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7.  Zusammenfassung

Die ideale Untersuchung ist nicht invasiv, hat keine Morbidität, eine hohe Sensitivität und Spezifität und geringe Kosten. Alle nicht invasiven Tests streben danach dieses Ideal zu erreichen (Clifton 2000).

Die Magnetresonanzangiographie als nicht invasives Diagnoseverfahren bietet Informationen über den Stenosegrad und die Plaquezusammensetzung. Anhand unserer Untersuchungsergebnisse in Übereinstimmung mit Literatur-ergebnissen konnte eine sehr hohe Korrelation der Magnetresonanz-angiographie im Vergleich mit digitalen Subtraktionsangiographie gezeigt werden. Zusammenfassend kann gesagt werden, dass die MRA ein sicheres, akkurates und schnelles Verfahren zur Untersuchung des arteriellen Gefäß-systems ist. Sie hat durch die sich etablierte KM-MRA noch eine deutliche Verbesserung erfahren. Bei unklaren Befunden kann jedoch die DSA weiterhin zu weiterer Klärung herangezogen werden.

Die Möglichkeit der multiplanaren Schnittführung, der 3-D-Volumendarstellung, dem hervorragenden Gewebekontrast und der fehlenden Strahlenexposition prädestiniert die MRA als Zielverfahren für percutane Interventionen (endoluminale Angioplastie). Die derzeitige Konstruktion supraleitender Magneten mit schlechtem Zugang zum Patienten schränkt dieses Vorhaben noch sehr ein. Es werden zwei neue Gerätekonzepte verfolgt. Einige Anwendungen sind schon bei Patienten erprobt worden. Obwohl sie sich noch im Anfangsstadium befinden, ist ein „vorsichtiger Optimismus“ gestattet (Günther,Thelen 1999).

Mit weiteren technischen Verbesserungen und Neuentwicklungen hat die Magnetresonanzangiographie das breiteste diagnostische Potential und könnte in Zukunft die Methode der Wahl bei der Untersuchung von arteriellen Gefäßkrankheiten werden.


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19.04.2005