Sarnowski, Daniella: Entwicklung eines Virtuellen Fachbibliotheksportals im Internet für die Film-, Fernseh- und Medienwissenschaft (Virtual Library Film and Media Studies) mithilfe der Erhebung und Bedarfsanalyse spezifischer Informationsanforderungen

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Kapitel 2. Vergleich der Methodik ausgewählter Virtueller Fachbibliotheksportale

Die hier grundlegende Hypothese ist, dass sich trotz der inhaltlichen Heterogenität der virtuellen, von der DFG-geförderten Fachbibliotheken allgemeine Qualitätsmodule festlegen lassen, die dann für ein Filmportal geeignet sind. Bei der folgenden Exploration werden daher die Methoden der verschiedenen Seiten fokussiert.

Im Jahr 2001 bestanden bereits 14 fachliche Wissensportale, deren Förderung die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) im Rahmen der „Virtuellen Fachbibliotheken“ unterstützt hat. Beispielhaft erscheinen in der unten aufgeführten Tabelle fettgedruckt fünf Portale, die beschrieben und ihre zugrunde liegenden Ideen und Gestaltungsprinzipien vorgestellt werden. (Evaluationsprinzipien). Dabei wird zudem die Übertragbarkeit auf die Medienwissenschaft untersucht.

Die Auswahlkriterien für die fünf Portale waren dabei, dass sie zum Zeitpunkt der Auswertung schon realisiert worden waren und dass sie eine gesellschaftswissenschaftliche Ausrichtung besitzen.

Vier geisteswissenschaftliche Fächer wurden gewählt, da es sich auch bei der Filmwissenschaft auch um eine Geisteswissenschaft handelt.

Als Ausnahme wird die Virtuelle Fachbibliothek Technik ViFaTec als naturwissenschaftliches Portal näher untersucht. Dieser digitale Dienst wurde als erstes Virtuelles Fachportal entwickelt und ist dadurch in seiner Methodik weit fortgeschritten. Zum Zeitpunkt der Erstellung der vorliegenden Arbeit waren leider noch keine Angebote der Sozialwissenschaft und Kunst verfügbar. Dabei können Verbünde dieser Fachrichtung auch für die Zielgruppe der Lehrenden an Filmhochschulen von wissenschaftlichem Wert sein. So plant das Projekt „Virtuelle Fachbibliothek Gegenwartskunst“ eine integrierte Erschließung verschiedener elektronischer Quellen (eine Metasuche ist dabei on- und offline geplant) zur Zeitgenössischen Kunst ab 1945 einschließlich Photographie.


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In Deutschland sind 23 SSG-Bibliotheken und 41 Spezialbibliotheken nach Fächerschwerpunkten eingeteilt, die bisher die printmedien-orientierte überregionale Literaturversorgung übernommen haben.

Tabelle 1: Von der DFG geförderte Fachbibliotheksprojekte (Stand 16.5.2001):

Fach

Bibliothek / Ort

Laufzeit

Webadresse

Stand: 16.5.2001

Virtual Library of Anglo-American-Culture

SUB, Göttingen

März 1999 - Februar 2001, Verlängerungsantrag

http://www.sub.uni-goettingen.de/vlib/index.de.html

Gegenwartskunst

SLUB Dresden

15.1.2001 - 14.1 2003

http://www.tu-dresden.de

noch keine spezif. URL

Geschichte

Bayerische Staatsbibliothek, München

Februar 1999 - Januar 2001, Verlängerungsantrag

http://www.snf.uni-muenchen.de

Medizin

Dt. Zentralbibl. für Med. Köln

April 2001 - März 2003

http://www.zbmed.de

Niederländ. Kulturkreis

UB Münster

15.6.2000 - 15.2.2001, Verl.

Politikwissenschaft

SUB Hamburg

16.11.2000 - 15.11.2002

Juni 2001 noch nicht online

Pharmazie

UB Braunschweig

1.8.2000 - 31.7.2001

http://www.vifapham.de

Psychologie

SULB Saarbrücken

1.11.1998 - 31.10.2001

Sozialwissen
schaft

IZ Bonn

Mai 1999 - April 2001, Verl.

http://www.bonn.iz-soz.de

noch keine spezifische URL

Veterinärmedizin

Bibliothek Tierärztliche Hochschule Hannover

1.3.2001 - 29.2.2003

http://vifatec.tib.uni-hannover.de

Vorderer Orient

ULB Halle

1.10.2000 - 30.9.2002

Technik

UB/TIB, Hannover

1.4.1999 - 1.3.2001, Verl.

http://www.vifatec.de

Wirtschaftswissen
schaften

BWL und VWL

ZBW Kiel/USB Köln

VWL:1.9.2000 - 31.8.2002

BWL: 1.1.2001 -31.12.2002

BWL:

http://Sweethardt.ub.uni-koeln.de/vifa/wiwi

Ab 2003 VWL/BWL gemeinsam

http://www.econbiz.de/

Tabelle 2: DFG - Vorhaben in den nächsten Jahren - Virtuelle Fachbibliotheken Stand 5.2001:

Baltische Länder

UB Greifswald

http://web.ub.uni-greifswald.de

Geowissenschaften

UB Freiburg

http://www.ub.tu-freiberg.de

Recht

StaBi zu Berlin

http://www.sbb.spk-berlin.de

Romanistik

ULB Bonn

http://www.ulb.uni.bonn.de

Theaterwissenschaft

STUB Frankfurt/M.

http://www.stub.uni-frankfurt.de

2.1 Allgemeine Evaluationskriterien

Untersuchungsobjekte sind in diesem Kapitel die Methodiken auf den WWW-Seiten der DFG-geförderten Virtuellen Fachbibliotheken der Gesellschaftswissenschaften, die ihr Angebot im Netz schon realisiert haben. Der folgende Vergleich beinhaltet nicht die fachspezifischen Inhalte, sondern die Angebotsstruktur der einzelnen Portale.

Fünf Portale wurden nach diesen Kriterien ausgesucht, wobei die Virtuelle Fachbibliothek Technik<50> als ältester Dienst zum Vergleich mit aufgenommen wurde, obwohl sie keiner Gesellschafts- oder Kunstwissenschaft angehört. Letztere werden hier vorrangig untersucht, genauer: außer der Virtuellen Fachbibliothek Technik sind dies die Portale der Virtual Library of


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Anglo-American-Culture Vlib-AAC Lit,<51> Niederländischer Kulturkreis (Ned Guide), <52> Psychologie (FIPS) <53> und Vorderer Orient (MENALIB).<54>

2001 markiert das Ende des Untersuchungszeitraumes für diesen ersten Arbeitsabschnitt. Die Entwicklungen der Wissenschaftsportale sind einem raschen Wandel unterworfen, da sich Inhalt und Technik rasant weiterentwickeln.

Spezifische Anforderungen an ein Filmportal sollen aus den bewährten Portalsegmenten entwickelt werden.

Die Ausgangsthese ist, dass Erfahrungen und Methoden, die bislang von geförderten VFB dokumentiert wurden, für ein Konzept eines Filmportal genutzt werden können, sofern es sich nicht um fachspezifische Fragen (ein Fachportal Technik hat andere Informationsinteressen zu bedienen) handelt. So hat z.B. jede Wissenschaftsgemeinschaft eine eigene Fachsprache.

Martin Grötschel vom Konrad-Zuse-Zentrum für Informationstechnik in Berlin weist auf die weiter bestehende Beschränktheit der aktuellen Recherchemöglichkeiten der VFB hin: „[...] das tatsächlich recherchierbare „visible“ Web ist im Vergleich zur insgesamt verfügbaren Information („deep“ Web) sehr klein“. <55> Gleichzeitig mahnt er an gleicher Stelle eine höhere Professionalisierung, etwa der existierenden Virtuellen Fachbibliotheken, an.


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Einige Evaluationskriterien sind aus den Guidelines für den Workshop 'Evaluation of Social Science Gateways to the WWW‘ des Standing Committee 'Social Science Libraries' auf der 66th IFLA General Conference, Jerusalem, 17th August, 2000 verwendet worden. Dabei handelt es sich um:

Zuverlässigkeit, Übersichtlichkeit, Nutzerorientierung, Design/Formkriterien und Prozesskriterien. Evaluationskriterien, die von Hobohm<56> im Rahmen der Arbeitstagung der Spezialbibliotheken vertieft wurden, lehnen sich an diese Kriterien an, die im Folgenden näher erläutert werden.

Zuverlässigkeit

Eine Grundvoraussetzung ist die Erreichbarkeit der Angebote. Deshalb konnten auch nur Fachbibliotheksportale verwendet werden, die ihr Angebot 2000 schon im Netz hatten. Von der technischen Zuverlässigkeit hängt die Aufrufbarkeit aller Seiten und Links und die Reagibilität, d.h. ein promptes technisches Reagieren ab, ebenso die Hilfe per E-Mail.

Da Zuverlässigkeit bei allen Fachportalen der Universitätsbibliotheken gegeben ist, soll dieses Kriterium in diesem Zusammenhang nicht untersucht werden. Es kann generell vorausgesetzt werden.

Übersichtlichkeit bzw. Design/Formkriterien

Der erste Eindruck der Seiten einer Virtuellen Fachbibliothek (ViFa) soll hier miteinbezogen werden. Da das Design aber nicht zu den Methoden einer Virtuellen Bibliothek zählt, wird dieser Punkt nur peripher gestreift.


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So hat z.B. keine der untersuchten Bibliotheken ablenkende Werbung auf ihren Netzseiten.

Ergonomie, Funktionalität der Seiten und Design sind unabhängig von Geschmacksfragen. Zielgruppenorientierung beim Design bedarf einer genauen Untersuchung der Informationsbedürfnisse. Bei Filmdozenten ist das Design laut der Befragungen (Kapitel 3.3) nicht unwichtig, d.h. auf überflüssiges Design muss verzichtet werden (Design und Ladezeit).

Selbsterklärende Webseiten, die nicht gelesen, sondern „gescannt“ werden, d.h. durch klare visuelle Hierarchie erfassbar sind, wirken übersichtlich.

Entscheidungen über das Anklicken fällt der Nutzer nicht rational. Aus dieser Erkenntnis ergeben sich folgende Notwendigkeiten und unabdingbare Elemente:


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Nutzerorientierung

Bevor bewertet werden kann, ob eine Nutzerorientierung vorliegt, muss bekannt sein, wer die Nutzer sind. Im Falle der SSG-Bibliotheken sind es hauptsächlich Lehrende und Wissenschaftler. Informationsarten, Zugang, Erschließung, Geografie und Sprache sind in einem Projekt festgelegt worden (DESIRE):<58>

Wissenschaftler interessieren sich in erster Linie für ihre eigenen Forschungsprobleme, nicht für bibliothekarische. Nur die jeweilige Fachterminologie ist gebräuchlich, nicht aber die bibliothekarische Fachsprache.

Inhaltskriterien

Die Stärke der Bibliotheken liegt schon immer bei Printmedien in der Beurteilung der inhaltlichen Relevanz durch Auswahl und Sacherschließung


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der Medien. Gleiches gilt für den Umgang mit Linksammlungen. Betrachtet man im Zusammenhang mit den Inhaltskriterien die Methodik der inhaltlichen Angebote, so ergeben sich folgende wichtige Punkte:

Prozesskriterien

Im Hinblick auf die Prozesskriterien, die sich auf qualitative Bewertungselemente beziehen, sind zwei wichtige Aspekte zu berücksichtigen:

Bestandspolitik, Dienstleistungsorientierung

Folgende Stichpunkte sind im Zusammenhang mit Fragen der Bestandspolitik der Bibliotheken und der Dienstleistungsorientierung zu nennen:

Testfragen für die Virtuelle Bibliothek sind im Folgenden: Welches sind die angebotenen Strukturen? Mit welchen Suchwerkzeugen kann recherchiert werden?

Untersuchte Segmente für die ausgewählten ViLibs, die fächerübergreifend funktionieren, sind:

Allgemeines/Inhalte:

Datenbanken:

Die E-Mailberatung und Newsgroups-Angebote sind häufig offerierte zusätzliche Dienstleistungen.

Printdokumente sind enthalten bei: Vlib History, Literature, Orient, Technik und Psychologie, nicht aber bei NedGuide! Die Verlinkung zu einem Online-Bibliothekskatalog ist eine erste Stufe, um dann die Bestände verteilter Bibliotheken virtuell zu erschließen, also eine Metasuchmaschine zu bereits existierenden Bibliothekskatalogen bereitzustellen. Eine Suchoberfläche, die eine gleichzeitige Suche nach Print- und Online-Dokumenten ermöglicht, wäre ideal.

Aus der Zufriedenheitsforschung kommt die Definition der Dienstleistungsqualität, die sich aus der Differenz von Erwartung und Erfahrung ergibt. Anders ausgedrückt: Ob ein Käufer nach dem Kauf zufrieden ist, hängt davon ab, ob das gekaufte Angebot die Erwartungen des Käufers erfüllt.<62>

Übertragen auf ein virtuelles Fachportal heißt dies: Damit ein Dozent nach Erhalt der Information zufrieden ist, muss die Information seiner Erwartung


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entsprechen. Die Bedarfsevaluation der Zielgruppe sollte also vor Benutzung des Produktes erfolgen. Im bibliothekarischen Bereich wird oft erst nach Einführung eines Angebotes geforscht, ohne zuvor die Erwartungen zu ermitteln.

2.2 Förderung Virtueller Fachbibliotheken durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)

Als „Neue Informations-Infrastrukturen für Forschung und Lehre“ wurde die DFG-Empfehlungen 1995 verabschiedet.<63> Die DFG erkannte, dass die Informations-Infrastruktur für die Lehre neu gegliedert werden musste. Die Kernaussage der Empfehlungen ist, dass die Herausforderungen der neuen Medien nur erfolgreich bewältigt werden können, wenn Einzelaktivitäten miteinander verbunden werden. Hier werden die Projekte zur kooperativen Erschließung von Internetressourcen, besonders in SSG-Bibliotheken, hervorgehoben. Die Verantwortung der Sondersammelgebiete zur Erfassung wissenschaftlich relevanter Informationsquellen aus dem Internet bedarf eines hohen Aufwandes und intellektueller Fähigkeiten.

Für die Wissenschaftlichen Bibliotheken Deutschlands existiert das WEBIS Programm der Deutschen Forschungsgemeinschaft, welches Sondersammelgebiete auf 36 deutsche Bibliotheken (und vier zentrale Fachbibliotheken) verteilt hat. Die wissenschaftliche Literatur soll so komplett wie möglich gesammelt und an Direkt- und Fernleihdienste geliefert werden. Wissenschaftliche Informationen und Publikationen liegen nun häufiger in digitaler Form vor, so dass auch bei Online-Ressourcen eine überregionale Versorgung mit Fachinformation sichergestellt werden kann. Durch das Programm der verteilten Virtuellen Fachbibliotheken wird die Realisierung von Wissensportalen gefördert und somit der Sammelauftrag um fachspezifische Online-Ressourcen erweitert. Fachwissenschaftler und Bibliothekare arbeiten hier eng zusammen.


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Eine weitere Form der Förderung stellt die „Verteilte digitale Forschungsbibliothek“ dar. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat 1997 den Förderbereich „Verteilte Digitale Forschungsbibliothek“ eingerichtet, um innovative Systementwicklungen und Anwendungen für Digitale Bibliotheken zu unterstützen.

Als Teil der Infrastrukturförderung für wissenschaftliche Bibliotheken ist dieser Förderbereich ausgerichtet auf: <64>

  1. „retrospektive Digitalisierung von Bibliotheksmaterialien“;
  2. „elektronische Publikationen im Informationsangebot wissenschaftlicher Bibliotheken“;
  3. „Modernisierung und Rationalisierung in wissenschaftlichen Bibliotheken“.

Das Ziel, das die Virtuellen Fachbibliotheken in Hinblick auf Nachweis und Beschaffung von Fachinformationen erreichen sollen, wird von der DFG wie folgt beschrieben:

„Ziel des Organisationsmodells, das bewusst auf den bereits bestehenden Informationsstrukturen aufbaut, ist es, innerhalb des überregionalen Literaturversorgungssystems sowohl für konventionelle als auch digitale Publikationen definierte fachliche Nachweis- und Informationsnetze mit eindeutigen Funktions- und Verantwortungszuordnungen zu schaffen. Aufgabe der so zu bildenden Virtuellen Fachbibliotheken wird es sein, unter Federführung der Schwerpunktbibliotheken für den wissenschaftlichen Benutzer eine gebündelte Informationsversorgung „aus einer Hand“ möglichst ohne Medienbruch zu realisieren“<65>.

Noch ist die Informationsarbeit durch mehrere Medienbrüche gekennzeichnet, da CD-ROM-Datenbanken, Mikroformen, die Papierform und andere Möglichkeiten parallel und unverbunden recherchiert werden müssen.


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Zum Aufbau neuer Informations-Infrastrukturen in Forschung und Lehre dienen die Verteilten Digitalen Bibliotheken. So sieht die Zielvorstellung der DFG aus:

„Der Benutzer soll zukünftig in der Lage sein, sich mit einem Informationswunsch an eine fachliche Organisationseinheit - die Virtuelle Fachbibliothek - wenden zu können, in der die Nachweisfunktion, die Zuordnung und die Vermittlung fachlicher Informationen in gedruckter und elektronischer Form organisatorisch vorbereitet und in der Durchführung kooperativ sichergestellt sind.“ <66>

Die technische und organisatorische Infrastruktur, die Fachinformation schnell und einfach zur Verfügung stellt, erspart durch verbesserte Informationsversorgung Ressourcen. Das skalierbare Angebot der Virtuellen Fachbibliotheken ist jederzeit offen für Erweiterungen. Diese Erweiterungen werden bereits in großem Umfang vorgenommen.

Die dynamische Verlinkung zu Dokumenten kann als Metainformation oder besser online oder als Liefersystem angeboten werden. Die Integration von Nachschlagewerken und auch Kaufsystemen (gerade beim diffizilen Videomarkt) wird als sinnvoll erachtet. So integrieren sich durchaus Fremdportale in ein wissenschaftliches Fachportal.

Der Aufbau Virtueller Fachbibliotheken (VFB) ist geprägt von:

Ein Nachteil der SSG-Aktivitäten ist die oft fehlende Vernetzung mit fachspezifischen Informationseinrichtungen. Virtuelle Fachbibliotheken bieten häufig nur ihren eigenen Medienbestand an und ergänzen dieses Angebot mit Links und anderen virtuellen Dienstleistungen. Sinnvoller ist ein Me


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dienverbund der Bibliotheken mit gleichen Fächergruppen. Der Verbund mit Archiven oder Dokumentationsstellen ist sinnvoll. Ein Beispiel für eine erfolgreiche Kooperation ist die zwischen der Virtuellen Fachbibliothek Technik und dem FIZ Technik zustande gekommene (siehe dazu Kapitel 2.3.5).

Die regionale Suche in Bibliotheksverbünden wird zukünftig von einer Fachverbundsuche ergänzt oder sogar verdrängt. Die virtuellen Angebote werden in rasantem Tempo ausgebaut und bieten dem jeweiligen Fachwissenschaftler eine neue Informationsinfrastruktur.

2.3 Ausgewählte Beispiele Virtueller Fachbibliotheken

Eine Umfrage zu den Ressourcen wurde von der Koordinationsstelle Virtuelle Bibliothek gestartet, wobei zusammenfassend unterschiedliche fächerspezifische Ressourcen definiert wurden.<67> Die Sacherschließung in den Projekten erfolgt divergent, wobei hier die Unterschiede der einzelnen Fachgebiete besonders stark sind: ViFaPsychologie erschließt nach Fachthesaurus und Fachklassifikation, ViFaTechnik nach Fachthesaurus und Universalklassifikation, ViFaVorderer Orient und ViFa Anglo-Amerikanistik nach Fach- und Universalklassifikation (und Subject headings).

Bei allen Projekten spielen fachliche Relevanz und Qualität bei der Ressourcenwahl die Hauptrolle. Die Zuordnung zum Dokumententyp (Fachbibliographie oder Einzeldokument beispielsweise) fällt schwerer. Alle Virtuellen Fachbibliotheken planen einen integrierten Sucheinstieg. Es werden unterschiedliche technische Systeme eingesetzt (ViFa Psychologie: BRS, Dataware Query Server, ViFa Technik My SQL, PHP, Apache, Allegro bei Anglo-Amerikanistik und Vorderer Orient).

Ein Wissenschaftsportal sollte unbedingt Universitätsschriften beinhalten bzw. einen Zugriff auf diese ermöglichen. VifaTec Technik und FIPS Psychologie erfüllen diese zentralen Kriterien jedoch nicht.


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Bei dem Vergleich aller folgenden Portale, die sehr unterschiedliche Nutzerkreise ansprechen, wird deutlich, dass eine standardisierte Vorgabe für alle Virtuellen Fachbibliotheken kaum möglich ist, da die Fachspezifika ausschlaggebend für den Aufbau des Portals sind.

Die Gestaltung einer Suchoberfläche, die in allen Virtuellen Fachbibliotheken angewandt wäre, würde die Orientierung der Kunden in den verschiedenen Angeboten erleichtern.

In der folgenden Tabelle sind die besonders detailliert untersuchten Portalsegmente zusammengefasst. Die Methodenuntersuchung geschieht in den folgenden Kapiteln aus Sicht der potenziellen Benutzer. Die Leitfragen sind: Welche Navigation/Oberfläche ist vorhanden? Welche Datenbanken und Dienstleistungen werden angeboten? Hier zunächst ein tabellarischer Überblick, der die Informationssegmente der ausgewählten Fachbibliotheken im Vergleich darstellt:

Tabelle 3: Informationssegmente der untersuchten Fachportale

Segmente

3.1

AAC

3.2

Nedguide

3.3

FIPS

3.4

MENALIB

3.5

ViFaTec

Volltexte

ja

nein

ja

SOVA in Vifa Psy

geplant auch für Dissertationen

ja (Getinfo)

Linkbewertung durch Sternsystem

ja

ja

ja Metasuche online

ja

-

Dokumentenbestellung

Zeitschrifteninhaltsauswertung

ja

Article Database

GBV

OnlineContents

Zugang nur mit Passwort

GBV

siehe Nedguide

GBV

siehe wie Nedguide

TIB-

ORDER

Metasuche= Suche in verschiedenen Medienarten OPAC (Verbindung zu Monografien) und Links

Ja

Print +

ja

Metasuche über OPAC Münster, NedGuide, Institutskatalogen

ja, seit 2002 Queryserver Datenbanken, Links und Bücher.

Keine Verbindung zu Monografien

nein

nein, geplant ist aber ein Metasuch interface für alle Datenbanken

Forum

(Newsgroup)

Kostenlose Neuerwerbungslisten

Newsletter,

Foren

-

-

-

Übersichtlichkeit

Oberfläche

Navigation

-

-

+ im Relaunch 2002

(mehrsprachig)

+- sehr viel Infoangebot,

leicht überfrachtet

++ am übersichtlichsten

Zielgruppenbestimmung

(Angabe auf Homepage)

Fachwissenschaftler, Studenten

-

 

Ja, Festlegung für Middle East Studies

+

Mehrsprachige Oberfläche

(Sprachanzahl)

(2) Sprachen

(3)

(4)

(1) nur engl.

(2)

Legende:

3.1 AAC = Virtual Library of Anglo-American-Culture

http://www.sub.uni-goettingen.de/vlib/

3.2 Nedguide= Niederländischer Kulturkreis

http://www.nedguide.de/

3.3 FIPS= Psychologie

http://fips.sulb.uni-saarland.de/port.htm

3.4 MENALIB= Vorderer Orient

http://ssgdoc.bibliothek.uni-halle.de/vlib/html/index.html

3.5 ViFaTec= Technik

http://vifatec.tib.uni-hannover.de/


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Es fällt auf, dass die Einbindung von personalisierten Diensten bzw. Auswahl -Datenbanken bei den meisten Virtuellen Fachbibliotheken noch nicht anwählbar ist, obwohl dies ein wichtiges Segment für ein bibliothekarisches Fachportal ist. Die unterschiedlichen Ansichten helfen dem wissenschaftlichen Benutzer bei der Fokussierung auf die richtigen Rechercheergebnisse bei der Anzeige von sehr vielen Internet-Treffern. Ein Recherche- bzw. Datenbankprofil kann auch mit einem personalisierten Benachrichtigungsdienst gekoppelt sein.

2.3.2 Virtual Library of Anglo-American Culture

http://www.sub.uni-goettingen.de/vlib/index_de.html

Die Virtuelle Fachbibliothek des Fachgebiets Anglistik beschäftigt sich mit dem anglo-amerikanischen Kulturkreis und wird bei der SUB Göttingen als DFG-SSG Bibliothek erstellt. Selbstgesetztes Ziel ist eine Bündelung von Dienstleistungskomponenten, die mithilfe einer Metasuchmaschine verbunden und unter einer leicht zu bedienenden Suchoberfläche abgefragt werden kann (Konzeption des one-stop-shop).<68> Volltextdatenbanken kommerzieller Anbieter sind ebenfalls miteingebunden.

Ungewöhnlich ist, dass zwei Angebote, nämlich Geschichte und Literatur, vorhanden sind.


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Abbildung 2: Screenshot Virtual Library of Anglo-American Culture. Geschichte, Literatur.

Im Rahmen des Sondersammelgebiets-Schnelldienstes (SSG-S) werden Direktbestellungen gegen Gebühren realisiert. „Die Akzeptanz für dieses nun kostenpflichtige Leistungsangebot war und ist im Bereich der Geisteswissenschaften außerordentlich schleppend [...].“<69> Diese Aussage ist sicher auch ein Hinweis für die Medienwissenschaft, um die Akzeptanz realistisch einzuschätzen und sich rechtzeitig Gedanken um Möglichkeiten zu deren Steigerung zu machen.

Durch den GBV-direkt<70> kann der Nutzer Zeitschrifteninhaltsdaten einsehen. Online-Contents sind nur lokal zugänglich, GAUSS (der Göttinger Dokument- und Schnelllieferdienst) liefert gegen Rechnung. Freie Internetzeitschriften / Elektronische Zeitschriften sind ebenfalls recherchierbar.


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Abbildung 3: Screenshot Virtual Library of Anglo-American Culture. Literatur, Zeitschriften.

Seit Frühjahr 2000 sind 1400 fachbezogene Internetressourcen erfasst, „wobei das Material in einem Metadaten-Modell nach Dublin-Core verbunden mit einer standardisierten Aufarbeitung und Bewertung angezeigt wird.“<71>

Die Daten werden nach der Göttinger Online-Klassifikation und den LoC Subject Headings sowohl hierarchisch-systematisch, als auch nach Ressourcentypen (z.B. Primary Text) erschlossen. Ein Rating („Sternchenbewertung“) wird angefügt. Die Erfassung erfolgt in Kooperation mit anderen Usern, die Endredaktion und die Link-Checks erfolgen in der SUB Göttingen.

Im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit wird ein Newsletter erstellt, der über Neuerwerbungen des SSG und Internet-Ressourcen informiert. Newsletter sind regelmäßig erscheinende elektronische Nachrichten, die an eine Liste Interessierter verschickt werden. Außerdem bietet die VLib News, Kontaktadressen und allgemeine Informationen an, natürlich auch in englischer Version.


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Folgende Komponenten sind also in der Virtual Library recherchierbar:

Diese VLib hat den Nachteil, dass der fachliche Zugang stark auf die gedruckten und elektronischen Materialien der SUB Göttingen bezogen ist. „Eine virtuelle Bibliothek entsteht durch das Zusammenspiel von mehreren Bibliotheken und anderen Informationssystemen mit elektronischen Dienstleistungen.“<72> Digitalisierte Dokumente sind integriert. Dieser Aspekt des Zusammenspiels wird in Göttingen noch vernachlässigt.

2.3.3 Niederländischer Kulturkreis NedGuide

http://Suchfix.uni-muenster.de/vifanie/NedGuideDt/index.html

Unter dem einprägsamen Namen NedGuide findet man ein internetbasiertes Themen-Gateway zu wissenschaftlich relevanten Informationen über den Niederländischen Kulturkreis. Mithilfe von Metadaten nach Dublin Core<73> werden Internetressourcen beschrieben und kooperativ erschlossen. Ziel des Projektes NedGuide ist es, die hinsichtlich der traditionellen Informationsmittel bestehende Zusammenarbeit auf den Bereich der Inter


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netquellen auszuweiten.<74> So können registrierte Projektpartner ein vollständiges Metadatenformular ausfüllen. Für sonstige Nutzer steht ein Benachrichtigungsformular zur Verfügung, das die URL und eine kurze Beschreibung zulässt. Das Datum der letzten Prüfung wird angegeben. Der Zusammenschluss mit dem OPAC des Sondersammelgebiets Niederlande soll realisiert werden, so dass mit einem einzigen Suchauftrag gedruckte Literatur und Online-Ressourcen auffindbar sind.

Das Meta-Suchinterface recherchiert über drei Arten von Einträgen:

  1. über die bibliographische Angabe von gedruckten Werken (Aleph500-Daten),
  2. bibliographische Beschreibung elektronischer Dokumente,
  3. über die Allegro-Datenbank der Metadaten fachspezifischer Internetquellen mit inhaltlicher Bewertung. Die physikalische Erscheinungsform spielt für den Nutzer keine Rolle mehr.

Die Eingangsseite ist etwas unübersichtlich aufgebaut, eine Schnellsuche steht aber zur Verfügung.

Strukturiert ist die Startseite des Portals nach

  1. Informationsanbieter,
  2. Nachschlagewerke,
  3. bibliographische Quellen (Virtuelle Bibliotheken ... ),
  4. Informationsquellen (Zeitschriften) u.a.,

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Abbildung 4: Ned Guide, Virtuelle Fachbibliothek Niederländischer Kulturkreis Version 2001.

In der Hilfefunktion sind die Informationsanbieter und deren Adressen geordnet nach themenspezifischen Bibliotheken, themenspezifischen Museen und ihren Primärquellen, Forschungsinstituten, Organisationen und Gesellschaften, nach themenspezifischem Fokus und schließlich noch kommunikativen Foren.

Die zweite Gruppe umfasst Nachschlagewerke wie Enzyklopädien, Lexika, Thesauren, Handbücher und Forschungsprojekte.

Als drittes Konglomerat gibt es bibliographische Quellen wie virtuelle Bibliotheken, Personenportale und Informationsquellen wie Lehrmittel und Zeitschriften. Hier werden keine Annotationen oder Angaben über eventuelle Volltexte gemacht, was ein großer Nachteil ist.

Außerdem sind Preprints, Reports, Arbeitspapiere, Kongresse, Primärquellen, Sekundärquellen, Karten, Abbildungen, Fotos, virtuelle Ausstellungen sowie Animationen/ Filme gesammelt worden.


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Es wurde auf der Homepage angezeigt, dass 3400 Online-Ressourcen am 11. April 2001 erfasst waren. Eine Metasuche über Links und den Print-OPAC ist angekündigt.

NedGuide nennt mehrere Kooperationspartner der Niederlandistik und skizziert eine Abgrenzung zu ähnlichen Angeboten (wie zum Beispiel yahoo.nl).

Eine Nutzerbeteiligung ist implementiert und als LogIn für registrierte Projektpartner möglich.

In der neuen Version von 2002 ist der umfangreiche Textteil zugunsten einer Metasuche eingeschränkt worden, was sich günstig auf die geforderte Übersichtlichkeit auswirkt:

Abbildung 5: Virtuelle Fachbibliothek Niederländischer Kulturkreis, Metasuche, Relaunch Juli 2002.

„Das Aufnahmekriterium in NedGuide ist die wissenschaftliche Relevanz einer Ressource [...]. Die Ressourcen werden in dreifacher Hinsicht erschlossen, indem sie inhaltlich und formal klassifiziert, verschlagwortet


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und nach einem standardisierten Schema bewertet werden.“<75> Dabei verwendet man zwei Klassifikationen, wobei die Sacherschließung in Anlehnung an die RSWK (Regeln für den Schlagwortkatalog) erfolgt. Dazu wurden vierzig Formalschlagwörter ausgewählt. Für die Bewertung der Internetressourcen gibt es eine „Sternchenbewertung“ nach vier festgelegten Vergabekriterien: Inhalt, Übersichtlichkeit, Indizierung und Links. Außerdem werden die Anspruchsniveaus „popular“, „undergraduate“, „graduate“, „professional“ unterschieden. Die Beurteilung der inhaltlichen Relevanz, der Übersichtlichkeit und der Verweise auf weitere Quellen helfen den Nutzern bei der Einschätzung, ob ein Aufruf der betreffenden Website erfolgversprechend ist oder nicht.

Eine Zuweisung der einzelnen Internetressourcen zu den betreffenden Systemsstellen ist nach dem automatischen Verfahren analog zum Pilotprojekt German Harvest Automated Retrieval and Directory (GERHARD) geplant.

Das Metadatenschema, z.B. Klassifikation (Göttinger Online Klassifikation, Dewey) Datum (Update), Evaluationskriterien (Content, Clarity, Site Map etc.) ist unter:

http://suchfix.uni-muenster.de/vifanie/NedGuideDt/help/metadata.html

angegeben.

Die Benutzerführung ist zweisprachig. Eine Meta-Suchmaschine nach Vorbild des KVK (Karlsruher Virtueller Katalog) soll die Suche bei mehreren Bibliotheken des Niederländischen Kulturkreises ermöglichen.

Während die Göttinger SSG-FI-Projekte in Englisch gehalten wurden, erfolgt die Beschreibung der Online-Ressourcen in Niederländisch, die Benutzerführung hingegen ist zweisprachig (Deutsch und Niederländisch). Erweitert wurde das Göttinger Modell um eine Indexsuche, die es dem Nutzer ermöglicht, durch die Schlag- und Volltext-Stichwörter (in verschiedenen Sprachen) zu browsen. „Insgesamt soll somit dafür Sorge getragen werden, dass ein Benutzer den wissenschaftlich relevanten niederlande


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spezifischen Teil des Internets präzise und schnell nach seinen Informationsbedürfnissen durchforsten kann.“<76>

2.3.4 Psychologie FIPS

http://fips.sulb.uni-saarland.de/fips.htm

Die Virtuelle Fachbibliothek Psychologie ist 1999 aus dem Sondersammelgebiet Psychologie der DFG entstanden und bietet einen fachgerechten Einstieg in die Informationsrecherche. Dieser Fachinformationsführer Psychologie (FIPS) soll einen Überblick für fachliche Internetangebote bieten.

Die Saarländische Universitäts- und Landesbibliothek beteiligte sich im Rahmen des SSG am Online-Content-Projekt des GBV und baute so einen Zeitschrifteninhaltsdienst mit Dokumentenlieferung auf. <77>

Zwei Zugänge sind möglich: auf thematischem, sachlichem Wege oder über den Dokumententyp. „Der Anspruch von FIPS ist der einer Bibliographie der Bibliographien, d.h., es werden keine Einzeldokumente aufgenommen, sondern nur Dokumente mit Verweischarakter.“<78> Dies sind auch themenbezogene Bibliothekskataloge, Datenbankverzeichnisse, Nachschlagewerke usw. Auf ein Ranking wird verzichtet, da hier wie bei der Virtuellen Fachbibliothek Technik (s. 2.3.5) der Bedarf des Nutzers den Bewertungsmaßstab darstellt.

Das Ziel besteht darin, ohne Medienbruch von der Recherche bis zum Dokument Zugang zur Fachinformation zu finden.

Print- und digitale Informationen werden berücksichtigt, wobei die Komponente der Printmedien den Schwerpunkt bildet.


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Die Aufteilung der Eingangsseite ist nach folgenden Punkten gegliedert:

  1. Browse Informationsquellen (Browse ist ein nicht sehr üblicher Begriff.);
  2. Search: einfache Suche/Basic Search und geführte Suche/Guided Search;
  3. systematische Recherche, Themen/Subject Guide;
  4. Auswahl der Informationsquellen: Datenbanken, Linksammlung, Bibliothekskataloge, Zeitschriftenverzeichnisse, Lexika, Dissertationen, Dokumentlieferung.

Abbildung 6: FIPS, Virtuelle Fachbibliothek Psychologie, Version vom 25.5.2001.

Die Angebote sind lobenswerterweise konsequent zweisprachig, allerdings wirkt die Quelleneinteilung dadurch etwas unübersichtlich:

Hier stellt sich die Frage, ob eine so ausgefeilte Aufteilung für den Filmwissenschaftler wichtig ist. Vielleicht wird weniger nach Dokumentenarten denn nach Inhalten recherchiert.

In einem Bericht wird darauf hingewiesen, dass die „Flüchtigkeit des Mediums“ einen hohen intellektuellen Arbeitsaufwand bei der Pflege der ermittelten Daten erfordert, wobei eine Automatisierung durch Linkchecker nur bedingt Abhilfe schaffen kann.<79>

Die formale Erschließung erfolgt mithilfe von Dublin-Core-basierten Daten. Die inhaltliche Erschließung wird anhand der PsycInfo Classification Categories & Codes und den PSYNDEX-Terms vorgenommen; Abstracts werden erstellt.

Über die Feedbackseite, deren Link ganz unten erscheint, können Seiten gemeldet werden. Ein Screenshot befindet sich in der Anlage. In einem Bericht stellt Magyar fest: „Leider hat sich der Ansatz der kooperativen Erschließung als einer der größten Schwachpunkte erwiesen, da von den freiwilligen Mitarbeitern keine regelmäßigen Beiträge erwartet werden können. Außerdem haben sich die Kategorien der Web-Eingabemaske, die aufgrund der Datenbankarchitektur in einem Template alle möglichen Felder vordefiniert enthält, als für die Autoren demotivierend und für die Nutzeransprüche zu detailliert erwiesen.“<80>

Nach dem in 2.2 aufgeführten Kriterium der Übersichtlichkeit sind die 100 Eingabefelder zu unübersichtlich. Lediglich das Quicksearch-Feld bietet eine schnelle Hilfe.


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Die Ergebnisausgabe wird ergänzt durch eine virtuelle Katalogkarte, welche die Metadaten zu der HTML-Seite enthalten, um diese in Suchmaschinen recherchierbar zu machen.

Durch einen Queryserver sollen zukünftig verschiedene Datenquellen (z.B. SOSIG<81>) verknüpft werden, so dass eine parallele Suche in WWW-Angeboten möglich ist. Die technische Umsetzung erfolgte mit der Fa. IHS.<82>

Die Archivierung elektronischer Texte wird mit dem Online-Volltextarchiv erledigt, das auch der Veröffentlichung von Dokumenten Universitätsangehöriger dient und neben Dissertationen und Arbeitspapieren Skripte für Seminare und Vorlesungen umfasst.<83>

In der Verknüpfung von elektronischen und Printdokumenten liegt der große Vorteil der Bibliotheken vor anderen Fachinformationsanbietern. Erst in der Verknüpfung entsteht ein Informationsinstrument in Forschung und Lehre. Hilfreich ist die Weiterleitung an Bibliotheksverbünde, wobei die Anzeige: „Verfügbarkeit in deutschen Bibliotheken wird geprüft“ erscheint.

Benutzer haben in einer Feedbackseite die Möglichkeit, eine Bewertung abzugeben. Merkmale sind hierbei Design, Navigation und Funktionalität. Der Unterschied zwischen Quellen, Browse Informationsquelle, Search (hier stellt sich die Frage, in welcher Datenbank?) und Themensuche sollte auf einen Blick unterscheidbar sein.

Im Vergleich zum bibliothekarischen Angebot bietet das Psychologieportal

http://www.psychologie.de/portal

eine übersichtlichere allgemeine Seiten

53

aufteilung. Allerdings weist es sich nur ansatzweise als Wissenschaftsportal aus, da Studium und Universitäten lediglich Unterpunkte darstellen.

Ein von Bibliotheken geplantes Portal ist der Informationsverbund Bildung - Sozialwissenschaft - Psychologie. Als neues Angebot im Web befindet es sich im Aufbau und bietet sich für eine Verknüpfung an. Das vom BMBF und der DFG geförderte Projekt entwickelt einen neuen, benutzerfreundlichen Informationsdienst auf der Basis der Fachdatenbanken der drei Fachbereiche. Ziel ist der integrierte Zugang zu fachlich relevanten Informationen von der Recherche bis zum direkten Online-Abruf von Artikeln. Eine Clusterbildung in diesem sozialwissenschaftlichen Bereich wäre für den Nutzer von Vorteil.

2.3.5 Vorderer Orient MENALIB

http://ssgdoc.bibliothek.uni-halle.de/vlib/html/index.html

Das Sondersammelgebiet Vorderer Orient wird seit 1998 von der ULB Sachsen-Anhalt/Halle betreut.

Wiederhold nennt als größtes Problem bei der Literaturrecherche in einem speziellen Fach die räumliche Trennung von Literaturbeständen, aber auch die Vernetzung von verteilten Kompetenzen.<84> Weitere Ziele für die ViFa Vorderer Orient sind: Die Digitalisierung bisher nur in gedruckter Form zugänglicher Information und die Unterstützung des wissenschaftlichen Diskurses.<85>

Prinzipiell stehen hier die Printangebote gleichberechtigt neben den Metainformationen der Links.

Als Partner wurden neben den Fachgesellschaften der SUB Göttingen für die technischen Grundlagen und der Gemeinsame Bibliotheksverbund (GBV) für die digitalen Nachweise SSG-relevanter Zeitschriftenliteratur /


54

Zeitschrifteninhaltsdienst (Online-Contents) auch MERIA Current Contents genannt. Die Periodical Contents verweisen zum GBV und werten die Inhaltsverzeichnisse von 220 Zeitschriften aus.

Die Datenbank für die Eingabe von bibliographischen Datensätzen zu fachspezifischen Internetquellen basiert auf Allegro-C. Die Eingabemasken entsprechen den Metadatensätzen nach Dublin Core, dem nach Vorbild des Göttinger - SSG-FI Projektes folgend: <86>

Eine Aufschlüsselung des Quellenkataloges wurde übersichtlich umgesetzt:


55

Abbildung 7: Almisbah MENALIB, Source Type Catalog der Virtuellen Fachbibliothek „Vorderer Orient“, Screenshot 19.06.2001

Außerdem ist die Klassifikation und das Datum, die Verfügbarkeit (access, restriction, remark), und schließlich die Bewertung (contents, clarity, Index, Links) angegeben und mit einer „Sternchenbewertung“ versehen.

Statistische Angaben wie size, backlinks und time stamp (wann wurde ein spezifisches Formular ausgefüllt) vervollständigen die Aufnahme.

Zusammen arbeitende Organisationen können kooperativ an die Redaktion übermittelt und übernommen werden.

Die kooperativen Strukturen bei einer gemeinsamen Interneterschließung kann dann wie folgt aussehen:


56

Abbildung 8: Wiederhold, Lutz: Cooperative Structures for the Collection of Internet Resources on and from the Middle East, Vortrag Venedig] http://www.bibliothek.uni-halle.de/text/vortraege/venedig.htm.

Bei der Datenbank ALMISBAH (ca. 1800 Internetquellen, Stand Januar 2002) sind die elektronischen Quellen wie im Göttinger Konzept<87> beschrieben.

Die Dokumentenlieferung findet über GBVdirekt statt.<88> Für die elektronische Dokumentenlieferung verwendet die UB Halle die Software ARIEL, die von der Research Libraries Group entwickelt wurde.<89> Printinhalte werden nach einer Systematik erschlossen, die mit Hyperlinks verknüpft ist.


57

Einmal monatlich werden die Links geprüft und, wenn nötig, per Suchmaschine neue Adressen ermittelt.

Die besondere fachliche Anforderung an die ViFa Orient, die aber im Zusammenhang mit dieser Arbeit nicht relevant ist, war die Integration nichtlateinischer Schriften.

2.3.6 Technik ViFaTec

http://www.vifatech.tib.uni-hannover.de

Die Virtuelle Fachbibliothek Technik als ältester Dienst soll hier in seiner Methodik näher betrachtet werden, obwohl er kein gesellschaftswissenschaftliches Portal darstellt, Andere Anbieter, die nämlich den Aufbau als wegweisend ansahen, haben deren Oberfläche ganz oder in Teilen übernommen. Seit April 2000 ist die ViFaTec im Netz. Sie ist ein Angebot der Universitätsbibliothek /TIB, Hannover.

Die Zielgruppe besteht aus Ingenieuren (mit unterschiedlichen Aufgabenfeldern wie Forschung, Produktion, Konstruktion, Vertrieb) und anderen interessierten Fachleuten, was eine spezielle Nutzerorientierung erschwert. Bedarfsanalysen für Ingenieure liegen aber im englischsprachigen Raum schon vor.<90>

Das Design der Eingangsseite ist zurückhaltend und sehr übersichtlich. Die Eingangsseite ist generell ein Schlüssel für die Struktur und Benutzung eines Fachportals. Es sollte keine überflüssige Information auf der ersten Seite präsentiert werden, damit die Übersichtlichkeit gewahrt bleibt.


58

Abbildung 9: Virtuelle Fachbibliothek Technik, ViFaTec, Stand 19.6.2001.

Die ViFaTec hat ein wie folgt strukturiertes Eingangsportal:


59

Abbildung 10: ViFaTec Fachinformationsführer


60

Abbildung 11: ViFaTec, GetInfo.

http://www.getinfo.doc.de 16.05.02

ViFaTec ist modular aufgebaut; sie bietet eine Metasuchmaschine Technik, einen Fachinformationsführer und eine Technologiebörse. Zusätzlich zu den Angeboten anderer Fachbibliotheken gibt es Kooperationsbörsen, Börsen für gebrauchte Maschinen und elektronische Produktkataloge.

Dieser Ansatz ist auch auf den Filmtechnikbereich anwendbar. Eine übergreifende Suche über alle Module ist geplant. Eine überregionale Fachsuche in mehreren Bibliotheken ist aber auch hier nicht realisiert.

Der Fachinformationsführer basiert auf einer MySQL-Datenbank, die Meta-Suchmaschine verfügt über eine Recherchemöglichkeit und über fachspezifische Portale; die Indexierung erfolgt durch die Software-Komponenten COMBINE<94> und ZEBRA<95>.

Es wird ein Ergänzungsformular für die Internetlinks angeboten, bei der jeder einen neuen Vorschlag einbringen kann.

In der Anlage befindet sich eine Online-Umfrage der ViFaTec, die sich an die Nutzer wendet. Es wird nach Wünschen, den Service betreffend, gefragt. Ein solches Controlling des Angebotes ist äußerst sinnvoll und nachahmenswert. Für diese punktuelle Abfrage ist ein Online-Fragebogen eine günstige Form, obwohl Nachfragen nicht möglich sind und die Stichprobenziehung willkürlich ist.

Die ViFa Technik gibt die Erfahrungen der Bibliotheksmitarbeiter als Grundlage der Informationsangebote an, was eine sehr positive Darstellung der Informationsgewinnung durch professionelle Intermediäre darstellt. Dies leitet auch zum nächsten Kapitel Bedarfsanalyse über.


62

„Die Kenntnisse über das Informationsverhalten von Ingenieuren, die auf den langjährigen Erfahrungen der UB/TIB-Mitarbeiter mit Ingenieuren nicht nur aus dem universitären Bereich, sondern auch aus Industrie und Behörden sowie auf einer Analyse der relevanten Fachliteratur beruhen, haben die Entwicklung der Virtuellen Fachbibliothek Technik in starkem Maße beeinflusst. Die Differenzen innerhalb der Ingenieure bedeuten aber, dass das Konzept der Virtuellen Fachbibliothek Technik ein Kompromiss der unterschiedlichen Informationsgewohnheiten und -bedürfnisse der jeweiligen Ingenieurgruppen darstellt. Unser Informationssystem ist auch notgedrungen ein Kompromiss zwischen den Wünschen von erfahrenen Nutzern nach mehr Funktionalität, was automatisch mehr Kompliziertheit bedeutet, und nach den Wünschen gelegentlicher Nutzer nach weitgehender Benutzerfreundlichkeit.“ <96>

Die letztgenannte Gratwanderung zwischen den Bedürfnissen erfahrener und gelegentlicher Nutzern ist auch für ein Filmportal gültig, da die Voraussetzungen der Lehrenden divergent sind, was die folgende Bedarfsanalyse zeigen wird.


Fußnoten:

<50>

Virtuelle Fachbibliothek Technik. Ein Angebot der UB/TIB Hannover.

http://vifatec.tib.uni-hannover.de

18.11.01.

<51>

Virtual Library of Anglo-American Culture an der Niedersächsischen Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen.

http://www.sub.uni-goettingen.de/vlib/index_de.html

18.11.01.

<52>

Virtuelle Fachbibliothek Niederländischer Kulturkreis.

http://suchfix.uni-muenster.de/vifanie/NedGuideDt/ned_main.html

18.11.01.

<53>

Fachinformationsführer Psychologie, Virtuelle Fachbibliothek Psychologie.

http://fips.sulb.uni-saarland.de/fips.htm

18.11.01.

<54>

Middle East Virtual Library.

http://ssgdoc.bibliothek.uni-halle.de/vlib/html/index.html

18.11.01.

<55>

Stumpf, Michael: Die IuK - Initiative der wissenschaftlichen Fachgesellschaften im Spannungsfeld von gestern und morgen. Die IuK - Jahrestagung 2001 „Kooperative Systeme“ in Trier. In: B.I.T.online 4, 2001, H. 2, S. 190-191, S. 191.

<56>

Die Kriterien lehnen sich an den Vortrag auf der 3. InetBib-Tagung: „Kundenservice zwischen Quantität und Qualität. 4.-6. März 1998 in Köln an: Hobohm, Hans-Christoph: Qualität und Nutzerorientierung bei bibliothekarischen Internetprojekten - marketingstrategische Überlegungen zu den neuen Informationsdienstleistungen und Workshop 1: Evaluierung von Internetquellen 28. Arbeits- und Fortbildungstagung der ASpB/Sektion 5 im DBV 6.-9.3.2001 in Hannover. Vgl. auch: Umlauf, Konrad: Annotation und Evaluation von WWW-Dokumenten. Berliner Handreichungen zur Bibliothekswissenschaft 59: Materialien zur Fortbildung 7.

http://www.ib.hu-berlin.de/~kumlau/handreichungen/h59

28.01.02.

<57>

Vgl.: Krug, Steve: Don‘t make me think! A Common Sense Approach to Web Usability. Indianapolis: NBewRiders 2001.

<58>

EU-Projekt DESIRE Criteria for Internet Services.

http://www.desire.org/html/services/resourcediscovery/gateways

18.11.01. Usable web. Links about Webusability.

http://usableweb.com

18.11.01 beinhaltet ebenfalls Links zur Brauchbarkeit der Seitenarchitektur, ist aber auch kritisch zu bewerten, da Meinungsäußerungen auftauchen, die nicht immer belegt sind. Im Rahmen des Elib-Programms in Großbritannien ist auch ADAM: Art Design, Architecture & Media Information Gateway entstanden.

http://adam.ac.uc 18.11.01

<59>

Vgl.: Nielsen, Jakob: Designing Web Usability, the Practice of Simplicity. Indianapolis: New Riders 2000 und Nielsen, Jakob: Erfolg des Einfachen. München: Markt und Technik Verlag 2000.

<60>

Kuhlen, Rainer: Die Konsequenz von Informationsassistenten. Was bedeutet informationelle Autonomie oder wie kann Vertrauen in elektronische Dienste in offenen Informationsmärkten gesichert werden? Frankfurt/M.: Suhrkamp 1999, S. 157.

<61>

Einteilung nach: Poetzsch, Eleonore: Information Retrieval. Einführung in Grundlagen und Methoden. 2., völlig neu bearb. Aufl. Potsdam: Verl. f. Berlin-Brandenburg 2001, S. 29.

<62>

Vgl.: Kotler, Philip: Marketing-Management. Analysen, Planung, Umsetzung und Steuerung. 8., vollst. neu bearb. Aufl. Stuttgart: Schaeffer-Poeschel 1995, S. 54.

<63>

Bunzel, Jürgen: Neue Informations-Infrastrukturen. Zum Stand der Umsetzung der DFG-Empfehlungen. DFG, Bonn.

http://webdoc.sub.gwdg.de/ebook/aw/infostru/bunzel.htm 18.01.01

<64>

Vgl.: Ebd.

<65>

Rutz, Reinhard: SSG-Programm. Virtuelle Fachbibliotheken und das Förderkonzept der DFG. In: Bibliothek 22, 1998, H. 3, S. 303-308, S.305.

<66>

Vgl.: Ebd.

<67>

Virtuelle Fachbibliothek, DFG

http://www.virtuellefachbibliothek.de/vlib-is/fragebogen.htm 20.11.01 .

<68>

Vgl.: Eck, Reimer; Alexander Huber: Die Virtuelle Fachbibliothek Anglo-Amerikanischer Kulturkreis, Fachgebiet Anglistik (=Vlib-AAC Lit) bei der SUB Göttingen. Konzeption, derzeitige Komponenten, übergreifende Suchmaschine. In: Bibliotheksdienst, 35, 2001, H. 1, S. 38-47, S. 38.

<69>

Ebd., S. 40.

<70>

Gemeinsamer Bibliotheksverbund, GBV.

http://www.gbv.de 28.06.01 .

<71>

Eck: Die Virtuelle Fachbibliothek a.a.O., S. 42.

<72>

Kuhlen, Rainer: Informationsmarkt: Chancen und Risiken der Kommerzialisierung von Wissen. Konstanz: UVK, Univ-Verl. 1995, S. 535.

<73>

international anerkannter Standard zur Beschreibung digitaler Ressourcen. Dublin Core Metadata Initiative.

http://purl.org/DC/ 03.12.01

<74>

Vgl.: Tiedau, Ulrich; Peter te Boekhorst: NedGuide - Virtuelle Fachbibliothek Niederländischer Kulturkreis. In: Bibliotheksdienst, H. 10, 2000.

http://www.dbi-berlin.de/dbi_pub/bd_art/bd_2000/00_10_12.htm 18.11.01 .

<75>

Vgl.: Ebd.

<76>

Vgl.: Ebd..

<77>

Die OLC-Datenbank verzeichnete 2001 über 10 Millionen Aufsatztitel aus 12000 Zeitschriften. Seit 1993 werden Inhaltsverzeichnisse insbesondere naturwissenschaftlicher Fächer erfasst.

<78>

Magyar, Natascha: Die Virtuelle Fachbibliothek Psychologie an der Saarländischen Universitäts- und Landesbibliothek. Konzeption, Komponenten, Ausblick. In: Bibliotheksdienst, 2001, H. 7/8, S. 853-867, S.855.

<79>

Vgl.: Ebd., S. 865.

<80>

Ebd., S. 858.

<81>

Vgl.: Social Science Information Gateway, a.a.O.. Dieser verfügt über community-orientierte Seiten und listet einen Übersichtlichen Thesaurus als inhaltliche Navigation auf.

<82>

IHS Technologies.

http://www.ihs.de 18.11.01 .

Andere Metasuchsysteme, die auf dem Markt angeboten werden, sind: Elektra der Fa. Siemens, Infopeople (http://www.infopeople.de), Isaac Network (SUB Göttingen und Univ. of Wisconsin-Madison), das kein kommerzielles Produkt ist, der Karlsruher Virtuelle Katalog (

http://www.kvk.de

), MetaLib der Fa. Exlibris, Anwendungsbeispiele unter http://www.kobv.de, Picarta http:picarta.pica.nl, Vlib-AAC-Suchmaschine der SUB Göttingen u.a.

<83>

Saarbrücker Online Volltext Archive.

http://sova.sulb.uni-saarland.de 18.11.01

<84>

Vgl.: Wiederhold, Lutz: MENALIB - Die Virtuelle Fachbibliothek Vorderer Orient/Nordafrika. In: Bibliotheksdienst 35 Jg. 2001, H.10, S. 1327-1336, S.1327 und S. 1336.

<85>

Vgl.: Ebd., S. 1330.

<86>

Special Subject Guides/SSG Fachinformation (SSG-FI) Math Guide, GeoGuide, Anglo-American Culture. Lower Saxony State and University Library Göttingen., S. 50-54.

http://www.sub.uni-goettingen.de/ssgfi/ 18.11.01 .

<87>

Special Subject Guides/SSG Fachinformation (SSG-FI) Math Guide, GeoGuide, Anglo-American Culture. Lower Saxony State and University Library Göttingen.

http://www.sub.uni-goettingen.de/ssgfi/ 18.11.01

<88>

Dokumentenlieferdienst Vorderer Orient Direkt.

http://www.bibliothek.uni-halle.de/ssg/ 09.01.02 .

<89>

RLG Research Libraries Group.

http://www.rlg.org/toc.html#toc 09.01.02 .

<90>

Ellis, D.; Haugan, M: Modelling the Information Seeking Patterns of Engineers and Research Scientists in an Industrial Environment. In: Journal of Documentation, 53, 1997, H.4, S. 384-403. Peterson-Holland, M; Kellehr-Powell, Ch.: A Longitudinal Survey of the Information Seeking and Use Habits of some Engineers. In: College & Research Libraries 56, 1995, H.1, S. 7-15.

<91>

Quality Selection Criteria for Information Gateways.

http://www.sosig.ac.uk/desire/q1cont.html 18.11.01

<92>

Gabrys-Deutscher, Elzbieta: ViFaTec- Die Virtuelle Fachbibliothek Technik. In: Bibliotheksdienst, H. 5, 2001.

http://bibliotheksdienst.zlb.de/2001/01_05_04.htm

13.8. 01, S. 2.

<93>

Ebd., S. 3.

<94>

The Combine Harvesting Robot.

http://www.lub.lu.se/combine 24.8.01 .

<95>

Index Zebra.

http://www.indexdata.dk/zebra 24.08.01

<96>

Gabrys-Deutscher: ViFaTec, a.a.O., S.5.


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Wed Nov 19 10:20:01 2003