit mit anderen Abteilungen des Bezirksamtes (z.B. NGA)? Wie funktioniert diese? Gibt es darüber hinaus Zusammenarbeit mit dem Senat oder anderen Bezirksämtern?

Fragen zum Ehrenamt in Bezug auf Freiflächen

§ Glauben Sie, dass das Engagement der AnwohnerInnen bei der Schaffung, Pflege und Erhaltung von Grünflächen in der Wohnumgebung eine sinnvolle Möglichkeit in Zeiten knapper öffentlicher Mittel ist? Ist es realistisch?

↓547

§ Wenn ja, unter welchen Bedingungen sollte eine solches Engagement stattfinden? Was erwarten Sie von der Stadt / dem Bezirk / anderen Offiziellen / den engagierten AnwohnerInnen? Welche Probleme könnten auftreten?

Fragen zur Sanierung allgemein

§ Wie beurteilen Sie allgemein den Sanierungsprozess im Samariterviertel konkret bzw. im Bezirk? Welche Erfolge können Sie verzeichnen? Welche Schwierigkeiten gibt es?

↓548

§ Inwieweit ist die Förderung ehrenamtlichen Engagements der AnwohnerInnen Sanierungsziel bzw. Thema im Bezirksamt?

§ Welches sind konkret die auf Freiflächen bezogenen Ziele, Erfolge, Schwierigkeiten?

Sonstiges

↓549

§ Gibt es konkrete AnsprechpartnerInnen für das Projekt beim NGA bzw. allgemein, mit denen ich sprechen könnte?

Leitfaden externe AkteurInnen

Beispiel 1: Interview mit Prof. Dr. Gert Gröning, UdK, Fachgebiet Gartenkultur und Freiraumentwicklung, Institut für Geschichte und Theorie der Gestaltung

↓550

Fragen zu Gemeinschaftsgärten / Community Gardens / Kleingärten

§ Inwiefern beschäftigen Sie sich mit dem Themenkomplex Gemeinschaftsgärten/Community Gardens / Kleingärten?

§ Welche Beispiele von Gemeinschaftsgärten / Nachbarschaftsgärten auf öffentlichen bzw. öffentlich zugänglichen Flächen in Berlin kennen Sie? Was fällt Ihnen zu diesem Thema ein?

↓551

§ Inwieweit kann man die nordamerikanischen Community Gardens mit den Kleingärten in Berlin vergleichen?

§ Welches sind wesentliche Ereignisse in Geschichte und Gegenwart der Berliner Kleingärten? Wie beurteilen Sie ihre Zukunftsaussichten?

§ Wie beurteilen Sie die aktuelle Situation und Debatten um die öffentlichen Berliner Grünflächen?

↓552

§ Womit beschäftigen Sie sich in der AG Kleinstlandwirtschaft?

Fragen zum Ehrenamt in Bezug auf Freiflächen

§ Halten Sie das Engagement der AnwohnerInnen bei der Schaffung, Pflege und Erhaltung von Grünflächen im Wohnumfeld für sinnvoll? Ist es eine Alternative zur herkömmlichen Freiraumversorgung? Ist es realistisch?

↓553

§ Wenn ja, unter welchen Bedingungen sollte eine solches Engagement stattfinden? Was erwarten Sie von der Stadt / dem Bezirk / anderen Offiziellen / den engagierten AnwohnerInnen? Welche Probleme könnten auftreten?

Sonstiges

§ Gibt es weitere AnsprechpartnerInnen für das Thema, mit denen ich sprechen könnte?

↓554

§ Möchten Sie weiteres zum Thema sagen?

Beispiel 2: Interview mit Prof. Dr. Roland Roth Hochschule Magdeburg-Stendal, Fachbereich Sozial- und Gesundheitswesen

Fragen zur Diskussion um Bürgerschaftliches Engagement allgemein

↓555

§ Wie sind Sie Sachverständiger in der Enquete-Kommission geworden? Inwiefern haben Sie sich mit dem Thema in der Vergangenheit und Gegenwart beschäftigt?

§ Wo wird das Thema Bürgerschaftliches Engagement zur Zeit bzw. in den letzen Jahren diskutiert?

§ Wie beurteilen Sie die öffentliche Diskussion um die Förderung ehrenamtlichen Engagements in der Bundesrepublik?

↓556

§ Welche Interessen werden dabei vertreten? Wer verspricht sich was davon?

§ Welche Potenziale und welche Gefahren sehen Sie in dem gewachsenen Interesse an freiwilligem Engagement?

§ (Inwiefern hängen die Diskussionen mit dem Umbau des Sozialstaates zusammen?)

↓557

Fragen zum Bürgerschaftlichen Engagement in Bezug auf Freiflächen

§ Halten Sie das Engagement der AnwohnerInnen bei der Schaffung, Pflege und Erhaltung von Grünflächen im Wohnumfeld für sinnvoll? Ist es eine Alternative zur herkömmlichen Freiraumversorgung? Ist es realistisch?

§ Wenn ja, unter welchen Bedingungen sollte eine solches Engagement stattfinden? Was erwarten Sie von der Stadt / dem Bezirk / anderen Offiziellen / den engagierten AnwohnerInnen? Welche Probleme könnten auftreten?

↓558

§ Kennen Sie Beispiele von Gemeinschaftsgärten / Nachbarschaftsgärten auf öffentlichen bzw. öffentlich zugänglichen Flächen in Berlin oder anderswo? Was fällt Ihnen zu diesem Thema ein?

Sonstiges

§ Gibt es weitere AnsprechpartnerInnen für das Thema, mit denen ich sprechen könnte?

↓559

§ Möchten Sie weiteres zum Thema sagen?

Kurzfragebogen PrimärakteurInnen

1. Wie weit ist die von Ihnen genutzte bzw. bearbeite Freifläche von Ihrer Wohnung en t fernt?

↓560

____ min

□ zu Fuß □ mit dem Fahrrad □ mit dem Auto

□ mit dem Öffentlichen Nahverkehr

↓561

2. Sind Sie...

Mieterin / Mieter

Eigentümerin / Eigentümer

Ihrer Wohnung / Ihres Hauses?

↓562

3.Wie lässt sich die Art ihres Hauses beschreiben?

freistehendes Ein-/Zweifamilienhaus

Ein-/Zweifamilienhaus als Reihenhaus oder Doppelhaus

mehrstöckiges Mehrfamilienhaus (aber höchstens 8 Stockwerke, also kein Hochhaus), Altbau

mehrstöckiges Mehrfamilienhaus (aber höchstens 8 Stockwerke, also kein Hochhaus), Neubau

Hochhaus (9 und mehr Stockwerke)

sonstiges Haus/Gebäude

4. Hat Ihre Wohnung ...

↓563

einen Balkon

eine Terrasse

einen eigenen Garten direkt bei der Wohnung / am Haus

nichts davon

5. Nutzen Sie einen Kleingarten / Schrebergarten / eine Datsche?

ja

nein

↓564

Wenn ja, wo befindet sich dieser Kleingarten?

in Wohnungsnähe (bis ca. 10 min Fußweg)

innerhalb des Bezirkes

in einem anderen Bezirk Berlins

außerhalb Berlins

6. Gibt es einen Hund bzw. mehrere Hunde in Ihrem Haushalt?

↓565

nein

ja

7. Geschlecht:

weiblich

männlich

↓566

8. In welchem Jahr sind Sie geboren?

19 _ _

9. Welchen höchsten Schulabschluss oder Hochschulabschluss haben Sie?

↓567

1

bin noch Schülerin / Schüler

2

Schule beendet ohne Abschluss

3

Volks-/Hauptschulabschluss

4

Mittlere Reife, Realschulabschluss

6

Polytechnische Oberschule (POS)

7

Fachhochschulreife (Abschluss einer Fachoberschule etc.)

8

Abitur (Hochschulreife) bzw. Erweiterte Oberschule (EOS)

9

Fachhochschulabschluss

10

Universitätsabschluss, Hochschulabschluss

11

anderer Schulabschluss

10. Welchen Beruf haben Sie?

__________________________________________

↓568

11. Welche Stellung haben Sie im Berufsleben?

1

selbständig

2

Beamtin/er, Angestellte/r

3

Arbeiter/in

4

Rentner/in

5

Azubi

6

Student/in

7

zur Zeit erwerbslos

8

Sonstiges

Ich arbeite ...

↓569

Vollzeit

Teilzeit

12. Welchen Familienstand haben Sie?

Verheiratet

Verwitwet

Geschieden

Ledig

↓570

13. Leben Sie mit einer Ehe- bzw. Lebenspartnerin / einem Ehe- bzw. Lebenspartner ein einer Wohnung zusammen?

ja

nein

14. Wie viele Personen wohnen in Ihrer Wohnung (einschließlich Ihnen selbst)?

___ Personen

↓571

davon sind: ___ Erwachsene und __ Kind(er) bis 6 Jahre

__ Kind(er) von 7 – 18 Jahre

15. Wie hoch ist Ihr eigenes monatliches Nettoeinkommen? Ich meine damit die Summe, die Ihnen nach Abzug der Steuern und Sozialversicherungsbeiträge verbleibt. Sie können entweder a) die ungefähre Summe oder b) die Kategorie (siehe unten) angeben.

↓572

a) ____________ €

b)

kein Einkommen

1

unter 300 €

2

300 bis unter 500 €

3

500 bis unter 700 €

4

700 bis unter 900 €

5

900 bis unter 1100 €

6

1100 bis unter 1300 €

7

1300 bis unter 1500 €

8

1500 bis unter 2000 €

9

2000 € und mehr

keine Angabe

↓573

16. Wo sind Sie überwiegend aufgewachsen?

a)

in einer Großstadt mit mehr als 100.000 EinwohnerInnen

in einer Klein- oder Mittelstadt

in einem Dorf

↓574

b)

in Berlin

nicht in Berlin

c)

↓575

in der DDR

in der „alten“ BRD bzw. Westberlin

in der „neuen“, vereinigten BRD

woanders, und zwar:


Fußnoten und Endnoten

294  Eine Person machte dazu keine Angabe.

295  Einige Personen machten dazu keine oder ungenaue Angaben, z.T. wurde aus Datenschutzgründen auf die genaue Angabe des Berufs verzichtet.



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22.11.2006